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Morgenlektion 16.06.2025 - Rav Dr. Michael Laitman - Nach Bearbeitung
Alles wird durch die Kraft des Gebets erreicht - Ausgewählte Auszüge aus den Quellen
Sprecher: Lektion zum Thema "Alles wird durch die Kraft des Gebets erreicht" - Ausgewählte Auszüge aus den Quellen, Auszug Nummer 11.
"Es gibt kein Licht ohne Gefäß, keine Erfüllung ohne Mangel", deshalb muss der Mensch zuerst einen Mangel erlangen. Das heißt, er muss spüren, dass es ihm an diesem Gefäß namens „Verlangen zu geben“ mangelt. Und was das Gefühl betrifft, so ist es unmöglich, einen Mangel zu spüren, wenn man nicht weiß, was man verliert, wenn man nicht das Gefäß besitzt, das "Verlangen zu geben" genannt wird. Deshalb obliegt es dem Menschen, Selbstprüfung zu üben, um zu erkennen, was der Grund dafür ist, dass er kein Verlangen zu geben hat.
Entsprechend dem Ausmaß des Verlustes empfindet er in diesem Maße Schmerz und Leid. Und wenn er einen wahren Mangel hat, das heißt, wenn er bereits aus tiefem Herzen zum Schöpfer beten kann über das, was ihm fehlt – nämlich die Kraft, zum Nutzen des Schöpfers zu arbeiten – dann, wenn er das Gefäß hat, also einen wahren Mangel, ist dies der wahre Zeitpunkt, zu dem sein Gebet erhört wird. Und er erhält Hilfe von oben, wie unsere Weisen sagten: „Wer kommt, um rein zu werden, dem wird geholfen.". (Rabash. Artikel 29 "Was bedeutet „Dem Kummer entsprechend ist die Belohnung“?'" 1987)
Wir befinden uns schon eine Weile in der Vorbereitung, und es lohnt sich für uns, auch diesmal darin zu vertiefen, dass wir uns verbunden fühlen, sowohl untereinander als auch mit dem Schöpfer, dass alles zu Einem wird. Und bis zu welchem Grad zu Einem? Dass wir keinen Unterschied fühlen zwischen dem, was ich denke und weiß, verstehe und fühle, und unserem gesamten Weltkli, sondern dass wirklich alles Eins ist.
Damit wir dieses Kli haben, müssen wir unseren Mangel organisieren, wie geschrieben steht "Es gibt kein Licht ohne Kli, keine Füllung ohne Mangel". Dass dieser Mangel nach dem Kontakt mit dem Schöpfer, nach dem ich mich sehne, bei mir der Hauptsächliche sei, der Große, der mich erfasst, mich erfüllt, sich in mir ganz offenbart. Wir suchen ihn nur, wo er ist, entdecken ihn, bis zu dem Grad, dass ich in mir nur einen Mangel danach fühle, nur einen Mangel nach dem Kontakt mit dem Schöpfer.
Gemäß diesem Mangel werden sich in mir sicher alle möglichen Worte des Gebets erwecken, meiner Beziehung zum Kontakt mit dem Schöpfer, und dann wird gemäß dem Mangel die Füllung kommen, wird sich die Füllung offenbaren. Das Licht offenbart sich nur in einem Kli, das für es von derselben Stufe vorbereitet ist. Aber auf jeder einzelnen Stufe gibt es Mangel und Licht, Mangel und Licht. So können wir von Stufe zu Stufe voranschreiten.
Frage: Der Mensch wurde mit dem Willen zu empfangen erschaffen. Woher kann er in sich einen Willen zu geben entdecken oder erlangen?
Dadurch, dass er hört, was der Schöpfer ihm sagt, sich bemüht zu hören, sich dafür anstrengt, dann kommt schon dadurch die Fähigkeit zu ihm, zuzuhören und zu hören.
Sprecher: Lesen wir nochmals Auszug Nummer 11.
