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Transkript des Morgenunterrichts 04.11.2003
Buch
„Schriften
des
Rabash",
Band
1,
S.
206,
„Was
bedeutet
es,
dass
der
Mensch
durch
die
Tora
mit
Gerechtigkeit
(Zedaka)
und
Frieden
belohnt
wird"
Rav: Wir haben einen Artikel aus „Schlawej haSulam", Band 1, Seite 78, zum Wochenabschnitt „Lech Lecha" gehört – so heißt auch der Artikel: „Lech Lecha". Was will uns Rabash erklären? Die Stufen, die der Mensch durchläuft, bevor er zum Ziel kommt. Wir fangen nämlich von der Materie an, und unsere Materie ist der Wille zu empfangen, der Wille zu genießen. Deshalb besteht der Weg darin, ihn umzukehren – mit diesem Willen gegen seine natürliche Absicht zu arbeiten.
Wenn wir die Verkettung von oben nach unten lernen, lernen wir die Entstehung der Materie: durch die vier Bchinot des Or Yashar, danach den Willen zu empfangen und den Willen zu empfangen, der sich weiter herabstuft. Bis er zum Zerbrechen kommt, ist er ganz und gar in einer Eigenschaft, in der er noch nicht der Wille zu empfangen ist, wie wir ihn kennen.
Erst danach, wenn er das Zerbrechen durchläuft und Funken von Bina, Funken des Gebens in diesen Willen zu empfangen eintreten, werden sie innerhalb des Willens zu empfangen schon zur Absicht „um zu empfangen". Sie kommen zwar von Bina, aber sowohl Malchut als auch Bina durchlaufen das Zerbrechen. So kommt heraus, dass er für sich selbst empfängt, für sich selbst genießt – mit der Absicht, wirklich für sich selbst zu genießen. Er ist ganz und gar in sich selbst verschlossen, sowohl in der Handlung als auch in der Absicht.
Deshalb ist unsere Arbeit nicht so wie beim Kli in Ejn Sof, das entschieden hat, dass es um zu geben handeln will. Das ist nämlich die Materie der Welten, und dort gibt es keinen bösen Trieb, dort gibt es von vornherein keine Absicht „um zu …"¹ – die gibt es erst später, in den Welten BYA de Tuma. Wir dagegen fangen vom entgegengesetzten Zustand an. Deshalb müssen wir zuerst eine Korrektur durchlaufen, die Stufe des Glaubens, Stufe der Zedaka heißt, damit sich unsere Absicht von „um zu empfangen" zu „um zu geben" ändert. 3:28
Wir müssen zu einem Zustand kommen, der Zimzum Alef heißt: dass man den Willen zu empfangen nicht benutzt, wenn er nicht um zu geben ist. Und es geht dabei um das Verhältnis zum Schöpfer, nicht um materielle Dinge. Ein Mensch gerät ja gewöhnlich über die Klipot in alle möglichen Gedanken, er dürfe dann nicht essen und trinken und sich in allen möglichen Dingen des Lebens dieser Welt stärken – nein. Es geht darum: In allem, was zum Schöpfer gehört, in allen unseren Gedanken und Handlungen, die zu unserer spirituellen Entwicklung gehören, müssen wir in Absichten um zu geben sein und uns bemühen, zur Gleichheit der Form zu kommen.
In der Gleichheit der Form mit dem Schöpfer zu sein, in der Gleichheit der Absicht. Denn in der Gleichheit der Handlung sind wir niemals: Wir können nur empfangen oder nicht empfangen, und der Schöpfer gibt nur. Wenn wir aber zu genau dieser Absicht kommen – jeder nicht für sich selbst, sondern nur zum Wohl des Schöpfers –, dann sind wir mit Ihm in der Gleichheit der Form. Diese Korrektur heißt Glaube. Und dann heißt unsere Handlung um zu geben Zedaka.
Das heißt: Wenn ein Mensch zu einem Zustand kommt, in dem er keinerlei Gegenleistung für das erwartet, was er denkt oder tut, dann heißt es, dass er Zedaka tut. Und wenn er wirklich zu diesem wahren Zustand kommt, in dem er sich bemüht, Zedaka zu tun, dann fängt er an zu entdecken, dass er es nicht kann, dass er es nicht will, dass er sich einer solchen Stufe auf keinen Fall auch nur nähern kann. Dann klärt sich in ihm eine Stufe, die „Trotzige des Herzens"² heißt: Er ist wirklich dreist, er klagt die Spiritualität an, den Schöpfer, und er will weder zur Zedaka kommen noch zu der Stufe, die nach der Zedaka kommt und Frieden heißt. 6:29
Deshalb sagt Baal HaSulam über diese vier Engel – sie sind sozusagen die vier Haupteigenschaften, mit denen der Schöpfer den Willen des Menschen zu empfangen zur Korrektur bringen will –, dass beim Frieden, der letzten Stufe, der Wille zu empfangen ganz und gar Streit ist: Er wird niemals im Frieden sein wollen. So kommt tatsächlich heraus, dass der Wille zu empfangen gar nicht fähig ist zu wollen, zum Empfangen um zu geben zu kommen.
Aber es gibt ein Mittel – nicht im Menschen, nicht in diesen vier Eigenschaften, diesen vier Stufen, sondern von oben –, das „das Licht, das zur Quelle zurückbringt" heißt, Umgebendes Licht. Dieses Licht korrigiert den Willen zu empfangen, und dann kommt er wirklich an. Und dabei gibt es zwei Zustände. Ein Mensch kann in einem Zustand sein, in dem er viele Handlungen macht und Tora lernt, und dabei ist er so, wie Rabbi Abba sagt: Obwohl er alles macht, erwirbt er die Stufe des Glaubens nicht.
Er hält sich für einen Gerechten, denn nach seinen Handlungen ist er wirklich ein Gerechter. Aber er erwirbt die Stufe des Glaubens nicht, weil die Tora, die er lernt, kein Umgebendes Licht auf ihn erweckt. Er hält sich nur selbst für einen Gerechten und klagt gerade den zweiten Weg an; er sieht nicht, dass er in einer Sackgasse steckt. Und Rabbi Hiskia sagt, dass man zur Stufe des Friedens – sogar zur Stufe des Gerechten, zur Stufe des Glaubens – nicht kommen kann, ohne die Etappe zu durchlaufen, die „Trotzige des Herzens" heißt: dass der Körper sich widersetzt und überhaupt nichts will, wirklich im Streit ist und gegen alles ausschlägt.
Er ist mit gar nichts auf diesem Weg einverstanden, weil er sieht, dass man ihn korrigieren, ihn beugen will. Wenn ein Mensch aber weitermacht – und zwar so, dass er das Licht, das zur Quelle zurückbringt, herbeiruft –, dann kämpft er mit dem Trotz seines Herzens, durchläuft ihn und zerbricht das Herz. Das heißt: „Den Gebrochenen des Herzens ist Freude". Dann wird ihm zuteil, dass die Tora sein zerbrochenes Herz füllt und es korrigiert. Und dann kommt er über dieses Zerbrechen hinaus zu seiner eigenen Korrektur, er kommt zum Frieden. 10:02
Deshalb gibt es sozusagen zwei Wege – sozusagen, denn der eine Weg ist kein Weg, er ist ohne Ausweg. Da lernt man nämlich Tora ohne die Absicht, sich selbst zu korrigieren, ohne das Umgebende Licht auf sich herbeizurufen. Herbeirufen kann man es nur durch das Lernen der Kabbala mit der Absicht, korrigiert zu werden, die Umgebenden Lichter zu erwecken, das Böse zu sehen, es zu korrigieren und zu „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" zu kommen. Dann spürt man den Trotz des Herzens und den Streit gegen den Weg, und durch das Zerbrechen kommt man ganz bestimmt zur Korrektur.
