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Morgenunterricht 28.02.2003
Buch „Schriften Rabashs", Band 1, S. 725, „Was ist der Unterschied zwischen Gesetz und Gericht in der Arbeit?"
Rav: „Schlawej haSulam", Band 5, Seite 196.
Rabash beschreibt hier zwei Zustände, die es in unserer Arbeit gibt. Ein Zustand, das ist Gesetz, wobei man mit Bedingungen anfängt, ohne die man nicht in die Spiritualität eintreten kann. Das heißt Gebot, Glaube, Wohltätigkeit, Malchut der Himmel – die man annimmt „wie ein Ochse fürs Joch und ein Esel für die Last", worin es keinen Geschmack gibt und keine Freude, sondern wirklich nur Schwere und Unannehmlichkeit, gegen den Willen. Die Arbeit ist schwer, und vor allem sieht man nicht, was man macht, und sieht nicht, wofür man es macht. Und das alles, weil wir aus dem Willen zu empfangen herauskommen müssen.
Das heißt, alle Anstrengungen sind ohne Geschmack und ohne Wissen und über dem Verstand und wirklich mit Gewalt – damit wir keine spirituellen Genüsse sehen, die uns verführen und uns von dem Punkt, an dem wir uns befinden, zur Klipa ziehen und nicht zur Kedusha. Damit wir Spiritualität wollen, noch und noch, noch mehr als das, was man jetzt an Erweckung gibt, in der Absicht zu empfangen. Damit man keine Spiritualität in der Absicht zu empfangen will, deshalb zeigt man uns, dass es in der Spiritualität keinen Geschmack gibt. Und wenn du herangehen willst, wenn du dich nähern willst, dann bemühe dich, das ohne Geschmack und ohne Freude zu machen.
Und wie dann? Nach dem Gesetz. Was ist Gesetz? Malchut, die ganz Wille zu empfangen ist – dort muss man Bedingungen festlegen, dass dieser Wille zu empfangen jetzt nicht nach seinem gewohnten Muster arbeitet. Das heißt, dass er Handlungen ausführt, ohne Lohn zu empfangen, „wie ein Ochse fürs Joch und ein Esel für die Last". Wenn wir auf solche Weise gegen unsere Natur arbeiten können, dann können wir schon in die spirituelle Natur eintreten und schon den zweiten Teil der Arbeit erwerben, den man Enthüllung der Lichter nennt, Freude, neun Erste, was man über der Malchut nennt.
Man braucht Kräfte, um Gesetze in der Malchut zu erfüllen und danach zur Erfüllung der Tora zu kommen. Er erklärt hier im Artikel nicht, wie man das macht, er gibt uns nur diese zwei Stufen, durch die wir gehen müssen. Und jedes Mal, wenn wir uns anstrengen bei der Einhaltung des Gesetzes, das heißt in der Arbeit gegen den Willen – soweit wir ermüden und es uns unangenehm ist und wir keinen gerechtfertigten Grund sehen, und überhaupt müde und erschöpft sind, wie man das nennt –, fügt man uns noch und noch Schwere und Last und Erschwerung hinzu, damit wir fragen, wer der Schöpfer ist. Soweit ein Mensch zu dieser Frage kommt, kann er aus dieser Frage heraus entweder zur Seite des Pharaos oder zur Seite von Moses wachsen.
Wenn man uns schon fragen lässt, wer der Schöpfer ist, und jedes Mal mehr und mehr – obwohl das nicht angenehm ist und in der Empfindung sehr schwer abläuft –, aber wenn man diese Frage, „Wer ist der Schöpfer?", zum Zustand hinzufügt, in dem wir uns befinden, und über dieser Frage vorankommt, dann vergrößert man die Stufe. Deshalb kommt diese Frage, „Wer ist der Schöpfer?", niemals zu Menschen, die entweder weltlich sind oder religiös. Diese Frage darf nicht aufsteigen – nur bei denen, die in persönlicher Verbindung mit dem Schöpfer vorankommen müssen, denen schickt Er diese Frage, „Wer ist der Schöpfer?".
Damit der Mensch genau weiß, was er will, zu welcher Eigenschaft er kommen muss, die man der Schöpfer nennt, welcher er ähnlich werden muss, um sich ihr zu nähern. Deshalb all die Erschwerungen und Gesetze, die Erfüllung der Bedingungen, die unsere Lehrer vor uns aufbauen – diese Bedingungen nennt man Gebote, Befehl, dass es so ist. Warum ist es so? Ohne Geschmack. Weil es dir einstweilen verboten ist zu sehen, was darin ist, sonst nähme dein Wille zu empfangen es sofort für sich – und dann ist deine ganze Arbeit ohne Voranschreiten von der Malchut zu den neun Ersten. Die ganze Arbeit wird im Aspekt des Glaubens genannt, im Aspekt der Wohltätigkeit – dass unsere Malchut, unsere Natur, zur Malchut der Himmel wird.
Dass die Malchut, über der die Himmel sind, neun Erste, dass die Malchut die neun Ersten wirklich trägt – und zu ihnen hin, ihnen gegenüber wird sie zu einer Art Stütze, von der aus der Mensch dann schon in die Anpassung an die neun Ersten hineinkommt. Nicht nur, dass er seine natürlichen Eigenschaften nicht in der Absicht zu empfangen benutzt, sondern dass man schon anfängt, auch seine Malchut der Malchut der Himmel anzupassen, das heißt, die Malchut den neun Ersten anzupassen – dass deine Verlangen als Absichten in der Absicht zu geben dienen, dass sie den Eigenschaften des Schöpfers entsprechen, den neun Ersten.
