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Morgenunterricht 24.02.2003
Buch "Schriften des Rabash", Teil "Stufen der Leiter", Band 1, Artikel "Über die Schwierigkeit, Götzendiener die Tora zu lehren"
Rav: Rabash sagt uns Stufen, erklärt uns Stufen, die der Mensch auf seinem Weg, ein Mensch zu werden, durchläuft – was "das Wesen der Schwere des Verbots, Tora einem Götzendiener zu lehren" ist. Dass der Mensch an sich arbeitet, kostet ihn viel Zeit, Anstrengung und Mühe, um zum Zustand des Götzendieners zu kommen, zu fühlen, dass er wirklich Verlangen hat, die entgegengesetzt zum Schöpfer sind, dass alle seine Gedanken nur für sich selbst sind, um zu empfangen, dass das seine Natur ist.
Das kann man nur Maß gegen Maß sehen. Wenn er durch das Lernen und Anstrengungen in der Gemeinschaft von oben ein ausreichendes Leuchten bekommt, um sich selbst als Götzendiener zu sehen – sonst gilt nicht, dass er ein Götzendiener ist. Der Mensch muss das selbst feststellen, dass er ein Götzendiener ist, niemand wird es ihm sagen.
Der Schöpfer sieht uns in der vollkommenen Stufe: "Ich, HaWaYaH, habe Mich nicht verändert." Auf Ihn wirkt weder Zimzum Alef noch Zimzum Bet, noch all unsere Abstiege, noch die Welten und das Zerbrechen der Gefäße. Alle diese Dinge sind nur den Empfangenden gegenüber, die das danach erlangen. Von seiner Seite befinden wir uns im Ejn Sof, im vollkommenen Zustand, und es gibt keine Sünde und keinen Mangel in der Schöpfung, die er erschaffen hat. 02:08
Sondern das Geschöpf, in dem Moment, in dem es das Brot der Scham im Zustand fühlt, den der Schöpfer erschaffen hat, dann macht es Zimzum Alef und sehnt sich danach, dieselbe Vollkommenheit aus eigenen Kräften zu erreichen. Das nennt man, dass es selbst Arbeit und Mühe einlädt, um seinen ganzen wahren Zustand, der im Ejn Sof ist, zu enthüllen, und zu diesem Zustand aus eigenen Kräften zu kommen.
Daher ist das Empfinden des Götzendieners ein nützliches Empfinden, das fruchtbarste, das es nur geben kann, und ein gesegnetes. Sich selbst als Götzendiener zu empfinden, das ist schon mehr als die halbe Strecke. Warum? Alles macht der Schöpfer. Das nennt man Arbeit des Schöpfers, nicht Arbeit des Menschen. Der Mensch muss nur seinen wahren Zustand enthüllen, und dadurch, dass er das enthüllt, offenbart sich dann in seinem Herzen... aus diesem Zustand offenbart sich in seinem Herzen das Empfinden des Gebets, der Forderung. Damit er dann, gemäß dieser Forderung, bereit ist, gemäß seinen Gefäßen, Korrekturen und einen Zustand zu empfangen. 04:01
Daher ist einerseits verboten, einem Götzendiener Tora zu lehren, und das, dass ein Mensch dazu kommt, ein Götzendiener zu sein, dann sieht er, dass er keine Verbindung mit der Tora hat, und dann ist dieser Zustand ein Grund für das Erheben von MaN, das ihn zu einem Israel macht. Und dann, durch das Lernen, das er lernt, kommt zu ihm das Erkennen des Schlechten, das man Loven dAba nennt – dass er sich selbst als das Gegenteil vom Schöpfer sieht. Und wenn Loven dAba auf ihn wirkt, dann bildet sich in seinem Herzen der Drang, das Gebet.
Und das ist nicht so, dass der Mensch dieses Gebet aufbaut, er muss nur Anstrengung leisten. Das Gebet ist ein Ergebnis vieler Anstrengungen, die das Höhere Licht bringen, das man Loven dAba nennt. Und das Empfinden des Erkennens des Schlechten, der Gegensätzlichkeit zum Schöpfer, schon wenn das in ausreichender Form ist, bringt ihm Odem dAma. Was ist Odem dAma? Dass er schon Gefäße haben wird, Bina und Malchut verbunden in einer solchen Form, dass er mit seinen Gefäßen in der Absicht zu geben arbeiten kann. 06:11
Was bedeutet das, dass er Loven dAma bekommt? Dass der Mensch in seinem Galgalta we Ejnaim, in seinem Verlangen zu geben, das er aus dem Erkennen des Schlechten empfängt, anfängt, sich mit dem ACHaP des Höheren zu verbinden, und er fühlt, wie der Höhere durch seinen ACHaP ihn füllen möchte, wie der Höhere leidet, weil der Untere nicht fähig ist, von ihm zu empfangen. Das nennt man, dass er die Schechina im Exil fühlt, dass er den Schmerz der Schechina fühlt, einerseits.
Wenn er zum Erkennen des Schmerzes der Schechina kommt, dann verlässt er seine Gefäße des Empfangens, seinen ACHaP, verbindet sich mit dem ACHaP des Höheren und fängt an, mit dem ACHaP des Höheren statt mit seinem eigenen ACHaP zu arbeiten. Dann entsteht für ihn ein neuer Parzuf: sein Galgalta we Ejnaim und der ACHaP des Höheren. Was bei uns in Nekudim Gadlut der ersten Art genannt wird. Und dann nimmt er die Gefäße des Empfangens des Höheren, die in der Absicht ihm zu geben sind, und macht sie zu Gefäßen in der Absicht, dem Höheren zu geben. Er fängt an, mit dem Verlangen zum Höheren zu arbeiten, das nennt man so.
Der Höhere will mir geben. Ich fühle das jetzt als seinen Schmerz, und danach fühle ich das als meinen Schmerz, dass er mir nicht geben kann. Dann nehme ich seine Gefäße, und in ihnen, in ihnen gebe ich ihm. Dadurch, dass er vom ACHaP des Höheren empfängt, füllt er den ACHaP des Höheren. 08:27
Es kommt heraus, dass er jedes Mal mit den Gefäßen des Höheren arbeitet und Odem dAma empfängt. Und so steigt er zur Stufe des Höheren auf. Und auf der Stufe des Höheren, wenn er zum Zustand des Höheren würdig wird und die ganze Verbindung mit dem Höheren und die Angleichung beendet, dann fängt er an zu fühlen, dass er wieder das Erkennen des Schlechten von Loven dAba in sich hat, das ihm Galgalta we Ejnaim gibt. Und wieder fühlt er dann in seinem Galgalta we Ejnaim Odem dAma, den ACHaP des Höheren, dass er leidet, dass er ihm geben will. Und er nimmt anstelle seines vorherigen ACHaP, von dem er schon sieht, dass auch der nicht in Ordnung ist, wieder den ACHaP des Höheren. Er verbindet sich mit ihm, und wieder hat er zehn Sefirot mit dem ACHaP des Höheren.
