01 - 02 Juni 2006

Zohar for All. Introduction of The Book of Zohar

Zohar for All. Introduction of The Book of Zohar

1. Juni 2006

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Vorabend des Wochenfestes 5766

„Artikel in der Nacht der Braut" („Lilja deKalla") („Einführung in das Buch Sohar" aus dem „Buch Sohar")

Transkript der Lektion vom Vorabend des Wochenfestes, 01.06.2006

Bis Minute 00:59:01

Gut, wie immer.. wie immer lesen wir einen Artikel, so wie es bei den Kabbalisten über Generationen üblich war, den Artikel „Lilja deKalla", Nacht der Braut. Den haben alle, denke ich, ja?

Welche Absichten man haben sollte, das verstehen alle. Trotzdem will ich daran erinnern:

Wir lernen aus den Artikeln von Baal HaSulam und aus allerlei anderen Artikeln, dass die Bedingung zum Empfangen der Tora die Bürgschaft (Arwut) ist. Ein einziges Kli. Dazu kommt man, nachdem man Ägypten durchquert hat, also durch das Wachsen des Willens zu empfangen. Wenn der Wille zu empfangen schon im Menschen wächst und er fühlt, wie sehr er ihn nicht ertragen kann und unbedingt vor ihm fliehen muss, dann ist er bereit, sich von ihm zu lösen. Und das nennt man, dass er bereit ist zum Auszug aus Ägypten. Und dann durchläuft man noch zehn Plagen, und nach dem Prozess kommt man zum Auszug aus Ägypten.

Wenn man zum Auszug aus Ägypten kommt, durch die Flucht vor dem Willen zu empfangen, vor dem Ego des Menschen, und sich davon entfernt – das sind drei Tage, das ist „Hefsek" (Unterbrechung), wie wir es lernen. Beim Verschwinden des Parzuf haben wir gelernt, was die Hefsek von drei Stufen ist: die erste Stufe; die zweite Stufe, wo man noch fällt, das Or Choser fällt herab und erneuert das Reshimo; und die dritte Stufe, da gibt es schon keine Verbindung mehr zwischen der dritten und der ersten Stufe. Und wenn man sich so über drei Stufen entfernt, dann kommt man dazu, dass man zum Berg Sinai gelangt. Das heißt, man steht abgetrennt vom Willen zu empfangen, und er befindet sich einem gegenüber, und dann sind diejenigen, die verstehen, dass sie ihn überwinden müssen, in der Lage, sich mit ihm auseinanderzusetzen.

Und hier gibt es die Bedingung – ein Kli zu bauen, das man „Arwut" (Bürgschaft) nennt. Ein allgemeines Kli, das kleinste Maß, das uns ein Beispiel gibt für das Kli von Adam HaRishon. Danach ist klar, dass die Arbeit aus diesem ersten Kli kommt, das das Empfangen der Tora verdient hat, das kleinste Licht, das sie dort am Stand des Berges Sinai empfangen haben. Danach muss man arbeiten und es vergrößern, und das vergrößert sich auch durch vierzig Tage, vierzig Jahre in der Wüste. Dann vergrößert man diese Lichter zu Mochin de Chaja.

Wir müssen also verstehen, dass wir uns in einem Zustand befinden, den wir nach Ast und Wurzel – Olam, Schana, Nefesch (Welt, Jahr, Seele) – so nennen: heute in der Nacht des Wochenfestes, entsprechend dem Stand am Berg Sinai. Und wir haben schon, irgendwie, aber gekostet, dass der Wille zu empfangen unser Feind ist. Und ihm gegenüber müssen wir uns jetzt miteinander verbinden. Denn das Kli zum Empfangen der Tora ist die Verbindung zwischen uns, ist die Verbindung zwischen uns. Und deshalb in dieser ganzen Lesung.. er nennt diejenigen, die an diesem Kli teilnehmen, „Tomche deKalla" (Stützen der Braut), diejenigen, die lernen, die teilnehmen und die Chuppa organisieren, die Erbauer der Chuppa. „Chuppa" nennt man Or Choser, das Licht, das leuchtet und die Chuppa baut, das sind diejenigen, die das Kli so bauen, dass das Licht leuchtet. Nun, gleich lesen wir.

Soweit wie möglich also, sich nicht von der richtigen Absicht zu trennen, dass wir nach Olam, Schana, Nefesch uns jetzt in einem Zustand befinden, der für die Offenbarung des Lichts der Tora bestimmt ist, für denjenigen, der wirklich darauf ausgerichtet ist.

Vorleser: „Artikel in der Nacht der Braut".

„125) 3) Rabbi Shimon hawa jativ welai b'oraita, 1) belilja 2) deKalla itchabrat beBaalah, dataninan kol inun chavraja deBnei Heichala deKalla, izztrichu behahi lilja, deKalla isdamnat lemehevei leJoma achra go 3) Chuppa beBaalah, lemehevei imah kol hahu lilja. Welemechdi imah betikuneha deIhi itTakanat, lemilei beOraita. miTora liNeviim umiNeviim liKtuvim, uweMidrashot dikraei, uweRazei dechochmata. Begin de'elen inun tikunin dilah 4) wetachshiteha. Weihi 5) we'olmateha alat wekajemet al rejshejhon, ueitTakanat behu wechadat behu kol hahu lilja. Uleyoma achra, la alat leChuppa ela behadiyhu, we'elen ikrun Bnei Chuppata. Wekejwan deAlat leChuppata, Kudsha Brich Hu shail aleihu umewarech lon, ume'ater lon be'atrah deKalla, sakaa chulkajhon."

Artikel „Der Sulam", „In der Nacht der Braut":

125) Rabbi Shimon saß und studierte die Tora in der Nacht, während die Braut, also Malchut, sich mit ihrem Mann vereinigt. In dieser Nacht, die nach dem Tag von Shawuot ist, muss die Braut mit ihrem Mann unter der Chuppa (Hochzeitsbaldachin) sein. Und alle Freunde, die man die „Söhne des Brautgemachs“ nennt, sollen in dieser Nacht – nach der die Braut an Shawuot mit ihrem Mann unter der Chuppa (Hochzeitsbaldachin) sein soll – die ganze Nacht bei ihr sein und sich mit ihr über die Korrekturen freuen, die durch sie an ihr vorgenommen werden. Und das bedeutet: sich mit der Tora zu beschäftigen, und nach der Tora mit den Propheten, und nach den Propheten mit den Schriften, und den Auslegungen der Schriften, und den Geheimnissen der Weisheit, denn das sind ihre Korrekturen und ihr Schmuck.

