Tägliche Lektion16. zář 2026(Morning)

Part 1 Lesson on the topic of "Memorial Day for Rav Baruch Shalom Halevi Ashlag (Rabash)" (03.10.2019)

Lesson on the topic of "Memorial Day for Rav Baruch Shalom Halevi Ashlag (Rabash)" (03.10.2019)

16. zář 2026

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Rohfassung ohne endgültige Korrektur. Fehler möglich.

Ausgewählte Auszüge zum Jahrestag des Hinscheidens von Rabash,
Rav Baruch Shalom HaLevi Ashlag

Vorleser: In unserer heutigen Lektion lernen wir ausgewählte Auszüge aus den Quellen zum Jahrestag des Hinscheidens von Rabash, Rav Baruch Shalom HaLevi Ashlag. Sie sind eingeladen, unsere Website „Kabbala laAm", kab.co.il, zu besuchen. Dort finden Sie die Quellen, die wir hier lernen, und können uns auch Fragen schicken. Ausgewählte Fragen zu den Themen der Lektion werden hier gestellt.

Rav: Wir versinken nicht in Erinnerungen, und wir begehen nicht den Tag seines Hinscheidens, wie es bei denen üblich ist, die fern von der Wahrheit sind. Wir nehmen diesen Tag einfach als ein zusätzliches Zeichen, uns noch mehr mit unserer Wurzel zu verbinden, ihr anzuhaften oder uns ihr zumindest anzunähern.
Denn wer ist Rabash letztlich? Er ist die Offenbarung des Schöpfers uns gegenüber, in einer bestimmten Form und in einer bestimmten Stärke. Dafür wollen wir eigentlich dem Schöpfer danken: dass Er einen solchen Gesandten geschickt hat, durch den Er uns die Möglichkeit eröffnet hat, uns Ihm anzunähern, dem Schöpfer, der höheren Kraft. Wir können uns korrigieren, uns ordnen, uns anpassen und uns zur Gleichheit der Form mit der höheren Kraft bringen.
Deshalb verbinden wir uns eigentlich so mit Rabash und mit dem Schöpfer. Er ist die vermittelnde Stufe zwischen uns und dem Schöpfer. Dank ihr existieren wir, und durch sie bekommen wir alles, was uns im spirituellen Aufstieg zusteht. So wie es entstanden ist, so besteht es auch. So geht es jedem Menschen durch seine Freunde und durch seinen Lehrer. Aber Rabash zeigt sich uns wirklich als Instrument, als System, das uns die Form der Verbindung mit dem Schöpfer offenbart hat. Durch sie verwirklichen wir uns wirklich und kommen der Wahrheit näher.
Das müssen wir uns zuerst vorstellen: Es geht nicht um einen Menschen und nicht um irgendwelche Gewohnheiten dieses Mannes oder darum, wie er sich benommen hat. Das alles ist äußere Beschäftigung. Wir müssen zuerst die Offenbarung des Schöpfers sehen, diese bestimmte Offenbarung uns gegenüber: So hat Er sich in dieser Form offenbart. Soweit wir Rabash also ehren, nähern wir uns dem Schöpfer und schätzen das Maß der Offenbarung, das der Schöpfer gemacht hat. So wird diese höhere Kraft, die „Rabash" heißt, für uns wichtig. Sie verbindet uns mit dem Schöpfer und bringt uns Ihm näher.
Lernen wir Auszüge dazu. Wir bemühen uns, uns richtig auf diese Form einzustellen. Sie war in gewissem Maß in ihrer Äußerlichkeit offenbart und hat sich danach verborgen, ist also in ihr Hinscheiden eingetreten. Wir müssen durch dieses Hinscheiden, diese Reinigung, hindurchgehen. Wir müssen uns erheben, uns selbst reinigen und zur Verbindung mit ihm kommen, mit dieser spirituellen Wurzel. So kommen wir durch ihn weiter zum Schöpfer und sehen in ihm unseren Höheren.
Bitte.

Vorleser: Erster Auszug. Baal HaSulam sagt in der „Einleitung zum Buch Panim Meirot uMasbirot", Punkt 8:

„Darum kommt und seht, wie dankbar wir unseren Lehrern sein sollten, die uns ihre heiligen Lichter vermitteln und ihre Seelen hingeben, um unseren Seelen Gutes zu tun. Sie stehen in der Mitte zwischen dem Pfad der harten Qualen und dem Pfad der Reue. Sie bewahren uns vor der Unterwelt, die härter ist als der Tod, und gewöhnen uns daran, die himmlischen Freuden, die erhabene Sanftheit und die Annehmlichkeit zu erreichen, die unser Anteil sind und die von Anfang an auf uns warten, wie wir oben gesagt haben. Jeder von ihnen wirkt in seiner Generation, je nach der Kraft des Lichtes seiner Lehre und Heiligkeit. Unsere Weisen sagten bereits: „Ihr habt keine Generation ohne solche wie Abraham, Isaak und Jakob.“ "
(Baal HaSulam, „Einleitung zum Buch Panim Meirot uMasbirot", 8)

Rav: Es ist so, dass es besondere Seelen gibt, durch die der Schöpfer auf eine Anzahl niedrigerer Seelen einwirkt. Das ist so, wie wenn das Gehirn einem Hauptorgan einen Befehl gibt. Das Hauptorgan gibt dann den verschiedenen Teilen unter ihm im Körper einzelne Befehle, wie sie handeln sollen. So funktioniert es in der Abstufung von oben nach unten.
Rabash ist, wie wir für unsere Generation sehen, der Fortsetzer von Baal HaSulam. Damit wurde er wirklich zum Knotenpunkt und zur Quelle der modernen, gegenwärtigen, praktischen Methode für unsere Zeit. Deshalb müssen wir wirklich sehen, wie sehr wir gewürdigt wurden, mit ihm verbunden zu sein, diese ganze Methode, seine Tora, direkt von ihm zu trinken und sie zu verwirklichen.
Deshalb sagt er: „Kommt und versteht, wie sehr wir unseren Lehrern dankbar sein müssen", hier also Rabash. Der Schöpfer hat es so eingerichtet, dass er, diese Seele, dieser Teil der Wirklichkeit, so groß war. Er hat sich bemüht, hat die Methode der Korrektur gestaltet und sie uns übergeben. Ohne ihn hätten wir es sehr schwer gehabt. Wer weiß überhaupt, ob man ohne ihn zu dem kommen könnte, wozu wir gekommen sind und was wir noch empfangen werden.
In Ordnung? Fragen bitte. Wenn es welche gibt, gehen wir weiter.

Schüler: Was wollte der Schöpfer uns durch Rabash übergeben?

Rav: Das ist das System von Adam haRishon. Die höhere Kraft breitet sich so aus und offenbart sich von oben nach unten, indem sie immer einzelnere Teile im System aktiviert. Wenn sie ins System hinabsteigt, muss sie in ein noch niedrigeres System hinabsteigen und sich weiter ausbreiten, wie eine Kettenreaktion. Um den Körper von Adam haRishon immer mehr zu beleben, braucht es auch höhere, besondere, spezifische Teile, die sich damit in diese Arbeit einzuschließen begonnen haben. So geschieht das.
Wir sehen das in der Entwicklung von Generation zu Generation, in der Entwicklung der Industrie, in allem. Wir beschäftigen uns mit etwas und wollen es weiterentwickeln, weil es notwendig ist. Dann müssen wir dafür zu den Quellen zurückkehren und sie weiterentwickeln. Sagen wir, wir brauchen eine neue Maschine, zum Beispiel ein Raumschiff. Um es zu bauen, müssen wir die Lehre von den Metallen und von anderen Materialien entwickeln und noch alles Mögliche, damit es funktioniert. Das heißt, die Generation, die sich offenbaren muss, stellt Forderungen an alle Systeme über ihr. Denn alles entwickelt sich von oben: von Adam haRishon, Abraham, Rashbi und so weiter.
Wenn sich also irgendein System einer niedrigeren Stufe entwickelt, ruft es Veränderungen in allen höheren Systemen hervor. Das sehen wir in der Abstufung von oben nach unten durch Galgalta, AB, SaG und so weiter: Soweit sich dort unterwegs irgendein Parzuf entwickelt, ruft er Veränderungen, Lichter und Handlungen in allen vorigen Parzufim hervor, bis zur Quelle, bis Ejn Sof. So funktioniert es bei der Korrektur von Adam haRishon. Die ganze Korrektur ist nur dazu da, dass die immer niedrigeren Kelim, die „Ende der Generationen" oder „letzte Generation" heißen, erwachen und ebenfalls anfangen, in die Gleichheit der Form einzutreten.
Deshalb steht Rabash für uns für eine sehr große, allgemeine Kraft über unsere ganze Generation. Man kann sagen, mir scheint: Nach dem, was er gemacht hat, muss man nur noch verwirklichen, es gibt keine Neuerungen mehr. Auch bei ihm selbst kann man nicht sagen, dass es so viele Neuerungen gab, sondern Klärungen. Baal HaSulam hat große Neuerungen gebracht. Rabash klärt eher. Er haftet an Baal HaSulam und klärt dann.
Deshalb besteht unsere ganze Arbeit darin, ihn so weit wie möglich zu verwirklichen. Vom Moment, in dem wir morgens aufwachen, bis wir schlafen gehen, müssen wir in alles vertieft sein, was er in seinen Artikeln beschrieben hat. Wir stellen uns heute schon ein allgemeines System vor, so wie es zur letzten Generation passt und zu dem, womit wir uns jetzt beschäftigen. Während wir in unserer Umsetzung vorankommen, müssen wir uns bemühen, unsere Richtung nicht zu vernachlässigen und nicht anzuhalten, nein, nein. Denn das Tempo offenbart sich immer mehr, und wir dürfen das nicht für einen Tag loslassen, nicht einmal für einen Augenblick.
Bald werden wir sehen, wie sehr uns das ständig, ständig immer mehr verpflichtet, das System richtig vor uns aufzustellen und es zu verwirklichen. Das ist die Hauptsache dessen, was Rabash gemacht hat: Er bringt uns auf praktische Weise zur Verwirklichung des System, dazu, es richtig aufzustellen und voranzubringen.
Das war's, Dudi. In Ordnung. Ja, David.

Schüler: Baal HaSulam lädt uns ein, für die Hingabe der Seele der Kabbalisten dankbar zu sein, das schreibt er hier. Was ist diese Hingabe der Seele eines Kabbalisten? Was gibt er hin, was opfert er eigentlich?

Rav: Wir haben in diesen Tagen darüber gesprochen, dass wir bereit sind zu sterben, sozusagen nicht zu existieren, weil wir damit dem Schöpfer Platz machen wollen. Was heißt sterben? Sich selbst zu töten, wie geschrieben steht: „Wer leben will, soll sich selbst töten", nämlich seinen Willen zu empfangen. Das ist für uns Leben und Tod. Es gibt in der Wirklichkeit kein anderes Leben und keinen anderen Tod; es geht nur um den Willen zu empfangen. Wenn wir ihn also in Bezug auf „um zu empfangen" töten und verringern, bis er stirbt, dann machen wir ihn damit frei als Platz für den Schöpfer. Einerseits gilt: „Jeder, der größer ist als der andere, dessen Trieb ist größer als seiner." Sagen wir also, ich habe einen solchen Willen bekommen. Andererseits: Soweit ich diesen Willen verkleinere, ihn also vom Ich entleere, gebe ich damit dem Schöpfer, dem Höheren Licht, Platz, sich in ihn einzukleiden. Das nennt man „sich selbst töten", sein Selbst.

Schüler: Klar, danke.

Rav: In Ordnung? Gut.

Schüler: Was ist das Besondere an Rabash gegenüber allen anderen Kabbalisten?

Rav: Gut, mir fällt es schwer, das zu sagen, weil ich trotz allem selbst an der Sache beteiligt bin und ihn außerdem auch so nah fühle. Aber wir sehen: Sagen wir es so, ohne seine Erklärungen, die uns nah sind – wir sind uns nicht bewusst, wie sehr sie uns helfen –, wären wir auch Baal HaSulam nicht nähergekommen. Wir wären ihm nicht nähergekommen. Besonders wenn man daran geht, es zu verwirklichen, nicht von der Seite der Weisheit her. Wenn man anfängt zu lernen, dann erzählt uns Rabash sozusagen Geschichten und erklärt uns alle möglichen Dinge, wie ein Großvater seinem Enkel. Aber wenn wir zur inneren Arbeit übergehen, wenn wir selbst in genau die Handlungen und Zustände eintreten wollen, die wir bei Baal HaSulam lernen, dann gibt uns Rabash die Ordnungen der Arbeit: wie wir das an uns selbst verwirklichen wollen. Ich soll nicht bloß sagen, was ein Parzuf ist, was Wille und Massach sind und so weiter. Das wäre einfach Äquilibristik, solche Sprünge im Kopf hin und her. Ich soll es in meinem Willen machen, nicht in meinem Denken. Es im Denken zu machen heißt „ein Weiser in der Nacht": Er ist weise, aber es ist noch Nacht, in ihm ist kein Licht, das sich in seinen Wünschen ausbreitet.
Rabash dagegen gibt uns einen Schlüssel und begleitet uns zu dem Zustand, in dem wir selbst zu genau den Kelim werden, über die wir vorher nur mit unserer Weisheit gesprochen haben. Er hilft uns dabei. Er sagt, wie wir uns im Zehner ordnen müssen, in der Verbindung, beim Entdecken, wer wir sind und wie weit wir sind. Er sagt, welche Regeln wir haben, um uns voreinander zu annullieren, uns miteinander zu verbinden und uns mit dem Höheren zu verbinden, und noch vieles mehr. Wir müssen in dem, was er schreibt, noch viel entdecken. Auch seine Artikel sind nicht einfach. Aber er formuliert sie so, dass er auch etwas vor uns verbirgt, damit wir es stufenweise entdecken und es unser Vorankommen nicht stört. Bei jedem Schritt sollen wir einen Mangel entdecken, ihn dann verstehen und danach die Füllung und die Korrektur erlangen und so weiter. Dass sich all diese Dinge stufenweise in uns entwickeln, ist Fachkenntnis, ist Kunst, und die hat er wirklich. Ich würde sagen: Baal HaSulam offenbart sich uns nicht als Wegweiser, sondern als Wissenschaftler, als Philosoph. Nu, „Philosoph" im Sinne von jemandem, der die Schöpfung in ihrem ganzen Umfang kennt; in allem steht er über der Schöpfung. Rabash dagegen nimmt dich an der Hand, wie ein Großer einen Kleinen nimmt, und fängt an, dich auf dem ganzen Pfad bis zum Gmar Tikun zu begleiten. Er öffnet dir wirklich den Weg, und er ist mit dir.

