Tägliche Lektion3. Jan. 2002

Rabash. Art. 4 (1985). These Are the Generations of Noah

Rabash. Art. 4 (1985). These Are the Generations of Noah

3. Jan. 2002

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Morgenunterricht 03.01.2002

Buch „Schriften des Rabasch", Teil „Stufen der Leiter", Band 1, S. 31 Artikel „Dies sind die Generationen Noachs" Rabash-Noah_p.31_03-01-2002

17:34 Wir haben jetzt den Artikel „Dies sind die Generationen Noachs" gelesen. „Dies sind die Generationen Noachs", ein Artikel aus „Stufen der Leiter", Band 1, Seite 31. Was für Generationen Noachs, was heißt das, Generationen? Dass er zunächst einmal „ein gerechter, untadeliger Mann in seinen Generationen" war, das heißt auf seiner Stufe. Und „mit dem Elohim wandelte Noach", das heißt, er ging in den Eigenschaften Elohims, Bina. Gerecht nennt man Bina, untadelig nennt man Bina, und Elohim ist Bina. Noach, das sind Gefäße des Gebens, eine Vorbereitung. Wohingegen Abraham schon derjenige ist, der sich mit Gefäßen des Empfangens beschäftigt; von ihm heißt es schon, dass er den Weg Abrahams geht. Zuerst erwirbt man Gefäße des Gebens, die Eigenschaften des Schöpfers, danach korrigiert man mit den Eigenschaften des Schöpfers die Eigenschaften des Geschöpfs. Das ist im Grunde der Prozess.

Um zu diesem Prozess zu kommen, musste es eine Vermischung zwischen Gefäßen des Gebens und Gefäßen des Empfangens geben. Der Schöpfer muss eintreten, sich im Inneren des Geschöpfs niederlassen, es zerbrechen. Das Geschöpf muss zu einem Zustand kommen, in dem es – ausgehend davon, dass es sich selbst als vollständig empfindet, mit Kraft, mit Verständnis, mit Verstand, mit der Fähigkeit, etwas zu erreichen, etwas zu fühlen, das Leben zu beherrschen – zu einem Zustand kommen muss, in dem es fühlt, in sich entdeckt, dass es ein zerbrochenes Gefäß ist, dass bei ihm alles vermischt ist, dass es sich in jedem Gedanken, in jeder Handlung, in jeder seiner Ansichten geradezu in zwei einander widersprechende Teile aufteilt, die in seinem Kopf hin und her rennen, mal so, mal so.

20:25 Wenn man zu so einem Zustand kommt, dann kommt man schon dahin, dass man sich nicht mehr als kraftvoll und gerecht empfindet, sondern im Gegenteil, dass man anfangen kann, Korrekturen zu machen, aus der Vermischung von Gefäßen des Gebens mit Gefäßen des Empfangens heraus. Und je weiter er geht und die Erfahrung sammelt, dann sieht er, dass er ganz aus Gefäßen des Empfangens besteht und keinerlei Kräfte aus sich selbst hat, und Gefäße des Gebens – wenn sie von oben kommen, dann kann es sein, ja; nur unter dieser Bedingung wird er Hilfe und Unterstützung bekommen, etwas, womit er mit seiner Natur etwas machen kann. Und er sieht, dass es geradezu eine völlige Trennung gibt zwischen ihm und den Gefäßen des Gebens, zwischen dem Willen zu geben, zwischen dem Schöpfer, den Kräften Elohims.

Und in diesem Zustand kommt er dahin, dass er außerdem anfängt, seine eigenen Gefäße zu hassen und das zu lieben, was über ihm ist, über dem Machsom, auf der anderen Seite. Bis dieses Gefühl bei ihm anfängt, sich so weit zu festigen, dass er wirklich nicht anders existieren kann, es sei denn, er bekommt Eigenschaften des Gebens anstelle seiner eigenen Eigenschaften. Dann bekommt er von oben Kraft, einen Zimzum über seine Eigenschaften zu machen und anzufangen, Eigenschaften des Gebens zu erwerben. Das heißt, der Mensch durchläuft auf dem Weg Stufen, von dem, der sich für gerecht hält, bis er sieht, dass er nicht so gerecht ist.

Das heißt, wenn er sich als gerecht sieht, dann spürt er sich überhaupt nicht selbst, dann sind in ihm Gefäße des Empfangens und Gefäße des Gebens noch nicht vermischt. Sobald er vom Punkt im Herzen aus anfängt, an sich zu arbeiten, dann fangen Gefäße des Gebens an, immer mehr in ihm zu wirken, dann fängt er an zu sehen, dass er aus zwei entgegengesetzten Dingen besteht, und die rennen die ganze Zeit in ihm hin und her, und er kennt keine Ruhe, was und wie er tun und denken soll. Bis er anfängt – wenn sich die Gefäße des Gebens in ihm weiter vermehren, in der Vermischung mit Gefäßen des Empfangens –, dann sieht er, dass die Natur des Empfangens schlechter ist als die des Gebens.

Und danach sieht er, dass er die Natur des Gebens überhaupt nicht hat, nur die des Empfangens. Und danach fängt er an, die Natur des Empfangens zu hassen und die Natur des Gebens zu lieben, und zu sehen, dass alle guten Dinge jenseits des Machsom sind und er unterhalb davon. Bis er sich so sehr zu dem hingezogen fühlt, was jenseits des Machsom ist, dass er bereit ist, auf alles zu verzichten, was er hat, und das mit Freude, und dann, wenn die Kraft von oben kommt, nimmt er sie geradezu mit Segen auf. Also all die Übe... all diese Stufen, die der Mensch jedes Mal durchläuft, die zeigen sich auch nicht klar auf einmal, sodass der Mensch wüsste, was er durchmacht. Das geht so und sammelt sich an.

Mal geht er also – einen Teil des Weges geht er, wie geschrieben steht „mit dem Elohim wandelte Noach" – und mal geht er schon in den Gefäßen, wie Abraham in ihnen geht; bei Abraham wurde ja auch von Awram zu Awraham die Namensänderung an ihm vollzogen, das heißt eine Ortsveränderung, und zwar dadurch, dass er den Machsom überschreitet. „Der Hebräer (haIwri)" kommt daher, dass er die Grenze zwischen den zwei Welten überschritten hat.

Gibt es Fragen? Ja.

25:08 Schüler: Was ist der Unterschied zwischen dem Zerbrechen und einem Zustand, in dem ein Mensch von Zustand zu Zustand übergeht?

Rav: Uns passiert niemals ein Zerbrechen. Wir sind Ergebnisse aus dem Zerbrechen Adam haRishons, Ergebnisse aus dem, was davor war – auch da gab es ein Zerbrechen, als Vorbereitung, in den Welten. Die Welten gehören nicht zu uns, die Welten sind ein äußerer Mechanismus, wo es ein Zerbrechen gab, damit es in den Welten all die Beziehungen, all die Fähigkeiten gibt, wie man danach mit der Seele, mit dem Menschen umgeht. Nachdem es ein Zerbrechen in der Welt Nekudim gab und danach eine Korrektur in der Welt Azilut für die Welt Nekudim, und nichts mehr übrig blieb zu korrigieren außer dem Lev haEven (dem steinernen Herzen), ja? – außer dem Ende der Korrektur. Bis zum Ende der Korrektur wurden die Welten korrigiert.

