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Ohne Freunde habe ich kein Beispiel für den Schöpfer
Gesprächstranskript 25.04.2026
Rav: Der Schöpfer ist höher, als der Mensch sich die Größe des Schöpfers in seinem Verstand ausmalen kann. Und zu sagen, dass wir über dem Verstand glauben müssen, dass Er die Welt mit der Führung von „gut und Gutes tuend" führt. Dass, wenn der Mensch glaubt, dass der Schöpfer einzig und allein zum Wohle des Menschen will, das den Menschen dazu bringt, dass er den Schöpfer liebt. Bis er die Stufe „Und du sollst den Schöpfer, deinen Schöpfer, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele" verdient. Und das muss der Mensch von den Freunden empfangen.
… plötzlich, wie er endet: „Und du sollst den Schöpfer, deinen Schöpfer, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit all deiner Kraft" – und das muss der Mensch von den Freunden empfangen. Bis er die Stufe „Und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" verdient, und verdient „Und du sollst den Schöpfer, deinen Schöpfer, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele" – und das muss der Mensch von den Freunden empfangen.
Wer hat das ausgewählt?
01:30
Dudi: Ich.
Rav: Ah, du, schön. Nun, dann erkläre du uns, warum du denkst, dass uns das fehlt?
Adam: Euch fehlt nichts, mir fehlt es. Lass uns nochmal lesen, dass uns der Schöpfer Verstand gibt. „Der Schöpfer ist höher, als der Mensch sich die Größe des Schöpfers in seinem Verstand ausmalen kann. Und zu sagen, dass wir über dem Verstand glauben müssen, dass Er die Welt mit der Führung von ‚gut und Gutes tuend' führt. Dass, wenn der Mensch glaubt, dass der Schöpfer einzig und allein zum Wohle des Menschen will, das den Menschen dazu bringt, dass er den Schöpfer liebt. Bis er die Stufe ‚Und du sollst den Schöpfer, deinen Schöpfer, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele' verdient. Und das muss der Mensch von den Freunden empfangen." Ich schlage vor, eine Workshop-Frage zu machen: Was muss ich von den Freunden empfangen? Von euch, was muss ich von euch empfangen, von den Freunden?
Rav: Aber sicher, aber sicher – soweit die Freunde mich lieben, weiter, dass das Gefühl der Liebe der Freunde zu mir gleichkommt der Liebe der Freunde, meiner Liebe zu euch.
Dudi: Brauche ich, dass die Freunde mich lieben, oder muss ich die Freunde lieben?
Rav: Ja.
Dudi: Was? Ich erwarte die Liebe der Freunde zu mir?
Rav: Du erwartest die Liebe der Freunde zu dir, das Gefühl der Liebe der Freunde zu dir zu spüren, weil dir das die Möglichkeit gibt, mit demselben Gefühl zu ihnen zurückzukehren.
Michael: Mir ist gerade dieser göttliche Trick, die Größe des Schöpfers und der Freunde zu erheben, klar. Mir ist 100% klar, dass wenn vor mir ein wichtiger Mensch ist, jede Sache, die ich ihm gegenüber mache, ich davon Genuss haben werde, und die Idee ist erstaunlich. Der Prozess ist nicht so klar. Wie groß kann der Schöpfer sein? Oder sagen wir, beim Schöpfer mag das so sein, aber wie groß kann ein Mensch, ein Freund, sein, dass jede Sache, die ich ihm gegenüber mache, mir unendlichen Genuss bringt?
Dudi: Wie vergrößert man so den Freund auf so eine Ebene wie der Rav, wie der Schöpfer, dass es egal ist, ich bin jetzt bereit, mich für ihn zu opfern, meine Seele hinzugeben, alles, was ich habe, für den Freund wirklich aufzugeben? Wie kommt man zu so einem Zustand? Worin ist er wichtiger als ich? Was? Es gibt nichts, was wichtiger ist als ich, ich bin der Wichtigste. Was hat er, was ich nicht habe?
Rav: In ihm ist Freundesliebe.
05:19
Dudi: Nu, ist das ein groß genuger Grund, mich für ihn zu verkaufen?
Rav: Ich würde es anders sagen, dass ich mich verkaufen würde, um wie er zu sein, um mich zu den Freunden zu verhalten wie er.
