Conversations of a Kabbalist with his students during the day

Conversations of a Kabbalist with his students during the day

Episode 175|23. Juli 2025

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Der Schöpfer hält "Bnei Baruch"

Gespräch mit Rav Dr. Michael Laitman 23.07.2025 – nach Bearbeitung

In Sachen Wichtigkeit der Freunde - Rabash, 1984 - Artikel 17, Teil 1

"In Sachen der Wichtigkeit der Freunde innerhalb der Gruppe und wie man sie wertschätzt, hören wir, wie jeder Einzelne seinen Freund und dessen Wichtigkeit betrachten soll. Der Hausverstand sagt uns: Wenn ein Mensch seinen Freund niedriger als sich selbst einschätzt, will er ihn lehren, sich besser zu verhalten als er es im Moment tut. Infolgedessen kann er nicht sein Freund sein; er kann ihn höchstens als Schüler ansehen, aber nicht als Freund.

Doch wenn ein Mensch den Freund auf einer höheren Stufe als der eigenen sieht und erkennt, dass er gute Eigenschaften von ihm lernen kann, kann er diesen als Lehrer akzeptieren, aber nicht als Freund.

Daraus folgt, dass ein Mensch nur, wenn er seinen Freund als gleichwertig empfindet, ihn als Freund akzeptieren und sich mit ihm verbinden kann. Denn Freundschaft herrscht, wenn beide in der gleichen Situation sind. Das verlangt der gesunde Menschenverstand. Wenn beide gleiche Ansichten haben und sich verbinden, können sie gemeinsam das von beiden ersehnte Ziel in Angriff nehmen.

Das gleicht zwei Freunden, die in ihren Ansichten übereinstimmen und gemeinsam ein Geschäft eröffnen, welches ihnen Gewinn bringen soll. In diesem Fall fühlen sich beide gleichwertig. Wenn jedoch einer glaubt, er sei kompetenter als der andere, wird er den anderen nicht als gleichwertigen Partner akzeptieren, sondern eine Partnerschaft bevorzugen, die je nach Stärke und Qualität, die der eine dem anderen voraus hat, prozentuell aufgeteilt ist. Dann ist es zum Beispiel eine Drittel- oder Viertelbeteiligung und man kann nicht von Gleichwertigkeit im Geschäft sprechen.

Wenn man sich jedoch in der Freundesliebe für die Einheit verbindet, so bedeutet das ausdrücklich, dass die Freunde gleichwertig sind. Nur das wird Einheit genannt. Wenn sie gemeinsam Geschäfte machen und der Gewinn nicht zu gleichen Teilen aufgeteilt wird, heißt das dann Einheit?

Natürlich sollte ein Geschäft der Freundesliebe beinhalten, dass alle Profite und Einnahmen, die die Freundesliebe einbringt, von beiden gleichartig kontrolliert werden. Es darf nichts verheimlicht und unterschlagen werden, sondern alles soll in Liebe, Freundschaft, Ehrlichkeit und Frieden vor sich gehen.

Im Artikel zum Abschluss des Buches Sohar steht geschrieben: „Das Maß der Größe benötigt zwei Voraussetzungen: 1) Man muss immer zuhören und die Wertschätzung der Gruppe im Ausmaß der Größe der Freunde erhalten. 2) Die Umgebung soll groß sein, wie es heißt: ‘In der Vielzahl des Volkes liegt der Ruhm des Königs’”.

Um die erste Bedingung zu erfüllen, muss sich jeder Student als der kleinste unter den Freunden empfinden. Auf diesem Wege kann er von allen die Wertschätzung der Größe erhalten. Ein Großer kann nämlich von einem Kleineren nichts annehmen oder gar von dessen Worten beeindruckt werden; nur der Kleine lässt sich von der Achtung des Größeren beeindrucken.

Und was die zweite Bedingung anbelangt, so ist jeder Student verpflichtet, jeden seiner Freunde zu erheben als wäre er der größte seiner Generation. So wird die Umgebung auf ihn einwirken wie es eine großartige Gruppe tun sollte, weil Qualität wichtiger als Quantität ist.

Daraus folgt, dass man sich in der Freundesliebe gegenseitig hilft und dass es reicht, wenn jeder den Freund als gleichwertig betrachtet. Doch da auch jeder vom Freund lernen soll, kommt das Thema Rav und Schüler ins Spiel. Daher sollte man den Freund größer als sich selbst sehen.

Aber wie kann man den Freund als grösser ansehen, wenn einem erscheint, dass die eigenen Verdienste, Talente und Eigenschaften besser sind? Dies kann man auf zweierlei Arten verstehen:

1) Man geht nach dem Prinzip Glaube über dem Verstand vor: Wenn man einen Freund gewählt hat, muss man bei dessen Wertschätzung im Glauben über dem Verstand gehen.

2) Im Verstand ist das natürlicher: Wenn man beschlossen hat, jemanden als Freund anzunehmen und an sich arbeitet, ihn zu lieben, dann ist es natürlich, nur die guten Dinge an ihm zu sehen. Und selbst wenn es schlechte Seiten am Freund gibt, kann man sie nicht sehen, so wie geschrieben steht: “Die Liebe bedeckt alle Sünden”.

Ein Mensch sieht zum Beispiel die Unarten der Kinder des Nachbarn – für die Unarten der eigenen Kinder jedoch ist er blind. Und falls jemand negativ über seine Kinder spricht, dann protestiert er und beginnt, die Vorzüge seiner Kinder hervorzuheben. Und es stellt sich die Frage, wer Recht hat. Seine Kinder sind ja artig und daher ist er beleidigt, wenn andere über sie schlecht reden.

Ich hörte das von meinem Vater, dem großen Baal HaSulam: Jeder Mensch besitzt in Wirklichkeit Vor- und Nachteile, und sowohl der Nachbar als auch der Vater sagen die Wahrheit. Jedoch hat der Nachbar nicht das gleiche Verhältnis zu den Kindern des anderen wie zu den eigenen – er fühlt nicht die gleiche väterliche Liebe zu ihnen.

