1. Es gibt nichts außer Ihm (Ein Od Milvado)
2. Shechina im Exil
3. Das Wesen der spirituellen Erkenntnis
4. Was ist der Grund für die Schwere, die der Mensch in der Annullierung vor dem Schöpfer hat?
5. LiShma bedeutet Erwecken von Oben, und warum brauchen wir ein Erwachen von unten?
6. Was „Stütze durch die Tora“ in der Arbeit bedeutet
7. Was es in der spirituellen Arbeit bedeutet, wenn die Gewohnheit zur zweiten Natur wird
8. Was ist der Unterschied zwischen dem Schatten der Heiligkeit und dem von Sitra Achra?
9. Drei Dinge, die den Verstand des Menschen erweitern
10. Was bedeutet „Mein Freund floh“ in der spirituellen Arbeit?
11. Freude mit einem Erschauern
12. Die hauptsächliche Arbeit des Menschen
13. Ein Granatapfel
14. Was ist die Erhabenheit des Schöpfers?
15. Die Bedeutung „anderer Götter“ in der spirituellen Arbeit“
16. Was ist der „Tag des Schöpfers“ und die „Nacht des Schöpfers“ in der spirituellen Arbeit?
17. Warum wird Sitra Achra „Malchut ohne Krone“ genannt?
18. Was bedeutet „In Verborgenheit weine meine Seele“ in der spirituellen Arbeit? - 1
19. Was bedeutet „der Schöpfer hasst die Körper“ in der spirituellen Arbeit?
20. LiShma (Für Ihren Namen)
21. Wenn der Mensch fühlt, dass er sich in einem spirituellen Aufstieg befindet
22. Tora liShma – Für Ihren Namen
23. Die ihr den Schöpfer liebet, hasset das Böse
24. Aus der Hand der Frevler errettet Er sie
25. Dinge, die vom Herzen kommen
26. Die Zukunft des Menschen hängt von der Dankbarkeit für die Vergangenheit ab
27. Denn erhaben ist der Schöpfer, und der untere wird sehen - 1
28. Ich werde nicht sterben, sondern leben
29. Wenn dem Menschen Gedanken kommen
30. Das Wichtigste ist, nur geben zu wollen
31. Alles, was dem Geist der Geschöpfe gefällt
32. Das Schicksal ist eine Erweckung von Oben
33. Die Lose von Jom Kippur und bei Haman
34. Der Vorteil des Landes
35. Die Lebenskraft der Kedusha
36. Was sind die drei Körper im Menschen?
37. Ein Artikel für Purim
38. Die Furcht vor dem Schöpfer ist sein Schatz
39. Und sie flickten Feigenlaub
40. In welchem Maß soll man seinem Lehrer vertrauen?
41. Was sind Kleinheit und Größe im Glauben?
42. Was bedeutet das Akronym Elul in der Arbeit?
43. Wahrheit und Glauben
44. Verstand und Herz – Mocha und Liba
45. Zwei Unterscheidungen in der Tora und in der Arbeit
46. Die Herrschaft Israels über die Klipot
47. An dem Ort, wo du Seine Größe findest
48. Das Hauptfundament
49. Am Wichtigsten sind Verstand und Herz
50. Zwei Zustände
51. Wenn dich dieser Bösewicht getroffen hat
52. Eine Übertretung löscht eine Mizwa nicht aus
53. Die Sache der Begrenzung
54. Das Ziel der spirituellen Arbeit - 1
55. Woher [kommt] Haman aus der Tora?
56. Tora heißt „Hinweis“
57. Nach Seinem Willen wird er Ihm ein Brandopfer darbringen
58. Die Freude ist der „Spiegel“ guter Taten
59. Der Stab und die Schlange
60. Das Gebot, das durch eine Übertretung kommt
61. Und rings um Ihn stürmt es gewaltig
62. Steigt ab und spornt an; steigt auf und klagt an
63. Mir wurde geliehen und ich zahle zurück
64. Von lo liShma kommt man zu liShma
65. Über das Offenbarte und das Verborgene
66. Die Gabe der Tora - 1
67. Weiche vom Bösen!
68. Die Verbindung des Menschen zu den Sefirot
69. Zuerst wird die Korrektur der Welt sein
70. Mit starker Hand und mit überströmendem Grimm
71. Im Verborgenen weint meine Seele - 2
72. Vertrauen ist die Kleidung für das Licht
73. Nach dem Zimzum
74. Welt, Jahr und Seele
75. Es gibt eine Unterscheidung von der „nächsten Welt“ und eine Unterscheidung von „dieser Welt“
76. Jede deiner Opfergaben sollst du mit Salz darbringen
77. Die Seele des Menschen wird ihn lehren
78. Die Tora, der Schöpfer und Israel sind eins
79. Azilut und BYA
80. Rücken an Rücken (Achor be Achor)
