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Morgenunterricht 23.5.2003
Buch „Schriften des Rabash", Band 1, Artikel „Bezüglich der Wichtigkeit der Freunde"
Rav: Wir haben den Artikel „Bezüglich der Wichtigkeit der Freunde" gehört, in dem uns Rabash hier lehrt, wie wir unser Verhältnis zur Gesellschaft ordnen sollen. Der Mensch wird mit einem Willen zu empfangen geboren, der sich in ihm die ganze Zeit auf natürliche Weise entwickelt, und wenn er durch die Herrschaft über den Willen zu empfangen zu einem höheren, ewigen, vollkommenen Leben gelangen will, dann muss er diesen Willen zu empfangen zügeln und wissen, wie er ihn führt, denn außer dem Willen zu empfangen haben wir nichts, das ist unsere gesamte Natur. Und Herrschaft über den Willen zu empfangen können wir nur erlangen, wenn wir ihn von außen beherrschen, von außerhalb seiner.
Wie kann ich aus mir selbst heraustreten? Aus mir selbst kann ich aus dem Willen zu empfangen heraustreten, wenn ich Kräfte von außen empfange. Das nennt man, aus dem Willen zu empfangen herauszutreten. Die Kräfte, die der Wille zu empfangen mir bringt, er bringt mir auch den Verstand, wie ich den Willen zu empfangen so nutze, dass es ihm möglichst nützlich ist. Und wenn ich auf diese Weise voranschreite, dann werde ich innerhalb dieser Welt auf eine immer stärkere Weise an diese Welt gebunden sein. Und ich verstehe, dass der Wille zu empfangen mir, je nachdem wie er sich entwickelt, immer mehr Leid bringt.
Wenn der Wille zu empfangen, gemäß seiner Entwicklung – sagen wir, ich war ein Kind und hatte einen kleinen Willen zu empfangen, und ich konnte meinen Willen zu empfangen mit Spielen erfüllen, mit allerlei angenehmen, interessanten Dingen, und die Gesellschaft war für mich so eingerichtet, und die Eltern, und es ging mir gut, denn was ich wollte, kann man sagen, das bekam ich. Aber die Welt ist so eingerichtet, dass wenn der Wille zu empfangen beginnt zu wachsen, sowohl in der Größe als auch in der Qualität, dann beginnt er Dinge zu fordern, für die die Gesellschaft und die Natur überhaupt nicht vorgesehen sind, sie ihm zu liefern.
Und es ergibt sich, dass je größer der Wille zu empfangen wird, ich ab einem gewissen Niveau beginne zu leiden und nicht mehr von ihm zu genießen. So sehr, dass es viele Techniken in der Welt gibt, die dem Menschen sagen: Du willst das Leben genießen, verkleinere deinen Willen zu empfangen. Setz dich hin, beweg dich nicht, atme weniger, konzentriere dich auf einen Gedanken, fliehe überhaupt in Gedanken aus dieser Welt, wünsche dir weniger, beginne einfach so gelassen zu sein, und es wird dir gut gehen. Das heißt, den Willen zu empfangen, der in dir wächst, nicht zu benutzen, sondern im Gegenteil, unterdrücke ihn und fühle dich gut. Nun, wem es gelingt, dem gelingt es.
Aber die Natur, wir sehen, dass sie so voranschreitet, dass der Wille zu empfangen in uns, und nicht nur in den entwickelten Völkern, sondern sogar in den weniger entwickelten Völkern, oder die nur auf besondere Weise entwickelt waren, nicht konsumistisch, sagen wir wie die Chinesen zum Beispiel, früher die Japaner, überhaupt der gesamte Osten – jetzt erwachen sie, und der Wille zu empfangen in ihnen beginnt ebenfalls alle möglichen Füllungen zu fordern. Zwar war die Kultur alt, aber es war auch eine Kultur, den Willen zu empfangen zu unterdrücken.
Und jetzt ist es umgekehrt, man kann überhaupt nicht mit dem wachsenden Willen zu empfangen zurechtkommen, und er beginnt schon nach außen auszubrechen, sein Recht zu fordern, und all diese Kultur verschwindet schon, und die Gesellschaft beginnt Institutionen, Systeme aufzubauen, wie man den Willen zu empfangen erfüllt. Gegen die Natur kann man nicht gehen, und nur Drogen zum Beispiel, es gibt noch allerlei quasi Optionen, den Willen zu empfangen nicht zu benutzen. Aber auch diese werden die Menschen eigentlich nicht nutzen können, denn innerhalb der Natur gibt es auch gewisse Gesetze, denen die Menschheit nicht zustimmen wird, diesen Mitteln, sich vom Willen zu empfangen abzukoppeln.
Und so kommen wir zu einem Zustand, wo es uns in der Kindheit gut ging und jetzt schlecht, weil der Wille zu empfangen gewachsen ist und wir nicht zurechtkommen. Zurechtkommen kann man mit ihm, wenn ich Kräfte von außen empfange, und dann beherrsche ich ihn. Die Kräfte von außen, die ich empfangen kann, um den Willen zu empfangen zu beherrschen, nennt man Kräfte des Gebens. Wenn ich den Willen zu empfangen benutze, um darin zu genießen – das ist, was er empfindet, entweder Leiden oder Genuss –, aber dass ich dabei anderen gebe, dann kann der Wille zu empfangen grenzenlos genießen, und ich werde niemals irgendein Leid von ihm empfinden, er wird erfüllt sein.
Denn damit störe ich niemanden. Im Gegenteil, ich erfreue alle, niemand kann mich einschränken, mein Wille zu empfangen genießt, und alles ist gut und schön – lasst uns so etwas machen. Wir haben versucht, solche Dinge in Kibbuzim zu machen, in sozialistischen Regimen dort in Russland – es hat nicht funktioniert. Warum? Weil die Natur noch klüger eingerichtet ist. Sie, die Natur, fordert von uns, den Willen zu empfangen nicht auf eine andere Weise zu benutzen, dass wir ihn füllen können, damit es uns gut geht, aber in allerlei Formen, sozusagen nicht Unterdrückung, sondern Entwicklung des Willens zu empfangen.
Aber Geben, gut, Geben – ich nehme das System des Gebens an, nur damit er sich mir füllt, damit sich mir der Wille füllt, dass ich den Willen zu empfangen fülle. Nein. Die Natur ist so eingerichtet, dass wir danach entdecken, nachdem wir versuchen, mit dem Willen zu empfangen in der Form des Gebens zu arbeiten, danach beginnen wir zu entdecken, dass es ein noch äußerlicheres Gesetz gibt: nicht geben um zu empfangen, wie es bei uns heißt, sondern das Gesetz ist viel höher. Überhaupt nicht in Betracht zu ziehen, wenn man sich mit dem Geben beschäftigt, was mit dem Willen zu empfangen geschehen wird.
Und die Kräfte dafür kann ich nicht einfach so von der Gesellschaft empfangen. Deshalb konnten die Kibbuzim nicht weiterbestehen, sie machten gleichsam das Gesetz, dass es uns gut tut zu geben, dass jeder genießt, und die Gesellschaft wird die wichtige sein, und wir können gedeihen und wirklich glücklich sein und grenzenlos genießen. Sie konnten das nicht tun, ein noch höheres Gesetz als die Natur forderte von ihnen, sich mit dem Geben ohne jeden Bezug darauf zu beschäftigen, was der Wille zu empfangen davon haben wird. Das heißt, zum Geben um des Gebens willen herauszutreten. Dass ich gebe, und zwar auch mit der Absicht zu geben und ohne jeden Gedanken an meine Natur, an den Willen zu empfangen.
