Tägliche Lektion25 лип 2026 р.(Morning)

Part 1 Lesson on the topic of "From Love of Friends to Love of the Creator" (14.06.2013)

Lesson on the topic of "From Love of Friends to Love of the Creator" (14.06.2013)

25 лип 2026 р.

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Kongress Krasnojarsk – Juni 2013

Von der Liebe zu den Freunden zur Liebe zum Schöpfer

Unterricht 5

Simultanübersetzung aus dem Russischen – Transkript des Unterrichts vom 14.06.2013

Das Thema des Unterrichts, das man mir gegeben hat, ist „Von der Liebe zu den Freunden zur Liebe zum Schöpfer".

Im Prinzip ist die Liebe zum Schöpfer, also die Eigenschaft des Gebens, unsere Hauptaufgabe, eigentlich die einzige Aufgabe. Alles andere sind nur Grundlagen, um diese Aufgabe zu erreichen, um dieses Problem zu lösen. Liebe als Eigenschaft des Gebens heißt einfach, die ganze Zeit in dieser Eigenschaft zu sein, sich mit dem Verlangen nach dieser Eigenschaft zu sehnen, nach der Liebe.

Wie kann man sich überhaupt nach der Eigenschaft des Gebens sehnen und sie so lieben, wie wir heute lieben – instinktiv, unbewusst – zu empfangen, in mich selbst hinein zu empfangen? Ich fühle die ganze Zeit, was mir noch fehlt. Schaut, wie ihr in der optimalen Haltung sitzt unter den jetzigen Umständen, wie ihr im Leben den maximalen Genuss mit minimalem Einsatz wählt. So sind wir programmiert, und so arbeitet unser ganzer Körper, jede Zelle im Körper.

Wie können wir zu demselben Zustand kommen, aber umgekehrt, dass die Eigenschaft des Gebens uns denselben Genuss gibt, dass wir die ganze Zeit automatisch wählen: Wie kann ich möglichst viel geben, wie kann ich möglichst viel Genuss bereiten? Das ist nur möglich, wenn ich jemanden sehr stark liebe, und dann bin ich darauf ausgerichtet, darauf fixiert, ihn maximal zu erfüllen. Wie eine Mutter, die ihr Baby hält und die ganze Zeit denkt: „Was fehlt ihm noch, was kann ich ihm noch geben?" Ihr seht von außen, wie sie die ganze Zeit auf es schaut und die ganze Zeit in ihm lebt. Wie können wir in so einer Eigenschaft sein, in so einem Geben, in so einer Liebe zu allen?

Soweit wir uns selbst überzeugen, dass das wir sind und dass das unsere Seele ist – und so sieht sie für mich absichtlich aus, wie all die, die um mich herum existieren; so nenne ich sie absichtlich mit einer Art undefinierter Bezeichnung, ich fasse sie als meinen Teil auf, den ich brauche. Und die Eigenschaft des Gebens ist überhaupt etwas Undefiniertes. Und so wird uns in der Weisheit der Kabbala erzählt und erklärt, dass die Eigenschaft des Gebens ohne Körper ist, dass sie für sich selbst nicht gefühlt wird, sondern nur in irgendeinem Träger. Und der Träger des Gebens, das sind wir.

Wie können wir das also überhaupt ausdrücken, wie kann ich überhaupt anfangen zu fühlen, dass ich dadurch, dass ich dem anderen gebe, erfüllt werde, dass ich genieße, den größten Genuss genieße, und dass mich jedes Mal, wenn ich etwas gebe, das erfüllt? Wenn wir das im Geben direkt so empfinden würden, dann würden wir geben, schenken, und dann wäre unser Geben in der Absicht zu empfangen. Das heißt, das wäre ein verborgenes Ego, also ein verborgenes Empfangen und nichts anderes, wir würden dann nie aus uns selbst herausgehen.

Menschen geben im Leben viel, um Genuss zu empfangen. Wir verdienen die ganze Zeit, um unsere Anstrengungen gegen irgendwelche Genüsse, Füllungen, Bequemlichkeiten einzutauschen. Wie können wir uns darüber erheben, dass unser Geben nicht egoistisch ist, und dann ist die Handlung selbst in den anderen und auch der Genuss wird in den anderen gefühlt und nicht in mir, nicht in meinem Ego, nicht in meinen Verlangen? Wenn ich einfach dazu übergehe, in den anderen zu leben. Ist das möglich? Nicht möglich. In unserer Natur können wir zu gar nichts kommen.

Dazu muss man sich einschließen; es ist nötig, dass diese höhere Eigenschaft des Gebens, die außerhalb von uns existiert, die von unserem Ego getrennt ist, dass diese Höhere Kraft, die Schöpfer heißt, dass Er uns hilft, uns von uns selbst loszureißen und anzufangen, sowohl die Handlung als auch das Ergebnis als auch die Füllung zu fühlen – von ihr aus ist alles außerhalb von mir, und ich bleibe nur mit meiner grundlegenden Reshimo, mit dem Punkt im Herzen. Und mein Ego wird nicht erfüllt, es bleibt leer, auf ihm wirkt das Verbot von Zimzum Alef, dass die egoistischen Verlangen nicht erfüllt werden.

Das heißt, ich muss mich vollständig vom Gefühl des Genusses in mir selbst losreißen und zum Gefühl des Genusses in den anderen übergehen, und dass diese Genüsse meine sind. Ich will darüber nicht viel reden, weil das den Menschen sehr erschreckt. Er fängt an zu verstehen, wie sehr das von ihm abgetrennt ist, und das schwächt ihn.

Damit wir zu dieser Eigenschaft kommen können, zur Eigenschaft des Gebens, um dem Schöpfer ähnlich zu werden, also im Geben zu sein und nur darin zu leben, in der Eigenschaft des reinen Gebens, ohne jede Bewegung oder irgendeine Rückkehr zu mir selbst – dafür wurde uns die Gruppe gegeben, in der wir darüber reden müssen, das erkennen müssen, das fühlen müssen, all diese Möglichkeiten ausprobieren müssen. Uns davon überzeugen, dass wir das nicht machen können, und uns trotzdem bemühen, uns so mit den Zähnen ineinander festzubeißen. Dass diese Gesichter, denen gegenüber ich gleichgültig bin, manchmal vielleicht sogar abgestoßen – und so wird es auch sein –, und ich trotzdem: In dem Maß, wie ich mich danach sehne, ihnen zu geben und in ihnen meine Freude zu fühlen, das Ergebnis meiner Handlungen, nur in ihnen, in diesem Maß werde ich sie noch mehr hassen, ich werde fühlen, wie sehr das meinem Ego entgegengesetzt ist. Dass ich für jemand anderen arbeite, nur damit er gewinnt, und dass ich davon genieße, dass er gewinnt und erfüllt wird und sich freut – nur darin, dass ich mich mehr und mehr von mir selbst losreiße und mehr und mehr fühle, dass ich das in ihm fühlen muss: meine Freude, meine Füllung in ihm zu fühlen – alles für ihn.

Alleine kann man das nicht machen. Vor mir müssen klare Beispiele meiner Freunde stehen, die mir zeigen, dass sie dasselbe machen, dass wir alle im Angriff gegen uns selbst sind und den Nächsten nur als Objekt sehen und als Ergebnis unserer Handlungen des Gebens. Der Punkt dieser Arbeit, der Konzentration unserer Aufmerksamkeit, liegt gerade darin: wo ich fühle, in wem ich meinen Genuss fühle – in mir selbst oder im Nächsten. Ob ich in den Nächsten hineingehe und ob ich mich bemühe, durch meine Handlungen in ihm Genuss zu erwecken und zu fühlen, wie er genießt, und mich darüber zu freuen und mich damit zu erfüllen. Die ganze Zeit auf mich selbst zu achten, ob ich mich bemühe, das zu machen.

Wenn der Mensch die ganze Zeit in dieser Arbeit ist, in voller innerer Beobachtung, unter innerem Druck – dass ich in meinen Freunden, in ihnen die Freude fühlen will. Dass meine Freude eine Freude aus dem Gefühl ist, dass es ihnen gut geht, dass ich das erweckt habe, dass es ihnen gut geht. Ich bin stolz darauf, dass ich in ihnen die Füllung erwecke, ich bin stolz darauf, dass sie sich über das Ergebnis meiner Absicht freuen, meiner Arbeit. Ich kann darauf stolz sein, weil das die Eigenschaft des Gebens ist. Ich kann mich darüber freuen, weil es nicht für mich selbst ist. Ich muss es so machen, dass ich in ihnen lebe.

Wenn ich auf diese Weise meine Arbeit konzentriere und die ganze Zeit aus mir selbst herausgehe, die ganze Zeit in sie hineingehe, die ganze Zeit mich selbst in sie hinüberbringe, Freude fühle, dass mein egoistisches Verlangen leer bleibt und mein Verlangen in sie übergeht – das nennt man, ein äußeres Kli zu bauen, „Or Choser" –, dann fange ich schließlich an, in ihnen die Eigenschaft des Gebens zu enthüllen, die ich in Wirklichkeit selbst aufbaue. Damit baue ich den Schöpfer. So wird es auch gesagt, dass wir den Schöpfer bauen, dass wir den Schöpfer machen. Wir enthüllen diese gemeinsame Eigenschaft durch unsere Anstrengungen in den anderen, in den anderen drinnen.

Und wenn ich dann nach und nach mein ganzes Ego aus mir in die anderen hinüberbringe – und ich leere es sozusagen und bringe es in die anderen hinüber –, dann vollende ich damit das Maß, das „Sea" heißt. Ein altes Hohlmaß für alle möglichen Hülsenfrüchte. Wenn ich die Übertragung von allem beende, wovon ich dachte, ich würde davon genießen, ihnen Genuss zu geben und ihnen Genuss zu bereiten und in ihnen zu genießen – wie es heißt, dass „in Ihm unser Herz sich freuen wird", dass unser Herz in Ihm wirklich froh wird –, wenn ich das beende, dann fange ich an, die erste spirituelle Stufe zu fühlen. In wem? In meinen Freunden. Und in ihnen die Dwekut mit der Eigenschaft des Gebens, dass das durch mich in sie übergeht. Und dort fühle ich die integrale Eigenschaft des Gebens, die sich durch mich, durch meine Versuche, angesammelt hat.

Das sind zehn Versuche, aber sie spalten sich noch in Dutzende und Hunderte von allen möglichen solchen Anstrengungen von mir auf. Und dann fängst du an, die gemeinsame Eigenschaft des Gebens zu fühlen, die du in Wirklichkeit selbst erweckt hast. Dass sich das alles zusammen ansammelt und eine gemeinsame Eigenschaft entsteht, und in dieser Eigenschaft fängst du an, ihre Selbstständigkeit zu fühlen. Sie heißt der „Schöpfer". Diese Eigenschaft existierte von Anfang an; du fängst endlich an zu verstehen, dass diese Eigenschaft dich erschaffen hat und das ganze Ego in dir – damit du auf diese Weise, indem du es sammelst und darüber arbeitest, in den anderen, indem du dich selbst in die anderen hinüberbringst, dann dein spirituelles Kli in den anderen enthüllst und dein Ego leer lässt, eingeschränkt durch Zimzum Alef. Und diese Eigenschaft heißt der Schöpfer.

