25 - 28 Februar 2021

Lektion 4 "Das Gebet der Vielen"

Lektion 4 "Das Gebet der Vielen"

Part 1|26. Feb. 2021

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Kongress „Kabbala für das Volk" – „Wir versammeln uns in der Zehn"

Lektion 5: Würde es doch geschehen, dass wir den ganzen Tag beten (Transkript der Lektion vom 26.02.2021)

Ab Minute 00:01:06

Rav: Ja, „das Gebet der Vielen". Wir haben schon viel gelernt und gesprochen und gehört, in welchem Maße alles, was wir erreichen, alles, was man in der Spiritualität erreichen kann, nur durch die Kraft des Gebets zu erreichen ist. Das heißt, dass wir uns an den Schöpfer wenden, und so weit wie wir das Verborgene unseres Herzens enthüllen können, das, was sich im Innersten unseres Herzens befindet, so weit wie wir verstehen, so weit wie wir fühlen – der Schöpfer, er fühlt das, was sich im Herzen eines jeden Einzelnen befindet, aber er nimmt auch in Rechnung, so weit wie wir unser Herz fühlen, und so weit wie wir daraus Mängel zu ihm erheben, Bitten, Gebete.

Und „Gebet", das heißt, von dem Wort sich bewegen lassen, beten. Beten kommt davon, dass der Mensch sich selbst richtet, er will sich selbst enthüllen, und wenn er sich selbst enthüllt, sieht er, wie viele richtige Dinge er hat und wie viele nicht, mit welchen Verlangen, Gedanken er sich an den Schöpfer wenden kann und mit welchen noch nicht. Das ist die eine Seite. Es gibt darin viele Vorbereitungen und viele Einschränkungen, wie wir uns selbst auf das Gebet vorbereiten können. Denn ich habe nichts, was ich im Gebet vorlügen könnte. Sondern selbst wenn ich etwas sagen will, das ich nicht so fühle, dann muss ich verstehen und fühlen, dass ich ein Gebet erhebe, das noch nicht genau mein Gebet ist, sondern ich würde wollen, dass es so wäre, aber ich muss mir dessen bewusst sein. Das ist das eine.

Das Zweite ist, dass ein Gebet nicht von mir zum Schöpfer aufsteigen kann, sondern dass es von der ganzen Gruppe aufsteigen muss, vom ganzen Gefäß – das Gefäß, das ist die Zehn. Und deshalb muss ich zuerst mich selbst vorbereiten in der Verbindung mit den Freunden, dass es so nah wie möglich an zehn ist, und den gemeinsamen Mangel von uns, so weit wie wir im Lernen und im Reden untereinander enthüllen können, was wir genau wollen, wozu wir gelangen wollen, so weit wie wir bereit sind, einander zu stützen, in welchem Maß der gegenseitigen Bürgschaft wir untereinander sind – dann wenden wir uns dementsprechend an den Schöpfer, und dann haben wir Hoffnung, wir befinden uns in einer gewissen Zuversicht, dass der Schöpfer uns antworten wird. 4:25

Und sicher, dass jedes einzelne Gebet, mit dem der Mensch sich an den Schöpfer wendet – und selbst wenn er nicht weiß, dass er sich an den Schöpfer wendet, und überhaupt jeder einzelne Mensch, selbst einer, der sich nicht mit der Weisheit der Kabbala beschäftigt – trotzdem hat er darin eine Reaktion vom Schöpfer. Aber die erwünschte Reaktion ist die, dass er uns genau in die Richtung voranbringt, wohin wir voranschreiten müssen, und nicht, dass wir einstweilen lernen gehen, wie man die Dinge ordnet, die Gebete ordnet, die Verbindung untereinander ordnet und so weiter. Sondern wir wenden uns auf direkte Weise an den Schöpfer und empfangen von ihm, gegenüber dem Erheben von MaN, das Herabkommen von MaD, so wie wir es aus der Weisheit der Kabbala lernen – hier hängt also schon alles davon ab, so weit wie wir uns selbst auf die Hinwendung zum Schöpfer vorbereiten, auf das Gebet.

So weit wie wir beten – beten heißt, sich selbst zu richten, und daraus, dass wir uns selbst prüfen, uns selbst richten, danach erheben wir unsere Bitte, die gemeinsame aus der Zehn, zum Schöpfer, und dann können wir uns darin sicher sein, dass wir eine Reaktion empfangen. Die Reaktion kann eine sein, die schon offenbar, uns verständlich ist, oder noch nicht. Aber trotzdem gibt es immer gegenüber unserer Bitte zum Schöpfer eine Reaktion von ihm, selbst wenn wir nicht wissen, wie man die Bitte erhebt und was man damit machen soll.

Deshalb müssen wir sehen, ob wir mit der Gruppe verbunden sind, mehr oder weniger – es müssen nicht zehn sein, selbst fünf, sechs, sieben Menschen, wenn wir uns schon mehr oder weniger in einer solchen Gruppe befinden und nach dem, was wir lernen, uns bemühen, unsere Hinwendung zum Schöpfer zu festigen, dann werden wir sicher langsam anfangen zu fühlen, so weit wie wir unseren gemeinsamen Mangel erheben und wie wir die Reaktion auf das Erheben unseres Mangels empfangen, auf das Erheben von MaN. Und so fangen wir an, zu einem Zustand zu gelangen, in dem wir einen Dialog mit dem Schöpfer haben, mit der Höheren Kraft. 7:29

Und das ist es, worauf jeder Einzelne achten muss, dass er durch die Zehn die Fähigkeit hat, sich an den Schöpfer zu wenden. Und so muss jede Zehn darauf achten, dass sie ihre Freunde sammelt und so eine Hinwendung zum Schöpfer organisiert und ebenso anfängt, sich zu bemühen, die Reaktion vom Schöpfer zu fühlen, und schon mit MaN und MaD anzufangen, mit dem, was wir lernen. Wir haben nichts weiter, das ist die ganze Weisheit der Kabbala: zu einem Zustand zu gelangen, in dem wir einen Mangel zum Schöpfer erheben können, und zu einem Zustand zu gelangen, in dem wir die Reaktion vom Schöpfer erkennen können, bis wir anfangen, die Höhere Kraft zu enthüllen, die enthüllt zwischen uns ist, vor uns, und so fangen wir schon an, mit ihr zu arbeiten, im offenbaren Angesicht, wie man sagt.

Ich hoffe, dass wir das verdienen werden, und schnell. Aber trotzdem müssen wir einstweilen lernen, wie wir uns an den Schöpfer wenden aus dem Zentrum der Zehn, dem Zentrum der Zehn, ja? Das ist es. Und unsere Hinwendung zum Schöpfer, das ist es, was uns auf alle Probleme antwortet, auf alle Fragen, und nur damit müssen wir uns beschäftigen, wie geschrieben steht: „Würde er doch den ganzen Tag beten", und damit errichten wir das System Adam, unser System, das immer mehr dem Schöpfer ähnlich wird – das heißt, so steht der Adam auf, der dem Schöpfer ähnlich ist. Und deshalb ist „das Gebet der Vielen" das Ganze, was wir erfüllen, festigen müssen, und damit die ganze Zeit voranschreiten, bis wir zur vollständigen Enthüllung des Schöpfers in unserem vollständigen Gefäß gelangen.

Wir gehen verschiedene Abschnitte durch, die vor uns liegen, wir bemühen uns, weiter nach innen in jeden einzelnen Abschnitt einzudringen – wir sind schon durchgegangen, haben sie mehr als einmal gehört, ja, aber die Hauptsache ist, dass wir wirklich sehen, wie wir sie jedes Mal auf eine innerlichere Weise nutzen können. Wir sehen in jedem Satz noch ein paar Details, die für uns wichtig sind, für die Verbindung untereinander und mit dem Schöpfer. Und so schreiten wir voran.