Dudi: Woher diese Kraft?
Rav: Woher diese Kraft? Diese Kraft kommt aus dir selbst.
Dudi: Und wer hat festgelegt, dass im Freund mehr ist als in mir?
Rav: Du legst es fest.
Vlad: Wie kann man sich damit verbinden, dass Rabash schreibt, hinter jedem Freund steht der Schöpfer und zwingt ihn, das zu tun, was er tut? Wenn wir das wirklich einmal spüren könnten, dass der Schöpfer hinter jedem Freund steht und durch ihn wirklich alles macht, was er macht?
Rav: Ich denke, das kann man.
Vlad: Man kann es spüren? Wovon hängt das ab? Von der Beharrlichkeit, vom Verlangen, das zu sehen?
Rav: Das liegt am Menschen. Das liegt am Menschen, der vom Schöpfer fordert, dass er so eine Neigung hat.
Vlad: Den Schöpfer hinter jedem Freund zu sehen,
Rav: Dass der Schöpfer ihm das Verlangen gibt, dass er die Freunde so sieht.
Vlad: Dass durch sie hindurch, hinter ihnen, sich der Schöpfer befindet. Zu sehen, dass hinter den Freunden der Schöpfer ist.
Rav: Ja.
Vlad: Vom Schöpfer das Verlangen zu fordern.
Rav: Ja.
07:33
Dudi: Das hängt vom Menschen ab. Sie führen das jedes Mal auf den Menschen zurück, auf den, der erlangt, auf mich. Als hätte jeder irgendwelche inneren seelischen Kräfte, um diese Arbeit zu machen und vom Schöpfer zu fordern, vom Schöpfer zu erbitten. Sie führen das auf den Menschen selbst zurück, ja?
Rav: Ja.
Dudi: Dann hört es sich sozusagen an, dass die Arbeit in der Weisheit der Kabbala sehr individualistisch ist.
Rav: Sicher.
Dudi: Sozusagen ich, „ich" – alles ist auf meinen Schultern, ich muss die Dinge erlangen, ich muss alles machen, und die Zehnergruppe, das ist eine Gruppe von Menschen, die ich zu meinen Gunsten nutze, um den Schöpfer zu erlangen und zu enthüllen.
Rav: Ja.
Michael: So steht es geschrieben: „Die ganze Welt, um mir zu dienen", Rabash schreibt, ja. Die ganze Welt, um mir zu dienen.
Rav: Auch.
Dudi: Was ist dann eine Zehnergruppe, die den Schöpfer erlangt, eine Zehnergruppe, die enthüllt? Als ob es etwas gäbe, worin ich von ihnen abhänge?
Rav: Du hängst von ihnen ab, soweit du in der Verbindung mit ihnen dein Verhältnis zu ihnen erhebst.
Dudi: Aber ich nutze sie einfach, die Freunde, um den Schöpfer zu erlangen.
Rav: Sicher.
Dudi: Es liegt mir nicht wirklich daran, sie zu lieben, sie zu wollen.
Rav: Wirklich oder nicht wirklich – das können wir jetzt nicht erörtern. Aber du brauchst die Freunde, um dein Verhältnis zu ihnen zu erheben.
Dudi: Und nachdem ich das erlangt habe, brauche ich die Freunde noch? Oder endet eine Periode und ich gehe weiter?
Rav: Du hast noch nicht erlangt. Also was du…
09:34
Dudi: Aber ist das etwas, das Sie bis zum Gmar Tikun begleitet, die Freunde?
Rav: Nicht bis zum Gmar Tikun, ich weiß nicht, ich antworte bis bis zu meinem Zustand jetzt.
Dudi: Gibt es eine Stufe, auf der der Mensch keine Freunde mehr braucht?
Rav: Kann ich dir nicht sagen.
Dudi: Sagen wir, Sie – wofür brauchen Sie die Freunde, dass Sie nicht alleine zurechtkommen?
Rav: Nur um zu einem Zustand zu kommen, dass ich in meinem Namen sagen kann: Ich will, ich denke, dass es so sein muss.
Michael: Können Sie ohne uns? Können Sie ohne die Zehnergruppe voranschreiten?
Rav: „Ohne euch?" Ich denke, ein Mensch ist nicht in der Lage.
