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Morgenlektion 05.11.2021 - Rav Dr. Michael Laitman - Nach Bearbeitung
Buch "Schriften von Baal HaSulam", Teil Artikel "Shamati", S. 567,
50. "Zwei Zustände"
Vorleser: Buch "Schriften von Baal HaSulam", Teil Artikel "Shamati", S. 567, Artikel 50. "Zwei Zustände".
Ein sehr interessanter Artikel, er ist relativ einfach. Baal HaSulam erklärt uns, dass es insgesamt für Menschen, die sich auf dem Weg befinden, zwei Zustände gibt: Entweder die heilige Shechina, die wir enthüllen, oder bevor wir versuchen zu enthüllen - das ist ein Zustand der Leiden. Und aus diesen beiden Zuständen, mit diesen beiden Schritten kommen wir immer zur Korrektur, zum Ende der Korrektur.
Lasst uns lesen, ich habe hier nicht so viel als Einleitung zum Artikel zu geben, der Artikel selbst erklärt alles.
50. Zwei Zustände Ich hörte am 20. Siwan
"Die Welt hat zwei Zustände: Im ersten Zustand wird die Welt „Leiden“ genannt; und im zweiten Zustand wird sie als die „heilige Shechina“ (göttliche Gegenwart) bezeichnet. Denn bevor der Mensch würdig wurde, seine Handlungen zu korrigieren, damit diese in der Absicht zu geben sein mögen, nimmt er die Welt lediglich im Aspekt von Leiden und Schmerzen wahr.
Doch dann wird er würdig, die heilige Shechina in die ganze Welt eingehüllt zu sehen. Und dann wird darüber gesagt, dass der Schöpfer die Welt erfüllt, und die Welt wird dann mit dem Namen „heilige Shechina“ bezeichnet, die vom Schöpfer empfängt. Und dann wird das als Einheit von Schöpfer und Shechina bezeichnet, denn wie der Schöpfer der Gebende ist, so beschäftigt sich auch die Welt jetzt nur mit dem Geben.
Und das gleicht einer traurigen Melodie, wenn Musiker die Leiden zu vermitteln vermögen, von denen sie spricht, denn alle Melodien gleichen der gesprochenen Sprache. Eine Melodie bringt Worte zum Ausdruck, die der Mensch laut aussprechen möchte. Und wenn die Melodie diejenigen, die sie hören, zu Tränen rührt, so weint jeder aufgrund der Leiden, welche die Melodie zum Ausdruck bringt – und dann wird das als Melodie bezeichnet, und alle hören sie gern.
Wie können die Menschen jedoch Leiden genießen? Tatsache ist, dass eine Melodie nicht die jetzigen Leiden ausdrückt, sondern die vergangenen, gemeint sind die vergangenen Leiden, die bereits versüßt wurden und ihre Erfüllung erhalten haben, und daher mögen es die Menschen, sie zu hören, da dies die Versüßung der Dinim (Urteile) bezeugt: Leiden, die der Mensch erfahren hat, wurden versüßt. Daher sind solche Leiden süß für das Ohr. Und dann wird die Welt die „heilige Shechina“ genannt.
Und das Wichtigste, was der Mensch wissen und empfinden soll, ist, dass es einen Herrscher in der Hauptstadt gibt, wie unsere Weisen sagten: „Der Urvater Abraham sagte: ‚Es gibt keine Stadt ohne einen Führer‘.“ Und der Mensch soll nicht denken, dass alles in der Welt zufällig geschieht. Sitra Achra verführt den Menschen zu sündigen und zu sagen, dass alles ein Zufall ist.
Darin besteht der geheime Sinn von Chamat (Gefäß von) Keri (Samen). Keri schickt dem Menschen Gedanken, dass er denkt, alles sei Bemikre (zufällig). (Und die Tatsache selbst, dass Sitra Achra dem Menschen solche Gedanken bringt, damit er glaubt, dass die Welt einem Zufall unterliegt und von niemandem gelenkt wird, ist auch nicht zufällig, sondern geschieht auf Wunsch des Schöpfers.)
Der Mensch aber sollte an Belohnung und Strafe glauben und dass es ein Gericht und einen Richter gibt, und alles ist der Lenkung durch Belohnung und Strafe unterworfen. Denn manchmal, wenn zum Menschen irgendein Wunsch und Antrieb zur Arbeit für den Schöpfer kommt und er glaubt, dass dies zufällig zu ihm gekommen ist, soll er auch wissen, dass er sich zuvor bemüht hat, was dem Hören vorausging, und er um Hilfe von Oben gebetet hat, damit es ihm gelänge, irgendeine Handlung mit einer Absicht auszuführen – dies wird als Erhebung von MaN bezeichnet.
Doch das hat der Mensch bereits vergessen und er hat diese Tat nicht wertgeschätzt, weil er keine sofortige Antwort auf das Gebet erhalten hat, um sagen zu können: „Du erhörst die Gebete aller.“ Doch sollte man jedenfalls daran glauben, dass gemäß der Höheren Ordnung die Antwort auf ein Gebet auch nach einigen Tagen oder Monaten nach dem Gebet kommen kann.