Wie kann man sich von seiner Natur abkoppeln, wie kann man nicht denken, dass es mir davon gut geht? Dann bin ich ja nicht mehr ich, ich muss schon etwas anderes sein. Wenn all mein Verstand, der Wille, das Herz, wenn all meine Systeme so eingerichtet sind, dass ich jedes Mal berechne, was zu meinem Nutzen ist, und hier brauche ich einen anderen Mechanismus. Sogar ein Mechanismus, etwas zu tun, das nicht gut ist, aber mir dadurch gut geht, oder dass es mir gut gehen wird – das funktioniert auch schon nicht mehr. Die Natur fordert noch mehr, deshalb wurden die Kibbuzim disqualifiziert.
Wie können wir dieses noch höhere Gesetz erfüllen, das zweite über uns in der Höhe? Das erste Gesetz ist das egoistische Gesetz – ich bin bereit, sozusagen zu empfangen um zu empfangen, dann zu geben um zu empfangen, was es in allerlei Kibbuzim und so weiter gab, und die dritte Form ist geben um zu geben, eine noch höhere Form – ich kann nicht empfangen, ohne dass ich meine Natur verändere.
Wie verändert man seine Natur? Dann muss der Mensch in einen Zustand gelangen, in dem er leidet. So wie er jetzt leidet und beginnt zu verstehen, dass er vom Empfangen um zu empfangen leidet und etwas tun muss, um daraus herauszukommen – auch das ist so schwer, wir sehen, uns selbst zu überzeugen. Man braucht eine Gesellschaft, in der wir, wie Rabash hier sagt, die Freunde lieben müssen, damit sie mir helfen zu verstehen, dass es gut ist, der Gesellschaft zu geben, und dann mir dadurch, dass ich der Gesellschaft gebe, gut gehen wird.
Sogar zum zweiten Gesetz zu gelangen, geben um zu empfangen, ist schwer. Um so mehr zur Notwendigkeit zu gelangen, zu geben um zu geben – welche Leiden muss ich dann durchmachen? Und gibt es solche Leiden, die mir helfen werden, mich selbst davon zu überzeugen, zur Notwendigkeit der Einhaltung des Gesetzes „geben um zu geben" aufzusteigen? Ja, solche Leiden offenbaren sich, und der Mensch beginnt zu fühlen, dass er es wirklich nötig hat, nur der Gebende zu sein, dass er dadurch die Grenze dieser Welt verlässt, er wirklich eine zweite Natur erwirbt.
Und nicht dass es ihm davon gut gehen soll, sonst ist es wieder geben um zu empfangen, sondern er empfängt Kraft von oben, er empfängt Verstand von oben, er empfängt Fähigkeiten von oben, sowohl zu denken als auch eine solche Handlung auszuführen, die „geben um zu geben" heißt – das heißt, er überquert die Barriere (Machsom) und tritt in eine völlig andere Natur ein. Das heißt, man tauscht ihm die innere Software des Denkens aus, so dass er sich im Denken des Gebens befindet, wie er vorher im Denken des Empfangens war. Das nennt man, er ging von Malchut zu Bina über, sagen wir.
Und wenn er beginnt, sich damit zu beschäftigen, je mehr er sich damit beschäftigt, mit dem Geben, beginnt er im Geben immer mehr Wichtigkeit zu sehen, kommt langsam zu solchen Mängeln, an die er überhaupt nicht gedacht hatte, die wir nicht einmal beschreiben können, wie es möglich ist, das auszuführen – dass er sogar empfängt um zu geben, dass er zu seiner Natur des Empfangens zurückkehrt und sie in „um zu geben" verwandelt. Das erreicht bereits eine Stufe, sagen wir, wie Chochma, wie die Stufe von Chochma – empfangen um zu geben.
Und wenn er sich damit beschäftigt, erlangt er Keter, dass sich das Licht von Keter in ihn einkleidet und er den Zustand des Schöpfers erreicht. Den größten, höchsten Zustand des Gesetzes, den größten, den höchsten, der sozusagen die gesamte Wirklichkeit umfasst. Die Stufe Nummer 4, Nummer vier auf allen Stufen des allgemeinen Gesetzes, das die gesamte Natur, die gesamte Wirklichkeit lenkt.
Um also diesen ganzen Weg zu gehen, zu dem wir verpflichtet sind – diese Gesetze wirken auf uns, wir befinden uns gleichsam darin – die nächste Sefira, die auf uns wirkt, ist der Wille zu empfangen um zu empfangen, die Natur betreibt uns so. Danach, wenn sie den Menschen langsam heranwachsen lässt, innerhalb seines individuellen Lebens oder die Menschheit von Generation zu Generation, wirkt dieses Gesetz auf alle, um den Willen zu empfangen in jedem und in allen Nationen zu vergrößern, und entsprechend gibt es dort ein ganzes System.
Dieses Gesetz beginnt ab einem gewissen Niveau des Willens zu empfangen, dem Menschen Leiden zu bringen. Warum? Weil es dem Willen zu empfangen keine Befriedigung gibt, die über das Lebensnotwendige hinausgeht, das er zur Existenz braucht, und dadurch bringt es ihn voran, dazu zu wollen, führt ihn unter die Herrschaft der äußerlicheren Sefira, wo die Natur sich uns gegenüber in der Form des Gebens um zu empfangen verhält, die vom Menschen fordert – dieses Gesetz fordert vom Menschen, dass der Mensch beginne, sich mit dem Geben zu beschäftigen, und nur auf diese Weise kann er sich vor dem Leiden retten und sich selbst erfüllen. Das ist wie Kibbuzim und alle anderen Formen, die die Menschheit verwirklichen wollte und nicht konnte.
Warum? Weil in dem Moment, als sie es verwirklichen wollten, die noch äußerlichere Sefira desselben Gesetzes, das die gesamte Wirklichkeit lenkt – nämlich geben um zu geben – auf diese gerade fortgeschrittenen Gruppen zu wirken begann. Auf die gesamte Menschheit wirken sie noch nicht, die Menschheit ist noch weit davon entfernt. Aber es wird später aktiviert werden, wenn wir alle voranschreiten, es fordert von uns, dieses Gesetz, geben um zu geben, das heißt, bereits völlig aus der Natur herauszutreten, aus unserer heutigen Programmierung, das Leben völlig in einem anderen Denken zu leben, geben um zu geben. Und danach empfangen um zu geben, eine noch globalere Sefira.
Und diesen ganzen Weg zu gehen, auf dem was man die Stufenleiter nennt, von der Herrschaft unter diesem Gesetz, von seiner Stufe 1, zu 2, zu 3 und zu 4 – dazu sind wir verpflichtet. Und wenn wir von Stufe zu Stufe durch die Kräfte der Natur übergehen, durchlaufen wir dies ständig in einer Form, in der die Natur uns dazu zwingt. Und wenn wir es selbst tun, in Zustimmung, im Verständnis, dass wir dafür innere Bereitschaften haben, zu verstehen und zuzustimmen, dann gehen wir diesen ganzen Weg mit Vergnügen – wir verstehen einfach, was wir tun müssen, was die Natur fordert, und der ganze Weg wird zu Enthüllungen und wird wirklich selbst zu einer Art Genuss und gewünschter Entwicklung.
