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Morgenunterricht 27.06.2025 - Rav Dr. Michael Laitman - Nach Bearbeitung
Den Krieg gewinnen
Sammlung von Quelltexten zur Stärkung des Weltgefäßes und für den Weltfrieden
Vorleser: Unterricht zum Thema "Den Krieg gewinnen" - Sammlung von Quelltexten zur Stärkung des Weltgefäßes und für den Weltfrieden. Überschrift "Frieden unter Freunden", aus "Likutej Ezot", Abschnitt Nummer 60.
Frieden unter Freunden
"Man darf seinen Freund nicht nachteilig betrachten, indem man in ihm genau das findet, was nicht gut ist, und nach Fehlern in seiner Arbeit sucht. Im Gegenteil, man darf nur auf das Gute schauen und in ihm immer Vorzüge und Gutes suchen und finden. Und dadurch wird es Frieden mit allem geben." (Likutej Ezot, "Frieden", Punkt 10)
Schüler: Die Bösewichte zu erwecken, oder den bösen Trieb gegen den guten Trieb, um die Mängel zu erwecken - das wird doch enthüllt. Wie geht man damit um? Auch Baal HaSulam schreibt "Ich freue mich über die Bösewichte, die sich enthüllen".
Ja, das sind solche Worte, die man drehen kann.
Was gibt es hier hinzuzufügen? "Es ist verboten, auf seinen Freund mit Bösem zu blicken, in ihm gerade das zu finden, was nicht gut ist, und Mängel in der Arbeit des Freundes zu suchen. Sondern im Gegenteil, man ist verpflichtet, nur auf das Gute zu blicken und immer Verdienst und Gutes in ihm zu finden. Und dadurch wird Frieden mit allen sein."
Wenn ein Mensch in den Freunden etwas Gutes sucht, dann bringt ihn das zum Frieden, zur Vollkommenheit, zur Vervollständigung mit dem Schöpfer und mit der ganzen Schöpfung. Alles durch seine Beziehung zu den Freunden.
Schüler: Wie sehen wir die Freunde durch den Punkt im Herzen?
Wenn ich mich in spiritueller Arbeit befinde und ich einige Freunde habe, das heißt, ich bin mit ihnen gemeinsam im spirituellen Aufstieg verbunden, dann ist das sicherlich der Ort, an dem wir über Frieden zwischen Freunden lernen. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass zwischen uns immer Frieden, Vervollständigung und Vollkommenheit herrscht.
Schüler: Was soll ich tun, wenn ich auf den Freund schaue und die erste Schicht, die ich sehe, Mängel sind, Schlechtes - das ist es, was ich sehe?
So machst du es aus deiner Natur heraus, in Ordnung, dafür wird man nicht bestraft und so verbindet man sich nicht mit einem Menschen. Sondern das ist uns gegeben, um zwischen dem zu unterscheiden, was ist, und dem, was wir wollen, dass es uns sei.
Schüler: "Es ist verboten, auf seinen Freund mit Bösem zu blicken."
Ja.
Schüler: Kann ich mir wirklich verbieten, auf den Freund in schlechter Weise zu blicken?
Nein. Aber in dem Moment, in dem du siehst, dass das passiert, dann hältst du dich an und beginnst dich zu bemühen, Gutes in ihm zu finden.
Schüler: Das Gute, das ich im Freund finde - ist das über dem Schlechten, das ich in ihm finde, ist es darüber, oder gibt es in ihm Schlechtes und es gibt in ihm auch Gutes und ich muss mich auf das Gute konzentrieren?
Nein. Gutes kannst du nicht einfach aus deiner Natur heraus sehen, denn unsere Natur ist von vornherein eine schlechte Natur. Aber wenn wir uns bemühen, zum Guten überzugehen, dann messen wir, fühlen wir, wie sehr wir uns im Schlechten befinden.
Schüler: Also habe ich nichts, womit ich die Realität verschleiern kann - zuerst sehe ich Schlechtes im Freund und das ist natürlich und richtig.
Ob das richtig ist, kann ich nicht sagen. Dass es natürlich ist, ja. Unsere Natur ist der Wille zu empfangen.
Schüler: Wie gehe ich vom Schlechten zum Guten über, davon, dass ich einen Mangel im Freund sehe, dazu, dass ich Gutes in ihm finde, solange meine Natur egoistisch ist?
Sicherlich lässt deine Natur dich nicht zu, dich ihm mit Gutem zu beziehen. Aber zusammen damit, dass du fühlst, wie sehr du einen Mangel in ihm siehst, von vornherein, wenn du auf alle schaust, kannst du sehen, wie sehr du sie durch egoistische Brille betrachtest.
