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01 März - 14 Juni 2001

Lesson 619. Apr. 2001

Baal HaSulam, Preface to the Wisdom of Kabbalah, Lesson 6

Lesson 6|19. Apr. 2001
To all the lessons of the collection: Preface to the Wisdom of Kabalah for beginners 2001 (heb)

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Morgenunterricht 19.04.2001

Buch „Schriften von Baal HaSulam", S. 161, „Vorwort zur Weisheit der Kabbala" (Pticha), Unterricht 6

Teil 1 – vom Anfang bis Minute 00:19:27 Zeiten: 19:27

Teil 2 – ab Minute 00:19:28 bis Minute 00:43:00 Zeiten: 23:32

Teil 3 – ab Minute 00:43:10 bis Minute 00:54:51 Zeiten: 11:41

Teil 4 – ab Minute 00:54:53 bis Minute 01:21:02 Zeiten: 26:09

Teil 5 – ab Minute 01:21:11 bis Minute 01:39:38 Zeiten: 18:27

01:21:02

Teil 1

Rav: Die erste Stufe ist die, dass man lernt und überhaupt nicht versteht, wo man sich befindet. Die zweite Stufe ist, dass man lernt, vielleicht ein bisschen versteht, wo man sich befindet, aber nicht versteht, was man lernt. Danach versteht man nicht, wofür man lernt. Ich sage das ernst. Der Mensch ist verwirrt, weil er sich in dieser Welt befindet, und alle Sinne und alle Wünsche und alle Gedanken und alles, was in uns ist, das ist aus dieser Welt. Sowohl in dem, was vererbt und überliefert ist, als auch in dem, was wir aus unserer eigenen Erfahrung haben, und alle Sinne und der ganze Körper – alles ist aus dieser Welt. Und hier ist die Rede von etwas, das uns gegenüber sozusagen gar nicht existiert.

Und obwohl sie schreiben, können wir uns nicht vorstellen, was sie wollen – es gibt kein einziges Beispiel. Und so wird es sein, bis der Mensch nicht tatsächlich in die Spiritualität eintritt, in die Höhere Welt. Das heißt, solange er nicht anfängt, eine höhere Wirklichkeit zu fühlen, hilft gar nichts. Du kannst diesen Stoff tausendmal lesen, auswendig wissen, was geschrieben steht, über all diese Dinge tüfteln, aber es wird völlig von dir abgetrennt sein, das heißt von der Wirklichkeit.

Jetzt fragst du eigentlich: Wie kann ich mir all diese Dinge zu eigen machen und wirklich mit dem arbeiten, was ich lese. Das heißt, ich lese, dass man es so macht und so schaut und so fühlt. Nu, wo ist dieses „so"? Das ist die nächste Stufe.

Dadurch, dass man lernt – wie er im „Vorwort zum Talmud Eser haSefirot", Absatz 155, dort am Ende des Vorworts schreibt –, dass wir dadurch, dass wir lernen und gar nichts verstehen, aber uns danach sehnen zu verstehen, das heißt zu erlangen, was wir lernen, dadurch ein Umgebendes Licht auf uns erwecken. Das Umgebende Licht ist dasselbe Licht, dieselbe spirituelle Fülle, die, wenn wir einen Massach erwerben, in uns eintreten wird. Das heißt, wenn wir die Spiritualität erreichen, wird es in uns eintreten.

Und einstweilen gibt es eine Höhere Quelle, die wir sozusagen zu erreichen anstreben – man hat uns ein Verlangen dazu gegeben –, und von dieser Quelle aus kommt zu uns, bevor wir dorthin kommen, in unserem jetzigen Zustand, das heißt an unseren Ort, ein Licht aus der Ferne, das spirituelle Licht, das „Umgebendes Licht" genannt wird. Umgebend, weil es noch nicht nach innen in uns eintreten kann, deshalb heißt es umgebend und nicht inneres. Es umgeht (umgibt) uns sozusagen und spielt die ganze Zeit mit uns, um uns darauf vorzubereiten, es wirklich auf innerliche Weise zu fühlen. 3:45

Und in dieser Vorbereitung gibt es mehrere Stufen, bis der Mensch das sogenannte „Machsom" überschreitet. Machsom bedeutet, dass er schon in einen Zustand übergeht, in dem er anfängt, Spiritualität tatsächlich zu fühlen, auf aktive Weise, auf reale Weise, mit seinen Sinnen. Davor gibt es die Vorbereitungsperiode, die Vorbereitungszeit. Und über die Vorbereitungszeit hat Baal HaSulam gesagt, dass es so ist, wie wenn man einem Kind eine Tafel gibt, um mit Kreide darauf zu schreiben. Früher hat Papier viel Geld gekostet, also ließ man überhaupt erst einmal mit Kreide auf der Tafel schreiben, ja, und bis das Kind schreiben konnte. Wenn es schon schön schrieb, dann gab man ihm ein bisschen Papier, und je schöner es schreibt, desto mehr gibt man ihm dann Papier, ein hochwertigeres Material. So ist es eigentlich, sagt er, in der Kabbala.

Unsere Vorbereitungszeit ist die Zeit, in der wir uns selbst kennenlernen und ein bisschen vom Umgebenden Licht lernen, was Spiritualität ist und wie sehr wir der Spiritualität entgegengesetzt sind. Wofür brauchen wir das? Wir brauchen das, um einfach in einen Zustand zu kommen, in dem wir auf die sicherste und klarste Weise wissen, dass wir uns nur im Stoff des Willens zu empfangen befinden, um zu empfangen – dem Stoff, der niemals mit Spiritualität verbunden sein kann, in den Eigenschaften, die der Spiritualität entgegengesetzt sind –, dass wir uns nicht über unseren Stoff erheben können und zur Ewigkeit und Vollkommenheit gehören.

All diese Dinge erlangen wir aus dem Gegensatz, den wir spüren zwischen dem Umgebenden Licht und uns selbst, unseren Gefäßen, unseren Verlangen. Daraus kommen wir – wenn der Mensch Anstrengung in ausreichender Menge und Qualität gibt, dann kommt er in einen Zustand, in dem er zerbricht. Davor gibt es allerlei Brüche, Verzweiflungen, Fälle, Menschen gehen weg, kommen zurück, und das ist ein Weg, der manchmal Jahre dauert. Und manchmal kann es auch zehn Jahre dauern.

6:44 Schüler: Jahre bis zum Machsom?

Rav: Jahre bis zum Machsom. Du denkst, dass du von heute auf morgen in die Spiritualität eintrittst, also sage ich dir: nein. Nein. Sondern du hast ein Leben, und innerhalb dieses Lebens musst du zurechtkommen und wirklich in den besten Zustand kommen, den du erreichen kannst. Aber einstweilen investierst du. Im „Vorwort zum Talmud Eser haSefirot" schreibt er am Anfang, dass die Periode, in der ein Mensch bei gewaltiger Anstrengung wirklich die Spiritualität erreichen kann, eigentlich eine Zeit von drei bis fünf Jahren ist, wenn er wirklich Menge und Qualität der Anstrengung in ausreichender Weise gibt. Aber ich sage von vornherein, dass das fast unmöglich ist, sondern es dauert noch ein paar weitere Jahre. Und dann tritt der Mensch wirklich ein – so wie du mich fragst, wann wir das, was wir lernen, tatsächlich fühlen werden –, und dann kommt der Mensch dorthin.

Aber theoretisch, sagen wir mal im besten Fall, reichen schon drei Jahre. Was.. wofür brauchen wir diese drei Jahre, noch einmal. Um uns selbst zu prüfen, in unserer ganzen Arbeit, in unserer ganzen Aktivität der Spiritualität gegenüber, um Umgebende Lichter in einer solchen Stärke zu enthüllen, gegen all unsere Verlangen und all unsere Eigenschaften, sodass wir mit Sicherheit wissen, dass wir in all unseren Verlangen völlig entgegengesetzt sind, gegen alle Eigenschaften des Umgebenden Lichts – das eine dem anderen gegenüber, das passt, nur in der Entgegengesetztheit der Form.

Also brauchen wir – warum brauchen wir eine ausreichende Anstrengung, von der ich sage, in Menge und Qualität? Damit wir all unsere Verlangen gegenüber allen Eigenschaften des Umgebenden Lichts enthüllen – das ist die Menge. Und die Qualität ist, dass alle Eigenschaften des Umgebenden Lichts auf die klarste, erhabenste Weise sich uns enthüllen gegenüber all den miesen, schlechtesten Eigenschaften in uns – was die maximale Polarität ist, in all unseren Verlangen und Eigenschaften gegenüber den Umgebenden Lichtern.

Wenn sich das enthüllt, kommt der Mensch in einen Zustand, der „das Seufzen" genannt wird, „und die Kinder Israels seufzten unter der Arbeit", wie es über Ägypten geschrieben steht. Dann schreit er, dass er zu nichts fähig ist, und dann braucht er die Verbindung mit dem Schöpfer. Und das ist eigentlich das, was sein soll, denn der Eintritt in die Spiritualität bedeutet die Verbindung mit der Göttlichkeit. Du kannst nicht einfach an irgendeinen Ort eintreten, wo du jetzt dort zwischen den Engeln schwebst und frei herumschwirrst oder so. Die spirituelle Welt bedeutet, dass du dich mit dem Schöpfer verbindest. Du befindest dich mit ihm in Annäherung, in Verbindung, im Dialog, und das passiert eigentlich erst, nachdem der Mensch wirklich an seinen eigenen Kräften verzweifelt ist und sieht, dass er nicht fähig ist, in die Spiritualität einzutreten. 10:25

Und danach, wenn er durch Gebet zerbricht, durch das Schreien zum Schöpfer, dass er nicht fähig ist, den Machsom durchbricht und in die Spiritualität eintritt, dann beginnt schon ein anderer Zustand. Von da an befindet er sich schon im sogenannten „Palast des Königs", und dort gibt es schon Stufen der Annäherung an die sogenannte Endkorrektur, an den Gipfel, an das Ziel der Schöpfung. Die Stufen dort teilen sich in sechstausend Jahre auf, die sogenannten sechstausend Stufen, und der Mensch nähert sich die ganze Zeit immer weiter an – das alles lernen wir schon im „Talmud Eser haSefirot". 11:11

Und der Mensch muss eigentlich all diese Stufen durchlaufen, sowohl die Vorbereitungszeit als auch diese Zeit des Gehens in der spirituellen Welt bis zum Gipfel, im Laufe seines Lebens. Gemäß der Definition „Das Wesen der Weisheit der Kabbala", aus dem Buch „Matan Tora", dort schreibt Baal HaSulam, dass die Weisheit der Kabbala die „Enthüllung des Schöpfers an seine Geschöpfe in dieser Welt" ist. Nicht nach 120 [Jahren], dass du dort an irgendeinem Ort und in irgendeinem Zustand bist oder so, sondern in dieser Welt. Das heißt, was wir lernen, wir lernen die Methode der Enthüllung der Göttlichkeit für uns hier, ganz wörtlich.

