Tägliche Lektion24 февр. 2026 г.(Morning)

Part 1 Rabash. Das Ziel der Gemeinschaft - 2. 1-2 (1984) (26.12.2002)

Rabash. Das Ziel der Gemeinschaft - 2. 1-2 (1984) (26.12.2002)

24 февр. 2026 г.

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Morgenunterricht 26.12.2002

Buch „Schriften des RABASH", Band 1, Artikel „Ziel der Gesellschaft – 2" heb_o_rav_2002-12-26_lesson_rb-1984-01-2-matarat-hevra-2_n1_a1762163984p

Rav: „Ziel der Gesellschaft – 2". Das heißt, nichts wurde grundlos erschaffen, alles kommt aus demselben Gedanken – Seinen Geschöpfen Gutes zu tun – und verkettet sich danach und spaltet sich in viele Eigenschaften, Kräfte und Zustände, Reshimot und Stufen, aber aus demselben Gedanken. Das heißt, wenn es etwas gibt, irgendeine Art Erscheinung in unserer Welt oder in der spirituellen Welt, dann kommt diese Erscheinung nur aus derselben Quelle – Seinen Geschöpfen Gutes zu tun –, aus derselben Ursache, und zur Verwirklichung dieser Ursache muss diese Erscheinung existieren. So ist es bei jedem einzelnen Ding in unserer Welt und in den spirituellen Welten.

Das Wichtigste in Bezug auf die Seelen, das wir lernen, ist, dass die Seelen als Folge des Zerbrechens des allgemeinen Massach sich aufgeteilt haben. Das heißt, was geschah in Adam haRishon? Adam haRishon ist ein Gebilde, das alle Kräfte, alle Verlangen zusammen umfasst. Was heißt zusammen? Sehr, sehr viele Verlangen, aber jedes einzelne mit einem Massach zu einer einzigen Quelle. Sagen wir es so: Es ist wie eine Art Strauß, der zusammengebunden ist. Womit zusammengebunden? Mit einer einzigen Absicht gegenüber dem Schöpfer. Das heißt, alle Verlangen, wobei die Absicht jedes einzelnen Verlangens an den Schöpfer gebunden ist, und deshalb sind sie miteinander verbunden. So ist es in der Wurzel der Seele.

Danach, um dieser Seele die Fähigkeit zu geben, diesen Zustand selbst in freier Wahl zu wählen und diesen Zustand aus eigener Kraft zu erreichen, gibt man dieser Seele den entgegengesetzten Zustand zum Zustand der Vollkommenheit, Ewigkeit und Dwekut mit dem Schöpfer. Worin unterscheidet sich der Zustand des Zerbrechens vom Zustand der Dwekut? Darin, dass jedem einzelnen Verlangen der Massach mit der Absicht um zu geben an den Schöpfer, die Dwekut mit dem Schöpfer, verloren ging. Und dadurch, dass jeder Einzelne nicht am Schöpfer anhaftet, haftet auch keiner am anderen an. Es ergibt sich, dass Dwekut mit dem Schöpfer und Dwekut mit dem Nächsten wirklich ein und dasselbe sind.

Und dann, was man eigentlich tun muss – aneinander anhaften und am Schöpfer anhaften, was im Grunde ein und dasselbe ist –, beginnen wir hier, in unserem gegenwärtigen Zustand, den Weg und beenden ihn nach all den Zuständen der Korrekturen, die wir durchlaufen, in demselben Zustand, aus dem wir gefallen sind. Denn dann korrigiert jeder Einzelne von uns im Laufe von 125 Stufen sein Verlangen gegenüber dem Schöpfer vollständig, oder alle Verlangen, aus denen er zusammengesetzt ist – das ist nicht wichtig –, insgesamt hat jeder ein Verlangen. Und wenn wir alle auf den Schöpfer ausgerichtet sind, dann haften wir alle aneinander an.

Weil es uns nicht möglich ist, den Weg mit unserem Willen zu empfangen zu gehen, außer aus dem Grund der freien Wahl, und damit dieser Zustand vollständig in freier Wahl sei und nicht vom Kli abhängig sei – das heißt im ewigen Aspekt, dass das Kli empfindet und von der Seite des Lichts her über die Zustände entscheidet, die es jetzt erwerben möchte, und nicht von sich selbst aus –, wurde Verhüllung geschaffen. Das heißt, wir erwerben niemals den kommenden Zustand, bevor wir ihn erworben haben und ihn dann enthüllen. Das heißt, der Schöpfer offenbart sich nur unter der Bedingung, dass das Kli dem Licht vorausgeht, wie man sagt.

Wenn dem so ist, dann müssen wir nicht jeder Einzelne auf den Schöpfer ausgerichtet sein, denn es ist unmöglich, auf Ihn ausgerichtet zu sein, weil Er sich nicht auf jeder Stufe offenbart, sondern sich im Gegenteil von Seiner Rückseite her offenbart, im Fehlen von Dwekut und im Fehlen von Erkenntnis und Erfassung von Ihm. Deshalb können wir uns beim Gehen zu Ihm dadurch helfen, dass jeder Einzelne Handlungen gegenüber den übrigen Verlangen ausführt, die im Grunde insgesamt dieselbe Seele von Adam haRishon sind. Und es ergibt sich, dass dieselben 125 Stufen, auf denen ich den vollständigen Massach über meine gesamte Seele – eine Teilseele aller Seelen von Adam haRishon, sagen wir eine von sechshunderttausend Seelen – errichte, dass dieselben 125 Stufen meiner Annäherung an den Schöpfer wirklich dieselben 125 Stufen meiner Dwekut mit den übrigen Seelen sind.

Und dann, bei den Handlungen gegenüber dem Schöpfer, die ich nicht ausführen kann, weil Er verborgen ist, um mir die Möglichkeit zu geben, nicht von meinem Willen zu empfangen abhängig zu sein, sondern objektiv zu sein und über dem Verstand zu gehen – da kann ich dieselben Handlungen gegenüber der Gesellschaft ausführen. Das nennt man, dass die Mizwa von Mensch zu Mensch der Mizwa von Mensch zum Schöpfer vorausgeht oder ebenfalls zur Mizwa von Mensch zum Schöpfer führt. Und deshalb, in dieser Welt, in dem Zustand, in dem wir uns befinden – was ist diese Welt? Es ist der Zustand, in dem wir weder unsere Handlungen noch die Ergebnisse davon sehen oder fühlen –, sind wir ausschließlich und gerade von der Kraft der uns umgebenden Gesellschaft abhängig.

Das sind jene Handvoll Menschen, die ebenso wie ich nach Dwekut mit dem Schöpfer streben und verstehen, dass, weil wir uns in der Verhüllung befinden, die Handlungen nur zwischen uns stattfinden können. Und man sieht, dass sich tatsächlich in den Handlungen zwischen uns die ganze Schwere unserer Arbeit offenbart, weil sie wirklich eine Arbeit gegen den Willen zu empfangen ist und eine Arbeit über dem Verstand. Nur in dieser Arbeit kann ich mich selbst ausrichten, kann ich sehen, wo ich mich befinde, kann ich wirklich dem Freund geben oder nicht, ob er für mich ist oder nicht. Und dann ergibt sich, dass ich auch mit dem Schöpfer in wechselseitiger Weise nicht in einem verbundenen Zustand sein kann – das ist mir nicht offenbart. Vielmehr bin ich Ihm offenbart, aber Er ist mir nicht offenbart.

