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Transkript des Morgenunterrichts 18.11.2007
Baal
HaSulam,
Buch
„Talmud
Esser
haSfirot",
Band
1,
Teil
2,
S.
44,
Abschnitt
4
Vorleser: Talmud Esser haSfirot, Band 1, Teil 2, S. 44. Der kleine Abschnitt 4 bezieht sich auf die Worte des Textes im großen Abschnitt 6: „Hindurch geht".
„4)
Erläuterung.
Der
Kav,
der
selbst
das
Leuchten
von
Yosher
ist,
durchbricht
quasi
die
oberen
Anteile
der
Igulim
und
geht
durch
diese
hindurch,
steigt
herab
und
erweitert
sich
bis
zum
Sium,
d.
h.
bis
zum
Mittelpunkt
im
Zentrum.
Natürlich
spricht
man
hier
nicht
über
irgendwelche
Orte
oder
Flächen.
Um
das
zu
begreifen,
muß
man
wissen,
dass
es
in
den
Welten,
sowohl
in
den
höheren,
als
auch
in
den
unteren,
keine
Offenbarung
des
Lichts
gibt,
wo
das
Licht
sich
nicht
aus
Ejn
Sof,
das
höher
als
der
Zimzum
liegt,
ausbreitete.
Das
Licht
muss
sich
unbedingt
so
erstrecken
und
sich
über
die
Stufen
und
die
Welten
ausbreiten,
die
sich
zwischen
der
Welt,
die
die
Offenbarung
des
Lichtes
in
sich
selbst
erhält,
und
der
Welt
der
Unendlichkeit
befinden,
die
höher
als
der
Zimzum
liegt.
Es
ist
uns
bekannt,
dass
im
Spirituellen
nichts
verschwindet
und
deshalb
ist
es
nicht
möglich
davon
zu
sprechen,
dass
diese
Offenbarung
bzw.
das
Licht,
das
sich
stufenweise
ausbreitet,
nach
dem
Übergang
von
der
ersten
Stufe
zur
zweiten
bzw.
von
der
zweiten
Stufe
zur
dritten
verschwinden
würde.
Etwa
nach
dem
Beispiel
eines
materiellen
Objekts,
das
von
einem
Ort
zum
anderen
wandert,
was
im
Spirituellen
überhaupt
nicht
sein
kann.
Weil
es
im
Spirituellen
kein
Verschwinden
gibt
und
ein
Objekt
auf
jeder
Stufe,
die
es
durchläuft,
verbleiben
muss,
ist
seine
Ankunft
auf
der
zweiten
Stufe
dem
Anzünden
einer
Kerze
gleich,
wobei
die
erste
Stufe
dabei
nichts
verliert.
Das
bedeutet,
dass
bei
einer
Enthüllung
des
Lichts,
das
auf
einer
bestimmten
Stufe
der
Welt
Assija
angekommen
ist,
zuerst
alle
vorhergehenden
Stufen
dieses
Lichtes
würdig
werden:
beginnend
mit
der
Welt
der
Unendlichkeit,
die
über
dem
Zimzum
ist,
bis
hin
zum
Empfänger,
der
sich
in
der
Welt
Assija
befindet."
02:26
Ist das klar? Sagen wir, wir befinden uns in irgendeinem Feld – einem magnetischen, einem elektrischen; es ist egal, welche Kraft dort ist, von all den Kräften, die wir erkennen oder nicht erkennen, kennen oder noch nicht kennen. Und ich entdecke hier und dort, an allen möglichen Stellen in diesem Feld, eine Eigenschaft von ihm, ja. Auch davor gibt es also das Licht, das die ganze Wirklichkeit füllt, und auch nachdem ich geprüft habe. Alles hängt nur von meinem Kli ab: wie ich durch das Kli das Licht an jedem Ort enthülle, wo ich es enthüllen kann.