12:05 Schüler: ... wie macht man das schneller, oder ob ich ... [es] beeinflussen und beschleunigen kann? Gibt es irgendetwas..?

Rav: Am wenigsten und am langsamsten nähert man sich dem Schöpfer, wenn man gar nichts macht.

Schüler: Das ist klar.

Rav: Das ist klar. Und das nennt man den Weg der Leiden. (Ich bitte, die Telefone auszuschalten, was klingelt da) Also was bedeutet der Weg der Leiden – ein Mensch, der gar nichts tut, um sich der Spiritualität anzunähern, und um ihm eine Richtung zur Spiritualität zu geben.. Und um ihn der Spiritualität näherzubringen, schickt der Schöpfer ihm Leiden. Was heißt das? Der Schöpfer schickt ihm genau dieselben.. um ihn der Spiritualität näherzubringen, schickt der Schöpfer ihm Leiden, das heißt, er gibt ihm Schläge, enthüllt ihm Mängel, und dadurch muss der Mensch rennen, vor den Leiden fliehen. Und der Schöpfer gibt ihm genau solche Leiden, die den Menschen dazu bringen, zum Ziel der Schöpfung hin zu fliehen.

Also in dem Maße, wie wir das Umgebende Licht nutzen und uns selbst danach sehnen, das Ziel der Schöpfung zu erreichen, beschleunigen wir unseren Weg, und der Stock kommt die ganze Zeit sozusagen zu spät und schafft es nicht, uns zu schlagen. Das nennt man, dass Israel die Zeiten beschleunigt, verkürzt, heiligt, dass Israel über den Sternen und Tierkreiszeichen [steht]. Wir können auf dem sogenannten Weg der Tora gehen, dem Weg des Lichts, dem Weg der Erleuchtung – durch das Licht nach vorne gezogen werden und die Leiden nicht fühlen. Aber wirklich, noch einmal, das ist aus Wissen, aus Erfahrung sage ich, dass das fast unmöglich ist. Und sicher gibt es dies und das – nicht immer kann der Mensch nach vorne rennen, er hat Fälle, man gibt ihm Misserfolge, damit er fühlt, wie es so ist und wie es anders ist, da gibt es allerlei.. sagen wir, für alles gibt es einen Platz. 14:48

Aber wie dem auch sei, hier ist eigentlich unsere Wahl zwischen dem Weg der Tora und dem Weg der Leiden. Das heißt, ich kann mich so sehr beschleunigen, dass ich innerhalb von drei Jahren die Spiritualität erreiche, und dort gibt es überhaupt keine Zeit mehr – jenseits der Zeit sind überhaupt alle Begriffe –, also kann man nicht sagen, in wie viel Zeit sozusagen, dort ist es, das heißt, alles hängt von uns ab.

Was heißt das, von uns? Wodurch kann der Mensch dieses Umgebende Licht verstärken – das ist jetzt die Frage. Dass, je größer das Umgebende Licht ist, der Mensch umso mehr zum Ziel gezogen wird, das ist klar. Denn von dort steigt das Umgebende Licht zu ihm herab. Jetzt, wodurch kann ich mich mehr nach dem Umgebenden Licht sehnen? Durch den Mangel danach. Wie werde ich das Ziel der Schöpfung mehr wollen, genau dieses Ziel, das [wirklich] das Ziel ist, nicht das, was mir als Ziel erscheint?

Dazu sagt er, gibt es drei Gründe. Der erste Grund dafür sind die richtigen Bücher, das heißt, nur Bücher, die auf richtige, genaue und für unsere Seelen passende Weise sprechen – darin gibt es sehr, sehr viele Unterscheidungen. Das heißt, die richtigen Bücher. Die richtigen Bücher für unsere Generation sind der heilige Sohar, die Schriften des ARI. Und der Sohar und die Schriften des ARI mit den Kommentaren von Baal HaSulam. Denn er hat den Kommentar „HaSulam" zum Buch Sohar geschrieben, und zu den Schriften des ARI hat er den Kommentar „Talmud Eser haSefirot" geschrieben. Also kommt eigentlich heraus, dass wir die Schriften von Baal HaSulam lernen, das kommt am Ende heraus. 17:01

Das sind die Bücher. Jetzt, die Gruppe und der Rav, noch zwei Gründe zur Vergrößerung des Verlangens nach dem Umgebenden Licht und dem Ziel der Schöpfung. Mit dem Rav ist gemeint: derjenige, der auf dem Weg dorthin führen kann. Und die Gruppe – dass es Menschen um dich herum gibt, die sich genau nach demselben Ziel sehnen und zusammen mit dir durchaus so miteinander verbunden sind, dass es zu einer Einbeziehung der Verlangen kommt. Sagen wir, hier sitzen jetzt 50 Leute – wenn du dich mit ihnen einbeziehen würdest, dann würdest du von ihnen, nu sagen wir nach der gewöhnlichen Rechnung, noch 49 Verlangen außer deinem eigenen Verlangen bekommen. Dann würdest du dich schon 50-mal mehr nach dem Umgebenden Licht sehnen, als du dich jetzt sehnst.

Sagen wir, alle haben dasselbe Verlangen – nach der spirituellen Rechnung ist es viel mehr als das, denn um dich selbst zu annullieren und mit jemand anderem verbunden zu sein, machst du eine Anstrengung, die mehr ist als dein Verlangen, viel mehr. Also schaffst du dadurch, durch deine Anstrengung, dich mit jemandem zu verbinden, am Ende ein Gefäß, ein Verlangen von viel größerer Stärke als das, was du hast. Also kommt heraus, dass du zu deinem Verlangen nicht [nur] sein Verlangen hinzufügst – du fügst außer deinem Verlangen und außer seinem Verlangen die Anstrengung hinzu, die du gegeben hast, um dich zu verbinden. Diese Anstrengung kann 1000-mal so groß sein wie dein Verlangen und sein Verlangen. Also verstehst du, sich mit 50 Leuten zu verbinden – dass es die Kraft gibt, sich zu verbinden, und dass du dich wirklich verbinden kannst – damit baut der Mensch ein Gefäß, das milliardenfach größer ist als dein Gefäß, und dann kannst du einfach zu schnellen und gewaltigen Errungenschaften kommen. Das heißt, Gruppe, Rav und Bücher – das ist eigentlich alles, was man braucht ... und das ist es, was wir hier machen. In Ordnung? Keine Fragen mehr? Gut.

Bis hierher – Minute 00:19:27

Teil 2

Was haben wir gelernt, wo haben wir aufgehört?

19:36 Schüler: Katnut.

Rav: Katnut der Welt Nekudim, ja? Schön. Also ist das Thema heute Gadlut der Welt Nekudim. Nachdem wir gelernt haben, was Katnut ist, zeichnen wir noch einmal unsere Zeichnung. Wir haben den Parzuf Galgalta, Rosh, Pe, Reschimot 4/4, Galgalta, Tabur, und Toch Galgalta, Sof Galgalta, Sium de Galgalta. Tabur von Galgalta. Nach Galgalta ist uns der Parzuf AB herausgekommen, sein Pe [ist] dort, wo der Chase de Galgalta [ist]. AB kommt uns heraus auf den Reschimot.. warum schreibe ich 4/4 – ich schreibe schon Dalet/Dalet. Und das [ist] Dalet/Gimel, das ergibt uns den Parzuf AB. Nach AB kommt uns der Parzuf SaG heraus auf den Reschimot Gimel/Bet. Das Pe von SaG, und der Chase von AB. Sie beide, sowohl AB als auch SaG, enden am Tabur. Wir haben Taamim in SaG. Was uns interessiert, sind die Nekudot de SaG.

Wenn SaG anfängt, sich zu verfeinern, kommen die Nekudot de SaG heraus, dann ergibt sich uns sozusagen Folgendes. Dass diese Lichter (siehe Zeichnung) unterhalb des Tabur der Nekudot de SaG eintreten, weil sie Lichter von Bet de Hitlabschut, Bet de Awiut sind. Sie können unterhalb des Tabur eintreten und sich hier bis zum Sium Galgalta ausbreiten. Hier gibt es Keter, Chochma, Bina, Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod, Jessod, Malchut. Und sie breiten sich von oben nach unten aus und füllen die Galgalta mit Or Chassadim. Or de Chassadim. Und wenn sie die Galgalta mit Or de Chassadim füllen, dann erhalten sie von der Galgalta die Reschimot Dalet/Gimel. Das sind Reschimot für Or Chochma. Und dadurch fangen die Nekudot de SaG an, hier unterhalb von Tiferet zu fühlen, dass hier Gefäße des Empfangens zu entstehen anfangen, fangen an, hier einen empfangenden Willen ohne Massach zu fühlen. 24:06

Und dann haben wir aus diesen Gefäßen gelernt, dass hier ein empfangender Wille entsteht, dann steigt Malchut nach oben (siehe Zeichnung), und dieser Aufstieg, dass Malchut nach oben [geht], wird Zimzum Bet genannt. Und der neue Ort der Malchut, an den sie hier aufgestiegen ist, wird Parssa genannt. Und all das ist geschehen, als die Nekudot de SaG sich hier nach unten ausgebreitet haben, auf das Sof de Galgalta eingewirkt haben, von ihnen die Reschimo Dalet/Gimel erhalten haben, sich eingeschränkt haben, und auf dem Rückweg steigen sie immer weiter auf, bis zum Rosh de SaG. Das alles geschah auf ihrem Weg zum Rosh de SaG.

