Series of lessons on the topic: Baal HaSulam - undefined

21 August 2021 - 23 Februar 2022

Lesson 727. Aug. 2021

Baal HaSulam. Einführung in die Weisheit der Kabbala (Pticha), punkt 18

Lesson 7|27. Aug. 2021

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.


Morgenunterricht 27.08.2021 - Rav Dr. Michael Laitman - Nach Bearbeitung

Buch "Schriften des Baal HaSulam", Einführung in die Weisheit der Kabbala, S. 165, Abschnitt 18

Sprecher: Buch "Schriften des Baal HaSulam", Seite 165, Artikel "Einführung in die Weisheit der Kabbala", Spalte 2, Abschnitt 18.

Was gibt es hier hinzuzufügen, gehen wir weiter. Hier lernen wir dennoch technische Grundlagen, könnte man sagen, dessen, was mit uns geschieht. Dennoch ist die Weisheit der Kabbala eine Weisheit, weil sie über den Willen spricht, über die Kraft, und Kräfte sind die Grundlage der gesamten Wirklichkeit, der gesamten Natur. Also haben wir eine Kraft des Empfangens und eine Kraft des Gebens und das, was zwischen ihnen geschieht, insgesamt. Die Kraft des Gebens ist die erste Kraft, die Kraft des Empfangens ist die zweite Kraft, die als Gegensatz aus der Kraft des Gebens hervorgeht, und dann existieren zwischen diesen beiden Kräften, in welchem Widerstand und Gleichgewicht und den Beziehungen zwischen ihnen, alle Formen, die der Wille zu empfangen und der Wille zu geben zwischen sich aufbauen, mit ihnen spielen, sie stabilisieren. Wir werden weiter lernen, was mit der gesamten Wirklichkeit durch diese beiden Kräfte geschieht.

Sprecher: Abschnitt 18.

Abschnitt 18

"Wir werden nun den Sachverhalt der fünf Bchinot (Unterscheidungen) im Massach klären, durch welche sich die Ausmaße der Komot (Ebenen, Niveaus) während des Siwug de Hakaa, den der Massach mit dem Höheren Licht ausführt, ändern.

Man muss zunächst vollkommen verstehen, dass nach Zimzum Alef Bchina Dalet aufhört, ein Kli der Zehn Sefirot zu sein, das auf Empfangen ausgerichtet ist. Das Or Choser, das über den Massach als Ergebnis des Siwug de Hakaa aufsteigt, wird stattdessen zum Empfangsgefäß. Jedoch muss Bchina Dalet mit ihrem mächtigen Verlangen zu empfangen Or Choser begleiten. Ohne Bchina Dalet wäre Or Choser völlig unfähig, ein Empfangsgefäß zu sein.

Und verstehe dies auch anhand des Beispiels vom Gastgeber und dem Gast (siehe Punkt 15). Denn wir haben da bewiesen, dass die Widerstandskraft des Gastes und seine Ablehnung, Speise und Trank zu akzeptieren, zum Empfangsgefäß wurden und die Rolle des Hungers und des Appetits übernahmen. Da der Hunger und der Appetit – die üblichen Empfangsgefäße – diese Funktion des Empfangens aufgrund ihres Scham– und Schmachgefühls, vom Gastgeber empfangen zu können, aufgaben. Indem der Gast ablehnt und absagt, wird aus Empfangen (Kabbala) tatsächlich eine Tat des Gebens (Hashpaa). Und dadurch werden die wahren Empfangsgefäße erworben – tauglich und geeignet, das Essen des Gastgebers zu empfangen.

Man kann jedoch nicht sagen, dass der Gast keinen Bedarf mehr an den üblichen Gefäßen zum Empfangen, und zwar Hunger und Appetit, habe. Denn es versteht sich von selbst, dass er ohne Appetit nach Essen nicht in der Lage ist, das Verlangen des Gastgebers zu erfüllen und ihn durch das Essen seiner Köstlichkeiten zu erfreuen. Es geht darum, dass der Hunger und der Appetit in ihrer üblichen Form (Verlangen zu empfangen) verboten wurden und nun wegen der Kraft der Ablehnung und der Zurückweisung eine neue Form erhalten haben, nämlich das Empfangen um des Schenkens willen (Kabbala al menat lehashpia), um dem Gastgeber – dem Schöpfer – Freude zu bereiten. Und so hat sich die Erniedrigung in Ehre verwandelt.

Auf diese Weise behalten die üblichen Empfangsgefäße ihre vorhergehende Funktion, aber sie eignen sich eine neue Form an – Empfangen um des Gebens willen. Und man muss hier besonders beachten, dass die Awiut (Grobheit) von Bchina Dalet – die Unterschiedlichkeit der Form zum Geber, welche vom Geber trennt – nun verhindert, dass Bchina Dalet ein Gefäß für das Empfangen der Zehn Sefirot ist. Jedoch hat sich durch die Korrektur des Massach in Bchina Dalet, welcher das Höhere Licht zurückweist, die vorherige untaugliche Form offenbart und erhält eine neue Form, die Or Choser heißt; ähnlich, wie die Transformation der Form des Empfangens in die Form des Gebens.

Dennoch bleibt der Inhalt der ursprünglichen Form derselbe, da der Gast, ohne Appetit zu haben, nicht essen kann. Doch ist die gesamte Awiut, welche die Kraft des Verlangens zu empfangen von Bchina Dalet ist, in Or Choser eingeschlossen. Auf diese Weise ist nun Or Choser zu einem passenden Empfangsgefäß geworden.

