Tägliche Lektion2. Mai 2018(Morning)

Part 1 Lesson on the topic "Lag BaOmer"

Lesson on the topic "Lag BaOmer"

2. Mai 2018

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

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Ausgewählte Auszüge aus den Quellen zum Thema Lag baOmer

Vorleser: Schalom, wir lesen heute ausgewählte Auszüge aus den Quellen zum Thema Lag baOmer. Wir erinnern daran, dass auf der Website Kabbalah laAm kab.co.il Fragen gestellt werden können. Ausgewählte Fragen werden hier während des Unterrichts gestellt.

Rav: Wir lernen, dass der Anfang der Schöpfung im Wunsch ist, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun, und deshalb traten die vier Bchinot des Direkten Lichts heraus, die Welten, das Zerbrechen der Welten, die Korrektur der Welten BYA, und danach die Seele von Adam haRischon, die ebenfalls wuchs und zerbrochen wurde. Und wir müssen aus dieser ganzen großen Vorbereitung — sowohl in den Welten als auch in der Seele — zum korrigierten Zustand zurückkehren. Denn wenn wir all diese Bruchstücke sammeln, kommen wir zum Verstehen der Schöpfung, zum Verstehen des Schöpfers, zum Plan der Schöpfung, zu allem… und werden im Grunde wie Er, das ist das Ziel.

In diesem Prozess durchlaufen wir alle möglichen Stufen. Es gibt Stufen, in denen wir Anstrengungen machen müssen, um uns zu verbinden, diese Bruchstücke zu sammeln, und in dem Maße, wie wir uns selbst drängen, möglichst eng in Verstand und Herz beieinander zu sein, in dem Maß erwecken wir entsprechend das Licht, das zum Guten zurückführt, und es wirkt auf uns und hilft uns, uns auf die richtige Weise zu verbinden.

Es gibt Zeiten, in denen es uns nicht so gut gelingt, uns zu verbinden, uns einander näherzubringen, und dann wirkt das Höhere Licht gemäß dem Plan der Schöpfung auf uns. Und wenn wir hinter dem Plan zurückbleiben, dann wirkt es stärker, drückt auf uns, und wir spüren Probleme, allerlei Nöte in unserem Leben, in unserer Existenz. Auch das bringt uns näher. Aber nicht in der gewünschten Form. Nicht in unseren Augen und nicht in den Augen des Schöpfers. Allerdings findet es so statt.

Und außerdem gibt es in diesem Plan besondere Prozesse, die zu besonderen Zeiten geschehen, die „Festzeiten" (moadim) genannt werden — das ist die besondere Erleuchtung, die jedes Mal anders ist und sich in einer bestimmten Frequenz offenbart. Das sind Tage, Nächte, Wochen, Monate und so weiter. Das sind alles Namen der Erleuchtungen, die von oben leuchten, uns drängen und zur Korrektur ziehen. Und auch wir müssen wissen, wie wir sie nutzen.

Und in diesen Korrekturen unterscheiden wir — besonders die Korrektur, das ist Mizrajim, der Auszug aus Mizrajim, das Spalten des Schilfmeers, das Empfangen der Arwut und die Vorbereitung und das Empfangen der Tora. Es gibt darin viele Stufen, aber im Wesentlichen sind es… der Auszug aus Mizrajim vor Pessach, das Pessach-Fest ist der Anfang der Freiheit, und danach haben wir… an Pessach erlangen wir Gefäße des Gebens, um zu geben, und danach ziehen wir diese Gefäße, korrigieren sie bis zum Lag baOmer, dabei werden Gefäße des Gebens korrigiert. Deshalb wird das die Zeiten der Katnut genannt mit allen Gesetzen, die dazu gehören.

Und danach, vom Lag und weiter, ist es schon die Korrektur der Gefäße im Empfangen, um zu geben, dann ist Zeit der Gadlut, bis wir alle Gefäße korrigieren und in der Lage sind, das ganze Licht aus unseren Gefäßen heraus im Empfangen, um zu geben, zu empfangen, das wird Empfangen der Tora genannt. Das sind Stufen, in denen wir uns befinden. Es lohnt sich für uns, das zu wissen. Es lohnt sich, darüber zu sprechen, denn dadurch erwecken wir auch die Höheren Quellen, dass sie auf uns wirken und uns zur Heiligkeit voranbringen.

Bitte.

Vorleser: Erster Auszug aus Rabasch B.

„Siehe, das Schawuot-Fest naht heran, das die Zeit des Gebens unserer Tora ist. Es ist bekannt, dass Schawuot der Aspekt der Malchut in den Welten und des Herzens im Menschen ist. Wie mein Vater und Lehrer, sein Andenken sei zum Segen, zu ‚Mikdasch schwii' erklärte, dass schwii vom Wort schebi-hu kommt. Damit ist gemeint, dass der Schöpfer, gepriesen sei Er, sich in das Herz des Menschen kleidet, und die Zeit, in der man erklären kann, dass die Tora sich in die Seele des Menschen kleidet — deshalb wird es Schawuot genannt — und es heißt Geben der Tora, das heißt, dass die Tora sich dann in die Herzen jedes einzelnen aus dem Klal Israel kleidet. Denn die Zeit der Zählung von Pessach bis Schawuot ist der Aspekt der Reinigung der Gefäße, was der Aspekt der Reinheit in Liba und Mocha ist. Und wenn die Gefäße vollendet sind, gelangt man dann zum Aspekt der Tora. Und deshalb war vor Pessach die Vorbereitung in der Reinigung der Gefäße bezüglich des Aspekts der Emuna, der als Aspekt der Mizwa bezeichnet wird, und durch den Auszug aus Mizrajim erlangten sie den Aspekt der Emuna, im Geheimnis von ‚Ich bin der Ewige, dein Schöpfer, der dich aus dem Land Mizrajim herausgeführt hat'. Und nach Pessach beginnt die Arbeit der Reinigung zum Aspekt der Vorbereitung auf das Empfangen der Tora. Und in der Zeit, in der die Tora sich in die Seele des Menschen kleidet, dann wird Schawuot die Zeit des Gebens unserer Tora genannt."

(Rabasch B, Brief 52)

Fragen. Keine. Lies noch einmal.

[Wiederholung des Textes]

Das heißt, dass wir heute Lag baOmer feiern. Lag heißt, dass die Gefäße des Gebens vollendet werden. Das sind Chesed, Gevura, Tiferet, Nezach, Hod. Innerhalb des Hod ist das Hod beHod, und es beginnen Gefäße des Empfangens, sie zu korrigieren im Empfangen, um zu geben. Das ist von Hod beHod bis Malchut. Und deshalb sind das dreiunddreißig… drei Tage insgesamt Korrekturen des Chafez Chesed. Zeit der Katnut, Stufe der Bina, die wir auf den Gefäßen erwerben, mit denen wir aus Mizrajim ausgezogen sind.

Und warum ist das ein Fest? Zunächst, weil wir eine gute Vorbereitung gemacht haben, um all diese Gefäße in der Katnut zu korrigieren. Und uns ist daraus schon klar, dass wir auch zur Gadlut gelangen können. Denn was heißt das überhaupt, dass wir korrigieren? Wir haben nur einen Teil der Gefäße korrigiert? Das stimmt nicht. Es gibt keinen Bruchteil in der Spiritualität. Wir korrigieren alle Gefäße, alle zehn Sefirot, alle Gefäße, die in der Seele von Adam haRischon sind, aber im Aspekt zu geben, um zu geben.

Und deshalb, wenn wir über die Sefirot sprechen, dann ist das bis zur Stufe der Malchut in den ersten neun, das ist Hod, Hod beHod. Und deshalb können wir sagen: Wenn wir im Geben, um zu geben, all unsere Verlangen korrigiert haben, dann können wir sicher auch zum Empfangen, um zu geben, gelangen. Und deshalb ist das ein Fest. Aber von jetzt an müssen wir noch mehr verbunden und einander hingegeben sein, und gemeinsam zwischen uns das Gefäß für das Empfangen, um zu geben, vorbereiten.

Licht im Empfangen, um zu geben, zu empfangen — das wird Empfangen der Tora genannt. Tora ist Or Chochma, das man in den Gefäßen des Empfangens im Empfangen, um zu geben, empfängt. Deshalb ist das eine wichtigere Stufe. Stufe B. Aber dennoch ist dieser Punkt, Lag, ein sehr kritischer Punkt. Das ist wirklich an der Grenze zwischen Gefäßen des Gebens und Gefäßen des Empfangens. Und deshalb feiern wir das. Und gleichzeitig verstehen wir… können wir diese Ereignisse in der Geschichte verstehen, dass an Lag baOmer vierundzwanzigtausend Schüler von Rabbi Akiva starben.

Sie waren in zwölf Paare eingeteilt. Zwölftausend Paare. Und warum starben sie? Weil sie aufgehört haben, einander Ehre zu erweisen, wie geschrieben steht. Und das sind sicher Korrekturen. Korrekturen, denen ein Zerbrechen vor der Korrektur vorausgehen muss. Aber dieses Fest des Lag baOmer symbolisiert für uns Verbindung, Einheit. Wie alle Feste. Wie alle Feste Israels sprechen sie von der Trennung und Korrektur. Das ist es. Er sagt: Wenn die Gefäße vollendet sind, gelangt man zum Aspekt der Tora.

Fragen? Keine. Gut. Also… ja.

Schüler: Er sagt „Und deshalb war vor Pessach die Vorbereitung in der Reinigung der Gefäße bezüglich des Aspekts der Emuna".

Rav: Ja.

Frage: Zunächst, was ist das?

Rav: Was?

Schüler: Er sagt „Und deshalb war vor Pessach die Vorbereitung in der Reinigung der Gefäße bezüglich des Aspekts der Emuna".

Rav: Emuna heißt geben, um zu geben.

Frage: Und was ist „Reinigung der Gefäße"?

Rav: Reinigung. Korrektur der Gefäße. Sie davon zu reinigen, unter dem Einfluss des Willens zu empfangen zu stehen.

Schüler: Er sagt „Und nach Pessach beginnt die Arbeit der Reinigung zum Aspekt der Vorbereitung auf das Empfangen der Tora".

Rav: Ja.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen ihnen?

Rav: Der Unterschied ist, dass wir sagen müssen, dass es vor Pessach nur eine Flucht gab. Nur eine Flucht aus den Gefäßen des Empfangens. Von Pessach bis zum Lag baOmer gibt es die Korrektur der Gefäße im Geben, um zu geben, und vom Lag baOmer bis Schawuot die Korrektur der Gefäße im Empfangen, um zu geben. Nur Korrektur. Die Füllung ist an Schawuot.

Frage: Also was ist die Veränderung in der Arbeit zwischen dem einen und dem anderen? Was macht man in der Arbeit hier und was macht man in der Arbeit dort?

Rav: Geben, um zu geben, ist Korrektur der Katnut der Gefäße. Man arbeitet nur mit Gefäßen der ersten und zweiten Wurzel der Awiut, in allen Sefirot die erste und zweite Wurzel der Awiut, dass man sie vom „um zu empfangen" reinigt und sie zur Stufe der Bina erhebt und zum Geben, um zu geben.

Frage: Ja, aber was… das habe ich verstanden, aber was ist die Verbindung? Welche Art von Arbeit? Was macht man eigentlich in einem solchen Zustand, in einem solchen Zustand?

Rav: „Tu deinem Freund nicht an, was dir verhasst ist."

Frage: Sind das die beiden Maße?

Rav: Nein. Das ist im Geben, um zu geben.

Frage: Und das…?

Rav: Das zweite ist „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

Noch? Ja. Schnell. Wacht ein bisschen auf. Das ist ein besonderer Tag.

Frage: Dieselbe Arbeit hatten wir zwischen Chanukka und Purim. Also was ist jetzt der Unterschied in der Korrektur der Gefäße?

Rav: Chanukka ist die Korrektur der Gefäße, die dem Lag baOmer ähnelt. Auch dort ging es um das Geben, um zu geben, um die Korrektur der Gefäße des Gebens. Auch an Lag baOmer ist das die Korrektur der Gefäße des Gebens. Aber das sind verschiedene Zustände. Hier ist es nach dem Auszug aus dem Exil von Mizrajim, wo sich alle Gefäße im Empfangen, um zu empfangen, offenbaren, und dann werden sie korrigiert, und man gelangt zur Tora. Und dann sind diese Korrekturen vom Geben, um zu geben, und Empfangen, um zu geben, und danach das Empfangen der Tora, nur, um anzufangen, die Gefäße zu korrigieren.