Und die Braut erscheint mit ihren Mägden und erhebt sich über ihre Häupter und wird um ihretwillen korrigiert und freut sich mit ihnen die ganze Nacht. Und am nächsten Tag, am Tag von Shawuot, geht sie nur mit ihnen zur Chuppa. Und sie, d. h. die Freunde, die sich die ganze Nacht mit der Tora beschäftigen, werden die Söhne der Chuppa genannt.

Dass „Braut" das allgemeine Kli ist, und „Söhne der Chuppa" diejenigen sind, die sich mit der Verbindung untereinander beschäftigen, die einzelnen Seelen, die sich miteinander verbinden wollen und das allgemeine Kli dazu bringen, wie eine Braut zu sein.

Und wenn sie sich der Chuppa nähert, erkundigt sich der Schöpfer nach ihnen und segnet sie und schmückt sie mit dem Schmuck der Braut. Glücklich ist ihr Los.

Erklärung der Dinge:"

Die Braut nennt man „Schechina" oder „allgemeines Kli", und die Seelen sind Teile von ihr. Das heißt, sie nicht als getrennt von ihr zu sehen – dass sie existiert und sie existieren. Nein, sondern sie sind Teil dieses Kli, das man „Braut" oder „Schechina" nennt.

Erläuterung: Es gibt zwei Interpretationen, die sich gegenseitig ergänzen.

  1. Die Tage des Exils werden „Nacht“ genannt, denn dies ist die Zeit der Verhüllung Seines Angesichts vor den Kindern Israels. Zu dieser Zeit herrschen all die Kräfte der Trennung über die Diener des Schöpfers. Und genau zu dieser Zeit verbindet sich die Braut mit ihrem Mann – durch Tora und Mizwot der Gerechten, die zu dieser Zeit „Bewahrer der Tora“ genannt werden.

All die erhabenen Stufen, genannt „Geheimnisse der Tora“ werden durch diese enthüllt, denn aus diesem Grund werden sie „diejenigen, welche diese machen“ genannt, denn sie machen anscheinend die Tora. Es folgt daraus, dass die Tage des Exils „Nacht“ genannt werden, in welcher die Braut sich mit ihrem Mann vereint. Und all die Freunde, welche als „Söhne des Brautgemachs“ bezeichnet werden, bewahren die Tora.

Nach der Erzählung sieht es so aus, als gäbe es eine Braut und die Stützenden, und sie bringen sie zur Chuppa, verursachen irgendwie dieses.. dieses Ereignis, dass es stattfindet. Aber so kommt es nach der Erzählung heraus. In Wahrheit sind sie es – sie bauen die Braut, die Schechina, dadurch dass.. man kann es auch anders sagen: Die Verlangen existieren sicher, aber was sie der Braut übergeben und wodurch sie die Braut stützen, das ist Massach und Or Choser. Deshalb kann man sagen, es gibt eine Braut, Malchut, Wille zu empfangen. Und die Braut befindet sich in der Galut, „Schechinta beGalutaa" (die Schechina in der Galut). Aber die Stützenden, das sind diejenigen, die ihr Or Choser aktivieren, ihre Massachim. Und diese Massachim, die sich gemeinsam mit der Braut verbinden, mit der Schechina, die in der Galut ist, bringen den neuen Zustand zustande, dass sie wie eine Braut sein wird. Bereit für die Paarung – das nennt man „Braut".

Nach dem Ende der Korrektur und der vollständigen Erlösung, wie gesagt wird: „Denn es wird einen Tag geben, der nur dem Ewigen bekannt ist, weder Tag noch Nacht, wenn zur Abendzeit Licht sein wird.“ Dies ist, warum geschrieben wurde, dass am nächsten Tag die Braut mit ihrem Mann unter der Chuppa sein soll, denn dann wird BoN wieder SaG sein, MaH wird AB sein und somit wird der nächste Tag als die neue Chuppa angesehen.

Zu dieser Zeit werden die Gerechten „Söhne der Chuppa“ genannt, die sich mit der Tora beschäftigen, in denen es keine Tat gibt, denn dann wird gesagt: „Und die Erde wird erfüllt sein mit der Erkenntnis des Ewigen.“ Und weil diese Gerechten, durch ihre guten Taten, aufgrund der Anziehungskraft der Furcht aus der Vergangenheit, BoN zu SaG erheben, so werden sie als diejenigen angesehen, welche diese neue Chuppa machen und das ist es, weshalb sie „Söhne der Chuppa“ genannt werden.

Gibt es Fragen? Ja.

Frage: Was heißt „Nacht"?

Rav: „Nacht" nennt man das Leuchten von Chochma ohne Or Chassadim, denn das ist die Finsternis. Wahr ist, es gibt keinen solchen Zustand, in dem kein Licht ist; das Licht befindet sich in absoluter Ruhe. Nur wenn das Licht keine Möglichkeit hat zu leuchten, also ohne Or Chochma, ohne Or Chassadim – wenn wir Or Chochma haben ohne Or Chassadim, dann nennt man das Finsternis, man fühlt es als Finsternis. Und je mehr Or Chochma da ist und je mehr Or Chassadim fehlt, desto finsterer wird es. Und das ist eigentlich die Wirklichkeit der Galut, dass der Massach zerbrochen ist und das Or Choser sich entfernt hat und nur das Or Yashar geblieben ist. Denn „Ich, HaWaYaH, habe Mich nicht verändert", und „gut und gutestuend, zu den Schlechten und den Guten", und „hört nie auf zu leuchten".

Sondern das Kli ist nicht in der Lage, und deshalb fühlt es.. auch das, es fühlt – das heißt: Was heißt es fühlt? Es befindet sich in Finsternis, und in dieser Finsternis gibt es alle möglichen Stufen. Es gibt Stufen in der Finsternis, die die niedrigsten sind, wo man in Bewusstlosigkeit von der Finsternis ist. Es gibt jemanden, der anfängt, an sich zu arbeiten, und entdeckt, dass ihm wirklich Gefäße des Gebens fehlen. Und dem entsprechend sieht er, dass er sich in Finsternis befindet, weil seine Finsternis schon Or Chochma ist, das ihm gegenüber steht, ohne Or Chassadim von seiner Seite. Und dann ist er damit nicht einverstanden, und es beginnt ein Kampf, und er sucht, wie und wodurch er die Massachim bauen kann. Und daraus kommt er zu dem Zustand, dass er Or de Chassadim erreicht, Or Choser. Und in dem Maß, in dem er Or Choser hat, leuchtet ihm schon Or Yashar, Or Chochma, und es fängt an, Licht zu werden.

