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Abschrift der Morgenlektion vom 20.11.2007
Baal
HaSulam,
„Talmud
Esser
haSefirot",
Band
1,
Teil
2,
Kapitel
2,
Or
Pnimi,
Punkt
4
und
Punkt
2,
Worte
des
ARI
Vorleser:
„Talmud
Esser
haSefirot",
Band
1,
Teil
2,
Kapitel
2,
Seite
48.
Soll
ich
bei
Punkt
1
weitermachen?
Rav: Lies bitte, warum wartest du auf mich?
Vorleser: Kleiner Punkt 4, bezieht sich auf die Worte „RaMaCH".
„4) Erläuterung: RaMaCH (248) unterschiedliche Merkmale von Chessed gibt es im höheren Parzuf und aus ihnen entstammen RaMaCH (248) Organe des Unteren, wie es weiter im Text betrachtet wird."
Vorleser: Punkt 2, Worte des ARI.
Punkt
2
Die
fünf
Seelenteile
des
unteren
Adam:
Nefesh,
Ruach,
Neshama,
Chaja,
Yechida
„2)
Somit
gibt
es
im
(5)
unteren
Adam
fünf
Arten
des
Lichts,
nämlich:
(6)
Nefesh,
Ruach,
Neshama,
Chaja,
Yechida.
Das
sind
(7)
fünf
Grade,
einer
über
dem
anderen,
und
dies
entspricht
den
fünf
Erwähnungen
„Segne
meine
Seele...“
im
Segen,
wie
im
Traktat
Brachot
steht,
welche
ebenfalls
gegenüber
den
fünf
Aspekten,
die
es
in
der
Neshama
gibt,
stehen."
Rav:
Noch
einmal.
Vorleser:
Wir
lesen
Punkt
2
noch
einmal.
Punkt
2
Die
fünf
Seelenteile
des
unteren
Adam:
Nefesh,
Ruach,
Neshama,
Chaja,
Yechida
„2)
Somit
gibt
es
im
(5)
unteren
Adam
fünf
Arten
des
Lichts,
nämlich:
(6)
Nefesh,
Ruach,
Neshama,
Chaja,
Yechida."
1:34
Rav:
Nu,
mit
dem
unteren
Menschen
ist
sicher
nicht
ein
Mensch
gemeint,
der
sich
in
unserer
Welt
befindet.
„2) Somit gibt es im (5) unteren Adam fünf Arten des Lichts, nämlich: (6) Nefesh, Ruach, Neshama, Chaja, Yechida. Das sind (7) fünf Grade, einer über dem anderen, und dies entspricht den fünf Erwähnungen „Segne meine Seele...“ im Segen, wie im Traktat Brachot steht, welche ebenfalls gegenüber den fünf Aspekten, die es in der Neshama gibt, stehen."
Vorleser: Kleiner Punkt 5, Or Pnimi, bezieht sich auf die Worte „Unterer Adam". Kleiner Punkt 5.
Erklärung
Or
Pnimi
zu
Punkt
2
„5)
Es
gibt
kein
Wesen
in
keiner
der
Welten,
nicht
in
den
höheren,
nicht
in
dieser
Welt
(Olam
haSe),
in
welchem
es
keine
zehn
Sefirot
bzw.
vier
Bchinot
(Unterscheidungen)
und
deren
Wurzel
gäbe.
Und
es
ist
das,
über
welches
geschrieben
steht,
dass
es
auch
im
unteren
Menschen
(Adam),
der
in
dieser
Welt
ist,
diese
fünf
Arten
des
Lichts
gibt."
Vorleser: Wir lesen noch einmal den kleinen Punkt 5, bezogen auf die Worte „Unterer Adam".
„5) Es gibt kein Wesen in keiner der Welten, nicht in den höheren, nicht in dieser Welt (Olam haSe), in welchem es keine zehn Sefirot bzw. vier Bchinot (Unterscheidungen) und deren Wurzel gäbe. Und es ist das, über welches geschrieben steht, dass es auch im unteren Menschen (Adam), der in dieser Welt ist, diese fünf Arten des Lichts gibt."
Vorleser: Kleiner Punkt 6, bezieht sich auf die Worte …
3:25
Schüler:
Was
ist
der
untere
Mensch?
Rav:
Unterer
Adam
und
oberer
Adam:
Unterer
Adam
nennt
man
den,
der
sich
auf
den
Stufen
des
Aufstiegs
korrigiert.
Oberer
Adam
ist
seine
korrigierte
Gestalt.
Das
heißt:
Meine
korrigierte
Seele
ist
mit
allen
übrigen
Seelen
verbunden,
wie
ein
Mensch
mit
einem
Herzen
–
in
unseren
Worten
ein
einheitliches
System,
das
ganz
als
Stütze
für
die
Offenbarung
des
Schöpfers
dient,
für
die
Offenbarung
des
Lichts
und
der
Eigenschaft
des
Gebens
darin.
Das
nennt
man
oberer
Mensch:
Adam,
dem
Schöpfer
ähnlich.²
Und
unterer
Mensch
nennt
man
jene
Seelen,
Teile
dieses
Adam,
die
sich
bemühen
und
dahin
kommen,
sich
auf
schon
spirituellen
Stufen
zu
korrigieren,
die
KaCHaB
SoN
und
NaRaNCHaY
in
sich
haben.
Damit
steigen
sie
immer
höher,
bis
sie
in
dieses
ganze
integrale
System
eingeschlossen
sind,
das
alle
umfasst.