Schüler: Kann man heute zu irgendeiner Erlangung kommen, wenn man nicht durch Rabash lernt?

Rav: Mir scheint: nein. Wieder, das scheint mir vielleicht nur so. Es hängt davon ab, um wen es geht. Wenn du nach Indien gehst, siehst du Menschen, die den Schöpfer auch in irgendeiner Form entdecken wollen. Aber bei ihnen ist das eine Methode, in der sie sich annullieren, so, wie es ihre Seele von ihnen verlangt und ihnen leicht ermöglicht. Du schaust sie an und verstehst nicht: Wo ist das Ego, wo ist dieser große Wille zu empfangen, wo ist der innere Kampf, wo sind diese Dinge? Nein, alles ist ruhig, gut, und das war's.
Was ich dir sagen will: Du gehst zu allen möglichen Religionen und Glaubensrichtungen und siehst dasselbe. Zum Schöpfer zu kommen richtet sich ganz nach der Forderung des Menschen, danach, wie der Mensch sich vorstellt, wer der Schöpfer ist, wie weit und was Er ist. Es gibt Menschen, die sich sozusagen über ihr Ego erheben können und irgendein Leuchten bekommen. Ja, du kannst sie sogar sehen, es gibt solche auch auf der Straße, heutzutage. Aber dieses Leuchten lässt sie nicht nach innen eintreten, denn sie haben keine Linke Linie. Das ist die Hauptsache: Es gibt keine Linke Linie. Deshalb denke ich: Ohne die Methode, die Rabash besonders für alle Seelen eröffnet hat, kann man nicht zur Dwekut kommen, besonders nicht die Seelen, die sich als schwere Seelen offenbaren, also die Seelen, die sich in unserer Zeit offenbaren. Denn sie offenbaren sich Schicht für Schicht, von leicht zu schwer.

Schüler: Worin genau kann man sagen, dass er Baal HaSulam bei der Übergabe der Methode fortgesetzt hat?

Rav: Er hat erklärt, wie man erlangt, was Baal HaSulam schreibt. Ganz einfach, das ist es. Baal HaSulam erklärt dir die höheren Stufen, die höheren Zustände. Rabash spricht nicht so sehr über diese Stufen selbst. Er sagt dir aus der Innerlichkeit des Menschen, was der Mensch tun muss, um das zu erlangen. Baal HaSulam spricht nicht von der Seite des Menschen, davon, was der Mensch fühlt und was er ausführen muss. Er spricht wie von einer Stufe aus, wie ein Wissenschaftler, relativ kühl. Und Rabash sagt, was du tun musst, um dahin zu kommen.
Dann brauchst du eine Gemeinschaft, dann brauchst du Verbindung, dann brauchst du Annullierung, dann musst du dich in irgendeiner Form selbst töten. Auch Baal HaSulam sagt hier und da etwas dazu, aber er ist kein Wegweiser. Er drückt das System aus. Natürlich steht dort auch alles, aber in einer Form, die kein Hilfsbuch ist, sagen wir es so, kein Werk, das dir hilft aufzusteigen. Du hast zum Beispiel eine geschriebene Symphonie. Aber du musst lernen, weißt du: Noten, Tonarten, alle möglichen Techniken, bis du so weit bist, sie zu lesen und aufzuführen, bis du das Solfeggio liest, also die Noten. So etwas steht dort nicht. Dafür braucht es andere Menschen. Rabash begleitet dich wirklich auf dem ganzen Weg. Das ist sehr wichtig. Ohne das kann man das, was Baal HaSulam geschrieben hat, auch auf alle möglichen Arten auslegen. Man kann es auch als eine Herangehensweise stehen lassen, als Philosophie, nu, als seine Meinung. Aber wenn Rabash kommt und sagt, wie du das erlangst, bleibt dir kein Raum mehr, über das zu philosophieren, was Baal HaSulam schreibt. Willst du zur Sache reden? Dann erlange durch Rabash, was Baal HaSulam schreibt. Dann kannst du verstehen, worüber Baal HaSulam schreibt.
Ja.

Schüler: Warum hat Rabash nicht über die letzte Generation geschrieben, über die Zukunft der Menschheit?

Rav: Er sprach nicht gern darüber, er mochte das nicht. So oft ich gefragt habe – ich habe auch nicht viel gefragt, weil es mir damals nicht so wichtig war. Das waren ganz andere Zeiten als heute. Zwischen dem, wo wir heute sind, und dem, was damals war, liegen Lichtjahre. Deshalb hat er nicht darüber gesprochen: Er war sehr, sehr praktisch, sehr sachbezogen. Ich glaube nicht, dass er die Artikel geschrieben hätte, die er geschrieben hat, wenn es keine Gruppe gegeben hätte und nicht jemanden wie mich, der das von ihm verlangt und ihn immer weiter gedrängt hat. Ich habe eine Schreibmaschine gebracht, ich habe eine Vervielfältigungsmaschine gebracht, so groß wie dieser Tisch, eine solche Maschine, mit Säuren, mit allem Möglichen. Weißt du, so war das damals, nicht einfach.
Und er hätte es nicht gemacht. Als er sah, dass man es machen will und bereit ist, es zu machen, dass man vervielfältigt, es in der Gruppe lernt und Fragen stellt, da fingen wir an, in den Morgenlektionen zusammen mit ihm Artikel zu lesen. Er hörte zu. Er saß so da (Augen geschlossen), anderthalb Stunden saß er so, und wir hörten zu. Es war ihm also wichtig, dass wir trotz allem … Wir haben zwar gelesen, aber nu, wie viel kannst du in anderthalb Stunden lesen? Du hast einmal pro Woche eine Freundesversammlung. Wie viel kannst du von einem Artikel lesen? Nu, und jeder liest zu Hause hier und da, aber wie viel Zeit hat jeder zum Lesen? Denn es gab Morgenlektionen, Abendlektionen und dazwischen den Arbeitstag.
Diese Stunden, in denen wir einen Artikel gelesen haben, waren also wichtige Stunden, das ist es. Trotz allem war die Haltung zu diesen Artikeln relativ. Wir waren jung und konnten die wirkliche, wesentliche Bedeutung nicht verstehen, dass das wirklich Artikel über die Arbeit sind. Es gab noch keine Verbindung zwischen den Worten und den inneren Unterscheidungen, sodass ich aus den Worten weiß, was in mir bewirkt wird und was ich in mir bewirken muss. Das gab es noch nicht.
Ja.

Schüler: Aber warum hat sich Rabash nicht auf die Struktur der zukünftigen Gemeinschaft bezogen?

Rav: Weil das noch nicht vor uns lag. Wo gab es eine Struktur einer zukünftigen Gemeinschaft? Es gab keine Gemeinschaft. Zuerst muss man eine Gemeinschaft aufbauen. Wenn es eine Gemeinschaft in irgendeiner Form gibt, die etwas Material aufgenommen hat, die versteht, wie es geht oder nicht geht, dann kann man sich irgendwie vorstellen, was die zukünftige Gemeinschaft ist: Sie besteht nicht aus Körpern und ist kein Kibbuz, sondern sie ist ein gegenseitiges Einschließen in Seelen, in Wünschen, über dem Willen jedes Einzelnen, hin zu einem allgemeinen Willen, aus dem man ein Netz macht, in dem sich der Schöpfer offenbart. Bis sich so etwas herausbildet …
Außerdem gab es viele Strömungen, vieles. Nu, schau, das sind Wachstumszustände, wie üblich, wie bei uns. Dort war es weniger als hier, weil es trotz allem eine sehr große Gestalt gab, die Druck auf alle ausübte und herrschte. Alle fühlten sich ihr gegenüber annulliert, und so kamen sie voran, so weit sie konnten. Ich übe Druck eher auf administrative Weise aus: Kommt, beratet euch, setzt euch zusammen, so. Bei ihm war das eher auf eine innere Weise.
Ja.

Schüler: Warum würdigt die Welt Rabash nicht?

Rav: Die Welt? Wie sollen sie das können?

Schüler: Für Baal HaSulam gibt es Kreise, die ihn noch lernen und schätzen. Warum Rabash nicht?

Rav: Das ist so, weil er, wie ich dir sage, genau gesagt hat, was zu tun ist. Und wer will das tun? Wer will das an sich selbst ausführen? Baal HaSulam ist Philosophie, ist Betrachtung, ist Wahrnehmung der Wirklichkeit, sind Dinge, mit denen du, verstehst du, Doktorarbeiten schreiben und machen kannst, was du willst, darüber philosophieren, wie es dir gefällt. Eine schöne, gehobene Sprache und alles. Sie scheint verständlich und wichtig und erhebt den Menschen, der über sie spricht.
Was sagt Rabash? „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", sehr, sehr konkret, in der Praxis. Wer will darüber reden? Wer braucht das überhaupt? Das verpflichtet. Deshalb wirst du noch lange nicht sehen, dass man ihn ehrt. Nein: Wer ist das überhaupt? Was hat er geschrieben? Was hat er geschrieben? Ach, die Schriften von Rabash, das … was ist das schon … Auch „Shamati" wird nicht ihm zugeschrieben, sondern Baal HaSulam: Er hat es gehört und aus dem Mund seines Vaters aufgeschrieben.
Deshalb hielt er sich gern eher im Schatten von Baal HaSulam, als gäbe es ihn nicht. Er wollte sich auch nicht als Admor zeigen, als etwas Besonderes. Er war auch als Rabbiner groß, obwohl er sich nie damit beschäftigt hat. Er hat die Rabbinerordination von Rav Sonnenfeld und Rav Kook bekommen, den beiden Großen jener früheren Generationen; größere als sie gab es nicht. Rav Sonnenfeld ist wirklich von der ganzen ultraorthodoxen Gemeinde anerkannt, und Rav Kook von all jenen, die etwas moderner sind, wie man sagt.
Baal HaSulam hat Rabash also verpflichtet, diese Ordination von beiden zu bekommen. Denn er dachte, dass das in den Augen des Publikums der Tora-Lernenden trotz allem wie eine Eintrittskarte zu diesen Kreisen sein würde. Er war, wie soll man sagen, etwas romantischer. Er dachte, man könne diesen Widerstand trotz allem brechen. Wir sehen schon, dass das unmöglich ist. Der Schöpfer hat sie so eingehüllt, dass man nicht durchdringen kann. Anscheinend wird es einen anderen Weg gehen. Es wird auch dorthin kommen, sowohl Baal HaSulam als auch Rabash, aber in welcher Form, das liegt noch vor uns.
Ja.

Schüler: Glauben Sie, dass Israel in Zukunft aus den Schriften von Rabash lernen wird?

Rav: Ich habe keinen Zweifel. Sowohl Baal HaSulam als auch Rabash werden alle sicher lernen: auf die wahre Weise, nicht philosophisch und nicht einfach als Zusatz zu dem, was sie für Tora und Mizwot halten, sondern auf praktische Weise. Ja.
In Ordnung? Schön, ja.

Schüler: Nelson aus Lateinamerika fragt: Ist diese Generation würdig, die Schriften von Rabash zu empfangen?

Rav: Die Schriften von Rabash sicher. Bei den Schriften von Baal HaSulam weiß ich nicht, wie weit. Soweit wir die Schriften von Rabash verwirklichen, wird uns Baal HaSulam etwas verständlicher werden. Denn uns fehlen Eigenschaften, Sinne, innere Unterscheidungen. Wir lesen Baal HaSulam und lernen ihn mit dem Verstand, nicht mit der Innerlichkeit, nicht mit dem Gefühl.
Was Baal HaSulam schreibt, stellt sich bei uns nicht in innerer Form auf. Entsprechend dem, was ich bei ihm lese, bauen mir meine Wünsche zusammen mit meinen Gedanken kein gefühltes, inneres Bild auf. Das ist das Problem. Deshalb sehe ich, wie man Baal HaSulam lernt: nichts als Spitzfindigkeiten. Deshalb kann man Baal HaSulam ohne Rabash nicht wirklich verstehen. Solange wir das Modell, die richtige Form der Beziehungen und all dieser Unterscheidungen nicht innen, in uns, aufstellen, wird es uns nicht helfen. Wir werden lesen, wie dort geschrieben steht, wie jemand, der Buchstaben zählt und den Inhalt nicht versteht.
Ja.

Schüler: Aharon aus Baltimore fragt: Im Auszug steht, dass die Kabbalisten uns vor der untersten Unterwelt retten, die schlimmer ist als der Tod. Warum gibt es solche, die auf den Weg kommen und schwer leiden, und solche, die das Nötigste bekommen und sich in Ruhe dem Weg hingeben können?

Rav: Das stimmt nicht. Wer zur Dwekut mit dem Schöpfer kommt, leidet nicht. Uns scheint es, dass er leidet. Vielleicht war sein äußeres Leben sehr schwer: Krankheiten, Hunger, alle möglichen Probleme in der Familie, menschliche Probleme. Er nimmt alles so an, dass es vom Schöpfer kommt. Auf innere Weise richtet ihm der Schöpfer Triebe ein, einen Charakter, Befehle aller Art, Zustände aller Art, von innen, aus dem Menschen heraus. Der Schöpfer stellt ihm auch die äußere Welt so auf, dass sie sich ihm gegenüber durch alles Mögliche so verhält: durch die Familie, durch Freunde, durch Schüler, durch alles, durch die ganze Welt, ja? Und der Mensch muss sich selbst töten. Das heißt, er muss in jedem einzelnen Moment in Dwekut sein mit dem, was der Schöpfer auf ihn fallen lässt. Das ist eigentlich seine Aufgabe: ein Mensch zu sein, der Schatten des Schöpfers.
Deshalb kannst du den Zustand von Kabbalisten, die das tun, nicht fühlen. Du siehst vielleicht ihren äußeren Zustand: was er hat, wen er hat, ja? Oder wie sie auf eine bestimmte Weise sprechen. Denn auch sie sprechen durch viele solche Filter, Siebe, Stufen, bis sie jemandem etwas sagen. Deshalb können wir ihren inneren, wahren Zustand nicht sehen. Aber wer auf dem Weg ist, auf den Stufen, auf der Leiter, in einer gewissen Form in Dwekut mit dem Schöpfer, der hat kein Leiden. Sein Leiden ist nur, wie er sich noch mehr annullieren kann.
In Ordnung? Gut, dann machen wir weiter.
Ah, Moment, Moment, wir haben noch – nu, fangen wir mit den Fernen an: Santiago.