Und der andere Weg: Man lernt und macht Handlungen und zählt nach den Handlungen – nach den Lernstunden, nach den Gemara-Seiten, die man auswendig kann, wie viele es sind, nach der Menge. Und dann macht man nach den Tagen, an denen man etwas getan hat oder sich in Seiten mit der Tora beschäftigt hat, eine Abrechnung. So kommt heraus: Ohne das Erlangen des Glaubens und ohne das Erlangen des Friedens, ohne zu spüren, dass man dem entgegensteht, hält man sich für Gerechte.
Das ist der ganze Unterschied: den Trotz des Herzens zu erwecken – oder an ihm vorbeizugehen, ohne ihn zu spüren, und so das ganze Leben in Verhüllung vor der Korrektur zu leben, fern von der Korrektur.
Natürlich ist ein Weg, der das Böse im Menschen nicht enthüllt, angenehm. Der Mensch ist in einer Illusion, aber er lebt sozusagen in einer falschen Vollkommenheit, und es geht ihm gut. Wer dagegen den Widerstand seines Herzens enthüllt, dem geht es durch all den Streit, durch all die Schwere des Herzens schlecht; er fühlt sich arm. So kommt heraus: Der Weg der Tora ist dem Weg der Hausherren entgegengesetzt.
Der Weg der Hausherren heißt nämlich, dass er die ganze Zeit zählt, was er hat: noch einen Tag hat er Mizwot erfüllt, noch einen Tag hat er noch eine Gemara-Seite gelernt, noch einen Tag hat er sich mit etwas beschäftigt, wovon es heißt, dass er den Willen des Heiligen, gesegnet sei Er, getan hat – das ist die eine Seite. Und die andere Seite: Wer auf dem Weg der Arbeit vorankommt, der sieht jeden Tag, dass er weniger wird, dass er weiter entfernt ist, dass er mit dem Weg nicht einverstanden ist, dass sein Wille zu empfangen völlig das Gegenteil des Ziels ist – und er sieht sich selbst als jemanden, der sich entfernt.
Also hat er nichts zu zählen, und deshalb heißt er nicht Hausherr. Er macht die Abrechnung nicht danach, was er hat, sondern danach, wie sehr er trotz allem spürt, dass er dem Hausherrn entgegengesetzt ist³, und wie sehr er nach der Tora verlangt. Das nennt man: Der Weg der Tora ist der Sicht der Hausherren entgegengesetzt. Denn die Hausherren brauchen keine Tora, die zur Quelle zurückbringt – „Ich habe den bösen Trieb erschaffen, Ich habe die Tora als Gewürz erschaffen" –, sondern sie müssen ihren Besitz zählen.
So wie es bei uns diese Einteilung in Diener des Schöpfers und in Macher von Handlungen gibt, so gibt es sie auch in jedem einzelnen Menschen – je nachdem, wonach er sich jedes Mal prüft, wenn er in verschiedenen Zuständen ist, auch unter denen, die auf dem Weg der Korrektur sind. Er muss sich jedes Mal prüfen und sich freuen – zwar nicht im Gefühl, sondern über das, was geschieht: dass er auf dem richtigen Weg ist.
Deshalb steht geschrieben „Lech Lecha" – es ist nicht einfach, diesen Weg zu gehen. Nur auf das Gebot des Schöpfers hin und mit Hilfe des Lichts, das korrigiert und von Stufe zu Stufe weiterführt, kann man wirklich zu „Geh du aus deinem Land, aus dem Haus deines Vaters, in das Land, das ich dir zeigen werde" kommen – nämlich von einem Willen in den anderen überzugehen, von den Eigenschaften des Empfangens zu den Eigenschaften des Gebens. Das war's.
Ja.
15:49
Schüler: Ich bleibe trotz des Streits, den ich mit dem Weg habe, ja? Aber woher weiß ich, ob ich bleibe, weil ich passiv bin und Angst vor Gott habe⁴, oder ob ich aus den richtigen Gründen bleibe – weil ich wirklich Umgebendes Licht auf mich ziehe?
Rav: Wie prüft ein Mensch, ob er auf dem Weg ist oder nicht? Er prüft nur nach den Misserfolgen. Nach guten Erfolgen können wir uns nicht prüfen. Unser Erfolg ist heute die Erkenntnis des Bösen. Je mehr Böses sich in uns enthüllt, desto mehr misst das, sagen wir mal, wie weit wir vorangekommen sind.
Schau, man sagt mir: Solange du nicht zu dem Zustand kommst, dass du 100 Kilo hebst, gehst du nicht zur nächsten Etappe über. Also setze ich mir jetzt eine Grenze, ein Ziel: 100 Kilo. Und jedes Mal, wenn ich vorankomme – sagen wir, 20 Kilo kann ich schon heben –, legt man mir 25 hin, und ich kann nicht. Ich bin vorangekommen, ich hebe sogar 25, aber ich schaue auf 100: Was habe ich von 25? Man gibt mir 30, wieder kann ich nicht, ich arbeite daran, bis ich 30 hebe.
Das heißt, ich sehe jedes Mal mehr und mehr die Schwierigkeit. Und ich zähle meine Erfolge nicht – dass ich 20 Kilo hebe, 30 Kilo, 40. Warum? Weil ich auf 100 schaue. So kommt heraus, dass die guten Erfolge einstweilen trotzdem nicht als Erfolge bei mir ankommen. Denn 100 Kilo ist gegenüber dem, was ich erreicht habe, einfach so groß, dass ich nur sehe, wie viel Schwere jedes Mal dazukommt, die man mir auflegt.
Deshalb ist der Weg schwer. Aber eigentlich ist es gerade das, was dem Menschen hilft, nach und nach das richtige Verhältnis zu den Etappen zu finden, zu den Etappen des Fortschritts. Er schaut nämlich nicht darauf, wie er sich fühlt, sondern darauf, dass er darin drin ist und mit wem er ist. Er schätzt die Besonderheit des Verhältnisses des Schöpfers zu ihm, dass er in einer Gruppe ist, dass er trotz allem etwas Besonderes macht, sagen wir es mal so, auch wenn er es nicht fühlt. Er fängt an, nach und nach andere Werte aufzubauen als die, die er vorher mit den Gefäßen des Empfangens geprüft hat. 19:40
Und gerade weil er jedes Mal Enttäuschungen bekommt, baut sich in ihm ein anderes Verhältnis auf, um den Zustand abzuwägen – jeden Zustand, jedes Mal. Einstweilen wägt er auf diesem Weg deshalb sowohl nach seiner Stimmung als auch nach der Wahrheit ab. Und danach lässt er die Stimmung nach und nach los, achtet schon nicht mehr so sehr auf sie, steht nicht mehr so unter der Herrschaft der Stimmung. Das heißt, er geht nach und nach zu Wahrheit und Lüge über, von bitter zu süß⁵. Das heißt, er setzt seine Verbindung zum Schöpfer, zum Ziel, zu dem, was über diesem Leben ist – er setzt diese Verbindung als das Allergrößte, fast ohne jeden Bezug darauf, ob er sich gut oder schlecht fühlt.