4:53
Schüler:
Er
teilt
hier
die
Welten
ein:
die
oberen
Welten
und
diese
Welt.
Rav:
Auch
„diese
Welt"
heißt
hier
nicht
diese
Welt.
Erinnert
ihr
euch:
Im
Teil
16
von
TES
haben
wir
gelesen,
dass
es
auch
in
dieser
Welt
jene
Himmel
gibt,
die
wir
sehen
–
Himmel
von
Assija,
Himmel
von
Jezira.
Versteht
nur:
Hier
ist
eine
allgemeine
Seele
(Zeichnung),
mit
all
ihren
Teilen,
die
zusammen
zu
einem
Adam
verbunden
sind.
Das
nennt
man
oberer
Adam.
Das
ist
es.
Und
diese
Teile
sind
getrennt,
und
jeder
einzelne
Teil
muss
sich
korrigieren.
Indem
er
sich
verbindet,
verbinden
sie
sich
immer
mehr
und
mehr,
jeder
auf
seinen
125
Stufen,
die
er
hinaufsteigt.
Je
höher
sie
steigen,
desto
mehr
und
mehr
verbinden
sie
sich,
bis
sie
zur
Gestalt
des
Adam
kommen.
Deshalb
heißt
jeder
von
ihnen
unterer
Adam.
Warum
heißt
jeder
einzelne
unterer
Adam,
und
hier
heißen
nur
alle
zusammen
Adam?
Weil
jeder
von
ihnen,
wenn
sie
wirklich
zu
Verbindung
und
Gleichheit
kommen,
tatsächlich
das
ganze
System
ist.
Denn
jeder
schließt
sich
in
die
anderen
ein
und
nimmt
sie
als
seinen
eigenen
Teil
an.
Also,
obwohl
ich
hier
so
klein
bin,
sage
ich
über
all
das:
Es
gehört
mir.
Ich
verbinde
sie,
ich
korrigiere
sie,
ich
fülle
sie,
ich
sorge
mich
um
sie,
ich
liebe
sie
alle.
Dann
heißt
auch
ich
Kleiner,
der
sich
damit
verbunden
hat
(siehe
Zeichnung),
Adam
–
wirklich
der
vollständige
Mensch.
Hier
dagegen
heißt
jeder
von
ihnen
unterer
Adam.
Ja.
7:14
Schüler:
Gibt
es
in
unserer
Welt
zehn
Sefirot?
In
unserer
Welt,
nicht
in
dieser
Welt
–
gibt
es
da
eine
Stufe
von
zehn
Sefirot?
Rav:
Wenn
ich
sie
dir
auf
Papier
zeichne,
dann
gibt
es
sie
auf
dem
Papier.
Schüler:
Meine
Frage
ist
…
Rav:
Was
sind
zehn
Sefirot?
Schüler:
Meine
Frage
ist,
ob
…
Rav:
Nein,
nein,
nein,
ich
frage.
Schüler:
Zehn
Sefirot,
wie
in
der
Spiritualität
zehn
Sefirot,
aber
…
Rav:
Was
heißt
„wie
in
der
Spiritualität"?
Ich
weiß
es
nicht.
Du
weißt
es,
also
du
anscheinend
…
Ziffern?
Schüler:
Eine
Frage,
ich
will
zu
…
kommen.
Rav:
Nein,
nein,
nein.
Das
ist
interessant,
vielleicht
hast
du
etwas
gefunden,
nu.
Wo
haben
wir
zehn
Sefirot
in
dieser
Welt?
Was
heißt
zehn
Sefirot?
Zehn
Sefirot
sind
ein
Wille
zu
empfangen,
der
zur
minimalen
Form
gekommen
ist,
in
der
er
dem
Schöpfer
ähnlich
ist.
Dann
hat
er
im
Geben
dieselbe
Struktur
wie
der
Schöpfer,
ja?
Damit
der
Wille
zu
empfangen
ein
Gebender
wird,
muss
er
dafür
aus
zehn
Teilen
bestehen.
Denn
in
den
Teilen
von
oben
nach
unten,
von
Keter
bis
Malchut,
muss
er
entdecken:
Das
ist
das
Geben
des
Schöpfers
an
ihn
–
die
ersten
Neun
–,
und
Malchut
ist
er
selbst.
Danach
baut
er
sich
in
umgekehrter
Richtung
auf:
Mit
seiner
Malchut
will
er
den
ersten
Neun
ähnlich
werden,
die
sich
ihm
offenbaren.
Dann
macht
er
die
Handlung
des
Massach
–
Or
Choser,
Geben.
Dann
sagen
wir:
Es
gibt
zehn
Sefirot,
die
leuchten
–
Sapir,
Sefira,
leuchtend.
Wenn
du
in
dieser
Welt
einen
Willen
zu
empfangen
gefunden
hast,
der
dem
Schöpfer
ähnlich
sein
kann,
dann
brichst
du
damit
alle
spirituellen
Gesetze.
Denn
diese
Welt
heißt:
Hier
ist
der
Wille
zu
empfangen
ohne
Massach,
ohne
Gleichheit
mit
dem
Schöpfer,
nicht
einmal
in
der
minimalen
Form.
Das
ist
die
Definition.
9:00
Außerdem
sprechen
wir
über
die
Wahrnehmung
der
Wirklichkeit.
Das
vergesst
ihr,
und
ich
verstehe,
dass
…
aber:
Wahrnehmung
der
Wirklichkeit.
Diese
Welt
nennt
man
das,
was
ich
mit
meinen
fünf
tierischen,
körperlichen
Sinnen
wahrnehme.
