1. Es gibt nichts außer Ihm (Ein Od Milvado)
2. Shechina im Exil
3. Das Wesen der spirituellen Erkenntnis
4. Was ist der Grund für die Schwere, die der Mensch in der Annullierung vor dem Schöpfer hat?
5. LiShma bedeutet Erwecken von Oben, und warum brauchen wir ein Erwachen von unten?
6. Was „Stütze durch die Tora“ in der Arbeit bedeutet
7. Was es in der spirituellen Arbeit bedeutet, wenn die Gewohnheit zur zweiten Natur wird
8. Was ist der Unterschied zwischen dem Schatten der Heiligkeit und dem von Sitra Achra?
9. Drei Dinge, die den Verstand des Menschen erweitern
10. Was bedeutet „Mein Freund floh“ in der spirituellen Arbeit?
11. Freude mit einem Erschauern
12. Die hauptsächliche Arbeit des Menschen
13. Ein Granatapfel
14. Was ist die Erhabenheit des Schöpfers?
15. Die Bedeutung „anderer Götter“ in der spirituellen Arbeit“
16. Was ist der „Tag des Schöpfers“ und die „Nacht des Schöpfers“ in der spirituellen Arbeit?
17. Warum wird Sitra Achra „Malchut ohne Krone“ genannt?
18. Was bedeutet „In Verborgenheit weine meine Seele“ in der spirituellen Arbeit? - 1
19. Was bedeutet „der Schöpfer hasst die Körper“ in der spirituellen Arbeit?
20. LiShma (Für Ihren Namen)
21. Wenn der Mensch fühlt, dass er sich in einem spirituellen Aufstieg befindet
22. Tora liShma – Für Ihren Namen
23. Die ihr den Schöpfer liebet, hasset das Böse
24. Aus der Hand der Frevler errettet Er sie
25. Dinge, die vom Herzen kommen
26. Die Zukunft des Menschen hängt von der Dankbarkeit für die Vergangenheit ab
27. Denn erhaben ist der Schöpfer, und der untere wird sehen - 1
28. Ich werde nicht sterben, sondern leben
29. Wenn dem Menschen Gedanken kommen
30. Das Wichtigste ist, nur geben zu wollen
31. Alles, was dem Geist der Geschöpfe gefällt
32. Das Schicksal ist eine Erweckung von Oben
33. Die Lose von Jom Kippur und bei Haman
34. Der Vorteil des Landes
35. Die Lebenskraft der Kedusha
36. Was sind die drei Körper im Menschen?
37. Ein Artikel für Purim
38. Die Furcht vor dem Schöpfer ist sein Schatz
39. Und sie flickten Feigenlaub
40. In welchem Maß soll man seinem Lehrer vertrauen?
41. Was sind Kleinheit und Größe im Glauben?
42. Was bedeutet das Akronym Elul in der Arbeit?
43. Wahrheit und Glauben
44. Verstand und Herz – Mocha und Liba
45. Zwei Unterscheidungen in der Tora und in der Arbeit
46. Die Herrschaft Israels über die Klipot
47. An dem Ort, wo du Seine Größe findest
48. Das Hauptfundament
49. Am Wichtigsten sind Verstand und Herz
50. Zwei Zustände
51. Wenn dich dieser Bösewicht getroffen hat
52. Eine Übertretung löscht eine Mizwa nicht aus
53. Die Sache der Begrenzung
54. Das Ziel der spirituellen Arbeit - 1
55. Woher [kommt] Haman aus der Tora?
56. Tora heißt „Hinweis“
57. Nach Seinem Willen wird er Ihm ein Brandopfer darbringen
58. Die Freude ist der „Spiegel“ guter Taten
59. Der Stab und die Schlange
60. Das Gebot, das durch eine Übertretung kommt
61. Und rings um Ihn stürmt es gewaltig
62. Steigt ab und spornt an; steigt auf und klagt an
63. Mir wurde geliehen und ich zahle zurück
64. Von lo liShma kommt man zu liShma
65. Über das Offenbarte und das Verborgene
66. Die Gabe der Tora - 1
67. Weiche vom Bösen!
68. Die Verbindung des Menschen zu den Sefirot
69. Zuerst wird die Korrektur der Welt sein
70. Mit starker Hand und mit überströmendem Grimm
71. Im Verborgenen weint meine Seele - 2
72. Vertrauen ist die Kleidung für das Licht
73. Nach dem Zimzum
74. Welt, Jahr und Seele
75. Es gibt eine Unterscheidung von der „nächsten Welt“ und eine Unterscheidung von „dieser Welt“
76. Jede deiner Opfergaben sollst du mit Salz darbringen
77. Die Seele des Menschen wird ihn lehren
78. Die Tora, der Schöpfer und Israel sind eins
79. Azilut und BYA
80. Rücken an Rücken (Achor be Achor)
81. Die Erhebung von MaN