Und wenn ich enthülle, dann enthülle ich an jenem Ort das, was von der Quelle, sagen wir von Ejn Sof, zu jenem Ort gelangt. Das heißt: Wenn ich das Licht enthülle und mich an irgendeinem Ort in der Welt Jezira befinde, sagen wir in Nezach de Jezira – dann enthülle ich dieselbe Eigenschaft dieses Feldes des Lichts an jenem Ort, gemäß meinem Kli.
Und ich enthülle es auch dadurch, dass das Licht durch alle Stufen bis zu diesem Ort hindurchgeht. Von Ejn Sof bis zu diesem Ort. Ja, klar. Und die Enthüllung richtet sich insgesamt nach der Gleichheit der Form mit dem Licht an jenem Ort, wo ich enthülle. Das heißt, das Kli bestimmt in allem das Maß der Enthüllung des Lichts.
04:12
Vorleser:
S.
45,
Spalte
1,
Absatz
„In
diesem
Zusammenhang".
„In
diesem
Zusammenhang
finden
wir
heraus,
dass
das
Leuchten
des
Kav
Yashar
durch
die
Kelim
de
Igulim
laufen
muss.
Mit
anderen
Worten
gehen
die
Kelim
de
Igulim
dem
Kav
voraus,
weil
die
Kelim
de
Igulim
unmittelbar
während
des
Zimzum
entstanden
sind.
Dagegen
kamen
die
Kelim
de
Yosher
danach
mit
dem
Kav
heraus,
und
deshalb
verschwindet
dieses
Leuchten
niemals,
das
zwischen
ihnen
durchgeht,
weil
es
im
Spirituellen
kein
Verschwinden
gibt.
Man
sollte
noch
wissen,
dass
bei
der
Ausbreitung
des
Lichts
von
einem
Ort
zum
anderen,
über
welche
wir
sprechen,
es
zwei
Arten
des
Verbleibens
an
dem
Ort
gibt,
wo
das
Licht
durchläuft.
Die
erste
Art
wird
als
„ständig
verbleiben“
bezeichnet,
was
bedeutet,
dass
sich
das
Licht
mit
dem
Licht
vermischt
und
verbindet,
das
es
bereits
dort
gibt,
und
sie
verbinden
sich
zu
einem
Ganzen,
als
ob
sie
immer
verbunden
wären.
Und
die
zweite
Art,
in
der
das
Licht
„zeitweilig
verbleibt“,
wo
sich
das
Licht
mit
dem
Licht
der
Stufe
nicht
vermischt
und
nicht
verbindet,
sondern
sich
dort
abgesondert
bzw.
allein
stehend
befindet.
Das
ist
es,
wenn
ARI
sagt,
dass
„das
Licht
des
Kav,
das
die
Stufen
der
Igulim
durchläuft,
dort
nicht
ständig
verbleibt,
sondern
es
zeitweilig
verbleibt“,
um
uns
das
zu
verdeutlichen,
dass
es
sich
mit
dem
Licht
von
Igulim
nicht
zu
einem
Ganzen
vermischt,
sondern
sich
dort
allein
stehend
befindet.
Und
das
ist,
was
ARI
mit
den
Worten
„hindurch
geht“
präzisiert."
06:09
Das heißt: Wenn Licht durch die Linie hindurchgeht, dann verändert die Linie es, denn die Linie ist der Schirm. Es sind die Absichten, die das Licht verändern, und dann sagen wir, dass das Licht wirklich von der Linie her kommt und sich verändert. Wenn es dagegen durch die Kreise geht, verändert es sich nicht. Die Kreise wirken nicht auf das Licht ein², sie empfangen es auf passive Weise.
Die Kreise sind Kelim aus Ejn Sof, die sich eingeschränkt haben. Sie selbst empfangen nicht, ziehen nicht, machen überhaupt nichts – denn im Zimzum Alef gibt es ein Verbot, mit Kelim des Willens zu empfangen zu arbeiten. Und die Kelim der Kreise sind Kelim des Willens zu empfangen; auf ihnen liegt der Zimzum, sie sind leer. Wie kann man sie also füllen? In dem Maß, in dem du eine Linie hast, kannst du diese Verlangen füllen. Klar oder nicht? Deshalb geht das Licht durch die Kreise hindurch; durch die Linie dagegen fließt es wirklich, es nimmt die Form der Linie an.