Nach und nach erwirbt er die Kraft des Widerstands dagegen, wie er sich fühlt – gut oder schlecht –, und achtet nicht darauf. Nach und nach baut sich in ihm ein anderes System für den Blick auf das Leben auf. Das ist sicher nichts für Anfänger, aber so geschieht es nach und nach. Und er kommt zu einem Zustand, in dem er das vom Schöpfer fordert – es geht jedes Mal mit Schwere weiter, und er fordert es vom Schöpfer. Das heißt, er will, dass es so aus dem Lernen heraus kommt, durch das Lernen und durch seine Handlungen, dass ihm zuteil wird, dass das Umgebende Licht ihn korrigiert und ihm die Stufe des Glaubens bringt.
Was ist die Stufe des Glaubens? Dass ich nicht auf meinen Willen zu empfangen achte – und er wächst –, und dass ich mich durch das Ziehen des Umgebenden Lichts selbst korrigiere. Wenn ich oben über dem Willen zu empfangen reite, sodass er nicht auf mich drückt und mich nicht zwingt, meinen Zustand danach festzulegen, wie ich mich in ihm fühle, sondern ich werde zu „geben um zu geben". Das heißt, ich höre auf, ihn zu berücksichtigen. Ich höre einfach auf. 22:24
Warum? Einfach so – durch das Geben des Lichts. Es kommt nicht auf direktem Weg; es kommt sozusagen auf direktem Weg, aber auch auf dem umgekehrten. Denn auf direktem Weg – das heißt, ich kann das nicht ausführen, es steht nicht in meiner Kraft –, sondern ich bewirke, dass das Umgebende Licht mir gibt. Das heißt, es ist keine direkte Handlung, es ist eine Handlung, die ich auf mich herbeirufe. Und dann bringt das Licht zur Quelle zurück. Und dann kommt man zur Korrektur.
Und der Weg dorthin fängt damit an, dass der Mensch fordert, dass der Schöpfer ihn korrigiert. Das heißt: Wer nicht spürt, dass ihm das auf dem Weg kommt, wer nicht aus den Abstiegen heraus entdeckt, dass er diese Korrekturen braucht … Am Anfang entdecke ich in den Abstiegen, dass es mir schlecht geht, Dunkelheit. Der Geschmack geht verloren, alles, ich falle in Verzweiflung, in eine Art Depression, „besser mein Tod als mein Leben", ich kann mich nicht rühren, mir geht es schlecht, das war's. Das heißt, einstweilen lese ich meinen Zustand einfach als: Mir geht es schlecht. Das heißt, nicht Wahrheit und Lüge, sondern bitter und süß. Bitter.
Danach, wenn ich nach und nach vorankomme, verbinde ich dieses Bittere mit der Wahrheit. Es stimmt, es ist bitter für mich, aber ich bin in der richtigen Entwicklung – und dann bekommt dieses Bittere eine Art Versüßung. Das gibt es auch in unserem Leben, ja: Wenn ich Professor werden will, dann geht es mir schlecht, schlecht, schlecht in meinem Leben. Ich gehe nicht in die Diskothek, ich genieße das Leben nicht und so weiter, ich sitze in der Bibliothek, ich setze mich wirklich unter Druck – aber ich versüße mir mein Leben einstweilen vom Ziel her.
Dasselbe gilt, sagen wir, auf unserem Weg. Allerdings muss die Versüßung hier über die Unterstützung durch die Gruppe kommen, im Glauben – dass ich wirklich zu etwas komme, das man nicht sieht. Beim Professor sehe ich, was das ist: Das ist angesehen und gut, sagen wir. Und danach, dadurch dass ich das Böse sehe und darum bitte, dass es korrigiert wird – das heißt, ich bitte darum, dass ich diese Zustände nach der Wahrheit bewerte und nicht nach dem Gefühl –, wirkt das Licht ganz bestimmt so, dass es mir die Korrektur um zu geben bringt.
Das ist es eigentlich, worum ich bitte. Ich will nicht dem Gefühl unterworfen sein. Das schlechte Gefühl – in Ordnung, im Willen zu empfangen –, aber es soll nicht über mich herrschen. Ich will vielmehr anhaften. Ist das besser? Völlig in Ordnung. Näher am Ziel? In Ordnung. Und ohne zu berücksichtigen, ob es weh tut oder nicht weh tut. Sagen wir, ich reiche dem Arzt die Hand und sage: Schneide, mach da etwas. Warum? Ist das gesünder? Ich bin bereit.
Und ich berücksichtige das Schmerzgefühl überhaupt nicht, ob es da ist oder nicht. Und zwar so weit: Wenn es wirklich Wahrheit ist und ich an der Wahrheit anhafte, spüre ich keinen Schmerz. Ich spüre keinen Schmerz. Wie kann das sein? Das Licht gibt mir diese Fähigkeit. Das heißt, zur Stufe des Glaubens zu kommen: dass ich in einem Zustand bin, in dem das Gefühl im Willen ganz und gar nicht über mich herrscht, sondern nur die Größe des Ziels, die Größe des Schöpfers. Das nennt man, zur Zedaka zu kommen – zu einem Zustand ohne Gegenleistung für den Willen zu empfangen, ohne Gegenleistung. Das heißt, was in ihm ist, wird überhaupt nicht mehr gespürt, es gibt keine Abrechnung darüber. 27:22
Deshalb heißt dieser Zustand des Chafez Chessed – geben um zu geben – schon Stufe der Gleichheit mit dem Schöpfer. Die eine Bedingung ist: So wie Er nicht an sich selbst denkt, denkt auch der Mensch nicht an sich selbst. Ob er existiert oder nicht existiert und so weiter. Zimzum Alef, wie wir es kurz sagen. Und danach gibt es eine andere Stufe: auch den Willen zu empfangen umzukehren, auf „um zu geben". Das heißt dann schon nicht mehr Stufe der Zedaka, sondern Stufe des Friedens. Das ist schon eine weitere, sehr, sehr komplizierte und vortreffliche Zugabe.
Aber einstweilen ist es das. Das heißt, wir müssen in unserem Prozess in der Gemeinschaft unsere Zustände achten, sodass ein Mensch sie durchlaufen kann, ohne in seinem Gefühl zu spüren, dass er in einem Fall oder in einem Aufstieg ist. Vielmehr soll er den Abstieg oder Aufstieg danach benennen, wie sehr er die Wichtigkeit des Schöpfers und die Annäherung an Ihn schätzt, die Wichtigkeit der Gemeinschaft, das Anhaften an der Gemeinschaft. Das heißt, nicht nach dem Gefühl der Organe, nach dem, was der Wille fühlt, sondern nach der Wahrheit – nach der spirituellen Bewertung, nicht nach der tierischen Bewertung.
