Tägliche Lektion26. Okt. 2006

Baal HaSulam, Preface to the Wisdom of Kabbalah, item 128, Lesson 55

Baal HaSulam, Preface to the Wisdom of Kabbalah, item 128, Lesson 55

26. Okt. 2006
To all the lessons of the collection: Preface to the Wisdom of Kabalah 2006

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

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Einführung in die Weisheit der Kabbala

(Abschnitte 128-129)

Lektion 55

26.10.2006 - Nach Bearbeitung

Nach dem Hervorkommen der drei Parzufim Galgalta, AB, SaG und dem Abstieg der Nekudot de SaG unter den Tabur; und der Vermischung der Nekudot de SaG mit NeHJ de Galgalta; und Zimzum Bet, der bis zur Parssa gemacht wurde – stiegen die Reshimot von Zimzum Bet zum Rosh de SaG auf. In Zimzum Bet wurden Reshimot Bet Alef enthüllt, die in Zimzum Bet eingeschränkt sind. Auf diese Reshimot wurde ein Siwug de Hakaa in Nikwej Ejnaim de Rosh de SaG gemacht, und das Licht breitete sich bis zum erlaubten Ort aus, das heißt bis zur Parssa. Der Parzuf, der aus dem Siwug in Nikwej Ejnaim de Rosh de SaG hervorging, wird Katnut Nekudim genannt, und er hat Keter, der Rosh de Hitlabshut ist, Aba we Ima, die Rosh de Awiut sind, und SoN.

Nach dem Hervorkommen von Katnut Olam haNekudim wurde ein Siwug auf Reshimot Dalet Gimel im Pe de Rosh de SaG gemacht, und die Lichter stiegen in den Parzuf der Katnut hinab und ließen ihn wachsen. Keter ging in Zehn Sefirot hervor, Aba we Ima gingen in Zehn Sefirot hervor, und vom Pe de Aba we Ima breitete sich der Guf de Aba we Ima aus, der SoN ist, und zerbrach. SoN de Nekudim zerbrach, weil es große Lichter in kleinen Gefäßen gab.

Nach dem Zerbrechen teilte sich der Parzuf Nekudim in mehrere Teile. Sein Guf fiel, seine Absicht zu geben verwandelte sich in eine Absicht um zu empfangen. Er konnte nicht mehr zum Massach gehören, und da er das nicht konnte, konnte er nicht mit dem Massach zum Höheren aufsteigen. Verlangen um zu empfangen können sich nicht im Höheren einschließen. Gemäß der Gleichheit der Form haben sie keine Verbindung zum Höheren. Nur die Reshimot, die nicht zerbrachen, Reshimot Alef Shoresh, die in Zimzum Bet eingeschränkt wurden, und Reshimot Dalet Gimel, wurden enthüllt und stiegen zum Rosh de SaG auf.

Auf die Reshimot, die nach dem Zerbrechen zum Rosh de SaG aufstiegen, wurde ein Siwug de Hakaa im Mezach de Rosh de SaG gemacht, und vom Siwug im Mezach de Rosh de SaG breitete sich Licht aus. Das Licht breitete sich vom allgemeinen Tabur bis zum allgemeinen Sium aus, im Parzuf, der Atik genannt wird. Atik ging in Zimzum Alef hervor und konnte durch die Parssa hindurchgehen, denn er ist ein Parzuf Keter und auf seine Reshimot wirkte Zimzum Bet nicht. Gleichzeitig, um seine Lichter an die kommenden Parzufim weiterzugeben, ging Atik auch in Zimzum Bet vom Tabur bis zur Parssa hervor, wo die Parzufim mit dem Willen zu empfangen, die niedriger als Keter sind, existieren können.

Nach dem Hervorkommen von Atik de Zimzum Bet wurde eine Klärung im Pe seines Rosh gemacht, und der Parzuf Arich Anpin ging vom Pe de Atik bis zur Parssa hervor, gemäß der Begrenzung von Zimzum Bet. Da Atik de Zimzum Alef und Atik de Zimzum Bet als ein Parzuf betrachtet werden, ist Arich Anpin der zweite Parzuf in der Welt Azilut.

