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Schätzt den Willen, den der Schöpfer euch gegeben hat
Gespräch mit Rav Dr. Michael Laitman 11.06.25 – nach der Bearbeitung
"Wenn der Mensch die Tora studiert und erreichen möchte, dass all seine Handlungen in der Absicht zu geben sein mögen, dann muss er sich bemühen, dass die Tora ihm stets als Stütze dienen möge. Und die Hilfe der Tora ist jener Nährboden, welcher Liebe, Ehrfurcht, Hochgefühl, Lebensmut und Ähnliches ist. Und all das muss er in der Tora finden, das heißt, die Tora muss ihm solcherlei Ergebnisse geben.
Wenn der Mensch jedoch Tora studiert und keine solche Ergebnisse hat, dann kann dies nicht Tora genannt werden, weil „Tora“ das Licht bedeutet, welches in die Tora gekleidet ist. Wie die Weisen sagten: „Ich erschuf den Bösen Trieb, ich schuf die Tora als Gewürz.“ Dies bezieht sich auf das darin eingeschlossene Licht, da das Licht, welches in der Tora enthalten ist, zum Guten zurückführt.
Man muss auch wissen, dass die Tora sich in zwei Aspekte aufteilt:
den Aspekt Tora
den Aspekt Gebot (Mizwa).
Es ist unmöglich, den wahren Sinn dieser zwei Aspekte zu begreifen, bevor der Mensch nicht würdig wird, auf den Wegen des Schöpfers zu gehen, im Geheimnis der Worte: „Der Schöpfer ist für diejenigen, die Ihn fürchten.“ Denn während der Mensch sich darauf vorbereitet, das Gemach des Schöpfers zu betreten, ist es unmöglich, die Wege der Wahrheit zu verstehen.
Doch kann man ein Beispiel anführen, das sogar ein Mensch, der sich erst in der Vorbereitungsphase befindet, ein wenig verstehen kann. Wie die Weisen sagten: „Rabbi Josef sagte: ‚Ein Gebot rettet und beschützt, wenn man es erfüllt; doch die Tora rettet und beschützt sowohl, wenn man sich mit ihr beschäftigt, als auch, wenn man sich nicht mit ihr beschäftigt‘.“
„Wenn man sich mit ihr beschäftigt“ bedeutet die Zeit, wo man ein gewisses Licht hat. Denn das Licht, welches der Mensch erreichte, kann er nur zu der Zeit nutzen, in der das Licht bei ihm weilt, denn dann freut er sich darüber. Das wird als Gebot bezeichnet. Das heißt, der Mensch wurde noch nicht der Tora würdig und nur das Leuchten gibt ihm die Lebenskraft der Kedusha.
Dem ist nicht so mit der Tora: Erreicht er in der Arbeit einen Weg, kann er diesen erlangten Weg auch dann nutzen, wenn er sich nicht mit der Tora beschäftigt, also auch dann, wenn er kein Licht hat. Denn nur das Leuchten hat ihn verlassen, aber den in der Arbeit erreichten Weg kann er trotzdem nutzen.
Doch man muss auch wissen, dass das Gebot zu der Zeit, wenn man sich damit beschäftigt, wichtiger ist, als die Tora, wenn man sich nicht mit ihr beschäftigt. „Wenn man sich mit ihr beschäftigt“ bedeutet, dass man nun das Licht erhält. Daher ist das Gebot zu der Zeit, wenn man Licht hat, wichtiger als die Tora zu der Zeit, wenn man kein Licht hat. Also wenn es die Lebenskraft der Tora nicht gibt.
Einerseits ist die Tora wichtig, da man den Weg, welchen man in der Tora erreicht hat, nutzen kann, andererseits ist sie ohne Lebenskraft, die Licht genannt wird. Und da man zur Zeit eines Gebotes Lebenskraft (Licht) erhält, ist das Gebot in dieser Hinsicht wichtiger.
Deswegen wird der Mensch, wenn es in ihm keine Lebenskraft gibt, als „böse“ angesehen, da er jetzt nicht sagen kann, dass der Schöpfer die Welt „gut und Gutes tuend“ lenke. Und dies wird „böse“ genannt, da er seinen Erschaffer verurteilt, denn nun empfindet er, dass es in ihm keine Lebenskraft gibt und er keinen Anlass zur Freude hat, sodass er sagen könne, dass er jetzt dem Schöpfer dafür dankbar sei, dass Er Ihm Genuss und Freude bereite.
Man kann nicht sagen, dass er glaubt, der Schöpfer lenke seine Vorsehung für die anderen in der Art von „gut und Gutes tuend“, da wir den Weg der Tora durch die Wahrnehmung unserer Sinnesorgane verstehen. Und wenn der Mensch die Güte und Freude nicht empfindet, was gibt es ihm, dass ein anderer Mensch Güte und Freude hat?
Würde der Mensch tatsächlich glauben, dass sich die Vorsehung seinem Freund als gütig offenbart, müsste ihm dieser Glaube Freude und Genuss bringen, da er ja glaubt, dass der Schöpfer die Welt mit einer Vorsehung von Güte und Freude lenkt. Doch wenn ihm dies nicht Lebenskraft und Freude schenkt, was ist dann sein Nutzen davon, wenn der Schöpfer über seinen Freund mit einer gütigen Vorsehung wacht? Denn das Wichtigste ist doch das, was der Mensch am eigenen Körper verspürt: entweder geht es ihm gut oder schlecht. [...]
Wenn der Mensch also spürt, dass es ihm in seinem Zustand gut geht, nennt er den Schöpfer „gut und Gutes tuend“, da er es so empfindet – er fühlt, dass er vom Schöpfer Gutes erhält. Dann wird der Mensch als Zadik (Gerechter) bezeichnet, weil er seinen Erschaffer rechtfertigt.
Und wenn der Mensch sich in seinem Zustand schlecht fühlt, kann er nicht sagen, dass der Schöpfer ihm Gutes schickt und wird daher als Rasha (Bösewicht) bezeichnet, weil er seinen Erschaffer verurteilt.
Doch so etwas wie einen Zwischenzustand gibt es nicht, in dem der Mensch sagen würde, dass es ihm gleichzeitig gut und schlecht gehe. Sondern es kann ihm nur entweder gut oder schlecht gehen.
Und unsere Weisen sagten[1], dass „die Welt entweder für vollendete Bösewichte oder für vollendete Gerechte erschaffen“ wurde. Weil es nicht möglich ist, dass der Mensch sich gleichzeitig gut und schlecht fühlt.