Danach wurde Adam haRishon geboren und zerbrach ebenfalls. Und all seine Teile, die noch und noch und noch weitere Zerbrechen durchmachten und die bis zum allerniedrigsten Ort hinabfallen, wo es an diesem Ort schon nicht einmal mehr eine Notwendigkeit der Korrektur gibt – so weit fallen sie hinunter. Das nennt man diese Welt, wo man hier nichts zu korrigieren braucht, sondern nur, wenn ein Punkt sich im Inneren des Menschen offenbart, ein Punkt im Herzen, dann hat er schon etwas zu tun, hat er etwas, womit er sich beschäftigen kann. Und wir beschäftigen uns schon von unten nach oben mit der Arbeit, den Punkt im Herzen zu entwickeln.

Also, was ist die Frage? Dadurch, dass wir anfangen, von unten nach oben zu arbeiten, müssen wir keine Zerbrechen durchmachen. Es gibt keine Zerbrechen. Von unten nach oben steigt man im Heiligen auf und steigt nicht im Heiligen ab; wir erwerben nur jedes Mal eine immer höhere und höhere und höhere Stufe. Auch wenn es uns manchmal so scheint, als gingen wir in unserem Gefühl in schlechtere Stufen hinein – weil unser Gefühl im Willen zu empfangen ist, in unserem Ego –, dann bestimmen oder messen, wiegen wir, was wir im Egoismus haben, im Willen zu empfangen. Und deshalb ist das eine Sache, die nicht mit dem Ziel der Schöpfung zusammengeht.

Es kann sein, dass ich in Bezug auf das Ziel der Schöpfung höher bin und in meinen egoistischen Gefäßen des Empfangens fühle, dass ich gar nichts habe. Ich habe gar nichts, also scheint es mir, dass ich weiter vom Ziel entfernt bin, denn das Ziel müsste sein, dass ich alles habe. Du verstehst. Aber ich habe alles in den Gefäßen des Gebens, und in den Gefäßen des Empfangens werde ich gar nichts haben. Wenn also der Mensch mit dem Verstand seinen Zustand prüft, dann kann er den Schöpfer durchaus rechtfertigen. Aber wenn er mit dem Verstand nicht rechtfertigen kann, sich selbst nicht prüfen kann, dann ist er dem Gefühl nach mal in guter Stimmung und mal in schlechter Stimmung.

Wenn er nach der Stimmung abwägt, wie sein Zustand ist, dann kann man ihn überhaupt nicht wie einen Gerechten oder wie einen Bösewicht behandeln. Man muss ihn nur wie ein Tier behandeln, denn ein Tier handelt nur aus dem Gefühl heraus. Und der Mensch handelt aus dem Verstand heraus. Was heißt aus dem Verstand heraus? Dass er mit dem Verstand das Gefühl prüft. Behüte und bewahre, der Mensch ist keine Maschine, sondern er hat ein Mocha (Gehirn) und er hat ein Liba (Herz), und seine Korrektur besteht darin, dass Wahrheit und Lüge bei ihm wichtiger sind als bitter und süß. Das ist alles.

Habe ich nicht geantwortet? Ja. Ja.

29:57 Schüler: Darf ich fragen? Auf Seite 94, in der Zeile „und er wandelte...", das ist am Ende. Etwas weiter unten. Da steht, dass „es, da es zwei Arten von Kräften im Menschen gibt, die Gefäße des Empfangens und Gefäße des Gebens genannt werden." Welche Gefäße des Gebens gibt es im Menschen?

Rav: Das, was hier geschrieben steht – „dass es zwei Arten von Kräften im Menschen gibt, genannt Gefäße des Empfangens und Gefäße des Gebens" –, in Wahrheit haben wir auch Gefäße des Empfangens nicht. Von vornherein, da wir im Laufe vieler Umläufe schon Tausende von Jahren in dieser Welt umherwandern, ist unsere Seele in den tierischen Willen zu empfangen eingehüllt. Das heißt, Begierden nach tierischen Lüsten, Ehre, Geld, Wissen. Und so wandern wir immer wieder umher, bis diese äußere Klipa dieser Welt, dieser Wille, bis dieser Wille anfängt, so rein und fein zu werden – durch die Leiden, die der Mensch von Generation zu Generation erleidet, durch die Entwicklung, die die ganze Menschheit durchmacht –, und dass dieser Wille wächst und zu einem großen Willen wird, sowohl nach Ehre als auch nach Geld als auch nach tierischen Lüsten als auch nach Wissen.

Sieh, wie viele Dinge es in unserer Welt gibt. Wenn du sagen wir vor fünftausend, viertausend Jahren, dreitausend, gelebt hättest, hättest du nicht so viele Menschen gefunden, die Ehre wollen; sie waren bereit, Sklaven zu sein, gib ihnen nur zu essen. Auch heute gibt es viele solche, aber trotzdem. Wie viele Menschen wollen Geld? Lass mich leben, lass mich mit all den Dingen in Ruhe, ich sitze unter der Banane, mir reicht das. Wissen – wie viele Menschen gab es überhaupt in jenen Generationen, die nach Wissenschaft, nach Weisheit dürsteten? Von Generation zu Generation verbessern sich diese Dinge. Und sag nicht, dass in unserer Generation die Begierden nach Tierischem, nach Sex und nach Essen und nach allen möglichen Dingen schon vorübergehen. Nein, auch sie verstärken sich.

32:45 Auch sie verstärken sich, zusammen damit, dass sich auch der Wille nach Herrschaft und nach Wissenschaft verstärkt, ja? Das heißt, alles wächst. Nicht dass es in der einen Epoche nur diese Wünsche gab und in der anderen jene Wünsche – dass früher nur das Tierische da war und heute das Tierische, heute alle nur nach Wissenschaft streben –, nein. Das heißt, die Menschheit kommt in einen Zustand, in dem sie alles will, und zusammen damit, dass sie wirklich in einen Zustand kommt, in dem sie alles will, entdeckt man daneben den Punkt im Herzen, wobei der arme Mensch überhaupt anfängt zu sehen, dass er einen so großen Willen nach allen Genüssen hatte, und plötzlich kann er ihn nicht füllen, weil der Punkt im Herzen ihm die Füllung zunichtemacht, so viel er auch empfängt.

Das heißt, ich kann der Mensch mit der größten Begierde sein und habe alle Möglichkeiten. Geld wie Rothschild, wie Clinton habe ich sagen wir Herrschaft, und wie Einstein habe ich Wissenschaft. Aber wenn daneben ein Punkt im Herzen ist, dann werde ich, so sehr ich auch all diese Wünsche dieser Welt fülle, in ihnen fühlen, dass ich leer bin, weil der Punkt im Herzen mir das Gefühl gibt, dass ich nichts von Spiritualität habe. Ich weiß nicht, was Spiritualität ist, aber ich fühle plötzlich, dass ich gar nichts habe. Du siehst, dann bleibe ich hier kahl und dort kahl, und das ist das Ergebnis, zu dem die Menschen nach und nach kommen.