Abschnit 128

"128) Der zweite Parzuf im neuen MaH wird Arich Anpin genannt. Er entstand und tauchte aus Pe de Rosh von Atik auf. Seine Stufe beginnt am Ort seiner Entstehung, und zwar am Pe de Rosh von Atik, und er kleidet SaT von Atik ein, die oberhalb der Parssa von Azilut enden. Der dritte Parzuf, genannt AwI, der aus Pe de Rosh von AA hervorgegangen ist, beginnt am Pe de Rosh von AA und endet oberhalb des Tabur von AA. Die SoN beginnen am Tabur von AA und enden ebenso mit dem Sium von AA, also oberhalb der Parssa von Azilut."

Aba we Ima de Azilut breiten sich bis zum Tabur von Arich Anpin aus. Nur dass wir manchmal zwischen "Höhere AwI" unterscheiden, die vom Pe von Rosh de Arich Anpin bis zu seinem Chase hervorgehen, und ISHSuT, das vom Chase de Arich Anpin bis zum Tabur hervorgeht (siehe Zeichnung Nr. 2). Ähnlich wird auch Bina manchmal in GaR und SaT geteilt, und manchmal verbindet sie sich zu einem Parzuf.

Wie Aba we Ima de Azilut, so teilen sich auch SoN de Azilut in zwei an ihrem Chase. Es gibt die kleinen SoN und es gibt die großen SoN. Seir Anpin hat eine Nukwa oberhalb seines Chase und eine weitere Nukwa unterhalb seines Chase.

Die Wahrheit ist, dass die Teilung der Parzufim von Azilut aus der Schwäche der Massachim resultiert, aus der Schwäche des Geschöpfs, dem Schöpfer in einer Handlung, auf einmal, ähnlich zu werden. Die Ähnlichkeit mit dem Schöpfer in den Parzufim von Azilut wird in kleinen Portionen durch verschiedene Einschlüsse erreicht. Auch in unserer Welt, wenn wir eine Handlung nicht auf einmal ausführen können, bauen wir Stützen und führen sie in kleinen Teilen und auf verschiedene Weisen aus, bis wir die Handlung vollenden.

Was ist der Nutzen der vielen Handlungen? Durch die Einschließung in die vielen Handlungen wird das Geschöpf in die Absicht des Schöpfers gegenüber den Geschöpfen eingeschlossen, versteht sie in größerer Tiefe und entsprechend fühlt es die Stärke der höheren Stufe und erlangt dieselbe Position. Obwohl seine vielen Handlungen aus seiner Schwäche heraus geschehen, gerade durch die Vielzahl der Handlungen enthüllt es alle Weisen, in denen der Schöpfer sich zu ihm verhält, in all ihren Schattierungen. Entsprechend kann es seine Beziehung zum Schöpfer aufbauen und zur Dwekut gelangen.

Frage: Der Siwug zur Geburt von Atik wird im Mezach de Rosh de SaG gemacht. Wenn dem so ist, warum gebiert Atik nicht Arich Anpin von seinem Mezach?

Zwischen dem Siwug im Mezach de Rosh de SaG und dem Siwug zur Geburt von Arich Anpin gibt es noch viele weitere Handlungen.

SaG macht einen Siwug de Hakaa im Mezach zur Geburt von Atik. SaG selbst ist Zimzum Alef, er hat alle Chochma und alle Chassadim, es fehlt nichts. Er hat die Kraft von Ejn Sof. Zwar verkleinert er sich, um einen kleinen Parzuf zu gebären, aber die Verkleinerung der Höhe ist nur für die Geburt und beeinflusst SaG selbst nicht. SaG hat alle Kräfte, seine Höhe zu einem sehr kleinen Parzuf wie Atik zu verkleinern. Aber SaG selbst ist unendlich.

Atik, der von SaG geboren wird, unterscheidet sich von SaG. Zwar gibt es in ihm Zimzum Alef, aber dies ist Zimzum Alef in Keter, nur im Geben. Atik arbeitet in Abstoßung, in Katnut, und um einen anderen Parzuf zu gebären, muss er zu Gadlut gelangen. Der Kleine gebiert nicht. Atik kann sich seiner Natur nach nicht wie SaG verkleinern und von seinem äußeren Parzuf Searot den Unteren gebären. Im Gegensatz zu SaG muss er selbst bis zur erforderlichen Höhe wachsen, um den Unteren zu gebären. Atik durchläuft Ibur und Yenika und erreicht die Stufe der Katnut. Er selbst braucht nicht mehr als das. Aber weitere Reshimot, die außerhalb von ihm verblieben sind, erwachen in ihm.