Wenn die Weisen sagen, es existiere ein Zwischenzustand, liegt das daran, dass es bei den Geschöpfen den Aspekt der Zeit gibt und sich dies auf zwei Zeiten [bezieht], die aufeinander folgen. So wie wir lernen, dass es Aufstiege und Abstiege gibt, was zwei Zeiten sind, in denen der Mensch mal Gerechter, mal Bösewicht ist. Doch einen Zustand, dass der Mensch sich zur selben Zeit, im selben Moment, gut und schlecht fühlt, gibt es nicht.
Aus dem Gesagten folgt, dass die Tora dann wichtiger ist als das Gebot, wenn man sich nicht mit ihr beschäftigt, das heißt wenn man kein Lebensgefühl hat, dann ist die Tora wichtiger als ein Gebot ohne Lebenskraft.
Denn von einem Gebot, das keine Lebenskraft hat, kann man nichts bekommen. Doch in der Tora bleibt einem zumindest ein Weg in der Arbeit, durch den man empfing, als man sich mit der Tora beschäftigte. Und selbst wenn die Lebenskraft entwichen ist, bleibt der Weg, den man nutzen kann. Es gibt Zeiten, da ein Gebot wichtiger ist als die Tora, nämlich dann, wenn es Lebenskraft im Gebot gibt, jedoch nicht in der Tora.
Daher gibt es für den Menschen, „wenn er sich nicht damit beschäftigt“, also wenn er weder Freude noch Lebenskraft in der Arbeit hat, keinen anderen Rat als das Gebet. Doch während des Gebets muss er wissen, dass er ein Bösewicht ist, weil er jetzt die Güte und den Genuss in der Welt nicht spürt, obwohl er Berechnungen anstellt, um zu glauben, der Schöpfer gebe nur Gutes. Trotzdem sind nicht alle Gedanken des Menschen auf dem Wege der Arbeit wahr.
Denn in der spirituellen Arbeit gilt: Wenn ein Gedanke zur Handlung führt, das heißt zu einem Gefühl in den Organen, sodass die Organe spüren, dass der Schöpfer gut ist und Gutes tut, dann müssen die Organe daraus Lebenskraft und Freude empfangen. Wenn er jedoch keine Lebenskraft hat, was nützen ihm all seine Überlegungen, da die Organe den Schöpfer nicht lieben, weil sie nicht fühlen, dass Er ihnen all das Gute gibt.
Daher muss er wissen: Wenn er keine Lebenskraft und Freude an der Arbeit hat, ist das ein Zeichen dafür, dass er ein Bösewicht ist, da er das Gute, wie oben beschrieben, nicht besitzt. All seine Überlegungen sind nicht wahr, wenn sie nicht zur Handlung führen, das heißt zu einem Gefühl in den Organen, dass der Mensch den Schöpfer liebt, weil Er Gutes und Freude für die Geschöpfe bereitet."
Moshe: Das ist interessant, er verpflichtet gleichsam, du musst in Freude sein.
Sicher.
Moshe: Ein Mensch widersetzt sich nicht, in Freude zu sein, er will es, aber es hängt nicht von ihm ab. Hängt es vom Menschen ab, in Freude zu sein oder nicht?
Es hängt vom Menschen ab. Der Mensch muss immer den Schöpfer fühlen, dass der Schöpfer gut und Gutes tuend ist, und es gibt nichts anderes.
Dudi: Was bedeutet es, dass die Tora schützt und rettet? Worin schützt sie und worin rettet sie dich?
Durch das Licht.
Dudi: Durch das Licht, wenn er in ihr auf die richtige Weise handelt.
Ja. Deshalb musst du zu so einem Licht gelangen, das dir die ganze Zeit so leuchtet, dass du dich in der Erkenntnis befindest.
Dudi: Wenn ein Mensch in der Handlung einer Mizwa ist, leuchtet ihm das Licht?
Ja.
Dudi: Was ist der Unterschied zwischen Tora und Mizwa hinsichtlich des Lichts, das ihm leuchtet?
In der Tora will er die ganze Zeit in der Annäherung an den Schöpfer sein, und in der Mizwa tut er es entsprechend seinem Zustand.
Dudi: Was bedeutet Tora, die schützt und rettet auch zu der Zeit, wenn er sich nicht mit ihr beschäftigt?
Zu der Zeit, wenn er sich nicht mit ihr beschäftigt, das heißt, er macht keine Handlung, die gebend sein könnte.
Dudi: Das heißt, er zieht momentan kein Licht an.
Ja.
Dudi: Worin schützt und rettet sie dann? Wofür und warum?
Die Tora schützt und rettet dadurch, dass er sich mit ihr beschäftigt und dadurch, dass er sich nicht mit ihr beschäftigt.
Dudi: Ich verstehe, dass wenn ich das Feuer angezündet habe, dann leuchtet es, es wärmt mich, das ist klar.
Ja.
Dudi: Aber wenn ich mich nicht damit beschäftigt habe und keine Vorbereitung vorher gemacht habe, warum verdiene ich dann Schutz und Rettung, kraft wessen?
Wenn du nicht denkst, dass die Tora ohne Unterbrechung auf dich leuchtet, dann kannst du nicht an die Tora glauben, dass der Schöpfer in ihr ist und allen leuchtet.
Dudi: Tora, wenn ich mich mit ihr beschäftige, schützt und rettet sie. Tora, mit der ich mich nicht beschäftige, schützt und rettet sie auch.
Man kann es sagen, aber du fühlst es nicht.
Moshe: Was bedeutet es, dass die Tora die Kraft des Menschen schwächt? Warum ist das so geschrieben? Wie kann man so sagen?
Die Bedeutung ist, dass du dich nicht ohne Unterbrechung mit der Tora beschäftigen kannst. Sondern wenn du es manchmal hast, dann beschäftigst du dich mit ihr, und wenn sie sich entfernt, dann beschäftigst du dich nicht mit ihr.
Moshe: Das ist klar. Aber es steht geschrieben, dass man den ganzen Tag beten soll.
Man muss.
Moshe: Sich anstrengen.
Ja.
Moshe: Aber dass die Tora Kräfte schwächt, wie kann das sein? Die Tora ist Licht, das ist etwas, was der Mensch will.
Wenn der Mensch sich nicht dem Licht anpasst, dann senkt dieses Licht, wenn es kommt, den Menschen herab.
Moshe: Ich verstehe, dass wenn ein Mensch sich mit seinem Ego identifiziert, mit dem Willen zu empfangen, dann schwächt die Tora wirklich die Kräfte, weil er keinen Geschmack in der Tora fühlt.