82. Das Gebet, das man immer beten muss
83. Das rechte Waw und das linke Waw
84. Was bedeutet „Er vertrieb den Menschen aus dem Garten Eden, damit er nicht vom Baum des Lebens nehmen würde“?
85. Was ist „die Frucht des prächtigen Baumes“ in der spirituellen Arbeit?
86. Und sie bauten armselige Städte
87. Shabbat Shekalim
88. Die ganze Arbeit ist nur dort, wo es zwei Wege gibt - 1
89. Um die Worte des heiligen Sohar zu verstehen
90. Im Sohar, BeReshit
91. Das Ausgetauschte
92. Erklärung des Aspektes „Glück“
93. Flossen und Schuppen
94. Und ihr sollt eure Seelen bewahren
95. Die Entfernung der Vorhaut
96. Der Abfall des Dreschbodens und des Weinkellers in der spirituellen Arbeit
97. Abfälle des Dreschbodens und der Weinkellerei
98. Als Spiritualität wird das bezeichnet, was niemals verloren geht
99. Er sagte nicht: „Ein Bösewicht oder ein Gerechter“
100. Die schriftliche und die mündliche Tora - 1
101. Ein Kommentar zum Lied „Dem Sangmeister auf Shoshanim“
102. Und ihr sollt Euch nehmen eine Frucht vom Baum Hadar
103. Von jedem Menschen, dessen Herz willig ist
104. Und der Zerstörer saß
105. Ein Bastard und weiser Schüler gehen einem ungelehrten Hohepriester voraus
106. Was ist die Bedeutung der 12 Challot (geflochtene Brote) am Shabbat?
107. Die zwei Engel
108. Wenn du mich für einen Tag verlässt, werde Ich dich für zwei verlassen
109. Zwei Arten von Fleisch
110. Ein Feld, das vom Schöpfer gesegnet ist
111. Hauch, Stimme und Rede
112. Die drei Engel
113. Das Gebet der Achtzehn (Segenssprüche)
114. Das Gebet
115. Unbewegt, pflanzlich, lebend und sprechend
116. Warum sagte er, Mizwot bedürften keiner Absicht
117. Du hast dich abgemüht und nichts gefunden [das] glaube nicht
118. Die Knie, die sich dem Baal beugten
119. Ein Schüler, der insgeheim studierte
120. Der Hintergrund des Brauches, an Rosh HaShana keine Nüsse zu essen
121. Sie ist wie ein Handelsschiff
122. Um zu verstehen, was im Shulchan Aruch erklärt wird
123. Seine Scheidung und Seine Hand sind Eins
124. Der Shabbat von BeReshit und der Shabbat der sechs Jahrtausende
125. Der den Shabbat erfreut
126. Ein Weiser kommt in die Stadt
127. Der Unterschied zwischen dem Wesentlichen, der Essenz und dem zusätzlichen Überfluss
128. Von diesem Galgalta tropft Tau zu Seir Anpin
129. Shechina im Staub
130. Tiberias unserer Weisen, gut ist Deine Sicht
131. Wer sich zu reinigen kommt
132. Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen - 1
133. Lichter des Shabbats
134. Berauschender Wein
135. Den Reinen und den Gerechten sollst du nicht umbringen
136. Der Unterschied zwischen den ersten Briefen und den letzten Briefen
137. Zelofchad sammelte Holz am Shabbat
138. Über Furcht und Angst, die einen Menschen manchmal überkommen
139. Der Unterschied zwischen den sechs Werktagen und Shabbat
140. Wie liebe ich Deine Lehre
141. Das Pessachfest
142. Der hauptsächliche Krieg
143. Der Schöpfer ist gut zu Israel
144. Es gibt ein bestimmtes Volk
145. Was heißt es, dass Er gerade „den Weisen Weisheit gibt“?
146. Ein Kommentar zum Sohar
147. Die spirituelle Arbeit des Empfangens und Gebens
148. Die Klärung von bitter und süß, Wahrheit und Lüge
149. Warum man den Aspekt von Chochma heranziehen muss
150. Singet zum Schöpfer, denn Stolz hat Er geschaffen
151. Und Israel sah die Ägypter
152. Denn die Bestechung lässt die Augen der Weisen erblinden
153. Der Gedanke ist das Ergebnis des Wunsches
154. Es kann keinen leeren Raum in der Welt geben
155. Reinheit des Körpers
156. Dass er nicht nehme vom Baum des Lebens
157. Ich schlafe, aber mein Herz ist wach
158. Die Bedeutung des Brauchs, an Pessach nicht bei anderen zu speisen
159. Und es geschah während jener vielen Tage
160. Der Grund für das Abdecken der Mazot
161. Die Gabe der Tora - 2