Nach dem Zerbrechen stiegen alle Reshimot vom Zerbrechen zum Rosh de SaG auf. Die Reshimot sind die Mängel, die den ganzen Entwicklungsprozess vorantreiben. Rosh de SaG wählt von allen Reshimot das erlesenste, das reinste, das Reshimo, das nach dem Zerbrechen am wenigsten beschädigt wurde, und daraus baut er den Parzuf Atik. Deshalb wird Atik Keter genannt. Nach dem Hervorkommen von Atik wird das Reshimo enthüllt, auf dem der Parzuf Arich Anpin hervorgeht.

Wenn dem so ist, von allen Reshimot, die zum Rosh de SaG aufstiegen, wählt SaG das erlesenste Reshimo, macht darauf einen Siwug de Hakaa, und daraus geht der Parzuf Atik hervor. Alle übrigen Reshimot steigen von SaG zum Rosh de Atik herab. Atik wählt das zweite Reshimo, macht darauf einen Siwug de Hakaa und gebiert Arich Anpin. Alle übrigen Reshimot legt Atik zur Seite, ohne Handlung, und nach dem Hervorkommen von Arich Anpin vom Pe de Atik übergibt er sie ihm.

SaG nimmt also das erste Reshimo zur Geburt von Atik, Atik nimmt das zweite Reshimo zur Geburt von Arich Anpin, und Arich Anpin nimmt das dritte Reshimo, das reinste Reshimo, das übrig bleibt, zur Geburt von Aba we Ima. So gehen alle Reshimot eines nach dem anderen hervor, bis SaG von allen entleert ist.

Jeder Parzuf in Azilut geht zunächst in Katnut hervor, das heißt in Ibur und dann in Yenika. Nur wenn die Reshimot zur Geburt des unteren Parzuf in ihm erwachen, tritt er in Gadlut ein. Aber dies ist eine bestimmte Gadlut, entsprechend dem Parzuf, den er gebären soll.

Für das Beispiel sagen wir, dass im Parzuf eines "kleinen Elefanten" ein Reshimo eines "Löwen" erwacht. Dies ist ein grobes Beispiel, aber gut, denn der Unterschied zwischen den Parzufim ist wesentlich. Ein Parzuf kann zum Beispiel ein Parzuf Chochma sein und der zweite Bina, oder SoN. Wenn also im Parzuf des kleinen Elefanten ein Reshimo eines Löwen erwacht, baut er für sich selbst, aus sich selbst, einen großen Elefanten, und innerhalb des großen Elefanten baut er einen großen Löwen, und vom großen Löwen gebiert er einen kleinen Löwen, ein Junges.

Die Geburt der Parzufim in Azilut ist ein stufenweiser Prozess. Der Höhere gebiert den Unteren nicht direkt. Es werden besondere Handlungen zur Geburt des Unteren benötigt. Der Höhere gebiert nicht aus sich selbst sich selbst als Kleinen, sondern entgegen seiner Natur macht er einen Siwug de Hakaa auf die Reshimot, die nicht seine sind. Wie ist ein Siwug entgegen der Natur des Parzuf möglich? Es gibt in Azilut noch viele Prozesse, die wir zurzeit nicht lernen.

In der "Einführung in die Weisheit der Kabbala" kürzt Baal HaSulam sehr in der Erklärung über die Welt Azilut. Auch im "Talmud Esser haSefirot" erklärt er nicht alle Details. Nur wer wirklich in die Welt Azilut eingeschlossen wird, erlangt die Details in der Praxis. Wie geschrieben steht: "Die Seele des Menschen wird ihn lehren."