81. Die Erhebung von MaN
82. Das Gebet, das man immer beten muss
83. Das rechte Waw und das linke Waw
84. Was bedeutet „Er vertrieb den Menschen aus dem Garten Eden, damit er nicht vom Baum des Lebens nehmen würde“?
85. Was ist „die Frucht des prächtigen Baumes“ in der spirituellen Arbeit?
86. Und sie bauten armselige Städte
87. Shabbat Shekalim
88. Die ganze Arbeit ist nur dort, wo es zwei Wege gibt - 1
89. Um die Worte des heiligen Sohar zu verstehen
90. Im Sohar, BeReshit
91. Das Ausgetauschte
92. Erklärung des Aspektes „Glück“
93. Flossen und Schuppen
94. Und ihr sollt eure Seelen bewahren
95. Die Entfernung der Vorhaut
96. Der Abfall des Dreschbodens und des Weinkellers in der spirituellen Arbeit
97. Abfälle des Dreschbodens und der Weinkellerei
98. Als Spiritualität wird das bezeichnet, was niemals verloren geht
99. Er sagte nicht: „Ein Bösewicht oder ein Gerechter“
100. Die schriftliche und die mündliche Tora - 1
101. Ein Kommentar zum Lied „Dem Sangmeister auf Shoshanim“
102. Und ihr sollt Euch nehmen eine Frucht vom Baum Hadar
103. Von jedem Menschen, dessen Herz willig ist
104. Und der Zerstörer saß
105. Ein Bastard und weiser Schüler gehen einem ungelehrten Hohepriester voraus
106. Was ist die Bedeutung der 12 Challot (geflochtene Brote) am Shabbat?
107. Die zwei Engel
108. Wenn du mich für einen Tag verlässt, werde Ich dich für zwei verlassen
109. Zwei Arten von Fleisch
110. Ein Feld, das vom Schöpfer gesegnet ist
111. Hauch, Stimme und Rede
112. Die drei Engel
113. Das Gebet der Achtzehn (Segenssprüche)
114. Das Gebet
115. Unbewegt, pflanzlich, lebend und sprechend
116. Warum sagte er, Mizwot bedürften keiner Absicht
117. Du hast dich abgemüht und nichts gefunden [das] glaube nicht
118. Die Knie, die sich dem Baal beugten
119. Ein Schüler, der insgeheim studierte
120. Der Hintergrund des Brauches, an Rosh HaShana keine Nüsse zu essen
121. Sie ist wie ein Handelsschiff
122. Um zu verstehen, was im Shulchan Aruch erklärt wird
123. Seine Scheidung und Seine Hand sind Eins
124. Der Shabbat von BeReshit und der Shabbat der sechs Jahrtausende
125. Der den Shabbat erfreut
126. Ein Weiser kommt in die Stadt
127. Der Unterschied zwischen dem Wesentlichen, der Essenz und dem zusätzlichen Überfluss
128. Von diesem Galgalta tropft Tau zu Seir Anpin
129. Shechina im Staub
130. Tiberias unserer Weisen, gut ist Deine Sicht
131. Wer sich zu reinigen kommt
132. Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen - 1
133. Lichter des Shabbats
134. Berauschender Wein
135. Den Reinen und den Gerechten sollst du nicht umbringen
136. Der Unterschied zwischen den ersten Briefen und den letzten Briefen
137. Zelofchad sammelte Holz am Shabbat
138. Über Furcht und Angst, die einen Menschen manchmal überkommen
139. Der Unterschied zwischen den sechs Werktagen und Shabbat
140. Wie liebe ich Deine Lehre
141. Das Pessachfest
142. Der hauptsächliche Krieg
143. Der Schöpfer ist gut zu Israel
144. Es gibt ein bestimmtes Volk
145. Was heißt es, dass Er gerade „den Weisen Weisheit gibt“?
146. Ein Kommentar zum Sohar
147. Die spirituelle Arbeit des Empfangens und Gebens
148. Die Klärung von bitter und süß, Wahrheit und Lüge
149. Warum man den Aspekt von Chochma heranziehen muss
150. Singet zum Schöpfer, denn Stolz hat Er geschaffen
151. Und Israel sah die Ägypter
152. Denn die Bestechung lässt die Augen der Weisen erblinden
153. Der Gedanke ist das Ergebnis des Wunsches
154. Es kann keinen leeren Raum in der Welt geben
155. Reinheit des Körpers
156. Dass er nicht nehme vom Baum des Lebens
157. Ich schlafe, aber mein Herz ist wach
158. Die Bedeutung des Brauchs, an Pessach nicht bei anderen zu speisen
159. Und es geschah während jener vielen Tage
160. Der Grund für das Abdecken der Mazot