Auch wenn man die Gefäße im Geben, um zu geben, korrigiert, in der Katnut, und man korrigiert von Lag baOmer bis zum Geben der Tora im Empfangen, um zu geben — alles nur, um die Tora zu empfangen. Nur, um anzufangen, die Tora zu empfangen, das Licht, das anfängt, die Gefäße zu korrigieren. Das ist nicht die Endkorrektur. Das ist das Empfangen des Lichts, mit dem du arbeiten kannst.

Jetzt, Chanukka ist nach einem besonderen, bestimmten Zerbrechen. Purim ist auch nach einer Offenbarung der Sünde, einer Offenbarung der Zerstörung in irgendeiner Form. Das heißt, all diese Feste sind eine Art Zeichen, Korrekturen, Wegmarken, die wir durchlaufen müssen, um zur endgültigen Endkorrektur zu kommen. Deshalb wiederholen sich diese Feste, diese Zeichen, in allen möglichen Formen während des Korrekturprozesses, was die „Geschichte des Volkes Israel" genannt wird.

Frage: Sind das dieselben Gefäße oder sind das verschiedene Gefäße, Gefäße von…

Rav: Verschiedene. Verschiedene Zustände, verschiedene Gefäße. Zerbrechen, Korrekturen, Zerbrechen, Korrekturen. Denn — wie soll man sagen? — du kannst nicht auf einen Schlag die Gefäße korrigieren. Denn jedes Mal musst du, korrigierst du, um zu sehen, dass das Zerbrechen tiefer ist. Wieder zu korrigieren, wieder ein tieferes Zerbrechen zu sehen. Was ist der Unterschied zwischen AB und Galgalta? AB ist dieselbe Galgalta, die sich selbst sieht, wieviel sie noch hinzufügen und sich selbst korrigieren kann von dem, was sie in der ersten Ausbreitung nicht korrigieren konnte. Also enthüllt sie jetzt den Zusatz.

Noch? Ja.

Frage: Wie korrigieren sie, wenn sie noch keine Methode und kein Licht zum Korrigieren empfangen haben? Das ist erst an Schawuot. Wie korrigiert man in dieser Stufe, womit?

Rav: Es gibt ein Licht, das zur Korrektur der Gefäße kommt, das gemäß den Anstrengungen kommt. Empfangen der Tora ist schon, dass du bereit bist, Licht zu empfangen, das die Gefäße füllt, die Gefäße korrigiert, aber in einer besonderen Weise. Das ist noch nicht die Endkorrektur. Das ist noch in Stufen.

Und wenn du aus Mizrajim fliehst, das heißt, du willst die Gefäße des Empfangens nicht benutzen, mit anderen Worten, dann kommst du schon dazu, im Zimzum zu sein. Dass du einen Zimzum machst und dich von Mizrajim entfernst, du gehst sogar durch das Spalten des Schilfmeers, dann ergibt sich, dass du dich im Geben, um zu geben, korrigierst, und danach schon sogar im Empfangen, um zu geben. Das heißt, du willst es machen.

Wo machst du das? Damit das Licht, das du empfangen wirst, ein Licht sein wird, das auch die Gefäße des Empfangens korrigiert. Empfangen der Tora ist nicht das Füllen der Gefäße. Das ist das Empfangen des Lichts, das zum Guten zurückführt. Also: Licht, das zum Guten zurückführt, für die Katnut, und Licht, das zum Guten zurückführt, für die Gadlut.

Außerdem versteht nur, dass es hier graduelle Korrekturen gibt. Wie wir lernen: wieder Rosch haSchana, und wieder Chanukka, und wieder Pessach, und wieder Purim, und wieder Schawuot, und Jahreszyklus. Das sagt nur, in welchem Maß wir in jeder einzelnen Stufe Korrekturen machen müssen in den sechstausend Jahren des Bestehens der Welt.

In Ordnung? Ja.

Schüler: All die Jahre habe ich nicht verstanden, was diese ganze Zählung des Omer ist. Sogar an die Wände hängen sie das, sie zählen quasi diese Tage. Auch das ist eine besondere Sache, dass…

Rav: Nein. Wir zählen nicht Wände und wir zählen nicht Tage, wir zählen Bchinot. Sefirot sind Bchinot, das sind Verlangen, die wir korrigieren müssen. Nu?

Schüler: Es ist auch eine besondere Sache, wie sehr die Kabbala früher verborgen war, dass es sich durch alle Schichten gezogen hat, und es war eine Sache, mit der man sich beschäftigte…

Rav: Ja, aber du hast gesehen, wie man das liest. Ta-ta-ta-tam, prr-pa-pa. Und das war's, und fertig. Niemand spricht wirklich über die Korrekturen. Welche Korrekturen, „und jetzt korrigiere ich das, was ich an einer solchen Sefira beschädigt habe". Es ist klar, dass nicht über etwas gesprochen wird, sondern so. Wie gewöhnlich, wie alle Mizwot.

Schüler: Aber das ist sehr ärgerlich. Das ist quasi, man kann es überhaupt nicht anfassen, und man muss sagen, man muss machen. Und auch jetzt quasi. Das ist einerseits sehr verwirrend.

Rav: Ja… muss man machen. Macht man, und das war's. Was wissen wir, was wir beim Händewaschen oder bei allen möglichen anderen Mizwot machen? All die Mizwot gehören nicht zur körperlichen Bedeutung. Was haben sie an Körperlichkeit? Nichts. Kannst du sagen, dass koscher gesünder ist, und dass das Gebet dir noch mehr Gesundheit und allerlei andere Dinge bringt? Nein. Das ist dir sogar verboten. Das ist eine irrationale Sache, über der Natur, dass du, wenn du das erfüllst, sozusagen mit der Höheren Kraft verbunden bist, dass der Mensch das so machen muss. Deshalb ist auch das so.

Und wenn du am Abend zu Rosch Chodesch hinausgehst und zum Mond hochspringst und ihn segnest, wie ich tanze — was habe ich davon? Schau, in welchem Maß jemand, der das von außen sieht, denkt, dass er völlig daneben ist… verstehst du? Dass er etwas feiert.

Gleich wird hier ein Lagerfeuer sein, sie werden eine Leiche nehmen, sie dort braten und sie essen. Wirklich so ist das. Was für Bräuche? Deshalb, ein solches Verhältnis zu den Mizwot bei allen Menschen, sie sehen darin keinerlei Rationalität, was kann man machen? Aber wirklich, der Text selbst zu Lag baOmer ist ein besonderer Text, der wirklich im Siddur geschrieben steht: „was ich an einer solchen Sefira beschädigt habe" und so weiter und so weiter… Das ist sehr nahe an der Kabbala.

Ja.

Frage: Einerseits ist das sehr, sehr genau abgemessen. Andererseits ist das quasi die ganze Korrektur, wie es im Artikel geschrieben steht, dass das in Richtung Emuna geht. Emuna, und „Ich bin der Ewige, dein Schöpfer". Und auch dort in den Zehn Geboten beginnt es mit „Ich bin", und danach erklärt es sich schon zu zehn. Was ist die allgemeine Korrektur, und warum haben wir einerseits eine sehr genau abgemessene Sache und Sefirot, und andererseits ist das quasi nicht so in einer konstrukt… ich weiß nicht, wie ich das sagen soll?

Rav: Du korrigierst alle Sefirot vom Anfang bis zum Ende im Geben, um zu geben, bis zur Stufe der Bina, und danach im Empfangen, um zu geben, von Bina bis zur Malchut. Und wenn du alle Korrekturen abschließt, kannst du anfangen, mit den Lichtern zu arbeiten, mit den Gefäßen, das ist schon das Empfangen der Tora. Du hast alle Lichter, alle Gefäße, mit denen du arbeiten kannst, sie zu korrigieren und sie mit dem Höheren Licht zu füllen. „Dein, Ewiger, ist Chesed, Gevura, Tiferet, Nezach, und Hod", so „denn alles…", das heißt, es geht um die Gefäße des Gebens, die korrigiert werden müssen, und danach die Gefäße des Empfangens.

Ich weiß nicht. Ich sehe hier nichts. Lass uns weiterlesen. Lass uns weiter gehen. Vielleicht sehen wir noch etwas. Aber im Wesentlichen ist der Prozess sehr klar und einfach. Bitte.

Vorleser: Zweiter Auszug aus „Kedushat Levi", Wochenabschnitt Wajeze.

„Dieser Aspekt des Auszugs aus Mizrajim leuchtet bis zum Lag baOmer, und vom Lag baOmer beginnt die Erleuchtung des Standes am Berg Sinai, was das Empfangen der Tora ist."

Das ist schon in den Gefäßen des Empfangens, Or Chochma, das man empfängt. Das ist vom Lag und weiter.

„Und das ist ‚und Jaakov nannte ihn Gal-Ed', das heißt, da ‚Gal' kommt, was auf Lag baOmer hindeutet, dann beginnt der Aspekt der Erleuchtung des Empfangens der Tora zu leuchten. Und das Wort ‚Ed' ist von der Sprache ‚Adej adajim', das heißt, dass bis Lag baOmer die Erleuchtung des Auszugs aus Mizrajim war, und vom Lag baOmer leuchtet die Erleuchtung des Empfangens der Tora, die im Wort ‚Ed' angedeutet ist, das auf die Tora hinweist."

(Kedushat Levi, Wochenabschnitt Wajeze)

Ein sehr, sehr grundsätzlicher Punkt, Lag, von dem an wirklich Gefäße zum Geben der Tora geheiligt werden.

Weiter.

Vorleser: Dritter Auszug aus Rabasch B, Brief 59.

„Und in der Sache der Zählung des Omer, das ist bekannt, dass die Hauptarbeit des Menschen ist, sich an den Ewigen zu binden."

Das ist die Hauptsache während der ganzen 50 Tage.

„ ‚Omer' ist von der Sprache ‚malmim alumim'. Und Raschi erklärt: ‚Wie sein Targum, malsrin asrin, amrin'. Damit ist gemeint, dass dadurch, dass der Mensch stumm wird"

Ja? Dass er einen Zimzum macht.

„und seinen Mund nicht mit Beschwerden gegen den Heiligen, gepriesen sei Er, öffnet, sondern bei ihm gilt ‚Alles, was der Barmherzige tut, tut Er zum Guten' (Brachot 9), und sich selbst sagt, das heißt seinen Gedanken und seinen Willen, dass er nur zur Ehre des Himmels sein soll — dann ist er Omer."

Das war's, das heißt, er strebt danach, alles zur Richtung des Schöpfers zu machen.

„Das heißt, dadurch, dass er in einer festen Bindung all seine Gedanken und Verlangen verbindet, dass sie nur ein Ziel haben, nämlich Seinem Schöpfer Wohlgefallen zu bereiten, dann wird der Mensch beim Namen Omer genannt. Und Sefirat haOmer, die Erklärer haben gesagt, dass es von der Sprache ‚und unter Seinen Füßen wie ein Werk aus Saphir-Ziegel und wie der Himmel selbst an Reinheit' kommt. Dessen Erklärung ist, dass dadurch, dass der Mensch sich selbst an den Heiligen, gepriesen sei Er, bindet, dann erlangt der Mensch, dass das Licht des Ewigen über ihm offenbart wird."

In dem Maße, wie er sich dem Schöpfer nähert.

„Es ergibt sich, dass der Mensch dadurch, dass der Mensch zum Omer wird, der alle Verlangen in einer Bindung bindet, das heißt zu einem Ziel, das die Ehre des Himmels ist, dann leuchtet dieser Omer. Und das ist das Geheimnis von Sefirat haOmer,"

Wenn der Mensch sich auf solche Weise verbindet, empfängt er irgendeine Erleuchtung. Es gibt hier auch eine Sache der besonderen Zeiten.

„dass der Mensch im Licht des Ewigen leuchtet. Und da der Jude"

Das heißt, derjenige, der diese Erleuchtung empfängt, wird „Jude" genannt, denn dort sind alle diese Sefirot schon zusammen verbunden, deshalb wird er „Jude" von Jichud (Einheit) genannt.