"Es gibt kein Licht ohne Gefäß, keine Erfüllung ohne Mangel", deshalb muss der Mensch zuerst einen Mangel erlangen. Das heißt, er muss spüren, dass es ihm an diesem Gefäß namens „Verlangen zu geben“ mangelt. Und was das Gefühl betrifft, so ist es unmöglich, einen Mangel zu spüren, wenn man nicht weiß, was man verliert, wenn man nicht das Gefäß besitzt, das "Verlangen zu geben" genannt wird. Deshalb obliegt es dem Menschen, Selbstprüfung zu üben, um zu erkennen, was der Grund dafür ist, dass er kein Verlangen zu geben hat.
Entsprechend dem Ausmaß des Verlustes empfindet er in diesem Maße Schmerz und Leid. Und wenn er einen wahren Mangel hat, das heißt, wenn er bereits aus tiefem Herzen zum Schöpfer beten kann über das, was ihm fehlt – nämlich die Kraft, zum Nutzen des Schöpfers zu arbeiten – dann, wenn er das Gefäß hat, also einen wahren Mangel, ist dies der wahre Zeitpunkt, zu dem sein Gebet erhört wird. Und er erhält Hilfe von oben, wie unsere Weisen sagten: „Wer kommt, um rein zu werden, dem wird geholfen.". (Rabash. Artikel 29 "Was bedeutet „Dem Kummer entsprechend ist die Belohnung“?'" 1987)
Frage: Der Mensch wurde mit dem Willen zu empfangen erschaffen, wie kann er das in einen Willen zu geben verwandeln?
Dadurch, dass er eine Beziehung zu jemandem durch den Willen zu empfangen hat, dann kann er ihn in einen Willen zu geben verwandeln. Das hängt einzig und allein von seiner Vorbereitung ab, von seiner Entscheidung.
Frage: Sie sagten, dass wir uns in der Vorbereitung befinden, und wir müssen uns in die Vorbereitung vertiefen, bis wir uns als Eins fühlen, dass es keinen Unterschied gibt zwischen dem, was ich fühle, und dem, was das Weltkli fühlt. Wie gelangt man zu einem Zustand, dass es keinen Unterschied gibt zwischen dem, was ich fühle, und dem, was das ganze Weltkli fühlt?
Wenn du aus deinem egoistischen Willen herausgehst, und du nur deine Berechnung mit dem Schöpfer hast, in einem solchen Fall fühlst du dich nicht als Einzelner, als Einsamer in etwas, sondern du fühlst dich als existierend, kraftvoll und fähig, etwas für das Weltkli auszuführen. Durch dieses Weltkli fühlt auch der Schöpfer, was du allen wünschst. Es ergibt sich, dass deine Beziehung zum ganzen Weltkli und deine Beziehung zum Schöpfer zu Einem werden, die Beziehung, die von dir ausgeht, und dann kommt alles zu einer einheitlichen, gemeinsamen Verbindung.
Frage: Wir als Zehner denken darüber nach, wie wir unser Gebet gestalten sollen, ob wir es ändern oder so lassen sollen, wie es ist. Heute fügt jeder Freund während der Morgenlektion einen Teil von dem, was er fühlt, zum Gebet hinzu, daraus stellen wir unser Gebet für den Tagesverlauf zusammen. Empfehlen Sie einen anderen Stil des Gebets im Zehner?
Man kann ein- oder zweimal pro Woche ein persönliches Gebet von jedem machen. Danach kann man darüber sprechen, diese Gebete vergleichen, sie zu einer Formel bringen, zu einem Ziel, und das kann Fortschritt bringen.
Frage: Im Artikel steht geschrieben, dass unser Mangel davon abhängt, in welchem Maß wir den Verlust davon fühlen, dass wir nicht den Willen zu geben haben. Aber wenn wir von Anfang an keinen solchen Willen hatten, wie kann man dann den Verlust fühlen?