Deshalb sieht er, wenn er die Kinder des Nachbarn betrachtet, nur deren Fehler, weil ihm dies mehr Genuss bereitet. Denn er kann dadurch zeigen, dass er selbst tugendhafter ist als der andere, weil seine Kinder artiger sind als die des Nachbarn. Und darum sieht er an den anderen Kindern nur die Fehler; und was er sieht, ist wahr, doch er sieht nur die Dinge, die ihm gefallen.

Auch der andere Vater sagt die Wahrheit, jedoch schaut er nur auf die guten Seiten seiner Kinder, und die schlechten sieht er nicht, denn diese würden ihm keine Freude bereiten. Deshalb sagt er die Wahrheit darüber, was er bei seinen Kindern sieht. Und da er nur in Betracht zieht, was ihm Freude bereitet, sieht er nur deren Vorzüge.

Daraus folgt: Wenn man Liebe zum Freund empfindet, so besagt das Prinzip der Liebe, dass man gerade die Vorzüge und nicht die Fehler des Freundes sehen will. Und daraus folgt wiederum: Wenn man bei seinem Freund einen Mangel sieht, so liegt dieser nicht beim Freund, sondern bei einem selbst. Denn man hat keine Liebe zum Freund und sieht deshalb nur die Fehler an ihm.

Darum soll man nicht danach streben, dass der Freund sich korrigiert, sondern erkennen, dass man selbst Korrektur benötigt. Und so muss man sich nicht um die Korrektur des Freundes kümmern, sondern dafür sorgen, dass man den Fehler korrigiert, den man selbst in der Freundesliebe verursacht hat. Und wenn man sich korrigiert hat, wird man nur mehr die Vorzüge des Freundes und nicht mehr dessen Fehler sehen."

Moshe: Kann man die Vorzüge der Freunde innerhalb des Verstandes sehen oder ist das immer über dem Verstand?

Wlad: Man kann.

Moshe: Ilan, was sagst du, kann man die Vorzüge der Freunde innerhalb des Verstandes sehen, ohne Anstrengung, ohne Hilfe des Schöpfers, ich schaue einfach auf den Freund wie auf meinen Sohn und sehe in ihm nur gute Dinge, ohne Anstrengung?

Ilan: Wenn du mich fragst, dann ja. Warum nicht?

Moshe: Gib ein Beispiel. Du bist gerade ein sehr kritischer Mensch, wie schaffst du es, innerhalb des Verstandes zu sehen?

Ilan: Wenn ich sehe, wie groß du bist und der Weg und dem Ziel dienst, und das Ziel ist das Ziel von uns allen, es ist mein Ziel und das aller, das Ziel der Schöpfung, dann sehe ich in jeder Handlung, die du tust, in jeder Sache, die du tust, deine Größe. Du dienst auch meinem Ziel, meinem Interesse, wir sorgen für dieselbe Sache, also sehe ich, wie groß du bist.

Moshe: Das ist nicht natürlich.

Ilan: Es kann sein, aber ich denke, dass diese Sache eine Folge von Erziehung ist, von Arbeit auf dem Weg, von irgendeiner Stufe in der Korrektur vielleicht. Aus einem kritischen, egoistischen Auge erhält man einen zielgerichteten Gedanken.

Moshe: Was denkst du, Shimon, kann man innerhalb des Verstandes sehen? Du bist ein langjähriger Freund, hast schon viele Jahre hinter dir, hast du in deinen 70 Jahren ein Beispiel gesehen, dass du innerhalb deines Verstandes, innerhalb des Willens zu empfangen, einen Freund als groß gesehen hast, ist dir das jemals passiert, so etwas zu sehen?

Shimon: Ich fühle jedes Mal, dass es immer schwieriger wird, denn der Schöpfer gibt uns einen Arbeitsplatz. Zu einer bestimmten Zeit fühle ich, dass wir alle in Freundesliebe sind und alles, und plötzlich ist es schwer, die ganze Zeit schwer. Aber ich fühle, dass der Schöpfer uns einen Arbeitsplatz gibt. Denn wenn wir daran gewöhnt sind, gibt es keine Arbeit, sondern der Schöpfer gibt uns einen Arbeitsplatz, immer mehr von ihm zu bitten. Nehmen wir an, ich bin wütend auf jemanden, ich bin in Kritik über jemanden und ich kann da nicht herauskommen, aber ich fühle, dass ich den Schöpfer bitten muss, denn er kann das ändern. Ich schaffe es nicht, meine Natur zu ändern.

Moshe: Ist es dir also gelungen, innerhalb des Verstandes einen Freund als groß zu sehen oder nicht?

Shimon: Nein.

Moshe: Es ist dir nie gelungen. Jemandem schon?

Wlad: Ja.

Moshe: Also gib ein Beispiel.

Wlad: In jedem von euch, meinen Freunden im Zehner, sehe ich Sehnsucht nach dem Ziel, nach dem Schöpfer, und darin preise ich euch einfach, ich fühle, dass ihr meine Luft seid, meine Seele einfach, mein Weg zum Schöpfer. Ich habe einfach keine Worte.

Roi: In den Handlungen kann man alle Freunde als groß sehen. Alle Freunde um diesen Tisch sind ein Beispiel für die Größe des Ziels im Verstand. Du kannst mit deinen Augen sehen, wie Menschen Dinge tun, um das Ziel voranzubringen, und man muss nicht einmal an ihrer Größe arbeiten, du siehst es einfach. Du siehst, dass das ist, was sie tun und darin investieren sie ihr ganzes Leben, unserer Methode zu dienen und sie zu verbreiten, und überhaupt das weltweite "Bnei Baruch" ewig zu machen. Das ist etwas, was man wirklich sehen kann.

Was schwer zu sehen ist und wo man an der Größe arbeiten muss, ist die Innerlichkeit des Freundes, das ist verborgen. Dort muss man die ganze Zeit an seiner Größe arbeiten, um zu glauben, dass er wirklich der Größte der Generation ist und wirklich all die Arbeit tut, über die wir lesen, und dort muss dieser Glaube über dem Verstand sein.