Zurzeit müssen wir nur wissen, dass jeder Parzuf in Azilut in Ibur hervorgeht, zu Yenika gelangt und in Gadlut eintritt entsprechend dem Parzuf, den er gebären soll. Die Parzufim von Azilut brauchen Gadlut nicht für sich selbst. Sie selbst bleiben wie Chafez Chessed. Der höhere Parzuf geht in Gadlut nur gemäß der Höhe und der Weise hervor, wie er den Unteren gebären soll. Er macht einen Siwug de Hakaa auf das Reshimo des Unteren, gebiert ihn, und nachdem er ihn geboren hat, säugt er ihn – bringt ihn zur vollständigen Stufe der Yenika, zur Katnut. Wenn der Untere klein wird, übergibt ihm der Höhere alle verbleibenden Reshimot. Als Ergebnis beginnt der Untere einen Mangel zu fühlen. Er fühlt, dass er groß sein und aus sich das nächste Reshimo gebären muss, das reinste von allen verbleibenden Reshimot. Dies ist der Prozess des Hervorgehens der Parzufim in Azilut.

Frage: Ist Rosh de SaG an der Geburt aller Parzufim von Azilut beteiligt, oder beendet er seine Handlung mit der Geburt von Atik?

Bei jeder Geburt eines Parzuf in Azilut ist sein Höherer beteiligt. Zum Beispiel, wenn Aba we Ima gebären, dann ist auch Arich Anpin daran beteiligt, und Atik de Zimzum Bet, und Atik de Zimzum Alef, und Searot de SaG, und Rosh de SaG selbst, und AB, und Galgalta, und Ejn Sof. Das liegt daran, dass jede Unterscheidung, die nach dem Zerbrechen geklärt wird, kein Beispiel in den vorherigen Parzufim hat.

Bis zum Zerbrechen entwickelten sich alle Parzufim von oben nach unten gemäß den Mängeln, die in ihnen von Malchut de Ejn Sof enthüllt wurden. Dagegen sind in der Welt Azilut die Mängel aus der Einschließung der Eigenschaften des Empfangens und des Gebens ineinander. Diese Einschließung gebiert einen völlig neuen Mangel, einen Mangel des Willens zu empfangen, der dem Willen zu geben ähnlich werden will. In allen Parzufim, die sich von oben nach unten bis zur Welt Azilut entwickelten, gab es dafür kein Beispiel. Deshalb müssen die Mängel, die in Azilut enthüllt werden, zu Ejn Sof gelangen und von dort Kräfte empfangen, von dort die neuen Lichter zur Korrektur und Füllung heranziehen.

Selbst wenn der kleinste Parzuf, am Ende aller Welten, den Höheren erweckt, ihn zu korrigieren und zu füllen, hat kein höherer Parzuf bis Ejn Sof eine Antwort für ihn – weder im korrigierenden Licht noch im füllenden Licht. Auch die Bitte des untersten aller Parzufim muss durch alle Welten bis Ejn Sof aufsteigen. Was ein bestimmter Parzuf enthüllt, kann kein anderer Parzuf enthüllen, und was er bittet, kann kein anderer Parzuf bitten.

Baal HaSulam schreibt darüber im Artikel "Die Freiheit" und an mehreren weiteren Stellen und erklärt, wie einzigartig jeder von uns ist. Jeder von uns hat einen Platz in Ejn Sof, und nur er kann ihn in freier Wahl füllen.

Frage: Manchmal teilen sich Aba we Ima in Höhere AwI und ISHSuT und manchmal nicht. Was bedeutet manchmal?

Wenn der Parzuf Bina entdeckt, dass er einen neuen Parzuf gebären soll, wenn die Reshimot in ihm enthüllt werden, fühlt er den Mangel zur Geburt des neuen Parzuf in seinem ACHaP. ACHaP von Aba we Ima wird Rechem (Gebärmutter) genannt. Der Rechem ist der Ort des Siwug und der Ort des Wachstums des Unteren. Die Empfängnis, die Entwicklung des Embryos und die Geburt, alle werden im ACHaP der Stufe des Höheren gemacht.

Im ACHaP des Höheren geschehen viele Prozesse, es ist ein sehr komplexer Mechanismus, der viele Details in sich einschließt. Der Mechanismus des ACHaP des Höheren arbeitet, wenn Reshimot in ihm enthüllt werden, die wie gesagt die Mängel des Unteren sind. Als Ergebnis der Enthüllung der Reshimot fühlt der Höhere, dass es seine Pflicht ist zu klären, zu gebären, zu erziehen, zu korrigieren, zu füllen und so weiter.

