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In dem Schöpfer eine Sehnsucht nach uns wecken
Transkript des Gesprächs 11.04.2026
Ruei: Rav, Sie haben ein Zitat, Abschnitt Nummer 6.
Rav: „Wenn Furcht über einen Menschen kommt, sollte er wissen, dass es „nichts außer Ihm“ gibt, sogar bei Magie. Und wenn er sieht, dass ihn die Furcht überkommt, sollte er sagen, dass es keine Zufälle gibt, sondern dass der Schöpfer ihm eine Möglichkeit von Oben gegeben hat und er muss darüber nachsinnen und studieren, zu welchem Zweck man ihm diese Furcht gesendet hat – vermutlich, damit er sich überwinden und sagen kann: „Es gibt nichts außer Ihm.“
Wenn jedoch nach alledem die Furcht und die Angst nicht von ihm gewichen sind, sollte er es als ein Beispiel nehmen und sagen, dass auch sein Dienst für den Schöpfer in dem gleichen Maße wie die Furcht sein muss, was bedeutet, dass die Furcht vor dem Himmel, die ein Verdienst ist, der Furcht gleichen muss, die er jetzt hat. Das heißt, so wie der Körper durch diese oberflächliche Furcht beeindruckt wird, genauso sollte auch die Furcht vor dem Schöpfer sein."
Das sollte man gerade vor dem Schlafen gut lesen. Vor dem Schlafen, damit er sieht, inwieweit er nichts anderes braucht außer der Furcht, die er konzentrieren kann, die er konzentrieren kann.
Dudi: Warum gerade vor dem Schlafen?
Rav: Weil dann der Mensch machen kann, scheint mir, weil dann der Mensch eine Seelenprüfung machen kann und sich dann prüfen kann.
Ilan: Rav, in dem Abschnitt, den Sie gerade gelesen haben, redet Baal HaSulam über zwei Arten von Furcht, und es scheint, dass die physische, die körperliche, die natürliche Furcht.
Rav: Ja.
Ilan: sie ist eine Art tierische Furcht, viehische Art.
Rav: Richtig.
Ilan: dass der Mensch, jeder von uns von klein auf vor allerlei Dingen erschrickt, von allerlei Dingen bedrängt wird, vor allerlei Dingen Angst hat.
Rav: Ja.
Ilan: Und das ist, wenn Sie zu einem Menschen „Furcht" sagen, dann weiß er wirklich, wie er diese Form der Furcht fühlen soll.
Rav: Aha.
Ilan: Aber wenn Baal HaSulam über die Furcht vor dem Schöpfer redet, wie kann man das Gefühl, was Furcht ist, so mehr fühlen? Weil das ist völlig umgekehrt zur Furcht um seinen Körper, wie kann man die Furcht vor dem Schöpfer fühlen, darin so groß werden?
Rav: Ich denke, wir haben nichts Weiteres zu machen, außer die Furcht vor dem Schöpfer zu beschreiben, damit sie in uns wächst. Damit sie in uns wächst.
Ilan: Einfach bitten?
Rav: Auch.
Michael: Wir haben jetzt angefangen mit der Vorbereitung auf die Versammlung der Zehner, die Ende Mai sein wird.
Rav: Ja.
Michael: Noch anderthalb Monate. Noch anderthalb Monate.
Rav: Anderthalb Monate?
Michael: Ja, noch ein Monat, Ende Mai haben wir eine Versammlung der Zehner.
Dudi: Was ist eine Versammlung der Zehner?
Michael: Eine Versammlung der Zehner, bei der sich jeder Zehner an irgendeinem Ort versammelt und zwischen 12 und 24, vielleicht sogar mehr Stunden zusammen ist. Es gibt keinen zentralen Ort, wo sich alle versammeln, jeder Zehner versammelt sich.
Rav: Ja.
Michael: Er entscheidet selbst, was der Inhalt dort sein wird. So wie wir dort hingefahren sind.
Rav: Ja.
Michael: Ja, das ist mit dem Ziel, Gefäße zu bauen, den Schöpfer zu enthüllen, weil wir verstehen, dass das nur innerhalb eines Zehners mit festen Freunden sein kann.
Rav: Du hast recht.