Er nimmt den Schmerz des Höheren als seine Gefäße, die er füllen will. Dann füllt er sie durch seinen Galgalta we Ejnaim, er füllt den ACHaP des Höheren, der in ihm ist. Und so jedes Mal und jedes Mal, durch diese Verbindung, die zwischen dem Höheren und dem Unteren besteht, so kann er jedes Mal zur Stufe des Höheren aufsteigen, wobei der Höhere jedes Mal noch und noch und noch höher ist. Und das geschieht dadurch, dass er jedes Mal enthüllt, dass sein Zustand ein Zustand eines Götzendieners ist. Aber jedes Mal, wenn er das feststellt, enthüllt er, dass er ein Götzendiener ist. Und nach diesem Empfinden tauscht er dann seine Gefäße gegen die Gefäße des Höheren aus, gegen Loven dAba und Odem dAma.
Ja.
10:50
Schüler: Heißt sich an den Höheren zu binden in unserem Zustand, sich an den ACHaP des Höheren zu binden?
Rav: Wir binden uns an den ACHaP des Höheren, ja.
Schüler: Und was heißt es, den ACHaP des Höheren in uns zu suchen?
Rav: Den ACHaP des Höheren in uns zu suchen, das nennt man, dass ich aus meinen Taten, aus meinen Anstrengungen feststellen will – nicht aus dem, was meine Gefäße des Empfangens fordern, sondern was der Höhere fordert. Das nennt man, seinen ACHaP zu suchen. Was heißt es, seinen ACHaP zu suchen? Seine Gefäße zu suchen, seine Verlangen. Der ACHaP des Höheren ist seine Beziehung zu mir. Ja.
Schüler: Und einerseits ist es in mir und andererseits ist es außerhalb von mir.
Rav: Der ACHaP des Höheren befindet sich im Galgalta we Ejnaim des Unteren. In dem Maß, dass ich Gefäße von Galgalta we Ejnaim habe, werde ich fühlen, dass in mir der ACHaP des Höheren ist. In dem Maß, dass ich Ima geben will, werde ich fühlen, dass Ima mir geben will. Das heißt, es muss zuerst Loven dAba sein, und danach offenbart sich dann Odem dAma. Das Erkennen des Schlechten ist das Vorhergehende. Aber der Punkt ist, dass ich ein Verlangen des Höheren nehme und damit arbeite. Statt mit meinem ACHaP mit dem ACHaP des Höheren.
Was ist der ACHaP des Höheren? Seine Beziehung zu mir, dass er mir geben will, dass er darunter leidet, dass ich nicht empfange. Dann nehme ich seinen ACHaP. Was heißt es, dass ich seinen ACHaP nehme? Seine Beziehung zu mir, dass er mir geben will, und ich arbeite nur, um ihm zu ermöglichen, mir zu geben, weil ich nicht will, dass er leidet. Dabei muss ich mich von meinem ACHaP trennen, das heißt, dass alle meine Verlangen nur in der Absicht zu geben sein werden, und so werde ich würdig, dass ich mich mit der höheren Stufe verbinde und auf sie aufsteige. Zu ihr und danach auf sie. Ja.
13:45
Schüler: Was heißt das, dass ich Gefäße Galgalta we Ejnaim habe? ... Klipa?
Rav: Was heißt das, dass ich Gefäße von Galgalta we Ejnaim habe? Dass ich nicht an mich denke, sondern bereit bin, den Höheren so zu fühlen, wie er ist, und ihn nicht mit meinen Gefäßen des Empfangens beurteile. Sondern den Höheren über meinem Verstand beurteile – das nennt man, dass ich mich in den Gefäßen von Galgalta we Ejnaim befinde.
Das heißt, sagen wir, dass ich in meinen Gefäßen ACHaP fühle, dass die Spiritualität nicht genug ist, dass es da nicht so viel gibt, um mein ganzes Leben dafür zu opfern, und überhaupt, diese Sache kann warten, ich begnüge mich mit dem, was ich habe, manchmal ein bisschen in Ordnung – das nennt man, dass ich mich noch nicht in den Gefäßen Galgalta we Ejnaim befinde, in meinen Gefäßen des Gebens, dass ich mich noch nicht von der Rechnung getrennt habe, was es mir bringen wird; das heißt, der ACHaP ist noch mit mir verbunden. Das ist es.
Also muss hier ein Geben sein, oder "Loven dAba", wie man es nennt, das mir die Erkenntnis gibt, wie sehr ich das Gegenteil vom Loven, vom Geben bin. Aba sind die Gefäße des Gebens, Ima sind die Gefäße des Empfangens. Auch wenn das umgekehrt scheint, ja? Es kommt vom Or Chochma, kommt von den Gefäßen des Empfangens, die in der Sefira Chochma sind, und es kommt von den Gefäßen des Gebens, Odem dAma, die in Bina sind, aber uns gegenüber ist es so. 15:58
So wie wir lernen, dass Or Chochma das Verlangen zu empfangen korrigiert, dann bringt Loven dAba... wie in der ersten Bchina der vier Bchinot von Or Yashar, das Or Chochma, das auf den Willen zu empfangen wirkt, gibt es dem Willen zu empfangen das Empfinden seiner Wurzel, das Empfinden von Keter, vom Gebenden, und dann will der Wille zu empfangen sich an eine höhere Bchina binden, an den Gebenden. Ja.
16:53
Schüler: Kann der Mensch der Arbeit von Loven dAba etwas hinzufügen?
Rav: Unsere ganze Arbeit ist auf Loven dAba. Danach auf Odem dAma ist schon eine andere Arbeit, und die ist dem Menschen schon klarer. An Loven dAba ist die Arbeit eine Arbeit aus der Verborgenheit. Hier ist es wirklich viel Mühe ohne Geschmack, und ich würde sagen viel Glück. Was ist Glück? So, wie der Mensch sich aus allem bemüht, was um ihn herum ist, was zu ihm kommt und wie die Gemeinschaft ihm hilft. Ja.
Schüler: Warum sind wir nicht die meiste Zeit, steigen wir nicht in den Zustand... die meiste Zeit auf der Suche nach dem Schlechten. Wir müssten doch die meiste Zeit in Freude sein, sozusagen...
Rav: Wir, warum sind wir nicht die meiste Zeit auf der Suche nach dem Schlechten? Wir müssen das Schlechte nicht suchen. Wenn wir das Schlechte suchen werden, werden wir es nie finden. Wir müssen nur den Schöpfer suchen, und "der Vorteil des Lichts aus der Dunkelheit", dann werden wir die Dunkelheit sehen. Nicht zufällig sagt man, dass das Erkennen des Schlechten durch Loven dAba kommt. Wenn ich mir nicht wirklich das Loven hole, das weiße Licht, dann sehe ich mich selbst nicht als schwarz, als entgegengesetzt, woraus dann zum Menschen das, wie soll ich sagen, Entstehen von Galgalta we Ejnaim kommt.
Also muss sich der Mensch jedes Mal nur nach Größe sehnen, nur nach... das heißt nach Größe, nach Wachsen, nach dem Höheren, nach dem Geben, nach guten Dingen. Und nicht seine Sorgen und Tiefen und Dunkelheit und Erkennen des Schlechten suchen. Umgekehrt: sehne dich nach guten und hohen Dingen, und dann wirst du sehen, dass du das Gegenteil von ihnen bist. Es gibt nichts anderes. Das ist das Problem, dass Baal HaSulam schreibt, dass das der böse Trieb ist, das Gegenteil, der Todesengel sozusagen – er begräbt uns dadurch, dass er uns ins Schlechte hineinbringt und sagt, dass das Empfinden des Schlechten eine gute Sache ist. Und dadurch verhindert er für uns die Fortschritte, bringt uns in Depression.