Und dann heißt es, dass er schon ein Gefäß öffnet im Empfangen in der Absicht zu geben, wo schon das Höhere Licht weilt, das Tora genannt wird, und die Empfindung des Höheren Lichts in den neun Ersten, das heißt in der Malchut, die den Eigenschaften des Schöpfers ähnelt – diese Empfindung nennt man Freude. So kommt man vom Gesetz, von der Malchut, zum Recht. Und deshalb steht geschrieben, dass „es verboten ist, einem Götzendiener Tora zu lernen" – solange der Mensch noch Götzendiener ist, das heißt, solange er Absichten in der Absicht zu empfangen hat, dann ist er bestimmt nicht fähig, zur Tora zu kommen, zu den neun Ersten – er passt nach seiner Natur nicht zu den neun Ersten, deshalb heißt er Götzendiener.
Verboten, das ist unmöglich. Wenn er sich noch in den Einschränkungen der Malchut befindet und sie nicht erfüllen und zur Anpassung an die neun Ersten hinauskommen kann, dann kann die Tora in ihm nicht existieren, das Licht kann in ihm nicht weilen. Und erst nachdem er dazu kommt, Israel zu sein – schon „Jaschar El" (gerade zum Schöpfer), dass er in der Absicht zu geben Absichten hat, sowohl in der Erfüllung der Gesetze als auch in den neun Ersten – die Gesetze, das heißt Tora, Entschuldigung, die Erfüllung der Gesetze, das heißt Erfüllung der Malchut, „Gebote des Nicht-Tuns".
Das heißt, Absichten nur nicht für sich selbst, und danach sogar noch Absichten in der Absicht zu geben, was die neun Ersten heißt – er geht vom Götzendienersein zum Israelsein über, dann ist die Tora bestimmt Israel gegeben worden, und schon wird er zu dem, wie soll ich sagen, der sich in Anpassung an den Schöpfer befindet, in Anhaftung an Ihn.
Ja, Fragen.
Schüler: Was ist hier mit der Ehre gemeint, über die er spricht – dass man sie dazu benutzen kann, sich sozusagen zum Ziel hin zu ziehen, quasi am Willen zu empfangen zu arbeiten? Worum geht es dabei, was gibt es uns hier im Wesentlichen?
Rav: Durch welche Art von Ehre kann man sich nach oben ziehen? Die Art Ehre, die nicht auf meine Kosten geht, das heißt die Ehre des Schöpfers, wie man sagt. Wenn ich die Wichtigkeit des Ziels vergrößere, die Wichtigkeit des Schöpfers, gegenüber der eigenen Ehre, meinen Willen zu empfangen zu füllen, was die Gemeinschaft mir an Ehre liefern kann, was ich mir selbst an Ehre liefere, ja? Dann, und statt dieser Ehre – so wie es Furcht gibt, sagt er: Furcht um sich selbst, Furcht um die Kinder, Furcht vor dieser Welt, Furcht vor der kommenden Welt – statt dessen, dass es Furcht gibt: Werde ich den Schöpfer in der Absicht zu geben füllen? Auch das ist Ehre.
Ich kann mich selbst füllen, entweder ich gegenüber mir selbst oder die Gemeinschaft gegenüber mir – sodass ich mich um diese Arten von Ehre sorge, Arten von Ehre in dieser Welt, Arten von Ehre in der kommenden Welt – oder Ehre, das heißt Ehre des Schöpfers, Ehre des Himmels, dass die Stufe des Schöpfers für mich wichtiger ist als meine Stufe. Nicht, dass der Schöpfer eine solche Beziehung braucht, sondern das gibt mir die Möglichkeit, aus meinen Gefäßen herauszugehen und anzufangen, über das Geben nachzudenken. Wenn ich über das Geben nachdenke, dann geht die ganze Spiritualität durch mich hindurch, und ich werde zu einem Körper mit Ihm.
Einfach, von Seiten des Schöpfers kann sich Seine Absicht, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun, nur in einer solchen Form verwirklichen: Wenn ich mich selbst füllen will, muss ich Ihn füllen. Denn wenn ich mich selbst fülle, verschwindet sofort der Genuss, und die Füllung verschwindet, und der Wille verschwindet, und ich bleibe wieder leer. Um dem Geschöpf die Möglichkeit zu geben, auf ununterbrochene, ewige Weise gefüllt zu sein – das heißt, dass im Geschöpf die Empfindung des ewigen Lebens ist, die Empfindung der ewigen Erlangung, eine Existenz, die wir nach unseren Empfindungen überhaupt nicht kennen, weil bei uns alles kommt und geht, kommt und geht, kommt und geht, jeden Augenblick –
Um uns die ewige Empfindung unserer Existenz zu geben, bereitet der Schöpfer für uns Sein Gefäß vor, einen Mangel darin, dass Er sozusagen unsere Beziehung braucht, dass Er Genuss hat von dem, was wir Ihm geben, und auf eine solche Weise, dass ich im Geben arbeite, dass mein Genuss daraus entsteht, dass ich Ihm gebe – dann passiert es, dass ich, soweit ich Ihm mehr gebe, mehr Genuss habe. Und dieser Prozess, er kann ununterbrochen sein, und das heißt ewiges Leben. Die Empfindung dieses Prozesses, das heißt Leben. Wie bei uns, nur bei uns ist das Leben, das unterbrochen wird, und jeder Augenblick ist ein Augenblick für sich, und jedes Mal gibt es Mängel und ein bisschen Füllungen.
