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Einführung in die Weisheit der Kabbala
(Abschnitte 108-111)
Lektion 45
Morgenunterricht vom 22.08.2006 – Nach Bearbeitung
Die Welt der Nekudim breitete sich in Katnut vom Tabur von Adam Kadmon bis zum Sium in ihren drei Teilen aus: Keter, Aba we Ima und SoN. Danach, in Gadlut der Nekudim, kehrten die ACHaP jeder Stufe zurück, um in ihrer Vollständigkeit zu funktionieren. Das heißt, das Höhere Licht, das zu Keter kam und Cholam genannt wird, wurde zu Aba we Ima als Licht des Shuruk weitergegeben; und breitete sich zu SoN, unterhalb der Parssa, als Licht des Chirik aus (siehe Zeichnung Nr. 1).
Der Siwug im Pe von Aba we Ima ist der hauptsächliche Siwug in den Nekudim. Keter berücksichtigen wir nicht, da er der Rosh der Einkleidung ist und die Berechnung im Rosh der Awiut durchgeführt wird. Der Siwug de Hakaa wird also auf dem Massach von Aba we Ima durchgeführt, und was im Rosh entschieden wurde, breitete sich im Guf aus. Das Licht breitete sich vom Rosh zum Guf aus, überquerte die Parssa, und unterhalb der Parssa begann das Zerbrechen, das Zerbrechen der Gefäße.
Der Siwug de Hakaa im Pe von Aba we Ima wurde auf Awiut 4, auf ihre maximale Stufe durchgeführt. Das Zerbrechen der Gefäße verursacht eine Verfeinerung, und wie bei der Verfeinerung von Galgalta führen Aba we Ima einen Siwug auf der verbleibenden Awiut durch und das Licht breitet sich in der Stufe von Awiut 3 aus (siehe Zeichnung Nr. 1). Die erste Ausbreitung auf Awiut 4 wird König Daat genannt. Die zweite Ausbreitung auf Awiut 3 wird König Chessed genannt. Nach dem Austritt von König Chessed verfeinert sich auch die Stufe von Awiut 3, und auf dem Siwug in Bchina 2 der Awiut kommt König Gwura heraus. Nach der Verfeinerung von Bchina 2 wird ein Siwug auf Bchina 1 durchgeführt und der König des oberen Drittels von Tiferet kommt heraus. In Bchina Shoresh gibt es keine Verfeinerung, da der Shoresh nur mit Zurückweisung arbeitet.
Es ergibt sich, dass aus dem Siwug de Hakaa im Pe von Aba we Ima vier Könige herauskommen. König Daat kommt in der Ausbreitung der Taamim heraus und die drei zusätzlichen Könige kommen als Nekudot heraus. Wie die Taamim und Nekudot in Galgalta, so auch in den Nekudim. Der ganze Unterschied ist, dass die Verfeinerung in den Nekudim nicht durch Bitush von Or Pnimi und Or Makif verursacht wurde, sondern durch das Zerbrechen. In Galgalta ging der Massach durch das Gefühl verloren, dass man nicht mehr empfangen kann, während sich in den Nekudim der Massach aus dem Verständnis heraus verfeinert, dass SoN um zu empfangen empfangen.
Damit endete die Ausbreitung von Aba we Ima und der Austritt der ersten vier Könige. Alle Achoraim von Aba we Ima verfeinerten sich und hörten auf zu funktionieren.
Zur Zeit des Austritts der ersten vier Könige standen Aba we Ima Panim be Panim auf den Stufen 4, 3, 2 und 1 - Shoresh. In Awiut 4, bei der Ausbreitung der Taamim, kam König Daat heraus, und bei der Ausbreitung der Nekudot kamen die Könige Chessed, Gwura und das obere Drittel von Tiferet heraus. Beim Austritt der ersten vier Könige beendeten Aba we Ima ihren Siwug Panim be Panim, und die Verbindungen zwischen den Lichtern und Gefäßen wurden vollständig unterbrochen.
Die allgemeine Stufe des Parzuf Aba we Ima war 4-3. Beim Austritt der ersten vier Könige verfeinerten sich die Bchinot 4, 3, 2, 1 und Shoresh der Stufe 4-3. Daher, nach der Verfeinerung der Stufe 4-3 verbleibt die Stufe 3-2, und auf ihr kommen weitere Parzufim heraus.
Der nächste Parzuf wird ISHSuT (Israel Saba we Twuna) genannt. Er wird so genannt, weil er derselbe Parzuf Aba we Ima ist, der auf Reshimot 3-2 anstatt auf Reshimot 4-3 herauskommt. Der Rosh von ISHSuT ist der Keter der Nekudim, und sein Pe steht oberhalb der Parssa. Im Pe von ISHSuT wird also ein Siwug de Hakaa auf Awiut 4 der Reshimot 3-2 durchgeführt, und aus diesem Siwug breitet sich der "König der zwei unteren Drittel von Tiferet" aus und zerbricht (siehe Zeichnung Nr. 2). Der Massach verfeinert sich zu Awiut 3 der Reshimot 3-2 und aus dem Siwug auf Awiut 3 breitet sich ein weiterer König aus, "König Nezach und Hod". König Nezach-Hod verfeinert sich zu Awiut 2, und aus dem Siwug auf dem Massach von Awiut 2 breitet sich König Jessod aus. König Jessod verfeinert sich ebenfalls, und nach ihm breitet sich König Malchut aus. Die drei Parzufim der Nekudot und der Parzuf der Taamim sind zusammen vier Könige, die zweiten vier Könige.