Dem müssen wir Ehre geben, dem müssen wir Wertschätzung geben, das müssen wir achten, sodass es in unserer Gemeinschaft als etwas Angesehenes gilt. Und sicher gibt es hier auch, wie in jedem unserer unkorrigierten Zustände, sowohl einen guten Zustand als auch einen richtigen und einen nicht richtigen Zustand. Der richtige Zustand ist: Ein Mensch, der das macht, der das ausführt, ist in Freude. Das heißt, dass er wirklich richtig geht.
Und der nicht richtige Zustand ist, dass die Klipa ihm sagt: Du wirst leiden, und dadurch, dass du leidest, kommst du voran. Die Prüfung ist also: Ist der Mensch in der richtigen Bewertung, dass Geben angesehener ist als ein wohlschmeckendes Gefühl? Die Prüfung ist, in welchem Zustand er sich befindet – in Freude. Freut er sich trotz allem darüber, dass er wirklich darin ist? Die Unterstützung der Gemeinschaft ist hier einfach eine Notwendigkeit. Ohne das …
Ja.
30:45
Schüler: … Unterstützung der Gemeinschaft und das Geben des Lichts. Wir sagen, dass die Lösung für jedes Problem … dass der Weg der Wahrheit gut sein wird, und die Wichtigkeit dieses Weges muss da sein, und das gibt Kraft. Und jetzt haben Sie gesagt, dass die Gemeinschaft das geben muss, dass die Gemeinschaft die Unterstützung darin geben muss. Also was, wer macht das? … Die Gemeinschaft gibt die Wichtigkeit für den Weg der Wahrheit? Das, was wir jetzt aufbauen – die Wichtigkeit höher?
Rav: Die Gemeinschaft gibt dem Menschen Unterstützung. Sie gibt dem Menschen eine Anzeige – wie soll ich sagen?
Schüler: Einen Maßstab.
Rav: Einen Maßstab, vielleicht ja. Kommt er richtig voran oder nicht richtig? Wie sieht er überhaupt von außen aus, in welcher Form sieht er von außen aus? Auf jeden Zustand, auf jedes seiner Verhältnisse bekommt er eine Reaktion. Siehst du, Rabash sagt nicht überall „Gemeinschaft, Gemeinschaft". Er hat zwanzig, dreißig Artikel darüber geschrieben, und Baal HaSulam auch. Hier und da, in Briefen oder an irgendeiner Stelle, berührt er das – das war's. Warum? Weil sie danach vom Menschen aus schauen. Sicher kommt es vom Menschen aus über die Gemeinschaft zum Schöpfer, aber das ist schon klar. Und jetzt spricht man über die Unterscheidungen innerhalb des Menschen.
Du hast keine einzige Handlung – weder von dir zum Schöpfer noch vom Schöpfer zu dir –, die nicht durch diesen Verstärker gehen müsste, durch diese Lupe, durch dieses entschlüsselnde System, diese Analyse, dieses System, das deine Absichten und deine Verlangen genau ordnet: nämlich die Gemeinschaft. Es gibt keine einzige Handlung, kein einziges Verhältnis des Menschen zum Schöpfer und des Schöpfers zum Menschen, wenn nicht durch das allgemeine Kli, das „Adam" heißt.
Denn dort, in ihm, wohnt der Schöpfer, und durch das ganze Kli, durch alle seine Teile, die untereinander in völliger Einheit sind – dort enthüllt man Ihn. Du fragst also: „Aber geht das über die Gemeinschaft, und geht das vielleicht nicht und das schon?" Nein. So etwas gibt es nicht. Da gibt es gar nichts zu reden. Wenn ich „um zu geben" sage, dann sage ich schon – was ist „um zu geben"?
„Um zu geben" heißt, dass ich zur Verbindung mit den übrigen Teilen gekommen bin, ohne jeden Unterschied zwischen mir und ihnen; dass ich durch diese Beziehungen zwischen mir und allen übrigen Seelen dahin komme, dass ich zum Gefühl des Schöpfers komme, der in diesem Allgemeinen wohnt, in dieser Summe aller Seelen, all dieser Beziehungen, ohne Unterschied zwischen ihnen. 35:08
Aber man kann das nicht die ganze Zeit wiederholen. Bei allen Handlungen, die wir machen, gibt es keine anderen Handlungen als die 613, die 620 Handlungen – außer den Handlungen der Verbindung und, aus der Verbindung heraus, dem Verhältnis zur Füllung. Das ist alles, was es gibt. Niemand korrigiert sich selbst; alle korrigieren nur die Verbindung untereinander⁶.
Und nach dem Maß der Verbindung zwischen ihnen enthüllt sich der Schöpfer. In dem Moment, in dem du die Verbindung zwischen dir und den übrigen Seelen erlangst, ist dir klar, wie du dich zur Füllung verhältst, denn danach enthüllt sich die Füllung. Die Füllung enthüllt sich nach der Gleichheit der Form. Du kannst dann sagen: „Aber mache ich, nachdem ich die Verbindung zwischen uns enthülle und die Verbindungen zwischen den Seelen herstelle, auch besondere Handlungen gegenüber der Füllung, die in uns ist, oder nicht?"
Kommst du zur Verbindung zwischen den Seelen, sodass du wie ein vollständiger Parzuf wirst? Dann führt dieser vollständige Parzuf eine Handlung der Vereinigung aus, die Handlung des Gebens gegenüber … So kannst du fragen: Was ist der Unterschied zwischen meiner Handlung des Gebens gegenüber den übrigen Seelen und meiner Handlung des Gebens gegenüber dem Licht, das in uns ist, in den Beziehungen zwischen uns?
Also: Die Handlung, mit der ich mich mit allen übrigen Seelen verbinde, heißt „Korrektur der Kelim". Das ist „geben um zu geben". Und nachdem ich das korrigiert habe, sodass das Kli im „geben um zu geben" ist, verhalte ich mich jetzt zum Licht: empfangen um zu geben. Damit es für uns leichter wird. Verstehst du?
Also: Das Verhältnis zwischen uns, in dem wir ein Kli des Glaubens erwerben, ein Kli von Bina, ein Kli der Zedaka – dass wir nicht an uns selbst denken, sondern jeden im gleichen Maß annehmen wie uns selbst –, das heißt, dass wir das Kli korrigieren, dass wir es wieder zusammenfügen. Und wenn wir es wieder zusammengefügt haben, wenn wir einen Klebstoff gemacht haben, sodass es keinen Unterschied zwischen den Kelim gibt, dann heißt es: Wir sind zur Stufe des Glaubens gekommen. 38:08
Malchut ist zu Bina aufgestiegen⁷. Wir sind zu „Katnut" gekommen, wie es heißt. Aber das ist von der Wurzel zum ersten und zum zweiten Grad der Awiut. Jetzt fangen wir an, den Willen zu empfangen, der in jedem von uns ist, in der Einschließung zu betätigen. Nicht in jedem Einzelnen – in der Einschließung, den allgemeinen Willen zu empfangen gegenüber der Füllung: empfangen um zu geben. Das ist schon gegenüber dem Schöpfer.