Also kommen sie zum Rosh de SaG mit ihren eigenen Reschimot, das sind schon Reschimot Bet/Alef, eingeschränkt plus Zimzum Bet, eine Reschimo. Und eine zweite Reschimo Dalet/Gimel, das, was sie hier unten von NeHJ de Galgalta erfasst haben.

Und dann, was passiert weiter? Gemäß den Reschimot Bet/Alef, eingeschränkt, muss ein Massach stehen, um den nächsten Parzuf in Nikwej Ejnaim zu erzeugen. Was ist Nikwej Ejnaim? Im Rosh gibt es Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin und Malchut. Also die Hälfte der Bina, dort, wo die GaR de Bina endet, und es bleibt ZaT de Bina. Das nennt man Galgalta we Ejnaim, und das ist die ZaT. Dieser Ort wird Nikwej Ejnaim genannt.

Und dann entsteht hier ein Siwug vom Anfang ..., und nicht im ganzen Rosh wie hier – das [ist] der ganze Rosh –, sondern nur an einem Teil. Warum nur an einem Teil? Weil, wenn es mir verboten ist, innen zu empfangen, sondern nur in diesem Abschnitt des Guf, dann muss ich dementsprechend im Rosh eine Rechnung machen, wie viel ich empfangen darf. Sagen wir, im Magen ist es mir verboten, 40 % zu füllen. Also mache ich schon im Voraus eine Rechnung, wie viel man empfangen darf, damit der Magen sich nur zu 60 % füllt und zu 40 % nicht. Das ist es, was hier passiert.

Und dann, nach diesem Siwug, der hier entsteht (siehe Zeichnung), steigt Licht nach unten und baut einen Parzuf genau an dem Ort, von dem die Reschimot aufgestiegen sind, die Bitten. Bis hierher füllt er sich, und nicht weiter, bis zur Parssa. Und dieser Parzuf wird Katnut der Welt Nekudim genannt.

28:45 Schüler: Vom Tabur abwärts? Oder..

Rav: Das, von hier bis hier. In diesem Parzuf gibt es Keter, Aba we Ima und SoN. Drei Teile. Und diese drei Teile befinden sich alle im eingeschränkten Zustand. Das heißt, in welcher Form befinden sie sich? Das ist schon.. daraus lernen wir schon.. Komm rein, komm rein, hab keine Angst, komm her, nu, was hat er? Er schämt sich, dass er eine Mütze auf dem Kopf hat. Also kann man, das heißt, jeder einzelne Teil ist eingeschränkt. Warum? Weil man gemäß Zimzum Bet nur die Hälfte der Gefäße verwenden kann. Also gibt es hier einen Rosh, der Keter ist, einen zweiten Rosh, Aba we Ima, und einen Guf.

Was passiert hier? Schauen wir es uns so an. Wie in jedem Parzuf haben wir Keter, Aba we Ima – das nennt man Chochma und Bina – und SoN, das ist Seir Anpin und Malchut. Das ist der Aufbau des Parzuf. Wir haben mit euch im ersten Unterricht gelernt, was passiert. Im Keter gibt es Licht. Licht vom Keter kommt zur Chochma, und auch in der Chochma gibt es Licht. Aber Bina will das Licht nicht empfangen, sie hat eine Eigenschaft wie Keter – nur zu geben und nicht zu empfangen. Es kommt so heraus, dass Keter geben will.. oder machen wir es anders. 31:25

Keter will geben (siehe Zeichnung), Chochma will geben, Bina dreht sich so um, sie will nicht empfangen. Und Seir Anpin und Malchut – obwohl sie wollen, haben sie gar nichts. Dieser Zustand wird so genannt, dass Chochma und Bina oder Aba we Ima sich im Zustand Panim be Achor befinden, Panim be Achoraim (Vorderseite zur Rückseite). Aba befindet sich Ima gegenüber im Zustand Panim, und Ima Aba gegenüber im Zustand Achoraim – sie will von ihm keine Chochma empfangen, weil die Eigenschaft der Ima Bina ist. Und dann gibt es in so einem Fall kein Licht unten für SoN. Licht kommt nur zum Aba von oben, und hier will Ima es schon nicht empfangen. Und dann ist unten Finsternis.

Das ist ein Zustand, der einem Transistor ähnelt, sagen wir – wir haben in der Technik in diesem Leben sehr viele Beispiele, wo wir einerseits sozusagen einen Zustrom und eine Fülle haben, und es gibt jemanden in der Mitte, der sie anhält und nicht weiterfließen lässt. Und dann, sagen wir, wie wir es beim Transistor haben, ja? (Zeichnung) Kennt das jemand? Von hier kommt ein Strom, hier wird er angehalten, wenn wir hier eine Welle anlegen, dann öffnen wir gemäß dieser Welle auf dieselbe Weise dieses Tor, und dann geht der Strom nach unten durch. Ja? So etwas in der Art. (Zeichnung) Wir haben, sagen wir, irgendeinen Wasserhahn, ja? Also wenn wir aufdrehen, so fließt es, drehen wir zu, fließt es nicht. Das war's. So ist es bei uns hier, also ist das ein Ergebnis. 33:42

Ima will kein Licht empfangen, weil sie Bina ist, Ima will Licht von Aba empfangen, und alles unterhalb der Bina, alles ist Finsternis. Das nennt man Katnut der Welt Nekudim. Jetzt kommt ein Zustand.. woher kommt Katnut der Welt Nekudim? (Zeichnung) Daher, dass wir einen Siwug auf den Reschimot Bet/Alef, eingeschränkt, gemacht haben. Jetzt, wo wir das gemacht haben und einen Parzuf haben, der Katnut der Welt Nekudim heißt, kommt jetzt die Reihe an das zweite Paar der Reschimo.

(Zeichnung) Und gemäß dem zweiten Paar der Reschimot kommt uns heraus, dass der Siwug schon an einem anderen Ort gemacht wird. Wo? Der Siwug wird schon am Pe gemacht. Machen wir ihn hier (Zeichnung) am Pe. Das ist das Pe, schau (?), es geht weiter. ... ein bisschen. Der Siwug wird am Pe gemacht. Warum? Weil diese Reschimo Dalet/Gimel wirklich einen Siwug mit vollem Licht verlangt. Also passiert uns, dass der Massach von Nikwej Ejnaim wieder herabsteigt, der Massach von Nikwej Ejnaim steigt wieder zum Pe herab, und am Pe wird ein Siwug auf volles Licht gemacht, ein Siwug auf Dalet/Gimel.

Ich schreibe hier (Zeichnung) noch einmal, dass das ein Siwug Bet/Alef plus Zimzum Bet ist. Wenn ein Siwug auf Dalet/Gimel gemacht wird, dann kommt ein sehr großes Licht zu diesem Parzuf, und was macht es mit diesem Parzuf? Dieses große Licht tritt in Keter ein, in Keter de Nekudim, und in Aba we Ima, und in SoN, und es verpflichtet Aba we Ima [dazu], dass Keter Licht gibt, dass Aba Licht gibt, und dass Ima sich mit Aba paart und Licht gibt, und dass sie SoN Licht geben. Und dass dieses SoN ebenfalls unterhalb der Parssa übergehen und hier (Zeichnung) diesen Raum ebenfalls bis zum Ende füllen. Und dass Lichter die Parssa überschreiten – und es ist verboten, allein mit der Parssa herabzusteigen, aber dieses Verbot, die Reschimot Dalet/Gimel der Lichter, also geschieht hier das Zerbrechen der Gefäße. All diese Gefäße, vom Pe de Aba we Ima an und weiter, all diese Gefäße zerbrechen. Das Zerbrechen der Gefäße. 37:55

Der Zustand selbst, in dem ein Siwug auf Dalet/Gimel gemacht wird, wird Gadlut der Welt Nekudim genannt. Und was hier passiert (Zeichnung), unterhalb von Aba we Ima mit diesem großen Licht, nennt man „das Zerbrechen der Gefäße". Womit ist das vergleichbar? Ich hatte einfach ein kleines Gefäß. Ich dachte, ich kann es benutzen. Ich habe einen Teil davon benutzt, bis hierher. (Zeichnung) Statt der zehn Sefirot – Keter, Chochma, Bina, Chessed, Gwura, Tiferet, Jessod, Nezach, Hod, Malchut – habe ich nur einen Teil benutzt. Mir war mehr oder weniger klar, dass ich diesen [Teil] benutzen kann, diesen Teil. Aber ich habe nicht in Rechnung gestellt, dass es in mir auch ein Verlangen Dalet/Gimel gibt, das mich sozusagen hier (Zeichnung) unterhalb des Sof de Galgalta erfasst hat. Und dieses Verlangen Dalet/Gimel, das sich enthüllt hat, hat dann dazu geführt, dass ich eine Rechnung gemacht habe – sozusagen –, dass ich empfangen kann, um zu geben, sogar in allen Gefäßen, nicht nur in einem Teil. In einem Teil der Gefäße habe ich gelernt, dass das erlaubt ist, und ich habe damit gearbeitet, und in einem Teil, und als ich anfing, in all meinen Gefäßen zu empfangen, da bin ich zerbrochen.