Wenn ihr das fühlen wollt, wenn ihr ihn wiederherstellen wollt, dann werdet ihr fühlen. Dann werdet ihr fühlen, werdet in euch aus eurem Inneren diesen Willen erwecken, und werdet ihn verwirklichen wollen.
Frage: Ich hörte, dass Sie über die Tiefe der Verbindung sprachen, die Tiefe der Beziehung. Was muss der Mensch tun, um diese Tiefe zu erlangen? Und ist die Tiefe der Beziehung mit dem Schöpfer dasselbe wie die Tiefe der Beziehung mit den Freunden?
Die Tiefe der Verbindung fühlen wir in dem Maße, wie wir uns darin befinden, und in demselben Maße können wir das zum Schöpfer übertragen. Dann werden wir in dieser Welle zusammen mit Ihm zur gleichen Zeit sein, wir als Empfangende und Er als Gebender.
Sprecher: Auszug Nummer 12.
"Der einzige Weg, um einen Mangel zu erlangen – nämlich den Mangel am Willen zu geben –, besteht einzig und allein im Gebet. Das Gebet ist das vermittelnde Element zwischen dem Menschen und dem Mangel.
Das heißt: Man betet zum Schöpfer, dass Er einem etwas gebe, das einem nicht fehlt – nämlich, dass einem eben dieser Mangel fehlt. Daraus folgt, dass das Kli, das „Mangel“ genannt wird, ein Mangel in Bezug auf das Gefühl ist, was bedeutet, dass er seinen Mangel nicht spürt.
Und das Gebet ist, dass der Schöpfer ihm das Licht geben wird, das die Füllung seines Mangels ist. Deshalb folgt daraus, dass die Füllung ein Mangel ist. Er hat also keine andere Wahl, als den Schöpfer zu bitten, ihm einen Mangel zu geben, und das ist es, was das Kli mit dem Licht verbindet.". (Rabash. Artikel 22 "Wenn eine Frau befruchtet" 1986)
Frage: Wie verändert sich in jedem Zustand, den wir durchlaufen, unser Mangel? Was ist die Handlung, die wir tun müssen, damit unser Mangel wächst?
Die Handlung ist einfach, sich zu bemühen, sich auf dieselbe Welle auszurichten, in die wir alle eintreten müssen, und dann werden wir fühlen, wie der Schöpfer sich an uns wendet, und wie Er uns Sein Gefühl senden will, Sein Wissen.
Frage: Wenn der Mensch es nicht schafft, die Arbeit zu tun, dann wird der Mangel sehr klar. Wie kann man in der Arbeit sein, sodass wir die ganze Zeit diesen Mangel fühlen, und nicht nur, wenn wir nicht erfolgreich sind?
Das hängt davon ab, wie sehr wir berücksichtigen, was der Schöpfer uns geben will, was Er uns sendet. Deshalb lohnt es sich für uns, die ganze Zeit im Gefühl des Mangels nach den Worten des Schöpfers zu sein, nach dem, was Er uns sagen will, nach dem Gefühl des Schöpfers, und dann wird es kommen.
Frage: Sie gaben den Rat, zweimal pro Woche ein persönliches Gebet zu machen. Was bedeutet ein persönliches Gebet, das wir danach vergleichen können, analysieren können?
Das ist nicht wichtig, macht es, wie ihr könnt. Innerhalb einiger Tage werden wir wieder zur Verbindung unserer Wellen zurückkehren, unserer Herzen, und dann werden wir darüber sprechen.
Frage: Was verliert der Mensch, wenn er kein Kli hat, das Wille zu geben genannt wird?
Wenn der Mensch keinen Willen zu geben hat, dann ist sein ganzer Wille dem Willen des Schöpfers entgegengesetzt, und dann ist er nicht fähig, in Verbindung mit dem Schöpfer zu sein. Wenn er aber einen Willen zu geben hat, dann richtet er sich sowohl darauf aus zu empfangen als auch zu geben, dem Schöpfer zurückzugeben. Deshalb lohnt es sich für uns, darüber nachzudenken, wie wir zum Willen zu geben voranschreiten.