Sie sind verzweifelter als früher. In unserer Generation – wie viele psychologische und psychosomatische Probleme und Geisteskrankheiten und alles Mögliche, und die ganze Welt in Depression. Vor hundert Jahren gab es sogar Menschen, die sich trotzdem mit allen möglichen Dingen begnügten, die sie hatten. Heute ist das ein Problem. Ein Problem. Was, gab es vor tausend Jahren keine Drogen? Niemand brauchte das. Sogar vor hundert oder fünfzig Jahren war es selten, dass man das benutzte, man fing gerade erst an, ja? Ab den Fünfziger-, Sechzigerjahren, im zwanzigsten Jahrhundert. Davor war es einfach so, wer ja, dann ja, nein, nein, es fühlte sich niemand davon angezogen.

35:24 Das kommt geradezu daher, dass sich der Punkt im Herzen neben all den übrigen Wünschen offenbart. Und die Wünsche können dort gefüllt sein. In der Regel, überhaupt, kamen all diese Dinge gerade aus kultivierten Ländern – wo wird mit Drogen umgegangen? Europa, Amerika, Russland –, die sich mehr oder weniger mit irgendetwas füllen können, ja? Können sie nicht. Lern, mach, mach, was du willst – er will gar nichts, er fühlt nicht, dass er gefüllt ist. Die kaputten Länder, die sich noch in einer früheren Entwicklung befinden, bei denen der Punkt im Herzen noch nicht so sehr leuchtet, um ihnen die Leere zu zeigen, die stellen diese Drogen selbst her und verkaufen sie. Und sie füllen sich mit Geld, mit Essen, mit Fernsehen, mit allen möglichen Dingen, die noch vor der europäischen Entwicklung liegen, sagen wir. So ist es. Du siehst, sie selbst brauchen das nicht. Sie nehmen Drogen und wollen Essen, und dort wollen sie kein Essen, sie wollen Drogen. Du siehst. Und das alles, und das ist nicht natürlich. Und das ist nicht natürlich, sondern weil der Punkt im Herzen sich offenbart und Leere in allen übrigen Wünschen zeigt. Und die übrigen Wünsche sind stark, nur sind sie leer, es gibt keine spürbare Füllung in ihnen. Es kann sein, ich bin ein König mit allen Möglichkeiten und...

Also, was hast du gefragt?

37:17 Schüler: Dass es zwei Kräfte beim Menschen gibt, Gefäße...

Rav: Also wenn beim Menschen diese zwei Kräfte zu entstehen anfangen – ein Wille zu geben, der vom Punkt im Herzen kommt, was am Anfang noch kein Wille zu geben ist, und ein Wille zu empfangen –, dann bringen sie dem Menschen geradezu eine Explosion. Jetzt, das ist über unseren Zustand gesprochen. Überhaupt, in den spirituellen Stufen ist der Wille zu geben... es gibt so etwas wie einen Willen zu geben gar nicht. Den Willen zu empfangen, den korrigierten, nennen wir Willen zu geben. Oder ein Licht, das in seiner Eigenschaft kommt, ist ein Wille zu geben. Das göttliche Licht. Aber ein bloßer Wille zu geben – Wille zu geben, das ist der Schöpfer.

Wenn wir beim Geschöpf „Wille zu geben" sagen, dann meinen wir entweder einen Willen zu empfangen, der eine Korrektur zum Geben bekommen hat, um zu geben, um zu geben, oder sogar zu empfangen, um zu geben, ja? Oder ein Licht, das im Gefäß erscheint und dem Gefäß diese Korrektur bringt – dann nennt man dieses Licht, diese Kraft, die das Gefäß empfängt, einen Willen zu geben. Die Sprache ist knapp, also kommen wir durcheinander. Also das, was er sagt, dass es zwei Kräfte im Menschen gibt, genannt Gefäße des Empfangens und Gefäße des Gebens – es gibt keine Gefäße des Gebens. Überhaupt ist ein Gefäß des Gebens ein sehr seltsamer Begriff. Ein Mangel – ein Gefäß ist ein Mangel –, ein Mangel zu geben.

Was ist ein Mangel zu geben? Das heißt, ich fülle ihn, wenn ich gebe, dann arbeite ich, um ihn zu füllen? Was ist ein Wille zu geben? Wille nennt man einen Ort. Also verstehen wir schon, dass Gefäße des Gebens – da ist schon von den egoistischen Gefäßen die Rede, die eine Korrektur des Gebens bekommen haben, die sich nur dadurch füllen, dass sie geben. Und wie geben sie? Dadurch, dass sie sich füllen. Denn wenn sie sich nicht füllen, können sie nicht geben. Also zwingt es sie, sich zu füllen, um zu geben. Das heißt, der Gebrauch eines Ortes, eines Gefäßes, um zu geben, das nennt man „Gefäße des Gebens". Also sprechen wir schon über ein Geschöpf.

Schüler: Sie sagten gerade, dass, weil sich der Punkt im Herzen bei den kultivierten Völkern offenbart, dann sozusagen Drogen und all diese Dinge [kommen] – warum sehe ich nicht, dass der Punkt im Herzen sie zur Kabbala führt? Wir sagten, dass der Punkt im Herzen...

Rav: Warum zeigt der Punkt im Herzen bei den kultivierten Völkern, wie wir besprochen haben, ihnen einstweilen Leere – durch die fünf Sinne, ihr Leben zu füllen –, sodass sie sich mit Drogen füllen, nur um vor dem... dem zu fliehen? Und verzweifelt sind und nicht wissen, dass sie in einer Sackgasse stecken? Du wirst sehen, ganz Europa wird nach und nach versinken. Es wird auch keine Entwicklung geben. Es gibt keinen Mut dazu. Es gibt keinen Antrieb. Alle Länder. Deshalb gibt es all diese Dinge. Aufstieg, Abstieg, Aufstieg, Abstieg. Du wirst auch sehen, all die Amerikaner, die schreien: Wir sind Progress (Fortschritt), und Arbeit, und Geld und alles. Nach und nach wirst du sehen, dass das ganze Volk nichts machen will. Das ist gemäß der Entwicklung.

Also was fragst du? „Warum kommen sie nicht zur Kabbala?" Die Zeit ist noch nicht gekommen. Sie entdecken noch die Nichtigkeit in den Füllungen dieser Welt. Sie entdecken es noch nicht, das ist erst der Anfang. Aber man sieht an den... an allen Zeichen: Die Kultur ist schon nicht mehr wichtig, die Literatur ist schon nicht mehr wichtig, sogar die Entwicklung ist schon nicht mehr wichtig. Sogar in Japan, du... wir werden diese Dinge sehen. Die ganze Welt wird in so eine Art... Wenn nicht die Triebe aus Angst wären – nicht aus dem [Wunsch], etwas zu erwerben, sondern aus Angst um die Existenz selbst –, dann wäre die Welt längst verkümmert. Das ist der Weg. So wie ein Mensch, so auch die Welt.