Was bedeutet das Zerbrechen der Gefäße? Es gibt viele Beispiele. Sagen wir, wir alle wissen, dass es, wenn wir etwas Verbotenes haben, besser ist, sich von etwas Verbotenem fernzuhalten, als anzufangen, ein bisschen zu empfangen, und in der Mitte aufzuhören. Das ist es, was hier passiert ist. Wenn ich meine Gefäße des Empfangens, die sich eingeschränkt haben, überhaupt nicht benutze, dann ist es in Ordnung, ich befinde mich in Katnut. 40:25

Aber wenn ich anfange zu empfangen, dann kann ich mich schon nicht mehr aufhalten, und obwohl es mir schon verboten ist – da ich angefangen habe, das Or de Gadlut heranzuziehen –, muss ich es schon bis zum Ende heranziehen, auch wenn ich zerbreche. Was bleibt? Uns bleibt hier (Zeichnung), dass uns Keter bleibt und Aba we Ima, und unterhalb von ihnen zerbrochene Gefäße. Was sind zerbrochene Gefäße? Das nennt man Gefäße, die keinen Massach haben. Die Verlangen sind dieselben Verlangen geblieben. Der Massach ist zerbrochen. Wir haben jetzt keinen Massach, sodass wir jetzt keine Absicht haben, mit der man empfangen kann, um zu geben.

Ihr schreibt einstweilen mit. Es wird noch ein paar Monate dauern, bis ihr versteht, wovon ich rede. Aber ihr schreibt alles mit, und danach klärt sich das nach und nach. Es gibt keinen anderen Weg in der Kabbala. Nur auf diese Weise. Man schreibt mit wie ein Papagei, gar nichts ist verständlich, kein einziges Wort, ich rede Unsinn, ich weiß. So ist es, und danach noch eine Woche, noch eine Woche, noch eine Woche, bis es sich klärt, bis dieser Stoff aufgenommen ist, fängt man an, mit ihm zu arbeiten und auf praktische Weise zu arbeiten, wie er sagt. Das wird Zeit brauchen. Willst du fotografieren? In Ordnung. Ich will hier sein. (Zeichnung). Gut. Was passiert bei uns weiter? Ich lösche. In Ordnung? Ja.

42:52 Schüler: Ich bin fertig.

Rav: Das heißt, schade, dass ich keine Kopie gemacht habe. (copy) (Kopie). Egal.

Bis hierher – Minute 00:43:00

Teil 3

00:43:10 (Zeichnung) Also hatten wir einen Tabur – unterhalb des allgemeinen Tabur, das ist der Tabur de Galgalta, hatten wir vorher bis zum Sium zehn Sefirot von Nekudot, Nekudot de SaG: Keter, Chochma, Bina, Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod, Jessod, Malchut. Bis zur Mitte der Tiferet hatten wir danach Zimzum Bet. Dieser neue Ort wird Parssa genannt. Bis hierher dürfen Lichter eintreten. Wenn Licht weiter nach unten eintritt, gibt es ein Zerbrechen. Gefäße – Keter, Chochma, Bina – werden bei uns Galgalta we Ejnaim genannt, (Moment, Entschuldigung). Keter, Chochma, Bina werden Galgalta genannt, und Chessed, Gwura, Tiferet werden Eynaim genannt. Und sie zusammen werden Galgalta we Ejnaim genannt. Die Gefäße unterhalb der Parssa bis zum Sium werden ACHaP genannt. Warum ACHaP? Weil das [eine] Drittel der Tiferet Osen genannt wird, NeHJ Chotem und Malchut Pe.

Haben wir das nicht gelernt?

Schüler: Haben wir gelernt ...

Rav: Haben wir gelernt, deshalb gehe ich es so kurz durch. (siehe Zeichnung) Der Ort vom Tabur bis zur Parssa wird der Ort der Welt Azilut genannt, das wird er uns später anzeigen. Am Ort des Osen, der unteren Hälfte der Tiferet, das wird der Ort der Welt Brija sein. Nezach, Hod, Jessod, das wird der Ort der Welt Yezira sein, und Malchut wird der Ort der Welt Assija sein.

(Zeichnung) Danach, als uns ein Siwug im Rosh de SaG herausgekommen ist – als wir dort einen Siwug auf Bet/Alef, eingeschränkt, hatten, ja, diese Reschimot –, da kam uns ein Siwug heraus, und Licht hat dieses Gefäß bis zur Parssa gefüllt. Dieser Ort hat sich in Keter, Aba we Ima und SoN aufgeteilt. Aba we Ima schreibe ich in Klammern: Panim be Achoraim. Und dieser Zustand wird Katnut der Welt Nekudim genannt.

(Zeichnung) Und danach wird es einen Siwug auf Dalet/Gimel geben, die nächste Reschimo, und davon ist Licht zu Keter und zu Aba und zu Ima gekommen und hat die Parssa überschritten. Und als es Aba we Ima überschritten hat, dann, unterhalb von Aba we Ima, unten, hier, ist das Zerbrechen der Gefäße geschehen. Beim Zerbrechen der Gefäße hat sich dieses Gefäß, das zerbrochen ist, in acht Teile aufgeteilt.

Auch diese Teile haben wir gelernt, ja, ShaCH, RaPaCH?

Schüler: Nein.

Rav: Nein. (siehe Zeichnung) Insgesamt haben wir hier zehn Sefirot, im Guf. Das ist bei uns der Rosh – Keter, ich schreibe es noch einmal, und Aba we Ima, nur sind Aba we Ima schon Panim be Panim. [Das ist] der Rosh, und das ist der Guf. Der Guf [hat] zehn Sefirot, von diesen zehn Sefirot hat er neun erste [Sefirot] und Malchut.

Jetzt, was passiert bei uns hier? (siehe Zeichnung) Im ganzen Guf haben wir acht Teile, die acht Könige genannt werden, und in jedem König gibt es ein Gefäß. Dieses Gefäß heißt HaWaYaH, das heißt Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin, Malchut. Keter ist die Spitze des Jud, und der Rest ist Jud-Hej-Waw-Hej. HaWaYaH, vier Teile: Chochma, Bina, Seir Anpin, Malchut – vier Teile in jedem einzelnen Gefäß.

(siehe Zeichnung) Also acht Könige mal vier, das sind zweiunddreißig, Gematria Lamed-Bet, dreißig ist Lamed und zwei ist Bet, das heißt, wir haben insgesamt in jedem einzelnen Gefäß zweiunddreißig Teile. Wenn wir die neun ersten haben, neun Sefirot, dann ergibt das neun, und wenn in jedem zweiunddreißig Teile sind, ergibt das zweihundertachtundachtzig, das ist Gematria RaPaCH, zweihundertachtundachtzig. Und Malchut hat nur einen Teil, der Lamed-Bet ist, zweiunddreißig. Und wie viel zusammen, RaPaCH und Lamed-Bet? Das ist ShaCH, ShaCH Teile. Oder dasselbe, wenn ihr zweiunddreißig mal zehn macht: dreihundertzwanzig – egal, auf welche Weise man das alles hineinbringt.

Und dann sagt er uns, er sagt uns, dass es insgesamt im zerbrochenen Gefäß dreihundertzwanzig Teile gibt, ShaCH Teile, die man korrigieren muss. Auf welche Weise? Zweihundertachtundachtzig Teile kann man korrigieren, weil sie nicht zur Malchut gehören, und nur der Teil der Malchut, der Lew haEwen genannt wird, Lamed-Bet, Lew haEwen – den kann man nicht korrigieren. Lew haEwen (siehe Zeichnung). Und RaPaCH ja, RaPaCH ...

51:56 Schüler: Können Sie nur, wenn Sie den Abschnitt wiederholen ... acht?

Rav: Acht, das sind acht Könige, acht Entwicklungen gibt es hier, acht Teile der Entwicklung der Gefäße beim Zerbrechen der Gefäße, jeder einzelne Teil ist aus HaWaYaH zusammengesetzt, das sind vier. Acht mal vier [ist] zweiunddreißig, das heißt, jeder Teil, der zerbricht, zerbricht in zweiunddreißig Stücke. Wir haben zehn Sefirot, also zehn mal zweiunddreißig, dreihundertzwanzig Teile insgesamt zerbrochen. Von den dreihundertzwanzig zerbrochenen Teilen, was kann man korrigieren – das, was nicht zur Malchut gehört, das, was zu den neun ersten gehört. Das heißt, zweiunddreißig mal die neun ersten, das ist zweihundertachtundachtzig – diese Teile kann man nach dem Zerbrechen der Gefäße korrigieren, und nur Malchut, die das Lew haEwen ist, ihre zweiunddreißig Teile kann man nicht korrigieren.

52:52 Schüler: Was ist bitte TaR?

Rav: Tet Rishonot. Die neun ersten, von Keter bis Jessod, ohne Malchut.

53:05 Schüler: Die Malchut, die wir als eins geschrieben haben, gleich [daneben], ist das nicht Gematria Lamed-Bet?

Rav: Nein, Malchut ist eins. Das sind neun Sefirot (siehe Zeichnung), und das ist eine Sefira.

Schüler: Nein, weil es hier ähnlich ist.. auch dort ist Lamed-Bet das ..., Lamed-Bet, und die zweiunddreißig.

Rav: (siehe Zeichnung) Malchut ist eine Sefira, eine Sefira, die zweiunddreißig Teile enthält. In Ordnung? Fragt, fragt – es hilft trotzdem nichts, eh? Ich erinnere mich an mich selbst, heute ist es in Ordnung, heute ist es [so, dass] die Leute schon innerhalb von ein, zwei Monaten in die Sache hineinkommen, bei mir hat es vielleicht zwei, drei Jahre gedauert, bis ich anfing zu verstehen, wo ich überhaupt bin, worum.. was er von mir will. Das war vor zwanzig Jahren, das ist anders als heute.

54:09 Schüler: Entschuldigung, was ist das dort am Ende, Lamed-Bet?

Rav: Was? Lew haEwen. Entschuldigung für mein Hebräisch, aber..

54:15 Schüler: Warum kann man ausgerechnet Malchut nicht korrigieren?

Rav: Malchut kann man nicht korrigieren, schon seit der Zeit, als sie Malchut de Zimzum Alef in Ejn Sof ist. Auch.. von Ejn Sof an gab es dort eine Einschränkung über sie, ja, und was hat Malchut bei der Einschränkung gesagt? Ich selbst werde meine Eigenschaften nicht benutzen, mit meinen Eigenschaften werde ich nicht empfangen können, um zu geben, sondern ich werde die neun ersten benutzen. Was heißt mit den neun ersten? Dass ich mich in die neun ersten einbeziehe. Dasselbe wird hier passieren, gleich werden wir sehen, ein Ergebnis des Zerbrechens.