„aus sieben Maßen zusammengesetzt ist, und sie korrigiert werden müssen, damit sie für den Ewigen sind, und es eine Regel gibt, dass jedes Maß aus dem anderen zusammengesetzt ist — deshalb ergibt sich für uns siebenmal sieben, das sind 49 Tage. Deshalb zählen wir 49 Tage bis zum Empfangen der Tora. Denn der Omer ist aus Gerste. Damit ist gemeint, dass er aus Gerste (se'orim) kommt, dadurch, dass er im Herzen (liba) die Größe des Ewigen abschätzt (meschaer), wie der Heilige Sohar zum Vers ‚Bekannt in den Toren ist ihr Gemahl' erklärt. Der Heilige Sohar sagt: ‚Jeder einzelne entsprechend dem, was er im Herzen abschätzt' "

Größe des Schöpfers.

„in diesem Maß weilt das Licht des Heiligen, gepriesen sei Er, auf dem Menschen. Und das wird Aspekt der Emuna genannt."

Das heißt, in dem Maß, wie der Schöpfer in seinen Augen groß ist und er in seinen Augen sehnsüchtig ist, leuchtet das Licht von oben auf ihn, das ihn korrigiert. Das wird einstweilen „Licht der Emuna" genannt.

„Und wenn der Mensch zur Emuna an den Ewigen gelangt, dann wird er Aspekt ‚Tier' genannt. Und das ist die Sache, dass der Omer aus Gerste war, was Tiernahrung ist. Damit ist gemeint, dass er noch nicht das Wissen der Tora erlangt hat."

Das ist nicht einfach, ja? Aspekt „Tier", und das ist die Sache, dass der Omer aus Gerste war, und sie aus dem Grund, dass „es Tiernahrung ist. Damit ist gemeint, dass er noch nicht das Wissen der Tora erlangt hat. Anders dagegen an Schawuot, wo man das Empfangen der Tora erlangt, dann empfängt man das Wissen der Tora, deshalb opfert man die Mincha aus Weizen, was Menschennahrung ist, was der Aspekt ‚sprechend' (medaber) ist. Anders dagegen, bevor man den Aspekt der Tora erlangt, was der Aspekt ‚sprechend' ist, dann wird sie Mincha aus Gerste genannt, was Tiernahrung ist. Und dann wird sie ‚malmim alumim' genannt, was der Aspekt ‚stumm' (ilem) ist, was nur der Aspekt ‚lebendig' und nicht ‚sprechend' ist. Denn nur durch die Tora gelangt man zum Aspekt ‚sprechend'."

(Rabasch B, Brief 59)

Das heißt, zur Offenbarung der Lichter, Or Chochma, das in den Gefäßen des Empfangens offenbart wird. Verstanden? Ja, aber nach Sache, nicht etwas anderes durcheinanderzubringen.

Frage: Jair aus Haifa fragt: Was heißt es, eine Sefira im Geben, um zu geben, zu korrigieren, und danach im Empfangen, um zu geben?

Rav: Korrigieren wird „Tikun" genannt, das ist Zimzum, Massach, Or Choser, alles, was sein muss, und auch in der Katnut, das heißt Katnut ist Chafez Chesed. Wenn das Gefäß im Chafez Chesed ist, ist es schon zur Arbeit korrigiert. Es kann noch keine Arbeit anfangen, denn es kann sein, dass noch zusätzliche Massachim und alles empfangen werden müssen, aber es ist schon im Zustand „nicht für sich selbst", es ist schon in der Stufe der Bina, das wird genannt, dass es korrigiert ist. Ja.

Frage: Oleg aus Piter fragt: Ist Lag baOmer der vollständige Übergang von „lo lischma" zu „lischma"?

Rav: Es gibt viele Stufen in diesem Übergang von „lo lischma" zu „lischma". Sogar am ersten Tag der Zählung, am zweiten Tag der Zählung, korrigieren wir schon, gehen wir schon von „lo lischma" zu „lischma" jedes Mal mehr und mehr und mehr über. Das ist nicht so, dass es auf einen Schlag eine Korrektur gibt. „Was ich an einer solchen Sefira beschädigt habe…", Keter de Keter, Chochma de Keter, Bina de Keter und so weiter, sieben mal sieben. Ja, Mosche.

Frage: Kann man nicht zum Text fragen? Zum Text.

Rav: Klar, ja, ja.

Frage: Ich habe in den Unterrichten von Rav Laitman gehört, dass wir manchmal Tiere sind, und genau hier im Text sind wir auch nicht Tier. Wovon spricht man?

Rav: Tier ist hier… das ist ein Tier, das isst… was ist das? Geben, um zu geben, wird „Tier" genannt, Empfangen, um zu geben, wird „Mensch" genannt, das sind zwei Stufen der Heiligkeit.

Frage: Ich verwirre mich schon, wo? Was?

Rav: Nu, was soll ich für dich machen? Das ist… das ist Weizen, ein Tier isst dasselbe wie ein Mensch, dieselben… aber es isst Körner. Der Mensch muss daraus Nahrung machen. Nu, nu, frag.

Frage: Also was sind wir, und was ist unsere Arbeit, wenn…?

Rav: Unsere Arbeit ist, am Ende zur Stufe Mensch aufzusteigen, aber, ich weiß nicht, was ich dir sagen soll, zur Stufe des Menschen aufzusteigen, das ist das Ziel, dem Schöpfer ähnlich im Empfangen, um zu geben.

Schüler: Gleichheit der Form.

Rav: Gleichheit der Form, sagt Zwika.

[Wiederholung des Textes mit Kommentaren wurde im obigen Verlauf bereits eingefügt.]

Fragen, nu, ich weiß nicht. Ja.

Frage: Du hast „Licht der Emuna" und „Emuna" gesagt, was ist der Unterschied zwischen ihnen? Was ist der Unterschied zwischen Licht der Emuna, von dem du jetzt gesprochen hast, und der Emuna selbst?

Rav: „Licht der Emuna" wird das Höhere Licht genannt, das zu mir kommt und mir die Fähigkeit gibt, in der Emuna über meinem Willen zu empfangen zu sein, noch nicht im Empfangen, um zu geben, aber im Geben, um zu geben, zu sein. Das wird „Licht der Emuna" genannt, dass ich mich über meinen Willen zu empfangen erhebe.

Frage: Und wie macht man das?

Rav: Ich kann nicht in aktiven Handlungen des Gebens dem Schöpfer ähnlich werden, aber meinem Willen zu empfangen nicht zu gehören — das kann ich schon, nicht zu gehören heißt, darüber aufzusteigen.

Frage: Wie bringt man das, dass es zu mir kommt, das Licht der Emuna, oder ist das etwas…?

Rav: Das Licht der Emuna muss kommen.

Frage: Wie?

Rav: Das ist das Höhere Licht, im Höheren Licht gibt es keine Emuna, kein… das Höhere Licht. Aber wenn es auf dich gemäß deiner Stufe wirkt, hat es dir eine Korrektur gebracht, eine Korrektur, dass du dich über deinen Willen zu empfangen erhebst und in ihm nicht beurteilbar sein kannst — das wird genannt, dass du Licht der Emuna empfangen hast.

Frage: Was ist an Lag baOmer, dass man sagt: Lag baOmer ist noch sieben in noch?

Rav: Chesed, Gevura, Tiferet, Nezach, ja? Wieviel ist das? Vier. Chesed, Gevura, Tiferet, Nezach. Ja? Vier mal sieben, weißt du… mal? Wieviel?

Schüler: …

Rav: Ja, 28, und du hast noch bis 33, wieviel? 5. Ich prüfe dich nicht in Rechnen, ja? 5. Das heißt, du bist gekommen Chesed, Gevura, Tiferet, Nezach, du hast Hod, und im Hod hast du Chesed, Gevura, Tiferet, Nezach, Hod beHod. Warum Hod beHod? Von dort beginnen es schon Gefäße des Empfangens zu sein, Malchut, von Hod beHod, ja, und… du wirst hören, danach wirst du fragen, und deshalb in einem solchen Ort, in diesem Ort treten wir schon in die Gefäße ein, in eine andere Reinigung der Gefäße, im Empfangen, um zu geben.

Deshalb, deshalb müssen wir dort anfangen, uns untereinander noch mehr zu verbinden, hören alle? Sich noch mehr zu verbinden. Deshalb, an Lag baOmer, von diesen 24.000 Schülern Rabbi Akivas, die anscheinend untereinander noch im Geben, um zu geben, waren, ja? Verbunden, aber im Empfangen, um zu geben, schon nicht konnten, und deshalb starben sie, das ist es. Also Hod beHod ist so wie im Siddur, nimm, nimm den Siddur, du wirst finden, auch in den Brachot vor dem… nu, im Schacharit dort, „Dein, Ewiger, ist die Größe und die Stärke und die Pracht und der Sieg und die Majestät, denn alles im Himmel…" und so weiter, „alles", das ist derselbe Punkt. Ja.

Schüler: Man sagt, dass Rabbi Schimon eigentlich die Welt im Hod beHod, an Lag baOmer, verlassen hat.

Rav: Rabbi Schimon ist…

Schüler: Das ist seine Größe.

Rav: Was?

Schüler: Das ist seine Größe, Hod beHod, dass er die Welt im Hod beHod verlassen hat.

Rav: Ich weiß nicht.

Schüler: Ich habe noch nicht verstanden, was es in der Sefira selbst ist, ist es so hoch, Hod beHod? Das ist die Frage.

Rav: Es beginnen Gefäße des Empfangens zu sein, zu korrigieren, um zu geben.

Frage: Erst beginnen sie?

Rav: Ja, denn Geben, um zu geben, haben wir korrigiert. Bitte.

Vorleser: Vierter Auszug aus „Maor waSchemesch", Wochenabschnitt Emor.

„Die Tage der Zählung weisen auf die Einheit hin, wie es in den heiligen Büchern geschrieben steht, und deshalb starben die Schüler von Rabbi Akiva zwischen Pessach und Azeret, weil diese Tage auf die Einheit hinweisen, und sie haben einander keine Ehre erwiesen, und deshalb hat er die Geschichte von Bar Kappara mitten in den Auslegungen des Omer gebracht, denn Bar Kappara ärgerte sich nur darüber, dass er ihn nicht zusammen mit seinen Freunden eingeladen hatte, denn in den Tagen der Zählung muss der Mensch dieses Maß der Einheit korrigieren, und dadurch erlangt er das Erreichen der Tora am Schawuot-Fest."

(Maor waSchemesch, Wochenabschnitt Emor)

Das heißt, er konnte seinen Hass im Empfangen, um zu geben, gegenüber seinen Gefäßen des Empfangens nicht überwinden, und deshalb gibt es darüber eine ganze Erzählung.

Noch.

Frage: Was heißt es, wenn ein Mensch im Geben, um zu geben, ist und den Freunden keine Ehre erweist? Im Geben, um zu geben, ist er doch verbunden mit…?

Rav: Geben, um zu geben — lasst mich von allen in Ruhe. Mein Ego herrscht nicht über mich, aber ich muss mich nicht mit den Freunden verbinden. Ich muss nicht. Ich kann nicht — wenn du von der Heiligkeit sprichst — ich kann nicht, ich gehe nicht darauf, meine Gefäße erlauben mir das nicht.

Du willst, dass ich ihn umarme? Ich kann nicht umarmen. Ich werde ihm nichts Schlechtes machen, das ja. Ich bin zur Korrektur gekommen, dass ich niemandem Schlechtes tue. Das ist eine große Korrektur. Das ist Bina, das ist über dem Verstand, über allen meinen Gefäßen des Empfangens. Aber dass ich auch mit meinen Gefäßen des Empfangens im Geben, um zu geben, arbeite — dazu bin ich nicht fähig.

Frage: Und das wird genannt, den Freunden keine Ehre zu erweisen?

Rav: Anscheinend ja.

Frage: Was heißt es, den Freunden keine Ehre zu erweisen? Sich nicht mit ihnen zu verbinden?

Rav: Sich nicht zu verbinden, ihnen nicht zu geben, sich ihnen nicht hinzugeben, sondern so. Das ist das Maß der Korrektur, das ist, was das Höhere Licht… Denk nicht, dass das verdorbene Menschen sind, dumm, klein und so weiter. Das sind sehr große Menschen, nur sind sie noch… wir sollten dahin kommen, verstehst du, wovon man spricht?

Aber das Höhere Licht wirkt auf sie und wirkt noch in einer solchen Weise, dass sie vor ihrem egoistischen Verlangen geschützt sind, aber sie können nicht aktiv mit ihm arbeiten, um sich mit anderen zu verbinden. Dass ich dem Nächsten gebe, dass ich wie die Quelle des Lichts, eine Kraft für ihn bin — dazu bin ich nicht fähig. Ich werde nicht stehlen, ich werde anderen gut sein in einer Weise, dass ich nichts schade, ich bin so, was man „ein guter Bürger" nennt. Aber dass ich wirklich der Gebende bin? Nein, eine solche Korrektur habe ich noch nicht empfangen.