Nach der Verfeinerung der Reshimot 3-2 verbleiben Reshimot 2-1. Auf den Reshimot 2-1 kommt ein Rosh ohne Guf heraus, der Rosh Daat genannt wird.
Zusammenfassung: Vier Könige kommen aus dem Siwug in Aba we Ima heraus und vier Könige kommen aus dem Siwug in ISHSuT heraus, insgesamt acht Könige. Das ist der Prozess, den der Parzuf der Welt der Nekudim in Gadlut als Ergebnis des Zerbrechens durchläuft, bis er sich vollständig verfeinert.
Abschnitt 108
"108) Dies vervollständigt den Abstieg sämtlicher Achoraim von Aba we Ima, welche ACHaP sind. Denn beim Zerbrechen von Melech haDaat wurden in Aba we Ima lediglich jene ACHaP aufgelöst, die zur Stufe Keter gehören. Und beim Zerbrechen von Melech haChessed wurden in Aba we Ima lediglich jene ACHaP aufgelöst, die zur Stufe Chochma gehören. Und beim Zerbrechen von Melech haGwura lösten sich die zur Stufe Bina gehörenden ACHaP auf. Und mit dem Verschwinden des Oberen Drittels von Tiferet, lösten sich die ACHaP der Stufe SA auf."
Die Stufe Keter von 4-3 ist Awiut 4, oder König Daat, die größte Stufe, auf der Aba we Ima wirkten. Die Stufe Chochma von 4-3 ist Awiut 3, König Chessed. Die Stufe Bina von 4-3 ist Awiut 2, König Gwura. Die Stufe Seir Anpin von 4-3 ist Awiut 1, König des oberen Drittels von Tiferet.
Das sind die Könige, die im Siwug von Aba we Ima in Panim be Panim auf 4-3 herauskamen. Damit wurden die Achoraim von Aba we Ima annulliert.
"Und es ergibt sich, dass die ganze Bchina der Gadlut von AwI annulliert wurde und in ihnen nur die GE der Katnut verblieben. Und im Massach verblieb nur Awiut des Shoresh, und danach verfeinerte sich der Massach des Guf von all seiner Awiut und glich sich dem Massach des Rosh an, wodurch er sich dann im Siwug de Hakaa des Rosh einschloss, und dort erneuerten sich die Reshimot in ihm außer der letzten Bchina (wie oben in Paragraph 41), und durch die Kraft dieser Erneuerung kam auf ihm eine neue Stufe heraus, die ISHSuT genannt wird."
Nachdem Aba we Ima annulliert werden, kommt eine neue Stufe heraus, ein neuer Rosh zusätzlich zum Rosh von Aba we Ima, der Rosh von ISHSuT.
Bevor wir die Angelegenheit der Annullierung der Achoraim der Stufe ISHSuT erklären, erklären wir nochmals die Annullierung der Achoraim in der Stufe Aba we Ima. In Aba we Ima gibt es Galgalta Ejnaim und ACHaP. Die ACHaP werden auch Achoraim genannt. Die Achoraim teilen sich in Awiut 4, 3, 2, 1 und Shoresh. Da Aba we Ima ihre ACHaP zu Galgalta Ejnaim erhoben und sie mit Galgalta Ejnaim verbanden, befinden sich ihre ACHaP sozusagen zusammen mit Galgalta Ejnaim. Wenn Aba we Ima einen Siwug auf Bchina 4 der Awiut durchführen und zerbrechen, fallen die ACHaP von Bchina 4 nach unten. Wenn Aba we Ima einen Siwug auf Awiut 3 durchführen, zerbrechen die ACHaP von Bchina 3 und fallen nach unten. So führen Aba we Ima einen Siwug auf alle verbleibenden Bchinot durch, bis alle ACHaP von Aba we Ima nach unten fallen.
Wohin fallen die Achoraim von Aba we Ima? In Katnut der Nekudim kleiden Galgalta Ejnaim von Aba we Ima die ACHaP von Keter ein. Wenn Aba we Ima ihre ACHaP zu Galgalta Ejnaim erheben, werden die ACHaP annulliert und fallen stufenweise zu Galgalta Ejnaim von SoN.
Abschnitt 109
"109) Und da die letzte Bchina verschwunden war, blieb lediglich Bchina Gimel zurück, auf der weitere Zehn Sefirot auf der Stufe Chochma hervorkamen." Das heißt, auf dem Siwug in Aba we Ima kommen Zehn Sefirot in den Stufen Keter heraus, obwohl sie auf Reshimo 4-3 herauskommen. "Und als ihre Awiut de Guf erkannt war, verließ sie den Rosh de Aba we Ima, stieg ab und bekleidete den Platz von Chase de Guf de Nekudim (Punkt 55). Dies brachte die Zehn Sefirot de Rosh hervor, von Chase [von Aba we Ima] aufwärts, und dieser Rosh wird ISHSuT genannt."
Wie Galgalta sich bis zu seinem Pe verfeinert und zum Chase hinabsteigt, und dort der Rosh von AB herauskommt, so verfeinern sich Aba we Ima, steigen zum Chase hinab, und dort kommt der Rosh von ISHSuT heraus.
"Sein Guf bildete sich unter Chase von zwei Drittel Tiferet bis zum Sium (Ende). Das ist der vierte Melech von Nekudim, der sich ebenso in BYA ausbreitete, zerbrach und starb. Awiut de Bchina Gimel wurde gereinigt in Rosh und Guf. Die Kelim de Achoraim von Rosh fielen auf die niedrigere Stufe, auf den Platz ihres Guf.