Hingegen können wir gegenüber dem Freund beide in Hilfe, Annäherung und wechselseitiger Dwekut arbeiten, gewiss mit der Absicht, dass dies uns zur Dwekut mit dem Schöpfer führt. Und wenn wir dann beide nach demselben Ziel streben und dabei die Arbeit der Dwekut miteinander ausführen, nähern wir uns im selben Maß unserem Ziel, dem Schöpfer. Und es ergibt sich, dass es wirklich ein und dasselbe ist. Und auch in dieser Welt, obwohl sie eine völlig egoistische Welt ist, wurde es uns ermöglicht, spirituelle Handlungen auszuführen. Wenn wir einander Handlungen der Annäherung tun, zum Zweck der Annäherung an den Schöpfer, genau in unserem Bereich, auf unserer Ebene, kann man das tun und ausführen.

Darüber schreibt RABASH, und alle Kabbalisten haben viel darüber geschrieben, und besonders in diesen ersten Artikeln, als die große Gruppe von Menschen kam, hat er viel Energie und Willen investiert, um diese kurzen Aussprüche zu schreiben. Ich fragte ihn, was man den Menschen geben könne, die gekommen waren, denn ich hatte keine Gesellschaft und keine Freunde, mit denen ich verbunden sein sollte, sozusagen – ich war so auf ihn allein fixiert. Und dann, was er geschrieben hat, war wirklich der Schlüssel zum Erfolg der Gesellschaft, zum Erfolg jedes Einzelnen der Menschen, die gekommen waren.

Also, worüber kann man nachdenken, welche Handlungen kann man füreinander tun, wo es doch viele Probleme und viele egoistische Verlangen bei jedem Einzelnen gibt, gewiss auch bei mir und auch beim Freund? Da sagt er: Denke nicht über viele Dinge nach, und überhaupt musst du nicht in die Tiefe gehen und im Freund zu graben anfangen, was er hat und welche Probleme er genau hat. Sondern so, wie du es auf eine oberflächliche, einfache, offene Weise siehst – wenn du ihm Freude bereiten kannst, das nennt man um zu geben, ja? Auf eine solch einfache Weise, zur Hebung der Stimmung – dann bitte, tu es.

Und damit gehst du schon aus deinem Willen zu empfangen heraus und kümmerst dich um seinen Willen zu empfangen, denn eigentlich ist die Stimmung das, was man die Füllung des Guten im Willen zu empfangen nennt. So kümmerst du dich schon um ihn und nicht um dich selbst, und damit gehst du schon zur Handlung des um zu geben über und beginnst schon zu sehen, wie sehr du dieser Handlung entgegengesetzt bist. Und das zeigt dir zumindest, wie sehr du dem Schöpfer entgegengesetzt bist, denn der Mensch denkt natürlich, weil der Schöpfer verborgen ist, dass er schon fast die Dwekut erreicht und sich überhaupt in Ejn Sof befindet – es gibt solche, die davon träumen. Gegenüber dem Freund jedoch wird das für dich die Indikation sein, das heißt, der Zustand wird klar, wo du bist und was du bist.

Deshalb, „einer dem anderen helfe" – am Beispiel der Stimmung –, das ist gleichsam die allgemeine Aufgabe, wofür ich sorgen muss. Wenn ich dafür gegenüber meinen Freunden sorge – was sind meine Freunde? Es sind jene, die dasselbe Ziel im Leben haben wie ich, die Dwekut mit dem Schöpfer –, wenn ich für ihre Stimmung sorge, dann heißt das, dass ich schon eine Handlung des Gebens ausführe und mich im selben Maß auf den Schöpfer beziehe.

Du hast noch Zeit für einen Artikel.

Vorleser: Wir fahren fort aus Band 4 von „Stufen der Leiter", Seite 9, „Ziel der Gesellschaft – 2".

Ziel der Gesellschaft – 2 TaSHMaD – Artikel 1, Teil 2 1984 – Artikel 1, Teil 2

„Da der Mensch von Anfang an mit einem Gefäß erschaffen ist, welches als Eigenliebe oder Egoismus bezeichnet wird, hat er keine Lust, auch nur die kleinste Bewegung zu machen, wenn er sieht, dass es in einer Handlung keinen Vorteil für ihn selbst gibt. Doch ohne Annullierung der Eigenliebe ist es nicht möglich, die Anhaftung (Dwekut) an den Schöpfer zu erreichen, also die qualitative Übereinstimmung der Form.

Da die Annullierung der Eigenliebe entgegen unserer Natur ist, bedürfen wir einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten, die gemeinsam eine starke Kraft für die gemeinsame Arbeit bilden, um den Willen zu empfangen zu annullieren, welcher als das „Böse“ bezeichnet wird; denn es ist gerade dieser Wille, der uns daran hindert, das Ziel zu erreichen, für welches der Mensch erschaffen wurde. Daher muss eine Gemeinschaft aus einzelnen Individuen gegründet werden, die alle einhellig der Meinung sind, dass man zu diesem Ziel gelangen muss. Als Ergebnis dieser Vereinigung entsteht eine riesige Kraft, die jedem hilft, gegen sich selbst anzukämpfen, da die Kraft eines jeden mit den Kräften der anderen verschmilzt. Folglich erhält jeder ein riesiges Verlangen, um das Ziel zu erreichen."

Im Artikel „Ziel der Gesellschaft – 2" aus diesen Artikeln in Band 4 „Stufen der Leiter" bezieht sich RABASH schon auf zwei verschiedene Probleme, hauptsächlich auf zwei Probleme: wie sich ein Mensch zum Freund verhält, ob er sein Herz offenbaren muss oder nicht, und es gibt hier die Angelegenheit des Hatzne'a lechet [bescheiden/verborgen gehen]. In Wahrheit, Hatzne'a lechet, wir wissen, dass die Verborgenheit die Arbeit des Massach ist. Dass ich meinen Willen zu empfangen verberge, ich will ihn nicht in seiner Handlung gegenüber der… zeigen. Ich will die Handlung des Gebens gegenüber meinem Willen zu empfangen nicht sehen.

Das heißt, ich will mit der Handlung des Gebens über dem Willen zu empfangen sein, dass mein Ziel, das Ziel meiner Handlung, das Umgekehrte davon sein soll, in den Willen zu empfangen einzutreten – auf den Schöpfer ausgerichtet und nicht auf mich. Ich will gleichsam, dass alle Ergebnisse dieser Handlung zum Höheren kommen und nicht zu mir. Das heißt, die Handlung, das Ziel, das Ergebnis – das, was ich als Ergebnis meiner Anstrengung erwerbe – soll zu jemand Fremdem kommen, der nicht ich ist. Das nennt man, dass ich mich in Hatzne'a lechet von meinem Willen zu empfangen befinde.

Als ob es jemand Fremdes in mir gäbe, der Wille zu empfangen genannt wird, und vor diesem Fremden will ich mich einfach entfernen und ihm nichts zeigen, was mir lieb ist, sonst wird er es mir stehlen, mir mit Gewalt wegnehmen. Wenn ich mich in meinen Gedanken, in meinen Absichten über meinen Willen zu empfangen erhebe und in den Schöpfer eintrete, in den Freund, und dort für seinen Willen zu empfangen arbeite – des Freundes zum Beispiel oder für den Schöpfer –, dann entferne ich mich gleichsam von meinem Willen zu empfangen, und dann will ich, dass alle Ergebnisse dort sein sollen. Ich verberge gleichsam meine Arbeit und ihre Ergebnisse vor meinem Willen zu empfangen. Das nennt man Hatzne'a lechet. Das ist Hatzne'a lechet gegenüber dem Willen zu empfangen.