Wir müssen nur die ganze Zeit danach streben, in Schwung zu sein, in Begeisterung, in Erhebung, in Erkenntnis der Größe. Daraus werden alle Lichter kommen, die uns voranbringen werden. Das Empfinden selbst bringt nicht voran. Das nennt man "sich selbst aufessen". Und dass wir einfach sitzen und weinen wie über einer Leiche, das ist einfach verboten, eine Sache, die nie nützt. Sondern umgekehrt: sofort aufstehen und sofort weitermachen, wenn schon ein solches Empfinden kommt.
Und die Klipa sagt uns gerade, dass wir sitzen und warten und weinen müssen und immer mehr das Schlechte fühlen müssen, dass durch das Empfinden des Schlechten, das Schlechte selbst uns sozusagen bewegt und korrigiert. Niemals. So wenig wie möglich sollst du das Schlechte fühlen. Du brauchst keine Sekunde länger darin zu sein, nachdem du gefühlt hast, dass es schlecht ist. Darin zu bleiben, um es in allen möglichen Formen zu unterscheiden, hilft nicht. Das ist schon Suche, die nicht von dort kommt. Das nennt man schon, sich selbst aufessen. Die Suche nach dem Schlechten muss von alleine von oben kommen, nur durch das Streben nach dem Guten.
Aber der böse Trieb sagt, dass das Streben nach dem Guten Leichtsinn genannt wird. "Was strebst du nach dem Guten, sei wie ein realistischer Mensch. Das ist dein Zustand, du wirst darin sein, sozusagen inmitten dieser Miasmen, inmitten der... ich weiß nicht, inmitten all dieser schlechten egoistischen Empfindungen, dass du das bist, sei darin, das ist der wahre Zustand." Daraus kommt zu uns diese ganze Schule, dass das Leiden der Korrigierende ist. Niemals korrigiert es.
Und das geht so weit, dass die Leute, du siehst es im Christentum, dann haben sie das Leiden zu einer Art Stufe der Heiligkeit erhoben: wer mehr leidet, ist heiliger, sie ehren ihn wirklich. Warum sollte man das ehren? Jeder Zustand, der entgegengesetzt zum Schöpfer ist, ist nicht zu ehren, er ist verwerflich. Wir müssen lernen, wie man mehr empfängt. Und der böse Trieb geht so weit, dass der Mensch anfängt, daran Genuss zu haben, dass er leidet. 23:36
Es gibt ein ganzes System in der Klipa, das dem Menschen darin wirklich eine ganze Lehre bringt, wie das Leiden das macht, und der Mensch fühlt sich selbst, sein Stolz steigt, und er fängt an, allen zu zeigen, wie er leidet, und daraus fängt er an, noch mehr Kräfte zum Leiden zu bekommen, und fängt an, inmitten dieses Leidens großen Genuss zu fühlen. Und wie Baal HaSulam dort über einen Sohn eines Königs schreibt, der dort mit seinem Schwert steht, und die Feinde stechen ihn, und er sagt: "Schau, wie ich alleine stehe und ich bin so und so." Na. Unsinn, Dummheit. Das ist ein großes Problem, dass die Menschen darin geraten und nicht herauskönnen, und die Klipa wird wirklich heilig, und wirklich lacht die Schlange über sie. Ja.
Schüler: Was ist der Unterschied zwischen einem Götzendiener und einem, der aus "nicht um ihrer selbst willen" arbeitet?
Rav: Das ist es, sowohl das eine als auch das andere – das stellt der Mensch fest. Wer "nicht um ihrer selbst willen" arbeitet... Der Götzendiener ist wirklich Erkennen des Schlechten, das er noch nicht wirklich angefangen hat zu korrigieren. Ja.
25:43
Schüler: Wenn es einen solchen Zustand der Klipa gibt, wie Sie ihn beschrieben haben, was macht der Mensch in einem solchen Zustand?
Rav: Was macht der Mensch, der sich in einer solchen Klipa befindet, die ihn anlügt und ihn dazu bringt, am Leiden Genuss zu finden, daran, dass er sich selbst aufisst?
Wir haben nichts zu tun, nur die Gemeinschaft. Was ist das? Das ist es, was Rabash sagt. Man muss in die Gemeinschaft hineingehen, "Lechaim" machen, so allerlei Anstrengungen machen. Den Kopf wegwerfen, in die Küche gehen, ein bisschen arbeiten. Das sind nur Taten. Gegen... du kannst nicht schlauer sein als die Klipa. Entweder die Gemeinschaft mit ihrer Wirkung auf dich, oder deine Taten – die zwar tierische Taten sind, aber sie, weil sie, deshalb sind wir in dieser Welt, einer Welt der tierischen Tat, die sogar auf die Innerlichkeit wirken kann.
Schüler: Aber das sieht die Gemeinschaft nicht immer.
Rav: Die Gemeinschaft muss sie nicht einmal sehen. Wenn sie sieht, dann muss sie schon kommen und am Menschen mit Kraft behandeln, aber wenn sie nicht sieht, dann sieht sie nicht. Dann muss der Mensch sich selbst so bemühen. Aber wirklich nicht in sich selbst sein, dass er einen Moment, jeden Moment in Traurigkeit ist – das ist wirklich eine Art Trennung. Und ich sehe, dass hier Wochen über die Menschen vergehen, die sich selbst aufessen und sich nicht anstrengen, und auch wirklich die Freunde, auch die ganze Gesamtheit der Gemeinschaft. Warum schreie ich die ganze Zeit: Größe des Ziels? Dass die allgemeine Atmosphäre eine solche sein muss, dass ein Mensch, der hier hereinkommt, sich von selbst erhebt, auch wenn er gar keine Anstrengung macht.
Aber gemäß der Zeit, er kommt um drei Uhr nachts hierher – schon das, dass er gekommen ist, muss auf ihn wirken, dass er sich erhebt. Wenn das wirklich in unserem Zustand wäre, eine Sorge um Erhebung, um Freude, um das Empfinden, dass wir uns in einem ganz besonderen Zustand in der Welt befinden, gegenüber der ganzen Welt, dann würde uns das die ganze Zeit erheben. Das ist ein Empfinden, an dem man wirklich mit Kraft arbeiten muss. Aber mit der Kraft der Gemeinschaft kann man das machen. Aus der Kraft jedes Einzelnen ist er nicht fähig, gegen diese Klipa zu arbeiten. Nicht fähig. Das ist einfach unmöglich. Einer gegen einen können wir mit unserer Natur nichts machen. Wenn du noch einige Freunde gegen deine Natur nimmst, kannst du dich messen. Sie müssen dir einfach helfen, mit dieser inneren Schlange zu kämpfen. Ja.
29:07
Schüler: Was gibt dem Menschen Kraft, sich nach dem Schöpfer zu sehnen?