Denn der Gebende ist Er, und die Fülle kommt von Ihm – das Or Chochma. Und dann haben wir mit Ihm zu tun. Bei den Seelen zueinander, eine gegenüber der anderen, kann man sich nicht mit der Arbeit „empfangen um zu geben" beschäftigen. Sie korrigieren ihre Kelim nur im „geben um zu geben". „Geben um zu geben" ist die Korrektur der Kelim, die Korrektur der Absicht.
Und „empfangen um zu geben" ist schon die Handlung. Man arbeitet mit dem Willen zu empfangen im Empfangen der Genüsse. Das heißt, in der Verbindung, im Fühlen des Schöpfers im Geschöpf. Das ist es in Einfachheit. Es gibt dabei noch dieses in jenem und jenes in diesem: Auch „empfangen um zu geben" gibt es, relativ gesehen, im Verhältnis zwischen den Kelim, und auch „geben um zu geben" gibt es zwischen den Kelim und dem Schöpfer, dem Licht. Aber so ist es leichter: „Geben um zu geben" ist die Korrektur des Kli von Adam haRishon, und „empfangen um zu geben" ist das, was wir danach mit dem Schöpfer machen.
40:13
Schüler: Es gibt nur …
Rav: Ich glaube nicht, dass das weit weg ist. Im Gegenteil, ich finde, es ist einfach. Es klärt zwei Etappen: was wir untereinander machen müssen und danach, was wir mit der Gemeinschaft machen müssen⁸. Das kommt nicht weit heraus – vielleicht kommt es nach den Etappen, nach dem Weg weit heraus, aber es sind insgesamt zwei Dinge. Das ist Lohn und Strafe und ewige Liebe.
Schüler: So wie ich es verstanden habe, gibt es zwei Dinge: zu klären, was das wirklich ist, was Sie jetzt erzählt haben – was das auf dem Weg zur Wahrheit ist – und Wichtigkeit für den Weg zu bekommen, damit die Gefühle nicht ignoriert werden. Zu klären, was der Weg der Wahrheit ist. Wahrheit braucht auch den Weg über die Gemeinschaft und die Wichtigkeit. Dass gerade das der Weg der Wahrheit ist, das ist wichtiger als alles. Wenn ich also Wichtigkeit bekomme, vertiefe ich mich darin, ich bin in meinen Gefühlen, darin bin ich⁹. Wer macht diese negative Sache, wie sollte ich etwas Negatives machen? Denn wenn ich die Wichtigkeit des Weges der Wahrheit nicht habe, was soll man machen? Es gibt keinen Mangel.
Rav: Was fragt er? Ich höre nur eines: Wenn ich keine Wichtigkeit im Weg der Wahrheit habe, habe ich nichts zu machen. Ich stimme dir zu.
Schüler: Wer macht diese Sache?
Rav: Die Wichtigkeit?
Schüler: Ja.
Rav: Wichtigkeit – das ist nur die Gemeinschaft. Die ganze Wichtigkeit außer meiner tierischen Wichtigkeit. Ich weiß, was gut ist: essen, trinken, sich paaren, eine Familie haben und so weiter – das sind meine tierischen Instinkte, ja, das geht ohne jede Gemeinschaft. Wenn ich auf einer einsamen Insel wäre, würde ich es auch wollen. Wenn der Körper gesund ist, will er das eben. Ja? Das ist es, was ich als wichtig empfinde. Dem gegenüber empfinde ich einen Mangel. Aber ich empfinde keinen Mangel daran, mich mit Geld zu beschäftigen, mit irgendeiner Ehre, mit irgendeiner Richtung von Ehre – Ehre hat trotzdem jeder. Nimm einen primitiven Menschen, auch er hat eine Art von Ehre; wenn in ihm schon die Stufe „Mensch" vorhanden ist, ist er schon mehr als ein Tier, er hat das schon.
Du siehst dort, wie diese Menschen primitiv sind – sie sind nicht primitiv, das ist eine eigene Kultur. Sie haben besondere Tänze, sie haben eine Einteilung nach Rängen, ja: den Stammesführer und die unter ihm und so weiter. Aber diese Dinge bekomme ich von der Gemeinschaft. Ich werde geboren und wachse auf; diese Neigungen habe ich, weil ich als Mensch geboren wurde und nicht als Kuh. Aber die Gemeinschaft liefert mir die Maße selbst, das heißt ihre Füllung: Was heißt Ehre? Ehre heißt: Je mehr du stiehlst, desto angesehener bist du.
43:33
Weißt du, es gibt solche Gemeinschaften von Dieben, ja – da bist du angesehen: Je mehr du die anderen betrügst, desto angesehener bist du. Je mehr du die anderen herumdrehst, desto stärker und angesehener bist du – das sind zum Beispiel Politiker –, und je mehr du noch und noch und so weiter. Jede Gemeinschaft, zu der du gehörst, der du dich selbst zuordnest, gibt dir andere Werte. Ohne Gemeinschaft kannst du nicht.
Und wenn du wählst, dass die Stufe, die du achten willst, die Verbindung mit dem Schöpfer ist, dann musst du in eine solche Gemeinschaft eintreten – eine Gemeinschaft der Verbindung mit dem Schöpfer. Das ist klar. Das ist die ganze Sache mit der Erziehung. Als ich klein war, wollten meine Eltern sehr, dass ich Musik lerne. Du weißt ja, jüdische Eltern. Sie haben mich zu Tode genervt – nur damit ich Musik lerne. Und mein Vater hat mich mit Gewalt in Filme über Musiker mitgenommen. Ich bin mit ihm ins Kino gegangen, um Filme über Musiker zu sehen; ich erinnere mich, als wäre es jetzt, ich war 5 oder 6 Jahre alt – über all diese Komponisten, über alles … Das war's. Nur darüber.
Auf mich hat das nicht gewirkt. Ich wollte trotzdem nicht, das war's. Itzik versteht mich. Ich wollte nicht, bei mir kam das Gegenteil heraus. Aber von ihrer Seite aus haben sie sozusagen richtig gehandelt. Was soll man also machen? Ich erinnere mich: Alle Kinder spielen im Hof – wir hatten einen großen Hof, und dort spielen ganz viele Kinder Verstecken, alle möglichen Spiele –, und ich gehe in die Musikschule. Das Leben war kein Leben. Alles schwarz. Da habe ich dieses ganze System natürlich gehasst. Wie können wir uns also jetzt, wo wir auch solche Kinder sind, nur größer, selbst erziehen?
Du bist auch jetzt im selben Zustand. Der Körper will an irgendeinen bequemeren, angenehmeren Ort fliehen – oder sogar innerhalb dieser Gemeinschaft die Gemeinschaft so herumdrehen, dass es keine Musikschule ist, dass es etwas anderes ist. Innerhalb davon spielen wir etwas anderes. Die ganze Zeit willst du es verdrehen. Und du musst mit Raffinesse, gegen diesen deinen inneren Willen, die Gemeinschaft trotzdem so einrichten, dass sie dir die Wertschätzung bringt, dass die Musik das Höchste, das Größte ist.