162. Weshalb man nach dem Abschluss eines Buches der Tora „Chasak“ sagt
163. Was die Autoren des Sohar sagten
164. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen
165. Eine Erklärung für Elishas Bitte von Elia
166. Zwei Aspekte im Erlangen
167. Der Grund, warum er Shabbat Teshuwa heißt (nennt)
168. Die Bräuche Israels
169. Das Konzept des vollkommenen Gerechten
170. In deiner Tasche soll kein großer Stein sein
171. Sohar, Abschnitt Emor - 1
172. Verhinderungen und Verzögerungen
173. Warum man „LeChaim!“ sagt
174. Die Verhüllung
175. Wenn aber des Weges dir zu viel ist
176. Beim Trinken des Branntweins nach der Hawdala
177. Sühne
178. Drei Partner im Menschen
179. Drei Linien
180. Im Sohar, Abschnitt Emor - 2
181. Ehre
182. Moses und Salomon
183. Der Aspekt von Messias (Mashiach)
184. Der Unterschied zwischen dem Glauben und dem Verstand
185. Auf dem Ungelehrten ruht die Ehrfurcht vor dem Shabbat
186. Mache aus deinem Shabbat einen Werktag und bedürfe der Geschöpfe nicht mehr
187. Im Bemühen überwiegen
188. Die ganze Arbeit ist nur da, wo es zwei Wege gibt - 2
189. Die Handlung beeinflusst den Gedanken
190. Jede Handlung hinterlässt einen Eindruck
191. Die Zeit des Abstiegs
192. Die Lose
193. Eine Wand dient beiden
194. Die vollständigen Sieben
195. Sind sie würdig, dann werde Ich es beschleunigen
196. Ein Halt für die Äußeren
197. Das Buch, der Autor, die Geschichte
198. Freiheit
199. Jeder Mann Israels
200. Die Reinigung des Massach
201. Spiritualität und Materialität
202. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen - 2
203. Die Überheblichkeit des Menschen wird ihn erniedrigen
204. Das Ziel der spirituellen Arbeit - 2
205. Die Weisheit klagt laut draußen
206. Glaube und Genuss
207. Das Empfangen, um zu geben
208. Die Anstrengung
209. Drei Bedingungen beim Gebet
210. Der schöne Makel an dir
211. Der vor dem König steht
212. Umarmung der Rechten und Umarmung der Linken
213. Die Enthüllung des Mangels
214. In den Toren ist bekannt
215. Der Glaube
216. Rechts und Links
217. Wenn ich nicht für mich bin, wer ist dann für mich?
218. Die Tora und der Schöpfer sind eins
219. Die Hingabe
220. Die Leiden
221. Gesamtherrschaft
222. Der Teil, den man an die Sitra Achra abtritt, um sie von der Heiligkeit zu trennen
223. Kleidung, Sack, Lüge, Mandel
224. Jessod de Nukwa und Jessod de Dchura
225. Sich selbst erheben
226. Schriftliche und mündliche Tora - 2
227. Die Belohnung für eine Mizwa ist eine Mizwa
228. Fisch kommt vor Fleisch
229. Hamantaschen
230. Erhaben ist der Schöpfer, und der Erniedrigte wird es sehen - 2
231. Die Reinheit der Kelim de Kabbala
232. Die Vervollständigung der Anstrengung
233. Vergebung, Verzeihung und Sühne
234. Derjenige, der von den Worten der Tora ablässt und sich in Gespräche verwickelt
235. Erneut in das Buch schauen
236. Meine Feinde verhöhnen mich den ganzen Tag
237. Denn Mich schauet kein Mensch und bleibt leben
238. Glücklich ist der Mann, der Dich nicht vergisst, und der Sohn des Menschen, der sich in Dir müht
239. Der Unterschied zwischen Mochin von Shawuot und jenen von Shabbat Mincha
240. Fordere Deine Bittsteller, wenn sie Dein Angesicht fordern
241. Rufet Ihn an, während Er nahe ist
242. Was bedeutet „die Armen an einem Feiertag zu erfreuen“ in der spirituellen Arbeit?
243. Examining the Shade on the Night of Hosha’ana Rabbah
244. All the Worlds
245. Der Unterschied zwischen dem Wesentlichen, der Essenz und dem zusätzlichen Überfluss
246. Bedeutung von “Masal” (deutsch: Glück) gemäß Kabbala
247. Der Gedanke ist Nahrung für die Seele
248. Let His Friend Begin
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Baal HaSulam/Shamati
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Die Lebenskraft der Kedusha
 

