25 - 28 Februar 2021

Lektion 2 "Die Größe des Schöpfers im Zehner"

Lektion 2 "Die Größe des Schöpfers im Zehner"

Part 1|26. Feb. 2021

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Kongress „Kabbala leAm" – „Wir versammeln uns im Zehner" Lektion 1: Die Größe des Schöpfers im Zehner (Transkript der Lektion vom 26.02.2021)

Rav: Gut, ich bin sehr aufgeregt, jetzt vor euch zu treten. Wir haben ja eine sehr große, kraftvolle Versammlung, wie es sie seit jenen Zeiten nicht gegeben hat, seit den Zeiten der großen Kabbalisten im Altertum. Und wir haben durchaus alle Möglichkeiten, Chancen und sogar Versprechen, dass wir zur Korrektur des spirituellen Gefäßes des Menschen in dieser Welt kommen können – und wir werden uns bemühen und es machen. Wir sehen, wie sehr diese Atmosphäre, dass „einer dem anderen hilft", dass wir voneinander begeistert sind, auf jeden Einzelnen wirkt, wie sehr uns das bewegt. Gestern gab es einen sehr schönen Auftritt des gesamten weltweiten Gefäßes vor allen, und das ist wirklich lobenswert. Und heute sehen wir, dass sogar jene halbe Stunde, in der wir die Freunde gesehen und gehört haben, was sie reden, wie sehr das unser Herz erweckt und uns voranbringt, bewegt zu sein und zusammen zu sein.

Unser Ziel ist es, den Schöpfer zu enthüllen, denn die ganze Weisheit der Kabbala ist eine Methode, wie Baal HaSulam schreibt – sie ist nicht weniger und nicht mehr als die Methode der Enthüllung des Schöpfers für das Geschöpf in dieser Welt. Und deshalb müssen wir uns selbst so sehen und das, womit wir uns beschäftigen – ein sehr schöner Zustand, ein sehr besonderer Zustand, die höchste Beschäftigung, die es geben kann, das größte und weiteste Geschäft, das ein Mensch, der in dieser Welt ist, haben kann. Und deshalb müssen wir darauf stolz sein und verantwortlich für das, was wir bekommen haben – wie wir einander erwecken können, zur Verbindung erwecken, uns selbst zur Verbindung drängen.

Es kann im Gefäß keine größere Enthüllung geben, als das Gefäß ist, denn alles hängt vom Gefäß und von den Eigenschaften des Gefäßes ab. Das Höhere Licht ist in absoluter Ruhe, und deshalb muss unsere ganze Arbeit auf das Gefäß konzentriert sein, das wir bauen. Denn entsprechend der Größe des Gefäßes und entsprechend den Maßen des Gefäßes – so werden wir die Größe und die Maße des Schöpfers enthüllen. Deshalb wird Er der „Bore" (Schöpfer) genannt – „Bo uRe", komm und sieh –, je nachdem, wie sehr wir ein Gefäß für Seine Enthüllung aufstellen. Und der Schöpfer hat keine Größe, außer in dem Maße, wie wir unser Gefäß aufstellen. So wie Er uns erschaffen hat, so wie Er den Willen zu empfangen in uns eingepflanzt hat – den ganzen Willen zu empfangen –, so weit, wie wir korrigieren können, kommen wir zum Zustand „Ein Sof" (Unendlichkeit), wo es keine Grenze gibt. Mehr als das setzen wir der Enthüllung des Schöpfers für das Geschöpf keine Grenze. Und danach gibt es, sagt man, noch weitere Stufen, von denen wir schon nichts mehr wissen – das ist nach dem Ende der Korrektur des Gefäßes. 04:55

Deshalb besteht unsere ganze Arbeit darin, wie wir uns konzentrieren, uns verbinden, uns so sehr aneinanderfügen, dass es keinerlei Störung in der Verbindung zwischen uns gibt. Und dann, entsprechend unserer Anstrengung, wir… entsprechend der Einschränkung über unser Ego und dem Maß des Einsatzes jedes Einzelnen in allen, und der Selbstannullierung dementsprechend – so werden wir die Kraft des Schöpfers innerhalb des Gefäßes enthüllen. Darüber haben wir viel zu reden, aber das ist wirklich die Hauptsache: der Bau des Gefäßes.

Und deshalb diese Lektion, „Die Größe des Schöpfers im Zehner". Sicher ist die Größe des Schöpfers im Zehner; sie kann sich nicht außerhalb des Zehners enthüllen, sondern nur entsprechend den Eigenschaften, die wir im Zehner aufstellen. Deshalb steht geschrieben „Ihr habt Mich gemacht", denn es kann gar nicht anders sein. Der Schöpfer ist verborgen, das Höhere Licht ist überhaupt in absoluter Ruhe, aber wir können Teile von Ihm enthüllen, schrittweise, in Stufen, entsprechend der Verbindung zwischen uns, entsprechend dem Maß unserer Beteiligung untereinander, entsprechend dem Maß unserer Hingabe an die Verbindung – und so werden wir dahin kommen.

Das heißt, es kommt für uns heraus, dass – auch wenn wir es nicht hören wollen und es uns nicht so angenehm ist, darüber nachzudenken – alles nur von der Annäherung der Freunde abhängt und nicht von der Menge des Wissens und auch nicht von irgendetwas anderem. Der ganze Erfolg liegt nur darin, wie sehr wir uns selbst, unsere Wünsche, unsere Herzen aneinanderfügen können, eins ans andere, die Teile des zerbrochenen Gefäßes aneinanderzufügen. Denn in dem Maße, wie wir diese Brüche zwischen uns schließen, können wir dadurch enthüllen. Wie, sagen wir, Wasser in einem zerbrochenen Gefäß: Wenn wir die Teile des Gefäßes aneinanderfügen, dann können wir auf diese Weise das Wasser enthüllen, die Füllung, das, was sich dort enthüllen kann. Und ebenso, entsprechend der Kraft der Verbindung und entsprechend der Art der Verbindung – danach werden wir die Füllung enthüllen, denn die ganze Füllung hängt einzig und allein von unserem Gefäß ab. Auf welchen Stufen der Awiut, auf welcher Form wir uns überwinden, in welchen Formen wir uns untereinander beteiligen – all das bestimmt die Form der Enthüllung des Schöpfers für uns.

