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Part 2 Baal HaSulam. TES. Band 1.Teil 2. Kapitel 1, punkt 5 (14.11.2007)

Baal HaSulam. TES. Band 1.Teil 2. Kapitel 1, punkt 5 (14.11.2007)

9. zář 2026

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Morgentranskript 14.11.2007

Baal HaSulam, Buch „Talmud Esser haSfirot", Band 1, Teil 2, Seite 41, Punkt 5

Vorleser: „Talmud Esser haSfirot", Band 1, Teil 2, Seite 41, Spalte 1, beginnend mit „Nun können wir besser verstehen".

„Und nun können wir besser verstehen, was die Reshimot darstellen, die in den zehn Sefirot von Igulim nach dem Zimzum und der Histalkut (Rückzug) aller Vollkommenheit und Füllung aus den vier Phasen, verblieben sind, die "zehn Igulim" genannt werden. Denn die Bedeutung dieser Reshimot ist, dass sich in ihnen alle Arten von Verlangen eingeprägt und fest eingezeichnet haben, von denen sie erfüllt waren, als sie sich in Ejn Sof befanden, und die ihnen nun verloren gegangen sind. Daher bleiben sie notwendigerweise verlangend und sehnsüchtig nach all jenen Füllungen und Vollkommenheiten, die sie hatten, und dies wird „Reshimot“ genannt. Wie oben gesagt, gibt es keine Offenbarung der Verlangen in keinem einzigen Objekt, nicht in den Höheren Welten und nicht in der materiellen Welt, das seine Wurzeln nicht in diesen zehn zu den Igulim gehörenden Sefirot hätte. Es gibt zwei Arten von Wurzeln, die der Realität aller Welten nach dem Zimzum vorausgehen:
- die erste: wenn sich jedes Verlangen bereits in seiner ganzen Höhe und in seiner Herrlichkeit als erfüllt befindet. Und diese Wirklichkeit existiert in der Welt der Unendlichkeit;
- die zweite: wenn alle Verlangen komplett ohne jene Füllung sind, die zu ihnen in der Welt der Unendlichkeit gehörte. Dies wird die "Welt des Zimzum" genannt.
Und alle Kelim mit sämtlichem Material der Schöpfung entstammen der Welt des Zimzum. Natürlich sind es diese leeren Kelim und Verlangen, die ihre gesamte Füllung verloren haben. Und die Füllung für diese Verlangen entstammt der Welt der Unendlichkeit. Und man sollte sich an diese zwei Tatsachen erinnern, die zu den wichtigsten gehören, während allen deinen Unterrichten in der Wissenschaft der Kabbala."
2:26

Vorleser: Wir fahren fort, Punkt 90 oben bezieht sich auf die Worte ...

Rav: Gibt es dazu Fragen? Bitte. Nein.

Vorleser: Punkt 90 oben bezieht sich auf die Worte „Breitet sich wenig aus". In Spalte 2 auf Seite 41, Punkt 90.

„90) Mache keinen Fehler in der Deutung dessen, dass der Kav an irgendeinen Ort oder in eine Fläche gezogen wird: wenn ein beliebiges Objekt gröber wird, seine Awiut zunimmt, dann spricht man davon, dass der Prozess von oben nach unten gezogen wird. Weil ein Feinerer als höher und ein Gröberer als niedriger betrachtet wird. Und das drückt sich durch eine Annäherung der Eigenschaften zur Bchina Dalet aus, d. h. derjenige, der näher an der Bchina Dalet ist, wird als gröber angesehen, wogegen, derjenige, der von der Bchina Dalet weiter entfernt ist, als feiner angesehen wird. „Ein wenig gezogen“ bedeutet, dass er gröber wurde. Und das Wort „gezogen“ weist auf das Licht der Linie (Kav) hin." 3:41

Das heißt, wie wir es immer lernen: Alles geschieht innerhalb des Gefäßes, alles passiert innerhalb des Gefäßes. Die Enthüllung der Verlangen vom Feinen zum Groben nennt man Ausbreitung des Lichts innerhalb des Gefäßes. Denn in den Verlangen, die sich enthüllen, enthüllen sich die Eigenschaften des Gebens, und dann tritt das Licht sozusagen in das Gefäß ein und enthüllt sich. Und umgekehrt: Wenn ein Gefäß in sich zusätzliche Aviut empfindet, dann ist es entsprechend Stufe um Stufe weniger und weniger und weniger in der Gleichheit der Form mit dem Licht, und das nennt man, dass das Licht aus dem Gefäß hinausgeht.