Schüler: Wo ist also das Gute? Ich finde in ihm immer nur Schlechtes, und ich verstehe nicht, wie ich überhaupt anfange, etwas Gutes in ihm zu finden. Solange meine Brille egoistisch ist, welches Gute finde ich im Freund?
Du findest es nicht. Sondern wenn du schaust und in ihm alle möglichen Unterscheidungen erkennst, dann musst du wissen, dass das deshalb ist, weil du von vornherein im bösen Trieb bist.
Schüler: Was mache ich also, wenn ich Schlechtes im Freund sehe, Mängel im Freund?
Du betest, dass der Schöpfer dir die Natur austauscht. Wer ist schuld daran, dass du dich in egoistischen Kräften befindest? Deshalb nur um Korrektur bitten.
Schüler: Wenn es Korrektur geben wird, was werde ich im Freund sehen?
Wenn es Korrektur geben wird, wirst du in allen nur Gutes sehen.
Schüler: Wo ist der Mangel, den ich vorher gesehen habe?
Der Mangel ist in dir, darin, dass du so gesehen hast.
Schüler: Gegenüber einem Menschen, der mir nicht so wichtig ist, kann ich gute Dinge in ihm sehen, das ist leicht, man kann ihn rechtfertigen. Wenn ich jemanden liebe oder jemanden lieben möchte, erwarte ich viel mehr von ihm. Ich spreche zielorientiert. Gerade gegenüber einem Freund, von dem ich möchte, dass er mehr vorankommt, dass er mehr verbunden ist, und im Moment scheint es mir, dass er es nicht ist - wie kann ich das rechtfertigen? Denn das hängt sozusagen nicht von mir ab, ich erwarte, dass er einen Schritt macht, dass er etwas tut.
Du musst in ihm gerade gute Eigenschaften erkennen und nicht, dass du mit deinem ersten Eindruck fortfährst, ihn als Bösewicht hinzustellen.
Schüler: Ich stelle ihn nicht als Bösewicht hin. Zum Beispiel ein Freund, der jeden Tag zum Morgenunterricht kam, plötzlich kommt er nicht. Ich möchte, dass er kommt, ich mache Handlungen, damit er kommt, wir machen Handlungen als Zehner, und er kommt nicht. Ich möchte rechtfertigen, dass er nicht kommt, aber das ist nicht richtig, denn es gibt eine Ordnung, die man einhalten muss.
Ja.
Schüler: Man kann sagen, dass der Schöpfer das getan hat, ihm eine Erschwerung gegeben hat, aber nein, wir müssen eine Handlung ihm gegenüber machen.
Ja.
Schüler: Wir tun alles, was möglich ist, und trotzdem kommt er nicht. Was kann man tun? Kann ich sagen, dass das gut ist, mich selbst belügen, sagen, dass es in Ordnung ist? Nein.
Dass du auf ihn schaust und ihn in einer falschen Beziehung zur Schöpfung siehst - warum tut dir das erstens nicht weh? Warum betest du nicht an seiner Stelle, dass der Schöpfer ihm eine schöne Beziehung zu allen Geschöpfen einrichtet?
Schüler: Ich spreche jetzt nicht über Beziehung, ich spreche über Tatsachen - der Freund kommt nicht zum Unterricht. Ich möchte sehr, dass er kommt, nicht nur ich, der ganze Zehner möchte sehr, dass er kommt, und er kommt nicht.
Also kommt das anscheinend zu uns, damit wir so auf ihn einwirken, dass er kommt.
Schüler: Man kann nirgendwo sagen, dass es von ihm abhängt, sondern alles hängt von mir oder von uns ab.
Alles hängt von jedem Einzelnen und von der Umgebung, von seiner Umgebung ab.
Schüler: Wenn es wirklich um den Freund geht, tut es weh, es ist Leid, aber es gibt Fälle, in denen ich sage "Was kann man noch tun".
Es gibt nichts zu tun, außer ihm deine Beziehung zu allen, zur ganzen Schöpfung zu zeigen und für ihn zum Schöpfer zu beten, dass Er gerade ihm hilft.
Schüler: Wenn ein Mensch damit nicht einverstanden ist, ist er eigentlich nicht mit dem Schöpfer einverstanden, er beschuldigt den Schöpfer dafür, dass etwas bei ihm nicht in Ordnung ist?
Das ist richtig.
Schüler: Dann tut es noch mehr weh.
Warum?
Schüler: Weil Sie nicht nur den Freund beschuldigen, Sie beschuldigen auch den Schöpfer.