Und deshalb hängt der Schöpfer wirklich ganz und gar von den Geschöpfen ab, wie geschrieben steht: „Ich wurde mit ihnen verkauft" – dass Er sich quasi an die Geschöpfe verkauft, und sie bestimmen schon jetzt Seine Enthüllung. Von hier aus können wir auch verstehen, wie sehr Er sich enthüllen will, wie sehr Er sich bemüht und sich jedes Mal auf verborgene Weise hinter uns um uns kümmert – weil Er sich nicht enthüllen kann, sonst hätten wir kein Gefäß. Denn das Gefäß ist das Maß unserer Selbstständigkeit, wie sehr wir gerade nach Seiner Eigenschaft verlangen, Geben und Liebe. Und deshalb ist der Schöpfer immer hinter den Kulissen, und aus der verborgenen Form heraus drängt Er uns die ganze Zeit mit allen möglichen Gelegenheiten zur Verbindung und bemüht sich so sehr wie möglich, uns darauf auszurichten – wenngleich Er die ganze Zeit in der Verhüllung ist und sehr, sehr darunter leidet, dass es uns darin noch nicht so recht gelingt. 09:30

Und dieses Gefühl enthüllen wir als „Leid der Shechina" – dass Er sehr betrübt ist, weil Er den Menschen vorerst alles gegeben hat, was möglich ist, und die Menschen das, was sie bekommen, noch nicht nutzen. Und mehr als das kann Er nicht geben, denn wenn wir den vorigen Zustand nicht verwirklichen, wie kann Er dann mit uns vorankommen? Und deshalb müssen wir jetzt zwischen uns solche Formen, solche Beziehungen festlegen, die dem Schöpfer so ähnlich wie möglich sind. Das heißt, dem Schöpfer ähnlich zu werden ist eigentlich das Ziel des Menschen – der dem Schöpfer Ähnliche, deshalb werden wir „Adam" (Mensch) genannt. Und je mehr wir so Verbindungen zwischen uns knüpfen wollen, Beziehungen zwischen uns, danach werden wir auch zur Enthüllung dieser Eigenschaft kommen, die „Bore" (Schöpfer) genannt wird – „Bo uRe", komm und sieh.

Und das ist eigentlich unser Ziel in der Arbeit, denn dadurch bereiten wir Ihm Wohlgefallen und heben die Shechina aus dem Staub und erheben sie über unseren Kopf – das heißt, über diese fremden Gedanken und Wünsche, von denen wir noch voll sind. Deshalb ist die Hauptsache beim Kongress die Annäherung aller zusammen zu einem Ziel. Und meine Aufgabe ist nur, euch so weit wie möglich auszurichten, euch an das zu erinnern, worüber wir geredet, was wir gelernt haben, was alle schon wissen – vielmehr uns alle, unsere Neigungen, immer mehr einzig und allein auf ein Ziel zu sammeln. Und deshalb ist uns beim Kongress einzig und allein wichtig, was zwischen den Freunden passiert – dass wir, so weit wir können, allerlei Rechnungen dieser Welt von uns abwerfen, uns ihrer entledigen, und zwischen uns Kräfte, Wünsche, Neigungen verbinden, die zur spirituellen Stufe gehören, zur kommenden Welt. Dann werden wir dementsprechend vorankommen.

Lasst uns alle Eigenschaften, Gedanken und Wünsche dieser Welt gegen alle Eigenschaften, Wünsche und Gedanken der Höheren Welt austauschen, und so geben wir dem Schöpfer Raum, sich in uns zu enthüllen. Dementsprechend erheben wir uns selbst wie in einem Aufzug, von Stockwerk zu Stockwerk, von Stockwerk zu Stockwerk – alles nur danach, wie sehr wir Verstand und Herz, Gedanken und Wünsche austauschen, von denen, die zu dieser Welt gehören, zu denen, die zur kommenden Welt gehören, zur spirituellen Welt. Und deshalb ist alles wichtig, fängt an und schließt sich nur in der Beziehung zwischen den Freunden. Also muss jeder einzelne Zehner sich um das kümmern, was bei ihm passiert, und wie sehr sie untereinander Beziehungen bauen, die der Enthüllung des Schöpfers ähnlich sind, die zur Enthüllung des Schöpfers passen. Und deshalb messen wir an dem Abstand zwischen uns – so weit wir ihn seelisch spüren, dass er sich immer mehr schließt – auch unsere Annäherung an die Enthüllung des Schöpfers. Nun, hoffen wir, dass es uns darin gelingt.

Ich erinnere mich, wie ich mit Rabash im Park spazieren ging. Das war zu der Zeit, als ich neue Schüler brachte, denn Rabash hatte dort vielleicht fünf, sechs ältere Schüler. Und ich bekam von ihm die Erlaubnis, an einem Ort in Tel Aviv Vorträge zu halten. Ich gab… das war ein Ort von Berg, das ist eine Organisation… wie heißt das? Ein Institut, „Institut für die Weisheit der Kabbala". Und dann, nach ein paar Lektionen, die ich gab, spürten sie, dass sie überhaupt nicht in der richtigen Methode sind, in irgendeiner mystischen Methode oder so etwas. Da wechselten sie alle zu uns, zu Rabash, und fingen an, bei uns zu lernen. 15:13

Als sie anfingen zu lernen, ging ich wie gewohnt mit Rabash spazieren, wie es bei uns üblich war, morgens etwa von 9 bis 12; morgens gingen wir im Park spazieren. Und da fragte ich ihn, was wir weiter mit ihnen machen sollen. Da bat er mich um ein Stück Papier. Ich hatte kein Papier, aber ich gab ihm von den Zigaretten – in der Zigarettenschachtel ist da Silberpapier, auf dessen anderer Seite man schreiben konnte. Da setzte er sich auf die Bank und schrieb wirklich so auf den Knien und schrieb diesen Abschnitt aus dem ersten Rabash-Artikel „Das Ziel der Gemeinschaft 1", den wir… lass uns Oren hören.

16:17 Vorleser: Erster Abschnitt.

„Wir versammeln uns hier, um eine Gemeinschaft zu gründen, in der jeder von uns in diesem Geist gehen wird: ‚dem Schöpfer zu geben'. Und um dahin zu kommen, dem Schöpfer zu geben, müssen wir zuerst anfangen, dem Menschen zu geben, was ‚Liebe zum Nächsten' genannt wird. Und Liebe zum Nächsten kann nur durch Selbstannullierung entstehen. Jeder Einzelne muss einerseits in Niedrigkeit sein. Und andererseits müssen wir stolz darauf sein, dass der Schöpfer uns die Gelegenheit gegeben hat, in eine Gemeinschaft eintreten zu können, in der jeder von uns nur ein Ziel hat: ‚dass die Shechina zwischen uns weilt'." (Rabash, Artikel 1, Teil 1, „Das Ziel der Gemeinschaft 1", 1984) 17:18

Rav: Ja, das muss wirklich ein Ziel sein: dass die Shechina zwischen uns weilt. Kraft des Gebens, Kraft der Verbindung, Kraft der Liebe – dass wir zu jenem Gefäß zurückkehren, das wir als ein einziges Gefäß in Adam haRishon beschreiben können. Und wenn wir uns so sehr aneinanderfügen, dann erlangen wir jenen Zustand, dass der Schöpfer in uns weilt, und so enthüllen wir uns selbst als die, die in der ewigen Welt stehen, der vollkommenen Welt, „wie ein Mann mit einem Herzen", und wir alle werden mit demselben Namen genannt: Adam, der dem Schöpfer Ähnliche. Ich hoffe sehr, dass wir diese Dinge aufnehmen, vor allem ins Herz. Und im Herzen ist uns nicht wichtig – es gibt keinen Größeren und keinen Kleineren, denn im vollkommenen Gefäß sind alle seine Teile wichtig wie ein einziger. Und wir werden uns bemühen, uns so immer mehr dem hinzuzufügen, sowohl Männer als auch Frauen, und so werden wir uns immer mehr verbinden. 00:18:40

