Tägliche Lektion6 Şub 2026(Morning)

Part 1 Rabash. Über dem Verstand betreffend. 21 (1986) (02.02.2003)

Rabash. Über dem Verstand betreffend. 21 (1986) (02.02.2003)

6 Şub 2026
To all the lessons of the collection: Rabash. Über dem Verstand betreffend. 21 (1986)

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Morgenunterricht 02.02.2003

Buch „Schriften des RaBaSH", Band „Stufen der Leiter" Teil 1, Artikel „Thema über dem Verstand"

Rav: „Thema über dem Verstand", die zweite Hälfte des Artikels. Es gibt hier tatsächlich einige Punkte, die... Auf Seite 122 „Und es ergibt sich dadurch". Der Abschnitt, der mit „Es zeigt sich, dass er dadurch seinen Glauben überhaupt nicht beschädigt hat, da er bereits wandelte, bevor er mit einem Leuchten von Oben belohnt wurde. Denn auch jetzt erhält er kein Leuchten für sein Fundament," beginnt – das bedeutet, dass all die Dinge, die ein Mensch empfängt, nicht dazu dienen sollen, sich darauf zu stützen und zu gehen. Gehen über dem Verstand bedeutet, dass er nichts hat, worauf er sich stützen kann. „um darauf die Struktur seiner Arbeit zu begründen. Vielmehr nimmt er dieses Leuchten als Zeugnis dafür, dass er auf dem richtigen Weg geht." Das heißt, das ist ein Problem – was ich empfange, wie ich mein Wissen aufnehme, das ich lerne, die Unterscheidungen, die ich aus früheren Zuständen erhalte, die ich durchlaufen habe, und ich habe eine gewisse Erfahrung auf dem Weg – hilft diese Erfahrung? Diese Erfahrung kann nur als Zeugnis helfen, nicht als die Grundlage, die ich nehme und von der aus ich in meiner Arbeit weitergehe. Was bedeutet das? „welcher der Glaube über dem Verstand ist. Nur in dieser Form der Arbeit bringt ihn der Schöpfer näher an Sich heran." Das heißt, keine Aufzeichnung, kein Wissen aus der Vergangenheit kann dem Menschen tatsächlich als Basis für die Fortsetzung der Arbeit dienen. Sondern es kann ihm nur unter der Bedingung heeiter, das, walfen, dass er über alles geht, was er bis jetzt erworben hat.

Und ws bei uns fett markiert ist: „Dass der einzige Rat, der dem Menschen helfen kann, aus der Eigenliebe herauszutreten und der Liebe zum Schöpfer gewürdigt zu werden, die Liebe zu Freunden ist."

Wieder sagt er es, und wieder kann man so etwas nicht hören, ja?

„Daher habe ich keine andere Wahl, außer mich mit diesen Freunden zu verbinden, obwohl ich mich gemäß meiner Sichtweise lieber von ihnen fernhalten und mich nicht mit ihnen verbinden würde." Warum? Weil auch wenn der Mensch sich dem Ziel nähert, ihm allerlei seltsame und merkwürdige Bilder gezeigt werden, die er in den Freunden und in der Gesellschaft sieht. Und nach dem Verstand denkt er absolut, dass es besser wäre, wenn er sich absondern würde, wenn er zum Beispiel seinen Lehrer nehmen und an einen anderen Ort gehen und dort lernen würde – dann würde er alles gewinnen. Und alle Freunde schlafen um ihn herum und geben ihm keinen Treibstoff und stören nur seinen Fortschritt. Und selbst wenn sie eine gewisse Erweckung, Erhebung geben, dann ist auch das nicht genau nach seinem Charakter. Es gibt allerlei Ausreden. „Ich habe jedoch keine Wahl und muss über dem Verstand glauben, dass in Wirklichkeit alle Freunde sich auf einer hohen Stufe befinden." Das muss man im Glauben über dem Verstand glauben. „Nur mit meinen Augen habe ich nicht das Recht, ihre Vorzüge zu sehen."

Was bedeutet das? Der Mensch kam gestern, ich bin hier fünf Jahre, wie kann es sein, dass er in die Gesellschaft eintritt? Oder ich bin klüger als er, scharfsinniger als er, verstehe mehr, weiß mehr, habe mehr in körperliche Arbeit investiert und allerlei, ja? Irgendwie habe ich gearbeitet, ja? Ich habe Anstrengung gegeben, und nach dem Prinzip „entsprechend der Mühe ist der Lohn", ja, ich habe viel gelitten, mir steht mehr zu, obwohl er das vielleicht nicht fühlt. Wie kann es sein, dass jemand Neues kommt und noch nichts gemacht hat und so eintritt, ein halbes Jahr hier ist, und ich zum Beispiel fünf Jahre, und er ist schon auch höher als ich in der Stufe?

Nach was kann ich das so beurteilen – nach welchen Taten von ihm, welchem Wissen von ihm, vielleicht ist sogar seine Beziehung zu meinen Freunden besser als seine? Ich sehe, dass ich mehr von Freunden fordere, den Freunden mehr gebe als jemand, der das überhaupt nicht zeigt. Also wie? Die Sache ist, dass es überhaupt nicht wichtig ist, wie ich sehe. Die Sache ist, das Ergebnis hängt nur davon ab, wie ich mich verhalte. Denn um mich herum gibt es ein System, dessen Nutzen nur davon abhängt, wie ich mich zu diesem System verhalte, das Gruppe genannt wird, das Zusammenschluss von Freunden genannt wird.

Es kann sein, dass es zwischen ihnen überhaupt keinen Zusammenschluss gibt und das überhaupt keine Freunde sind, und sie sind überhaupt in einer solchen Form, dass es auf meine Beziehung ankommt – wenn sie über dem Verstand zu ihnen ist, dass sie wirklich eine erhabene Gruppe sind, die spirituellste, die es geben kann, dann bestimmt meine Beziehung, wie viel ich durch sie wirklich Beeinflussung und Hilfe und Erkenntnis der Größe, des Ziels und des Schöpfers empfangen werde. Und das ist ein bisschen, sagen wir, das ist der Anfang der Lösung. Danach sprechen wir weiter.