Und es ergibt sich, wie uns Menschen sagen, die alle diese Entwicklungsstufen durchlaufen haben, sie sagten, dass es in unserem Leben Systeme um uns herum gibt, mit denen wir tatsächlich fähig sind, selbst, bevor die Natur auf uns drückt und uns dazu zwingt, uns selbst zu verändern, können wir uns der allgemeinen Gesellschaft um uns herum bedienen, aus ihr herausziehen, in ihr allerlei Hilfssysteme organisieren, die „Gruppe" genannt werden, und dadurch von selbst voranschreiten. Das heißt, solche Gesetze innerhalb der Gesellschaft aufzubauen, gleichsam künstliche Gesetze, nicht natürliche, aber jene, die wir dennoch auf unserer nächsten Stufe, in unserem nächsten Lebensniveau, aufnehmen müssen.
Das heißt, wir müssen im Voraus vorausschauen, das Naturgesetz auf einer höheren Stufe beschreiben und uns selbst danach sehnen, uns ihm zu nähern, und so uns selbst aufbauen, und das durch die Gesellschaft um uns herum. Wenn wir diese Form künstlich aufbauen, die Gesellschaft in einer solchen Form und uns selbst, wie wir in einer höheren Stufe sein müssen, treten wir in diese Stufe ein, nicht durch Leiden, sondern durch unser sogar künstliches Verlangen, unsere künstliche Sehnsucht, aber damit erheben wir gleichsam, was man in der Kabbala „MaN erheben" nennt.
Wir bitten, wir laden irgendwie die guten Kräfte des Voranschreitens und der Entwicklung auf uns ein. Und durchlaufen diesen ganzen Weg in Freude und mit Geschwindigkeit – nicht durch Leiden, die die Natur auf uns ausübt, um uns zum Übergang von Stufe zu Stufe zu zwingen, sondern durch eigene Beteiligung. Und wer das allgemeine Gesetz entdeckt, die Menschheit zur erhabenen und vollkommenen und ewigen Existenz zu bringen, wird Kabbalist genannt, denn er handelt so, um das allgemeine Gesetz der Natur in seiner Ganzheit auf sich zu nehmen und wirklich in einer vollständigen Welt zu leben.
Die vier Stufen dieses Gesetzes der Lenkung der Wirklichkeit, deren erste Stufe „empfangen um zu empfangen" ist – so ist sein Plan uns gegenüber –, dann „geben um zu empfangen", „geben um zu geben" und „empfangen um zu geben". Diese vier Stufen heißen bei uns vier Welten: Empfangen um zu empfangen ist die Stufe der Welt Assija, und geben um zu empfangen ist die Stufe der Welt Assija, geben um zu geben ist die Welt Yezira, und die Welt Brija, und empfangen um zu geben ist die Welt Azilut.
Wenn der Mensch alle diese Stufen durchläuft, hat er natürlich auf jeder Stufe ein Empfangen dieses Gesetzes, ein Aufnehmen von ihm, eine Art Verwirklichung dieses Gesetzes an sich selbst, an all seinen Wünschen, bis er es tut, bis er mit diesem Gesetz in seine Existenz eintritt – das durchläuft viele Stufen in jeder Sefira, in jeder einzelnen Welt. Aber all diese Stufen, was interessant ist, von der kleinsten Stufe bis zur größten Stufe, vollzieht er nur durch die Gesellschaft.
Nur durch die ihn Umgebenden, eine kleine Gruppe, Menschen, jedes Mal organisiert er mit ihnen eine Situation, ein Spiel, ein Beziehungssystem entsprechend der Stufe des Fortschritts, die sie erreichen wollen. Und dann wird diese Gesellschaft jedes Mal, sozusagen, zu einer sogenannten „heiligen Gesellschaft" (Chevra Kadisha), in der es Heiligkeit (Kedusha) gibt. In der es mehr höhere Kräfte gibt.
Das heißt, das Gesetz, das sich in dieser Gesellschaft befindet, ist lebendig und existiert in dieser Gesellschaft, nicht wie in der Menschheit, sondern in einer höheren Form, die der Menschheit noch nicht offenbart wurde. Sagen wir, die gesamte Menschheit befindet sich auf der Stufe unserer Welt, die Gesellschaft befindet sich bereits auf der Stufe der Welt Assija. Die die Dunkelheit empfindet, die das allgemeine Gesetz nicht empfindet, die es enthüllen will.
Oder bereits auf der Stufe der Welt Yezira, wo sie schon in die Erfüllung von „geben um zu empfangen" eintreten, von „geben um zu empfangen" zu „geben um zu geben", und beginnen, ihre Gesellschaft nach der Gesetzmäßigkeit aufzubauen, gleichsam so, wie die Menschheit vielleicht in Hunderten von Jahren aufsteigen wird, wer weiß wann.
Das heißt, die Gesellschaft, die wir aufbauen müssen, ist im Grunde eine Art Raumschiff, in dem wir völlig andere, viel erhabenere Beziehungen leben müssen als in dieser Welt, entsprechend dem, was wir erreichen wollen. Und dann, so wie wir diese Gesellschaft aufbauen, wirken die Kräfte, die dort wirken, das Naturgesetz, das dort wirkt, bereits auf uns ein und zieht uns wirklich zu dem Zustand, wie wir die Gesellschaft aufgebaut haben.
Das heißt, anfangs bauen wir die Gesellschaft in künstlicher Form auf. Wir haben noch keine Gesetze auf einer erhabeneren Stufe, sondern wir führen auf künstliche Weise erhabenere Verhaltensweisen in unsere Gesellschaft ein, und dass wir das machen wollen, uns bemühen, es zu machen – es ist nicht wichtig, wie es uns gelingt, es gelingt nicht genau, denn wir müssen versuchen, es über alle unsere Wünsche hinweg zu tun, die 613 (TaRJaG) Wünsche, die in uns sind, in jedem Einzelnen, und jeder im Durcheinander mit dem anderen.
Aber indem wir uns bemühen, es zu tun, erheben wir uns allein dadurch auf jene Stufe, von der wir fantasieren, dass wir dort sein wollen, dass wir dort sein möchten. Und auf diese Weise schreiten wir voran. Nochmals: Das wirkende Gesetz zieht die gesamte Menschheit zu seiner höchsten Stufe, durch diese vier Sefirot zur allerhöchsten Stufe.
Wenn wir ein wenig mit ihm in derselben Neigung mitgehen, eine etwas höhere Stufe als wir zu erreichen, die allerhöchste – wir verstehen überhaupt nicht, was dort vorgeht – aber ein wenig erhabener, und wir verstehen aus all den Büchern, die wir studieren, was die Existenz auf einer etwas erhabeneren Stufe als unserer ist, wenn wir an dieser Sehnsucht, an dieser Neigung teilnehmen, dann empfangen wir von ihm Hilfe, denn er zieht sowieso die gesamte Menschheit.
Und wer zusammen mit ihm, mit dieser Kraft, zu einer anderen Stufe aufsteigen will, der steigt auf. Deshalb ergibt es sich, dass wir die Gesellschaft so aufbauen müssen, dass sie für die Erfüllung eines höheren Gesetzes geeignet ist. Und insoweit wir aufbauen, uns bemühen, die Gesellschaft aufzubauen, müssen wir auch diese Gesellschaft ehren, ihr Wichtigkeit geben, den Teilnehmern darin Wichtigkeit geben, damit diese Sache wirklich wichtig, erwünscht, geehrt bei mir sei.