Ja.
Moshe: In diesem Zustand ist es klar. Aber wenn ein Mensch sich in Freude und Erhebung befindet, dann kann die Tora ihn nicht erschöpfen.
Richtig.
Moshe: Das heißt, es hängt vom Menschen ab. Wenn ein Mensch sich in einem Abstieg befindet und er Tora lernt, dann senkt sie ihn wirklich herab.
Senkt ihn herab.
Dudi: Soll ein Mensch nach dem Morgenunterricht gestärkt oder erschöpft herauskommen?
Gestärkt.
Dudi: Wenn er fühlt, dass man ihn geleert hat, dass er gerade umgekehrt herausgekommen ist?
Manchmal passiert das, aber das wird schon Abstieg genannt.
Dudi: Sie sagten, dass ein Mensch nicht die ganze Zeit intensiv mit der Tora beschäftigt sein kann.
Ja.
Dudi: Braucht er eine Pause?
Nein, er muss trotzdem versuchen, sich nicht von der Tora zu trennen.
Moshe: Es gibt einen Zustand, wo wir eine halbe Stunde, eine Stunde Abschnitte lesen, und schon gibt es keine Kräfte mehr zu lesen, das Gehirn nimmt nicht auf und man will aufhören. Soll man trotzdem gegen diese Kraft, gegen den Willen weitermachen?
Ja.
Moshe: Oder aufhören?
Nein.
Moshe: Nicht aufhören?
Dudi: Warum nicht? Welchen Nutzen gibt es hier?
Moshe: Ich leide wirklich, ich lese und kann schon nicht mehr.
Dann musst du vielleicht zu etwas anderem übergehen, lernen, lesen.
Moshe: Aber nicht aufhören.
Diese Sache, dass ein Mensch in der Nacht aufsteht, ist das seit Tausenden von Jahren, oder ist es erst seit ein paar hundert Jahren, dass ein Mensch um drei Uhr nachts aufstehen muss? Denn das ist das Schwerste, es gibt nichts Schwereres als das. Maaser (den Zehnten), Verbreitung, du machst es, machst es nicht, das weiß niemand, sieht niemand, das ist nicht schlimm. Aber nachts aufzustehen ist etwas, woran man sich nicht gewöhnen kann, das ist etwas, das von dir Ordnung verlangt. Warum fallen die meisten Menschen? Weil sie nicht fähig sind, diese Sache durchzuhalten.
Über Jahre kommen Menschen, identifizieren sich mit dem Ziel, wollen sein, aber in dem Moment, wo er hört, dass man nachts aufstehen muss, und in Europa zum Beispiel ist das um halb zwei nachts, dann ist das etwas sehr Schweres. Auch körperlich ist es sehr erschöpfend, wenn du arbeitest und eine Familie hast.
Dudi: Moshe fragt nicht nach langjährigen Freunden, die schon gewohnt sind, sondern nach neuem Publikum, das kommt und sich anschließt, und überhaupt gibt es jetzt viele in der Welt, die sich uns anschließen.
Moshe: Einer von zehntausend schließt sich den Morgenunterrichtstunden an, und ich bin nicht sicher, ob zu jeder Morgenunterrichtsstunde, sondern ab und zu.
Roi: Die Frage ist prinzipiell. Wenn Sie einen Morgenunterricht um fünf Uhr morgens, um sechs Uhr morgens abhalten könnten, jeden Tag, und Sie hätten zwei- oder dreimal mehr Menschen, wäre das eine Änderung, die Sie machen würden, oder würden Sie trotzdem bei der gewohnten Zeit von drei bis sechs Uhr morgens bleiben, egal was?
Ich würde von drei bis sechs lernen.
Dudi: Von drei bis sechs.
Roi: Wenn Sie die Menge verdoppeln können, warum ist es dann wichtiger, von drei bis sechs zu lernen?
Weil das, dass man Tora in der Nacht lernt, vor Tagesanbruch, das ist die Einwirkung.
Roi: Es ist eine Sache der Natur, und sobald es Sonne gibt, Tageslicht, ist die Reaktion schon anders hinsichtlich des Tora-Lernens.
Ja.
Roi: Es muss in der Nacht sein.
Ja.
Dudi: Das ist eine Regel für die Generationen. Von jetzt an, auch wenn die ganze Menschheit zusammen um fünf Uhr morgens aufstehen und lernen will, dann nein, wir lernen um drei Uhr nachts, und wenn ihr wollt, dann passt euch an.
Um drei weiß ich nicht, aber im Grunde ja.
Dudi: Vor Tagesanbruch ist gemeint, vor dem Morgengrauen.
Ja.
Moshe: Das ist eine wesentliche Sache. Wenn es um vier wäre, dann wäre es schon eine andere Geschichte, es würden sich viel mehr anschließen.
Dudi: Sie können sich zur letzten Stunde anschließen.
Roi: Aber es geht nicht darum, dass draußen Dunkelheit ist. Wenn das Lernen am Abend wäre, dann wäre es nicht dasselbe.
Nein.
Roi: Trotzdem muss es vor Tagesanbruch sein.
Ja.
Moshe: Wir haben Schüler, sagen wir in den Vereinigten Staaten, wo unser drei Uhr nachts dort acht Uhr abends ist, was sollen sie tun? Was ist wichtiger, zur selben Zeit mit dem ganzen weltweiten Kli zusammen zu sein, oder um drei Uhr nachts ihrer Zeit aufzustehen?
Um drei Uhr nachts aufstehen.
Moshe: Und nicht mit allen zusammen sein? Wirklich?
Shimon: Ich habe Sie bezüglich Asien gefragt und Sie sagten genau dasselbe, dass sie um drei Uhr morgens aufstehen und zusammen sein müssen, aber trotzdem kommen viele Freunde zum Unterricht. Ich habe sowohl in Chile als auch in den Vereinigten Staaten gesehen, dass sie um acht Uhr abends hereinkommen, und in Asien, wo es genau Arbeitszeit ist, kommen sie trotzdem zum Unterricht.
Moshe: Warum ist dieses Prinzip, dass man zusammen als ganzes Kli lernt, weniger wichtig als die Stunde, wo es Licht gibt, Sonne, wie kann das sein?
So ist es.
Shimon: Ist es wegen des Lichts zu dieser Zeit?
Das Licht, ja. Du beginnst den Tag, bevor das Tageslicht kommt.