Dementsprechend sind im Massach immer zwei Kräfte zu unterscheiden:

  1. Kashiut (Härte), die Widerstandskraft in ihm, um das Höhere Licht zurückzuweisen.

  2. Awiut (Grobheit, Dicke), das Maß des Verlangens zu empfangen von Bchina Dalet, welches in den Massach einbezogen ist. Als Ergebnis eines Siwug de Hakaa durch die Kraft von Kashiut in ihm, transformiert seine Awiut ganz und gar ihre Eigenschaften und wird zu Sakut (Feinheit, Dünne, Reinheit), das heißt, das Empfangen verwandelt sich zum Schenken/Geben.

Diese zwei Kräfte im Massach wirken in allen fünf Unterscheidungen: in vier (Dalet) Bchinot – Chochma und Bina, Tiferet und Malchut (CHuB TuM) – und in ihrer Wurzel (Shoresh), die Keter heißt."

Frage: Wie kann es sein, dass die Abstoßungskraft zum Empfangsgefäß wird?

Dadurch, dass das Geschöpf, der Gast, das zurückweist, was ihm der Hausherr gibt, ermöglicht er sich dadurch danach zu empfangen, weil er sein Ego beruhigt, die Scham. So kommt heraus, dass er danach zu einer solchen Ebene gelangt, dass so wie der Hausherr ihm Gutes tun möchte, indem er ihm die Bewirtung präsentiert, er nichts Materielles hat, dem Hausherrn zu geben, sondern er erhebt sich zu einer solchen Ebene, dass er dem Hausherrn Gutes tut, indem er von ihm empfängt. Das heißt, er will sozusagen nicht essen, aber ist bereit, es zu tun, weil im Hausherrn ein Mangel zu geben ist und er sozusagen nach dem Zimzum, der die Annahme der Mahlzeit verweigerte, jetzt sich öffnet und bereit ist, dem Hausherrn Gutes zu tun.

Das heißt, wer tut hier mehr Gutes, einer dem anderen? Der Gast tut dem Hausherrn Gutes. Obwohl anfangs der Hausherr dem Gast geben will und er hat, was zu geben, und er ist voll mit Fülle und mit Liebe zum Gast und mit allem, und der Gast hat anfangs gar nichts, wie die Menschen in dieser Welt, anfangs haben sie gar nichts gegenüber dem Hausherrn, aber dadurch, dass wir beginnen zu fühlen, dass es einen Hausherrn gibt, und dass er will, dass wir in Verbindung mit ihm treten und er alle möglichen Handlungen macht, damit wir uns auf ihn beziehen, auf ihn achten, ihm Gutes tun, voranschreiten, handeln, so kommt heraus, dass wir aus seiner Liebe zu uns beginnen, daraus Kräfte und Fähigkeiten zu erhalten, Handlungen ihm gegenüber zu machen, sodass das, was ich von ihm empfange, nicht wie Empfangen sein wird, sondern wie Geben.

Schau auf ein kleines Baby, ein kleines Kind, dem die Mutter irgendeinen Löffel Brei in den Mund schieben will, alle möglichen Dinge, und es nimmt an, welchen Genuss hat sie davon, dass es annimmt, und jedes Mal, wenn es mehr annimmt, welchen Genuss fühlt sie. Fühlt sie, dass es von ihr empfängt? Sie fühlt dabei in sich, dass es ihr gibt, ihr Genuss gibt. Nicht wie viele Gramm Brei sie ihm gibt, sondern es gibt ihr emotionalen Genuss, der sie erfüllt, das ist es, was wir sehen.

Das heißt, zwar empfangen wir vom Schöpfer und können von ihm alle möglichen Dinge empfangen, aber sogar in dieser Welt, wenn ich fühle, dass ich alles, was es in dieser Welt gibt, vom Schöpfer empfange und ich mich zu einer Stufe erheben kann, dass ich ihm dafür danke, dann befinden wir uns bereits in Verbindung mit ihm. Das ist es, was wir danach entdecken, auf dem spirituellen Weg, danach werden wir entdecken, dass die Wahrheit ist, dass die ganze Welt Handlungen des Gebens macht, nur sind sie sich dessen nicht bewusst. Und das ist der Unterschied zwischen uns und der ganzen Welt, dass wir uns dessen bewusst sind, dass wir dem Schöpfer Gutes tun, mit ihm in Kontakt treten, in Gleichheit der Form, aber die Wahrheit ist, dass die ganze Welt so handelt, nur ohne Wissen.

Schüler: Ich habe entdeckt, dass auch wenn du etwas Bitteres empfängst, aber weißt, dass es vom Schöpfer ist, es sozusagen völlig süß wird. Aber ich wollte fragen, müssen wir dennoch diesen anfänglichen Geschmack in Malchut fühlen oder sollen wir immer im Or Choser arbeiten?

Du wirst mit all deinen Versuchen fortfahren und uns danach davon erzählen. Ich will dir nicht die Enthüllung all der verschiedenen Zustände verderben.

Frage: Setzt sich die Eigenschaft des Zimzum, die Qualität des Zimzum und all die Dinge, während wir Zimzum machen, als Grundlage, als Basis für die neuen Kelim fort?

Ja, nur.