Schüler (Übersetzung aus dem Spanischen): Lieber Rav, alles, was Sie gesagt haben, lässt uns dem Schöpfer dafür danken, dass Sie uns den Lehrer Rabash als Geschenk für unsere Zeit gebracht haben. Die Frage ist: Heißt das, dass die Entwicklung der Taten der Kabbalisten in der Geschichte mit dem Fortschritt der Gemeinschaft und der Korrektur der Seelen verbunden ist? Bedeutet das, dass in diesem Moment, in dem wir leben, unsere Korrektur auf das ausgerichtet ist, was Rabash uns lehrt? Und endet die Arbeit hier, oder wird es in Zukunft noch weiteren Fortschritt geben?

Rav: Ich glaube nicht, dass es in Zukunft einen weiteren Fortschritt geben wird, über das hinaus, was wir in der Praxis fortsetzen. Wenn wir verwirklichen, was Rabash schreibt, kommen wir damit zu allen höheren Stufen bis zum Gmar Tikun. Wir werden sehen, wie viel er über Stufen geschrieben hat, die höher sind, als es uns jetzt scheint. Uns fehlt nichts, außer Rabash in unserer inneren Arbeit zu verwirklichen und durch unsere innere Arbeit mit Rabash zu verstehen, was Baal HaSulam schreibt. Rabash ist Arbeit im Herzen, Baal HaSulam ist Arbeit im Gehirn.
Bogotá. Sagt er noch etwas?

Schüler (Übersetzung aus dem Spanischen): Guten Morgen, lieber Rav. Wenn wir die Artikel von Rabash lernen, eine wunderschöne Weisheit, die uns an der Hand nimmt, den Nächsten zu lieben: Wie kann man eine zeitlich kürzere Methode anwenden, um die Schriften von Rabash praktisch darzubieten, damit man die Liebe zum Nächsten in weniger Zeit erlangen und fühlen kann, als wir dafür brauchen?

Rav: Soweit ihr euch durch die Artikel von Rabash in der Gemeinschaft entwickelt, werdet ihr verstehen, dass man das abkürzen und es für die Generation nach euch, für eure Schüler, im Schreiben und in der Tat verarbeiten kann. Also bitte: Man muss umsetzen, was Rabash schreibt, und ihr werdet verstehen, wie das geht. Das kann man nicht kürzer erklären. Man muss nur verwirklichen und aus der praktischen Anwendung heraus verstehen, wie man es noch auf die nächste Stufe herunterbringen kann.
Diese Stufe seid ihr, die ihr verwirklicht. Und die nächste Stufe ergibt sich für euch nach eurer eigenen, praktischen Anwendung.
Monterrey, Monterrey.

Schüler (Übersetzung aus dem Spanischen): Hallo Rav, guten Morgen. Vor einigen Monaten habe ich an der Übersetzung der Schriften von Rabash gearbeitet, und das spürt man. Soweit ich verstehe, ist das eine riesige Arbeit, die Rabash macht: Er erklärt uns in jedem Detail, was die Arbeit des Menschen ist, wie man mit dem Willen zu empfangen arbeitet, um sich über ihn zu erheben und zum Geben zu kommen.
Meine Frage ist: Wie geht man bei dieser Übersetzungsarbeit an diesen Artikeln ins Spanische mit der Furcht um, das Gefühl, das Wissen und die ganze Weisheit, die Rabash übergeben will, vielleicht nicht richtig weiterzugeben?

Rav: Habt ihr die Frage verstanden?

Schüler (Übersetzung aus dem Spanischen): Wie kann man durch seine Übersetzung das, was Rabash übergeben will, nicht beschädigen?

Rav: Ah … ich weiß nicht. Vielleicht solltest du dich mit weiteren Übersetzern ins Spanisch und aus dem Spanischen beraten, die wir haben. Baut insgesamt eine Art System auf, so ein Board der Übersetzer, damit ihr voneinander lernt, wie man richtig übersetzt und jedes Wort oder jeden Satz erklärt. Das rate ich. Denn jeder kann ein Fachmann sein. Aber wenn ihr die Innerlichkeit der Übersetzung richtiger weitergeben wollt, müsst ihr euch untereinander verbinden und etwas Gemeinsames suchen: sowohl in der Verbindung zwischen euch allgemein als auch in der Übersetzung durch miteinander verbundene Menschen.
New York.

Schüler (Übersetzung aus dem Englischen): Hallo Rav. Rabash hat die Methode von Baal HaSulam an uns angepasst, damit sie zu unseren Seelen passt. Können wir von Rabash etwas darüber lernen, wie man die Methode an zukünftige Generationen anpasst? Hat er Ihnen erzählt, wie er die Methode von Baal HaSulam genommen und so dargestellt hat, dass wir sie erlangen können, damit auch wir seine Methode auf dieselbe Weise verarbeiten und den nächsten Generationen darstellen können?

Rav: Nur dadurch, dass wir verwirklichen. Nur durch Verwirklichung. Nicht so, dass ich eine Methode nehme und daraus etwas mache wie in der Physik oder so, wo ich mit meinem Verstand weiter vorangehe. All diese Methoden verwirklichen sich nur im Gefühl, im Willen. Deshalb haben wir keine Chance, irgendein Upgrade zu machen – wie sagt man? Eine Aufwertung. Irgendeine Aufwertung der Verwirklichung der Methode. Denn die Methode ist eine Methode der Anwendung: wie wir sie verwirklichen. Wir haben also keine Chance, die Methode aufzuwerten, wenn wir sie nicht durch uns hindurchgehen lassen.
Deshalb ist auch die Frage nicht ganz richtig, wie wir Baal HaSulam nehmen. Von Baal HaSulam können wir nichts nehmen. Wir können nur Rabash verwirklichen und danach Baal HaSulam besser verstehen. Baal HaSulam ist wie ein Maßstab dafür, was wir dort verstehen, nachdem wir Rabash in der Tat verwirklicht haben.
Wien.

Schüler: Die Frage ist: Rabash war eine Gestalt, die auf innere Weise Druck auf die Schüler ausübte, sodass sie sich ihm gegenüber automatisch annullierten. Sie haben gesagt, dass Sie eher auf administrative Weise Druck ausüben. Wie …

Rav: Rabash hat keinen Druck ausgeübt, keinen Druck. Es war einfach so, dass er trotz allem eine Autorität war, das war klar. Es war uns allen auch klar, dass … nu, dass es keinen wie ihn gibt. In jenen Zeiten gab es interessanterweise ein relatives Vakuum, einen relativ leeren Raum für Menschen, die sich spirituell entwickeln wollten. Sie hatten nicht so viele Orte, zu denen sie hätten laufen können. Es gab Kreise, aber sie waren nicht so bekannt und hörbar.
Ja. Nu, und?

Schüler: Die Frage ist sozusagen, Druck auszuüben … Wenn wir Menschen in Campus-Kursen unterrichten, müssen wir uns ihnen gegenüber eher auf innere oder eher auf administrative Weise verhalten, so wie Sie es heute mit uns tun?

Rav: Ich weiß nicht, was du meinst. Ich gebe alles, was ich kann. Wer nicht zufrieden ist, kann gehen und suchen. Gott sei Dank gibt es viele Orte, es gibt viele Wege zum Ort. Das ist die eine Seite. Andererseits sage ich euch auf administrative Weise ständig, was zu tun ist. Denn Rabash betont sehr stark, wie wir von morgens bis abends geordnet sein müssen: in der Freundesversammlung, in den Beziehungen zwischen uns, der Mensch selbst und so weiter. Das nenne ich „administrativ". Nicht dass … Verbindung in Gruppen, all das.
Jetzt, innerhalb dieser Verbindungen: Wie muss sich der Mensch auf innerere Weise verwirklichen? Wie sehr muss er dem hingegeben sein? Und die Hauptsache, die Hauptsache ist das, was bei den Weisen „Chuzpa"¹ heißt: Obwohl ich Lust habe zu gehen, wegzulaufen, obwohl ich diese Dinge nicht mehr ertragen kann, obwohl es mir nicht scheint, dass ich Erfolg haben werde, oder dass überhaupt jemand Erfolg haben kann, und so weiter – ich gehe nicht. Einfach so. Warum? Einfach so. Ich habe keinen Ort, wohin. Auch wenn man mir jetzt irgendwelche Dinge zeigen würde, ich glaube nicht, dass ich etwas habe außer dieser spirituellen Arbeit, in der ich bin, außer dem, was der Schöpfer gibt. Was Er mit mir macht, dem stimme ich im Voraus zu, und so ist es.
Peter.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Wie soll man sich zum Tag des Hinscheidens eines Kabbalisten, von Rabash, verhalten? Ist es Trauer, dass der Lehrer gegangen ist? Ist es Freude, dass die Seele ihre Aufgabe erfüllt hat? Oder auf keine Weise, weil es ein materielles Ereignis ist?

Rav: Wir hatten einen Lehrer. Natürlich war ich am Tag vor seinem Tod morgens noch bei ihm und habe mit ihm gesprochen. Ich war die ganze Zeit neben ihm. Und danach, nachdem er am Morgen gestorben war, war er schon nicht mehr neben mir, und das ist nicht … Einerseits gibt es also einen großen Unterschied. Andererseits gibt das, nach dem, was er mich gelehrt hat, dem Menschen eigentlich die Möglichkeit, auf innere Weise stärker mit dem Schöpfer verbunden zu sein. Natürlich verschwindet, Gott behüte, diese Verbindung mit dem Schöpfer durch den Lehrer nicht, sondern der Lehrer wird reiner. Histalkut Hisdakchut. So ist das in Bezug auf den Unteren, in Bezug auf den Menschen.
Deshalb müssen wir das so annehmen: Seine Gestalt ist reiner geworden. Er ist mehr zu einer Kraft geworden, in Bezug auf meine Sinne ist alles mehr geworden. Alles hat sich von einer eingebildeten Form in eine wahrere Form verwandelt. Dann verbinde ich mich durch ihn mit dem Schöpfer. Heute ist mir immer klarer, wie ich mich durch Rabash mit dem Schöpfer verbinde und dass er wie eine Schablone ist: Wenn ich mich richtig auf ihn einkleide, das heißt, alles von ihm empfange, so weit es geht, mit immer weniger Störungen durch mein Ego, dann komme ich durch ihn mehr zum Schöpfer.
Gut. Almaty.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Ja. Wenn man den Text in den Artikeln von Rabash und Baal HaSulam schreibt und man sich nach innen vertieft: Woher kommt dieses Wesen des Textes, das einen verpflichtet, sich in ihn zu vertiefen und durch ihn den Autor zu fühlen?

Rav: Es fällt mir schwer, ihnen das zu sagen. Strengt euch an. Bei mir ist es so, dass ich beim Schreiben dieser Artikel körperlich anwesend war. Ich habe sie ver… ver…?

Schüler: Vervielfältigt.

Rav: Ich habe sie vervielfältigt. Ich habe sie verteilt. Ich war, nu, bei all diesen Dingen dabei. Ich habe den Autor auf diese Weise gefühlt, sodass trotz allem … Aber ihr müsst durch die Umgebung sehen, wie diese Gestalt, die höher ist, eine höhere Stufe, euch im Zehner ordnet und euch verbunden sehen will, um sich in euch zu offenbaren.
Türkei, Türkei. Bitte. Please.

Schüler (Übersetzung aus dem Türkischen): Hallo Rav, hallo Freunde. Zuerst möchte ich sagen, dass die Gruppe Bnei Baruch wirklich sehr groß ist, sehr gewachsen ist, und wir haben großes Glück, dass wir Sie haben, dass wir alles lernen. Jetzt die Frage. Vorhin haben Sie gesagt, dass Baal HaSulam aus dem Verstand schreibt und Rabash nach dem Herzen. Wir fühlen, dass wir beide von Ihnen empfangen. Können Sie das erklären?

Rav: Ja. Aber man kann auch nicht so sagen, dass das eine Verstand und das andere Herz ist. Beide sprechen aus der Erlangung. Das ist eine Art Ausdrucksweise von ihnen, entsprechend dem Charakter der Seele. Baal HaSulam ist eher akademisch, eher … Und Rabash ist eher praktisch, eher gefühlsbetont, warm. So ergibt sich das.
Wir empfangen von beiden. Für uns ist nicht die Hauptsache, ob wir es durch Baal HaSulam oder durch Rabash empfangen. Die Hauptsache ist, dass wir es durch die Verbindung zwischen uns empfangen. Wenn wir es durch die Verbindung zwischen uns empfangen, dann bringt uns diese Verbindung schon das Gefühl des Höheren, eingekleidet in unser Kli. Deshalb gibt es hier keinen Baal HaSulam und keinen Rabash. Sie sind natürlich im Inneren, aber die Hauptsache ist das Maß und die Art der Verbindung zwischen uns im Zehner. Das gibt uns die Farbe, das Gefühl, das Maß der Erlangung des Schöpfers. Denn der Schöpfer ist „Komm und sieh": wo ich in Ihm bin.
Ich komme zur Gemeinschaft. In welchem Maß, auf welche Art, in welcher Form die Gemeinschaft verbunden ist, das stellt mir den Schöpfer auf. Ist das also der Schöpfer oder die Gemeinschaft? Es ist die Gemeinschaft, die Gemeinschaft. Das fühle ich als Gestalt des Schöpfers, als die Form des Schöpfers, die sich in mir offenbart. Entdecke ich also den Schöpfer oder die Gemeinschaft? Ich entdecke die korrigierte Gemeinschaft. Ich, das Geschöpf, kann den Schöpfer anders niemals fühlen, niemals.
Das wird bei mir immer als die Form der korrigierten Gemeinschaft sein. Deshalb sprechen wir vom Schöpfer als „Komm und sieh": wohin ich in Ihm komme. Ich komme zur Gemeinschaft, zur Verbindung zwischen ihnen, zu ihrer gegenseitigen Umsetzung in der Absicht zu geben, und genau diese Form fühle ich, und das heißt Schöpfer. Und wer ist der Schöpfer? Die innere Kraft, die sich in ihnen, in der Verbindung zwischen ihnen, offenbart, ist eigentlich der Schöpfer. Aber auch diese innere Kraft kann ich nicht als Kraft erfassen. Ich kann sie erfassen, wenn sie in die Gemeinschaft eingekleidet ist. Das heißt: In der bestimmten Form, in der sich die Gemeinschaft gestaltet hat, so empfange ich den Schöpfer. Das ist für mich der Schöpfer.
Deshalb steht hinter jedem Freund der Schöpfer, und „von der Liebe zu den Geschöpfen zur Liebe zum Schöpfer" und all diese Dinge. Denn man kann sie nicht voneinander trennen: Das Kli ist die Gemeinschaft, und das innere Wesen, das sie zusammenhält, ist der Schöpfer. Das ist schwer zu vermitteln. Sie kommen miteinander verbunden, zusammen eingeschlossen, Kli und Licht, also Gemeinschaft und Schöpfer. Und der Schöpfer ist „Komm und sieh". Das heißt, der Schöpfer ist schon ein zusammengesetzter Eindruck aus den Eigenschaften dieser Kelim, die miteinander verflochten und verbunden sind, und die Vereinigung (?), die sich gerade in ihnen offenbart, ist der Schöpfer.
Deshalb können wir über den Schöpfer immer nur in den Eigenschaften des Geschöpfs sprechen. Deshalb bezeichnen wir alle möglichen Eigenschaften des Schöpfers mit Buchstaben und schreiben über Ihn in Buchstaben, obwohl das Kelim sind, aber wir haben keine Wahl. Wir können es nicht anders ausdrücken.
In Ordnung? Lateinamerika.