Zu dem, was ich gesagt habe, wenn es Fragen gibt, bitte. Erwünscht zu dem, was ich gesagt habe, und nicht zu irgendetwas anderem. Keine Fragen? Doch. In Ordnung. Moskau 7.

10:47

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Rav, was bedeutet es, mich selbst aus dem Zentrum der Zehn zu richten, soll ich mich selbst richten?

Rav: Ja, sicher. Beten heißt zuallererst, dass ich mich selbst richte, so weit wie ich in Verbindung mit der Zehn bin, so weit wie ich mich selbst auf die Verbindung mit den Freunden vorbereite, und damit baue ich ein Verbindungsnetz untereinander auf, aus dem heraus, aus diesem Verbindungsnetz, ich einen Mangel erhebe zur Enthüllung des Schöpfers, um ihm Wohlgefallen zu bereiten, um ihm zu geben. Und das ist unsere Arbeit. Und dann werden wir zurück von ihm seine Beziehung zu uns enthüllen, eine Beziehung der Verbindung und Liebe, die er schickt, er ordnet uns, um uns Wohlgefallen zu bereiten. Und so „ich bin meinem Geliebten und mein Geliebter ist mir", wir fangen damit an, uns untereinander zu verbinden, die Zehn und den Schöpfer, und voranzuschreiten.

In Ordnung?

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Du hast am Anfang gesagt, dass man nicht betrügen darf, es gibt niemanden, den man während des Gebets betrügen könnte. Und auch hier die Frage: Es kommt heraus, dass der Mangel noch kein wahrer Mangel ist, ich habe diesen Mangel noch nicht. Es kommt heraus, als ob ich betrüge?

Rav: Ich will nichts vor dem Schöpfer verbergen, im Gegenteil, das ist eine Dummheit, wenn ich solche Spielchen mache. Sondern ich will vor ihm offen sein, dass wirklich, so weit wie ich will, so weit wie ich nicht will, so weit wie ich verstehe, so weit wie ich nicht verstehe, ich alles vor ihm enthülle, alles vor ihm enthülle, und dann bringe ich mich durch eine solche Öffnung meines Herzens ihm gegenüber in einen Zustand, in dem ich will, dass er mir das Herz ordnet, mir den Verstand ordnet, sowohl Gedanke als auch Gefühl, und ich schreite daraus schon voran.

Aber das, dass die Handlung des Gebets „beten" genannt wird, das heißt, mich selbst zu richten, das heißt, dass ich mich selbst prüfe, so weit wie ich mich direkt in der Hinwendung zum Schöpfer befinde, und deshalb enthülle ich ihm alles, was ich habe, und er sieht sicher in die ganze Tiefe dessen, was in meinem Verlangen ist, denn er festigt es, und dann bitte ich ihn, dass er mein Verlangen korrigiert und aus mir macht, was nötig ist. Ich befinde mich vor ihm wie ein Kranker auf dem Operationstisch, und ich bin ganz in der Herrschaft des Schöpfers. So ist es.

New York 2.

Frage (Übersetzung aus dem Englischen): Guten Morgen, Rav, eine Frage von der Zehn. ... ...

Übersetzer: Bitte noch einmal.

Rav: repeat please.

Frage (Übersetzung aus dem Englischen): Kann das Gebet, das wir im Herzen haben, aus dem Zentrum der Zehn kommen und nicht aus dem Herzen des Menschen?

Rav: Ich verstehe deine Übersetzung nicht, übersetze, wie es sein soll.

Übersetzer: Entschuldigung, ich höre mich selbst, deshalb.

Rav: Kann ich eine richtige Übersetzung bekommen?

15:16

Vorleser: Ich stelle einstweilen die Frage, bis er das ordnet. Kann ein Gebet, das wir im Herzen haben, aus dem Zentrum der Zehn kommen und nicht aus dem Herzen des Menschen?

Rav: Ja, der Mensch kann auch durch das Zentrum der Zehn zum Schöpfer beten, und das ist nützlicher. Aber auch, wenn er sich in der Zehn befindet und sein Gebet direkt zum Schöpfer erhebt, scheinbar nicht durch die Zehn, ist auch das letztlich ein Ergebnis seiner Einbeziehung in die Zehn, und auch das funktioniert. Die Hauptsache: Ich will euch nicht solche Bedingungen vorlegen, dass ihr dann nicht betet. So viel wie möglich wendet euch an den Schöpfer mit den Gebeten, mit den Bitten, mit allem, was ihr im Herzen habt, aber sicher ist es erwünscht, daran auch die Zehn zu beteiligen. Ihr müsst nicht darüber reden und die Freunde so jedes Mal durcheinanderbringen, aber trotzdem soll euch in der Verbindung untereinander aus dem Lesen der Artikel, aus dem Reden klar sein, dass ihr insgesamt einen gemeinsamen Mangel erheben müsst.

In Ordnung? Ita 4.

16:46

Frage: Was ist der richtige Mangel oder das Gebet, dem der Schöpfer aus dem Zentrum der Zehn zuhört?

Rav: Das ist nur ein Gebet um Verbindung, um die Verbindung untereinander und um die Verbindung mit ihm, dass wir danach sehen werden, dass das dasselbe ist. Aber zuerst muss es trotzdem die Sorge um die Verbindung untereinander geben, sonst haben wir nichts, was wir zur Verbindung mit ihm erheben könnten – der Schöpfer verbindet sich nur in die Zehn hinein.

Latein 1.

17:32

Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): Hallo, Rav, dieses Gebet der Vielen, wie entsteht es, wie kann ich die Mängel und Gebete der Freunde zu einem verbinden?

Rav: Das ist so, dass ich letztlich aus meiner Einbeziehung in die Zehn einen Mangel erhebe. Wir müssen nicht darüber reden, dass ich jetzt bete – auch das, auch das geht, aber nicht unbedingt, denn insgesamt sind wir ineinander einbezogen. Wenn wir Tag für Tag in Verbindung untereinander sind, während der Lektion und ein bisschen nach der Lektion, im Laufe des Tages, wo wir uns noch zweimal treffen, dann gibt das jedem Einzelnen die Einbeziehung mit seiner Umgebung, mit seiner Zehn, und dann reicht es, dass jeder seine Bitte erhebt aus der Zehn, durch das Zentrum der Zehn, als Ergebnis des Redens untereinander, und so verbinden wir uns mit dem Schöpfer, erwecken ihn und verpflichten ihn, dass er unsere Herzen öffnet.

Klar? Schön. Nein, wir hatten vorher Tiflis.

19:13

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Lieber Rav, ein volles, vollständiges Gefühl der Enttäuschung von mir selbst und große Scham vor dem Schöpfer, einfach ohne Worte. Ob..

Rav: Ja, ja. Selbst wenn du nicht in Worten redest, sondern nur im Herzen fühlst – Gebet heißt Arbeit, die im Herzen ist, dann ist das schon das, was im Schöpfer gefühlt wird, und du brauchst keine Worte und brauchst die Worte nicht schön zu ordnen und daraus ein richtiges ganzes Buch deiner Gebete zu schreiben. Nein, es reicht, das jedes Mal im Herzen zu fühlen, so weit wie du durch die Verbindung in der Gruppe die Verbindung mit dem Schöpfer erreichen willst, um ihm damit Wohlgefallen zu bereiten. Das muss so kurz wie möglich sein, wie geschrieben steht, dass „du keinen fremden Gott haben sollst". Das ist es.

Gut, wir haben Frauen Polen.