Frage: Also gibt es hier eigentlich zwei Handlungen, es gibt hier eine Entscheidung, nachdem der Hausherr den Gast bedrängt, und dann das Empfangen selbst?

Ja.

Frage: Gehen die Awiut des Massach und die Kashiut in direktem Verhältnis zueinander?

Ja, es gibt eine Verbindung zwischen ihnen und sie arbeiten immer zusammen. Wenn es das richtige Kli ist, dann muss die Awiut des Willens zu empfangen, der im Kli ist, in Gleichheit sein, in Synchronisation als Widerstandskraft zu jenem Willen, der in der Awiut ist, und das nennt sich "Massach". Und gerade "Jeder, der größer ist als sein Freund, dessen Trieb ist größer als er", die Größe wird nach dem Massach und Or Choser gemessen, und der Trieb wird nach der Awiut gemessen und sie alle sind zusammen ausgeglichen, beide sind zueinander ausgeglichen.

Frage: Baal HaSulam schreibt "denn der Hunger und der Appetit, die die gewöhnlichen Empfangsgefäße sind, wurden hier davon disqualifiziert, Empfangsgefäße zu sein wegen der Scham und der Erniedrigung, ein Geschenk vom Freund zu empfangen". Warum nennt sich das Geben, wenn es aus Scham und Erniedrigung ist?

Weil er dank ihrer, auf ihrer Grundlage das Geben aufbaut. Du kannst kein Geben aus dem Gefühl von Hunger und Appetit aufbauen, sondern aus den ihnen entgegengesetzten Formen.

Schüler: Das ist klar, aber warum nicht aus dem Gefühl der Größe des Schöpfers?

Zuerst gibt es Hunger und Appetit, dagegen baut er die Form des Widerstands dazu auf, zu Hunger und Appetit, weil er eine Handlung des Gebens gegenüber dem Schöpfer machen will, und daraus führt er bereits eine Handlung aus.

Schüler: Ist es bei uns auch so?

Wie kann man es anders machen?

Schüler: Im ersten Teil habe ich gehört, dass Sie sagten, man muss klären, ob ich Handlungen des Gebens an die Freunde mache, weil ich mich schäme oder aus der Größe des Schöpfers.

Ja. Wenn ich mich schäme, ist es auf der Ebene dieser Welt, wenn wegen der Größe des Schöpfers, dann benutze ich bereits die Freunde als Mittel, um zum Schöpfer zu gelangen.

Schüler: Daher die Frage, wie macht man diese Klärung?

Es muss dem Menschen klar sein, was ihn antreibt. Ich befinde mich in der Gruppe und was will ich dann, oder ich will die Beziehungen zu mir in der Gruppe nur ordnen, in jener Schicht, in jenem Bereich, oder ich will mich darüber erheben und es als Mittel zum Aufstieg zum Schöpfer benutzen.

Schüler: Diese Entwicklung der Größe des Schöpfers im Menschen, sodass dies jetzt der Grund ist, weswegen er Handlungen macht, während er vorher wegen Scham und allen möglichen materiellen Gründen handelte, wie geschieht dieser Übergang?

Darüber haben wir bereits im ersten Teil des Unterrichts gesprochen. Dass ich zwar fühle, dass ich irgendeine materielle Handlung machen will, aber ich kann mir vorstellen, dass ich dem Schöpfer Befriedigung bereiten will und deshalb, anstatt meinem Ego Genuss zu bereiten, es in irgendeiner Form zu füllen, werde ich eine andere Handlung machen, ich werde gegen mein Ego eine Handlung machen, die in den Augen des Schöpfers Gefallen findet, gegenüber dem Zehner normalerweise oder gegenüber unserem gemeinsamen Kli, gegenüber der Verbreitung der Weisheit der Kabbala, wodurch wir den Namen des Schöpfers verbreiten, die Methode, wie man ihn erlangt, an jeden. Und dann tausche ich dies gegen jenes aus, obwohl ich stattdessen lieber liegen und mich nicht bewegen würde, ausruhen. Hier richte ich mich wirklich auf und verpflichte mich so zu einer Handlung des Gebens.

Schüler: Und wenn ich mich zu jener Handlung des Gebens verpflichte, Verbreitung, Handlung gegenüber der Gruppe, Handlung gegenüber dem Zehner, und ich erkenne, dass es aus dem Grund ist, dass es mir unangenehm ist, aus einer solchen einfachen menschlichen egoistischen Berechnung, wie verwandle ich das jetzt in "um zu geben dem Schöpfer"?

Wenn du weißt, dass du eine egoistische Handlung vor dir hast und du sie ersetzen kannst, dich erheben kannst, indem du an die Größe des Schöpfers denkst und dich auf ihn ausrichtest, dann sagen wir, dass es bereits eine spirituelle Handlung ist.

Schüler: Was mache ich? Ich erkenne, dass es wegen Scham ist, wegen Stolz, was mache ich jetzt?

Was wegen Scham und Stolz?

Schüler: Wegen Scham komme ich pünktlich zum Unterricht, wegen Stolz gehe ich und verbreite, wegen allen möglichen egoistischen Berechnungen, wie verwandle ich das in "um dem Schöpfer Befriedigung zu bereiten aus seiner Größe"?

Das ist nicht einfach. Du musst die Größe des Schöpfers erheben, dass sie vor dir ist, dass sie in dir eingeschrieben ist, mehr als die Größe der Gruppe und der Freunde, und auch nicht dagegen, gegen sie, sondern dafür. Das ist nicht einfach. Ein nicht korrektes Beispiel zu nehmen, noch nicht zur Ausführung.