Schüler (Übersetzung aus dem Spanischen): Guten Morgen, Rav. Was fehlt uns, um die Vollkommenheit zu erlangen, die Rabash in der letzten Generation gesehen hat?

Rav: Ihn zu verwirklichen. Soweit wir ihn verwirklichen, werden wir noch mehr die Neigung fühlen, ihn besser zu verstehen und ihn genauer zu verwirklichen. Wir werden uns in seine Worte vertiefen und verstehen wollen, was er meint, um es in der Verbindung zwischen uns zu verwirklichen. Rabash ist ganz und gar nur in der Verbindung zwischen uns. Außer dem gibt es nichts. Das ist es, was in der letzten Generation zu verwirklichen fehlt, und das hat er geschrieben. Und gewiss: Soweit wir vorankommen, werden unsere Generation und die Generation, die jetzt kommt und durch uns noch wachsen wird, all diese Generationen, Rabash verwirklichen und sich immer mehr mit ihm beschäftigen.
Sie werden sehen, wie genau er ist und wie viele Details in allem stecken, was er schreibt. Wir werden sie entsprechend der Entwicklung unserer Kelim entdecken, und es gibt noch mehr und mehr Details, die wir verwirklichen müssen.
In Ordnung? Frankreich (France) war jetzt schon. Moskau.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Warum ist die Gruppe von Rabash nach seinem Hinscheiden nicht erhalten geblieben?

Rav: Schon bevor Rabash starb, war die Gruppe in mehrere Teile geteilt. Deshalb wurde das, als er starb, tatsächlich vollzogen. Die Gruppe war geteilt in Chassidim, die bei Rabash waren wie bei einem Admor – ihr wisst nicht, was das für eine Verbindung ist, das ist eine bestimmte Verbindung –, dann die Angehörigen, denn er hatte eine sehr große Familie, vielleicht hundert Urenkel oder sogar mehr. Er kennt sicher nicht ihre Namen, das sind sehr viele. Und auch die Schüler waren geteilt.
Ich gehörte nicht zu den Schülern. So hat er eigentlich alles eingerichtet, und deshalb hat es sich so geteilt. Deshalb saß ich, als er starb, zu Hause. Ich habe nicht versucht und wollte mich nicht mit irgendjemandem verbinden. Man hat auch an meine Tür geklopft, ich habe nicht geöffnet. Ich dachte: Ich schreibe auf, was ich habe, ganz viele Blätter, die ich von ihm mitgeschrieben habe, ich ordne das, bereite es für den Druck vor, und das war's. So soll es sein.
Ich hatte einige Hefte von ihm, auch von Baal HaSulam, die ich Avraham … wie heißt er? Brandwein gegeben habe, der das Buch herausgebracht hat … wie heißt es? Ah?

Schüler: Or haBahir.

Rav: Or haBahir, ja. Ein Heft ist bei mir im Archiv. Er hat es zwar nicht so geordnet, wie wir es vorher vereinbart hatten, aber wie er es geordnet hat, so hat er es geordnet, seligen Andenkens. So hat er es gedacht. Das war's. Auch sein Beispiel war sehr traurig. Er kam zu mir in unser altes Gebäude in der Jabotinsky-Straße und erzählte mir von seinem Kummer: dass er allein geblieben ist, dass seine Frau gestorben ist. Seine Kinder hat er in der Altstadt von Jerusalem erzogen, wo er die ganze Zeit wohnte, und sie hatten nicht einmal Kontakt zu ihm. Weil er sich mit der Weisheit der Kabbala beschäftigt, sind sie nicht zu ihm gekommen. Wirklich so.
Er erzählte das wirklich mit Tränen in den Augen: dass er am Ende seines Lebens allein geblieben ist, ohne Schüler, ohne Kinder, Enkel, ohne Familie und ohne alles. So ist es gekommen. Eine sehr traurige Geschichte. Wer sich mit der Weisheit der Kabbala beschäftigt, wird ein Problem mit seinen religiösen Angehörigen haben, mit den Ultraorthodoxen noch mehr. Das war's. Deshalb ist jede Gemeinschaft von vornherein in alles Mögliche geteilt. Das sehen wir auch bei uns: Manche kehren zur völlig leeren Säkularität zurück. Manche gehen zur Religion, weil sie das anzieht; dort ist alles klar, jeden Tag hast du eine Rechtfertigung dafür, warum du den Tag lebst, noch eine Mizwa und noch eine Mizwa.
Bei uns ist es der umgekehrte Weg: noch mehr Leere, noch mehr Leere. Deshalb kannst du das nur durch deine innere Anstrengung und deine Verbindung mit der Umgebung durchhalten. Deshalb ist das nicht einfach. Deshalb ist jede Gemeinschaft nach all diesen Neigungen geteilt, und es gibt innerhalb der Gemeinschaft noch weitere Neigungen, sodass sie sich in alle möglichen Strömungen geteilt hat. Aber ich habe mich von vornherein, gleich nachdem Rabash gestorben war, von allen abgetrennt.
Ich war auch vorher schon abgetrennt. Ich hatte fast keinen Kontakt zu den anderen. Ich war die ganze Zeit an Rabash angehaftet. Während der Lektion war ich die ganze Zeit neben ihm und habe ihn bedient: Kaffee, Zigarette, Kassetten wechseln, alle möglichen Dinge aufschreiben. Auch außerhalb der Lektion war ich die ganze Zeit bei ihm. In der Abendlektion waren nur zwei, drei Leute, und ich war auch die ganze Zeit da. So ergibt sich das.
Moskau.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Noch eine Frage: Wie und was muss unsere Gruppe tun, um in Zukunft die Fehler der Gruppe von Rabash nicht zu wiederholen, diese Trennung, von der Sie erzählt haben, und so weiter?

Rav: Nein, wir müssen sehen, dass das nicht von mir abhängt. Die Gruppe muss ihren Weg verwirklichen, sowohl jetzt als auch, wenn ich nicht mehr bei euch anwesend sein werde. Ihr müsst die Verbindung zwischen euch verwirklichen, und zwar so, dass sie schon zu ihrer endgültigen Form kommt. Fangt an, in der Verbindung die höhere Kraft zu sehen, die zwischen euch ist, die erscheint, euch begleitet und vor euch hergeht. Und ich, Rabash, Baal HaSulam und noch alle Kabbalisten aller Generationen sind die Begleiter. Aber eigentlich wisst ihr schon, wie man sich verbindet, damit der Schöpfer in der Verbindung vor euch hergeht. Weiter.

Vorleser: Zweiter Auszug. Rabash schreibt:

„Wenn der Rav die Schüler die Arbeit lehrt, die mit der Absicht zu geben sein soll – das heißt, wozu der Mensch in diese Welt gekommen ist, nämlich den Auftrag des Schöpfers zu erfüllen, dass er zum Nutzen des Schöpfers arbeite –, dann zeigt sich, dass der Mensch ein Bote des Schöpfers ist" dieser Rav ist ein Bote des Schöpfers, „und nicht ein Hausherr in dieser Welt," der sich selbst eine Persönlichkeit aufbaut, „sondern dass er ein Knecht des Schöpfers ist; denn „Bote des Schöpfers“ bedeutet „Engel des Schöpfers“. Und das ist die Auslegung: „Wenn der Rav einem Engel des Schöpfers gleicht, sollen sie Tora aus seinem Mund erbitten.“"
(Rabash, Band 2, Artikel 10, „Was bedeutet es, dass die Leiter schräg steht, in der Arbeit", 1989)

Rav: Denn alles, was er euch übergibt, ist letztlich, wie man den Schöpfer im richtigen Kli entdeckt. Genau das war seine Arbeit.

Bis hier 01:12:34
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Klar? Ja, Hebrew VG.

Schüler: Wir sind jetzt in der Jahrzeit und sprechen über Rabash, aber das ist nicht nur wegen der Jahrzeit, das ist unsere Grundlage.

Rav: Richtig.

Schüler: Auch in den Vorbereitungsgesprächen zum Kongress, Rav, haben Sie Rabash sehr oft erwähnt und gesagt, dass es um die Verwirklichung in der Praxis geht. Meine Frage ist: Was heißt es, die Schriften von Rabash in der Praxis zu verwirklichen, im Prozess der Vorbereitung auf die nächste Stufe beim Kongress? Was heißt das, was schlagen Sie vor?

Rav: Wir tun das. Zuerst habe ich gesagt, dass wir unsere Beziehungen in den einzelnen Zehnern gut prüfen müssen, gemäß den Regeln von Rabash, die wir in einer Liste haben. Wo ist die Liste der Regeln, wie sich ein Zehner zu einem verbindet?

Yaniv Shia: Zuerst gibt es ein Buch, das heißt „Wir haben uns hier versammelt". Es fasst eigentlich alle Prinzipien von Rabash für die Verbindung in der Gruppe zusammen, alle Prinzipien von Rabash aus allen seinen Artikeln über die Gemeinschaft.

Rav: Das ist ein Buch, und es ist auf Hebräisch.

Schüler: Nein, es wurde auch in andere Sprachen übersetzt.

Rav: Gut, aber trotzdem ist es ein Buch. Wo ist ein einziges Blatt?

Schüler: Jetzt gibt es auch etwas, das wir lernen, wir fangen an, es zu lernen, es ist schon fertig und heißt „Die Gesetze der Verbindung im Zehner". Das ist auch zur Vorbereitung auf den Europa-Kongress. Wir fangen an, es zu lernen, es ist schon fertig, und wir werden noch Auszüge hinzufügen. Das sind wirklich die Gesetze der Verbindung im Zehner. Wir werden sie durchgehen.

Rav: Gut, hoffen wir. Weiter. Willst du etwas hinzufügen, Dror? Roi, ja. Bei dem Namen komme ich durcheinander. Ja, Roi, nu.

Schüler: Nein, ich möchte einfach … Wir wollen wirklich einen Vorbereitungsprozess durchlaufen. Ich spreche jetzt, sagen wir, über das europäische Kli. Was empfehlen Sie uns darüber hinaus zu tun? Ja, auch jetzt in Israel haben die Freunde gesagt, dass sie die Wichtigkeit der Morgenlektion erhöhen wollen. Aber gibt es etwas, das wir über die Lektion hinaus als Vorbereitungsprozess rund um Rabash tun können?

Rav: Nu, ich erkläre dir das wie einem Anfänger, der heute gekommen ist, denn so höre ich es anscheinend von dir: Wir haben die Aufgabe, miteinander verbunden zu sein, und es gibt Regeln, die Rabash uns geschrieben hat, wie man verbunden ist. Diese Regeln sind aufgeschrieben, man sagt mir, sogar in mehreren Sprachen, aber auf Hebräisch sicher. Du kannst sie also sogar lesen und verstehen. Ich verstehe nicht ganz, was es noch zu erklären gibt, nachdem ich das vielleicht – ich weiß nicht – zwanzig, fünfundzwanzig Jahre lang erklärt habe. Ich weiß es nicht.
Aber es ist erstaunlich: Je mehr du erklärst, desto öfter kommt ein Mensch und sagt: „Nu, was empfehlen Sie mir zu tun?" Ich habe es dir vor fünf Jahren, vor zehn Jahren und jeden Tag empfohlen. Nein: „Was empfehlen Sie mir zu tun?" Das sagt nur etwas darüber aus, ob ihr untereinander in der Praxis etwas tut oder nicht. Denn wenn ihr es in der Praxis tut, müsst ihr, nachdem ihr damit angefangen habt, ein Buch aufschlagen und noch ein Blatt und noch ein Blatt in seinen Artikeln über die Gemeinschaft ansehen, oder dieses eine Blatt, auf dem das kurz zusammengefasst ist. Und dann seht nach, ob ihr das ausführt(?) oder nicht, wie nach einer Gebrauchsanweisung. Was gibt es da zu tun?
So wie du mich fragst, was zu tun ist: alle Artikel von Rabash über die Gemeinschaft, die wir haben, sogar einen Teil im Internet, der so heißt, oder? Gibt es so einen Teil, in dem es um die Arbeit in der Gemeinschaft geht? Gut, dann geht dorthin und macht es. Und führt es jetzt vorerst in eurem Zehner aus, weil ihr nicht wisst, was es heißt, sich im großen Kli zu verbinden. Und versucht zugleich schon, zum großen Kli hinauszugehen: schon anfangen, euch zu verbinden, schon anfangen, mit allen Freunden zu sprechen, die zum Kongress kommen, und sogar mit denen, die nicht kommen. Wo ist dieses ganze Kli? Wo treffe ich es? Wo fühle ich es? Wo sprechen wir miteinander? Wo ist es?
Dass ich zum Beispiel hier mit meinem Zehner bin, das ist meins. Aber wo ist der Zehner in einem weiteren Kreis, wo befindet er sich? Dann kann ich sagen: „Oh, ich sehe ihn jetzt auf den Bildschirmen." In Ordnung, ich sehe ihn. Aber wo verbinde ich mich gefühlsmäßig mit ihnen? Dafür müssen wir etwas lernen, etwas lesen, etwas zusammen fühlen, in irgendeiner Handlung sein, sogar während des Lernens zusammen in einer Neigung sein. Dadurch werden wir fühlen, dass wir zusammen eingeschlossen sind.
Und in der Zeit, in der wir zusammen eingeschlossen sind – hörst du, Roi? –, in der Zeit, in der wir zusammen etwas lernen und zusammen zu etwas hingezogen werden, bauen wir spirituelle Parzufim, spirituelle Parzufim. Bei jeder Gelegenheit, uns zu verbinden, gemeinsam etwas zu denken und zu fühlen, werden immer mehr spirituelle Parzufim gebaut. So bringen wir die allgemeine Korrektur voran. Das brauche ich, bis ich es sehe, bis ich fühle, dass es in der Praxis so geschieht. Moskau.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Zuerst: Die Bücher, über die Yaniv Shia gerade gesprochen hat, sind nicht ins Russische übersetzt. Wir warten sehr darauf, dass sie eines Tages auch auf Russisch erscheinen. Aber die Frage ist folgende: Sie haben gerade gesagt, dass ein Zehner sich ständig prüfen muss, ob es dort diese neunzehn Prinzipien gibt, die die Freunde gewählt haben, diese neunzehn Prinzipien der Regeln von Rabash.