Es gibt auch Hatzne'a lechet… Ah?

Schüler: Hatzne'a.

Rav: Es gibt Hatzne'a lechet auch gegenüber dem, für den ich die Arbeit tue. Denn ich will nicht, dass es für meinen Willen zu empfangen wieder irgendeinen Halt gäbe. Ich tue wirklich von ganzem Herzen für den Freund und ich sehe, wie viel ich dem Freund gebe und wie viel Gutes ich ihm tue, und ich beginne dennoch, daran Freude zu empfinden. Dann lohnt es sich für mich nicht, das Ergebnis dessen zu sehen, was ich im Schöpfer tue, wenn ich meinen Willen zu empfangen nicht schütze… wenn ich vor ihm, vor dem Willen zu empfangen, auch das Ergebnis nicht verberge.

Und es gibt auch ein Problem, dass das, was ich in meinem Freund oder im Schöpfer an Freude bewirke – ihre Beziehung zu mir zurück, die sich offenbart –, wieder in meinem Willen zu empfangen aufgenommen werden kann, und dann ergibt sich, dass ich zum Gebenden um zu empfangen übergehe. Also auch davor muss ich in Hatzne'a lechet sein. Das heißt, ich muss meinen Willen zu empfangen vor allen möglichen Gelegenheiten verdecken, sich an der Handlung und ihrem Ergebnis in allen Möglichkeiten zu erfreuen. Und das nennt man hauptsächlich die Arbeit in Hatzne'a lechet.

Deshalb heißt der Hauptteil, der darüber im Sohar spricht, „Sifra deTzniuta", das Buch der Verborgenen, denn das ist eigentlich der Massach, den man aufbaut. Das Aufbauen dieses Massach offenbart sich bei uns hauptsächlich in der Arbeit miteinander, wie wir im vorigen Artikel darüber gesprochen haben, dass die Arbeit zwischen den Freunden in wechselseitiger Weise stattfindet. Also auch, um dem Willen zu empfangen jedes Einzelnen keinen Halt am Ergebnis der Arbeit zu geben – das nennt man das Anhaften der Äußeren an die Kedusha –, der Wille zu empfangen wird dann äußerlich genannt, weil er außerhalb der Kedusha ist.

Ich will nicht, dass durch meine Arbeit etwas in ihn eindringt. Ihm gebührt gar nichts. Ich will, dass alles in meiner Absicht um zu geben aufgenommen wird, was man im Massach und Or Choser nennt. Ich baue ein völlig anderes Kli. Daher müssen die Freunde im Verhältnis zueinander verstehen, dass jeder, so viel er dem anderen gibt, auch will, dass sein Herz seine Arbeit verbirgt. Und deshalb pflegten Kabbalisten in allen Generationen miteinander über Nichtigkeiten zu reden, gleichsam in einer solch einfachen Sprache und über einfache Dinge. Und das nicht wegen irgendeines Spiels, das sie nach außen spielen müssten, sondern außen heißt der Wille zu empfangen jedes Einzelnen, er wird äußerlich gegenüber der Kedusha genannt.

Und das ist die Sache, die wir in allen Büchern über die Kabbala lesen, dass man in Verborgenheit lernen muss und dass niemand es wissen soll, und dass jeder in seine Ecke gehen soll und sich nicht den Äußeren und Fremden zeigen soll. Die Äußeren und Fremden – damit sind die Äußeren und Fremden gemeint, die sich im Herzen jedes Einzelnen befinden. Die Äußeren und Fremden, die sich auf der Straße befinden, brauchen dich nicht, und ob du lernst oder nicht lernst, ist ihnen überhaupt egal. Die Sache betrifft nur dich selbst, dass du in Hut sein musst, vor deinem Willen zu empfangen.

Und deshalb, wenn eine Gesellschaft korrigiert ist, dann tut jeder Einzelne, sagen wir wie in unserem Betrieb, Handlungen wie in einem Betrieb. Er braucht nicht viel über Liebe und über das Ziel während der Arbeit zu reden, während er etwas tut. Vielmehr müssen seine Worte, Absichten und Sehnsüchte innerhalb der physischen Arbeit sein und gleichsam nicht sichtbar für das Auge, auch nicht für fremde Menschen, auch nicht für sich selbst, für seinen Willen zu empfangen, der der Kedusha fremd ist. Das ist Hatzne'a lechet einer mit dem anderen. Ebenso in Hatzne'a lechet gegenüber den fremden Menschen, auf die wir treffen oder die plötzlich in unsere Gesellschaft kommen.

Nicht dass wir dann überhaupt schweigen und Unsinn erzählen müssten, davon ist gewiss nicht die Rede. Wir lernen weiter und wir beschäftigen uns weiter mit unseren Handlungen, und wir müssen nichts ändern, außer einer Sache: dass der Andere keinen Halt an uns haben soll, in unseren Absichten und in unserer Arbeitsrichtung. Wenn wir also allerhand Fragen in Bezug auf unser Verhältnis zum Ziel, zur Quelle klären, dann dürfen diese Dinge nicht zu jemandem gehören, der sich nicht in derselben Richtung befindet, denn die Verlangen und Absichten, die Richtung, in die ein Mensch im Leben geht, beginnen den Gang in der Gesellschaft zu stören.

Deshalb, wenn fremde Menschen kommen, hört man auf, über die Dinge zu reden, die wirklich zur inneren Arbeit und zur Gesellschaft gehören, zum Ziel der Gesellschaft, sondern man redet über Dinge, die weiter entfernt sind von wirklich unserem Hauptpunkt. Das findet bei uns fast nicht statt, aber ja, wenn es so ist, wie er ein Beispiel gibt, dass es eine Sitzung der Freunde gibt und man wirklich das Verhältnis untereinander bespricht und sich unter ihnen jemand Fremdes befindet, dann – wenn man ihn nicht auf irgendeine Weise hinausbitten kann – muss man aufhören, über die Beziehungen zwischen uns zu reden und darüber, wie sehr wir aneinander anhaften müssen und so weiter. Man soll den Gedanken eines fremden Menschen nicht in uns eindringen lassen.

Ja, bitte.

Schüler: Wenn ein Mensch dem Freund hilft, wie kann das dann nicht in den Willen zu empfangen eindringen? Er fühlt sich automatisch in dem Moment größer als er, selbst wenn er ihm die Stimmung hebt oder ihn zum Beispiel zur Verbreitung mitnimmt oder so etwas. Wie kann ich meinen Willen zu empfangen nicht hineinbringen? Sie sprechen von Hatzne'a lechet – wie mache ich diesen gleichsam Massach?

Rav: Das heißt, wir haben eine Regel. Was habe ich gesagt? Dass alles sich von einer Quelle heraus verkettet – Seinen Geschöpfen Gutes zu tun. Um zu „Seinen Geschöpfen Gutes zu tun" zu gelangen, müssen wir das benutzen, was vor uns ist, um uns herum. Ja? Um uns herum sind Freunde, ja? Du sagst so: Alles, was ich mit den Freunden tue, dient dazu, das Ziel der Schöpfung zu erreichen, jene Stufe von „Seinen Geschöpfen Gutes zu tun".

Ich muss, um zu jener Stufe zu gelangen, mich meinen Freunden 125 Stufen lang annähern. Wenn ich das tue, steige ich 125 Stufen gegenüber dem Schöpfer auf. Und es steht ausdrücklich geschrieben, dass die Mizwot von Mensch zu Mensch den Mizwot von Mensch zum Schöpfer vorausgehen. Das heißt, der Schöpfer ist verborgen, der Freund ist offenbar, ich führe Handlungen ihm gegenüber aus, und das bringt mich dem Schöpfer im selben Maß näher, wie ich mich bemühe, zwischen mir und meinem Freund zu handeln. Denn der Mensch fühlt nicht, wem er diese Handlung tut, wenn diese Handlung aus seinem Körper hervorgeht.