Gut, in Ordnung, ja?

Frage: Welche Art von noch mehr Verbindung erfordert dieser Übergang von „Geben, um zu geben" zu „Empfangen, um zu geben"?

Rav: Das sind sehr verschiedene Korrekturen. Sehr verschiedene Korrekturen. Denn du fängst an, mit deinem Willen zu empfangen zurück zu arbeiten, wie du in Mizrajim warst, wie du im Zerbrechen warst. Du erweckst diese Gefäße, in denen du genießt, in ihnen, und du musst jetzt durch das, dass du in den Gefäßen des Empfangens genießt, diese Genüsse dem Nächsten weiterleiten. Das ist sehr, sehr unverständlich.

Frage: Geht es um denselben Zehner, der in einer bestimmten Verbindung ist und zu einer anderen Art von Verbindung gelangen muss?

Rav: Er muss… jedes Mal gelangt er zu einer neuen Art von Verbindung.

Frage: Also was fehlt in der Verbindung, um von einer solchen Stufe zu einer solchen Stufe überzugehen?

Rav: Anzufangen, sich in den Gefäßen des Empfangens untereinander zu verbinden.

Ich kann dir nicht mehr erklären, das ist einfach, wir haben kein Empfinden darin. In Ordnung? Weiter.

Vorleser: Fünfter Auszug, Maor waSchemesch, Hinweise zu Lag baOmer.

„Wir finden, dass Rabbi gesagt hat: ‚Seid achtsam mit der Ehre eurer Freunde', das heißt, dass dieser den Worten von jenem zustimmen soll. Und die Schüler Rabbi Akivas starben, weil sie keine Brüderlichkeit untereinander pflegten, das heißt, dass sie nicht den Worten des Anderen zustimmten, und sie korrigierten das Maß Hod nicht angemessen. Und am 33. Tag der Zählung, der Hod beHod ist, dann wurden alle Gevurot in ihrer Wurzel versüßt, und die Gevurot stimmen den Chassadim zu, dieses Maß wurde korrigiert. Deshalb wurde dieser Tag für sie vom Tod zum Leben verwandelt. Und Rabbi Schimon Bar Yochai pflegte stets seine Freunde zur Einheit zu ermahnen und er erhob die Gevurot zu ihrer Wurzel durch Tschuwa, und die Gevurot stimmen den Chassadim zu, dass sie sich auf der Versammlung Israels offenbaren. Deshalb machen wir an seinem Hilula-Tag einen Festtag, denn am Tag des Lag baOmer, der Hod beHod ist, wurden alle Gevurot in ihrer Wurzel versüßt, und wir bedanken uns und loben den Ewigen, gepriesen sei Er, dafür, dass an diesem Tag die Gevurot den Chassadim zustimmen und einverstanden sind, dass sie sich auf der Versammlung Israels offenbaren, und das ist Hod beHod."

(Maor waSchemesch, Hinweise zu Lag baOmer)

Das heißt, kurz gesagt, dass man anfängt, mit den Gefäßen des Empfangens zu arbeiten, sie zu korrigieren.

Sind alle so ruhig? Was hast du noch?

Frage: Er schreibt hier, dass „Schimon Bar Yochai stets seine Freunde zur Einheit ermahnte und die Gevurot zu ihrer Wurzel erhob". Erstens, warum ermahnte er die Freunde?

Rav: Oh, du fragst mich über Rabbi Schimon, nu, was machst du überhaupt…?

Schüler: Was geschrieben steht.

Rav: Was geschrieben steht, steht geschrieben. Aber das habe auch nicht ich geschrieben.

Frage: Was meint er damit? Er sagt, dass er die Gevurot zu ihrer Wurzel erhebt. Was heißt es, die „Gevurot zu ihrer Wurzel zu erheben"?

Rav: „Gevurot zu ihrer Wurzel" — dass er die Korrekturen an den Gefäßen des Empfangens erweckt hat.

Schüler: Warum habe ich das gesagt? Weil auch du uns die ganze Zeit im Unterricht ermahnst: passt auf, passt auf.

Rav: Ich ermahne euch wirklich, uns auf eine größere Verbindung vorzubereiten. Ich sage nicht, welche Verbindungen, Geben, um zu geben, Gefäße der Katnut, Gadlut, Vermischung — ich sage einfach, so viel wie möglich, sich mit Vermischung zu beschäftigen.

Die Zeiten sind besonders dafür, auch der Kongress, den wir machen, ist sehr passend zur Sache, in der richtigen Zeit, und wir müssen das nutzen. Aber nur Einheit, mehr ist nicht zu machen. Das gehört allgemein zu allen Tagen des Jahres, aber besonders bei Kongressen und in solchen Zeiten noch mehr.

Frage: Er schreibt hier „durch Tschuwa". Also setzt er fort und sagt: „durch Tschuwa". Was ist dieser Begriff „durch Tschuwa"?

Rav: Tschuwa ist … bezüglich des Waw, dass der Wille zu empfangen anfängt, unter dem Einfluss der Bina zu arbeiten. Dass die Bina den Willen zu geben festlegt, die Absicht des Gebens festlegt, in welchem Maß ich meinen Willen zu empfangen benutze. Das war's. Das Problem ist nicht, die Weisheit der Kabbala zu verstehen, sondern sie zu verwirklichen. Insgesamt ist hier nichts. Das Problem ist nur zu machen. Vorwärts.

Vorleser: Sechster Auszug aus Likutej Halachot.

„Der Hauptmangel der Schüler von Rabbi Akiva war deswegen, weil zwischen ihnen keine Liebe von Chesed war, was der Aspekt von Sehnsucht und Verlangen (Kissufin) ist, durch die hauptsächlich das Ziehen der Tora geschieht, das sie von Rabbi Akiva ziehen mussten, der der Aspekt der Offenbarung der Tora war. Und deshalb sagte Rabbi Schimon Bar Yochai: ‚Bei uns hängt es an der Liebe' (anan bechawiwuta talja), dass wir es brauchen, dass zwischen uns große Liebe ist, das ist die Hauptsache. Und wie bei den Schülern des heiligen Ari, sein Andenken zum Segen, gebracht wurde, dass er sie mehrmals ermahnt hat, dass zwischen ihnen große Liebe sein soll, und einmal sagte er, dass er bereit war, nach Jerusalem zu kommen und dass die Erlösung durch sie kommen sollte, aber es wurde durch den Streit verdorben, der zwischen den Freunden entstand, durch ihre Frauen. Denn das Hauptziehen der Tora geschieht durch Liebe und Chesed, was der Aspekt der Sehnsucht und des Verlangens (Kissufin) der Heiligkeit ist, dadurch erlangt man das Empfangen der Tora und alles Gute."

(Likutej Halachot, Halachot Dam, Halacha 1)

Klar? Ja, Mosche.

Frage: Im vorigen Auszug stand dort, den Freunden Ehre zu erweisen, in den Worten der Freunde. Haben auch sie Workshops gemacht?

Rav: Ich glaube nicht, dass das Workshops genannt wird. Ich weiß nicht, woher das Wort „Workshops" überhaupt kommt, ich habe es nicht erfunden. Aber dass es Gespräche gab, dass das Hitwaadut, Sitzungen, Versammlungen genannt wurde — das gab es immer, das immer.

Verbindung vor dem Unterricht, während des Unterrichts, nach dem Unterricht ist sehr wichtig. Zu wissen, womit man in den Unterricht eintritt, in welcher Form man weitergibt, wozu man sich verpflichtet, wie man aus dem Unterricht herausgeht, zu wissen, was wir erlangt haben, um zu korrigieren, in die Zukunft zu ziehen. Das gab es immer, immer.

Das ist ein großer Unterschied zwischen dem Lernen der Weisheit der Kabbala und den anderen Teilen der Tora. Die Wahrheit ist, dass man auch die anderen Teile der Tora auf solche Weise lernen muss, aber weil man dort nicht über die Verbindung als Mittel zur spirituellen Erlangung spricht, deshalb wird darüber nicht so viel gesprochen. Sondern im Gegenteil, das Wichtigste ist, die Weisheit zu zeigen, die Fähigkeit zu beweisen und so weiter. Und hier ist das nicht so, hier ist nur die Verbindung das gewünschte Ergebnis.

Frage: Was ist diese Form der Verbindung, den Worten der Freunde Ehre zu erweisen?

Rav: Die Form der Verbindung?

Frage: Ja, wenn alles Verbindung ist, was ist es dann, eine Form der Verbindung, den Worten der Freunde Ehre zu erweisen?

Rav: Wir wollen uns verbinden, um in der Verbindung zwischen uns die Offenbarung der Göttlichkeit zu empfangen. Was ist die ganze Tora? Das ist die Offenbarung der Göttlichkeit. Was ist die ganze Weisheit der Kabbala? Das ist eine Methode zur Offenbarung des Schöpfers vor dem Geschöpf in dieser Welt. Dafür lernen wir, darauf warten wir.

Und deshalb erwarte ich nichts anderes, außer der Offenbarung der Göttlichkeit. Und was ist die Offenbarung der Göttlichkeit? Das ist Geben, um zu geben, wie wir es im Auszug aus Mizrajim bis zum Lag baOmer erlangen. Und danach Empfangen, um zu geben, wo wir die Gefäße vorbereiten, bis Schawuot. Und an Schawuot fängt man schon an, wirklich Or Chochma in den Gefäßen des Empfangens zu empfangen, im Geben, um zu geben. So ist das… das ist Empfangen der Tora.

Gut, weiter. Es gibt keine Fragenden, also machen wir weiter. Es gibt — wer?

Schüler: Rav, Freunde, wir gehen jetzt zum Flughafen. Wir wollten ein paar Worte sagen.

Zunächst sind wir sehr, sehr, sehr aufgeregt. Wirklich, das ist nicht das erste Mal, dass wir das machen, und nie, nie war eine solche Vorbereitung, eine solche Beteiligung unseres ganzen weltweiten Kli wie eines. Eine solche Größe, eine solche Furcht und Angst und sehr große Vorbereitung.

Im Allgemeinen haben wir sehr großes Lernen in der Vorbereitung auf diesen Kongress durchgemacht. Was es heißt, Vertreter zu sein und Freunde zu sein und Schüler zu sein. Und ihr werdet eng bei uns sein, ihr werdet eng bei uns sein, nicht einfach im Zeitplan, sondern wirklich im Herzen. Das ist ein Kongress, in dem jede Gruppe in unserem ganzen weltweiten Kli der Vertreter ist und die Spitze des Pfeils ist und wirklich die Krone dieses ganzen Kongresses hält. Das ist ein Kongress, der wirklich der Anfang einer neuen Welle ist, in der unser ganzes weltweites Kli, alles, sich wie eines verbindet, in der ganzen Welt. In der ganzen Welt, Freunde. Und wir müssen uns auf eine solche Aufnahme des ganzen weltweiten Kli im Herzen jedes einzelnen von uns vorbereiten. Wir sind wirklich, wirklich sehnsüchtig, euch wirklich wie eines zu fühlen, und der Schöpfer wird uns helfen, und wir werden es machen.

Wir werden zusammen sein, Freunde. LeChaim.

Rav: LeChaim. Viel Erfolg.

Gut, weiter.

Vorleser: Auszug 7 aus „Talmud Bavli, Massechet Jewamot".

„Sie sagten: 12.000 Paare von Schülern hatte Rabbi Akiva, von Gabbat bis Antiprasch, und alle starben in einem Zeitraum, weil sie einander keine Ehre erwiesen. Und die Welt war verödet, bis Rabbi Akiva zu unseren Lehrern im Süden kam und sie lehrte: Rabbi Meir, Rabbi Yehuda, Rabbi Yossi, Rabbi Schimon und Rabbi Eliezer ben Schamua, und sie waren es, die die Tora zu jener Zeit aufrichteten."

(Talmud Bavli, Massechet Jewamot, Blatt 62, Seite B)

Das heißt, sie führten dieselbe Methode, dieselbe Richtung weiter, Verbindung bis zur Ehre für jenes „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst".

In Ordnung? Ja.

Frage: Was heißt es, Freunde zu sein? Nicht Keter, nicht Malchut, Freunde.