Ja.

Frage: Wie ist es, dass Liebe zu Freunden im Allgemeinen innerhalb des Verstandes ist vielleicht... es gibt einen Unterschied... der Artikel Liebe zu Freunden innerhalb des Verstandes und Liebe zwischen Mensch und Schöpfer ist über dem Verstand. Also die Frage ist, wie man vielleicht allerlei Tricks finden kann, um die Liebe zu Freunden gerade innerhalb des Verstandes zu bringen und nicht... sie über dem Verstand, wie kann man das machen?

Rav: Liebe zu Freunden innerhalb des Verstandes bedeutet, dass ich Handlungen innerhalb des Verstandes machen muss und mich zu ihnen wirklich im Feld verhalten, ja? Nach dem, wie ich verstehe, dass ich sie lieben muss, und nach dem, wie ich die ganze Beziehung offenbare, die zum Schöpfer sein sollte – so verhalte ich mich jetzt in solcher Form zu den Freunden innerhalb des Verstandes. Wohingegen, sie als Große anzunehmen – das muss ich über dem Verstand annehmen, weil ich nicht sehe, dass sie so sind.

Ja.

Schüler: Also ergibt sich, dass Liebe nicht einfach ein Gefühl ist, dass ich liebe, es ergibt sich daraus eine bestimmte Handlung, die ich mache. Nicht dass ich liebe, ich sehe noch nicht... ich sehe nicht... sie, ich zwinge mich selbst. So ergibt es sich.

Rav: Sicher zwingst du dich selbst, andere zu lieben, wer hat dir gesagt, dass nicht? Also was ist die Frage?

Schüler: Dass Liebe, ich setze dort keine Liebe...

Rav: Nein, Liebe zu Freunden bedeutet nicht, dass du sie liebst, es bedeutet das Ziel, das du um jeden Preis erreichen willst, weil davon deine Beziehung zum Schöpfer abhängt. Erwerb des Ziels – du willst zur Verbindung mit dem Schöpfer kommen, zur Anhaftung an Ihn. Sagen wir, Schöpfer – ich weiß nicht, was das ist, etwas Hohes, etwas Großes, etwas Spirituelles. Spirituell – ich weiß auch nicht, was das ist. Wenn ich anfange zu interpretieren, was spirituell ist, werde ich davor fliehen und nicht, dass ich zu ihm hingezogen werde, ja, das ist „um zu geben", ja?

Kurz gesagt, es ist mir nicht wichtig, wie ich jetzt den Schöpfer beschreibe, ich will ihn auch nicht zu sehr beschreiben, wer er ist, was er ist, denn dann werde ich nicht mit der Arbeit beginnen. Ich muss ihn so interpretieren, dass das eine Kraft des Gebens ist, ohne irgendeine Zuwendung zu mir selbst und ohne irgendein – kurz gesagt, völlig getrennt davon, für sich selbst zu sorgen und so weiter und so weiter. Wenn ich das so interpretiere, dann kann ich mich einfach nicht bewegen. Also interpretiere ich nur, dass das etwas Großes ist, lohnend, mir wird es gut gehen – genannt „nicht um ihretwillen" (lo liShma), ja, wirklich egoistisch. Ich will ihn. Das ist noch nicht das wahre „nicht um ihretwillen", aber ein Anfang, weil ich mich selbst täusche, ich mache das absichtlich so.

Dadurch, dass ich es so beschrieben habe, dass das etwas Großes ist und lohnend und mein ganzes Leben nichts wert ist, was ist der Sinn in unserem Leben und so weiter – also „kostet und seht, dass der Schöpfer gut ist", dort gibt es Geschmäcker, dort gibt es große Dinge. Also entscheide ich, dass es keine Wahl gibt, der Schöpfer hat mir die Möglichkeit gegeben, zu dem guten Ding zu gelangen „kostet und seht, dass der Schöpfer gut ist", unter der Bedingung, dass ich dafür bezahle. Für alles muss man bezahlen, was soll man machen, ja? Also dafür muss man damit bezahlen, dass ich die Freunde liebe. Also muss ich so viel wie möglich investieren, so viel ich kann, irgendwie muss ich in Liebe zu Freunden investieren. Das ist es. Also gehe ich und mache das.

Jetzt, um in Liebe zu Freunden zu investieren, schaue ich auf sie – alle Nullen, ja? Also muss ich mich schon zu ihnen verhalten, dass sie alle groß sind, sie nicht so anzunehmen, wie sie meinen Augen erscheinen, sondern wirklich, als ob der Schöpfer sie sehr wertschätzt, ja? Und er wertschätzt sie so sehr, dass er sagt: Wenn du sie liebst, dann werde ich dir erlauben, dich zu nähern und mit mir zu sein. Schau, was für ein – was ist das, wie geschieht so etwas? Das heißt, er wertschätzt sie so sehr, dass einfach – du weißt, es gibt solche Fälle, dass sie zu mir kommen, um zu heiraten.

Eine Frau kommt und hat ein Kind aus einer früheren Ehe, und mit einem Mann, der sie heiraten will, also kommen sie zu dritt und fragen mich, ob es sich lohnt zu heiraten, nicht, was, ja. Aber die Frau sagt, ich habe große Angst, weil ich fühle, dass er mich liebt, er will mich heiraten und mit mir leben, richtig, aber ich habe ein Problem mit dem Kind – wird er das Kind lieben oder das Kind hassen? Wenn er das Kind liebt, bin ich bereit, alles für ihn zu tun, aber wenn er das Kind hasst, kann ich nicht mit ihm sein, was soll man machen?

Also dieselbe Bedingung hat uns der Schöpfer gestellt, und ich habe keine Wahl, was soll ich machen? Das sind Fälle, die täglich zu mir kommen, und was kann man machen? Also sicher ist es besser, wenn es kein Kind gäbe, aber wenn es eines gibt, was macht man? Sicher ohne Gruppe, ohne alles, ich mit ihm und fertig, was brauche ich all das, ja, diese Kindereien, was ist das? Aber so ist es.

Ja.