Frage: Es steht geschrieben "dass nach dem Zimzum die Bchina Dalet davon disqualifiziert wurde, ein Empfangsgefäß für die Zehn Sefirot zu sein". Können Sie das erklären?

Malchut de Ejn Sof, als sie das ganze Licht Ejn Sof von Keter de Ejn Sof empfing, durch alle vier Bchinot, empfing sie es, fühlte sie, dass dieses Licht, das zu ihr vom Keter kam, von der Wurzel, sie vollständig erfüllt, und ihr wirklich gar nichts Leeres bleibt, sie fühlt nicht ihren vorherigen Willen, der genießen will, sondern genießt in allem vollständig. Aber nachdem sie sich mit diesem unendlichen Genuss füllte, das heißt grenzenlosen, fügte sich in diesem Genuss eine neue Unterscheidung hinzu, die das Gefühl des Gebers ist. Dass der Geber der Gebende ist, der Geber, der vollständige Unendliche, und sie dagegen vollständig vollständig entgegengesetzt zu ihm ist, verachtenswert, niedrig, befindet sich wirklich in einer Form, die dem Ausströmenden, dem Gebenden entgegengesetzt ist. Dieses Gefühl, zwar ist sie voll mit Genuss in ihrem Willen zu empfangen, aber gerade wenn sie voll ist mit unendlichem Genuss, erweckt er in ihr, wie verachtenswert sie ist, niedrig im Vergleich zu ihm, im Vergleich zur Wurzel, im Vergleich zur Quelle, und das ist es, was sie nicht ertragen kann.

Das heißt, Zimzum kommt nicht daher, dass sie nichts hat, sondern Zimzum kommt daher, dass sie fühlt, wie sehr sie in ihrer Eigenschaft dem Schöpfer entgegengesetzt ist, und das nennt sich, dass Scham geboren wurde. Dass sie ganz empfängt und nur empfangen will und nur vom Empfangen genießt, gar nichts hat sie, während ihre Wurzel der Gebende ist, der Liebende, der Geber und zu allem für sie bereit ist. Und die Kluft zwischen den Gefühlen, zwischen einer Natur und der zweiten Natur, ist unendlich, und sie gebiert Scham, die es vorher nicht gab. Die Scham ist eine sehr große Kraft in der ganzen Schöpfung. Menschen sind fähig, sogar gewöhnliche Menschen, alles zu tun, nur nicht zur Scham zu gelangen. Man kann sagen, dass alle Handlungen, die wir in unserem Leben machen, nachdem wir über die Ebene der Babys hinauswachsen, sagen wir ab dem Alter von 5-6, alles machen wir aus Scham, um nicht den Willen zu empfangen in uns zu beschädigen, dass er sich schämt. Nicht ihn zu benutzen, um zu geben, sondern ihn zu benutzen, um ihm keinen Schaden zuzufügen. So sind alle Menschen in dieser Welt.

Die ganze Menschheit und der ganze Prozess, den wir durchlaufen, unsere ganze Zivilisation ist ganz aufgebaut aus winzigen Menschen, von denen jeder nur darauf achtet, nicht zur Scham zu gelangen, in allen möglichen Stufen, und das ist eigentlich unsere Existenz, wirklich sehr erbärmlich. So halten wir uns eigentlich die ganze Zeit nur, um nicht zur Scham zu gelangen. Schaut, wie jeder einzelne sich verhält, in jeder Sache im Leben, es ist zuallererst einzig und allein, sich über die mögliche Scham zu erheben, und sich noch mehr wenn möglich der Herrschaft zu nähern, was das Gegenteil von Scham ist. Und das ist unsere elende Existenz.

Frage: Der Motor der ganzen Möglichkeit, das Empfangen in Geben zu verwandeln, ist die Größe und Wichtigkeit des Schöpfers, die die Scham und die anderen Dinge erschafft, die Fähigkeit zu verweigern. Kommen die Unterscheidungen von selbst in dem Moment, wo wir an der Größe und an der Wichtigkeit arbeiten?

Nein. Das ist die Hauptsache, die Größe und Wichtigkeit des Schöpfers zu erheben, aber in der Zwischenzeit, wenn wir ihn nicht fühlen, dann haben wir stattdessen den Zehner. Und nicht zu denken, dass es irgendein Ersatz ist, dass wir irgendetwas Unwirkliches erhalten haben. Sondern gerade je mehr der Zehner immer wirklicher wird wie der Schöpfer, schreiten wir immer mehr voran, den Schöpfer zu orten und vor ihm in der richtigen Form zu erscheinen. Das ist eine Sache.

Zweite Sache, das ist Scham. Je mehr wir unsere Handlungen nach dieser Unterscheidung der Scham prüfen, werden wir sehen, was Scham gegenüber der Menschheit ist, gegenüber der Gruppe, gegenüber den Menschen, gegenüber dem Schöpfer, und so werden wir voranschreiten. Nur werden wir verstehen, wie sehr diese Kraft uns hilft, unser Ego zu stabilisieren, unseren Willen zu empfangen in der richtigen, spirituellen Form. Die Scham hilft uns sehr.

Schüler: Die Frage ist, ob die Scham ein Ergebnis ist, oder ob wir auch in irgendeiner Weise an ihr arbeiten müssen?