Dudi: Ja, du hast eine sehr schwierige Frage aufgeworfen. Wozu muss ich sehen, wie der Freund innerhalb des Verstandes handelt?

Moshe: Ich sage nur, was Rabash hier sagt.

"Dies kann man auf zweierlei Arten verstehen:

1) Man geht nach dem Prinzip Glaube über dem Verstand vor: Wenn man einen Freund gewählt hat, muss man bei dessen Wertschätzung im Glauben über dem Verstand gehen.

2) Im Verstand ist das natürlicher: Wenn man beschlossen hat, jemanden als Freund anzunehmen und an sich arbeitet, ihn zu lieben, dann ist es natürlich, nur die guten Dinge an ihm zu sehen. Und selbst wenn es schlechte Seiten am Freund gibt, kann man sie nicht sehen, so wie geschrieben steht: “Die Liebe bedeckt alle Sünden”.

Dudi: Also gibt es hier einen Aspekt, entweder sieht er ihn über dem Verstand oder er hat ihn bereits als Freund angenommen und deckt alle Vergehen mit Liebe zu. Aber wirklich innerhalb des Verstandes, das Problem ist, dass ich mir sage, sicher hat er irgendein Interesse, er bekommt etwas davon, dass er sich um uns kümmert. Deshalb fällt es mir schwer, innerhalb des Verstandes zu sehen. Mir selbst eine Geschichte zu erzählen kann ich, aber letztendlich muss man wirklich über den Verstand gehen, der Verstand täuscht. Was ist mein Verstand? Er ist egoistisch, das ist, was ich sehe, er wird mich immer täuschen.

Man muss wirklich über den Verstand gehen und auch den Freund über dem Verstand annehmen und nur daraus, wenn ich ihn wichtig nehme, in Anstrengungen, dann kann ich alle Vergehen des Verstandes mit Liebe über dem Verstand zudecken.

Shimon: Ich kann sagen, dass ihr alle euer ganzes Leben opfert. So fühle ich es. Zwanzig, dreißig Jahre opfert ihr euer Leben für dieses Ziel. Wirklich, man weiß das einerseits. Andererseits, wie kann es sein, dass ich zu einer bestimmten Zeit sehr gerne die Freunde liebe und danach wird es plötzlich schwieriger? Und dann fühle ich, dass ich Arbeit tun muss, aus meiner Natur herauszukommen, und jedes Mal wird es schwieriger und schwieriger. Warum passiert das so?

Weil unser Wille zu empfangen wächst, sich verändert.

Shimon: Der Wille zu empfangen hört nicht auf.

Nein, er hört nicht auf.

Moshe: Kann man also innerhalb des Verstandes die Größe des Freundes sehen? Oder kann das ohne Hilfe des Schöpfers niemals auf natürliche Weise geschehen?

Ja, man kann.

Moshe: Man kann? Denn Rabash schreibt, dass man kann, wenn ich den Freund wie meinen Sohn fühle. Er sagt, das sei natürlich, aber wie kann das natürlich sein? Wenn ich den Freund wie meinen Sohn fühle, dann ist klar, dass ich seine Vorzüge sehe, aber wie werde ich ihn wie meinen Sohn fühlen? Das ist nicht natürlich. Er schreibt, dass es natürlicher ist, innerhalb des Verstandes zu fühlen als über dem Verstand. Wie macht man das? Das ist nicht klar.

Wenn du deine Freunde als größer als dich fühlen würdest, was würdest du tun?

Moshe: Ich würde alles ausführen, was sie empfehlen. Ich würde auf jedes Wort hören, das sie sagen, ich würde wirklich beeindruckt sein und ausführen. Sie sprechen die ganze Zeit über die Größe des Schöpfers, über das Ziel, ich höre einfach nicht zu. Das Ohr filtert das heraus. Ich vergleiche sogar, es gibt einen Unterschied, ob Sie mir sagen, etwas zu tun, oder ob Ilan mir sagt, etwas zu tun. Ich wünschte, es gäbe keinen Unterschied, ich wünschte, ich könnte Ilan zuhören, wie ich Ihnen zuhöre. Aber das ist klar, Schüler, Lehrer, das ist verständlich. Hier spricht Rabash davon, dass der Freund wie der Schöpfer sein soll. Mir ist klar, dass das mit Hilfe des Schöpfers geschehen wird, das nennt sich über dem Verstand. Deshalb ist mir nicht klar, wie das innerhalb des Verstandes geschehen kann.

Dudi: Nach dem, was Rabash sagt, muss man über den Verstand gehen und dann wirst du ihn innerhalb des Verstandes sehen, das nennt sich natürliche Form. Nachdem du gehandelt hast, um ihn zu sehen, ihn so zu fühlen.

Moshe: Rabash gibt hier zwei Optionen. Wenn du die Vorzüge des Freundes sehen willst, dann hast du zwei Optionen, entweder über dem Verstand oder innerhalb des Verstandes, was natürlicher ist. Aber du musst ihn innerhalb des Verstandes wie deinen Sohn fühlen.

Dudi: Wie soll man ihn wie seinen Sohn fühlen, wenn nicht über dem Verstand, wenn man nicht investiert? Ich verstehe nicht.

Moshe: Man investiert, man investiert viel.

Shimon: Über dem Verstand, danach wird es zu Verstand. Und dann muss man wieder über den Verstand gehen, weil der Wille zu empfangen wächst.

Jedes Mal.

Shimon: Ich fühle den Freund, dass er oben ist und ich will auch über den Verstand gelangen. Danach wird es zu Verstand, und dann muss ich wieder über den Verstand gehen.

Ja.

Dudi: Was bedeutet es, die Größe des Freundes innerhalb des Verstandes zu sehen? Was siehst du innerhalb des Verstandes? Welche Größe siehst du im Freund innerhalb des Verstandes?

Wie er sich verhält, wie er alle unterstützt, wie er allen helfen will, sich zu verbinden und so weiter.