Spirituelle
Welt
nennt
man
das,
was
ich
in
der
Seele
wahrnehme,
die
die
ersten
Neun
als
Sinne
empfängt.
Soweit
ich
diese
ersten
Neun
entwickle,
sodass
sie
im
Or
Choser
meine
werden,
fühle
ich
in
diesem
meinem
sechsten
Sinn,
in
dieser
Malchut,
im
Punkt
im
Herzen
–
das
nennt
man
spirituelle
Welt.
Auch
das
ist
meine
innere
Wahrnehmung;
außerhalb
von
mir
gibt
es
nichts.
Das
heißt:
Diese
Welt,
die
obere
Welt
–
alles
hängt
von
meinen
Kelim
ab,
von
meinem
Willen
zu
empfangen.
Was
ich
im
Willen
zu
empfangen
wahrnehme,
so
wie
er
jetzt
ist,
um
zu
empfangen,
wird
immer
diese
Welt
heißen.
Was
ich
im
Willen
zu
empfangen
wahrnehme,
wenn
er
korrigiert
ist,
um
zu
geben,
wird
die
obere
Welt
sein.
Es
geht
um
alles,
was
ich
wahrnehme,
was
in
mir
geschieht.
Über
außerhalb
von
mir
sprechen
wir
nicht.
Ja.
10:17
Schüler:
Worin
drückt
sich
diese
Übertragung
von
der
spirituellen
Welt
in
die
materielle
Welt
aus?
Worin
drückt
sie
sich
aus?
Gibt
es
nicht
auch
eine
Verbindung
zwischen
den
Sefirot,
oder
ist
die
Übertragung
…
Rav:
Welche
Übertragung,
welche
Übertragung
in
den
Sefirot?
Ich
verstehe
nicht.
Schüler:
Ich
frage:
Worin
drückt
sich
die
Übertragung
von
der
spirituellen
Welt
in
die
materielle
Welt
aus?
Rav:
Ich
habe
zu
Hause
ein
Kabel,
ich
habe
es
gestern
gesehen.
Ich
war
gestern
zu
Hause.
Ein
Kabel,
das
an
so
eine
Kiste
angeschlossen
ist.
Das
Kabel
kommt
zur
Kiste,
ich
schaue
auf
die
Kiste
und
sehe
ein
Bild.
Was
lachst
du?
Ja,
nu
…
Durch
dieses
Kabel
kommen
also
Kräfte,
und
sie
malen
mir
ein
Bild.
Das
nennt
man
„Übertragung":
Ich
habe
irgendein
Material,
einen
Bildschirm⁴
oder
so
etwas,
und
diese
Kräfte
malen
mir
auf
dieses
Material
alle
möglichen
Bilder,
die
auch
wechseln,
farbig
sind.
Aber
es
muss
ein
Material
geben,
damit
diese
Kraft
darauf
ein
Bild
malt.
Das
Material
bin
ich,
und
diese
spirituelle
Kraft
malt
auf
mich
ein
Bild.
Jetzt
fragt
man:
Ist
diese
Kraft
spirituell
oder
materiell?
Sie
ist
eine
Kraft.
Dein
Material
ist
materiell,
deshalb
malt
sie
auf
dich
materielle
Bilder.
Wird
dein
Material
spirituell
sein,
dann
wird
dieselbe
Kraft,
derselbe
Schöpfer
–
„Es
gibt
niemanden
außer
Ihm"
–
auf
dein
spirituelles
Material
Bilder
malen,
die
der
Spiritualität
entsprechen.
Aber
die
Kraft
bleibt
abstrakte
Kraft.
Wir
kennen
sie
nicht,
wissen
nichts
von
ihr.
Es
hängt
immer
nur
von
meinem
Material
ab,
was
ich
empfange,
welches
Bild.
Kommt
dasselbe
Kabel
zum
Beispiel
an
eine
andere
Kiste,
malt
es
dort
andere,
spirituellere
Formen.
Ja.
12:28
Schüler:
Aber
es
muss
doch
eine
gewisse
Ähnlichkeit
geben,
irgendetwas.
Es
gibt
doch
keine
…
Rav:
Welche
Ähnlichkeit?
Schüler:
Oder
ist
es
völlig
abgetrennt,
ohne
jede
Verbindung
und
ohne
…
Rav:
Welche
…?
Ich
verstehe
nicht,
was
Ähnlichkeit
heißt.
Schüler:
Dieses
Kabel,
das
diese
Kraft
überträgt,
sagen
wir
Strom
…
Rav:
Was
lachst
du?
Das
ist
ein
Beispiel,
nu
…
Na
und?
12:47
Schüler:
Ich
habe
dieses
Kabel
lange
nicht
benutzt.
Also,
dieses
Kabel,
das
die
Kraft
zum
Fernseher
überträgt
und
dir
ein
Bild
zeigt
–
ein
Bild
von
einem
anderen
Ort
–,
überträgt
nur
diese
Kraft.
Also
gibt
es
eine
gewisse
Ähnlichkeit.
Deshalb
die
Frage,
ich
verstehe
das
…
nicht.
Rav:
Es
bringt
dir
eine
Form
aus
der
Welt
Ejn
Sof
und
gibt
dir
diese
Form
in
deinem
Material.
Aber
in
deinem
Material
geschehen
alle
möglichen
Veränderungen.
In
diesem
Kabel
gibt
es
keine
Veränderung,
in
der
Kraft,
die
von
ihm
kommt,
gibt
es
keine
Veränderung.