Es kommt heraus, dass das Licht heute nur in dem Maß kommen kann, in dem es Chassadim gibt – Massach, Or Choser. Denn ohne das ist Or Chochma Finsternis, und mehr Finsternis als.. wenn da kein Or Chochma wäre. Wie in dem Gleichnis, das er uns erzählt, vom Hahn und der Fledermaus: Der Unterschied zwischen ihnen.. beide suchen Licht, aber der eine sucht Or Chochma, um mit Hilfe des Or Chassadim Or Chochma dem Schöpfer zu geben, und der andere sucht Or Chochma, weil es Or Chochma ist, Genüsse sozusagen. Deshalb sagt der Hahn zur Fledermaus, was für ein Licht hast du, du bist in Finsternis, du ernährst dich von Finsternis. „Mein Licht, mein Licht." Das ist der Unterschied.

Also „Lilja deKalla", das nennt man, dass sie diejenigen sind, die fühlen, dass ihnen Massach und Or Choser fehlen, Or Chassadim, die Absicht des Gebens, und sie arbeiten daran intensiv, und die ganze Zeit, in der sie arbeiten und sich darin befinden, nennt man die „Zeit der Galut". „Galut" nennt man nicht, dass das Geschöpf nicht versteht, wo es sich befindet, einfach existiert wie ein Tier. „Galut" nennt man, dass aus dem Geschöpf heraus, dass es erreicht, dass sein Zustand „Galut" genannt wird, vom Zustand des Gebens, der Dwekut mit dem Schöpfer. Und wenn es während der ganzen Zeit der Galut arbeitet, dann arbeitet es, um zum Geben zu kommen, zur Dwekut, zur Hashwaat haZura mit dem Schöpfer, das nennt man, dass es Anstrengungen macht, bis es genügend MaN hat, dass auf dieses MaN die höhere Kraft kommt und es korrigiert.

Und dieser Moment, in dem das Kli korrigiert wird, nennt man „Tag des Empfangens der Tora". Und dann all diese Anstrengungen, die die Kelim gemacht haben, sie heißen „Tomche deKalla", „Tomche deOraita", denn sie sind es, die das Kli bauen. Und dann wird in ihnen sicher das Or Yashar empfangen, der Bräutigam, der zu diesem Kli herabsteigt. Und dieses Kli heißt schon „Braut". Das heißt, der Wille zu empfangen war auch vorher schon da, nur war er in der Galut, ohne Absicht um zu geben. Und danach, durch die Tomchin deOraita, bekam er Massach und Or Choser, und dann wird die Schechinta beGalutaa zur heiligen Schechina. Das ist die ganze Geschichte.

Also könnt ihr daran auch das Thema Arwut mit anderen Worten anknüpfen, „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", das Zerbrechen von Adam HaRishon, das wir lernen, und noch viele andere Themen, die alle eigentlich zu diesem Stand dazugehören.

Gibt es weitere Fragen? Ja.

Frage: Was ist..., und was ist...?

Rav: „Chuppa" nennt man.. er wird es erklären, das nennt man Massach, Or Choser. So wie wir die Chuppa aufstellen, das ist ein Symbol, Chuppa, Sukka, kurz gesagt: Bedeckung, ja? Dass ich mich vor dem Schöpfer bedecke, vor dem Or Yashar, einen Massach mache, um mich mit Ihm in der Absicht zu geben gemäß der Hashwaat haZura zu verbinden. Das nennt man „Chuppa". Das ist dasselbe Prinzip wie Sukka. Eigentlich ist das das allgemeine Prinzip der Korrektur jedes einzelnen Kli, das.. wenn es nicht allumfassend ist, wenn es kein allgemeines Kli ist, wie bei Sukkot, wie bei der Chuppa, dann wird diese Bedeckung mit verschiedenen Namen und auf verschiedene andere Weisen erklärt, nicht wirklich als Bedeckung.

Ja.

Schüler: ... ... ... ...?

Rav: Warum verwendet man verschiedene Namen, um den Massach und das Or Choser zu beschreiben? Gemäß der Wirklichkeit des Kli, gemäß der Stufe des Kli. Die Korrektur ist umfassender, weniger, mehr partikulär. Und das ist alles, nur das.. nur darum geht es. Wir haben nichts außer dem Willen zu empfangen und seiner Korrektur, dem Hinzufügen der Absicht, der Verbindung der Absicht, ihn in der Absicht zu geben zu benutzen. Davon darf man nicht weglaufen, ihr müsst immer, was ihr lest, worüber ihr sprecht, die globalsten Dinge, die verwirrendsten oder die partikulärsten, das ist egal, von der ganzen Wirklichkeit, ihr müsst trotzdem zu den vier Bchinot oder zu den zehn Sefirot kommen, zum Zustand: Wille zu empfangen, mit dem Massach, mit dem Licht davor. Das ist es. Ohne dass du diese drei Komponenten in klarer Form hast in dem, was du lernst, weißt du einfach nicht, wo du dich befindest, und die Anstrengungen sind schade.

Ja.

Frage: Wenn es möglich ist, noch einmal die Verbindung und die Beziehung zwischen den Freunden und der Braut zu erklären.

Rav: Die Freunde.. die Verbindung zwischen den Freunden und der Braut ist einfach. Die Freunde bauen die Chuppa, Massach und Or Choser. Die Braut an sich, das ist der Wille zu empfangen, aber in dieser Form kann sie keine Braut sein, das ist einfach so etwas wie eine Frau. Was macht aus der Frau eine Braut? Dass sie bereit ist, sich mit dem Ehemann zu verbinden, in der Absicht zu geben. Diese Kräfte – um zu geben –, die dem Willen zu empfangen hinzugefügt werden.. der Wille zu empfangen hängt nicht von uns ab, wir machen mit ihm nichts, wir fügen ihm nur die Absicht „um zu geben" hinzu. Wer also dem allgemeinen Willen zu empfangen, dem zerbrochenen, dem in Adam HaRishon nach dem Zerbrechen, die richtige Absicht hinzufügt – den allgemeinen Massach von Adam HaRishon korrigiert –, wird „Bnei Heichala" (Söhne des Heichal) genannt, Sohn jener Chuppa, jenes Heichal, das dann gebaut wird. Das ist es. Heichal, das ist das allgemeine Kli, in dem dann schon das Licht leuchtet.

