Conversations of a Kabbalist with his students during the day

Conversations of a Kabbalist with his students during the day

Episode 265|23. Jan. 2026

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Die Antwort befindet sich in der Frage

Gespräch mit Rav Dr. Michael Laitman, 23.01.26 – nach Bearbeitung

Dudi: Er schreibt hier: „Glaubt mir, noch während ihr mir schreibt, werdet ihr eure Antwort sogleich erlangen."

Ja.

Dudi: „Noch während ihr mir schreibt, empfangt ihr bereits die Antwort" – was ist dieses Prinzip?

Wenn ihr euch in einer Frage befindet, und die Frage auf euren Rav gerichtet ist, dann ist die Antwort bereits vorhanden.

Dudi: Wo ist die Antwort?

In der Frage.

Dudi: Ich möchte das Prinzip verstehen. Wenn ich wirklich eine Frage an den Schöpfer habe, eine Frage über den Weg, eine Frage, auf die ich keine Antwort habe – dann werde ich allein dadurch, dass ich sie in mir kläre, schon eine Antwort erhalten.

Ja.

Dudi: Und die Antwort wird auch aus meinem Inneren kommen, in mir?

Ja.

Dudi: Oder muss ich eine Antwort vom Rav hören, eine Antwort aus dem Buch, vom Freund?

Auch und auch und auch.

Wlad: Er schreibt hier: „‚Ich gehöre meinem Geliebten und auf mir ist sein Verlangen. Alle Tage, die ich in dieser Welt verbunden war, in einer Verbindung war ich mit dem Heiligen, gepriesen sei Er, verbunden, und darum – nun und auf mir ist sein Verlangen.'" Wie tut man das?

Es hängt alles davon ab, wie der Mensch sein Verhältnis zum Schöpfer einrichtet.

Wlad: Wie richtet man das Leben so ein, dass das Verhältnis zum Leben das Verhältnis zum Schöpfer ist? Wie richtet man es so ein, dass man sich in keinem Augenblick des Lebens von Ihm trennt?

Ja.

Wlad: Wie tut man das?

Das ist schon dein Problem.

Wlad: Aber die ganze Zeit gibt es Störungen, die ganze Zeit gibt es Trennungen, die ganze Natur ist dagegen, dass du mit dem Schöpfer verbunden bist.

Ja.

Wlad: Wie tut man es so, wie er sagt? Er sagt: „Alle Tage, die ich in dieser Welt verbunden war, in einer Verbindung war ich mit dem Heiligen, gepriesen sei Er" – mit dem Schöpfer – „verbunden, und darum – nun und auf mir ist sein Verlangen." Wie lebt man so, dass ich zu Ihm und Er zu mir, und so das ganze Leben?

Ja. Es hängt davon ab, was du empfindest, wohin dein Herz gezogen wird.

Schimon: Baal HaSulam schreibt: „An euch ist meine große Sehnsucht." Was ist diese Sehnsucht?

Sehnsucht ist Verlangen.

Schimon: Verlangen.

Dass ein Mensch sehr danach strebt, die Wurzel seiner Seele zu erlangen, und zu dieser Wurzel wird er hingezogen.

Dudi: Wie verstärkt ein Mensch das Verlangen, die Sehnsucht nach dem Schöpfer?

Durch den Gedanken.

Dudi: Gibt es so etwas wie einen Siwug eines Zehners mit dem Schöpfer? Baal HaSulam beschreibt hier im Brief 19 einen schönen Prozess, dass man zum Siwug mit dem Höheren gelangt. Ist das eine Arbeit des Zehners – der ganze Zehner als Freunde vollzieht einen Siwug mit dem Höheren – kann man das so sagen?

Ja.

Dudi: Oder gelangt jeder Freund innerhalb des Zehners zu einem solchen Zustand?

Ja.

Dudi: Ob als Zehner oder als Einzelner im Zehner?

Sowohl als auch.

Wlad: Das ist auch sehr interessant. Er sagte: „So wie ihr von mir mehrmals gehört habt, dass der Schöpfer, gesegnet sei Er, keine Neuerungen zur Zeit des Endes der Korrektur schafft, wie die Narren meinen, sondern ‚ihr werdet Altes, lang Gelagertes essen', das heißt, bis er sagt: ‚Ich will es.'" Was bedeutet das?

Bis der Mensch sagt, dass das sein wahrer Wille ist.

Wlad: Welcher wahre Wille?

Mit dem Schöpfer zu sprechen.

Wlad: Bis der Mensch entscheidet: „Das ist mein Wille", dann öffnet der Schöpfer. Dudi: Was können wir noch hinzufügen, um uns zu verbinden?

Nur Anstrengung in jedem Augenblick.

Dudi: Und in den toten Momenten, wie fügt man dort hinzu? In den Momenten, in denen wir in der Lektion sind, bei der Mahlzeit, bei der Versammlung, ist es leichter, weil man spricht, liest. Aber in den Momenten, in denen der Mensch allein mit sich ist und diese Welt ihn schon verschlingt – wie fügt er von diesem Ort aus noch Anstrengung zum Höheren hinzu?

Durch die Anstrengung nähert er sich dem Schöpfer.

Dudi: In jedem Zustand kann der Mensch Anstrengung hinzufügen?

Ja.

Schimon: Der Schöpfer gibt uns jeden Tag, uns mehr miteinander zu verbinden.

Ja.

Schimon: Er gibt uns Arbeit.

Ja.

(Ende des Gesprächs)