Alle
Veränderungen
sind
in
deinem
Material.
Dein
Material
verändert
sich
ständig,
stufenweise,
nach
seiner
Natur,
weil
es
sich
entwickeln
muss.
Dadurch
fühlst
du,
dass
sich
das
Bild
jedes
Mal
verändert.
Im
Grunde
verändert
sich
nichts.
Deine
Aufnahme,
deine
Wahrnehmung
verändert
sich.
Von
oben
ist
alles
konstant,
Stille.
Ejn
Sof,
und
das
ist
es
–
das
Vollkommene.
Was
ist
in
meinem
Material?
Die
Übertragung
aus
Ejn
Sof,
und
mein
Material,
das
sich
ständig
verändert
und
neue
Reshimot
bekommt.
Von
oben
gibt
es
keine
Veränderung.
Das
Höhere
Licht
ist
in
absoluter
Ruhe.
Dass
sich
der
Schöpfer
verändert,
das
nennt
man
„Komm
und
sieh":
Ich
entdecke
Ihn
auf
meinem
Massach
und
sage:
„Oh
…
Er
verändert
sich
so,
verändert
sich
so,
verändert
sich
so."
Ich
bin
es,
der
Ihn
so
als
sich
Verändernden
entdeckt.
Deshalb
heißt
Er
„Bore"
–
„Bo
Re",
„Komm
und
sieh".⁵
14:59
Vorleser:
Seite
49,
Or
Pnimi,
kleiner
Punkt
6,
bezieht
sich
auf
die
Worte
„Nefesh,
Ruach,
Neshama,
Chaja,
Yechida".
Kleiner
Punkt
6.
„6) Die Kelim, die es in den zehn Sefirot gibt, nennt man: Keter, Chochma, Bina, SA, Malchut. Und die Lichter, die in ihnen sind, nennt man: Yechida, Chaja, Neshama, Ruach, Nefesh (s. oben die Worte von ARI, Teil 2, Punkt 26). Das Or Yechida kleidet sich in das Kli von Keter, das Or Chaja kleidet sich in das Kli von Chochma, das Or Neshama in das Kli von Bina, das Or Ruach in das Kli von Seir Anpin und das Or Nefesh in das Kli von Malchut."
Vorleser: Kleiner Punkt 7, bezieht sich auf die Worte „Fünf Grade".
„7) Bekanntlich wird ein Grad entsprechend seiner Feinheit oder seiner Awiut definiert, und „höher“ bedeutet immer einen feineren Grad."
Vorleser: Punkt 3, Worte des ARI.
Punkt
3
Sowohl
in
den
Igulim,
als
auch
in
Yosher
gibt
es
Or
Makif
und
Or
Pnimi,
äußeres
Kli
und
inneres
Kli
„3) Somit haben alle diese zehn Sefirot von Igulim die oben genannten Unterscheidungen wie (8) Lichter und Kelim. (9) Das Licht unterteilt sich in Inneres Licht (Or Pnimi) und Umgebendes Licht (Or Makif), und (10) das Kli unterteilt sich in Äußerlichkeit (Chizoniut) und Innerlichkeit (Pnimiut). Ebenso gibt es in der Form von Adam dieselben Aspekte der zehn Sefirot von Yosher."
Vorleser:
Noch
einmal
Punkt
3?
Kleiner
Punkt
8,
bezieht
sich
auf
die
Worte
„Lichter
und
Kelim".
„8) Die Lichter sind NaRaNCHaY, und die Kelim sind KaCHaB SoN, wie oben bereits gesagt."
00:17:06
Vorleser:
Kleiner
Punkt
9,
bezieht
sich
auf
die
Worte
„Das
Licht
unterteilt
sich".
„9)
Die
spirituelle
Trennung
geschieht
aufgrund
des
Unterschieds
der
Form,
der
sich
dort
gebildet
hat
(s.
Teil
1,
Kap.
1,
Punkt
30).
Und
jeder
Höhere
bedeutet,
dass
er
feiner
ist,
wogegen
der
Untere
gröber
ist.
Denn
durch
seinen
Unterschied
in
der
Form
der
Awiut
trennt
sich
der
Untere
vom
Höheren
ab,
tritt
aus
dem
Höheren
hervor,
und
wird
niedriger
als
dieser.
Und
wisse,
dass
die
Lichter
von
jedem
Höheren
zu
seinem
Unteren
weitergegeben
werden,
und
deshalb
ist
der
Untere
verpflichtet,
den
Licht-Genuss
in
seinem
höchsten
und
dem
feinsten
Teil
zu
empfangen,
wogegen
der
Höhere
ihm
den
Genuss
nur
aus
seinem
untersten
und
gröbsten
Teil
weitergibt.
Auf
die
Weise
stimmt
die
Form
des
Lichts,
die
vom
Höheren
kommt,
mit
der
Form
des
Kli,
welches
der
Untere
besitzt,
überein.
Denn
das
gröbste
und
das
dickste
Teil,
das
es
im
Höheren
gibt,
verfügt
über
eine
Übereinstimmung
mit
dem
feinsten
und
dem
dünnsten
Teil
des
Unteren.
Es
ergibt
sich,
dass
der
Untere
nicht
in
der
Lage
ist,
das
gesamte
Licht
zu
empfangen,
das
er
empfangen
muss,
sondern
er
empfängt
lediglich
den
kleinsten
Anteil
in
dem
Ausmaß,
wie
das
feinste
Kli
in
ihm
empfangen
kann.