Der obere Teil in Bina ist reine Bina, saubere Bina, die keinen Mangel fühlt. In ihrem oberen Teil befindet sich Bina in Vollkommenheit. Aber zusätzlich zum oberen Teil gibt es in Bina einen unteren Teil, der sich im Mangel befindet, in Geburtswehen, in Druck, im Schmerz der Kindererziehung. Diese beiden Teile, der obere Teil von Bina, der vollständig ist, und der untere Teil von Bina, der unvollständig ist, gleichen sich nicht zu einem Parzuf aus, sondern teilen sich in zwei Parzufim, in zwei Handlungen. So können sie einander ergänzen. Ein Teil kümmert sich um die Vollkommenheit und befindet sich die ganze Zeit in Vollkommenheit. Und der zweite Teil befindet sich die ganze Zeit im Mangel, wird vom Mangel des Unteren eingeschlossen.

Und es gibt auch einen anderen Zustand. Es gibt Bina, die überhaupt keine Mängel hat. Bina, die ganz Galgalta we Ejnaim ist, wie der obere Teil in Bina. Ihr ACHaP ist annulliert, als ob er nicht existiert. Zwar befinden sich alle Gefäße von ACHaP in ihr, aber in ihnen leuchten Lichter von Galgalta Ejnaim. Diese Bina gleicht einem kleinen Mädchen, das alle erforderlichen Systeme hat, um Mutter zu sein, aber zurzeit befinden sie sich in ihr nur als Vorbereitung. Sie will nicht gebären. Die Reshimot, die verpflichten zu gebären und jemandem Leben zu schenken, wurden noch nicht in ihr enthüllt.

Wenn die Reshimot zur Geburt des Unteren in Bina erwachen, macht sie einen Siwug de Hakaa auf ihre vollständige Höhe. Das liegt daran, dass sie in ihrer unteren Höhe, wo sie die Mängel fühlt, keinen Siwug de Hakaa machen kann. In der unteren Höhe gibt es nur Mängel. Bina verbindet also die beiden Teile in ihr, GaR de Bina und SaT de Bina, zu einem Parzuf. Von ihrer Seite aus gibt es in diesem Parzuf Vollkommenheit, wie eine große und gesunde Frau. Andererseits gibt es in ihm auch den Mangel des Unteren. Die Mängel des Unteren sind wie eine "Ausstülpung" auf der Bina, fremde Mängel, die nicht ihre sind. Aber die Bina ergänzt sie. Sie ist bereit, auf sie ihren Willen zu geben aufzusetzen. So verbinden sich GaR de Bina und SaT de Bina zusammen, in einer Handlung, in einem Parzuf.

Während der Geburt teilt sich Bina wieder in vollständig und unvollständig, und der Druck, der als Ergebnis der Teilung entsteht, wird als Geburtswehen gefühlt, die auf den Embryo wirken und ihn zwingen, aus der Bina herauszugehen und geboren zu werden. Der Embryo geht aus der Vollkommenheit des Höheren hervor und wird zu einer eigenen Existenz. Er ist nicht mehr im Massach des Höheren eingeschlossen. Er erwirbt einen eigenen Massach und existiert als eigenständiger Parzuf. Über die Geburt des Unteren lernen wir ausführlich im "Talmud Esser haSefirot".

In Bina de Azilut gibt es viele Verbindungsarten zwischen Aba we Ima und Israel Saba we Twuna. Aba und Israel Saba verbinden sich zum Beispiel in der rechten Linie; Ima und Twuna verbinden sich in der linken Linie; Aba we Ima sind zusammen im oberen Teil der Bina verbunden; Israel Saba we Twuna sind zusammen im unteren Teil der Bina verbunden.

ISHSuT, der untere Teil der Bina, der zu SoN gibt, ist nicht in der Lage, auf einmal zu SoN zu geben. Er muss sich selbst schwächen. Deshalb gehen zwischen ISHSuT und SoN noch einige Parzufim hervor, die die Verbindung zwischen ihnen abstimmen. Diese Abstimmungs-Parzufim werden "ZeLeM" genannt, wie geschrieben steht: "Im Bilde (BeZelem) Gottes machte er den Menschen" (Genesis 9,6). Elokim in der Weisheit der Kabbala bedeutet Bina, und Adam bedeutet SoN.