Und in dem Prozess, in dem du Ihn die ganze Zeit füllst – weil Sein Gefäß unbegrenzt ist – hast du die Möglichkeit, die ganze Zeit im Geben hinzuzufügen, und so hast du die ganze Zeit das Gefühl des ewigen Lebens, und die ganze Zeit schreitest du voran und füllst dich und breitest dich aus, wie? Du dehnst dich aus, sagen wir. Und deshalb ist die Ehre des Schöpfers, die Größe des Schöpfers, das Mittel, mit dem du Ihm geben kannst. Denn wenn du das Erkennen der Größe hast, eine Art Empfindung der Ehre des Schöpfers, dann gibt es dir die Möglichkeit zu geben, zu beschenken, auf natürliche Weise. So wie in dieser Welt, wenn ein Mensch groß ist, kommt es dir natürlich, ihm irgendwie zu geben, ihm zu dienen, ihm irgendwie Beachtung zu schenken.
Deshalb ist unser Problem wirklich, sich einstweilen, in der Zeit der Verhüllung, die Größe des Schöpfers auszumalen. Und wenn wir das in der Zeit der Verhüllung machen können, dann fängt Er langsam entsprechend wirklich an, sich zu enthüllen – und dann können wir über Seiner Enthüllung Seine Größe sogar, wenn Er enthüllt ist, nicht für uns selbst kehren, was dann schon heißt, in der Absicht zu geben zu empfangen. Wenn Er enthüllt ist, dann wollen meine Gefäße Seine Größe, die sich enthüllt, empfangen – dann mache ich schon einen Zimzum, schon die umgekehrte Arbeit – in der Absicht zu geben zu empfangen, das kann ich machen.
Das heißt, bevor Er enthüllt ist, bin ich nur fähig, die Arbeit zu machen „im Geben in der Absicht zu geben". Wenn Er enthüllt ist, dann ist das ein Zeichen, dass ich schon fähig bin, in den Zustand gekommen bin, die Arbeit zu machen „im Empfangen in der Absicht zu geben". Verstehst du? Dann, schon gegen meinen Willen zu empfangen, gibt es wirklich Genuss, und diesen Genuss kann ich schon anhalten und umkehren, wirklich den.. wirklich einen Phasenwechsel machen, ja, eine Umkehrung. Deshalb ist die Ehre des Schöpfers, die Größe des Schöpfers, worüber wir jetzt sprechen, in der Gemeinschaft, die wir erheben müssen, im Wesentlichen das Mittel, durch das ich mich schon wirklich wende – davon, dass ich mich die ganze Zeit an mich selbst wende, fange ich an, mich an Ihn zu wenden.
Und man sieht das sogar an einfachen Beispielen. Wir jetzt, du bist um drei Uhr nachts angekommen, dir ist nichts wichtig, du schläfst noch, das Maximale, woran du denken kannst, ist, wie es dir ein bisschen gut geht. Sagen wir, der Zustand ist nicht so gut, die Stimmung ist so, und alles – dir ist das nicht wichtig. Was soll man machen, du bist gekommen, fängst an, jetzt Unterricht zu hören und allerlei Worte wie diese, und Gehörtes, und du siehst die Leute um dich herum, dass sie ein bisschen anders denken und sich erheben – davon fängst du an, ergriffen zu werden.
Du fängst an, ergriffen zu werden, trotzdem verändert sich innerlich eine Art Beziehung zum Leben, zum Ziel des Lebens, und daraus kannst du schon eine Anstrengung machen. Du kannst sagen: Ja, eine Anstrengung mache ich, aber diese Anstrengung gründet sich ganz auf der Erhebung, die ich von der Gemeinschaft bekommen habe. Wenn ich nicht gekommen wäre und mich hier hingesetzt und alle möglichen Sachen gehört hätte, dann hätte ich mich nicht erhoben. Und jetzt erhebe ich mich. Stimmt. Aber du hast dafür damit bezahlt, dass du gekommen bist, denn alle sind wie du. Jeder kommt an, und jeder beeinflusst irgendwie den anderen.
Im Wesentlichen: Wenn du auf alle einwirkst, dass alle ein bisschen auf dich einwirken, dann gehört der Gewinn ganz dir, und das gehört dir. Es ist nicht so, dass du mit fremdem Treibstoff arbeitest. Du arbeitest dann, was man nennt, mit deinem eigenen Treibstoff. Und dann kannst du schon noch ein, noch ein Gesetz erfüllen, noch eine Bedingung – obwohl du das Ziel nicht siehst, den Schöpfer nicht siehst. Und dann verstehst du, dass das, dass du Ihn nicht siehst, umgekehrt gut ist, weil es dich nicht verführt, diesen Genuss aus dem Sehen in der Absicht zu empfangen zu empfangen.