Die Scham ist ein Ergebnis des Erscheinens des Geschenks vom Schöpfer im egoistischen Willen zu empfangen, wie es in Malchut de Ejn Sof war, dort ist die Quelle der Scham.

Frage: Im Beispiel ist von Freunden die Rede, und dass wir Freunde sind, hilft mir, an der Scham zu arbeiten und sie in Geben zu verwandeln. Aber mit dem Schöpfer sind wir keine Freunde, wir sind vollständig entgegengesetzt, obwohl ich seine Größe entdecke, wie kann ich meine Scham ihm gegenüber überwinden?

Danach wirst du beginnen zu fühlen, dass du ihm gegenüber Scham hast, nur schrittweise. Jetzt ist es nicht so. Denn wenn sich dir heute Scham gegenüber dem Schöpfer enthüllen würde, könntest du nicht existieren. Es ist wie ein Baby, das sich nicht vor der Mutter schämt und überhaupt vor der ganzen Welt, und dann, je mehr es wächst, ein kleiner Mensch wird, größer, größer, dann beginnt es entsprechend seinem Selbstgefühl auch zwischen sich und der Umgebung zu unterscheiden und dementsprechend sich zu schämen.

Es gibt solche, die diese Scham mit Frechheit bedecken wollen und daraus kommen alle möglichen Phänomene bei den Menschen. Es gibt solche, die es mit allen möglichen Formen ihrer Geschäfte bedecken wollen, um sich zu unterscheiden und so weiter. Es gibt solche, die sich Philosophie aneignen, Religion und so weiter. Alles, um die Scham zu bedecken. Wir werden noch an all diesen Dingen arbeiten, es ist eine sehr breite Sache. Aber letztendlich müssen wir der Scham danken, wie sehr sie uns hilft, zu einem Zustand zu gelangen, dass wir uns dem Schöpfer nähern, ihn orten, an ihm anhaften können.

Die Scham ist eine sehr, sehr große Kraft, sie kommt zu uns von Malchut de Ejn Sof. Und die Scham ist, wie Rabash sagte, die Scham ist eine Schöpfung für sich, soweit sogar. Merkt euch das, dass Scham eine Schöpfung für sich ist, und wir werden noch über verschiedene Dinge darüber sprechen. Und die Verbindung zwischen Scham und Stolz und der Möglichkeit, sie durch Massachim zu überwinden, das baut in uns alle möglichen Stile dieser Verbindungen auf, und dann kommen wir dazu, dass jeder einzelne zu irgendeinem Beruf kommt, zu irgendeiner Arbeit, zu irgendeiner Beschäftigung, zu irgendeiner Lebensform, einem Stil, und alles, um die Scham zu bedecken. So bauen wir Familien, Gesellschaften, Staaten und alles auf. Schaut, jetzt ist es sehr klar, was die Russen machen, die Amerikaner, die Chinesen, um die Scham zu bedecken. Seht, womit die Welt spielt und ihr ist nichts egal, sogar zu sterben, nur um die Scham zu bedecken. Wir werden noch diese große Sache lernen.

Frage: Kommt die Scham davon, dass der Gast es nicht schafft, den Hausherrn als Quelle des Genusses zu fühlen, oder vom Empfangen des Genusses selbst?

Gerade wenn der Gast den Hausherrn entdeckt, dass der Hausherr die Quelle des Genusses ist und der Gast die Quelle des Mangels ist. Und von der Kluft zwischen ihnen, und nicht genau von der Kluft zwischen ihnen, sondern von ihrer Stellung, und noch genauer von der Quelle ihres Willens zueinander, gibt es das Gefühl der Scham. Solange ein Kind nicht erkennt, dass Mama ihm gibt und er empfängt, und er so einer ist, der nur empfängt, macht er keine Rechnung mit ihr, er hat überhaupt keine Scham und nichts. Erst wenn er selbst groß wird, und noch mehr, besonders wenn er beginnt, auch seinen Kindern zu geben, dann beginnt er die Natur der Mutter zu verstehen und was sie für ihn getan hat, und dann entdeckt er entsprechend die Scham ihr gegenüber.

Das ist schon nicht mehr genau Scham, das ist mit Liebe bedeckt. Wir werden lernen, wie diese Graphen kommen und sich gegenseitig in der Menschheit bedecken. Aber es ist interessant, wie wir existieren. Einmal, wenn das mehr und mehr enthüllt wird, wird die Menschheit viel über sich selbst wissen.

Frage: Wenn ich Scham vor meinen Freunden fühle, dass ich ihnen schaden will, was ist der richtige Weg, mit der Scham zu arbeiten?

Sie gegen Liebe auszutauschen. Von den Freunden zu bitten, vom Schöpfer zu bitten, alle Handlungen zu machen, damit anstelle jener Scham, die du fühlst, und wie du vorher ihnen etwas Schlechtes tun oder sie ausnutzen wolltest, und jetzt willst du, dass dort Liebe sein soll. Dann wird dir genau das herauskommen, was Rabash uns über die Artikel der Gruppe schreibt.

Frage: Die Sache mit der Scham verstehe ich, dass es etwas ist, das in jedem von uns existiert und es ist sehr aufregend im Leben. Warum gibt es Unwillen und Ablehnung beim Empfang eines Geschenks von einem Freund, warum wird ein Geschenk von einem Freund als Erniedrigung betrachtet?

Warum existiert das nicht im Unbelebten, Pflanzlichen und Tierischen?