Das ist, sagen wir, wie das Bewusstsein im Menschen: Ich bin mehr und mehr und mehr bei Bewusstsein, und danach schlafe ich, sagen wir, immer weiter und weiter ein, bis ich aus dem Bewusstsein hinausgehe. Es geht also nicht darum, dass sich die Welt verändert, sondern die Welt ist im Menschen, und sie ist es, die sich verändert – entsprechend den Gefäßen, die sich entwickeln oder entstehen und sich dann wieder schließen.

Vorleser: Wir sind auf Seite 41, Spalte 2, „Der Begriff „Heranziehen“ bedeutet".

„Der Begriff „Heranziehen“ bedeutet, dass es in jeder Sefira zehn Sefirot gibt, und das betrifft sowohl eine Sefira aus den zehn Sefirot der Igulim, als auch eine Sefira aus den zehn Sefirot von Yosher. Und als die zehn Sefort der Sefira Keter austraten, trat zuerst ein Kav in der Form ihrer drei ersten Sefirot aus, was Rosh der Sefira Keter de Yosher genannt wird. Und dieses Leuchten breitete sich auf die Sefira Keter de Igulim aus, die ihrerseits ebenfalls die zehn Sefirot beinhaltet, wie oben erwähnt. Und diese zehn Sefirot der Sefira Keter de Igulim umgeben nur die ersten drei Sefirot aus den zehn Sefirot der Sefira Keter des Kav. Und danach, d. h. nachdem sich die zehn Sefirot der Sefira Keter de Igulim vollendeten, dann „breitete sich noch ein Kav aus“ und „zieht ein wenig heran“, d. h. ihre sieben unteren Sefirot gingen heraus, um die Sefira Keter bis zu den zehn Sefirot de Yosher zu ergänzen. Auf diese Weise verlängerten sich diese sieben unteren Sefirot der Sefira Keter des Kav nach unten, d. h. sie wurden gröber als alle zehn Sefirot der Sefira Keter de Igulim. Und aus diesem Grund umgeben diese sieben unteren Sefirot keine Sefirot de Igulim mehr, weil die Igulim höher als sie sind, d. h. sie sind feiner als sie selbst. Und bekanntlich bedeutet der Ausdruck „höher als der andere“, dass einer feiner als der andere ist." 6:50

Fragen? Das geht nach denselben Wegen. Ja.

„Dementsprechend (s. Punkt 30) besteht der Sinn des oben Gesagten darin, dass die Sefirot de Igulim vorangehen, und wesentlich wichtiger als die Sefirot des Kav sind, weil in den Igulim gar kein Massach vorhanden ist. Und der Massach, den es in den Sefirot des Kav gibt, befindet sich inmitten der letzten Sefira des Rosh, d. h. am Ende der ersten drei aus den zehn Sefirot de Yosher. Die ersten drei Sefirot gibt es in jeder Sefira de Yosher und man nennt sie bekanntlich Rosh (Kopf) dieser Sefira. Wenn man sagt, dass der Massach in die Sefirot des Kav integriert ist, so bezieht sich diese Aussage auf die sieben unteren Sefirot jeder Sefira, die sich niedriger als der Massach befinden. In den ersten drei Sefirot, die Rosh genannt werden, ist die Wirkung des Massach noch nicht manifestiert, da sie sich über dem Massach befinden. Aus diesem Grund sind diese drei ersten Sefirot den ganzen zehn Sefirot de Igulim vollkommen gleich, weil es in ihnen noch keinen Massach gibt und sie folglich in ihren Eigenschaften gleich sind. Es heißt auch, dass die zehn Sefirot von jeder Sefira der Igulim die drei ersten Sefirot von jeder Sefira des Kav umgeben. Allerdings befinden sich die sieben unteren Sefirot von jeder Sefira des Kav bereits niedriger als der Massach, der Massach ist in ihnen bereits integriert und sie sind wesentlich gröber als die Igulim. Weil bekanntlich ein Gröberer als niedriger betrachtet wird, werden sie alle deshalb als niedriger als alle zehn Sefirot de Igulim angesehen. Und keine einzige Sefira aus den Igulim wäre in der Lage, an der Stelle dieser sieben Sefirot zu sein, denn die Igulim sind höher und wichtiger als sie.
Nun haben wir ausführlich betrachtet, dass es zwischen sämtlichen Sefirot von Igulim eine leere Stelle gibt, die der Größe von den sieben Sefirot derjenigen Sefira de Yosher entspricht. Denn, alle zehn Sefirot von Igulim der Sefira Keter umgeben nur die ersten drei Sefirot der Sefira Keter des Kav, wogegen die sieben unteren Sefirot der Sefira Keter des Kav sich tiefer ausbreiteten als alle zehn Sefirot der Sefira Keter von Igulim. Und als diese sieben Sefirot der Sefira Keter des Kav enden, beginnen die ersten drei Sefirot von der Sefira Chochma des Kav auszutreten, und werden von sämtlichen zehn Sefirot der Sefira Chochma de Igulim umgeben. Beginnend mit der letzten Sefira von Keter de Igulim bis zu der ersten Sefira von Chochma de Igulim gibt es zwischen ihnen eine leere Stelle, in der sich die sieben unteren Sefirot aus der Sefira Keter des Kav befinden, die ihrerseits nicht von den Sefirot der Igulim umgeben sind. Und zwischen Chochma und Bina, ebenso wie zwischen den restlichen Sefirot, gilt das gleiche."
10:35