Rav: Ich weiß es nicht, mein Herr, ich weiß es nicht. Ihr seid die Gruppe Moskau. Hier gibt es die Gruppe Bnei Baruch. Ihr zahlt Geld, sie führen das aus. Hier gibt es einige Leute, die an der Übersetzung und an der Vorbereitung des Buches für den Druck arbeiten, auf Russisch, Englisch, in allen möglichen Sprachen. Ihr zahlt, ihr unterhaltet dieses System. Also bitte, wendet euch an sie und fordert es. Was wollt ihr von mir? Ich bin kein Arbeitsleiter. Vielleicht Moshi, vielleicht Belotserkovsky, vielleicht noch jemand, ich weiß es nicht. Aber es ist gut, dass ihr fragt. Außer zu fragen müsst ihr aber wissen, an wen ihr euch wendet, wie ihr fordert und was sein muss.
Ich denke, diese Dinge müssen jetzt vor dem Kongress sehr schnell geordnet werden, damit ihr anfangt, damit zu arbeiten.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Rav, ehrlich gesagt habe ich nicht danach gefragt. Die Frage betrifft die Prüfung des Zehners in Bezug auf die Prinzipien von Rabash. Zum Beispiel ist in unserem Zehner ein Freund nach dem Kongress in Moldawien schwer krank geworden. Wir schaffen es nicht, ihm zu helfen, gesund zu werden. Was wir auch tun, es gelingt nicht. Wenn wir also an unserem Zehner all diese Prinzipien prüfen, ergibt sich: Wenn ein Freund fehlt, können wir als Zehner keines der Prinzipien erfüllen.

Rav: Ihr könnt sie erfüllen, auch wenn er fehlt, mit dem Gedanken, als würde er nicht fehlen. Damit heilt ihr ihn.
Nu, fühlt ihr euch also davon befreit, sie zu erfüllen? Nu, nu, mach weiter.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Nein, überhaupt nicht, deshalb … Wir fühlen uns nicht befreit. Aber seine Abwesenheit ist wie ein Makel, ja? Wir bemühen uns, ein Gebet zu erheben, wir bemühen uns, ständig untereinander darüber zu sprechen, die Wichtigkeit des Schöpfers zu erhöhen, die Eigenschaft des Gebens. Wir beschäftigen uns damit, treffen uns mit allen Zehnern weltweit, und in Bezug auf diesen Freund passiert sozusagen nichts. So krank wie er war, so krank ist er.

Rav: Wir müssen tun, was uns auferlegt ist, was möglich ist, was in unserer Kraft steht. Was darüber hinausgeht, ist schon Sache des Schöpfers. Wenn ihr euch verbindet, eine maximale Verbindung macht, so weit ihr könnt, und wollt, dass dieser Freund gesund und heil unter euch erscheint und den Zehner vervollständigt, dann habt ihr alles getan, was möglich ist. Alles Übrige ist der Wille des Schöpfers. Bemüht euch, seinen Willen zu wecken.
Wenn ihr das nicht könnt, bittet das weitere Kli darum, noch weitere Freunde, noch weitere Zehner, damit sie sich ebenfalls anschließen.
Gut, machen wir weiter.

Vorleser: Dritter Auszug. Rabash schreibt, „Annullierung auf dem Weg des Baal Shem Tov":

„Früher erfolgte die Annullierung des Körpers durch Enthaltsamkeit. Es gibt jedoch noch einen anderen Weg, nämlich die Annullierung vor dem Rav [dem Großen, dem Lehrer]. Das ist die Bedeutung von „Mach dir einen Rav“. „Machen“ bedeutet hier unter Zwang, ohne jeglichen Verstand. So wie Enthaltsamkeit den Körper lediglich durch Handlung und nicht durch den Verstand aufhebt, so geschieht auch die Annullierung vor dem Rav durch Zwang und nicht durch den Verstand. Das heißt, sogar an einem Platz, an dem man die Sichtweise seines Rav nicht versteht, hebt man sich selbst, die Tora und die Arbeit auf und kommt zum Rav, damit er einen leitet. Es gibt eine Führung in der Art der Allgemeinheit, genannt Or Makif [umgebendes Licht], welches Licht ist, das lediglich von außen glänzt und ohne Worte ist, sondern nur dadurch, dass man zum Rav kommt und vor ihm sitzt, an seinem Tisch während des Essens oder während des Gottesdienstes. Doch es gibt noch einen anderen Weg, der innerlich ist, und dieser geschieht speziell durch „Mund-zu-Mund“."
(Rabash, Band 3, Artikel 680, „Annullierung auf dem Weg des Baal Shem Tov")

Rav: Das sind einige Formen der Annullierung. Annullierung muss es geben, denn der Kleine muss sich vor dem Großen annullieren, um von ihm zu empfangen, damit der Große oder der Höhere ihn richtig formatiert und ihm Form, Denken, Gefühl, Richtung und Wahrnehmung gibt. So wie wir kleine Kinder lehren: „Schau hierher, mach das, sieh mal" und so weiter, so müssen wir sehen, wie wir vom Höheren empfangen.
Eigentlich ist der Höhere die Gruppe. Wenn wir uns vor der Gruppe annullieren, dann weilt in ihr, im Maß unserer Annullierung, die höhere Kraft. Sie leitet uns an, begleitet uns und macht alles. Euer Rav ist nur wie ein Wegweiser, der euch ständig auf die Verbindung im Zehner ausrichtet. Und aus der Verbindung im Zehner müsst ihr schon lernen, wie ihr weitergeht. Bis ihr versteht, was „von Mund zu Mund" ist, das liegt noch vor uns.
Nu?

Schüler: Eine Frage von einem Freund aus Israel. Es scheint, dass man Baal HaSulam ohne Rabash nicht verstehen kann, und Rabash nicht ohne einen Lehrer, der es von ihm empfangen hat, nämlich Rav Laitman. Müssen in der nächsten Generation, damit man Sie, Rabash und Baal HaSulam versteht, einige Schüler mit Erlangung da sein, um die Methode weiterzugeben?

Rav: Wie kann man garantieren, dass es welche mit Erlangung geben wird? Wer bereit ist zu investieren, wer bereit ist, sich selbst zu opfern, wer bereit ist, sich zu annullieren, wer bereit ist, in keinem Fall zu gehen, was auch geschieht, und so weit wie möglich, so weit der Schöpfer es ihm erlaubt, am Weg anzuhaften – der kommt dahin, wohin er kommt. Und im höheren Plan werden danach die Stufen verwirklicht, der Weg, durch wen und durch was. Das liegt nicht in der Hand des Menschen. In der Hand des Menschen liegt es, sich für diese Sache zu opfern, also sein Ego, seinen Willen zu empfangen, zu beugen, um jedes Mal eine höhere Form auf sich zu nehmen. Das ist alles.
In Ordnung? Ja. Holland hatten wir heute noch nicht. Holland.

Schüler (Übersetzung aus dem Englischen): Guten Morgen, Rav, eine Frage. Ist es gut, den Namen Rabash als Namen für den Europa-Kongress zu verwenden, damit wir uns wirklich auf die Themen konzentrieren, sie so zuordnen können und den Namen Rabash in irgendeiner Form in den Kongress bringen, damit uns das mehr auf die Themen fokussiert, die mit ihm zu tun haben? Ist das eine gute Idee?

Rav: Ich weiß es nicht. Er ist nicht bekannt, Rabash. Er hat keine klassischen Werke in der Weisheit der Kabbala geschrieben, im Gegensatz zu Baal HaSulam, der den Kommentar „HaSulam" zum Buch Sohar geschrieben hat und „Talmud Esser haSefirot", einen Kommentar zu den Schriften des ARI. Das heißt, Baal HaSulam hat einen Kommentar zu den Worten von Rashbi und zu den Worten des ARI geschrieben. Das sind zwei solche Große, und er ist der Dritte, der einen Kommentar zu ihnen schreibt und sie seiner Generation näherbringt. Das ist wirklich ein riesiger Mann, klar.
Rabash dagegen schreibt über innere Dinge: wie man sich annulliert, wie man sich mit dem Zehner verbindet, wie man … Das sind Dinge, die dem Menschen verhasst sind. Alle weisen sie zurück, niemand will sie annehmen, man versteht sie nicht. Denn du verstehst von dem, was er schreibt, dass man sich verbinden muss, aber sonst verstehst du nichts. Alles Übrige, ab irgendeinem Artikel, dem zehnten oder fünfzehnten, sogar früher, kannst du nur unter der Bedingung verstehen, dass du die Verbindung ausführst. Deshalb sind all seine Artikel sozusagen: Was schreibt er da? Ständig über Liebe, über Annullierung, über dies und das. Die persönliche Arbeit des Menschen ehrt niemand.
Deshalb ist Rabash nicht bekannt und wird es auch nicht sein, außer bei denen, die für den Schöpfer arbeiten. Baal HaSulam dagegen wird man an der Akademie lernen, in allen möglichen Philosophien und so weiter, denn er schreibt über die Wahrnehmung der Wirklichkeit insgesamt, über die Struktur der Wirklichkeit, darüber, wer der Schöpfer ist, worüber alle gern spitzfindig diskutieren, und so weiter.
Deshalb glaube ich nicht, dass es sich für uns lohnt … Ich weiß nicht, es hängt vom Ziel ab. Wenn du einen Kongress nach Rabash benennen willst – ich weiß nicht, das wird nirgendwo Widerhall finden. Wenn du es in weiteren Kreisen bekannt machen willst, dann passt natürlich Baal HaSulam besser, die Methode von Baal HaSulam, dieser Name. Aber ich weiß es nicht. Denkt nach, diskutiert. Ich will überhaupt, dass ihr euch mehr mit der ganzen Sache beschäftigt. Ich habe euch schon den ganzen Antrieb und die Unterscheidungen gegeben, die es auf dem Weg hier geben muss, und ihr verwirklicht. Entscheidet, macht.
Kiew.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Hallo, lieber Rav. So wie Sie uns führen, sieht man, dass Sie uns hier die Methode wirklich Baustein für Baustein vorstellen. Jetzt verbinden wir unseren kleinen inneren Zehner mit dem weltweiten Kli. Gab es so etwas, als Rabash mit der Gruppe gelernt hat? Das heißt, war zu spüren, dass er eine solche methodische Haltung zur Entwicklungsrichtung der Gruppe hatte?

Rav: Nein, nein. Das heißt, wir lernten seine Artikel auf die Weise, dass man jeden Tag, sagen wir, eine Stunde, anderthalb Stunden von der dreistündigen Lektion lernte, die Artikel las. Man stellte Fragen, aber ziemlich oberflächlich, nicht tief. Ihr könnt euch diese Lektionen anhören; sie werden euch nicht viel vermitteln.
In Ordnung? Gut. Machen wir weiter, sonst …

Vorleser: Vierter Auszug. Baal HaSulam schreibt in Brief 38:

„ich habe deinen Brief erhalten, und ich gratuliere dir zur Semicha (Rabbiner Weihe), die du erhalten hast. Dies war die erste Mauer, die deinen Weg vorwärts blockierte. Ich hoffe, dass du von diesem Tag an erfolgreich bist und täglich stärker wirst, bis du den Königspalast betrittst.
Ich hätte gerne, dass du noch eine Semicha erlangst, aber von diesem Tag an beeile dich und verwende die meiste Zeit darauf, deinen Körper vorzubereiten – dass er Kraft und Courage gewinnt „wie ein Ochse für seine Bürde und ein Esel für seine Last“, damit du keinen Moment verschwendest.
Und solltest du fragen: „Worin besteht die Vorbereitung?“, werde ich dir sagen, dass es in der Vergangenheit notwendig war, alle sieben säkularen Lehren zu durchlaufen und sich schrecklichen Selbstgeißelungen zu unterziehen, bevor man sich dem Schöpfer näherte. Und trotzdem wurden nicht viele mit der Gunst des Schöpfers belohnt. Doch da wir mit den Schriften des ARI und der Arbeit von Baal Shem Tov belohnt wurden, liegt es wirklich in unserer Hand, und keine weitere Vorbereitung ist vonnöten.
Sollte dein Fuß diese beiden Wege beschreiten – und durch Gottes Gnade bin ich begünstigt, und ich habe sie mit meinen beiden Händen erhalten, und mein Geist ist dir so nahe, wie ein Vater seinem Sohn nur sein kann –, werde ich sie dir sicher weitergeben, sobald du bereit dafür bist, sie von Mund zu Mund überliefert zu bekommen."
(Baal HaSulam, Brief 38)

Rav: In Ordnung? Nu?

Schüler: Eine Frage aus Israel. Liegen auch die Schriften von Rabash in der Tiefe des Verborgenen bis zum Gmar Tikun und passen sie auch zu allen Kabbalisten in der Erlangung?

Rav: In seinen Schriften gibt es eine Schicht, die zu Anfängern passt, und Schicht um Schicht, die für die Erlangenden bestimmt sind. Ja, sowohl das eine als auch das andere. Das ist seine Größe: Er hat seine Schriften an alle angepasst, von dem, der anfängt und in die Methode eintritt – nicht in die Weisheit, sondern in die allgemeine Methode, in die Weisheit des Herzens –, bis zu denen, die schon wirklich die Göttlichkeit erlangen.
Ja.

Schüler: Kann dieser Zustand, der Beziehung „von Mund zu Mund" heißt, auch innerhalb eines Zehners bestehen, oder nur gegenüber einem Rav? Wenn der Zehner der Höhere ist, kann dieser Zustand auch im Zehner geschehen?

Rav: Ja, aber das ist noch nicht jetzt. Ihr müsst die Dwekut des Zehners wirklich erlangen. Das wird wie ein Höherer sein, und dann kommt man gegenüber diesem Höheren in den Zustand „von Mund zu Mund". Richtig.

5.

„Der Mensch sollte nach seinem Lebenszweck forschen und suchen, nämlich nach dem Zweck, zu dem er in diese Welt gekommen ist."
(Rabash, Band 2, Brief 29)

Rav:
(Zum Schüler am Quellenpult) Warum hast du das hier eingefügt? Das schreibt doch Rabash.
Gut, 6.

Vorleser: 6, aus Rabash, Band 1, „Das Wunder von Chanukka".