Und der Mensch soll nicht denken, dass er dieses Erwachen zufällig erhalten hat. Manchmal sagt der Mensch: „Ich fühle jetzt, dass es mir an nichts fehlt und ich jetzt keine Sorgen habe und mein Verstand klar und ruhig ist, und daher kann ich nun meinen Verstand und meinen Willen auf die Arbeit des Schöpfers konzentrieren.“
Dann könnte er sagen, dass seine ganze Arbeit für den Schöpfer durch seine eigenen Kräfte und Bemühungen bedingt ist und sich für ihn also zufällig die Möglichkeit ergeben hat, sich der Befriedigung spiritueller Bedürfnisse zu widmen. Und dann muss er glauben, dass dies eine Antwort auf ein Gebet ist: Darauf, wofür er zuvor gebetet hat, hat man ihm nun eine Antwort gewährt.
Und manchmal, wenn der Mensch irgendein Buch liest und der Schöpfer seine Augen öffnet und er ein gewisses Erwachen verspürt, so hält er das auch gewöhnlich für einen Zufall. Doch alles ist der Lenkung unterworfen.
Und obwohl der Mensch weiß, dass die ganze Tora Namen des Schöpfers darstellt, wie kann er jedoch sagen, dass er durch das von ihm gelesene Buch nun eine gewisse höhere Empfindung erhalten hat? Er muss jedoch wissen, dass, obwohl er dieses Buch mehrfach studiert hat und weiß, dass die ganze Tora aus den Namen des Schöpfers besteht, er dennoch keinerlei Leuchten und Empfindung erhält, sondern alles trocken ist, und sein Wissen bringt ihm nicht den geringsten Nutzen. Daher soll der Mensch, wenn er irgendein Buch studiert und dabei auf den Schöpfer hofft, sein Studium auf die Stütze des Glaubens gründen, dass er an die Vorsehung glaubt und wünscht, dass der Schöpfer ihm seine Augen öffnet. Dann erlangt er das Bedürfnis nach dem Schöpfer, und dann hat er einen Kontakt zum Schöpfer, und dank dessen kann der Mensch der Anhaftung an Ihn würdig werden.
Es existieren zwei entgegengesetzte Kräfte: eine Höhere Kraft und eine Niedere Kraft. Die Höhere Kraft ist mit den Worten beschrieben: „einen jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja gemacht habe“. Das bedeutet, dass die ganze Welt nur zum Ruhm des Schöpfers erschaffen wurde. Und die untere Kraft ist der Wille zu empfangen, der behauptet, dass alles für ihn erschaffen wurde: sowohl die materiellen Dinge als auch die spirituellen – alles zur Selbstliebe.
Der Wille zu empfangen behauptet, dass ihm sowohl diese Welt als auch die nächste Welt zustehen. Natürlich siegt der Schöpfer, doch das wird als der Weg der Leiden bezeichnet, und dieser Weg ist lang. Doch es gibt einen kurzen Weg, welcher als der Weg der Tora bezeichnet wird. Und die Ausrichtung eines jeden Menschen sollte die Verkürzung der Zeit sein.
Dieses heißt „Ich werde es beschleunigen“. Und sonst wird alles „zu seiner Zeit“ stattfinden, wie die Weisen sagten: „Würdig – ich werde es beschleunigen; nicht würdig – zu seiner Zeit: Ich werde über euch einen König setzen, der Haman gleicht, und er wird euch durch Zwang zur Quelle zurückführen.“
Die Tora beginnt mit BeReshit (am Anfang). „Am Anfang … war die Erde öd und wüst, … und es war finster.“ Und sie endet so: „… vor den Augen von ganz Israel.“
Am Anfang sehen wir, dass das Irdische „öd und wüst und finster“ ist, doch später, wenn sie sich zur Absicht zu geben korrigieren, werden sie dessen würdig: „… und der Schöpfer sprach: ‚Es werde Licht‘“, bis sich schließlich das Licht „vor den Augen von ganz Israel“ offenbart.”
Frage: Was kann einem Menschen helfen zu sagen, dass das Erwachen, das er erhielt, vom Schöpfer kam, und nicht in falsche Glaubensvorstellungen zu fallen, dass es aus der eigenen Kraft des Menschen kam?
Nachdem er viele Male sich erwecken wollte, etwas tun wollte und entdeckte, dass er keine Kräfte hat, das Herz es nicht zulässt, er die Hände nicht erheben kann, sich selbst nicht bewegen kann, dann versteht er, dass er sich in einem Zustand befindet, wo nur eine innere Kraft, die in den Händen der oberen Kraft liegt, der Schöpfer, es ist eigentlich Er, der ihn lenkt, über ihn herrscht, und der Zustand, dass er sich nicht selbst erheben kann, ist eine Tatsache, und in Wahrheit ist es so.