161. Die Gabe der Tora - 2
162. Weshalb man nach dem Abschluss eines Buches der Tora „Chasak“ sagt
163. Was die Autoren des Sohar sagten
164. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen
165. Eine Erklärung für Elishas Bitte von Elia
166. Zwei Aspekte im Erlangen
167. Der Grund, warum er Shabbat Teshuwa heißt (nennt)
168. Die Bräuche Israels
169. Das Konzept des vollkommenen Gerechten
170. In deiner Tasche soll kein großer Stein sein
171. Sohar, Abschnitt Emor - 1
172. Verhinderungen und Verzögerungen
173. Warum man „LeChaim!“ sagt
174. Die Verhüllung
175. Wenn aber des Weges dir zu viel ist
176. Beim Trinken des Branntweins nach der Hawdala
177. Sühne
178. Drei Partner im Menschen
179. Drei Linien
180. Im Sohar, Abschnitt Emor - 2
181. Ehre
182. Moses und Salomon
183. Der Aspekt von Messias (Mashiach)
184. Der Unterschied zwischen dem Glauben und dem Verstand
185. Auf dem Ungelehrten ruht die Ehrfurcht vor dem Shabbat
186. Mache aus deinem Shabbat einen Werktag und bedürfe der Geschöpfe nicht mehr
187. Im Bemühen überwiegen
188. Die ganze Arbeit ist nur da, wo es zwei Wege gibt - 2
189. Die Handlung beeinflusst den Gedanken
190. Jede Handlung hinterlässt einen Eindruck
191. Die Zeit des Abstiegs
192. Die Lose
193. Eine Wand dient beiden
194. Die vollständigen Sieben
195. Sind sie würdig, dann werde Ich es beschleunigen
196. Ein Halt für die Äußeren
197. Das Buch, der Autor, die Geschichte
198. Freiheit
199. Jeder Mann Israels
200. Die Reinigung des Massach
201. Spiritualität und Materialität
202. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen - 2
203. Die Überheblichkeit des Menschen wird ihn erniedrigen
204. Das Ziel der spirituellen Arbeit - 2
205. Die Weisheit klagt laut draußen
206. Glaube und Genuss
207. Das Empfangen, um zu geben
208. Die Anstrengung
209. Drei Bedingungen beim Gebet
210. Der schöne Makel an dir
211. Der vor dem König steht
212. Umarmung der Rechten und Umarmung der Linken
213. Die Enthüllung des Mangels
214. In den Toren ist bekannt
215. Der Glaube
216. Rechts und Links
217. Wenn ich nicht für mich bin, wer ist dann für mich?
218. Die Tora und der Schöpfer sind eins
219. Die Hingabe
220. Die Leiden
221. Gesamtherrschaft
222. Der Teil, den man an die Sitra Achra abtritt, um sie von der Heiligkeit zu trennen
223. Kleidung, Sack, Lüge, Mandel
224. Jessod de Nukwa und Jessod de Dchura
225. Sich selbst erheben
226. Schriftliche und mündliche Tora - 2
227. Die Belohnung für eine Mizwa ist eine Mizwa
228. Fisch kommt vor Fleisch
229. Hamantaschen
230. Erhaben ist der Schöpfer, und der Erniedrigte wird es sehen - 2
231. Die Reinheit der Kelim de Kabbala
232. Die Vervollständigung der Anstrengung
233. Vergebung, Verzeihung und Sühne
234. Derjenige, der von den Worten der Tora ablässt und sich in Gespräche verwickelt
235. Erneut in das Buch schauen
236. Meine Feinde verhöhnen mich den ganzen Tag
237. Denn Mich schauet kein Mensch und bleibt leben
238. Glücklich ist der Mann, der Dich nicht vergisst, und der Sohn des Menschen, der sich in Dir müht
239. Der Unterschied zwischen Mochin von Shawuot und jenen von Shabbat Mincha
240. Fordere Deine Bittsteller, wenn sie Dein Angesicht fordern
241. Rufet Ihn an, während Er nahe ist
242. Was bedeutet „die Armen an einem Feiertag zu erfreuen“ in der spirituellen Arbeit?
243. Examining the Shade on the Night of Hosha’ana Rabbah
244. All the Worlds
245. Der Unterschied zwischen dem Wesentlichen, der Essenz und dem zusätzlichen Überfluss
246. Bedeutung von “Masal” (deutsch: Glück) gemäß Kabbala
247. Der Gedanke ist Nahrung für die Seele
248. Let His Friend Begin
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Baal HaSulam/Shamati
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Die drei Engel
 