"Jeder, der bemängelt, bemängelt mit seinem eigenen Makel." Wenn es also in dir einen Makel gibt, das heißt, dass du nicht rechtfertigen kannst. Warum kannst du nicht rechtfertigen? Weil der Schöpfer dir anstelle einer schönen Beziehung zu allen gerade eine egoistische Beziehung gegeben hat, und dann, ob du willst oder nicht, so beziehst du dich auf alle.
Schüler: Ja, aber ich gebe hier ein spezifisches Beispiel: Wenn der Freund nicht zum Unterricht kommt, wird er kein Licht empfangen und wird kein Teil von uns sein, und langsam wird er sich auch abtrennen, das ist klar. Das heißt, am Ende gibt es eine Tatsache - er kommt oder kommt nicht.
Ja.
Schüler: Und man tut alles, aber er kommt nicht. Soll man das also rechtfertigen - so will es der Schöpfer? Es tut weh.
Aber du sagst über diesen Freund, dass er nicht so handelt, damit der Schöpfer ihm die Beziehung zur Wirklichkeit ändert, sondern im Gegenteil, du sagst, dass die Beziehung zur Wirklichkeit davon abhängt, wie der Freund die 'Wegkarte' liest, und dann fühlst du Leid darüber, dass er nicht wie du ist, und du bist bereit, für ihn zu beten.
Schüler: Und ich bete und er kommt trotzdem nicht.
Das ist schon dein Problem, nicht seines. Das werden wir noch lernen.
Schüler: Wie löse ich dieses Problem?
Wenn du für deinen Freund betest und es sich nicht ändert, das heißt, es ändert die Wirklichkeit nicht, dann muss man eine besondere Bitte an den Schöpfer richten, ein Gebet der Öffentlichkeit. Das heißt, sich an deine Freunde zu wenden und gemeinsam zum Schöpfer zu beten, dass Er trotzdem Seine Beziehung zu jenem Freund ändert, und so werdet ihr die Veränderung zum Guten sehen.
Schüler: Was ist diese Handlung der Vervollständigung zwischen den Freunden? Was muss ich in meinem Inneren tun in Bezug darauf, dass Sie sagten, ich solle eine Vervollständigung zwischen den Freunden machen?
"Vervollständigung" bedeutet, dass niemand irgendeine Beschwerde gegen einen Zustand hat, den wir durchlaufen haben.
Schüler: Wie korrigiere ich mich jedes Mal, um den Freund zu sehen, dass er eine gute Beziehung zur Schöpfung hat?
In deiner Beziehung zu allen sollst du sie als vollkommene Gerechte sehen und dass alle nur Gutes tun, nur Gebote. Und alles, was du siehst und behauptest "das ist nicht richtig", musst du dir selbst sagen, dass du nicht gut siehst, dass du Schlechtes siehst. Und deshalb lohnt es sich für dich zu beten, vom Schöpfer zu bitten, dass Er deine Eigenschaften so ändert, dass du im Freund Gutes siehst, nur Gutes.
Schüler: Er schreibt hier über die Suche nach Mängeln. Ich beabsichtige nicht, Mängel in den Freunden zu suchen, aber das Ego zeigt mir jedes Mal das, was mir wie Mängel gegenüber den Freunden erscheint. Er schreibt, dass es verboten ist, danach zu suchen. Ist das eigentlich ein guter Zustand, dass der Schöpfer mir zeigt, was ich bei mir korrigieren muss? Und was soll ich in diesem Zustand tun, wenn das Ego mir 'schlechte Dinge' in den Freunden zeigt?
In diesem Moment erkennst du das Böse in dir.
Schüler: Ist das also ein Punkt, an dem ich vom Schöpfer Korrektur erbitten muss?
Ja.
Schüler: Gegenüber jedem Freund habe ich eine Beziehung, sodass ich fühle, dass ich an eine 'Wand' komme und dann muss ich beten. Die Frage ist, ob ich den Zehner zu einem gemeinsamen Gebet für jeden Freund einzeln erwecken soll, oder ob ich selbst das Gebet für jeden Freund im Zehner erheben soll?
Von vornherein wollt ihr miteinander verbunden sein und in der Hinwendung zum Schöpfer. Und wenn das nicht klappt, dann muss man sich damit auseinandersetzen. Wenn die Freunde in der Gruppe schon die Einführungen zu allem durchlaufen haben, was sie durchlaufen, wie wir jetzt durchlaufen, dann lernen sie, wie sie eure Gesellschaft zu einer richtigen Beziehung zum Schöpfer bringen. Das heißt, dass der Schöpfer sich um alle kümmert, Er gibt allen, jeder nach dem, wie er sieht und versteht. Er richtet seine Beziehung zum Schöpfer ein.