18:44 Frage für den Workshop: Ich empfehle uns: Lasst uns einen Workshop machen – wie sehen wir, dass unser ganzes Ziel in unserer Existenz hier in dieser Welt während dieser Zeit darin besteht, uns untereinander zu vereinen, wirklich dem Gefäß von Adam haRishon ähnlich zu werden? Wie machen wir das während des Kongresses, schließen uns an, vereinen uns so, dass wir alle zu einem Gefäß werden, zu einem Willen, zu einem Geben? Und dann, sobald wir enthüllen, dass sich in eben diesem Gefäß der Schöpfer enthüllt hat, fängt Er einfach an, dieses Gefäß zu füllen – denn wir kommen aus dem Willen zu empfangen zur Verbindung, und Er kommt aus dem Willen zu geben. Bitte, wie stellen wir dieses Gefäß für die Enthüllung des Schöpfers auf? Los. 00:19:52

Workshop – 5 Min. Frage für den Workshop – Wie vereinen wir uns im Verlauf des Kongresses so, dass wir alle zu einem Gefäß werden, zu einem Willen, in dem sich der Schöpfer enthüllt? Wie stellen wir dieses Gefäß für die Enthüllung des Schöpfers auf?

24:38 Rav: Ich höre jetzt, was die Freunde sagen, und versucht wirklich, euch so weit wie möglich einzuschließen. Das heißt, es ist uns nicht wichtig, ob es große oder kleine Freunde sind, alte oder neue, ob sie viel verstehen oder weniger – das ist nicht wichtig. Was sie jetzt reden, das will der Schöpfer, dass ich es höre, und deshalb höre ich auf ihre Worte und will mich damit einschließen; gerade dadurch kann ich mein Gefäß erweitern. Ich habe keinerlei Chance, keinerlei Möglichkeit, mein spirituelles Gefäß vom Punkt aus zu erweitern – ich habe einen Punkt im Herzen –, sondern nur dadurch, dass ich von den Freunden eingeschlossen werde. Und deshalb zu hören, wie sie reden, was sie reden, davon begeistert zu sein – auch das, was sie, sagen wir, singen oder tanzen, aber die Hauptsache sind trotzdem die Worte. Und auch wenn sie geschriebene Worte sprechen, ja? – das ist nicht wichtig, ich bin trotzdem von ihnen begeistert, weil es durch sie hindurchgeht, und daraus habe ich Einschließung, daraus erweitere ich das Gefäß meiner Seele.

Und deshalb ist dieses Hören, dass wir die Möglichkeit haben, auf solche Weise, dass wir in dieser Welt sind und schon Gefäße der kommenden Welt erwerben – das ist eine sehr wichtige Sache. Versucht, euch so weit wie möglich einzuschließen, so, mit Durst, zu hören, was geredet wird. Ihr werdet Rabash verstehen, wie er uns schreibt, wie sehr er sich so freut, die Worte der Freunde zu hören. Das ist es, was das Gefäß jedes Einzelnen erweitert. Machen wir weiter, bitte. Wer war an der Reihe? 00:26:51

Vorleser: Wir machen mit dem Workshop weiter, Freunde. 00:26:56

Workshop – 4:00 Min. Frage für den Workshop – Wie vereinen wir uns im Verlauf des Kongresses so, dass wir alle zu einem Gefäß werden, zu einem Willen, in dem sich der Schöpfer enthüllt? Wie stellen wir dieses Gefäß für die Enthüllung des Schöpfers auf?

31:00 Vorleser: Freunde, wir lesen jetzt Abschnitt Nummer 2, sagt Rabash.

„Wir wollen verdienen, in dem Moment, in dem wir uns mit Tora und Mizwot beschäftigen, zu fühlen, dass wir einem großen und wichtigen König dienen, und dass dabei in uns die Liebe zum Schöpfer ist, daraus, dass wir Seine Erhabenheit, gesegnet sei Er, fühlen. Aber unsere ganze Freude soll daraus kommen, dass wir dem Schöpfer dienen; das wird unser Lohn sein, und nicht, dass Er uns irgendeinen Gegenwert für die Arbeit gibt. Sondern dass wir fühlen, dass die Arbeit selbst der Lohn ist, und dass es keinen größeren Lohn auf der Welt gibt, als den, dem Heiligen, gesegnet sei Er, dienen zu dürfen." (Rabash, Artikel 13 „Was ist ‚das Brot des bösen Auges' in der Arbeit", 1989)

31:54 Frage für den Workshop: Jetzt die Frage: Wie mache ich eine Handlung zur Annäherung an die Freunde, zu irgendeiner Verstärkung unserer Arbeit im Zehner, und versuche dabei die ganze Zeit zu enthüllen, welches Wohlgefallen ich dem Schöpfer dadurch bereite? Denn das ist mein Ziel: Ich will Ihm Wohlgefallen bereiten, ich habe keine Möglichkeit, das zu tun, es auszuführen, außer durch die Hinwendung zu den Freunden. Also wie stelle ich mir vor, dass ich – in der Beziehung zu den Freunden, indem ich sie verbinde, sie mehr ordne, ihnen diene in allem, was ich im Zehner machen kann, um den Zehner zu stärken – dem Schöpfer dadurch Wohlgefallen bereite? Und ich will das enthüllen, ich will, dass es mir offenbar ist, dass ich das zu Ihm hin mache, und ich will Ihn darin sehen, fühlen, was das ist. Wie enthülle ich den Schöpfer, der von mir ein Ergebnis aus meiner Anstrengung bekommen hat und mit mir zufrieden ist, und ich will stolz darauf sein, dass ich so Ihm gegenüber handle, und so arbeite ich durch die Verbindung der Freunde zur Verbindung mit dem Schöpfer? Das ist der Workshop: Wie mache ich es in jedem einzelnen Zustand, in dem ich dem Schöpfer Wohlgefallen bereiten will, ja, durch meine Arbeit in der Gemeinschaft? Bitte. 00:33:50

Workshop – 6:00 Frage für den Workshop – Wie mache ich es in jedem einzelnen Zustand, in dem ich dem Schöpfer Wohlgefallen bereiten will, durch meine Arbeit in der Gemeinschaft?

40:05 Vorleser: Wir machen weiter mit dem nächsten Abschnitt, dem dritten Abschnitt, sagt Rabash.