Sondern es ist gut, dass Er verborgen ist, und es ist gut, dass ich von der Gemeinschaft einen Antrieb zu Ihm bekommen kann und nicht von Ihm direkt. Denn von Ihm direkt würde ich sofort Genuss haben. Oh, wenn ich eine Verbindung habe, wenn Er mir geben kann, wie kann ich jetzt – das, dass ich von der Gemeinschaft einen Antrieb zu Ihm bekomme, das löst mich quasi vom Problem, Zimzum Alef auf meine Gefäße zu machen, ja? Und das Gesetz zu wahren. Auf solche Weise fangen wir an zu arbeiten. Deshalb heißt diese Arbeit Zeit der Vorbereitung. Nachdem ich darin arbeite und eine bestimmte Anzahl von Anstrengungen mache, die ich gemäß der Wurzel der Seele hindurchgehen muss – danach komme ich in den Zustand, dass man mir einen Massach gibt.
Und ich fange schon an, ich werde auch schon würdig, dass sich der Schöpfer selbst enthüllt, und ich kann von Ihm Kräfte empfangen, und durch die Kräfte, und durch das, was ich von Ihm sehe, kann ich auf selektive Weise – nicht Genuss, sondern nur Kraft – nehmen, mich Ihm anzunähern. Verstehst du? Vom Licht, das von Ihm kommt, nehme ich dieses Licht zur Korrektur meiner Gefäße und nicht zur Füllung der Gefäße. Und nachdem ich sie korrigiere, fülle ich sie dann auch schon, um mich noch mehr anzunähern, um noch mehr an Ihn angepasst zu sein, an Ihn passend. Und so geht der Mensch dann durch die spirituellen Stufen. Er geht vom Gesetz zum Recht.
Ja.
Schüler: In derselben Kraft, die mir die Gemeinschaft gibt – in dem Moment, wo man die Größe des Schöpfers zeigt, bringt es mich dazu, zu Ihm hingehen zu wollen. Muss ich, nachdem sie mir gegeben haben, nach irgendeiner Arbeit, das nehmen und es in mir anfachen, oder ist das immer die Arbeit der Gemeinschaft – ist nur sie es, die mir die ganze Zeit im Wesentlichen die Wichtigkeit vergrößert? Oder gibt es einen Punkt, man hat mir den Funken gegeben, und ich nehme das jetzt in mir, und ich spiele die ganze Zeit damit und vergrößere es noch mehr und mehr?
Rav: Ohne den Funken, den man uns gibt, sind wir nicht fähig, die Arbeit zu beginnen. Die ganze Arbeit beginnt mit dem Funken. Wenn es – es gibt Milliarden Menschen auf der Welt, wenn sie keinen Funken haben, ist mit ihnen nichts zu machen.
Schüler: Ich spreche von dem Funken, den die Gemeinschaft gibt.
Rav: Sie sind noch nicht fähig, das spirituelle Kli zu entwickeln, weil sie diesen Punkt nicht haben, von dem aus es anfängt, der Punkt der Malchut zu sein, der schwarze Punkt, der Punkt im Herzen. Das ist der Funke. Jetzt, die Gemeinschaft gibt mir, gibt meinem Kli nichts außer der Ergriffenheit.
Jetzt, wie fange ich die Ergriffenheit von der Gemeinschaft auf? Aus demselben System, in dem wir zusammen eingeschlossen sind in der Seele Adam HaRischons. Insgesamt, wir alle, alle Seelen, sie sind verbunden und verbunden zu einem festen System, das sich nicht zerlegt, aus dem nichts gemacht wird. Das ist ein Aufbau, der Adam HaRischon heißt. Kopf, Hals, Körper, Beine, Hände. Das heißt, ein spiritueller Parzuf. Was man dort lernt, von Teil 8 an weiter, was wir im „Talmud Esser haSfirot" lernen. Dieser Parzuf, er ist nicht, obwohl er zerbrochen ist – was heißt „zerbrochen"? Zerbrochen ist die Verbindung zwischen seinen Teilen.
Das heißt, es gab Liebe zwischen ihnen, jetzt gibt es Hass zwischen ihnen. Und dann wurde zerstört, was man Beit HaMikdash nennt. Dieser ganze Parzuf wurde zerstört. Es gibt keine Verbindung. Dass ich mich in irgendeiner Form anstrenge, sogar in so einer kleinen, was wir zu machen versuchen, irgendeine Verbindung zwischen einigen von diesen Teilen von Adam HaRischon, die sich hier mir zur Verfügung befinden – das gibt mir dieselbe Kraft der Verbindung gegenüber dem, was wirklich in der spirituellen Stufe existiert, wo dieses System in seiner Gänze existiert, in sich selbst, in all seinen Kräften.
Und deshalb können wir voneinander Kräfte bekommen. Soweit ich mich selbst anstrenge, mich mit noch ein paar Menschen zu verbinden – gemäß meiner Überwindung des Zerbrechens, das zwischen uns ist, das zwischen uns von Anfang an gemacht wurde –, wenn ich mich anstrenge, mich zu verbinden, dann ziehe ich sozusagen dieselbe Kraft der Verbindung an, die sich in der höheren Stufe befindet. Und sie wird mir wirklich zur Verfügung gestellt als spirituelle Kraft, mit der ich voranschreite. Das heißt, dass ich zusätzliche Kelim mit mir verbinde, zusätzliche Kräfte, eine zusätzliche Kraft.
Ja.