Dudi: Und warum sehe ich ihn als groß? Auch ich tue solche Handlungen. Worin ist er groß?

Warum willst du ihn als groß sehen? Weil es um dich geht.

Dudi: Worin unterscheidet er sich von mir? Warum ist er größer als ich und nicht mir gleich? Er ist mir gleich. Auch ich tue Handlungen für die Gesellschaft, auch er tut Handlungen für die Gesellschaft. Warum sind seine Handlungen groß und wichtig im Vergleich zu meinen Handlungen?

Er kann dir nicht gleich sein.

Dudi: Wo sind wir verschieden?

Der Unterschied liegt in der Grundlage eines jeden.

Dudi: Ich bin beeindruckt von seinem Beitrag zur Gesellschaft, von seiner Investition in die Gesellschaft, in die Freunde. Aber auch ich oder jeder andere Freund handelt auf diese Weise aus dem Punkt seiner Verschiedenheit, er gibt Anstrengung gegenüber den Freunden und gegenüber der Gesellschaft. Warum also muss ich seine Handlungen als wichtiger betrachten als meine Handlungen?

Denn indem du ihn über dich selbst annimmst, das nennt sich, dass du ihn mehr als dich selbst erhebst, und dadurch kannst du ihm gegenüber annulliert sein.

Dudi: Aber was bedeutet es, den Freund über dem Verstand zu sehen? Im Verstand sehe ich, dass er wirklich handelt, ich schätze es, und er handelt aus dem Punkt seiner Einzigartigkeit, deshalb ist er groß. Aber was bedeutet es, den Freund über dem Verstand zu sehen, seine Größe?

Ihn über dem Verstand zu sehen nennt sich, dass er nach deinem Verstand größer ist als du.

Dudi: Das ist über dem Verstand.

Ich weiß nicht, ob das über dem Verstand ist, das prüfst du.

Dudi: Was ist die Prüfung? Was ist die Handlung, dass ich den Freund über meinen Verstand erhebe?

Du prüfst den Freund und siehst, wie sehr er wirklich mehr wird als du in deinen Augen. Und dann nimmst du ihn an.

Dudi: Ich frage durch ein Beispiel. Ich sehe Ilan in die Freunde investieren, ihnen eine Mahlzeit vorbereiten, sich bemühen, damit sie sich verbinden. Ich sehe Shimon sich um jeden Freund kümmern, sich um ihn kümmern. Ich sehe, wie Moshe sich um die Mitarbeiter und die Verbreitung kümmert. Ich sehe in meinem Verstand, wie die Freunde sich um das Ziel der Schöpfung kümmern, die ganze Gesellschaft zum Ziel der Schöpfung voranzubringen. Das ist in meinem Verstand, das ist sichtbar, und jeder Freund handelt aus dem Punkt seiner Einzigartigkeit, die ich nicht habe. Aber was ist die Ergänzung, sie über dem Verstand zu sehen? Was gibt es noch in mir, was ich hier hinzufüge, was über dem Verstand genannt wird?

Inzwischen hast du recht, nach deinem Verstand hast du sie gewogen und sie nach einer bestimmten Ordnung eingestuft. Was ist jetzt die Frage?

Dudi: Was bedeutet es, die Größe des Freundes über dem Verstand zu sehen?

Die Größe des Freundes über dem Verstand zu sehen, kannst du nur, wenn du ihn als groß in allem siehst, was möglich ist, und danach beziehst du dich auf ihn, dass er dir gleich ist.

Ilan: Was ist bei uns Freundesliebe?

Ich weiß nicht, was bei uns oder nicht bei uns ist.

Ilan: Zum Beispiel, eine Gruppe von Fußballfans hat untereinander Liebe, weil es eine Mannschaft gibt, von der sie wollen, dass sie Erfolg hat. Draußen können sie Feinde sein. Bei uns, den Freunden von Bnei Baruch, was ist Freundesliebe?

Bei uns Freundesliebe ist, dass ich meinem Freund mehr Erfolg wünsche, als ich über mich selbst denke.

Ilan: Und das ist im Grunde, den Freund als größer als mich zu sehen.

Dass er groß sein soll.

Ilan: Es gibt darin eine Art Patent, eine Methode, mich selbst zu erheben. Wenn ich mich selbst erheben will, dann sehe ich immer den Freund als größer als mich und das erhebt mich zu ihm, und dann fahre ich fort, ihn als größer als mich zu sehen, und so steigen wir zusammen auf.

Kann sein.

Ilan: Kann man diese ganze Handlung Freundesliebe nennen? Diese ganze Eigenschaft der Beschäftigung zwischen uns, der gemeinsamen Sorge, diese Atmosphäre, die zwischen uns ist, ist das Freundesliebe?

Freundesliebe ist, dass ich an den Freund mehr denke, als ich an mich selbst denke.

Dudi: Was hält die ganze Gruppe Bnei Baruch zusammen, verbunden? Was ist die Kraft, die sie hält?

Jetzt ist es vorerst nur eine höhere Kraft.

Dudi: Fragen wir auf dem Weg der Verneinung, was könnte die Gruppe Bnei Baruch auflösen?

Ich weiß nicht.

Dudi: Gibt es eine Gefahr, dass Bnei Baruch sich auflöst? Und wenn ja, was ist sie?

Jetzt sehe ich vorerst keine.

Dudi: Einmal vor fünfzehn Jahren war ich bei Ihnen im Gespräch, und ich hörte Sie gerade über Frauen sprechen, über weibliche Kraft. Sie sagten, man müsse dafür sorgen, dass die Frauengruppe stark um Bnei Baruch herum sei, denn wenn nicht, dann könnte es sich umkehren und gerade zu einer zerstörerischen Kraft werden, einer Kraft, die gerade Streit und Spaltung zwischen den Männern verursachen könnte. Ist das noch gültig, besteht diese Gefahr noch, oder nicht, die Männer sind stark und eine solche Kraft von Frauen kann sie nicht zum Schlechten beeinflussen?

Wenn du nach der Kraft der Frauen fragst, scheint es mir nicht so.