Deshalb wird gesagt: „Von der Liebe zu den Freunden zur Liebe zum Schöpfer." Das ist die ganze Methode. Es gibt nichts anderes, nur diese eine Handlung: mich selbst in die Freunde hinüberzubringen, in dem, wohin du dich hinübergebracht hast, die Eigenschaft des Gebens zu enthüllen, den Schöpfer. Aber damit enthüllst du eine neue Dimension, eine neue, höhere Welt, die in der Eigenschaft des Gebens existiert. Und deshalb vergeht sie nicht, verändert sie sich nicht, sie entwickelt sich ständig, sie ist ewig, sie ist unendlich, und du fühlst dich selbst als in ihr existierend. Wenn damit alles zu Ende wäre, dann würden wir in diesem ewigen, vollkommenen Zustand bleiben und würden uns fühlen, wie wir in ihm existieren, in Wirklichkeit abgetrennt von unserem Körper, weil er schon leer ist. Mit „Körper" ist das Verlangen gemeint, das ist eigentlich der Körper. Wir haben in Wirklichkeit keine Selbstassoziation außer dem Verlangen. Deshalb bringen sich Menschen, die sich in unserer Welt leeren, um. Wenn er völlig leer ist, fühlt er nicht, dass er weiter existiert, dass es einen Sinn gibt.

Aber die Sache ist die, dass das ein kleiner Teil von unserem Ego ist. Der Wille der Höheren Kraft, des Schöpfers, ist, dass wir Ihn vollständig fühlen, und deshalb kommt bei uns sofort ein weiteres Ego hinzu, mit völlig anderen Eigenschaften. Schon nicht mehr materiell wie auf der ersten Stufe, von der wir nach oben steigen mussten, sondern das ist schon ein spirituelles Ego, das „Klipa" heißt, und darin fangen wir an, schon ernste spirituelle Störungen zu fühlen, und fangen an, aus ihm heraus die negative, egoistische spirituelle Welt zu fühlen. Und auch über ihm werden wir trotzdem mit den Freunden arbeiten müssen, aber in ihnen verstehe ich schon und vergesse und erinnere mich wieder, dass ich mich selbst nach demselben Prinzip verwirklichen muss. Wirklich nach genau demselben Prinzip wie auf der ersten Stufe.

Aber meine Verlangen sind viel egoistischer. Ich fange schon an, sie tiefer zu sehen und mich selbst tiefer, auf negative oder positive Weise. Das heißt, der Übergang(?) wird qualitativ anders. Ich muss trotzdem auf dieselbe Weise handeln: mich selbst in die Freunde hinüberbringen, mich in ihnen fühlen, mich in ihnen freuen, mich vor allen Nebenerscheinungen abschließen, die aus meinen guten Handlungen kommen, und die ganze Zeit nur in ihnen sein, nur in ihnen, immer und immer wieder in ihnen, und in sie investieren und fühlen, dass das meine Seele ist, dass das ist, was ich durch die Ausführung der ersten Stufe erreicht habe.

Und dieses Gefühl verlässt mich, und es scheint mir: Was sollen plötzlich diese Gesichter, die vor mir sind? Sie sind fern, sie sind abstoßend. Am Anfang, auf der ersten Stufe, war ich ihnen gegenüber gleichgültig, manchmal waren sie mir angenehm, und jetzt fange ich an, sie zu hassen, mich von ihnen abgestoßen zu fühlen. Ihre Taten, ihre Worte, ihre Handlungen, alles, was sie machen, alles, was sie reden, das ist alles Lüge. Was sie machen, ist so etwas Billiges, und überhaupt, alles, womit sie sich beschäftigen, ist Theater, ich weiß nicht, was das ist. Das heißt, es entstehen neue, sehr ernste Störungen, ganz reale und in meiner rationalen Wahrnehmung sozusagen gerechtfertigte.

Und hier ist es für mich viel schwerer als auf der ersten Stufe, die mir wie ein Kindergarten vorkam, wo wir so zusammen gespielt haben – wie wir heute Morgengymnastik gemacht haben, so haben wir auf dem Rasen gespielt. Und hier sehe ich sie ganz und gar: ihre Lüge, ihre Selbstsicherheit, dieses ihr Ego, das ich sehe. Und ich muss dem entgegen, trotz alldem muss ich aufsteigen. Das heißt, irgendwelche Möglichkeiten finden, für sie zu handeln, Freude davon zu fühlen, dass ich etwas in ihnen mache, davon, dass sie in etwas Erfolg haben, dass sie sich freuen, dass sie glücklich sind, und meinen Erfolg nur darin zu sehen, dass sie von mir oder von anderen erfüllt werden.

Und das fängt an, mir nicht mehr wichtig zu sein, Hauptsache, sie sind erfüllt, egal ob ich sie erfülle oder andere. Wenn ich mich auf der ersten Stufe darüber gefreut habe, dass ich sie erfülle, hatte ich noch irgendeine Verbindung zu mir selbst, und jetzt nicht mehr: Ich kann irgendwelche Handlungen machen, und es kann sein, dass meine Handlung sie über andere erfüllt. Hauptsache, es geht ihnen gut, egal. Ich fühle mich noch mehr von meiner Anstrengung abgetrennt, und das ist mir schon nicht mehr wichtig, Hauptsache, sie genießen, sie werden erfüllt. Und wenn sie mich misstrauisch anschauen und keine Verbindung mit mir haben wollen und ich ihnen wie irgendein Zurückgebliebener vorkomme, ein Egoist – nicht wichtig, Hauptsache, es geht ihnen gut.

Seht ihr, wie viele gegenseitige Störungen es hier gibt? Sowohl mir gegenüber als auch sozusagen ihnen gegenüber. Alles wird natürlich in Bezug auf mich wahrgenommen, und der Schöpfer stellt dem Menschen mit solcher Kunst solche Störungen hin. Und wenn der Mensch die Augen so fest zumachen kann, sie einfach zumachen – das heißt, nicht in das Ego hineinzuschauen, nicht in sein Herz und nicht in seinen Verstand – und trotzdem handelt wie ein Dummkopf, dann gewinnt er. Das nennt man „Glaube über dem Verstand". Das heißt: „Ich nehme Dein Spiel an", muss man dem Schöpfer sagen. Das heißt: Du spielst mit mir, ich weiß es, und ich nehme das an, ich spiele mit Dir, ich bin gegen Dich.

Das heißt, wer ist gegen mich? Der Schöpfer oder mein Ego, das ist dasselbe. „Es gibt keinen außer Ihm", Er ist der Einzige, der mit mir spielt, der mir alle diese Dinge hinstellt. Und bei mir muss es wieder denselben Punkt meiner Definition geben: in wem ich hauptsächlich genieße, in den anderen oder in mir selbst. Und so arbeiten wir nach und nach mit den Freunden in der Gruppe und enthüllen in dieser Arbeit den Schöpfer.

Wenn ich weitermache, dann wiederhole ich im Prinzip dieselben Worte, weil wir nicht viele Worte haben, um diese Handlungen auszudrücken, obwohl sie qualitativ verschieden und sehr vielfältig sind. Hier enthüllt sich eine Vielfalt von Gefühlen, die es in unserer Welt nicht gibt, und unser Wörterbuch kann das nicht übertragen. Stellt euch vor: Wir gehen durch hundertfünfundzwanzig Stufen, das ist eine unendliche Vielzahl kleiner Zustände, und in jedem Zustand ganz andere Gefühle, und sie kommen alle in einem Wort zum Ausdruck: Freude, Trauer, Ärger, Kränkung, Neid. Wir finden zwanzig, dreißig solche Worte. Aber diese Worte sind auf jeder Stufe gleich. Deshalb ordnen die Kabbalisten das in Zahlen ein, in Awiut, also die Dicke des Egos, die Höhe der Stufe der Erlangung, und so verstehen sie, worum es geht. Das heißt, wenn ich ihm irgendeine Koordinate gebe, irgendeinen Punkt, dann weiß er, wovon ich rede. Er selbst erkennt das, wie ein Musiker, zu dem ein anderer Musiker mit irgendeiner Note kommt, und in ihm klingt diese Note. Und in uns, die kein Solfeggio gelernt haben, klingt sie nicht, und in ihnen klingt sie schon, und sie verstehen, worum es geht, wie die Kabbalisten.

Ich hoffe, dass wir bald, statt unsere Gefühle in Worten, unsere Gefühle in kabbalistischen Begriffen bezeichnen und sie so einander übermitteln und gleichzeitig fühlen und uns in unseren Empfindungen und in dieser Verbindung zusammen verbinden. In unserer Welt gibt es so etwas nicht. Es scheint uns, dass wir uns in Gefühlen vereinigen, aber eigentlich gehen wir nicht ineinander hinein, weil wir die Eigenschaft des Gebens nicht haben. Weil wir als ähnliche Tiere erschaffen wurden, fühlen wir mehr oder weniger etwas Ähnliches, aber wir können das nicht vergleichen und uns überhaupt nicht in den Empfindungen miteinander verbinden. Wenn wir uns in der Eigenschaft des Gebens verbinden, dann geschieht ein erstaunliches Phänomen: Wir fühlen das nicht in uns selbst, sondern in der gemeinsamen Verbindung von uns allen. Dort spielt diese Symphonie, sie ist eine für alle. Und wenn wir uns in ihr verbinden, fühlen wir alle, die Empfindungen von allen, obwohl jeder das gleichzeitig in sich selbst fühlt. Wir können das noch nicht verstehen, es gibt hier eine Art Doppelgesichtigkeit der spirituellen Wahrnehmung, aber so ist es.

Warum habe ich über das alles geredet? Weil man ohne Gruppe keine einzige spirituelle Bewegung verwirklichen kann. Gruppe heißt nicht, dass wir zusammen sitzen und zusammen sind, sondern die Gruppe ist es, die das verwirklicht, was ich euch jetzt beschreiben wollte. Deshalb investieren die Kabbalisten so viel Zeit, so viel Aufmerksamkeit in den Aufbau der Gruppe. Rabash schreibt uns, dass die Liebe zum Nächsten nur möglich ist, wenn man sich von sich selbst losreißt. Einerseits muss jeder sich selbst annullieren, andererseits müssen wir stolz sein, dass der Schöpfer uns die Gelegenheit gegeben hat, dass wir uns in einer Gruppe verbinden können, in der jeder ein Ziel hat: dass die Schechina zwischen uns weilt. Schechina heißt die gemeinsame Eigenschaft des Gebens, die den ganzen Raum zwischen uns allen verbinden, vereinigen und erfüllen wird. Es kommt heraus, dass das Ego hinter jedem steht, hinter dem Rücken von jedem, und vor uns ist die gemeinsame Eigenschaft des Gebens, die sich zusammen im Kreis verbindet, und in ihr fühlen wir die allgemeine Eigenschaft des Gebens, also die Natur in ihrer höchsten, innerlichsten Kraft, die Eigenschaft des Gebens.

Deshalb muss die Gemeinschaft aus Einzelnen bestehen, die alle eine Meinung haben: dass man zur gemeinsamen Eigenschaft des Gebens kommen muss. Und dann entsteht aus all diesen Einzelnen eine große Kraft, die mit sich selbst kämpfen kann, weil in jedem alle eingeschlossen sind. Und deshalb stützt sich auf diese Weise jeder auf ein großes Verlangen und kann zum Ziel kommen. Das sind erstaunliche Eigenschaften, die sich wirklich in der Verbindung enthüllen. Du bekommst die Verlangen der anderen, und das nur, wenn du dich danach sehnst, in ihnen zu sein. Wie bei einem geliebten Menschen: Wir leben seine Verlangen, das heißt, seine Verlangen lenken unsere Verlangen, sie bestimmen sie. Und es kommt heraus, dass ich ein doppeltes Verlangen habe, eine sehr große Möglichkeit, vorwärtszugehen.