Schüler: Er schreibt am Anfang des Artikels über Moses, dass er sozusagen sagt, einerseits, dass die Tora ihm gegeben werden soll, sondern Rabbi Akiva, und er fragt über die Tora und ihren Lohn. Und dann schreibt er, dass… dass er sagt, dass sogar der Schöpfer zu ihm sagt: „Schweige. So ist es vor Mir im Gedanken aufgestiegen." Jetzt, wie kann es sein, dass es eine Füllung gibt ohne Mangel, ohne Kli? Sozusagen, der Schöpfer hat Moses etwas gegeben, das er nicht haben wollte – dieses Kli, diese Unterscheidung? Er bekommt etwas, das er nicht wollte?
Rav: Nein, nein. „Schweige, so ist es im Gedanken aufgestiegen…" – das wird von der Malchut gesprochen, vom Gesetz. Nicht vom Willen, sondern gegen den Willen. Die Malchut steht dagegen, sie steht gegen ihren Willen. Sie muss in der Verhüllung arbeiten, in der Erfüllung der Gesetze „wie ein Ochse fürs Joch und ein Esel für die Last". Und danach ist sie erst Recht.
„Moses", das heißt im Aspekt des Glaubens. Das fängt vom Glauben an, das heißt von der Malchut, und danach wird es zum Empfangen der Tora. Dass er das Volk Israel für sich versammelt hat, mit ihnen aus Ägypten hinausgezogen ist, das heißt, schon zum Parzuf wird, und dann der Empfangnahme von den neun Ersten würdig wird, zum Empfangen der Tora.
Schüler: Das heißt, bis zu diesem Zustand der Empfangnahme steht er immer gegen die Empfangnahme?
Rav: Ja, bestimmt.
Schüler: Darin, dass er sich ihr entgegenstellt?
Rav: Ja, bestimmt. Am Anfang ist die Arbeit gegen das Empfangen. Am Anfang ist es nur Malchut, die Erfüllung der Gesetze. Das sind Gesetze „ohne dass man sie verstehen kann". Einfach.. bis er erworben hat, bis wir Massachim erwerben, müssen wir im Aspekt des Glaubens arbeiten. Das heißt, dann ist es uns verboten, das Licht zu sehen, sondern umgekehrt. Aus der Finsternis heraus müssen wir die ganze Zeit versuchen, Kräfte in der Finsternis zu mobilisieren. In dem Moment, wo das Bild des Schöpfers vor uns ist, ist das ein Problem. Das fängt an, eine solche Haltung für die Klipot zu werden, dass das eine sehr schwere Arbeit ist.
Schüler: Also warum…
Rav: Also deshalb, das ist das, was er sagt – sieh, was für ein Bild von Rabbi Akiva er uns hier bringt.
Ja.
Schüler: Also ich sage, die Frage ist, also warum, warum hat der Mensch diese Unterscheidung, sozusagen, warum bekommt der Mensch die Unterscheidung, dass dieses Gesetz ihn verpflichtet, nicht aus seiner Wahl heraus? Sozusagen, am Ende funktioniert dieses System, weil mein Kli nicht bereit ist. Wie erkläre ich im Verstand vielleicht oder im Gefühl diese Empfindung – sozusagen, dass etwas außerhalb von mir existiert, das mich zwingt, so zu handeln? Das bin doch ich, der so handelt.
Rav: Vielleicht fragst du in einfachen Worten. Du bringst mir hier ein paar Worte von hier, ein paar von dort, dann ist nicht verständlich, was, in welchem Zustand du überhaupt sprichst. Sprichst du von uns, von der einfachen, gewöhnlichen Stufe? Also was fragst du?
Schüler: … Ob es eine Notwendigkeit gibt, dass sich der Schöpfer nicht enthüllt, bis ich die Kraft habe, Ihm entgegenzutreten.
Rav: Es gibt eine Notwendigkeit, dass sich der Schöpfer erst enthüllt, nachdem du die Kraft hast, Ihm entgegenzutreten, sonst würdest du Seine Enthüllung zu deinem Schaden bekommen. Das heißt, du wirst an Ihn verkauft sein. He, und wirst verrückt sein. Du bist schon auf Ihn fixiert, willst nichts, und es gibt keine andere Kraft, mit der du dann irgendeine eiserne Trennwand machen könntest, damit du ein bisschen nicht Sklave bist, nicht verkauft, verstehst du? Damit du unabhängig bist. Du hättest keinerlei Freiheit, etwas zu machen, sondern Er würde dich in Seiner Enthüllung in allem verpflichten. Das, das darf man nicht tun, wenn Er aus dir ein freies Geschöpf machen will.
Schüler: Warum empfinde ich diese Notwendigkeit als etwas Äußerliches mir gegenüber und nicht als Teil der Wahl oder des Guten für mich?
Rav: Du kannst nicht.. du empfindest diese ganze Enthüllung von Ihm als umgekehrt, ja? Wenn du schon empfindest, sagst du ihn wie.. du, du, nein. Das ist nicht richtig, was du gesagt hast. Das heißt, du sagst so: Warum empfinde ich das ganze System, das sich mir enthüllt, auf eine solche Weise, dass es nicht zu meinem Nutzen ist?