Schüler: Ich sehe, dass mein Verstand mir stört, ja? Ich muss ihn von der Seite betrachten, wie mache ich das? Auch in Bezug auf Freunde, auch in Bezug auf mein Inneres. Wie mache ich das, von der Seite zu betrachten?

Rav: Der Verstand – es gibt nichts in dir, das umsonst erschaffen wurde, nichts stört. Das sprechen wir so in unseren Worten, dass es stört, aber es nützt nur auf nicht direkte Weise, das ist alles. Es gibt keine Störungen. Also ein Verstand, der stört – das Zeichen ist, dass du trotz des Verstandes gehen musst, über dem Verstand, dass diese Störung dafür ist, dass du aufsteigst, dich darüber erhebst. Das ist alles.

Schüler: Also wie lege ich ihn zur Seite?

Rav: Nicht zur Seite, du musst zusammen mit ihm gehen, nur dass du höher steigst als er. Das ist gerade nicht zur Seite, das ist über ihm. Also bewahre ihn, überprüfe ihn die ganze Zeit, schau die ganze Zeit auf ihn, auf diesen Verstand, was deine Gedanken sind, was deine Wünsche sind, und dann, wenn du sie bewahrst, und trotz ihnen gehst, gehst du über sie.

Schüler: Aber ich schaffe es nicht, ihm nachzuspüren, weil er so schnell macht, dass ich es nicht schaffe, ihm nachzuspüren.

Rav: Langsam wirst du danach solche neuen Eigenschaften bekommen, dass du nicht wie ein Computer mit solch hoher Frequenz arbeiten musst, hinter all den Gedanken, sondern jedes Mal, wenn du aufsteigst, wirst du gerade langsamere Gedanken haben. Die Unterscheidungen werden sein – du wirst nicht die ganze Zeit so beschäftigt sein mit tausendundeins Gedanken. Das ist nur am Anfang, weil du sie nicht verbinden kannst, weil sie noch zerstreut sind und nicht auf ein Ziel konzentriert, auf eine Anstrengung, auf eine Bedingung. Sie sind noch zerstreut, du kannst dieses Bild noch nicht konzentrieren, es so aufbauen, dass es vollständig ist. Langsam wirst du es irgendwie stabilisieren, und dann wird es leichter sein. Wirklich, unser Problem ist nur, uns auf einen Gedanken zu konzentrieren. Das ist es.

Ja.

Schüler: Man sagt mir, über dem Verstand zu gehen – ich bin nicht fähig. Man sagt mir, mich mit Freunden zu verbinden – ich... Man sagt mir, eine Frau zu heiraten, ohne etwas zu fühlen – ich bin nicht fähig. Man sagt mir, über jede Störung zu steigen – ich bin nicht fähig. Und Sie als mein Rav, als der Lehrer, den ich gewählt habe, sagen mir, alles ist für dich bereit, mach nur – ich bin nicht fähig zu machen. Was ich bitte, ist ein Mittel, eine Sache, mit der ich fähig sein werde zu arbeiten, etwas Eines.

Rav: Das heißt, alles, was man mir sagt zu tun, bin ich nicht fähig. Mich mit Freunden zu verbinden – ich kann nicht. Über dem Verstand – ich kann nicht. An den Schöpfer zu denken – auch dazu bin ich nicht fähig. Ich muss... ja, all diese Dinge, was ist das Problem – es ist über dem Verstand, ja? Tausendundeins Probleme, alle sind über dem Verstand. Denn man hat uns Verstand gegeben und man hat uns allerlei Hindernisse gegeben, die sich in unserem Zustand in dieser Welt befinden, die innerhalb des Verstandes gegen die ganze spirituelle Angelegenheit sind. Richtig, also was sagst du Neues darin, das verstehe ich nicht.

Schüler: Ich frage, was man tun kann?

Rav: Was kann man tun? Nichts tun, außer dem zu gehorchen, was man dir sagt. Es gibt keine andere Wahl. Das Problem ist, dass wir warten, du weißt, „nicht für immer wird er streiten", wie Baal HaSulam schreibt, und es gibt tausendundeins allerlei schöne Sprüche, dass der Schöpfer nachgeben kann und es nicht schlimm ist, schließlich wird er sich auch mir zuwenden und auch an mich denken, und dann wird es irgendwie kommen, ich werde mich durchrollen, was kann man machen, in der Zwischenzeit mache ich, was möglich ist, nu, wozu ist ein Mensch mehr fähig?

Das funktioniert einfach nicht. Baal HaSulam schreibt, dass der Schöpfer niemandem von den Völkern der Welt die Summe der Anstrengung erlassen hat – warum sollte er erlassen oder nicht erlassen? Der Schöpfer ist das allgemeine Gesetz der ganzen Wirklichkeit. Das allgemeine Gesetz sagt, entsprechend der Gleichheit der Form nimmt der Mensch einen Platz im spirituellen Raum ein. Hast du Gleichheit der Form mit den Gefäßen des „um zu geben", mit dieser ganzen Stufe, mit dieser Leiter? Bitte, du bist dort. Du brauchst keine Genehmigung mehr vom Schöpfer, der sagt: Ah, er hat diese Arbeit schon gemacht, nu, lass ihn auf diese Stufe eintreten. Es gibt so etwas nicht.

Was bedeutet „Wille des Schöpfers", allerlei Dinge? Das sprechen wir in solcher Form. Das allgemeine Gesetz wirkt, ohne ja oder nein zu fragen, so oder so, das sind absolute Gesetze. Was sagt er in der Definition, was ist die Weisheit der Kabbala? Wurzeln, die sich von oben nach unten in absoluten Gesetzen verketten, und in denselben Gesetzen, auf denselben Stufen müssen wir von unten nach oben aufsteigen. Das ist es. Also was kannst du danach machen? Du willst nicht? Nicht nötig. Ja, du willst? Bitte, mach es.

Was kommst du zu mir?

