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08 noviembre 2009 - 08 agosto 2010

Lesson 1331 de ene. de 2010

Sohar. Vorwort zum Buch Sohar. Die Buchstaben von Rabbi Amnon Saba

Lesson 13|31 de ene. de 2010
Die Buchstaben des hebräischen Alphabets sind besondere Zeichen, die Informationen über die Verbindung des Menschen mit dem Schöpfer vermitteln. Die Form der Buchstaben und der Hintergrund, auf dem sie dargestellt werden, sprechen von einer Gesamtheit bestimmter Kräfte und deren Kombinationen. Die Vokalisierung der Buchstaben drückt verschiedene Kombinationen und Übergänge der Schöpfung von einem Zustand in einen anderen aus. Im Prozess der spirituellen Arbeit offenbart sich dieses Informationssystem allmählich in uns, und dann beginnen wir zu erkennen, zu fühlen und zu verstehen, wie das Buchstabensystem funktioniert und wie man es richtig nutzt. Die Buchstaben können mit Schablonen verglichen werden, durch die das Höhere Licht auf uns einwirkt. Zum Beispiel sehen wir im Kino ein Bild, das durch die Projektion eines Lichtstrahls von einer bestimmten Quelle auf die Leinwand entsteht. In der spirituellen Arbeit ist die Lichtquelle der Schöpfer, die Schablone unsere Eigenschaften und das Bild das Ergebnis unserer Interaktion mit dem Schöpfer. Die Buchstaben sind Kelim (Gefäße), die aus einem einzigen Verlangen hervorgehen, das vom Schöpfer geschaffen wurde. Das Verständnis der Buchstabenzeichen, ihrer Eigenschaften und Kombinatorik hilft uns, sie "in uns selbst zu finden" und durch die innere Interaktion der Buchstaben-Eigenschaften bestimmte Wort-Zustände zu bilden. Wenn wir also Buchstabenbilder betrachten, nehmen wir nicht ein Wort wahr, sondern die Veränderung des Verlangens mit der der Folge einer bestimmten Handlung. Wir verstehen die Ansprache des Schöpfers an uns und stellen dementsprechend eine Rückverbindung zu Ihm her. So verwandeln wir uns von passiven Beobachtern in vollwertige Teilnehmer des Höheren Steuerungssystems. Um die spirituelle Welt zu begreifen, ist es nicht notwendig, speziell Hebräisch zu lernen; es genügt, die grundlegenden kabbalistischen Begriffe zu kennen. Es ist ein Fall bekannt, in dem ein Mann, der in Sibirien lebte und die Sprache nicht kannte, Gedichte in sehr hohem Hebräisch schrieb. Dieser Mann hatte die Höhere Welt entdeckt und brachte seine spirituellen Empfindungen in Form von Buchstaben zu Papier. Eine solche Erkenntnis ist jedem von uns möglich. Demjenigen, der die Höhere Welt entdeckt, offenbart sich die schriftliche Tora.