Wenn ich mich also mit den übrigen zehn Freunden versammle und jeder von ihnen von den Verlangen der Freunde beeindruckt ist, dann nehme ich von den neun im Zehner nicht ihre Verlangen auf, sondern die Summe der Verlangen, die jeder in sich selbst gesammelt hat. Versteht ihr, was für eine Verstärkung meines persönlichen Verlangens es hier gibt, das sind 9. Und jeder von ihnen hat auch 9. Aber das ist nicht quantitativ, das ist qualitativ. Das ist eine qualitative Verstärkung meines Verlangens, man kann das nicht quantitativ ausdrücken. In der Kabbala redet man nicht über Mengen, man kann Mengen nicht messen. Das wird in der spirituellen Welt nicht gemessen. Scheinbar messen wir schon die Awiut des Verlangens: 0, 1, 2, 3, 4, aber das ist nicht quantitativ, das ist qualitativ. Denn jedes Mal gibt es einen Sprung, wie vom Unbelebten zum Pflanzlichen, zum Tierischen, zum Sprechenden.

Das heißt, wir gehen immer von Stufe zu Stufe, wie zu einer qualitativ anderen Stufe in der Entwicklung. So wie man eine Pflanze nicht mit einem Stein vergleichen kann – das ist ein ganz anderes Gefühl, das ist eine völlig andere Existenz. Deshalb ist es auch hier so, wenn wir uns zusammen verbinden. In dem Moment, in dem wir uns zusammen in der Gruppe verbinden, fangen wir an, eine qualitativ andere Welt zu fühlen. Wir fangen an, die Welt als durchsichtig zu fühlen, dass wir in sie hineindringen, und die Kraft des Gebens, die sie erfüllt, die alles bestimmt und alles lenkt. Und wir fangen an, uns selbst zu fühlen, das Ego, wie es sich in dieser gewaltigen Eigenschaft des Gebens befindet, die uns lenkt, die uns führt, die uns miteinander verbindet. Ich muss eine kleine Anstrengung in den Nächsten investieren, meine Genüsse im Nächsten fühlen, und mehr nicht.

Das ist eigentlich, was ich euch sagen wollte, so … als eine Art Segen für den Weg. Obwohl man mir hier viele Materialien gegeben hat, aber das alles würde nur verdünnen, was wir gehört haben.

Und daraus folgen natürlich alle unsere Gesetze: wie wir uns in physischen Gruppen und in virtuellen Gruppen verbinden müssen. Wie wir unsere Versammlungen durchführen müssen … alles folgt daraus. Hauptsache, alles ist darauf ausgerichtet, diese Bedingung zu erfüllen … jedem die Möglichkeit zu geben, so schnell wie möglich, so leicht wie möglich, so stark wie möglich aus sich selbst herauszugehen und mit dem Punkt im Herzen in die anderen überzugehen. Und das Ego irgendwo dort zu lassen, es zu vergessen, mich selbst zu vergessen.

Im Prinzip, das war's. Fragen vielleicht?

Frage: Guten Tag, ich heiße Swetlana, ich bin aus Nowosibirsk. Ich habe folgende Frage: Diejenigen, von denen wir jetzt hören, diese 99 %, Menschen, die außerhalb davon sind – wir meinen, dass das Menschen ohne Punkt im Herzen sind. Wenn man mit solchen Menschen arbeitet und fühlt, wie sehr sie sich über die eine oder andere Handlung von einem freuen, und man fühlt nur, dass man ihnen Genuss gibt: Kann man diese Empfindungen als spirituelle Arbeit betrachten?

Rav: Im Prinzip: dass ich aus mir selbst zu den anderen übergehe … Ich gehe nicht in die anderen über. Ich bringe den Punkt im Herzen in das Verlangen hinüber, das meine Seele heißt. Alles, was außerhalb von mir ist, wie sieben Milliarden Menschen, das ist meine Seele. Das ist ein einziges Verlangen. Wenn ich es mir vollständig enthülle, dann komme ich zur Endkorrektur, ich komme zur Enthüllung der Seele. Und was sie erfüllen wird, wird Schöpfer heißen, in Seiner unendlichen, vollkommenen, wahren Stufe.

Deshalb ist meine Aufgabe, aus mir selbst zu allen anderen herauszugehen. Und dann werde ich jeden fühlen, der lebt. Das ist in unserem Zustand wirklich erstaunlich, das … sieben Milliarden zu fühlen, jeden einzeln.

Schülerin: Ich meine nicht sieben Milliarden, ich meine irgendeine Gruppe, und es kommt heraus, dass man sie fühlt.

Rav: Um uns die Möglichkeit zu geben, ein Kli, irgendwelche Gewohnheiten, irgendeine Übung, aus mir selbst herauszugehen – dafür brauchen wir die Gruppe. Das heißt, die Gruppe ist unser erstes Kli. In der Sprache der Kabbala heißt das insgesamt Galgalta we Ejnaim. Ihr habt das gelernt, ja?

Du schaust mich an, dass ich nicht weiß … Wer hat gelernt? (Schüler heben die Hand) Ja. Wir haben gelernt, und die anderen? Dann habt ihr die Akademie für Kabbala nicht abgeschlossen. Jetzt sehe ich es. Einschließlich Doktor Wlad. Das heißt, die Einführung in die Weisheit der Kabbala müssen alle lernen. Jeder muss einen Kurs der Hochschule abschließen, des MAK, sonst haben wir keine gemeinsame Sprache. Denn alles, was sich euch enthüllen wird, wird euch schwerfallen zu erlangen. So werdet ihr das erkennen, was ihr erlangt, ihr werdet schon einen Namen dafür haben. Ihr werdet etwas fühlen und werdet es erkennen. „Aha, das heißt so. Aha, das heißt so." Ihr werdet das, was in euch existiert, mit dem zusammenfügen, was ihr aus den spirituellen Dimensionen fühlt.

Wir müssen also zur Dwekut mit der ganzen Menschheit kommen, um so von der Menschheit zu reden. Aus mir selbst in alle anderen herausgehen. Und um das zu machen, müssen wir zuerst unser Kli organisieren, das, was wir haben. Und um es für die Arbeit mit der ganzen Menschheit vorzubereiten, dafür wurde die Gruppe der Kabbalisten gegeben, und dafür wurde die Weisheit der Kabbala gegeben. Und wir müssen diese Arbeit in der Gruppe lernen und danach aus der Gruppe heraus zu allen anderen herausgehen.

Und die zentrale Arbeit ist nicht in der Gruppe, die zentrale Arbeit ist mithilfe der Gruppe – mit allen anderen zu arbeiten. Dort enthüllt sich, wie ich denke, wie ich ein bisschen weiß, wenn man wirklich redet … ein bisschen weiß ich, weil es sich erst jetzt anfängt zu entwickeln und für die Arbeit bereit zu werden. Dort gibt es ganz andere Welten, die voll sind mit Or Chochma, mit der Erlangung des Schöpfers, in Seiner Tiefe.

Was wir in der Gruppe erlangen, wir erlangen insgesamt die Kelim für die Arbeit mit dem Schöpfer. Obwohl wir anfangen, etwas zu verstehen und etwas zu wissen, aber das ist auf äußerliche Weise. Denn in unserer weltweiten Gruppe üben wir insgesamt das Verlangen zu geben, die Eigenschaft des Gebens, das Galgalta we Ejnaim. Das sind kleine egoistische Eigenschaften der Stufen Wurzel, 1 und 2 des Egos.

Und wenn wir schon anfangen, von der Gruppe aus zu arbeiten, aus unserer weltweiten Gruppe heraus, dem ganzen weltweiten Kli gegenüber, dann fangen wir an, mit gewaltigen egoistischen Verlangen zu arbeiten, die sich jetzt nicht so wie wir enthüllen können. Denn bei ihnen sind die egoistischen Verlangen viel größer, sie sind eigentlich höher als wir und deshalb so weit von der spirituellen Entwicklung entfernt.

Ihr denkt: Da gibt es alle möglichen Europäer, oder Einheimische, Afrikaner, egal wer – es gibt große Massen, in die man scheinbar nicht eindringen kann. Man kann nicht in sie hineingehen, weil sie ein gewaltiges spirituelles Ego haben, ein gewaltiges spirituelles Ego. Und wenn wir anfangen, mit ihnen zu arbeiten und ihnen gegenüber zu arbeiten, das heißt, ihre gewaltigen Verlangen uns anzufügen, um sie zu erfüllen, sie zu korrigieren, uns über sie zu freuen, über ihren Zustand, dann fangen wir dort an, nicht nur die Handlung des Gebens zu erlangen, sondern auch die Eigenschaft des Gebens an sich, das heißt, wir fangen an, die Tiefe der Eigenschaft des Gebens zu erlangen, den Schöpfer.

Womit kann man das vergleichen? Ich weiß nicht. Es gibt Menschen, die Musik hören und genießen. Ich erinnere mich, ich hatte ein Abonnement für die Philharmonie von Leningrad, und ich bin dorthin gegangen und habe zugehört. Aber ich bin kein Fachmann in Musik. Und ich habe oft Musiker getroffen und habe sie ein bisschen gefragt, ein paar Worte zu erzählen – nicht einfach über den „Schwanensee" zu erzählen oder über irgendeine andere Aufführung, Rachmaninow oder so etwas, sondern wie sie das auffassen. Das ist eine völlig andere Welt, ein völlig anderes Gefühl, das sowohl das Gefühl als auch die Technik einschließt, wo sie sowohl davon als auch davon genießen, wo sie aus der Tiefe heraus verstehen, was das bedeutet.

Das ist ein völlig anderes Gefühl. In der Weisheit der Kabbala bist du nicht der, der dieses Gefühl in der Tiefe kennt, nicht der, der in es eindringt – du, wenn du eindringst, bist du in ihm drinnen, du wirst selbst zu ihm. Und deshalb gibt es hier die Aufgabe der Korrektur der ganzen Menschheit als die tiefste Erlangung des Schöpfers, die in der vollen Dwekut mit Ihm endet.

Schülerin: Jetzt habe ich eine mehr materielle Frage, schon über die Arbeit in der Gruppe, das heißt, den Genuss im Freund zu fühlen. Ich sehe zum Beispiel, dass ein Mensch einen großen Mangel hat, und er enthüllt jetzt diesen Mangel, und ich fühle die Enthüllung dieses Mangels. Muss ich diesen Makel in ihm genießen? Er bekommt doch Genuss von dem, was er enthüllt.

Rav: Nein. Was ist das überhaupt, irgendeine Mutation? Wie kann das sein?

Schülerin: Sagen wir, ein Mensch liebt es zu herrschen, er ist herrschsüchtig, und in der Gruppe ist er richtig begeistert von seiner Herrschaft.

Rav: Wenn das ein Mensch wäre, der dir nahesteht, dein Kind – hättest du davon genossen, dass es sich so benimmt?

Schülerin: Ich hätte ihm eine Bemerkung gemacht. Aber ich habe nicht das Recht, einem Freund so eine Bemerkung zu machen, richtig?

Rav: Man muss es so machen, dass er indirekt fühlt, dass es für ihn und für die anderen besser ist, wenn er sich anders benimmt. Aber nicht mit einer direkten Bemerkung. Aber wenn er wirklich schon schadet, sodass er die Gruppe zerlegt, wenn er fremde Meinungen in die Gruppe bringt, fremde Ideen, wenn er anfängt, irgendeinen anderen, neuen Weg zu verkünden, wer weiß was, dann hat er keinen Platz in der Gruppe. Dann wirft man ihn ohne viele Worte raus, und fertig.

Es gibt insgesamt zwei Gründe, einen Menschen aus der Gruppe zu werfen. Das ist, wenn er gegen unsere allgemeine Strömung geht, gegen die Quellen, oder gegen den Leiter der Gruppe, gegen mich, denn dann wird es doch keine Arbeit geben, er verdirbt die ganze Arbeit; entweder in die eine Richtung gehen oder in die andere, man muss sich entscheiden. Also entweder geht er gegen die allgemeine Strömung der Gruppe, oder er verletzt ihre Vereinigung. Die Vereinigung verletzen, das heißt … Das Schlimmste ist, wenn er Familien auseinanderbringt. Ich höre, dass es solche Probleme gibt, und ich warne euch, dass das nicht sein darf.