20:35

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Ein Gebet aus dem Zentrum der Zehn – hört der Schöpfer es immer, und wenn ja, wie soll man das verstehen?

Rav: Ja, der Schöpfer hört nur einen Mangel, der als Ergebnis der Einbeziehung des Menschen in seine Zehn herauskommt. Das ist es. Einstweilen auf einfache Weise: Ich bin in die Zehn einbezogen, ich bin mit ihnen, ich treffe mich die ganze Zeit mit ihnen, wir reden, wir vermischen uns in den Verlangen, in den Gedanken, es reicht mir, daraus einen Mangel zu erheben. Ja, ohne irgendwelche Spitzfindigkeiten, ohne irgendwelche Probleme, es reicht, das so zu machen. In Ordnung? Schön.

Frauen Peter 4.

21:41

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Wie kann man in der Zehn einander helfen, eine genaue Klärung bezüglich der richtigen Bitte zu machen, die zu „Bina" passt?

Rav: Sicher müssen wir zu den Eigenschaften der Bina gelangen, und das ist es, was vor uns liegt, wir werden dazu gelangen.

Frauen Peter 5.

22:10

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Eine Frage bezüglich des Gefühls, dass man nicht zum Zentrum der Zehn gelangen kann und nicht klar ist, wie man aus ihr heraus betet, dass es nicht unsere Einbildung ist, dass es die wahre Handlung ist?

Rav: Ihr redet zuerst untereinander. Wenn ihr untereinander redet, so weit wie man ineinander einbezogen sein kann, miteinander zusammenfasst, so weit wie es eine Hinwendung zum Schöpfer aus der Verbindung untereinander geben muss, dann fangt ihr daraus mit diesem Gefühl schon an, euch an den Schöpfer zu wenden, das ist es, jeder, das reicht einstweilen. Danach lernen wir, wie man das in komplexeren Zuständen macht.

Klar? Türkei 2 Frauen.

23:13

Frage (Übersetzung aus dem Englischen): Das ist eine Frage von einer Freundin aus der Zehn: Wie gelangen wir zu einem Zustand, in dem wir aus der Tiefe des Herzens beten, dass der Schöpfer antwortet? Danke.

Rav: Wir reden genau darüber, dass wir zuerst in Verbindung in der Zehn untereinander sein müssen, dass wir mehr oder weniger fühlen und verstehen, in welchem inneren, spirituellen Zustand wir uns befinden, was unser Ziel genannt wird, wodurch wir zum Ziel voranschreiten, wie wir uns selbst im Erreichen des Ziels sehen, durch die Verbindung untereinander, wie man den Schöpfer in der Verbindung untereinander enthüllt. Nachdem all diese Dinge uns klar sind, dann fangen wir an, den Schöpfer zu bitten, dass er aus uns die erste Verbindung auf unserem Weg macht. Das ist es.

Türkei 2.

24:24

Frage (Übersetzung aus dem Englischen): Lieber Rav, danke, eine Frage von der Zehn. Wir fühlen Verzweiflung, und wir wollen ein vollständiges Gebet in der Zehn erzeugen, wie schreien wir auf, damit wir eine Seele in der Zehn sein können?

Rav: Das klärt sich alles in der Zeit, in der ihr untereinander verbunden seid und darüber redet. Ihr könnt euch jedes Mal untereinander verbinden, nicht nur während der Lektion, wo ihr euch hierher verbindet, sondern untereinander müsst ihr in Verbindung sein und über all diese Fragen sprechen, in ihnen Quellen finden, was darüber geschrieben steht, und an welchem Ort, in welchem Zustand ihr euch befindet, und dann wird euch klarer sein, wie ihr euch an den Schöpfer wendet, wer der Schöpfer ist und wie man erkennen kann, dass er euch antwortet.

Klar? Moskau 6.

25:40

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Rav hat eine Einleitung gegeben, bei der es schien, dass das Ziel der Schöpfer ist, und die Zehn wurde zum Mittel, als ob sie eine zweitrangige Wichtigkeit hätte. Wie macht man das.. als ob alles so aussieht, als ob alles von mir abhängt, wie verbinde ich alles zu einem?

Rav: Ich denke nicht, dass das einstweilen möglich ist, eine richtige Frage. Mal ist der Wichtige ich, mal ist die Zehn wichtig, mal ist der Schöpfer wichtig. Insgesamt werden diese drei Punkte „Israel" genannt – das ist der Mensch, der sich „Jaschar-El", geradewegs zum Schöpfer hin sehnt; „Orajta", so wird die Kraft genannt, die sich in der Zehn enthüllt; und „Kudsha Brich Hu", das ist der Schöpfer. Und jedes Mal legen wir den Schwerpunkt auf einen der drei, und aus diesem Punkt heraus – ob es mal der Mensch ist oder mal die Zehn oder mal der Schöpfer – fangen wir an, die Wirklichkeit zu sehen, bis wir letztlich zu einem Zustand gelangen, nicht jetzt, sondern am Ende der Korrekturen, in dem diese drei Punkte zu einem werden, und das ist „das Ende der Korrektur".

Klar, ja? Schön. Jetzt bleibt uns nur noch Frauen Peter 1.

27:39

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Wenn eine Zehn ein richtiges Gebet aus dem Zentrum der Zehn erhoben hat, wie hört sie, ob sie MaD zurückbekommen hat?

Rav: Wenn eine Zehn MaN zum Schöpfer erhebt, und es ist wirklich MaN, ein Mangel, dann fühlt sie in eben diesem Mangel eine Reaktion, eine Antwort vom Schöpfer an sie. Und es gibt hier kein Problem, alles hängt nur vom MaN ab, vom Erheben von MaN. Das ist es.

In Ordnung? Frauen Türkei 2.

28:29

Frage (Übersetzung aus dem Englischen): Der Weg zum Zentrum der Zehn..

Übersetzerin: Wenn sie noch einmal wiederholen könnte, ich habe nicht gut gehört.

Rav: repeat please.

Frage (Übersetzung aus dem Englischen): Meine Freundin aus Malach fragt: Der Höhere Weg aus dem Zentrum der Zehn – ist das der Ort, an dem der Schöpfer gefühlt wird?

Rav: Ja, wir enthüllen den Schöpfer im Zentrum der Zehn. Ja.

Gut, Kiew 1.

29:16

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Du hast gesagt, dass wir als Ergebnis des Gebets zur ersten Verbindung gelangen sollen, was ist dieser Zustand, die erste Verbindung, zu der man auf dem Kongress gelangen kann?

Rav: Dass wir wirklich fühlen, dass die Gruppe, sagen wir meine, sich in einem Zustand befindet, in dem wir alle alle in ihrem Verlangen zum Schöpfer verstehen, dass alle bereit sind, einander zu stützen, um wirklich „wie ein Mann mit einem Herzen" zu sein, denn wir verstehen, dass man die Höhere Kraft nicht erreichen und ihr kein Wohlgefallen bereiten kann, außer nur daraus, dass wir so verbunden sind, dass es keinen Unterschied zwischen uns gibt.

Den Unterschied zwischen uns können wir also nicht überspringen, auslöschen, abkürzen, sondern wir wollen, dass es geschieht, und diesen Mangel erheben wir zum Schöpfer, denn dann werden wir zu einem. Nun, wenigstens in etwas, so weit wie wir das beschreiben können. Und dann bitten wir den Schöpfer, aus uns, aus uns allen, ein Verlangen zu machen, und in diesem Verlangen kann er sich selbst enthüllen und sich an uns erfreuen, als Licht, das das Gefäß füllt.

Wlad, in Ordnung, gut, schweigt.

Vorleser: Nein, das ist hängengeblieben, glaube ich.

Rav: Hängengeblieben, ja. In Ordnung, gehen wir dann zu Kroatien über.