Und hier kann er beginnen zu unterscheiden, in welchen Kräften er sich befindet, gute Kräfte, schlechte Kräfte, wie sie sich ihm nähern, wie sie über ihn herrschen. Dass es insgesamt eine Kraft gibt, es gibt niemanden außer Ihm, und Er wirkt auf uns, entweder durch Leiden, wenn wir nicht fähig sind, uns selbst zu bewegen, dann beginnt Er auf diese Weise auf uns zu wirken. Oder wir bemühen uns, unser Ego zu annullieren, und in diesem Maß verbinden wir uns mit der guten Kraft, bis wir dazu kommen zu fühlen, dass Er über die Welt herrscht, sowohl in den schlechten als auch in den guten Dingen, dass alles die obere Kraft war.
Frage: Am Anfang beschreibt er, dass die Welt zwei Zustände hat, Leiden und Shechina. Danach vergleicht er die Shechina mit jenen Musikern, die eine traurige Melodie spielen. Warum gibt es einen solchen Vergleich?
Weil wir zu keinem guten Zustand kommen können, wenn wir ihn nicht zuerst als schlechten Zustand durchlaufen. Denn wir müssen fühlen, wer wir sind, was unsere Natur ist und inwieweit wir zu nichts fähig sind und uns nicht erheben können, sosehr wir es auch scheinbar wollen, können wir uns nicht allein erheben. Und all unsere Anstrengung ist dazu da, uns unsere Schwäche zu zeigen, deshalb werden diese Zustände "Weg der Leiden" genannt.
Und wenn wir darin genügend Anstrengung geben, um zu Handlungen in der Absicht zu geben voranzuschreiten, wenn wir ausreichende Anstrengung in Quantität und Qualität geben, die "Se'a" der Anstrengung genannt wird, ein besonderes Maß, dann werden wir würdig, dass der Schöpfer beginnt, sich uns zu offenbaren und uns sich selbst zu zeigen, uns zu lehren, wie man alles tut. Denn dann befinden wir uns im Zustand der Enthüllung der heiligen Shechina, das bedeutet die Gegenwart des Schöpfers in der ganzen Wirklichkeit. In der ganzen Wirklichkeit - das wird in unserem Verstand und Herzen genannt, und so schreiten wir voran.
Immer haben wir den Weg der Leiden und danach den Weg des Lichts, den Weg der Tora oder den Weg der heiligen Shechina, immer. Es kann keine Enthüllung des Guten geben ohne vorherige Enthüllung des Bösen. Es kann nicht sein, dass man Zustände des Gebens enthüllt, bevor man fühlt, dass man sich in der Absicht zu empfangen befindet und dieser Zustand uns verhasst ist. Alles müssen wir selbst vorbereiten, denn aus diesen schlechten Dingen, gerade aus den schlechten Zuständen bauen wir die Gefäße für die Enthüllung der guten Zustände. Alles kommt von der Finsternis zum Licht, "und es ward Abend und es ward Morgen, ein Tag".
Frage: Warum kommt der Zustand zu uns in abstrakter Form, obwohl wir es sehr wollen und wir im richtigen Zustand sind?
Der Zustand kommt zu uns wie zu allen Menschen auf der Welt, und nichts [anderes], sondern alles hängt davon ab, wie wir ihn empfangen. Wenn wir ihn wie alle Menschen empfangen, dann gehören wir überhaupt nicht zur Stufe des Menschen, der dem Schöpfer ähnlich werden will, sondern gehören zur Stufe des Tieres. Darüber steht geschrieben: "Alle gleichen dem Vieh", davon beginnen wir.
Und wenn es in unserer Welt einen Unterschied zwischen Unbelebtem, Pflanzlichem und Tierischem gibt, dann gibt es zwischen Tierischem und Sprechendem keinen Unterschied in der äußeren Form - Hände, Füße, Körper, Kopf. Der ganze Unterschied liegt in der Füllung dieses Tieres, das zum Menschen wird. Wie wir im "Talmud Eser Sefirot" Teil 3 lernen, dass der Affe das Zwischenglied zwischen Tier und Mensch ist, aber das ist bereits in biologischer Form.
Was jedoch die spirituelle Form betrifft, müssen wir den ganzen Prozess durchlaufen: Unbelebtes, Pflanzliches, Tierisches, Sprechendes in unserer Entwicklung. Und jetzt sind wir in unserer Entwicklung zum Zustand des Sprechenden gekommen, dass wir einen Willen, eine Sehnsucht, ein Verlangen haben, "Sprechende" zu sein. Sprechende bedeutet, nicht auf der Stufe des Tieres zu bleiben, sondern zur Stufe des Menschen zu gelangen.
Und hier müssen wir verstehen, was "Stufe des Menschen" genannt wird? Dass er sich danach sehnt, dem Schöpfer ähnlich zu werden, dass er lernt, wie er sich jedes Mal verändert, nicht in seinem Körper und nicht in seinem äußeren Verhalten. In dieser Welt muss er alles tun, was es in dieser Welt gibt: essen, trinken, schlafen, ein Haus bauen, Familie, Kinder, wie alle, wie alle Menschen, die alle dem Vieh gleichen. Diese Stufe, wie sie sie erfüllen, ist ihre Art der Tierischkeit, darin ist nichts Besonderes. Auch unter den Tieren gibt es viele Arten und Sorten, und jedes geht nach seiner Natur und baut so sein Leben.