Schüler: Nein. Dass es nicht Teil von mir ist. Dass nicht sozusagen.. Warum fühle ich mich.. Es gibt jetzt einen Zustand, der so festgelegt ist, dass ich den Schöpfer nicht empfangen kann, solange ich nicht bereit bin. Diesen Zustand, warum empfinde ich ihn als äußerlich mir gegenüber? Warum identifiziert sich das Ich sozusagen mit dem Willen, dass Er sich schon enthüllen soll, und sozusagen gibt es etwas Äußerliches, das die Enthüllung verhindert? Warum ist das im Gefühl keine Identifizierung als eins? Das heißt, ein Teil von mir ist noch nicht bereit, Ihn zu empfangen.
Rav: Der Mensch besteht aus zwei Systemen. Ein System ist sein natürliches, der Wille zu empfangen, wie er arbeitet. Und das zweite System, das gehört zum Punkt im Herzen. Und wenn du aus deinem Willen herauskommen kannst und von der Seite des Punktes im Herzen arbeiten, dann wirst du dich selbst sehen, und die Enthüllung der Verhüllung auf eine andere Weise, dass dir das nützt und nicht stört.
Schüler: Und wie komme ich zu dem Zustand, in dem jetzt dieser Richter, von dem wir sprechen, der einer zwischen den zwei Systemen ist – wie identifiziere ich mich überhaupt mit dem System des Punktes im Herzen?
Rav: Wie kann sich der Mensch mit dem Punkt im Herzen identifizieren? Der Punkt im Herzen ist von oben gegeben, wie dein natürlicher Wille, das Herz, ja. Wenn man dir von oben beides gibt, sowohl das als auch das, sowohl Herz als auch Willen zu empfangen, kannst du dich nicht identifizieren. Man gibt dir manchmal solche Übungen, man wirft dich mal hierhin, mal dorthin, du fängst ein bisschen an zu unterscheiden. Aber wirklich vom Herzen zum Punkt im Herzen übergehen – das kannst du nur dadurch, dass du den Punkt im Herzen vergrößerst. Und den Punkt im Herzen vergrößern kannst du nur dadurch, dass du von außen eine Art Erhebung, eine Erweckung bekommst und während des Lernens durch diese Erweckung das Licht anziehst.
Du hast keine Wahl, du brauchst einen Rav, Tora, das heißt ein Buch, eine Gruppe, von denen du ein bisschen Ergriffenheit bekommst, und mit dieser Ergriffenheit ziehst du schon während des Lernens Lichter zum Punkt im Herzen, und dann wächst er. Und worauf wächst er dann? Und dann kannst du wirklich noch ein paar zusätzliche Kelim mit ihm verbinden.
Schüler: Aber ihm entgegen wächst auch die Awiut.
Rav: Die Awiut wächst auch, bestimmt, ihm entgegen. Aber zuerst arbeitest du.. zuerst hast du dich mit ihm verbunden, mit diesem Punkt, und die Awiut befindet sich noch in der Verhüllung. Jetzt, wenn du anfängst, die Füllung im Punkt zu empfinden, wird dir diese Füllung die Größe des Schöpfers geben. Die Frage ist, wie du die Größe des Schöpfers nimmst. Entweder zu deinem Genuss, zu deiner Bequemlichkeit – oder als Mittel zum Voranschreiten weiter. Dass du die Augen zumachst, dieses Voranschreiten nicht sehen willst, sondern nur als Bedingung für die Zukunft, für das Voranschreiten weiter. Das heißt, ob du diese Ergriffenheit, die du hast – gehst du damit nicht zur Gemeinschaft, sondern füllst dich selbst und ruhst dich damit aus –, dann enthüllt sich sofort Leere im Kli, wie bei uns in der Absicht zu empfangen: dass wir uns füllen, ich habe mich selbst gefüllt, habe so eine Sache bekommen, die ich so sehr wollte – ich bin wieder leer geworden. Die Luft ist raus, ich bin wieder leer.
Dann passiert dir dasselbe in der Spiritualität, sozusagen, nun sozusagen in der Spiritualität, das war's. Und du fängst an, die Leere noch mehr zu empfinden als vorher. Du hast ein Kli vergrößert, hast es mit Erkennen des Schöpfers gefüllt, mit einer neueren, größeren Erkenntnis, und jetzt bist du von dieser neuen, großen Erkenntnis leer geworden. Und nie zuvor warst du so leer, so leidend. Das heißt, dass ich vorangeschritten bin – du fragst dich sel.. ja? Das ist Tora und das ihr Lohn? Weißt du, allerlei solche Sachen. Er fängt an zu fragen. Und das geschieht, weil du diesen Punkt nicht unterschieden hast, als du angefangen hast, den Zustand zu genießen, und ihn nicht auf die Weise benutzt hast, die zum Voranschreiten nützlich ist.
Jetzt, und das ist ein sehr langes und nicht einfaches Lernen, kompliziert. Wenn der Mensch lernt, wird er empfindlich für diesen Punkt, dass er zum Kontakt mit dem Schöpfer kommt, und hier befindet er sich wirklich an der Spitze der Unterscheidung: Was macht er mit diesem Kontakt? Ob er diesen Kontakt zu seiner Bequemlichkeit macht und.. oder wirklich die ganze Erweckung, Erhebung, Kräfte, was er jetzt bekommen hat, er macht sie zum Voranschreiten weiter, um am Ende die Absicht zu geben zu erwerben. Das, das lernen wir im Wesentlichen aus unserem ganzen Gehen in der Finsternis. Wie man diesen Punkt empfindet, das war's.