Rav: Freunde wird genannt, alle gemeinsam zu einem Ziel verbunden zu sein. Und alles, was im Ziel sein muss, ist jeder bereit zu opfern, der gemeinsamen Kasse hinzuzufügen.

Frage: Und worin sind die Freunde gleich?

Rav: Gleich darin, dass jeder sich ganz hingibt, um das Ziel zu erlangen. Jeder in dem, was er ist.

Vorleser: Achter Auszug aus „Adir baMarom".

„Und siehe, bis zur Zeit der Idra, obwohl die Verbindung und der Bund zwischen ihnen war, aber da er wie zeitweilig war, wurde er der Bund einer Säule genannt, das heißt einer ersten Verbindung. Und jetzt wollte Raschbi die zweite Verbindung verbinden, und es sollte eine feste und starke Verbindung sein, und die Korrektur, die aus ihnen herauskommt, wird eine große Korrektur sein. Und schon waren diese zehn Freunde wahrhaftig von ihrer Wurzel verbunden, im Geheimnis der zehn Chassadim von AwI, wie ausführlich in den Worten unseres heiligen Lehrers, des Ari, sein Andenken zum Segen. Und Raschbi war im Geheimnis des Jessod selbst, der sie verbindet. Und jetzt in dieser Korrektur der Idra wurde der Bund mit zwei Verbindungen verstärkt, und von dort und weiter gibt es weder Satan noch böses Vorkommnis."

(Adir baMarom Teil 1)

Fragen.

Frage: … fragt: Was heißt es, dass wir alle Verlangen zusammen verknüpfen, was ist dieser Omer, von dem wir sprechen?

Rav: Zu demselben Ziel. „Denn an ihm freut sich unser Herz." In demselben Ziel. Wir wissen nicht, was es ist, die Herzen zu verknüpfen, sondern das gemeinsame Ziel verpflichtet und macht das. Wir wollen nur so viel wie möglich, dass jeder sich an die Freunde und den Schöpfer bindet — das nicht zu vergessen, das muss durch die Freunde zum Schöpfer gehen. Und dann wird gerade von oben, vom Schöpfer, die verbindende Kraft zwischen uns allen kommen. Nicht, dass wir das machen. Wir müssen, und das kann schwer sein, aber wir müssen nur verstehen, wissen, fühlen, dass wir nichts machen können und nichts machen müssen, und von uns wird nur eines verlangt: Wende dich mit deiner Bitte, bitte, nichts außer dem. Mache nichts außer der Bitte. Das ist alles.

Also jeder in der Gruppe muss nur bitten, und so viel wie möglich richtiger, präziser die Bitte zu klären. Und die ganze Zeit in der Bitte zu sein. Das heißt, du bist so ein Nudnik, aber die ganze Zeit auf eine solche Weise, dass es noch präziser wird, noch präziser wird, noch mehr Klärung, noch mehr Klärung, und alles ist innerhalb der Bitte. Allein. Das wird „Awodat haSchem" genannt, das wird Überwindung genannt, alles in Richtung der Bitte.

Weiter. Ja.

Frage: Denis fragt, wie wir als Gruppe Schüler von Rabbi Akiva werden und nicht in den Zustand seiner Schüler fallen, die starben, weil sie aufhörten, einander zu ehren.

Rav: Nu, zunächst muss man auf der Stufe der Schüler von Rabbi Akiva sein, das ist… und von ihrer Stufe zu fallen, das ist… und außerdem verstehen wir nicht, was das ist. Und außerdem sind wir in einer ganz anderen Zeit, in der wir schon zur Endkorrektur kommen müssen, sie nehmen uns so am Ohr und ziehen uns in Richtung Endkorrektur. Uns wird das nicht passieren. Das war's. Wir sind schon nach dem letzten, großen Exil, und jetzt nur Korrekturen und Aufstiege.

Monterrey.

Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): Guten Tag, Rav. Meine Frage ist: Worauf bezieht sich, was er sagt, wenn die Schüler Rabbi Akivas starben? Geht es um Verlangen, die ohne Korrektur, ohne Licht offenbart werden, worauf bezieht sich das genau?

Rav: Das kann ich dir nicht sagen. Sicher geht es um ein Zerbrechen, das eine Fortsetzung der Zerstörung des Tempels ist. Das war's. Fall der Gefäße. Fall der Gefäße noch und noch und noch, was geschah, bis ganz, ganz alle Gefäße fielen, das ganze Volk Israel ging ins Exil, und das Exil begann. Also waren sie die Letzten, kann man so sagen, die das Zerbrechen abschlossen, die Zerstörung des zweiten Tempels.

Weiter.

Vorleser: Auszug 9 aus „Adir baMarom".

„Und Rabbi Schimon Bar Yochai offenbarte die Geheimnisse der Tora, und die Freunde lauschten seiner Stimme und verbanden sich mit ihm in dieser Verbindung, jeder antwortet seinen Teil. So wie die Mischna durch die Tannaim entstand, und unser heiliger Rabbi die Meinung aller verband und aus ihnen das Buch der Mischna machte. So wollte Rabbi Schimon Bar Yochai, dass ein Buch verbunden wird, das aus den Aussagen aller Mitglieder seiner Jeschiwa zusammengesetzt ist, und das Buch über der Tora verbunden ist. Denn die Verbindungen sprechen über einzelne Themen, aber der Sohar, der über der Tora geschrieben wurde, das wird das große Tor der Allgemeinheit der Tora genannt."

(Adir baMarom, 24)

Gut, das ist zu Ehren des Buches Sohar.

Ja, jemand. Dudi.

Frage: In Zitat 8 habe ich nicht verstanden, was die erste Verbindung ist, was die zweite Verbindung ist.

Rav: Wo ist das, Gilad?

Vorleser: „Und siehe, bis zur Zeit der Idra, obwohl die Verbindung und der Bund zwischen ihnen war, aber da er wie zeitweilig war, wurde er der Bund einer Säule genannt, das heißt einer ersten Verbindung. Und jetzt wollte Raschbi die zweite Verbindung verbinden, und es sollte eine feste und starke Verbindung sein, und die Korrektur, die aus ihnen herauskommt, wird eine große Korrektur sein."

Rav: Ich denke, das ist Geben, um zu geben, und Empfangen, um zu geben. So scheint es mir.

Weiter.

Vorleser: Auszug 10 aus Baal HaSulam, „Artikel zum Abschluss des Sohar".

„Die vollkommene Dwekut und das vollkommene Erlangen unterteilen sich in 125 umfassende Stufen. Und demnach ist es vor den Tagen des Maschiach unmöglich, alle 125 Stufen zu erlangen. Und es gibt zwei Unterschiede zwischen allen Generationen und der Generation des Maschiach: 1. Dass nur in der Generation des Maschiach es möglich ist, alle 125 Stufen zu erlangen, und nicht in den anderen Generationen. 2. Dass in allen Generationen die Aufsteigenden, die zu Erlangen und Dwekut kamen, wenige sind, wie unsere Weisen, ihr Andenken zum Segen, sagten zum Vers: ‚Einen Menschen unter tausend habe ich gefunden', dass ‚tausend in das Lehrhaus eintreten, und einer kommt heraus zur Belehrung', das heißt zu Dwekut und Erlangen. Aber in der Generation des Maschiach kann jeder einzelne zu Dwekut und Erlangen gelangen, wie es heißt: ‚Und das Land wird voll sein der Erkenntnis des Ewigen', ‚und niemand wird mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Ewigen, denn alle werden Mich kennen, vom Kleinsten bis zum Größten von ihnen'. Außer Raschbi und seiner Generation, das heißt den Verfassern des Sohar, sie erlangten alle 125 Stufen in Vollkommenheit, obwohl sie vor den Tagen des Maschiach waren. Über ihn und seine Schüler, ihr Andenken zum Segen, heißt es: ‚Ein Weiser ist mehr als ein Prophet'. Und deshalb finden wir oft im Sohar, dass es keine Generation wie diese von Raschbi geben wird, bis zur Generation des Maschiach-Königs. Und deshalb hat seine große Schrift einen so starken Eindruck in der Welt hinterlassen. Denn die Geheimnisse der Tora, die in ihm enthalten sind, fassen die Höhe aller 125 Stufen."

(Baal HaSulam, „Artikel zum Abschluss des Sohar")

Von hier müssen wir zunächst verstehen, in welcher Stufe Baal HaSulam war, dass er den Sohar verstehen und auslegen konnte. Und dass dieses Buch wirklich, das sich vor uns öffnet, in welchem Maß es eine große Kraft hat, und dass wir durch die Nutzung der Weisheit der Kabbala und des Buches Sohar wirklich zur Endkorrektur, zu allen 125 Stufen, gelangen können.

In Ordnung? Wer? Monterrey.

Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): Jürgen aus Deutschland. In Auszug 7 steht, dass die Schüler Rabbi Akivas aus Mangel an Ehre untereinander starben. Und das ist die Stufe, mit der wir uns quasi jetzt auseinandersetzen, und die Frage ist: Wie kann man den Kongress nutzen, um die Liebe zwischen uns aufzubauen?

Rav: Die Schüler Rabbi Akivas waren im Geben, um zu geben, aber nicht im Empfangen, um zu geben — so verstehe ich es. Und deshalb starben sie. Im Spirituellen zu sterben ist Entzug der Mochin, das wird „Tod" genannt. Was müssen wir machen? Wir müssen versuchen, uns zu verbinden, wir alle sind genauso tot, wir müssen uns untereinander verbinden, versuchen, so verbunden zu sein, dass wir einander das Höhere Licht, das zum Guten zurückführt, liefern, dass es so durch uns hindurchgeht. Wir verbinden uns untereinander, jeder hilft dem anderen, verbunden zu sein und das Licht, das zum Guten zurückführt, zu empfangen, und so machen wir es: was der eine nicht macht, macht der andere. Wie wir uns ein Seil zuwerfen, einander helfen, einander unterstützen — wir sind so gebaut, in einem System zu sein, in dem jeder einzelne, wenn er dem anderen hilft, gerade weil er dem anderen hilft, dann hat jeder Erfolg.

Niemand kann sich selbst korrigieren, niemand kann sich selbst aus der Klipa, aus dem Willen zu empfangen herausziehen, „kein Gefangener befreit sich selbst aus dem Gefängnis", nur die anderen können ihn herausziehen. Deshalb, wenn zwischen uns eine Verbindung besteht — was die Schüler Rabbi Akivas in jenen Zeiten nicht hatten — dann, wenn wir eine Verbindung haben werden, sind wir sicher viel, viel weniger als sie, wer sind wir verglichen mit ihnen, aber auf unserer Stufe, wenn wir uns anstrengen, können wir von unten nach oben anfangen aufzusteigen. Die Hauptsache ist die Verbindung. Denn wieder sage ich: weil niemand sich selbst korrigiert. Wenn er mit anderen verbunden ist und andere für ihn verantwortlich sind, ziehen sie ihn aus diesem Schlamm des „um zu empfangen" heraus, und so wird jeder durch die anderen gerettet. Wenn ihr vor euch kein solches Bild, keine solche Zeichnung habt, wenn ihr das nicht im Herzen fühlt, ist das ein sehr großes Problem.

Klar? Fragt darüber. Darüber? Nu.

Frage: Was heißt das praktisch, dass die Spiritualität der Freunde wichtiger ist als meine Spiritualität? Praktisch.

Rav: Praktisch heißt das, dass das, was bei den Freunden ist, bei dir sein wird, und nicht mehr, niemals, und wenn sie nicht wollen, wirst du nichts haben. Wenn sie es dir nicht geben, wirst du nichts haben. Einfach.

Frage: Ich versuche den Unterschied zwischen Geben, um zu geben, und Empfangen, um zu geben, zu verstehen. Empfangen, um zu geben, heißt, dass ich für die Freunde empfange?

Rav: Aber sicher. Sondern was, für dich selbst? Wo sind die Gefäße, die du füllen musst?

Schüler: Also wenn das so ist, dann ist es das, dass meine Frage…

Rav: Wir haben immer gesagt, dass wir ein Punkt sind und die Gefäße füllen, die außerhalb des Punktes sind. Dass dieses ganze Kli das meine ist.

Schüler: Also versuche ich, diese Sache zu verstehen. Ist die Spiritualität der Freunde, die Sorge um die Freunde wichtiger als mein Empfangen? Das heißt, ich bin bereit, zu…

Rav: Das wird dein Empfangen genannt.

Frage: Bin ich bereit, nur für sie zu empfangen? Nur für sie.