112. Die drei Engel

Ich hörte zum Wochenabschnitt Wajera, im Oktober 1942

Verstehe:

  1. Die Angelegenheit der drei Engel, die Abraham während seiner Beschneidung besuchen kamen

  2. und die Angelegenheit, dass der Schöpfer ihn besuchen kam, und was Er ihm während Seines Besuchs sagte

  3. und dass der Besucher, wie die Weisen sagten, ein Sechzigstel von der Krankheit wegnimmt

  4. und die Angelegenheit der Trennung von Lot

  5. und die Angelegenheit der Zerstörung von Sodom und Gomorra

  6. und die Angelegenheit der Bitte von Abraham, Sodom nicht zu zerstören

  7. und die Angelegenheit der Frau von Lot, die zurückblickte und sich in eine Salzsäule verwandelte

  8. und die Angelegenheit der Täuschung der Menschen von Schechem durch Simon und Levi, bezüglich der Beschneidung, als sie sagten: „Denn eine Schmach wäre das für uns.“

  9. Die Angelegenheit der zwei Abtrennungen, die von Lot ausgingen, die in den Tagen von David und Salomon ausgelöscht wurden und die einander entgegengesetzt sind.

Um das oben Gesagte zu verstehen, werden wir der Sache vorausschicken, dass uns bekannt ist, dass wir in jeder Sache Olam (Welt) - Shana (Jahr) - Nefesh (Seele) unterscheiden. Daher gilt auch bei der Beschneidung, welche den Abschluss eines Bundes der Haut bedeutet, die Angelegenheit von Welt - Jahr - Seele. (Es gibt vier Bünde: Augen, Zunge, Herz und Haut. Und die Haut schließt alle ein.)

Die Haut, welche die Vorhaut ist, stellt die Bchina Dalet (Vierte Unterscheidung) dar, die man zu ihrem Ort hin entfernen muss, also in den Staub, was Malchut an ihrem Platz darstellt. Die Bedeutung davon ist das Herabsenken von Malchut zu einem Zustand von Staub. Wie es geschrieben steht: „Der Vater gibt das Weiße“, also dass er Malchut von allen 32 Wegen an ihren Platz herabsenkt. Und wir stellen fest, dass die Sefirot von der Awiut der Malchut der Eigenschaft des Gerichts gereinigt wurden, die in ihnen war, da wegen Malchut das Zerbrechen stattfand.

Und danach gibt die Mutter die Röte, wenn sie die durch Bina versüßte Malchut empfängt, die „Erde“ und nicht „Staub“ genannt wird.

Denn in Malchut unterscheiden wir zwei Aspekte:

  • die Erde

  • den Staub.

Erde heißt Malchut, welche die Versüßung von Bina hat und die da heißt: „Malchut, die zu Bina aufgestiegen ist.“

Staub heißt „Malchut an der Stelle von Malchut“, Midat ha Din, also die Eigenschaft des Gerichts.

Und zu der Zeit, als Abraham Isaak zeugen musste, der die Gesamtheit Israels darstellt, musste er sich durch die Beschneidung reinigen, damit die Gesamtheit Israels in Reinheit hervorgehen würde. Und die Beschneidung wird in Hinsicht auf ihre Nefesh (Seele) „Beschneidung“ genannt, also die Angelegenheit der Entfernung der Vorhaut und deren Wegwerfen an einen Ort des Staubes. Und der Aspekt der Welt (Olam) in der Beschneidung heißt Zerstörung von Sodom und Gomorra.

Und das Ineinanderfügen der Seelen in der Welt (denn „Welt“ bedeutet das Ineinanderfügen von vielen Seelen) heißt Aspekt von Lot. Und die Beschneidung im Aspekt von Olam wird Zerstörung von Sodom genannt. Und die Heilung der Beschneidungsschmerzen wird die Rettung von Lot genannt. „Lot“ kommt vom Wort „verfluchtes Land“, Bchina Dalet genannt.