Michael: Und hier gibt es eine Frage, wie man die Ereignisse, die es davor gibt, als Vorbereitung auf dieselbe Enthüllung nutzen kann? Sagen wir, in Kürze haben wir jetzt den Unabhängigkeitstag in einer Woche, wobei ich weiß, dass Baal HaSulam dem eine große Wichtigkeit gegeben hat, dass wir hier in Erez Israel sind, und das ist überhaupt, wenn es das nicht gegeben hätte, hätte es weder Kabbala noch irgendetwas gegeben, wir hätten nichts machen können, und danach gibt es Lag BaOmer, und danach gibt es Schawuot, wobei all diese Dinge eigentlich wie eine Vorbereitung auf die Enthüllung sind.
Rav: Ja.
Michael: Also ist es richtig, all die.. zu benutzen
Rav: Sicherlich.
Michael: diese Punkte, ja?
Rav: Ja.
Michael: Und dann haben wir auch gedacht, über allerlei Themen zu reden, hauptsächlich über.. sagen wir, eines der Dinge, das wir jetzt anfangen zu lernen als Vorbereitung auf dieselbe Versammlung der Zehner, „Das Geben der Tora" und „Die Bürgschaft", weil das eigentlich die Bedingung für die Enthüllung des Schöpfers ist.
Rav: Ja.
Michael: Wenn wir nicht füreinander Bürgen sein werden, das.. was denken Sie, was fehlt uns, welche weiteren Handlungen können wir machen, um uns auf dieselbe.. vorzubereiten?
Rav: Was ich denke, das ist, dass wir uns einander annähern müssen, wir alle zusammen, wie ein Mann mit einem Herzen, und uns vor nichts zu fürchten außer vor der Trennung zwischen uns. Die Trennung ist das zentrale Problem. Ja.
Dudi: Rav, nach dem.. wir waren jetzt einen Monat zuhause während des Krieges, und wir waren virtuell, wir haben Unterrichte von zuhause aus gesehen.
Rav: Ja.
Dudi: Morgenunterrichte, jetzt, als wir zurückgekommen sind, habe ich gesehen, dass außer meinem Zehner, wir sind physisch zurückgekommen, außer meinem Zehner interessieren mich die Zehner ringsum wirklich nicht, mir liegt nur an meinem Zehner.
Rav: Ja.
Dudi: Mir liegt an gar nichts außer dem.
Rav: Richtig.
Dudi: Das.. ich habe mich gefragt, vielleicht habe ich einen Mangel in mir, vielleicht bin ich gerade sozusagen nicht entwickelt, ich weiß, sozusagen müsste ich gerade im Gefühl weiter werden, und ich werde im Gefühl enger, was, was..?
Rav: Du wirst nicht enger, ich sage dir, das, dass du sagst, dass du innerlich kein Bedürfnis danach hast.
Dudi: Ja.
Rav: Das heißt nicht, dass die Sache zu Ende ist, sondern umgekehrt, dass du diese Leere aus dir selbst heraus herausholen willst und sie einfach möglichst schnell, möglichst weit wegschleudern willst – das ist, was wir in uns fühlen wollen.
Dudi: Außer meinem Zehner, wozu brauche ich noch Menschen um mich herum?
Rav: Du brauchst sie nicht.
Dudi: Ich brauche nichts, fühle ich, außer den Menschen hier, mit denen ich sitze, interessiert mich niemand in dieser Welt.
Rav: Richtig, wenn du mit ihnen zusammen bist, organisiere die Umgebung so, dass du außer ihr wirklich nichts brauchst. Der Schöpfer existiert, damit wir in Ihm eine Sehnsucht nach uns wecken.
Dudi: Ich habe nicht verstanden, wie wecke ich eine Sehnsucht nach uns?
Rav: Der Schöpfer umfasst alles.
Dudi: Ja.
Rav: und existiert in allem, und wenn wir nicht von Ihm verlangen werden, dass Er uns zu sich annähert, dann hat Er kein Bedürfnis nach uns. Das ist, was ich dir sagen kann. Wenn wir zu einem Treffen kommen, lohnt es sich für uns, vorher in unserer Versammlung eine Sehnsucht nach Ihm zu wecken.
(Ende des Gesprächs)