Ja.
Schüler: Was ist damit gemeint – geht es hier um einen Raum des Lichts, in dem es hindurchgeht oder nicht hindurchgeht, oder sind das Erscheinungen, die sich enthüllen …
Rav: Erscheinungen – dass das Kli das Licht so enthüllt, richtig. Wenn es also durch die Kreise hindurchgeht, wirken die Kreise nicht auf das Licht ein. Das Licht, das in die Kreise eintritt, hat die Form der Linie, und so breitet es sich in den Kreisen aus.
Ja.
Schüler: Kann man trotzdem sagen, dass in den Kreisen das Or Nefesh war, und jetzt, wenn die Linie kommt und füllt, ist es das Or Ruach? Dann gibt es doch einen Unterschied zwischen ihnen.
Rav: Die Wahrheit ist, dass das Licht in den Kreisen immer Or Nefesh heißt, weil es ohne Beteiligung von Seiten der Kelim kommt. Wir haben das noch nicht gelernt. Ich erinnere mich nicht, mir scheint, noch nicht. Das Licht der Kreise heißt immer Or Nefesh, das Licht in der Linie heißt Or Ruach. Ganz allgemein soll das einfach betonen, dass es in den Kreisen kein Ziehen und keine Arbeit von ihrer Seite gibt, um das Licht zu ziehen – in der Linie aber schon.
Deshalb heißt es in der Linie Ruach; das kommt von der Beteiligung des Empfangenden mit dem Schirm. Aber NaRaNCHaY breitet sich sicher sowohl in den Kreisen als auch in der Geradlinigkeit aus, NaRaNCHaY; nur die Form seines Empfangens wird so genannt – entweder Nefesh oder Ruach.
Was noch?
08:41
Schüler: Sagen wir also, es gab Licht, es entfernte sich, und jetzt wurde es wieder empfangen. Und das ist ein anderes Gefühl, ein anderer Zustand? Wie sagt man dann, dass es dort etwas gibt, das sich nicht verändert?
Rav: Wir lernen insgesamt, wie dasselbe Licht, dasselbe Kli von Ejn Sof, das ganz aus Kreisen bestand, nach dem Zimzum Alef in jedem einzelnen Kli auf sich nimmt, was es vermag – einen Schirm – und anfängt, sich durch den Schirm zu füllen. Das Maß der Füllung des Kli durch den Schirm heißt jetzt Linie. Was füllt man? Man füllt die Kelim der Kreise. Wenn alle Kelim der Kreise zu hundert Prozent durch die Linie gefüllt sind, wird es das Ende der Korrektur sein.
Welches Gefühl gibt es in den Kelim der Kreise? Das Gefühl des Mangels. Aber ein Mangel nicht in dem Sinn, dass Dwekut fehlt; die Kelim der Kreise sind ja Kelim von vor dem Zimzum, ja, sie fühlen nur das Fehlen der Füllung. Was fügt ihnen die Linie hinzu? Die Linie fügt ihnen eine Füllung von völlig anderer Art hinzu: eine Füllung vom Geben und keine Füllung vom Empfangen. Darin liegt also die dritte Bchina in Ejn Sof, ja, das ist es, was die Linie macht.
Letzten Endes kommt sie zur dritten Bchina, ja – es gibt 1, 2 und 3, die drei Zustände. Sie bringt also Ejn Sof in den dritten Zustand, sodass die Kelim der Kreise gefüllt werden, wie es vor dem Zimzum war. Aber haben sie einen Mangel danach? Nein. Denn das Licht, das die Linie ihnen bringt, ist kein Licht, das sie ziehen; es ist nur so, dass die Linie die Kreise benutzt, um dieses Licht gemäß dem Schirm zu ziehen.