„Die Hauptsache, die uns fehlt – weshalb wir keinen Brennstoff für die Arbeit haben –, ist, dass uns die Wichtigkeit des Ziels fehlt. Das bedeutet, dass wir nicht wissen, wie wir unseren Dienst einschätzen sollen, dass wir wüssten, wem wir geben. Und ebenso fehlt uns das Wissen von der Größe des Schöpfers, dass wir wüssten, wie glücklich wir damit sind, das Vorrecht zu haben, dem König zu dienen – denn wir haben nichts, womit wir Seine Größe verstehen könnten. Und das wird in der Sprache des heiligen Sohar ‚Shechinta beAfra' (die Shechina im Staub) genannt, das heißt, dass die Sache, Ihm, gesegnet sei Er, zu geben, uns so wichtig ist wie Staub. Und folglich haben wir keinen Brennstoff für die Arbeit, denn ohne Genuss gibt es keine Kraft für die Arbeit." (Rabash, 24. „Die Hauptsache, die uns fehlt") 41:06

Rav: Ja, darüber müssen wir die ganze Zeit reden, jeder, zu den Freunden. Denn der Mensch selbst kann von nichts Spirituellem begeistert werden, die Spiritualität ist verborgen, und wir erwecken uns nur dadurch, dass wir uns bemühen, jeder den Nächsten zu erwecken, den anderen. Deshalb ist es, so weit wir uns bemühen, die Freunde zu erwecken, eigentlich unsere ganze Arbeit. Ich muss nicht an mir selbst arbeiten, ich muss nur daran arbeiten, dass ich andere erwecke. Deshalb ist die Arbeit der Verbreitung – in allen möglichen Formen, in denen wir das Wissen vom Schöpfer und die Methode der Enthüllung des Schöpfers immer mehr an alle ausstreuen, nur dass es zu jenen Menschen passt, denen wir es enthüllen – das ist die wichtigste Arbeit.

Und ebenso in der Gruppe: So weit wir den Schöpfer enthüllen wollen, hängt das alles davon ab, wie sehr ich mich selbst, mein Herz, den Freunden öffne, und sie verstehen, dass es aus dem Willen, den Schöpfer zu enthüllen, kommt und nur das es ist, was mich verpflichtet, mich an sie zu wenden. Also kommt heraus, dass unsere ganze Wichtigkeit in unserer Arbeit, die Höhere Kraft zu enthüllen, alles in allem davon abhängt, dass wir unsere Arbeit bekannt machen und die Größe des Schöpfers innerhalb der Gruppe bekannt machen. Und wir brauchen nichts außer dem; dadurch erwecke ich die Freunde, und so weit ich sie erwecke, handeln sie auch entsprechend meiner Erweckung. Das ist eigentlich mein großer Gewinn, und so jeder bei den anderen, und dann kommen wir sehr schnell zur Kraft des Gefäßes, die nach dem Schöpfer verlangt, einzig und allein daraus, dass wir dabei jeder den anderen reizen.

Und daraus kommen wir zu einem Zustand, in dem – obwohl wir kein Verlangen nach Spiritualität haben – gerade dadurch, dass wir im egoistischen Willen sind, dem Gegenteil der Spiritualität, dieser uns auch genügt, damit wir anfangen, einander zu erwecken. So wie Neid, Begierde und Ehre den Menschen aus der körperlichen Welt herausbringen und ihn in die spirituelle Welt bringen – und das haben wir in jedem Einzelnen, und deshalb, lass uns damit zu arbeiten versuchen.

44:27 Bitte, wieder ein Workshop.

Frage für den Workshop: Wie können wir durch eben jene Eigenschaften, die in uns sind, die Freunde erwecken – jeder die Freunde, die er hat, die vor ihm im Zehner sind – zur spirituellen Arbeit, obwohl in ihnen keinerlei spirituelle Eigenschaften sind und in mir keine spirituelle Eigenschaft ist? Aber wie ordnen wir so Beziehungen zwischen uns, dass jeder die anderen zur spirituellen Arbeit erwecken kann? Aus dem Ego herauskommen zu wollen, sich zur Verbindung, zur Enthüllung des Schöpfers zu erheben und in dieser Neigung auf richtige Weise zu sein – dass ich nicht nach dem Schöpfer verlange, ohne das Gefäß zu bauen, denn das ist Mystik, das ist etwas, das nicht existiert. Sondern zu verlangen und zur Enthüllung des Schöpfers zu kommen, das ist einzig und allein entsprechend der Kraft des Gefäßes und entsprechend den Eigenschaften des Gefäßes. Und deshalb bauen wir solche Beziehungen zwischen uns, die sich irgendwie der Eigenschaft des Schöpfers annähern. Und dann, entsprechend der Angleichung der Form zwischen dem Gefäß und dem Schöpfer, so wird sich der Schöpfer innerhalb des Gefäßes enthüllen. Also wie machen wir das, bitte, zwischen uns im Zehner? Welche Eigenschaften, welche Kräfte muss ich in mir ansammeln, um auf die Freunde einzuwirken, und wie dränge ich sie zur spirituellen Arbeit? Und wenn sie handeln, nachdem ich auf sie eingewirkt habe, wird das alles auf meinen Namen verbucht. Bitte, wie führe ich das aus? Los. 46:35

Workshop – 6 Minuten Frage für den Workshop – Wie erwecken wir mithilfe der Eigenschaften, die in uns vorhanden sind, jeder seine Freunde im Zehner zur spirituellen Arbeit?

Fortsetzung ab Minute 00:58:25

58:25 Vorleser: Wir lesen den vierten Abschnitt, sagt Rabash.

„Damit es Brennstoff gibt, um zu arbeiten, um zu geben, und keinen Gegenwert zu bekommen, sondern damit die Arbeit selbst der Lohn ist, müssen wir an Ihn, gesegnet sei Er, glauben. Gemeint ist, an Seine Größe zu glauben. Und man muss große Kraft und Anstrengung darauf verwenden, wie man Glauben an die Größe des Heiligen, gesegnet sei Er, erlangt. Und ohne Glauben an die Größe des Schöpfers gibt es keine Kraft für die Arbeit, um zu geben. Das heißt, gerade wenn man die Größe des Schöpfers fühlt, dann ist der Mensch bereit, ohne jeglichen Gegenwert zu arbeiten. Sondern die Arbeit selbst ist der Lohn, da es für ihn etwas wert ist, dass er einem großen König dient, dass alles Vermögen der Welt keinen Wert hat gegenüber diesem Dienst, dass der Schöpfer ihm die Erlaubnis gibt, einzutreten und Ihm zu dienen. Deshalb müssen wir alle unsere Gedanken darauf konzentrieren, wie wir dahin kommen, die Größe des Schöpfers zu fühlen. Und dann zieht sich alles diesem Punkt nach." (Rabash, Artikel 21 „Was ist ‚ein Betrunkener bete nicht' in der Arbeit", 1989) 59:52

Rav: Das ist auch ein Problem: Wie kann ich von der Größe des Schöpfers beeindruckt sein? Jetzt bin ich von den Freunden beeindruckt, ich sehe so viele Menschen – es scheinen mir um die zehntausend Menschen zu sein, die jetzt in all unseren Netzwerken teilnehmen –, und immer mehr bekommen wir Einladungen von ihnen, in Zehner einzutreten, denn gerade sie fangen an, immer mehr zu verstehen, dass wir nur in der Verbindung zwischen Zehnern jene Bedingung schaffen können, dass der Schöpfer sich innerhalb eines Zehners enthüllt. Wir sind nicht in einem Wettbewerb zwischen Zehnern, welcher Zehner zuerst zur Enthüllung des Schöpfers kommt – wenngleich auch das, darüber reden wir später. Aber ohne Zehner, ohne dass wir innerhalb eines Zehners zur gegenseitigen Verbindung helfen, können wir den Schöpfer nicht erwecken, uns Kraft des Gebens zu geben, und Sich danach in eben dieser Kraft des Gebens zu enthüllen, die zwischen uns gemeinsam ist.