Dudi: Warum?
Michael: Worin helfen wir Ihnen?
Rav: Ihr helft mir damit, dass ihr mir ein Beispiel gebt, dass jeder seinen Freund spürt.
Michael: Noch einmal, worin sind wir ein Beispiel für Sie?
Rav: Jeder gibt ein Beispiel, wie er sich zum Freund verhält.
Michael: Nu, und wie hilft Ihnen das?
Rav: Dass ich mich dann prüfe, ob ich auch so bin.
Michael: Und wir wirklich, sehen Sie in uns ein Beispiel, wie wir uns einer zum anderen verhalten? Ist das wirklich ein Beispiel?
Rav: Ein Beispiel für einen Zustand, aus dem ich sehen kann, wie ich bin.
Dudi: Und ohne das haben Sie kein Beispiel?
Rav: Nein. Wenn nicht ihr.
Dudi: Ja.
Rav: Dass ich von euch allen, einer nach dem anderen, ein Beispiel empfange – sonst habe ich niemanden, von dem ich ein Beispiel nehmen kann.
Michael: Moment, Sie nehmen dieses Beispiel, um sich danach zum Schöpfer zu verhalten, richtig? Sonst wofür?
Rav: Nein, nein, nein – ich nehme ein Beispiel, sagen wir, von jedem, und damit ordne ich mich im Verhältnis zu jenem Freund. Das ist es.
Michael: Wie hängt das mit dem Schöpfer zusammen?
Rav: Wie hängt das mit dem Schöpfer zusammen?
Michael: Wie ist das, das Verhältnis, dass Sie ein Beispiel von uns nehmen, wie hängt das mit Ihrem Verhältnis zum Schöpfer zusammen?
Rav: Weil ich in meinem Verhältnis zum Schöpfer daraus ein Beispiel machen will.
Schimon: Welche Beispiele empfangen Sie von uns?
Rav: Ich befinde mich, sagen wir, vor Freunden, egal welcher Freund, und daraus nehme ich ein Beispiel, wie ich mich zu jedem verhalten muss.
Michael: Nein, aber wie hängt das mit dem Schöpfer zusammen?
Rav: Wie hängt das mit dem Schöpfer zusammen – dass ich mich in dem Maß auch bemühe, mich zu Ihm zu verhalten.
Michael: Das heißt, es kommt heraus, dass ohne ein Beispiel, dass ich die Freunde sehe, wie sie sich einer zum anderen verhalten, ich nicht weiß, wie ich mich zum Schöpfer verhalten soll? So funktioniert das?
Rav: Sicher.
Dudi: Sind das also was, äußere Beispiele, die Sie sehen? Sie sprechen über das, was Sie mit dem Auge sehen, das, was Sie um sich sehen?
Rav: Ja.
Dudi: Okay. Und alle Beispiele sind positive Beispiele, dass man sich so zum Schöpfer verhalten muss?
Rav: Vielleicht nicht alle, aber ja.
Dudi: Es gibt Sachen, die ich sehe, von denen ich kein solches Beispiel empfangen will. Geben wir ein Beispiel? Entschuldigung, dass ich so kritisch über uns bin.
Rav: Ihr gebt mir ein Beispiel.
Dudi: Worin? Wir sozusagen nach außen – ich schaue von der Seite, wenn jemand hier mit uns sitzen würde. Wir sind eine nette Truppe, höflich, sorgen einer um den anderen, kümmern uns… sozusagen, was ist hier? Welches Beispiel kann man nehmen, um sich spirituell zu entwickeln? Gerade hat er Zahnstocher gefragt, der hat ihm welche rübergegeben. Also sozusagen, was kann ich empfangen, welches Beispiel? Was sehe ich hier? Was sehen Sie hier?
Rav: Ich sehe, dass alle bis zu einer bestimmten Grenze gut zueinander sein wollen.
Dudi: Und ist das ein Beispiel, das Ihnen reicht, um damit dem Schöpfer gegenüber zu arbeiten?
Rav: Ja, ja.
Michael: Dann kommt heraus, dass das ganze spirituelle Voranschreiten des Menschen schließlich von seinem Verhältnis abhängt, davon, wie er das entschlüsselt, wie er diese Beispiele empfängt.