Schüler: Wenn ich nicht fähig bin zu gehorchen, was ist das dann wert? Das ist, als würden Sie mir sagen, die Gesetzmäßigkeit ist, gegen die Schwerkraft zu sein, aber sie wirkt auf mich, ich bin nicht fähig... und auch wenn ich jetzt weiß, dass wenn ich... anfange zu fliegen, dann werde ich in diesem Zustand sein. Aber ich bin nicht fähig zu fliegen, ich kann nicht, also was ist das wert?

Rav: Man hat dir eine Sache gegeben, zu der du fähig bist, du bist fähig, dich darin anzustrengen... Ich sage dir: Wenn du dich auf deine Beziehung zu den Freunden konzentrierst, um zum Schöpfer zu gelangen, wirst du endgültig verzweifeln und dann zu ihm gelangen, und dann wirst du zu ihm mit einem Schrei gelangen. Aber du wirst nicht zum Schrei gelangen, bevor du verzweifelst, und du wirst nicht verzweifeln können, wenn du das nicht an den Freunden versuchst. Die Lösung ist einfach – fang an zu arbeiten.

Aber dein Problem ist, dass du das Ende des Weges – die Verbindung zum Schöpfer – auf direkte Weise mit den Freunden verbindest. Das wird nicht auf direkte Weise kommen, es gibt dazwischen einen Schrei, es gibt dazwischen die Spaltung des Schilfmeeres, es gibt dazwischen etwas, das du nicht mit deinen Kräften durchquerst, aber du musst ein Gefäß dafür vorbereiten, einen Mangel. Und nicht, dass du Kräfte erwirbst und dann zum Schöpfer voller solcher Kräfte gelangst – du gelangst zum Schöpfer als so ein Knirps. Verstehst du?

Also jetzt, um zu diesem Knirps zu gelangen – jetzt bist du so aufgeblasen und groß – musst du dahin kommen, so klein zu sein mit einem riesigen Mangel, und mit Kräften so gleich null, und dann, wenn du dich in solcher Form vorbereitest, wirst du bereit sein, die Spaltung des Schilfmeeres zu durchqueren, in die Spiritualität einzutreten. Das ist alles. „Und die Kinder Israels seufzten von der Arbeit", du musst dahin kommen – das ist es, ich habe die ganze Arbeit beendet, es gibt nicht mehr. Du hast noch nicht angefangen, was schreist du mich an?

Schüler: Aber ich habe eine Million Mal geschrien und war...

Rav: Nein, diese Schreie sind wie – vieles sagt ein Kind, das schreit.

Schüler: Wenn ich fühle, dass ich nicht fähig bin und es gibt nicht... Schrei, was ist dann der Unterschied zwischen dem...

Rav: Aber deine Schreie gehören überhaupt nicht zu diesem Pfad, weil du nicht angefangen hast. Wo hast du mit der Gruppe gearbeitet, mit den Freunden? Schau, was er schreibt, nu, was kann ich machen? Schau, was er schreibt – du hast noch nicht angefangen, mit den Freunden zu arbeiten, du hast nie etwas für sie getan, du hast nie etwas gemacht, eine Handlung zu ihnen, um das Ziel zu erreichen.

Vielleicht hast du so gemacht – lass uns Feiern machen, allerlei Picknicks, ich glaube, dass du das gemacht hast, aber nicht, um das Ziel zu erreichen, nicht in diese Richtung.

Schüler: Also wozu? Damit es ihnen angenehm ist – was kümmert es mich, ob es ihnen angenehm ist?

Rav: Es kümmert dich nicht, dass es ihnen angenehm ist, sondern es kümmert dich, dass es ihnen angenehm ist, dass sie von dir genießen, um zum Schöpfer zu gelangen, und dass sie dir im Gegenzug Größe des Ziels einstrahlen, damit du Treibstoff hast, um weitere Anstrengung zu machen. Ohne dass du von ihnen Treibstoff bekommst, wird es nicht geben... Jetzt, da du dich in solch einem Zustand befindest...

Ich komme aus dem Ausland, ich habe nicht so viel Treibstoff. Ich gehe hier hinein, gehe dort auch in Gruppen hinein, gehe hier in Gruppen hinein, ich bekomme Treibstoff. Ich sage dir ernsthaft, ohne dass ich mich mit so... Gut, ich habe noch, nicht wichtig. Aber eigentlich kommt der Treibstoff von der Umgebung. Nu, schau, es gibt keine Wahl, was immer du sagst – es wird nicht helfen. Es gibt keine Wahl. Du würdest etwas anderes machen, ich verstehe, aber der Schöpfer hat es so gemacht.

Schüler: Aber das ist so...

Rav: Ein Gesetz – er gab es und es wird nicht übergangen.

Schüler: Ich meinetwegen, sagen wir, ich bin nicht fähig, weiß nicht, ich bin zu klein, ich...

Rav: Nicht, dass du von denen bist – jeder ist nicht weniger und nicht mehr als du. Jeder einzelne, denk nicht über dich, dass du besonders bist oder du gut oder schlechter bist – jeder ist genau so, genau. Niemand hat – danach, wenn du wirklich zum Ende der Korrektur gelangst, wirst du sehen, dass alle wirklich dasselbe sind, wirklich dasselbe. Du bist mit dem Verstand scharfsinniger, er ist mehr im Gefühl in etwas so, er ist mehr in etwas diesem und diesem. Es gibt überhaupt keinen Unterschied, es gibt überhaupt keinen Unterschied.

Ich kann auf Schulam schreien, ich kann über ihn etwas sagen, über ihn sagen – das sind nur menschliche Dinge. In der Spiritualität, in spirituellen Eigenschaften, die nicht menschlich sind, die wir... mit ihm ist es mir leichter, mich zu verbinden, ihn verstehe ich nicht, er ärgert mich – das sind menschliche Eigenschaften, aber in spirituellen Eigenschaften sind alle gleich, alle gleich.

Also sag mir nicht, dass du nicht kannst, aber ich kann nicht, aber nur, andere können auch nicht – es gibt keine solche Frage, niemand.

Schüler: Ich verstehe nicht einen Mechanismus, der in einer Form geschaffen wurde, dass um zur Wahrheit zu gelangen, du dich die ganze Zeit selbst täuschen musst.