Deshalb ist hier die Frage: Wie komme ich jetzt dahin? Wie komme ich voran? Also mein Vorankommen jetzt, sagen wir, kommt daraus, dass ich von den Freunden begeistert bin, von der Kraft, von der Größe, daraus, dass es kein Leben außer dem gibt, dass dieses ganze Leben so verächtlich, so leer ist, und… das heißt, dass ich aus Mangel an Wahl dahin komme. Das ist sicher nicht der richtige, wahre, angemessene Zustand. Und deshalb kommt heraus, dass wir trotzdem vom Schöpfer fordern müssen, dass wir Seine Größe fühlen wollen.

Die Größe des Schöpfers zu fühlen, das ist es, was wir brauchen, um wirklich von Stufe zu Stufe in der spirituellen Welt aufzusteigen. Die Größe des Schöpfers enthüllt sich entsprechend der Größe der Freunde, der Größe der Umgebung, denn wir stellen ein Gefäß auf, und in diesem Gefäß, das wir zwischen den Freunden aufstellen – so weit man sie schätzt, so weit ich, wie Rabash schreibt, aus mir selbst eine Null mache und noch viele Nullen, Nullen den Freunden gegenüber –, danach baue ich in mir die Bedingung für die Enthüllung des Schöpfers. Und wenn so die Größe des Schöpfers sich langsam entsprechend der Größe der Freunde enthüllt, dann habe ich wirklich das spirituelle Gefäß, und es wird „Seele" genannt, meine Seele. Und darin gibt es viele Unterscheidungen, wir werden sie auf praktische Weise lernen, praktisch unterwegs, aber so werden wir das enthüllen. Nun, machen wir weiter mit dem Lesen, Oren. 5, ja?

63:56 Vorleser: Fünfter Abschnitt. Rabash sagt:

„Wenn ihre Absicht ist, dem Schöpfer Wohlgefallen zu bereiten, so bewirkt das, dass sie, wenn sie Arbeit hinzufügen wollen, in der Größe des Schöpfers hinzufügen müssen. Denn entsprechend dem Maß Seiner Größe, gesegnet sei Er, in diesem Maß können sie sich Ihm gegenüber annullieren und alle ihre Handlungen nur um des Himmels willen machen. Und das ist, wie es im heiligen Sohar über den Vers ‚Bekannt in den Toren ist ihr Gatte' heißt, dass jeder Einzelne ‚gemäß dem, was er in seinem Herzen ermisst' [erfasst]. Daher müssen jene Menschen, die um des Himmels willen arbeiten wollen, damit sie Brennstoff für die Arbeit haben, sich jeden Tag bemühen, den Aspekt des Glaubens an die Größe des Schöpfers zu erlangen, da es diese Größe des Schöpfers ist, die sie verpflichtet, für Ihn zu arbeiten. Und das ist der ganze Genuss, den sie in ihrer Arbeit haben." (Rabash, Artikel 15 „Was bedeutet es, dass die Gerechten durch die Bösen erkannt werden, in der Arbeit", 1989) 65:09

Rav: Ja. Das heißt, dass das, dass ich die Größe des Schöpfers fühle, nicht heißt, dass ich Ihn enthülle. Ich bekomme nur einen Eindruck von dem Umfang, in dem Er wirkt und gewirkt hat, denn ich kann Ihn nicht erfassen. Ich erfasse Ihn, wieder, entsprechend meinem Gefäß, und deshalb ist der Umfang der Schöpfung, den ich mir vorstellen kann, wie groß, ewig, vollkommen sie ist, das, was mir über den, der sie bewirkt, sagt, über den Schöpfer. Und deshalb enthüllen wir so, enthüllen alles durch die Gefäße, und wir sind begeistert von dem, was der Schöpfer in uns enthüllt, darin, wie Er in uns wirkt, wie Er uns ordnet, wie Er vom Ende der Schöpfung bis zum Ende der Schöpfung all diese Dinge ordnet – diese allgemeine Kraft, das Licht Ein Sof, wie es wirkt. Dann bekommen wir daraus die Größe des Höheren Wirkenden, und dann sind wir entsprechend dieser Größe bereit, uns Ihm zuzuordnen, ohne jede Frage und ohne jedes Zögern. So nähern wir uns immer mehr den richtigen Gefäßen, in denen der Schöpfer sich schon enthüllt.

Heute habe ich seit dem Anfang unseres Treffens – das ist schon mehr als eine Stunde – noch kein einziges Fragezeichen gesehen. Ist das, weil ihr nichts zu fragen habt zu dem, worüber wir geredet haben, oder weil ihr beschlossen habt, es nicht so zu machen? Äh?

Vorleser: Mir scheint, das liegt daran, dass Sie die Freunde nicht zum Fragen eingeladen haben und sie dachten, Sie wollen uns durch den Workshop führen.

Rav: Also wir haben jetzt schon einige Stufen der Versammlung durchlaufen – Annäherung, Verbindung, von der Verbindung zwischen uns zur Verbindung mit dem Schöpfer. Lass uns sehen, ob wir hier wirklich Fragen zur Sache haben; nur zu diesem Thema, bitte ich, und dann machen wir weiter. Nun, fangen wir mit Baltia 2 an.

68:10 Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Ja, es gibt so einen Genuss mit dem Schöpfer selbst – da es hier viele Freunde gibt, und wo ist jener Übergangspunkt zu den Freunden hin? Denn so sieht es aus, dass ich wirklich einzig und allein vom Schöpfer genieße …

Rav: Nein, wir müssen zu einem Zustand kommen, in dem weder die Freunde mein Ziel sind noch der Schöpfer mein Ziel ist – nun, und sicher nicht ich –, sondern ich, die Freunde und der Schöpfer, sie werden alle zu einem, und ich lasse den einen nicht ohne den anderen. Und dann bin ich wirklich richtig auf die Enthüllung des Schöpfers innerhalb des Zehners ausgerichtet, dann enthülle ich innerhalb des Zehners den Schöpfer. Und so passiert das. Türkei 4.