ZeLeM ist ein Abstimmungssystem, ein System zur Schwächung der Lichter, zur Schwächung des Gebens von Bina zu SoN. Durch dieses System passt sich der Höhere an den Unteren an, und dadurch kann der Untere stufenweise – durch die Stufen Z, L, M – zur Gleichheit mit dem Höheren gelangen, wie er zu sein, zu wachsen. Das Wachstum des Unteren in der Spiritualität vergleichen die Kabbalisten mit dem Wachstum des Menschen in unserer Welt während der Kindheits- und Jugendjahre.

Wenn dem so ist, alle Parzufim von Azilut, jeder einzeln und alle zusammen, teilen sich und verbinden sich auf sehr viele Arten entsprechend den Handlungen, die sie machen müssen. Im "Talmud Esser haSefirot" erweitert Baal HaSulam noch mehr die Erklärung über die Einschließung und die Verbindungsarten der Parzufim von Azilut. Aber es ist unmöglich, alle zu beschreiben. Ähnlich wie in unserem Leben gibt es auch in der Welt Azilut unzählige Zustände. In der "Einführung in die Weisheit der Kabbala" lernen wir nur über die allgemeinen Zustände, und auch das nur, um das Licht, das zum Guten zurückführt, zu erwecken, und nicht um genau zu wissen, was in Azilut geschieht. Das Wissen an sich wird uns überhaupt nicht nützen. Wir müssen wissen, wie wir uns in den Zustand einschließen können, über den wir lernen.

Abschnitt 129

"129) Und wisse, dass jede Stufe dieser fünf Parzufim des Neuen MaH jeweils einen Teil der Kelim de Nekudim sortierte und mit sich verbunden hat; dieser Teil wurde zu Nukwa. Nach dem Erscheinen des Parzuf Atik wurden alle GaR de Nekudim, die während des Zerbrechens der Kelim unbeschädigt geblieben waren, ausgewählt und an sich gebunden, das heißt die GE in ihnen, die während Katnut erschienen und die „Kelim de Panim“ heißen (Punkt 76). Denn in Katnut von Nekudim kam nur die obere Hälfte jeder Stufe mit ihnen, das sind GE und Nikwej Ejnaim. Die untere Hälfte jeder Stufe, ACHaP genannt, stieg auf die untere Stufe ab.

Dementsprechend nahm sich der Parzuf Atik vom Neuen MaH die obere Hälfte von Keter von den Kelim de Nekudim und ebenso die obere Hälfte von CHuB und die sieben Wurzeln von SaT, die in GaR de Nekudim enthalten sind. Diese wurden zum Parzuf Nukwa in Bezug auf den Parzuf Atik der neuen Welt MaH und verbanden sich einer mit dem anderen. Sie werden MaH und BoN von Atik de Azilut genannt, denn der männliche Teil von Atik heißt MaH, und die Kelim de Nekudim, die sich angeschlossen haben, heißen BoN (Punkt 119). Sie sind Vorderseite zu Rückseite angeordnet: Atik de MaH ist in der Position Panim, und Atik de BoN ist in der Position Achoraim."

Keter ist der erste Rosh de Nekudim. Aba we Ima sind der zweite Rosh de Nekudim. Der Guf de Nekudim ist SoN. Die Höhe der Gadlut de Nekudim zerbrach, und nach dem Zerbrechen gibt es nichts damit zu tun. Nach dem Zerbrechen ist das Wichtigste Katnut de Nekudim. Als Ergebnis des Zerbrechens verschwanden von Keter de Nekudim alle Lichter, denn Keter gab die Lichter an Aba we Ima weiter. Aba we Ima dagegen wurden wirklich beschädigt, denn sie machten eine falsche Berechnung und gaben die Lichter der Gadlut an SoN weiter, die zerbrachen. SoN, die die "Kinder" sind, zerbrachen wegen des Fehlers von Aba we Ima. Der Schaden ist ganz in Aba we Ima, aber das Ergebnis, das eigentliche Zerbrechen, ist in den Kindern, in SoN.