31:16

Frage (Übersetzung aus dem Englischen): Jetzt gerade, wenn wir von den Freunden Inspiration bekommen, vom ganzen Gefäß, fangen wir wirklich an, uns einander zuzuwenden, und alles sieht in Ordnung aus. Die Frage ist: Wie kann man jetzt auf richtige Weise sich selbst beurteilen, damit wir dieses Gebet machen und den Schöpfer einbeziehen?

Rav: Wir befinden uns die ganze Zeit in dieser Arbeit. Das ist eine solche Arbeit, dass, so wie sich derjenige, der mit uns gelernt hat, erinnert – wir haben von den Schülern des Ramchal gelesen, dass sie die ganze Zeit im Gebet waren, im Schichtdienst, rund um die Uhr. Und wie geschrieben steht: „Würde er doch den ganzen Tag beten."

Ich bin nicht in der Lage, 24 Stunden zu beten, aber wenn ich mit anderen Schülern bin, mit meinen Freunden, dann können wir sogar so organisieren.. ich sage nicht, dass man es machen muss, aber dass wir unser Gebet so organisieren können, die Hinwendung zum Schöpfer, dass wir jedes Mal mehr und mehr Mängel herausbringen und uns damit an den Schöpfer wenden, denn es ist klar, dass nur der Schöpfer jedes einzelne Ding korrigiert, wir sind in keiner Form, auf keine Weise in der Lage, irgendetwas zu korrigieren, nur in der Hinwendung zum Schöpfer.

Deshalb suchen wir die ganze Zeit, wie wir noch verbunden sein können, und fliehen nicht davor. Und auch darum, nicht vom Gebet zu fliehen, müssen wir ihn bitten und beten, und so gelangen wir dazu.

Wenn wir sehen, dass das eigentlich der Zustand ist, dass wir die ganze Zeit von ihm fordern, dann gelangen erst wir dazu, dass der Schöpfer sich enthüllt, uns das Gefäß ordnet und sich im korrigierten Gefäß enthüllt, das wir korrigiert haben, dann ist das der gute Zustand. So müssen wir sein.

Italien 1 Frauen.

33:51

Frage (Übersetzung aus dem Italienischen): Hallo, Rav, wie überwindet man den Verstand, wenn wir im Gebet sind?

Rav: Wie überwindet man den Verstand, wenn wir im Gebet sind? Es reicht mir, dass ich aus den Mängeln der Freunde einbezogen bin, und dann erhebe ich mit ihnen zusammen meine Bitte zum Schöpfer. Dass ich für sie bete und nicht für mich selbst, das ist schon über meinem Verstand.

ITA LC 1.

34:41

Frage (Übersetzung aus dem Italienischen): Hallo, Rav, hallo weltweites Gefäß, wir sind eine neue Zehn und wir wollen unseren Anleitern danken, die uns in den Schoß dieser wunderbaren Familie gebracht haben. Meine Frage: Warum wird es zum Gegenteil der Heiligkeit, wenn man allein betet?

Rav: Weil du für dich selbst betest. Bemühe dich, um das zu beten, was deine Zehn will, und nicht du. Dann kommt darin heraus, dass du wie die Malchut bist und die neun Freunde von dir, das sind die neun ersten Sefirot, und dann fängst du damit an, den Parzuf zu festigen. Deshalb „wer für seinen Freund betet, wird zuerst erhört". Dass ich darum bete, was der Freund will, aber es kommt heraus, dass ich gerade dadurch eine Antwort bekomme.

Holland 1.

35:50

Frage (Übersetzung aus dem Englischen): Du hast erzählt, dass das Gebet noch nicht mein Gebet ist, und ich will, dass es mein Gebet wird, also was ist dieser Prozess, dass es nicht mein Gebet ist? Könntest du diesen Prozess erklären?

Rav: Mein Gebet ist das, dass ich Mängel von allen Menschen der Welt empfange, von jedem Einzelnen, sie zusammen verbinde und diese Gebete zum Schöpfer erhebe und für sie um Korrektur bitte. Das wird mein Gebet genannt, denn ich werde dann zur Malchut, zum Fundamentpunkt, für alle Seelen. Das ist mein wahres Gebet.

Bischkek.

36:55

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Während des Gebets ist es immer das Ego, das siegt. Gibt es überhaupt Hoffnung, dass wir es besiegen können? Was soll man noch machen, in welche Richtung soll man handeln, um anzufangen, es zu besiegen?

Rav: Bist du uns vom Himmel gefallen, sag mir? Hast du nicht gehört, worüber wir geredet haben? Auf welche Weise können wir unser Ego ausnutzen? Wir haben jetzt schon fast vierzig Minuten darüber geredet, dass ich nur dadurch, dass ich mit der Zehn einbezogen bin und unsere Mängel, von uns allen, erhebe, auf eine solche Weise mein Ego besiegen kann.

Schüler: Ja, ich höre zu, wir versuchen zu machen, was du sagst, auch in der Zehn, aber die ganze Zeit kehrt sich alles in die Richtung des Nicht.. um.

Rav: Ich weiß nicht, hast du mit uns den ganzen Stoff gelernt oder nicht? Ja, so weit wie wir mehr voranschreiten, schaffe ich es, den kleinen Willen zu empfangen zu überwinden, und enthülle einen größeren Willen zu empfangen. Auch über ihn müssen wir uns zusammen verbinden und so uns noch bemühen zu beten und uns noch über ihn zu erheben und noch einen noch größeren Willen zu empfangen zu enthüllen, und auch über ihn uns noch zu bemühen, und so mehr und mehr.

Bis sich enthüllt, dass ich mich schon über den Willen zu empfangen erhebe, auf offenbare Weise, auf klare Weise, dass mir schon klar ist, dass ich in Berührung mit der Höheren Kraft bin, mit dem Schöpfer, und in innerer Berührung mit der Zehn, und dann kommt heraus, dass ich schon anfange, Schritte in der spirituellen Welt zu machen.

Frage: Kann man dir erlauben zu fühlen, wann wir einen Zuwachs des Willens zu empfangen bekommen? Zum Beispiel, es ist noch ein Zuwachs des Willens zu empfangen gekommen – kann ich fühlen, dass das etwas anderes ist, dass es einen Unterschied zwischen dem vorherigen und dem, der gerade gekommen ist, gibt?

Rav: Wenn du dich mehr mit deinen Freunden einbeziehst und die Einbeziehung mit ihnen nicht verlässt, dann fängst du an zu fühlen, so weit wie du jedes Mal die Enthüllung eines neuen Willens bekommst. Die Sache ist die, dass ihr nicht hört, was ich sage.

Baltikum 2.

40:22

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Was bedeutet es, um das zu bitten, was die Zehn will?

Rav: Sicher will meine Zehn so, wie ich will. Wir sind schon eine Zeit lang auf dem Weg, aber ich muss mich wenden, nicht aus meinem persönlichen Willen heraus. Sondern ich schließe gleichsam in mich die ganze Zehn ein, alle meine Freunde, die in meinem Herzen stehen. Und so erhebe ich das.. so erhebe ich mein Verlangen, das aus ihnen zusammengesetzt ist, zum Schöpfer. Das wird „das Gebet der Vielen" genannt.

Dass ich nicht für den Einzelnen bitte, der ich bin, sondern für die Vielen bitte, die alle meine Freunde sind. Und auf die Antwort, auf dieses Gebet, antwortet der Schöpfer schnell. So steht es auch geschrieben. Und auf das Gebet des Einzelnen nicht.

Florida.

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Im Laufe des Tages bemühen wir uns alle, im Gebet zu sein, und wir beten für die Freunde. Ist das Gebet für die Freunde ein Gebet aus der Zehn heraus?