Das heißt: Macht, was ihr wollt, aber die Familie des Freundes ist heilig. Nicht wegen irgendwelcher schöner Gründe, sondern weil die Familie die Urzelle der korrigierten Gemeinschaft ist und man sie zuerst korrigieren muss. Und hier gibt es keine Ausrede. Entweder ist unser Freund zu einem anderen Lehrer gegangen, oder er ist zu einer fremden Frau gekommen, zur Frau eines Freundes – diese beiden Dinge verletzen die Bewegung nach vorne, weil die Familie die Zelle der Gruppe ist und unsere Ideologie der Vektor der Gruppe. Davon ausgehend rede ich. Und eigentlich sind das spirituelle Gesetze, so drücke ich sie aus. Ich will das nicht diskutieren, achtet einfach darauf: Wenn es solche Dinge gibt, dann reißt sie einfach mit der Wurzel aus. Einfach ausreißen, ohne Fragen, ohne Diskussionen, darüber gibt es keine Diskussion, in diesen Themen gibt es keinen Platz für Diskussion.

Frage: Sergej aus der Gruppe Perm. In letzter Zeit fange ich an, mich an meine Jugendjahre zu erinnern, wahrscheinlich werde ich alt. Und ich erinnere mich an alle möglichen Fälle, die einfach alles in mir umdrehen, hin zur Geringschätzung mir selbst gegenüber.

Rav: Dass du dich selbst auffrisst. Ja, das ist eine bekannte Erscheinung.

Schüler: Ich schäme mich für das, was ich damals gemacht habe. Und wie …

Rav: Du wirst noch sehen, was du damals gemacht hast. Man muss sich nicht schämen, der Schöpfer macht dir das mit Absicht, damit du verstehst, dass Er das gemacht hat und nicht du.

Schüler: Und diesen Zustand, kann man ihn auf irgendeine Beziehung jetzt übertragen?

Rav: Sicher kann man das. Du musst erkennen, dass Er das alles, die ganze Vergangenheit, mit dir gemacht hat. Es gibt keinen außer Ihm. Und das reicht, ja? Das heißt, aufhören, dich selbst aufzufressen. Wenn du dich selbst wegen der Vergangenheit auffrisst, dann kommst du damit mit einem Vorwurf zum Schöpfer. Denn deine ganze Vergangenheit ist von Ihm festgelegt. Nur die Gegenwart und die Zukunft, die Zukunft, die du als Gegenwart bestimmst, das ist das, was deins heißt.

Frage: Hallo Rav. Oksana aus Krasnojarsk. Ich habe zuerst eine Erkenntnis und danach eine Frage. Sagen wir, eine Gruppe versammelt sich, es ist klar, wir haben Punkte im Herzen, alle verstehen das, alle erkennen das an, aber keiner sieht und fühlt es. Um zu diesem Punkt zu kommen, gibt es ein Tor, das ist das Herz, man muss es enthüllen. Um das Herz zu enthüllen, das Herz zu öffnen, muss man den Menschen fühlen. Woher kommt diese Angst, das Herz zu öffnen? Woher kommt sie? Früher, in der Kindheit, konnten wir doch glauben, und warum jetzt nicht? Woher kommt diese Angst, das Herz zu öffnen?

Rav: Du musst dein Herz vor dem Nächsten nicht öffnen.

Frage: Auch nicht vor den Freunden?

Rav: Ja, auch nicht vor den Freunden. Mach das still, ganz heimlich, be-schuschu. Du musst in ihm sein, und fertig.

Frage: Und wenn sein Herz verschlossen ist und ich das fühle?

Rav: Nicht wichtig. Dort anklopfen? Er kann gar nichts vor dir verschließen. Egal wie er reagiert, egal wie er sich benimmt, du musst in seinem Herzen leben, in seinem Verlangen, in seinen inneren Sehnsüchten. Du willst dich sehnen … Du musst dich danach sehnen, ihm zu helfen, ihm etwas zu gönnen. Wie sagt man das … Es gibt so ein Wort im Hebräischen, lefargen. Einfach sich danach sehnen, dass es ihm gut geht. Sich danach sehnen, dass es ihm gut geht, einfach so, dass es ihm gut geht, und fertig. Nein, nein, nicht verwöhnen. Nein, ihm keine Begeisterung geben. Ihm Begeisterung zu geben, ist eine äußere Handlung. Nicht helfen, nicht beistehen. So wie du willst, dass dein Kind Erfolg hat, dass es einfach Erfolg hat und fertig. Erlebnisse zusammen mit ihm durchzumachen, vielleicht, das ist näher, ja.

Frage: Aber es kommt heraus, dass man, um ihn zu erfreuen, wissen muss, was ihn erfreut.

Rav: In allem. Du willst einfach, dass er sich freut.

Frage: Aber wenn mich das freut und ihn traurig macht?

Rav: Du willst, dass er sich darüber freut, dass es ihm gut geht, dass es ihm gut geht.

Frage: Woher weiß ich, was für ihn gut sein wird?

Rav: Schaut im Wörterbuch nach, was lefargen heißt, ich weiß nicht, wie man das übersetzt. Dass du ihm einfach wünschst, dass es ihm gut geht.

Frage: Ist das in der Seele, dieses innere Gefühl?

Rav: Ja, so eine Beziehung zum anderen.

Frage: Ja, danke, und …

Rav: Das ist keine Hilfe, kein Geben, gar nichts. Einfach so ein Zustand, so eine Bewegung.

Vielen Dank für das Geschenk, das du mir gegeben hast, ich habe es angenommen und habe es sehr geschätzt … dich. Das ist zwischen uns.

Loben, nein, das nicht, das nicht. Gut, nicht wichtig, lasst das für die Gefühle, das kommt noch und wir werden dieses Gefühl verstehen.

Weiter.

Frage: Hallo.

Rav: Wer bist du?

Frage: Ich heiße Anton, ich bin aus der Gruppe Krasnojarsk. Meine Frage betrifft MAK ON LINE. Ich leite das Studio in Krasnojarsk, und meine Frage ist … Wir haben eine relativ kleine Gruppe, und im MAK arbeiten mehr oder weniger alle Männer daran und ein Teil der Frauen. Die Frage ist also: Kann ich als Leiter des Studios den Freunden, die nicht regelmäßig im Morgenunterricht lernen, erlauben zu unterrichten?

Rav: Zu unterrichten? Können sie das machen? Reicht ihnen das Wissen, das sie haben?

Frage: Das ist genau die Frage.

Rav: Wenn das eine Frage ist, dann ist das eine Frage an dich, nicht an sie. Wenn sie es nicht können, können sie plappern, aber sie werden nicht wissen, was sie sagen, dann ist das nicht gut, was werden sie unterrichten?

Frage: Vielleicht geht die Frage mehr um die Verbindung mit den Quellen und den Morgenunterricht.

Rav: Hier hat die Verbindung mit der Quelle und dem Morgenunterricht keine Bedeutung, die Hauptsache ist hier, dass diese Dozenten klar wissen, was sie geben müssen. Und wenn sie vom Thema abweichen, dass sie die Grenzen kennen und nicht in irgendeine Lyrik abhauen oder in noch etwas, das … sondern dass sie einfach genau wissen, was sie unterrichten. Ein Physiker muss Physik unterrichten, ein Chemiker muss Chemie unterrichten, alles andere interessiert ihn nicht. Es muss eine allgemeine Bildung geben, aber dasselbe gilt auch für unser MAK, die Hochschule für das Kabbala-Studium. Wenn sie zum Unterricht kommen, müssen sie wissen, was das ist. Dass sie bei dir eine Prüfung ablegen und dann unterrichten gehen. Und wenn er kommt … Wie oft seid ihr überhaupt mit uns in Verbindung?

Frage: Bisher kommen sechs Tage heraus.

Rav: Sechs Tage? Gut. Und wie oft kommen sie?

Frage: Das passiert einmal in der Woche, maximal zweimal.

Rav: Einmal in der Woche? Und die ganze übrige Zeit sitzt er und arbeitet am Material?

Frage: Ich würde gerne glauben, dass es so ist.

Rav: Man muss damit etwas machen, aber im Prinzip darf man die Menschen nicht erschrecken, es muss ihn irgendwie dazu ziehen, mehr zu lernen und mehr teilzunehmen.

Ich sage euch eines. In der Kabbala ein „Schlaumeier" in Anführungszeichen zu sein, ist kein Problem. Aber wenn du nicht jeden Tag in der Gruppe bist, mindestens zwei-, dreimal in der Woche, aber wie es bei euch üblich ist; wenn ihr festlegt, dass wir wegen dieser und jener Umstände uns einigen, dreimal in der Woche zu kommen. Aber ohne diese drei Male … Das heißt, der Mensch kommt spirituell nicht vorwärts. Er kann irgendein Dozent in der Hochschule sein, er kann ihnen die Mechanik beibringen, aber spirituelle Arbeit wird er nicht kennen, und wahrscheinlich braucht er sie auch nicht so sehr. Vielleicht fragen sie ihn, ich weiß nicht, man muss sehen.

Im Prinzip haben wir gerade jetzt darüber geredet, wie sich alles in der Gruppe verwirklicht, und ihr werdet das mehr und mehr fühlen. Ihr werdet keine Möglichkeit haben, davor wegzulaufen. Entweder hinein in die Gruppe, oder das war's, das ist das Ende. Solange dich das also interessiert und du keine anderen hast, zieh sie zum Lernen, versuch das auszugleichen, dass sie nicht da sind, auf irgendeine andere Weise. Mach aus ihnen solche Dozenten, festgelegt nach Nägeln und nach Hämmern, so die Unterrichtsstunden zu füllen.

Frage: Vielen Dank.

Rav: Bitte.

Frage: Marina aus Perm. Ich will folgende Frage stellen. Ich will verstehen, was das Geheimnis unserer kasachischen Gruppe ist. Sie strahlen die ganze Zeit Freude aus, geben die ganze Zeit Begeisterung, wirklich schon vom Kongress in Moskau an haben sie einfach alle erobert. Und beim Kongress in Nowosibirsk haben sie wirklich allen Begeisterung gegeben. Und ich habe mit einer der Frauen aus Kasachstan geredet, und sie hat mir gesagt: „Mein Mann ist sehr stark", und sie hatte kein Tropfen Zweifel, kein Milligramm, dass er etwas falsch machen oder vom Weg abkommen könnte.

Rav: Vielleicht liegt das Geheimnis in den Frauen. Wir müssen bei euch den Kongress machen und alle Junggesellen dorthin bringen.

Ich weiß nicht, leider kenne ich diese Frauen nicht und ich weiß nicht, warum sie sagen, was sie sagen, aber wahrscheinlich haben sie recht. Und wenn eine Frau so über ihren Mann redet, dann unterstützt das den Mann sehr. Die Hauptsache beim Mann, auch beim größten Macho sozusagen, ist, ihn wie ein kleines Kind zu unterstützen. Das ist alles. Er braucht das wirklich. Und wenn eine Frau so zu ihrem Mann redet, kann er es sich danach nicht erlauben, schwach zu sein. Er wird mit allen Kräften versuchen, ihre Meinung zu rechtfertigen, er kann in ihren Augen nicht von seiner Stufe heruntersteigen. Eine kluge Frau weiß das und sie nutzt es. Sie nutzt es natürlich zum Guten. Die Frau kann in dieser Hinsicht wirklich mehr beeinflussen als die ganze Gruppe. Das ist die Wahrheit, das ist derselbe Teil des Mannes; wenn sie zusammen mit ihm auf dem Weg ist, ist ihm ohne Zweifel Erfolg vorherbestimmt.