Klar? (Zeichnung) Das ist ein Gefäß, ein Gefäß, zehn Sefirot, wobei GaR de Yosher den zehn Sefirot de Igulim gleich ist. Hier sind die zehn Sefirot de Igulim. Und SaT de Yosher ist frei von Igulim. Das ist eine Struktur, wie eine einzelne Zelle.

Wenn wir über die Verbindung zwischen den Sefirot sprechen, dann müssen wir das schon nicht mehr als eine Zelle zeichnen, (Zeichnung) sondern: Keter, Chochma, Bina de Yosher, und das sind Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod, Jessod, Malchut. SaT, GaR. Hier haben wir zehn Sefirot de Igulim, Igulim, eine Unterbrechung; wieder haben wir auf der Stufe Keter, Chochma, Bina, GaR, und SaT von Chessed bis Malchut, GaR, SaT. Das alles ist Keter. Und das ist Chochma.

Auch von GaR de Chochma gibt es Igulim, zehn Sefirot der Igulim de Chochma, und das ist Keter. Und SaT ist frei. Und danach gibt es wieder GaR und SaT von Bina; von GaR de Bina gibt es zehn Sefirot der Igulim de Bina, und das (SaT?)¹ ist frei. Klar, ja? So ist die Verbindung. Denn nur im GaR haben wir eine Gleichheit zwischen den Sefirot de Yosher und den Sefirot de Igulim, denn im GaR haben wir keine Begrenzung; der Massach steht nach dem GaR, im SaT.

Ja.

13:12

Schüler: Wir haben eine Frage aus Moskau: Was bedeutet es, dass alle Sefirot de Igulim abgeschlossen sind?

Rav: Gib mir genau den Satz, ich weiß nicht, ich kann hier mehrere Deutungen nennen. Alle Sefirot de Igulim, die abgeschlossen werden, schließen im Mittelpunkt von Ein Sof ab. Noch einmal: Ihr erinnert euch, was wir gestern besprochen haben – Yosher, das sind dieselben Igulim, die wir durch unsere Absicht füllen wollen. Mein Bauch ist ein runder Bauch, aber ich esse nur unter der Bedingung, dass ich dem Hausherrn Genuss bereite, und deshalb heißt die Form der Füllung Yosher. Das Gefäß bleibt das Gefäß von Ein Sof, es ist rund.

Ja.

Schüler: Werden die Gefäße de Igulim aus den Gefäßen de Yosher nur durch den GaR der Gefäße de Yosher gefüllt? Und was ist mit Chessed, Gwura, Tiferet?

Rav: Ich verstehe, eine schöne Frage. Sie werden aus allen zehn Sefirot gefüllt – aber von wo aus füllt man sie? Nur von dem Ort aus, an dem sie eine Verbindung zu den zehn Sefirot de Yosher haben, vom GaR. Verstehst du? Sonst gibt es keine Verbindung zwischen den Igulim und Yosher², nur im GaR. Die Handlung der Füllung aber kommt gerade aus dem SaT. Das heißt, hier (Zeichnung) macht man den Siwug de Haka'a und empfängt das Licht innen; so viel Licht wir innen im SaT empfangen haben, das füllt die Igulim. Es gibt einen Ort, an dem man die Handlung macht, und es gibt einen Ort, der in Gleichheit ist, in Verbindung, und durch ihn gibt es dann Verbindung und Füllung.

Ja.

Schüler: Also empfindet man die Füllung nur in Chessed, Gwura, Tiferet und bis Malchut?