Frage: Er schreibt "Es ergibt sich, dass er keinen anderen Rat hat, als zum Schöpfer zu beten, dass Er ihm einen Mangel gibt. Und das ist das Verbindende zwischen dem Kli und dem Licht". Wie halten wir in einem Zustand durch, in dem wir uns die ganze Zeit im Mangel befinden? Denn unsere Natur will die ganze Zeit Füllung.
Das ist richtig. Aber ich muss mir vorstellen, dass das Gefühl des Mangels die Füllung ist, und dann werde ich mich erfüllt fühlen. Warum? Weil ich mich auf das Gefühl vorbereite, auf eine solche Form, in der der Schöpfer sich offenbaren kann, und dann werde ich Ihn fühlen. So wird es tatsächlich einen Zustand geben, den ich will, das heißt, das wird das Kli sein.
Frage: Kann man sagen, dass das Geschöpf dem Schöpfer ähnlich wird nicht an dem Ort, wo es empfängt, und nicht an dem Ort, wo es gibt, sondern an dem Ort, wo es weder empfangen noch geben kann, und in der Machtlosigkeit geschieht diese Sache, die nicht einmal im Licht erscheint?
Wenn der Mensch fühlt, dass er weder empfangen noch geben kann, dann lohnt es sich für ihn, sich zu annullieren und sich den Menschen in der Gruppe anzuschließen, und dann wird er mit ihnen trotzdem in etwas dem Schöpfer näherkommen. Danach kann er daraus auch der Gebende sein.
Frage: Was ist wichtiger oder tiefer, Empfangen um zu geben, oder mein Leiden aus meiner Unfähigkeit zu geben ohne Empfangen?
Leiden sind kein Ziel, und überhaupt haben wir keinen solchen Willen zu leiden. Wir müssen uns bemühen, im Gefühl der Gabe an den Schöpfer zu sein, von Ihm alles zu empfangen, was Er will, dass wir von Ihm empfangen, und Ihm alles zu geben, was wir denken, dass wir Ihm geben können, Ihm übermitteln können.
Frage: Sie sagten, dass wir mit dem Schöpfer auf derselben Welle sein sollen. Was ist diese Welle, die der Schöpfer uns übermitteln will?
Einander und dem Schöpfer zu geben. Darin wollen wir sein.
Frage: Wenn man den ganzen Tag nach dem Mangel zur Gabe bittet, wie fühlen wir, dass das die Gabe ist, dass wir genug gegeben haben und den Schöpfer nicht daran hindern, Seine Arbeit zu tun?
Wir können uns eine Mutter vorstellen, die ihrem Baby geben will, wie zufrieden sie ist, dass es auch von sich aus seinen Mangel nach dem entdeckt, was sie für es vorbereitet hat. Und dann gibt es zwischen ihnen nichts, was die Verbindung verschließt, im Gegenteil, sie freut sich, dass sie einen Mangel hat, ihm zu geben, und dass es einen Mangel hat, von ihr zu empfangen.
Frage: Ich hörte, dass Sie sagten "sich bemühen, uns auf dieselbe Welle auszurichten, in die wir alle eintreten müssen, und dann werden wir fühlen, wie der Schöpfer sich an uns wendet". Wie richtet sich die Gruppe auf dieselbe Welle aus, gibt es irgendeine Technik, inneres Zuhören, Frage oder Schreiben, wie macht man das?
Man bemüht sich, sich zu verbinden und dem Schöpfer näher zu sein, dadurch dass Er bei uns wie eine Adresse wird, zu der wir gelangen wollen, und dann geschieht es.
Frage: Wie hängt der Ort, von dem aus wir ein Gebet erheben, mit der Kraft des Gebets zusammen? Gestern fuhren nach dem Wunsch einer unserer Freundinnen von Bnei Baruch einige der Freunde zu einem bestimmten Ort, wir alle erhoben ein Gebet und wir alle fühlten es.