Bis hierher – Minute 00:54:51

Teil 4

00:54:53 Schauen wir, das Ergebnis des Zerbrechens ist einfach. 55:21

Du hast gefragt, was mit Malchut [ist], warum man [sie] nicht korrigieren kann, ja? Wir haben gelernt (Zeichnung), dass vom Schöpfer ein Licht kommt, das Bchina Schoresch genannt wird, es baut sich selbst ein Gefäß, das Bchina Alef genannt wird, dieses Gefäß empfängt, und dadurch, dass das Licht das Gefäß füllt, hört das Gefäß auf zu empfangen, es will gebend sein, das ist Bchina Bet, danach entscheidet Bchina Bet: Um zu geben, muss ich ein bisschen empfangen, und dadurch werde ich geben, das ist eigentlich Bchina Gimel, und erst Bchina Dalet, nach Gimel, entscheidet: Was geht mich das an, ich will alles empfangen, was mir von der Wurzel kommt, und das wird Bchina Dalet genannt.

Und danach, wenn Bchina Dalet alles empfängt, das wird die Welt Ejn Sof genannt, dass sie ohne irgendeine Begrenzung empfängt, und ein Gefäß, das.. jeder Zustand der Malchut wird eine Welt genannt, ja? Dalet ist Malchut, ja? Und all diese sind die neun ersten, also wenn es danach diese Dalet gibt, die empfängt, lernen wir, dass sie empfängt, sie ist aus fünf Teilen zusammengesetzt, die sie empfängt: aus Bchina Dalet, Gimel, Bet, Alef und Schoresch, und wenn sie enthüllt, wo sie wirklich nicht empfangen will, enthüllt sie, dass sie hier nicht empfangen will, in Bchina Dalet.

Und in den übrigen Teilen? In den übrigen Teilen dort ist sie den vorherigen Bchinot relativ ähnlich, also ist das alles Malchut, das ist alles Bchina Dalet, und in Bchina Dalet haben wir die vorherigen Bchinot, die neun ersten, oder die drei vorherigen Bchinot, und Bchina Dalet selbst, Bchina Dalet von Dalet – also war die Einschränkung auf dieser Bchina. Was heißt das? Hier kann das Gefäß dem Licht nicht ähnlich sein.

58:10 Schüler: Niemals? Was heißt das?

Rav: [Es] kann nicht sein, warum? [Sie] will nur empfangen, versteht überhaupt nichts mehr, und von den drei vorherigen Bchinot schon – Bchina Schoresch, Alef, Bet, Gimel – sie ähneln in etwas dem Licht, das zu ihnen kommt, also sehen wir schon von Malchut de Ejn Sof diese Aufteilung, dass es uns in den neun ersten erlaubt ist zu arbeiten, zu empfangen, um zu geben, und in Malchut selbst kann man nicht arbeiten, um zu geben, [es] geht nicht.

Jetzt, was passiert weiter? Was ist uns zur Zeit des Zerbrechens passiert? Zur Zeit des Zerbrechens [waren] die neun, das heißt, was hatten wir vor dem Zerbrechen – Entschuldigung –, vor dem Zerbrechen hatten wir die neun ersten, die das Licht empfangen haben, sehr schön, und sich mit dem Licht gefüllt haben, und ihnen hat nichts gefehlt, ja? Sie waren voll mit Licht, das ist voll, und das ist leer, ja?

Was ist uns zur Zeit des Zerbrechens passiert? Jetzt lösche ich das auch (löscht die Tafel). (Zeichnung) Zur Zeit des Zerbrechens haben sich die neun ersten mit Malchut vermischt, das heißt, vor dem Zerbrechen, vor dem Zerbrechen hatten wir die neun ersten und Malchut, Zerbrechen – korrigiert mich –, nach dem Zerbrechen haben wir Folgendes, nach dem Zerbrechen die vorherigen Gefäße, die man so nennt, sagen wir, die neun ersten und Malchut. Und wir haben noch zwei Teile, wir haben die neun ersten, in denen sich Malchut befindet, und wir haben Malchut, in der sich die neun ersten befinden.

Oder in der Kabbala schreibt man – und wir werden es danach auf andere Weise lernen –, dass wir Galgalta Eynaim haben, Gefäße des Gebens, und wir haben ACHaP, Gefäße des Empfangens, und wir haben Galgalta Eynaim und in ihnen ACHaP, und wir haben ACHaP und in ihm Galgalta we Eynaim. 62:04

Also was ist passiert? Die neun ersten, wie wir sie hatten, haben wir auch, sowohl vor dem Zerbrechen als auch nach dem Zerbrechen, ja? Das hat sich nicht geändert. Malchut haben wir sehr wohl auch von hier und auch von hier, Gott sei Dank fehlt nichts, unser ganzer Gewinn besteht darin, dass wir diese zwei Unterscheidungen haben, das ist der Gewinn, das ist der Gewinn, eine Einbeziehung der Eigenschaften des Schöpfers und der Eigenschaften des Geschöpfs, denn die neun ersten sind die Eigenschaften des Schöpfers, wie er sich zum Geschöpf verhält – was sind die neun ersten? Wie sich der Schöpfer zur Malchut verhält –, und Malchut sind die Eigenschaften des Geschöpfs, ja?

Also gab es die neun ersten, und es gab Malchut getrennt – sie vermischen sich nicht miteinander, das eine und das andere, vor dem Zerbrechen; nach dem Zerbrechen gibt es ebenfalls die neun ersten und es gibt Malchut, aber es gibt auch noch zwei weitere Bchinot, dass sich einmal Malchut in die neun ersten mischt – das Geschöpf tritt sozusagen mit Gewalt in die Eigenschaften des Schöpfers ein –, und einmal treten die Eigenschaften des Schöpfers sozusagen mit Gewalt in die Eigenschaften des Geschöpfs ein, es gibt eine Verbindung zwischen ihnen, und dann gibt es dadurch Hoffnung, dass wir einmal vielleicht auch diese Malchut selbst korrigieren.

Das heißt, beim Zerbrechen sehen wir jetzt aus diesem Ergebnis, dass es einen gerechtfertigten Grund gibt, dass es [das Zerbrechen] gibt, dass das Zerbrechen etwas Positives ist, dass durch das Zerbrechen die Eigenschaften des Schöpfers mit Gewalt in das Geschöpf eintreten, das heißt, das ist, sagen wir, [wie wenn] zwei Stoffe nicht ineinander eintreten können, dann gibt es so eine Technologie, wenn ihr [das] kennt, mit einer Explosion, ja? Man macht eine Explosion.

Schüler: Spaltung. (?)

Rav: Eh?

Schüler: Spaltung?

Rav: Ein Durchstechen oder so, ja, und dann tritt eines mit Gewalt in das andere ein. Eh?

Schüler: Oder ein langwieriger chemischer Prozess.

Rav: Nein, nein, nein, nein. Kein langwieriger chemischer Prozess.

Schüler: Zum Beispiel beim Kunststoff gibt es eine Verbindung nach dem..

Rav: Das ist Diffusion, da treten die Moleküle nach und nach nach innen ein. Nein. Ich rede über.. auch das ist unmöglich, weil sie dort wenigstens sozusagen Hohlräume finden und eintr.. hier gibt es [die] nicht. Hier sind die Eigenschaften derart, dass sie einander völlig entgegengesetzt sind und sich nicht einmal einander annähern können. Bei einer Explosion treten sie sogar nach innen ein, eines in das andere. Das ist eigentlich der Grund des Zerbrechens.

65:33 Schüler: Aber es sieht so aus, als ob auch die Eigenschaften des Geschöpfs sozusagen auch in den Schöpfer eintreten könnten und nicht nur die des Schöpfers könnten.. es sieht so und so aus.

Rav: Ja.

Schüler: Also was, sozusagen der Schöpfer..

Rav: Ja, warte, warte, was gibt es hier zu.. Schöpfer, Schöpfer, was ist [dabei]. Der Schöpfer ist aus Eigenschaften zusammengesetzt.. dass das Geschöpf aus den Eigenschaften des Schöpfers zusammengesetzt ist, das ist uns sozusagen klar. Das ist, sagen wir, ein Erzieher, und er tritt in eine Gruppe von Verbrechern ein, er will sie erziehen. Wenn er so eintritt, wie er selbst ist, mit Krawatte und so, dann ist es aus. Hier hilft gar nichts, er wird sich nicht mit ihnen verbinden. Also wie muss er eintreten? Er tut so, als ob er auch wie sie ist, ein Verbrecher, und tritt ein, dringt nach und nach ein, verbindet sich mit allen gemäß der Gleichheit der Form, das heißt, er zerbricht wie sie.

Das, dafür braucht man das Zerbrechen, damit die neun ersten in Gleichheit der Form mit Malchut sind, und dann treten sie nach innen ein, ja, und danach, wenn er in sie eintritt, in diese Eigenschaften, also, und es gibt eine Verbindung zwischen ihnen, was passiert dann? Dann passiert eine einfache Sache, wir haben insgesamt (Zeichnung), sagen wir, in uns – wir sind ein Ergebnis dieser Gefäße, wir haben dasselbe. Wir haben nur den Willen zu empfangen. Das Leben zu genießen, sozusagen, und das war's. Mehr als das fühlen wir nicht. 67:12

Und wir haben den sogenannten Punkt im Herzen. Der Punkt im Herzen, das ist die Ch.. das sind die neun ersten, ein Teil der neun ersten. Aber auch er befindet sich innerhalb des Willens zu empfangen, sodass auch er nur genießen will. Wenn von oben das Licht kommt, dann wirkt es auf gar nichts hier, sondern nur auf diesen Punkt im Herzen. Nur auf ihn, denn obwohl er im Zerbrechen ist, gibt es doch eine Art Verhältnis zwischen dem Licht und diesem Verlangen, das zerbrochen ist, weil es einst zum Licht gehörte. Ja? Also durch das Umgebende Licht, sagen wir, wie wir heute gelernt haben, durch das Umgebende Licht können wir diesen Punkt im Herzen erwecken und dann anfangen, ihn zu korrigieren. (Zeichnung) Ihn vergrößern, sagen wir. Ihn vergrößern, und damit..