Wir sollten wissen, dass der Mensch, als er der Dwekut (Anhaftung) an den Schöpfer würdig wurde, wenn er die Übereinstimmung der Form hat und sein einziger Wille nur das Geben ist und nichts für seinen eigenen Nutzen zu empfangen, er zu einem Zustand gelangt, in dem er keinen Raum für die Arbeit hat. Denn für sich selbst benötigt er nichts. Und was den Schöpfer betrifft sieht er, dass es dem Schöpfer an nichts mangelt. Also bleibt er ohne Arbeit stehen. Und dies verursacht ihm den großen Schmerz der Beschneidung, da die Beschneidung ihm Raum für die Arbeit verursachte, denn „Beschneidung“ heißt das Entfernen des Willens für sich zu empfangen.

Wir sehen, dass indem er den Willen zu empfangen entfernte, der ihn nun nicht mehr beherrscht, er nichts mehr zu seiner Arbeit hinzufügen kann. Dafür gibt es eine Korrektur. Sogar nachdem er bereits würdig wurde, sich selbst vom Willen zu empfangen zu beschneiden, blieben in ihm doch Funken von Bchina Dalet, die ebenfalls auf eine Korrektur warten. Und sie werden nur mittels der Anziehung der Lichter von Gadlut (Erwachsenenzustand) versüßt. Und dadurch hat er schon Raum für die Arbeit.

Und dies ist die Bedeutung davon, dass der Urvater Abraham Schmerzen nach der Beschneidung verspürte. Und der Schöpfer kam ihn besuchen. Der Engel Rafael heilte ihn von diesen Schmerzen (und man kann nicht sagen, dass die Anordnung der vier Engel so ist, dass Michael auf der Rechten, Gabriel auf der Linken, vorne Uriel und dahinter Rafael ist, welcher Malchut mit der Andeutung auf Westen ist. Er heilt die Malchut, nachdem die Vorhaut entfernt wird, damit es mehr Platz zum Arbeiten gibt).

Und der zweite Engel kam, um Sodom zu zerstören. Dies bedeutet, dass die Entfernung der Vorhaut im Aspekt Nefesh (Seele) Beschneidung genannt wird, und im Aspekt Olam (Welt) wird sie „die Zerstörung von Sodom“ genannt. So wie schon gesagt, bleiben nach der Entfernung der Vorhaut Schmerzen zurück, und diese Schmerzen müssen dann geheilt werden. Wie bei der Zerstörung Sodoms wird die Heilung „die Rettung von Lot“ genannt, aufgrund der zwei guten Trennungen, die in der Zukunft hervorkommen werden.

Es ist sehr schwer, die Sache der guten Trennungen zu verstehen. Wenn es eine Trennung ist, wie kann sie dann gut sein? Denn nach der Entfernung der Vorhaut kommt der Schmerz. Dies ist so, weil kein Raum für Arbeit ist, und diese Trennungen, also die Funken, die von Bchina Dalet geblieben sind, geben ihm Raum für die innerliche Arbeit, dadurch, dass er sie korrigieren muss.

Sie können nicht korrigiert werden, bevor die Vorhaut entfernt wurde, denn zuvor müssen die 248 Funken erhoben und korrigiert werden. Und danach korrigiert man die 32 Funken, die „steinernes Herz“ genannt werden. Daher muss er zuvor die Vorhaut von allem vollständig entfernen.

Dies ist die Bedeutung dessen, dass es ein Geheimnis geben muss, welches man nicht vorher kennen darf, dass sie in der Form von Reshimo bleiben sollten. Und das ist die Bedeutung von Sod (Geheimnis): anhand der Korrektur der Beschneidung, was die Abtrennung von Jessod (die Grundlage) ist, was die Abtrennung von Jud (erster Buchstabe in Jessod) bedeutet. Dann wird Sod zu Jessod.

Das ist die Bedeutung vom Engel Rafael, der danach ging, um Lot wegen der „guten Trennungen“ zu retten. Dies ist die Bedeutung von Ruth und Naomi, welche der Aspekt von Mocha (Verstand) und Liba (Herz) sind.

„Ruth“ kommt vom Wort Re´uja (würdig), wobei Alef beim Aussprechen stumm bleibt. Und Naomi kommt vom Wort Noam (Annehmlichkeit), etwas das dem Herzen angenehm ist. Die beiden wurden danach in David und Salomon versüßt.

Zuvor sagte der Engel jedoch: „Schau nicht hinter Dich“, denn „Lot“ ist Bchina Dalet, wobei er aber immer noch mit Abraham verbunden ist.

„Hinter Dich“ heißt jedoch, dass nach der Bchina Dalet nur Bchina Dalet ohne Versüßung ist. Dies ist das Geheimnis der großen Krokodile, von denen unsere Weisen sagten, dass sie eigentlich ein Lewiatan (Wal, Seeungeheuer) und seine Partnerin sind, welcher die Nukwa tötete und sie für die Gerechten in der Zukunft salzte.