Dann wirst du all dieses Verstecken und all die Dinge verachten und sie lernen. Allein kannst du das nicht machen. Du kannst es an jemand anderem machen, und jemand anderer an dir. Und dann bauen wir eine solche gegenseitige Gemeinschaft auf, ja, in gegenseitigem Einverständnis, in dem wir festlegen, dass unsere Gemeinschaft so sein muss, dass sie jedem Einzelnen die Werte gibt – denn diese Werte habe ich jetzt nicht. Wenn ich sie hätte, wozu bräuchte ich dann eine Gemeinschaft? Ich habe sie jetzt nicht. Und ich lege mit Gewalt in der Gemeinschaft Dinge fest, die ich dann empfangen will.
47:56
Schüler: Was sind all diese Dinge? Das sollte doch eigentlich eine Sache sein. Warum sind das viele Dinge?
Rav: Das sind nicht viele Dinge, was ich dir sage. Werte?
Schüler: Werte, ja, sozusagen viele Werte. Das, das.
Rav: Nein, ein Wert. Ein Wert: Die Verbindung mit dem Schöpfer ist der höchste Wert; alles, was weniger ist als das, ist nichts wert. Das muss das Einzige sein, aus dem heraus ich alle übrigen Dinge festlege. Wenn etwas ein Mittel dafür sein kann – lohnt es sich. Wenn nicht, dann nicht.
Schüler: Und diese Mittel kann ich allein wählen – das, was ich bis jetzt als Mittel sehe, als gutes Mittel oder als Mittel …
Rav: Und dann klärst du es mit den Freunden und zusammen mit den Schriften, die wir haben: was die Wichtigkeit in den Werten ist, in den Mitteln, die zum Ziel bringen.
Ja.
49:00
Schüler: Ich weiß, dass das ein Problem gegen die Verbindung zwischen uns ist. Es kann sein, dass ein Mensch die Arbeit anfängt, zu heiraten – oder wie wir jetzt, sagen wir, ein technisches Problem haben. Was ist also der Weg? Ich will verstehen, wie man das Problem löst. Entweder denkt die ganze Gruppe darüber nach und erweckt Umgebendes Licht, oder man löst das Problem einfach mit dem Verstand, oder man klärt es gemeinsam. Insgesamt: Zeigt sich ein Problem – und ist jedes Problem gegen die Verbindung?
Rav: Wie löst man jedes Problem?
Schüler: Entweder über das Umgebende Licht, sozusagen die ganze Gruppe im Buch …
Rav: Wir wissen nicht, welche unserer Handlungen ein größeres oder kleineres Umgebendes Licht bringen können und wie man alle diese Handlungen abwägt. Wir können nicht das Ergebnis messen, sondern die Handlungen selbst. Je mehr die Handlungen auf die Verbindung gerichtet sind, in Größe und in Höhe, desto nützlicher sind sie. Das ist alles.
Aber nochmal: Das gilt unter der Bedingung, dass es in der Gemeinschaft richtige Werte gibt. Dann wirkt die Verbindung in einer solchen Gemeinschaft gut. Wenn es aber eine Gemeinschaft von Bösewichten ist, deren Werte nicht gut sind, dann ist die Verbindung zwischen ihnen schlecht. Das heißt, wir müssen an zwei Dingen arbeiten: die Werte messen und prüfen und schärfen – und uns um diese Werte herum vereinen, ja? Sonst kann das eine schädliche Gemeinschaft sein, und dann ist es besser, wenn es keine Verbindung zwischen ihnen gibt.
Schüler: Aber wenn es ein Problem gibt, das gegen die Verbindung zwischen uns kommt – wie löst man es? Wo ist der Unterschied: dass wir alle anfangen, an das Umgebende Licht zu denken, und das war's, oder dass wir sagen …?
Rav: Nachdem wir festgelegt haben, was wir von unserer Arbeit wollen, legen wir danach fest, dass wir uns darum herum vereinen müssen? Was fragst du also? Danach fangen wir an zu suchen, durch welche Handlungen wir das ausführen.
Wir wollen den Schöpfer in unserem gemeinsamen Kli enthüllen, ja? Um an Ihm anzuhaften, Ihn zu enthüllen, Ihn zu fühlen – ich spreche absichtlich in so einfachen Worten – müssen wir einen Zustand schaffen, der „gemeinsames Kli" heißt. Das heißt: Wenn ich zu dem Gefühl komme, dass es keinen Unterschied zwischen mir und den übrigen Mitgliedern der Gemeinschaft gibt, ist das ein Zeichen, dass ich zu meiner Korrektur gekommen bin, die „um zu geben" heißt, die „Glaube" heißt – dass ich, vielleicht in einem gewissen Maß, schon aus mir selbst heraustrete. Warum mache ich das gegenüber den anderen? Um mich mit dem Schöpfer zu verbinden. 53:00
Ich messe hier jetzt nicht, ob es „um zu empfangen" oder „um zu geben" ist, und das ist sicher noch im lo liShma. Aber das genügt. Das heißt: Es lohnt sich für mich, auf mich selbst zu verzichten und mit allen in einem Kli zu sein, unter einem Dach¹⁰, in einer Verbindung, um zwischen uns die Höhere Kraft zu enthüllen, den Schöpfer, die Spiritualität.
Einstweilen ist alles mit meinem Gewinn verbunden, so denkt man sicher – das genügt: Ich will diesen Zustand, ich bin bereit, dafür zu arbeiten. Das heißt das nützliche „lo liShma". Dadurch ruft man das Umgebende Licht herbei, und es wirkt und korrigiert, es kehrt die Verhältnisse schon um. Aber ich kann nicht anders denken; ich kann mir nicht einmal vorstellen, was das korrigierte Kli ist, nach dem ich mich sehnen könnte – ich kann es überhaupt nicht beschreiben. Das ist in Ordnung, das genügt, das ist der wahre Zustand.
Wann wird es der wahre sein? Wenn wir alle zueinander sagen: „Leute, die Enthüllung der Göttlichkeit, die Verbindung mit Ihm ist das Höchste; es lohnt sich für uns, dass jeder dafür auf seine Bequemlichkeit verzichtet." Das war's, das ist völlig in Ordnung. Das heißt, das ist schon Verbindung, Geben einer zum anderen, um sich mit dem Schöpfer zu verbinden. Das ist in Ordnung, das ist schon kein Kibbuz mehr und kein Kommunismus – das ist wirklich das richtige lo liShma, das zum liShma bringt.
55:28
Schüler: Ich frage: Wenn es eine Störung gegen die Verbindung zwischen uns gibt, in allen Gruppen in Europa – was ist die Lösung, wie löst man das Problem?
Rav: Wenn es eine Störung in der Verbindung innerhalb der Gruppe oder zwischen den Gruppen gibt, wie löst man das Problem? Das hängt davon ab, welche Art von Störung es ist. Entweder kann man sie durch eine Erklärung lösen, oder man kann sie lösen, indem man das Problem selbst beseitigt, oder man kann sie beiseitelegen und nicht auf sie achten – sich einigen, dass wir sie nicht erwecken; und danach sieht man, dass sie schlecht ist, und sie verschwindet. Das weiß man nicht.
Ja.