Rav: Ja.
Michael: Aber gibt es etwas, dass der Mensch in der Zehnergruppe ist und das etwas ist, das nicht von ihm abhängt, oder hängt alles vom Menschen ab? Oder gibt es etwas, dass wenn sie es nicht machen, das mich am Voranschreiten hindert, egal wie groß ich dort in meinem Verhältnis bin?
Rav: Die zweite Hälfte des Satzes.
15:49
Michael: Das heißt, es gibt etwas in der Zehnergruppe, das nicht nur von meinem Verhältnis abhängt? Dass wenn die Freunde es nicht machen, auch ich nicht voranschreiten werde? Gibt es so etwas?
Rav: Wenn du in deinen Freunden ein Beispiel siehst für ein schönes Verhältnis zu dieser Gemeinschaft, dann ist das hier – das musst du sagen, das ist es, was sie dir geben.
Michael: Nein, sagen wir, wie dieser Rabbi Kisma, ja, der bei den Schülern – ben Kisma, der bei den kleinen Schülern große Dinge sah, ihm hat es gereicht, ja, so ein Beispiel.
Dudi: Rabbi Jose ben Kisma, über den er im Artikel „Die Freiheit" schreibt.
Rav: Nu.
Michael: Das heißt, ich kann in einer Zehnergruppe sitzen, in der fast niemand zu den Stunden kommt, ich weiß nicht, niemand Maaser zahlt, fast… niemand etwas verbreitet, nichts, aber ich sehe in ihnen das, dass sie hier und da ein bisschen zur Größe des Schöpfers neigen und sich trotzdem im System befinden – kann ich daraus ziehen… kann ich mit so einer Truppe zum Gmar Tikun kommen? Oder nicht? Oder gibt es etwas, dass wenn sie es nicht machen – obwohl ich alles rechtfertigen und machen kann – ich trotzdem nicht voranschreiten werde, weil sie bestimmte Dinge nicht machen? Oder hängt alles nur zu 100% von mir und meiner Wahrnehmung ab?
Rav: Nein, nicht alles hängt von dir ab.
Michael: Das heißt, ich bin trotzdem von ihnen abhängig?
Rav: Du bist von ihnen abhängig.
Dudi: Wenn ich Sie auf den Campus, in eine Campus-Klasse, in die erste Klasse setzen würde – Menschen, die gerade erwacht sind, nicht einmal erwacht, gerade hierhergekommen sind und hören wollen, was die Weisheit der Kabbala ist.
Rav: Ja.
Dudi: Können Sie von diesen Menschen etwas empfangen?
Rav: Ja.
Dudi: Was? Welches Beispiel können Sie von Menschen empfangen, die zum ersten Mal hierhergekommen sind?
Rav: Sie sind gekommen, um zu lernen, wie sie sich schöner zueinander verhalten können.
Dudi: Sie sind ihretwegen gekommen.
Rav: Sie sind ihretwegen gekommen.
Dudi: Und von hier aus, von diesem Ort, können Sie schon Beispiele von ihnen empfangen und davon anfangen voranzuschreiten?
Rav: Ja.
Michael: Nein, das ist klar. Aber deshalb frage ich, aber was hängt trotzdem nicht vom Menschen ab? Dass obwohl man rechtfertigen und innere Arbeit machen und in jedem nur gute Dinge sehen kann, man trotzdem von denselben Menschen abhängt, mit denen man zusammen ist, dass wenn sie nicht zur Korrektur gekommen sind.
Rav: Nein, nein, nein…
Dudi: Ich versuche es vielleicht umgekehrt, sagen wir. Wenn wir hier jetzt negative Beispiele geben würden, könnten Sie aus uns immer noch positive Beispiele ziehen? Oder hängen Sie wirklich von unseren Beispielen ab – ist das die Wahrnehmung der Wirklichkeit des Menschen, oder ist es wirklich in uns? Wenn wir jetzt ganz andere Beispiele zeigen würden – Trennung, Hass, Geringschätzung einer für den anderen – könnten Sie immer noch ein gutes Beispiel ziehen, hängt das von Ihnen ab? Oder hängt es wirklich von unserem Verhalten ab?
Rav: Hängt davon ab, wie du es deutest.
(Ende des Gesprächs)