Rav: Du kannst niemals für dich selbst empfangen. Wir sprechen von dem spirituellen Kli, das vollständig im Geben, um zu geben, ist. Was ist Geben, um zu geben? Du musst ihnen gegenüber groß sein, höher, der sie füllt. Nur dafür existierst du als Kanal. Und jeder einzelne bleibt selbst „Chafez Chesed", und sein Zusatz ist nur in dem Maß, in dem er sie füllen muss. Und meine Gefäße des Empfangens? Meine Gefäße des Empfangens, das ist ACHaP des Höheren, die ich benutze, um den Unteren zu füllen. Wer ist der Untere? Alle meine neun Freunde. Gegenüber den Freunden kann jeder einzelne der Höhere sein.

Ist das klar? Akoka, was bist du damit nicht zufrieden? Sag, sag.

Frage: Ich habe nicht verstanden, was es heißt, den Freunden Spiritualität zu geben. Was kannst du ihnen geben?

Rav: Den Freunden Spiritualität zu geben heißt, von ihnen Sehnsüchte, Mängel, Ziele zu empfangen, alles, was sie wollen, wollen, und sie mit der Korrekturkraft des Chafez Chesed und des Lichtes, das zum Guten zurückführt, zu füllen, ihnen alles zu übermitteln. Ihre Mängel über mich zu erheben, mich von ihnen zu vermischen und über mich aufzusteigen und sie danach durch mich zurück zu ihnen zu übertragen. Wie der „Erstgeborene nimmt zwei Teile" als Höherer, als Verantwortlicher, das ist, was ich gegenüber den Freunden bin. In einer solchen Form, in der ich arbeite, wird genannt, dass ich im Geben arbeite. Was habe ich davon? Das, dass ich ihnen gebe, ist das, was ich habe, mehr gibt es nicht. Was ich in sie investiere, das ist mein ganzer Genuss, das ist mein ganzes Leben, das ist alles.

Schüler: Vorhin hast du gesagt, dass du nicht höher als die Freunde sein kannst. Du kannst nicht höher als die Freunde sein.

Rav: Ich kann nicht höher als die Freunde sein, denn ich lebe insgesamt von ihrem Mangel.

Frage: Also wie gibst du ihnen, wenn du von ihrem Mangel lebst?

Rav: Ich nehme ihren Mangel, weil ich aus ihrem Mangel zusammengesetzt bin, dann habe ich die Fähigkeit, ihren Mangel zum Schöpfer zu erheben, zum Allerhöchsten.

Frage: Also der Mangel, den jeder hat, ist für den Freund?

Rav: Allein und nur. Das ist das integrale System, so arbeitet es.

Frage: Okay. Wir haben gesprochen, dass man in das Gebet investieren muss, die ganze Zeit die Bitte zu klären — ist das dieselbe Bitte, die auf dem Mangel der Freunde basiert?

Rav: Allein. Ich habe nichts… Moment, wenn ich im Geben, um zu geben, in der Vorbereitung der Gefäße bin, dann arbeite ich mit meinem Verlangen. Ich will dann über mein Ego hinaus aufsteigen, über mein Verlangen hinaus.

Schüler: Einfach gelingt mir das nicht herauszukommen, woher das… es gibt doch eine Tendenz im Menschen, auch sein eigenes Verlangen zu verwirklichen.

Rav: Das ist mein Verlangen. Mein Verlangen ist, sie zu füllen, und durch sie den Schöpfer.

Frage: Also wie schaffst du es, dass ihr Verlangen dein Verlangen wird?

Rav: „Mache deinen Willen wie Seinen Willen" wird das genannt. Sondern mit welchem Verlangen werde ich arbeiten, wenn nicht mit ihrem Verlangen? Mein Verlangen ist nur Tier. Das Verlangen, das ich von ihnen empfange — obwohl du sagen kannst „Was, ihr Verlangen ist spirituell?", nein. Aber wenn ich ihr Verlangen empfange, ist es bei mir spirituell, das wird genannt: „Körperlichkeit des Freundes ist deine Spiritualität".

Klar? Monterrey.

Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): Ja, Rav. Jürgen aus Deutschland fragt … fragen auch, wie wir den Kongress nutzen können, um die Verbindung zwischen uns aufzubauen und zu stärken und diese Liebe zwischen uns zu erlangen?

Rav: Zu verstehen, dass das eine Gelegenheit ist. Dass ich mich wirklich mit allen vermischen kann, von allen einen Mangel empfangen kann, diesen Mangel zum Schöpfer erheben kann, in ihnen aufgehen will. Dass selbst, wenn ich nicht frage und nicht antworte und nichts, aber ich mit ihnen verbunden bin, habe ich schon Vermischung, ich befinde mich schon in einer Arbeit, die alle machen. Die Arbeit in Kongressen ist eine Arbeit, die sehr, sehr intensiv sein kann, ich weiß nicht, was „intensiv" auf Hebräisch ist, wie man das sagt.

Schüler: Angestrengt.

Rav: Angestrengt. Konzentriert. Und man kann sehr profitieren, gerade während des Kongresses, gerade durch Verbindung, Vermischung, Unterordnung, Hilfe hier und dort, allerlei solche Sachen, dass ich komme, um in ihnen aufzugehen, ich komme, um sie zu füllen, so viel ich von ihnen Sehnsüchte empfangen kann, und sie zum Schöpfer erheben und die ganze Zeit der Vermittler zwischen ihnen und dem Schöpfer zu sein, vom Schöpfer zu ihnen, so die ganze Zeit als Kanal zu sein. Versucht das zu machen, ihr werdet sehen, wie sehr es euch erhebt, plötzlich das Gefühl des Systems gibt.

In Ordnung? Weiter.

Vorleser: Auszug Nr. 11 aus Baal HaSulam, „Artikel zum Abschluss des Sohar".

„Im Sohar wurde gesagt, dass das Buch Sohar nicht offenbart werden wird, außer am Ende der Tage, das heißt in den Tagen des Maschiach. Denn wir haben gesagt: Wenn die Stufen der Studierenden nicht im ganzen Maß der Stufe des Verfassers sind, werden sie seine Andeutungen nicht verstehen, weil es zwischen beiden kein gemeinsames Erlangen gibt. Und da die Stufe der Verfasser des Sohar in der ganzen Höhe der 125 Stufen ist, ist es unmöglich, sie zu erlangen, vor den Tagen des Maschiach. Es ergibt sich, dass es in den Generationen, die den Tagen des Maschiach vorausgehen, kein gemeinsames Erlangen mit den Verfassern des Sohar gibt. Und deshalb konnte sich der Sohar in den Generationen, die der Generation des Maschiach vorausgingen, nicht offenbaren. Und von hier ist ein klarer Beweis, dass schon unsere Generation in den Tagen des Maschiach angekommen ist. Denn unsere Augen sehen, dass alle Erklärungen zum Buch Sohar, die uns vorausgingen, nicht einmal zehn Prozent der schwierigen Stellen im Sohar erklärt haben. Und auch in dem Wenigen, das sie erklärt haben, sind ihre Worte verschlossen, fast wie die Worte des Sohar selbst. Und in unserer Generation ist uns die Erklärung ‚haSulam' (die Leiter) zuteil geworden, das ist eine vollständige Erklärung zu allen Worten des Sohar. Und außer dem, dass sie nichts Verschlossenes im ganzen Sohar lässt, ohne es zu erklären, sind auch die Erklärungen auf Grund des einfachen, theoretischen Verstandes gegründet, den jeder durchschnittliche Studierende verstehen kann. Und dadurch, dass der Sohar in unserer Generation offenbart wurde, ist hier ein klarer Beweis, dass wir uns schon in den Tagen des Maschiach befinden, am Anfang derselben Generation, von der gesagt wurde: ‚Und das Land wird voll sein der Erkenntnis des Ewigen'."

(Baal HaSulam, „Artikel zum Abschluss des Sohar")

Und deshalb müssen wir das Buch Sohar so weit wie möglich nutzen, um uns den Korrekturen anzunähern.

In Ordnung? Keine Fragen, schön, weiter.

Vorleser: Auszug Nr. 12, Baal HaSulam, „Vorwort zum Buch Panim Meirot u-Masbirot".

„Es steht im Sohar geschrieben: ‚Mit dieser Schrift werden die Söhne Israels aus dem Exil herausgehen', und auch an vielen anderen Stellen, dass nur und ausschließlich durch die Verbreitung der Weisheit der Kabbala unter den vielen Menschen wir der vollständigen Erlösung würdig werden, und ebenso sagten unsere Weisen, ihr Andenken zum Segen: ‚Das Licht in ihr führt zum Guten zurück', und sie waren in dieser Sache sehr genau, um uns zu lehren, dass nur das Licht in ihrer Innerlichkeit, wie ‚goldene Äpfel in silbernen Schalen', diese Tugend in sich birgt, den Menschen zum Guten zurückzubringen. Denn weder der Einzelne noch das Volk werden den Zweck, zu dem sie erschaffen wurden, vollenden, außer durch das Erlangen der Innerlichkeit der Tora und ihrer Geheimnisse. Und obwohl uns die Vollkommenheit des Wissens mit dem Kommen unseres gerechten Maschiach erwartet, steht doch geschrieben: ‚Er gibt Weisheit den Weisen' usw., und es heißt: ‚Und in das Herz jedes Weisen habe ich Weisheit gegeben'. Und deshalb brauchen wir zunächst eine große Verbreitung der wahren Weisheit innerhalb des Volkes, damit wir würdig werden, den Nutzen von unserem gerechten Maschiach zu empfangen. Und deshalb hängen die Verbreitung der Weisheit und das Kommen unseres gerechten Maschiach voneinander ab, und verstehe das gut. Und wenn das so ist, sind wir verpflichtet, Lehrhäuser einzurichten und Bücher zu verfassen, um die Verbreitung der Weisheit in den Weiten des Volkes zu beschleunigen."

(Baal HaSulam, „Panim Meirot u-Masbirot", 5)

Gut, wir lesen jetzt aus Band 12 „Sohar laAm" ausgewählte Auszüge über Rabbi Schimon Bar Yochai, denn heute ist seine Hilula, ja? Und was wir jetzt nicht schaffen, das werden wir sicher am Abend im Sohar-Unterricht vor der Mahlzeit fortsetzen. Bitte.

Vorleser: Wir lesen aus Band 12 des Buches Sohar laAm ausgewählte Auszüge ab Seite 322. Noch einmal: Sohar laAm Band 12, Seite 322, ausgewählte Auszüge.

Rabbi Schimon Bar Yochai (Raschbi) Schimon vom Markt

„159. Im Vers ‚Und Elokim sprach: Lasst uns einen Menschen machen', gibt es ein Geheimnis, das nur Seinen Furchtsamen offenbart wird. Jener Älteste der Ältesten öffnete und sagte: Schimon, Schimon, wer ist es, der gesagt hat ‚Lasst uns einen Menschen machen', und über den geschrieben steht ‚Und Elokim sprach' — wer ist hier dieser Name Elokim? Und als Rabbi Schimon hörte, dass er ihn Schimon nannte und nicht Rabbi Schimon, sagte er zu seinen Freunden: Sicher ist das der Heilige, gepriesen sei Er, von dem geschrieben steht ‚Und der Alte der Tage saß'. Siehe, jetzt ist die Stunde, dieses Geheimnis zu öffnen, denn hier gibt es ein Geheimnis, dessen Offenbarung nicht erlaubt war, und jetzt scheint es, dass die Erlaubnis zur Offenbarung gegeben wurde.

Denn es ist bekannt, dass die Geheimnisse, die den Weisen des Sohar offenbart wurden, durch die Erlangungen der Lichter der höheren Stufen waren, in der Form der Inspiration. Und es gibt in ihnen Vorderseite und Rückseite, deren Bedeutung Verbergung und Offenbarung ist. Und entsprechend dem Maß der Größe des Aspekts der Vorderseite der Stufe ist auch das Maß der Größe des Aspekts ihrer Rückseite. Und die Inspiration der Rückseite ist Ruf und Einladung zur Inspiration der Vorderseite. Und deshalb wussten sie aus dem Maß der Verbergung der Rückseite, das sie erlangten, das Maß der Offenbarung, das sie erlangen würden.