Ohne Kreise gibt es nichts zu füllen, ohne Kreise kann man nicht arbeiten. Woher entdecken wir die ganze Zeit den Mangel? Aus unseren Kreisen, aus unseren Kelim der Kreise. Und dann wenden wir uns den Absichten zu – Schöpfer, Größe, rechte Linie, tatatata – und fangen an, mit diesen Kelim zu arbeiten.
Ja.
11:40
Schüler: Er sagt hier so in Spalte 1, er sagt in der Zeile „ist": „‚beständiges Zurückbleiben', was bedeutet, dass es sich mit dem Licht vermischt und verbindet, das sich schon auf der Stufe befindet, und dass sie sich zu einem vereinigen, sodass sie so erscheinen, als wären sie immer schon eine Sache gewesen." Dazu frage ich: Worin werden sie eins?
Rav: Es kann niemals so sein, wie du jetzt denkst. „Eins" – das ist nach der Absicht, das ist nach dem Ziel, das ist nach der Bestimmung. Eins kann es nicht sein; es bleiben immer einzelne Kelim, Kanäle, die sich verbinden, und die ganze Verbindung zwischen ihnen zu den verschiedenen Kelim der Kreise, wobei jedes Stück des Kanals dort füllt – nur die Absicht ist eins. Das nennt man Kelim: Absichten werden nach dem Zimzum Alef Kelim genannt, und diese Verlangen der Geradlinigkeit werden nicht Kelim genannt³. Das war's.
Ja.
Schüler: Genau darum geht es: Weil sich nach dem Zimzum Alef die Absicht schon verändert hat, ist das genau die Frage – was ist das für eine Absicht, dass sie sich vereinigen, als wären sie immer schon eine Sache gewesen? Denn die Absicht ist jetzt schon nur noch über die Arbeit mit dem Schirm.
Rav: Ich weiß nicht, ich muss es lesen.
Schüler: Die Zeile „ist".
Rav: Nein, die eine Zeile genügt nicht. „Man sollte noch wissen, dass bei der Ausbreitung des Lichts von einem Ort zum anderen, über welche wir sprechen, es zwei Arten des Verbleibens an dem Ort gibt, wo das Licht durchläuft. Die erste Art wird als „ständig verbleiben“ bezeichnet, was bedeutet, dass sich das Licht mit dem Licht vermischt und verbindet, das es bereits dort gibt, und sie verbinden sich zu einem Ganzen," nu, „als ob sie immer verbunden wären. Und die zweite Art, in der das Licht „zeitweilig verbleibt“, wo sich das Licht mit dem Licht der Stufe nicht vermischt und nicht verbindet, sondern sich dort abgesondert bzw. allein stehend befindet. Das ist es, wenn ARI sagt, dass „das Licht des Kav, das die Stufen der Igulim durchläuft, dort nicht ständig verbleibt, sondern es zeitweilig verbleibt“," – denn es ist der Kanal, es geht hindurch, das war's. Er erklärt dir, wie diese Linie, wie in der Zeichnung (siehe Zeichnung), durch die Kreise hindurchgeht. Es gibt also Lichter innerhalb der Kreise, und es gibt ein Licht, das durch die Linie hindurchgeht. Wie ich gesagt habe: der Jordan, der durch den See Genezareth hindurchgeht.
„um uns das zu verdeutlichen, dass es sich mit dem Licht von Igulim nicht zu einem Ganzen vermischt, sondern sich dort allein stehend befindet. Und das ist, was ARI mit den Worten „hindurch geht“ präzisiert." – was heißt „und geht hindurch"? Es vermischt sich nicht, sondern bewahrt sich selbst, weil die Eigenschaften der Linie in ihm sind, in diesem Licht. Die Linie hat das Licht, das in ihr war, stabilisiert. Und obwohl das Licht jetzt in die Verlangen der Kreise eintritt, kommt es trotzdem eingekleidet in Zurückkehrendes Licht, und deshalb bleibt seine Form erhalten. Und sie sind nicht eins, sondern zwei.