Schüler: Vergrößern.

Rav: Eh?

Schüler: Vergrößern.

Rav: Vergrößern. Ich mag es, wenn man mir [es] sagt. (Zeichnung) Ihn vergrößern. Das war's. Und dann, in dem Maße, wie er wächst, kann er auch die übrigen Verlangen korrigieren. Das ist genau wie [bei] einem Erzieher, [der] zwischen die Verbrecher eintritt, sich mit ihnen verbindet, ihnen in jeder Hinsicht völlig gleich, [der] nach und nach sozusagen anfängt, in ihnen zu wirken, sich ein bisschen erhebt, sie noch ein bisschen, noch ein bisschen, noch ein bisschen erhebt. Dadurch, dass er zu seinen eigenen Eigenschaften zurückkehrt, nach und nach, schrittweise, hebt er auch sie hoch. Das ist eigentlich ein Ergebnis des Zerbrechens der Gefäße, das ist es, was wir haben.

Jetzt, durch das Lernen, fühlen wir es noch nicht, aber ihr werdet es später fühlen, wir erwecken ein Umgebendes Licht auf uns und fangen schon an, diesen Punkt in unserem Herzen zu vergrößern. In dem Maße, wie er wächst, korrigiert er die übrigen Verlangen. Die übrigen Verlangen sind Malchut. Denn ohne das Zerbrechen der Gefäße – welche Verbindung hätte es zwischen ihr und den neun ersten gegeben? Sie hätte niemals korrigiert werden können. 69:33

Daraus lernen wir, dass die scheinbar schlimmsten Handlungen, die uns [so erscheinen] – das Zerbrechen der Gefäße, die Sünde des Baums der Erkenntnis von Adam haRischon, allerlei solche Handlungen in der Spiritualität –, zielgerichtete, positive Handlungen sind. Es gibt nicht eine einzige Handlung in der Schöpfung, von Anfang an, von ihrem Anfang bis zu ihrem Ende, die irgendeinen Charakter oder einen Teil von ihr oder irgendwie etwas Negatives hat. Alles ist positiv und auf die bestmögliche Weise.

Nur ist uns einstweilen nicht die ganze Handlung verständlich – je mehr man lernt, [desto mehr] versteht man, wie sehr das eine geschlossene und voll.. Struktur ist. Jetzt, die zweite Frage: Also dadurch, dass die Gefäße des Gebens, die neun ersten, in die Malchut eintreten, haben wir dabei einen Gewinn, die Korrektur der Malchut. Das ist klar, ja? So weit. Was haben wir davon, dass das Geschöpf in den Schöpfer eintritt, ja? [Es ist,] als ob es damit den Schöpfer verdirbt.

Was ist der Gewinn davon? Der Gewinn davon ist einfach, denn wie [wenn], sagen wir, ich schicke – ich bin, sagen wir, ein Polizeioffizier und ich schicke jemanden, meinen Erzieher, in irgendeine Bande, ja? Und er tritt dort ein und fängt an zu wirken, und er muss von mir Lichter empfangen. Ja? Befehle. Kräfte. Ratschläge. Also muss ich über diese Bande Bescheid wissen, über ihren Charakter. Ja? Wie, auf welcher Stufe, [auf welcher] Stufe ich sie korrigieren kann. Also muss der Schöpfer sicher die schlechtesten Eigenschaften des Geschöpfs in sich einbeziehen. Von allem.

Das Kommando, die Kommandozentrale muss über alles Bescheid wissen, was es dort vor Ort gibt. Deshalb ermöglicht das Zerbrechen das, und das ist es, was passiert, dass es die neun ersten gibt und in ihnen, in den neun ersten, in den Eigenschaften des Schöpfers die Eigenschaften des Geschöpfs eintreten. Und [sie] verderben ihn sozusagen. Das heißt, sie geben den Eigenschaften des Schöpfers eine Abstufung, auf eine Weise, nach und nach, nach und nach, je nachdem, wie viel Malchut, wie viel wir ertragen können, [so weit] kann man uns diese Lichter bringen. 72:25

Wenn das Umgebende Licht uns so einen „Schlag" mit seiner ganzen Kraft geben würde, könnten wir gar nichts machen. Wir könnten [es] nicht rechtfertigen und könnten es nicht aushalten, es wäre für uns ein Albtraum, wir könnten [es] nicht ertragen. Also wirkt es auf uns schrittweise, nach und nach, über Tausende von Jahren. Das ist von Inkarnation zu Inkarnation. Das ist es, was passiert. Wie ist das bei den Sefirot? Jetzt sind wir.. ich muss wieder löschen. Ich habe nur.. es gibt nur eine Tafel, in Ordnung? Habe ich gelöscht, oder?

Bei den Sefirot können wir das auf folgende Weise zeichnen. (Zeichnung) Wir haben Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin und Malchut. Wir haben gesagt, dass Bina der Wille zu geben ist. An die Unteren. Bina wird auch Elohim genannt. Chochma ist Licht. Keter ist der Höhere Wille, dem Geschöpf zu geben. Chochma ist Licht, Fülle. Die man dem Geschöpf weitergeben will. Seir Anpin ist die Abstimmung zwischen Bina und Malchut, und Malchut ist die Empfangende. Letztendlich. Also kommt uns so heraus, dass Malchut bei Zimzum Bet zur Bina aufsteigt und sich in der Bina befindet, und sagt, dass bis zur halben Bina Licht kommen darf. Das [sind] Keter, Chochma und GaR de Bina. Warum GaR? Die drei ersten, das heißt der obere Teil der Bina. Und in ZaT de Bina, Seir Anpin und Malchut..

Schüler: Rav, Bina mit Jud.

Rav: Was?

75:51 Schüler: Bina mit Jud.

Rav: Nein, ... dorthin darf kein Licht kommen. Also Malchut (siehe Zeichnung), die von ihrem gewöhnlichen Ort zur Bina aufsteigt – diese Handlung wird Zimzum Bet genannt. Und dadurch, dass Malchut zur Bina aufsteigt, schränkt sie die Bina ein, sie überträgt ihre Eigenschaften auf die Bina. Und dann wird dieser Zustand so genannt, dass man nur diesen Teil benutzt, das ist, was wir hatten, diesen Zustand haben wir Katnut genannt.

Und danach haben wir gesagt, dass durch Licht, durch die Reschimot Dalet/Gimel, Malchut, die in der Bina war, wieder an ihren Ort herabgestiegen ist. Und dann, wenn sie herabsteigt.. wenn sie aufsteigt – ich will hier denken, dass sie aufsteigt –, also hier befindet sich Malchut, Malchut, die aufsteigt, also befindet sich Malchut [hier], so steigt sie auf und befindet sich hier, sie befindet sich hier, die ganze Zeit hier, und jetzt steigt sie wieder herab. Aber ihr Abstieg ist nicht der gewöhnliche Abstieg, das ist durch das Zerbrechen, ja? Also bleibt sie in der Bina, in der Bina sind die Begrenzungen der Malchut und die Eigenschaften der Malchut geblieben, und auch Bina – wenngleich beim Zerbrechen – steigt also zur Malchut herab. Was heißt beim Zerbrechen? Dass Bina ihre edlen Eigenschaften verliert und zur Malchut herabsteigt. Also befindet sich jetzt Malchut in der Bina, und hier befindet sich Bina in der Malchut. Zerbrechen, und das ist ein Aufstieg durch Zimzum Bet.

Das ist, was wir heute gelernt haben, dass durch Zimzum Bet Malchut zur Bina aufgestiegen ist, in die Bina, in die Eigenschaften des Schöpfers, ihre Eigenschaften hineingebracht hat, und durch das Zerbrechen ist Bina zur Malchut herabgestiegen und hat in die Malchut ihre Eigenschaften hineingebracht, einstweilen zwar verdorben, aber das ist es, worüber wir gesprochen haben, über diese ..., die zwischen ... eintritt. 79:04

Von hier haben wir nach dem Zerbrechen die Hoffnung, dass das Geschöpf zur Endkorrektur kommt. (Zeichnung) Dass es wirklich einmal einen Zustand gibt, in dem wir [die] Wurzel haben, Bchina Alef, Bet, Gimel, Dalet. Dass Bchina Dalet eine Einschränkung gemacht hat und sich danach mithilfe des Massach füllen kann, und wir haben gesprochen, wie sich Bchina Dalet offenbar mithilfe des Massach füllt. Wie, sagen wir, der Parzuf Galgalta, wie füllt er sich? Bis zu seinem Tabur – unterhalb des Tabur de Galgalta kann sich gar nichts ausbreiten. Das heißt, diese Malchut de Ejn Sof wird immer leer sein, das ist [das] Sof (siehe Zeichnung), das ist ihr Sof, das ist dasselbe. Also wie kann man diese leeren Gefäße einmal füllen? Nur durch das Zerbrechen. Durch das Zerbrechen wird es einen Zustand geben, in dem hier Eigenschaften der Bina eintreten, und dann wird man diesen Ort korrigieren können, sodass er wirklich wie die Eigenschaften der Bina ist, und es wird die Endkorrektur sein. Wenn es das Zerbrechen der Gefäße nicht gegeben hätte, hätte es niemals unterhalb des Tabur de Galgalta Licht geben können, das heißt, Malchut de Ejn Sof würde sich niemals füllen.

Bis hierher – Minute 01:21:02

Teil 5

01:21:11 Fragen? Ja.

81:15 Schüler: ... was ist ... diese?

Rav: [Ich] kann [es] nicht sagen, ich werde euch verwirren. Hast du ein bisschen gelernt?

Schüler: Nein.