Wie Rabbi Schimon hörte, dass er ihn Schimon nannte und nicht Rabbi Schimon. Das heißt, dass die Inspiration der Rückseite, die Ruf ist, so stark war, dass alle Stufen ihm verloren gingen, und er ein einfacher Mensch wurde, Schimon vom Markt. Und er erkannte daran, dass das ein Ruf und eine Einladung zur Erlangung einer sehr erhabenen Vorderseite ist.

Deshalb sagte er sofort zu seinen Freunden: Sicher ist das der Heilige, gepriesen sei Er, von dem geschrieben steht: ‚Und der Alte der Tage saß', denn es gibt keine höhere Stufe als Ihn. Und er sagte: ‚Und jetzt scheint es, dass die Erlaubnis zur Offenbarung gegeben wurde', dass jetzt sichtbar wird, dass er die Erlaubnis erlangt hat, dieses hohe Geheimnis zu offenbaren."

(„Lasst uns einen Menschen machen", Bereschit-1)

Das heißt, was lernt man zunächst? Es gibt immer einen Abstieg vor dem Aufstieg, auch bei uns Kleinen geschieht dasselbe, das ist die erste Sache. Und die zweite Sache: Sich vor keinem Abstieg zu erschrecken, man steigt aus ihm heraus. Dafür geschieht er. Und außerdem sieht man, in welchem Maß dieser Mann besonders war, ein Riese, der zu allen 125 Stufen gelangte.

Das Weinen Rabbi Schimons

„119. Rabbi Schimon weinte und sagte: Auch ich fürchtete mich vor dem Heiligen, gepriesen sei Er, von dem, was ich hörte. Er hob seine Hände auf seinen Kopf und sagte: Und siehe, Rab Hamnuna Saba, das Licht der Tora, ihr habt verdient, ihn von Angesicht zu Angesicht zu sehen, und ich habe es nicht verdient. Er fiel auf sein Angesicht und sah ihn Berge ausreißen und Lichter im Palast des Maschiach-Königs anzünden. Rab Hamnuna Saba sagte zu ihm: Rabbi, in jener Welt werdet ihr Nachbarn der Häupter der Jeschiwot vor dem Heiligen, gepriesen sei Er, sein. Von jenem Tag und weiter nannte er Rabbi Eliezer, seinen Sohn, und Rabbi Abba ‚Peniel'. Wie geschrieben steht: ‚Denn ich habe Elokim von Angesicht zu Angesicht gesehen.'

Er rühmte sich, dass auch er in derselben Furcht des Propheten Habakuk dient, von dem, was er von der Zeit hörte, die vergangen ist, denn im Vers steht: ‚Ich hörte deine Kunde, ich fürchtete mich.'

Im Palast des Maschiach-Königs sind schon alle Korrekturen vorbereitet und bereit, die in der Endkorrektur mit dem Kommen des Maschiach-Königs offenbart werden müssen, kein kleines Detail wird fehlen. Und diese Seelen, die im Palast des Maschiach-Königs sind, sind alle jene, die schon zur Endkorrektur von der Wurzel ihrer Seele selbst gekommen sind.

Und deshalb sagte er, dass er ihn Berge ausreißen und Lichter im Palast des Maschiach-Königs anzünden sah. Denn Rab Hamnuna Saba ist der Besitzer dieser Korrekturen, die im Palast des Maschiach sind, denn er reißt die Berge der Sitra Achra aus, die in den Augen der Gerechten wie ein hoher Berg erscheinen. Und er zündet Lichter an, korrigiert den neuen Massach aus dem Aspekt von SaG, zum Erheben von MaN in der Endkorrektur. Denn MaN heißt Lichter des Feuers, und das ist wie es heißt: ‚Die Leuchte des Ewigen ist die Seele des Menschen.' Denn das Licht der Sonne deutet auf das Herabsteigen von MaD hin, ähnlich dem Licht der Sonne, das von oben nach unten zu uns herabsteigt. Und Lichter des Feuers sind Or Choser, das von unten nach oben aufsteigt, wie eine Flamme, die aus der Leuchte aufsteigt. Und das sind zwei Korrekturen: 1. Die Sitra Achra zu beseitigen, 2. Die Lichter im Palast des Maschiach-Königs zu erheben und anzuzünden.

Und sie sind in den Händen von Rab Hamnuna Saba. Und diese vollkommenen Gerechten, die diese zwei Korrekturen brauchen, erlangen sie durch die Offenbarung der Seele von Rab Hamnuna Saba. Und er kündigte ihm an, dass auch er und seine Schüler, Rabbi Eliezer und Rabbi Abba, nach ihrem Hinscheiden würdig werden, im Palast des Maschiach-Königs zu dienen, und dort seine Nachbarn werden. Und sie werden dort Häupter der Jeschiwot vor dem Heiligen, gepriesen sei Er, sein."

(„Zwei Punkte", Einführung in den Sohar)

Das heißt, sie waren noch nicht in der vollständigen Korrektur, noch vor ihrem Hinscheiden.

Das Sitzen in der Höhle

„187. Er sah zwei Vögel, die kamen und über das Meer flogen. Er erhob seine Stimme und sagte: Vögel, Vögel, siehe, ihr fliegt über das Meer. Habt ihr den Ort gesehen, wo Bar Yochai ist? Er wartete ein wenig. Er sagte: Vögel, Vögel, geht und gebt mir Antwort. Sie flogen und gingen. Sie traten ins Meer und gingen ihres Weges.

Erklärung: Denn Rabbi Schimon floh vor der Regierung, die befohlen hatte, ihn zu töten. Und er versteckte sich, er und sein Sohn, in einer Höhle, und man wusste nicht, wo er ist. Und deshalb ging Rabbi Pinchas ben Yair hinaus, ihn auf den Inseln des Meeres zu suchen.

188. Bevor er auf das Schiff hinausging, siehe, da kamen die Vögel. Und im Mund einer von ihnen war ein Brief. Und in ihm war geschrieben, dass Rabbi Schimon aus der Höhle herausging mit Rabbi Eliezer, seinem Sohn. Rabbi Pinchas ging zu ihm. Und er fand ihn verändert, und sein Körper war voller Löcher und Wunden, von dem vielen Sitzen in der Höhle. Er weinte über ihn und sagte: Wehe, dass ich dich so sehe.

Rabbi Schimon sagte zu ihm: Wohl meinem Anteil, dass du mich so gesehen hast. Denn wenn du mich nicht so gesehen hättest, wäre ich nicht so.

Denn von den vielen Jahren, die er in der Höhle saß, war er gezwungen, dort im Sand zu sitzen, um seine Blöße zu bedecken und sich mit der Tora zu beschäftigen. Deshalb war sein Fleisch durchlöchert und verwundet.

Rabbi Pinchas weinte über ihn und sagte: Wehe mir, dass ich dich so gesehen habe. Rabbi Schimon antwortete ihm: Wohl meinem Anteil, dass du mich so gesehen hast. Denn wenn du mich nicht so gesehen hättest, wäre ich nicht so. Das heißt, dass er nicht würdig wäre, der Offenbarung der Geheimnisse der Tora würdig zu werden. Denn die ganze Größe seiner Weisheit erlangte er in jenen 13 Jahren, in denen er in der Höhle versteckt war."

(„Auszug Rabbi Schimons aus der Höhle", Einführung in den Sohar)

Gut. Wenn es Fragen gibt, bitte. Ja, Trans, wie kann es sein, dass du nicht fragst?

Schüler: Rav, das ist keine Frage, es gibt keine Frage. Aber wenn möglich, kann ich ein paar Worte zu den Freunden sagen?

Rav: Dass du sagst?

Schüler: Ja.

Rav: Bitte. Nur kurz.

Schüler (Übersetzung aus dem Französischen): Freunde, ich möchte euch sagen, dass wir eine sehr große Gelegenheit vor uns haben. Wir haben oft gesagt, dass es eine Gelegenheit gibt, aber ich habe nicht genau verstanden, was die Bedeutung von Gelegenheit ist. Aber wir haben etwas vor uns. Und es ist nicht wichtig, was wir im Herzen fühlen, ob es Schwere oder keine Schwere gibt. Sogar ich selbst habe vor dem Unterricht nicht geschlafen, ich habe gestern Abend bis spät gelehrt.

Aber ich habe vorher ein Wort vom Rav gehört, das hat mir wirklich so eine Art Erweckung gegeben: Das Einzige, was wir machen müssen, ist zu bitten, und wir bitten nicht viel nach oben. Man verlangt von uns nur zu bitten. Wenn jeder einzelne jetzt seinen Freund packt, bis zum Ende dieses Kongresses, und nur bittet, bittet für den Freund — das ist nicht kompliziert. Wenn wir das gemeinsam machen, wird es einfach. Wenn wir das gemeinsam machen, sehen wir, dass es keine Aufstiege gibt, keine Abstiege gibt, es gibt wirklich nur einen Schatz zwischen uns. Das ist genau wie damals beim Marsch in der Wüste, und du fühlst, dass es nicht deine Beine sind, die dich tragen, das sind die Freunde, die tragen.

Also alles, was wir machen müssen, ist einfach für den Anderen zu bitten. Es ist nicht wichtig, ob es mir gelingt oder nicht. Stelle alle Gedanken zur Seite, wir haben jetzt die Gelegenheit, vor dem König zu erscheinen, und Er hat schon alles vorbereitet, alles ist bereit. Und wenn Er uns hier zusammen versammelt hat, und alle Freunde im weltweiten Kli, ist das nicht selbstverständlich, das ist ein Zeichen, dass man es machen kann. Das wird Er für uns machen, aber wir müssen bitten, und Er wird uns helfen. LeChaim.

Rav: Amen.

Wir lesen auf Seite 332, „Korrekturen Rabbi Schimons und seiner Freunde". 332.

Vorleser: Seite 332, „Korrekturen Rabbi Schimons und seiner Freunde", letzter Absatz.

Korrekturen Rabbi Schimons und seiner Freunde

„1. Rabbi Schimon sagte zu den Freunden: Bis wann werden wir im Bestand einer Säule sitzen, in der Welt des Tohu, in der die sieben Unteren auf einer Linie waren, eine über der anderen. Und Rabbi Schimon wollte ihnen die Sache der Stufen der Welt der Korrektur offenbaren, die in drei Säulen sind, drei Linien: rechts, links, Mitte.

Es heißt: ‚Es ist Zeit, für den Ewigen zu handeln, sie haben deine Tora gebrochen.' Die Tage sind wenige, und der Besitzer der Sünden, der Anklagende, drängt. Der Herold ruft jeden Tag zur Tschuwa. Und die Erntenden des Feldes sind wenige — jene, die zum Ertrag des oberen Feldes, der Malchut, würdig wurden, das ist Erlangen der Geheimnisse der Tora. Und sogar jene, die erlangt haben, befinden sich am Ende des Weinbergs, der Malchut, und sie achten nicht und wissen nicht ordentlich, an welchen Ort sie gehen.

2. Versammelt euch, Freunde, am Ort des Sitzens, gekleidet in Schilde und Schwerter und Speere in euren Händen, das sind Vereinigungen, die Klipot zu vernichten. Beeilt euch in euren Korrekturen, dass sich beeilen, die Korrekturen der drei Linien zu machen: ChaBaD, ChaGaT, NeHJ. In Rat, in Weisheit, in Verstehen, in Wissen, in Sicht, in Händen, das sind ChaGaT, und in Beinen, das sind NeHJ. Königt über euch den, in dessen Verfügung Leben und Tod sind, Worte der Wahrheit zu beschließen, Worte, denen die heiligen Höheren zuhören, und sich freuen, sie zu hören und zu wissen. Idra bedeutet Sitzung, Sitzung des Sanhedrin, die das Volk warnen.

3. Rabbi Schimon saß und weinte. Und er sagte: Wehe, wenn ich offenbare, wehe, wenn ich nicht offenbare. Denn wenn er nicht offenbart, gehen die Erneuerungen der Tora verloren. Und wenn er offenbart, hört vielleicht jemand, der der Geheimnisse der Tora nicht würdig ist. Die Freunde, die dort waren, schwiegen.

Rabbi Abba stand auf und sagte zu ihm: Wenn es vor meinem Herrn gut ist zu offenbaren, siehe, es heißt: ‚Das Geheimnis des Ewigen seinen Furchtsamen.' Und siehe, diese Freunde sind Furchtsame des Heiligen, gepriesen sei Er, und sie sind schon in die Idra des Hauses des Mischkan eingetreten. Und wir haben gelernt, dass sie in die große Idra eintraten und herausgingen, aber nicht alle, denn drei Freunde verschieden.