Ja, Lior.
15:12
Schüler: Aus Moskau wird gefragt: Wird die Linie von unten nach oben aufgebaut oder von oben nach unten oder von unten nach oben?
Rav: Wir sprechen über die Linie, die von oben nach unten aus Ejn Sof erschaffen wurde. Wir sprechen über die Verkettung aus Ejn Sof. Ja, von oben nach unten. Und was wir machen, ist von unten nach oben, drei Linien. Drei Linien. Denn wir verbinden das Verlangen mit der Absicht zu einem. Zur mittleren Linie.
Bitte.
15:52
Vorleser:
S.
45,
Or
Pnimi,
Spalte
2,
Absatz
„Und
der
Grund
dafür".
„Der Sinn besteht darin, dass das Licht in dem Kav dem Licht in den Igulim vorausgeht, denn die Igulim empfangen ihr Licht nur vom Licht des Kav. Und deshalb ist das Licht des Kav wesentlich wichtiger, als das Licht von Igulim, und aus diesem Grund vermischt es sich nicht mit dem Licht von Igulim. Das Licht des Kav wird Or Ruach genannt, wogegen das Licht von Igulim als Or Nefesh bezeichnet wird." 16:27
Weiter.
16:29
Vorleser:
Der
kleine
Abschnitt
5
bezieht
sich
auf
das
Geschriebene
„Absteigt".
„5)
Jegliche
Ausbreitung
des
Höheren
Lichts
zu
der
Schöpfung
wird
als
Abstieg
bezeichnet.
Dies
bedeutet,
dass
während
einer
Ausbreitung
das
Licht
zusätzliche
Awiut
bekommt
bzw.
gröber
wird.
Und
bekanntlich
gilt
ein
reinerer
bzw.
ein
feinerer
als
„oben“,
wogegen
ein
gröberer
bzw.
einer
mit
größerer
Awiut
als
„unten“
bezeichnet
wird.
Weil
das
Licht
während
seiner
Ausbreitung
eine
zusätzliche
Awiut
bekommt,
wird
es
aus
diesem
Grund
als
„breitet
sich
von
oben
nach
unten
aus“
bezeichnet.
Der
Sinn
dessen,
dass
das
Licht
während
seiner
Ausbreitung
gröber
wird,
besteht
in
seiner
Ausbreitung
in
einer
Abfolge
von
den
vier
Phasen.
Das
Licht
wird
gröber
beginnend
mit
der
Bchina
Alef
und
bis
zu
seiner
Ankunft
und
dem
Schlag
auf
den
Massach,
der
sich
in
der
Bchina
Dalet
befindet.
Denn
die
Bchina
Alef
ist
am
feinsten
von
allen,
gefolgt
von
der
Bchina
Bet
usw.
bis
hin
zur
Bchina
Dalet,
der
gröbsten
von
allen
(s.
Teil
1,
Kap.
1,
Punkt
50)."
Ja.
17:42
Vorleser:
Der
kleine
Abschnitt
6
bezieht
sich
auf
die
Worte
des
Textes
„Sich
ausbreitet".
„6)
Das
Leuchten
von
Yosher
drückt
sich
durch
das
Wort
„sich
ausbreiten“
aus,
wogegen
das
Leuchten
von
Igulim
mit
dem
Wort
„rundet
sich
ab“
ausgedrückt
wird."
Der
kleine
Abschnitt
7
bezieht
sich
auf
die
Worte
des
Textes
…
Er gibt uns Definitionen, ja? Zieht sich, rundet sich, geht hindurch, ja? Or Ruach, Or Nefesh.
18:21
Vorleser:
Der
kleine
Abschnitt
7
bezieht
sich
auf
die
Worte
des
Textes
„Bis
zum
absoluten
Ende
(Sium)".