Aber der ganze Unterschied zwischen der Stufe des Tieres und der Stufe des Sprechenden ist, dass die Stufe des Sprechenden sich nach seiner Wurzel sehnt, dass es eine obere Kraft gibt, die ihn lenkt, und er will sie enthüllen. Das ist der Unterschied zwischen der Stufe des Menschen und der Stufe des Tieres - das Tier sehnt sich nicht danach.
Und diese Stufe beginnt damit, dass der Mensch in egoistischer Form die obere Kraft erkennen will, sie enthüllen will, und dann langsam durch die Beschäftigung damit, wenn er es wirklich will, dann bringt man ihn, wie Baal HaSulam besonders im Thema der "Bürgschaft" schreibt, man bringt den Menschen zum guten Menschen und sagt ihm: "Nimm für dich". Das bedeutet, du bist jetzt mit Menschen wie dir zusammen, wenn du dich richtig mit ihnen verbindest, dann werdet ihr beginnen, zwischen euch eine spirituelle Struktur zu bauen.
Das bedeutet, ihr müsst nichts aus Material bauen, das Material ist zu Ende, es gibt kein Material, sondern ihr baut nur Beziehungen zwischen euch, und diese Beziehungen werden euch das Gefühl der Wirklichkeit bereits in der spirituellen Welt geben, in der spirituellen Struktur, in der spirituellen Atmosphäre - das müsst ihr bauen. So schreiten wir voran.
Frage: Im Artikel ist die Rede davon, an Belohnung und Strafe zu glauben und dass der Schöpfer über uns herrscht, und wenn ich in der Vergangenheit gebetet habe, antwortet der Schöpfer jetzt auf meine Gebete. Wozu braucht es diese Zeitlücke? Wir wollen doch die Zeiten beschleunigen - was will uns der Schöpfer lehren, dass es eine solche Lücke zwischen Gebet und Antwort auf das Gebet gibt?
Alles ist dazu da, in uns richtige Mängel für die Spiritualität zu bauen. Es gibt hier nichts, es gibt hier weder Ort noch Zeit noch Grund für einen anderen Zweck, sondern nur um uns zu lehren. Wie wenn du mit einem Kind spielst, du gibst ihm zum Beispiel Bauklötze und wartest, bis er dies und das macht, und erst danach beginnst du ihm so zu helfen, dass er nicht versteht, dass du ihm hilfst, sondern du bewegst irgendeinen Klotz und so sieht er es selbst. Und manchmal muss er sich an dich wenden und bitten, und manchmal sagst du es ihm so, dass du dich offenbarst und sagst, dass er es so machen soll.
Es gibt mehrere Arten von Beziehungen zwischen Großem und Kleinem, um den Kleinen zu begleiten, um den Kleinen zu lehren voranzuschreiten, denn es ist eine Sache des Aufbaus des Verstandes. Und das gleicht dem, wie wir spirituellen Verstand aufbauen - er wird nicht einfach so gebaut, wir können ihn nicht enthüllen, als ob er bereits in uns wäre, wir müssen wirklich verursachen, dass er in uns wächst, sich zwischen allen Zuständen, Fragen, Antworten, Unterscheidungen verbindet.
Dass diese Verbindungen, die zwischen den Teilen des Verstandes, den Teilen des Gefühls gebaut werden, dass wir Anstrengung dafür geben, dass es unseres wird. Das bedeutet, jedes Mal wenn wir etwas bauen, kommt es so heraus, dass wir etwas Äußeres bauen, aber letztendlich enthüllen wir etwas Innerlicheres, deshalb braucht es viel Anstrengung und Zeit. Aber das ist Arbeit, auf die der Schöpfer nicht verzichten kann, denn ohne das werden wir Ihm nicht ähnlich sein.
Schüler: Wenn ich keine Antwort auf das Gebet erhalte, ist das ein Ruf des Schöpfers, dass ich weiter suchen soll, noch etwas tun soll, solange ich keine Antwort auf das Gebet gefunden habe?
Richtig. Aber denke nicht, dass du keine Antwort auf das Gebet erhältst. Du erhältst immer eine Antwort, nur entweder verstehst du sie nicht, oder du fühlst nicht, dass du sie erhalten hast. Du erweckst dich noch nicht genügend, um eine Antwort vom Schöpfer zu erhalten. Suche, und du wirst sehen, dass du immer eine Antwort hast.
Frage: Wie weiß ich, ob der Zustand, den ich durchlaufe, eine Enthüllung des Schöpfers ist oder mein Ego - ob ich zu dieser Se'a gekommen bin?
Nur weitermachen. Wir haben hier keine Möglichkeit, das zu wissen. Denn du willst eine Antwort im materiellen Verstand erhalten, auf der materiellen Ebene, wie gewöhnlich in unserem Leben, und gerade hier muss die Antwort jedes Mal auf einer etwas höheren Ebene sein, und deshalb müssen wir uns etwas mehr anstrengen.
Frage: Ich fühle aus der ganzen Beschreibung, sowohl von Ihnen als auch vom Text, wie dünn diese Linie ist. Wie schleifen wir unser Gefäß entsprechend, um die ganze Zeit auf der richtigen Frequenz zu sein?