Ich will in Verbindung mit dem Schöpfer sein. Warum? Ah, weil ich denke, ich habe eine gewisse Hoffnung, von Ihm zu empfangen. Mein Freund, was kann er mir geben? Gegenüber meinem Willen zu empfangen gibt es gewiss einen Unterschied zwischen dem Schöpfer und dem Freund, denn beim Schöpfer hoffe ich, genießen zu können. Und beim Freund, was? Ein bisschen diese körperlichen Vergnügen. Aber wenn wir vom Geben reden, davon, aus meinem Körper herauszugehen, dann ist es gegenüber dem Schöpfer und gegenüber dem Freund dasselbe Geben. Es ist dasselbe Geben, es ist nicht wichtig.

Und dann, gegenüber dem Freund, kann ich sehen, ob ich wirklich aus meinem Körper herausgegangen bin. Das heißt, nicht an meinen Willen zu empfangen denke. Denn gegenüber dem Schöpfer kann ich mich selbst täuschen, ich belüge mich selbst, ganz sicher. Woher weiß ich – ich habe keine Überprüfung. Gegenüber dem Freund sehe ich sofort, ob ich das tun kann oder nicht. Vielleicht für einen Augenblick kann ich daran denken, dass ich ihm geben will, aber nur für einen Augenblick und nur denken. Und du fragst, woher ich die Kraft nehmen werde.

Also du fragst genau richtig. Jetzt ist mir offenbart, dass ich mich in meinem totalen Willen zu empfangen befinde und ich nicht einmal irgendetwas daran tun kann. Jetzt ist es offenbart. Was mache ich? Jetzt suchst du mit deinem Freund nach allerhand Ratschlägen, wie man einander helfen kann, was geschrieben steht: „Einer dem anderen helfe." Ja? Was ist die Überschrift im vorigen Artikel? „Einer dem anderen helfe". Womit sagt er, dass man helfen kann? Mit der Stimmung. Ich verstehe nicht. Ich muss das Ziel der Schöpfung erreichen, ja? Und der Freund vermittelt mir gute Stimmung. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Gute Stimmung kann ich von allen möglichen anderen Orten bekommen. Ja? Was ist die Antwort, die er gibt?

Einer dem anderen helfe, zum Schöpfer zu gelangen, zur Dwekut, zur Spiritualität. Womit helfen wir einander, zur Spiritualität zu gelangen? Erzählen wir einander Witze? Ist das eine Antwort? Sondern die Absicht ist: Gute Stimmung, die ich dem anderen bereite, das heißt, ich gebe dem anderen, ich gehe aus mir heraus. Ja? Nun, wie kann ich das wirklich tun?

Nun, du gibst mir, ich gebe dir, ich sehe, dass ich davon profitiere. Wie in jeder Gesellschaft. Es gibt viele Gesellschaften, in denen die Menschen wirklich zusammen sind, sich zusammen fühlen, man erzieht sie auch, zusammen zu sein. Weil sie ein Ziel haben, weil sie sonst in irgendeinem Zustand nicht überleben können, ja? Und dadurch haften sie aneinander an und tun einander wirklich Gutes. Und das, weil sie einen Gewinn in dem Ort sehen.

Bei uns, wenn wir anfangen, einander gute Stimmung zu bereiten, werden wir keinen Gewinn dort sehen, denn unseren Gewinn – wir beabsichtigen von vornherein, dass er in der Annäherung an den Schöpfer liegen soll. Also verschwindet der Gewinn, er ist um zu geben. Und dann, wie sehr ich auch dem Freund gute Stimmung bereite, werde ich davon keine Ergebnisse in meinem Willen zu empfangen sehen. Was werde ich tun? Dann werde ich keinen Brennstoff haben, wie ich mehr und mehr und mehr in meinem Willen zu empfangen hinzufügen kann. Wir sehen das in der Praxis, wir sind nicht fähig. Was können wir daraus machen, wie aus dem Zustand herauskommen?

Aus dem Zustand herauszukommen ist sehr einfach. Man muss hier zu der Erkenntnis gelangen, dass die einzige spirituelle Handlung, die wirklich in unserer Reichweite liegt – das Geben an den Freund in guter Stimmung –, nicht von uns erreicht werden kann, es sei denn, der Schöpfer hilft uns dabei. Es ergibt sich, dass ich den Schöpfer zu mir ziehe, damit Er mir hilft, mit dem Freund zurechtzukommen. Was für ein Gebrauch der Höheren Kraft gegenüber der Gesellschaft? Das ist wirklich gleichsam verächtlich, gleichsam nicht schön, gleichsam missachtest du da die Höhere Kraft.

Nein, es ist keine Missachtung, denn es ist dieselbe Arbeit. Du führst in der Praxis wirklich mit dem Freund eine Handlung des Gebens aus, und für die Handlung des Gebens brauchst du die Höhere Kraft – der Schöpfer muss zwischen euch sein. Das heißt, du und dein Freund verlangt, dass der Schöpfer sich offenbart, aber sich nicht offenbart, um euch mit Genüssen zu füllen, sondern sich als die korrigierende Kraft offenbart, als „der zur Umkehr Bringende", wie man sagt, weil ihr sonst die wechselseitige Handlung des Gebens nicht tun könnt, eure erste spirituelle Handlung.

Und das ist die Bedingung: Wenn ihr diese Handlung nicht tut, wird sich das spirituelle Kli nicht offenbaren. Was bedeutet, dass, solange Israel sich nicht wie ein Mensch mit einem Herzen versammelt hatte, sie den Schöpfer nicht offenbaren konnten, die Tora nicht empfangen konnten, überhaupt nichts tun konnten. Er schreibt das im Artikel „Gabe der Tora", im allerersten Artikel. Das Prinzip der Offenbarung der Göttlichkeit – dass die Göttlichkeit sich gerade im Verhältnis zwischen dem einen und dem anderen offenbart, dort wird das spirituelle Kli erschaffen.

In keinem Einzelnen von uns befindet sich ein spirituelles Kli, nur ein Wille zu empfangen. Der Wille zu geben befindet sich zwischen mir und dir. Ich dir und du mir – dann befindet sich gerade zwischen uns dieses Kli. Nicht auf dir wird es aufgebaut und nicht auf mir, sondern es wird im Verhältnis zwischen uns aufgebaut. Und aufgebaut dadurch, dass der Schöpfer uns diese Möglichkeit gibt. Aber wir können dann hier, in einem Bereich, der schon nicht mehr „diese Welt" genannt wird – wenn Er uns eine solche Möglichkeit gibt, das zu tun, dann ist es schon die Offenbarung der Spiritualität, damit überschreiten wir schon den Machsom.

Ihr seht, wie nah diese Dinge sind. So steht geschrieben: „Nicht fern von dir ist die Sache." Es ist einfach, man kann es veranschaulichen und ausführen.

Ja.

Schüler: Wie kann ich, wenn zum Beispiel ein Freund mir Gutes getan hat, oder man sieht, dass er Gutes tut…

Rav: Von dieser Seite aus sehen wir, wie viel wir alles bekommen haben. Es gibt Menschen, die sich an irgendeinem abgelegenen Ort befinden, die uns jetzt sehen oder hören – was sollen sie tun? Für sie ist es viel schwerer. Auch für sie gibt es gewiss eine Lösung, denn nicht zufällig befinden sie sich an anderen Orten. Auch das hat sich von jenem Endpunkt herab verkettet – Seinen Geschöpfen Gutes zu tun –, dass er sich an irgendeinem Ort befindet, er weiß nicht wo, in Australien, in Amerika, in Sibirien, es ist egal wo.