So soll es sein.
Frage: Ich hörte, dass es keine Bedeutung für einen bestimmten Ort gibt, für Steine, aber sie fuhren zum Grab von Gerechten, und dort fühlten sie alle zusammen.
Das ist richtig. Erstens ist es ein besonderer Ort, und zweitens wolltet ihr das, ihr fühltet in diesem Moment, dass eure Willen sich miteinander verbinden, sich nicht widersprechen, sondern im Gegenteil, einander ergänzen. Wenn ihr euch in solcher Form mit all euren Willen verhaltet, dann wird bei euch ein solcher vereinter Wille herauskommen, dass ihr sicher auf den Schöpfer einwirken werdet.
Frage: Momentan befinden sich die meisten von uns in körperlicher Angst. Kann man aus körperlicher Angst einen spirituellen Mangel aufbauen?
Ja, sicher kann man das. Die körperliche Angst soll uns zu spiritueller Angst erwecken. So wie wir uns jetzt in einem negativen spirituellen Gefühl befinden, so wollen wir dadurch zu einem positiven spirituellen Gefühl gelangen. Das Gefühl des Mangels werden wir spirituell fühlen, und dadurch werden wir auch fühlen, wie sehr uns ein Kli dafür fehlt. Durch dieses Kli werden wir zum spirituellen Mangel gelangen - dass mir fehlt, mich mit allen Freunden und Freundinnen zu einem Willen zu verbinden, wodurch wir zum Schöpfer gelangen können.
Frage: Das Empfangen erweckt manchmal ein Gefühl der Scham, egal ob von den Freunden oder vom Schöpfer, und manchmal nimmt man es als selbstverständlich an. Welcher Zustand von beiden ist richtiger?
Es gibt keinen solchen Zustand, dass wir über irgendeinen Willen sagen können, dass wir ihn nicht brauchen, oder über irgendeinen Zustand, dass wir einen besseren Zustand haben, sondern wir müssen immer gemäß dem Vergleich sehen. Das heißt, je stärker der Wille ist, desto mehr wird er uns zum Willen zu geben ziehen. Und dann werden wir erfolgreich sein.
Frage: Kann der Mensch mit einem allgemeinen Mangel im Willen zu empfangen arbeiten und diesen allgemeinen Mangel nehmen und ihn umwandeln, mit ihm in Richtung eines Mangels zur Gabe arbeiten?
Nein. Er muss zuerst diesen Willen verlassen, und dann kann er von ihm die Form der Gabe empfangen.
Frage: Ich hörte, dass es sehr wichtig ist, die ganze Zeit im Mangel nach dem Gefühl des Schöpfers zu sein. Wie sorgen wir die ganze Zeit für ein Gefühl des Mangels nach dem Schöpfer?
Wenn wir alle, in meiner Gruppe, auf das Gefühl des Schöpfers ausgerichtet sein wollen, dann befinde ich mich sicher auch darin, werde fühlen, dass mir das fehlt.
Frage: Worin soll sich das in der Verbindung zwischen uns ausdrücken, dass wir diesen Mangel innerhalb des Zehners fühlen wollen?
Dadurch, dass jeder fühlt, dass es ihm fehlt. Die Hauptsache ist, ob wir unsere Mängel verbinden können.
Frage: Wie hängt das Gebet für den Mangel mit der Verbindung mit dem Schöpfer zusammen, die wir aufrechterhalten können?
Noch vor dem Gebet können wir das aufrechterhalten. Wenn wir unseren Mangel nicht fallen lassen, das heißt vergessen, sondern die ganze Zeit mit ihm verbunden sein werden, dann können wir ihn erlangen, ihn verwirklichen.
Frage: Manchmal gibt es Zustände, in denen ein Mensch ein gewisses Maß an Verbindung erreicht hat und dann ist er satt, fühlt Füllung. Wie erneuert man den Mangel schnell?