Danach erfolgte ein Siwug auf Awiut de Bchina Bet, welche im Massach blieb. Daraus resultierte die Stufe Bina, während sich sein Guf von Oben nach unten in zwei Kelim – Nezach und Hod – ausbreitete. Beide sind ein Melech, das heißt der fünfte Melech von Nekudim. Und auch sie breiteten sich in BYA aus, zerbrachen und starben. Somit reinigte Awiut de Bchina Bet den Rosh und den Guf, und die Kelim de Achoraim der Stufe stürzten eine Stufe tiefer, in den Guf.
Der nächste Siwug fand mit Awiut de Bchina Alef statt, welche im Massach blieb, und brachte die Stufe SA hervor. Sein Guf, von Oben nach unten, breitete sich im Kli Jessod aus, und das ist der sechste Melech von Nekudim. Auch er breitete sich in die Welten BYA aus, zerbrach und starb. Awiut de Bchina Alef reinigte sich ebenfalls in Guf und Rosh, und die Kelim de Achoraim von Rosh fielen auf die Stufe unter ihnen, in den Guf.
Der nächste Siwug fand mit Awiut de Bchina Shoresh statt, welche im Massach blieb, und brachte die Stufe Malchut hervor. Ihr Guf, von Oben nach unten, breitete sich im Kli Malchut aus, und er ist der siebte König von Nekudim. Er breitete sich auch in die Welten BYA aus, zerbrach und starb. Awiut de Shoresh wurde ebenfalls in Rosh und Guf gereinigt, und Achoraim de Rosh fielen auf die Stufe unter sich, in den Guf. Nun ist die Auflösung sämtlicher Kelim de Achoraim von ISHSuT zu Ende, ebenso das Zerbrechen der Kelim sämtlicher SaT de Nekudim, welche „die sieben Melachim (Könige)“ heißen."
Galgalta kam auf Reshimot 4-4 heraus. AB kam auf Reshimot 4-3 heraus, SaG kam auf Reshimot 3-2 heraus. Nach dem Austritt von Galgalta, AB und SaG, kommen das obere MaH und das obere BoN auf Reshimot 2-1 und 1-Shoresh heraus.
Als die Nekudot von SaG beginnen herauszukommen, steigt die Stufe der Nekudot unter den Tabur hinab und verbindet sich mit den Reshimot 4-3, die sich unterhalb des Tabur von Galgalta befinden. Die Reshimot in den Nekudot von SaG sind 2-2, nach ihrer Verfeinerung zum Rosh von SaG werden sie zu 2-1.
Die Nekudot von SaG erheben zum Rosh von SaG Reshimot 2-1, die in Zimzum Bet eingeschränkt sind, und Reshimot 4-3, die sie vom Sium von Galgalta nahmen. Auf die Reshimo 2-1, die in Zimzum Bet eingeschränkt sind, wird ein Siwug de Hakaa in den Nikwej Ejnaim des Rosh von SaG durchgeführt, und unterhalb des Tabur breiten sich Keter, Aba we Ima und SoN der Nekudim aus, alle in Galgalta Ejnaim – ihre ACHaP sind nicht enthüllt. Diese Ausbreitung wird Katnut der Welt der Nekudim genannt. Nach dem Austritt der Welt der Nekudim in Katnut wird ein Siwug de Hakaa auf 4-3 durchgeführt, und Keter, Aba we Ima und SoN der Nekudim, die nur in Galgalta Ejnaim waren, kommen alle in Zehn Sefirot heraus.
Frage: Warum "springt" der Rosh von SaG vom Siwug auf Reshimo 2-1, die in Zimzum Bet eingeschränkt ist, zum Siwug auf Reshimo 4-3?
Die Reshimot 2-1 sind die inneren Reshimot. Nachdem sie verwirklicht wurden, spürt SaG die äußeren Reshimot.
Frage: Und was sind die "äußeren Reshimot"?
Die nächsten Reshimot sind 4-3. Es gibt keine anderen Reshimot.
Die Katnut in den Nekudim ist der konstante Zustand, in der Hinsicht, dass er weder gelobt noch getadelt werden kann. In Katnut störst du niemanden, du bist in Chassadim. Man kann dir nicht schaden. Denn wenn du nichts für dich selbst willst, was kann man schon von dir verlangen? Wachsen? Du willst nicht. Dich verkleinern? Wie noch mehr? Katnut ist deine Stufe, und sie verändert sich nicht. Die Stufe der Katnut ist Chassadim, Galgalta Ejnaim, und da das so ist, ist es der konstante Zustand.
Nach der Katnut spürt das Geschöpf die Reshimot 4-3. Die Reshimot 4-3 sind eine völlig andere Angelegenheit. Mit den Reshimot 4-3 kann man zum Gmar Tikun gelangen. Und das ist es, was Galgalta von Bina verlangt. Galgalta bittet Bina um Kraft, um zu geben zu empfangen auf all ihre Reshimot, und auf diese Reshimot wird ein Siwug durchgeführt. Der Siwug wird im Pe von Aba we Ima durchgeführt, da SoN der Guf sind. Wie Galgalta, AB und SaG, so umfasst auch der Rosh der Nekudim zwei Rashim, Rosh der Einkleidung und Rosh der Awiut. Und unterhalb des Rosh der Awiut befindet sich der Guf.