Aber… also auch bei ihm sind wir seine Freunde, wir sind seine Gesellschaft, uns gegenüber muss er das tun und ausführen. Aber wie sehr wir schon vor Ort sind und alles haben – es gibt die Methode, es gibt klare Dinge, die Artikel, der Schöpfer ist bereit, dir zu helfen, alles bleibt nur als Handlung: Kommt, lasst uns versuchen, sie füreinander zu tun.

Ja.

Schüler: Angenommen, wir pflegen es so, Menschen zu loben, tun Dinge zum Wohl der Gesellschaft oder persönlich… ist das im Grunde eigentlich Geben? Das ist gleichsam ein Gewinn, der nicht zustünde…

Rav: Ich habe die Frage nicht verstanden.

Schüler: Wenn ich den Willen zu empfangen jenes Menschen befriedige, der mir einen Gefallen getan hat, gebe ich ihm Nahrung, indem ich ihn lobe – bringe ich ihn damit nicht zu Fall?

Rav: Ah, ob ich dadurch, dass ich dem Willen zu empfangen des Freundes irgendwelche Genüsse zuführe, ihn damit zu Fall bringe?

Sieh, die Stimmung ist eigentlich das, was man die Gesamtheit der Genüsse nennt, die in uns sind, ja? Einfach so, insgesamt ist die Stimmung ein gutes Ergebnis der Füllung im Willen zu empfangen. Also muss ich dafür sorgen, dass er in guter Stimmung ist, das heißt, dass sein Wille zu empfangen sich zufrieden fühlt, voll, in einem schönen Zustand.

Bringe ich damit den Freund zu Fall? Er war vorher in schlechter Stimmung, in Frustrationen, vielleicht wirklich in Verzweiflung, in Aufregung, und ich verschaffe ihm gleichsam gute Stimmung. Dann betäube ich ihn vielleicht auf eine gewisse Weise, ja, beruhige ihn von der Anspannung, von der Wachsamkeit. Heißt das nicht, dass ich ihm den Weg versperre, ist das mein Ziel? Ich könnte sagen, der Schöpfer gibt ihm solche Zustände, aus denen heraus es eine Enthüllung ist, eine Enthüllung des Bösen, das ist die Erkenntnis des Bösen, aus der heraus er gerade nach oben aufsteigen wird, ja?

Sollen wir danebenstehen und ihn leiden lassen und dadurch vielleicht schnell zur Wahrheit übergehen, zu einem wahrhaftigeren Zustand? Ja? Wir sind auch ein wenig bereit zu leiden, schließlich sehen wir, dass wir, ohne im Willen zu empfangen zu leiden, uns nicht von ihm befreien wollen. Also, müssen wir einander gute Stimmung bereiten oder nicht? Ja? Ist das nicht dieselbe Frage, die du gestellt hast?

Schüler: Die Frage, die ich gestellt habe, ist nicht die, dem Freund zu helfen, der in Not ist, denn das scheint mir verständlich und man muss es tun. Die Frage ist, wenn er sich in einem Zustand der Hochstimmung befindet und mir geholfen hat, mich zu erheben, und ich ihm dann danke und ihn dafür lobe, dass er mir geholfen hat oder dass er der Gesellschaft geholfen hat, ob ich ihm damit vielleicht Nahrung für seinen Willen zu empfangen zuführe. Ich rede nicht davon, dass er Hilfe braucht. Ich rede davon, dass er selbst geholfen hat und man ihm dann den Dank zurückgibt.

Rav: Das heißt, der Schöpfer ist hier nicht anwesend. Der Freund, der Freund hat mir etwas Gutes bewirkt. Ich beginne ihn zu loben. Dadurch, dass ich ihn lobe, fülle ich seinen Willen zu empfangen, und dann kann es sein, dass er zum Gebenden um zu empfangen wird. Er gibt mir gute Dinge, gute Stimmung, und dadurch, dass ich ihn vor der Gesellschaft lobe und mich überhaupt auf ihn beziehe, empfängt er von mir Genüsse als Gegenleistung für sein Geben.

Er will als Gegenleistung für sein Geben irgendeinen spirituellen Gewinn empfangen. Stattdessen blase ich ihn jetzt wirklich auf mit allerhand schönen und guten Gerüchten. Und dann beruhigt er sich und dann beginnt er sich wirklich zu brüsten, wirklich hineinzugehen in… ja? Man bringt den Freund wirklich zu Fall. Ob wir nach einer solchen Überlegung wirklich so handeln sollen.

Die Sache ist, dass alles davon abhängt, worin deine Worte jetzt gekleidet sind, deine Absichten, ihn zu loben. Ich lobe nicht ihn gerade, ich lobe die Idee des Gebens aneinander, die es in unserer Gesellschaft gibt. Ich lehre damit die ganze Gesellschaft und mich selbst, wie sehr die Handlung des Gebens eine besondere und spirituelle Handlung ist. Ich muss in meiner Absicht bewirken, dass… das heißt, in meiner Danksagung an den Freund, dass ich ihm danke und ihn vor der ganzen Gesellschaft lobe, muss ich ein besonderes Verhältnis zur Handlung des Gebens bewirken und nicht persönlich zu ihm, sodass es uns alle zur Stufe der Wichtigkeit des Gebens erhebt.

Das heißt, das Problem ist, dass wir in unserem Leben sehen: Ich kann dir jetzt irgendein Geschenk bringen und dir geben, und du wirst es mit Liebe von mir annehmen und es wird dir gut gehen. Ich kann dir dasselbe Geschenk in einer solchen Bekleidung meiner Absichten oder meines Verhältnisses bringen, dass du es loswerden willst, nur um es nicht anzunehmen, und es wird dir sehr schlecht gehen. Oder es wird dir eine Art von… Das heißt, ich kann dir alle Variationen, alle Arten von Empfindungen bewirken, dadurch, dass ich dir etwas gebe.

Also müssen wir das Lob des Freundes in die Absicht kleiden, dass ich überhaupt nicht den Freund lobe, sondern den Schöpfer lobe, der uns die Kraft gegeben hat, diese Handlung auszuführen. Denn wenn ich diese Kraft nicht vom Schöpfer empfangen hätte, hätte ich nicht einmal etwas Gutes in Bezug auf mich tun können. So ergibt es sich, dass wir bei guten Dingen untereinander uns nie aneinander wenden, sondern uns an jene Höhere Kraft wenden, die uns die Gelegenheit gibt, dies zu tun.

Wo schreibt er darüber, dass man anstatt den Arzt zu loben, den Schöpfer lobt, ja? In welchem Brief schreibt er das? Dass ein Mensch zum Arzt geht und ihn bezahlt und eine bewährte Medizin bekommt, und der Arzt ist gewiss, sogar ein vollständiger Nichtjude, es ist nicht wichtig, und er bezahlt gut und nimmt die Medizin und wird gesund, und anstatt den Arzt zu loben, lobt er den Schöpfer.