„Dieser Zustand, in dem der Mensch beginnt, eine Selbstprüfung über das Ziel des Lebens anzustellen – was es ist und wozu es dient –, wird so beschrieben: Der Mensch hebt seinen Kopf aus dem Strom des Lebens. In diesem Strom befinden sich alle Geschöpfe, und sie haben keine Zeit, darüber nachzudenken, was sie sind; vielmehr treiben sie mit der Strömung dahin, wohin das Wasser fließt. Und niemand ist da, der das Ende sehen könnte – wohin nämlich der Strom des Lebens führt. Nur er allein hebt, weil der Mangel an Genuss ihn dazu bringt, seinen Kopf nach oben, um auf das Ziel des Lebens zu blicken.
Dann sieht und hört er gleichsam einen Herold von oben, der ihm sagt, dass die Welt mit der Absicht erschaffen wurde, „Seinen Geschöpfen Gutes zu tun“. Doch um den Geschmack dieses Gutestuns zu kosten, sagt man ihm – aus Büchern und von den Gelehrten –, dass es Bedingungen gibt, um zu diesem Guten zu gelangen, das man „Ziel der Schöpfung“ nennt. Diese Bedingungen verlangt der Schöpfer, dass man sie zuvor erfüllt; andernfalls will Er ihnen das Gute und den Genuss nicht geben."
(Rabash, Band 1, Artikel 7, „Das Wunder von Chanukka", 1987)

Rav: Für uns ist die Hauptsache, die Dinge zu verwirklichen, sonst sind sie völlig leer. Und ich bin sehr, sehr skeptisch, ich fürchte, dass wir noch nicht auf unseren Kongress hinarbeiten. Ich fühle noch nicht, dass das europäische Kli brennt und sich bemüht, sich zu verbinden, über die Unterschiede in Sprachen, Mentalitäten, Grenzen und so weiter hinweg. Ich habe noch nicht den Eindruck, ich fühle nicht, wie weit sie schon in Verbindung sind.
Ich habe gehört, dass Herr Roi aus Kroatien gerufen hat: „Warum lasst ihr die Europäer den Kongress nicht aufstellen und organisieren?" Was heißt organisieren? Organisieren heißt: Du organisierst die Mahlzeiten, dort gibt es eine Küche. Du organisierst das … wo man wohnt? Du organisierst die Übertragung? Du organisierst die Musik? Ist das der Kongress? Das sind Dinge, die wir immer haben, mehr oder weniger. Du musst die Verbindung organisieren. Sonst heißt das nicht Europa-Kongress, sondern Gruppentreffen: Verschiedene Gruppen kommen, und zwischen ihnen ist nichts.
Deshalb frage ich euch, Europäer: Wo ist eure Arbeit? Wo ist die Vorbereitung auf den Kongress, gibt es sie überhaupt oder nicht? Oder könnt ihr nur sagen: „Wir, wir"? Und wo ist das „Wir"? Wo ist die Neigung, die es zwischen euch geben muss? Vielleicht gibt es sie, ich weiß nicht, vielleicht weiß ich es nicht, das kann sein. Aber bisher fühle ich von eurer Seite nur die Forderung: „Lasst uns in Ruhe, gebt uns den Kongress." Das ist die eine Seite. Andererseits will ich entsprechend hören, ob in dieser Sache etwas getan wird oder nicht.
Jakob, kannst du mir etwas sagen? Jakob Sabel. Man hört nichts. Man hört nichts. Man hört nichts.
Nu?

Schüler: Momentan – zuerst: Wenn wir es nicht genug machen, wenn Sie es nicht fühlen, dann müssen wir sehen, wie wir uns verbessern können. Aber bisher war die Arbeit, über die technischen Vorbereitungen hinaus, dass alle Gruppen versuchen, sich untereinander zu verbinden. Wie Sie empfohlen haben, knüpfen wir Kontakt zwischen den Zehnern und versuchen, einander zu fühlen. Die meisten europäischen Zehner treffen sich untereinander und auch mit den übrigen Gruppen des weltweiten Kli. Außerdem bereiten wir zweimal pro Woche Treffen mit allen Gruppen zusammen vor. Wir haben jetzt auch alle Materialien geordnet, die für den Kongress gesammelt wurden, und heute schicken wir sie an das ganze europäische Kli, damit sie anfangen, den ganzen Inhalt des Kongresses zu schreiben, jeder das, was er empfiehlt. Heute Abend gibt es um 8 Uhr israelischer Zeit eine allgemeine Versammlung auf Zoom, bei der sich das ganze europäische Kli versammelt. Jeden Donnerstag gibt es eine solche Versammlung. Wir haben darüber auch gemeinsam in Workshops gesprochen, um die Ratschläge zu verwirklichen, die Sie gegeben haben. Wenn es darüber hinaus noch Dinge gibt, die wir umsetzen müssen, dann setzen wir sie um.

Rav: Ich frage euch Folgendes: Sorgt ihr wirklich dafür, dass alle Freunde aus Europa zum Kongress kommen, um einander kennenzulernen und sich körperlich zu verbinden? Denn ohne körperliche Vorbereitung ist es schwer weiterzumachen. Bisher sehe ich dort dreihundert und ein paar Leute, die sich insgesamt angemeldet haben, dass sie kommen. Aus ganz Europa? Aus ganz Europa, wie kann das sein? Erklär mir das bitte. Dieser Kongress wird aussehen wie nach irgendeinem Krieg oder nach einem Titanic-Ereignis oder so etwas. Das ist es, was du aus Europa hast, diese Überlebenden, 300 Leute? Die kommen, und andere sitzen lieber bei sich zu Hause?
Wenn es finanziell schwer ist zu kommen, können sie Hilfe bekommen. Aber warum gibt es nicht so viel Willen, in den Zustand zu kommen, in dem sie sich mit anderen verbinden, in dem sie anfangen, das zu fühlen? Wer beim Kongress ist, tritt trotz allem in die Verbindung ein. Könnt ihr die Menschen nicht mehr aufwecken?

Schüler: Wir hatten für diese Woche auch geplant, eine Liste zu machen. Wir gehen alle Zehner in Europa einzeln durch und schauen, wer aus jedem Zehner da ist, wer kommt und wer nicht, und versuchen zu verstehen, was das Problem der Freunde ist und wie man helfen kann. Manchmal schämen sich Menschen einfach, sich zu melden, wenn sie Probleme haben. Wir wollen einfach von uns aus ein Gespräch mit ihnen anfangen und verstehen, wo es hängt.

Rav: Gut. Hoffen wir, dass … Ich sage es noch einmal: Ist die Hauptsache, den Kongress zu organisieren? Ich hoffe, Roi hört zu. Die Hauptsache ist, die Menschen zum Kongress zu bringen und sich zu bemühen, sie miteinander zu verbinden, sowohl vor dem Kongress in der Vorbereitung als auch im Kongress selbst in der Verbindung, im Fluss des Kongresses. Wenn ihr dafür sorgt, in Ordnung. Wenn nicht, was dann? Sorgen wir nur für Betten und Essen, und alles andere werden bloße Lektionen sein?
Wir müssen zur Verbindung kommen. Wir kommen an einen Ort, an dem wir uns verbinden, uns gegenseitig einschließen und zusammen „gekocht" werden. Dafür kommen wir. Bereiten wir die Menschen auf dem Weg zum Kongress so darauf vor? Planen wir die Aktivitäten während des Kongresses so? Bestellen wir entsprechend das Lernmaterial oder nicht? Ihr müsst es bestellen. Wir haben hier noch keine Bestellung für das Lernen bekommen. Zum Ablauf steht dort, ja, ich habe etwas gesehen, aber das ist auch nicht so wichtig. Wichtig ist, welchen Inhalt ihr den Menschen geben wollt, in welchem Fluss, um ihr Herz zur Verbindung zu wecken, damit wir aus diesem Kongress wirklich als ein Zehner hervorgehen und weitergehen können. Bitte kümmert euch trotz allem darum.
Moskau.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Rav, im Unterschied zu Europa, sagen wir ab der Ukraine und weiter, sind die Menschen dort eigentlich daran gewöhnt, um Hilfe zu bitten. Das ist Teil ihrer Kultur, eine Art kollektive Kultur. Europäer sind von Natur aus eher Individualisten. Einerseits haben sich also sehr wenige Freunde für den Kongress angemeldet, sagen wir weniger, als wir wollten. Andererseits haben sich auch bei Help Chaver nur 20 Leute gemeldet, und wir erwarten, dass es mindestens etwa 70, 80 Leute sein müssten. Wie überwindet man den Stolz, den fehlenden Willen oder irgendwelche Gedanken, vielleicht eine Last für die Gemeinschaft zu sein oder so etwas? Wie bricht man diesen Individualismus, damit sie doch annehmen …?

Rav: Ich werde nichts brechen. Ich will ihnen zeigen, dass wir eine Familie sind. Deshalb gibt es in einer Familie kein Problem, wenn einer vom anderen empfängt. Denn indem sie von uns empfangen, kommen sie uns eigentlich näher. Wir brauchen sie. Es geht nicht darum, wer wem gibt und wer von wem empfängt, sondern um die Verbindung, die wir alle wollen. Deshalb verstehen wir, dass der Schöpfer uns solche unterschiedlichen Zustände gibt: Manche Menschen haben nichts, manche haben etwas. Wir sammeln über Help Chaver, und gerade so verbinden wir uns. Das ist noch eine Tat der Verbindung, und darin gibt es kein Problem.
Auch ich reise mit dem Geld von … nicht von Help Chaver, ich weiß überhaupt nicht, woher man mir das Ticket kauft, aber auch mir kauft man ein Ticket, ich zahle nicht selbst. Oho, wenn ich die Kongresse bezahlen müsste, wie sollte das gehen? Ich bekomme insgesamt dasselbe Gehalt wie alle.
Deshalb gibt es kein Problem, man muss sich nicht schämen. Wir tun das für die Verbindung, sowohl die, die geben, als auch die, die nehmen. Es ist nicht wichtig, wer gibt und wer empfängt. Wichtig ist, dass wir zur Verbindung kommen, und diese Handlung ist eine spirituelle Handlung.
Yes … Wer übersetzt ihn? Ah, es gibt …

Schüler (Übersetzung aus dem Italienischen): Rav, nach dem Kongress in Bologna haben Sie Italien die Anweisung gegeben, anzufangen, sich um Europa zu kümmern. Und es gibt eine sehr gut organisierte Struktur für die Inhalte und alles, was mit den Kongressen zu tun hat. Wir fangen schon an, uns darum zu kümmern, alle Gruppen dort zu verbinden. Jeden Tag verbinden wir zufällig zusammengestellte Zehner. Am Samstag machen wir ein Treffen zwischen Italien und Deutschland, um die Gruppen dort zu verbinden, Freunde, ein Treffen auf italienische Art.
Wir bitten auch alle Freunde, wir laden sie ein, viele Clips zu finden; wenn man sie von uns verlangt, geben wir sie euch für die weltweite Freundesversammlung. Wir versuchen auch, Dinge zu machen, die die allgemeine Stimmung heben. Wir sagen das jetzt, weil wir wollen, dass alle Freunde anfangen beizutragen. Es stimmt, dass Italien gebeten wurde, die Spitze von ganz Europa zu sein. Aber wir verstehen, dass wir nur Erfolg haben können, wenn alle zusammen, wenn wir alle uns der Anstrengung anschließen.

Rav: Schön. Dann arbeitet wenigstens eine Gruppe daran. Helft, aktiviert, ich bitte euch, aktiviert bitte all diese Europäer, die sich für die Verbindung in Europa verantwortlich fühlen, wie Roi und so weiter, auch unsere Freunde hier, die aus Europa stammen. Handelt alle zusammen und fangt an, diesen Kontinent aufzuwärmen.
Ja, Jakob.

Schüler: Genau zu diesem Thema haben wir gefühlt – und sagen Sie uns, ob Sie es wirklich auch so fühlen –, dass das Grundlegende für den Erfolg des Kongresses und dafür, dass Freunde zum Kongress kommen, die Anwesenheit in den Morgenlektionen ist. Das ist wirklich die Grundlage der Vorbereitung auf den Kongress.

Rav: Richtig.

Schüler: Jetzt haben Freunde aus der ganzen Welt schon Vorschläge geschickt, wie man den Freunden in Europa helfen kann, zu kommen und in den Morgenlektionen anwesend zu sein. Wir haben sehr viele Vorschläge, und am Freitag haben wir ein Treffen dazu, wie wir all diese Vorschläge umsetzen, und wir werden es mit der Gemeinschaft teilen.

Rav: Was kann man tun, damit sie kommen, damit sie aufwachen, damit sie aufstehen? Ich verstehe, dass das für sie sehr schwer ist. Es gibt Länder, in denen es minus zwei Stunden sind, weißt du? Ich war in diesen Ländern, ich habe gesehen, dass ich aufstehen muss … Ich bin gewohnt, ab zwölf, ab ein Uhr nachts aufzustehen; ab ein Uhr nachts schlafe ich sicher schon nicht mehr. Aber das ist ein Problem. Für sie ist das …
Ehrlich gesagt weiß ich es nicht. Ich habe nicht die Kraft, Menschen zu solchen Stunden aufzuwecken. Denn das ist wirklich voll am Abend und nicht am Morgen. Es ist mitten in der Nacht, die Lektion endet, und sie haben noch einige Stunden bis zum Morgen. Aber sie sind schon in einem Drive, aufgewärmt, und es fällt ihnen schwer einzuschlafen. Und wenn sie zu ihrer Gruppe fahren, dann erst recht, wie sie zurückkommen und so weiter. Das heißt, es gibt dadurch in Europa ein sehr, sehr großes Problem. Ich weiß nicht, wie man das löst. Wirklich. Der Schöpfer hat dort Bedingungen gesetzt, die schwer sind.

Schüler: Aber wenn sie fragen, was der Zusammenhang zwischen dem Erfolg des Kongresses und meiner Teilnahme an der Morgenlektion jetzt ist: Ich komme zum Kongress, ich schließe mich in die Freunde ein.

Rav: Oh, der Kongress ist etwas anderes. Der Kongress ist Pflicht. Dort schließe ich mich wirklich in die Freunde ein. Ich bin nicht sicher, dass sich jemand einschließt, der während des Kongresses hinter dem Bildschirm bleibt. Ich bin nicht sicher. Ich fühle das nicht so. Auch sie selbst fühlen, wie groß der Abstand ist, wenn du … besonders, wenn du die Möglichkeit hast, dich körperlich zu verbinden. Alles geht vom körperlichen Treffen aus. Deshalb muss es ein solches Treffen geben.

Schüler: Jetzt, wenn ich Europäer bin und es mir schwerfällt, ich keine Kraft habe, zum Kongress zu kommen: Wenn ich in der Morgenlektion bin, gibt mir das mehr Kraft?