Rav: Nein, nein, nein. Die Füllung de Yosher empfindet man im Yosher. Von wo werden die Igulim gefüllt? Vom GaR, vom Rosh des Partzuf.

Nun, machen wir weiter.

15:37

Vorleser: Der kleine Punkt 100 bezieht sich ...

Rav: Ich warne noch einmal: Es ist nicht wichtig, ob ihr das genau versteht oder nicht genau – nur nicht durcheinanderkommen. Es gibt nicht zwei oder drei Gefäße aus Ein Sof. Ein Sof ist ein Gefäß, in dem es nur Igulim gibt, (Zeichnung) nur Igulim gibt es, das ist alles, nichts außer dem. Sondern wir haben Zimzum Alef gemacht und beschlossen, jetzt mit Hilfe eines Massach Ein Sof zu füllen – womit? Mit einem Rohr, und das heißt Linie, wenn es zusammen mit dem Licht ist. Unter den Bedingungen der Gleichheit der Form. Der Gleichheit der Form. Das ist es.

Und unser Verhältnis zur Füllung: Das Licht ist hier (siehe Zeichnung), das umgebende Ein Sof ist oben, so außerhalb der Igulim. Wie füllen wir jetzt die Igulim? Durch die Linie. Das heißt, wir öffnen hier jetzt irgendeinen Ort, an dem das Licht eintreten und die Igulim füllen kann. Und dieser Ort, den wir die ganze Zeit in den Gefäßen de Igulim öffnen, heißt Linie, er heißt zehn Sefirot de Yosher.

So machen wir es in unserem Verhältnis, wir lassen nur eintreten. Es ist derselbe Ort, nur lassen wir jetzt darin etwas eintreten – nicht einfach so, dass alles offen ist, sondern nach Maß und Gewicht, nach der Zuteilung, wie er sagt. Deshalb heißt es Linie. Das ist es: Diese Gefäße der Linie existieren nur in Bezug auf den Menschen.

Ja, Chaim.

17:30

Schüler: Wir verstehen die Sache mit den Igulim so, weil wir über einen Kreis sagen, dass es dort keine Unterscheidung von oben und unten gibt. In dem Moment, in dem es eine Linie gibt, gibt es die Unterscheidung von oben und unten. Warum sagen wir dann nicht, dass wir das Gefäß verändern? Warum sagt man, dass es dasselbe Gefäß bleibt?

Rav: Das Gefäß bleibt dasselbe Gefäß, nur seine Füllung wurde nicht vollständig, sondern in der Form und im Maß, die in der Linie sind. Und im Ende der Korrektur wird die Füllung gleich sein, wie in den Igulim vor Zimzum Alef. Wir haben keine Wahl. Sieh mal, ich habe ein Verlangen nach allen fünf Gerichten, die auf dem Tisch stehen, aber ich mache einen Zimzum und entscheide: von diesem Gericht ja, so, so, zehn Gramm, zwanzig Gramm, dreißig Gramm – das nehme ich, um dem Hausherrn etwas Gutes zu tun. Ich fülle also dasselbe Gefäß, nur in einem bestimmten Maß fülle ich es; bei mir ist es in die Absicht um zu geben eingehüllt. Das Gefäß bleibt dasselbe Gefäß, wir können Gefäße nicht verändern; unser Verhältnis zu ihnen heißt Linie.

Ja.

Schüler: Warum sagen wir dann, dass nach Zimzum Alef das Gefäß Massach und Or Choser wird?

Rav: Weil der Mangel für sich genommen aufhört, ein Gefäß zu sein; er hört auf, Träger zu sein, das ist er schon nicht mehr, er arbeitet schon nicht mehr. Wir benutzen das Verlangen nur, um den Massach und die Absicht zu stärken. Das Gefäß kann nicht empfangen, wenn der Genuss nicht in eine Absicht eingekleidet ist.

Schüler: ... verändert sich, weil es jetzt darin eine Unterscheidung von oben und unten gibt.

Rav: Das Verlangen bleibt dasselbe Verlangen. Das Verlangen verändert sich nicht, es ist erschaffen, man kann es nicht verändern, ich kann Verlangen nicht verändern. Das Licht hat das Verlangen erschaffen, das Licht steht diesen Verlangen gegenüber und hält sie, und es verändert sich nicht. Ich füge zu jeder Handlung von Lichtern und Gefäßen, die einander gegenüberstehen, eine Absicht hinzu.