Dudi: Kann nicht zum Schlechten beeinflussen, auflösen.

Wlad: Rabash schrieb, dass Freundesliebe ist, dass du die Freunde liebst und nicht, dass die Freunde dich lieben. Freunde über dem Verstand zu lieben, ist das, dass du die Freunde siehst, die sich auf der Stufe des Gebens befinden? Was bedeutet es, den Freund über dem Verstand zu lieben? Wie kann ich ihn über dem Verstand sehen, ist es darin, dass er sich im Geben befindet?
Es gibt zwei Stufen der Liebe zum Freund. Ich zum Beispiel liebe Akoka auf der tierischen Stufe, er ist mein Freund, wir sind zusammen, wir haben einen Zehner, wir gehen zum Schöpfer, wir haben dasselbe Ziel. Und über dem Verstand, das ist eine zweite Stufe, ich will ihn lieben, dazu gelangen, was über dem liegt, was ich als Mensch in dieser Welt fühle. Ist das über dem Verstand?

Man muss eine Antwort suchen.

Roi: Bei der Mahlzeit sagten Sie, dass der Schöpfer groß ist, weil er in allem ist.

Auch.

Roi: Wie kann man die Anwesenheit des Schöpfers verstärken, seine Anwesenheit vergrößern?

Dadurch, dass du Tag für Tag mit demselben Gedanken beginnst und ihn bittest, dass er dir hilft, ihn zu bewahren.

Roi: Was passiert mit der Wirklichkeit, in der der Schöpfer mehr anwesend ist?

Das gehört schon zu dir, und wenn du dich in einer Wirklichkeit befindest, in der du dort mit dem Schöpfer bist, dann hält es dich und lässt dich nicht in die entgegengesetzte Wirklichkeit fallen.

Roi: Denn vorhin antworteten Sie Dudi, dass die Kraft, die Bnei Baruch hält, der Schöpfer ist.

Ja.

Roi: Wie können also Bnei Baruch als weltweite Gruppe die Kraft des Schöpfers über sich verstärken?

Bnei Baruch müssen verbunden sein, denn nur in der Form, dass sie verbunden sind, halten sie auch am Schöpfer fest.

Roi: Die Verbindung dieser Gruppe, ist das der Schöpfer oder gibt es noch eine Kraft, die über ihnen, über uns herrscht?

Verbindung ist nicht der Schöpfer. Verbindung ist die Handlung der Menschen.

Roi: Also die Handlung der Menschen, die Handlung der Gruppe Bnei Baruch, die sich in der Verbindung anstrengt, was ist es jetzt, dass wir uns anstrengen und den Schöpfer über uns verstärken? Wie fügen wir die Anwesenheit des Schöpfers über uns hinzu?

Dass wir innerhalb der Verbindung zwischen uns diese höhere Kraft beschreiben, die uns hält, uns verbindet und uns erhält.

Roi: Fühlen Sie, dass Sie die Gruppe Bnei Baruch halten oder dass der Schöpfer die Gruppe Bnei Baruch hält?

Ich fühle, dass es der Schöpfer ist. Der Schöpfer hält uns.

Roi: Was will er von uns, dass er uns hält?

Dass wir verbunden sein werden.

Roi: Aber wozu braucht er das?

Dass wir miteinander und mit ihm verbunden sein werden, und dass diese Verbindung für immer sein wird.

Roi: Manchmal ist in der Gruppe spürbar, dass es Momente gibt, in denen es mehr Verbindung gibt und Momente, in denen es weniger Verbindung gibt. Und wenn es weniger Verbindung gibt, dann zerstreut man sich. Was soll man gerade in diesen Momenten tun, um noch mehr zu einer höheren Verbindung aufzusteigen, noch mehr den Schöpfer über uns zu krönen? Wenn die Erschwernisse kommen, wie kann man sich noch mehr in der Kraft des Schöpfers über uns verstärken, wie macht man das?

Das kommt alles von ihm, und es erfordert Anstrengung.

Roi: Wenn die Erschwernisse kommen, macht er sie?

Der Schöpfer.

Roi: Und auch dass Freunde plötzlich nicht kommen oder weggehen, das macht er auch.

Auch der Schöpfer.

Roi: Was will er, dass wir daraus lernen, warum macht er das?

Dass wir daraus lernen, wie wir nicht fähig sind, uns selbst zu bewahren und die ganze Zeit in unserer Hinwendung zu ihm sein müssen, dass er zwischen uns, uns näher bringt.

Roi: Wenn der Schöpfer will, dass alle am Ende kommen und ihm ähneln, wenn am Ende das das Ziel der Schöpfung ist, dass alle sich versammeln, um eins zu sein, warum erzeugt er Erschwernisse, die Menschen dazu bringen, sich zu entfernen? Warum ist er nicht wie ein Magnet, der nur anzieht?

Damit wir gegen die Erschwernisse arbeiten, dass wir unsere Verbindung mit dem Schöpfer auf eine höhere Stufe erheben.

Wlad: Letztendlich wird mit diesen Erschwernissen eine kleine Handvoll Freunde bleiben, denn Menschen werden fliehen.

Das ist nicht wichtig. Aber das ist, was er tut.

Dudi: Wie zu einem Menschen eine Erschwernis kommt, kann auch zu einer ganzen Gruppe eine Erschwernis kommen?

Ja.

Dudi: Was muss eine Gruppe in einem Zustand tun, in dem sie alle in Erschwernis ist, alle in irgendeiner Trennung?

Die Gruppe muss sich selbst bewahren in einer Form, dass sie sich Tag für Tag prüft, mehrmals am Tag und sich nicht erlaubt zu zerfallen.

Dudi: Denn wenn die Gruppe einen äußeren Rahmen bewahrt, den sie festgelegt hat und sie handelt, Unterrichte, Mahlzeiten, Versammlungen, Verbreitung, wenn sie das so bewahrt, wenn sie sich in Erschwernis oder in Trennung befindet, ist das eine Garantie, ist das eine Zusicherung, dass sie diese Welle überwindet?

