600 000 Seelen
Analytischer Vergleich zwischen Kabbala und Philosophie
Aufbau der zukünftigen Gesellschaft
Aus meinem Fleisch werde ich Gott sehen
A Word of Truth
Das Wesen der Religion und ihr Ziel
Das Wesen der Wissenschaft Kabbala
Der Frieden
Der Frieden in der Welt
Die Bedeutung von Empfängnis und Geburt
Die Bürgschaft (Arwut)
Die Freiheit
Die handelnde Vernunft
Die Lehre der Kabbala und deren Wesen
Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen
Die Lösung
Dies ist für Yehuda
Eine Magd, die ihre Herrin beerbte
Ein Gebot
Enthüllung von einem Teil und Verhüllung von Zwei Teilen
Exil und Erlösung
Four Worlds
Horn des Messias
Inheritance of the Land
Jeder, der die Öffentlichkeit bedauert
Körper und Seele
Man’s Actions and Tactics
Matan Tora (Gabe der Tora)
Materie und Form in der Wissenschaft Kabbala
Not the Time for the Livestock to Be Gathered
Remembering
Rewarded - I Will Hasten It; Not Rewarded - in Its Time
Righteous and Wicked
The History of the Wisdom of Kabbalah
The Meaning of His Names
The Meaning of the Chaf in Anochi
The Nation
The Prophecy of Baal HaSulam
The Quality of the Wisdom of the Hidden in General
The Wisdom of Israel Compared to External Wisdoms
The Writings of the Last Generation
Un discurso para la finalización del Zohar
Verhüllung und Enthüllung des Angesichts des Schöpfers - 1
Verhüllung und Enthüllung des Angesichts des Schöpfers - 2
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Die handelnde Vernunft
 

Die handelnde Vernunft

Der Grund für die Erschaffung des Menschen ist der Zustand, den er verpflichtet ist als Ergebnis seiner Entwicklung zu erreichen die Ähnlichkeit mit dem Schöpfer oder die Verschmelzung mit dem Schöpfer. Alle Naturgesetze sind in ihren Wirkungen nur auf die Verwirklichung dieses Ziels ausgerichtet. Die Verschmelzung des Menschen mit dem Schöpfer vollzieht sich durch die Ähnlichkeit der Eigenschaften, durch Angleichung der Eigenschaften des Menschen an die Eigenschaften des Schöpfers.

Jeder Mensch ist verpflichtet, in einer seiner Reinkarnationen noch in dieser Welt das Ziel zu erreichen, für welches er erschaffen wurde die Verschmelzung mit dem Schöpfer.

Doch warum führt die Ähnlichkeit mit dem Schöpfer zur Verschmelzung mit Ihm? Das kann man anhand eines Beispiels verstehen: In jeder Handlung wird die Vernunft des Handelnden sichtbar. So erkennt man am Tisch die Vernunft des Tischlers und dessen Können, weil der Tischler in seiner Arbeit die Vernunft benutzt hat. Deswegen entdeckt derjenige, der die Handlung, den Tisch, ansieht, die Vernunft, die im Tisch enthalten ist, weil im Moment der Arbeit die Handlung mit der Vernunft verschmolzen war.

Aus diesem Grunde ist es so, dass, wenn der Mensch über die Handlung des Schöpfers nachdenkt, er Seine Vernunft erkennt, die Vernunft desjenigen, der die Handlung vollzogen hat. Deswegen verschmilzt derjenige, der die Handlungen begriffen hat, durch die der Schöpfer die Welt und deren Ordnung erschaffen hat, mit der Vernunft, die sie erschaffen hat. Und das bedeutet, dass er mit dem Schöpfer verschmilzt. Deswegen steht geschrieben, dass der Mensch die Namen des Schöpfers offenbart Seine Erscheinung in der Schöpfung, und durch diese Offenbarung verschmilzt er mit dem Schöpfer.