Rav: Was gibt dem Menschen Kraft, sich nach dem Schöpfer zu sehnen? Der Punkt im Herzen. Entweder aus Mangel an Wahl, oder aus der Erhebung des Ziels, aus der Erhabenheit des Schöpfers. Diese zwei Dinge geben dem Menschen Drang, sich nach dem Schöpfer zu sehnen. Entweder habe ich keine Wahl und ich sehne mich nach Ihm, weil er mein Retter ist – nicht Ausströmender, Retter. Oder seine Größe, dass ich einfach mit so etwas Großem verbunden sein will, soweit ich diese Größe beschreiben kann. Ja.
Schüler: Aber gerade dieses Sehnen bringt dazu, den entgegengesetzten Zustand davon zu fühlen, wie weit er von dieser Sache entfernt ist. Hier passt etwas bei mir nicht zusammen. Gerade das Sehnen erzeugt ein entgegengesetztes Verlangen.
Rav: Es ist nicht genau richtig, dass das Sehnen zum Erkennen des Schlechten bringt, sondern dadurch, dass der Mensch sich sehnt, dann schon der nächste Zustand, die nächste Stufe, die ihm gebracht wird, um... um ihn vorher zur Erkenntnis seines Zustandes zu erheben, zum Erkennen des Schlechten. Und dann daraus bittet er, daraus bindet er sich an den Höheren. Aber das muss sein, denn mit welchem Gefäß wird er aufsteigen? Das Gefäß, das sich offenbart, ist eigentlich sein Motor, mit dem er aufsteigt. Was nennt man "Aufstieg"? Noch mehr Willen zu empfangen mit noch mehr Füllung, das nennt man "Aufstieg". Wo also gibt es mehr Willen zu empfangen? Das ist, was man ihm jetzt enthüllt, das Erkennen des Schlechten – das ist ein Zusatz an Willen zu empfangen, ja? Dass er sieht, dass das schlecht ist, MaN bittet, korrigiert, ihn füllt, das nennt man, dass er eine höhere Stufe erobert hat. Das ist alles. Ja.
Schüler: ... wann mitten im Erkennen des Schlechten...
Rav: Schau, wir müssen nur verstehen, dass ein schlechtes Empfinden im Schöpfer nicht existiert. Es gibt also nichts Schlimmeres, als nicht in ihm zu sein, das ist alles.
32:11
Schüler: Okay, und wo soll der Mensch trotzdem in all den Stufen, wo soll er trotzdem die Klärung machen?
Rav: Klärungen sind nicht nötig... Sehne dich nicht nach Klärungen, sehne dich nach Dwekut. Klärungen sind kein Ziel. Das, dass wir unterwegs allerlei Handlungen machen, wir laden diese Handlungen nicht ein, wir wissen nicht, welche Handlung ich in einem Moment machen muss. Ich bin nicht so klug, dass ich "Ibur, Yenika, Mochin" kenne, ich habe noch nie einen Embryo gesehen, der schon feststellt, wie er in noch einigen Stufen sein wird. Hast du so etwas in der Welt gesehen, dass eine kleine Stufe die restlichen Handlungen oder Zustände bestimmen kann? Woher weißt du? Sondern nur das Sehnen, im Ziel zu sein: "Ich, Israel und der Heilige, gepriesen sei Er, sind eins durch die Wege der Tora" – meine Handlungen, die mich dorthin bringen, das ist alles.
Aber welche Handlungen genau, woher weiß ich was? Das ist der Reshimo, der jetzt herauskommen und in mir verwirklicht werden muss. Woher weiß ich, welcher Reshimo weiter sein muss? Jedes Mal sind die Zustände völlig ungeladene Zustände. Ich weiß nicht, in welchem Zustand ich in einem Moment sein werde, ich weiß es nicht. Wie soll ich also bestimmen? Es gibt nur, weißt du, drück aufs Gas und das war's. Nur in eine Richtung. Und die Richtung ist, dass du mit Ihm verbunden bist. Das wird dich bringen, das wird dich werfen, das wird dich verwirren, das ist nicht wichtig. Aber das sind schon Zustände, die sich aus der Wurzel deiner Seele erwecken werden, aus dem Aufbau deiner Seele von innen, gemäß dem Bedarf, gemäß dem Aufbau deiner Stufen. Aber nicht, dass du bestimmst, was das ist. Woher denn? Das kommt nicht vom Verstand.
Deshalb sagt er, dass das Sehnen nach... sonst, weißt du, weichst du vom Weg ab, wie er uns dort im Brief von Seite 64 beschreibt, ja. Dass man sich nach Dwekut mit ihm sehnen muss, zur Wurzel zurückzukehren, wo ich an ihm hänge, wie ich es von Anfang an war, und was unterwegs sein wird, wird sein.
Schüler: Es ist ziemlich klar, dass der Ibur ist, die ganze Zeit an die Größe des Schöpfers zu denken. Wahrheit, dass...
Rav: Nein, die Größe des Schöpfers – wozu brauche ich die, weil das mich zur Dwekut bringt.
35:02
Schüler: Dwekut. Dwekut...
Rav: Ja.
Schüler: Zuerst in der Gemeinschaft, die Klärungen, Gedanken inmitten des Erkennens des Schlechten, inmitten des Guten, inmitten der mittleren Linie. Was soll man damit machen, mich damit beschäftigen?
Rav: Alles... also wieder fragst du: Wann mache ich Klärungen in der linken Linie, in der rechten Linie, verbinde die mittlere Linie? Wir lernen über diese Dinge in einer Form, als ob wir uns oben befänden und auf all die... auf all diese Zustände sozusagen schauten, und wie sie über uns ziehen werden. Aber wir haben so etwas nicht. Wenn ich mich im Prozess der inneren Veränderung befinde, dann befinde ich mich inmitten dieses Prozesses, und ich bestimme nichts, und das passiert mir, passiert. Nachdem das passiert ist, kann ich schreiben – vielleicht, wenn das genug ist, was... wenn ich genug aufgestiegen bin, sodass ich sowohl Verstand als auch Gefühl habe, den Zustand zu kritisieren, durch den ich gegangen bin, dann kann ich schreiben, dass ich Ibur, Yenika, Mochin, solche und solche Stufen durchgegangen bin. Aber bevor ich hindurchgehe, kann ich das bestimmen? Behüte! Illusion.
"Ich bin jetzt in der rechten Linie, und in dieser rechten Linie muss ich so und hier Dinge machen" – das ist nicht richtig. Wie kannst du im nächsten Moment etwas sagen, denn jeder nächste Zustand ist Ejn Sof. Das ist noch... was ist der nächste Zustand? Ich habe noch kein Gefäß dafür. Ich fühle ihn vor mir als Makif, ich habe kein Gefäß, ihn zu begrenzen. Wenn ohne Grenze, ohne ihn zu begrenzen, das nennt man "Ejn Sof". Wie kann ich also sagen, in welcher Form ich beim nächsten Mal sein werde? Deshalb denke nicht daran, wie man Klärungen in der rechten Linie und in der linken Linie und in der mittleren Linie macht. Es ist gut, allgemein darüber zu sprechen, aber wenn du darin bist, musst du dich nur nach einem Punkt sehnen, nach dem Punkt der Dwekut. Und das, weißt du, das ist wie wenn... wie wenn du einen Faden nimmst und ihn durch allerlei Ringe...
37:49
Schüler: fädelst.
Rav: schiebst ihn durch.
Schüler: fädelst.