Rav: Wenn es für Freunde der Zehn ist, dann ist dieses Gebet sicher für die Zehn. Aber es hängt davon ab, was sie wollen. Verbindet ihr euch alle und klärt, was eure Verlangen sind, worauf genau sie gerichtet sind, so weit wie sie untereinander verbunden sind, und zu welchem Ziel ihr gelangen wollt, so weit wie ihr euch danach sehnt, untereinander verbunden zu sein? Denn das Ziel enthüllt sich insgesamt nach der Stärke der Verbindung untereinander, nach der ihr euch sehnt. All das müsst ihr klären.

Klar, ja? Schön. Jetzt, Mak Israel.

42:51

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Wie baut man ein wahres Gebet in der Zehn auf?

Rav: Wir haben gar nichts gehört. Und mach den Mund weiter auf.

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Wie öffnet man wirklich die Herzen in der Zehn, um ein Gebet aufzubauen?

Rav: Auch das vom Schöpfer zu erbitten, dass er euch hilft, das Herz von jedem Einzelnen zu öffnen und die Herzen zu verbinden. Sonst gelingt das nicht. Und korrigiere dein Mikrofon.

Hebräisch 10.

Frage: Rav, wie hängt die Arbeit, die im Herzen ist, das ist das Gebet, mit der äußeren Arbeit mit den Händen und Füßen zusammen? Was ist die Verbindung zwischen ihnen?

Rav: Alle äußeren Arbeiten sind nur dazu da, die Verbindung unserer Herzen zu stärken. In der Hinwendung zum Schöpfer.

Haifa 1.

43:53

Frage: Wenn wir über die Reaktion des Schöpfers auf den Mangel einer Zehn sprechen – drückt sich die Reaktion in Form einer Füllung des Mangels der Zehn aus oder nicht unbedingt?

Rav: Nicht unbedingt. Es kann sein, dass innen.. die Antwort des Schöpfers sich darin enthüllt, dass unser Mangel gerade noch größer wird, ohne Füllung. Und auch das ist eine Füllung, dass, so wie wir, sagen wir, etwas lernen oder etwas machen, es manchmal so ist, dass ich enthülle, so weit wie ich nicht verstehe, so weit wie ich nicht erreiche – auch das wird eigentlich „Voranschreiten" genannt.

Frauen Ita L.C. 1.

44:51

Frage (Übersetzung aus dem Italienischen): Danke, Rav. Ist es richtig zu sagen, dass das Gebet aus dem Herzen, aus dem Herzen der Zehn, der Schlüssel ist, die zentrale Handlung, um voranzuschreiten und dem Schöpfer näher zu kommen?

Rav: Ja. Nur das kann uns helfen. Ein Gebet aus dem Herzen der Zehn. Und an eben dem Ort, in eben dem Herzen der Zehn, werden wir den Schöpfer enthüllen.

Frauen Moskau 8.

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Hallo, Rav. Erkläre bitte. Wie machen wir aus uns zehn Mädchen ein Gefäß, das Verlangen, das sich mit Licht füllt? Wir sind der Wille zu empfangen. Wie verwandelt man das in Spiritualität? Es sieht so aus, als ob wir um Spiritualität beten, und wenn es sich öffnet, verstehen wir, dass es Materialität ist. Gib bitte ein Beispiel, das uns zeigt, was ein richtiges Gebet ist, und was eine richtige Absicht ist und was Spiritualität ist. Wie fühlt man sie?

Rav: Ich kann euch kein Beispiel geben, was „spirituell" genannt wird, was ein spirituelles Verlangen ist. Ich kann euch kein Beispiel geben, weil ihr es einstweilen nicht fühlt. Sondern ihr müsst darüber reden. Was wird „Spiritualität" genannt? Wie, wie fordert man Spiritualität? Sind wir in der Lage, Spiritualität zu wollen? So weit wie wir nicht in der Lage sind, Spiritualität zu wollen, gar nicht. Aber wir können bitten. Selbst wenn wir nicht genau wollen, aber bitten, dass der Schöpfer es uns macht. Und dann macht uns der Schöpfer ein Verlangen nach Spiritualität, und dann werden wir bitten. Um jedes Ding muss man sich an den Schöpfer wenden, kurz gesagt. So ist es.

Frauen Petach Tikwa 38.

47:05

Frage: Hallo, Rav. Es wird gefühlt, dass wir am Tor des Palastes des Königs stehen. Was ist jenes Gebet, das es uns allen ermöglicht, in den Palast des Königs einzutreten? Was ist jenes Gebet, das das Tor des Palastes öffnet?

Rav: Das ist genau dasselbe Gebet, nämlich, das ist ein Verlangen. Das ist alles.

Frauen Tel Aviv 3.

Frage: Hallo, Rav. Unsere Frage ist, ob richtige Arbeit in der Zehn den Schöpfer verpflichtet?

Rav: Ja. Jede Hinwendung zum Schöpfer verpflichtet ihn. Selbst wenn es eine nicht richtige Hinwendung ist, und um eine nicht richtige Sache, trotzdem reagiert er. Das wird so genannt, dass „das Höhere Licht sich in vollkommener Ruhe befindet". Dass er auf jedes Ding reagiert, das wir von ihm fordern. Gut, schlecht, egal. Selbst ein Dieb, ein Räuber, bittet, bevor er den Tresor in der Bank aufbricht, den Schöpfer, und auch das wirkt zurück auf ihn. Ja.

Frage: Und kann es sein, dass die richtige Arbeit, wenn sie langanhaltend ist, und sie den Schöpfer verpflichtet und uns verpflichtet, dass wir zu irgendeiner Stufe gelangen können, auf der diese Verbindung sich festsetzt, dass sie uns schon nicht mehr entfliehen kann?

Rav: Nein. So etwas gibt es nicht. Unsere Verbindung mit dem Schöpfer ist beständig. Wir trennen uns nicht von ihm, wenngleich wir uns in.. in der Verhüllung befinden.

Ja. Frauen Tel Aviv 1.

49:00

Frage: Hallo, hallo an alle. Wir haben hier eine Frage in der Zehn, die eine Freundin stellt. Also was bedeutet eigentlich „warum hast du nicht gebeten"? Das heißt, dass ich allein bitte? Also worum bitte ich eigentlich?

Rav: Dass ich ein Verlangen habe, mich an die Freunde zu wenden. Dass ich verstehe, dass wir nur in der Verbindung untereinander einen richtigen Mangel festigen können, mit dem wir uns an den Schöpfer wenden können. So ist es. Um jedes Ding muss man sich wenden und bitten. Deshalb steht geschrieben „würde er doch den ganzen Tag beten".

Frauen Petach Tikwa 10.

Schülerin: Je mehr wir uns in der Zehn einbeziehen, fühle ich, dass sie mit mir machen, in meinem Herzen. Dass, auch wenn ich allein bin, sie gleichsam die Wächter und Polizisten dieser.. dieser Kontrolle sind, über die du gesprochen hast. Als ob, wenn sie jetzt zuhören würden, das ist das Gebet eines Einzelnen, das ist für mich, ob das wirklich genau ist, am Ende kommt alles heraus. Alles geht zum Schöpfer über, aber es gibt gleichsam keine wirkliche Teilhabe in dieser Sache. Als ob sie mich gleichsam zwingen, die Wahrheit zu sehen, was ist..

Rav: Frau, Frau, es reicht. Es reicht. Zuerst einmal, ich höre keine Frage. Du sagst Worte der Begeisterung. Also das nächste Mal bitte ich, eine Frage zu hören. Das ist es.

Tiflis 2. Frauen, Tiflis 2.