Ja.

Frage: Ich wollte wissen, ob es eigentlich auch eine Bedeutung gibt für diesen Tag, für dieses Datum von Schawuot, für das Fest..., oder ob es keine Verbindung gibt, ...

Rav: Wir haben mit euch das Thema des Kalenders noch nicht gelernt: zwölf Monate, dreizehn Monate, ein Zeitraum von siebzehn Jahren, Sonnenjahr, und das ganze.. überhaupt das gesamte Thema des Kalenders, Kalender nach Sonne und Mond, und der gemeinsame Kalender, der ist der Kalender der mittleren Linie, der Kalender der Juden. Vom Christentum, linke Linie, das ist der der Sonne. Vom Islam, rechte Linie, das ist der Mond.

Und das haben wir noch nicht gelernt, weil ich Angst habe, dass es uns noch nicht gelingt, das in einer solchen Weise zu verbinden, dass das Bild nicht vergegenständlicht wird, sondern dass es in richtiger Weise empfangen wird, spirituell. Das heißt, dass ein Mensch Körperlichkeit sieht, aber sie als Bekleidung sieht für die Menschen, die sie sehen, und er selbst sieht schon die Kräfte, Parzufim, Sefirot. Und das ist für ihn.. damit identifiziert er sich, und wenn er in Namen spricht, befindet er sich in diesem inneren Bild und kann über das äußere Bild sprechen, so wie die Menschen unserer Welt es sehen. Wenn wir also schon auf diese Weise sprechen können, dann werde ich es klären. Andernfalls ist es nicht zu unseren Gunsten, es entsteht Verwirrung, und im Gegenteil, wir bringen ein bisschen Spiritualität, die wir haben, dadurch zur Körperlichkeit herunter.

Man kann mehr und mehr Verbindungen zwischen Körperlichkeit und Spiritualität öffnen, aber nur unter der Bedingung, dass du in der Spiritualität bleibst und.. wie Galgalta und Ejnaim, und du fügst dazu Körperlichkeit hinzu, wie ACHaP de Alija, aber.. du fügst sie deinem spirituellen Bild hinzu. Aber wenn man mit dir anfängt, in körperlichen Worten zu sprechen, und du fällst mit ihnen in Körperlichkeit, aus dem Bild, das du einmal etwas spiritueller hattest, dann ist das kein Gewinn, das ist Verlust. Verstehst du. Dementsprechend müssen wir verstehen, dass nicht jede Sache.. obwohl ich gerne sprechen würde, ist es noch zu früh.

Nun. Ja.

Frage: Kann man noch einmal sagen, was sie korrigiert? Was korrigiert die..

Rav: Die Braut wird nur korrigiert durch die Söhne der Braut, Bnei Chuppata, Bnei Heichala, die „Lomde deOraita", „Tomchin deOraita" genannt werden. Das heißt, die Seelen, die den Massach korrigieren. Was nennt man „Seelen"? Die Seelen sind ja die Teile des zerbrochenen Massach, die fühlen – diese Verlangen, diese zerbrochenen Absichten –, sie fühlen, dass sie korrigiert werden wollen, und bitten um Korrektur. Und wenn sie korrigiert werden, korrigieren sie sich auf der Oberfläche des allgemeinen, umfassenden Verlangens, das man „Braut" nennt, und durch sie wird die Braut korrigiert.

Nochmal: Wir haben nichts außer dem Willen zu empfangen, ja? Wille zu empfangen, Massach und Licht davor. Der Wille zu empfangen bleibt, wie er war. Der Massach ist zerbrochen. Das Licht hat sich entfernt. Was heißt „es hat sich entfernt" – die Lichter entfernen sich nicht. Es wird nicht gefühlt, weil es niemanden gibt, der es offenbart. Nach Zimzum Alef muss es Or Choser geben, das Or Yashar offenbart, ja? Diese Teile dieses zerbrochenen Massach, die nennt man „Seelen". Wenn man sie korrigiert, korrigiert man den Massach. Das ist es. Und dann wird dieses Kli, das man „in der Galut" nennt, heilig. Was ist „heilig"? Die Eigenschaft der Bina, Geben.

Ja.

Frage: Wo ist das Licht hier im ganzen Bild?

Rav: Licht? Das Licht ist nicht offenbart, das Licht befindet sich außerhalb des Kli, wie man so sagt. Wie soll es sich offenbaren, wenn es kein Or Choser auf es gibt? Das Licht offenbart sich nach der Hashwaat haZura; es gibt keine Hashwaat haZura in einem Kli, das keinen Massach hat. Der Massach ist das ganze Maß der Angleichung.

Wir mit euch – nichts. In dem Maß, in dem wir den Punkt im Herzen haben, nennt man das, dass wir den Anfang eines Massach haben, einen „Nizoz" (Funken). Und dieser Anfang des Massach ist noch.. diese Absicht, die Absicht ist immer noch die in der Absicht zu empfangen. Wir müssen sie zur Absicht zu geben bringen. Aber alles in allem, wer sind wir? Wir sind die Teile des Massach, denn das Kli, also der Wille zu empfangen, ist Jesch meAjin, das existiert. Über ihn gibt es nicht viel zu reden, über das Verlangen selbst – es wird immer kleiner oder größer sein. Mach dir keine Sorgen darum, mach dir Sorgen um die Absicht.

Was ist mit euch? Ja.

Frage: Warum freuen sich die Freunde eigentlich über die Korrektur der Braut? Sie müssten sich darüber freuen, dass sie sich selbst korrigieren, das heißt..