Rav: fädelst ihn, fädelst ihn. Also musst du dich nach dem Ende sehnen, und wie er durch allerlei Dinge geht, das weißt du nicht, das wird sich unterwegs offenbaren und das war's, verstehst du. Aber du musst nur wissen, wohin er kommen muss. Ich habe keinen anderen Rat. Es ist einfach nur so. Deshalb schreibt er: im Glauben über dem Verstand, mit geschlossenen Augen, allerlei solche Dinge, verstehst du, Verzicht zugunsten einer höheren Stufe. Denn von unten nach oben ist es... all unsere Untersuchungen in unserer Natur, in unserem Leben, dass wir sozusagen von oben sind und so von oben schauen, alle Natur überblicken und sie dann untersuchen. Das ist gegenüber dieser Welt, ja, weil wir der Mensch sind, gegenüber Tier und Pflanze und Mineral – das ist richtig. Aber wenn ich, der Mensch, der in dieser Welt ist, anfange, nach oben zu schauen? Da habe ich nichts zum Schauen. Wenn ich den Kopf nur ein bisschen hebe, reicht mir schon Ejn Sof.
Schüler: Wie kann man die verschiedenen Zustände verstehen, die durch die Dwekut auf einen wirken?
Rav: Oh, also das, dass wir auf die Zustände schauen und die Zustände erkennen, die uns durchziehen, das nennt man, dass wir uns mit der Arbeit des Schöpfers beschäftigen. Der Schöpfer macht die Arbeit und wir schauen sie an.
Schüler: Das war die Frage, ob die Klärung die Vorbereitung des Massach ist.
Rav: Das ist es. Deshalb nennt man das "Arbeit des Schöpfers" – das ist, was du enthüllst. Ja.
39:54
Schüler: Welche Arbeit kann ein Mensch in der Gemeinschaft machen, um von der Gemeinschaft maximale Begeisterung zu bekommen, maximale Größe?
Rav: Welche Arbeit muss der Mensch in der Gemeinschaft machen, um von der Gemeinschaft maximale Begeisterung zu bekommen, damit er Treibstoff zum Arbeiten hat, damit er, ja? Versuch.
Schüler: Wir haben hier eine Liste gemacht, es ist herausgekommen, dass gemäß ihrer Natur Menschen ausgewählt wurden. Menschen, sagen wir, Menschen, die mehr... wir haben eine Liste von Menschen gemacht, die sozusagen mehr Größe geben.
Rav: Also gibt es solche Kerle, die großen Lärm machen und aktiv sind und springen, dann können alle sagen "ah, von ihm bin ich mehr begeistert, und von ihm sehe ich gar nichts, und das ist so und das ist so", ja? Richtig. Also hast du in äußerer tierischer Form ein Beispiel zu sehen. Wie es wirklich ist, weiß niemand. Aber beruhige dich nicht damit, dass er einfach viel Wind macht, "aber ich, ich investiere wirklich ernsthaft, niemand weiß, aber was ich der Gemeinschaft beitrage, das ist..." – beruhige dich nicht. Es ist wirklich, wie Rabash sagt, einem Freund die Stimmung zu heben – wie?
Schüler: Menschen, denen gemäß ihrer Natur diese Arbeit sehr, sehr schwer fällt.
Rav: Richtig, dem einen ist es leichter und dem anderen schwerer.
Schüler: Also gewinnt einer weniger und einer mehr? Hier ist etwas nicht gerecht.
Rav: Nicht gerecht, dass einer so ist und einer so, und demgemäß "lefi tsaara agra" (gemäß dem Leid die Belohnung), in Ordnung, wir werden sehen. Vielleicht umgekehrt: mach eine große Anstrengung und es wird dir eine Wirkung herauskommen, ein sehr kleines Ergebnis, aber es kann sein, dass das wirklich mehr wirkt. Mich begeistert das nicht, dass einer ständig rennt und schreit und so, aber wenn ein anderer, sagen wir, irgendeine Anstrengung gemacht hat und sich erhebt, denk nicht, in der Gemeinschaft fühlt man das, dass "schau, sogar er hat ein bisschen angefangen". Ich kann nicht von ich weiß nicht, sagen wir Platnik, ja, verlangen, dass er hier anfängt, Lärm zu machen.
42:32
Schüler: Gerade hat er sehr viel gemacht.
Rav: In letzter Zeit hat er angefangen, viel Lärm zu machen, schön, aber wie viele Jahre saß er in Stille? Verstehst du.
Schüler: ...
Rav: Ja, du siehst? Jeder kommt zu... Ja.
Schüler: Und was ist mit der anderen Seite, was den Zustand eines Menschen betrifft, der dir keine Begeisterung gibt. Es gibt immer das Dilemma, dass man ihn sozusagen nicht kritisieren kann... es kann sein, dass ich ihn noch mehr falle lasse.
Rav: Nein, nein, das hängt alles von deiner Einstellung ab. Du hast Angst, dass du den Freund fallen lassen kannst – hab davor keine Angst. Wenn du daran denkst, wie man ihm Stimmung macht, wie man ihn erhebt, wie man ihn erhöht, dass dir wirklich eine Gelegenheit gegeben wird und das deine Arbeit ist, an der du wirklich auch Spiritualität gewinnst, dann musst du Rechenschaft darüber ablegen. Dass du nicht einfach zu ihm kommst, um ihm Stimmung zu machen – das macht man in jeder Gemeinschaft. Du kommst, weil dich das verpflichtet, weil du dadurch Annäherung an den Schöpfer gewinnst.
Und nicht, dass du seinem Tier mehr Freude bereitest, auch weil er mehr Freude haben wird, oder er als Freund dir auch zurück gibt, ihr macht so jeder das Leben des anderen heller, und es wird so einfach eine gute und fröhliche Gemeinschaft sein. Das nennt man Leichtsinn. Wenn du das gemäß deiner egoistischen Rechnung machst, dass dir das im spirituellen Fortschritt hilft, dann kommst du zu ihm und fängst an, ihm gute Stimmung zu machen – das ist gut, das ist richtig.
Schüler: Meine Frage war anders. Wenn wir eine Liste von den Menschen gemacht haben, die fähig sind, die Begeisterung geben, gibt es andererseits die Liste von denen, die keine Begeisterung geben – ich rede über Menschen, die auf der Liste sind, die mir keine Begeisterung geben.
Rav: Ja.
Schüler: Also so ein Mensch, der in meiner Umgebung ist, von dem ich sehe, dass er sich in einem Zustand befindet, in dem er mir keine Begeisterung gibt, wenn ich jetzt komme und ihn schüttle und in ihn hineingehe und ihm sage: Hör mal, du bringst mich dazu, keine Begeisterung zu haben, du gibst mir keine Freude am Schöpfer, beim Schöpfer anzukommen, oder muss ich...
Rav: Moment, hier sind einige Freunde, die dir keine Begeisterung an der Größe des Schöpfers bringen, also fragst du, wie ich mich zu ihnen verhalten muss, zu ihnen kommen und das verlangen – wie machst du das, was ist das? Oder kommst du zu ihnen, um sie zu erfreuen, hm?
Du kannst auch zu ihnen kommen und in einer Forderung sagen, dass Leute, sowohl ich als auch ihr, wir müssen uns ein bisschen erheben. Aber die Herangehensweise muss aus der Liebe heraus sein. Und wirklich ist es schwer, jeder weiß, dass es sehr schwer ist. Das ist wirklich, das ist schon wirklich die Arbeit. Erhebung des Schöpfers in der Gemeinschaft hervorzurufen – außer dem haben wir nichts, wirklich außer dem gibt es kein Ziel, daraus wird alles kommen.