Schüler: „Wenn ich nicht für mich bin, wer ist dann für mich?" Am Ende des Tages zu sagen…

Rav: Ja? „Wenn ich nicht für mich bin, wer ist für mich", ja. Du verstehst. Auch hier dasselbe, denn es kann nicht sein, dass du mir etwas Gutes getan hast, irgendeine spirituelle Bewegung sozusagen, wenn du nicht von Ihm Kraft empfangen hast. Also loben wir nicht einander, in keinem von uns ist irgendetwas Gutes, sondern jener Brennstoff, jene Absicht, jene Neigung, die in jedem sein kann, zum Geben hin – das kommt nur von Oben, wenn es uns wirklich zusteht.

Also loben wir damit den Höheren, nicht uns selbst. Das ist das eine. Das zweite: In Wahrheit regelt sich das von selbst, unter uns sowieso. Wie sehr du auch jemanden hier in der Gesellschaft loben wirst, wir werden uns nicht damit brüsten können, denn der allgemeine Geist ist so, dass das nicht funktioniert. Nicht dass andere nicht neidisch sind, nicht auf dich neidisch, dass du etwas Gutes getan hast, sondern überhaupt, wir sind mit dem Gehen beschäftigt, verstehst du? Nicht damit, dass einer auf den anderen schaut. Es gibt darin kein Problem, es wird kein Problem sein. Er klärt das zwar nicht wirklich, aber so ist es.

Ja.

Schüler: Sie sagen die ganze Zeit, einerseits, dass man mit dem Schöpfer verbunden sein muss, Ihn die ganze Zeit um Kraft bitten muss. Andererseits…

Rav: Was… nein, nein, nein. Ich habe nicht gesagt, dass man mit dem Schöpfer verbunden sein muss, Ihn die ganze Zeit um Kraft bitten muss. Ich sage, dass man mit der Handlung gegenüber den Freunden verbunden sein muss, und dann, wenn du wirklich ganz sicher siehst, dass du nicht fähig bist, diese Handlung auszuführen, und du keine andere Wahl hast, du es tun musst, weil nur diese Handlung die einzige spirituelle Handlung ist, die vor dir steht – führe sie aus, ja, dann rückst du zur Spiritualität vor. Führst du sie nicht aus, rückst du nicht zur Spiritualität vor. Also wendest du dich, weil du keine Wahl hast, an den Schöpfer. Womit? Dass Er dir helfe, eine Handlung gegenüber dem Freund zu tun.

Schüler: Das sieht aber so aus, als gäbe es gar keine Wahl, als ob das…

Rav: Was heißt „es gibt keine Wahl"? Deine Wahl besteht darin, dich in dieser Aufgabe zu stärken, dass die ganze Gesellschaft dir die Notwendigkeit dafür gibt, die Dringlichkeit dafür. Das ist die einzige Wahl. Nicht der Schöpfer steht bereit, und nicht die Freunde stehen bereit, nur die Anspannung, die ich haben werde, die Wachsamkeit gegenüber dieser Handlung, dass ich keine Wahl habe, dass ich sie ausführen muss.

Dieser Druck, den ich von dieser Handlung haben werde, muss von der Gesellschaft kommen, die Erkenntnis dafür. Und dann werde ich mich an den Schöpfer wenden. Und dann, was heißt, ich wende mich? Ich wende mich an Ihn, dass Er mir helfe, eine spirituelle Handlung auszuführen. Und wenn ich alle diese Handlungen zwischen mir und Ihm tun wollte, dann wäre es etwas Phantastisches.

Das heißt, es wäre in solchen Phantasien, dass es mir schon scheinen würde, ich müsse am Ende der Korrektur sein. Deshalb schreien die Menschen: „Wann werden wir den Machsom überschreiten?" „Wie lange kann man leiden?" „Wo ist Er?" Was heißt „wo ist Er"? Hast du Ihn als Partner in deiner spirituellen Handlung des Gebens gefordert? Hast du Ihn jemals darum gebeten? Was heißt „wo ist Er"? Was ist es überhaupt, was man nennt: „Und die Kinder Israels seufzten aus der Arbeit"? Nachdem sie allerhand Handlungen versucht hatten zu tun, begannen sie wirklich zu Ihm zu schreien.

Ja.

Schüler: Unsere Beziehungen im Betrieb, ich bin nicht sicher, dass das genau die Stimmung heben kann. Sagen wir, geh in die Küche, dort schreit Monia auch, sogar… Schau, sie sorgen nicht gerade für gute Stimmung. Überhaupt, die ganzen Beziehungen…

Rav: Das heißt, du sagst so, dass wir in unserem Betrieb alle miteinander ohne Samthandschuhe umgehen, ja? Auf eine grobe Weise. Und mit dem Betrieb ist es überhaupt… Früher war es anders, es gab eine schönere Sprache, es war offener, dass wir Freunde sind, hierhergekommen, um zu lernen, um zur Spiritualität aufzusteigen, und jetzt gehen wir überhaupt miteinander um wie Arbeiter in einem Betrieb, solche Beziehungen auch, und wo sorgt einer für den anderen für gute Stimmung? Ja?

Zumindest ist uns jetzt offenbart, dass wir einander keine gute Stimmung bereiten. Nun, und…? Was tut man? Muss man es tun oder nicht? Du kannst es jetzt tun, wirklich auf eine sehr bescheidene Weise. Du hast alle Möglichkeiten, es für den Freund auf verschiedene Weisen zu tun.

Auch in Hatzne'a lechet, wie wir im vorigen Artikel besprochen haben. Aber alles hängt von dir ab. Nichts ist verschwunden. Du hast ein Beziehungssystem zwischen allen, in das du jetzt jede Absicht und jedes Verhältnis einpflanzen kannst, das du willst. Das System existiert. Du bist mit allen verbunden. Keiner wird dich anschauen: „Wer bist du? Was bist du? Was kommst du zu mir? Gehörst du zu mir oder nicht?"

Du hast wirklich Möglichkeiten, irgendwie in Verbindung mit den anderen zu sein. Und wenn du in Verbindung mit den anderen kommst, sagst du nicht: „Wir müssen uns verbinden, um zur Spiritualität aufzusteigen." Nein. Du kommst zu ihm mit den Gesprächen über die Arbeit im Betrieb, wie man etwas verbessern kann.

Du hast eine Idee in etwas, oder mehr zu tun, und vielleicht fragst du ihn auch darin. Das heißt, du hast gerade einen Rahmen dieser Welt, in dem die Menschen zusammen sind, und du kannst jetzt spirituelle Beziehungen aufbauen. Und wirklich, es gibt hier… Ihr versteht nicht, was es in diesem Betrieb gibt, der die Kabbala-Medien herstellt, der auch als Ganzes zu diesem Zweck arbeitet, wie eine unbelebte Stufe.

Das heißt, man muss hier nur Geist einführen. Alle Kanäle sind da, um Geist durch sie hindurchzuleiten, wirklich Ruach, Spiritualität. Aber diese Kanäle zwischen dem einen und dem anderen existieren. Das ist wirklich eine Maschine, die bereit ist, eine spirituelle Maschine zu sein. Sie ist gebaut, es fehlt hier nur die Absicht.

Wofür arbeiten wir? Welche Beziehungen sollen wirklich zwischen uns sein? Was wollen wir als Ergebnis unserer Arbeit? Baal HaSulam träumte von so etwas, dass er eine Lederfabrik hätte, dass er mit seinen Freunden, mit seinen Schülern, die Arbeit mit dem Leder machen würde.