Rav: Die Freunde freuen sich über die Korrektur der Braut und nicht über die Korrektur von sich selbst, weil sie die Braut bauen, um ihr die Möglichkeit zu geben, in der Absicht zu geben zu empfangen, und dadurch dem Bräutigam Nachat Ruach (Wohlgefallen) zu bereiten. Willst du mich testen, dass du solche Fragen stellst? Ich verstehe nicht, denn wie sonst kann man fragen? Warum freuen sie sich über die Korrektur der Braut – weil die Braut in der Absicht zu geben für den Bräutigam arbeitet, und nicht sie selbst. Was ist ein Massach so für sich? Ein Massach mit Awiut zusammen, der durch Siwug deHakaa in der Absicht zu geben empfängt – damit führen sie die Handlung des Gebens aus. Wer macht das? Die Frau, die Braut. Nach welchem Maß macht sie das? Nach der Größe des Bräutigams, nach der Größe des Bräutigams. Also was sie auch empfängt, das heißt bei ihr nicht Empfangen, denn sie empfängt, um Ihm zu geben.

Ja, ... .

Frage: Sind die Teile des Massach die Seelen Israels?

Rav: Die Teile des Massach nennt man die Seelen Israels, ja.

Ja.

Frage: Woher haben sie die Kraft, eine Korrektur zu machen, wenn sie die Tora noch nicht empfangen haben?

Rav: Die Tora, das nennt man das Licht, das zum Guten zurückbringt. Wenn du kein Verlangen hast, korrigiert zu werden, dann hast du nicht dieses Licht, dann hast du keine Tora. Um korrigiert zu werden, braucht man Licht. Damit das Licht kommt, braucht man Verlangen. Woher soll das Verlangen kommen? Aus der Umgebung. „Umgebung", das nennt man Bücher und Schreiber. Das heißt, Rav, Gruppe, Bücher – Lernen, daraus wird das Verlangen kommen. Nun, und die Arbeit des Menschen mit diesen drei Faktoren.

Machen wir weiter.

  1. Die Nacht von Shawuot wird genannt: „Die Nacht, in welcher sich die Braut mit ihrem Mann verbindet.“ Das ist so, weil es ihr am nächsten Tag bestimmt ist, mit ihrem Mann unter der Chuppa zu sein, am Tag von Shawuot, dem Tag des Empfangens der Tora.

Dies ist jedoch dasselbe wie die erste Erklärung, denn am Tag des Empfangens der Tora war bereits der Zustand der Endkorrektur, wie geschrieben steht: „Er wird den Tod für immer verschlingen und der Ewige, Gott, wird die Tränen von allen Gesichtern abwischen.“

In der Tora gibt es zwei Dinge. Es gibt zuerst das Licht, das zum Guten zurückbringt, das ist das korrigierende Licht. Und weiter, das füllende Licht, die Füllung, die man „Etin" und „Pekudin" nennt. „Ratschläge" nennt man das, womit man die Kelim korrigiert. Und „Pekudin", Befehle, Einlagen, dass das Licht schon da ist und bereit, sich im Kli einzukleiden – es kommt und kleidet sich ein. Deshalb verwendet er sicher den Begriff Tora, einfach das höhere Licht, jedes Mal mit demselben Namen „Tora", ja? Aber man muss unterscheiden, von welcher Wirkung des höheren Lichts er spricht – ob korrigierend oder füllend. Aber das Licht selbst ist ein einfaches Licht, es hat überhaupt nichts, weder Chassadim noch Chochma noch NaRaNCHaY, und es korrigiert nicht und füllt nicht. Es ist Licht. Sondern das Kli, je nach dem Maß seines Mangels, will sich korrigieren, will sich füllen, um zu geben – wieder kommt der Wille zu empfangen, wieder muss man ihn korrigieren, wird zur linken Linie geworfen, geht danach zur rechten, will durch den Chessed korrigiert werden, und so weiter.

Das heißt, das Kli.. das Kli klärt sich selbst und versteht, was ihm fehlt, und entsprechend verlangt es vom Licht Korrektur und empfängt sie. Ja? Ähnlich, sagen wir, einem Säugling: Was er auch will, tausendundeine Sache, alles bekommt er von der Mutter. Das ist es. Also ist für ihn die Mutter eine Schokoladenfabrik und eine Eiscremefabrik, und alles ist die Mutter. Je nachdem, was er will, dort hat er alles. Genauso das Licht – wir haben nichts außer.. es gibt die höhere Kraft, was wir auch wollen, wenn das auf dem Weg der Korrektur ist, auf den Stufen der Korrektur, dann werden wir von Ihm empfangen.

Es ist wie die Weisen den Vers „Auf die Tafeln gemeißelt“ interpretieren; lies nicht charut (gemeißelt), sondern cherut (Freiheit), denn die Freiheit vom Todesengel ist gekommen. Aber, durch die Sünde [der Anbetung] des [goldenen] Kalbes, haben sie (die Söhne Israels) die Korrektur erneut verdorben. Daher ist der Tag des Empfangens der Tora dasselbe wie das Ende der Korrektur.

Es folgt, dass in der Nacht vor dem Empfangen der Tora all die Siwugim der Tage der Verhüllung in ihr geendet haben und aus diesem Grund wird diese Nacht als die Nacht angesehen, in der die Braut sich mit ihrem Mann verbindet und am Folgetag ist es ihr bestimmt, mit ihrem Mann unter der Chuppa zu sein.

Das heißt, die einzelnen Korrekturen, die der kleinen Massachim, und die Vorbereitungen aller Art für.., dass wir uns auf dem Weg zur Offenbarung befinden, zur großen Korrektur. Dass alle möglichen Stufen der Korrektur und des Verstehens und der Erkenntnis des Bösen, wo wir uns befinden, in welchem Maß es Nacht ist.. worin sie genau die Nacht ist – dass Nacht das ist, dass ich nicht in der Lage bin zu geben und zur Dwekut zu kommen, und nicht weil mir etwas fehlt, so oder so, was ich in all den Weisen meiner Arbeit verstehe, ja? Sondern erst wenn man wirklich an die Spitze kommt, wo nur ein Tropfen Dwekut fehlt und nichts außer dem, dann nennt man alle diese Klärungen „Nacht", die Jahre der Galut. Und wenn sie sich schon zu einem einzigen Mangel sammeln, nennt man das „Nacht der Braut". Und der Siwug findet am Morgen statt.

Das ist der Feiertag von Shawuot, an welchem das Ende der Korrektur und die Freiheit vom Todesengel ist, was die Zeit ist, in welcher die Gerechten, durch ihre guten Taten eine neue Chuppa für die Braut machen.