Roi: Prinzipielle Frage. Normalerweise machen wir einen Kongress ab acht Uhr morgens den ganzen Tag lang. Wenn wir ihn in den Nachtstunden machen würden und es wäre ein Drittel der Menschen von dem, was heute ist, wäre seine Effektivität, sein spiritueller Einfluss auf die Wirklichkeit kraftvoller als ein Kongress, wie wir ihn heute machen, oder gelten bei einem Kongress andere Gesetze?
Bei einem Kongress gelten andere Gesetze, weil viele Menschen kommen, ein großes, breites Publikum, und deshalb lohnt es sich für uns, alle zu berücksichtigen.
Roi: Was gibt es vor Tagesanbruch, dass dort eine Einwirkung des Lichts geschieht?
Der Mensch muss aufstehen, wenn sein Schlaf am süßesten ist, und zum Lernen laufen.
Moshe: Sie sagten, dass es eine Einwirkung ist. Ist das, was wir in der Nacht lernen, eine Einwirkung?
Ja.
Moshe: Einwirkung auf wen?
Auf den Schöpfer.
Moshe: Damit wirke ich auf den Schöpfer ein?
Auf das höhere System, ja.
Moshe: Ich verstehe, dass ich auf den Schöpfer einwirke, indem ich mich in Absichten befinde, aber auch dadurch, dass ich meinen Körper bringe?
Du "erweckst die Morgenröte". Ja.
Moshe: Genießt Er es, dass wir sitzen und in der Nacht lernen?
Ja.
Dudi: Der Schöpfer genießt es, dass ich meinen süßen Schlaf breche und es vorziehe, statt zu schlafen aufzustehen und Tora zu lernen.
Ja.
Moshe: Ich stehe gleichsam für Ihn auf.
Ja.
Moshe: Was liebt Er noch?
Ich weiß nicht, was ich dir sagen soll.
Moshe: Ist das das Wichtigste, oder gibt es noch andere Dinge, die Er vielleicht mehr liebt als das, oder nur das? Das heißt, das ist die größte Einwirkung, die vom Menschen sein kann.
Die Einwirkung vom Menschen ist hauptsächlich im Tora-Lernen.
Moshe: Aber Verbindung im Zehner zum Beispiel, liebt Er weniger, oder Verbindung liebt Er auch?
Ja.
Moshe: Was liebt Er mehr, dass ich nachts aufstehe und lerne, oder dass ich danach im Laufe des Tages mich anstrenge, alle möglichen Verbindungshandlungen mit den Freunden zu machen? Was liebt Er mehr?
Shimon: Kann ein Mensch, der nicht investiert, etwas bekommen?
Es hängt davon ab, was investieren bedeutet.
Shimon: Sagen wir, er will zum Morgenunterricht aufstehen, es fällt ihm schwer, aber er investiert. Denn wenn es eine normale Stunde wäre, bekommt er nichts. Aber wenn er investiert, dann bekommt er mehr.
Ja.
Dudi: Wir haben schon den süßen Schlaf gebrochen und sind zum Lernen gekommen. Wenn Sie kommen, sind die Dinge klar. Wenn der Rav nicht kommt, was machen wir? Heute haben wir einen aufgezeichneten Unterricht "Shamati" über den Artikel angeschaut, den wir jetzt gelesen haben "Was ist Stützen in der Tora, in der Arbeit". Danach haben wir einen sehr besonderen Unterricht "Einführung" gesehen, den Sie in einer anderen Zeit gegeben haben. Und dann lesen zwei Moderatoren Abschnitte über "Gebet" und wir machen darüber einen Workshop, und am Ende lesen wir untereinander Sohar. Die Zeit, wo zwei Moderatoren auf die Bühne kommen, einen Abschnitt lesen und den Freunden erlauben, in einen Workshop einzutreten. Ist das eine richtige Lernform, gibt es noch andere Wege, die man zwischen den Freunden weitergeben kann?
Nein. So habe auch ich gelernt.
Dudi: Die Form ist, eine Quelle zu lesen, sie zu klären, wie wir jetzt im Kreis sitzen, jeder sagt, was er versteht, fügt alle möglichen Unterscheidungen und Erörterungen zwischen uns hinzu.
Ja.
Dudi: Man liest noch eine Quelle und schreitet fort. Woraus ziehen wir Licht in so einem Workshop, wo die Freunde einen Abschnitt lesen und im Zehner sitzen und klären?
Jeder zieht an.
Dudi: Wenn wir zusammen "Sohar für das Volk" lesen, ziehen wir auch daraus Licht an?
Ja.
Dudi: Und wenn wir einen Unterricht anschauen, den wir einmal gelernt haben, den Rav hören und einen Artikel von "Shamati" oder "Einführung" lesen, ziehen wir auch daraus Licht an? Von jeder solchen Handlung, von jedem der Bestandteile.
Ja.
Dudi: Gibt es eine Handlung, die mehr Licht anzieht, bei der es sich lohnt, in ihrer Dosierung sagen wir mehr Sohar zu lesen, mehr Rabash zu lesen, mehr Einführung zu lernen, irgendein Element, von dem Sie sagen, wenn ihr euch schon versammelt habt, investiert darin mehr?
Ich verstehe, dass wir so nah wie möglich beim Schöpfer sein müssen.
Dudi: Wenn die Mittel uns wichtig sind, solange sie geeignet sind?
Ja.
Dudi: Das Mittel, das heißt, was wir lernen werden und wie viel wir lernen werden, ist das wichtig oder spielt es keine Rolle, lest Sohar, lest TES.
Ja, man muss lesen.
Moshe: Die Wahrheit ist, es ist neu, ich habe nicht gedacht, dass ich dadurch, dass ich nachts aufstehe, Liebe zum Schöpfer ausdrücke. Ich dachte, ich stehe auf, um eine Korrektur zu machen, um danach durch die Korrektur die Form dem Schöpfer anzugleichen. Aber die Handlung selbst, dass ich aufgestanden bin und Er schon davon genießt, das gibt gleichsam Kraft.
Dudi: König David stand um Mitternacht auf, Davids Harfe.
Ja.
Shimon: Ich habe vor Jahren den Rav in Asien gefragt, in Australien, er sagte, dass sie um drei Uhr morgens aufstehen müssen und nicht mit uns im Unterricht sein.
Moshe: Und machen sie das jetzt?
Shimon: Nein. Das ist, was der Rav vorgeschlagen hat, und ich habe es ihnen gesagt.
Roi: Es gibt jetzt in der Welt einen Trend von künstlicher Intelligenz, die fortschreitet und den Menschen in allem ersetzt, das breitet sich aus, nimmt Arbeitsplätze, reduziert bedeutend die Notwendigkeit, die es bis jetzt für Menschen gab. Was wird die Intelligenz niemals ersetzen können?