Schüler: Und wenn ich einen Mangel für ein Gebet für einen Freund habe, muss ich dann alle Freunde bitten, ein gemeinsames Gebet für den Freund zu machen?
Ja, du kannst sie erwecken.
Schüler: Was muss einem Menschen passieren, damit seine Herangehensweise an die Freunde eine richtige Herangehensweise ist?
Er muss sich selbst korrigieren, und dann wird er solche richtigen Verlangen, Absichten, Gedanken über jeden einzelnen Freund haben.
Schüler: Es ist natürlich, dass ein Mensch negative Gedanken über einen Freund hat. Was soll er mit diesen Gedanken machen?
Man muss korrigieren. Wenn er ein Freund ist, muss er mir nahe sein.
Schüler: Wie korrigiere ich einen Gedanken, was mache ich?
Beten. Was korrigiert, wer macht - der Mensch? Nein. Der Schöpfer in Seinem Licht, das dem Menschen für jeden Einzelnen leuchtet, damit ändert Er die Wirklichkeit. Ein Mensch, der jedes Mal ein wahreres Licht empfängt, ändert sich zwangsläufig selbst. Und das ist es, was ihn zur vollständigen Wirklichkeit bringt.
Schüler: Das heißt, jedes Mal, wenn ich negative Gedanken oder negative Gefühle über Freunde habe, muss ich den Schöpfer vor mich stellen und zu Ihm beten, weil Er mir das antut. Das ist die Lösung? Das heißt, der Schöpfer spielt durch die Freunde, so soll ich das sehen?
Ja, sagen wir mal.
Schüler: Was bedeutet "Frieden mit allen"? Wer ist dieses "alle"?
"Alle" sind all die Dinge, die auf mich einwirken, und entsprechend ihrer Einwirkung auf mich baue ich meine Beziehung zur Gesellschaft, zum Leben, zum Schöpfer, zu allen auf.
Schüler: Warum gibt es Menschen, die eine Neigung haben, Kritik zu üben, und im Gegensatz dazu gibt es Menschen, die keine Neigung haben, Kritik zu üben? Warum teilt sich das so auf?
Das ändert sich auch bei jedem Einzelnen, mehr, weniger. Das ist nicht so wichtig. Wichtig ist, was ich davon will, dass ich mich selbst unter den Freunden fühle, wenn ich mich zwischen den Freunden befinde. Dann können wir sagen, dass meine Beziehung zur Schöpfung, zum Schöpfer davon abhängt, wie sehr ich mich im Frieden mit den Freunden befinde.
Schüler: Wenn ich bezüglich der Arbeit im Zehner präzisieren darf - wir beten normalerweise gemeinsam, uns in den Punkten im Herzen zu verbinden und fähig zu sein, am Schöpfer anzuhaften, in der Eigenschaft des Gebens zu sein, Ihm Zufriedenheit zu bereiten und so weiter. Was macht es aus, wenn ich schlechte Eigenschaften im Freund sehe? Nehmen wir an, ich sehe, dass er faul ist, dass er geizig ist, ich habe alle möglichen Kritiken. Die ganze Zeit haben wir darüber gesprochen, dass man sich nicht darauf bezieht, sondern sich im Punkt im Herzen verbindet, was das Verlangen ist, die Sehnsucht des Freundes zum Schöpfer.
Warum? Warum will ich mich nicht auf Dinge beziehen, die sozusagen schlecht sind?
Schüler: Das ist es, was ich frage. So habe ich unsere Arbeit bis jetzt gehört und verstanden, dass alles, was passiert, die Eigenschaften der Freunde, das spielt nicht wirklich eine Rolle, wir sind darüber. Der Freund hat eine Sehnsucht, der Freund hat ein Verlangen, sich mit dem Schöpfer zu verbinden, mit dieser seiner Sehnsucht möchte ich mich verbinden. Dass er solche und andere Eigenschaften hat, gute oder nicht gute, das soll ich zur Seite legen. Und hier höre ich, dass es eine feinere Auflösung gibt, meine Beziehung zu erforschen und zu sehen, wo ich schlechte Dinge sehe, und gerade dafür um die Korrektur zu bitten.
Ja. Genau so muss ich mich beziehen. Und wenn nicht, werde ich mich niemals ändern, ich werde mich weder den Freunden noch dem Schöpfer nähern.
Schüler: Wie sehr gehen wir also direkt gegen den bösen Trieb von Angesicht zu Angesicht? Denn bis jetzt schien es mir, dass wenn solche Dinge enthüllt werden, wir uns nicht auf sie beziehen, sondern wir die Wichtigkeit des Schöpfers vergrößern. Und hier beziehe ich mich gerade direkter auf das Ego, auf das Böse, das sich enthüllt, und gehe hinein, um es von Angesicht zu Angesicht zu behandeln.