42:47 Ein Mensch, der anfängt zu fühlen, dass er sich nicht füllen kann und sich in so einem Labyrinth befindet – siehst du ihn? Hast du auch dich selbst ein wenig gesehen? Schau auf andere. Sie haben keine Kraft, wollen nichts machen, wollen nicht arbeiten, wofür? Was, mu... verwirrt wie ein Verrückter, findet keinen Weg, wofür er sich anstrengen soll. Sucht etwas, lässt alles sein, will nicht arbeiten, sicher. Und so ist die ganze Welt nach und nach. Bis sich offenbart, bis er entdeckt, dass überhaupt die ganze Entwicklung... also wofür? Nein, sind wir heute glücklicher als die, die lebten, die in Höhlen lebten? Wodurch? Dass du hundert Kanäle im Fernsehen hast? Wer schaut sich das an? Nach und nach fühlt man bei jeder einzelnen Sache, dass sie nicht füllt. Und das ist noch vor der ganz klaren Offenbarung des Punktes im Herzen, aber das sind schon die Stufen, gute Stufen, Stufen des Fortschritts. Sehr klare Stufen, sieh, wie innerhalb von hundert Jahren die Menschheit in der Erkenntnis der Wirklichkeit, in der sie lebt, gesprungen ist.

Was, Moti? Nu...?

44:32 Schüler: Sie sagten, dass ein Mensch, der einen Punkt im Herzen hat, eine Leere in uns, in seinen tierischen Sinnen fühlt. Wie also nicht in Begeisterung über die Leere der Gefäße unserer Welt zu sein?

Rav: Ein Mensch, den man nach und nach entwickelt, fängt an, Leere in den tierischen Gefäßen zu fühlen, weil der Punkt im Herzen ihm zeigt, dass er leer ist. Er kann sich mit dem Essen füllen, mit tierischen Genüssen, mit der Ehre, mit Geld, mit Wissen, aber daneben ist ein höheres Gefäß, das ihm zeigt, dass es leer ist. Und der Mensch fühlt, dass ihm all das, womit er sich gefüllt hat, nicht genügt, ja? Das ist, bevor er anfängt, sich mithilfe der Kabbala um sich selbst zu kümmern. Wenn er anfängt, sich mithilfe der Kabbala um sich zu kümmern, dann fängt schon eine andere Störung an. Dann fängt man schon an, ihm im Inneren andere Bedingungen einzurichten.

Dann fängt er wieder an, Genuss am Essen und an Frauen und vielleicht an seiner Stellung und so allerlei zu bekommen – das kommt schon als Eser keNegdo. Bevor er anfängt, Kabbala zu lernen – bevor irgendein natürlicher Prozess kommt, den man ihm von oben gibt –, aber sobald er anfängt zu lernen, entsprechend dem, wie viel er lernt, entsprechend dem, wie viel Kräfte er investiert, dann fängt man schon an, in ihm jedes Mal auf andere Weise ein Ungleichgewicht im Inneren zu wecken. Und plötzlich fängt er an – statt einer Sehnsucht nach Spiritualität bekommt er wieder eine Sehnsucht nach Materiellem.

In der Regel ist das nach Sex; es steht geschrieben, dass das die Grundlage all unserer Begierden ist, das ist gemäß einer spirituellen Wurzel. Also fängt er an, dafür besonders eine Störung zu bekommen. Oder manchmal auch bei der Arbeit oder beim Geld oder bei der Ehre oder beim Wissen, aber das fast nicht, weil die übrigen Begierden außer der Sex-Begierde Begierden sind, die von der Gemeinschaft abhängen. Und hier gibt es – wir werden das vielleicht einmal auch erklären. Einen Menschen, der vorankommt, bringt man dann in Verbindung mit der Gemeinschaft. Es ist, als wäre er die ganze Zeit mit sich selbst beschäftigt. Und deshalb hat er keine Probleme mit Geld, Ehre, Wissen, sondern nur körperliche Begierden, die sind besonders das, was in ihm geweckt wird. Aber trotzdem ist das schon ein anderer Prozess, das wird schon von oben in ihm geweckt, entsprechend dem, wie viel er ins Lernen investiert.

47:37 Schüler: Macht man die Überwindung der Störungen mit dem Verstand?

Rav: Die Überwindung dieser Störungen? Die Überwindung dieser Störungen geschieht mit dem Verstand, indem der Mensch mit dem Verstand entscheidet, dass er seinen Verstand auslöschen und es machen muss wie ein Ochse zum Joch und so, wie heißt es? Wie?

Schüler: Ochse zum Joch und Esel zur Last.

Rav: Ochse zum Joch und Esel zur Last, ja. Das ist es. So. Was man mir sagt, das werde ich machen. Warum? Was man sagt – anscheinend wissen sie es. Ich bin verwirrt, ich weiß es nicht. Oder ich darf nicht auf das hören, was ich denke.

Schüler: Gilt eine Zunahme der Störungen als eine Zunahme von Awiut?

Rav: Wenn ich auf das gehört hätte, was der Rabbe mir sagte, könnte ich jetzt ausrechnen, wie viele Monate und Jahre ich gespart hätte. Das – aber es geht nicht. Es ist leicht zu sagen, wie ich gewesen wäre. Ich konnte nicht hören. Aber wirklich, scheinbar, wenn man das eine gegen das andere sieht.

Was sagst du?

Schüler: Ich wollte fragen, ob eine Zunahme bei diesen Störungen heißt, dass es eine Zunahme an Awiut ist?

Rav: Eine Zunahme von was? Sprecht lauter, ich höre nicht gut.

Schüler: Eine Zunahme bei den Störungen, ob das...

Rav: Eine Zunahme bei den Störungen bringt eine Zunahme an Awiut. Wenn du diese Störungen aufnimmst und wenn du wirklich mit ihnen arbeitest. Aber wenn diese Störungen als solche Störungen kommen, die du nicht aufnimmst, nicht umsetzt, nicht mit ihnen umgehst, dann sind diese Störungen – das ist [so], dass, wenn du sie umsetzt, du in der Awiut aufsteigst, am Ende eine Stufe aufsteigst. Du fällst tiefer und steigst danach höher. Aber wenn du diese Störungen nicht willst, dich von vornherein von ihnen abgrenzt, dann wirst du, dann steigst du in der Stufe hinab, wirst reiner. Man lässt dich sozusagen in Ruhe, und sie können sich in einiger Zeit von oben her wieder bei dir erwecken, wann, das ist nicht bekannt. Du verstehst. Das heißt, in Zuständen, die dem Menschen als schwere kommen, ist es wünschenswert, diese Zustände irgendwie zu nutzen.

Ja.

50:28 Schüler: Sie sagten gerade dazu, dass der Mensch mit dem Verstand seinen Verstand annullieren muss, um zu machen, was man ihm sagt – aber wem gegenüber, gegenüber was oder wem lohnt es sich, den Verstand zu annullieren, und gegenüber was muss man in Daat gehen? Kann man eine Klärung machen?

Rav: Gib mir vielleicht ein Beispiel anstelle einer Frage.

Schüler: Annullieren, wie macht man das? Sagen wir...

Rav: Ich befinde mich in irgendeinem Zustand, plötzlich kommt etwas Neues, ja? Etwas Neues, ist das schlecht oder gut? In meinem Gefühl, hä? Also sag, worüber du fragst, ich weiß es nicht.