Schüler: Es geht darum: alles, was hier passiert – zum Beispiel wissen wir, dass wir ein Problem im Bereich Ton haben, ein Problem in einer bestimmten Abteilung. Ist es richtig, dieses Problem als eine Störung gegen die ganze Gruppe zu betrachten, die sie am spirituellen Fortschritt hindert?
Rav: Ihr betrachtet kein einziges Problem als das allgemeine Problem – leider ist es so. Das ist kein Ton-Problem. Ihr prüft nicht, was derjenige fühlt, der von uns empfängt. Wenn du daran denken würdest, würdest du auf der anderen Seite des Bildschirms sitzen, an deinem Computer zu Hause, und würdest sehen: Wenn sie zum Beispiel die Kamera wechseln, von einem Gesicht zum anderen, dann sieht der Mensch am Computer zu Hause eine halbe Minute lang irgendeine Wolke; er sieht weder das eine Gesicht noch diese Gesichter. Denn das Internet verträgt kein Tempo. Das ist kein Kino, das ist ein anderer Zugang, sozusagen eine andere Philosophie. Es gibt solche Einschränkungen sowohl beim Ton als auch beim Bild, und man muss so arbeiten, dass man das berücksichtigt.
Die Leute sind nicht fähig, sich da hineinzukleiden. Wie sehr ich auch schreie – sie machen irgendwelche Clips, tatatata … Das sieht man nicht, das nützt nichts. Wir wollen zu ihrem Nutzen handeln, und wir handeln zu unserem Schaden; das führt zur Abtrennung. Sie kamen mit einem so guten Gefühl, sich zu verbinden, und wir machen brrrr. Wir kleiden uns nicht in sie hinein, wir fühlen nicht, wie wir ihnen unsere Botschaft übermitteln. Was soll ich sagen? Sie wollen nicht lernen.
Ja.
58:18
Schüler: Bis jetzt war die Lösung …
Rav: Die Lösung muss von der Seite des Empfangenden her kommen – nicht seine Lösung, unsere Lösung. Wir müssen uns in den Empfangenden hineinkleiden und von ihm aus wieder zu uns zurückkommen, und dann hier festlegen, was zu tun ist. Das war's. Und nicht einfach so aus unserem Verstand heraus anfangen, alle möglichen Dinge zu machen.
Ich bekomme jeden Tag Dutzende Briefe, ich sammle sie mit allen Problemen. Macht man das so in den Abteilungen, kümmert man sich darum, will man danach handeln? Ich weiß nicht, ich glaube nicht, dass die Video-Abteilung überhaupt daran denkt.
Schüler: Darauf zielt die Frage: Wie kommt es, dass wir nicht sehen, dass das kein physisches Problem ist, sondern ein Gruppenproblem, das sie an der Spiritualität hindert?
Rav: Das ist ein Gruppenproblem: dass der Zugang den Nutzer nicht berücksichtigt. Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll. Ich frage die ganze Zeit: Wie fühlen sie sich, was denken sie, was ist gut für sie, was ist schlecht für sie, welche Mängel gibt es? Ich frage die ganze Zeit danach, ich bekomme Briefe. Es gibt Leute, die Informationen sammeln und sie mir dann bringen. Ich kümmere mich also darum. Und sie nicht. Ach, man macht so etwas mit der Kamera oder etwas anderes. Vielleicht denkt man dort nicht daran, sieht nicht gut, hört vielleicht nicht gut. Denn diese Beschwerden höre ich schon seit vielen Monaten. Aber wenn ich das an denjenigen weitergebe, der es ausführt, hören sie nicht zu.
Schüler: Vielleicht müssen wir die allgemeine Kraft unseres ganzen weltweiten Kli für diese Sorge einsetzen … dass wir …
Rav: Ich weiß nicht. Macht, was ihr wollt. Ich kann darüber nicht mehr reden.
Siehst du? 102 Gruppen haben wir jetzt, 102 Gruppen. Denken wir an sie? Wissen wir, wie wir ihnen die Dinge gut übermitteln?
Ja.
60:52
Schüler: Wir haben über das Verhältnis der Gruppe untereinander gesprochen, innerhalb der Gruppe, in der Gruppe zum Schöpfer. Wo ist der Platz des Rav in diesem System? Welches Verhältnis muss es zwischen der Gruppe und dem Rav geben?
Rav: Ich glaube, die Gruppe muss den Rav dadurch achten, dass sie ihm nicht zur Last fällt, sondern so selbständig wie möglich sein will. Als Vater freust du dich ja wirklich, ein selbständigeres Kind zu sehen – nicht, dass es die ganze Zeit unter dir ist und dich die ganze Zeit braucht. So freut sich auch ein Rav, wenn die Gruppe selbständiger ist. Und dadurch, dass sie auf die Ratschläge hört. Zwei Dinge: Ratschläge hören und sie ausführen.
Sicher auch Kritik zu üben und zu fragen, warum das so ist – denn dadurch wächst man –, und sich zu bemühen, so selbständig wie möglich zu sein. Was es sonst noch gibt, weiß ich nicht. Ich bin dagegen, dem Rav – sagen wir, mir – mit besonderer Aufmerksamkeit zu begegnen und mit allem möglichen so … Denn dabei macht man auch Dinge … es kommt verdreht heraus, und ich brauche das nicht. Wirklich, es ist nicht nötig. Auch Rabash hat das von der Gemeinschaft nicht verlangt. Ich weiß es wirklich nicht. Wir müssen jedes Mal mehr Zusammenarbeit finden. Das war's.
Ich verstehe nicht, was du damit fragen willst.
Schüler: Wie kommt es, dass man jedes Mal von Neuem entdeckt – und das schon seit sehr langer Zeit –, jedes Mal von Neuem entdeckt, dass man nicht auf Ihre Ratschläge hört? Was muss man tun, um das zu ändern? Jetzt ist das dieses Beispiel, aber es gibt noch mehr. Das ist jedes Mal sozusagen …
Rav: Es kann sein, dass auch ich das nicht richtig erklären kann. Aber ich sage es immer und immer wieder. Von der anderen Seite muss es dann eine Art Interesse geben: Warum so, wieso so, vielleicht hast du nicht recht. Ich bin dafür, dass man mich ausfragt. Denn vielleicht gibt es wirklich Dinge, die noch ganz zur Materialität gehören, und darin kann ich mich sicher irren. Wer bin ich in der Materialität? Nicht mehr als jeder andere.
Die Materialität gehört nicht zur Spiritualität. Wenn ich sage, lass uns das so machen oder so machen, bei irgendwelchen technischen Systemen – wieso sollte ich das richtig sehen? Hier bin ich an Kritik interessiert. Was ich jetzt an Ratschlägen sage, das sind nicht meine Ratschläge; es sind meine Ratschläge dazu, wie man arbeiten muss: sich an den Platz des Nutzers zu setzen und von ihm aus die Korrekturen zu sehen, die wir ausführen müssen. Das war's. In welcher Form man sie ausführt, weiß ich nicht. Das ist schon Fachwissen, darin bin ich nicht drin.