Damit ich dann auch auf eine natürlichere Weise mich daran gewöhne, dies zu wollen. Und im Grunde sprechen alle Artikel über die Gesellschaft darüber. Warum liebe ich diese Freunde? Weil sie auch zusammen mit mir auf einer erhabeneren Stufe leben wollen, auf der zukünftigen Stufe der gesamten Menschheit. Deshalb ehre ich die Gesellschaft.
Deshalb muss ich auch wirklich dazu beitragen, dass sie dorthin aufsteigt. Das heißt, wir bauen wirklich eine Art Raumschiff, mit dem wir aufsteigen, aufsteigen, aufsteigen, ohne jede Verbindung zur gesamten Menschheit. Und so kann jeder Einzelne, wenn er sich anschließt und wenn er solch eine Gesellschaft findet, solch ein Treibhaus, sagen wir mal.
Eine solche Umgebung aufzubauen, sagt Baal HaSulam, ist die einzige Wahl, die der Mensch hat. Das ist eigentlich seine einzige freie Handlung, denn ansonsten, wenn er dieses Raumschiff nicht baut, mit dem er aufsteigt, zwingt ihn die Natur, es gegen seinen Willen zu tun. Es gibt in der Natur kein anderes Gesetz, als die Menschheit zur Existenzstufe, zur allerhöchsten Lebensstufe zu erheben, in der vierten Sefira, in der vierten Sefira.
Und die Beteiligung des Menschen kann nur darin bestehen, dass auch er dorthin gezogen wird. Gezogen wird, sich gut fühlt und sich entwickelt. Natürlich fühlt er Schwierigkeit, natürlich muss er die Arbeit an sich selbst tun, aber er geht den Weg in Bewusstheit, im Willen. Wenn nicht, dann bewirkt und übt dasselbe Gesetz auf uns aus und zwingt uns, es zu tun.
Insgesamt, außer der Wirkung dieses Gesetzes auf uns, empfinden wir nichts, wir tun nichts, außer ihm zu gehorchen. In allen unseren Fällen im Leben, auf all unseren Stufen, die wir durchlaufen, in allen Systemen, an denen wir in unserem Leben teilnehmen, führen wir insgesamt Handlungen dieses Gesetzes aus, zu einer höheren Stufe aufzusteigen.
Aber der Aufstieg hängt jedes Mal vom Empfinden vieler Leiden ab und ist damit verbunden, bis wir verstehen, dass es sich für uns lohnt aufzusteigen, sonst werden wir noch mehr Schläge einstecken müssen und so weiter. Das heißt, nicht freiwillig, sondern zwangsläufig. Aber all die Dinge, die mit uns geschehen, alles, sogar auf Stufen, wo wir überhaupt keine eigene Beteiligung haben – auf der Stufe des Unbelebten, Pflanzlichen und Tierischen –, auch dort, wenn es eine Entwicklung gibt, ist die Entwicklung nur in dieselbe Richtung, und um so mehr auf der Stufe des Sprechenden (des Menschen).
Denn der gesamte Vorzug des Menschen gegenüber dem Tier besteht besonders im Aufstieg, in der Wirkung dieses Gesetzes, die Menschheit zur höchsten Existenz voranzubringen. Es ergibt sich also, dass von hier aus unsere einzige wesentliche Handlung darin besteht, dieses Raumschiff zu bauen, die Gesellschaft aufzubauen. Und so verhielten sich die Kabbalisten tatsächlich in allen Generationen, jeder Einzelne oder einige, die sich versammelten.
Sie bauten sich eine geschlossene Gesellschaft, und entsprechend dem, wie weit sie diese Gesellschaft nach oben erhoben und an dem, was sie aufgebaut hatten, hafteten, gleichsam in ein Raumschiff eintraten, so gelang es ihnen, weiter und weiter aufzusteigen, von Sefira zu Sefira, und das ist es, was sie uns hinterlassen – die Regeln des Aufbaus der Gesellschaft, wie man dieses Raumschiff baut, in dem wir ständig aufsteigen können.
Und auch unser Lernen wirkt eigentlich so, dass das, was wir von uns selbst und von der Gesellschaft wollen, wie man diese Umgebung schafft, mit der wir aufsteigen können – diese Umgebung besteht aus uns, das heißt aus unserer Innerlichkeit, und aus der Gesellschaft, deren Innerlichkeit uns einschließt –, insgesamt muss uns also das Lernen helfen, all diese Wünsche, Absichten, Gedanken über die Gesellschaft, über dieses Raumschiff und über uns darin zu verbinden, damit wir einfach eine Anziehung empfangen. Durch das Lernen laden wir eine zusätzliche Kraft ein, uns von diesem Gesetz nach oben zu ziehen.
Wenn das allgemeine Gesetz dieser Wirklichkeit, dieses allgemeine Gesetz, die gesamte Wirklichkeit in einem bestimmten eigenen Tempo zieht – es hat dort eine besondere Uhr, die in einem bestimmten Tempo läuft –, wollen wir, die wir uns in diesem Raumschiff vorbereiten, dass diese Kraft uns von Stufe zu Stufe, von Sefira zu Sefira mit größerer Geschwindigkeit, mit größerer Kraft zieht. Dafür brauchen wir das Lernen. Durch das Lernen erwecken wir diese allgemeine Kraft, denn im Lernen wird uns erklärt, wie sie funktioniert, ihre ganze allgemeine Formel. Also erwecken wir sie auf uns, laden sie auf uns ein und dann zieht sie uns mehr und bringt uns von Stufe zu Stufe mit größerer Geschwindigkeit voran, verbessert uns dementsprechend und lässt uns eintreten. Wir haben uns ein wenig verbessert – sie bringt uns entsprechend unserer Stufe der Verbesserung in einen neuen Zustand ein, und so weiter und so weiter.
Es ergibt sich, dass sowohl die persönliche Arbeit des Menschen als auch die Arbeit in der Gesellschaft und auch das Lernen im Grunde nur in eine Richtung gehen, und es gibt nichts weiter in der Wirklichkeit: Entweder aktiviert uns dieses Gesetz gegen unseren Willen, in Leiden, oder wir nutzen durch das Geschriebene, durch Bücher und Autoren, das heißt durch Gruppe, Lehrer und das Lernen dieses Gesetzes, dieses Gesetz zu unserem Nutzen, kommen seiner Wirkung auf uns zuvor, bevor Leiden auf uns kommen, und steigen selbst mit diesem Raumschiff wirklich bis zur höchsten Stufe auf.
Vielleicht kann man auf diese Weise ein wenig beschreiben, was die Wichtigkeit der Gesellschaft ist – sie ist wirklich jene Blase, jenes Raumschiff, in dem ich wirklich diesen Weg gehen, aufsteigen kann.
Gibt es Fragen? Ja.
Schüler: Was bedeutet geben um zu geben? Geben um zu geben, was ist das?
Rav: Was ist geben um zu geben? „Geben um zu geben" ist eine der Variationen, wie man es ausdrückt, Variationen dieses Gesetzes. Das allgemeine Gesetz ist empfangen um zu geben. Das heißt, die gesamte Fähigkeit, die wir haben, in der höchsten Form des Gebens zu nutzen, ja? Die maximale Verwirklichung des gesamten Potentials im Willen zu empfangen. Alle vorherigen Zustände dazu sind Stufen, die zu dieser Erfüllung gelangen. Geben um zu geben ist noch eine Erfüllung desselben Gesetzes, nur auf einer geringeren Stufe.