Ja, aber ich denke nicht, dass das genügt.

Dudi: Was fehlt ihr, außer dem Rahmen?

Außer dem Rahmen ist es, den Rahmen zu bewahren.

Dudi: Und wenn sie den Rahmen bewahrt, wie die Kabbalisten festgelegt haben und sich in Erschwernis befindet, wird das Bewahren des Rahmens der Gruppe helfen, die Erschwernis zu überwinden, aus dieser Welle herauszukommen, die zu ihr kommt?

Sie muss die Vereinigung bewahren.

Wlad: Was ist das Geheimnis des spirituellen Erfolgs?

Dass jeder sich selbst verantwortlich für die Verbindung fühlt.

Moshe: Man sprach hier über den Rahmen, ich möchte Ihnen sagen, dass es ein interessantes Phänomen gibt, dass nach etwa dreißig Jahren, die die Organisation Bnei Baruch existiert, es vielleicht einige Dutzend Menschen gibt, die einen einfachen Rahmen bewahren, das heißt Zehnten geben, jeden Tag zum Unterricht kommen. Aber wir sehen nicht, dass neue Menschen, die kommen, im Rahmen stehen. Fast niemand steht im Rahmen. Wirklich, wenn Sie jeden Tag prüfen: Unterricht, Freundesversammlung, Gebet, Aufgabe, insgesamt drei, vier Bedingungen.

Wird dieser Rahmen irgendwann aufgehoben werden? Kann es sein, dass diese Bedingungen, jeden Tag zum Unterricht zu kommen, sich ändern werden? Kann es sein, dass Menschen abends kommen, morgens, nicht jeden Tag, und sie werden zum Gmar Tikun gelangen? Denn es ist nicht klar, wie das sein kann? Ich spreche nicht davon, dass wir eine große oder kleine Gruppe sind, ich sage, dass einige Dutzend Menschen wirklich den Rahmen bewahren und jeden Tag kommen. Alle anderen manchmal ja, manchmal Teil des Unterrichts, manchmal wann es kommt.

Ja.

Moshe: Die Bedingungen, die der Schöpfer stellt, Menschen stehen nicht in ihnen. Was bedeutet das? Worauf weist das hin?

Ich denke nicht, dass das ein gesunder Zustand ist und dass es so weitergehen sollte. Mir scheint, dass die Änderung kommen wird.

Moshe: Sehen Sie wirklich Millionen nachts sitzen und lernen?

Nein. Ich denke, dass wir uns trotzdem ändern müssen.

Moshe: Entsprechend dem Rahmen.

Ja.

Roi: Was ist gemeint mit sich ändern? Muss es Erleichterungen beim Rahmen geben, oder muss er so sein wie er ist oder sogar strenger? Worin sich ändern?

Der Rahmen muss strenger sein. Ja.

Roi: Auch wenn das Ergebnis sein wird, dass weniger Menschen darin festhalten können, trotzdem muss der Rahmen strenger sein.

Menschen werden darin bleiben wollen, obwohl er sie beschwert.

Dudi: Warum sollten sie bleiben wollen, wenn es sie beschwert?

Denn sonst werden sie nicht zum Ziel der Schöpfung gelangen.

Dudi: Das heißt, man darf dem Menschen nicht nachgeben, man muss ihm die Bedingungen stellen, die die Kabbalisten festgelegt haben, wenn er schon zum Kreis von Bnei Baruch gekommen ist.

Ja.

Dudi: Das sind vielleicht harte Bedingungen, aber das sind die Bedingungen, um zum Ziel der Schöpfung zu gelangen, es gibt keine Abkürzungen. Indem Sie dem Menschen diese Bedingungen stellen, helfen Sie ihm, unterstützen Sie ihn?

Ich denke, dass man diesen Ansatz entwickeln und ihn öffnen muss.

Dudi: Und wenn er nicht in diesen Bedingungen steht, nachdem wir geöffnet und zugänglich gemacht und erklärt haben?

Dann gibt es nichts zu tun.

Moshe: Aber trotzdem dafür sorgen, dass es eine Umgebung gibt und dort wird er sich entwickeln, und vielleicht in einem Jahr oder zwei wird er doch können. Nur wichtig, dass er weiß, dass er nicht im Rahmen steht.

Ja.

Moshe: Nicht verwischen.

Ja.

Roi: Gibt es auf dem Weg zum Ziel der Schöpfung Erleichterungen?

Ich denke nicht, dass man Erleichterungen sagen kann. Es gibt Gewohnheiten und man kann sagen, dass sie die Erleichterungen sind.

Moshe: Vor tausend Jahren hatte es die Menschheit viel schwerer zu leben, heute ist es viel leichter, in der Medizin, leicht Nahrung zu bekommen. Ist es in der Spiritualität nicht so, wird es nicht leichter werden, wird es noch diesen Rahmen geben, den ein Mensch erfüllen muss? Das sind die Erleichterungen, wir sehen, dass es leichter ist, heute in der Menschheit zu leben als vor tausend Jahren.

Das nennt sich nicht, dass es leicht oder schwer ist. In der Spiritualität sicher nicht, wir haben noch nicht geschmeckt, was Spiritualität ist und was wir uns hinzufügen müssen, um zu fühlen, dass wir in der Spiritualität eingeschlossen sind.

Dudi: Was wird in der Spiritualität leicht?

Leicht?

Dudi: Ja, wenn Sie auf Ihren Weg schauen, sagen Sie, dass die Bedingungen schwerer sind, es gibt Gewohnheiten, es gibt Erschwernisse, klar. Aber was gibt trotzdem mehr und mehr Luft von Stufe zu Stufe? Was macht es zu etwas Leichterem? Gibt es etwas?

Nein.

Wlad: Rabash schrieb, dass der Koffer des Schöpfers nicht schwer ist. Es gibt den Artikel mit dem Koffer, dort steht geschrieben, dass der Koffer des Schöpfers leicht ist. Was ist das, dass der Koffer des Schöpfers leicht ist, worin?