Schüler: Nein, ein Beispiel in Bezug auf etwas Konkretes, etwas, das... gegenüber was annullieren und gegenüber was muss ich bei meiner Arbeit bleiben und...

Rav: Wir haben eine Gemeinschaft, in dieser Gemeinschaft gibt es allerlei Regeln, sagen wir, ja? Übereinkünfte – welchen davon muss ich mich annullieren, oder muss mich annullieren wollen, und gegenüber welchen muss ich trotzdem vielleicht in Kritik gehen und mich widersetzen und fordern und darauf bestehen, sie zu ändern? Denn wenn ich mich nicht auf solche Weise dazu verhalte, dann wo bin ich und wo ist die Gemeinschaft – sie wird nicht auf mich einwirken. Wenn ich in die Gemeinschaft eingeschlossen werde ohne jeden Kampf mit ihr, dann bin ich wie ein Embryo, und wer weiß was, sie werden nicht auf mich einwirken, ich werde von ihnen keinerlei Einwirkung auf mich spüren.

Einwirkung – man fühlt, dass das mit Kraft eintritt und wirklich verändert, ja? Aller gute Ertrag kommt aus dem Gebrauch der einen Kraft gegenüber der anderen, ja? Das ist es. Je mehr diese Kräfte entgegengesetzt und stärker sind, desto mehr Nutzen gibt es daraus, mehr Früchte. Also wie muss ich mich denn jetzt zur Gemeinschaft verhalten? Zunächst sicher mit meinem Verstand und mit meinem Herzen, in vollem Umfang. Und hier gibt es einen sehr, sehr klaren und scharfen Ansatz. Dass ich auf keinen Fall – ich darf nichts von dem ändern, was in der Gemeinschaft vereinbart ist, ohne dass alle dem zustimmen.

53:31 Das heißt, ich muss mich an allem beteiligen, was die Gemeinschaft von mir verlangt, obwohl ich – in Anführungszeichen „nicht imstande" bin –, seelisch dazu nicht in der Lage bin. Und ich bin nicht einverstanden, [aber] ich muss mit ihnen mitmachen, sonst heißt es nicht, dass ich überhaupt in der Gemeinschaft bin. Und zugleich muss ich genau mit wirklich vernünftiger Kritik prüfen und Ratschläge, Schlussfolgerungen sammeln und sie der Gemeinschaft vorlegen und überzeugen, darauf bestehen und überzeugen – wenn das wirklich [so ist] –, sie so weit wie möglich überzeugen. Das will man auch in der üblichen Gemeinschaft draußen so machen.

Und jeder ist, sieh, die Knesset, das ganze Parlament, im Grunde sind das klare Gesetze, hier gibt es nichts, wo man über den Verstand gehen und irgendetwas machen müsste. Über dem Verstand müssen wir nur eine Sache annehmen, ein Prinzip: dass wir hingehen, uns der Höheren Kraft anzupassen, das ist alles. Davon weicht man nicht ab. Dwekut an den Schöpfer – das ist der erste Satz, dem du alle anderen Sätze hinzufügst; wir prüfen, ob das dazugehört oder nicht, und entsprechend entscheiden wir, ob das gut für uns ist oder schlecht für uns. Das ist es.

Wenn du also in der Gemeinschaft irgendwelche angeblich nicht guten Dinge siehst, die mit der Dwekut an den Schöpfer nicht übereinstimmen oder sie nicht stützen, dann musst du das gut ordnen, 1, 2, 3, 4, Verse anführen, mit Menschen reden, es vor die Gemeinschaft bringen, und wenn die Gemeinschaft wirklich darauf zugeht, dann wird sie wohl sehen, dass es Raum für Verbesserung gibt. Aber nochmal, mit dem ersten Satz musst du anfangen, und nicht als Parole, weißt du: „Man muss am Schöpfer anhaften, deshalb muss man ihn verprügeln", dies und das und jenes, oder irgendwas, und fertig. Sondern du musst auf sehr logische, für alle sehr klare Weise zeigen, dass es hier eine Verbesserung gibt, Raum für Verbesserung. Nur auf solche Weise, dass du es mit dem Ziel verknüpfst, aber auf sehr, sehr klare und praktische Weise. Nicht irgendwie, weißt du, anfangen zu philosophieren. Und praktisch, was heißt das? Denn er sagt, dass man auf abstrakte Weise die ganze Welt zerstören kann, ja? Eine vom Stoff abstrahierte Form. Man muss um zu geben [handeln]; wer nicht um zu geben [handelt], den wirft man aus der Gemeinschaft. Oder so etwas, ich weiß nicht. Wer hier der größte Egoist ist, hat hier keinen Platz. Richtig, ein Egoist ist das Gegenteil. Und alle möglichen solcher Dinge. Das heißt, man muss nur in einer in Stoff gekleideten Form gehen. Das heißt nur in einer jetzt tatsächlichen Wirklichkeit, die sich verwirklichen kann und uns bestimmt, was zu tun ist. Ja.

56:59 Schüler: Rav, Störungen kann man in zwei Dinge einteilen, in zwei Arten: solche, die Genuss bringen, und solche, die Leiden bringen. Welche von ihnen sind besser, vorzuziehen oder nicht vorzuziehen?

Rav: Noch eine Frage, will jemand? Ja.

Schüler: Können Sie ein Beispiel geben, was der Rabbe Ihnen gesagt hat und Sie nicht gemacht haben?

Rav: Wie?

Schüler: Was hat der Rabbe Ihnen zu tun gesagt, und Sie haben es nicht gemacht?

Rav: Noch eine Frage?

Schüler: Was sind Störungen und was heißt es, Störungen zu überwinden?

Rav: Siehst du? Ich dachte, es würde nach dir Fragen geben, in deinem Gefolge, es ist ihnen egal. Ja.

Schüler: Der Esel – wenn man die Augen verschließt, dann kann er danach … anzufangen zu arbeiten ist leicht, aber wenn die ganze Zeit, ist es sehr schwer. Die Frage ist, ob im Zustand der Dwekut, und wie man das macht, ihm auch Essen vorzusetzen, damit er...

Rav: Wie man dem Esel die Augen verschließt und er geht, [so] musst du die Augen verschließen und gehen, so sagt man. Jetzt, wie verschließt man die Augen und geht? Nur indem die Gemeinschaft dich mitzieht. Dass du es selbst nicht kannst, das glaube ich dir. Wahrhaftig, in der wahren Form, ich habe keinerlei, wie soll ich sagen, ich habe keinerlei Vorwürfe an dich. Aber die Gemeinschaft, wirklich, wenn nicht die Gemeinschaft – es gibt Zustände, in denen der Mensch, oder die Zeit: Was der Verstand nicht macht, macht die Zeit. Ich weiß es von mir selbst, so ist es. Ich hatte Fälle, in denen ich verletzt war, und ich saß zu Hause, und der Rabbe ruft nach Hause an und schreit: „Komm", und ich sitze und weine am Telefon, dass ich nicht kommen kann. Dass ich nicht kommen kann. Ich fühle diese Kraft, die mich aufhält, ich kann nicht gehen. Und er sagt mir am Telefon: „Michael, komm sofort." Und ich sage ihm: Ich kann nicht kommen. Du weißt nicht, welche spirituellen Kräfte da noch wirken. Das – warte noch ab. Deshalb muss man im Voraus geradezu Schritte festlegen, die man ergreifen kann.