Weißt du, was für eine Arbeit das ist? Was für ein Gestank, was für ein Schmutz und was für ein… Das ist etwas, es gibt nichts Schlimmeres. Es steht geschrieben: Die Welt kann nicht ohne einen Gerber bestehen, aber wehe dem, der in der Gerberei arbeitet. Das ist die schlechteste Arbeit. Und er wollte gerade so etwas machen. Und du hast so eine Möglichkeit. Keinem wurde sie gegeben. Bis heute haben sie ihm nicht erlaubt, das in der Welt zu organisieren, verstehst du, was uns gegeben wurde. Und der Rest… es fehlen die Worte.

Ja, Sascha.

Schüler: Sie sagten, dass wir im Betrieb nicht viel über Spiritualität reden müssen. Und sagen wir, wir machen jetzt eine Aufführung, und wir haben viele Phantasien, und vielleicht gibt es hier die Gefahr, überhaupt aus dem… diesem, aus der gleichsam Absicht herauszugehen und in völlig äußere Phantasien zu geraten?

Rav: Du fragst über eine spezifische Sache, dass du vor einem Publikum auftreten willst und ihm zeigen, ihm auf emotionale Weise bewirken willst, wie ein Theater, ja? Ihm zu zeigen, was es in deiner Botschaft gibt. Ob du damit gleichsam eine Art Offenbarung des Herzens machst und dir selbst Probleme verursachen kannst, ein Anhaften der Äußeren in deinem Herzen? Das ist das eine. Das zweite, ob… was noch? Ob…

Schüler: Wenn wir aufbauen und uns vorstellen, wie wir das machen, kann es sein, dass wir aus der Innerlichkeit herausgehen, gleichsam zu Handlungen, die gar nicht mit dem Ziel verbunden sind.

Rav: Nein. Zunächst einmal ist unser allgemeines Ziel die Verbreitung der Weisheit der Kabbala, wie er schreibt, dass davon das Schicksal der ganzen Welt abhängt und dass dies wirklich die ganze Arbeit jedes Einzelnen ist, der sich in dieser Welt befindet, die Annäherung an das Ziel der Schöpfung zu bewirken. Und wenn wir das tun, dann gibt es gleichsam keine wichtigere Arbeit als das. Die Frage ist, das heißt die Verbreitung, die Handlung der Verbreitung ist das Wichtigste, es gibt wirklich nichts außer dem. Innere Arbeit in der Gesellschaft, das gewiss, aber die äußere Arbeit, außerhalb der Handlungen zwischen uns, ist die Verbreitung. Das schreibt Baal HaSulam an vielen Stellen. Wir haben darin überhaupt keine Fragen. Die Frage ist nur, in welcher Form wir das tun. Diese Dinge muss man jedes Mal überprüfen.

Ich denke, dass wir jedes Mal irgendeine Aktualisierung von Oben bekommen, beginnen, auf eine nützlichere, geklärte Weise zu denken. Und hier gibt es keine Dinge, die von vornherein schon geschrieben sind, oder die geschrieben sind, aber wir sie nicht sehen, sie werden sich später offenbaren. Aber ich denke, 500 Menschen zu versammeln, sagen wir, und ihnen auf eine bescheidene, schöne Weise, auf indirektem Wege zu erklären, wie in einem Theater – sagen wir, der Hausherr und der Gast, ja, oder noch verschiedene Dinge aus Kotzk, irgendwelche Dinge, Gesang von Liedern von Baal HaSulam, verschiedene solche Dinge –, ich glaube nicht, dass wir damit irgendeinen, ich glaube nicht, dass es hier irgendeine schlechte Sache auf irgendeine Weise sein kann.

Denn insgesamt existiert dies natürlicherweise schon im Judentum und man hat es benutzt. Es geht wirklich nach dem, was wir lernen, nur in einer anderen Form, sagen wir in einer anderen Sprache. Dass ich mit 500 Menschen lernen will, dann lerne ich mit ihnen und lehre sie, nur in einer anderen Sprache, in der Sprache des Gesangs oder irgendwelcher Bewegungen oder irgendeines Films, Musik – das ist doch dasselbe. Ich will beim Menschen Anziehung zur Spiritualität bewirken, will ihm helfen, diese Zustände, die in ihm der Spiritualität nahe sein können, zu klären. Also kann ich während der Lektion hier reden, oder ich kann durch den Kinobildschirm oder Theater oder Musik ihm auch dieselben Dinge bewirken, und man benutzt das im Judentum, das sind vorhandene Dinge.

Wir können alle Medien und alle Werbung und alle Dinge benutzen, die der Menschheit zur Verfügung stehen. Das ist wirklich am Ende nichts, was sich offenbart hat, außer nur zu diesem Zweck. Also gibt es darin kein Problem. Bis du anfängst, aus deinem Herzen zu reden, was es gerade in deinem Herzen gibt und nicht im Allgemeinen über den Menschen gegenüber dem Schöpfer, den Menschen gegenüber der Gesellschaft, den Menschen gegenüber dem Studium oder den Freunden – gibt es überhaupt kein Problem.

Gut, dann lernen wir. Gibt es noch etwas? Nein, nein, das ist ein langer Artikel. Nun, lernen wir. Oh, es gibt Fragen. Nur einen Moment, es gibt viele Fragen.

Frage: Wie fühle ich die Kraft der Gesellschaft auf mir, worin offenbart sich die Kraft der Gesellschaft in mir?

Rav: Die Kraft der Gesellschaft, die sich in mir offenbart, liegt in der Wichtigkeit, das Ziel zu erreichen, in der Wichtigkeit, den Freunden zu geben. Wenn ich wirklich Anziehung dafür empfinde, ist das ein Ergebnis der Gesellschaft.

Frage: Wie – eine gute Frage – wie können Freunde von Bnei Baruch Freunde für Menschen sein, die an anderen Orten lernen?

Rav: Das ist ein Problem von Bnei Baruch, das ist eine sehr gut an uns gerichtete Frage. Ich hoffe, dass wir dadurch, dass wir jetzt große Gruppen in Amerika, in Russland und an noch einigen Orten in der Welt organisieren, dass wir unsere Gesandten schicken, wir die Menschen vorbereiten, das heißt, virtuelle Lektionen geben, alle zu uns an Sukkot und an Pessach einladen – dadurch… dass ich zwischen allen Gruppen reise und dadurch allen diesen Gruppen gebe –, am Ende will ich allen Gruppen eine einheitliche Form geben, einen einheitlichen Geist. Das wird insgesamt bewirken, dass wir alle einander verstehen und es eine Annäherung geben wird.

Am Ende werden unsere Vertreter und ich, der ich mich notgedrungen bewegen werde, diejenigen sein, die alle Gruppen zusammenbinden, aber das wird kommen. Das größere Problem sind die einzelnen Menschen, die sich irgendwo an abgelegenen Orten befinden, sagen wir, wohin wir nicht gelangen können. Diese Menschen müssen mehr das Video und die virtuellen Lektionen nutzen und alle Anstrengungen unternehmen, um wenigstens zweimal im Jahr zu uns zu kommen. Und auch an den Orten, wo sie sich befinden, zum zentralen Ort zu kommen.

Sagen wir, ich war in Russland, dann kamen Menschen nach Moskau von weit her. Ich flog vier Stunden nach Moskau, sie flogen innerhalb Russlands sechs, sieben Stunden, um nach Moskau zu gelangen. Und als ich mit ihnen sprach, gab es wirklich sogar solche Fälle, dass sie verschiedene Dinge verkauften, um ein Ticket zu kaufen und zu kommen. Wirklich. Also wird gewiss dem entsprechend ihr Lohn sein.

Frage: Man fragt: Aber es steht geschrieben, dass die Mizwa „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" eine der 613 Mizwot ist. Andererseits steht geschrieben, dass dies eine große Regel in der Tora ist, das heißt, dass es eine Mizwa ist, die alle übrigen Mizwot in sich einschließt.