Es ist einfacher für mich die Klärung in der ersten Form fortzusetzen, und wer genau hinschaut, kann die Worte auf den Tag Shawuot übertragen, da es sich um dasselbe Thema handelt.

Warum? Weil.. in der ersten Erklärung ist es ihm bequemer, weil er den Leser hütet, ihn nicht mit Körperlichkeit zu verwirren. „Es ist ihm bequemer" – das ist nicht, dass es ihm bequemer ist, soweit er so spricht. Überhaupt – bequem und unbequem, also wegen dem wählst du? Was ist seine Absicht? Dass es bequemer ist, das ist für uns bequemer.

All diese Freunde, welche die Tora einhalten, werden „Söhne des Brautgemachs“ genannt. Sie müssen sich während der gesamten Nacht des Exils an die Heilige Shechina anhaften, welche „Braut“ genannt wird. Das ist so, weil dann, während der Tage des Exils, wird sie mithilfe derjenigen korrigiert, welche die Tora mit all diesen guten Taten einhalten und Tora und Mizwot durchführen, bis sie in Hinsicht auf „Gut und Böse“ gereinigt ist. Und sie wird jenen zur Verfügung, die sich mit der Tora beschäftigen, in denen es keine Tat gibt, denn alles ist nur gut, ohne jegliches Übel.

Daher müssen diejenigen, die die Tora bewahren – die Söhne des Brautgemachs – sich mit ihr über diese große Korrektur freuen, die durch sie an der Braut vorgenommen wurde, und sich mit ihr über die Korrekturen freuen, die an ihr vorgenommen werden, um sich mit der Tora zu beschäftigen, d. h. mit den Korrekturen, die vor uns liegen: von der Tora zu den Propheten, von den Propheten zu den Schriften, den Auslegungen der Texte und den Geheimnissen der Weisheit, was mit Freude geschehen muss.

Alles, was im Buch der Tora steht, von Bereshit bis Israel – das erste Wort in der Tora ist „Bereshit" und das letzte Wort in der Tora ist „Israel" –, das alles ist ein Prozess der Korrektur. „Tora" nennt man die Offenbarung des Lichts, das ganze Licht von Ejn Sof, das durch die Korrekturen offenbart wird, und diese Korrekturen sind markiert.. symbolisiert mit einem.. Symbol oder Zeichen, ja? Sie befinden sich in der Tora in Codes.. sagen wir es so, das sind Codes. Das.. ja. Und in der Tora gibt es nur einen Teil der Korrektur, es gibt noch Propheten und Schriften. In Wahrheit offenbaren sich Tora, Propheten und Schriften sicher nacheinander, so wie es heißt: Tora, Propheten, Schriften – aber auch da gibt es eine gewisse Überlappung, denn.. nun, darüber werden wir noch sprechen. Was ich also sagen wollte: Auch wenn man denkt, dass in der Tora alles endet – nein, denn die ganze Tora ist in den Siwugim geschrieben, in den Korrekturen der sechstausend Jahre. Und darüber hinaus muss man aufsteigen, dann gibt es schon.. dafür gibt es schon ein Symbol an den Stellen von Propheten und Schriften.

Es folgt daraus, dass all die Stufen und Verhüllungen der Geheimnisse der Tora, welche die Shechina für das Ende der Korrektur erheben, nur von denjenigen gemacht werden, welche die Tora während des Exils bewahren. Daher werden all die Stufen und Ebenen, die während des Exils hervorkommen „Die Korrekturen der Braut und ihr Schmuck“ genannt. Und weiter heißt es: von der Tora zu den Propheten, von den Propheten zu den Schriften, den Auslegungen der Texte und den Geheimnissen der Weisheit. Denn CHaGaT ist Tora; Nezach-Hod sind die Propheten; Malchut – die Heiligen Schriften; Mochin de WaK, welche sich zu ihr ausbreiten, das sind die Auslegungen der Texte und Mochin de GaR, die sich zu ihr ausbreiten sind die Geheimnisse der Weisheit. Das ist so, weil all diese Korrekturen sich bis zur Braut ausbreiten müssen in dieser Nacht, in der die Braut vervollständigt wird für das Ende der Korrektur, welches der Tag der Chuppa ist.

Das heißt, in der Vorbereitung müssen alle da sein, alle Korrekturen, obwohl sie danach eine nach der anderen offenbart werden. Auch die Nacht, das ist nicht – Nacht –, das eine einzige Handlung ist, sondern eine Ordnung der Vorbereitungen, die Zeit der Vorbereitung, wie man sagt. Und auch der Tag ist nicht eine einzige Handlung des Siwug. Eine einzige Handlung, das stimmt, dass der Tag anfängt, aber es gibt viele Korrekturen, wie wir auch an allen möglichen Stellen gelernt haben, dass das ACHaP nicht echt ist und danach echtes ACHaP, durch die Auferstehung der Toten, und bis man zum achten, neunten, zehnten Jahrtausend kommt. Und deshalb sind Tag und Nacht der Braut Handlungen, viele Handlungen, die aufeinander folgen.

„Und die Braut erscheint mit ihren Mägden und überragt ihre Häupter und wird von ihnen zurechtgewiesen und freut sich mit ihnen die ganze Nacht.“ Die Engel in den Kelim de Achoraim (Gefäße der Rückseite) von Malchut im ersten Zustand, werden „Dienstmägde der Shechina“ genannt. „Und sie ist über ihre Häupter erhaben“ – Die Shechina ist über die Häupter der Bewahrer der Tora erhaben, wie es heißt: „Und über meinem Haupt ist die Shechina des Schöpfers.“ Und mit ihr sind die Mägde, die ihr dienen. „Und sie freut sich mit ihnen“ – denn durch sie wird sie ständig korrigiert. Und deshalb heißt es: „Und sie freut sich mit ihnen die ganze Nacht“ – d. h. die ganze Zeit der Korrektur, die „Nacht“ genannt wird. „Und am nächsten Tag geht sie nur mit ihnen unter die Chuppa“ – d. h. am Tag der Endkorrektur, dem Tag der Chuppa, wird sie nur mit den Bewahrern der Tora unter die Chuppa gehen können, die sie vollständig gebildet und korrigiert haben, „von der Tora zu den Propheten, und von den Propheten zu den Schriften, und zu den Auslegungen der Schriften und zu den Geheimnissen der Weisheit“ – und deshalb werden sie „Söhne der Chuppa“ genannt.