Der Mensch fühlt so, aber nicht dass die Sache an sich so ist.

Wlad: Warum fühlt der Mensch so? Wann beginnt er zu fühlen, dass der Koffer des Schöpfers leicht ist?

Ich weiß nicht.

Roi: Ist die Spiritualität immer in Überwindung?

Ja.

Shimon: Die Kabbalisten haben den Weg geändert. Man musste auf dem Boden schlafen, und sie haben es zu einem ganz anderen Ort geändert. Kann man es nicht ändern, damit Milliarden kommen und sehen, was man ihnen gibt, oder ist es nur nach dem Weg oder nach dem Ziel?

Dudi: Shimon sagt, dass früher die Bedingungen waren: Brot mit Salz sollst du essen, Wasser nach Maß sollst du trinken, auf der Erde sollst du schlafen, und dann haben sie ein Upgrade gemacht in Sachen des Lichts, das zum Guten zurückführt. Man muss nicht auf der Erde schlafen und nicht Brot essen, sondern kann mit dem Licht arbeiten. Wird es noch ein Upgrade in der Methode der Weisheit der Kabbala geben, etwas Leichteres, wird man der ganzen Menschheit eine Handlung im Fortschritt erleichtern?

Ich denke nicht. Ich denke nicht, dass die Welt sich ändern muss.

Wlad: Sie sagten einmal, dass es keine Wahlfreiheit in dieser Welt gibt, aber in der spirituellen Welt gibt es noch weniger Wahlfreiheit, richtig? Deshalb ist es schwer, dort einzutreten, denn dann musst du deine Beschränkungen erfüllen?

Soll es so sein.

Dudi: Je mehr der Mensch den Schöpfer enthüllt, wird es schwerer oder leichter?

Das ist nicht schwer oder leicht. Das gehört zum Menschen, der diese Zustände so annimmt, dass sie schwerer oder leichter sind.

Moshe: In der Spiritualität, wenn ich richtig verstehe, ist es für den Menschen am schwersten, eine Handlung ohne irgendeinen Gewinn, Gegenleistung zu tun. Es gibt nichts Schwereres, Übernatürlicheres für den Menschen, als etwas zu tun, wofür er nichts bekommt.

Sagen wir.

Moshe: In der Körperlichkeit verlangt man von uns zwei Bedingungen, zwar gibt es mehr, aber das sind die zwei schwersten Bedingungen, in denen Menschen einfach nicht stehen, und ich zerbreche mir wirklich den Kopf, wie man erleichtern kann. Die erste ist, zum Morgenunterricht aufzustehen, eine einfache Handlung in der Körperlichkeit, aber du musst dein Leben umkehren, um morgens aufzustehen, und die zweite ist, den Zehnten zu geben. Das ist verständlich, denn die Menschen leben schwer, das Gehalt reicht nicht, der Staat nimmt viel Geld, und deshalb ist eine Zugabe von zehn Prozent sehr schwer für die Menschen. Einzelne stehen in dieser Bedingung.

Aber ich denke, noch schwerer ist es, zu den Morgenunterrichten zu kommen, jeden Tag zum Morgenunterricht aufzustehen. Ab und zu kann man, ein Mensch kann einmal pro Woche aufwachen, einmal in einigen Tagen, aber nicht jeden Tag, und das ist eine Tatsache. Deshalb sage ich, kann der Schöpfer sich über uns erbarmen und es irgendwie erleichtern? Denn es gab Zeiten, in denen Kabbalisten nicht nachts aufstanden, in den Zeiten des Tempels, ich weiß nicht, was davor war. Das moderne Leben erlaubt einem arbeitenden Menschen nicht, nachts aufzustehen.

Dudi: Warum erleichtert der Schöpfer es den Kabbala-Lernenden nicht? Anstatt mitten in der Nacht aufzustehen, macht ihnen einen Unterricht um acht Uhr abends, alle werden um acht Uhr abends kommen, um neun Uhr abends bis zehn, bis zwölf. Es wird Unterricht geben, sie gehen schlafen, und tagsüber arbeiten sie. Ich sage nur, ich setze Moshe fort.

Moshe: Ich verstehe, dass ein Mensch lernen muss, denn ohne Lernen kann ein Mensch nicht vorankommen. Wie in unserem Leben, ein Mensch will vorankommen, er muss lernen. Aber nachts zu lernen ist nicht einfach, warum kann man nicht mittags lernen, oder abends, oder ein Mensch kommt für zwei Stunden, lernt und das war's, wann es dem Menschen passt. Nachts zum Lernen zu kommen, Menschen stehen nicht darin, wir verlieren viele Freunde. Sie verstehen, dass sie nicht darin stehen können und deshalb gehen sie, sie können nicht in solcher Schwierigkeit stehen.

Du kannst es nicht anders machen.

Moshe: Fühlen Sie wirklich, dass das eine Bedingung ist, die der Schöpfer stellt und es gibt keine andere? Er sagt gleichsam: "Macht was ihr wollt, aber nachts aufstehen muss sein, mich interessiert nichts".

Wlad: Bei Baal HaSulam gab es einmal pro Woche Unterricht.

Ja.

Wlad: War es also leichter für Menschen, einmal pro Woche zum Unterricht zu kommen?

Dudi: Kann ein Mensch zur Spiritualität gelangen, wenn er einmal pro Woche zum Unterricht kommt und das ist sein Rahmen? Einmal pro Woche und er kommt stark wie ein Löwe.

Wenn er an irgendeinem Ort im Negev lebt und auf einem Esel reitet.

Dudi: Die Antwort ist klar.

Shimon: Aber wenn er einmal pro Woche zum Unterricht kommt, aber jeden Tag um drei Uhr morgens aufsteht, hört und liest, zählt das? Die Schüler kamen einmal pro Woche zu Baal HaSulam, aber sie standen jeden Tag um drei Uhr morgens auf zum Lesen, denn sonst wären sie nicht vorangekommen, also einmal pro Woche passt nicht.

Ja.