Ja, so soll es sein. Aber nicht sofort - ein Mensch, der gerade erst mit der Arbeit beginnt, springt nicht sofort auf seine Triebe und all die Dinge, sondern alles kommt in Maß und Gewicht. Und dann empfängt ein Mensch langsam auch sie, und über ihnen bittet er den Schöpfer, sich auf ihn zu beziehen, ihn zu ändern.
Schüler: Und wo ist dann unser Treffpunkt? Wenn jeder an seinem bösen Trieb arbeitet, an den negativen Eigenschaften, die er in sich selbst entdeckt, wo ist unser Treffpunkt?
Unser Treffpunkt ist immer im Geben von jedem Einzelnen zu den anderen und zum Schöpfer. Nur auf diese Weise verbinden wir uns.
Schüler: Welche praktischen Handlungen können einem Menschen helfen, das Gute im Freund zu sehen?
Verbindung.
Schüler: Wenn ich Böses im Freund sehe, bitte ich dann den Schöpfer, meine Sicht zu korrigieren oder das Böse, das ich sehe?
Ich weiß nicht. Prüfe dich selbst, wenn du Schlechtes im Freund siehst.
Schüler: Ist das Maß des Bösen, das ich im Freund sehe, das Maß des Bösen, das in mir ist?
Das muss nicht sein.
Schüler: Was ist das schönste Gebet, das ich für die Freunde sagen kann, das ich den ganzen Tag in meinem Herzen bewahren soll?
Dass du in den ganzen Kreis eingeschlossen sein willst, mit deinen Freunden und zusammen mit dem Schöpfer, der über euch herrschen soll.
Vorleser: Wir haben noch einen ganz kurzen Abschnitt im gleichen Geist, vielleicht lesen wir ihn und er wird zur Klärung beitragen. 61.
“Auch wenn die Tugenden deines Freundes den deinen nicht gleichkommen, musst du ihn tolerieren und lieben, denn so hat ihn der Schöpfer erschaffen." (Der Heilige Shlah, Shaar HaOtiot, Band 2)
Ja, das heißt, es gibt nichts zu tun, das ist eine Sache, die so herauskommt.
Schüler: Zum Beispiel jetzt der Satz, den wir gelesen haben, dass wir jeden ertragen müssen, weil der Ewige ihn so erschaffen hat, und sicher gibt es noch viele solche Regeln - wie sollen wir das in der Gesellschaft umsetzen? Wir sind doch eine Gesellschaft, hier sind viele Menschen, jeder hat seine Urteilskraft. Wir gründen Komitees, allerlei Dinge, verhalten uns wie eine normale Gesellschaft, und hier bekommen wir plötzlich eine Regel: Ertrage jeden, so hat der Ewige ihn erschaffen. Wie kommt man damit zurecht?
Nein. Wir sind bereit, jeden zu empfangen, der neben uns ist, um letztendlich ihn zu rechtfertigen, den Schöpfer zu rechtfertigen, alle zu rechtfertigen außer mir selbst. Und ich selbst muss diese Freunde und ihr Verhalten so sehen, dass ich sie mit Liebe empfangen muss.
Schüler: Aber wir in unserer äußeren Welt beurteilen einen Menschen nach seinem äußeren Verhalten.
Wie überwinden wir das, oder vielleicht müssen wir das nicht überwinden, wir sagen, er ist in Ordnung, er ist nicht in Ordnung und so weiter. Wie gibt man dem eine richtige Beziehung und Gott bewahre, den Freund nicht zu verletzen oder umgekehrt? Was sollte die richtige Beziehung sein?
Die richtige Beziehung ist, dass ich alle Freunde verbunden und miteinander zum Schöpfer verbunden sehen muss, und das ist es, was mir wichtig ist. Und deshalb beurteile ich alles, was sich in mir ändern kann, danach, wie sehr ich mich oberflächlich betrachtet dem Schöpfer nähere.
Schüler: Aber sind das Regeln, die man in der Gesellschaft umsetzen kann, oder ist das nur etwas auf der privaten Ebene, jeder mit jedem Freund?
Das ist privat für jeden Einzelnen.
Schüler: Aber in der Gesellschaft kann man das umsetzen, oder sind das keine Regeln für das Verhalten einer Gesellschaft - sollte sich auch eine Gesellschaft so verhalten, auch auf diese Weise ein Beispiel geben?