Das heißt, „geben um zu geben" heißt, dass ich alle Kräfte des Gebens erwerbe und sie in ihrer Ganzheit nutze, aber ich verbinde noch nicht den Willen zu empfangen selbst damit. Das ist auf dem Weg, sagen wir die halbe Strecke. Der Erwerb der Kräfte des Gebens – ich befinde mich in meinem Zustand, in dem ich ganz im Willen zu empfangen bin, jetzt muss ich zur Stufe aufsteigen, auf der ich ganz im Willen zu geben bin. Wie? Meinen Willen zu empfangen unterdrücke ich völlig und erwerbe nur den Willen zu geben, das heißt, ich bin von Malchut zu Bina gelangt, gleichsam Zimzum Bet, ja? Und dann steige ich von Bina weiter auf. Beginne meinen Willen zu empfangen ebenfalls zum Zweck des Gebens zu nutzen, das heißt, ich steige von Bina weiter auf zu Keter.
Schüler: Das ist natürlich etwas, das oberhalb der Barriere ist?
Rav: Hm?
Schüler: Das ist natürlich etwas, das oberhalb der Barriere ist?
Rav: Alle Stufen oberhalb des Willens zu empfangen, oberhalb der Benutzung des Willens zu empfangen für sich selbst, um zu empfangen – alle Stufen sind oberhalb der Barriere (Machsom), ja. Das heißt, in dem Moment, in dem ich eine Einschränkung (Zimzum) auf mich selbst machen kann, auf mich selbst, auf den Willen zu empfangen, ihn bei meinen Handlungen nicht in Betracht zu ziehen – das ist bereits oberhalb der Barriere. „Barriere" heißt, dass ich innerhalb des Willens zu empfangen lebe, außerhalb von mir. Innerhalb von Wünschen, die außerhalb von mir sind, aus Zielen heraus, die außerhalb von mir sind.
Schüler: Das ist also etwas, das derzeit nicht umsetzbar ist?
Rav: Es ist nicht umsetzbar, weil wir eine besondere Kraft in uns sammeln müssen, das Leuchten dieses allgemeinen Gesetzes der Wirklichkeit auf uns einladen müssen, dass es so auf uns wirkt, dass es uns auf diese Stufe zieht, wo wir in eine solche Natur eintreten.
Die Sache ist so, dass wir uns im Mittelpunkt befinden, und um uns herum gibt es Kreise, viele Kreise – sagen wir hundertfünfundzwanzig Kreise –, und ich befinde mich im Zentrum. Der äußerste Kreis, der Kreis von Ejn Sof (Unendlichkeit), dort befindet sich dieses allgemeine Gesetz. Und dieses allgemeine Gesetz wirkt auf mich nach all den Kreisen, die es verkleinern, bis es sich mit mir in der Form angleicht, dass es auf mich wirkt – ich befinde mich wirklich im Zentrum, auf der kleinsten, schlechtesten Stufe –, auf mich wirkt es nur in sehr kleiner Form, um mich aus dieser Stufe auf eine Stufe zu bringen, die ein wenig höher ist als ich.
Wenn es in dem Unterschied zwischen dem, wie es in Ejn Sof ist, und mir wirken würde, würde ich es einfach nicht verstehen, und nicht sehen, und nicht fühlen, und es könnte nicht wirken. Man kann auf etwas wirken, zu dem man irgendeinen Kontakt hat, irgendeine Verbindung, etwas Gemeinsames zwischen diesem und jenem. Deshalb verkleinert sich dieses Gesetz in hundertfünfundzwanzig Stufen, diese heißen „die Welten" (Olamot). Jede Welt besteht aus fünf Teilen, die „Parzufim" heißen, jeder Parzuf besteht aus fünf Teilen, die „Sefirot" heißen. Also fünf Welten, fünf Parzufim in jeder, fünf Sefirot in jedem Parzuf, das sind hundertfünfundzwanzig Stufen. Also dieses allgemeine Gesetz wirkt auf mich durch all diese Stufen hindurch, um mich vom Mittelpunkt zum kleinsten, nächsten Kreis herauszuführen.
Das ist es, was ich brauche – ich muss von ihm fordern, solche Bedingungen zu schaffen, dass es mich vom Mittelpunkt zu diesem Kreis herausführt. Also alles, was wir lernen und was wir tun und bewirken, alles innerhalb der Gruppe, dient dazu, solche Bedingungen zu schaffen, dass dieses Gesetz, das auf mich vom Kreis um mich herum wirkt, nicht mit Gewalt auf mich wirkt, sondern ich will – ohne dass du auf mich drückst. Ich will aufsteigen, nun tu es mir. Verstehst du.
Das heißt, ich komme der Notwendigkeit zuvor, zu einer höheren Stufe aufzusteigen, bevor es mich durch Schläge lehrt, dass es notwendig ist. Das ist unsere gesamte Arbeit. Unsere gesamte eigene Beteiligung, unsere gesamte freie Wahl. Es gibt nichts weiter, es gibt wirklich nichts in der Wirklichkeit außer diesem Bild. Und so weiter – ich bin aufgestiegen, das heißt, ich habe von ihm empfangen, Bedingungen geschaffen, dass es wirklich so auf mich wirkt, dass es unser Raumschiff auf eine höhere Stufe erhebt, und wir existieren bereits in einem Orbit, wie um die Erde.
Wir sind schon aufgestiegen, befinden uns dort. Jetzt wirkt auf uns ein Gesetz in verborgener Form, aber bereits auf einer äußerlicheren Stufe, ja? Das heißt, nicht der Kreis um den Mittelpunkt, sondern der zweite Kreis um den Mittelpunkt, ja, der uns jetzt umgibt, um uns zu sich selbst zu erheben, ja, ein äußerlicherer Kreis, und so weiter. Also jedes Mal müssen wir uns sehnen – wir befinden uns in irgendeinem Zustand, wir müssen uns nach einem höheren Zustand sehnen, nach einem höheren Kreis.
Dafür müssen wir mehr oder weniger wissen, was dort geschieht, worin er höher ist. Wie macht er das also? Jedes Mal leuchtet die Lenkung im höheren Kreis, dieses Gesetz, auf uns von dort und gibt uns eine Art – „Achoraim" (Rückseite) heißt das –, die Rückseite der höheren Stufe gibt uns ein Verständnis davon, was bei ihm dort geschieht, und dann, wenn wir das wollen – obwohl es gegen unsere egoistische Natur ist, aber wenn wir gegen diese Natur arbeiten und eine Existenz wie dort wollen.
Und so verbessern wir uns. Jedes Mal arbeiten wir an einem weiteren Teil unserer Natur, um ihn aufzuheben und dem äußerlicheren Kreis zuzustimmen, der erhabeneren Lenkung, und werden darin eingeschlossen. Das ist es. Ja.
Schüler: Das passt mir nicht so ganz zusammen. Einerseits haben Sie gesagt, dass beide – empfangen um zu empfangen und geben um zu empfangen – die Welt Assija sind, und ich habe die ganze Zeit gedacht, dass das mit dieser Welt zusammenhängt.