Also, Frauen, bedenkt, dass das eine sehr, sehr wichtige Aufgabe ist, die in euren Händen liegt. Wir hängen wirklich voneinander ab, der Teil der Männer und der Teil der Frauen, auf instinktive, innere Weise. Durch solche Verbindungen aus der Natur, die wir einfach nicht kennen, wird das einfach durch irgendeine innere Ausstrahlung von uns zu euch und zurück übertragen. Ihr habt einen gewaltigen Einfluss und ihr könnt einfach den Erfolg der Männer bestimmen. Also, ich habe wirklich Hoffnungen in euch. (Applaus)

Frage: Guten Tag Rav, Wiktor aus Omsk. Gute Bekannte von mir, die den Krieg in Afghanistan durchgemacht haben – ihre besten Erinnerungen an den Krieg, scheinbar an den Tod, an den Schlamm, an das Blut, das ist der Zug, die Kompanie, sie hatten … das ist eine Gruppe von Kabbalisten, es gab unter ihnen Kugeln … …

Rav: Es gibt solche Beziehungen zwischen Menschen, dass sie sehen, dass sie an nichts anderes denken können als an die allgemeine Rettung. Weil er sich selbst nicht retten kann, weil er völlig von den anderen abhängt, und so beschützen alle die anderen und werden auf eine bestimmte Weise zu einer Gruppe von Kabbalisten. Und es ist nicht wichtig, dass sie nichts wissen und die spirituelle Methode nicht verstehen, aber dieses Losreißen vom Ego, wenn es für ihn schon keinen Platz mehr gibt, wenn du verstehst, dass es entweder du oder der andere ist, das ist ohne Bedeutung. Sogar wenn du den anderen bestätigst(?), ist das besser.

Es gibt so eine Art Phasenwechsel, wir fühlen das, wir kennen das. Menschen, die in solchen Momenten der Gefahr waren – diese Selbstaufopferung, die sich aus der gegenseitigen Abhängigkeit heraus enthüllt, das ist eine Versüßung aus derselben Zurückweisung des Egos. So etwas gibt es, und natürlich erinnern sie sich an diese Sache. So eine Art Freiheit, so eine Befreiung, das ist etwas, das man in unserem Leben nicht fühlen kann. Wir kommen wieder dahin zurück, wieder drückt es auf uns. Nu, bitte.

Frage: Guten Tag Rav, Gruppe Barnaul. Ich heiße Julia. Kann man beschleunigt vorankommen, ohne Psychologie zu kennen?

Rav: Die Kabbalisten haben im Prinzip keine Psychologie gelernt. An der Universität unterrichtet man das erst in den letzten fünfzig, siebzig Jahren. Noch am Anfang des vorigen Jahrhunderts galt die Psychologie nicht als Wissenschaft. Und auch heute ist es keine Wissenschaft, weil wir den Menschen nicht erforschen können, weil wir selbst auf derselben Stufe sind. Um etwas zu erforschen, musst du auf einer höheren Stufe sein. In der Kabbala musst du also die Stufe des Menschen erlangen und die Psychologie lernen, das ist die Struktur der Seele, und wer kann überhaupt die Seele erforschen?

Alles, was wir lernen, lernen wir so, wie man Tiere erforscht, das heißt instinktive Reaktionen, oder vielleicht solche, die als Folge des Einflusses der Umgebung gekommen sind, der Gemeinschaft, unseres Einflusses aufeinander. Man muss also diesen Freund in die Ecke stellen. Deshalb lernen wir Psychologie, wenn wir Kabbala lernen. Und die Psychologie selbst muss man nicht lernen, weil sie schon vor zwanzig Jahren zu Ende gegangen ist, heute beschäftigt sich damit niemand mehr ernsthaft, weil wir aufgehört haben, Menschen zu verstehen.

Und die Psychologen selbst reden davon, dass die Psychologie vom Anfang des vorigen Jahrhunderts bis in die achtziger Jahre existiert hat, maximal bis in die neunziger Jahre. Und sogar das schon nicht mehr, und danach war's das schon. Es gibt keine neuen Entdeckungen, keine neuen Abhängigkeiten(?), weil es schon vorbei ist. Der Mensch ist schon so geworden, dass man ihn nicht kennen kann, ein Mensch kann einen anderen Menschen nicht kennen. Er kann einen anderen Menschen nicht erforschen, dafür muss man aufsteigen. Durch das Lernen der Kabbala werdet ihr die Psychologie des Menschen verstehen können, seine Seele, denn alles wird von dort bestimmt.

Wie kann man den Menschen überhaupt verstehen, wenn wir nicht wissen, wie er gelenkt wird, wohin, warum, wofür, zu welchem Ziel er geht, was überhaupt seine Reaktion bestimmt? Wir sehen überhaupt, dass Menschen, oder dass wir sie in einer tierischen Existenz sehen, dass er einfach sein Leben einrichtet, um siebzig Jahre zu leben, oder alle möglichen Dinge, die er macht. Wir … darauf Motivation, aber das ist keine Psychologie, das ist auf der tierischen Stufe. Da gibt es nichts zu lernen, versteh es aus der Kabbala heraus.

Frage: Ich bin Student bei MAK Online. Ich habe einen Freund, der zwei Tage vor dem Kongress zur Vorbereitung gekommen ist, und er musste wegfahren, und er quält sich damit einfach schon drei Tage. Er hatte die Möglichkeit, mit Ihnen auf den Ausflug zu fahren, und er hatte die Möglichkeit, hier bei den Vorbereitungen mitzuarbeiten. Er hat sich entschieden, bei den Vorbereitungen zu arbeiten. Die Frage ist, ob er die richtige Wahl getroffen hat.

Rav: Sicher. Wenn hier viele Hände wären, ihr wisst ja, wie man jetzt abbaut. Kommt, jetzt stehen wir alle auf, Hunderte von Männern, und fangen an abzubauen. Es muss ein klares Team geben, das weiß, wo man was hält, und ihr werdet sehen, wie viele Sachen man abbauen muss. Denn sonst gibt es nur Geschrei und fertig. Wir bauen die Tische ab, die Stühle, wir bauen alles ab, was wir können, bauen wir ab. Ich habe auf dem Ausflug gar nichts geredet, deshalb sind wir auch auf diesen Ausflug gefahren, um nicht zu stören. Und so die erstaunliche Natur zu sehen, die es hier gibt, Landschaften einfach … Sibirien ist ein wunderbares Land, das ist überhaupt ein anderer Planet.

In welchen Ländern der Welt war ich nicht, in Südamerika, überall. Mexiko, Argentinien, Brasilien, Chile, ich erinnere mich schon nicht mehr, Kolumbien und so weiter. Amerika, Kanada, die Schweiz, Blödsinn, wirklich, ich sehe nicht … Eine andere Sache, das existiert alles einen Monat, zwei Monate, danach ist das … eine andere Schönheit, weiß, alles mit Schnee bedeckt. Im Gegenteil, er hat nichts verpasst, im Gegenteil, er hat nur gewonnen. Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte zu bleiben, wäre ich geblieben. Was hätte ich gemacht, ihnen „Schamati" vorlesen?

Die Arbeit für die Gruppe, besonders bei einem Kongress, ist auf jeden Fall immer vorzuziehen. Wenn wir Kongresse in Israel machen und mehrere tausend Menschen sich versammeln, beim letzten Kongress hatten wir sechs- oder siebentausend, zehntausend Menschen. Dann arbeitet dort unsere Küche, und in der Küche arbeiten in einer Schicht wie viele? Nu, so etwa zweihundert, dreihundert Menschen. Sie arbeiten in einer Schicht in der Küche. Und es kommt heraus, dass Menschen von weit her kommen … Stellt euch vor, ein Freund kommt aus Krasnojarsk zum Kongress, geht in die Küche, und den ganzen Kongress arbeitet er nur in der Küche. Nu, er hat den Kopfhörer im Ohr und hört, was gesagt wird, er hört den Unterricht, aber er kommt nicht einmal in den Saal hinaus. Die ganze Zeit in der Küche. Ich beneide ihn wirklich. Wirklich. (Applaus)

Frage: Guten Tag Rav, Swetlana aus Gorno-Altaisk, Ostsibirien. Ich habe eine praktische Frage zur integralen Erziehung. Wir haben bisher keine Gelegenheit, die bis jetzt entwickelte Methode dort einzuführen, wo wir wohnen. Kann ich die Arbeitsmethoden, die es in der Schule gibt, in der Aktivität nach der Schule verwenden, in Bildungseinrichtungen, die keine Schulen sind, die Grundlagen der integralen Erziehung verwenden? Das heißt, Musik aus der integralen Sichtweise unterrichten?

Rav: Nu, ist das ein Orchester oder wie? Ein Chor, sicher. Dass sie anfangen, einander zu fühlen. Deswegen liebe ich die georgischen Chöre.

Schülerin: Damit beschäftigen wir uns die ganze Zeit, Chöre und Bands. Aber auch im Musikunterricht, in der Arbeitsform, die es schon in den Bildungseinrichtungen gibt, nicht dasselbe System.

Rav: Musik überhaupt ist irgendeine individuelle Beschäftigung. Nur wenn es ein Orchester oder ein Chor ist, ist das etwas anderes. Aber dort, nu, sagen wir, ein Quartett spielt oder so etwas, aber wenn es einer ist, verstehe ich nicht, was da integral sein kann.

Schülerin: Nein, Musikunterricht in der allgemeinbildenden Schule. Wir haben so ein Fach, das heißt, die Gesetze der Musik zu erklären, die Harmonie aus der integralen Sichtweise – kann man dieses Feld nutzen?

Rav: Das ist verständlich. Sicher. Ich liebe Bach sehr. Das Wohltemperierte Klavier. Integrale Vielseitigkeit, Vielseitigkeit, Vielfalt, integral.

Schülerin: Ja, so eine Vielseitigkeit, ja.

Rav: Polyphonie, ja. Probiert es, es wird gelingen. Vielleicht gehen wir über zu …

Frage: Hallo, Maxim aus Moskau. Sie haben gerade dem Freund gesagt, dass man sich für die Vergangenheit nicht schämen muss. Ich wache jeden Morgen mit dem Gedanken auf, dass alles von mir abhängt, „Wenn ich nicht für mich bin, wer dann für mich?", und ich baue große Pläne und will etwas Gutes machen, etwas Nützliches, etwas Großes, und danach lenken mich die eingebildeten Geschäfte ab, und am Abend merke ich, dass ich nichts gemacht habe, und ich verstehe, dass es keinen außer Ihm gibt, und ich verstehe, dass der Schöpfer es so gemacht hat, dass ich nichts zu Ende bringe.

Und es hat keinen Sinn, mich selbst aufzufressen, denn nur der Tor sitzt mit verschränkten Händen und verzehrt sein eigenes Fleisch, und ich gehe schlafen und stehe morgens auf, ein neuer Tag, ein neues Leben, und es war gar nichts. Wie kommt man da heraus? Bei mir kommt ein sehr starkes System von Ausreden heraus.

Rav: Ja. Mir scheint, das ist deshalb, weil du von vornherein morgens mit irgendwelchen privaten spirituellen Beschäftigungen von dir beschäftigt bist. Und was du machen musst, ist, dich gerade mit solchen Angelegenheiten der Gruppe zu beschäftigen, und dann kannst du davor nicht weglaufen. Ihr werdet euch gegenseitig daran erinnern und trotzdem etwas machen. Die spirituelle Handlung kann nur gruppenweise sein, nur innerhalb einer Gruppe, nur zusammen, sogar mit noch einem Menschen.