In der Gesellschaft können wir eine Beziehung etablieren, wie wir uns zur ganzen Welt beziehen sollten, und dann werden wir langsam sehen, wie jeder Freund, den der Schöpfer erschaffen und zu unserer Gruppe geschickt hat, wie und wie sehr er zur Verbindung zwischen uns beiträgt.
Schüler: Ein Freund wird genannt, wer von der Gesellschaft als Freund definiert wurde, oder wer, in den ich Kräfte investiere?
"Freund" wird genannt, wer von uns als unser Freund empfangen wird, Freund auf dem Weg, Freund zum Ziel, in Bezug auf den Schöpfer, in seiner Arbeit in der Gruppe, nach all seinen Beziehungen wird er "Freund" genannt.
Schüler: Ja, aber zum Beispiel sehe ich im Zehner, dass die Gesellschaft einen Freund nach bestimmten Definitionen definiert, nicht alle erfüllen diese Definitionen, aber ich investiere Kräfte in alle, ich erweitere sozusagen die Grenzen dessen, was die Gesellschaft definiert hat. Sie können danach nicht sagen "das ist ein Freund", "das ist kein Freund". Ich frage, ob meine Bemühungen gegenüber jedem Freund das definieren werden, ob er mein Freund ist oder nicht?
Meine Bemühungen für jeden Freund ändern letztendlich mich, und gegenüber dem Schöpfer, gegenüber der Beziehung zum Höheren Licht, und deshalb lohnt es sich für mich, mich selbst zu ändern.
Schüler: Was ist die Rolle des Zehners hier? Denn wenn ich Mängel im Freund sehe und ich den Schöpfer bitte, ihn korrigiert zu sehen, oder dass Er meine Sicht gegenüber jenen Mängeln korrigiert, die mir erscheinen - was ist hier die Rolle des Zehners?
Du handelst aus dem Zehner heraus. Insgesamt handelst du nicht allein, du musst aus dir selbst herausgehen, dich mit dem ganzen Zehner verbinden, und dann dich mit jenem Freund verbinden, von dem du willst, dass er sich ändert, und mit dem Schöpfer, dass Er Seine Beziehung zu dir und zu jenem Freund ändert. Alles ist dir gegeben, um dich selbst zu ändern, und dann wirst du fähig sein, zur Verbindung mit dem Schöpfer zu gelangen.
Schüler: Hier steht zum Beispiel geschrieben: "Auch wenn dein Freund in den Eigenschaften nicht deiner Seele gleicht, musst du ihn ertragen und ihn lieben, um des Ewigen willen, der ihn so erschaffen hat." Was bedeutet "du musst"? Wenn ich ihn nicht sehe, und ich den Schöpfer bitte, ihn doch korrigiert zu sehen, was macht das spirituell? Solange ich keine Spiritualität erlangt habe, ist es so, dass ich gebeten habe vom Schöpfer, ich sehe immer noch, ich kann sagen, dass ich nicht sehe, aber innerlich fühle ich immer noch so - wann wird das wirklich zur Korrektur?
Meinst du, wie der Schöpfer in der Schöpfung zu sein, oder ist es dir nicht wichtig, sondern es ist dir wichtig, dass du dort im Buch der Gerechten eingetragen wirst?
Schüler: Und wenn ich wie der Schöpfer in der Schöpfung sein möchte, wenn ich mich mit Ihm angleichen möchte, Ihn vervollständigen möchte, wenn ich lieben möchte wie Er?
Bitte, schreib dir eine Liste, in was du denkst, dass du Hand in Hand mit dem Schöpfer gehst, und so verhalte dich.
Schüler: Jedes Mal, wenn ein Mensch sieht, dass sich ihm Mängel der Freunde eröffnen, bittet er den Schöpfer, seine Sicht zu korrigieren?
Richtig.
Schüler: Die ganze Zeit werden Mängel enthüllt und die ganze Zeit kann der Mensch in diesem Dialog sein. Wann wird das wirklich zur Korrektur?
Es wird zur Korrektur, wenn das Thema der Korrektur das Höchste von allen Bitten wird.
Schüler: Hängt die Korrektur davon ab, wie sehr es mir weh tut, dass ich sehe, wie ich den Freund verachte?
Da ist etwas dran, ja.
Schüler: Sagen wir, ich kann sehen, dass ich Mängel im Freund sehe, und es tut mir weniger weh, ich kann bitten, aber es ist nichts, was mich stört, und ich kann sehen, dass ich Mängel im Freund sehe und es brennt mich wirklich von innen, dass ich so sehe.
Ja.
Schüler: Hängt die Stärke der Korrektur von der Kluft dessen ab, was ich fühle?
Die Stärke der Korrektur hängt von der Kraft deiner Bitte ab.