Rav: Ich zeichne normalerweise – eigentlich ist es richtiger zu zeichnen, dass wir uns unterhalb der Welt Assija befinden, unterhalb der Barriere, dort wo es „Punkt dieser Welt" (Nekuda de Olam haSe) heißt. Wann beginnt die Welt Assija? Die Welt Assija beginnt ab einem Zustand, in den der Mensch eintritt und empfindet, dass er sich entweder in doppelter Verhüllung oder in einfacher Verhüllung befindet. Ob das schon von uns handelt oder nicht, muss man prüfen. Ob der Mensch sich wirklich in einem solchen Empfinden befindet, dass es einen Schöpfer gibt und der Schöpfer hinter der gesamten Wirklichkeit verborgen ist, die ihm erscheint, die er empfindet, und diese ganze Wirklichkeit wie ein Spiel des Schöpfers mit ihm ist.
Ob ich mich in einem solchen Zustand befinde? Ob ich mich wirklich in einem solchen Empfinden befinde? Nicht dass ich es im Kopf sagen kann – im Kopf kann das jeder sagen, sag es ihm und er wird es sagen. Er wird die Idee erfassen und ja sagen. Ob er es empfindet, und ob sein Empfinden nicht so ist, wie gewisse Menschen in Wäldern, im Dschungel leben oder allerlei Kunststücke machen und auch allerlei Dinge empfinden. Sondern dass ihr Empfinden wirklich als Folge der Verhüllung der Lenkung selbst sein wird, das heißt einer höheren Stufe, das heißt als Folge davon, dass sie schon beginnen und auf korrekte Weise von Stufe zu Stufe voranschreiten wollen.
Das heißt, in der Welt Assija zu sein und nicht in dieser Welt – obwohl die Welt Assija noch keine Enthüllung ist –, es ist nicht einfach so, dass wir den Schöpfer nicht sehen, nicht empfinden, also sind wir in der Welt Assija. Nein. Dann sind wir unterhalb des Abschlusses (Sium), am Punkt dieser Welt. Das heißt, die Welt Assija ist eine verborgene Lenkung, bei der ich empfinde, dass sie verborgen ist.
Das ist ein Leben in Gegenwart des Schöpfers, in Gegenwart der höheren Kraft, in Gegenwart der Lenkung, die ich als lebendig empfinde, als auf mich wirkend, und nur jedes Mal ist auf eine andere Weise sogar von ihm etwas verborgen, oder wofür es ist, oder wo es genau ist, ob gut oder böse, was der Grund dafür ist. Das heißt, jedes Mal ist eine andere Art von Verhüllung vor mir verborgen. Und so lehrt man mich, so durchlaufe ich allerlei Unterscheidungen. In der Verhüllung durchlaufe ich viele Unterscheidungen. In der Verhüllung durchlaufe ich im Grunde dieselben 613 (TaRJaG) Wünsche, die ich habe, einen nach dem anderen, und ich lerne, wie ich gegenüber jedem einzelnen Wunsch auf andere Weise eine Verhüllung habe.
So wie danach die Enthüllung gegenüber jedem einzelnen Wunsch auf andere Weise sein wird – was wir dann bereits „Erfüllung der Gebote (Mizwot)" nennen werden. Das heißt, ich muss wirklich alle meine Beziehungen mit der Lenkung prüfen und untersuchen, in einer Form, in der ich sie nicht nur als gut kläre – ich habe die ganze Zeit Zweifel daran. Aber ich bemühe mich, ich bemühe mich, wie soll ich sagen, ich bemühe mich festzulegen, dass sie gut ist, und bin nicht dazu fähig. Deshalb bin ich ein wenig – ich werde „Frevler" (Rasha) genannt. Ich lege für mich fest, dass ich ihr gern die Note geben würde, dass sie richtig ist, dass sie gut ist, aber ich bin nicht dazu fähig.
Und dann sage ich mir, dass ich mich im Willen zu empfangen befinde, dass das wirklich... wie soll ich sagen, dass das wirklich mein Zustand ist, und ich lege für diesen Zustand fest, dass ich ein Frevler bin. Nun, gemäß dem aktuellen Zustand, das ist nicht... Ich lege auch für mich fest, dass die Festlegung des Zustandes „völliger Frevler" ist, sagen wir – dass es absichtliche Vergehen (Sdonot) oder versehentliche Vergehen (Shgagot) sind. Das heißt, der Mensch muss selbst seine Stufe festlegen. Das ist es, was man sagt: „Was wir nicht erlangen, können wir nicht beim Namen nennen." Wenn ich beim Namen nenne, dass ich ein Frevler oder ein völliger Frevler bin oder was auch immer, dann erlange ich es.
Nun, dann stell dir vor, was die Stufe der Welt Assija jetzt ist – ob wir sie schon durchlaufen haben oder ob wir noch nicht eingetreten sind. Deshalb sage ich einerseits, dass wir uns unterhalb des Abschlusses (Sium) befinden und die Welt Assija über uns ist, dort beginnt schon Enthüllung, aber Enthüllung der verborgenen Lenkung. Und wir befinden uns in der Zeit der Vorbereitung.
Schüler: In dem Moment, in dem uns, sagen wir, ein sechster Sinn gegeben wird, und durch den man den Schöpfer wahrnimmt – empfindet man dann auch den Schöpfer?
Rav: Die Frage ist, ob sich dem Menschen der sechste Sinn öffnet – empfindet er durch die fünf Sinne den Schöpfer? Wir empfinden das Leben. Ich weiß nicht, was der Schöpfer ist. Wir empfinden das Leben, jene Kraft, die uns belebt, die empfinden wir. Nenne es Licht, nenne es Schöpfer, nenne es – ich weiß nicht – Lebenskraft. Also sicherlich, in dem Moment, in dem wir beginnen, im sechsten Sinn zu empfinden, in der Seele (Neshama), im Punkt im Herzen, der sich erweitert hat – beginnen wir Licht oder etwas mehr zu empfinden als das, was wir jetzt empfinden; es gibt Menschen, die auch das nicht empfinden; man empfindet mehr – dann strahlt diese Kraft sicherlich auch auf all unsere übrigen Systeme aus. Ja.
Schüler: ...im Rahmen der Tora habe ich Schwierigkeiten zu verstehen, wie es im Rahmen des Allgemeinen ist – dass es Aufgaben gibt, praktische oder spirituelle Aufgaben innerhalb der Gesellschaft. Hier gibt es einen gemeinsamen Nenner, Menschen handeln, das ist im Rahmen des Einzelnen. Im Allgemeinen – wie kommt das zum Ausdruck? Ich will eine bessere Gesellschaft, nicht nur hier.
Rav: Baal HaSulam – du fragst, was man eigentlich mit der Gesellschaft machen soll. Baal HaSulam schreibt uns darüber im Artikel „Freie Wahl" (HaCherut) und stellt fest, behauptet geradezu, dass wenn der Mensch etwas im Leben tun will, das wirklich ist, das seine eigenständige Handlung sein wird – nicht dass die Natur ihn dazu zwingt, entweder direkt oder in der Verkleidung, dass er nicht weiß, dass er dazu verpflichtet ist, es zu tun, und es deshalb tut, und wie eine Puppe rennt und nicht denkt, dass er schon keine Puppe mehr ist, nicht wichtig. Wenn der Mensch etwas Freies tun will, wobei es dann heißt, dass er etwas in seinem Leben bewirkt und nicht dass er sein Leben lebt wie Tiere und Vieh, bei denen alles vorprogrammiert ist.