Wenn ich dort nur mir selbst gebe, ist es überhaupt nicht wichtig, was ich mache. Sogar wenn ich blühe, wenn ich Erfolg habe, wenn ich am Abend fühle, dass ich ein großer Held bin, heute habe ich wirklich den ganzen Tag nachgedacht oder war in Absichten, das ist nichts und gar nichts. Wenn das nicht mit den anderen verbunden war, nicht, dass ich an die anderen gedacht habe, wenn ich nicht in dieser Handlung zusammen mit den anderen war. Deshalb machen wir uns jahrelang Absichten vom Morgen an und weiter und weiter, und am Abend sehen wir, ja oder nein, das ist nicht einmal wichtig. Wir bekommen ein Ergebnis: Die spirituelle Arbeit ist nur, wenn wir in einem Team sind, in einer Gruppe, mindestens zwei Menschen, es können mehr sein, und nur so. Sonst ist es nicht spirituell.

Und wenn wir zu irgendeiner Dwekut kommen und irgendeine gemeinsame Handlung machen, und es ist besser, wenn wir in dieser Handlung voneinander abhängig sind, dass wir uns ineinander einschließen, ich freue mich über das, was er macht, er über das, was ich mache, und so machen wir es zusammen, und was auch wichtig ist: für wen, vielleicht wir beide für die Gruppe. Von dort zum Schöpfer. Können wir aus uns herausholen, dass ich mich über ihn freue, er sich über mich freut, und als Ergebnis fangen wir an, uns zusammen darüber zu freuen, ob wir dem Schöpfer Genuss bereiten oder nicht? Das heißt, aus uns selbst herauszugehen in die Eigenschaft des Gebens. Das kann keine Arbeit sein, die … Das ist eine Arbeit, die man mindestens zu zweit machen kann.

01:16:15

—----------------------------------------------------------------------------------------

Also los, wenn es Mitteilungen gibt. Sprich. Wo ist das Mikrofon, ich weiß nicht. Nur eine Sekunde.

Sascha Koslow: Freunde, ich möchte mich nicht nur an die Teilnehmer des Kongresses wenden, sondern an alle, die uns jetzt im ganzen weltweiten Kli zuschauen. Das geschieht auf Anweisung des Direktoriums des Betriebs. Man hat mich gebeten zu erzählen: Wir alle kennen das, wir haben aktiv teilgenommen, wir haben viele Anstrengungen investiert und ein sehr gutes Ergebnis bekommen, im Ergebnis haben wir ein Gebäude gekauft, ein sehr gutes Gebäude in Petach Tikwa, das ist unser Haus, das Haus des ganzen weltweiten Kli, und jetzt entwickelt sich die Lage wirklich gut, dass wir so eine Aktivität haben.

Und im letzten halben Jahr wurde eine gewaltige Arbeit gemacht. Wir haben ein Team von Planern und ein Team von Architekten und ein Team von Fachleuten, die jetzt die Arbeiten für den Umbau und die Renovierung und den Bau der ganzen Infrastruktur vorbereiten. Wir werden viele, viele Anstrengungen brauchen, und wir erkennen, dass sich das ganze weltweite Kli dieser Arbeit anschließen will, und wir danken sehr allen, die sich mit Vorschlägen und Bitten an uns wenden.

Deshalb organisiert sich jetzt so eine Arbeit, wir organisieren sie jetzt, und wir werden jedem helfen, der teilnehmen will. Ein klarer Teil der Arbeit ist, dass wir zusätzliche Mittel brauchen, und wir werden allen dankbar sein, die diese Mittel geben, sie spenden können. Ich sage jetzt, wie man das macht, und der zweite Teil ist, dass sich schon jetzt Hunderte von Menschen mit der Bitte melden, zu uns nach Israel zu kommen, nach Petach Tikwa, und ein paar Wochen zu arbeiten, vielleicht ein paar Monate, bei den Arbeiten zum Umbau des Gebäudes.

Wir prüfen jetzt alles und bauen die Ordnung auf, wie wir jedem helfen, diese beständige Sehnsucht zu verwirklichen, und natürlich laden wir auch Fachleute ein und Menschen, die einfach körperlich arbeiten wollen, und wir werden alle Bedingungen schaffen, sowohl Unterkunft als auch Essen und die Organisation der Arbeit und alles, nur eine große Bitte an alle Organisatoren.

Einfach alles organisiert zu machen. Wir haben hier eine Website, homekab.info, auf der es alle Informationen über die Arbeiten gibt, über das Projekt, über die Pläne und über die Organisation der Arbeiten. Die Bitte ist folgende, und dort kann man auch, wie man Geldspenden überweisen kann. Also die Bitte, auf diese Website zu gehen, alle Neuigkeiten zu sehen, die es dort gibt, und die Hauptsache: Wenn ihr kommen wollt, dort zu schreiben, es gibt dort ein Postfach, an das man sich wenden kann, man kann in allen Sprachen schreiben, wir werden übersetzen, und ihr bekommt eine Einladung, und wir machen mit euch aus, wann es für euch besser ist zu kommen, wann wir euch treffen, wann ihr an dieser Arbeit teilnehmt. Wir laden alle ein, und es gibt eine große Bitte, im Voraus zu schreiben und das abzustimmen und eine Bestätigung zu bekommen. Ich denke, zusammen bauen wir ein gutes und schönes und ausgezeichnetes Gebäude, und ihr werdet wirklich fühlen, dass das unser Haus ist. Danke.

Rav: Die Wahrheit ist, dass wir so eine Gelegenheit nicht erwartet haben, dass das überhaupt möglich ist, das ist eine gewaltige Summe. Wir haben unter all unseren Freunden dort keine Oligarchen, sie verdienen, kann man sagen, den Mindestlohn, und so ein Gebäude hinzustellen, wie wir es gekauft haben, davon haben wir überhaupt nicht geträumt. Dieses Projekt ist aus der Notwendigkeit heraus geboren, weil man uns aus dem Gebäude wirft, in dem wir sind, das da überhaupt … das ist dort alles zum Abriss bestimmt, und vom Brandschutz her ist es gefährlich, und noch und noch, und wir haben entschieden, dass es besser ist, statt beim nächsten Mal die Strafe zu zahlen, einfach zu kaufen. Und plötzlich haben wir uns mit so einem großen Gebäude wiedergefunden, und es stellt sich heraus, dass das möglich ist.

Wir sehen also, dass die Kraft existiert, dass die Bereitschaft bei den Gruppen existiert, bei Männern und bei Frauen, sich zu versammeln und zu helfen, nicht nur was das Sammeln der Mittel angeht, sondern überhaupt in allem. Wir müssen unsere Stärke verstehen, wir haben so eine Kraft, stellt euch vor, wie viele Freunde wir in der ganzen Welt haben. Wenn wir etwas wollen, können wir so eine Welle in der Welt erheben, wir fühlen uns so ein bisschen kraftlos, schwach.

Die Wahrheit ist, dass es keine solche Organisation gibt, es gibt nichts Vergleichbares auf der ganzen Welt. Sogar in Israel, wenn wir mit jemandem dort reden, sagen wir, wir hatten alle möglichen Auftritte, alle möglichen Sachen, stellt sich heraus, dass alle Menschen Angst vor uns haben. Sie sagen: Ihr habt in jeder Stadt eine Abteilung, plötzlich kommt eine ganze Delegation heraus. Das heißt, es gibt heute in der Welt keine solchen Organisationen. Nu, es gibt dort in Moskau irgendeine Opposition, noch etwas dort, oder irgendwo in Europa entsteht etwas. Aber eine organisatorische, ideologische Kraft, so etwas gibt es nicht. Übrigens, in der Welt ist alles umgekehrt, alles erlischt, alles verschwindet, aus Mangel an Ziel, Mangel an Ausweg. Wir sind im Gegenteil, wir wachsen und wachsen, und diese Kraft enthüllt sich immer mehr, und wir müssen das nutzen. Jetzt werden wir ein neues, ernsthaftes Sendezentrum haben, mit Unterrichtsräumen, wir können dort ernsthafte Projekte vorbereiten, wir werden Fachleute von hier einladen, aus jeder Region, dass sie sich bei uns dort irgendwo versammeln, für einen Monat kommen, wir bereiten zusammen mit ihnen Programme für die Verbreitung vor, für Kinder, für Erwachsene, besondere Filme, Clips. Wir werden wirklich eine Basis für jede Art von Arbeit haben, für jede Art von Medien, Massenmedien.

Ich hoffe also sehr, dass wir das alles im nächsten halben Jahr organisieren und dass bis zum nächsten Frühling alles wirklich mit voller Kraft anfängt zu arbeiten, und das sind mehrere Fernsehstudios, Studios … Studio, und noch viele, viele andere Abteilungen, und wir bereiten das alles vor. Und außerdem bereiten wir dort einen ernsthaften Platz für Kinder vor, wir können Kinder für einen gewissen Zeitraum aufnehmen, dort für den Sommer oder so etwas, oder für ein paar Monate, um sie ernsthaft zu unterrichten, ihnen das Fundament zu geben, die Basis der integralen Erziehung und Sprachen, und überhaupt die Art, wie wir, oder den Blickwinkel, oder unsere Sichtweise auf die Welt, und überhaupt wird dort alles sein.

Es wird dort Unterkünfte geben, für Männer, für Frauen. Man wird dorthin kommen können, um zu wohnen und ein Praktikum zu machen. Der Ort wird also so … unser gemeinsames Haus. Und ich hoffe auch, dass in Sibirien mehrere Zentren erscheinen werden, verständlich, aber wenigstens eines, oder dass eines sich auf die Vorbereitung von Clips spezialisiert und das andere auf etwas anderes, vielleicht … man kann solche Zentren spezialisieren, die Verbindung zwischen allen ist notwendig, damit die Arbeit abgestimmt ist, ich bitte sehr darum, dass das passiert.

Und jetzt, wenn es im Prinzip keine Fragen mehr gibt? Es gibt welche. Nu, los.

Frage: Guten Morgen Rav. Ich bin heute auf meinem vierten Kongress, und Sie wissen, es gibt so einen Begriff wie Lebensplan, und ich habe im Leben geplant, Sie mindestens zehnmal zu treffen, das ist mein Plan.

Rav: Du hast einen kleinen Plan, was ist das?

Frage: Das ist ein Minimum, ein Minimum. Aber was mich traurig macht, ist die Tatsache, dass ich oft von Ihnen höre und auch in Ihren Büchern lese, und jetzt habe ich eine Frage: dass der Mensch siebzig Jahre lebt, und heute bin ich einundsiebzig, was ist also mit meinem Plan, mit den Kongressen? Ich habe immer gemeint, dass ich den Lebensplan aufbaue und dass ich hundertsiebenunddreißig Jahre leben werde, und dann haben Sie plötzlich gesagt, dass der Mensch siebzig Jahre lebt?

Rav: Das ist schon in der nächsten Runde, im nächsten Gilgul.

Frage: Danke.

Rav: Aber wirklich. Ich fühle mich auch nicht alt, die Wahrheit ist, ich bin vier Jahre jünger als du.

Frage: Ja, ich weiß.

Rav: Aber gut, wir …

Frage: Sehr geehrter Rav, ich habe eine Anschlussfrage. Ich und meine Frau lernen Kabbala, ich bin Elik aus Minussinsk, wir leben in Minussinsk. Die Frage ist folgende: Womit soll man anfangen? Einen Freund auszuwählen, ist eine Sache; wir haben das Verlangen, in Minussinsk eine Gruppe aufzubauen, womit soll man anfangen? Es gibt das Verlangen, zu Hause ein Mini-Bnei-Baruch in dieser Richtung zu organisieren. Wie geht man das richtig an?

Rav: Viele ziehen von Ort zu Ort, wenn es eine starke Gruppe gibt. Und wenn offensichtlich ist, dass es in den nächsten Jahren keine Möglichkeit gibt, etwas Ähnliches an dem Ort zu organisieren, wo du bist, und du dadurch dort kein Geschäft und keine Verwandten und so weiter verlierst, dann lohnt es sich vielleicht umzuziehen. Das haben mich viele Menschen gefragt, und natürlich muss man jeden Fall für sich prüfen.

Frage: Um an einem bestimmten Ort eine Gruppe zu organisieren, womit muss man anfangen?