Und
seine
restlichen
Teile,
die
nicht
derart
fein
sind,
müssen
infolge
des
Unterschieds
der
Form
mit
dem
gebenden
Höheren
ohne
dem
entsprechenden
Licht
verbleiben."
18:40
Rav:
Wer
kann
mir
sagen,
was
es
heißt,
dass
der
Untere
gröber
ist
als
der
Höhere?
Ja.
18:56
Schüler:
So
wie
er
hier
schreibt:
durch
die
Unterschiedlichkeit
der
Form.
Rav:
Unterschiedlichkeit
der
Form
gibt
es
in
alle
Richtungen.
Auch
der
Höhere,
der
reiner
ist
als
der
Untere,
ist
im
Formunterschied.
Du
antwortest
nicht.
Warum
ist
der
Untere
gröber?
Dass
ein
Formunterschied
ein
Formunterschied
ist,
ist
klar.
Ich
frage
nach
der
Richtung.
Warum
ist
der
Untere
gröber?
Wir
haben
doch
gelernt:
„Jeder,
der
größer
ist
als
der
andere,
dessen
Trieb
ist
größer
als
seiner."
Je
höher
er
also
ist,
desto
größer
müsste
sein
Wille
sein.
Und
hier
steht:
Je
niedriger
er
ist,
desto
gröber
ist
er.
Ja.
Schüler:
Noch
in
SaG?
Rav:
Nu,
nu,
das
ist
in
Ordnung,
das
stimmt
schon,
aber
wie
sagt
man
das?
Nu,
noch
jemand.
Ja.
Schüler:
Wir
haben
in
der
Lektion
gelernt,
dass
die
Awiut
nicht
auf
ihn
bezogen
ist,
das
ist
etwas
anderes;
Awiut
ist
immer
unten.
Rav:
Was
heißt
„Awiut
ist
immer
unten"?
Schüler:
„Jeder,
der
größer
ist
als
der
andere,
dessen
Trieb
ist
größer
als
seiner"
–
das
ist
der
Teil,
den
er
korrigieren
konnte.
Durch
den
Teil
der
Awiut,
den
er
korrigieren
konnte,
ist
er
höher.
Die
Awiut
selbst
bleibt
unten.
Rav:
Du
sagst
etwas,
ja,
du
sagst
etwas
–
aber
noch
jemand.
Ja.
Schüler:
Denn
wenn
der
Wille
zu
empfangen
größer
ist,
ist
er
weiter
vom
Geben
entfernt.
Rav:
Nu,
das
ist
in
Ordnung,
das
ist
die
Definition,
was
höher
und
was
niedriger
ist.
Noch
jemand.
Ja,
Chaim.
Schüler:
Ich
versuche
es
nach
dem,
was
wir
bisher
besprochen
haben:
Je
gröber
er
ist,
desto
niedriger
ist
er.
Denn
je
gröber
er
ist,
desto
weniger
gebend
stellt
er
sich
den
Schöpfer
vor.
Deshalb
ist
er
niedriger.
Rav:
Oh,
das
hast
du
kompliziert
umrundet.
Das
bezieht
sich
schon
auf
den
Menschen,
wie
er
seine
Position
bestimmt.
Nein,
nein,
darauf
gehen
wir
nicht
ein.
Es
geht
also
um
den
Massach,
ja?
Wie
sagt
man
das
also
in
einem
einfachen
Satz?
Ja.
21:34
Schüler:
Die
Absichten,
um
zu
empfangen,
nehmen
den
Platz
von
um
zu
geben
ein,
deshalb
ist
er
gröber.
Rav:
Was
heißt,
dass
der
Untere
gröber
ist?
Auf
diese
Frage
bring
eine
Antwort
aus
genau
diesen
Worten.
Nu.
Schüler:
Egoistischer.
Rav:
Ja.
Schüler:
Awiut
ist
das
Gefühl
des
Abstands.
Je
größer
das
Gefühl
des
Abstands
zwischen
dem
Unteren
und
dem
Höheren
ist,
in
der
Gegensätzlichkeit,
desto
niedriger
fühlt
er
sich.
Rav:
Worin
ist
er
gröber?
Worin?
In
einem
Satz,
ja?
Schüler:
Darin,
dass
er
vom
Höheren
empfängt.
Rav:
Nein,
das
ist
nicht
der
Grund,
das
ist
die
Folge
davon,
dass
er
gröber
ist.
Nu,
nu,
ich
suche,
ich
bin
nicht
sicher.
Nu,
wer
ist
sicher,
dass
er
eine
richtige
Antwort
gibt?
Du?
Nu.
Schüler:
Es
geht
nur
um
die
Absichten.
Rav:
Oh,
sicher.
Was,
Agam?
Schüler:
Das
gilt
als
größerer
Wille.
Rav:
Gut.
Agam.
Schüler:
In
ihm
erwacht
ein
zusätzlicher
Wille,
sein
eigener
–
aber
sein
eigener,
darauf
liegt
die
Betonung.
Rav:
Im
Unteren?
Nicht
schlecht.
Schüler:
Das
Ich
entwickelt
sich,
und
das
führt
zur
Scham.
Rav:
Was
heißt
hier
also
„grob"?
Der
Wille
zu
empfangen,
der
ohne
Massach
geblieben
ist:
Es
offenbart
sich
ein
Wille
zu
empfangen,
den
er
nicht
überwinden
kann.
Im
Höheren
dagegen
ist
der
Wille
zu
empfangen
noch
größer,
aber
er
kann
ihn
eher
überwinden.
Es
geht
also
um
die
Offenbarung
des
Willens
zu
empfangen
ohne
die
Bedeckung
durch
den
Massach.