Rav: Richtig, ja. Das wärmt dich auf, das reizt dich. Man muss auch Clips machen und noch alle möglichen solchen Formen der Erweckung.

Schüler: Genau das werden wir nächste Woche mit allen teilen.

Rav: In Ordnung. Ja, Niv.

Schüler: Ich glaube nicht, dass es richtig ist, diese beiden Dinge aneinanderzuknüpfen. Das belastet die Freunde etwas. Wir sehen, dass es Kreise gibt, die zum Kongress kommen, unabhängig davon, dass sie jetzt bei sich um ein Uhr oder um zwölf Uhr nachts aufstehen müssten, um die Morgenlektion zu schauen. Ich denke, für diese Kreise ist es am richtigsten, sie anzurufen, warme, herzliche Gespräche zu führen, ihnen eine Art Mini-Website mit den bewegendsten Clips aus der Morgenlektion über den Kongress und seine Wichtigkeit vorzubereiten und sie einfach anzurufen und einzuladen, hineinzuschauen, sich einen Eindruck zu verschaffen, dann vor dem Kongress ein Follow-up-Gespräch zu führen und zu sehen, ob sie sich tatsächlich annähern und ob sie irgendwelche Probleme haben.
Ich denke, das ist in der kurzen Zeit, die wir haben, viel gezielter. Natürlich ist es am besten, wenn alle vorher in der Morgenlektion sind, in der Vorbereitung, im Inneren und so weiter. Aber ich bin nicht sicher, dass das jetzt das unmittelbare Ziel für die Freunde ist, die sich noch nicht für den Kongress angemeldet haben.

Rav: Ich stimme dir zu, ich stimme dir zu. Man sollte keinen Druck machen, dass sie zur Morgenlektion kommen. Sie würden das als noch größere Last fühlen, als wirklichen Druck, und beim Kongress wäre der Druck noch größer, und dann sagen sie ab. Das stimmt, das stimmt.
Gut. Jetzt machen wir … nu.

Schüler: Es ist immer noch nicht klar, wie man das europäische Kli aufweckt, wie das weltweite Kli das europäische Kli aufwecken kann.

Rav: Ich weiß es nicht. Was wollt ihr von mir?

Schüler: Einen Rat.

Rav: Nein. Man hat mich angeschrien: „Lasst die Europäer sich selbst aufwecken und den Kongress machen." Ich lasse euch also so. Sehr schön. Ich bin sehr zufrieden damit, dass man mir das so gesagt hat. Das ist: „Warum mischst du dich ein? Lass uns das machen." Völlig in Ordnung. Ich freue mich. Ich sehe das nicht als Kränkung, dass ich etwas machen wollte und man mich gestoppt hat. Ich sehe es als Erleichterung, als etwas Schönes, Süßes.

Schüler: In Ordnung. Aber es passiert nichts.

Rav: Das ist euer Problem. Von diesem Moment an frage ich nur: Habt ihr es gemacht? Habt ihr es nicht gemacht? Wie habt ihr es gemacht? Aber dass ich mich einmische? Nein, ich mische mich nicht ein. Das ist eure Korrektur.

Schüler: Wenn Sie das nicht aufwecken, wacht es nicht auf.

Rav: Ich wecke auf, siehst du das nicht? Ich verwende alle Lektionen darauf. Aber mehr kann ich nicht tun. Jetzt verbindet euch untereinander und fangt an, das Kli in irgendeiner Form aufzuwecken, aber nicht einfach ein Durcheinander im Netz zu machen, sondern … ich weiß nicht wie. Wenn ihr mir etwas sagt, das ich sagen oder tun soll, dann mache ich das nach eurem Befehl, dem der Kongressorganisatoren. Das ist alles.
In Ordnung? Schön. Ja.

Schüler: Zu diesem Thema nur noch ein kleiner Anstoß und vielleicht ein bisschen Neid. Ich gehöre zum Betreuerteam der Gruppe „Punkt im Herzen" in Sichron. Für die europäischen Freunde, die vielleicht nicht wissen, was „Punkt im Herzen" ist: Das sind Leute, die Campus-Kurse abgeschlossen haben und seit etwa acht Monaten bis zwei, drei Jahren bei uns sind. Aufgrund all der Dinge, die sie in letzter Zeit von Ihnen hören, und weil sie die Wichtigkeit des Kongresses erkennen, haben sie aus eigenem Entschluss beschlossen, sich zu organisieren. Dort gibt es eine Gruppe von etwa zehn Freunden, vielleicht etwas mehr, die beschlossen haben, zum Kongress nach Bulgarien zu fahren. Sie haben niemanden gefragt und dort ein Hotel organisiert. Und für die Leute bei ihnen, denen es schwerer fällt, haben sie eine Art interne Kasse gemacht und so weiter. Die Wichtigkeit ist also da und existiert, und …

Rav: Ein Beispiel, ein Beispiel für Europa. So ist das.
Nu, und was ist mit Moskau? Moskau.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Unser Zehner hat sich schon mehrmals mit europäischen Gruppen wegen der Vorbereitung auf den Kongress getroffen, und man kann zwei Hauptdinge sehen. Erstens: In den Gruppen, die in den Vorbereitungsprozess, in die Organisation eingeschlossen sind, fühlen die Freunde die Wichtigkeit des Kongresses, die Notwendigkeit, dorthin zu kommen, und die Notwendigkeit, sich bei Bedarf an Help Chaver zu wenden. Und bei denen, die nicht irgendwie direkt teilnehmen, gerade an der Vorbereitung, gerade an der Organisation, gibt es das Gefühl: Nu, warum dorthin fahren? Es wird noch Kongresse geben. Es wird den nächsten Kongress in Israel geben und noch einen danach. Was verpasse ich schon, und wie wichtig ist es für mich, wenn ich jetzt in Europa sitze, wirklich gerade zu diesem Kongress zu kommen?

Rav: Ich denke, dieser Kongress ist ein ganz besonderer Kongress. Es ist wichtig, dass jeder hinkommt, der dazu fähig ist, ob aus China, aus der Mongolei, aus … egal woher, nicht unbedingt aus Europa. Sie sollen kommen, um einen Eindruck davon zu bekommen, dass … Und auch die Möglichkeit, zu geben und einen solchen Kongress aufzuwärmen, ist sehr wichtig. Wir bauen ein spirituelles Kli schon in einer Phase, die uns zur Korrektur voranbringt. Wir treten in den Zustand ein, der „letzte Generation" heißt. Das Kli des Zehners, unser Zehner, ist eine einzelne Zelle, die nicht lebensfähig ist. Nur die Verbindung zwischen den Zellen, zwischen den Zehnern, wird zu einem Organ und zu einem Körper. Jetzt wollen wir zum ersten Mal – es ist ein besonderer Kongress –, zum ersten Mal wollen wir, bemühen wir uns, wenn es uns gelingt, ich weiß es nicht, aber wir bemühen uns, einen lebendigen spirituellen Körper zu bauen.
Deshalb muss dieser Kongress etwas Besonderes sein. Es hängt von uns ab: Entweder wird er einfach wie alle Kongresse, oder wir fühlen in ihm, wirklich in seinem Inneren, ein neues Wesen, neues Leben, eine neue Stufe, ein neues Gefühl, eine Begegnung mit der höheren Kraft. Die Gelegenheit ist da. Ob wir sie verpassen oder nicht, hängt von uns ab. Darüber spreche ich.
Ja, Alex.

Schüler (Übersetzung aus dem Englischen): Ich möchte etwas sagen. Ich bin nicht sicher, ob ich es richtig ausdrücken kann. Wir hatten schon zwei Treffen der Organisatoren des Kongresses in Europa, mit Roi, Jakob, Judith und weiteren Freunden, mit Jürgen Fonteneigel und mit Freunden von hier, die ein europäisches Team aufbauen wollen, das von hier aus arbeitet: wie Jakob, Edi, Chanoch, weitere Freunde von hier, Anan.
Ich fühle, dass das wirklich das Eis bricht, die Grenzen und Barrieren zwischen uns bricht. Aber es ist ein Prozess. Wie Jakob gesagt hat, sammeln wir Ideen, was wir zusammen tun können, weil Judith und ihr Team mit der Organisation alle Hände voll zu tun haben. Sie haben …

Rav: Das ist Organisation. Ihr müsst mehr an der Spiritualität arbeiten.

Schüler (Übersetzung aus dem Englischen): Ja, wie man das macht: Wir bemühen uns jetzt, Wege zu finden, das gemeinsam zu tun. Was Romolo vorhin gesagt hat, die italienische Struktur und diese ganze Infrastruktur, muss zu etwas Gemeinsamem werden. Wir arbeiten unter großem Druck auf uns selbst, um das zu verwirklichen, aber wir sehen, dass diese Systeme irgendwie zusammenwachsen müssen. Wir bemühen uns also, den schnellsten Weg zu finden, aber das braucht wieder Zeit, es ist eine Frage von Tagen. Aber aus dem Gefühl heraus kann ich sagen, dass alle einen guten Willen haben, die inneren Barrieren zu überwinden und sich in jedem Moment zu bemühen, im Gebet zu sein. Das ist das Wichtigste.
Und mir scheint, wenn wir diese beiden Beispiele sozusagen verbinden, dann wird das wirklich wie fließendes Wasser sein. Alle werden es fühlen, und die Freunde in Europa werden es fühlen und kommen. Dafür brauchen wir die Hilfe aller, aber auch Hilfe dabei, uns selbst zu organisieren. Und vielleicht sollte man nicht allein alle möglichen extremen Aktionen machen, sondern sich an diese Einheit wenden, die gerade aufgebaut wird, mit Jakob, Edi, Moshi, und uns helfen, diese Einheit aufzubauen.

Rav: Gut, hoffen wir, dass das gelingt. Bisher sehe ich hier nicht die Kraft … Oh, bitte, gleich bekommen wir einen richtigen Rat.

Schüler: Lehrer, wir haben über Rabash gesprochen, und hier spricht man über die Wichtigkeit …

Rav: Wie man verwirklicht. Wir sprechen jetzt darüber, wie man verwirklicht, was Rabash uns übergeben hat.
Ja.

Schüler: Genau, das ist es. Sie wissen, dass ich noch mit Ihnen gesprochen habe und mir darüber den Kopf zerbreche, und es gelingt mir immer noch nicht. Es gibt sozusagen eine Grenze dafür, wie viel Druck ich ausüben kann. Wie wecke ich meine Generation auf? Das ist schwerer als bei den Leuten hier, auch die jammern, das ist noch nicht …
Rav: Nein, die Leute, die hier sind, lassen wir mal beiseite. Wie weckst du deine Generation auf, die Jungen? Ich weiß es nicht. Ich habe eine einfache Antwort: Ich weiß es nicht. Wie Rabash gesagt hat: Einen Mangel kauft man nicht in der Apotheke. Er ist im Menschen, oder er ist nicht da. Wir müssen uns nur bemühen, den Mangel zu verwirklichen. Ein wenig gibt es ihn, und man muss dem, was wir tun, die richtige Richtung geben, weißt du, durch Verbreitung.

Schüler: Genau, Lehrer, wir haben Verbreitung, und sie läuft, verstehen Sie. Die Leute nehmen die Botschaft auf, und all die Reaktionen, Optionen und Nachrichten und was auch immer, und trotzdem ist es schwer. Auch das weckt nicht auf, verstehen Sie. Wir bekommen auch Feedback und alles, es läuft großartig, egal was, und trotzdem ist es schwer, die Menschen aufzuwecken.

Rav: Und trotzdem immer weiter machen. Denn „Groschen um Groschen sammelt sich zu einer großen Summe". Da ist nichts zu machen, nur so. Alles, was in unserer Welt geschieht, geschieht nur durch Ansammlung, Ansammlung. Das ist das Geheimnis des Erfolgs: nur Ansammlung, Ansammlung der Mühe, der Taten.

Schüler: Trotzdem, Lehrer, haben wir zum Beispiel – Sie haben schon ein Publikum, ein relativ nettes Publikum, einige Tausend, die zuhören. Und ich muss das noch weiter pflegen, verstehen Sie, und es ist furchtbar schwer, die Menschen aufzuwecken. Ich weiß nicht, Sie wissen, dass ich … Es gibt eine Grenze dafür, wie viel ich verlangen kann, und …

Rav: Sicher gibt es eine Grenze dafür, wozu du fähig bist, aber es gibt keine Grenze dafür, wie lange du weitermachen kannst. Mach ohne Grenze weiter. Denn du arbeitest hier unter Bedingungen, die der Schöpfer für dich aufstellt, und du verstehst nicht, wie viel du tust. Das Ergebnis deiner Arbeit ist für das Auge nicht sichtbar. Du musst hier im Glauben sein, dass du alles tust, was vor dir zu tun liegt. Und alles Übrige: „Der Schöpfer wird für mich vollenden."

Schüler: Lehrer, nach dem Weitermachen frage ich nicht. Ich frage danach, wie man ihnen eine Spritze der Wichtigkeit gibt, das weiß ich nicht …

Rav: Nein, das macht der Schöpfer. Er gibt ihnen eine solche Spritze, wie Er es für nötig hält. Du kannst keine Stufen überspringen. Das Höhere Licht weckt die Schichten von Willen, also die Menschen, Stufe für Stufe, und du kannst nicht plötzlich springen. Das wäre ein wirkliches Zerbrechen. Nein, du musst nur ein wenig Mangel wecken. Der Mangel muss sich selbst verwirklichen, prüfen, ob er richtig ist oder nicht, auf jede Weise wählen und so weiter. Korrektur ist eine so große, so breite, so … Arbeit. In allem gibt es Ibur, Yenika, Mochin, und das tritt wieder in eine höhere Stufe ein, Ibur, Yenika, Mochin, und immer weiter, wirklich unendlich viele Stufen. Ja. Aber in jedem Moment gibt es Korrektur, in jedem Moment.
Wenn du an der Handlung anhaftest und nicht am Ergebnis, fühlst du, dass du in einer Welt bist, die ganz gut ist. Die Welt wird besser, die Welt kommt voran, die Welt geht auf die Korrektur zu. „Aha, wo denn?", kannst du sagen, „das dauert noch tausend Jahre." Ich rechne nicht mit tausend Jahren, das liegt nicht in meinen Händen. Das macht der Schöpfer. Ich schaue nur auf den Abschnitt, den ich machen kann und der in meiner Macht liegt. Das ist alles.
Man hat dir also die Erlaubnis gegeben zu handeln. Du weckst ein Publikum auf, gerade darin bist du erfolgreich, und alle sagen das so. Ich weiß es nicht, ich habe es nicht gesehen, aber so ist es. Dann sei … Du musst schon damit zufrieden sein, dass du alles getan hast. Alles Übrige: „Der Schöpfer wird für mich vollenden." Das ist es.
French.