Aber ich habe gehört und deshalb verstanden, dass das Kli hier begrenzt ist und dass man auf eine bestimmte, besondere Weise herangehen muss; sonst gibt es dort alle möglichen Probleme und so. Von dem, was wir ausführen, sehen die allermeisten kaum, was passiert. Und wenn sie etwas sehen, dann alle möglichen scharfen Erschütterungen. Wir müssen darüber nachdenken, wie wir es ihnen so gut wie möglich übermitteln, so weit das Kli es zulässt. Das ist Video, Audio – davon rede ich schon gar nicht –, dafür müssen wir besonders sorgen.
Gut. Lass uns lernen.
Ja.
65:54
Schüler: Viele Artikel sprechen wirklich über die Gemeinschaft und über das Verhältnis zum Schöpfer. Und es gibt fast keine oder überhaupt keine Artikel über das Thema der Wichtigkeit der Ehe.
Rav: Über die Wichtigkeit …?
Schüler: Der Ehe.
Rav: Über die Wichtigkeit der Ehe spricht man nicht? Die Kabbalisten sprechen nicht über die Wichtigkeit der Ehe, weil diese Bedingung noch vor dem liegt, dass ein Mensch anfängt, Kabbala zu lernen. Ich sage dir: Ich habe dem Rebbe – nachdem er bis zum Alter von 75 gesessen hatte, ja, ungefähr – ich habe ihm … Ja, nur zehn Jahre, die letzten sieben, acht, neun Jahre, hatte er Schüler. Davor kann man nicht sagen, dass er Schüler hatte. Es gab ein paar Leute, mit denen er gelernt hat, aber das waren nicht wirklich Schüler.
Als ich ihm diese vierzig Leute aus Tel Aviv gebracht habe – junge Männer, Israelis, die wirklich wollen, die nur dafür kommen –, sagte er: Ich nehme sie nicht auf. Warum? Sie sind nicht verheiratet. Zwei oder drei davon waren verheiratet. Die ja, die übrigen nicht. Du weißt, was das ist, wenn so etwas kommt – alle sind verrückt geworden: Wie kann so etwas sein? Nein. Das war's. Morgen kommt der Maschiach, vielleicht sogar heute – wie kann so etwas passieren? Wirklich. Denn für ihn ist das kein Schüler. Was soll man machen? Kein Schüler.
In der Tora steht „Eser keNegdo": Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist, machen wir ihm eine Hilfe. Insgesamt nur eine Hilfe – aber ohne diese Hilfe geht es nicht. Warum? Einfach so. Solange sie also nicht geheiratet hatten, hat er sie nicht ernst genommen. Also haben alle geheiratet.
Ich sage dir: Zweimal in der Woche hatten wir eine Hochzeit. Und fast niemand hat auf irgendetwas Rücksicht genommen. Es gab einzelne Fälle, in denen man dort auf irgendeine äußere Form Rücksicht genommen hat; er sagte, man solle es nicht aufschieben. Aber auf nichts außer dem. Ist sie bereit? Los. Und das war's. Deshalb sage ich: Es ist kein Einwand, warum man nicht über die Wichtigkeit des Heiratens spricht. Denn das ist keine Wichtigkeit, das ist eine Bedingung.
Baal HaSulam hat nicht einmal seinen Sohn gelehrt, bis der geheiratet hat. Er hat mit 17 ½ geheiratet. Am nächsten Tag ist er in den Unterricht gekommen. Und einen Tag davor – einen Tag davor hat er ihn nicht gelehrt und ihm nicht einmal erlaubt, aus der Ferne dabeizusitzen. Das war's. Worüber gibt es hier zu reden? Du kannst aus deiner Klugheit heraus sagen, was du willst. Aber deshalb sage ich: Hier gibt es keine Bedingungen¹¹, darum sprechen sie nicht darüber. Sie sagen nur: Die Tür ist offen, und wer eine Bescheinigung hat, dass er verheiratet ist, tritt ein.
Schüler: Dann vielleicht mehr Material herausbringen …
Rav: Ich will überhaupt kein Material, ich will über diesen Unsinn nicht reden. Ich will nicht losgehen und dich, nachdem du hier ein paar Jahre sitzt, davon überzeugen, dass du heiraten musst. Wozu sollte ich das machen? Davon musst du dich selbst überzeugen, wir sind darüber hinaus. Sollen wir uns auch noch zu dir setzen, weil du da im Rückstand sitzt? Wie kommst du darauf – wir haben andere Sorgen, wie wir vorankommen. Was gibt es hier überhaupt zu reden bei einer so klaren Bedingung? Such dir noch mehr Ausreden. Nein: Ihr müsst an mir arbeiten, mich überzeugen. Ich bin wie ein Esel, und ihr müsst mich schleppen. Das ist es, was du sagst. Wozu? Der Rebbe hat ausdrücklich gesagt: Bring sie mir nicht, was hast du vierzig Mann gebracht? Sie sind nicht verheiratet. Das war an einem Sonntag. Und nachdem er dann zugestimmt hatte, sagte er mir am nächsten Tag, alle sollen anfangen, mir den Maaser zu bringen. Weißt du, was das ist?
So etwas hat es in der Geschichte nicht gegeben, dass …
Schüler: Aber heute gibt es das.
Rav: Heute gibt es das, ich sage dir: Heute gibt es das, weil ich einfach die Tür geöffnet habe, damit alle hereinkommen. Aber dass du durch die Tür gekommen bist, heißt nicht, dass du in der Furche bist; das heißt nicht, dass du auf dem Weg bist, dass man sich vom Himmel aus um dich kümmert. Diese Entsprechung vom Himmel her muss da sein. Hast du sie nicht – sei gesund. Setz dich hin, wir werfen niemanden hinaus, denn wir wollen, dass sie kommen; und dadurch, dass sie kommen und hören, werden sie diese Sache korrigieren. Es ist kein Problem, das zu korrigieren – zu heiraten. Aber das Verhältnis von oben richtet sich einfach nach den Wurzeln. Ein verheirateter Mann, das ist, was sein muss.
Gut, wo sind wir? Ich verstehe das auch nicht … Vielleicht hat er recht: Er entdeckt, dass er nicht genug Kraft hat, das Problem zu überwinden; er sieht, dass es ein Problem ist, ja – sagen wir, dass er krank ist, aber er spürt nicht, dass ihn das verpflichtet, ein Medikament zu nehmen. Also: Erzählt mir davon, wie gefährlich diese Krankheit ist und wie schlimm sie ist, und dadurch werde ich einwilligen, zum Arzt zu gehen und mich heilen zu lassen. Aber wie sehr müssen wir uns damit beschäftigen? Es stimmt, dass du das brauchst. 64:15
Ich habe auf Russisch zwei Bücher, sechshundert Seiten jedes, nur über Frauenfragen – lies. Auch das bringt gar nichts … Ich weiß nicht, wie man überzeugen soll; es gibt eine Grenze, wie viel man darüber reden kann. Dass wir ihn dort überreden, sticht jedes Mal ins Auge, und wir sind wirklich die Übeltäter, wir stoßen ab, wir selbst zerreißen die Verbindung zwischen uns und den Gruppen im Ausland. Hier kann man also keine Kompromisse machen. Aber wenn dort einer nicht will – was soll ich mit ihm machen? Was, bin ich sein Vater?
(Ende des Unterrichts)