19:44

Schüler: Das Verlangen bleibt dasselbe, aber jetzt ist das Verlangen schon nicht mehr das Gefäß.

Rav: Nun? Die Bedingung für die Füllung des Verlangens hat sich verändert. Und du sagst, das sei ein neues Gefäß – was heißt „neues Gefäß"? Das Verlangen ist dasselbe Verlangen; nur der Grund und das Mittel, wie ich damit arbeite, das ist neu.

Schüler: Nennt man das nicht ein neues Gefäß?

Rav: Nenn es neue Gefäße, wir nennen es so. Aber ich will betonen, dass es hier nichts gibt außer der Hinzufügung vonseiten des Geschöpfs, das die Füllung auf diese Weise machen will. Verstehst du, ja? Man sagt neue Gefäße, richtig. Aber die Igulim bleiben dieselben Igulim, man füllt sie. Die Igulim stellen für mich das Verlangen des Schöpfers dar: Was will er von mir? Dass ich sie fülle, dass ich empfange.

20:40

Schüler: Im Rosh jeder Stufe gibt es, wie wir sagen, nur eine Berechnung, es gibt keinen wirklichen Gebrauch der Aviut. Wie füllt der Rosh jeder Sefira, so wie es hier im Yosher beschrieben ist, die Igulim? Womit füllt er die Igulim?

Rav: Durch die Gleichheit der Form. Er füllt nicht, der Massach füllt die Igulim.

Schüler: Welche Hinzufügung bringt er den Igulim?

Rav: Die Gleichheit der Form. Ich muss jemandem ein Geschenk geben. Ich selbst bin nicht fähig, das zu tun, er nimmt es von mir nicht an. Ich mache es durch dich. Also mache ich es, und du, der du in der Gleichheit der Form mit ihm bist, führst es aus. Jetzt stellt euch vor, dass in jeder einzelnen Sefira, und in der einzelnen darin, und in der einzelnen von der einzelnen, ta-ta-ta-ta bis ins Unendliche, dieselbe Struktur ist. Ja, David.

21:40

Schüler: Die Linie bedeutet die Qualität der Füllung, und im Ende der Korrektur ist die Linie gleich dem Kreis?

Rav: Ja. Im Ende der Korrektur wird alles, werden alle Igulim durch Yosher gefüllt. Der Massach wird gleich sein, der Massach wird über alle Igulim herrschen. Die Igulim werden sich nicht verändern. Sie werden gleich sein, in einer einzigen Gleichheit, es wird kein Oben, kein Unten geben, gar nichts. So vollständig wird der Massach sein. Inzwischen, bis zum Ende der Korrektur, haben wir Arbeit in der Linie. Im Ende der Korrektur wird sich die Linie so weit ausdehnen, dass sie alle Igulim bedeckt. Das heißt, noch einmal: Die Linie ist wie ein Hahn, auf dem ich sitze. Ich habe einen Behälter, Ein Sof; ich komme mit dem Rohr und dem Hahn an diesen Behälter und fülle ihn jedes Mal so weit, wie ich es um zu geben kann.

Ja.

Schüler: Ist auch Malchut de Ein Sof gleichzeitig sowohl Kreis als auch Linie? Wirkt es dort so, dass es ein Geben von beiden Seiten gibt, die zum Ende der Korrektur kommen? Wirkt das als eines?

Rav: Was in Ein Sof gemacht wird, das wird von Seiten des Schöpfers gemacht. Alles, was Igulim ist, das ist das Verlangen des Schöpfers, das ist von ihm gegeben. Was die Linie macht, das kommt von Seiten des Geschöpfs. Das Maß der Linie ist das Maß der Gleichheit des Geschöpfs mit dem Schöpfer. Schaut nicht auf die Gefäße selbst, das ist nicht die Funktion. Was sind Gefäße, was ist Füllung, was sind diese Gerichte, die zwischen uns stehen, zwischen mir und dem Schöpfer auf dem Tisch? Das Verhältnis ist die Hauptsache. Verstehst du?

Nun, noch ein bisschen.

23:46

Schüler: Der kleine Punkt 100 bezieht sich auf die Worte „Der zweite Igul". Wir sind auf Seite 42, Spalte 2, kleiner Punkt 100.