Rav: Also müssen wir verstehen, dass sie zwar eine der 613 ist, aber die alles Umfassende. Das heißt, wenn wir an sie denken, korrigieren wir damit alle übrigen Mizwot. Was sind alle übrigen Mizwot? Wir haben Verlangen, über jedes einzelne Verlangen muss ich einen Massach und eine Absicht um zu geben errichten. Es gibt insgesamt 613 Verlangen, 613 Organe im Körper des Menschen, im Körper der Seele schon, ja? Also muss ich über jedes Verlangen in der Seele einen Massach errichten. Das nennt man, dass ich eine Mizwa tue.

Die allgemeine Mizwa dabei, aus allen Mizwot, ist „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst". Das heißt, dass ich aus meinem Willen zu empfangen herausgehe und zur Liebe des Nächsten gelange – wie dich selbst, wie ich mich selbst liebe –, das heißt, dass es keinen Unterschied zwischen mir und allen geben soll. Ich muss mich nicht hassen. Dadurch, dass ich „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" erreiche, schließe ich mich gewiss auch in denselben Prozess ein, in dasselbe Ergebnis. Es gibt darin noch viele Dinge hinzuzufügen, wie sich die Verlangen der Freunde mit meinem Verlangen vereinigen und zusammengehen. Aber das ist eine Regel, das ist es, was ich betonen will. Dass es nicht eine einzelne Mizwa ist, sondern eine Gesamtheit aller Mizwot.

Oder man kann es auch anders sagen: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" ist ein Kli, das man insgesamt aus allen Verlangen aufbaut, und in diesem Kli offenbart sich schon die Göttlichkeit. Das ist es, was er in „Gabe der Tora" erklärt: dass es ein Kli wie ein Mensch mit einem Herzen gibt, und dann offenbart sich der Schöpfer.

Frage: Gut, hier ist noch eine Frage, vielleicht beantworte ich sie wirklich. Was müssen wir tun, wenn ein Mitglied der Gruppe das Studium verlässt und nicht regelmäßig kommt? Können wir ihn in eine äußere Gruppe versetzen oder uns damit abfinden, dass er manchmal kommt? Wie macht man das bei Bnei Baruch? Und vielleicht, wenn wir ihn in eine äußere Gruppe versetzen, bewirken wir damit überhaupt einen weiteren Abstieg des Verlangens in ihm und dann wird er ganz aufhören? Aber andererseits schwächt er uns, er will, kommt, will nicht, kommt nicht, ohne uns vorher Bescheid zu geben. Kann dieser Mensch Mitglied der Gruppe sein, und wie sollen wir in dieser Situation handeln?

Rav: Was soll ich tun, antworten? Wir brauchen wahrscheinlich im Internet, diese Leute haben Zugang, also müssen wir dort vielleicht eine eigene Seite eröffnen, oder haben wir das, ja? Ah?

Schüler: Wir sprachen darüber, für all diese Fragen zu eröffnen…

Rav: Für alle Fragen bezüglich der Gesellschaft und der Arbeit in der Gesellschaft müssen wir wirklich eine eigene Rubrik eröffnen und dort wirklich alle Dinge zusammenfassen.

Schüler: Auch das ganze Material von all den…

Rav: Ja. Also als Prinzip gibt es gewiss keine eindeutige Antwort. Es stimmt, dass ein Freund schwächer wird, dann verlässt er die Gruppe und es gibt nichts zu tun, er befindet sich schon physisch nicht mehr bei uns und wahrscheinlich auch seelisch, das war's. Andererseits wollen wir, dass er zurückkommt, also muss man sich hier wirklich zuerst um ihn kümmern, so weit wie möglich niemanden entkommen lassen. Aber wenn man sieht, dass alle unsere Handlungen nicht helfen und er damit die Gruppe schwächt, dass wir auf sein Verhalten schauen, dann gibt es auch unter uns solche, die auch seinen Virus empfangen können, und dann müssen wir schon so handeln, dass wir ihn von uns entfernen.

Das heißt, versuchen, ihn in den normalen Zustand zurückzubringen, und wenn nicht und man sieht, dass er schlecht beeinflusst, dann ihn entfernen. Das heißt, ihm einen Platz zu geben, zu dem er wirklich kommt, zu dem er hinabgestiegen ist, es gibt nichts zu tun.

Frage: Remez fragt aus Vilnius, zur Stärkung der Gesellschaft: Ist Verbreitung wichtiger oder ist unsere innere Arbeit wichtiger?

Rav: Ich glaube nicht, dass es eines ohne das andere geben kann. Denn wenn ein Mensch versteht, wie wichtig die innere Arbeit ist, womit führt er dann aus, dass die innere Arbeit wichtig ist – dass einer mit dem anderen sitzt und lernt? Ich sehe das nicht. Auch Baal HaSulam schreibt in der „Einleitung zum Buch Sohar", dass gerade durch die Offenbarung der Weisheit der Kabbala und durch das umfassende Studium Mashiach kommt, kurz, an allen Stellen. Ich glaube nicht, dass man den Willen, sich in die innere Arbeit zu vertiefen, anders ausdrücken kann als durch Verbreitung, wenn ja, durch Verbreitung.

Worin können wir miteinander in irgendeiner Verbindung sein, wenn nicht darin? Worin werden wir eine wechselseitige Handlung tun, ich für dich und du für mich? Dadurch, dass wir uns mit Verbreitung beschäftigen, ziehen wir gleichsam den Schöpfer an, Er befindet sich zwischen uns. Wir gehen doch hin, Ihn unter den Menschen zu verbreiten. Das ist die nützlichste Handlung. Auch in der Annäherung und in den Korrekturen, in denen wir sowieso schon sind. Deshalb ist es Pflicht, das zu tun.

Und ich sehe nach der Erfahrung, die es in den letzten zwanzig Jahren gibt, sagen wir, dass sehr große Gruppen, die sogar mit RABASH in Verbindung standen, aufgehört haben zu existieren, und heute kann ich leider mit vollem Mund sagen, dass sie nicht mehr da sind und sich zerstreut haben und jeder für sich ist oder in irgendeiner zufälligen Verbindung, einmal in irgendeiner Woche oder einem Monat untereinander, nur weil sie die Verbreitung geringschätzten. Die Verbreitung geringschätzten. Das ist der…

Und die wenigen Menschen, die sich zusammen für Angelegenheiten der Verbreitung zusammenschließen, sagen wir, den TES dort mit Kommentar herauszugeben – obwohl das Dinge sind, aber immerhin –, das heißt, die sich nicht in Kontakt mit dem Publikum befinden und wirklich in der Arbeit mit dem Publikum, aber auch wenn nur so etwas, bleiben sie dennoch bestehen und haben eine Ordnung und existieren irgendwie, im Gegensatz zu denen, die überhaupt nicht an den Anderen denken wollen – sie haben aufgehört, als Schüler des Rav zu existieren, und leider gibt es heute wirklich schon gar nichts.

Ich sprach gestern und vorgestern mit einigen Freunden von dort aus verschiedenen Gründen, die ich anrief. Sie alle sagen es offen: Der Ort ist schon leer, wir gehen nicht mehr dorthin und gehen auch nirgendwo anders hin, und untereinander verbinden wir uns nicht… Kurz, das war's. Eine Gruppe von etwa vierzig und ein paar Mann hat am Ende aufgehört zu existieren. Schüler von RABASH. Sehr bedauerlich.

Gut, nun, TES.

(Ende der Lektion)