35. Die Lebenskraft der Kedusha

Ich hörte im Jahr 1945 in Jerusalem

Die Schrift sagt: „Das ist das Meer, groß und geräumig nach jeder Seite; dort ein Gewimmel, unzählig, von kleinen und großen Tieren“.

Das sollte man deuten:

  1. Das Meer – gemeint ist das Meer von Sitra Achra.

  2. Groß und geräumig – das heißt, sie [Sitra Achra] offenbart sich allen und ruft: „Gib! Gib!“, was große Gefäße des Empfangens bedeutet.

  3. Dort ist ein Gewimmel – das heißt, es gibt dort Höhere Lichter, auf denen der Mensch läuft und die er mit seinen Füßen betritt.

  4. Und unzählige dort vorhandene Tiere, kleine und große – gemeint ist die beim Menschen vorhandene kleine oder große Lebenskraft – alles befindet sich in diesem Meer.

Und das, weil es eine Regel gibt: Alles, was man vom Himmel gibt, wird nicht zurückgenommen, sondern es verbleibt unten. Wenn der Mensch etwas von Oben angezogen hat und er es danach befleckt, so bleibt es unten – aber nicht beim Menschen, sondern es fällt in das Meer von Sitra Achra.

Wenn der Mensch also ein Leuchten angezogen hat und nicht in der Lage ist, es ständig zu halten, weil seine Kelim (Gefäße) noch nicht rein sind, um für das Licht geeignet zu sein, also dass der Mensch es in Gefäßen des Gebens empfängt wie das Licht, welches vom Gebenden kommt, so muss deshalb dieses Leuchten von ihm verschwinden.