Aba we Ima erheben ihre ACHaP, um einen Siwug auf alle Zehn Sefirot durchzuführen. Sie führen einen Siwug de Hakaa auf Awiut 4 der Reshimo 4-3 durch, und der erste König breitet sich unterhalb des Tabur aus, zerbricht und stirbt. Nach dem Zerbrechen von König Daat verfeinerte sich Awiut 4 in den Achoraim von Aba we Ima. Es verblieb Awiut in den Bchinot 3, 2, 1 und Shoresh. Auch diese Bchinot verfeinern sich und aus den Siwugim de Hakaa auf sie kommen drei weitere Stufen heraus (1-Shoresh ist eine Stufe). Diese drei Stufen zusammen mit der ersten Stufe, die auf Awiut 4 herauskam, sind die ersten vier Könige.
Beim Austritt der ersten vier Könige verfeinern sich die Achoraim von Aba we Ima in den Bchinot 4, 3, 2, 1 und Shoresh. Auch die Stufe 4-3 im Rosh von SaG verfeinert sich in den Bchinot 4, 3, 2, 1 und Shoresh, ähnlich der Verfeinerung von Galgalta oder AB. Der Parzuf, der sich verfeinerte, wird nach seinem Rosh benannt, "Aba we Ima"; und die Ausbreitung vom Pe des Rosh von Aba we Ima wird die vier Könige genannt: Daat, Chessed, Gwura und das obere Drittel von Tiferet.
Also, ähnlich der Verfeinerung von Galgalta, verfeinert sich auch der Rosh von Aba we Ima, und anstelle der Reshimo 4-3 kommt Reshimo 3-2 heraus. Auch die Reshimo 3-2 teilt sich in die Bchinot 4, 3, 2 und 1-Shoresh. Die Stufe, auf der die ersten vier Könige herauskamen, wird "Aba we Ima" genannt, da der Rosh von SaG in ihr wirkte. Die zweite Stufe, die auf Reshimo 3-2 herauskommt, wird ISHSuT genannt, da sie ein Ergebnis von Aba und Ima ist.
In den Zeichnungen, die im Buch gebracht werden, kommt die Stufe ISHSuT normalerweise vom Pe von Aba we Ima heraus. Aber tatsächlich kommt sie unterhalb des Pe von Aba we Ima heraus, vom Ort, der der Chase im Verhältnis zur vorherigen Stufe ist. Wo genau sich der Chase von Aba we Ima befindet, ist schwer zu wissen. Die Beziehung zwischen den Parzufim ist vieldimensional und sehr schwer grafisch darzustellen. Auch Baal HaSulam zeichnet in den Zeichnungen des "Baum-Buches" das Pe von ISHSuT nicht im Chase von Aba we Ima. So oder anders, anstelle von Aba we Ima kommt der Parzuf ISHSuT heraus.
Wie Aba we Ima führt auch ISHSuT einen Siwug de Hakaa auf die Bchinot 4, 3, 2, 1 durch. Als Ergebnis verfeinern sich in ihm vier weitere Könige: König der zwei unteren Drittel von Tiferet, König Nezach und Hod (Nezach und Hod immer zusammen), König Jessod und König Malchut.
Nach der Verfeinerung von ISHSuT verbleibt Reshimo 2-1 anstelle von Reshimo 3-2. Stufe 1 der Awiut wird "feines Betrachten" genannt – es gibt in ihr einen Siwug de Hakaa, aber das Licht breitet sich in ihr von unten nach oben aus. Daher kommt auf Reshimo 1-Shoresh ein Rosh ohne Guf heraus, der "Rosh Daat" genannt wird (siehe Zeichnung Nr. 6).
"Rosh Daat" und "König Daat" haben identische Namen und es ist sehr leicht, sie zu verwechseln. Tatsächlich sind das zwei völlig verschiedene Unterscheidungen. Rosh Daat wird "Daat" genannt, weil er nach ISHSuT herauskam. Alles, was sich unterhalb von ISHSuT ausbreitet, wird Daat genannt. Im Gegensatz dazu wird König Daat Daat genannt wegen des Siwug zwischen Chochma und Bina in der Sefira Daat im Rosh. Der Name ist derselbe Name, aber es gibt keine Verbindung zwischen den beiden. König Daat ist eine Ausbreitung in den Willen zu empfangen, während Rosh Daat nur ein Rosh ist, der Rosh, der auf 2-1 herauskam, er hat keinen Guf.
Mit dem Austritt der acht Könige endete die Ausbreitung der Welt der Nekudim. Nekudim wird Welt genannt, weil von ihrem Anfang bis zu ihrem Ende alle Reshimot herauskamen, die die Nekudot von SaG unterhalb von Galgalta nahmen. So wie oberhalb des Tabur von Galgalta die Welt Adam Kadmon herauskam, kam unterhalb des Tabur von Galgalta die Welt der Nekudim heraus, die alles ist, was durch die Siwugim, die SaG durchführte, herauskommen konnte.
Hätte SaG nicht seine Kraft des Gebens zu NeHJ von Galgalta hinzugefügt, hätten die Reshimot unterhalb des Tabur von Galgalta nicht zum Rosh von SaG aufsteigen können. Sie stiegen durch Zimzum Bet auf. Sie vermischten sich mit Bina, und Bina erhob sie. Aus der Verbindung zwischen Bina und den Reshimot unterhalb des Tabur von Galgalta kamen acht Ausbreitungen des Willens zu geben innerhalb des Willens zu empfangen heraus. Acht Könige. Die acht Könige werden auch "die sieben Könige, die starben" genannt, die Könige, die starben.