60:36 Schüler: Nachdem ich diesen Vertrag gegenüber der Gemeinschaft unterschrieben habe, und die Gemeinschaft anfängt – danach habe ich den Vertrag gelesen, und mir scheint, dass dieser Vertrag ein Vertrag ist, der mich auf dem Weg wirklich voranbringt, aber danach fängt die Gemeinschaft an, allerlei Regeln zu erfinden, die mich, wie mir scheint, vom Weg entfernen. Das heißt, einer der Paragrafen, die ich im Vertrag unterschreibe, ist, dass ich alles, was die Gemeinschaft beschließt, einhalten muss, oder dass ich Kritik üben kann an der...?

Rav: Oh, du trittst in die Gemeinschaft nicht unter der Bedingung ein, dass ich diese und diese und diese Paragrafen einhalte und diese und jene nicht, und das unterschreibe ich, ja? Das ist es. Du trittst in die Gemeinschaft ein, indem du alle Paragrafen unterschreibst, und es gibt dort unter all den Paragrafen [den], dass du befugt bist, nach den üblichen Regeln zu handeln, um alle Paragrafen zu ändern. Ganz einfach, bitte. Tritt ein und ändere. Und nicht, dass du in die Gemeinschaft eintrittst und bei allen Paragrafen siehst, welcher gut und welcher schlecht ist, [und] wenn du am nächsten Tag siehst, dass dieser gut und jener schlecht ist – „ich habe schon unterschrieben", ja? Nein. Annehmen musst du alles, ändern kannst du ebenfalls alles.

Schüler: Aber wenn sich die Regeln der Gemeinschaft ändern, wie muss ich darauf reagieren, das heißt, muss ich das als irgendeine... annehmen?

Rav: Die Regeln einer Gemeinschaft ändern sich in Wahrheit entsprechend der Entwicklung der Gemeinschaft. Wenn eine Gemeinschaft sich unnatürliche Regeln festlegt, dann hält sie zunächst entweder ihre Entwicklung eine Zeit lang auf, oder sie sieht früher oder später, dass das, was sie festgelegt hat, einfach nicht lebensfähig ist, nicht bestehen kann. Und dann bleibt diese Regel vielleicht irgendwo aufgeschrieben, aber wer hält sie ein? Weißt du, das ist wie in Amerika: Ein Elefant darf auf der Straße nicht schreien. Es gibt dort, sagen wir, sie haben solche Gesetze – wo gibt es in Amerika Elefanten und wo schreien sie auf der Straße. Du verstehst, alles Mögliche dieser Art. Dasselbe hier bei uns, dass man irgendeine Regel festlegt, weil es so geschrieben steht – das ist sehr schön, aber in der Gemeinschaft, nein, das... Aber durchaus sage ich die ganze Zeit, dass die Sorge um die Prüfung unserer inneren Regeln im Grunde das Wichtigste ist, denn dabei prüft der Mensch sich selbst. Aber er muss sich zu den Regeln der Gemeinschaft so verhalten wie zu seinen inneren Regeln, wonach er innerlich mit sich selbst zurechtkommen und mit sich selbst bestehen muss. Das ist nicht [etwas], das mein Verhältnis zu den Menschen in der Gemeinschaft bestimmt, das bestimmt das Verhältnis in mir zwischen all meinen Kräften und Wünschen und Sehnsüchten. Das ist es.

Also muss ich das zunächst wie ein Modell betrachten, wie ich mich selbst innerlich sehen will. Und nicht meine Äußerlichkeit, ich und ein paar andere Leute. Ich und ein paar Leute, das kommt irgendwie zurecht, oder sie, ich, jeder springt nach oben, nach unten, so, so. Die Satzung muss zunächst meine innere sein. Es darf keinen Unterschied geben zwischen der äußeren Satzung und der inneren Satzung. Ja.

64:19 Schüler: Ein Mensch kommt in der Regel durch Wichtigkeit voran; gibt es eine gewisse Wichtigkeit einer Sache, halte ich alles ein. Und wenn ich plötzlich ein Tier bin und die Wichtigkeit verliere, kann man dann demselben Menschen, der sozusagen ein Tier ist, die tierischen Regeln auferlegen? Sagen wir jetzt, ich gebe immer ein Beispiel, wir haben es mit diesen Zeiten gemacht. So viel wir auch darüber sprachen, dass es wichtig ist, um 3:00 zu kommen – nein, wir konnten das nie einhalten. Und jetzt haben wir eine Regel festgelegt, und dann halten sich alle daran. Wirklich, schon einen Monat lang kommen alle um 3:00.

Rav: Weswegen?

Schüler: Wegen allem Möglichen – Scham, Neid –, dass der Sohn dort sitzt und es nicht so angenehm ist, allerlei solcher Dinge.

Rav: Nu, das heißt, ihr habt irgendwelche Mittel eingesetzt, durch die der Mensch die Regel, die ihr im Voraus festgelegt habt, sehr wohl einhält, die er aber vorher nicht einhalten konnte – also sehr gut, was fragst du dazu?

Schüler: Kann man solche Dinge weiterhin benutzen?

Rav: Sicher, was heißt das – ein Gesetz, das ein Staat erlässt: Danach sagt er, wenn es nicht nach diesem Gesetz so und so läuft, gibt es die Todesstrafe; wenn man das Gesetz weniger schwer bricht, gibt es hunderttausend Strafe; wenn noch weniger, gibt es Bewährung, und so weiter. Das heißt, was sind all diese Strafen? Entsprechend [dem], wie man den Menschen nach und nach in das Gesetz hineinbringt.

Schüler: Und in der Satzung, zu jeder Regel, die wir auf uns genommen haben, muss man geradezu schreiben, was mit dem Menschen geschieht, wenn er sie nicht einhält.

Rav: Nicht, was mit dem Menschen geschieht, wenn er sie nicht einhält – was mit dem Menschen geschieht, wenn er sie nicht einhält, das ist seine private Abrechnung mit dem Schöpfer, ja? Denn eine Regel, die ihr in der Gemeinschaft festlegt, die ist im Grunde – ihr wisst noch nicht, inwieweit sie oben angenommen ist. Darüber haben wir noch nicht gesprochen. Denn er schreibt darüber in „Matan Tora" (Die Gabe der Tora), dass die Führung, die durch das Volk kommt, und die Führung des Schöpfers, das sind sie, das ist dasselbe, wie soll man das sagen? Dass das auf natürliche Weise so geschieht.

Was man festlegt, sagen wir es so, was eine Gruppe oder eine große Menge von Menschen festlegt, das fängt an, wie das Gesetz der Führung über sie von oben zu werden – wir werden darüber sprechen, das ist nicht, nehmt das nicht als irgendwas einfach so hin, wir werden [darüber] sprechen. Aber was will ich damit sagen? Dass ihr dadurch, dass ihr versucht, die Sache aus eurer Satzung einzuhalten, die am albernsten erscheint oder nicht so wichtig ist, dadurch die Satzung schneller klärt und seht, inwieweit das Dinge sind, die nicht zu uns gehören, und dieses gehört doch dazu, dieses ist wichtiger, dieses ist weniger wichtig – aber am Ende arbeitet ihr an eurer inneren Satzung, oder an der äußeren, das ist nicht wichtig, ihr arbeitet daran, um sie zu klären, und durch sie, durch ihre Klärung voranzukommen.