„7) Das heißt bis zur Bchina Dalet in den Igulim, welche „zentraler Mittelpunkt“ genannt wird. Und dieser Punkt ist die materielle Kugel, die sich in Olam haSe bzw. in dieser Welt befindet. Und der Aspekt von Azilut der Welt Adam Kadmon breitete sich anfänglich bis zu Olam haSe (Diese Welt) aus. Doch nachdem der Zimzum Bet stattfand, der „Welt Nekudim“ genannt wird, erhob sich der Sium (Ende, Abschluss) von Azilut von Adam Kadmon zur Stufe eines Punktes von Olam haBa (Kommende Welt), dessen Ort als oberhalb der Welt Brija betrachtet wird, wie an seinem Platz erklärt werden wird, mit Hilfe des Himmels."
19:15
Vorleser:
Abschnitt
7,
Worte
des
Ari.
Abschnitt
7
„Jede
Welt
und
jede
Sefira
bestehen
aus
zehn
einzelnen
Sefirot,
die
ihrerseits
aus
zehn
weiteren
bestehen
usw.
bis
zu
Ejn
Sof
(Unendlichkeit).
Die
Sefirot
der
Igulim
umgeben
einander
wie
die
Ringe
einer
Zwiebel
Jede Welt enthält zehn einzelne Sefirot, und jede einzelne Sefira jeder Welt besteht aus (8) zehn einzelnen Unter-Sefirot. Sie sind alle (9) wie die Ringe einer Zwiebel, einer innerhalb des anderen. Ähnlich der Darstellung der Himmelssphären in den Büchern der Astronomen."
Vorleser: Wir lesen noch einmal.
Abschnitt
7
„Jede
Welt
und
jede
Sefira
bestehen
aus
zehn
einzelnen
Sefirot,
die
ihrerseits
aus
zehn
weiteren
bestehen
usw.
bis
zu
Ejn
Sof
(Unendlichkeit).
Die
Sefirot
der
Igulim
umgeben
einander
wie
die
Ringe
einer
Zwiebel
Jede Welt enthält zehn einzelne Sefirot, und jede einzelne Sefira jeder Welt besteht aus (8) zehn einzelnen Unter-Sefirot. Sie sind alle (9) wie die Ringe einer Zwiebel, einer innerhalb des anderen. Ähnlich der Darstellung der Himmelssphären in den Büchern der Astronomen."
Rav: Gibt es Fragen? Ja.
Schüler: Eine Frage aus den Vereinigten Staaten: Einerseits sagen wir, dass die Kreise durch die Linie empfangen, andererseits sagt man, dass die Kreise GaR und Rosh sind. Wie ist das möglich?
Rav: Nein, die Kreise sind nicht GaR und Rosh in dem Sinn, dass sie entscheiden und ziehen wie der Rosh des Parzuf. Wir sagen vielmehr, dass die Kreise GaR sind, weil sie sich in der Vollkommenheit von vor dem Zimzum Alef befinden. Die Linie dagegen ist WaK, weil nur die Linie das Ziehende ist, und der Rosh der Linie ist das Entscheidende. Der Rosh der Linie heißt GaR. Hier gibt es eine Verwechslung in den Unterscheidungen.
GaR heißt Rosh, WaK heißt Guf. Das ist in der Linie, das ist im Parzuf. Nun befinden sich die Kreise hier: zehn Sefirot der Kreise gegenüber den zehn Sefirot, gegenüber GaR⁴ – das sind die zehn Sefirot der Kreise. Die zehn Sefirot der Kreise. Und deshalb heißen sie GaR. Und hier haben wir wieder GaR des nächsten Parzuf zusammen mit WaK des nächsten Parzuf, und wieder zehn Sefirot der Kreise. Sie gehören immer zum GaR des Parzuf. Das war's. Und deshalb heißen sie GaR, und nicht mehr als das. Und was in ihnen ist, ist nur von der Linie.
Wir gehen zum dritten Teil über.
(Ende des Unterrichts)