Ja,
David.
24:21
Schüler:
Zusammen
mit
dem
Willen
zu
empfangen,
der
sich
offenbart
und
von
dem
er
sieht,
dass
er
ihn
nicht
überwinden
kann
–
gibt
es
zugleich
einen
größeren
Willen,
dem
Höheren
ähnlich
zu
werden?
Rav:
Nein,
so
etwas
kann
es
nicht
geben.
Unterer
ist
Unterer
und
Höherer
ist
Höherer.
Alles
ist
festgelegt:
Die
Stufe,
auf
der
er
sich
befindet,
bestimmt
schon
alles.
Ja.
Schüler:
Du
hast
jetzt
gesagt,
dass
der
Untere
keinen
Massach
hat,
dass
er
sozusagen
nicht
überwinden
kann.
Warum
lernen
wir,
dass
es,
je
höher
wir
steigen,
sozusagen
in
der
Welt
Azilut
keinen
Massach
gibt?
Das
ist
doch
irgendwie
…
Rav:
In
der
Welt
Azilut
gibt
es
keine
Massachim,
die
das
Geschöpf
vor
dem
Schöpfer
verbergen.
Dort
sind
„Er
und
Sein
Name
eins",
alles
ist
schon
offenbart
–
wegen
der
Fülle
der
Massachim,
der
Fülle
der
Massachim.
Und
nicht:
„Weil
es
keinen
Massach
gibt,
mach,
was
du
willst."
Das
ist
Klipa,
verstehst
du?
Wann
sind
Schöpfer
und
Geschöpf
füreinander
offenbart?
Wenn
das
Geschöpf
seinen
Willen
zu
empfangen
vollständig
bedeckt
und
ihn
in
„um
zu
geben"
umkehrt.
Dann
hat
der
Schöpfer
nichts
mehr
vor
dem
Geschöpf
zu
verbergen
und
das
Geschöpf
nichts
vor
dem
Schöpfer.
Das
geschieht
in
der
Welt
Azilut:
Es
gibt
keine
Massachim,
die
sie
voreinander
verbergen.
Aber
das
ist
so,
weil
auf
dem
Willen
zu
empfangen
alle
Massachim
liegen.
Wie
wir
gelernt
haben
(Zeichnung):
Es
gibt
einen
Willen
zu
empfangen,
in
dem
man
Schmerz
fühlt,
ja?
Schmerzen.
Dann
muss
der
Mensch
sich
dazu
erheben
zu
fühlen:
Diese
Schmerzen
sind
dazu
da,
dass
ich
mich
über
sie
erhebe.
Sie
sagen
mir,
dass
ich
nicht
in
Ordnung
bin
–
wo
ist
der
Massach,
ja?
Um
den
bitte
ich:
dass
das
Or
Makif
mir
einen
Massach
bringt,
damit
ich
über
dem
Schmerz
stehe,
über
den
Leiden.
Das
ist
es.
Dann
spreche
ich
über
sie
einen
Segen
wie
über
die
Genüsse.
Soweit
ich
einen
Massach
habe,
werde
ich
diese
Leiden
nicht
fühlen.
Schaut
auf
Rabbi
Akiva,
ja?
Man
tötet
ihn,
und
er
selbst
sagt
„Shma
Israel".
Wie
kann
das
sein?
Weil
er
sich
in
Dwekut
befindet.
Das
ist
das
Zeichen,
dass
er
sich
über
alle
Leiden
erhoben
hat,
die
man
einem
Menschen
überhaupt
geben
kann.
Er
befindet
sich
hier
im
Ichud,
in
der
Vereinigung.
Bitte.
27:50
Vorleser:
Seite
49,
Or
Pnimi,
Spalte
2,
Absatz
„Dementsprechend
ergibt
sich".
„Dementsprechend
ergibt
sich
daraus,
dass
sich
das
auf
den
Unteren
bezogene
Licht
in
zwei
Teile
aufteilt:
ein
Teil
ist
ein
kleines
Maß
an
Licht,
welches
der
Untere
vom
Höheren
in
seinem
höchsten
Kli
empfängt.
Das
dadurch
empfangene
Licht
wird
als
das
innere
Licht
beim
Unteren
bezeichnet.
Der
zweite
Teil
betrifft
das
Maß
an
Licht,
das
den
verbliebenen
Teilen
des
Unteren
zugehörig
ist,
die
aufgrund
des
Unterschieds
in
den
Formen
mit
dem
Höheren
nicht
fähig
sind,
es
zu
empfangen.
Dieses
Maß
verblieb
im
Höheren
und
stieg
nicht
in
den
Unteren
herab
und
dies
nennt
sich
das
Or
Makif
(Umgebendes
Licht).
Es
wird
deshalb
so
genannt,
weil
es
den
Unteren
„umgibt“,
d.
h.
es
leuchtet
auf
ihn
von
ferne,
obwohl
es
sich
in
ihn
nicht
einkleidet.
Mit
anderen
Worten
ist
dieses
Leuchten
fern
und
klein.
Und
dieses
entfernte
Leuchten
ist
in
der
Lage,
die
Awiut,
die
es
im
Unteren
gibt,
soweit
zu
verfeinern,
dass
sie
fähig
ist,
alle
Eigenschaften
des
Unteren
dem
Höherem
gleichwerden
zu
lassen.
Und
dann
kann
der
Untere
dasjenige
Licht
vollständig
empfangen.