Rav: Wenn ich ein Dieb bin, ich habe wirklich, du weißt, ich kann nicht ohne das, wie heißt diese Krankheit?

Schüler: Kleptomanie.

Rav: Kleptomanie, schön, das ist es. Es gibt eine Behandlung dafür, es gibt eine Behandlung, ja. Das ist ein Problem, du weißt, eine ehrbare Frau kam, wirklich aus irgendeiner Familie und alles, sie wurde erwischt, dass sie so einen schönen kleinen Löffel aus einem Geschäft gestohlen hat. Und sie kam wirklich zu mir mit ihrem Mann, dass sie etwas tun müssen. Also das ist überhaupt, verstehst du, unvorstellbar. Was muss sie tun? Sie will sehr dieses Problem loswerden – es kann sein, dass es schlimmer wird, was soll man machen – und Beschämungen, Scham. Obwohl man schon versteht und weiß, dass es so ist und man nichts machen kann, das ist eine Krankheit.

Also sucht man Rat, wie man den Körper belügen kann, dass er das nicht tun will, dass er nicht in solcher Form Genuss empfangen will. Und das ist wirklich ein Problem, und das ist auf natürliche Weise – sie geht jetzt in noch allerlei andere Orte hinein, sie hat sich nicht unter Kontrolle. Das ist wie unser Wille zu empfangen, wir kontrollieren ihn nicht, nur bei ihr ist es ein bisschen mehr im Bewusstsein, deshalb heißt es Abweichung.

Was ist eine Abweichung? Dass außer unserem normalen Willen zu empfangen, den wir so schnappen wollen – hier sehen wir, dass sie etwas Besonderes schnappen will, auf besondere Weise. Das heißt dann bei uns Krankheit. Eigentlich welche Krankheit? Wir sind alle darin, nur in einem etwas anderen Grad, verborgen, weniger als das.

Also sucht man Rat, wie man den Körper belügen kann, dass er das nicht macht, dass er das nicht will, dass er die angenehmen Dinge nicht sieht, dass er auf andere Weise die Genüsse bekommt, auf eine Weise, die möglich ist, die ihm zum Fortschritt nützt, zur Existenz und so weiter.

Baal HaSulam sagte, dass der Schöpfer das Brett, von dem man springen muss, neben die Wand gestellt hat, und er sagt: Spring. Also kannst du nicht springen, weil es neben der Wand ist, verstehst du. Zu versuchen – dazu bist du verpflichtet. Hier gibt es keine Wahl, es ist einfach dein Problem, dass du deinen Körper nicht belügen kannst, dass das, was du jetzt machen wirst, alles ohne Erfolg sein wird.

Du musst denken, dass du ja Erfolg hast, und dadurch zum Schöpfer gelangst, und am Ende bin ich nicht fähig, ich habe keinen Erfolg. Das widerspricht einander.

Ja.

Schüler: Was ist dann besser zu tun, vielleicht nicht zu tun, was ist besser zu tun?

Rav: Wenn du nicht tust, wirst du das Gefäß nicht erschaffen. „Und die Kinder Israels seufzten von der Arbeit", was bedeutet das? Dass das ein sehr großes leeres Gefäß ist, ihm gegenüber der Schöpfer, die Wichtigkeit des Schöpfers, die sie auch in sich selbst vergrößert haben. Sie vergrößerten von unten ein Gefäß, von oben gleichsam ein großes Licht, das vor ihnen steht, das Bild des Schöpfers, ja, seine Wichtigkeit, und dies steht jenem gegenüber und dazwischen eine Barriere zwischen ihnen, zwischen diesem und jenem, und sie sind nicht fähig, eines mit dem anderen zu verbinden.

Das heißt „und sie seufzten", und das ist das Gebet, und du willst diesen Zustand nicht erschaffen, also was kann man machen? Und er ist klug, er sagt, das ist unmöglich. Er hat ein paar Mal versucht, fertig. Da hat er recht, nach dem Verstand hat er recht.

Schüler: Eine andere Frage, darf ich?

Rav: Ja.

Schüler: Wie mache ich diese Messung der Gleichheit der Form...?

Rav: Das ist schon eine andere Technik.

Schüler: ...Technik?

Rav: Arbeit mit Freunden – darüber sprechen wir danach.

Ja.

Das fragst du schon über Einzelheiten, also wie fange ich an... wenn ich schon in Ordnung dafür gehe, was fange ich an und wie mache ich und...

Schüler: Denn er schreibt hier die ganze Tora, er schreibt hier in ein paar Sätzen die ganze Tora...

Rav: Richtig.

Schüler: Er öffnet nicht, er öffnet nicht, er will, dass ich das mache.

Rav: Schau, er kann sich nicht an dich wenden und sagen, hör zu, mach so und in noch ein paar Minuten so und in noch ein paar Minuten so.

Schüler: Nein, aber er kann sagen, mach so und wir treffen uns in zwei Monaten. Er kann sagen.

Rav: Nein. Er sagt dir nicht zwei Monate, er gibt dir wirklich alle Ratschläge, alle Ratschläge, und du siehst während der Arbeit, wenn du stecken bleibst, welchen Rat du weiter verwenden sollst. Ich fühle keine Schwierigkeit für einen Menschen, dass ihm darin Ratschläge fehlen. Die Tora ist voller Ratschläge.

Schüler: Aber das sieht aus wie so ein Gefäß eines... ein Gemisch von einem...

Rav: Leute, vielleicht versteht ihr noch nicht so, womit ihr gekommen seid zu kämpfen, das ist ein furchtbares Geschöpf, gegen das ihr gekommen seid zu kämpfen. Das ist der Wille zu empfangen. Das ist etwas, das ist ein schrecklich hoher Berg. Und du kannst nicht... das ist irgendein Zyklop, ich weiß nicht, wie ich es sagen soll. Gibt es so einen Begriff auch auf Hebräisch?

Schüler: Ja...

Rav: Ja. Ein Monster, ja. Du weißt, dass du mit ihm nichts machen kannst. Du einfach... wenn er dich sieht, tritt er einfach auf dich, ohne es zu fühlen, und du bist nicht mehr. Verstehst du? Ihr versteht nicht. Ihr denkt, dass Spiritualität so... „Mit irgendeinem kleinen Schrei, ich werde mich selbst kneifen, fertig, springe dorthin". Verstehst du?