In diesem Moment gerät dieses Leuchten in die Hände der Sitra Achra. Und so wiederholt sich dieses mehrere Male, das heißt, der Mensch zieht heran, und dann weicht es wieder von ihm.

Daher nehmen die Leuchten im Meer von Sitra Achra zu, bis das Fass voll wird. Also, nachdem der Mensch das ganze Maß der Bemühungen enthüllt, welches er zu enthüllen in der Lage ist, dann gibt ihm Sitra Achra alles zurück, was sie in ihren Besitz gebracht hat, im Sinne des Gesagten: „Die Güter, die er verschlungen hat, wird er wieder ausspeien.“ Dementsprechend folgt, dass alles, was Sitra Achra in ihren Besitz brachte, nur ein Pfand in der Zeit war, in der sie Macht über den Menschen hat.

Und ihre Macht dient dazu, damit der Mensch die Möglichkeit hat, seine Gefäße des Empfangens zu untersuchen und sie in die Kedusha (Heiligkeit) hineinzuführen. Denn wenn sie den Menschen nicht beherrschen würde, gäbe der Mensch sich mit Wenigem zufrieden, und dann würden alle Gefäße des Empfangens des Menschen in Trennung (vom Schöpfer) verbleiben. Und der Mensch würde niemals die Gefäße versammeln können, die zur Wurzel seiner Seele gehören, er wäre nicht in der Lage, sie in die Heiligkeit zu führen und das Licht auszubreiten, welches zu ihm gehört.

Daher besteht die Korrektur darin, dass, jedes Mal, wenn er etwas heranzieht und anschließend einen Abstieg erlebt, er dann wieder von neuem anfangen muss, was neue Unterscheidungen bedeutet. Und was er in der Vergangenheit hatte, ist in die Sitra Achra gefallen, und sie hält es unter ihrer Herrschaft in Form eines Pfandes zurück, das heißt, danach bekommt der Mensch von ihr alles, was sie in all dieser Zeit von ihm bekam, zurück.

Doch man sollte auch wissen, würde es in der Kraft des Menschen liegen, irgendein Leuchten festzuhalten, und sei es auch ein kleines, es jedoch stetig wäre – dann würde der Mensch bereits als ganz gelten, also könnte er mit diesem Leuchten vorwärtsschreiten. Dann muss es dem Menschen leidtun, wenn ein Leuchten verloren geht.

Und das gleicht einem Menschen, der einen Samen in die Erde legte, damit ein großer Baum daraus wird, den Samen jedoch sofort wieder aus der Erde nahm. Wenn dem so ist, was ist dann der Nutzen der Arbeit, davon, dass er den Samen in die Erde steckte?

Überdies können wir sagen, dass er den Samen nicht nur aus der Erde nahm und ihn zum Verderben brachte, sondern man könnte sagen, dass er einen Baum mit gereiften Früchten aus der Erde zog und sie zum Verderben brachte.

Hier ist das Gleiche: Wenn er dieses kleine Leuchten nicht verloren hätte, hätte daraus ein großes Licht wachsen können. Folglich verlor er nicht unbedingt die Macht eines kleinen Leuchtens, sondern es ist so, als hätte er wirklich ein großes Licht verloren.

Und man soll wissen, dass die Regel so ist: Der Mensch kann nicht ohne Lebenskraft und Genuss leben, weil es aus der Wurzel der Schöpfung stammt, welche Sein Wunsch ist, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun. Daher kann jegliches Geschöpf nicht ohne Lebenskraft und Genuss existieren. Und daher ist jedes Geschöpf verpflichtet, sich aufzumachen und nach dem Ort zu suchen, von dem es Freude und Genuss beziehen kann.

Doch der Empfang des Genusses geschieht zu drei Zeiten: in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Der hauptsächliche Empfang des Genusses findet jedoch in der Gegenwart statt. Und obwohl wir sehen, dass der Mensch auch an der Vergangenheit und der Zukunft Freude hat, so ist es gerade aus dem Grunde, dass die Vergangenheit und Zukunft in der Gegenwart leuchten.