Ich kann nicht genau sagen, was genau sie kann und was genau sie nicht ersetzen kann, weil wir den Menschen nicht genau kennen. Aber es scheint mir, wo der Mensch etwas wie sich selbst bauen will, als Kopie von sich selbst, dort kann er erfolgreich sein. Aber wo er der höheren Kraft ähneln will, hat er nichts, woran er sich festhalten kann, dort wird er nicht erfolgreich sein können.
Roi: Wie funktionieren all die Programme der künstlichen Intelligenz? Du schreibst ihr, was du willst, von der Ebene von ich will ein Bild, das so und so aussieht und in dem so und so viele Menschen sind, oder du sagst ihr, schreib mir eine Nachricht, oder du sagst ihr, analysiere mir einen Artikel, egal was du schreibst, sie wird dir eine Antwort geben. Aber wenn ich ihr schreibe "erreiche die Spiritualität", wird sie nicht erreichen können.
Sie hat diese Daten nicht, es sei denn, man kann sie programmieren, dass sie schluckt, dass sie auch diese Fragen empfängt.
Roi: Wenn wir dieser künstlichen Intelligenz alle Quellen der Weisheit der Kabbala geben, alles was Rabash geschrieben hat, Baal HaSulam, Sohar, ARI, Ihre Unterrichtsstunden, und ihr sagen "erreiche die Spiritualität", wird sie die Spiritualität erreichen?
Nein. Wenn du ihr genau die Definitionen gibst, was Spiritualität genannt wird, dann kann sie dir etwas sagen.
Roi: Kann der Computer zu einer emotionalen Veränderung gelangen oder kann er nur zu Kenntnissen gelangen?
Nein, emotionale Veränderung niemals.
Roi: Nur zu Kenntnissen.
Ilan: Die Empfindung ist der Schlüssel zu allem?
Ja.
Moshe: Warum denken Sie, dass es nicht möglich ist? Der Schöpfer erschuf uns als fühlende Wesen, denken Sie, dass der Mensch keine Maschine bauen kann, die sich erregt?
Nein.
Moshe: Warum, was ist besonders am Gefühl?
Wenn du in sie keine Software einbaust, die den Verstand zum Gefühl und das Gefühl zum Verstand übertragen kann, wie wird sie wissen, sie zu entdecken?
Moshe: Aber äußerlich drücken die Maschinen schon Freude und Schmerz aus.
Ja, entsprechend dem, was programmiert ist.
Moshe: Ja, das ist verstandesmäßig, innen kann er sich nicht erregen. Das ist der Unterschied zwischen Maschine und Mensch.
Ja.
Moshe: Nur der Schöpfer konnte einen Menschen mit Gefühl erschaffen. Nebenbei, warum machte der Schöpfer uns mit Gefühl?
Sonst wären wir Tiere und könnten nicht wachsen.
Dudi: Welche Daten gibt es im Menschen, und nur in ihm, im Menschen, und werden niemals in einer Maschine sein?
Was wir "Neshama" nennen.
Dudi: Was ist Neshama?
Ein göttlicher Teil von oben.
Moshe: Kann man sagen, dass er Empfindung des Nächsten hat, Empfindung von jemand anderem?
Die Empfindung des Nächsten ist etwas sehr Breites, es hängt davon ab, worauf er sich stützt.
Moshe: Nehmen wir an, ich fühle den Schmerz des Nächsten, kann eine Maschine den Schmerz des Nächsten fühlen?
Wenn du sie so machst, dass sie den Schmerz des Nächsten fühlt, definierst, was das ist, und ihr Daten eingibst.
Moshe: Ja, sie kann fühlen, dass der Puls des Menschen steigt, dass er sich erregt, sie kann das fühlen.
Nein, du wirst ihr das eingeben müssen.
Moshe: Ja, das ist möglich. Aber wie ein Mensch den Schmerz des Nächsten fühlt und sich mit ihm identifiziert und sich erregt, ist das möglich?
Nein.
Dudi: Kann man die künstliche Intelligenz, den Roboter, die Maschine benutzen, um zur Spiritualität zu gelangen?
Ich weiß nicht. Sicher, wenn wir ihr eine Reihe von Übungen geben, dann ja, können wir dazu fortschreiten.
Dudi: Wenn wir eine Gruppe von Wissenschaftlern und Forschern nehmen würden, mit Ihnen sitzen, Sie analysieren, die Quellen, in die Maschine eingeben, sie so programmieren, als ob es einen Kabbalisten im Roboter gibt, der weiß, mir zu antworten, mir zu antworten, mich zu lenken, mir zu raten, ist das möglich? Am Ende wird der Roboter mir helfen, zur Spiritualität zu gelangen?
Nein. Weil es kein Gefühl gibt.
Dudi: Wir programmieren sie, sie wird Gefühl eingeben. Sie wird sagen, du brauchst jetzt so, sie wird mit mir mit Gefühl sprechen. Nein?
Nein.
Dudi: Was fehlt hier? Ich versuche zu klären, was der fehlende Teil ist.
Das Herz des Menschen.
Dudi: Das Herz des Menschen existiert, ich frage, womit es arbeitet. Macht es einen Unterschied, ob es mit einem lebenden Kabbalisten arbeitet oder mit einem Roboter, der ein Avatar von Rav Laitman ist?
Moshe: Nehmen wir an, wir nehmen einen Roboter, geben 30.000 Unterrichtsstunden von Ihnen hinein und sagen ihm, du benutzt nur das, du erfindest nichts Neues, nur die Unterrichtsstunden. Also habe ich jetzt einen Lehrer, der 30.000 Unterrichtsstunden von Ihnen hat, und er weiß auf jede meiner Fragen zu antworten. Er kann sagen "Gruppe, Rav, Bücher", er kann sagen, was ein Massach ist, kann mir alles geben, was Sie jemals gesagt haben. Kein Dozent, selbst Dudi weiß mir keine Dinge zu sagen wie der Roboter wissen wird, weil natürlich in dreißig Jahren haben Sie viele interessante Dinge als Anleitung gesagt.
Was fehlt also in dieser Maschine und was gibt es in einem lebenden Lehrer? Was kann ein lebender Lehrer mir geben und die Maschine nicht? Was überträgt ein Lehrer, was diese Maschine nicht überträgt und nicht übertragen können wird, obwohl sie alle Kenntnisse hat?
Wir wissen es nicht.
Moshe: Das ist das, was "mündliche Tora" genannt wird, das ist etwas darüber hinaus, solche Energien?