Und mit seinem Verstand denkt er auch, dass er Erleuchtungen hat, und welche Beschwerden er hat – und das ist alles zu Recht. Das ist alles richtig, aber ein bisschen, ein bisschen versteht ihr trotzdem nicht, was das überhaupt ist, über dieser so kleinen Tierheit, die ihr habt.

Schüler: Gut, also wie klopft man ihn langsam?

Rav: Sogar in der Welt... sogar in dieser Welt wisst ihr nicht, was das ist, sogar in dieser Welt. Sogar tierische Eigenschaften, du weißt nicht, wie groß sie sind. Du sprichst über die Spiritualität? Du verstehst nicht, was das überhaupt ist. Also verstehe ich, dass du wie ein Kind schreist. „Ah ah... ich will... das... das...".

Schüler: Also muss ich an ihm langsam arbeiten. Wie arbeitet man an ihm langsam?

Rav: Fang an. Sitz so, schön, wie du jetzt ruhig sitzt, und denke: „Was bedeutet für mich jetzt ‚anfangen'?" Also es gibt einen Schöpfer und mein Leben ist nichts wert. Ich habe keine Wahl, ich muss zu ihm gelangen. Zu ihm zu gelangen – ich weiß auch nicht, Geschmäcker fehlen mir. Ich muss Wichtigkeit bekommen.

Man kommt mit der Frage „Was ist der Sinn in unserem Leben"? Die dort empfehlen: „Kostet und seht, dass der Schöpfer gut ist." Was...? Wie kann so etwas sein? Welche Antwort auf welche Frage. Du siehst nur, was sie machen, welche... Weise geben mir eine Antwort. Welche Weisen sind sie, dass sie solch eine Antwort geben? Nu...?

„Dir geht es schlecht? Du weißt, dort gibt es etwas, das du kosten wirst, das wird dich wirklich füllen. Dein ganzes Leben wird voll sein. Dieses Leben, diese, nicht wichtig. Spiritualität, Vollkommenheit" – aber wo befindet es sich? Ist das wirklich ein Rat? Das ist schlimmer als: „Dir geht es schlecht? Wenn du ein Millionär wirst, dann wird es dir gut gehen."

Du sagst das zu einem Menschen, der keinen Groschen hat, und keinen Beruf und keine Mittel, und nichts, und so... und keine Fähigkeit, in den Händen, im Verstand, in nichts. Wie? Das ist seine Beschwerde. Und nur eine Sache gibt es, wie er hier sagt: „Dass der einzige Rat, der dem Menschen helfen kann, aus der Eigenliebe herauszutreten und der Liebe zum Schöpfer gewürdigt zu werden, die Liebe zu Freunden ist."

Jetzt sitze ich mit Ernst, und wirklich, ich habe keine Wahl. Also was ist „Liebe zu Freunden"? Und wie verstehe ich überhaupt, was das ist, berühre das, öffne das, erwerbe das, gehöre dazu? Also muss ich nur darin meinen Kopf hineinstecken. Nicht wie viel dort Galgalta, AB, SaG, wie viele Engel im Himmel, und nicht allerlei andere Dinge.

Mir genügt Brot und Salz und Wasser. Ich brauche die Liebe zu Freunden. Der einzige Rat, der dem Menschen helfen kann. Schau, was er schreibt. Was soll man machen? Er täuscht dich nicht. Er sagt dir nicht tausendundeins Ratschläge, wie du sagst, dass du dich verwirrst. Er sagt dir nur eine Sache. „Liebe zu Freunden".

Das heißt, vor mir gibt es, wenn ich zu den guten Dingen eintreten will, zum guten Leben, eine Tür, die „Liebe zu Freunden" heißt. Jetzt muss ich dort eintreten. Entscheide ich einzutreten? Lass uns da eintreten. Nach dieser Tür gibt es noch allerlei, wirklich eine Enfilade... wie heißt das? Ich weiß nicht. Nu...? Zimmer nach Zimmer.

Schüler: Ein Flur?...

Rav: Ja. Und das ist es. Danach werden wir durchgehen, durchgehen diese Dinge, diese Zimmer. Es gibt nicht auf Hebräisch, anscheinend, so etwas.

Schüler: ...Kaskade.

Rav: Kaskade, ja, nu...

Ja.

Schüler: Ich sehe, dass ich manchmal einem Freund dienen muss, wie er will, wie er braucht.

Rav: Das ist schon Technik. Ich will nicht darüber sprechen. Lass mich in Ruhe mit den Fragen dort drinnen im Zimmer. Ich spreche davon, dass man da eintreten muss. Das ist es, wenn du nach dem Rat der Weisen gehen willst. Und sag danach nichts mehr... ohne irgendwelche Berechnungen. Du willst – bitte. Nicht? Nicht. Das ist es.

Du, bring mir nicht allerlei, du weißt, allerlei verstandesmäßige Dinge. Das kommt nicht in Betracht. Denn der Weg ist ein nicht normaler Weg, ein irrationaler Weg. Ich muss das Gefäß vorbereiten. Das heißt, ich arbeite am Mangel. Welcher Verrückte würde am Mangel arbeiten, nu...? Welcher Verrückte würde am Mangel arbeiten?

Alle wollen Füllung, und ich werde nach jeder guten Handlung, die ich mache, einen größeren Mangel bekommen, eine größere Verzweiflung. Und dann nach einer größeren Verzweiflung muss ich jedes Mal Energie sammeln, Treibstoff, wieder, trotzdem in dasselbe Dickicht eintreten und eine noch größere Verzweiflung bekommen. Das heißt, all diese Dinge, all die Bedingungen und all das... alles muss die Gesellschaft mir liefern, unter der Bedingung, dass ich mich auch zu ihr auf die richtige Weise verhalte.