Wenn daher der Mensch keine Empfindung von Genuss in der Gegenwart findet, dann bezieht der Mensch Lebenskraft aus der Vergangenheit, und er kann anderen von vergangenen Zeiten erzählen, wie gut es ihm damals ging. Und daraus kann er Lebenskraft in der Gegenwart schöpfen. Oder er stellt sich vor, dass er hofft, dass es ihm in Zukunft gut gehen wird. Doch die Bewertung der Empfindung des Genusses in der Vergangenheit und der Zukunft hängt davon ab, wie sehr sie ihm in der Gegenwart leuchten. Und man sollte wissen, dass das sowohl den materiellen als auch spirituellen Genüssen eigen ist.

Und wie wir sehen, wenn der Mensch arbeitet, selbst auf materieller Ebene, ist die Reihenfolge so, dass er während der Arbeit Leid verspürt, weil er sich anstrengt. Der Grund, weshalb er aber in der Arbeit weitermacht, ist nur wegen der Kraft, die ihm von der Zukunft leuchtet, dass er eine Belohnung für seine Arbeit erhalten wird. Dies leuchtet einer Person in der Gegenwart, und deshalb ist er in der Lage, die Arbeit fortzusetzen.

Wenn er dagegen nicht in der Lage ist, sich die Belohnung vorzustellen, die er in Zukunft erhalten wird, so sollte der Mensch den Genuss am Zukünftigen nicht aus der Belohnung beziehen, die er in der Zukunft für seine Arbeit erhalten wird. Mit anderen Worten: Er wird nicht die Belohnung genießen, sondern er wird nicht an der Anstrengung leiden: Daher genießt er jetzt in der Gegenwart, was er in der Zukunft haben wird.

Die Zukunft leuchtet ihm in der Gegenwart dadurch, dass die Arbeit bald zu Ende sein wird, also die Zeit, in der er arbeiten muss, und er Ruhe bekommen wird. Es leuchtet ihm also in jedem Fall der Genuss der Ruhe, die er am Ende erhalten wird, was bedeutet, dass sein Gewinn sein wird, dass er keine Leiden haben wird, die er jetzt an der Arbeit empfindet, und das gibt ihm Kraft, um jetzt arbeiten zu können.

Und wenn der Mensch nicht in der Lage ist, sich vorzustellen, dass er bald der Leiden entledigt wird, die er jetzt erduldet, dann wird der Mensch verzweifelt und traurig werden, und dieser Zustand kann ihn dazu bringen, sich das Leben zu nehmen.

Daher sagten unsere Weisen: „Derjenige, der sich das Leben nimmt, hat keinen Anteil an der zukünftigen Welt, denn er nimmt nicht die Vorsehung an, mit welcher der Schöpfer die Welt in der Form von ‚gut, der Gutes tut‘ führt.“ Stattdessen sollte man glauben, dass diese Zustände zu ihm kommen, weil man Oben will, dass ihm dies eine Korrektur bringen möge. Das heißt, damit er Reshimot (Aufzeichnungen, Erinnerungen) von diesen Zuständen erhalte, um den Weg der Welt mit größerer Bedeutung und größerer Kraft verstehen zu können.

Und diese Zustände werden als Aspekt von Achoraim (Rückseite) bezeichnet. Und zu der Zeit, wenn er diese Zustände überwindet, wird er des Zustandes von Panim (Vorderseite, Gesicht) gewürdigt werden, das heißt, das Licht scheint ins Innere dieser Achoraim.

Gemäß der Regel, dass der Mensch nicht leben kann, wenn er keinen Ort hat, wo er Freude und Genuss erhalten kann, folgt, dass zu der Zeit, wenn der Mensch nicht in der Lage ist, aus der Gegenwart zu empfangen, er verpflichtet ist, in jedem Fall Lebenskraft zu beziehen, sei es von der Vergangenheit oder von der Zukunft. Das heißt, der Körper sucht sich die Lebenskraft mit allen Mitteln, die ihm zu seiner Verfügung stehen.