Wie kommt ein Mensch voran? Er klärt die Stufe, auf der er sich befindet, ob diese Stufe gut [oder] schlecht ist, inwieweit sie nützlich [ist] oder nicht, für mich selbst, für die Gemeinschaft, für das Ziel, und so weiter, und dadurch, dass er die Klärung abschließt, kommt er zur nächsten Stufe voran. Deshalb also ist die Arbeit an der Satzung eine sehr nützliche Sache, aber jeder soll sich selbst prüfen. Bei euch, wenn ich sage – es gibt auch ein anderes Problem –, wenn ich sage, die Gemeinschaft muss über die Satzung beraten, dann macht ihr jetzt Sitzungen von jetzt bis ich weiß nicht wann, die ganze Zeit seid ihr in Sitzungen, in Beratungen. Das muss eine innere Arbeit sein, Mensch, und nicht bla bla bla; mit Reden macht man nichts, mit Reden wird nichts gemacht, gar nichts.

Ja. Du hast keine Antwort bekommen? Was?

68:30 Schüler: Wie Sie sagten, es gibt Regeln und eine Satzung.

Rav: Ja.

Schüler: Ich – Mensch, jetzt ist es mir wichtig, ich halte [es] ein. Jetzt ist es mir nicht wichtig, kein Schöpfer, keine Gruppe...

Rav: In der Zeit, in der ich falle, dann sind mir sicher all diese Regeln in der Satzung egal, und ich will mich überhaupt nicht zu ihnen verhalten. Und dann, wer hält mich? Nur die Gemeinschaft muss mich halten, die Gemeinschaft muss mich verpflichten, obwohl ich auf der Stufe, auf der ich mich befinde, diese Regeln nicht einhalten will. In einem Zustand, in dem ich mich in Spiritualität befinde, will ich die Gemeinschaft auch in spiritueller Hinsicht unterstützen, aber in einem Zustand, in dem ich mich nur in Tierischem befinde, muss ich in tierischer Hinsicht unterstützen. Das Tierische darf nicht sinken oder steigen, ich muss mich an der Gemeinschaft auf tierische Weise so viel wie möglich beteiligen. Und nicht ohne Grund erzähle ich euch von all meinen Schwächen, dass es solche Zeiten gab, einmal war es so, dass ich nicht zum Rav kommen konnte. Das war nicht einfach ein Zufall, das... aber das wird sich klären. Ja.

70:28 Schüler: Ich bitte [zu bedenken], dass schon vor fünf, sechs Jahren in der Satzung verboten war, zum Unterricht zu spät zu kommen, und auch jetzt ist es verboten, zum Unterricht zu spät zu kommen. Also was soll man in die Satzung schreiben, welche Änderung machen wir jetzt? Sagen wir, von außen ändert sich nichts. In der Satzung haben wir auch vor vier Jahren unterschrieben, dass man nicht zu spät zum Unterricht kommen darf, und auch jetzt darf man nicht zu spät zum Unterricht kommen.

Rav: Ich sage dir, nicht zu spät zum Unterricht zu kommen – ihr seht das als ein sehr großes Hindernis. Macht eine Übung, ich schlage euch vor: tagsüber, tagsüber ruft ihr einander an, aber nicht so, dass die ganze Zeit Anrufe und Durcheinander sind – das muss man auch ein bisschen herunterfahren, und mir scheint, es gibt viel zu viel Gerede, nicht nach Bedarf, einfach sofort ruft man an, es kommt irgendein Gedanke, geht einfach so durch den Kopf, bevor er mit Lichtgeschwindigkeit vorbei ist, ruft man schon an; man braucht auch dabei ein bisschen Zurückhaltung, ich höre, das ist gewöhnlich das Gesprächsthema, so etwas wie: Beruhige dich einen Moment, und fertig, und du wirst sehen, inwieweit das nicht... Also, aber ruft einander an, entweder telefonisch oder einfach im Gespräch, über das Thema der Wichtigkeit, rechtzeitig zum Unterricht zu kommen, und uns darauf vorzubereiten, hier um fünf vor drei anwesend zu sein. Jeder soll auf die anderen hören: Leute, wir dürfen nicht später als fünf vor drei kommen, fangt an, euch darauf vorzubereiten.

Wenn du deinen Verstand damit spülst, mit diesem Wissen, wirst du sehen, wie sehr du es ohne jedes Problem einhältst. Ohne Anstrengung. Du wirst es nicht nicht einhalten können. Plane dich im Kopf darauf ein. Seht, das innerhalb einer Woche – probiert es und ihr werdet sehen, dass es stimmt.

72:57 Ich sage dir nur eine Sache: Es kann sein, dass mir vielleicht fünf bis zehn Fälle passiert sind – ich glaube auch nicht –, dass ich jemals zu spät zum Unterricht kam, ich glaube auch nicht. Wenn doch, dann gab es irgendeinen gerechtfertigten Grund, ich erinnere mich nicht daran, ich sage dir im Ernst, mir ist nichts wichtig – nicht die Frau, nicht die Kinder, gar nichts. Wie der Rabbe das das erste Mal erzählte, als ich es von ihm hörte, sagt er: „Es ist schon spät, es ist schon dunkel auf der Straße, draußen ist es dunkel, ich gehe schlafen." Das ist so – und ich war es gewohnt, nu, du weißt, zwölf, eins, geht man schlafen. Das hat mich so richtig innerlich aufgerüttelt. Das heißt, sechs Stunden bevor ich denke, dass man schlafen gehen sollte, dachte er schon daran, schlafen zu gehen, um sieben Uhr abends.

Wenn du drei Tage – statt hier herumzuklügeln – mindestens drei Abende in der Woche zu Hause wärst, und davon zweimal um sieben Uhr abends schlafen gingst, wäre es besser, sowohl für das Zuhause als auch für dich als auch für die Freunde. Du würdest auch alle weniger mit deinem Unsinn beschäftigen, dich selbst und die Frau und alle. Weißt du, der Schlaf der Bösewichte – gut für sie und gut für die Welt. Ich sage es im Ernst, ihr hört nicht, was ich euch sage. Macht die Arbeit des Schöpfers im Schlaf.

Nissim, du bist wirklich, nu.

74:55 Schüler: Er schreibt im Artikel, dass es eine Furcht vor dieser Welt und vor der kommenden Welt gibt, und es gibt eine Furcht, die Ehrfurcht vor dem Himmel ist. Nun, warum sprechen wir über die Satzung? Es gibt Dinge, die … die Fähigkeit, den Menschen voranzubringen, in Gang setzen – dadurch, dass ich eine Sache ohne Furcht mache, kann sie ihm ein Erwachen geben, oder ist das einfach eine Sache, die überhaupt nicht nötig ist?