Ich muss mit ihr in ein solches Tandem eintreten, in einen Dialog, in ein solches spezielles Feedback. Das ordnet sich nicht nach unserem Verstand, nicht weil das eine Gesellschaft ist. Es gibt sehr erfolgreiche Gesellschaften in der Welt, auch in Liebe und in gegenseitiger Hilfe, und einer ist bereit, wirklich... sein Leben zu geben gegenüber, für einen Freund.

Es gibt kein Problem damit. Wir haben auch einmal solche Artikel gelesen, über ein U-Boot. Ihr erinnert euch, solche allerlei Dinge, wie man sie lehrt, wirklich in einer Gruppe zu sein. Das sind Dinge, die auf der Ebene dieser Welt möglich sind, weil du ein Gefäß an einem Ort hast und Bezahlung, Füllung an einem Ort – es gibt kein Problem. Hier ist es etwas völlig anderes.

Hier, wenn du anfängst, mit der Gesellschaft zu arbeiten, fängst du schon an, am spirituellen Gefäß zu arbeiten, das leer von Spiritualität sein wird die ganze Zeit, von Spiritualität. Und dann, bis es wirklich leer ist, wirst du gegen den Verstand gehen müssen, über dem Verstand. Und jedes Mal wirst du größere Fragen haben und größere Enttäuschungen.

Und wenn du nicht richtig mit der Gesellschaft arbeitest und die Gesellschaft nicht zu dir auf die richtige Weise arbeitet – null Hoffnung. Das heißt, wir werden nur eine Fabrik zur Herstellung von Medien sein. Ich sage nicht, dass das schlecht ist. Man arbeitet für die nächste Inkarnation. Wir kommen das nächste Mal zurück, machen weiter mit unserem spirituellen Teil. In der Zwischenzeit lernen wir im materiellen Teil. Ich sage das ernsthaft. Das ist die Situation.

Ja.

Schüler: Er sagt im Artikel, dass ein Mensch über dem Verstand arbeiten muss, aber er muss jedes Mal irgendwelche Zeugnisse innerhalb des Verstandes bekommen, dass er auf dem richtigen Weg geht. Was ist das in Bezug auf die Beziehung mit der Gesellschaft, ein Zeugnis, dass der Mensch auf dem richtigen Weg geht?

Rav: Was schreibt er?

Schüler: Seite 122 im Absatz, das steht dort.

Rav: Nein, ich weiß, wo das geschrieben steht. Was sagt er darüber?

Schüler: Er spricht nur in Bezug zwischen dem Menschen und dem Schöpfer in Bezug auf dieses Zeugnis, aber wenn wir über „über dem Verstand" auch in der Gesellschaft sprechen, dann werde ich auch innerhalb der Gesellschaft irgendein Zeugnis innerhalb des Verstandes brauchen. Was ist also das Zeugnis in solch einem Fall?

Rav: Was bedeutet Zeugnis?

Schüler: Dass ich innerhalb des Verstandes sehe, dass das die richtige Sache ist, das zu tun.

Rav: Wenn ich mich in einem schlechten Zustand befinde, aber dieser schlechte Zustand ist ein nützlicher Zustand, dann heißt er bei mir schlecht oder gut? Wenn ich aus dem Gefühl heraus schaue – schlecht. Wenn ich aus dem Verstand schaue, der diese ganze Perspektive erfasst, ja? Dann ist es gut, ja? Nu? Also wovon bekomme ich Stärkung? Wovon – Zukunft? Die Zukunft muss die Gesellschaft mir liefern, ich muss von der Gesellschaft das Gefühl der Zukunft bekommen.

Was?

Schüler: Das ist nicht klar. Das heißt, das ist klar, wenn wir über eine Sache sprechen, weiß nicht, über Gehalt, über das, und wenn ich jetzt über die... spreche...

Rav: Du brauchst, mein Herr, Stärkung auf dem Weg. Der Schöpfer legt deine Hand auf das gute Schicksal (Rav demonstriert)... das ist gut, auf Jiddisch sagen wir... (Jiddisch, nicht klar) Das heißt „gut"? Wenn das gut ist... Der Schöpfer legt deine Hand auf das gute Schicksal, auf den guten Weg, und er sagt, so musst du, von hier aus und weiter musst du gehen. Ja? Das ist es. Was bedeutet gehen? Sich stärken. Wodurch sich stärken? Nur, wie er dir jetzt sagt, durch die Freunde.

Schüler: Was bedeutet das, gleichsam wo befindet sich das Zeugnis dafür, dass ich es schaffe, auf dem richtigen Weg zu gehen in Richtung Liebe zu Freunden? Dass ich sie mehr liebe oder dass ich sehe, dass ich sie mehr hasse? Gleichsam, wie finde ich ein Zeugnis dafür, dass ich das mache...

Rav: Das Zeugnis für die richtige Handlung, ja? Wenn am Ende der Handlung du dich mehr verzweifelt befindest und das Ziel mehr willst. Zwei Dinge, die in dir wachsen, der Punkt von Malchut und der Punkt von Keter. Ein größeres Gefäß und ein gleichsam größeres umgebendes Licht.

Ja.

Schüler: Jetzt, wenn ich zur Liebe zu Freunden gehe und ich mache, was Baal HaSulam schreibt, dass das Einzige, was ich wirklich einem Freund einstrahlen kann, die Stimmung ist. Aber wenn ich mehr... Verzweiflung fühle, wie kann ich dem Freund Stimmung bringen?

Rav: Du, der du dich verzweifelt befindest, kannst den Freunden keine Stimmung liefern. Versuche zu lügen. Nicht von ganzem Herzen das zu machen, sondern damit zu spielen. Versuch es. Das ist es.

Das ist unmöglich? Wenn du ein ehrlicher Mensch bist, was du im Herzen hast, kann nicht von außen...

Schüler: Ich verstehe nicht, wie...