50:47

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Hallo. Eine Frage von einer jungen Gruppe aus Tiflis. Wie fühlt und versteht man, dass unser Gebet vom Schöpfer erwünscht ist?

Rav: Der Schöpfer ist bereit, jede einzelne Frage anzunehmen, denn das ist ein Mangel, der aus einem Verlangen kommt, das er erschaffen hat. Und wenn wir diesen Mangel erheben und diesen Mangel sogar auf ihn ausrichten, dann ist darin sicher ein großes Wohlgefallen für den Schöpfer, dass er, dass er diesen Mangel festigt, an dem man arbeiten muss.

Er hat unser Verlangen geschaffen, hat uns gefestigt. Er will von uns mehr und mehr, dass wir selbst verstehen, wie man bittet, wen man bittet. Wie ein Säugling, der.. der geboren wird, und dann, und dann wächst er. Und so weit wie er uns mehr antworten kann, uns mehr reagieren kann, dann freuen wir uns. So müssen wir das sehen.

In Ordnung? Schön. Frauen Mak 5.

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Hallo. Im Gebet bringen wir gewöhnlich Dank und bitten den Schöpfer. Und trotzdem hat Rabash gefragt: „Warum hast du nicht gebeten"? Und nicht: „Warum hast du keinen Dank ausgedrückt"? Und die Frage ist die. Unser Gefühl ist, dass das Gebet stärker ist als ein gebrochenes Herz. Was mehr, woran erfreut sich der Schöpfer mehr, an der Bitte..

Rav: Sowohl das als auch das. Das Gebet besteht wirklich aus zweien. Aus Bitte und Dank. Also sowohl das als auch darum müssen wir uns bemühen zu erheben.

Das ist es. Ah.. wir haben noch Ita 4. Frauen, Ita 4. Gut. Gibt es eine oder nicht? Man hört nichts. Man hört nichts. Man muss das Mikrofon richtig einstellen. Mit solchen Mikrofonen bekommen wir nichts. Gut, Männer. Peter 3.

53:51

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Wie ist man wie ein Säugling zwischen den Spielsachen und bleibt trotzdem in der..

Rav (Russisch ohne Übersetzung): ...

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Wie bleibe ich, während ich wie ein Säugling bin, der sich in einem Spielzeugladen befindet, in der Bitte?

Rav: Alles hängt von deiner Einbeziehung mit der Umgebung ab.

Latein 2.

Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): Danke, Rav. Die Frage ist von der Zehn. Wenn wir die Brüder suchen, um Eifersucht in den Freunden der Zehn zu erzeugen, um sie in die Richtung des Ziels zu lenken – ist das ein gemeinsames Gebet?

Rav: Ja. Ja. 00:55:01

58:44

Rav: Also fangen wir jetzt an, die Verse zu lesen, und danach gehen wir zur Werkstatt über.

Vorleser: Ja, genau, das Inhaltsteam empfiehlt, dass wir jetzt ein bisschen Quellen zusammen lesen, eine Werkstatt machen und uns selbst zum Gebet erwecken.

Rav: Ich stimme ihnen zu. Bitte, Dudi.

Vorleser: Bitte. Lektion Nr. 4 zum Thema „Gebet der Vielen", Zitat Nr. 1.

„Die Hauptsache des Aufstiegs der Seele und ihrer Vollkommenheit ist, wenn alle Seelen einbezogen werden und zu einem werden, denn dann steigen sie zur Heiligkeit auf, denn die Heiligkeit ist eins. Und deshalb ist das Gebet, das die Stufe der Seele ist, in seiner Hauptsache davon abhängig, wenn die Seelen sich vereinen. Und deshalb ist die Hauptsache des Gebets – in der Gemeinschaft und nicht im Einzelnen, damit nicht jeder Einzelne für sich getrennt sei, denn das ist das Gegenteil der Heiligkeit." (Likutej Halachot. Halachot Beit haKnesset, Halacha 1) Noch einmal.

„Die Hauptsache des Aufstiegs der Seele und ihrer Vollkommenheit ist, wenn alle Seelen einbezogen werden und zu einem werden, denn dann steigen sie zur Heiligkeit auf, denn die Heiligkeit ist eins. Und deshalb ist das Gebet, das die Stufe der Seele ist, in seiner Hauptsache davon abhängig, wenn die Seelen sich vereinen. Und deshalb ist die Hauptsache des Gebets – in der Gemeinschaft und nicht im Einzelnen, damit nicht jeder Einzelne für sich getrennt sei, denn das ist das Gegenteil der Heiligkeit." (Likutej Halachot. Halachot Beit haKnesset, Halacha 1)

Ich sage euch, diesen Abschnitt zu verstehen, zu fühlen, ihm zuzustimmen, das dauert manchmal zehn und zwanzig Jahre. Und was soll man machen. Und das unter der Bedingung, dass der Mensch sich in einer Gruppe befindet, echte Kabbala-Bücher lernt, hört, mit den Freunden verbunden ist, die ebenso dieselbe Anstrengung machen wie er, und trotzdem dauert es viel Zeit.

Ich lese noch einmal.

„Die Hauptsache des Aufstiegs der Seele und ihrer Vollkommenheit ist, wenn alle Seelen einbezogen werden und zu einem werden," 61:05 das ist ihre Vollkommenheit, dass sie zu derselben Form zurückkehren, wie sie vor der Sünde Adam haRischons war, zu einer Seele, „denn dann steigen sie zur Heiligkeit auf," zum gegenseitigen Geben und zum Schöpfer. In dem Maß, wie sie sich so verbinden, geben sie dem Schöpfer „denn die Heiligkeit ist eins." Der Schöpfer ist das Symbol der Heiligkeit „Und deshalb ist das Gebet, das die Stufe der Seele ist, in seiner Hauptsache davon abhängig, wenn die Seelen sich vereinen. Und deshalb ist die Hauptsache des Gebets – in der Gemeinschaft und nicht im Einzelnen," das heißt, wenn der Mensch sich nicht mit den anderen verbindet, kann er nicht sagen, dass er etwas in Richtung der Heiligkeit, in Richtung der Verbindung, in Richtung der Spiritualität, in Richtung des Schöpfers macht. Nein. Nur so weit wie er mit den Freunden verbunden ist, in diesem Maß kommt er dem Schöpfer näher. So kann man das messen. „damit nicht jeder Einzelne für sich getrennt sei, denn das ist das Gegenteil der Heiligkeit."

Nun, was können wir uns hier fragen? Ob es dazu Fragen gibt? Nun, sehen wir mal Kiew, was unser Weiser fragen will.

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): ...

Rav: Nein. Wieder ist es stehengeblieben. Irgendetwas passiert ihnen heute mit der Verbindung. Nein, ihr habt heute keine gute Verbindung. Ihr bleibt stehen. Da kann man nichts machen. Machen wir MAK 12.

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Was bedeutet es, dass das Gebet eine Eigenschaft der Seele ist?

Rav: Gebet ist eine Bitte an den Schöpfer, das Erheben von MaN, das Erheben eines Mangels. Dass ich mich mit dem Schöpfer verbinden will, aber um mich mit ihm zu verbinden, um an ihm angehaftet zu sein, brauche ich Eigenschaften, die bei mir wie beim Schöpfer sein sollen, Eigenschaften des Gebens. Und dann bitte ich, dass der Schöpfer mir Eigenschaften des Gebens gibt, anstelle meiner Eigenschaften des Empfangens, dass, wenn ich von ihm die Eigenschaften des Gebens empfange, dann kommt heraus, dass ich mich so selbst korrigiere, dass ich mich so selbst verändere. Das ist alles. Das ist das Gebet. Gib mir die Möglichkeit, dir ähnlich zu werden, das ist eigentlich das ganze Gebet. Aber in der Praxis, was heißt, ihm ähnlich zu werden? Das ist, dass ich mich mit den Freunden verbinde, dass ich mich um die ganze Menschheit kümmere, dass ich zur Liebe zu den Geschöpfen gelange und von der Liebe zu den Geschöpfen zur Liebe zum Schöpfer. So geht das. Klar?

