Kabbala Weltkongress - Das Leben im Zehner entdecken 1

Lektion 1: Die Freude an der Versammlung

1. Rabash, Artikel Nr. 17 (1986), "Die Ordnung der Versammlung - 2"

Aus dem, was geschrieben steht: "In der Menge des Volkes ist die Herrlichkeit des Königs", folgt, dass die Macht des Kollektivs umso wirksamer ist, je größer die Zahl des Kollektivs ist. Mit anderen Worten, sie erzeugen eine stärkere Atmosphäre der Größe und Bedeutung des Schöpfers. Zu dieser Zeit spürt der Körper eines jeden Menschen, dass er alles, was er für die Heiligkeit tun möchte - das heißt, dem Schöpfer zu geben - als ein großes Glück betrachtet, dass er das Privileg hat, zu den Menschen zu gehören, die mit dem Dienst am König belohnt wurden. Zu diesem Zeitpunkt erfüllt ihn jede Kleinigkeit, die er tut, mit Freude und Vergnügen, dass er nun etwas hat, womit er dem König dienen kann.

In dem Maße, wie die Gesellschaft die Größe des Schöpfers mit ihren Gedanken während der Versammlung betrachtet, entsteht bei jedem entsprechend seiner Stufe die Bedeutung des Schöpfers in ihm. So kann er den ganzen Tag in der Welt des Frohsinns und der Freude wandeln.

2. Maor waShemesh, WaJechi

Die Essenz der Versammlung ist, dass alle in einer Einheit sind und alle nur ein Ziel suchen: den Schöpfer zu finden. In jedem Zehner befindet sich die Shechina [Gegenwart des Schöpfers]. Natürlich, wenn es mehr als zehn sind, dann gibt es eine größere Offenbarung der Shechina. So sollte sich jeder mit seinem Freund versammeln und zu ihm kommen, um von ihm ein Wort über die Arbeit des Schöpfers zu hören und wie man den Schöpfer findet. Er sollte sich vor seinem Freund annullieren, und sein Freund sollte dasselbe ihm gegenüber tun, und so sollte es jeder tun. Dann, wenn die Versammlung mit dieser Absicht ist, dann nähert sich der Schöpfer ihnen und ist mit ihnen, wie es heißt "mehr als das Kalb saugen will, will die Kuh geben".

3. Sohar für Alle, WaJechi [Jakob lebte], "Jakob", Nr. 116-117

Die Shechina [Gegenwart des Schöpfers] ist nur an einem ganzen Ort gegenwärtig, und nicht an einem mangelhaften Ort oder an einem fehlerhaften Ort oder an einem Ort der Traurigkeit, sondern an einem richtigen Ort - einem Ort der Freude. [...] Es steht geschrieben: "Dienet dem Ewigen mit Freuden; kommt vor Ihn mit Gesang." Es gibt keinen Dienst für den Schöpfer, wenn nicht aus Freude.

4. Rabash, Artikel Nr. 17 (1991), "Was ist "Denn ich habe sein Herz verhärtet" in der Arbeit?"

Ein Mensch muss froh sein, dass er wenigstens ein Bedürfnis nach Spiritualität hat, während der Rest der Menschen keinerlei Bezug zur Spiritualität hat.

Wenn ein Mensch dies wertschätzt, obwohl es für ihn nicht wichtig ist, schätzt er es doch und versucht, dem Schöpfer dafür zu danken. Das bewirkt, dass er Wichtigkeit für die Spiritualität erlangt, und dadurch kann ein Mensch glücklich sein. Dadurch kann ein Mensch mit Dwekut belohnt werden, denn wie Baal HaSulam sagte: "Der Gesegnete haftet an dem Gesegneten." Mit anderen Worten, wenn ein Mensch glücklich ist und dem Schöpfer dankt, fühlt er, dass der Schöpfer ihn gesegnet hat, indem er ihm ein wenig die Kedusha [Heiligkeit] hat fühlen lassen. Dann "haftet sich der Gesegnete an den Gesegneten." Durch diese Ganzheitlichkeit kann man echte Dwekut erreichen.

