Conversations With Kabbalist Dr. Michael Laitman with his students

Conversations With Kabbalist Dr. Michael Laitman with his students

Episode 308|7. Juni 2026

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Der Schöpfer nimmt deinen Gedanken über die Freunde in Betracht

Gespräch mit Rav Dr. Michael Laitman, 07.06.2026 – nach der Bearbeitung

Roi: Wir haben gelesen, dass die Vollendung der Korrektur der Welt nur sein kann, nachdem man alle, die in die Welt kommen, in Seine Arbeit, gesegnet sei Er, hineinbringt.[^1]

So steht es geschrieben.

Roi: So steht es geschrieben. Also wie macht man das Geschriebene?

Man arbeitet daran.

Roi: Womit?

Dadurch, dass man lernt, was Rabash und Baal HaSulam schreiben. Ich habe keinerlei Lösung.

Roi: Wenn Sie sich am Ende des Tages prüfen, wie können Sie feststellen: Heute habe ich gewirkt, um alle Geschöpfe in die Anhaftung an Ihn, gesegnet sei Er, hineinzubringen?

Ich denke, jeder von uns muss geben.

Ilan: Muss man sich prüfen? Muss man sich hinsetzen und eine Seelenbilanz machen?

Nach dem, was wir aus der Lesung von Baal HaSulam, von Rabash lernen, müssen wir das.

Ilan: Eine Seelenbilanz machen?

Ja.

Ilan: Welche Seelenbilanz mache ich, mit welchen Werkzeugen, wie soll ich es machen? Frage ich mich selbst?

Ja.

Ilan: Ich weiß nicht, welche Frage ich stellen und welche Antwort ich überhaupt erwarten soll. Ich gebe zu, dass Er mir die Möglichkeit zu arbeiten gegeben hat, dass es eine richtige, gute Umgebung gibt.

Nu?

Ilan: Und ich mache weiter zum nächsten Tag.

Und so ist der Tag vergangen?

Ilan: Was soll ich machen? Mit welchem Werkzeug soll ich prüfen, was soll ich prüfen, was weiß ich?

Was sagst du ihm, Schimon?

Schimon: Dass der Schöpfer uns jedes Mal voranbringt. Ich spüre wirklich, dass der Schöpfer uns jedes Mal voranbringt, uns zur Verbindung mit Ihm voranbringt – man muss Ihn nur bitten.

Roi: Heute konzentrieren wir uns darauf, Michael in die Spiritualität zu bringen, deshalb müssen alle unsere Gebete darauf ausgerichtet sein. Wirklich wollen, dass das geschieht. Und so gehen wir Freund für Freund durch, bis es gelingt. Heute haben wir einen Workshop gemacht, jeder hat geschrieben, warum Michael es verdient, in die Spiritualität einzutreten. Warum verdient Michael es, in die Spiritualität einzutreten? Auch Sie müssen diese Frage beantworten.

Ich denke, so müssen wir über jeden Einzelnen denken.

Roi: Das ist es, was wir machen: Jeden Tag denken wir über einen anderen Freund nach, warum er es verdient, in die Spiritualität einzutreten. Morgen denken wir über Schimon nach, danach denken wir über Dudi nach, danach über Ilan.

Dudi: Das ist eine Übung.

Roi: Danach über Wlad – das ist so eine Übung.

Ja.

Roi: Also heute denken wir speziell über Michael nach. Also warum verdient es Michael aus Ihrer Sicht, in die Spiritualität einzutreten?

Weil er gute Gedanken über jeden von uns hat, und wir stimmen dem zu.

Dudi: Helfen wir dem Freund, in die Spiritualität einzutreten?

Sicher, ja.

Dudi: Berücksichtigt der Schöpfer mich, damit ich Michael in die Spiritualität bringe, oder hat Er einen Plan für Michael, und ich kann denken, dass ich etwas tue, aber Er weiß genau, was Er will? Oder ist im Plan des Schöpfers wirklich mein Gedanke enthalten – wenn ich mich darin einfüge und ihn in die Spiritualität bringe, wenn ich ihn unterstütze?

Ja.

Dudi: Ja – berücksichtigt der Schöpfer unsere Meinung?

Ja.

Michael: Wenn die Freunde nicht denken, dann kann der Schöpfer nichts machen. Auch wenn Er wollte, Er kann nicht, wenn die Freunde nicht denken, wenn sie nicht ihre Zustimmung geben. Ist das so?

Kabbalisten denken an die Verbindung untereinander, an gegenseitige Hilfe und so we­iter, und der Schöpfer nimmt das in Betracht.

Dudi: Haben Sie zum Beispiel die Unterstützung von Freunden gespürt, die Ihnen geholfen haben, einzutreten?

Ja.

Dudi: Spürt man die Freunde, die einen unterstützen, oder entdeckt man danach, dass sie geholfen haben?

Ja.

Dudi: Und ohne das?

Ohne das weiß ich nicht, aber mir scheint, ohne das gibt es so etwas nicht.

Dudi: Zum Beispiel Michael – ich will ihn jetzt unterstützen, ihm helfen. Also was mache ich? Schicke ich ihm einen Gedanken, sehe ich seine Gestalt so in mir, halte ich ihn im Gedanken, lese ich etwas? Vielleicht muss ich nicht direkt denken, vielleicht wirkt es schon allein durch mein Beschäftigen mit den Quellen. Was ist Hilfe, womit kann ich helfen? Womit habe ich zu helfen, zu unterstützen?

Was will er?

Dudi: Spiritualität.

Spiritualität ist …

Dudi: Er will viel, er hat viele Verlangen.

Dann versuch, womit du ihm helfen kannst.

Dudi: Hilfe – allgemein kann ich unterstützen, sagen wir im Werk und als Weggefährte, aber ich frage: Was ist die spirituelle Hilfe, was ist die bedeutsame Handlung, die ich machen kann und die wirklich einen Nutzen bringt?

Wenn du gut über ihn denkst, dann wird daraus ein Nutzen entstehen.

(Ende des Gesprächs)

[^1]: Baal HaSulam, Artikel „Die Bürgschaft“: „Doch die Vollendung der Korrektur der Welt kann nicht sein, außer durch das Hineinbringen aller, die in die Welt kommen, in das Geheimnis Seiner Arbeit, gesegnet sei Er.“