Rav: Wenn nicht – wenn du ein bisschen gelernt hättest, dann würde ich dir sagen, dass ich Angst habe, [dich] zu verwirren. Es gibt dort vier Ausbreitungen von oben nach unten, der Rosh de Aba we Ima mit ihrer Ausbreitung, der Rückzug der Eynaim de Aba we Ima, das Or de ISHSuT, und der Rosh de Daat – es gibt dort vieles drinnen zur Zeit des Zerbrechens der Gefäße. Also haben wir insgesamt acht Ausbreitungen von oben nach unten. Denn wir lernen, dass das Licht, das das Gefäß zerbricht, Keter, Aba we Ima, SoN durchläuft und bis zum Sium durchgeht. Also durchläuft es auf diese Weise achtmal. Und weil in dieser ganzen Entwicklung Malchut beteiligt ist, deshalb heißt es acht Könige, vom Wort Malchut. Könige [kommt] vom Wort Malchut, das heißt acht Ausbreitungen, an denen Malchut beteiligt ist, und deshalb zerbrechen sie. Das nennt man die acht Könige, die gestorben sind, das ist [das], was in der Tora geschrieben steht, dass sie im Land Edom waren. Und der letzte, der war, ist nicht zerbrochen, das ist schon ... die Welt Azilut, über die wir danach sprechen werden. Für all diese Dinge gibt es klare Andeutungen in der Tora – nicht [nur] Andeutungen, es steht wirklich geschrieben, man muss nur dieselben Dinge sehen.

Ja, noch [etwas]?

83:02 Schüler: Warum steigt Malchut zur Bina auf?

Rav: Wir haben gesprochen, Malchut ist durch Zimzum Bet zur Bina aufgestiegen, weil die Reschimot Dalet/Gimel, die die Nekudot de SaG von NeHJ de Galgalta erhalten haben, keinen Massach auf sich hatten. Um dem Licht nicht zu erlauben, sich unterhalb der Parssa auszubreiten, unterhalb der Gefäße des Empfangens, steigt Malchut zur Bina auf und hält dort das Licht an.

Was war noch, ja?

Schüler: Ist das Zerbrechen der Gefäße eine Vorbereitung auf das Zerbrechen der Tafeln?

Rav: Wie?

Schüler: Das Zerbrechen der Gefäße – ist das eine Vorbereitung auf das Zerbrechen der Tafeln ...?

Rav: Ich will nicht über ... das Bewahren der Tafeln sprechen, das..

Schüler: ...

Rav: Ja, das heißt, alle Brüche haben denselben Grund und denselben Prozess, und sie ähneln einander, nur auf verschiedenen Ebenen. Auch das Zerbrechen des Ersten und Zweiten Tempels, und all die Dinge, die beim Abstieg der Stufen von oben nach unten passiert sind, sicher das Zerbrechen [bei] der Sünde des Baums der Erkenntnis.

Schüler: Also gibt es acht Brüche im Verlauf ...?

Rav: Nein, hier sind diese acht Brüche [eigentlich] ein Bruch, das nennt man so, das ist schon ein innerer Prozess. Das war's. Es ist nicht [so, dass es] acht Brüche [sind], bei denen es für jeden einzelnen einen Gedanken und eine Absicht und ein Verlangen und eine Entscheidung gab. Nein, es war eine Entscheidung, und danach ist es in acht Ausbreitungen geschehen, eine nach der anderen, das ist wie eine Art Kettenreaktion. Über das Halten der Halachot und die Tempel und all das werden wir danach sprechen. Das [ist], wenn wir zur Welt Azilut kommen, dann werden wir sehen, wo sich das dort befindet und warum das passiert ist und was als Folge in unserer Welt [geschieht] und was das Ergebnis all dieser Dinge bis zu unseren Tagen ist, und worum wir uns kümmern müssen, das zu sehen und zu tun. Das werden wir danach sehen, einstweilen sprechen wir nur über Dinge, die sehr hoch über uns sind, das sind Wurzeln der Wurzeln für uns.

Ja.

85:23 Schüler: Wie lange [dauert es], falls wir den Stoff gut wiederholen können, [bis] wir danach verstehen können, wie sich das praktisch (in der Halacha umgesetzt) ausdrückt?

Rav: Was heißt praktisch (in der Halacha umgesetzt)? ... Halachot oder was?

Schüler: Nicht Halachot.

Rav: Gott bewahre, sondern was?

Schüler: Wie [kann] man das mehr fühlen, die Dinge fühlen, sie verstehen?

Rav: Die Dinge zu fühlen ... oder ich habe angefangen zu reden... Die Dinge zu fühlen ist möglich, ich werde nicht lügen, das steht im Vorwort zum Talmud Eser haSefirot, (Oren, finde mir, wo genau das ist, die drei bis fünf Jahre) drei bis fünf Jahre, das ist die Spanne, die Baal HaSulam einem Menschen gibt, der wirklich Verlangen und Tatkraft gibt. Ich sage nicht, dass es einfach so ist, dass du von jetzt an einfach wartest, schön. Die Stoppuhr gestartet, das hilft nicht. Sondern man muss arbeiten, und was heißt arbeiten? Ein paar Stunden am Tag lernen, verbunden sein, eh?

Schüler: Jeden Tag?

Schüler: Muss man [es] kombinieren? Nach dem, was ich verstanden habe, ist die Art des Lernens hier die, dass es ein Umgebendes Licht auf den Menschen wirkt, wenn ich richtig verstanden habe.

Rav: Wenn du aus dem richtigen Buch lernst – was heißt richtig? Es gab viele Kabbalisten, warum lernen wir ausgerechnet aus den Büchern, sagen wir, dieses letzten Kabbalisten, Rav Yehuda Ashlag? Zunächst einmal ist er unserer Generation nahe, er hat speziell für unsere Generation geschrieben, seine Bücher wurden als Lehrbücher geschrieben. Es gibt viele große Kabbalisten, die vielleicht größer waren als er, wir wissen es nicht, aber sie haben nicht für die Menschen geschrieben, die sich ebenfalls erheben wollen, sie haben es für andere geschrieben, ebenfalls für Kabbalisten oder für sich selbst, verstehst du, er hat es ausgerechnet für mich geschrieben. Das heißt, seine Bücher sind dazu bestimmt, mit ihrer Hilfe durchaus dieses Umgebende Licht heranzuziehen. Das ist das eine.

Das zweite: Während du lernst, musst du in einer Gruppe lernen, allein geht es nicht. Allein wirst du nicht genug Kraft und genug Verlangen haben, um das Umgebende Licht heranzuziehen, stell dir vor. Dieses Umgebende Licht, was wir gelernt haben, dass es – ja, wir haben so gelernt, dass es hier das allgemeine Verlangen gibt (Zeichnung), das „Seele" genannt wird, in der Seele gibt es etwas, das „Punkt" genannt wird, und das Umgebende Licht wirkt auf diesen Punkt, das Umgebende Licht wirkt auf diesen Punkt. 88:04

Jetzt, wenn es hier außer diesem noch, sagen wir, fünfzig Seelen gibt, dann hast du das Umgebende Licht mal fünfzig, und ich habe gesagt, dass es nicht mal fünfzig ist, das ist viel mehr, denn damit es fünfzig Seelen zusammen gibt, denn damit es fünfzig Seelen zusammen gibt, musst du dein Ego annullieren, um dich mit allen zu verbinden, also ist die Stärke des Verlangens, das du aktivierst, und die Anstrengung viel größer, das heißt, das ist nicht das Umgebende Licht mal fünfzig, das ist noch mal die Anstrengung. (Wie schreibt man Anstrengung [Jegia], ich weiß nicht,

Schüler: He, Jud, Gimel, Jud, Ajin, He.

Rav: Das Ajin muss am Ende sein, Ajin am Ende. So?

Schüler: Ja.

Rav: Schön. Es hilft nicht, ich kann es mir nicht merken, was soll man machen. Das war's, verstehst du? Also wenn du mit noch fünfzig [Leuten] sitzt, verstärkst du dieses Umgebende Licht wirklich erheblich. Sagen wir, wenn du allein zu Errungenschaften kommen würdest in, sagen wir.. nu sagen wir zweitausend Jahren, dreitausend Jahren, dann kannst du mit der Gruppe in etwa zwei, drei Jahren dorthin kommen. Ich sage, ich übertreibe nicht. Ja, zwischen zweitausend und zwei Jahren, ich übertreibe nicht. Jetzt, und außerdem die Anleitung, die Anleitung – ohne sie geht es nicht, denn du musst in einen Zustand kommen, in dem du nicht weißt, was er ist, in Schritten zu gehen, bei denen du bei keinem einzigen Schritt weißt, ob er richtig ist oder nicht, du hast nichts zu prüfen.

Ja.

89:59 Schüler: Kann eine Situation entstehen, in der ein Mensch in dieser Gruppe mit dem verehrten Rav lernt, ein Jahr, anderthalb Jahre lang, und immer noch nicht das Wesentliche damit verbindet.. das Halten von Geboten wie Schabbat? Verstehen Sie mich? Kann so eine Situation entstehen, dass ein Mensch sozusagen mit Ihnen lernt und die Halachot ausführt, die Halachot des Schabbat-Haltens, sagen wir, er..

Rav: Was hat das mit dem Halten des Schabbat zu tun?

Schüler: Wieso hat das damit zu tun? Wirkt das Licht nicht auf..?

Rav: Lass die Lichter, du..

Schüler: Ich verstehe nicht, was man lernt.

Rav: Du verstehst nicht, also wirst du lernen. Du wirst lernen, also wirst du es in anderthalb Jahren nicht halten, nicht schlimm, wir werden sehen. Wir reden darüber, wie man von hier in die spirituelle Welt aufsteigt. Wenn man dafür etwas in dieser Welt tun muss, sagen wir, wie wir jetzt gelernt haben, man muss auf den Rav hören, man muss aus besonderen Büchern lernen und sich mit den Freunden in der Gruppe verbinden, das ist uns schon klar, dass wir das brauchen werden. Wenn wir noch ein paar Dinge tun müssen, kann es sein, dass wir [sie] brauchen werden, ich sage nicht, dass nicht. Aber noch einmal, all das muss nur unter der Bedingung sein, dass du es tust, um die Spiritualität zu erreichen, und nicht einfach hier anzufangen.. zu keinem Zweck.