Die Welt Azilut, die nach dem Zerbrechen hervorgeht, muss in sich alles einschließen, was in Nekudim war, aber in korrigierter Form. Hätte der Rosh de Nekudim im Voraus über alle Unterscheidungen, über alle Mängel und über alle Schwächen in SoN wissen können, hätte er wissen können, dass SoN nicht in ihrem ACHaP empfangen können, hätte er sofort danach gestrebt, aus sich selbst die Welt Azilut zu machen und wäre nicht in Gadlut hervorgegangen.

Die Welt Azilut ist dieselbe Welt Nekudim. Deshalb wird Nekudim MaH genannt und Azilut wird MaH haChadash genannt. Die Welt Azilut ging als Ersatz für die Welt Nekudim hervor. Sie wird aus allen Mängeln und allen Brüchen in Nekudim eingeschlossen, aus allem, was in Nekudim enthüllt wurde, und das ist das Gute daran. Sie hat Erfahrung vom Zerbrechen und sie hat alle Daten über alle Fälle, die geschehen können. Deshalb baut sie sich selbst mit Sicherheit.

Die Welt Azilut selbst geht in Katnut hervor. Erst danach beginnt sie, die Mängel der Welt Nekudim zu sich zu verbinden, alle "Probleme" von Nekudim, und indem sie das tut, wird sie von der Welt Nekudim eingeschlossen. So gibt sie eine Antwort auf alles, was in Nekudim geschah. Tatsächlich korrigiert die Welt Azilut nicht die Welt Nekudim, sondern durch die Korrektur der Welt Nekudim gelangt sie zu Gmar Tikun. Die Mängel, die sie von der Welt Nekudim nimmt, helfen ihr, zu Gmar Tikun zu gelangen.

Die Welt Azilut selbst ist Alef Shoresh. Anders als die Welt Nekudim, die auf Awiut Bet Alef hervorging, geht die Welt Azilut in einer sehr kleinen und reinen Höhe hervor. Sie hat keine Verbindung zum Zerbrechen, zu den Mängeln oder zu irgendetwas anderem in Nekudim. Aber wenn sie beginnt, sich von den Mängeln der Welt Nekudim einschließen zu lassen, von der Nukwa de Nekudim, verbindet sie die Mängel mit sich, klärt sie und korrigiert sie. Zuerst füllt sie sich selbst mit Mängeln, danach macht sie Korrekturen, gebiert die Parzufim, und als Ergebnis gelangt sie zu Gmar Tikun.

Die Welt Azilut, wie sie ist, ohne die Verbindung mit der Welt Nekudim und ihre Korrektur, ist Alef Shoresh, nur ein Ubar (Embryo). Nur die Verbindung der Welt Azilut mit der Welt Nekudim erhebt sie zur Stufe der Katnut, und sofort. Alle Parzufim der Azilut gehen zunächst auf Reshimot Shoresh Alef hervor, in der Stufe Ibur, in der Stufe Keter, die in Abstoßung von unten nach oben hervorgeht und nichts für sich selbst will. Aber wenn die Höhe des Ibur de Azilut von den Mängeln der Welt Nekudim eingeschlossen wird, empfängt sie von oben Kräfte auf Kosten dieser Mängel, und jeder Ubar wird zu einem Kleinen. Er nimmt Awiut Alef von der Welt Nekudim und wird zu einem Kleinen.

Die Awiut Alef und die Höhe der Katnut nimmt der Embryo von der Katnut der Welt Nekudim. Und von den zerbrochenen Gefäßen, die in die Welten Brija, Yezira und Assija gefallen sind, empfängt er im Weiteren Awiut Bet, Gimel und Dalet. Die zerbrochenen Gefäße fielen in die Welten Brija, Yezira oder Assija entsprechend der Stufe der Awiut, die in ihnen beschädigt wurde, gemäß den Massachim, die ihnen verloren gingen.

Wenn dem so ist, ist die Welt Azilut selbst Awiut Shoresh. Awiut Alef nimmt sie von der Welt Nekudim, und Awiut Bet, Gimel, Dalet von den zerbrochenen Seelen, die in die Welten Brija, Yezira und Assija gefallen sind. So wird sie als Welt Ejn Sof korrigiert, die alles hat.

Frage: Ist es richtig zu sagen, dass die Gadlut in Azilut eine Folge des Erwachens der Reshimot der zerbrochenen Gefäße ist?