Wir werden diesen Artikel noch einige Male lesen, und es wird dir klarer werden. Es geht wirklich darum, sich mehr und mehr auf das zu beziehen, was er schreibt. Alles befindet sich im Artikel.
Vorleser: Viele Freunde schreiben, dass der Artikel so reich an Unterscheidungen ist, und sie sehnen sich danach, Sie jeden Abschnitt öffnen zu hören.
Gut. Ich lese.
50.
Zwei
Zustände
Ich
hörte
am
20.
Siwan
"Die Welt hat zwei Zustände: Im ersten Zustand wird die Welt „Leiden“ genannt; und im zweiten Zustand wird sie als die „heilige Shechina“ (göttliche Gegenwart) bezeichnet."
Er meint den Menschen, der auf dem Weg geht, sich mit dem Schöpfer zu identifizieren, und dann muss er sich mit anderen verbinden, um letztendlich zum Gefäß von Adam HaRishon zu gelangen, wo seine vollständige Anhaftung an den Schöpfer ist, dort ist das Ziel. Und diese Welt des Menschen, die Welt des Menschen, sein innerer Zustand, was er fühlt, teilt sich in zwei Zustände: Leiden oder Shechina.
"Denn bevor der Mensch würdig wurde, seine Handlungen zu korrigieren, damit diese in der Absicht zu geben sein mögen, nimmt er die Welt lediglich im Aspekt von Leiden und Schmerzen wahr.
Doch dann wird er würdig, die heilige Shechina in die ganze Welt eingehüllt zu sehen. Und dann wird darüber gesagt, dass der Schöpfer die Welt erfüllt, und die Welt wird dann mit dem Namen „heilige Shechina“ bezeichnet, die vom Schöpfer empfängt. Und dann wird das als Einheit von Schöpfer und Shechina bezeichnet,", und das geschieht durch den Menschen. Er kam zu einem Zustand, wo er die Shechina, die ganze Wirklichkeit, mit der oberen Kraft, mit dem Schöpfer verband, "denn wie der Schöpfer der Gebende ist, so beschäftigt sich auch die Welt jetzt nur mit dem Geben.". So enthüllt der Mensch. Das ist ihm gegenüber, das ist nicht das allgemeine Ende der Korrektur, sondern so fühlt er, und das wird genannt, dass er eine Stufe beendet hat. In diesem Gefäß, in diesem Willen zu empfangen, der sich ihm öffnete, enthüllte er, dass die obere Kraft zu seinem ganzen Gefäß gibt, in dem er die ganze Wirklichkeit vereint, so fühlt er, dass alles nur die heilige Shechina ist.
Wir fühlen das auch am Anfang des Weges, es scheint uns, dass alles sich mit irgendwelchen Wellen füllt, in rosa Farbe, und alles ist erfüllt mit einer warmen oberen Kraft. "Und dann wird das als Einheit von Schöpfer und Shechina bezeichnet, denn wie der Schöpfer der Gebende ist, so beschäftigt sich auch die Welt jetzt nur mit dem Geben.". So fühlt der Mensch. Das ist sein Gefäß, darin fühlt er. Nicht dass er das über alle sagt, mit ihnen gibt es nichts zu besprechen, jeder fühlt entsprechend seinen Gefäßen.
"Und das gleicht einer traurigen Melodie, wenn Musiker die Leiden zu vermitteln vermögen, von denen sie spricht, denn alle Melodien gleichen der gesprochenen Sprache. Eine Melodie bringt Worte zum Ausdruck, die der Mensch laut aussprechen möchte. Und wenn die Melodie diejenigen, die sie hören, zu Tränen rührt, so weint jeder aufgrund der Leiden, welche die Melodie zum Ausdruck bringt – und dann wird das als Melodie bezeichnet,", richtig, wahrhaftig, "und alle hören sie gern.".
Wir sehen sogar in unserer Welt, dass außer den Kindern die Erwachsenen, wenn sie erwachsen sind nach Gefühl und Verstand, mehr lieben, ernsthafte Melodien zu hören. Heute ist das nicht so verbreitet, weil alle "nicht erwachsen" sind, gelinde gesagt.
Frage: Wenn ein Mensch zur individuellen Korrektur kommt, sagen Sie, dass das keine allgemeine Korrektur ist, sondern eine individuelle Korrektur. Meine Frage ist: Sieht er nicht, was der Schöpfer sieht, dass alles bereits korrigiert ist und alle tatsächlich korrigiert sind? Warum wird das individuell und nicht allgemein genannt? Was bleibt noch im Allgemeinen?
Zunächst einmal sprechen wir über zwei Zustände, die sein können, und sie sind nicht am Ende des Weges. Es gibt zwei Zustände. Wenn der Mensch vorerst sich selbst annulliert und anstelle der Gefäße des Empfangens in die Gefäße des Gebens eintritt, leuchten sie von oben auf ihn, er selbst erreicht das durch Erweckung von unten, dann kommt heraus, dass dieser Mensch sich in einem Zustand befindet, wo man ihm seinen Zustand enthüllt. Und das ist nicht der Zustand des Endes der Korrektur, sondern vorerst in dem, was man ihm an Gefäßen enthüllte, befindet er sich in einer bestimmten solchen Erleuchtung von oben. Das wird "heilige Shechina" genannt.