Roi: Aber was ich nicht schaffe zu erfassen ist, wenn der Schöpfer will, dass alle zu ihm gelangen, und eine der Bedingungen ist der Morgenunterricht, den der Mensch verwirklichen muss, darin zu sein, aber in der Wirklichkeit sehen wir, dass die ganze Menschheit nicht im Morgenunterricht ist.

Moshe: Weniger als das, man braucht nicht die ganze Menschheit. Sogar unsere Freunde, Freunde die 20, 30 Jahre lernen, die früher den ganzen Tag kamen, heute kommen sie schon nicht mehr jeden Tag, sie sind nicht fähig. Sie sind einfach nicht fähig aufzustehen.

Roi: Wie werden wir also schaffen, das Ziel der Schöpfung zu verwirklichen?

Ich weiß nicht. Es gibt wirklich Bedingungen, in denen normale Menschen heutzutage nicht stehen können.

Roi: Können wir Menschen trainieren, jeden Tag im Unterricht zu sein, oder ist das eine persönliche und private Sache jedes Menschen und er muss dazu gelangen? Kann man einen Menschen so trainieren, dass er jeden Tag zum Unterricht kommt, oder ist das eine persönliche Sache des Menschen, dass er selbst diese Fähigkeit entwickeln muss?

Nein, er muss selbst zum Unterricht kommen.

Roi: Der Mensch entwickelt das, oder die Umgebung kann das in ihm entwickeln?

Ich denke, dass man es trotzdem machen kann.

Roi: Eine Gesellschaft kann den Menschen entwickeln, jeden Tag durchzuhalten?

Ja.

Roi: Sollen wir ein Ziel haben, die Freunde zu einem Zustand zu bringen, dass sie jeden Tag da sind, oder sollen wir jedem auf seine Weise erlauben und wie es ihm gefällt, oder sollen wir es so haben, dass es den Freunden sehr klar ist, dass wir uns so verhalten und es wird den Menschen wirklich helfen, dazu zu gelangen?

Wir müssen uns selbst erziehen.

Dudi: Wenn ein Freund nicht zum Unterricht kommt, kann ich das kompensieren, dass er nicht zum Unterricht kommt?

Wie kannst du?

Dudi: Ich frage, aus dem heraus, dass er ein Freund ist, aus dem heraus, dass ich für ihn bete, an ihn denke, ihm den Unterricht ergänzen will, ist das möglich oder ist das eine persönliche und private Rechnung?

Ich verstehe das nicht.

Dudi: Ich verstehe, dass es keine solche Wirklichkeit gibt überhaupt, ein Freund der nicht kam, hat sich selbst geschlagen, würde ich sagen, ich kann ihm das nicht ergänzen.

Moshe: Arzt zu sein ist sehr schwer, man muss sehr schwere Prüfungen bestehen, und wirklich einzelne in Israel, und ich nehme an auch in der Welt, werden angenommen, um Ärzte zu sein. Auch in speziellen Einheiten in der Armee zu sein, dasselbe, sehr schwer. Und es ist klar, dass nicht alle in allen Bedingungen stehen können, die sie dazu verpflichten, das ist verständlich und klar und wirklich verlangt man nicht von allen, dass sie Ärzte sind.

Bei uns verlangt der Schöpfer, dass alle letztendlich Besitzer der Erreichung sind. Wenn nicht diese Sache, würde ich verstehen, es ist klar, ich habe keine Beschwerde gegen diese Menschen. Denn wirklich ist es eine sehr besondere Sache und ich fühle auch, dass es nicht von uns abhängt, man gab uns diese Kräfte, worin sind wir besonders. Man gab uns Kräfte, wir stehen auf, jenen gab man keine Kräfte, sie stehen nicht auf. Aber da alle sein müssen, ist mir dieser Prozess nicht verständlich.

Ich spreche nicht über Milliarden von Menschen, ich weiß nicht, wann das passieren wird, es wird passieren. Sicher wird es irgendwie passieren. Ich spreche über einige Tausende, oder sogar einige Zehntausende. Wir sehen, dass Freunde, die kamen und vielleicht in diesen Bedingungen in der Vergangenheit standen, heute nicht mehr darin stehen. Also in ihrem Verdienst möchte ich sagen, dass vielleicht wirklich sie nicht aufstehen müssen, vielleicht werden wir, die wir Kräfte haben, das für sie ausführen. Sagen wir, ich bin heute nicht morgens aufgestanden, aber Ilan war beim Frühstück, denn Ilan hat es für mich getan.

In der Spiritualität ist es nicht so, Sie sehen, dass etwas sich ändern soll, oder dass trotzdem jene Tausende Kräfte bekommen werden und doch den Rahmen bewahren werden, denn es gibt keine Wahl, oder dass dieser Rahmen sich langsam auflösen und schwinden wird und der Schöpfer entscheiden wird, dass er es uns erleichtert. Was denken Sie?

Ich weiß nicht, wir werden leben und sehen.

Dudi: Wann weiß ein Mensch genau, was der Schöpfer von ihm will? Verbindung und all die Regeln, die die Kabbalisten schreiben, das ist klar für jeden Schüler. Aber wann weiß ein Mensch, dass das seine Aufgabe ist, dass das genau ist, was sie von ihm wollen? Gibt es eine solche Stufe, dass ein Mensch versteht, was der Schöpfer von ihm persönlich will?

Jetzt wisst ihr mehr, was er tut, also macht die Arbeit an euch selbst, wie ihr vorankommen müsst, um auf solche zweckmäßige, erklärende Weise zu existieren.

Dudi: Ich frage persönlich, und ich bin sicher, dass jeder der Schüler von Bnei Baruch sich fragt, wann weiß ich, was er von mir persönlich will? Ich verstehe, dass er will, dass ich mich verbinde und dass ich verbreite, aber darüber hinaus.

Fang an, etwas zu tun, und dann wirst du nach deinem Leben sehen, ob du diese Sache groß und beständig machst, wie der Schöpfer neue Bedingungen auf dich legt, und noch allerlei solche Dinge.

(Ende des Gesprächs)