Rav: Der Mensch muss alle Kräfte benutzen, die in ihm sind, und besonders die Furcht, um zum gewünschten Zustand zu kommen. Wir haben keinerlei Neigung, [auch] die schlimmste nicht, die nicht zu dem Zweck erschaffen wäre, zum Ziel zu kommen. Die schlimmste, die du dir vorstellen kannst, deren du dich sogar vor dir selbst schämst zu sagen, dass du sie hast. Es gibt nichts, was umsonst erschaffen wurde. Ein falscher Gebrauch von ihr, von dieser Neigung, mag sein, aber nichts wurde umsonst erschaffen. Wir denken, es gäbe irgendwelche Probleme beim Schöpfer, dass er nicht alles in korrigierter Form erschaffen hätte. Es gibt irgendwelche Verrückten, es gibt Legastheniker, ja? Autisten. Es gibt Menschen mit allen möglichen – von Krankheiten rede ich schon gar nicht, ich rede schon über Probleme, die mehr so [sind] –, wir denken, dass darin irgendeine Art Verzerrung steckt. Das ist keine Verzerrung, das ist eine Führung, die diese Handlungen auf konsequente und sehr weise Weise vollzieht, und danach wird sich offenbaren, warum gerade dadurch, dass du einen Schnupfen hast, oder jemand mit einer spirituellen Abweichung geboren wird – spirituell, das heißt irgendeine psychosomatische –, was für Korrekturen das bewirkt.

Also schau deshalb nicht auf den Menschen [danach], ob er passt, [ob er] in irgendeiner Form nicht passt. Sondern schau nur gemäß seinem Reifegrad, mit uns zu sein, ja? Und sicher muss man wirklich alle zur Verfügung stehenden Mittel benutzen: Wenn er die Furcht nicht selbst bei sich aktiviert, dass er könnte – dass er, wenn er nicht zum Lernen kommt, dann nach und nach aus der Gemeinschaft herausfällt, ja? Hinausgeht, fällt, wenn er das also nicht zugibt, dann müsst ihr zu ihm kommen und sagen: „Mein Lieber, noch drei Mal kommst du zu spät, [und] wir werfen dich einfach aus der Gruppe. Komm lernen, wann du willst, aber das Verhältnis dir gegenüber – du wirst sehen, was für ein Verhältnis das sein wird, wie zu jemandem, der einfach heute gekommen ist und man weiß überhaupt nicht, wer er ist, was er ist und [ob er] mit uns [ist] oder nicht", und ihr müsst euch so zu ihm verhalten, anfangen, euch so geringschätzig [zu ihm] zu verhalten.

Und ich zeige euch das – was, wie oft habe ich über Romano, über Bertschenski [gesprochen], vor allen habe ich allen gesagt, wie ich mich zu ihnen verhalte, einfach so – denkst du, das ist schön, was ich mache? Aber es gibt keine Wahl, und ihr nehmt euch kein Beispiel an mir, ihr [sagt] gerade: „Roman, du bist in Ordnung, macht nichts, das geht vorbei." Was heißt, das geht vorbei? Gebt ihm noch mehr Schläge als ich, [denn] was dir erlaubt ist, [ist] mir nicht so [erlaubt]. Was streichelt ihr ihn, das ist, wie wenn der Vater einen Schlag gibt und die Mutter das Gegenteil macht, die ganze Anstrengung des Vaters verdirbt – nu, dann leidet das Kind am Ende mehr. Ich mache das nicht einfach so, fangt an, euch zu ihm zu verhalten wie... Sieh, wie er dasitzt und mich so ansieht, nein, nein, sitz so, wie du einen Moment vorher gesessen hast.

Schüler: Aber ich bin krank.

Rav: Du bist krank, ich weiß, dass du krank bist, das ist es, du bist ein Beispiel, sehr gut, du hast Lohn, wenigstens dadurch, dass du ein Beispiel bist, das ist es. Verhaltet euch geradezu mit Verachtung zu ihm, ihr werdet sehen, wie das vorbeigeht, wie das hilft – er kommt morgen nicht? Um zwei wird er hier sitzen, noch vor mir. Ihr beteiligt euch nicht, ihr benutzt nicht, was ihr habt. In dieser Gemeinschaft – wie kann man in so einer Gemeinschaft wachsen. Ich sage es im Ernst, ich weiß nicht, wie man hier wächst. Das Verhältnis ist so, jeder deckt seinen Hintern, das war's, fertig, mehr braucht man nicht, nu.

Es gibt nur ein paar Menschen, die sich irgendwie vielleicht darum kümmern, sich zueinander gemäß der Beteiligung an der Gemeinschaft zu verhalten, nur ein paar solche gibt es, der Rest ist im Unterricht wie im Unterricht, nach dem Unterricht sind alle Freunde, dasselbe – warum sind alle gleichermaßen Freunde? Warum sollte ich mit ihm mehr verbunden sein als mit jemand anderem – wie sagen wir mit Marik, der jedes Mal mitmacht und alle Zeiten [einhält] und alle Dinge [macht] und so viel in die Gemeinschaft investiert; ich will an einem solchen Menschen mehr anhaften als an diesem Menschen, und bei euch gibt es nicht den Differ... wie soll man sagen? Den Unterschied im Verhältnis. Warum gibt es keinen Unterschied? Einerseits muss man helfen, andererseits muss man zeigen: Wozu soll ich mit solchen in Verbindung sein. Das heißt, ihn nicht im Stich lassen, aber nicht seelisch mit ihm in Verbindung sein, sondern ihm umgekehrt zeigen, dass du dich zu ihm wie zu einem Fernen verhältst – wo macht eine Gemeinschaft das? Nur ich stehe vor allen auf [und] mache Vorstellungen. Ich habe zwei Menschen ausgewählt, einen und einen zweiten, und an ihnen mache ich das die ganze Zeit. Von eurer Seite sehe ich gar nichts. Das ist nicht gut. Von welchen Kräften reden wir, die ihr einsetzt? Benutzt die Scham, den Neid, benutzt das, das wirkt am besten.

Owa, wisst ihr, was Ausgrenzung in der Gemeinschaft ist, wie soll man sagen, ja? Bann in der Gemeinschaft, Cherem, ja, owa. Wenn am Ende gar nichts auf ihn wirkt, [dann] sagt: Wir wollen nicht, dass du hierher kommst, lass uns in Ruhe, bleib zu Hause, du hast hier irgendwelche Pflichten, was für welche [auch immer], lass uns abrechnen, [du bist] frei, und fertig. Niemand spricht, niemand wendet sich [an ihn], niemand antwortet auf seine Anfragen, gar nichts. Seht, was mit dem Menschen geschieht. Er wird fühlen, was eine Gemeinschaft ist und was er verliert. Benutzt... was das. Aber mit Feingefühl, sicher, nicht... aber fangt wenigstens mit irgendetwas an. Ihr müsst von der Annahme ausgehen, dass niemand den Regeln der Gemeinschaft gehorchen will, dass niemandem irgendetwas wichtig ist, dass jeder schwach ist und nichts machen will – und wie man gerade von hier aus die Hilfe für den Menschen in Gang setzt. Und ihr verhaltet euch [so] zu allen, als ob alle sich beteiligen, alle [es] machen, alle [sind] das...

Gut. 84:06

(Ende des Unterrichts)