Mit Zukunft ist nach all den Korrekturen gemeint.

Das ist die Bedeutung, warum Lots Frau hinter sich blickte, wie es geschrieben steht: „Und seine Frau blickte hinter ihn und wurde zu einer Salzsäule.“ Aber zuvor muss man sie töten, was die Zerstörung von Sodom bedeutet. Aber Lot, welcher der Aspekt von Lewiatan ist (die Verbindung zwischen Bchina Dalet und Abraham), muss auch gerettet werden.

Das erklärt eine Frage, die die Welt stellt: „Wie konnte der Engel, der Abraham geheilt hat, Lot retten?“ Es besteht doch die Regel: Ein Engel führt nicht zwei Missionen aus. Doch hier ist es ein und dieselbe Sache, denn es muss eine Reshimo von Bchina Dalet bleiben. Aber dies muss ein Geheimnis sein.

Dies bedeutet, dass, bevor er sich selbst beschnitten hat, man nichts davon wissen muss, sondern man muss sie töten. Und der Schöpfer hat sie gesalzen für die Gerechten der Zukunft, wenn „Sod“ (Geheimnis) zu Jessod gemacht wird.

Das ist die Bedeutung des Streites zwischen den Viehhirten Abrahams und den Viehhirten von Lot (Mikne – Vieh – bedeutet spirituelle Besitztümer). Denn Abrahams Vieh war notwendig, um den Aspekt von Abraham zu vergrößern – den Aspekt des Glaubens. Das bedeutet, dass er dadurch größere Kräfte auf sich genommen hat, um über den Verstand zu gehen, da er erkannte, dass man eben auf dem Weg des Glaubens über dem Verstand alle Besitztümer erlangt.

Folglich ist der Grund, warum er die Besitztümer wollte, der, ,,dass diese Besitztümer den Weg bezeugen“, welcher Glauben über dem Verstand genannt wird und ein wahrer Weg ist. Und der Beweis hierfür ist, dass, da ihm von Oben her spirituelle Besitztümer gegeben werden, er sich mithilfe der Besitztümer anstrengt, nur auf dem Weg des „Glaubens über dem Verstand“ zu gehen. Aber er möchte diese spirituellen Besitztümer nicht haben, da sie große Stufen und Erkenntnisse sind.

Es ist daher nicht so, dass er an den Schöpfer glaubt, damit er mit dem Glauben große Erkenntnisse erlangt. Sondern er benötigt große Erkenntnisse, damit er weiß, dass er den wahren Weg geht.

Daher möchte er nach all der Gadlut ausdrücklich den Weg des Glaubens gehen, denn nur so sieht er, dass er irgendetwas tut.

Hingegen war die einzige Absicht der Viehhirten von Lot, Besitztümer und große Erkenntnisse zu erlangen. Dies wird „die Vergrößerung des Aspektes von Lot“ genannt. Lot wird als „das verfluchte Land“ bezeichnet, was der eigene Wille zu empfangen ist, also Bchina Dalet, sei es im Gehirn (Mocha) oder im Herzen (Liba). Und daher sagte Abraham: „Trenne Dich von mir“, was bedeutet, dass Bchina Dalet sich von ihm trennen soll – von der Bchina Olam Shana Nefesh.

Das ist die Bedeutung der Beschneidung und der Entfernung der Vorhaut. Die Entfernung von Bchina Dalet in Nefesh (Seele) wird Beschneidung genannt. In der Bchina Olam (Welt) wird die Entfernung der Vorhaut „Zerstörung von Sodom“ genannt. In Bchina Shana (Jahr) ist die Hitkalelut (das Ineinanderfügen) vieler Seelen, die Shana genannt werden. Dies ist die Bchina Lot, vom Wort „Fluch“, bezeichnet als „das verfluchte Land.“

Daher sagte Abraham zu Lot: „Trenne Dich von mir.“ Jedoch war Lot der Sohn von Haran, womit die zweite Einschränkung (Zimzum Bet) gemeint ist, genannt „Ein Fluss, der aus Eden hinausfließt, um den Garten zu gießen.“ Und es gibt den Aspekt „jenseits des Flusses“, was außerhalb des Flusses ist, das heißt Zimzum Alef (die erste Einschränkung). Und es gibt einen Unterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Zimzum. Im ersten Zimzum stehen die Dinim (Urteile) unter allen Sefirot der Kedusha (Heiligkeit), so wie sie zu Beginn aus der Anordnung des Abstiegs der Welten herausgekommen sind. Im zweiten Zimzum hingegen sind sie zum Ort der Kedusha aufgestiegen, und sie haben bereits Halt an der Kedusha. Aus dieser Sicht sind sie daher schlimmer als der erste Zimzum. Sie haben keine weitere Ausbreitung.