Jetzt siehst du, schau, was er im Vorwort zum Talmud Eser haSefirot schreibt. Ich habe noch einmal gesagt, das Vorwort.. der Talmud Eser haSefirot ist unser hauptsächliches Lehrbuch in der Kabbala, das sind sechs solche Bände, viel Stoff, über zweitausend Seiten. Also sagt er so, ja, also sagt er, dass geschrieben steht: „Ich habe mich angestrengt und gefunden – glaube es." Und wie kann es sein.. und wie kann es sein, dass, sagen wir, sich ein Mensch sogar anstrengt und nicht findet, das heißt nicht in die Spiritualität eintritt? Also sagt er, es kann sein, dass er zwar die Menge der Anstrengung erfüllt hat, das heißt eine Reihe von Stunden gelernt hat, wie wir lernen, aber er war nachlässig bei der Qualität der Anstrengung, das heißt, dass er während der Beschäftigung mit dem Lernen nicht seinen Sinn und sein Herz darauf gerichtet hat, dieses Leuchten heranzuziehen, dieses Umgebende Licht, das Glauben in das Herz des Menschen bringt. Glaube wird das Licht genannt, das hierher kommen muss, das wird Glaube genannt. Das war's, aber überall sagt er, dass nein, das wollte ich nicht sagen, nu, es steht drei oder fünf Jahre.

Schüler: Seite 8, Spalte a, Zeile soundso.

Rav: O, wenn ihr euch noch innerhalb von fünf Jahren befindet, ... oder Rabbi Jossi kurz hier am Anfang ist.. ja, oder drei Jahre nach den Worten von Rabbi Jossi, dann müsst ihr noch ergänzen. Kurz gesagt, eine Zeit lang wirst du lernen, das Lernen dort zeige ich dir zu Hause, ich habe jetzt einfach nicht die Nerven dafür. Man muss zwei Seiten lesen, um zu verstehen, worum es geht, aber sie sagen, dass bis zu drei Jahre sogar reichen, um die Spiritualität zu erreichen. Was heißt die Spiritualität [zu erreichen]? Ein Kabbalist zu sein. Ein Bursche wie du.

93:41 Schüler: Und was wird mir das geben?

Rav: Was wird das geben? Ich weiß nicht, wozu bist du gekommen? Überallhin, wohin du gehst, weißt du, wozu du gehst, hierher bist du gekommen, ohne zu fragen? Was es gibt, sage ich dir. Was passiert mit einem Menschen, der den Machsom überschreitet? Was ist Machsom? Wir haben (Zeichnung) Ejn Sof, Adam Kadmon, Azilut, Brija, Yezira, Assija, die Welten, danach gibt es den Machsom, und diese Welt. Ein Mensch, der den Machsom überschreitet, was passiert für ihn? Was passiert? Zunächst einmal, dass wir uns hier in diesem Zustand befinden – ich zeichne den Körper, aber das ist gemeint, wir [beziehen uns] auf die Seele, sagen wir das Herz. Was wir machen, machen wir in unserem Herzen, durch unser Herz gehen allerlei Verlangen, diese Verlangen steigen nach oben, steigen nach oben, treten hier in einen Mechanismus ein, der – egal, ein Betriebssystem [heißt], und steigen nach unten zu uns herab.

Und.. das heißt, das ist unsere Reaktion, und das ist die Lenkung, die Lenkung über uns. Was passiert, ist, dass wir keine Verbindung zwischen dem einen und dem anderen haben, wir wissen nicht, wie man das Höhere System so betreibt, dass es uns gut geht. Ich mache heute irgendeine Sache, denke, Gedanken, es braucht keine Taten, dass ich eine Flasche bewege oder eine Maschine bewege oder irgendwelche Dinge in dieser Welt mache, wir reden über Verlangen, wir reden über Gedanken. Ich aktiviere jetzt mein ganzes Ich als Reaktion auf allerlei Dinge, die mir passieren, die in mich eintreten, und ich weiß nicht, ob ich sie auf die richtige Weise aktiviere. Und morgen, als Folge davon – morgen kann in einem Augenblick sein, egal wann –, bekomme ich von oben Feedback, und man lässt ein paar Schläge auf mich herab, und ich weiß nicht, wofür. So sehr, dass ich nicht weiß, dass ich jeden Tag Schläge bekomme und nichts daraus lerne. Du hast das in deinem Leben auch schon gespürt. Also was, warum ist das so? Warum gibt man mir nicht, warum hat man aus mir etwas noch Schlimmeres als einen Hund gemacht? Dass ich jeden Tag Schläge bekomme, [und] je mehr die ganze Menschheit fortschreitet, [desto] schlimmer wird es jeden Tag mehr und mehr, und niemand auf der Welt ist froh und glücklich, niemand.

Außer du nimmst einen Trip, dann kannst du dich ein bisschen beruhigen, aber so, auf logische, rationale, realistische Weise, nein. Warum? Weil wir nicht wissen, wie dieser Mechanismus wirkt, wie ich auf ihn einwirke, damit er nur gute Dinge auf mich zurückwirkt. Also zunächst einmal, wenn du in die Spiritualität eintrittst, verstehst du ihn schon in etwas, ein wenig, nicht gleich völlig. Aber ein wenig kannst du ihn verstehen, demgemäß fängst du schon an, dich selbst zu korrigieren. Bevor du eintrittst, bist du wirklich blind, du weißt nicht, was morgen sein wird, keiner von uns weiß es. Hier weißt du nicht nur, was dir morgen passieren wird, hier planst du dein Morgen.

Noch einmal, du fängst an zu verstehen, dass, wenn du das mit der Absicht tust, jemandem zu schaden oder irgendwie etwas, das umgekehrt auf dich wirkt, und so weiter, aber du siehst es, also willst du schon nicht mehr. Das heißt, diese Maschine wirkt aus allerlei Richtungen auf dich, auf eine solche Weise, die dich korrigiert, damit du gute Dinge auch für dich selbst und für andere tust. Und mit Verlangen tust du das schon, weil du ein richtiges und gutes Ergebnis siehst. Es ist nicht so, dass du glauben musst, dass es sich lohnt, ein braves Kind zu sein, du siehst den Gewinn wirklich vor den Augen. Nicht nur den Gewinn siehst du – weil es oben keine Zeit gibt, siehst du die Dinge, die sozusagen schon in unserer Welt passieren, wenngleich man sie im Körper anders und später spürt. Das heißt, hier gibt es die Sache, dass du in eine völlig andere Stufe der Lebendigkeit eintrittst.

Schüler: Kann man andere korrigieren?

Rav: Auch, sicher. Andere korrigieren, ja. Das ist eine der Aufgaben, die der Kabbalist bekommt, und entsprechend.. jeder bekommt seine Aufgabe, also versteht er, was er tun muss. Das heißt, zunächst einmal wirst du schon Herr über dein Leben. Außerdem, dass du nach oben übergehst, siehst du vor dir und bis ins Ejn Sof Stufen, auf denen du aufsteigen musst, bis zum besten Ort der Vollkommenheit und Ewigkeit. Und jedes Mal, wenn du etwas tust, siehst du auf eine Weise.. du trittst in einen Ort ein, wo du anfängst, alles zu sehen, du fängst an zu herrschen.

100:01 Schüler: Was ist in deiner Macht und was ist nicht in deiner Macht?

Rav: In deiner Macht [ist] alles in dem Maße, wie du einen Massach hast. In dem Maße, wie du einen Massach hast.

Schüler: All die Katastrophen, die passieren..

Rav: Moment, Moment, Moment, lass, lass, lass, bevor du [zu Ende] hörst, fragst du schon, in dem Maße, wie du einen Massach hast, übernimmst du das Kommando über die ganze Wirklichkeit anstelle des Schöpfers, ganz einfach. Und dann fängst du an zu verstehen, dass die Katastrophen, die anderen passieren, keine Katastrophen sind, das sind Korrekturen. Das sind Korrekturen, nur spüren die Menschen sie einstweilen als Katastrophen, aber ohne diese Richtungen, ohne die.. sagen wir, wie soll man sagen? [Ohne] diese Korrekturen, die diese Katastrophen [sind und die] die Menschen zur Entwicklung drängen, wäre es überhaupt unmöglich gewesen, dieses Vieh als Mensch zur Endkorrektur zu bewegen, unmöglich. Wenn wir dir jetzt ein gutes und ruhiges Leben geben würden, wärst du schlimmer als jedes Vieh. Du weißt es, ja? Stimmst du dem zu oder nicht? Willst du das nicht hören? Aber du hörst [es]. So [machen] wir.. wir hören es nicht einmal.

Schüler: Also sagst du, dass es eine Persönliche Vorsehung gibt?

Rav: Ich sage [es] nicht, so ist es. Sicher, und dadurch, dass du aufsteigst und siehst, dann wirst du diese Vorsehung rechtfertigen, und dann wirst du Gerechter genannt. Gerechter ist der, der die Vorsehung rechtfertigt, aber bevor du aufsteigst, wirst du sie immer verfluchen, das ist auch klar, denn was du bekommst, sind nur Schläge, aber Schläge bekommst du, weil man will, dass du aufsteigst.

Schüler: Also lässt man dir keine Wahl.

Rav: Man lässt keine Wahl, sicher lässt man [keine], wo hast du in deinem Leben eine Wahl gesehen? Sag mir, das ganze Leben, das du durchlaufen hast, siehst du, dass du es durchlaufen hast, oder hat man dich [hindurch]gebracht? Hast du selbst etwas auf absichtliche Weise getan?

Gut, Leute, ich bitte euch, wiederholt den Stoff, wir sind heute durch – das ist das fünfte oder sechste Mal?

Schüler: Das sechste.

Rav: Das sechste.

(Ende des Unterrichts)