Das ist etwas, was von Mensch zu Mensch übergeht.
Moshe: Aber im Großen kann die Maschine helfen, es wird uns helfen, sie zu benutzen. Nehmen wir an, ich lade den Artikel "Die Freiheit" hoch, der kein leichter Artikel ist, und nicht jeder weiß ihn zu erklären. Also lade ich ihn hoch, und innerhalb weniger Minuten erstellt er mir zwei Figuren, die sich über diesen Artikel unterhalten, und ich höre einen Podcast von fünf oder sieben Minuten, in dem sie sich auf sehr einfache und menschliche Weise unterhalten, sodass du nicht unterscheiden wirst, dass sie keine Menschen sind.
Und sie sprechen über den Artikel Die Freiheit, was Baal HaSulam schrieb "Hör zu, der große Baal HaSulam schrieb wirklich so und so über die Wahlfreiheit", und die zweite Figur erklärt es ihm und erklärt, was ein Untergrund ist, und gibt Beispiele, und alles auf der Grundlage der Daten, die ich gegeben habe, sie erfindet nicht. Das heißt, sie kann dem Menschen doch helfen.
Nehmen wir an, ich habe keine Zeit zu lesen, ich bin auf einer Fahrt und fahre, dann kann ich den Podcast hören, und das kann helfen, es hängt davon ab, wie ich es benutze. Wie uns Zoom und Internet helfen, uns zu verbinden.
Ja, aber trotzdem ist es nicht der menschliche Verstand.
Dudi: Ja, aber ich verstehe immer noch nicht. Zum Beispiel sehe ich jetzt einen Unterricht von Ihnen. Man kann einen Avatar erstellen, eine Figur, von der man nicht weiß, ob es wirklich Sie sind oder nicht Sie. Man hat mir eine Figur genau wie Rav Laitman gemacht, hat in sie alles eingegeben, was Rav Laitman weiß und all die Jahre gesagt hat. Alle Quellen von Rabash und Baal HaSulam, und sie weiß zu identifizieren, wenn ich ihr schreibe, was mein Zustand ist, dass ich so einen Abstieg fühle oder einen Aufstieg fühle, ich fühle so und so, und die Maschine weiß mir zu antworten und mich zu lenken. Was fehlt hier?
Das Herz des Menschen.
Moshe: Aber das Herz hängt vom Menschen ab. Heute kann ich eine Figur von Ihnen erstellen, ihr Text eingeben, und ich werde sie Ilan im Morgenunterricht zeigen, die Figur wird genau wie Sie sprechen, und er wird nicht unterscheiden.
Ilan: Woher weißt du, ob ich unterscheiden werde oder nicht unterscheiden werde?
Moshe: Ich habe das schon gemacht, du wirst es nicht wissen.
Ilan: Nein, ich stimme dir nicht zu.
Moshe: Womit stimmst du nicht überein?
Ilan: Denn wenn der Rav uns gegenübersitzt und spricht, wer spricht?
Dudi: Wenn der Rav uns gegenübersitzt, ist das etwas anderes. Es geht jetzt um eine Figur sozusagen, wenn du einen aufgezeichneten Unterricht siehst.
Ilan: Auch wenn du einen aufgezeichneten Unterricht siehst, fühlst du im Geist, im Geist des Rav.
Dudi: Das ist meine Frage.
Ilan: Das ist die Antwort, nur der Geist fehlt. Kannst du künstliche Intelligenz arrangieren, die mir Geist überträgt?
Dudi: Das ist meine Frage.
Moshe: Wir versuchen zu klären. Ob du unterscheiden wirst oder nicht, ich unterzeichne dir, dass du nicht unterscheiden wirst. Vielleicht wirst du fühlen, weil du ein besonderer Mensch bist, aber ich sage dir, wir haben solche Dinge gemacht und du wirst keinen Unterschied sehen. Vielleicht in etwas, auf innere Weise.
Deshalb frage ich, was gibt es in einer echten Aufzeichnung und was gibt es in demselben Avatar, dem wir all deine Information eingegeben haben und er spricht genau wie du. Ich meinte, dass es äußerlich keinen Unterschied gibt.
Was heißt "es gibt keinen Unterschied"? Es ist ein Computer.
Moshe: Nicht der Computer, es ist deine Figur, in der Aufzeichnung.
Dudi: Ich kann einen Unterricht von Rabash nehmen. Die Figur von Rabash eingeben und du wirst sehen, dass er zu dir spricht und dieselben Worte sagt. Ich gebe ihm nichts ein, er erfindet nicht, er nimmt genau dieselben Texte von Rabash und die Artikel und spricht zu dir. Es ist nicht Rabash, ich habe Text genommen und eine virtuelle Figur gebracht, einen Avatar von Rabash, und er spricht jetzt zu dir. Wirst du fühlen, dass es dort nicht Rabash ist?
Nach den Worten?
Dudi: Er wird dieselben Worte sagen, mit derselben Stimme, er sieht genauso aus, es wird keinen Unterschied zwischen dem Original geben, das Sie sind, als ich Sie auf Video gefilmt habe, und der virtuellen Figur, der ich den Inhalt eingegeben habe. Genau dasselbe. Die Frage ist, werden Sie fühlen, dass mir hier etwas fehlt?
Nein.
Roi: Aber hinsichtlich des Einflusses, wird diese virtuelle Figur dich zur Spiritualität voranbringen können oder nicht?
Diese virtuelle Figur kann nicht.
Roi: Obwohl durch sie auf der Ebene der Worte, auf der verbalen und visuellen Ebene es dasselbe ist?
Moshe: Er wird Ratschläge geben genau wie Sie Ratschläge geben und wie Rabash. Weil das ist, was programmiert ist, nicht von etwas anderem programmiert. Er wurde programmiert, Ratschläge zu geben, wie Sie uns Ratschläge geben.
Nein.
Roi: Wenn dem so ist, was gibt es im Menschen? Denn es hört sich an, als ob es am Ende keinen Ersatz für den Menschen gibt, obwohl die Welt dazu übergeht, Ersatz zu benutzen, aber was gibt es im Menschen, was eine Maschine niemals ersetzen können wird?
Neshama.
Roi: Was ist Neshama, warum kann man Neshama nicht ersetzen?
Weil sie ein göttlicher Teil von oben ist. Es gibt den Schöpfer, und es gibt im Menschen einen Teil von Ihm.
Roi: Und gibt es diesen göttlichen Teil von oben in jedem in der Wirklichkeit? Es gibt hier Menschen, jetzt gehen sie, spazieren, laufen, sitzen, gibt es in allen einen göttlichen Teil von oben?