Den Mangel zu erneuern ist manchmal ein großes Problem. Wir können nicht aus dem Mangel herausgehen, den wir empfangen haben, und so müssen wir fortfahren. Wenn wir solche Übungen zwischen allen Freunden machen, eine gewisse Richtung im Denken bekommen, in der Berechnung, und alle von ihm Unterstützung erhalten, dann ist das gut, das ist wie eine Füllung. Und dann können wir mit dieser Kraft, die sich füllt, unsere Willen erfüllt, handeln.
Frage: Ich hörte, dass Sie sagten, dass wir uns verbunden fühlen werden, sowohl untereinander als auch mit dem Schöpfer, alles wird zu Einem. Was ist die Bedeutung, wie wird die Verbindung zu den Freunden und zum Schöpfer zu Einem?
Wir erheben uns über unseren Willen zu empfangen zum Willen zu geben, und wir verbinden uns mit dem Willen zu geben des Schöpfers, und so werden wir in jeden einzelnen Willen zu geben eingeschlossen, der in der Wirklichkeit existiert. Auf diesen Willen richten wir ihn zur Gabe an den Schöpfer aus.
Frage: Im Auszug steht geschrieben: "Der einzige Rat, einen Mangel zu erlangen, dass ihm ein Mangel zu geben fehlt, ist nur durch Gebet." Warum kann man gerade nur durch Gebet einen Mangel zu geben erlangen, warum reicht nicht die Morgenlektion oder Verbreitung?
Morgenlektion oder Verbreitung ist kein Mangel an sich. Das sind Handlungen.
Frage: Nur Gebet.
Gebet kann ein Faktor sein, aber das ist schon eine Stufe. Denn das Gebet selbst geht aus dem Mangel im Menschen hervor. Wenn ein Mensch den Mangel nicht als Gebet fühlt, das von ihm zum Schöpfer ausgeht, dann wirkt es zwischenzeitlich nicht so sehr.
Frage: Am Anfang der Lektion hörte ich, dass Sie sagten, dass es auf jeder einzelnen Stufe Mangel und Licht gibt, Mangel und Licht. Und auch im Beispiel, das Sie mit der Mutter und dem Baby gaben - das Baby will, und die Mutter ist zufrieden, aber es gibt ein Gefühl, dass der Mangel eigentlich vom Licht kommt, nicht von mir. Erweckt der Schöpfer oder der Mangel?
Ja, der Schöpfer erweckt. Und darüber sprechen wir, wie wir im Schöpfer einen Willen erwecken können, uns zu geben.
Frage: Also der Mangel, der von uns kommt, ist er eigentlich ein gewisses Gefühl des Mangels des Schöpfers?
Ja.
Frage: Müssen wir nur in Momenten beten, in denen wir fühlen, dass das Gebet hervorbricht, oder dreimal am Tag, wie es uns die Kabbalisten hinterlassen haben? Was bedeutet es eigentlich, sich im Gebet zu überwinden?
Sich im Gebet zu überwinden bedeutet, sich zu solchen Mängeln zu überwinden, in denen ich daran denke, dem Schöpfer zu geben, was ich normalerweise nicht habe.
Frage: Und ist das etwas, das ich in jedem Moment suchen soll, dass es in mir sei, oder wie die Kabbalisten sagten, dreimal am Tag, also dreimal am Tag halte ich an und tue das? Ich versuche, diese Mechanik zu verstehen.
Die Mechanik ist einfach: in der Richtung des Mangels zum Schöpfer zu sein, mich zu bemühen, Ihm zu geben, so viel ich kann, in Handlungen, die ich als auch für mich notwendige Handlungen fühlen werde, und dann werden auf diese Weise ich und Er wie ein Kli. Sowohl zu geben als auch zu empfangen.
Frage: Und das soll ich die ganze Zeit versuchen zu tun, oder in bestimmten Momenten, solche Höhepunkte zu suchen?
Wünschenswert ist die ganze Zeit.
Frage: Wie funktioniert die Einbeziehung der Mängel?