Wenn wir das machen, wie es sein muss, und es uns den Verstand wegspült, und wir dafür sorgen, dass es wirklich in einer mechanischen tierischen Form sein wird, wie eine angeleitete Übung – ich weiß nicht wie das, nicht wichtig –, aber wenn wir mit ganzer Kraft das machen, jedes Mal wird es sicher Störungen geben, klar, dass wir diesen Zustand bis zum Ende klären müssen, aber am Ende all der Störungen wird es schon Eintritt und Öffnung sein. Ja.
Ja, Zion.
46:42
Schüler: Um uns herum sind viele Gemeinschaften. Wir sagen, dass das Wichtigste bei uns die Größe des Ziels ist und die Freunde mit der Größe des Ziels eigentlich zu erfreuen. Um uns herum sind viele Gemeinschaften, die eigentlich diese Sache machen, versuchen, diese Sache zu machen.
Rav: Was, was? Es gibt viele Gemeinschaften, die Größe des Schöpfers und Freude machen.
Schüler: Richtig, aber was ist der Unterschied zwischen dem, was wir machen müssen, wie geht man diesen Punkt durch zwischen dem, was unser Weg ist, das zu machen, und nicht...
Rav: Was ist der Unterschied, dass wir es machen, und dass sie es machen? Vor allem sehe ich nicht so viele Gemeinschaften, die das machen, die wirklich den Schöpfer und nicht sich selbst erheben wollen. Die scheinbar mit dem Schöpfer verbunden sind, und wenn dann der Schöpfer groß ist, sind auch sie groß – sondern das ist eine äußerliche und keine innerliche Arbeit. Ich denke, dass der Unterschied ist, dass wir das aus Notwendigkeit machen, dass wir keine andere Wahl haben. Das heißt, wir fühlen, dass wenn nicht das, wir selbst zu nichts fähig sind. Das heißt, wir haben schon ein Gefäß dafür.
Jede Sache muss nicht künstlich sein, sondern aus Notwendigkeit kommen. Wenn es nicht aus Notwendigkeit ist, ist es nicht beständig, es wird am Ende verschwinden. Also haben wir dafür eine allgemeine Notwendigkeit, dass wir denken, dass davon wirklich unsere gute Zukunft abhängt. Das ist eine Sache. Eine zweite Sache: wir machen das nicht zu irgendeinem Ziel, sondern nur um uns aus dem Zustand zu retten, der für uns wirklich wie der Tod ist.
Schüler: ...
Rav: Nochmal, Notwendigkeit – denke ich, das ist die wichtigste Sache. Diese Sache ist wahr: wenn wir das nicht machen, wenn wir das nicht an die Spitze all unserer Handlungen und Anstrengungen stellen, dann werden wir selbst schon, ohne diese Größe, die uns zieht, nicht gewinnen.
49:40
Schüler: Wenn ein Mensch dazu kommt, so etwas zu machen, und zu erheben den...
Rav: Jetzt, ich sage nicht, dass das für Anfänger ist, aber ich sage, das ist für Menschen, die schon darin sind und Bitterkeit aus den anderen Anstrengungen bekommen haben und sehen, dass wirklich nur eine allgemeine Anziehung zum hohen Ziel ihnen helfen wird, sonst sind alle versunken.
Schüler: Jeder in der Gemeinschaft kommt jetzt, um zu versuchen, das zu machen. Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder wir... in die ganze Falle der Äußerlichkeit überhaupt. Die Frage ist, ob in den äußeren Handlungen, im äußeren Weg, das zu vergrößern, ob es einen Unterschied zwischen uns und den anderen Gemeinschaften gibt? Gibt es irgendwelche besonderen äußeren Handlungen, die wir machen können, denn die Innerlichkeit sieht ja niemand, ob ein Mensch in Leichtsinn ist oder in sich selbst...
Rav: Der Mensch muss sich nicht um seine Innerlichkeit sorgen. Du weißt nicht, was in deinem Herzen ist, und genau, was dort passiert, und was bewegt – nichts weißt du. Man sagt dir: arbeite in der Gemeinschaft in äußerer Form. Dadurch, dass du in der Äußerlichkeit deinem Freund in der Äußerlichkeit arbeitest, geh nicht in sein Herz hinein – dadurch wirst du von ihm Begeisterung bekommen, dass seine äußere Begeisterung auf deine Innerlichkeit wirken wird. Er wird so einfach von außen "bla bla bla" reden, auf dich wird das innen wirken. Das ist es. Auf dich wird das innen wirken. Du hast keine andere Möglichkeit. Gib mir, bitte, ich bin bereit, noch irgendein Patent zu hören.
Schüler: ... die Frage ist, wie man nicht aus diesen Dingen wirklich in diese Fallen des Leichtsinns oder der äußeren Arbeit fällt, ohne dass wir überhaupt bemerken, dass wir versuchen, das in der richtigen Form zu machen, und an den falschen Ort fallen und es nicht bemerken, mitgehen.
Rav: Wie wissen wir im Voraus, ob wir es richtig machen oder nicht? Man kann es nicht sagen, denn im Voraus zu wissen, das heißt schon am Ende zu sein und vom Ende auf das zu schauen, was uns jetzt passiert, und wie wir den Weg gehen. Niemals, so etwas gibt es nicht in der Spiritualität, du steigst von unten nach oben auf, vergiss das nur nicht.
52:20
Schüler: Nein.
Rav: Niemals ist der nächste Zustand für dich verständlich oder bekannt, er ist verwirrend oder sogar abstoßend, immer ist es so. Also täusche dich nicht darüber, dass du irgendwie... du kannst nur über dem Verstand Anstrengung machen, Rechnung in der Absicht zu geben zu machen und einen Siwug deHakaa zu machen und in der Absicht zu geben zu empfangen – all diese Anstrengungen, das ist schon, wenn du Gefäße dafür hast, Massachim. Das ist es. Dass es einen Massach gibt, das nennt man, dass du Kraft von oben nimmst, du hast sie schon bekommen, also arbeitest du mit der Kraft von oben in deinem Willen zu empfangen. Oder mit der rechten Linie gegenüber der linken Linie. Das ist es. Aber wenn nicht das... deshalb sagen sie dir Gesetze oder sehr, sehr einfache Ratschläge, sie sehen aus, als ob es ein bisschen unrealistisch wäre, dass man sie erfüllen kann, aber so ist es.
Gut, ja.
Schüler: Sozusagen, was aus dieser ganzen Geschichte herauskommt, ist, dass es hier zwei Dinge gibt. Eines ist, dass es sehr verwirrt, was der Gemeinschaft Begeisterung gibt. Das heißt, es stellt sich heraus, dass einem Teil der Gemeinschaft bestimmte Dinge Begeisterung geben und einem anderen Teil der Gemeinschaft andere Dinge. Vielleicht ist das ein Teil dessen, was gefragt wird. Eine zweite Sache, sozusagen wirklich die Frage, ob die Mittel überhaupt nicht wichtig sind, die Hauptsache ist, es zu machen? Das heißt, eigentlich aus der Erfahrung das Empfangen der Beschränkungen, dass es lohnt, sich in eine bestimmte Richtung zu zielen, sich auf bestimmte Dinge zu konzentrieren...