„100) Und man soll sich strengstens davor hüten, die förmlichen Begriffe der Flächen und der Orte von Yosher und Igul zu verwechseln, was aufgrund der Beschränktheit und der Unvollkommenheit der Sprache durchaus möglich wäre. Im weiteren Verlauf sollte man im Gedächtnis behalten, dass das "geradlinige Leuchten" bedeutet, dass das Licht in die Kelim eintritt, in denen ein Massach der Bchina Dalet vorhanden ist. Dagegen bedeutet das "kreisförmige Leuchten", dass das Licht in die Kelim eintritt, in denen es keinen Massach der Bchina Dalet gibt.
Allerdings bedenke, dass obwohl es in den Kelim von Igulim gar keinen Massach der Bchina Dalet gibt, ist die Bchina Dalet nach Zimzum Alef trotzdem nicht in der Lage, irgendein ein Leuchten zu erhalten. Der Grund dafür ist, dass das ganze Licht, das in den Igulim vorhanden ist, man durch das Leuchten des Kav, d. h. vom "geradlinigen Leuchten", erhalten muss (s. Punkt 30). Und das Licht des Kav leuchtet wegen des Massach keineswegs in der Bchina Dalet, wie wir bereits studiert haben. Das Bedürfnis nach dem Licht in der Bchina Dalet bei den Igulim stammt nicht aus den Kelim, denn diese verfügen über keinen Massach, sondern aufgrund von Zimzum Alef, der dort auf sie einwirkt. Und weil Zimzum Alef nicht als ein Bedürfnis gilt (s. Teil 1, Kap. 3), sind alle vier Phasen in den Kelim der Igulim in ihrer Höhe gleich, ohne jegliche Unterscheidung zwischen dem Großen und dem Kleinen (s. Teil 1, Punkt 30). Und der Grund aller Dunkelheit, die in der Bchina Dalet herrscht, stellt das Licht dar, das durch den Kav empfangen wird und welches dort nicht leuchtet, wie wir bereits studiert haben."

Rav: Zimzum Alef wurde in einer einzigen Gleichheit erschaffen. Das Licht wich nach allen Seiten rings um den Mittelpunkt. Denn das Geschöpf hat nicht einmal wegen der Scham aufgehört, das Licht zu empfangen, wovon man erzählt. Da gibt es noch gar nichts, wofür man sich schämen müsste, es hat ja nicht empfangen. Der Schöpfer hat es so gemacht. Das ist wie ein Kleinkind: Schämt es sich, weil es von der Mutter empfängt? Es fordert von der Mutter, es steht ihm zu. So empfindet man aus der Dwekut heraus, dass es einem zusteht. Ja. Der Zimzum geschah vielmehr deshalb, weil Malchut de Ein Sof in der Gleichheit der Form aufstieg. Sie empfand, dass sie über das hinaus will: zu sein wie der Gebende. Das ist ein Mangel ohne Mangel.

Das heißt, der Zimzum geschah nicht deshalb, weil es dem Willen zu empfangen schlecht geht. Nein. Sondern weil er, ohne sich auf sich selbst zu beziehen, sein Verhältnis zum Schöpfer ausdrücken will. Deshalb heißt Zimzum Alef Aufstieg: Malchut stieg auf, es stieg in seinem Willen auf, Geschöpfe zu erschaffen, Ausgeströmte und so weiter. Aufstieg, der Aufstieg des Verlangens. Und deshalb ist Zimzum Alef kein Makel. Und erst wenn man anfängt, die Linie zu füllen, durch die Linie die Igulim, dann empfindet man, wie sehr das Geschöpf in der Bchina Dalet nicht fähig ist, diese Berechnung von Gleichheit der Form und Füllung zu machen; und dann gibt es einen Unterschied zwischen den Igulim und Yosher.

Bis zum Ende der Korrektur – nun, ihr versteht, das ist das Lew haEwen, das sind all jene Verlangen, die wir bis zum Ende der Korrektur nicht beherrschen können. Sie werden erst im Ende der Korrektur korrigiert. Das ist es. Warum? Weil es hier Gefäße des Gebens gibt und Gefäße des Empfangens, weil es eine gegenseitige Einschließung zwischen den Gefäßen gibt und weil wir nicht in allen Gefäßen fähig sind, Klärungen zwischen dem Licht und dem Gefäß zu machen.

Nun, schnell.

28:23

Schüler: Was unterscheidet die Gefäße de Igulim? Wenn alles in Gleichheit ist und es keine Massachim gibt, warum gibt es dann eine Vielzahl von Gefäßen ...

Rav: Die Bchinot. Der Unterschied zwischen den Gefäßen de Igulim sind die Bchinot, die vier Bchinot des Or Yashar, die sich weiter und weiter und weiter unterteilen.

Und damit beenden wir.

(Ende der Lektion)