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Das heißt, so weit wie unsere Gruppe vorangeschritten ist und so weit wie unsere Eigenschaften sich entsprechend dem Schöpfer gefestigt haben, kommt demnach heraus, dass..?

Rav: Alles wird nach unserer Verbindung in der Gruppe gemessen. So weit wie wir die ganze Zeit davor fliehen wollen, aber unser spirituelles Voranschreiten wird nur nach der inneren Verbindung, der inneren, untereinander innerhalb der Gruppe gemessen. Das stößt uns sicher sehr ab, das schwächt uns sehr, solche Dinge, denn gerade das wollen wir nicht, jedes Ding sind wir bereit anzunehmen außer unserer Pflicht, uns zusammen als einer zu verbinden. Aber was soll man machen? Da kann man nichts machen, das ist es, was der Schöpfer fordert. Das ist seine Eigenschaft, ihr wollt wie er sein, näher kommen, in ihn einbezogen werden, zu seiner Stufe aufsteigen? Bitte, das geht nur auf eine solche Weise. Nach eurer Angleichung an den Schöpfer in der Eigenschaft des Gebens kommt ihr ihm näher. Das ist es. Sicher könnt nicht ihr das machen, aber ihn zu bitten seid ihr verpflichtet. Klar? Schön.

Afrika 1.

66:37

Schüler (Übersetzung aus dem Französischen): Ich würde gern wissen, was der Unterschied zwischen dem Mangel und dem Punkt im Herzen ist.

Rav: Der Punkt im Herzen ist ein Mangel, den wir von vornherein im Herzen eines jeden Einzelnen empfangen haben. Wir alle befinden uns in einem kleinen egoistischen Willen zu empfangen, und in diesem kleinen egoistischen Willen zu empfangen haben wir einen Funken vom Zerbrechen des Adam haRischon. Und dieser Funke, der sich im Willen zu empfangen befindet, wird Punkt im Herzen genannt, wegen seiner Kleinheit. Das ist es.

Toronto 2.

Frage (Übersetzung aus dem Englischen): Was ist jener Bestandteil, der uns von meinem Gebet zum Gebet für alle bringen wird, zum Gebet der Vielen, zum Gebet von uns allen zusammen zum Schöpfer?

Rav: Jener Bestandteil ist der Wille zu empfangen, in dem wir gerade verbunden sein wollen, gerade wir wollen zusammen verbunden sein. Und der Schöpfer, er ordnet die Dinge, an uns ist es nur, zu bitten. Ich muss durch meine Arbeit mit den Freunden ein Verlangen bekommen, aus Eifersucht, aus all solchen Verbindungen untereinander, ich muss ein Verlangen bekommen, die Eigenschaft des Gebens zu erwerben, dass ich auf die Freunde eifersüchtig werde. Und ich kann das machen, selbst wenn das gegen meinen Willen zu empfangen ist. Wie geschrieben steht: Stich mir ein Auge aus, wenn du ihm zwei aussticht – dann sehe ich, dass mein Wille zu empfangen einverstanden ist, Schaden zu nehmen, um vom anderen zu lernen, um mehr als der andere zu sein. Und so können wir voranschreiten. Alles erreichen wir einzig und allein, wenn wir dieses unser Ziel nicht verlassen und uns bemühen, es um jeden Preis zu festigen. Untereinander, noch und noch und noch, das wird genannt „eine Öffnung für die Klopfenden in Teschuwa".

Brasilien 1.

Frage (Übersetzung aus dem Portugiesischen): Was können wir jetzt in dieser Lektion ganz konkret machen, um für die ganze Welt zu beten? Was können wir machen, um diese Lektion in ein Gebet zu verwandeln, ein Gebet für die ganze Welt?

Rav: Wir beten auch jetzt die ganze Zeit, wir klären, wie wir zu einer richtigen Bitte an den Schöpfer gelangen müssen. Insgesamt, wenn wir richtig bitten würden, sagen wir jetzt, wenn wir jetzt um das Ende der Korrektur bitten könnten, würden wir das Ende der Korrektur bekommen. Das heißt, es gibt keine Grenze, von Seiten des Schöpfers gibt es keine Einschränkung, alles hängt nur davon ab, so weit wie wir bitten. Wie ein kleines Kind, das bittet, worum es bittet, aber wir geben ihm nur, was ihm nützt, so sind wir auch mit dem Schöpfer, ganz genau so.

Brasilien 2.

71:06

Frage (Übersetzung aus dem Portugiesischen): Hallo, Rav, was ist die Bedeutung, wie eine Seele zu sein, zu einer Seele zu werden?

Rav: Eine Seele wird genannt, dass wir uns alle mit demselben System verbinden, wie es vor dem Zerbrechen war, aber nicht mit dem ganzen großen, universellen, weltweiten System, sondern mit der Zehn. Die Zehn ist eben jener minimale Mechanismus, in dem die Gesetze des allgemeinen Systems von Adam haRischon bestehen. Und das ist es, worum wir den Schöpfer bitten, dass er es aufrechterhält. Alles hängt von unserem Mangel ab. Aber schon in der Zehn haben wir die Fähigkeit, über alle Gesetze zu reden, über alle Gesetze, die dort in der Zehn bestehen werden, und dass wir so das allgemeine System und den Schöpfer kennenlernen, der sich darin enthüllt, und wir mit ihm, und das ist von allen das Größte.

Gut, wir haben noch Belarus. Belarus, man hört nichts. Nein. Nichts. Wenn es nichts gibt, dann gehen wir zu W Latein 1.

Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): Geliebter Rav, wir wollen fragen, wie wir es schaffen, dass alle unsere Verlangen, alles, was wir wollen, dass sich alles vereint, damit wir das gemeinsame Verlangen fühlen und zum Gebet der Vielen gelangen können?

Rav: Auch darum muss man beten. Ihr seid nicht in der Lage, alle diese Verlangen zu vereinen, sondern man betet, dass ihr alle Verlangen vereinen wollt, um in einem Herzen zu sein, wie man sagt. Und dann, aus diesem Herzen heraus, wenn ihr bitten werdet, dann wird der Schöpfer es sicher aufrechterhalten.

W Spanien 2.

Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): Wir wollen fragen, das Gebet der Vielen, erzeugen wir es in der Zehn, oder kommt es vom Schöpfer und wir enthüllen es nur mittels der Zehn?

Rav: Nein, die Gebete kommen von uns zum Schöpfer hin, aber wir können den Schöpfer bitten, dass er uns allerlei Vorbereitungen bringt, was wir brauchen, um zu ihm zu beten, um richtig von ihm zu bitten. Wir können auch darum bitten, das wird „ein Gebet vor dem Gebet" genannt, ein Mangel vor dem Mangel. Dass wir einen allgemeinen Mangel haben, aber wir wissen nicht, worum man bitten soll, in welcher Form, was genau, wie das genannt wird. Das ist wie ein kleines Kind, das weint, die Mutter weiß vielleicht, worüber es weint, aber die anderen nicht. Wir müssen den Schöpfer bitten, dass er unseren Mangel gestaltet. Um alles sich an den Schöpfer zu wenden, es gibt kein Problem, er nimmt alle Fragen an, alle Bitten, mit denen wir weiter zur Spiritualität voranschreiten können.

W Brasilien 2.