Schüler: Jetzt, was heißt es, diesen Punkt weiterzugeben, der sagt, ihn in die Gemeinschaft hineinzubringen? Mit was..
Rav: Jetzt, wie kann ich diesen Punkt zum Guten benutzen? Zum Schlechten, das heißt, ich fange an, ihn zu genießen. Ich fange an zu genießen, nach einer Weile lässt man mich empfinden, dass es jetzt gut ist und bequem, gelobt sei der Schöpfer, es lohnt sich für mich, in der Spiritualität zu arbeiten, ich bin besser als die ganze Welt, es ist mir bequemer als allen, ach, ich pfeife auf alle, ja, ich habe ein gutes Gefühl. Danach werde ich leer. Oder ich nehme diesen Punkt der Ergriffenheit, und was kann ich damit machen? Ich muss nur jetzt für die Zukunft um mich herum allerlei Systeme bauen, die mir helfen, aufzusteigen. Jetzt muss ich diese Ergriffenheit ins Voranschreiten ausschütten.
Schüler: Aber wenn ich die Ergriffenheit nehme und sie in die Gemeinschaft ausschütte..
Rav: Nein.
Schüler: In jedem Punkt, in dem ich zur Ergriffenheit komme, dann schütte ich sie in die Gemeinschaft aus – es stellt sich heraus, dass ich mit der Gemeinschaft nach der Natur arbeite. Das heißt, einmal sozusagen.. sagen wir jetzt gegenüber der Gemeinschaft, von Seiten der Gemeinschaft – die Gemeinschaft sieht mich als jemanden, dass wenn ich oben bin, dann ist alles gut, er schüttet Ergriffenheit aus. Und wenn ich unten bin, dann hat er jetzt nichts zu geben. Das kann der Gemeinschaft schaden.
Rav: Wenn du etwas zu geben hast, gibst du der Gemeinschaft, und auch wenn du etwas zu geben hast, dass du jetzt mit Ergriffenheit gefüllt bist, dann lohnt es sich für dich, mehr zu lernen. Dann wirst du mehr verstehen, du wirst dich mehr mit den Büchern verbinden, du wirst in den Büchern Sachen sehen, die du vorher nicht gesehen hast, du wirst eine Art Verbindung haben, nun. Und das Mal, wenn du fällst, das heißt, du hast die Verbindung nicht am Höhepunkt festgehalten und sie in der Absicht zu geben weitergeführt, sondern diese Verbindung für dich genommen und bist gefallen – dann wirst du das nächste Mal sehen, dass die Gemeinschaft dir doch helfen kann, sogar in dem Zustand, in dem du dich in der Leere befindest, in dem du leer geworden bist, weil du die Ergriffenheit, zu der du gekommen bist, nicht richtig benutzt hast. Das passiert so und so. Aus allem müssen wir lernen.
Schüler: Braucht es den konstanten Zustand? Das Festhalten dieser Ergriffenheit, oder ist das nicht…
Rav: Der Mensch muss sich die ganze Zeit selbst festhalten, wofür ich mich in jedem Zustand befinde. Wenn er das loslässt, passiert ihm sofort von Seiten der Natur ein Rückfall zum Willen zu empfangen.
Ja.
Schüler: Diese Ergriffenheit, die du hältst – kannst du sie wirklich zum Voranschreiten auf konstante Weise halten, oder hältst du sie sozusagen, bis..
Rav: Wenn..
Schüler: Bis du die Arbeit im Tod beendet hast?
Rav: Ich verstehe dich nicht. Das ist keine Frage aus der Realität. Bis ich beendet habe, nicht beendet habe, wo halte ich die Ergriffenheit? Die Ergriffenheit befindet sich in meiner Arbeit. Ich kann nicht.. welche Bewegung kann ich ohne Ergriffenheit machen? Das ist mein Treibstoff.
Gibt es noch Fragen? Ja.
Schüler: … Es wird gesagt, ausgerechnet die neun Ersten „was im Aspekt Tora, die dem Menschen gehört, genannt wird", und ausgerechnet die Malchut, die uns am nächsten ist, das ist „über dem menschlichen Verstand, was man 'ganz dem Schöpfer gehörend' nennt, und keine Menschenhand erreicht dort irgendetwas".
Rav: Auch nicht so verständlich. Wir haben ein Kli, das Malchut heißt. Dieses Kli ist nicht fähig, die Form des Gebens anzunehmen. Man kann es wie ein Kli des Gebens benutzen. Wie – wenn man in der Absicht zu geben empfängt. Aber um schon zum Empfangen in der Absicht zu geben zu werden, das – es gibt noch viel Arbeit davor. Die Arbeit davor heißt die Korrektur der Kelim überhaupt, dass man einen Massach auf sie machen muss. Und alle Verlangen, die sich in der Malchut befinden, dass sie arbeiten, ohne für sich zu empfangen.
Dass du aus jedem einzelnen Verlangen so eine Größe des Ziels hast, Größe des Schöpfers, dass kein einzelnes Verlangen das Gegenteil davon sein will – nur sich mit Ihm zu verbinden. Das heißt, dass du in all deinen Eigenschaften und in all deinen Verlangen, die in dir sind, spürst, dass keines von ihnen sich vom Schöpfer trennen will. Ja? Das war's. Und du wirst auch in jedem einzelnen Verlangen verstehen, dass die Trennung darin ist, das heißt, das wird in der Empfindung sein, dass die Trennung darin ist, dass du für dich nimmst. In dem Moment, wo ich nehme, trenne ich mich. Dass das wirklich Furcht wird, Feuer, das wirklich brennt. Das heißt, dass du dich schon in den Kräften des Zimzum befindest.