Wenn du an deinem Leben mit eigener, persönlicher Beteiligung teilnehmen willst, dann nur dadurch, dass du eine Umgebung aufbaust, die besser ist als du. Die dich auf eine höhere Stufe der Erfüllung dieses allgemeinen Gesetzes ziehen kann. Das heißt, die Gesellschaft muss größer als wir sein, höher als wir. Sie muss aus Menschen wie ihm bestehen, aber ihr Ideal, die Beziehungen in ihr, die Gesetze in ihr, müssen erhabener sein als jeder Einzelne von uns. Und dann wird das eine anziehende Kraft sein – ich baue mir damit eine Kraft auf, die mich nach oben zieht.
Warum muss ich das tun und nicht die allgemeine Kraft der gesamten Wirklichkeit, die mich zieht? Weil die allgemeine Kraft der gesamten Wirklichkeit gegen meine Natur wirkt, gegen den Willen zu empfangen. Wenn sie mich zwingen würde – wehe und ach, ich käme nicht aus den Schwierigkeiten heraus. Das ist es, was uns geschieht. Und ich will nicht durch Schwierigkeiten voranschreiten, verstehst du, und deshalb baue ich eine positive Kraft auf, die mich zieht – das ist die Gesellschaft. Woher wird die Gesellschaft Kraft haben? Die Gesellschaft ist insgesamt die Summe unserer Wünsche, der guten vielleicht, gut, aber es ist insgesamt die Summe unserer Wünsche, die keine Verwirklichung haben. Richtig, aber diese Wünsche ziehen zu sich selbst diese allgemeine lenkende Kraft, die uns erhebt.
Wenn du also diese Gesellschaft nicht willst – geh und suche eine andere Gesellschaft, bitte. Und jedes Mal ist der Mensch im Grunde dazu verpflichtet, dies zu tun – das ist das Einzige, was du im Leben tun kannst. Alle anderen Dinge sind – heute stehst du auf, dann fällst du, gehst bankrott, stehst wieder auf, machst noch etwas, alles scheint dir, als würdest du es tun. All diese Dinge sind schon im Voraus geordnet.
Abgesehen davon steht so geschrieben: Von Neujahrsbeginn (Rosh haShana) bis Neujahrsbeginn ist dir schon von Neujahrsbeginn an alles geordnet, was du für das Jahr hast. Ja? Das heißt, auch dein Vorankommen ist durch Schläge geordnet, und wenn du es schaffst, auch das Negative in Gutes zu verwandeln, dann wirst du wirklich vorankommen. Innerhalb eines Jahres kann man Dutzende von Stufen aufsteigen, und man kann auf derselben Stufe bleiben und nur Schläge für diese Dutzende von Stufen empfangen. Hm?
Schüler: Hängt vom Menschen ab.
Rav: Hängt vom Menschen ab, ja, das ist die Wahl des Menschen. So sagt er, dass du zum Beispiel Wasser für das ganze Jahr angeordnet hast, nur entweder fällt es in der Wüste oder auf die Felder. Das ist alles.
Schüler: Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann liegt die Wichtigkeit eigentlich beim Einzelnen.
Rav: Die Wichtigkeit liegt nur beim Einzelnen, ja, beim Menschen selbst. Das heißt, entweder treten wir in den Krieg ein, oder wir durchlaufen diese Dinge in Wohlstand und gutem und vergnüglichem Leben. Die Anzahl der Schläge oder die Menge der positiven und negativen Kraft ist festgelegt, das Gleichgewicht zwischen ihnen, was das Positive sein wird und wie viel Negatives – das machst du durch die Wahl. Und so schreitet die Menschheit voran. Worin schreitet sie voran? Im Leiden eigentlich. Der Wille zu empfangen wächst, das Leiden wächst, und das ist es. Aber der Motor läuft, der allgemeine Motor.
Schüler: Jetzt noch etwas: Diese ganze Sache von... zu versuchen, es einem Menschen zu erklären, zu versuchen – das scheint mir eine verwerfliche Sache zu sein, denn ich denke, das sind Dinge, die uns nichts angehen. Denn ein Mensch bekommt plötzlich etwas, das überhaupt nichts mit ihm zu tun hat.
Rav: Wir wenden uns... im Allgemeinen wenden wir uns an die gesamte Menschheit in einfacher, offener, für alle gleicher Weise, nur damit sie Wissen haben, damit sie Wissen haben, dass das existiert. Was existiert? Dass es eine besondere Kraft in der Natur gibt, die uns zu einem besonderen Leben vorantreibt, ein bestimmtes. Und wenn wir unsere gesamte Entwicklung wirklich untersuchen, rückwärts, sehen wir, dass das alles wirklich geordnet ist und sich durch den Willen zu empfangen entwickelt, dass der Wille zu empfangen vom Menschen allerlei Handlungen einlädt und der Mensch dann Erziehung, Kultur, Technologie und all diese Dinge aus seinem Willen zu empfangen heraus aufbaut, und so gedeiht und sich entwickelt. Und so entwickelt sich die menschliche Gesellschaft, die gesamte Menschheit. Ja?
Wir sehen, dass es so mit uns geschieht. Und anscheinend zieht uns diese Kraft weiter zu einer Art Existenz, die bei ihr als Ziel definiert ist. Menschen, die dieses Ziel schon erreicht haben, die die Entwicklung, die die Menschheit noch über vielleicht etliche Jahre hinweg durchlaufen muss, schon durchlaufen haben, sie sind schon am Ende des Weges angelangt. Sie sagen uns: Leute, ihr befindet euch hier und wir dort. Ihr wollt wissen, wie man diesen Weg mit Vergnügen durchlaufen kann? Ja, dann hört auf uns, wir haben ihn auf diese Weise durchlaufen.
Wenn nicht, sehen wir schon, erwarten vom Ende und von eurem Zustand aus, welche Schläge ihr noch einstecken müssen werdet – es lohnt sich nicht. Und dann geben sie uns einen Rat. Das ist die gesamte Weisheit der Kabbala. Das ist die ganze Weisheit. Empfange den Vorschlag, bitte. Nein? Wie geschrieben steht: Hier wird euer Begräbnisort sein. Und das ist es. Also müssen wir das der gesamten Menschheit erklären, und wer es erfasst, erfasst es. Und wer nicht, der ist noch nicht fähig zu hören, also was kann man von ihm verlangen?
Nachdem der Mensch hört, und wir müssen uns natürlich bemühen, dass er auf eine Weise hört, die er versteht – diese Idee –, ist er nach dem Hören, im Maße seiner Entwicklung, bereit, daran teilzunehmen. Menschen, die nicht entwickelt sind, nun gut, was kann man tun, sie lassen es oder hören nicht einmal zu. Menschen, die entwickelter sind, beginnen zu prüfen, ob es wirklich stimmt, ob wir uns wirklich so entwickeln? Ob unsere Geschichte wirklich diese ganze Theorie, sagen wir, der Kabbalisten stützt?