Rav: Du hast hier eine riesige Menge von Beratern in dieser Sache, die praktisch wissen, was zu tun ist, nicht so wie ich. Ich habe Vorträge gehalten, heute ist die Gruppe Bnei Baruch nicht meine erste Gruppe. Eine Gruppe war, als ich im Institut von Berg war, es gibt so eine Organisation, ich war so, wir waren Bekannte irgendwo in Tel Aviv, Mitte der siebziger Jahre, und als er in die Vereinigten Staaten gefahren ist, habe ich ihm gesagt: Wie kannst du fahren, was wird mit ihnen sein? Komm, ich unterrichte sie ein bisschen. Ich habe angefangen, an seiner Stelle zu unterrichten, und die Freunde haben einfach gesehen, dass sie nichts wissen, wirklich null, gar nichts. Dass das Einzige, was sie verstehen und wissen, nur Mystik ist.

Ich habe angefangen, sie die Weisheit der Kabbala zu lehren, Parzufim, Ebenen, Sefirot und so weiter. Das heißt, nur das, dann haben sie das Schema gesehen, und außerdem einige Artikel, und der erste Artikel natürlich „Es gibt keinen außer Ihm". Danach ein Brief von Baal HaSulam, wo er erklärt, wie man aufsteigt, von dir zum Schöpfer klettert, bis zur letzten Linie. Und einige solche haben gesehen, dass sie weder eine ernsthafte spirituelle Praxis haben, die auf den Arbeiten von Baal HaSulam gegründet ist, noch ein System der Welten, aus denen sie vielleicht irgendetwas für sich selbst aufbauen können, und sie sind einfach gegangen.

Also ich … Nicht, dass ich sie genommen hätte. Plötzlich sitzen ich und Rabash, wir lernen, alles ist pastoral, so ähnlich wie bei euch. Neben uns gibt es dort einen Friedhof und Felder. Es war ein guter Ort, jetzt haben sie dort alles einfach zerstört, sie haben dort gebaut. Wir sitzen also um sieben, acht Uhr morgens … acht, neun Uhr morgens, wir lernen, damals haben wir schon angefangen, morgens zu lernen, und plötzlich klopft jemand ans Fenster, das ist so im ersten Stock, und ich sehe irgendein bekanntes Gesicht. Er sagt: Kann man auch kommen und hereinkommen, um zuzuhören? Nu gut, komm. Ich sage zu Rabash: Vielleicht geht es, und so und so, er sagt: Nu, los.

Das heißt, alle vierzig Menschen … Ich kann, ich kann … alle haben sich bei uns wiedergefunden, die Männer. Sie waren Jungen, sie waren junge Burschen, sie waren nicht verheiratet, und danach haben wir sie verheiratet. Warum sage ich das? So habe ich die Gruppe organisiert, das heißt, ich habe Unterricht gegeben. Berg war danach sehr gekränkt von mir, und seitdem haben wir keine … zwischen uns gibt es keine Beziehungen. Danach gab es dort noch alle möglichen … Nu, als ich meine ersten drei Bücher in den Jahren 83, 84 herausgebracht habe, haben auch Menschen angefangen zu kommen. Aber ich habe im Prinzip nicht mit ihnen gelernt, ich war mit Rabash beschäftigt. Ich hatte keine Zeit dafür, ich musste von ihm alles nehmen, was er hat.

Und als er schon gestorben war, habe ich das nächste Buch geschrieben, „Das Erlangen der Höheren Welten". Aber die Sache ist die, dass … Ich hatte die Gelegenheit, im Radio aufzutreten. Ich wollte nicht, aber irgendwie hat man mich so zu einem Interview eingeladen, und ich habe das Interview nicht abgelehnt. Und man hat mir gesagt: Nu komm, eine Stunde in der Woche, ab nächster Woche sind wir bereit, dir zu geben, das ist die beste Zeit. Freitagmorgen, neun, neun Uhr morgens, das ist vor dem Schabbat, da hört man diese Sendung. Und ich habe zugestimmt, und von dort hat eigentlich unsere jetzige Gruppe angefangen, aus dieser … aus dieser Radiosendung.

Das hieß „Der Wochenabschnitt". Das heißt, die ganze Tora ist in Abschnitte aufgeteilt, zweiundfünfzig Wochen, und entsprechend dazu die Abschnitte, und ich habe dazu eine Erklärung der Kabbala gegeben, mit Fragen, mit Antworten, mit allem. Und Menschen haben als Ergebnis angefangen zu kommen. Und danach, danach schon von Mund zu Ohr haben Israelis angefangen zu kommen. Am Anfang waren die meisten Russen, danach die meisten Israelis und so weiter.

Wie man sich in eurer Gegend organisiert? Das weiß ich nicht. Wenn es irgendeine Möglichkeit gibt, ist es vielleicht besser, von der Seite der integralen Erziehung zu gehen. Aber die, die gerne die Weisheit der Kabbala lernen würden, die zieht das vielleicht nicht an, weil es so etwas wie eine persönliche Erlangung gibt, und hier sagen wir: Kommt, nehmen wir uns an den Händen und lächeln wir einander an. Das ist eine ganz andere Art von Menschen, und auch ihnen muss man das auf richtige Weise beibringen, das heißt unter irgendeinem Coaching oder auf passende Weise, irgendeine ähnliche Technik, damit sie nicht denken, dass das einfach irgendetwas Dummes ist. Nu, ich weiß nicht, was man noch machen soll, wie man das noch machen soll. Aber nicht sagen, dass das Kabbala ist, das nicht Kabbala nennen. Ohne mich und uns überhaupt zu erwähnen, damit sie euch nicht sofort einer Sekte zuordnen.

Frage: Ich sehe daran nichts Schlimmes, das ist, wie man es präsentiert.

Rav: Ja, aber wenn du etwas präsentierst, dann musst du es so präsentieren, dass es für den Zuhörer essbar ist und nicht für dich. Man muss sehen, was sie interessiert, und ihnen nur das präsentieren. Ich weiß nicht, das ist etwas sehr Spezifisches für jeden Ort vielleicht. Ihr müsst durch die Gruppen gehen, klären, fragen, Erfahrung sammeln.

Schüler: Ich habe die Antwort verstanden, danke.

Rav: Und vielleicht jemanden aus Krasnojarsk einladen oder von dem Ort, der euch dort am nächsten ist.

Schüler: Wir kommen die ganze Zeit nach Krasnojarsk.

Rav: 500 Kilometer, nu, das ist nichts.

Schüler: Ich und meine Frau kommen die ganze Zeit nach Krasnojarsk, wir sind praktisch in die Gruppe eingetreten.

Rav: Seid ihr das, die ein paar Mal gekommen sind und du hast das Schloss geküsst? Nu, wenn du für den ganzen Bereich der Leitung dort verantwortlich bist, dann kennst du alles, du bist nicht irgendjemand von außen. Hier ist sie, die örtliche Schönheit, die euch die Bevölkerung bringen wird. Alles wird gut. Stütz dich auf diese Gruppe, und ihr könnt Menschen einladen, und vielleicht sogar jemanden von hier einladen, um anzufangen.

Ihr macht den Workshop, ist das in Ordnung?

Schülerin: Meine erste Bekanntschaft mit Ihnen war über kab.tv, danach der Sohar, ich habe angefangen, in Nowosibirsk ein Buch zu suchen. Irgendwo am Rand der Stadt habe ich es entdeckt, ich habe es gelesen.

Rav: Was, den Sohar?

Schülerin: Das erste Buch. Ich habe dort nichts verstanden, aber ich habe es einfach ganz verschlungen, weil ich einfach einen Drang hatte, zu lesen, zu lesen, zu lesen. Und danach die nächste Sendung. Und mir kam so ein Gedanke: Vielleicht komme ich und treffe Sie und frage Sie direkt. Nach drei Tagen bekomme ich über das soziale Netzwerk, in dem ich bin: „Wenn du Laitman auf dem Kongress in Nowosibirsk treffen willst", und das ist ein ganz schönes Geschenk vom Schöpfer. Einfach in höchster Begeisterung will ich mich anmelden, es klappt nicht. Ich habe ein großes Verlangen, ich sage „erst recht", ich gehe zu diesem Kongress.

Ich komme an, ein Freund kommt heraus und fragt: Wer bist du, was bist du, woher? Ich sage: Aus Nowosibirsk. Ein Vertreter aus Nowosibirsk kommt, sie kennen mich nicht. Wer bist du? Sie lassen mich nicht hinein. Aber danach kommt ein Mensch und sagt: Lasst sie hinein. Das war einfach unglaublich. Ich komme zum Kongress, und dann treffe ich Sie und stelle Ihnen eine Frage.

Rav: Warum hat man dich nicht hineingelassen?

Schülerin: Man hat mich nicht hineingelassen, weil ich keine Einladung hatte. Wenn du dich zum Kongress anmeldest, bekommst du eine Einladung. Kurz gesagt, man hat mich gefragt, woher bist du, aus welcher Stadt? Ich sage: Nowosibirsk. Und wo ist deine Einladung? Ich sage: Ich habe keine.

Rav: Klar, ja, in Ordnung. Eine Frage. Eine Frage.

Frage: Die Frage geht um diese Zustände, die der Mensch durchmacht. Gestern während des Kongresses hier in Nowosibirsk, beim Essen, habe ich eine gewaltige Scham entdeckt, in mir hat sich zum ersten Mal im Leben so ein Gefühl der Scham enthüllt. Zum ersten Mal im Leben, nu, in den letzten zwanzig Jahren. Ich habe die Scham in der Kindheit erlebt, als ich irgendetwas gemacht und es versteckt habe, aber das war einfach etwas Unglaubliches. Die Frauen haben mich unterstützt, und dann hat es angefangen, mich richtig zu schütteln, hoch, runter, einfach so. Und ich wollte fragen: Ist das der Übergang der Stufen, der Anfang der 125 Stufen?

Rav: Der Anfang, ja.

Schülerin: Der Anfang. Und dann kommt ein Freund und sagt: Man muss unseren Männern helfen, sie brauchen heute Begeisterung. Und wir Frauen haben einen Artikel gelesen und haben Begeisterung bekommen. Heute bin ich wieder mit Ihnen und ich habe verstanden, dass man nur unter Freunden, nicht nur in meiner Gruppe, sondern überhaupt im ganzen weltweiten Kli, alle deine Eigenschaften enthüllen kann. Das ist etwas, das ich einfach nicht kann, nicht kenne, Menschen zuzuhören. Nur mir selbst.

Rav: Das sehen wir.

Schülerin: Dann nehmt mich. Freunde, es tut mir leid, ich entschuldige mich, ich will in der Gruppe sein. Ich will, dass die Freunde mich in ihre Gruppe aufnehmen. Und auch ihr, aus tiefstem Herzen will ich das wirklich.

Rav: Bemüh dich, ihnen zuzuhören.

Schülerin: Ich will versuchen, euch zuzuhören. Vielen Dank.

Frage: Guten Tag Rav, ich bin aus Komsomolsk am Meer. Meine Frage betrifft den Fernen Osten. Heute ist der Ferne Osten der am wenigsten entwickelte Ort, was die Weisheit der Kabbala angeht, die Erziehung. Als ich versucht habe, dort dieses Wissen irgendwie zu verbreiten, hat man gesagt, dass du wohl ein bisschen krank bist, du musst behandelt werden, das ist eine Sekte, man hat mich nicht gelassen. Obwohl die Menschen dort dafür bereit sind, es gibt dort viele Drogenabhängige, Alkoholiker. … Was soll man machen, wie kann man diese Methode präsentieren oder einführen?