Rav: Wichtigkeit des Ziels wird dir geben... Wichtigkeit des Ziels muss sein... Am Anfang gibt man dir Wichtigkeit des Ziels, danach nimmt man, aber von vornherein gibt man. Von vornherein bist du hier gerannt und ho-ho, also... noch fünf Minuten und ich bin schon dort, zwischen den Engeln. Ja? Man gibt Wichtigkeit von vornherein, aber danach benutze die Wichtigkeit auf die richtige Weise, übertrage die Versorgung der Wichtigkeit vom Schöpfer zur Gesellschaft. Das ist es, was wir nicht machen. Der Schöpfer nimmt langsam seine Wichtigkeit, das heißt, er entfernt sich ein bisschen, schränkt sich ein, damit du anfängst, Wichtigkeit durch deine Anstrengung in der Gesellschaft zu bekommen. Und du machst das nicht, und dann bleibst du ohne Luft in den Rädern. Du kannst dich nicht bewegen.

Er hat dir Wichtigkeit gegeben, er legt die Hand des Menschen, legt auf das gute Schicksal (Rav demonstriert) und er sagt: „Nimm dir das", gibt dir alles. Aber danach ist es das, fang an. Fang an. Nur du fängst nicht an. Also was soll er dir tun? Du musst dich bewegen. Und das ist wichtig, sage ich, das ist „ein Gesetz und es wird nicht übergangen", er spielt nicht absichtlich mit dir so oder so oder so. Das sind absolute Gesetze, die auf solche Weise auf dich wirken. Sie werden sich nicht ändern, warte nicht, dass sie sich ändern.

Schau, alle Gesetze in unserer Natur – es wird dir nicht helfen, wenn du vom Dach springst. Das ist es. Es gibt nichts, es gibt keine Wunder. Man darf sich nicht auf Wunder verlassen, es gibt keine Wunder.

Schüler: ...

Rav: Du fragst mich, wie dein Freund hier fragt, wie ich schon anfange, in der Gesellschaft zu arbeiten, um Wichtigkeit zum Schöpfer zu bekommen. Wie werde ich an den Leuten arbeiten, dass sie im Austausch für meine Anstrengung mir Wichtigkeit zum Schöpfer liefern. Sie werden mir Wichtigkeit zum Schöpfer nur unter der Bedingung liefern, dass ich an Wichtigkeit zum Schöpfer denke und ich an meiner Liebe zu ihnen arbeite.

Ja.

Schüler: Ich sage, ich bin hier ein Jahr und etwas, ein Jahr und etwas habe ich nicht zu Hause gesessen.

Rav: Schon ein Jahr und etwas bist du hier?

Schüler: Ja.

Rav: ..., du hast gar nichts Fortschritt gemacht.

Ich weiß schon nicht, mir scheint, dass drei, vier... ein halbes Jahr. Er hat wirklich Fortschritt gemacht... Gut, du warst bei Gilad oder Avihu. Das zählt nicht. Ich sage dir ernsthaft. Hör zu, vielleicht hast du mehr Störungen im Verstand und er hat mehr Störungen im Gefühl und so weiter. Alle haben dieselben Störungen, und alle dasselbe, und nichts wird helfen. Er sagt, der einzige Rat, also das ist es. Wirf, wenn du jetzt wirklich auf die richtige Weise fortschreiten willst, wirf alle anderen Ratschläge weg, von denen es dir scheint, dass es sie gibt, was der Körper dir liefert, ja? Er sagt dir, Liebe zu Freunden. Jetzt lass uns nur darüber diskutieren.

Schüler: Was ist das?

Rav: Oh, was „das"? Das ist ein Thema für sich, morgen.

Schüler: ...

Rav: Du fängst schon an, drinnen zu sein. Ich habe nichts, dafür, und ja, aber tritt in diese Tür ein. Es gibt außer dem nichts. Also stell dir vor, dass das, dass ihr kommt und lernt und hier viel Medien produziert und Kreise macht und was nicht alles, das alles – ihr seid noch zu keiner spirituellen Anstrengung gelangt. Das ist eine Fabrik. Es soll allen klar sein, das ist eine Fabrik.

Jetzt lass uns anfangen zu denken, was es darüber gibt. Das ist es. Darüber tritt man nur durch die Tür ein, die „Liebe zu Freunden" heißt. Ich weiß nicht was, der Name ist eklig, stimme dir zu. Und überhaupt nicht in die Richtung, die ich will, und überhaupt dachte ich nicht, dass das eines mit dem anderen zu tun hat – ich will ihn, ich will selbst nach oben fliegen. Die ganze Welt mit all denen – sie sollen hier sein und im Müll bleiben und das ist es. Ich verstehe das, aber so sagen sie. Tritt in diese Tür ein und beschäftige dich nur damit, was danach ist.

Schüler: ...

Rav: Weiß nicht, darüber sprechen wir. Darüber sprechen wir danach. Aber trenne dich von allen anderen Dingen ab, das heißt, täusche dich nicht selbst, dass sie zur Spiritualität gehören. Zur Spiritualität gehört nur, was sich hinter der Tür befindet, auf der Liebe zu Freunden steht. Tritt hinein, nur dass es kein Zurück gibt, nur damit beschäftigt man sich.

Alle anderen Dinge sind für uns völlig nebensächlich. Man macht sie, du weißt, wie allerlei Dinge in dieser Welt. Auch unsere Medien, auch Internet, auch alle Dinge, das macht man einfach mit dem Körper. Das Herz – wir treten hinein durch diese Tür. Wenn man entscheidet, dann lass uns eintreten, und dann diskutieren wir, was es dort gibt.

Schüler: ... woher die Tür.

Rav: In die Tür einzutreten bedeutet, dass wir uns von jetzt an verpflichten, von diesem Moment an – das ist, in unseren Kopf zu setzen, dass nur das die wichtige Sache sein wird. Und alle Dinge, was auch immer im Leben sein wird, messen wir dagegen. Wir berücksichtigen, machen eine Rechnung nur dagegen. Nur zu seinem Wohl. Das ist es. Das bedeutet, dass das der einzige Rat ist, dass ich nur dafür arbeite.

(schaut auf Fragen aus dem Internet)

Rav: Gut. Sie fragen auch schon darin. Wie kämpfe ich mit Hass auf einen Freund? Wie geht man zusammen? Muss ich alle Freunde in der Gruppe annehmen und so weiter, von denen ich sehe, dass sie völlig, völlig nicht dazugehören?

Gut. Teil 8.

(Ende der Lektion)