Schüler: Weil es keine solche Entwicklung wie beim Menschen hat.

Was ist also die Entwicklung beim Menschen? Und vielleicht auch nicht alle Menschen, aber was stört den Menschen, vom anderen frei zu empfangen?

Schüler: Zwar stört die Scham. Aber wenn ein Mensch ein Geschenk von einem Freund aus Liebe empfängt, was eine natürliche Sache ist, sollte es keine Erniedrigung sein. Warum sollte es wie in einem Zustand der Ablehnung sein, warum es nicht mit Liebe empfangen?

Es ist eine Sache, dass du die Liebe des Freundes nicht fühlst und vielleicht kannst du ihm nicht mit demselben antworten, und deshalb lehnst du ab, um nicht verpflichtet zu bleiben. Wenn es wirklich Freunde sind, gibt es kein Problem.

Schüler: Ein Geschenk von einem Freund zu empfangen, sollte keine Scham, Erniedrigung oder Ablehnung geben.

Richtig. Wenn es ein Freund ist, sollte es wirklich keine negative Beziehung geben, sondern nur Geschenk und Liebe und Enthüllung, denn was ist ein Geschenk? Enthüllung der Liebe.

Schüler: Was ist also ein Freund?

Ein Freund ist ein untrennbarer Teil von mir beim Erreichen des Schöpfers.

Frage: Wird der Zimzum einmal gemacht und dann arbeitet man einfach damit, oder macht man das jedes Mal neu?

Jedes Mal. Jedes Mal vor jeder einzelnen Handlung musst du dich so einrichten, dass das, was du jetzt machst, nicht ist, um zu empfangen. Das heißt, du stellst dich unter den Zimzum.

Frage: Vor nicht langer Zeit hast du gesagt, dass sich alles um den Stolz dreht. Kann man sagen, dass der Stolz die Eigenschaft des Schutzes vor der Scham ist?

Ja.

Frage: Das Beispiel vom Gast und Hausherrn scheint immer nah und verständlich. Aber der Gast ist erwachsen, er versteht, gegenüber wem er sich anstrengt, vor wem er sich befindet. In unserem Zustand, wenn wir noch nicht einmal in den Zustand des Embryos eingetreten sind, können wir dieses Beispiel praktisch verwenden?

Sicher ja.

Frage: Wenn alle Zustände vom Schöpfer kommen, dann kommt auch die Scham vom Schöpfer. Was ist meine Beteiligung an dieser Scham, was kann ich tun, um sie zu überwinden?

Handlungen zu machen, wie wir über den Hausherrn und den Gast gesprochen haben. Dass wir das richtig behandeln, dass ich in irgendeiner Form eine Handlung gegen das machen muss, was man mir tut. Man macht mir ein Geschenk. Womit bedecke ich das Geschenk? Und nicht, dass ich es bedecke, um keine Scham zu fühlen, sondern um die Verbindung zwischen uns zu stärken. Wenn einer jetzt erscheint und seine Liebe zu mir enthüllt, wie verbinde ich mich zurück mit ihm und enthülle meine Liebe zu ihm, und dass unsere Verbindung gegenseitig sein wird. Das ist es, was man tun muss.

Frage: Auch nach der Zurückweisung empfängt der Gast immer noch in denselben Kelim der Malchut. Warum heißt das neue Kelim?

Neue Absicht. Denn er kehrt zurück und empfängt jetzt vom Hausherrn, nach der Zurückweisung, und hat schon davon neue Genüsse und neue Beziehungen mit dem Hausherrn. Jetzt treten sie in gegenseitige Verbindung ein.

Abschnitt 19

"Wie wir oben schon sagten, gelten die ersten drei Bchinot (Gimel Bchinot) noch nicht als ein Kli, sondern nur Bchina Dalet ist ein wahres Kli. Da diese ersten drei Bchinot die Ursache und Voraussetzung sind – die Phasen, die der Erschaffung von Bchina Dalet und ihrer Vollendung vorangehen –, übernahm Bchina Dalet deren Eigenschaften und vervollständigte ihre eigene Entwicklung. Diese Gimel Bchinot waren sozusagen darin eingeprägt und schufen innerhalb von Bchina Dalet ihre eigenen vier Stufen, je nach dem Ausmaß des Verlangens zu empfangen.

  1. Alles beginnt mit Bchina Alef – das geringste Maß der Eigenschaft zu empfangen.

  2. Danach Bchina Bet, die merklich „gröber“ ist (mit mehr Awiut) als Bchina Alef, das heißt, ein höheres Maß der Eigenschaft zu empfangen hat.

  3. Bchina Gimel hat in ihrer Eigenschaft zu empfangen Awiut, die noch „gröber“ ist als die von Bchina Bet.

  4. Schließlich entwickelt sich Bchina Dalet, die die „gröbste“ Awiut unter allen enthält; das entspricht der perfekten Eigenschaft zu empfangen, welche die höchste, vollkommene Stufe erreicht hat.

  5. Es muss auch unterschieden werden, dass die Wurzel der vier Bchinot, Keter, welche die reinste von allen ist, ebenfalls in Bchina Dalet enthalten ist[5].

Also haben wir alle fünf Unterscheidungen des Verlangens zu empfangen genannt, die in Bchina Dalet eingeschlossen sind. Sie werden auch mit den Namen der Zehn Sefirot KaCHaB TuM benannt, die in Bchina Dalet eingeschlossen sind, denn Dalet (vier) Bchinot sind: CHuB TuM (Chochma und Bina, Tiferet und Malchut), und die Wurzel wird Keter genannt."