69:15 Frage (Übersetzung aus dem Englischen): So sehr wir uns auch bemühen, Anstrengungen in den Zehner zu investieren – ich entdecke erst am Ende des Tages, wie weit ich vom Schöpfer entfernt bin. Wie kann ich also aus diesem Zustand in einen Zustand aufsteigen, in dem ich dem Schöpfer Wohlgefallen bereiten kann?

Rav: Ich glaube, es gibt so ein Sprichwort, und das in allen Sprachen, für die ganze Menschheit, für alle Völker, das sagt: „Es gibt keinen Weisen wie einen Erfahrenen." Es gibt keinen Weisen wie einen Erfahrenen. Wer es schon durchgemacht hat, der weiß schon, was passiert, kennt den Anfang und kennt das Ende und kann vom Ende aus den Anfang sehen, und dann hat er Erfahrung. Erfahrung, das heißt, dass er alle Stufen auf dem Weg schon kennt. So sind auch wir. Wir können nicht sehen, was wir noch nicht durchgemacht haben, aber einen Teil nehmen wir von den Kabbalisten und einen Teil enthüllen wir mit den Freunden. Und so kommen wir voran. Wenn du keine Frage (Antwort) bekommen hast, frag.

Frage (Übersetzung aus dem Englischen): Also dieses Gefühl des Vorankommens – vielleicht ist es eigentlich ein Vorankommen, zu fühlen, wo man sich befindet, was eigentlich einen Mangel für das Gebet erwecken kann. Habe ich recht?

Rav: Ja. Ja, ja. Auch die Enttäuschung, die du erwähnst, dass danach eine Enttäuschung kommt – auch sie ist keine Enttäuschung, sie ist die Enthüllung eines neuen Gefäßes, einer neuen Tiefe, die du fühlen musst, um weiter voranzukommen. Du verstehst, das ist Minus – Plus, ein größeres Minus – ein größeres Plus, ein noch größeres Minus – und ein noch größeres Plus. Und so kommen wir voran. Deshalb brauchen wir eine Gemeinschaft, die ständig bei uns ist, bei jedem Einzelnen, und sie wird wie ein Lager sein, wie ein Kondensator – ich weiß nicht, wie ich das noch in irgendeiner Sprache sagen soll, condensator, condensor –, sodass alles, was wir erwerben, sowohl in den Abstiegen als auch in den Aufstiegen, all das in die Gemeinschaft eingeht. Und ich bin in Aufstiegen, in Abstiegen, weggeworfen, weiß überhaupt nicht, wo ich bin – es gibt solche Zustände, aber meine ganze Arbeit ist eingeschlossen… accumulation, wie soll ich sagen? Sie…

Vorleser: Sie sammelt sich an.

Rav: Sie sammelt sich im Zehner an, und so kommen wir zum Ziel. Und so jeder der Freunde. Und dann kommt heraus, dass der Zehner eigentlich eben der Ort ist, an dem wir alle Anstrengungen und alle Erfolge und alle Fragen und Antworten ansammeln, alles ist dort. Auch jetzt, wo du sagst, dass ich falle und mich an nichts erinnere, noch schlimmer als vorher – das ist, weil du aus dem vorigen Zustand übergegangen bist, er ist in den Zehner eingegangen, und du bist jetzt mit dem neuen Gefäß leer. Das ist es. In Ordnung? New York 3.

73:36 Frage: Schalom, Rav. Es gibt jetzt ein besonderes Gefühl der Verbindung, als ob wir in der Lektion jetzt zu einer bestimmten Stufe aufgestiegen wären. Und gewöhnlich, wenn es so ein Gefühl gibt, gibt es auch eine gewisse Angst, das Gefühl zu verlieren oder das Gefühl der Erlangung. Wie können wir noch mehr Anstrengung geben, vielleicht noch mehr Erweckung, um mehr nach innen zu drängen, um mehr ins Innere hineinzukommen, in die Freunde?

Rav: Das nennt man Mangel an Glauben, dass du noch nicht fühlst, dass du in einem allgemeinen, großen, unendlichen, ewigen Gefäß bist und dass du in diesem Gefäß bist und darin bleiben wirst, egal durch welche Zustände du gehen wirst. Und alle Zustände, durch die du gehen wirst, das ist alles einzig und allein unter der Lenkung des Schöpfers, weil du durch sie hindurchgehen musst, sonst kannst du deine Seele nicht korrigieren. Deshalb ist die Hauptsache, die ganze Zeit nach der Verbindung in den Freunden zu verlangen, und in den schlimmsten Zuständen musst du dich nur bemühen, unter ihnen zu sein. Das ist es. Manchmal bist du in einem Zustand, in dem du von allem abgeschnitten bist, aber wenigstens in etwas, körperlich, bist du da, wie jetzt. Es gibt auch viele solche Menschen, die nicht gerade bei vollem Bewusstsein sind, sagen wir mal, und das ist nicht wichtig – unser Schiff ist trotzdem inzwischen auf der Fahrt nach vorn, und sie segeln mit uns zusammen, also mal die einen und mal die anderen. Wie die Erdkugel: Es gibt welche, die schlafen, welche, die arbeiten, welche, die aufwachen und schlafen gehen, und so ist das, alles in allem leben wir alle. Also lass uns uns selbst richtig erwecken.

Frage: Also das ist die Frage: Wie können wir wirklich fortfahren, uns selbst richtig zu erwecken, damit wir tiefer gehen?

Rav: Das ist es, was wir im Rest des Kongresses machen werden. Holland.

Frage (Übersetzung aus dem Englischen): Was sind diese Worte der Freunde, diese gewaltigen, großen Worte der Freunde, was ist dieses Gefühl der Worte der Freunde, welche Bedeutung haben sie für uns im Hinblick darauf, was wirklich, konkret, mit uns passiert?

Rav: Versuch dir vorzustellen, dass hinter den Freunden der Schöpfer steht, wie die Kabbalisten uns sagen, und dass Er dir eigentlich durch die Freunde eine Botschaft schickt. Und dann wirst du anfangen, tiefer aufzunehmen, was du von ihnen hörst, und dadurch wirst du sehr, sehr vorankommen. Du wirst plötzlich aus den Freunden Dinge hören, die zur spirituellen Entwicklung gehören, und zwar genau gemäß dem Zustand, in dem du bist, denn wir sind in einem Verbindungsnetz untereinander. Und dann kommt heraus, dass, wenn wir ein bisschen mehr darauf hören, was die Freunde sagen, ich danach finde, wie ich mich selbst in diesem ganzen Netz sehen muss und wie der Schöpfer mich ganz konkret von Zustand zu Zustand lenkt. Deshalb macht die richtige Einschließung zwischen den Freunden alles, mehr braucht man nicht. Latin 6.