Rav: Leute, ihr wart jetzt eine Woche in allerlei Anstrengungen, bei denen ich nicht mit euch war. Also langsam, langsam werden wir darüber reden, und lasst mich da hineinkommen. Das ist es. Ich weiß, was sein muss, was die Dinge sind, die über euch gegangen sind, aber ich lebe das im Moment noch nicht. In den kommenden Tagen werden wir so die Dinge klären, ich war völlig in etwas anderem, und so konnte ich mich nicht konzentrieren, einfach auch der Zeit gemäß und auch den Stunden gemäß... Also ich, und ich hatte keine Zeit, euch in äußerer Form so zu verfolgen, mit all diesen Dingen zu sein.
Was?
Schüler: Kann man morgen früh einen Brief lesen, einen Zusatz im Brief von Rabash, der sich mit diesen Dingen beschäftigt?
Rav: Bitte, bitte, bitte. Das ist sehr wichtig, wenn ihr etwas findet, was dazu gehört, ja, das ist es.
Gut.
Wir müssen jetzt davon abgesehen trotzdem darüber nachdenken, wie wir dort helfen, in Moskau, weil das dort ein sehr, sehr besonderer Zustand ist. Na, weil ich dorthin gereist bin, habe ich nicht gedacht, dass das überhaupt eine solche Form bekommt, denn ich dachte so: ich mache irgendeine kleine Vorlesung in Wien und in Wilna und in Moskau und komme ein bisschen dorthin für eine Woche, um mit unserer Gruppe dort zu lernen.
Also in Wien gibt es wirklich eine nicht große Gruppe, ein relatives Interesse unter den Bucharen, ich denke nicht, dass das eine große Zukunft hat, aber sie interessieren sich. Bei der Vorlesung waren ungefähr vielleicht hundertfünfzig Menschen, ich weiß nicht wie viele, es gibt darunter solche, die sich wirklich sehr, sehr interessieren, und es gibt solche, die so bereit sind, hinzukommen, aber insgesamt ist die Gruppe nicht groß, und ich denke nicht, dass sie wachsen wird.
Dort gibt es eine sehr große Anziehung zur Bewahrung des... so ihre Organisation und ihr Rahmen und die ganze Tradition und Überlieferung und so weiter. Also die Jungen sind entweder darin oder fliehen ganz. Wenn also Junge ganz fliehen, sind sie bereit, dass du zu ihnen kommst und machst, was du willst, sogar Kabbala, egal was. Das ist im Grunde das... ja... dafür sind sie bereit und wollen die Kabbala, die die Jungen anzieht, aber sie selbst nicht innen zieht. Das ist also bei ihnen noch nicht bekannt und nicht offenbart, deshalb sind sie so. Also kurz gesagt, gibt es dort wirklich keine realistische Basis dafür. Diese Bevölkerung ist dafür noch nicht reif – obwohl auch gestern einige Familien waren, die mich schön empfangen haben und so gemacht haben... aber das ist nicht das. Jetzt, das ist eine Sache.
Eine zweite Sache: dort gibt es viel Bevölkerung von... den Nichtbucharen, denen ich am dreiundzwanzigsten März eine Vorlesung gebe, ich werde für einen Tag dorthin springen. Und sie machen Anstrengungen, eine sehr große Vorlesung zu organisieren. Dort gibt es wirklich viele von ihnen, also werden wir sehen, ob ja oder nein.
Und danach bin ich nach Vilnius gefahren, in Vilnius war eine Versammlung aller baltischen Gruppen, das war Riga, Wilna, Kaunas, Vilnius dort, vielleicht... kurz gesagt, aus Estland, aus Lettland, aus Litauen und aus Minsk in Weißrussland, dort waren auch ungefähr vielleicht hundertfünfzig Menschen, und wirklich, plötzlich entdeckst du unter diesen Völkern, dass sie ja wollen und bereit sind und über uns wissen und lernen, aber ich weiß nicht, auch das scheint mir nicht so lebendig und ernst zu sein, weil auch sie noch nicht reif sind. Sie leben auf einer Erhebung von... sozusagen mehr als bei ihnen selbst, obwohl ja und nein. 60:32
Aber es gibt nichts zu vergleichen mit diesen Bucharern, immerhin mehr, weil bei ihnen auch ein schwierigerer Zustand ist. Na, und danach bin ich in Moskau gelandet, das war Tag, Tag und Tag so, einen Abend in Wien, einen Abend in Wilna, und schon am nächsten Tag in Moskau. Also in Moskau bin ich vor dem Schabbat angekommen, also am Schabbat hatte ich abends eine Frauengruppe, so ist das bei ihnen üblich, also Kabbalat Schabbat mit Frauen, das war's, ja. Und dann habe ich eine Ansprache und Vorlesung gehalten.
Am nächsten Morgen, sie lernen ab drei Uhr morgens am Schabbat, so drei Stunden durchgehend. Also wirklich haben wir ernste Dinge gelernt, na, über die Welt der Nekudim besonders, und viel haben wir über die Gemeinschaft gesprochen. Und danach fingen schon Treffen an, nach dem Schabbat fingen schon Treffen mit allerlei Menschen an.
Also war es so, morgens und abends... morgens Unterricht und abends große Vorlesung und während des Tages entweder Interviews im Radio und Fernsehen oder in der Presse und allerlei Dinge. Kurz gesagt, sie haben dort eine sehr große Vorbereitung gemacht, das habe ich nicht gedacht, weil wir gesprochen haben, dass ich vielleicht einmal eine Vorlesung mache, eine Vorlesung, na, so eine relativ große für fünfhundert Menschen. Es hat sich herausgestellt, dass sie ein Transparent, ein Schild genommen haben, das sie neben dem Roten Platz aufgestellt haben, und es steht dort geschrieben "Kabbala Laitman", allerlei solche Dinge, für eine Woche dreizehntausend Dollar gezahlt, das ist... und dort war so, weißt du, der zentralste Ort, und im Fernsehen lief eine Zeile so die ganze Zeit unten über Kabbala. Und im Radio war es so auch, alle Nachrichten so mit Zusatz darüber, und es kam eine solche Spannung in ganz Moskau heraus... was ist das, was ist das, und sie fingen an anzukommen... und dann fingen sie an, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen, allerlei Pressemenschen, und dass ich gekommen war, also kam heraus, dass jeden Tag einige Treffen mit ihnen, Interviews und allerlei. Auch in Wilna übrigens war auch eine ziemlich große Pressekonferenz, also das war's. 63:51
Jetzt am Montag oder Sonntag oder Montag hatte ich eine große Vorlesung in der Zentralbibliothek, das ist ein riesiger Saal, das ist wirklich auch neben dem Kreml, das ist ein sehr zentraler Ort, irgendeine riesige Bibliothek. Also waren da ungefähr eintausendeinhundert Menschen, das ist, was sie hineingelassen haben, denn dort gibt es Sicherheits- und Feuerwehrregelungen und allerlei solche, verstehst du? Also war auch das verboten. Und die Vorlesung war ungefähr eineinhalb Stunden plus Fragen und Antworten dort, und viele Menschen standen draußen, sie haben sie nicht hineingelassen. Nicht viele, irgendwie zweihundert, vielleicht dreihundert.