Frage: Wie kommt es, dass ein Mensch, der nur im Zehner arbeitet, es schafft, die ganze Wirklichkeit mit dem Schöpfer zu vereinen?
Das befindet sich in ihm, und was sich enthüllt, enthüllt sich gegenüber dem Menschen. Das kann ein kleines oder größeres Gefäß sein, das hängt vom Maß der Annullierung des Menschen gegenüber der Wirklichkeit, dem Zehner oder dem Schöpfer oder der Weisheit der Kabbala ab. Wenn wir über Anfänger sprechen, muss das noch kein wirkliches Gefäß sein. Und wenn er sich so annulliert, dann erfasst es ihn, er ist wie die Anfänger, er tritt ins Studium ein und er übergibt sich wirklich sozusagen, wie jeder Anfänger, den diese Weisheit gleichsam verschluckt, und dann kann er fühlen, dass sie die ganze Wirklichkeit erfüllt.
Schüler: Das ist verständlich, wenn ein Erwachen von oben kommt. Aber wenn ein Mensch bereits im Zehner arbeitet, sich zum Zehner annulliert und ihn nicht verlässt und nur dort arbeitet, wie kommt es, dass er jetzt die ganze Wirklichkeit mit dem Schöpfer vereint, die ganze Wirklichkeit in der heiligen Shechina sieht?
Versuche dich so zum Zehner zu annullieren, in dem sich der Schöpfer befindet, und du wirst sehen, dass darin eigentlich unsere ganze Wirklichkeit ist. Versuche es, und du wirst sehen, dass alles sich im Zehner befindet, zehn und nicht mehr. Und du wirst sehen, dass du dann bereits beginnst, realere Dinge zu enthüllen, die du festhältst, mit denen du zu arbeiten beginnst.
Schüler: In einem solchen Zustand arbeitet er weiterhin nur durch den Zehner, er verlässt die Arbeit im Zehner nicht?
Noch schlimmer, das heißt noch mehr an den Zehner gebunden, und durch den Zehner zur Menschheit, denn darin enthüllt er das Gefäß. Damit es klar ist: Wir fliehen nicht in irgendein Kloster und sitzen in irgendeinem Loch in der Erde oder in irgendeinem Wald, im Gegenteil, "inmitten meines Volkes wohne ich."
"Wie können die Menschen jedoch Leiden genießen? Tatsache ist, dass eine Melodie nicht die jetzigen Leiden ausdrückt, sondern die vergangenen, gemeint sind die vergangenen Leiden, die bereits versüßt wurden und ihre Erfüllung erhalten haben, und daher mögen es die Menschen, sie zu hören, da dies die Versüßung der Dinim (Urteile) bezeugt: Leiden, die der Mensch erfahren hat, wurden versüßt. Daher sind solche Leiden süß für das Ohr. Und dann wird die Welt die „heilige Shechina“ genannt."
"Heilige Shechina" - das sind unsere Verlangen, in denen wir litten, die wir nicht ordnen konnten, die uns wirklich stachen, uns sehr störten, wir konnten uns nicht mit ihnen arrangieren. Diese Dinge also, wenn wir sie jetzt richtig ordnen, über sie hinweggehen, dann werden aus dem, was wir bereits durchgemacht, geordnet haben, aus den Leiden Gefäße der heiligen Shechina, in denen sich der Schöpfer offenbart. Deshalb steht geschrieben: "Es gibt keinen Gerechten auf Erden, der Gutes tut und nicht sündigt". Denn nur in den Sünden, in den Störungen, in den Stürzen, in allen möglichen Problemen, wenn wir über sie hinweggehen, erwerben wir die richtige Beziehung zu ihnen und beginnen so, in ihnen die Enthüllung des Schöpfers zu enthüllen - anstelle der Verhüllung fühlen wir Enthüllung.
"Und das Wichtigste, was der Mensch wissen und empfinden soll, ist, dass es einen Herrscher in der Hauptstadt gibt, wie unsere Weisen sagten: „Der Urvater Abraham sagte: ‚Es gibt keine Stadt ohne einen Führer‘.“ Und der Mensch soll nicht denken, dass alles in der Welt zufällig geschieht. Sitra Achra verführt den Menschen zu sündigen und zu sagen, dass alles ein Zufall ist." Denn wenn es einen Lenker gibt, wie kann es Zufall geben? "Und die Sitra Achra verleitet den Menschen zu sagen, dass alles Zufall ist. Das ist das Geheimnis von 'Zorn des Zufalls'. Dass es Zorn voller Zufall gibt, ['vom Zufall']", Zufall von dem Wort "Zufall", "die dem Menschen Gedanken bringen zu sagen, dass alles zufällig ist. (Und auch dies, dass die Sitra Achra dem Menschen solche Gedanken bringt zu sagen, dass die Welt sich zufällig ohne Vorsehung verhält, auch das ist kein Zufall, sondern der Schöpfer wollte es so)."