Dass es nicht sein kann, dass wir den Willen zu empfangen einmal benutzen ohne diese Massachim, die sich miteinander zu einem einzigen großen Massach verbinden. Das ist es, dass alle diese Stützenden am Tag der Chuppa innerhalb der Braut sein müssen.

Es ist bekannt, dass das Ende der Korrektur nichts Neues mit sich bringen wird. Stattdessen werden durch das Höhere Licht von Atik Yomin all die MaN und MaD, all die Siwugim und die Stufen, die einst in der Zeit der 6000 Jahre hervorgekommen sind, sich in einem einzigen Siwug versammeln und in einer einzigen großen und wertvollen Stufe und dadurch wird alles korrigiert werden. Zu dieser Zeit wird die Braut unter die Chuppa gehen.

Und der Schöpfer fragt nach ihnen, nach jedem, der jemals MaN für einen Höheren Siwug erhoben hat, denn Er sitzt anscheinend und wartet auf alle von ihnen, um sie zu versammeln. Daher fragt und wartet Er auf jeden einzelnen. Und wenn sie einmal versammelt sind, dann ist der Siwug von Rav Pealim Mekabzeel vollbracht und Er segnet sie und krönt sie, das heißt, sie werden alle zusammen gesegnet und gekrönt. Und dann, am Ende der Korrektur, werden sie „der Schmuck der Braut“ genannt.

Nun, und was ist die Ordnung des Hervortretens der Korrekturen? Das ist nach dem Verdienst der Kelim. Väter, dann Söhne, dann das Volk, ja? Das heißt, von oben nach unten, gemäß den Reshimot, so kommen sie heraus, vom Feinen zum Groben, von der leichten Korrektur zur immer schwereren, härteren Korrektur, und so werden sie korrigiert. Deshalb darf man nicht fragen, wann meine Zeit und wann die Zeit meines Freundes ist, sondern jeder muss nur aufmerksam sein für das, was in ihm erwacht, und so viel wie möglich versuchen, die Handlungen des Gebens zum Licht zu bringen, die in ihm vielleicht schon erwachen.

Ja.

Frage: Welchen Prozess symbolisiert das, Chuppa? Das ist doch nicht die Endkorrektur.

Rav: Nein, es stimmt, dass die Chuppa die ganze Endkorrektur symbolisiert, denn die Chuppa ist ein Massach, du hast nichts mehr als einen Massach. Aber Massach.. das heißt, der Massach ist der Tag der Chuppa. Nacht – ohne Chuppa, Tag – mit Chuppa, das heißt mit dem Massach. Also bring alle Stufen der Galut in die Nacht und alle Stufen der Offenbarung und Korrektur und Vereinigung in den Tag. Und das ist alles, so sagen sie, es gibt nicht mehr als einen einzigen Tag vor dem Schöpfer, der nicht Tag und nicht Nacht ist, allumfassend.

Frage: Warum hast du dann gesagt, dass die Teile des Massach die Seelen der Bnei Israel sind, und das nicht alle Kelim sind?

Rav: „Israel", das nennt man Yashar-El (gerade zu El). Wer sich danach sehnt, dem Schöpfer zu geben, der wird „Israel" genannt, und er baut den Massach. Die Sehnsucht nach dem Schöpfer ist der Massach. Und dann setzt er sich darauf, gibt sich selbst hin als Seele – das nennt man Geben – auf der Oberfläche des großen Willens zu empfangen der Nukwa, der Braut, und so will er arbeiten. Am Anfang „gibt er seine Seele hin", wie man sagt, er wirft sich nieder, verbeugt sich, ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, auf der Oberfläche dieses Kli, als wäre er nicht da, und danach arbeitet er, indem er dort die gebende Kraft ist. Die „Braut" nennt man den zerbrochenen Adam HaRishon. Das ist nicht Braut, das heißt, damit es.. damit es Braut sei, ja? So ist es. Der zerbrochene Adam HaRishon. Wir müssen ihm alle Massachim auflegen, und dann wird dieser Adam HaRishon dem Schöpfer gegenüber „Braut" genannt. Manchmal wird er „Adam" genannt, manchmal „Frau", je nach der Funktion, das ist klar, ja? Das ist nicht.. in der Spiritualität benennen wir alles nach dem Zustand, nach der Funktion, nach der Handlung.

Ja.

Frage: Was ist dann „ihr Ehemann"?

Rav: Ihr Ehemann ist der Heilige, gepriesen sei Er, in eigener Person. Das höhere Licht, dessen Wille ist, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun – das wird dann „ihr Ehemann" genannt. Dadurch, dass Er sie korrigiert und füllt, dementsprechend wird Er so genannt, so heißt Er. Vorher nicht, es gibt keinen Ehemann ohne Frau, ja?

Frage: ... ... ...

Rav: Nein, nein. So ist es. Machen wir weiter.

Artikel „Der Sulam", „In der Nacht der Braut":

126) Rabbi Shimon sang mit seinen Freunden im Lied der Tora. Jeder erfand etwas Neues in der Tora; Rabbi Shimon war glücklich und mit ihm all seine Freunde. Rabbi Shimon sagte zu ihnen: „Meine Söhne, glücklich seid ihr, da morgen die Braut nur mit euch unter die Chuppa treten wird, denn all jene, die in dieser Nacht die Korrekturen der Braut vollziehen und sich an ihr erfreuen, werden aufgeschrieben und in das Buch der Erinnerung eingeschrieben, und der Schöpfer wird sie mit siebzig Segnungen und Kronen von der Höheren Welt segnen.

Erläuterung: Es steht geschrieben: „Du sagtest: ‚Es ist nutzlos, Gott zu dienen’…die Bösewichter sind nicht nur mehr geworden, sondern sie prüfen Gott auch und entfliehen. Denn die Gottesfürchtigen sprachen miteinander, der Ewige hörte zu und verstand, und ein Buch der Erinnerung wurde vor Ihm für diejenigen geschrieben, die den Ewigen fürchten und Seinen Namen ehren. ‚Sie werden Mir gehören‘ sprach der Herr der Heerscharen ‚an dem Tag, wo ich Abhilfe schaffe.‘“

Man sollte diese Worte verstehen. Als sie miteinander in solch verächtlichen Worten unter sich sprachen: „Es ist nutzlos Gott zu dienen, und was haben wir davon, Seine Führung zu beachten“, sprach der Prophet über sie: „Dann sprachen die Gottesfürchtigen miteinander.“

Dieses wurde vor Ihm in das Buch der Erinnerung eingeschrieben. Letztendlich wird ein großes Licht in allen Welten erscheinen, wenn der große Siwug von Atik Yomin, Rav Pealim Mekabzeel, erscheint. Dadurch wird jeder Körper aus Liebe umkehren, und es ist bekannt, dass die Sünden desjenigen, der mit „Umkehr aus Liebe“ belohnt wurde, zu Verdiensten wurden.