Und danach, in noch zwei Tagen, kam Fernsehen heraus, in der Nacht, um zwei Uhr nachts, das war ein besonderes Programm, also während der Sendung gab es Anrufe aus der ganzen Welt, weil das wirklich um die Welt geht. Und das war wirklich sehr erfolgreich, und das hat eigentlich die Explosion gemacht. Und am nächsten Tag, und nach dem Fernsehen war ein Radio-Interview im populärsten Radio, auch zu derselben Zeit. Und danach, am Tag danach, war eine Vorlesung am Abend... außerdem gab es auch Vorlesungen und Lernen und alles, aber danach gab es eine Vorlesung – keine Vorlesung, ich hatte im Fernsehen und im Radio gesagt, dass ich am nächsten Tag den ersten Unterricht in Kabbala gebe, so dass es ein Beispielunterricht ist, eine Master Class, so etwas.
Und wir haben dafür einen Saal mit ungefähr vierhundert, fünfhundert Plätzen genommen. Also haben wir gesehen, dass schon etwas Nichtgutes passiert, also am selben Ort gibt es einen anderen Saal, dort sind ein bisschen mehr als tausend. Schließlich und... vom Fernsehen haben sie gebeten, dass wir vorher kommen, sie wollen mich interviewen. Also sind wir vorher gekommen, das haben wir einfach gesehen, eine Sache, die – ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Eine Stunde vor der Vorlesung gibt es plötzlich einen solchen Strom von Menschen, einen Strom, weißt du, das ist wie eine Straße, die so geht durch... verstehst du, ein solcher Menschenstrom. 66:51
Also schnell hat Koslow angerufen, und Sluzki haben dort ihre Leute angerufen und eingeladen, wirklich haben sie eine Wachmannschaft eingeladen. Und keine Wache, da war ein bisschen Wache, aber sie haben eingeladen, ein Lastwagen mit Soldaten kam, und sie fingen an, weißt du, wir hatten einfach Angst vor... Und es kam so heraus, dass in den Saal vielleicht ungefähr, ich weiß nicht, ungefähr 1800 Menschen hineingingen, aber draußen blieben sogar Journalisten, die nicht hineingelassen wurden, und vielleicht 2000, 3000, ich weiß nicht wie viele blieben draußen. Also fingen wir an, ihnen die Bücher hinauszuwerfen und allerlei Flyer und allerlei... kurz gesagt, das war wirklich etwas Erschreckendes.
Das ist es. Ich habe dort einen Unterricht gegeben, mit Zeichnungen, wirklich wie ein Unterricht, die vier Bchinot, und von oben nach unten, Welten und was wir machen müssen, aufsteigen, und dieser spirituelle Garten, der irgendwie durch das Licht wirkt. Kurz gesagt, die Leute nehmen es auf, sie nehmen es schön auf. Die Fragen, die danach kommen, sind wirklich zum Punkt, sie schreien aus dem Saal: "Und warum ist das so und wie ist das so", und du siehst, der Mensch lernt nicht und nimmt es auf. Das ist es.
Na, dort standen viele unserer Stände, und alle Mädchen aus der Moskauer Gruppe haben Listen gemacht, also ich weiß nicht, ungefähr 700, 800 Menschen haben sich sofort für die Gruppen eingeschrieben, und kurz gesagt, auch danach gab es noch allerlei. Kurz gesagt, im Ganzen war das etwas, was eine solche Welle in ganz Moskau gemacht hat, dass niemand, ich denke nicht, es gibt niemanden, der nicht gehört hat. Und das ganz entgegen dem, was ich gedacht habe, dass ich reise, verstehst du, also eine öffentliche Vorlesung gebe ich, verstehst du, aber das ist irgendwie ganz anders herausgekommen.
Jetzt haben sie ein Problem. Sie müssen diese Datenbank verarbeiten mit allerlei Telefonen und allem, sie nach Alter und nach Geschlecht und ich weiß nicht wonach dort sortieren, und anfangen, diese Menschen in Gruppen und ins Lernen zu bringen. Jetzt habe ich angefangen, Anrufe von Philosophen und Politikern dort zu bekommen, die wissen und sich damit beschäftigen wollen, und so weiter, kurz gesagt, auch Organisationen fingen an anzukommen, von Ökologie bis zu was du willst. Das heißt, das wurde plötzlich modisch und für alle.
So sehr, dass es schon das ist, es war nicht angenehm, du gehst in den Supermarkt, und sie kennen dich, verstehst du, das ist irgendeine Art... und das, ich denke nicht, auch sie haben sicher nicht damit gerechnet, aber das... kurz gesagt, das ist sehr, sehr so massiv und stark. Na, also danach in den letzten drei Tagen fing ich an, das auszuschalten. Du verstehst, das ist ein Problem, das ist auch, wir müssen nicht vergessen, dass es viele Organisationen gibt, die das nicht so sehr wollen, ja. Und dann weißt du nicht, wie du handeln sollst, also ist es besser, weißt du, zu beruhigen. 71:02
Also haben wir schon aufgehört, Interviews zu geben und herauszugehen zu... weil es einen Teil gab, die sagten: komm, lass uns rausgehen, und das ist möglich und das, und wirklich, wenn schon solche Dinge passieren, dann kann man jeden Saal nehmen, den du willst, und ihn füllen. In dem Moment hätten wir am nächsten Tag für 5000 Menschen machen können, du kannst... sie haben gesagt, dass wir können, komm, machen wir es jetzt, in noch zwei drei Tagen organisieren wir es, und wir füllen ein Stadion, verstehst du, das ist auch möglich. Aber schon, verstehst du, das ist trotzdem so ein Land, dass...
Kurz gesagt, wir haben das ein bisschen gestoppt, aber trotzdem, mit alledem weiß ich nicht, wie sie sich zurechtfinden werden. Das heißt, ich bin zurückgekommen – einerseits ist das Freude, und wirklich siehst du, dass sie dich plötzlich aus einem halben Wort verstehen, und sehr, sehr zum Punkt einfache Fragen stellen. Solche, weißt du, dass die Einfachheit nach vielen Klärungen sozusagen kommt, aber bei ihnen war es sozusagen verständlich. Das ist es. Jetzt müssen wir die ganze Zeit sie kontaktieren und überlegen, wie wir es machen, wir haben viele Dinge, in denen wir ihnen mit Material helfen müssen, und vor allem, ihnen fertiges Material schicken. Das ist alles.
Also was ich sagen wollte, ist, dass ich nicht so sehr mit euch in... war, ich konnte nicht, weil um zwei Uhr nachts Sendung im Fernsehen, verstehst du, bei ihnen ist überhaupt alles umgekehrt, verstehst du. Um zehn Uhr abends beenden sie den Unterricht: komm, lass uns essen gehen, verstehst du. Und du kannst nicht nein sagen, denn für sie ist das Kultur und Kennenlernen und das, so nennt sich das, dass du mit ihnen in Verbindung bist. Also die ganze Woche war bei mir alles umgekehrt, und Magenverstimmungen. Das ist das ganze Leben.
Gut, also lass uns zurück zum normalen Leben.
(Ende des Unterrichts)