78:14 Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): Wenn es mir durch die Arbeit auf irgendeine Weise nicht gelingt, mich zu annullieren, und durch die Annullierung in mir die innere Struktur gebaut wird – ist das eine Form, in der sich der Schöpfer durch die Freunde und durch den Zehner mir gegenüber in der Größe der Freunde enthüllt?

Rav: Ja.

China, bitte.

Frage (Übersetzung aus dem Englischen): Zu welcher Stufe der Verbindung müssen wir kommen, damit wir es einen „Parzuf" nennen können?

Rav: Zu der Stufe, auf der wir uns auf die kleinste, anfängliche Weise annullieren, jeder den anderen gegenüber, sodass wir in dieser Annullierung schon miteinander verbunden sind. Wir haben noch keine Kräfte, einander wirklich zu geben, aber wenigstens annulliere ich mich selbst, um mich unter den Freunden einzuschließen, und das ist schon der Anfang des Parzuf des Embryos, und das ist ein sehr großer Parzuf. Wir werden fühlen, dass wir innerhalb des Höheren Lichts sind, innerhalb des Schöpfers, dadurch dass jeder sich selbst dem Zehner gegenüber annulliert, und dann werden wir uns in so einem Zustand fühlen und werden auch fühlen, wie Er sich um uns kümmert wie um einen Embryo in der Mutter, der sich entwickelt. Dann werden wir das ganze Verhältnis des Schöpfers zu uns zu fühlen anfangen, und dementsprechend werden wir uns bemühen, auch in Identifikation mit Ihm zu sein, durch die Freunde. Und so werden wir anfangen, dass jeder sich zu den anderen im Zehner so verhält, wie ich mich zum Schöpfer verhalten will, denn das ist dasselbe. Und dann werden wir so in unserer ganzen spirituellen Entwicklung vorankommen – durch die Schwangerschaftsmonate und danach die Geburt selbst und weitere Stufen des Heranwachsens –, aber all das aus der Annullierung jedes Einzelnen den anderen gegenüber, um dem Schöpfer Raum zu geben, sich um uns zu kümmern. In dem Maße, wie wir uns alle annullieren, kümmert sich der Schöpfer um diesen Zehner und lässt ihn immer mehr wachsen. In Ordnung? Ich freue mich sehr, dass wir heute Verbindung mit China haben. Gut. Latin 5.

81:22 Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): Danke, Rav. Zwei Fragen. Die erste ist von einem Freund im Zehner. Sie haben erwähnt, dass die Geschöpfe diese Qualitäten des Gebens nicht haben. Welche Qualitäten hat das Geschöpf denn?

Rav: Welche Qualitäten?

Übersetzer: Eigenschaften.

Rav: Eigenschaften gibt es im Geschöpf? Nur den Willen zu empfangen. Es ist nicht wichtig, welche Wünsche, Gedanken es hat, aber sie sind alle für mich selbst. Was wir hier versuchen müssen, sicher mithilfe der Höheren Kraft, ist, uns auch Wünsche und Absichten für den Nächsten, für die Freunde, hinzuzufügen. Wenn wir so ein Verbindungsnetz zwischen uns festlegen, dass wir nicht nur arbeiten, um zu empfangen, sondern auch, um den Freunden zu geben, dann ordnen wir damit schon einen Ort für die Enthüllung des Schöpfers ein, denn Er ist ganz und gar gebend. Und nach dem Gesetz der Angleichung der Form kann Er sich dann in den Beziehungen zwischen uns, zwischen den Freunden, enthüllen, wenn wir alle im gegenseitigen Geben zueinander sind. In Ordnung? Gut.

Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): (keine Übersetzung).

Rav: Na, no, no, no, no. Sorry (no, no, no, no. sorry). W Latin 11. W Latin 11. Man hört nichts. No, listen.

Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): Hört man jetzt?

Rav: Ja.

Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): In ein paar Minuten haben wir so viele Zustände durchlaufen, und die Freundinnen, die so groß sind, sind hier bei mir, sie geben so viel, und ich habe so viele Gefühle, ich will alles geben, was der Schöpfer mir gibt. Was soll man in diesen Zuständen machen, Rav?

Rav: Nur aus dem Herzen zu beten für alle Freundinnen und auch Freunde. Für uns alle. Aus dem Herzen. Es gibt nichts anderes. Die ganze spirituelle Arbeit ist hauptsächlich im Herzen. Gut. Latin 13. Ja? Nun, weiter. Machen wir schnell. Please.

84:25 Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): Mach das Mikrofon an. Schalom, Rav. Die Shechina weilt nur an einem vollkommenen Ort. Die Frage: Wie hält man die Shechina im Zehner, wenn der Schöpfer selbst sie … uns … in Zustände des Abstiegs versetzt? Wie findet man Vollkommenheit, wenn wir durch diese Zustände gehen?

Rav: Eine sehr schöne Frage. Wirklich schön. Der Schöpfer zerbricht uns die ganze Zeit den Zustand, in dem wir etwas erlangen, damit wir einen besseren Zustand erlangen. Und darüber gibt es viele Artikel. Sonst würden wir nicht vorankommen. Wenn wir etwas Spirituelles erlangen würden, eine Sache – Spiritualität ist Vollkommenheit –, würden wir niemals daraus herauskommen, denn das gibt das Gefühl der Vollkommenheit. Und auch wenn ich mir im Verstand vorstellen würde, dass es noch andere Dinge gibt, ohne das Gefühl könnte ich nicht vorankommen. Deshalb tut uns der Schöpfer diese große Wohltat, dass Er aus uns herausnimmt, was wir erlangen, und dann fühlen wir einen Mangel, aber auf einer größeren Stufe als vorher, und dann haben wir so die Möglichkeit, mehr voranzukommen. Nun, noch W Latin 1.

86:22 Frage (Übersetzung aus dem Spanischen): Schalom, Rav. Wir sind sehr aufgeregt in Chile, und die Frage ist: Wie erlangt man jeden Tag die Fähigkeit, sich anzunähern, um die Größe des Schöpfers wirklich zu fühlen?

Rav: In Verbindung mit allen Freundinnen zu sein und in Verbindung mit uns in den Lektionen, und ihr werdet sicher vorankommen, und schön und gut vorankommen, denn der Schöpfer kümmert sich um uns. Wir sind bei uns die einzige, die hauptsächliche (die wichtigste? die teure?) Gruppe, die in dieser Welt im Rahmen der letzten Generation existiert, die auf die Korrektur des zerbrochenen Gefäßes von Adam haRishon ausgerichtet ist. Deshalb gibt es sicher, wenn wir so sowohl in den Lektionen als auch in allem, was wir machen, mitwirken, keinerlei Problem; ihr werdet zusammen mit den Männern vorankommen. Italien 6. Italien 6.

Frage (Übersetzung aus dem Italienischen): Guten Morgen, Rav. Sie haben gesagt, dass wir vom Schöpfer fordern müssen, Seine Größe zu fühlen. Wie machen wir das im Zehner?