Frage: Das Thema der Scham ist sehr interessant und wir befinden uns in einer Zeit, in der das Desinteresse, das Menschen am Leben zeigen, sie praktisch aus der Gesellschaft hinauswirft. Wie könnte man in ihnen Scham erwecken, damit die Menschheit beginnt, gemeinsam mit uns im Prozess der Enthüllung der Höheren Kraft zu gehen und nicht zu Drogen, zum Trinken, zu allen möglichen Dingen geworfen zu werden, die wirklich aus dem Lebenskreis herausgehen?

Ich bin nicht so sehr in derselben Richtung, wie du in der Menschheit festlegen willst. Dass sie aus Scham voranschreiten, aus der Erkenntnis des Bösen, daraus, dass sie sich für etwas schämen, ich denke, die Menschheit schämt sich nicht, sie ist sehr weit von Scham entfernt. Die Scham kommt, wie Baal HaSulam schreibt, zu hohen, besonderen Seelen in unserer Welt und nicht zur Menschheit, zu den normalen Menschen. Wofür schämen sie sich? Sie haben nur, sich übereinander zu erheben. Das ist es, was sie haben, sich zu erheben, noch mehr Quellen des Stolzes zu finden, und das war's.

Deshalb kann die Scham nicht als Ursache für Korrekturen und richtigen Fortschritt sein. Scham zu erwecken ist nicht gut, der Mensch will nicht, er flieht die ganze Zeit, er baut gerade den ganzen Prozess seiner Entwicklung und der Gesellschaft und des Staates und der Welt auf, um sich nicht zu schämen. Unser Motto, das Ziel unserer ganzen Entwicklung, ist es, sich nicht zu schämen, die Scham zu verbergen. Und die Menschheit wird sehen, worauf sie geht, Kriege, Probleme, Lügen, was die Staaten miteinander machen und so weiter, alles nur um stolz zu sein und nicht um sich zu schämen. Das ist eigentlich der Antrieb, der egoistische Wille verpflichtet so zu handeln. Und etwas Gegenteiliges davon zu tun ist nicht richtig und unmöglich.

Frage: Hat die Scham eine Wurzel im Ego?

Ja, ich habe gesagt, dass Scham zum ersten Mal in Bchina Dalet der vier Bchinot de Or Yashar enthüllt wurde, als das Kli das Höhere Licht empfing und im Höheren Licht auch die Wurzel fühlte, das heißt Keter, Bchina Shoresh vom Höheren Licht, woher es kommt, und das Höhere Licht kommt aus absoluter Liebe, aus Geben ohne Grenze. Und er fühlte, außer dass er empfängt und sich füllt und genießt innerhalb von Empfangen und Genuss, fühlte er, woher das kommt. Denn in Bchina Dalet haben wir auch Bchinot Shoresh, Alef, Bet, Gimel, Dalet, und er fühlte die Ausbreitung des Genusses zu ihm von Bchina Shoresh bis Bchina Dalet in ihm.

Dann fühlte er, wie sehr er entgegengesetzt ist gemäß den Unterscheidungen von Geben und Empfangen, in Bchina Dalet der vier Bchinot de Or Yashar, in Malchut de Ejn Sof. Wie sehr diese Gegensätzlichkeit zwischen ihm und dem Ausströmenden gemäß Geben und Empfangen, gemäß ihrem Wesen, diese Unterscheidung ist von Ende zu Ende. Daraus wurde ihm ein Gefühl geboren, das "Scham" genannt wird, eine Kluft zwischen ihm und dem Ausströmenden, und er kann das nicht ertragen. Das ist die Ursache für den Zimzum, dass ihm keine Möglichkeit blieb, etwas zu tun. Anstelle des großen Genusses, den er in Malchut de Ejn Sof fühlte, Or Ejn Sof, ohne jegliche Begrenzungen, den Ausströmenden, wie er sich zu ihm verhält, ohne jegliche Begrenzungen, brachte ihn die Scham, die er fühlte, dazu, sich selbst einzuschränken und leer zu bleiben.

Deshalb, als ich Rabash genau über diesen Punkt fragte, erklärte er mir eine lange Erklärung, aber letztendlich ist die Zusammenfassung einfach: Die Scham ist eine Schöpfung für sich. Sie wurde vom Schöpfer geboren, der dem Geschöpf diese Eigenschaft gab, zwischen dem Ausströmenden und dem Ausgeströmten auf unerträgliche Weise zu fühlen. Und deshalb existieren wir dank dieser Scham und schreiten zur Korrektur voran und werden sie erreichen. Denn das kommt aus einem so hohen Zustand, dass wir sie nur korrigieren können, wenn wir zurück zu ihm kommen, und bis dahin werden wir nicht nachlassen.

Frage: Wie können wir die Scham bei jedem Bissen erwecken, den wir nehmen, wenn er nicht direkt auf den Schöpfer oder die Freunde gerichtet ist?

Sie wird sich enthüllen, langsam langsam wird sie sich enthüllen. Seht nur, wie sehr wir zur Korrektur der Scham in unserer Welt voranschreiten, wie sehr unsere Welt ohne Scham ist und Formen enthüllt, die der Scham entgegengesetzt sind. Wie sehr wir alle stolz sind und Staaten stolz sind und sie keine Scham haben, sondern nur, wer mit der Faust stärker ist als der andere. Das ist es, was geschieht. Es wird sich enthüllen, der wahre Zustand wird sich enthüllen. "Der Vorteil des Lichts aus der Dunkelheit", je mehr wir noch mehr und mehr in der Dunkelheit sind, nähern wir uns der Enthüllung des Lichts.