Unterhalb des Tabur von Galgalta ist Malchut in Zimzum Alef eingeschränkt. Die Gefäße unterhalb des Tabur von Galgalta empfangen nichts. Or Choser breitet sich in ihnen von unten nach oben aus, vom Sium zum Tabur, in WaK der Lichter. Die Gefäße unterhalb des Tabur sind eingeschränkt und wollen sich mit all ihrer Kraft an den Ausströmenden anhaften. Daher haben sie aus ihrem Willen zur Anhaftung, obwohl sie ihren Willen zu empfangen nicht verwenden können, die Erleuchtung von unten nach oben. Auch sie beteiligten sich mit ihrem Willen, das Licht nicht zu empfangen, am Siwug des Rosh von Galgalta. Daher empfingen sie Erleuchtung in der Zurückweisung, von unten nach oben.
Im Gegensatz dazu, in Gadlut der Nekudim, nachdem die Gefäße von SoN Kraft von Bina empfingen und wie sie sein wollten, kamen sie zum Zerbrechen; und gerade im Zerbrechen wurden all die eingeschränkten Verlangen enthüllt, die sich unterhalb des Tabur von Galgalta befinden. Solange diese Verlangen eingeschränkt waren, war nicht bekannt, was sie wollen.
Metaphorisch kann man sagen, dass vor dem Zerbrechen das Geschöpf nichts will, außer dass man es in Ruhe lässt. Es entfernt sich. Es spürt nicht all seine Verlangen, da es sie nicht verwendet. Es enthüllt in ihnen keine Taamim und Nekudot. Obwohl beim Siwug de Hakaa im Rosh das Geschöpf entscheidet, nicht mit bestimmten Verlangen zu arbeiten, klärt es sie nicht in der Praxis.
Im Gegensatz dazu kommen beim Zerbrechen auch die Verlangen, mit denen kein Gebrauch gemacht wurde, zur Klärung heraus. Es stellt sich heraus, dass nicht jedes Verlangen fähig ist, mit all dem Licht, das zu ihm passt, durch den Massach in Verbindung zu sein. Im Zerbrechen gibt es eine wahre Klärung der Natur der Verlangen, wie sehr sie den Lichtern entgegengesetzt sind. Obwohl die Könige "Könige, die starben" genannt werden, bedeutet ihr Tod die Klärung des Verlangens in ihnen, des Verlangens, das unterhalb des Tabur von Galgalta nicht enthüllt war. Unterhalb des Tabur war das Verlangen selbst verborgen.
SaG verursacht Zerbrechen und Tod, aber gerade dadurch klärt er, wie sehr die Verlangen unterhalb des Tabur dem Licht entgegengesetzt sind, wenn man sie verwendet. Wenn wir diese Mängel nicht enthüllen, den Unterschied zwischen den Verlangen und Lichtern, werden wir niemals wissen, wie man sie verwendet. Daher müssen wir das Zerbrechen als positiven Prozess sehen, einen Prozess zur Enthüllung des Mangels. Die Enthüllung der Gefäße, die Enthüllung des Mangels, ist der erste Schritt auf dem Weg zur Korrektur.
Frage: Warum wurden die Siwugim in Aba we Ima und in ISHSuT durchgeführt, und das Zerbrechen war in SoN?
Es hätte nicht anders sein können. Denn Aba we Ima und ISHSuT sind der Rosh, und SoN sind der Guf. Natürlich zerbricht der Guf. Der Rosh entscheidet, und der Guf zerbricht. Gleichzeitig müssen wir wissen, dass der Rosh nicht entscheidet zu zerbrechen. Er kann einfach nicht alle Daten im Guf berücksichtigen. Das liegt daran, dass am Aufbau des Guf der Rosh von SaG und der Parzuf der Haare von SaG beteiligt waren.
Oberhalb des Tabur gibt es einen zusätzlichen und besonderen Parzuf, der "SaT von SaG" oder "oberes ISHSuT" genannt wird. Nicht gemeint ist der Parzuf ISHSuT, der nach der Verfeinerung von Aba we Ima herauskommt, sondern das ISHSuT oberhalb des Tabur, das SaT von Bina ist; und er ist es, der zusammen mit SaG am Aufbau der Welt der Nekudim in Katnut und in Gadlut beteiligt war.
Die Rashim von Aba we Ima und ISHSuT unterhalb des Tabur sind sehr begrenzt. Sie wissen nichts über die ganze Beteiligung zwischen Bina und Malchut. Ihr Verständnis der Beteiligung zwischen Bina und Malchut leitet sich vom Rosh von SaG ab. Und im Rosh von SaG wurde die Beteiligung zwischen Bina und Malchut mit der eingeschränkten Malchut durchgeführt, deren Verlangen noch nicht enthüllt waren. In Aba we Ima der Nekudim fehlt also das Verständnis, dass die Verlangen von Malchut eingeschränkt sind und dass das, was sich in ihnen befindet, nicht enthüllt ist.
Aba we Ima der Nekudim handeln nach ihrer Fähigkeit in voller Aufrichtigkeit und vollständiger Anhaftung, aber aus einer Verhüllung der wahren Verlangen heraus, die sich im Zerbrechen enthüllen werden. Diese Verhüllung macht das ISHSuT oberhalb des Tabur. Das ISHSuT oberhalb des Tabur ist ein Parzuf der Haare, der das wahre Verlangen vor allen Nekudim verbirgt. Also, nach dem, was ihnen enthüllt ist, machen Aba we Ima eine richtige Berechnung. Nur ist nicht alles enthüllt, und daher zerbrechen die Gefäße.