Schüler: Und die Kraft meiner Bitte hängt davon ab, wie sehr es mir weh tut, dass ich mich in diesem Zustand befinde.
Auch davon, ja.
Schüler: Was bedeutet es, "wie der Schöpfer in der Schöpfung auszusehen"?
Der Mensch sollte so sein. Ich denke nicht, dass das schon auf unserer Höhe ist. Ich denke, wie der Schöpfer gegenüber der Schöpfung auszusehen - ich muss so sein, wie ich es vom Schöpfer erwarte, gut und Gutes tuend den Bösen und den Guten, und mich ihnen nähern und sie unterstützen, so viel wie möglich.
Schüler: Wenn ein Mensch auf den Freund schaut, was ist der Grund, dass er Kritik sieht?
Dass man es ihm so vom Himmel einrichtet.
Schüler: Existiert das wirklich oder ist es nur in ihm?
Nein. Es existiert wirklich als Ergebnis der Einwirkung seiner Formen und des Schöpfers, auf welcher Ebene. Wir müssen so weit wie möglich über unserer Betrachtung sein und zu einem Zustand kommen, in dem ich mich mit der Schöpfung angleiche, weil sie sich alle so auf mich bezieht, wie der Schöpfer will, und daraus muss ich mich schon ändern.
Schüler: Wenn Sie auf die Freunde schauen und Mängel sehen, was sagt das über Sie aus? Sind die Mängel, die Sie sehen, real oder sind es Verderbnisse in Ihnen? Wie arbeitet man mit den Mängeln, die man sieht?
Es gibt und es gibt. Alles hängt von jenem einzelnen Menschen ab, der so gegen die Natur stehen will.
Schüler: Womit genau steht ein Mensch gegen die Natur?
Im Maße, wie er all die Kräfte einrichtet, die auf ihn einwirken.
Schüler: Wenn ein Mensch auf seinen Freund schaut und Mängel in ihm sieht, was wird das von jenem Moment an genannt, in dem er sich gegen die Natur einrichtet?
Wenn er Mängel im Freund sieht, muss er seine Beziehung zum Freund, zur Schöpfung ändern, und so wird er sich selbst korrigieren, langsam.
Schüler: Gibt es überhaupt Mängel im Freund, auf die der Mensch den Freund hinweisen sollte, oder sind alle Mängel letztendlich die Arbeit des Menschen an sich selbst?
Wenn der Mensch Mängel in den Freunden sieht, muss er verstehen, dass der Schöpfer ihm auf diese Weise seine Beziehung zu den Freunden zeigt.
Schüler: Muss ich eine Berechnung über die Art des Mangels machen, der mir enthüllt wird?
Nein, das ist noch zu früh.
Schüler: Das heißt, wenn es einen Freund gibt, den ich im Zehner liebe, und es gibt einen Freund, den ich im Zehner nicht ertrage, dann ist meine Hauptarbeit gegenüber den Mängeln, die mir gegenüber dem Freund enthüllt werden, den ich weniger liebe, mit dem ich mich weniger verbinde?
Ja.
Schüler: Ich muss sagen, dieser Mangel ist in mir und ich muss mich selbst korrigieren und nicht den Freund. Warum erscheint es gerade so und was zeigt es über mich - soll ich mich nicht darin vertiefen?
Du kannst in all diesen Dingen nicht herumstochern. Wenn du zwischen dem unterscheiden kannst, was du fühlst, und dem, was du in Verbindung mit den Freunden fühlst, und so fortfahren.
Schüler: Wenn ich einen Mangel im Freund sehe, verstehe ich, dass ich mich selbst korrigieren muss. Wie soll ich mich dazu verhalten wie eine Mutter zum Sohn, die die Mängel sieht, sie aber mit Liebe bedeckt?
Ja.
Schüler: Es setzt sich bei mir immer noch nicht zwischen dem fest, dass ich mich selbst korrigieren muss, und dem, dass ich den Mangel im Freund sehen muss, ohne zu verwischen und es mit Liebe zu bedecken.
Wie sich richtig beziehen? Richtig beziehen musst du dich letztendlich zum Freund wie zum Schöpfer. Denn alles macht dir der Schöpfer.
Schüler: Einen Mangel mit Liebe zu bedecken, ist das, mich selbst zu korrigieren?
In etwas ja.
Schüler: Was soll ich suchen, um im Freund zu lieben?
Du willst in ihm sehen, wie du dich selbst im vollständig korrigierten Zustand sehen willst.