Das „Land von Kanaan“ stammt vom zweiten Zimzum, welche sehr schlimm sind, da sie einen Halt an der Kedusha haben. Deshalb steht geschrieben: „Sollst du keine Seele leben lassen.“ Bchina Lot jedoch, welche Bchina Dalet ist, muss gerettet werden. Deshalb kamen die drei Engel als Einer; Einer für den Segen des Samens, was als ganz Israel betrachtet wird, was auch auf die Vermehrung und Fortpflanzung in der Tora hinweist. Dies bedeutet die Enthüllung der Geheimnisse der Tora, Banim (Söhne) genannt, vom Wort Hawana (Verständnis). Und all dies kann nur nach der Korrektur der Beschneidung erlangt werden.

Das ist die Bedeutung der Worte des Schöpfers: „Soll ich das, was ich tue, vor Abraham verbergen?“ Denn Abraham hatte Angst vor Sodoms Zerstörung, vielleicht würde er all seine Gefäße zu empfangen verlieren. Deshalb sagte er: „Angenommen, es gäbe da 50 Gerechte in der Stadt“, denn ein ganzer Parzuf besteht aus 50 Stufen. Danach fragte er: „Vielleicht befinden sich dort 45 Gerechte?“, das heißt Awiut von Bchina Gimel, was 40 ist, und Dalet de Hitlabshut (Kleidung), was WaK ist, eine halbe Stufe, was fünf Sefirot sind, usw. Bis er letztendlich fragte: „Angenommen es gibt 10 Gerechte?“ Gemeint ist die Stufe von Malchut, welche nur 10 ist. Als Abraham daher sah, dass nicht einmal die Stufe von Malchut von dort hervorkommen könne, hat Abraham der Zerstörung von Sodom zugestimmt.

Wir sehen, als der Schöpfer ihn besuchen kam, betete er für Sodom, so wie geschrieben steht: „Gemäß ihrer Schreie“, was bedeutet, dass alle im Willen zu empfangen versunken waren. „Allesamt [...] und wenn nicht, werde ich es wissen“, was bedeutet, wenn es in ihnen die Eigenschaft des Gebens gibt, dann werden wir [es] wissen, was die Bedeutung der Verbindung ist. Das heißt, Er wird sie mit der Kedusha (Heiligkeit) verbinden.

Und da Abraham sah, dass aus ihnen nichts Gutes hervorkommen würde, stimmte er der Zerstörung Sodoms zu.

Darum steht nach der Trennung Lots von Abraham geschrieben: „Er schlug seine Zelte auf bis Sodom“, dem Wohnsitz des Willens zu empfangen, was auf ihn selbst bezogen ist. Und das ist nur im Lande Israel.

Jenseits des Flusses jedoch, dem ersten Zimzum, der Herrschaft von Bchina Dalet, gibt es keinen Raum für Arbeit. Da sie an ihrem Platz herrscht und siegt. Nur im Lande Israel, dem zweiten Zimzum, findet die ganze Arbeit statt. Das ist die Bedeutung von Abrahams Namen Be Hej Bera`am (Ich erschuf sie mit dem Buchstaben Hej). Das bedeutet, dass das Jud, das dort war, in zwei Hejim geteilt wurde – dem unteren Hej und dem Oberen Hej – und Abraham nahm von der Hitkalelut des unteren Hej in das Obere Hej.

Nun verstehen wir Simon und Levi, welche die Männer von Shechem täuschten. Da Shechem Dina wollte und seine ganze Absicht nur im Willen zu empfangen lag, sagten sie, sie müssten beschnitten werden, das heißt die Gefäße des Empfangens aufgeben. Da ihre ganze Absicht nur im Willen zu empfangen lag, starben sie durch die Beschneidung, dadurch, dass sie den Willen zu empfangen durch die Beschneidung verloren. Und für sie bedeutete das den Tod.