Für die Frage, warum es ein Zerbrechen gab, gibt es viele Erklärungen. Eine der Erklärungen ist, dass man Malchut nicht durch Bina veranschaulichen kann. Selbst SaG spürt nicht, was der Unterschied zwischen ihm und Galgalta ist. Nur wenn Malchut zerbricht und alle Eigenschaften von Bina aufnimmt, wird sich in ihr der Teil enthüllen, der sich nicht mit Bina verbinden kann. Erst dann wird der Mangel, der Lew haEwen (steinernes Herz) genannt wird, zur Enthüllung kommen. Dafür wurde das Zerbrechen gemacht.
In gewissem Sinne wissen Bina, der Rosh von SaG und ISHSuT, was geschehen muss, aber bis zur Enthüllung des Lew haEwen ist nicht bekannt, was genau aus dem Zusammenstoß der Reshimot 4-3 mit den Reshimot von Bina geboren wird.
Frage: Wenn SoN die Berechnung nicht durchführten, warum zerbrachen sie, sind sie doch nur ein Ergebnis?
Aba we Ima können SoN keine Massachim liefern, sodass in ihrem Willen zu empfangen nur Genuss von Liebe und Geben gespürt wird. Jedes andere Gefühl von Genuss im Willen zu empfangen wird Zerbrechen genannt.
Man kann es so beschreiben: Nehmen wir an, du hast eine Berechnung gemacht und bist bereit, Genuss in der Erfüllung eines anderen Menschen zu spüren. Plötzlich entdeckst du, dass du von deiner eigenen Erfüllung genießt. Dieses Gefühl erwacht in dir, nachdem du von deiner eigenen Erfüllung genossen hast, als Ergebnis deiner eigenen Erfüllung. Als Aba we Ima einen Siwug de Hakaa durchführten, war ihre Berechnung nicht, SoN zu zerbrechen. Aber als die Gefäße in SoN begannen, Licht zu empfangen, wurde ihnen ein größeres Verlangen enthüllt als das Verlangen, das Aba we Ima erwarteten.
Aba we Ima konnten das zusätzliche Verlangen in SoN nicht in die Berechnung einbeziehen. Das ist ein Verlangen, das sich nur während des Empfangs des Höheren Lichts des Gmar Tikun enthüllt. Aba we Ima konnten keine Berechnung über Lew haEwen machen, da Lew haEwen noch nicht enthüllt war. Schon in der Welt Ejn Sof wurde darauf eine Einschränkung gemacht.
In Gadlut der Welt der Nekudim machen Aba we Ima eine Berechnung und einen Siwug de Hakaa, aber Lew haEwen öffnet sich ebenfalls und beginnt Licht zu empfangen. Und da Lew haEwen in jedem Verlangen an seinem Ende eingeschlossen ist, zerbrechen alle Verlangen.
Das Zerbrechen konnte man nicht im Voraus vorhersehen. Daher wurden Aba we Ima nur annulliert, das heißt, es wurde ihnen verboten, eine Berechnung zu machen. Sie irrten sich, aber zerbrachen nicht. Der Rosh kann nicht zerbrechen. Die Berechnung, die Aba we Ima machten, war ehrlich. Der Guf zerbrach wegen Lew haEwen, das enthüllt wurde. Gleichzeitig wurde dank der Enthüllung von Lew haEwen auch die Verbindung zwischen allen anderen Arten von Verlangen enthüllt, die korrigiert werden können – Verlangen, von denen man vor dem Zerbrechen nicht wusste, wie man sie korrigiert. Jetzt, nach dem Zerbrechen, weiß man, wie man sie durch freie Wahl korrigiert.
Ohne Lew haEwen wären die Verlangen nicht zerbrochen, und dadurch, dass sie zerbrachen, wurde Lew haEwen in jedem einzelnen Verlangen, in jeder einzelnen Verbindung enthüllt. Im Zerbrechen wurden Verlangen um zu empfangen in allen Gefäßen enthüllt, die vor dem Zerbrechen einen Massach hatten; und nach dem Zerbrechen verloren sie den Massach.
Die Berechnung vor dem Zerbrechen und den Siwug de Hakaa führte SaG durch. Daher waren alle Verlangen außer Lew haEwen mit Massachim bedeckt. Jetzt, da auch die Verbindung zwischen ACHaP und Galgalta Ejnaim als Ergebnis der Enthüllung von Lew haEwen zerbrach, muss der Untere Galgalta Ejnaim und ACHaP de Alija korrigieren. Vor dem Zerbrechen war das nicht nötig.
Lew haEwen müssen nicht wir korrigieren. Wir sind dazu nicht fähig. Gleichzeitig wurde uns die freie Wahl in allen anderen Teilen des Verlangens als Ergebnis der Enthüllung von Lew haEwen und des Zerbrechens der Verbindung zwischen Bina und Malchut in allen Teilen, die nicht Lew haEwen sind, gegeben. Durch die Enthüllung von Lew haEwen wurde uns die Gelegenheit gegeben, uns mit dem Schöpfer zu verbinden. So können wir unsere Eigenständigkeit verwirklichen.