133:30 – 139:07 Bericht der Gruppe Frankreich
Rav: Er kann schöne Artikel schreiben. Er hat das so, es kommt von innen heraus, heraus, heraus, heraus. Ausgezeichnet. Gut.
Das war's schon, wir haben keine Zeit mehr für die „Eröffnung". Am Abend haben wir eine Lektion in Fortsetzung des Themas … Es gibt auch eine Lektion vor dem Mahl.

Vorleser: Es gibt eine Lektion von 17:30 bis 19:00 Uhr und danach das Jahrzeit-Mahl von 19:00 bis 20:00 Uhr.
Rav:
Schön. Ich denke, man kann den Frauen auch Zugang zu dieser Lektion am Abend geben, und das war's. Noch einige Fragen, und wir hören auf. Außer Moskau sind wir schon fertig. Nur Moskau kann nicht aufhören.
Ja, Moskau.

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Noch eine Frage zum Thema, das wir heute in der Lektion durchgenommen haben. Rabash hat seine Artikel ständig mit, sagen wir, „Rabash sagte" oder etwas über … beendet. Er sprach ständig über das Gefühl, wie es ist, auch der Sohn von Baal HaSulam zu sein, den er immer „mein Vater und Lehrer" nennt. Das heißt, das Gefühl, dass er sowohl sein Lehrer als auch sein Vater ist?

Rav: Ja. Und was ist die Frage?

Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Die Frage ist: Einerseits war Rabash der Sohn von Baal HaSulam und hat ihn in dieser Hinsicht sozusagen fortgesetzt. Andererseits war er ein Schüler von Baal HaSulam. Wie hat er es geschafft, diese beiden Dinge zu verbinden?

Rav: Genau das habe ich ihn gefragt. Er sagte: „Du weißt nicht, wie schwer das ist." Denn von der Seite des Vaters her ist der Sohn sozusagen größer als der Vater, er lenkt den Vater; was der Sohn will, muss der Vater erfüllen. So ist das nach der Natur. Vom spirituellen Prozess her war sein Vater in diesem Fall größer als er, und er musste sich vor dem Vater völlig annullieren. In der Tora steht geschrieben, dass sich der Sohn vor dem Vater annullieren muss: wirklich kommen, sich verbeugen, alles für den Vater tun, ihm die Füße waschen und all diese Dinge. Gemeint ist zuerst die Spiritualität. Es gibt Kulturen, in denen das auch in der Materie üblich ist.
Er sagte mir also, dass das besonders für ihn sehr schwer war. Denn Baal HaSulam verzichtete nicht darauf, dass er sich vor ihm beugen musste. Wie denn auch? Hätte er darauf verzichtet, hätte er die Sache des Aufstiegs des Sohnes zu einer größeren spirituellen Stufe aufgehoben. Deshalb sagte er, dass das sehr schwer war. Er musste nicht nur sein Ego überwinden, sondern auch die natürliche Haltung des Sohnes zum Vater. Und das war sehr schwer, ganz besonders. Das ist nicht wie gewöhnlich, wenn zum Beispiel ein Sohn in einer Familie beschließt, sich vor dem Vater zu annullieren. Das war wirklich ein Problem einer spirituellen Stufe, die er überspringen musste, sehr, sehr schwer. Aber trotzdem gelang es ihm, mit Mühe und Not. Er nutzte nicht aus, dass das sein Vater ist, er war wirklich … Ihr seht, Baal HaSulam schaut auf dem Bild nach oben, und er immer nach unten. Habt ihr das auf den Bildern gesehen? Das ist sehr typisch für beide, so ist das. In Ordnung?
Oh, ja, Moshi.

Schüler: Ich möchte etwas zum Kongress fragen, eigentlich sowohl zum Kongress als auch zur Methode. Sie nennen uns alle möglichen Ziele, und diese Ziele sind hauptsächlich gefühlsmäßig, sogar eine Art Zustand …

Rav: Die Hauptsache ist gefühlsmäßig. Das Herz versteht.

Schüler: Genau. Wie kommt man also zum Gefühl? Ich verstehe, es gibt diese Welt, und in dieser Welt können wir einige Handlungen machen, in der Hoffnung, dass sie uns Gefühl bringen. Zum Beispiel: Ich will ergriffen sein, weinen. Ich habe ein paar Dramen, ich schaue sie an, ich weine, das war's. Ich kann nicht einfach dasitzen und weinen, ich muss etwas sehen. Also hat jemand für mich irgendein Szenario, ein Ereignis gemacht, ich schaue es an …

Rav: Und manchmal schaust du hin und bist nicht ergriffen.

Schüler: Ja, klar.

Rav: Wie macht man es also, dass du doch ergriffen bist?

Schüler: Zuerst sehen. Ich muss also etwas sehen, ich muss …

Rav: Dann kommst du zur Freundesversammlung, und sie weinen, singen und umarmen sich, und du sitzt zwischen ihnen wie ein Holzklotz. Nu, und dann? Du siehst, Vlad lacht. Ich verstehe dich, denn ich war noch schlimmer, ich war noch schlimmer. Nu, ich erinnere mich: Ich verstand nicht, was, wie, was der Zusammenhang ist. Was ist der Zusammenhang zwischen der Verbindung zwischen den Freunden und der Erlangung des Schöpfers, der spirituellen Erlangung? Wie kann das sein? Mit dem Verstand verstehe ich Arbeit, irgendeine … Aber wie ist das in der Verbindung zwischen uns, ich mache etwas? Und ich lese, und da steht, dass du dadurch dein Ego annullierst, und das ist eine Trennwand zwischen dir und dem Schöpfer und so weiter. Und ich verstehe es nicht, ich bin nicht beeindruckt, nicht ergriffen, und so weiter und so fort, nein, nein, nein. Bis ich nach einigen Jahren endlich anfange zu sehen, dass das … Die ganze Arbeit ist der Kampf um meine Verbindung mit der Gruppe, in dem ich mit meinem Ego kämpfe. Wie kann ich das gegen mein Ego machen, wie kämpfen? Ich weiß nicht wie, aber hier ist der Punkt. Wenn ich es breche, mein Ego, und mich mit ihnen verbinde, dort finde ich den Schöpfer, den Gmar Tikun, alles. Nu.

Schüler: Ich frage nach der Methode: Wie bringt man das Gefühl dazu, zu erscheinen? Das heißt, was kann das bewirken, welche Handlungen oder welche … ich weiß nicht, welche Worte? Was kann bewirken, dass Gefühl aus einem bestimmten Zustand, zum Beispiel aus der Verbindung, in den Wünschen erscheint? Ich suche eine Methode, nicht dass ich einmal zufällig komme und von etwas ergriffen bin. Ich will wissen, wie man bewusst bewirkt, dass Gefühl erscheint. Sagen wir, ich will jetzt in diesem Zustand ergriffen sein: Was kann ich tun? Ist das möglich?

Rav: Ich freue mich sehr, das von dir zu hören. Denn das zeigt schon die Notwendigkeit des Gefühls: Du bist noch nicht darin, aber die Notwendigkeit für das Gefühl ist schon da. Ja, und das ist schon eine große neue Phase.

Schüler: Ja, aber ich will damit vorankommen. Die Notwendigkeit ist da, was mache ich?

Rav: Man kommt aus der Vergangenheit voran, man lernt aus der Vergangenheit. Früher hast du das ohne jeden Zusammenhang abgewertet, früher hast du jedes Gefühl abgewertet, früher hast du nicht daran gedacht und hast dich davon ferngehalten. Jetzt bist du schon in einem Zustand, in dem du irgendwie fühlst, dass du das brauchst; nur weißt du nicht, wie du dahin kommst. Das ist schon Fortschritt, das ist schon Fortschritt.
Jetzt, angenommen, dein Sohn würde dir das erklären: Wärst du beeindruckt?

Schüler: Ja.

Rav: Vielleicht. Das heißt also, hier fehlt etwas, das dir wichtig ist, das auf dich einwirkt und dir den Punkt der Verbindung bringt, das Gefühl der Verbindung, ja. Danach muss man suchen. Ich denke, dass sich hier für uns jetzt eine neue Phase öffnet, gerade mit einem Willen wie deinem. Das ist gerade ein großer Wille, ja: „Jeder, der größer ist als der andere, dessen Trieb ist größer als seiner." Du hast einen starken, großen Willen, aber zugleich ist er wie eine Wand. Wenn du dich jetzt formal kümmerst, so viel wie möglich kümmerst, kümmerst, kümmerst, um die Verbindung des europäischen Kli – und nicht nur du, ich sage das allen –, wenn du dich um die Verbindung des europäischen Kli kümmerst, das ist eine Stufe außerhalb von dir, außerhalb deines Gefühls. Aber wenn du dich kümmerst, kümmerst, kümmerst, dass dies geschieht und das geschieht, und dies und das und das, wenn du dich kümmerst, dann wird von diesem Kli Gefühl zu dir kommen. Denn es ist dir gegenüber äußerlich. Es ist dir gegenüber äußerlich, und du wirst plötzlich anfangen zu fühlen, wie wichtig das ist, wie sehr es geschehen muss, dass es von außen auf mich einwirkt. Wenn sie sich verbinden, bringt mir das einfach den nächsten Zustand, den spirituellen Zustand. Das wird mir den Schöpfer offenbaren. Und so ist es wirklich.
Kümmere dich darum.

Schüler: Ja, also …

Rav: Nu, nu?

Schüler: Klar, dass es Gefühl entwickelt, wenn man sich um etwas kümmert. Also frage ich nach dem Kümmern, nach der Annullierung für das Kümmern. Sagen wir, wir …

Rav: Fang mit einem formalen Kümmern an: dass du willst, dass der Kongress richtig und schön stattfindet. Das ist ein System, das auch zu dir gehört.

Schüler: Ja, darum kümmern wir uns. Ich frage: Wir haben zum Beispiel morgen ein Treffen. Wir haben vom weltweiten Kli sehr, sehr viele Ideen bekommen, wie man Freunde aus Europa dazu bringen kann, zum Kongress zu kommen: noch einige, vielleicht Dutzende, vielleicht Hunderte Menschen, die anscheinend aus diesen oder jenen Gründen … Wenn wir ihnen ein bisschen Willen einspritzen, gibt es viele Ideen, was man tun kann.

Rav: Nu?

Schüler: Die Frage ist: Sagen wir, wir wählen einige Ideen aus. Zum Beispiel, es gibt viele Ideen, sagen wir, eine davon ist, sie anzurufen. So wie wir es können: Wir bauen ein Callcenter auf, wir brauchen einen Callcenter-Leiter, einen Gesprächsleitfaden, Dutzende Telefonisten, um zu wissen … vielleicht mehrere Gesprächsleitfäden. Denn für jeden, wie Niv gesagt hat: Es gibt einen Menschen, der jeden Tag zur Lektion kommt und nicht zum Kongress kommt, das ist ein Gespräch. Und es gibt einen, der vielleicht einmal kam und überhaupt irgendeinen Rahmen von uns abgeschlossen hat, einen Campus-Kurs; mit dem muss man anders reden. Das ist ein ganzes Organisationssystem, verstehen Sie, was das ist …

Rav: Ausgezeichnet, ausgezeichnet, ausgezeichnet.

Schüler: Also frage ich, ob das …

Rav: Das ist eine Investition in den Gmar Tikun. Ich sage dir, das ist wirklich eine Investition auf dem Weg.

Schüler: Warum ich frage: Ich will nicht umsonst Energie verschwenden. Ist das …?

Rav: Nein, das ist keine Verschwendung. Wie denn, wie kann das sein?

Schüler: Nein, stattdessen kann man ein Zoom machen, man kann eine Freundesversammlung machen, reden, und das war's.

Rav: Nein, nein, nein, nein. Dass du einen Menschen anrufst, ihn einlädst, ihn irgendwie überzeugst, ihn aufweckst, das ist keine Verschwendung. Das geht nicht verloren, das bleibt für die Ewigkeit. Das ist Erwachen, das sind Wünsche. Dein Wille will seinen Willen wecken, will sich mit ihm verbinden. Das sind die Korrekturen, das sind die Korrekturen. Und sie sind der Spiritualität wirklich nah. Es ist nicht so, dass ihr in irgendeiner anderen Verbindung seid, dieser telefonischen.

Schüler: Ich verstehe, dass wir ein Mittel haben, das „diese Welt" heißt. Ich habe keinen Willen zur Verbindung, diese Menschen haben keinen Willen, zur Verbindung, zum Kongress zu kommen. Aber es gibt diese Welt, in der wir uns über irgendein Telefon verbinden können, über irgendein Kommunikationsgerät, und er kann beeindruckt werden, und ich kann auch beeindruckt werden. Das ist ein besonderes System dieser Welt.

Rav: Noch mehr als das. Auch wenn du einen fremden Menschen anrufst, der zu irgendeiner, ich weiß nicht, Partei oder so gehört und überhaupt nicht … und du mit ihm über irgendeine Aktion sprichst, ihn zu einer Aktion einlädst, die nicht einmal spirituell ist: Auch dann gibst du ihm Spiritualität. Auch dann. In der ganzen Welt gibt es außer der Handlung der Korrektur nichts, nur auf allen möglichen Ebenen und Stufen.
Warum ist es gut für uns, in der Verbindung des Volkes zu sein, auch wenn man nicht über die Korrektur der Seelen oder so etwas spricht? Weil es dieselbe Handlung ist, nur mit anderen Worten. Kurz gesagt: Kümmere dich um die Verbindung des europäischen Kli, das wird dich anfangen lassen zu fühlen. Denn du wirst darin investieren, du wirst wollen, dass sie sich verbinden, du wirst wollen, dass sie da sind, und aus deinem Willen, den du aufbaust, wirst du auch das Ergebnis davon fühlen. Ja, das … Ich sage das allen: Wer das Gefühl entwickeln will, nur so, nur so, indem er sich um andere kümmert.
Wir sind dabei, oder? Was hast du?

Schüler: Nur etwas Kleines. Erstens: Die Idee von Moshi mit den Telefonen ist eine wunderbare Idee, und es gibt sehr viele Menschen, die helfen können, dass das geschieht. Zum führenden Team in Europa: Sie haben beschlossen, die nächste Freundesversammlung zu übernehmen, um Europa von sich aus aufzuwecken. In den nächsten Tagen fangen sie an, am Line-up zu arbeiten, und die nächste Freundesversammlung wird eigentlich von ihnen geleitet, als Teil des Erweckungsprozesses.

(Ende der Lektion)