Daraus wird klar, dass sie sich selbst täuschten, da ihre ganze Absicht in Dina, ihrer Schwester steckte. Sie glaubten, dass sie Dina in den Gefäßen des Empfangens bekommen könnten. Nachdem sie daher beschnitten waren und Dina empfangen wollten, konnten sie nur die Gefäße des Gebens benutzen, und die Gefäße des Empfangens hatten sie bei der Beschneidung verloren. Und da ihnen die Funken des Gebens fehlten, da Shechem der Sohn von Chamor (der Esel) war, der nichts außer den Gefäßen des Empfangens kennt, konnten sie Dina in den Gefäßen des Gebens nicht empfangen, was gegen ihre Wurzel ist. Ihre Wurzel ist nur Chamor (der Esel), der Wille zu empfangen, und daher verloren sie in jeder Hinsicht. Dies wird so betrachtet, dass Simon und Levi ihren Tod verursachten. Doch waren sie selbst schuld und nicht Simon und Levi.

Dies ist die Bedeutung der Worte unserer Weisen: „Wenn du einem Verbrecher begegnest, schleppe ihn zum Haus des Studiums.“ Wir müssen verstehen was „Wenn du begegnest“ bedeutet. Es bedeutet, dass man den Verbrecher, gemeint ist der Wille zu empfangen, nicht immer findet. Die Bedeutung hiervon ist eher, dass nicht bei jedem der Wille zu empfangen als Verbrecher angesehen wird. Wenn es jedoch jemanden gibt, der den Willen zu empfangen wie einen Verbrecher empfindet, und er ihn loswerden will, so wie es geschrieben steht: „Immer soll der Mensch den Guten Trieb über den Bösen Trieb stellen. Wenn er siegt, gut; und wenn nicht, sollte er sich mit der Tora beschäftigen; und wenn nicht, sollte er das Shma Israel Gebet lesen; und wenn nicht, sollte er ihn an seinen Todestag erinnern.“ Zusammen hat er drei Ratschläge, wobei einer ohne den anderen nicht vollständig ist.

Und jetzt können wir die Frage verstehen, welche die Gemara beendet. Wenn der erste Ratschlag nicht hilft, das heißt „schleppe ihn zum Haus des Studiums“, dann „lies das Shma Israel Gebet“. Und wenn das nicht hilft, „erinnere ihn an den Tag seines Todes.“

Warum benötigt er daher die ersten zwei Ratschläge, wenn zweifelhaft ist, ob sie ihm helfen werden? Warum sollte er nicht gleich den letzten Ratschlag befolgen, also ihn an seinen Todestag erinnern? Darauf antwortet er [Baal Sulam], dass es nicht bedeutet, dass ein Ratschlag helfen wird, sondern dass alle drei Ratschläge zusammen benötigt werden.

Dies bedeutet:

  1. Schleppe ihn in das Haus des Studiums, womit die Tora gemeint ist.

  2. Lies das Shma Israel Gebet, was den Schöpfer und die Anhaftung an Ihn bedeutet.

  3. Erinnere ihn an seinen Todestag, was Hingabe bedeutet. Hiermit ist Israel gemeint, das verglichen wird mit einer Taube, die ihren Hals streckt.

Dies bedeutet, dass alle Unterscheidungen eine Einheit sind, was „die Tora und Israel und der Schöpfer sind Eins“ genannt wird.

Für die Unterscheidung der Tora und das Lesen des Shma Israel Gebets kann man die Hilfe von einem Rav bekommen. Aber für die Unterscheidung Israel, welche die Beschneidung ist, was Hingabe ist, muss der Mensch alleine arbeiten.

Und trotzdem besteht auch hierfür eine Hilfe von Oben, so wie unsere Weisen sagten: „Und schließe einen Pakt mit ihm.“ Das bedeutet, dass der Schöpfer ihm hilft, aber trotzdem muss der Mensch beginnen. Das ist die Bedeutung von „erinnere ihn an seinen Todestag“. Wir müssen immer daran denken und es nicht vergessen, da dies das Wesentliche der Arbeit des Menschen ist.

Und im Hinblick auf die Reshimot, welche man zur Rettung von Lot lassen muss, so ist es wegen der „zwei guten Trennungen“, was die Bedeutung von Haman und Mordechai ist. Denn Mordechai, der nur geben möchte, benötigt es nicht, die Lichter von Gadlut heranzuziehen. Aber durch Haman, der alle Lichter seiner Herrschaft einverleiben will, wird der Mensch veranlasst, die großen Lichter von Gadlut an sich zu ziehen.

Nachdem er jedoch die Lichter bereits an sich gezogen hat, darf er sie nicht mehr in den Gefäßen von Haman empfangen, die „Gefäße des Empfangens“ genannt werden, sondern nur in den Gefäßen des Gebens. Das ist die Bedeutung davon, dass geschrieben steht, dass der König zu Haman sagte: „Und tue dies dem Mordechai, dem Juden.“ Dies wird als die Lichter von Haman angesehen, die in den Gefäßen von Mordechai leuchten.