Die Korrektur von Lew haEwen obliegt nicht uns. Lew haEwen ist der Punkt Jesh mi Ajn (Existierendes aus Nichts), den der Schöpfer erschuf. Er ist vor uns. Lew haEwen ist nicht unsere Natur. Er verbindet sich nicht mit Bina. Er ist nicht einmal der "böse Trieb". Der böse Trieb wird "geben um zu empfangen" genannt. Lew haEwen kann nichts tun, außer um zu empfangen zu empfangen. Es gibt in ihm keinen bösen Trieb, den wir als böse enthüllen, als Ergebnis seiner Verwendung. Der Punkt Jesh mi Ajn, Lew haEwen, ist nicht fähig zu sprechen. Daher kann er den Menschen nicht verführen. Lew haEwen kann nicht sagen: "Ich bin heilig, nimm auch mich zur Heiligkeit, zum Siwug de Hakaa". Er ist so klar als "Amalek", als böse, dass man mit ihm keine Berechnung machen kann, außer ihn zu töten, das heißt, ihn außer Betrieb zu setzen.
Daher wird über Lew haEwen keine Berechnung mit uns gemacht. Mit uns wird über die möglichen Verbindungen zwischen Bina und Malchut abgerechnet. Im Zerbrechen wurde enthüllt, wie sehr die zerbrochenen Galgalta Ejnaim und die zerbrochenen ACHaP de Alija einander entgegengesetzt sind. Als Ergebnis des Zerbrechens wurde die Einbeziehung von ACHaP in Galgalta Ejnaim enthüllt, und die Einbeziehung von Galgalta Ejnaim in ACHaP, und der Schnittpunkt zwischen ihnen, der mittleres Drittel von Tiferet oder Klipat Noga genannt wird. Klipat Noga hilft uns, selbst unsere Neshama zu bauen. Unsere Neshama sind nicht die zerbrochenen Verlangen selbst, sondern die Massachim, die wir über sie erwerben.
Die Struktur, die der Mensch erwirbt, die Neshama, ist aus nichts gebaut, was der Schöpfer vorbereitet hat. Sie ist aus der Sehnsucht gebaut, die wir über all die Daten enthüllen, die sich aus dem Zerbrechen klären. Das ist das neue Gefäß, das ist die Neshama. Das ist der neue Mensch, der dem Schöpfer gleich ist und ihm als Eigenständiger gegenübersteht. All die Verhüllungen auf dem Weg bauen in uns die wahre Verhüllung für die Wahl auf.
Abschnitt 110
"110) Und nun sind Taamim und Nekudot aufgeklärt, die in zwei Parzufim – Aba we Ima und ISHSuT de Nekudim – auftauchten, sie heißen AB SaG. In Aba we Ima erschienen vier Stufen, eine unter der anderen:
Die Stufe von Keter, die „Histaklut Ejnaim de Aba we Ima” heißt (Betrachtung der Augen).
Die Stufe Chochma heißt Guf de Aba.
Die Stufe Bina heißt Guf de Ima.
Die Stufe von SA heißt Jessodot de Aba we Ima.
Daraus breiteten sich vier Gufim (Plural von Guf) aus:
Melech (König) haDaat,
Melech haChessed,
Melech haGwura,
Melech des Oberen Drittels von Tiferet bis Chase
Diese vier Gufim zerbrachen – sowohl Panim als auch Achoraim. Seitens der Rashim (Plural von Rosh) jedoch, das heißt in vier Stufen von Aba we Ima, blieben alle Kelim de Panim an ihren Plätzen, das heißt GE und Nikwej Ejnaim jeder einzelnen Stufe, die seit Katnut de Nekudim in ihnen vorhanden waren. Nur die Kelim de Achoraim einer jeden Stufe, die sich ihnen während Gadlut anschlossen, wurden aufgrund des Zerbrechens der Kelim nochmals aufgelöst, fielen auf die niedrigere Stufe und blieben dort so, wie sie bereits vor der Entstehung von Gadlut de Nekudim waren (Punkte 76–77)."
Abschnitt 111
"111) Die Entstehung dieser vier Stufen, eine unter der anderen, im Parzuf ISHSuT, erfolgte auf genau die gleiche Weise:
die erste Stufe ist die Stufe Chochma und heißt „Histaklut Ejnaim de ISHSuT“ (Betrachtung der Augen);
die Stufe von Bina;
die Stufe von SA;
die Stufe von Malchut.
Vier Gufim (Körper) breiteten sich von ihnen aus:
der Melech der unteren beiden Drittel von Tiferet;
Melech von Nezach und Hod;
Melech von Jessod;
Malchut.
Diese vier Gufim zerbrachen sowohl in Panim als auch in Achoraim. Jedoch in den Rashim (Plural von Rosh), das heißt in den vier Stufen von ISHSuT, blieben alle Kelim de Panim zurück, und lediglich deren Achoraim wurden aufgrund des Zerbrechens der Kelim aufgelöst und fielen auf die niedrigere Stufe. Nach der Auflösung beider Parzufim Aba we Ima und ISHSuT entstand die Stufe von MaH de Nekudim. Und da alles, was sich von ihr in den Guf ausbreitete, lediglich Korrekturen der Kelim sind, werde ich hier nicht weiter darauf eingehen."
Frage: Was sind "Stufen"?