Ich weiß nicht.
Roi: Nicht in allen, nur in bestimmten Menschen gibt es einen Teil, den die Software nicht ersetzen können wird.
Ja.
Roi: Die Maschine wird sehr viele Menschen ersetzen können, wenn dem so ist. Der Computer, diese künstliche Intelligenz wird jeden ersetzen können, der keinen göttlichen Punkt von oben hat.
Ja.
Roi: Kann der Computer im Menschen diesen Punkt erwecken? Dieses Thema ist jetzt sehr aktuell in der Menschheit, die künstliche Intelligenz. Wird diese künstliche Intelligenz in Menschen einen göttlichen Teil von oben erwecken können?
Sicher kann sie das. Wie viele Lesebücher und solche Romane gibt es, von denen die Menschen wirklich beeinflusst wurden?
Roi: Was muss diese künstliche Intelligenz tun, um im Menschen seine Neshama zu erwecken?
Diese Lektüre muss im Menschen erwecken, sich mit der Wurzel der Intelligenz zu verbinden, und dann wird von dieser Quelle eine besondere Welle zu ihm kommen, die ihn mit dem Schöpfer verbinden wird. Und dann wird er wissen, dass er eine Neshama empfangen hat.
Dudi: Kann ein Mensch den göttlichen Teil von oben als Neshama in einem anderen Menschen erwecken?
Er kann schon kein einfacher Mensch mehr sein.
Dudi: Ein Kabbalist kann in einem Menschen erwecken?
Ja.
Dudi: Und womit erweckt er ihn, was sind seine Mittel zu erwecken?
Meinst du, wie ein Mensch, der in Verbindung mit der Göttlichkeit ist, den Nächsten erwecken kann?
Dudi: Der ohne Verbindung zur Göttlichkeit ist.
Dass er ohne Verbindung mit der Göttlichkeit ist, dass er auch in Verbindung sein soll.
Dudi: Ja.
In Ordnung, ja. Kein Problem.
Dudi: Wie?
Durch Lernen.
Dudi: Das heißt, es muss ein Wille zum Lernen von Seiten des Menschen geben.
Ja.
Dudi: Und wenn der Mensch keinen Willen hat? Wenn wir jetzt einen der Menschen nehmen und ihn hierher bringen, können Sie in ihm einen Willen erwecken?
Nein.
Dudi: Wenn dem so ist, gibt es keinen Weg zu erwecken. Wenn der Schöpfer im Menschen nicht die Neshama erweckt hat, den göttlichen Teil von oben, hat der Mensch keine Fähigkeit, einen anderen Menschen zu erwecken. Nichts wird helfen.
Richtig.
Dudi: Ich wiederhole das nochmal, die Welt entwickelt sich jetzt sehr, bald werden sie die Ärzte ersetzen, die Psychologen, die Psychiater.
Das sind nur Gerede.
Dudi: Warum Gerede? Aber die Maschinen sind schon ausgereift.
Maschinen.
Dudi: Sie glauben nicht? Was denken Sie über diesen ganzen Prozess, der jetzt in der Welt geschieht, mit der künstlichen Intelligenz, die fortschreitet und den Menschen durch Roboter ersetzt?
Sie ersetzt nicht.
Dudi: Wird nicht ersetzen? Wird für immer bleiben? Vielleicht wird eine kleine Handvoll bleiben, die sich damit beschäftigt, aber alle anderen werden wissen, das auf dem Weg von Maschinen zu betreiben.
Nein, es ist ihnen egal, ob sie ihnen ersetzt oder nicht ersetzt, das ist nicht die Sache.
Dudi: Wenn dem so ist, was ist es, ist es sozusagen ein Trend jetzt, etwas das kommt und danach vergeht?
Ja.
Dudi: Wozu braucht die Menschheit das jetzt, was wird sie von dieser Sache lernen?
Die Menschheit will verstehen, wo sich die Grenze ihrer Entwicklung befindet.
Dudi: Was ist das Ende, zu dem sie gelangen wird?
Das Ende ist, dass sie verstehen wird, dass es nirgendwohin mehr gibt fortzuschreiten, nur mit Hilfe der höheren Kraft.
Dudi: Und wenn sie das versteht, was wird dann geschehen? Werden Punkte im Herzen in Menschen beginnen zu erwachen? Wird etwas beginnen zu wachsen? Wird etwas Spirituelles in Menschen geschehen als Ergebnis dieses Verständnisses?
Ja.
Dudi: Dann kann man auf die ganze Revolution der künstlichen Intelligenz jetzt schauen, dass sie kommt, um die Menschheit dazu zu bringen, das Ende ihrer Entwicklung zu entdecken, dass sie nicht fähig ist, auch mit Robotern etwas mit sich selbst zu machen?
Das Ende der Entwicklung der Menschheit auf der gegenwärtigen, menschlichen Ebene zu entdecken.
Moshe: Werden Maschinen niemals im Menschen herrschen können, weil sie kein Ego haben, keinen Willen haben, oder wenn jemand sie programmiert, in Menschen zu herrschen, dann werden sie es doch können?
Ja.
Moshe: Aber von sich selbst werden sie nicht übernehmen können.
Nein.
Moshe: Wie alle in den Filmen sagen.
Nein. Der Computer kann sich nicht selbst lehren.
Dudi: Er kann nicht zu einem Entwicklungszustand mehr als er selbst gelangen.
Ja.
Dudi: Auch wenn ein Mensch, der ein richtiger Egoist ist, hinter dem Computer sitzt und Geld hineinsteckt und programmiert, kann er nicht das System und die ganze Menschheit verwirren?
Nein.
Moshe: Ist es richtig zu sagen, wie Baal HaSulam sagt, dass wie Regen fällt und die Erde nicht fühlt, von wo, wer den Regen sendet, sie fühlt den Regen, aber versteht nicht von wo, so fühlen wir Menschen nicht, von wo uns jede Sache kommt, jeder Zustand, aber in uns gibt es die Fähigkeit zu entdecken und in der Erde gibt es niemals die Fähigkeit zu entdecken. Ist das ein richtiges Beispiel?
Richtig. Hundert Prozent.
Moshe: Wir suchen eine visuelle Erklärungsmethode für den Menschen.
Ja.
Shimon: All jene, die jetzt gehen, laufen, haben sie keine Neshama, oder gibt es eine schlafende Neshama und man muss sie erwecken?