Rav: Natürlich nicht in der Form von Kabbala, und diesen Namen nicht erwähnen, und keine Verbindung zu uns. Man muss gut irgendwelche unserer Bücher nehmen und sie unter einem anderen Namen drucken, was macht das für einen Unterschied, unter wessen Namen, einfach drucken. Nur dass sie nicht auf ihre Quelle hindeuten, dass das von uns ist, einfach allgemeine Bildung, was macht das für einen Unterschied, wer das geschrieben hat. Wenn ich einen Artikel in der Zeitung lese, interessiert mich, wer ihn geschrieben hat.

Frage: Und was soll man mit der Gruppe machen, warten, bis der Schöpfer die Menschen aufweckt, oder sich bemühen, selbst Menschen zu suchen?

Rav: Wenn die Bevölkerung so ein Material durchgeht, fängst du an, irgendwelche Ergebnisse zu sehen, vielleicht kann man dann irgendeinen Klub nach diesem Buch organisieren, oder nach mehreren Büchern. Überhaupt würde ich empfehlen, das in der ganzen Region jenseits des Ural zu machen: Artikel zu nehmen, sie neu zu schreiben, sogar in der örtlichen Sprache, nicht einfach auf Russisch, sondern in sibirischem Russisch, vielleicht gibt es hier Slang oder besondere Wörter, die man hier benutzt, so ohne irgendeinen Namen des Autors, sondern jemand hat dort abgeschlossen, hat in Tibet gelernt oder alle möglichen Dinge dieser Art, und schließlich hat er geschrieben. Und dann kann man um dieses Buch herum irgendeine Gemeinschaft schaffen, vielleicht macht man es so. Sich so weit wie möglich von der Kabbala und von allem entfernen. Fangt an, euch damit zu beschäftigen, ich gebe euch das Recht, mit meinen Büchern zu machen, was ihr wollt, Hauptsache, die Menschen fangen an, in diese Richtung zu denken statt an Drogen.

Frage: Hallo, Wiktoria aus der Gruppe Moskau. Eine Frage zur Anstrengung. Sie haben gesagt, dass ich eine kleine Anstrengung investieren und im Nächsten meinen Genuss fühlen muss. Das klingt sehr schön, den Genuss im anderen zu fühlen, aber wenn von einer kleinen Anstrengung die Rede ist, dann gibt es eine Frage: Was ist eine kleine Anstrengung? Alles hängt doch von unserem Verlangen ab, alles wird vom Verlangen bestimmt, alles bestimmt das Verlangen. Muss man das also stark im Herzen wollen?

Rav: Wenn ich mir so einen Zustand vorstelle, dass ich mit meinen Gedanken im Nächsten bin und ich seine Freude sehen möchte, seinen Genuss, seine Füllung, was kann ich machen, um dahin zu kommen? Und das bringt dich in den Zustand, in die Möglichkeit, irgendeine Handlung zugunsten des Freundes zu machen. Du wirst lernen müssen, was ihn erfreuen kann, was er wirklich braucht, so fügst du dir sein Verlangen an, und sein Verlangen wird zu deinem, das heißt, du erwirbst schon einen Teil deiner Seele.

Frage: Das heißt, für den Anfang können das körperliche Handlungen sein, wie wir in der Kabbala sagen?

Rav: Körperliche Handlungen, warum nicht, was macht das für einen Unterschied.

Frage: Und danach erwerbe ich das schon auf natürliche Weise?

Rav: Deshalb schreibt auch Rabash darüber, woran ich hauptsächlich denken muss: dem Freund Stimmung zu machen, die Stimmung zu heben, so ein Ausdruck.

Frage: Arkadi aus Nowosibirsk. Rav, als Sie Julia geantwortet haben … Sie haben gesagt, dass es heute keine solche Wissenschaft gibt, die Psychologie heißt, sie hat sich erschöpft.

Rav: Die Psychologen sagen das.

Frage: In Ordnung, die Psychologen, hier glaube ich Ihnen. Und ich habe entsprechend dazu folgende Frage: Jetzt arbeiten in den allgemeinbildenden Schulen, in jeder Bildungseinrichtung, Kinderpsychologen sehr aktiv. Wenn wir heute sehen, was Uljanow sagt, unterscheidet sich das in seiner Wurzel von dem, was dort in der Arbeit der Psychologen mit den Kindern in den Schulen gemacht wird?

Rav: Es wäre gut, ich weiß nicht, wie man das macht, ein Buch über Kinderpsychologie zu schreiben, das unter ihnen verbreitet werden könnte und das sie bestätigen und mit Freude annehmen würden. Denn diese Psychologen sind in keiner guten Lage, sie verstehen, dass sie keine ernsthafte Grundlage haben, und alle ihre Versuche sind nutzlos, sie bringen nicht das gewünschte Ergebnis. Was wir machen können, ist, ein gutes Buch zu machen, vielleicht am Anfang ein theoretisches, das ihnen scheinbar die Möglichkeit gibt, das zu ergänzen, womit sie sich beschäftigen, und dass dieser ergänzende Teil von ihnen sofort enthüllt wird, dass sie wirklich sofort sehen, welche praktischen Ergebnisse das gibt, welche erstaunlichen Ergebnisse.

Ich habe es aus diesem Buch genommen, ich habe gelesen und jetzt werde ich mich bemühen, es zu machen, und es ist mir gelungen. Plötzlich sehe ich Ergebnisse: Die Kinder sitzen im Kreis untereinander, lernen auf integrale Weise, und plötzlich fangen sie an, mehr Erfolg zu haben. Man lädt größere Kinder in die vorherigen Klassen ein, und die Kinder lernen von ihnen viel besser als von den Lehrern. Es gibt hier nichts Besonderes oder Ausgeklügeltes oder besondere Theorien, das ist einfach Erfahrung. Es gibt hier nichts Übernatürliches, das ist alles sehr rational, und deshalb hoffe ich, dass wir das einfach in guter Form schreiben können, in gutem Geist, sodass es ihnen nahe ist, dass es ihnen klar ist, dass alles für sie gut sein wird, und dann geht das durch.

Frage: In diesem Zusammenhang: Fühle ich richtig, dass hauptsächlich Frauen mit Kindern arbeiten? Aber Frauen sind überhaupt irgendein ganz anderer Planet. Ich treffe sehr viele Menschen, die sich einfach völlig hingeben, ihre Liebe, das Gute in ihnen, alles. Kann man das spirituell nennen, Spiritualität?

Rav: Das ist auf keinen Fall spirituell, sie lehren die Kinder nichts Spirituelles, und vielleicht ist es für Kinder noch zu früh und so weiter, aber man muss dort spirituelle Elemente hinzufügen. Wenigstens spirituell-integrale, ohne die, aus denen heraus das Kind und auch der Erwachsene anfangen zu fühlen, dass in der Verbindung zwischen Menschen eine besondere Kraft verborgen ist. Und wenn sie nach unserer Methode lernen, fangen sie an, das zu fühlen. Das ist es, was wir übermitteln.

Alles muss durch dieses verborgene Netz der Verbindungen zwischen uns gehen. Und wenn sich dieses Netz enthüllt, dann fangen sie an zu fühlen, dass wir alle integral miteinander verbunden sind, dass sich die gemeinsame integrale Kraft enthüllt, Geben, gegenseitige Liebe, gegenseitige Abhängigkeit. Das müssen wir ihnen zeigen. Nehmt und enthüllt ihnen das, und ihr werdet sehen.

Frage: Die kleinen Kinder fühlen Ihre Märchen wirklich ganz genau, Ihre Geschichten. Das ist sehr interessant. Ich habe einige davon in der Grundschule durchgenommen, ich habe ein paar Geschichten erzählt und wir haben im Kreis gesessen, wir haben darüber geredet, sie sind zu sehr genauen Schlussfolgerungen gekommen. Erstaunlich.

Rav: Im Prinzip sind das Geschichten für Erwachsene.

Frage: Mit den Kindern war es wirklich ausgezeichnet.

Rav: Danke dir dafür.

Frage: Ich habe eine Frage, Alexej aus Sibirien, zur integralen Erziehung in Sibirien. Während der drei Tage des Kongresses und schon vor dem Kongress reden wir darüber, dass nur die Verbreitung an die neunundneunzig wirklich helfen wird, die Gruppe zu verbinden.

Rav: Das ist deshalb … das ist das Gesetz der Entwicklung, da kann man nichts machen. Du kannst das Beispiel an der Familie geben und an jedem anderen Ort.

Frage: Die Frage ist also folgende, und ich kann das einfach nicht verstehen: Verbinden wir uns, um in die Verbreitung zu gehen, oder gehen wir in die Verbreitung, um uns zu verbinden? Warum ich frage: Sagen wir, wir fühlen keine Vereinigung. Wenn wir in der Gruppe keine Vereinigung fühlen, können wir dann in die Verbreitung gehen? Oder sagen wir, wir haben nicht so eine, ich weiß nicht, in der Gruppe wollen sie, sagen wir, nicht in die Verbreitung gehen, oder die Gruppe ist klein, lohnt es sich, in die Verbreitung zu gehen? Wie soll man für all das bereit sein?

Rav: Das hängt voneinander ab, wie du verstehst. Wenn wir nicht in die Verbreitung gehen, dann hast du keinen Grund, dich zur inneren Arbeit zu verbinden. Mehr noch: In der Gruppe ist das alles irgendwie versteckt, aber wenn du anfängst, mit anderen zu arbeiten, redest du darüber, du gebierst das, du machst das an ihnen, du musst das an dir selbst prüfen. Eigentlich sind es die Schüler, die den Lehrer machen, einerseits. Andererseits musst du das, was du sie lehrst, in dir selbst gebären. Also ist das zweiseitig, zwei solche Erscheinungen sind verbunden. Dein persönliches Vorankommen ist auch ihres. Du für sie und sie für dich.

Frage: Richten wir damit keinen Schaden an?

Rav: Klar, das ist eine natürliche, grundlegende Sache. Wir sind der übertragende Teil der allgemeinen Seele. Wenn der unbelebte Teil der Seele, neunundneunzig Prozent, nicht an der Verbindung teilnimmt, gelten sie sozusagen als auf natürliche Weise existierend. Sie gelten nicht als Störung, wie soll ich sagen. Sie gelten nicht als der schädliche Teil der Menschheit. Die neunundneunzig Prozent sind nicht der schädliche Teil der Menschheit. Und wir schon. In dem Maß, in dem wir unsere Aufgabe nicht erfüllen, nicht vollenden, gerade wir.

Wir müssen uns also so schnell wie möglich nach vorne ziehen und uns in ihre Korrekturarbeit hineinbringen, damit korrigieren wir uns selbst. Solange der Mensch nicht mit der allgemeinen Korrektur verbunden ist, gilt es nicht, dass er überhaupt am allgemeinen Bild teilnimmt, am allgemeinen System. Was du sagen kannst: ja, da sind sie mit der Ökologie und so weiter und so weiter. Das ist alles Blödsinn. Das ist alles für uns, zu unserem Nutzen, und wegen uns passiert das.

Frage: Es gibt noch irgendeine Unterscheidung darin. Wenn wir zum breiten Publikum hinausgehen, denken wir doch nur an sie und denken nicht an die Vereinigung in der Gruppe, wenn ich richtig verstehe.

Rav: Die Vereinigung in der Gruppe ist etwas Notwendiges, damit wir richtig mit ihnen arbeiten können.

Frage: Das heißt, man muss irgendeine Reihenfolge der Prioritäten aufbauen, dass sie die Ersten sind und danach wir?

Rav: Natürlich.

Frage: Danke.

Rav: Das war's? Sehr gut. Ich habe versprochen, zu euch zu kommen und alle Fragen zu beantworten, die ihr habt. Solange sie nicht verschwinden, sollen sich alle Fragen enthüllen. Also das war's, ich habe meine Aufgabe beendet, ihr könnt keinen Vorwurf gegen mich haben. In Ordnung. Also ein Lied.

(Ende des Unterrichts)