Indem wir den Störungen gegenüberstehen und sie überwinden können und nicht können, und wie diese Störungen uns verwirren, alles kommt vom Schöpfer, von der oberen Kraft. Darin gibt es keinen Zufall, alles ist geplant, geordnet, und wir müssen nur wissen, wie wir systematisch zusammen an all diesen Dingen arbeiten. Denn wenn es nicht zusammen ist, beziehen wir uns überhaupt nicht richtig auf das, was uns geschieht. Vom Schöpfer kommt eine Beziehung zum ganzen Zehner, denn Sein Ziel ist, dass wir uns untereinander und mit Ihm verbinden. Und wenn wir nicht so handeln, dann befinden wir uns überhaupt nicht in Seiner Einladung, zu Ihm zu kommen, uns mit Ihm zu verbinden.
Frage: Können Sie nochmals über die Leiden erklären, die Versüßung erhalten?
In allem, worin wir zum Schöpfer voranschreiten wollen, können wir zu Ihm nur gegen unser Ego voranschreiten. Deshalb wollen wir das nicht nach unserer Natur, aber wenn wir uns zur Verbindung überwinden, wenn wir uns trotzdem überwinden, irgendwie zu irgendeiner Neigung vorwärts gegen das Ego zur Verbindung, dann stellt sich heraus, dass wir die Arbeit tun. Letztendlich erhalten wir entsprechend der Stärke der Anstrengung, die wir darin investieren, in derselben Anstrengung danach Wissen. Von Leiden, was "Shechina im Exil" genannt wird, kommen wir zum Zustand, wo wir die Shechina enthüllen. Von der Verhüllung kommen wir zur Enthüllung.
Frage: Was ist die richtige Beziehung in uns gegenüber dem Schöpfer?
Die richtige Beziehung gegenüber dem Schöpfer ist, dass wir, soweit wir fähig sind, uns untereinander verbinden und Ihm gegenüber wie ein Mensch mit einem Herzen stehen wollen. Das bedeutet, jeder will sein individuelles Herz annullieren, um mit dem Begriff verbunden zu sein, der "das allgemeine Herz" genannt wird, und das wird genannt, dass der Schöpfer die Herzen fordert. Damit bauen wir das Gefäß für die Füllung.
Frage: In den schlechten Zuständen bauen wir die Gefäße für die guten Zustände. Was ist also der Einfluss der Rechtfertigung oder Verurteilung des Schöpfers in diesen schlechten Zuständen auf den Aufbau des Gefäßes?
Wir erhalten zerbrochene Zustände, zerbrochene Verlangen, das bedeutet, dass sie nicht miteinander verbunden sein wollen. Wenn wir uns anstrengen, um diese Verlangen zusammen zu einem Netz zu verbinden, und sicherlich sind wir nicht fähig, dann wenden wir uns an den Schöpfer und bitten um Hilfe, und hier befindet sich bereits der Kontaktpunkt zwischen der Gruppe und dem Schöpfer. Wenn wir uns an Ihn wenden und von Ihm bitten, dass Er uns die richtige Verbindung ordnet, dann antwortet Er und baut eine richtige Verbindung zwischen uns, das wird "die heilige Shechina" genannt. "Heiligkeit", "heilig", wir haben bereits gesprochen, das ist die Eigenschaft von Bina, Geben. Wir befinden uns in gegenseitigem Geben untereinander, aus diesem gegenseitigen Geben untereinander beziehen wir uns so auf den Schöpfer, und dann kann Er sich in die gemeinsame Eigenschaft des Gebens mit Seiner Eigenschaft kleiden. So kommen wir zur Enthüllung des Schöpfers an das Geschöpf.
Schüler: Ich möchte ein Beispiel geben, weil es nicht so klar ist. Wenn ich angenommen jetzt einen unangenehmen Zustand durchlaufe, verstehe ich im Verstand, dass das ein Zustand ist, der mich aufbaut, dass das ein guter Zustand ist, aber im Gefühl fühle ich immer noch unangenehm. Ich wende mich an den Zehner, und nach all dieser Arbeit ist das Gefühl immer noch angenommen unangenehm. Baue ich trotzdem das Gefäß, oder solange ich es nicht schaffe, ihn zu rechtfertigen, baue ich nicht?
Du kannst nicht warten, bis es dir angenehm und gut sein wird und dann bauen, denn dann wirst du sicher für deinen egoistischen Zweck bauen. Sondern dass wir keine Verbindung zwischen uns bauen wollen, das ist ein Zeichen, dass wir hier in der Fähigkeit sind, etwas Spirituelles zu bauen. Und dann langsam müssen wir jedes Mal irgendeine Überwindung machen, eine noch richtigere Verbindung zwischen uns bauen, und jedes Mal bitten, dass es geschieht und wahrhaftig sei, soweit möglich. So bauen wir das Verbindungsnetz zwischen uns mit unserer Anstrengung, und der Schöpfer muss helfen, denn wie geschrieben steht: "Der Ewige wird für mich vollenden", denn bei jeder Anstrengung und Anstrengung, die wir machen, ist der Schöpfer der Ausführende. So bauen wir ein Verbindungsnetz zwischen uns, das "Shechina" genannt wird.