Danach, wenn du schon mit einem solchen Schild ausgerüstet bist, kann man schon anfangen, dass jedes einzelne Verlangen die Form des Gebens bekommt. Was heißt das? Dass du den Schöpfer bittest, von Ihm zu lernen, wie Er dir gibt. Nicht, was Er dir gibt, sondern wie Er gibt. Und Er erklärt es dir. Und aus Seinen Handlungen – das heißt „durch Deine Handlungen erkennen wir Dich" –, aus Seinen Handlungen, was das Baby? Das Baby will nur Milch von der Mutter bekommen. Es weiß nicht, was das ist, wer das ist, nichts, wie das ist, was man dafür macht, oder man füttert es, zieht es an – das ist ihm nicht wichtig, das kommt mir zu.
Danach fängt man an zu lernen, woher das kommt und auf welche Weise sie das machen. Wenn ich den Eltern ähnlich werden will, auf welche Weise macht man das. Also musst du Seine Handlungen lernen. Es kommt mir nicht einfach so ein Licht von Jessod, aber vor Jessod gibt es noch sehr viele Sefirot, Handlungen, dass Er auf solche Weise auf mich einwirkt. Also fange ich an, vom Willen zu empfangen, dass ich einmal nur dieses Licht empfangen wollte, ich will jetzt mit diesem Willen zu empfangen benutzen, dasselbe System aufbauen, wie bei Ihm, bis Er ankommt und mir den Genuss gibt.
Das heißt, bei Ihm gibt es neun Systeme, um Genuss zu bringen, der zu mir passt. Und mein System, der zehnte Punkt, Malchut, empfängt schon und genießt. Jetzt, ich will, daraus, dass ich genieße, darauf ein System aufbauen, das genau wie Sein System arbeitet. Das heißt, ich muss von Ihm dieses ganze System erwerben, und in umgekehrter Form. In umgekehrter – das heißt gegenüber meinem Willen zu empfangen. Es gibt hier.. ich habe noch keine Worte, wie ich das ausdeuten soll. Nun, wir werden voranschreiten, dann werde ich finden, das hängt von euch ab.
Wie diese Malchut, die einen von vielen Genüssen in ihrem bestimmten Verlangen empfängt – wie sie in diesem bestimmten Verlangen die umgekehrte Handlung im Geben macht. So. Dann erwirbt sie wirklich diese neun Ersten, aber was heißt erwirbt? Das ist nicht einfach so, dass man die neun Ersten an die Malchut klebt und sie arbeiten, wie wir uns das ausmalen. Sondern all diese neun Ersten müssen in das System des Willens zu empfangen hineinkommen. Der Wille zu empfangen muss diese Form in sich aufnehmen.
Das heißt, der Mensch wirklich, der Wille zu empfangen bekommt wirklich die innere Form des Systems des Schöpfers. Verstehst du? Schöpfer, ich spreche nicht von Seinem Wesen. Sein Wesen bespricht man nicht, man spricht vom Schöpfer. Das heißt die Beziehung zu mir, Seine. Das heißt, ich nehme wirklich in mich auf, schlucke in mich all Seine Systeme, und entsprechend meinem Willen zu empfangen wandle ich sie so, dass sie auf das Geben arbeiten aus dem Willen zu empfangen heraus, nicht aus Seinem Willen zu geben.
Bei Ihm ist es Wille zu geben. Er fängt von Keter bis Jessod an, und ich fange von Malchut an und verwandle diese neun geraden Sefirot in die neun umgekehrten Sefirot, direktes Licht in zurückkehrendes Licht. Ich habe jetzt zehn Sefirot des zurückkehrenden Lichts, dass die Malchut zum Keter wird, ja? Und Chochma wird zu Jessod, das an Keter gibt, das für mich schon Malchut ist. Wenn also der Mensch diese ganze Arbeit macht, wird er wirklich nicht nur gemäß der Handlung, sondern auch gemäß dem Stand, gemäß seinem Status, er wird wie der Schöpfer.
Schüler: Das Wesen ist auch in den neun Ersten quasi eingeschlossen, nein?
Rav: Äh?
Schüler: Quasi auch das Wesen auch..
Rav: Das Wesen besprechen wir nicht, das ist eine Art Etwas, das über der Beziehung zu uns existiert, über Seiner Beziehung zu uns. Vor Seiner Verbindung mit den Geschöpfen heißt es Sein Wesen. Im Punkt der Verbindung mit den Geschöpfen heißt es Schöpfer. Was ist Schöpfer? „Komm und sieh" – das ist schon eine Erlangung, zu der man kommen, sehen, erlangen kann.
Schüler: Bei der Endkorrektur erlangt man am Ende auch das Herz aus Stein, nein?
Rav: Was haben wir über die Endkorrektur zu sprechen?
Schüler: …
Rav: Ja, man muss lernen. Was lernen wir?
Schüler: „Pticha".
Rav: „Pticha".
(Ende des Unterrichts)