Ob wir jetzt in den Lebenssystemen den Willen zu empfangen sehen, wie er Systeme des Denkens aufbaut, des gesamten Bewusstseins des Menschen – ob es stimmt oder nicht, was die Kabbalisten über unsere Natur sagen, über die Natur des Universums. Die Menschen prüfen das dementsprechend, beginnen es irgendwie zu ihrem Nutzen zu ordnen, und wir hoffen, dass es solche geben wird, denen es hilft – das, was wir verbreiten –, dass sie das Entwicklungsgesetz in die Hand nehmen und es durchaus zum Nutzen der gesamten Menschheit verwenden können.
Insgesamt gibt es hier nicht mehr, in unserer Erklärung, als dem Menschen zu sagen, dass es zu seinem Nutzen ist, denn wir handeln für den Menschen, der sich am zentralen Punkt befindet, dem allerkleinsten. Wir können ihm nicht sagen, dass dieses Gesetz zum Nutzen der höheren Entwicklung ist, um zu geben, dass du daraus heraustrittst. Das können wir nicht, er wird noch nicht erfassen, dass das das Beste ist. Er kann nur erfassen, dass statt dem, was ich ein Kilo habe, ich zwei haben werde. So. Aber auch das ist richtig, denn auch in materieller Form, auch in allen Systemen, Gesundheit, weniger – kurz gesagt, weniger Leiden wird der Mensch sicherlich haben, je mehr Menschen daran teilnehmen.
Denn du kannst sagen: Aber Kabbalisten leben auch und sie leiden und sie sind krank und... Richtig, aber weil sie noch mit der gesamten Wirklichkeit verbunden sind, mit der gesamten Menschheit, die leidet und krank ist und so weiter, und ein Kabbalist ist mit der gesamten Wirklichkeit verbunden, und sogar mehr als alle. Also ist er deshalb auch davon nicht befreit. Aber nicht auf seine eigene Rechnung. Auf seine eigene Rechnung muss der Mensch, je mehr er aufsteigt, eigentlich in all seinen Systemen korrigierter sein. Ja.
Schüler: Ich verstehe nicht, warum empfangen um zu geben höher ist als geben um zu geben, denn es klingt für mich logisch, dass geben um zu geben der ultimative Zustand ist – man hat eigentlich schon Angleichung der Form mit dem Schöpfer erreicht.
Rav: Geben um zu geben – ich bin von meiner Natur abgekoppelt, die der Wille zu genießen ist. Ich nehme meinen Willen zu empfangen ganz und gar nicht in Betracht, ich arbeite nicht mit ihm. Ich habe von oben Kräfte des Gebens empfangen, die von vornherein nicht in mir waren, bei uns heißt das Galgalta we Ejnaim, Kräfte von Bina, ich habe sie von außen erworben, und in dieser Natur handle ich. Die äußere, nicht meine, und auf meine Natur habe ich eine Einschränkung (Zimzum) gelegt, ein Verbot, sie zu benutzen.
Heißt das, ich verwirkliche mich selbst? Nein. Wenn ich danach auf irgendeine Weise auch mich selbst verwirklichen kann, mein Selbst dem Geben beifügen kann, wird das noch höher sein. Das heißt, mein ganzes Selbst sozusagen, ja, kann ich auch in das Geben einbringen. Das heißt „empfangen um zu geben", denn außer dem Empfangen habe ich nichts. Aber wenn ich wirklich empfange um zu geben, hier können wir uns nicht vorstellen, was für eine... wie soll ich sagen, Revolution das ist, die wir durchmachen. Das ist eine solche Umkehrung der Natur, die nicht beschrieben werden kann – wie der Wille zu empfangen überhaupt in sich einen Genuss empfangen kann, der bei ihm nicht als Genuss vorgesehen ist, sondern nur für den anderen.
Es gibt keine Worte, um das zu erklären, aber es ist etwas, bei dem man aus seiner Haut heraus muss, ich weiß nicht, wie ich es sagen soll. Es ist eine Sache, für die wir keinerlei Eigenschaften oder Vorbereitungen in uns haben, mit denen wir so etwas beschreiben könnten. Denn dafür müsste man mindestens aus zwei Teilen der Natur bestehen, der Natur des Willens zu empfangen und der Natur des Willens zu geben. Das haben wir nicht. Aber selbst wenn man geben um zu geben praktiziert, versteht man dennoch nicht, was empfangen um zu geben ist. Das erwirbt man einfach erst, nachdem man zu einer reinen Bina gelangt ist, wirklich, verstehst du.
Den Rest am Schabbat, einverstanden? Du wirst nicht da sein? Nun?
Schüler: Ich muss jeden Menschen in der Gesellschaft zum Positiven beurteilen... mich selbst in der Gesellschaft – jeden als größer als mich sehen. Wie kann ich wissen, dass ich in der richtigen Gesellschaft bin, dass ich die richtige Gesellschaft gewählt habe, wenn ich zum Positiven beurteile, wie kann ich wissen...
Rav: Man sagt dir nicht, irgendeine Gesellschaft zu nehmen... Du sagst, wie wähle ich die richtige Gesellschaft. Man sagt dir nicht, irgendeine Gesellschaft zu nehmen und dort diese Gesetze anzuwenden, die du in den Büchern liest. Sondern du musst zuerst sehen, ob die Menschen, die diese Gesellschaft bilden, eine gewisse Bereitschaft dafür haben. Ob sie wollen, ob sie bereit sind, das umzusetzen. Probiere es. Nimm irgendwelche Freunde, organisiere aus ihnen eine Gruppe. Das heißt, was ist eine Gruppe? Sprich mit ihnen, ob sie dazu fähig sind. Es gibt hier Artikel, die genau darüber sprechen: „Wir haben uns hier versammelt, um die Gesellschaft zu gründen" und so weiter. Fangt damit an und seht anhand jeder einzelnen Zeile, inwieweit ihr dem zustimmt, und beginnt, irgendeinen solchen Artikel einmal, sagen wir zwanzig-, dreißigmal am Tag zu lesen, um zu prüfen, ob du dich wirklich die ganze Zeit darin befindest, und auch all deine Freunde, und zusammen das ständig zu klären, diese Idee. Und ihr werdet sehen – ja oder nein.
Vielleicht sind einige Leute dabei, einige nicht, vielleicht musst du sie verlassen und eine andere Gesellschaft suchen. Oder vielleicht sie verbessern, wenn es Hoffnung gibt, wenn es eine Chance gibt, dass sie wirklich... Und vielleicht wollen sie dich verbessern. Aber das ist die Arbeit, es gibt nichts weiter. Es gibt nichts weiter, es ist ein Raumschiff. Je mehr es Kraft hat, je mehr Vereinigung, desto mehr steigt es dementsprechend auf. Du weißt, es ist wie ein Ballon – wie viel Gasdruck er innen hat im Verhältnis zur äußeren Umgebung, so steigt er oder sinkt, steigt oder sinkt, ja, so ein Ballon in der Luft.
So ist dieses Raumschiff, entsprechend der Angleichung der Form zwischen ihm und dem Gesetz, das vom Mittelpunkt aus ständig, ständig, ständig immer höher und höher und höher wird bis zu seiner wahren Form – so steigt oder sinkt dieses Raumschiff im Raum dieses Gesetzes, je nach der Angleichung der Form, der Erfüllung dieses Gesetzes im Inneren des Raumschiffs im Vergleich zu dem, was sich außerhalb von uns befindet. Das ist alles, das nennt man den „spirituellen Raum" oder „Welten" – Maße der Erfüllung desselben Gesetzes der Lenkung. Vorsehung, Lenkung.
Wo sind wir?
(Ende der Lektion)