Die Welt Azilut an sich befindet sich immer im Zustand der Katnut. Der Zustand der Katnut in Azilut wird auch "der konstante Zustand" genannt. Die Höhe der Gadlut empfängt die Welt Azilut nur aus den Reshimot. Nur von den Gefäßen des Empfangens kann sich ein Mangel für Gadlut enthüllen. Groß ist derjenige, der seine Gefäße des Empfangens um zu geben verwendet. Und da die Gefäße des Empfangens zerbrochen sind, sind es die zerbrochenen Gefäße, die erwachen.

Nun werden wir erklären, von welchen Teilen in der Welt Nekudim Atik, Arich Anpin und Aba we Ima die Gefäße und Mängel empfangen und sie korrigieren. Baal HaSulam schreibt (in Buchstabe 129), dass: "der Parzuf Atik de MaH haChadash für sich von den Gefäßen de Nekudim nahm die obere Hälfte de Keter und die obere Hälfte de Chochma we Bina und die sieben Wurzeln de SaT, die in GaR de Nekudim eingeschlossen sind". Das heißt, Atik nimmt sich als Nukwa die Galgalta Ejnaim de Keter de Nekudim, die Galgalta Ejnaim de Aba we Ima de Nekudim, die Chochma und Bina genannt werden, und die sieben Ketarim. Hier ist der Ort zu betonen, dass die sieben Ketarim nicht Ketarim von SoN sind. In SoN gibt es keinen Rosh, SoN sind immer WaK ohne Rosh. Die sieben Ketarim sind die sieben Reshimot oder Wurzeln von SoN in Aba we Ima. Von diesen sieben Wurzeln beginnen Aba we Ima, sich zu SoN zu verhalten.

Wenn Aba we Ima die sieben Wurzeln der SoN fühlen, erwacht in ihnen ein Mangel für SoN. Sie wollen Kinder haben und fühlen das Bedürfnis, sie zu gebären, die Seelen zu korrigieren. In Aba we Ima gibt es ein System, das die fremden Mängel fühlt. Diese Mängel sind die sieben Ketarim de SoN in Aba we Ima. Sie gehören nicht zum Guf der SoN. Sie befinden sich nicht unterhalb des Pe de Aba we Ima, sondern in Aba we Ima selbst.

Wenn dem so ist, nimmt Atik von Nekudim drei Teile: Galgalta Ejnaim de Keter, Galgalta Ejnaim de Aba we Ima und sieben Ketarim de SoN (siehe Zeichnung Nr. 3). Im "Talmud Esser haSefirot" präzisiert Baal HaSulam noch mehr und sagt, dass Atik von Aba we Ima verschiedene Teile nimmt, von Aba nimmt er GaR und von Ima vier unten. Jedenfalls wird in der "Einführung" über Galgalta Ejnaim de Aba we Ima gesprochen, über die Gefäße des Gebens von beiden.

“130) Der Parzuf AA des neuen [Parzuf] MaH, der auf der Stufe Chochma entstand, sortierte aus und band an sich die untere Hälfte von Keter de Nekudim – die ACHaP de Keter –, die während Katnut eine Stufe unterhalb Keter waren, und zwar in Chochma und Bina de Nekudim (Punkt 77). ACHaP wurden zu Nukwa für AA vom neuen MaH und sie verbanden sich miteinander. Ihre Stellung ist rechts und links: AA de MaH, der männliche Teil, steht auf der rechten Seite und AA de BoN, das ist Nukwa, steht auf der linken Seite.

Der Parzuf Atik de MaH nahm aber nicht die untere Hälfte von Keter de Nekudim an, weil Atik der erste Rosh de Azilut ist, dessen Stufe sehr hoch ist, sondern er schloss an sich nur die Kelim de Panim von GaR de Nekudim an, wo kein Schaden während des Zerbrechens der Kelim entstand. Jedoch sind in der unteren Hälfte von Keter die ACHaP, die während Katnut in CHuB stürzten. Nachher, während Gadlut, erhoben sie sich von CHuB und schlossen sich an Keter de Nekudim an (Punkt 84). Dann, nach dem Zerbrechen der Kelim, fielen sie nochmals von Keter de Nekudim und lösten sich auf. Durch den Absturz und die Auslöschung wurden sie beschädigt, und daher sind sie für Atik unwürdig. Deshalb wurden sie von AA de MaH übernommen.”