Schüler: Aber je mehr ich auf dem Weg vorankomme, verstehe ich, dass der Schöpfer mir so eine Eigenschaft gegeben hat, nur Mängel, Probleme und Fehler beim Freund zu sehen. Und wir versuchen zu verstehen, wie man positive Dinge beim Freund sieht, wie man den Freund lieben will. Was daran lieben? Welche Eigenschaften muss ich entdecken, die ich über den Hass erhebe, über den Fehler?
Du willst in ihm Lebenskräfte sehen, dass er sich mit den anderen verbinden will, dass er in Verbindung mit ihnen für die allgemeine Korrektur sein will und so weiter.
Schüler: Einer der grundlegenden Artikel, die wir gelernt haben, ist "Das Ziel der Gesellschaft", das Ziel, zu dem wir uns versammelt haben. Und langsam verstehen wir, dass es ein Ziel gibt, und gegenüber diesem Ziel haben wir Stolz und Grobheit und alle möglichen Dinge, die sich enthüllen, je mehr man auf dem Weg vorankommt, und so wird es immer stärker. Woher die Kräfte nehmen, um immer zu erinnern, wer ich bin, warum ich mit den Freunden bin, was mein Ziel ist?
Weil du so für deine Seele sorgst.
Schüler: Aber eines der ersten Dinge, die wir sehen, ist, dass mir etwas den Weg vergessen lässt, plötzlich verschwinden Freunde, Freunde verlieren Kraft und gehen.
Auch das ist in der Frage des Unterrichts enthalten.
Schüler: Wozu hat der Schöpfer uns Freunde gegeben, einen Zehner? Was ist meine Verwendung von ihnen? Was muss ich mit ihnen tun, um den Ort der Liebe zu erreichen, die höhere Stufe?
Die Freunde neben dir - in der Gesellschaft, in der Gruppe, im Zehner - sind die einzelnen Kräfte deiner Seele, und so musst du dich bemühen, dich auf sie zu beziehen.
Schüler: Bezüglich der Arbeit, die der Schüler erweckt, nehmen wir zum Beispiel die Unterscheidung, die der Freund gegeben hat: Ein Schüler hat aufgehört, zum Unterricht zu kommen. Wenn man sich an ihn wendet, ist seine Reaktion darauf: "Das ist es, was in mir erweckt wurde." Und egal, was wir tun, kommen und umarmen, es hilft nicht. Und ich füge hinzu und wende mich an den Zehner und sage: "Ich bin besorgt, dass der Freund nicht kommt, aber ich sehe, dass auch ich nicht komme." Es kann sein, dass ich diesen Mangel, der mich beunruhigt, direkt zur Gesellschaft bringe, oder aus Rücksichtnahme mit List, dass ich sage, dass mir ein bestimmter Artikel sehr fehlt, um daran zu arbeiten wegen einer Schwierigkeit, die ich habe, und dergleichen. Was ist der Punkt, der nach all diesen Anstrengungen kommt, und gibt es darin Bemühung?
Das ist Anstrengung und ein Verbindungspunkt mit dem Schöpfer.
Schüler: Gibt es einen Punkt, an dem ich sozusagen aufgeben sollte, eine bestimmte Pause machen sollte, oder ist das in den Händen des Schöpfers?
Nein, so etwas gibt es nicht. In der Spiritualität gibt es nichts, was außerhalb der Naturkräfte liegt.
Schüler: Also wirklich, sogar bevor ich schlafen gehe, muss ich darüber weinen, dass ich immer noch nicht mit all meiner Kraft den Freund wirklich lieben kann, obwohl ich mich ihm schon genähert habe, denn er hat mir letztendlich gezeigt, wofür ich um Korrekturen bitten muss.
Ja.
Schüler: Wirklich weinen.
Ja.
Schüler: Sie sagten, dass der Mensch klären muss, was er fühlt und was er aus der Verbindung mit den Freunden fühlt.
Sind das zwei getrennte Dinge?
Ja.
Schüler: In der Verbindung zwischen den Freunden fühle ich immer noch, dass das andere Körper sind, die sich mir in der Verbindung noch nicht sicher anfühlen. Wenn ich sehe, dass ich nicht korrigiert bin, bedeutet das, dass die Verbindung noch nicht in Vollkommenheit ist?
Ja.
Schüler: Kann man sagen, dass es, dass ich mich nicht richtig auf die Freunde beziehe, Teil der Verbindung ist, oder dass ich nur in meinen Gefühlen bin und keine Verbindung mit ihnen habe?
Es kann sein, dass du noch keine Verbindung mit den Freunden hast.
Schüler: Wenn ich also die Größe der Freunde sehe und ich sehe, dass die Stimmung im Zehner im Aufstieg ist, bedeutet das, dass dies die Zeit ist, in der ich nicht in meinen Gefühlen bin?
Ja.
(Ende des Unterrichts)