5. Baal HaSulam, Shamati, Artikel Nr. 42, "Was ist das Akronym Elul in der Arbeit?"

Derjenige den Weg des Gebens gehen möchte, muss immer in Freude sein, das heißt in allen Formen, die zu ihm kommen, muss er voll Freude sein, da er keinerlei Absicht hegt, für sich selbst zu empfangen.

Daher sagt er, dass wenn er wirklich zum Zwecke des Gebens arbeitet, er gewiss voll Freude darüber sein sollte, dass es ihm zuteil geworden sei, seinem Erschaffer Freude zu bereiten. Und wenn er fühlt, dass seine Arbeit noch immer nicht zum Zwecke des Gebens ist, sollte er dennoch erfreut sein, denn für sich selbst sagt der Mensch, dass er nichts möchte. Er freut sich darüber, dass der Wille zu empfangen sich nicht über diese Arbeit freuen kann. Dies sollte ihm Freude bereiten.

6. Baal HaSulam. Shamati 1 "Es gibt nichts außer Ihm"

Wenn der Mensch sich der Heiligkeit ein wenig nahe fühlt und er Freude daran hat, des Wohlwollens des Schöpfers würdig geworden zu sein, ist ihm die Verpflichtung auferlegt zu sagen, dass das Wichtigste an seiner Freude darin besteht, dass es jetzt Oben, bei der heiligen Shechina [Gegenwart des Schöpfers] Freude darüber gibt, dass sie ihn, ihr Einzelorgan, an sich annähern kann und ihn nicht nach außen wegstoßen muss. Weil der Mensch würdig wurde, der Shechina Freude zu bereiten, freut er sich.

7. Baal HaSulam, Shamati, Artikel Nr. 26 "Die Zukunft des Menschen hängt von der Dankbarkeit für die Vergangenheit ab"

Wenn der Mensch die Wichtigkeit der heiligen Arbeit erkennen kann, dann soll er im Maß seiner Wichtigkeit dafür Lob und Dank erheben.

Denn die Wahrheit ist, dass wir unfähig sind, die Wichtigkeit davon zu schätzen, dass wir manchmal die Mizwot des Schöpfers auch ohne jegliche Absicht erfüllen können, und dann gelangt der Mensch zur Empfindung von Erhebung und Herzensfreude.

Und mittels des Lobes und des Dankes, die der Mensch erhebt, erweitert er seine Gefühle und wird von jedem Punkt der heiligen Arbeit inspiriert und erkennt, für wen er arbeitet, und dadurch steigt er immer höher auf. Und darin besteht das Geheimnis des Gesagten: „Ich danke Dir für all das Gute, was Du mir getan hast“, also für die Vergangenheit. Und hierdurch kann der Mensch sofort mit Sicherheit sagen: „Und auch dafür, was Du in der Zukunft mit mir tun wirst.“

8. Rabash, Artikel Nr. 386, "Dies ist der Tag, den der Ewige gemacht hat"

"Dies ist der Tag, den der Ewige gemacht hat; wir wollen uns freuen und fröhlich sein an ihm." "Dies ist der Tag" bedeutet, dass "dies" als "Tag" bezeichnet wird, und nicht etwas anderes. Was bedeutet es, wenn der Ewige "macht"? Es ist, dass ein jeder erreichen wird, dass "wir uns freuen und fröhlich sein werden in ihm". "Darin" bedeutet im Schöpfer, in Dwekut [Anhaftung] mit dem Schöpfer, was "Gleichwertigkeit der Form" genannt wird, das heißt, dass jeder verstehen wird, dass es keine größere Freude gibt, als seinem Schöpfer Zufriedenheit zu schenken. Das ist es, was wir erhoffen. Wenn die Allgemeinheit diese Stufe erreicht, wird man es "das Ende der Korrektur" nennen.

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