Rav: Wir reden die ganze Zeit darüber und lernen das, wie wir die Größe des Schöpfers einzig und allein in der Verbindung mit den Freunden verstärken. So weit die Freunde mir zeigen wollen, dass in ihnen die Größe des Schöpfers ist, auch wenn keine da ist, aber ich bin begeistert von dem, was ich höre und an ihnen sehe, dann komme ich danach auch im Verständnis der Größe des Schöpfers in mir voran. So bekomme ich. Nur von den Freunden… Gut. Jetzt gehen wir zu Moskau 7. Denis.

88:47 Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Schalom, Rav. Am Anfang der heutigen Lektion haben Sie etwas Grundlegendes gesagt: Lasst uns die Gedanken und Wünsche unserer Welt gegen die Gedanken und Wünsche des Kongresses austauschen. Und die Frage ist: Was sind die Gedanken der Spiritualität wirklich?

Rav: Spirituelle Gedanken und Wünsche, das ist nur, den anderen zu geben – die Sache der Verbindung und die Größe des Schöpf… –, ihnen zu zeigen, wie sehr ich von der Größe des Schöpfers begeistert bin. Und dann werden sie durch Neid, Begierde und Ehre wenigstens auf derselben Stufe der Größe des Schöpfers sein wollen wie ich, und aus eben dieser meiner Verbreitung in ihnen – so weit ich nach der Vereinigung verlange und je spiritueller das ist – werden auch sie neidisch werden und es verwirklichen wollen. So helfen wir einander. Moskau 8. Moskau 8. 90:15

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Guten Morgen, die Frage: Wie vereint man unsere Mängel auf solche Weise, dass wir das eine Gefäß mit dem Schöpfer verbinden können?

Rav: Aber darüber reden wir die ganze Zeit. Ihr wart, als wärt ihr nicht in all unseren Lektionen gewesen, dass ihr fragt. Wir vereinen alle Mängel, unsere Wünsche, unsere Mängel, unsere Sehnsüchte nach der Enthüllung des Schöpfers, vereinen sie zusammen, dadurch, dass wir die ganze Zeit versuchen, einander zu geben. In Ordnung. Latin 7.

Frage (Übersetzung aus dem Italienischen): Danke, Rav. Eine Frage des Zehners, eines Männer-Zehners der Akademie. Muss ich aus der Arbeit innerhalb des Zehners heraus auf absolute Weise auch mein Gebet für die ganze Welt erheben, für die ganze Welt bitten?

Rav: Ich muss das nicht machen, wenn ich darin keine Wichtigkeit enthülle. Aber langsam wird sich die Wichtigkeit enthüllen, auch dafür zu sorgen, die ganze Welt damit zu verbinden. Denn alles in allem sind wir alle, jeder von uns, entsprechend seiner Seele verantwortlich für die allgemeine Korrektur des Menschen. Das heißt, unser allgemeines System. Und in diesem allgemeinen System, in dem wir die allgemeine Seele errichten, gibt es auch deinen Teil. Und diesen Teil musst du korrigieren. Das heißt, es kommt heraus, dass du mit deinem Teil für die ganze Welt verantwortlich bist. Und danach wirst du enthüllen – was jetzt schwer zu erfassen ist –, dass es außer dir nichts weiter gibt. Denn du schließt alle ein. Jeder ist in allen eingeschlossen. Also bist du für die Korrektur des ganzen Gefäßes von Adam haRishon verantwortlich. Und so jeder, und das stört einer den anderen nicht. Das ist etwas Integrales, das wir inzwischen jetzt mit unserem egoistischen Verstand nicht genau beschreiben können, aber das wird passieren. Deshalb mach dir keine Sorgen – du wirst müssen, wir werden einmal auch für die ganze Welt sorgen müssen. Und trotzdem lohnt es sich, das auch jetzt schon in Betracht zu ziehen. In Ordnung. Nun, Kiew.

93:32 Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Lieber Rav, Sie haben gesagt, dass ich weder an mich selbst noch an die Freunde und den Schöpfer getrennt denke, sondern alles muss als eins verbunden sein. Was ist dieser Zustand, dass alles als eins vereint sein muss?

Rav: Israel, das ist ein Mensch, der nach Anhaftung (Dwekut) an den Schöpfer verlangt. Orajta, die Tora, das ist eben das allgemeine Gefäß, das korrigiert wird. Und Kudsha Brich Hu, das ist der Schöpfer. Diese drei Dinge, die zusammen sind. Zusammen. Das ist es, was sein muss.

Frage (Übersetzung aus dem Russischen): Aber da haben wir uns mit dem Zehner versammelt, und noch eine Menge Zehner in der ganzen Welt, und wir wollen schrecklich gern diesen Zustand, dass Er jetzt zwischen uns weilt. Was brauchen wir dafür?

Rav: Die ganze Zeit daran zu denken, die ganze Zeit danach zu verlangen. Das ist alles. Und dann wird es herauskommen, es wird passieren. Und wir sind nah dran, und der Schöpfer wartet einfach. Du weißt, so wie wir – ein Säugling will schon essen, aber wir warten noch ein bisschen. Denn er will wirklich ein bisschen, aber nicht mit aller Kraft. Denn je größeren Appetit er hat, ist das ein Zeichen, dass er gesund isst. Und deshalb gibt es ein bisschen Warten. Wir haben uns eigentlich vorbereitet. Ich hoffe, dass wir als Ergebnis des Kongresses zu solch einer Kraft des Willens und der Absicht und des Gebens und der Neigung kommen, und zu allem, was wir insgesamt brauchen, und wir werden die Enthüllung des Schöpfers verdienen. Das ist es. Wir fangen schon an. In Ordnung. Gut, nun, Kroatien – sie sind die ganze Zeit bei uns.

95:36 Frage (Übersetzung aus dem Englischen): Wie kann ich die Größe des Schöpfers sehen, in meiner Unfähigkeit, mich mit den Freunden einzuschließen?

Rav: Darin, dass der Schöpfer dich nicht zu den Freunden herankommen lässt, siehst du Seine Größe. Dass Er, auch wenn du willst, es nicht gibt. Warum? Bis du nicht bittest. Hier gibt es ein Spiel. Das nennt man, dass der Schöpfer mit dem Liwjatan (Leviathan) spielt. Der Liwjatan, das ist der Wille zu empfangen, den Er erschaffen hat, und wir alle, wir alle sind im Liwjatan eingeschlossen, in jedem von uns. So spielt Er mit uns. Mal so und mal so, mal ins Plus und mal ins Minus. Und dadurch lässt Er uns wachsen. Er gibt uns extremere Gefühle, die weiter voneinander entfernt sind. Er gibt uns gegensätzlichere Gedanken. Und so bekommen wir am Ende die richtigen Gefäße für Seine Enthüllung, von einem Ende bis zum anderen Ende, ganz und gar, ganz und gar. In Ordnung, gut.

Bis hierher 01:36:42

(Ende der Lektion)