Das ist im Gegensatz zur dünnen Linie – nicht in Galgalta, sondern eine dünne Linie, viel weniger als die, auf die er in Galgalta hinweist –, denn man spricht vom ACHaP de Alija, einem nicht echten ACHaP, nicht Kelim des Empfangens, sondern dem, was man in die Kelim des Gebens einschließen kann. Das heißt, eine sehr, sehr kleine Korrektur, überhaupt nicht echt, die man korrigiert, die man macht, bis der große Siwug „Rav Pe'alim uMekabzeel" kommt, wo dann auf einen Schlag das ganze echte Kli, der ganze Wille zu empfangen, der erschaffen wurde, auch unter den Massach kommt.

Und das kann man sich vielleicht so einem Zustand vorstellen: Wir müssen an einer Million Tonnen von irgendetwas arbeiten, und man gibt uns nicht die Arbeit an dieser einen Million Tonnen, sondern an zehn Gramm. Und der Prozess, den wir an diesen zehn Gramm durchlaufen, das ist der Prozess, in dem wir über die Million Tonnen lernen, denn wir wollen die Million Tonnen nicht benutzen, dieses Lew haEwen, und wir verstehen die ganze Zeit, wie viel da ist, und wollen es trotzdem nicht.

Und dann ergibt sich, dass wir gerade in dem gestuften, langwierigen Prozess in der Lage sind, aus den zehn Gramm über die Millionen Tonnen zu lernen. Und es kommt heraus, dass wir die Arbeit an den zehn Gramm beenden, aber daraus eigentlich über die Million Tonnen gelernt haben. Und dann zeigt sich dieser Zustand, dass man schon Malchut von Zimzum Alef korrigieren kann, „Rav Pe'alim uMekabzeel". Das nennt man eine Handlung, die sich von oben offenbart, das große Licht, das auch das ganze Lew haEwen unter den Massach bringt, der dann gemacht wird, und dann gibt es ein vollständiges Kli, das der Schöpfer als Jesch meAjin erschaffen hat, mit dem Massach über dem ganzen Kli, und den großen Siwug, der „Rav Pe'alim uMekabzeel" genannt wird. Dieser Siwug ist eigentlich das Ergebnis aller kleinen Handlungen, die man vorher gemacht hat, an diesen zehn Gramm des Willens zu empfangen, und.. deshalb hat man „Rav Pe'alim uMekabzeel" verdient, dass das jetzt zusammenkommt und man zur Endkorrektur kommt. Anders ist das unmöglich.

Wir müssen noch klären, welches Verhältnis es zwischen dieser und jener Arbeit gibt, wofür ein solches Ergebnis kommt, ein solcher Bonus – was ist denn das, wenn man an etwas Kleinem arbeitet. Aber das ist es, was geschieht. Und die Klärungen sind Klärungen am Lew haEwen gerade, denn wir müssen nur ihn korrigieren, von Anfang an ist nur er der Korrektur gegeben. Aber in direkter Form sind wir nicht in der Lage, das Lew haEwen zu korrigieren, und deshalb korrigieren wir das, wovon Bina sich einschloss, und dann diese Stücke in Bina, diese kleinen Verlangen von Bina, von denen Bina sich einschloss, die korrigieren wir, und dementsprechend machen wir eine Art Projektion, diese Approximation auf das Lew haEwen, und entsprechend wird auch es durch uns korrigiert. Das ist es.

Das ist eine sehr feine und langwierige Handlung, dass am Ende das Geschöpf das Lew haEwen erkennt, dass es dadurch, dass es nicht in der Lage ist, es zu korrigieren, es doch korrigiert. Warum? Weil es nicht einfach so ist, dass es nicht in der Lage ist, es zu korrigieren. Es gibt im Geschöpf etwas, das vom Lew haEwen eingeschlossen wurde, dass Bina vom Lew haEwen eingeschlossen wurde, eine Art Demonstration sagen wir, und das Lew haEwen blieb draußen. Aber jedes Mal, wenn man sich mit dieser Demonstration vom Lew haEwen beschäftigt, verzichtet man auf ein gewisses Stück vom Lew haEwen, das sich gegenüber dem Geschöpf offenbart, und an dieser Demonstration arbeitet und korrigiert man, und daraus kommt man wirklich zum Verstehen, was dieses Stück ist, „der Stein, den die Bauleute verworfen haben", und dann erwirbt man dafür einen Massach.

Das ist eine sehr besondere Sache, dass wir in direkter Form, wenn es Jesch meAjin ist, nichts machen können, denn kein Gefangener kann sich selbst aus dem Gefängnis befreien, wie soll ich mich selbst korrigieren, wenn ich in dieser Natur bin? Also löse ich mich von dieser Natur ab zu Bina, und in Bina baue ich so etwas wie.., dass ich die Eigenschaften der Bina erwerbe und aus den Eigenschaften der Bina schaue, auf das, was sich.. auf das Lew haEwen, das sich ein wenig in Bina eingeschlossen hat. Dann schaue ich auf dieses Lew haEwen wie ein Schöpfer, der auf das Geschöpf schaut. Und dann ergibt sich, dass ich es auf diese Weise erwerbe. Da gibt es viele Dinge, die.. wirklich ein Wunder ist die Idee selbst, wie ein Geschöpf zu einem Zustand kommen kann, dass es sich selbst lernt, seine Wurzeln, und zum Verstehen des Ziels seiner Schöpfung kommt, das vor ihm liegt, dass es nur ein Ergebnis daraus ist. Was wir aus unserem Lernen verstehen, dass ein Ergebnis nie eine Wurzel sein kann. Und hier doch, dadurch wird es zur Wurzel.

Bis Minute 00:59:01