Frage: Können wir im Zehner einen Freund dazu bringen, sich zu schämen?

Wie? Erkläre.

Schüler: Ihm zu zeigen, wie sehr er nicht zum Geben passt.

Nur durch ein Beispiel, das sozusagen nicht auf ihn gerichtet ist. Wenn ihr euch schön zueinander verhaltet, dass er das sieht und versteht, dass er nicht wie ihr seid, aber nicht, dass ihr es ihm direkt sagt. Es sei denn, er schadet, wirklich dem Zehner schadet, dann könnt ihr, und auch nicht ihr, sondern jemand Besonderes, es gibt hier verschiedene solche Dinge, man muss sprechen, wie man sich ihm nähern und ihm erklären kann, dass diese Form nicht akzeptabel ist.

Versteht auch, dass es von seiner Grobheit abhängt, dass er eigentlich noch nicht versteht, noch nicht begreift. Es kann sein, dass er eine höhere Seele hat, und "jeder, der größer ist als sein Freund, dessen Trieb ist größer als seiner", und deshalb, weil er eine größere Grobheit hat, versteht er noch dieses Prinzip nicht, wie man sich über das Ego erhebt. Es kann sein, dass er das jahrelang nicht verstehen kann, bis das Höhere Licht Tropfen für Tropfen für Tropfen zu ihm einwirkt und dann beginnt er zu verstehen. Alles hängt von der Tiefe des Willens zu empfangen in der Seele ab.

Frage: Es fällt mir immer noch schwer zu verstehen, wie Malchut de Ejn Sof, die absolutes Empfangen ist, plötzlich Keter fühlen kann, die Quelle des Genusses, und sich dann einschränken? Denn Malchut de Ejn Sof ist Empfangen, Keter ist reines Geben.

In Malchut de Ejn Sof gibt es auch vier Bchinot. Wie in jeder einzelnen Bchina vier Bchinot sind, hat sie also Shoresh, Alef, Bet, Gimel, Dalet in Malchut de Ejn Sof, und deshalb fühlt sie alle Bchinot, die vor ihr sind, auch Keter und auch Bina, und fühlt auch sich selbst, und dann versteht sie, was zwischen ihnen geschieht, wie sehr sie geben, wie sehr sie empfängt, und wie sehr sie ihnen entgegengesetzt sind, und dann kommt zu ihr daraus das Gefühl der Scham.

Das ist die Kluft zwischen dem, dass sie sich selbst als Malchut de Malchut fühlt, und wie sehr sie Keter de Malchut und Bina de Malchut fühlt. All das bringt ihr dieses Gefühl, dass sie ihnen entgegengesetzt ist. Die Gegensätzlichkeit der Form wird hier Scham genannt.

Frage: Was fühlte Bchina Dalet in ihren drei ersten Bchinot, bevor sie Scham fühlte?

Sie fühlte die Eigenschaften des Schöpfers nicht in Bezug auf sie. Dass es einen Geber gibt und er gibt und er ist so und so, verhält sich gut zu ihr, aber fühlte nicht, wie sehr sie ihm entgegengesetzt ist bis Bchina Dalet in Dalet.

Frage: Es kommt heraus, dass Scham ein Ergebnis davon ist, dass wir gleichzeitig sowohl im Schöpfer als auch außerhalb von ihm sind?

Richtig.

Frage: Wenn wir uns mehr und mehr entwickeln, sehen wir, dass alles vom Schöpfer abhängt, und von der Scham weniger und weniger, gegenüber allem im Leben.

Inzwischen erscheint sicherlich keine Scham, sondern der Wille zu empfangen wird größer und größer. Und deshalb gibt es keine Scham, sondern das Gegenteil, es gibt Stolz und Frechheit. Aber mach dir keine Sorgen, nach einiger Zeit, es kann viel Zeit sein, werdet ihr fühlen, was Scham ist. Das ist wirklich ein Geschenk vom Schöpfer, denn das ist schon eine besondere Beziehung vom Schöpfer zu dir, sagen wir, der Schöpfer teilt dir mit, dass er das für dich tut. Und dann reagierst du verpflichtet darauf, dass "Oh, ich muss auch so handeln".

Damit werden wir uns heute verabschieden. Ich bitte darum, den Unterricht von Anfang bis Ende mindestens einmal zu hören. Zu hören und gute, richtige, präzise Fragen aufzuschreiben, und danach werden wir sie durchgehen. Es ist nicht wichtig, in welchen Sprachen, schreibt die Fragen auf, oder stellt sie danach, zwar weiß ich nicht, ob wir Zeit haben werden, aber schickt sie an BoardWorldKli in allen Sprachen und wir werden sie klären. Danach werden wir Unterrichte machen, Workshops, auch eine größere Versammlung. Hoffen wir, dass wir bald auch einen Kongress machen können.

Eigentlich bitte ich nur darum, wenn ihr nicht noch einmal über die Unterrichte geht, ist das wirklich ein großer Verlust. Ein großer Verlust. Man muss mindestens noch einmal über den Unterricht gehen.

(Ende des Unterrichts)