Dies
wird
als
Eintritt
der
umgebenden
Lichter
bezeichnet,
wo
diese
in
die
gereinigten
Kelim
des
Unteren
eintreten
und
sich
dort
einkleiden,
und
sein
Inneres
Licht
werden."
29:22
Rav:
Klar,
ja?
Es
gibt
also
umgebende
und
innere
Lichter,
und
es
gibt
ein
umgebendes
Kli
und
ein
äußeres
Kli,
ja?
Entsprechend
dem
Massach:
Der
Massach
teilt
das
Kli
in
inneres
und
äußeres,
und
das
Licht,
das
zu
ihm
kommt,
in
Or
Pnimi
und
Or
Makif.
Alles
hängt
vom
Massach
ab.
Und
im
Gmar
Tikun
gibt
es
natürlich
nur
ein
Kli,
das
innere,
und
das
ganze
Licht
ist
Or
Pnimi.
Bis
dahin
hilft
diese
Teilung
–
sowohl
des
Kli
in
zwei
Hälften
als
auch
des
Lichts
in
zwei
Hälften
–
dem
Kli,
dem
Geschöpf,
zu
fühlen,
in
welchem
Zustand
es
ist,
ja?
Denn
es
bekommt
ein
Gefühl
von
innen
und
ein
Gefühl
von
außen,
und
diese
beiden
Formen
bringen
es
voran.
Dieses
Gefühl
gibt
ihm
insgesamt
das
Gefühl
der
Grenze,
und
daraus
kommt
es
ständig
voran.
Weiter.
30:22
Vorleser:
Seite
50,
kleiner
Punkt
10,
Or
Pnimi,
bezieht
sich
auf
die
Worte
„Das
Kli
unterteilt
sich".
„10)
Aufgrund
der
Aufteilung
der
Lichter
in
ein
inneres
und
ein
äußeres,
existieren
demnach
zwei
Arten
des
Empfangens
im
Kli:
das
Empfangen
in
das
Innere
des
Kli
und
das
Empfangen
in
den
äußeren
Teil
des
Kli
(s.
Teil
1,
„Fragen
und
Antworttabelle
für
Themen“,
Punkt
102).
Dabei
wird
das
Or
Pnimi
in
den
inneren
Teil
des
Kli
aufgenommen,
wobei
das
Or
Makif
diesen
von
seiner
Awiut
reinigt.
Und
es
gilt,
dass
dabei
das
Licht
über
den
äußeren
Teil
des
Kli
aufgenommen
wird,
was
bedeutet
ohne
jegliche
Einkleidung
in
das
Kli.
Und
die
Einteilung
des
Kli
in
das
Äußere
(Chizoniut)
und
in
das
Innere
(Pnimiut)
hängt
von
der
Awiut
und
der
Feinheit
(Sakut)
des
Kli
selbst
ab,
denn
nur
seine
Awiut
ist
für
ein
Empfangen
des
Or
Pnimi
geeignet.
Für
das
Kli
des
Empfangens
im
Geschöpf
ist
die
Bchina
Dalet
am
wichtigsten.
Die
ersten
drei
Phasen
sind
dagegen
nicht
zum
Empfangen
vorgesehen,
rufen
aber
die
Offenbarung
der
Bchina
Dalet
hervor.
Dadurch
unterscheidet
man
in
jedem
Kli
vier
Bchinot,
und
das
Licht
wird
hauptsächlich
in
die
Bchina
Dalet
des
Kli
aufgenommen,
deshalb
wird
diese
die
"Innerlichkeit
des
Kli"
und
"sein
Inneres"
genannt,
denn
dort
verweilt
die
Fülle.
Und
die
ersten
drei
Bchinot
rufen
nur
die
Offenbarung
der
Bchina
Dalet
des
Kli
hervor,
sie
selbst
sind
aber
keine
Empfänger.
Man
zählt
sie
zu
solchen,
die
die
Bchina
Dalet
von
außen
umhüllen,"
32:05
Rav:
Warum?
Weil
das
Gefühl,
dass
ich
empfange,
in
Bchina
Dalet
ist.
Ohne
die
drei
vorhergehenden
Bchinot
würde
Bchina
Dalet
sicher
nicht
entstehen
und
nichts
fühlen.
Aber
in
ihnen
fühlt
der
Mensch
–
das
Kli
–
noch
nicht,
dass
er
der
Empfangende
ist,
der
Genießende,
der
den
Genuss
erkennt
und
so
weiter.
All
das
geschieht
insgesamt
nur
in
Bchina
Dalet.
Alle
übrigen
Bchinot
gehen
so
im
Unterbewusstsein
durch
den
Menschen
hindurch.
Ja.
32:46
„vergleichbar
mit
den
Wänden
in
einem
materiellen
Gefäß,
welches
aus
vier
Hüllen
besteht,
wo
eine
die
andere
umhüllt.
Und
alles,
was
in
das
Kli
gelangt,
kommt
in
seinen
inneren
Teil
hinein,
d.
h.
in
die
innere
Hülle,
wogegen
seine
drei
anderen
Hüllen
in
den
Wänden
die
innere
Hülle
nur
verstärken
bzw.
unterstützen,
damit
das
Kli
die
Kraft
hat,
seine
Füllung
zu
erhalten.
Auf
die
gleiche
Weise
geschieht
es
auch
im
Spirituellen
-
es
ist
notwendig
zu
verstehen,
dass
der
Hauptteil,
welcher
den
Licht-Genuss
in
sich
erhält,
die
Bchina
Dalet
im
Kli
ist,
und
die
ersten
drei
Bchinot
sind
die
Ursachen
für
die
Offenbarung
der
Bchina
Dalet
in
voller
Kraft.