Dann, wenn der Mensch nicht damit einverstanden ist, Lebenskraft aus materiellen Dingen zu erhalten, hat der Körper keinen anderen Ausweg, als einzuwilligen, Lebenskraft von spirituellen Dingen zu bekommen, weil er keine andere Wahl hat.

Deswegen muss er einverstanden sein, Freude und Genuss aus Gefäßen des Gebens zu schöpfen, weil es unmöglich ist, ohne Lebenskraft zu leben. Dementsprechend folgt, dass, solange der Mensch daran gewöhnt ist, Tora und Mizwot im Sinne von lo liShma (nicht für Ihren Namen) auszuführen, also eine Gegenleistung für seine Arbeit zu bekommen, er tatsächlich die Möglichkeit hat, sich vorzustellen, dass er später irgendeine Gegenleistung erhalten wird, und schon kann er aufgrund dieser Berechnung arbeiten, dass er später Freude und Genuss bekommen wird.

Andererseits, wenn der Mensch nicht dafür arbeitet, um eine Belohnung zu erhalten, sondern ohne jegliche Gegenleistung arbeiten möchte – wie kann er sich vorstellen, später etwas zu haben, wovon er Lebenskraft erhalten wird? Er kann sich nämlich kein Bild machen, weil er nichts hat, worauf er zurückgreifen kann.

Daher gibt es in lo liShma keine zwingende Notwendigkeit, aus welcher man ihm von Oben Lebenskraft geben müsste, denn er hat Lebenskraft in der Vorstellung von der Zukunft, und von Oben gibt man keinen Luxus, sondern nur das Notwendige. Wenn daher der Mensch nur dem Schöpfer zuliebe arbeiten möchte, und er keineswegs Lebenskraft für andere Dinge erhalten möchte, dann gibt es keinen anderen Rat, als dass man von Oben verpflichtet ist, ihm Lebenskraft zu geben. Dies ist so, weil er nur die notwendige Lebenskraft erbittet, um sein Leben fortzusetzen. Und dann erhält er Lebenskraft aus der Struktur der heiligen Shechina (göttliche Gegenwart).

Es ist, wie unsere Weisen sagten: „Jeder, der mit der Gesellschaft bekümmert ist, wird belohnt und sieht den Trost der Gesellschaft.“ Denn als Gesellschaft wird die heilige Shechina bezeichnet, da Gesellschaft Versammlung bedeutet, also die Versammlung Israels, da Malchut die Gesamtheit aller Seelen ist.

Und da der Mensch keinerlei Belohnung für den eigenen Nutzen will, sondern zugunsten des Schöpfers arbeiten möchte, was heißt, die Shechina aus dem Staub zu erheben, damit sie nicht erniedrigt wird - was bedeutet, dass, wenn man nicht zugunsten des Schöpfers arbeiten möchte, sondern dass aus allem, was der Mensch sieht, sein eigener Nutzen erwachsen wird - dann gibt es Motivation für die Arbeit. Und was den Nutzen des Schöpfers angeht und der Mensch nicht sieht, dass er irgendeine Gegenleistung erhalten wird, dann lehnt sich der Körper gegen diese Arbeit auf, weil er den Geschmack von Staub an dieser Arbeit verspürt.

So ein Mensch will tatsächlich zugunsten des Schöpfers arbeiten, nur lehnt sich der Körper dagegen auf. Und er fleht den Schöpfer an, Er möge ihm Kraft geben, um dennoch arbeiten zu können, um die Shechina (göttliche Gegenwart) aus dem Staub zu erheben. Und daher wird er des Angesichtes des Schöpfers (Panim) gewürdigt, Der Sich ihm enthüllt, und die Verhüllung weicht von ihm.