Moshe: Das ist seltsam. All die Jahre haben Sie gesagt, dass jeder Mensch eine Neshama hat, nur ist sie nicht erwacht, aber es gibt nicht so etwas, dass es keine Neshama gibt.
Sicher. Ich kann über niemanden sagen.
Shimon: Die Neshama ist eigentlich der Punkt im Herzen?
Ja.
Shimon: Und wenn es schlafende Menschen gibt, die zum Beispiel jetzt zum Meer gehen, zu irgendeiner Zeit erwachen sie?
Etwas erwacht plötzlich.
Dudi: Die Zeit wird kommen, dass plötzlich erwacht wird, weil was geschah? Der Schöpfer hat jetzt entsprechend Seinem System und Seiner Planung entschieden, dass jetzt diese Figur oder die Menschheit zur Spiritualität erwachen muss? So macht Er es mit jedem von uns?
Ja.
Dudi: Was macht die Handlung der Verbreitung hier? Mischen wir uns in die Planung des Schöpfers ein?
Ja.
Dudi: Und wir beschleunigen eigentlich die Zeiten, damit noch mehr Menschen erwachen?
Ja.
Moshe: Und ich kann irgendeine virtuelle Figur erstellen, die unsere Worte sprechen wird und diese Menschen erwecken können wird. Ihnen Information geben, und dann wird der Mensch plötzlich erwachen. Es hängt doch vom Menschen ab, vom Schöpfer. Was macht es für einen Unterschied, durch was ich ihn erwecke?
Ja.
Shimon: Sagen wir, es gibt jetzt eine Aufzeichnung von Moshe, der auf Englisch und in allen möglichen Sprachen spricht, sozusagen, er spricht Hebräisch oder Russisch, aber er hört all die Dinge, die er sagt, auf Englisch, Türkisch, und das ist in Ordnung. Das ist Verbreitung.
Dudi: Wann wird die Menschheit Kabbalisten brauchen? Zu ihnen kommen? Sagen, "lehrt uns die Weisheit"?
Es gibt keinen Mangel.
Dudi: Wann? Was sehen Sie?
Die Menschheit befindet sich nicht in einem offenbarten Mangel nach Spiritualität.
Dudi: Was muss noch kommen? Wie viele Schläge hat die Menschheit durchgemacht, und nichts. Und noch suchen sie, durch Maschinen, noch werden sie morgen tausend Dinge erfinden. Was muss geschehen, damit es hier so eine Wende gibt, dass plötzlich ein offenbarter Mangel in der Menschheit sein wird, was wird ihn an die Oberfläche bringen? Es ist absurd, so viele Menschen gehen jetzt hier vorbei, hier sitzt ein Kabbalist, er kann ihnen alles Gute der Welt geben, sie lehren, wie sie sich selbst Gutes tun, nicht nur hier, in allen Welten, und nichts, sie haben keinen Mangel, er kann ihnen nicht geben, und so fährt es fort sich zu verhalten, noch eine Generation und noch eine Generation.
Ja.
Dudi: Und sie werden Schläge auf dem Weg bekommen, und es wird sie nicht interessieren, vielleicht für einen Moment werden sie anhalten, Luft holen und weitermachen, und das war's. Warum ist das so?
Programm der Schöpfung.
Ilan: Wir sehen das, wir entdecken den Zustand, über den Dudi gesprochen hat. Was müssen wir daraus lernen? Was aus diesem Zustand herausholen? Wir haben eine Wirklichkeit einer Gruppe mit einem Punkt im Herzen, der sich nach dem Schöpfer sehnt, die arbeitet, um das Ziel der Schöpfung zu verwirklichen, und diese Gruppe, die sich in der Arbeit befindet, sieht die Schöpfung und noch irgendwelche Geschöpfe, die kein Ziel haben, sie wollen gehen, laufen, Sport machen und sich vergnügen, das reicht ihnen. Warum zeigt mir der Schöpfer diese Sache, was sollen wir damit machen?
Damit du den Willen schätzt, den der Schöpfer dir gegeben hat. Dass du den Willen schätzt, den der Schöpfer dir gegeben hat, im Vergleich zu ihnen.
Dudi: Aber tut es Ihnen weh für sie? Oder verstehen Sie das Programm der Schöpfung und es ist völlig in Ordnung, sie sind in so einer Software, ich bin in einer anderen Software.
Wenn es in ihnen einen Mangel nach dem gibt, was ich ihnen geben kann, dann erwache ich sicher und will ihn füllen.
Shimon: Das jüdische Volk befindet sich zweitausend Jahre die ganze Zeit in Pogromen, sie hätten eine Milliarde sein müssen, aber jetzt gibt es ein paar Millionen wegen des Holocaust und allem, was über die Jahre geschah, und trotzdem gibt es kein solches Verständnis. Wie kann es sein, dass nach zweitausend Jahren die Juden nichts lernen von allem, was sie durchgemacht haben, und alles ist zerbrochen, alles in Widerständen?
Sie lernen nicht.
Moshe: Dass sie nicht lernen, hängt das von den Menschen ab oder vom Programm der Schöpfung?
Das ist das Programm der Schöpfung.
Moshe: Also dass sie nicht lernen, hängt nicht von den Menschen ab, man muss einfach X Zustände durchmachen und nichts wird helfen. Aber wo sind wir hier, wo ist die Wahlfreiheit? Sie sagten, dass in jeder Generation und Generation es immer in jedem Menschen Momente gibt, wo er eine Wahl hat, er hätte doch den Zustand des Leidens ändern können.
Ja.
Moshe: Gibt es so etwas, und dass wir es noch nicht getan haben, ist es, weil wir uns nicht angestrengt haben?
Ja.
Moshe: Nehmen wir an jetzt, wenn wir uns nicht anstrengen und es einen dritten Weltkrieg geben wird, über den alle schon sprechen, dann werden in noch tausend Jahren Menschen sitzen und sagen "Siehe, sie haben es nicht geschafft."
Dudi: Dann werden sie sagen.
Moshe: Oder hängt es überhaupt nicht vom Menschen ab und der Schöpfer hat schon einen dritten und vierten Weltkrieg geplant und er wird sein, egal ob sie hier etwas machen oder nicht. Das heißt, es gibt zehn Kilo Leiden und der Mensch muss die zehn Kilo durchmachen, nicht neun und nicht acht, und nichts wird helfen, oder kann ich doch bei acht aufhören und sagen, ich lerne jetzt Tora und durch die Tora beschleunige ich die Zeiten und das Leiden wird schon nicht mehr auf körperlicher Ebene sein. Gibt es so etwas?
Ja.
(Ende des Gesprächs)