4. Die Freunde wurden vor Rabbi Schimon aufgezählt, und es fanden sich Rabbi Eliezer, sein Sohn, und Rabbi Abba, und Rabbi Yehuda, und Rabbi Yossi bar Yaakov, und Rabbi Yitzchak, und Rabbi Chiskija bar Rab, und Rabbi Chija, und Rabbi Yossi, und Rabbi Yessa. Die Hände wurden Rabbi Schimon gegeben, und die Finger wurden nach oben gerichtet. Und sie traten ins Feld zwischen die Bäume und setzten sich.

Rabbi Schimon stand auf und betete sein Gebet. Er saß zwischen ihnen und sagte: Jeder soll seine Hände in seinen Schoß legen. Sie legten ihre Hände, jeder in seinen Schoß, und Rabbi Schimon nahm sie. Er öffnete und sagte: ‚Verflucht der Mann, der ein Bildnis und ein Gussbild macht, ein Greuel des Ewigen, das Werk der Hände eines Handwerkers, und es im Verborgenen aufstellt.' Und alle antworteten: Amen.

Sofort nachdem die Freunde vor ihm aufgezählt wurden, erfüllten sie das, wozu er sie ermahnte — ‚Beeilt euch in euren Korrekturen' — und sie machten sofort und unverzüglich die Vereinigung der drei Linien, sie zur Malchut zu ziehen. Und sie machten eine Handlung unten, um das Gleiche oben zu erwecken. Die Hände wurden Rabbi Schimon gegeben, denn Rabbi Schimon ist Daat, die Wurzel der mittleren Linie, und deshalb gaben sie ihm ihre Hände, rechts und links, und ihre Rechte und Linke vereinigten und vermischten sich gegenseitig, durch Rabbi Schimon, die mittlere Linie. Und dadurch wurde oben die Vereinigung der drei Linien erweckt.

Und dann wurden die Finger, die auf das Leuchten von Chochma in den Fingern hindeuten, nach oben gerichtet, dass sie nur von unten nach oben leuchten. Denn nachdem rechts und links gemeinsam durch die mittlere Linie eingeschlossen sind, leuchtet die Chochma, die in der Linken ist, nur von unten nach oben. Und danach mussten sie das ganze Leuchten der drei Linien zur Malchut ziehen, und sie traten ins Feld zwischen die Bäume, das Feld der heiligen Äpfel, die Malchut. Und sie setzten sich, um in ihr WaK von Chochma zu ziehen."

(„Idra Rabba Kadischa", Naso)

Hinscheiden aus der Vollkommenheit

„352. Rabbi Schimon weinte und sagte: Wenn in den Worten, die hier offenbart wurden, die Freunde verborgen geblieben wären und aus dieser Welt geschieden wären, wäre es gut und schön gewesen, da sie noch keinem der Söhne dieser Welt offenbart wurden. Er kehrte zurück und sagte: Ich bereue meine Worte, sondern dass sie würdig werden, noch in dieser Welt zu bestehen. Denn es ist offen vor dem Atik, dass ich es nicht zu meiner Ehre gemacht habe und nicht zur Ehre meines Vaterhauses und nicht zur Ehre dieser Freunde, sondern damit sie nicht in Seinen Wegen irren und nicht in Schande in die Tore Seines Palastes eintreten und ihnen nicht der Eintritt verwehrt wird. Wohl meinem Anteil mit ihnen in der kommenden Welt.

353. Bevor die Freunde aus der Idra herausgingen, starben Rabbi Yossi ben Rabbi Yaakov und Rabbi Chiskija und Rabbi Yessa. Und die Freunde sahen, dass die heiligen Engel sie auf der Parssa trugen. Und Rabbi Schimon sprach ein Wort, und die Freunde verstummten. Er rief und sagte: Vielleicht ist über uns ein Urteil verhängt zu strafen, denn durch uns wurde offenbart, was nicht offenbart wurde seit dem Tag, an dem Mosche auf dem Berg Sinai stand. Wie geschrieben steht: ‚Und er war dort mit dem Ewigen vierzig Tage und vierzig Nächte.' Was bin ich hier, wenn deshalb sie bestraft werden.

354. Er hörte eine Stimme: Wohl dir, Rabbi Schimon, und wohl deinem Anteil und dem Anteil der Freunde, die mit dir leben, denn euch wurde offenbart, was keinem der Heerscharen oben offenbart wurde. Aber es steht geschrieben: ‚Verflucht der Mann vor dem Ewigen, der aufsteht und diese Stadt Jericho baut, mit seinem Erstgeborenen wird er sie gründen und mit seinem Jüngsten wird er ihre Tore aufstellen.' Und umso mehr die Freunde, die mit großem und festem Verlangen ihre Seelen in jener Stunde anhefteten, in der sie von den Engeln genommen wurden. Wohl ihrem Anteil, denn aus Vollkommenheit schieden sie.

Und der Grund ihres Hinscheidens ist, dass sie am Ende der Idra zur Stufe der Endkorrektur gelangten, in der die Parssa aufgehoben wird, und der ganze Unterschied vom Chase und unten zum Chase und oben aufgehoben wird. Und deshalb wurden diese drei Freunde, deren Seelen vom Chase und unten waren, aufgehoben und stiegen auf eine höhere Stufe auf, sodass sie wie die Stufe oberhalb des Chase wurden. Und da von der allgemeinen Seite die Zeit für diese Korrektur noch nicht gekommen war, mussten sie deshalb aus dieser Welt scheiden und nach oben aufsteigen.

Und die Freunde sahen, dass die heiligen Engel sie auf der Parssa trugen, dass sie aus der Aufhebung der Parssa schieden, und es gilt, dass die Engel sie auf der Parssa nahmen, die aufgehoben wurde. Wohl ihrem Anteil, denn aus Vollkommenheit schieden sie. Denn die Vollkommenheit, die sie erlangten, die Aufhebung der Parssa, die andere erst in der Endkorrektur erlangen, war das, was zu ihrem Hinscheiden führte.

355. Während die Sachen offenbart wurden, regten sich die Höheren und die Unteren auf, und eine Stimme erwachte und kündigte in 250 Welten an, dass alte Sachen unten offenbart wurden. Und während diese ihre Seelen mit diesen Sachen würzten, ging ihre Seele in einem Kuss heraus und verband sich an die Parssa, und die höheren Engel nahmen sie und erhoben sie nach oben.

356. Rabbi Schimon sagte: Wie glücklich ist der Anteil dieser drei, und wohl unserem Anteil in der kommenden Welt aufgrund dessen. Eine zweite Stimme ging hinaus und sagte: ‚Und ihr, die ihr dem Ewigen, eurem Schöpfer, anhaftet, lebt alle heute.' Sie standen auf und gingen. An jedem Ort, an den sie schauten, stiegen Düfte auf. Rabbi Schimon sagte: Daraus ist zu entnehmen, dass die Welt durch unser Verdienst gesegnet wird. Und das Angesicht aller leuchtete, und die Söhne der Welt konnten sie nicht anschauen."

(„Idra Rabba Kadischa", Naso)

Gibt es Fragen? Ah, Monterrey, bitte.

Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): Unser Freund Antonio aus Spanien fragt: Was ist die Bedeutung davon, sich in einer Höhle zu verstecken — sich vor was zu verstecken, vor dem Willen zu empfangen?

Rav: Höhle, ja, das ist eine Art Stufe der Bina, in der man sich verbirgt, bis man weiß, alles zu korrigieren, und dann kommt man aus der Höhle heraus. Auch Rabbi Schimon befand sich in der Höhle mit den Schülern, und danach ging er aus dem System heraus, davon wird auch erzählt. Höhle ist eine Art besonderes äußeres Kli. Eine besondere Bewahrung, die über den Schülern ist, das hat viele Bezeichnungen, auch über uns. Wenn wir die Weisheit der Kabbala lernen und beabsichtigen — wir haben noch keine Verbindung untereinander, aber wir beabsichtigen, zur Verbindung zu kommen und durch sie den Schöpfer zu offenbaren, um Gutes zu machen, Ihm Wohlgefallen zu bereiten — dann gibt es schon eine solche Bedeckung über uns, die „Höhle" oder allerlei andere Namen genannt wird, das hat viele Bezeichnungen.

In Ordnung? Wer ist da? Ja, nu.

Frage: Rav, in Fortsetzung des ganzen Unterrichts und…

Rav: Ja, ja.

Frage: Die Rede von Trans und alles. Wie kann man die Verachtung und Verzweiflung vom Lernen und vor allem die Ablehnung überwinden? Wie kann man noch in der Zeit…

Rav: Wie zu überwinden, weiß ich nicht, aber dass du etwas hast, was du überwinden musst, das ist schon gut. Dass du erkennst, dass du Verachtung und so weiter und so weiter hast und du musst überwinden und kannst nicht — also hast du, dir bleibt das Gebet. Gebet, mehr nicht. Was denkst du, du kannst überwinden? Niemals im Leben. Sondern alles wurde so erschaffen, dass du den Schöpfer brauchen wirst, und dann wirst du dich an Ihn wenden, und dann wirst du von Ihm jede Weisheit und Kraft empfangen, alles.

Frage: Warum kommt das nicht in einer solchen Form? Mein Kopf ist nicht… das kommt quasi nicht so, dass es in Richtung Korrektur kommt, mein Kopf ist den ganzen Tag in der Notwendigkeit versunken. Ich sitze hier 10 Minuten, und es dauert für sie zwei Stunden zu vergehen.

Rav: Nicht wichtig, das ist, was man dir gibt. Das ist, was sie geben, der Schöpfer leuchtet auf dich gemäß deinen Gefäßen ein wenig und offenbart dir die ganze Macht der verdorbenen Gefäße, an denen du jetzt arbeiten kannst, korrigieren musst.

Frage: Wie, wie korrigiert man diese Verachtung, diese Ablehnung?

Rav: Bitten. Bitten, „ich will nicht verachten, ich will ehren, ich will…", bitte die ganze Zeit, die ganze Zeit eine Bitte. Steig nicht von ihm herunter, wirklich, das war's. Zunächst Anhaftung dadurch, dass du die ganze Zeit bittest, das war's. Dass du anfängst zu sehen, dass du dich änderst, dann bitte noch mehr und noch und noch, es gibt keine Grenze dafür, denn dadurch, dass du bittest, haftest du an, empfängst Verbindung, empfängst Anhaftung — was hast du? Das war's. Wie ein Kind, wie ein Säugling, wie ein kleines Kind, wie ein größerer Mensch und ein noch größerer, was ist das wichtig? Die ganze Zeit Bitten.

Aber in diesen Bitten wirst du langsam auch Wertschätzung, Ehre, Berücksichtigung hinzufügen. Aber das wird sicher von selbst kommen, denn die Wendung, die Bitte wird dir erklären, sie wird von dir verlangen, dass du so bitten musst. Wie du jemanden bittest: wenn das ein Freund ist, sagst du „bring mir etwas", wenn es ein hoher Mensch ist, der weit von dir ist, dann wendest du dich in einer anderen Form. So wird es genau mit dem Schöpfer sein, die ganze Zeit zu bitten, das war's, was gibt es Einfacheres.

Frage: Es ist einfach zu hören.

Rav: Nein, nein, nein, hier kannst du sagen, was du willst, bitten kann jeder.

Frage: Also wie bewahrt man auf das Bitten, wie nur zu bitten, wie macht man so etwas? Warum klingt das so…

Rav: Eh, das ist, weil du nicht glaubst, dass der Schöpfer existiert und bereit ist, hört, und Er hat etwas, womit Er dir antworten kann, deshalb bittest du nicht. Ja, wenn ich Ihn sehen würde und neben Ihm etwas sehen würde, das ich von Ihm will, dann würde ich irgendwie zu Ihm kommen, so und so und so verbinden, mich so nähern: „vielleicht kann ich von dem, was du dort hast, ein bisschen etwas bekommen?" Aber du siehst weder Ihn noch was Er hat, und wirklich weißt du nicht, was du brauchst. Deshalb musst du dich an Ihn in der Dunkelheit wenden und bitten, dass Er dir gibt, was Er denkt, dass du brauchst. Das Einfachste. Sogar zu bitten brauchst du nichts Besonderes — wie ein kleines Kind „Aaah" schreit, warum? Mama hört, versteht, was er ist, er selbst weiß nicht, die Mama weiß. In Ordnung? Also aktiviere Schreie.

Und wir gehen zum nächsten Teil über.

(Ende des Unterrichts)