Die Einbeziehung der Mängel beruht auf der Einbeziehung der Willen, sodass jeder, der irgendeinen Mangel fühlt, und wenn er mit seinem Mangel eine positive Veränderung gegenüber den Geschöpfen bewirken will, dann will er sich mit allen Willen der Geschöpfe verbinden und sie in eine Richtung ziehen, zum Schöpfer. Und dementsprechend wird ihm das geschehen.
Frage: Wir wissen, dass unser Mangel nach der Eigenschaft der Gabe und Anhaftung an den Schöpfer sein soll. Aber wie erreicht man, dass das ein wahrer Mangel wird, um wirklich aus der Tiefe des Herzens zum Schöpfer zu sprechen?
Je mehr wir darin beharren, werden wir von Mal zu Mal fühlen, dass unser Wille immer stärker wird und mehr umfasst.
Frage: Wie kann man fühlen, dass die Schläge des Schöpfers in Barmherzigkeit sind?
Man muss mehr und mehr arbeiten, und dann wirst du langsam beginnen zu fühlen, dass die Schläge des Schöpfers immer aus Seiner Liebe hervorkommen und in Barmherzigkeit auf dich gerichtet sind.
Frage: Den Mangel aufrechtzuerhalten erfordert manchmal eine sehr große Anstrengung. Was ist der Wert der inneren Anstrengung, den Mangel aufrechtzuerhalten?
Ich will nur in einem Mangel zum Schöpfer sein, und mehr interessiert mich nicht. Und dann befinde ich mich in Seinem Mangel, und zusammen mit Seinem Mangel fließe ich vorwärts.
Frage: Bedeutet es, im Mangel durchzuhalten, dem Schöpfer zu geben?
Es hängt davon ab, über welchen Mangel du sprichst.
Frage: Mangel, Ihn zu fühlen, Ihm zu geben.
Ja, und dann werden der Mangel, Ihm zu geben, und der Mangel, Ihn zu fühlen, zu einem Mangel.
Frage: Wie kann man als Zehner vorwärts durchbrechen, wenn sich die ganze Zeit das Böse im Zehner offenbart?
Dann müssen alle zusammen dagegen überwinden, bis wir diese böse Neigung korrigieren. Und wenn jeder darauf achtet, gut, richtig und schön mit dem Zehner verbunden zu sein, dann wird er fühlen, wie viel leichter es ihm fällt, an Gabe zu denken.
Frage: Sie sagten, dass wir uns danach sehnen sollen, dem Schöpfer im Zehner zu geben. Wie unterscheidet man, wo wir vom Schöpfer empfangen und wo wir Handlungen der Gabe tun?
Gemäß dem, wie ihr versteht, so werdet ihr handeln. Das wird euch trotzdem zur richtigen Verbindung zwischen euch zum Schöpfer bringen.
Frage: Wie kann der Mensch sowohl im Mangel zum Schöpfer sein als auch zur gleichen Zeit sich unterwerfen und sich bedingungslos annullieren?
Weil er noch keine gesunde Verbindung hat, in der er sich sowohl nach dem Schöpfer sehnt, auch von Ihm empfangen will und auch Ihm geben will. Er hat noch keine Verbindungen, die in einer solchen Wirklichkeit existieren, und dann befindet er sich im Mangel, im Gefühl des Mangels.
Frage: Wenn ich für die Verbindung mit dem Freund bete, wie wichtig ist es, sich vorzustellen, dass auch der Freund für die Verbindung mit mir betet?
Das ist wichtig. Was soll ich dir sagen, denk darüber nach, und du wirst danach sehen, wie sehr dein Gedanke die andere Seite erweckt.
Frage: Wie gelangt man dazu, sich im Mangel des Schöpfers zu erkennen?
Wie gelangt man dazu? Man muss daran arbeiten, immer tiefer darin zu vertiefen, einen Mangel zu suchen, womit wir dem Schöpfer geben können.
(Ende der Lektion)