Damit
wird
die
Bchina
Dalet
fähig,
den
Genuss
auszuhalten
und
die
ersten
drei
Bchinot
sind
keine
Empfänger
des
Or
Pnimi."
Rav:
Gibt
es
Fragen?
Ja.
33:46
Schüler:
Das
Or
Pnimi
im
Kli
–
entsteht
es
eigentlich
als
Folge
von
Or
Yashar
durch
den
Massach
des
Kli?
Rav:
Or
Pnimi
ist
das
Licht,
in
dem
das
Kli
den
Gebenden
entdeckt
–
das
Licht,
in
dem
es
fühlt,
dass
es
mit
dem
Gebenden,
mit
dem
Schöpfer,
verbunden
ist:
das
gemeinsame
Gefühl.
Or
Pnimi
ist
das
Or
Choser,
das
im
Rosh
des
Parzuf
entsteht,
wenn
das
Kli
abweist,
weil
es
im
Geben
sein
will.
Und
die
Offenbarung
des
Schöpfers,
der
Genuss,
der
von
Ihm
kommt,
im
Inneren
des
Or
Pnimi,
und
dieses
Or
Choser
–
zusammen
kommen
sie
alle
als
Or
Pnimi.
Das
Or
Pnimi
ist
die
Dwekut
von
Schöpfer
und
Geschöpf,
des
einen
mit
dem
anderen.
Und
das
geschieht
im
Inneren
des
Geschöpfs.
Außerhalb
des
Geschöpfs
gibt
es,
wie
wir
lernen,
gar
nichts.
Was
heißt
das?
(Zeichnung)
Or
Yashar
kommt,
das
Kli
weist
es
ab
und
macht
eine
Rechnung.
Hier
ist
Or
Choser:
Es
weiß,
wie
viel
es
in
sich
aufnehmen
kann,
und
von
hier
kommt
dann
das
Or
Pnimi.
Und
hier,
im
Or
Pnimi,
ist
Dwekut
–
Dwekut
und
Gleichheit
und
Gefühl
und
alles.
Von
hier
bis
zum
Tabur,
nur
hier
geschieht
das.
Das
heißt:
Or
Pnimi
ist
nicht
einfach
Licht,
das
von
hier,
aus
dem
Or
Yashar,
kommt
und
nach
innen
eintritt.
Or
Pnimi
heißt:
Das
Kli
hat
sich
im
Or
Choser
gestärkt
und
hat
eine
Rechnung
gemacht
–
wie
viel
es
geben
will
und
warum
es
geben
will,
wie
weit
es
sich
mit
dem
Gebenden
verbindet,
was
es
davon
hat,
dem
Gebenden
gleich
zu
sein.
Und
hier
kommen
sie
schon
zur
Dwekut.
Wenn
wir
also
von
Erlangung
sprechen,
sprechen
wir
nur
von
dem,
was
wir
im
Kli
haben.
Denn
hier
ist
alles
–
Kelim,
Lichter
–
nach
Verarbeitung,
Klärung
und
Prüfung,
und
nur
hier
kann
es
Erkenntnis
geben.
Deshalb
ist
es
von
hier
an
Bchina
Dalet,
und
oberhalb
davon
sind
es
die
ersten
Neun.
Das
ist
es.
Ja.
36:09
Schüler:
Wird
das
Or
Makif
zu
Or
Pnimi,
oder
reinigt
das
Or
Pnimi
nur
das
Kli
–
das
heißt,
gibt
es
gegenüber
dem
Or
Makif
keinen
Massach?
Rav:
Das
Or
Makif
kommt
nach
dem
Or
Choser:
Ich
habe
eine
Rechnung
gemacht,
wie
weit
ich
wie
das
Licht
sein
kann,
das
in
mir
die
…
empfängt
–
wie
viel
meine
Absicht
ist.
Or
Choser
ist
Absicht,
ja?
(Zeichnung)
Das
ist
Absicht:
wie
viel
ich
empfangen
kann,
um
zu
geben,
wie
weit
ich
in
Dwekut
sein
kann,
wie
weit
ich
gleich
sein
kann.
In
dieser
Absicht
empfange
ich
nach
innen.
Was
dagegen
als
Umgebendes
bleibt,
ist
die
Absicht,
soweit
ich
nicht
fähig
bin,
im
Inneren
zu
sein.
Es
ist
nicht
so,
dass
Licht
kommt
und
der
Überschuss
des
Lichts
übrig
bleibt.
Es
geht
darum,
wie
ich
mich
auf
dieses
übrig
gebliebene
Licht
einkleide
und
sage:
Darin
bin
ich
nicht
fähig,
in
Gleichheit
der
Form
zu
sein.
Das
heißt
(Zeichnung):
Es
ist
bei
mir
in
der
Absicht
eingekleidet.
Es
ist
nicht
einfach
Licht,
verstehst
du?
Es
entsteht
schon
als
Folge
davon,
dass
das
Geschöpf
es
einkleiden
will
und
nicht
kann,
und
weiß,
dass
es
das
wird
tun
müssen.
Deshalb
gehört
es
zur
Reinigung
des
Kli,
gehört
es
zum
Sof
des
Kli:
Es
steht
gegenüber
den
Wünschen,
die
unterhalb
des
Tabur
sind.
Ich
fühle,
dass
ich
es
in
ihnen,
in
diesen
Wünschen,
nicht
empfangen
kann.
Ein
Teil
…
(Ende der Lektion)