Frage (Übersetzung aus dem Portugiesischen): Hallo, Rav. Unsere Frage ist: Der Schöpfer kennt unsere Herzen, und dieser Mangel, mit dem wir bitten, ist der dafür da, dass wir erkennen, wer wir sind?

Rav: Ja. In dem Maß, wie ihr dem Schöpfer näher kommt, fangt ihr an zu erkennen, wer ihr seid. Ja.

Wir sind jetzt bei Absatz 2, bitte.

76:44

Vorleser: Zitat Nummer 2.

„Und das ist das Geheimnis des Gebets in der Gemeinschaft, dass es dem Einzelnen verboten ist, aus dem Allgemeinen herauszutreten und für sich selbst zu bitten, selbst um seinem Schöpfer Wohlgefallen zu bereiten, außer für das ganze Allgemeine. [...] Denn wer aus dem Allgemeinen heraustritt, um für seine Seele im Besonderen zu bitten, baut nicht auf, sondern im Gegenteil, er verursacht den Untergang seiner Seele, wie geschrieben steht: ‚Jeder, der sich überhebt', denn es ist dir nicht vorstellbar, dass einer aus dem Allgemeinen heraustritt, ohne das Gewand des Hochmuts, und wehe ihm, dass er den Untergang seiner Seele verursacht." (Baal HaSulam. „Nicht die Zeit, das Vieh einzusammeln") 77:24

Das heißt, wir verursachen den Untergang unserer Seele, wenn wir nur für uns selbst beten. Gib mir, mach mir, korrigiere mich, gib mir die Eigenschaft des Gebens, ich will dir näher kommen. Mit all den guten Dingen, wenn wir uns an den Schöpfer wenden, aber für uns selbst bitten, was gewöhnlich das ist, worum man bittet, dann entfernen wir uns damit nur vom Schöpfer. Nur entfernen wir uns. Und das wirkt so, dass wir uns in der Kraft der Natur befinden. Der Schöpfer ist das höhere Gesetz der Natur.

Wenn wir, anstatt uns mit den anderen zu verbinden, darum bitten, uns zu korrigieren, das heißt, mich, jeden Einzelnen für sich selbst, dann entfernt er sich damit vom Schöpfer und kommt ihm nicht näher. Deshalb müssen wir in der Gruppe, in der Zehn, ein solches Wissen, eine solche Zuversicht gut festlegen, dass wir keine Wahl haben, dass wir immer nur um die Verbindung untereinander bitten müssen, und aus der Verbindung untereinander um die Verbindung bitten, und aus der Verbindung um das Näherkommen unserer Verbindung zum Schöpfer bitten. Und darüber wollen wir jetzt eine Werkstatt machen. Bitte.

79:00

Frage für die Werkstatt: Worauf richten wir genau unsere Hinwendung zum Schöpfer aus? Es muss also so sein, dass wir ihn zuerst bitten, uns untereinander zu verbinden, und danach, aus der Verbindung heraus, unsere Verbindung ihm näher zu bringen. Bitte. Werkstatt. 01:19:24

Werkstatt – 6 Min. Frage für die Werkstatt – Wie richten wir genau unsere Hinwendung zum Schöpfer aus?

01:25:22

Vorleser: Zitat Nummer 3.

„Wenn er Erbarmen über sich selbst erweckt, kommt heraus, dass er sich dann mit der Stufe des Empfangens für sich selbst beschäftigt. Und so sehr er das Gebet auch vermehrt, ist es nicht nur so, dass er kein Gefäß der Gleichheit vorbereitet, sondern im Gegenteil, dass sich bei ihm Funken des Empfangens weben. Es kommt heraus, dass er auf umgekehrtem Weg geht, nämlich dass er ein Gefäß des Gebens vorbereiten muss, aber er hat ein Gefäß des Empfangens vorbereitet. Und ‚hafte an seinen Eigenschaften an' ist gerade ‚so wie er barmherzig ist, so sei auch du barmherzig'. Deshalb, wenn er für das Allgemeine betet, kommt heraus, dass er sich durch dieses Gebet mit der Stufe des Gebens beschäftigt. Und so sehr er auch betet, in einem solchen Maß webt er ein Gefäß des Gebens, auf dem sich das Licht des Gebens enthüllen kann." Noch einmal, Dudi.

Vorleser: Noch einmal das Zitat.

Rav: Ich hoffe, dass wir die Abschnitte, diese Schriften, auf richtige Weise sehen werden. Bitte.

„Wenn er Erbarmen über sich selbst erweckt, kommt heraus, dass er sich dann mit der Stufe des Empfangens für sich selbst beschäftigt. Und so sehr er das Gebet auch vermehrt, ist es nicht nur so, dass er kein Gefäß der Gleichheit vorbereitet, sondern im Gegenteil, dass sich bei ihm Funken des Empfangens weben. Es kommt heraus, dass er auf umgekehrtem Weg geht, nämlich dass er ein Gefäß des Gebens vorbereiten muss, aber er hat ein Gefäß des Empfangens vorbereitet. Und ‚hafte an seinen Eigenschaften an' ist gerade ‚so wie er barmherzig ist, so sei auch du barmherzig'. Deshalb, wenn er für das Allgemeine betet, kommt heraus, dass er sich durch dieses Gebet mit der Stufe des Gebens beschäftigt. Und so sehr er auch betet, in einem solchen Maß webt er ein Gefäß des Gebens, auf dem sich das Licht des Gebens enthüllen kann." (Rabash. 217. „Flieh, mein Geliebter") 87:39

Das heißt, so viel wie wir mehr Erbarmen im Schöpfer erwecken, danach schreiten wir voran. Das ist eigentlich die Zusammenfassung. Und Erbarmen im Schöpfer zu erwecken, das geht nur, wenn wir Kräfte zum Geben bitten, und nicht für uns selbst, dass ich voranschreiten will, dass ich der Gebende sein will, dass ich dem Schöpfer ähnlich sein will, nein, sondern dass ich für die anderen bitte, und dann bitte ich auf eine solche Weise wirklich um die Kraft des Gebens.

Es kann nicht sein, dass ich die Kraft des Gebens für mich bitte, dass ich der Gebende sein will, der dem Schöpfer Ähnliche. Du willst dem Schöpfer ähnlich werden? Bitte ihn um die Kraft, dass er sie gibt, dass er sie für die anderen gibt. Das heißt, das Gebet muss immer für die Freunde sein und nicht für dich selbst. Selbst wenn du darum bittest, der Gebende zu sein.

Wir fahren weiter fort. 4.

89:04

Vorleser: Zitat Nummer 4.

„Der Mensch soll immer für seinen Freund beten, denn für sich selbst kann er nicht so viel bewirken, denn kein Gefangener befreit sich selbst aus dem Gefängnis, aber für seinen Freund wird er schnell erhört. Und jeder soll für seinen Freund beten, und es kommt heraus, dass der eine für den anderen seinen Wunsch bewirkt und dieser für jenen, bis alle erhört werden." („Noam Elimelech". Likutej Schoschana) Noch einmal.

Vorleser: Noch einmal Zitat 4.

„Der Mensch soll immer für seinen Freund beten, denn für sich selbst kann er nicht so viel bewirken, denn kein Gefangener befreit sich selbst aus dem Gefängnis, aber für seinen Freund wird er schnell erhört. Und jeder soll für seinen Freund beten, und es kommt heraus, dass der eine für den anderen seinen Wunsch bewirkt und dieser für jenen, bis alle erhört werden." („Noam Elimelech". Likutej Schoschana) 90:13

Gut. Wir haben auch ein Lied dazu von Dani Weizfeld.

Vorleser: „Nur zu bitten".

Rav: „Nur zu bitten". Vielleicht hören wir es und bitten.

Bis hierher – 01:30:40

(Ende der Lektion)