Stufen sind das Maß des Or Choser, das im Rosh erreicht wird, wie zum Beispiel die Stufe Keter, Chochma oder Bina. Guf ist Ausbreitung, nur ein Ergebnis. Natürlich bestimmt der Guf die nächste Handlung, den nächsten Parzuf, denn der Guf des Oberen ist wie Licht gegenüber dem Guf des Unteren. Gleichzeitig wird die Stufe immer durch das Maß des Or Choser bestimmt, das vom Pe nach oben im Siwug de Hakaa im Rosh aufsteigt. Nach der Stufe, zu der das Or Choser aufsteigt, wird die Größe des Parzuf, die Größe der Errungenschaft bestimmt.
Frage: Warum schreibt Baal HaSulam, dass AwI in den Stufen Keter, Chochma, Bina und Seir Anpin herauskamen, während ISHSuT in den Stufen Chochma, Bina, Seir Anpin und Malchut herauskamen?
Aba we Ima sind 4-3, und nicht 4-4 wie Galgalta. SaG ist die Essenz von Chochma. Er arbeitet mit dem Licht der Chochma, das sich in Chochma enthüllt. All das Licht, das zu den Unteren kommt, ist das Licht der Chochma. Keter selbst ist wie das Geben, der Schöpfer, die Vertretung des Schöpfers. Aus dem, was in unserem Keter ist, erreichen wir, dass dies der Schöpfer ist.
Frage: Was sind die Könige? Sind sie nur Gefäße, oder sind sie Gefäße mit Massach?
Die Könige sind die Gufim, der Wille zu empfangen, in dem sich das Licht ausbreitet. Das Licht muss sich in diesem Willen zu empfangen ausbreiten und in ihm das Maß der Anhaftung und Liebe enthüllen, den Genuss zu genießen dadurch, dass man dem Schöpfer Genuss bereitet. Innerhalb des "Guf" des Geschöpfs enthüllt der Schöpfer, wie er von ihm genießt. Dort, innerhalb des Geschöpfs, treffen sich der Schöpfer und das Geschöpf zusammen. Alles wird innerhalb des Menschen enthüllt, innerhalb seiner Gefäße. Außerhalb des Menschen gibt es nichts. Die imaginäre Welt, die uns als außerhalb von uns existierend erscheint, existiert nicht. Alles befindet sich innerhalb des Parzuf.
Selbst das, was sich in uns befindet, in unserem gegenwärtigen Zustand, kann man "Parzuf" nennen. Auch in unserem gegenwärtigen Zustand gibt es einen gewissen Siwug de Hakaa zwischen den Sinnen, über das, was wir empfangen können und wovon wir in unserer Empfindung genießen wollen. Zwar sind das keine Siwugim de Hakaa in der Angleichung der Form, aber das Prinzip ist dasselbe Prinzip.
Also, was sich innerhalb des Parzuf ausbreitet, in den acht Königen, breitet sich von oben nach unten aus. Und die Ausbreitung des Lichts innerhalb der Gefäße zerbricht die Gefäße, das heißt, enthüllt im Gefäß, dass ihm ein Massach fehlt.
Frage: Die Könige nach dem Zerbrechen sind Gefäße ohne Massach?
Die Könige nach dem Zerbrechen sind Gefäße ohne Massachim, Wille um zu empfangen zu empfangen ohne Massach. Nur ist das ein Wille um zu empfangen zu empfangen, der weiß, was er empfangen will, da das Licht trotz des Verbots in ihn eingetreten ist. Jetzt, anders als vor dem Zerbrechen, ist er schon in der Bchina von "mit Absicht", er hat eine Absicht zu empfangen. (Über "mit Absicht", siehe TES Teil 2, Innere Betrachtung, Kapitel 4, Paragraph 37. Der Herausgeber).
Frage: Wenn dem so ist, warum fielen die Könige zu BYA und nicht unterhalb des Sium?
Die Könige fielen unterhalb der Parssa und befinden sich zwischen Parssa und Sium, weil sie vom Schöpfer, vom Licht genießen wollen. Sie wollen vom Geben genießen. Sie sind bereit, alles zu tun, solange man ihnen Genuss vom Geben gibt. Das wird "Klipa" genannt. Was in unserer Welt ist, unser Verlangen zu genießen, gleicht einem Baby, das etwas aus den Händen der Großen schnappt. Das wird nicht Klipa genannt, das ist kein Ego oder böser Trieb.
Ego, böser Trieb oder Klipa sind nur in Bezug auf den Schöpfer. Das Verlangen, vom Schöpfer zu genießen, den Schöpfer zu meinem Nutzen auszunutzen – das ist die Klipa. Daher steht die Klipa der Heiligkeit gegenüber und befindet sich oben in den Welten BYA. BYA der Heiligkeit gegenüber BYA der Klipa. In BYA der Heiligkeit wollen wir geben, in BYA der Klipa wollen wir geben, um Genuss zu empfangen. Das ist der ganze Unterschied. Sowohl die Heiligkeit als auch die Klipa sind bereit zu geben, die Frage ist, ob wir Gewinn vom Geben haben werden oder ob wir auf den Gewinn verzichten. Hier ist der Ort, an dem der Mensch eine Entscheidung treffen muss.
Von hier wird verständlich, warum das mittlere Drittel von Tiferet ein sehr feiner und gefährlicher Ort ist, der Ort, an dem der Mensch entscheidet, ob er in der Heiligkeit ist oder nicht. Scheinbar gibt es auf beiden Seiten die Möglichkeit, im Geben zu handeln. Oben ist Galgalta Ejnaim ganz zum Geben, unten ist ACHaP bereit zu geben, die Frage ist, ob zu seinem eigenen Nutzen oder nicht? Das ist die Klärung von "Klipat Noga".