Frage: Wer ist der Freund, mit dem ich mich verbinden muss? Und als Ergänzung dazu: Was muss ich tun, damit es sich für die Freunde lohnt, sich mit mir zu verbinden?
Zeige ihnen, dass du diesen Artikel erfüllst, und außerdem zeige ihnen, dass du erfüllst, was RABASH in den "Artikeln über die Gesellschaft" schreibt, man braucht nichts außer dem. Wenn die Freunde sehen, dass du dich immer mehr bemühst, alle zusammenzubinden, dann werden sie dich sicherlich respektieren, sich dir nähern und dich näherbringen, und so müssen wir uns zu jedem einzelnen Freund verhalten. Es gibt Freunde, die offener sind und das vor aller Augen tun, es gibt Menschen, die verschlossen sind, obwohl sie innerlich in brennendem Feuer sind, in brennendem Herzen, aber äußerlich erkennen wir das nicht so sehr. Deshalb müssen wir uns irgendwie bemühen, irgendeine Korrektur am Verhalten jedes Einzelnen vorzunehmen, zu verstehen, dass wenn der Schöpfer uns zusammen arrangiert hat, dann sind wir würdig, uns zu verbinden und Ihn zu enthüllen.
Frage: Er sagt: "Das heißt, dass die Leiden, die in der Vergangenheit waren, bereits versüßt wurden und ihre Fülle erhielten", was bedeutet das?
Ich rechtfertige jetzt die Leiden, die ich durchgemacht habe. All die Schwierigkeit, all die Probleme, all diese Jahre - ich rechtfertige, dass ich sie durchgemacht habe. Denn insgesamt habe ich ein großes zerbrochenes Gefäß, deshalb musste ich in all diesen Zuständen sein, die ich durchgemacht habe, und der Schöpfer bringt mich, "auch wenn ich durch das Tal des Todesschattens gehe, fürchte ich kein Übel, denn Du bist bei mir", und so bin ich trotzdem vorangeschritten. Und ich verstehe, dass das, was ich jetzt habe, alles von oben kommt, jeden Schritt und Schritt, positiv, negativ, negativ, positiv, all das arrangiert mir der Schöpfer.
Schüler: Das bedeutet, je mehr Leiden es gibt, desto mehr Platz gibt es für den Schöpfer, um Ihnen das mit sozusagen süßen Dingen zu füllen?
Warum süß? Was ich jetzt enthülle, ist für mich süß. Aber dieselben Dinge, die ich vorher vom Schöpfer erhielt, schienen mir bitter, fühlten sich bitter an - alles nur durch die Veränderung meiner Gefäße.
Schüler: Sie haben sozusagen Dinge wie Gruben geschaffen, und der Schöpfer hat Platz, sie Ihnen mit Gutem zu füllen. Die Probleme sind letztendlich etwas Positives im Prozess.
Ja.
Frage: Was bedeutet es, die Zeiten zu beschleunigen?
Die Zeiten zu beschleunigen wird genannt, dass ich durch meine Anstrengung nicht so sehr auf meinen Körper achte, auf mein Gefühl, ich verpflichte mich, mich den Freunden zu nähern und zusammen mit ihnen, durch Studium, durch Verbindung, mehr den Platz für die Enthüllung des Schöpfers vorzubereiten.
Frage: In der äußeren Welt sehen wir, dass niemand in Niedrigkeit sein will und jeder irgendeine Lösung hat. Aber wir hier im Zehner müssen auch Misserfolge erleben. Was gilt als erfolgreiche Handlung im Zehner?
Eine erfolgreiche Handlung im Zehner ist, dass wir alle die Abstoßungskräfte voneinander enthüllen und wir alle uns bemühen, uns über sie zu erheben, einen Zustand zu bauen, dass "Liebe alle Vergehen bedeckt". Und dann nähern wir uns der Enthüllung des Schöpfers in der schönen Verbindung zwischen uns, die auf der schlechten Verbindung zwischen uns gebaut wird. Deshalb müssen wir in jedem Zehner an der Verbindung arbeiten, bis zu dem Punkt, dass sich darin der Schöpfer offenbart. Das ist alles. Ihr seht, was geschrieben steht.
Frage: Wovon hängt die Fähigkeit des Menschen ab, den Schöpfer zu rechtfertigen?
Vom Maß der Leiden, die er in seinem Zustand fühlt. Nicht erfolgreich, kann nicht im Geben sein, in der Verbindung, im Fortschritt, in der Enthüllung des Schöpfers, in der Ähnlichkeit mit dem Schöpfer. Er fällt wieder und selbst wenn er aufsteht, entdeckt er, dass er sich insgesamt nur betäubt, um den Schmerz nicht zu fühlen, dafür arbeitet er und nicht für die Wahrheit. Und so bringt es ihn dazu, dass er erwacht.
Frage: Die Gesichter, die ich hier auf dem Bildschirm sehe, sind nicht mein Zehner. In meinem Zehner und dem eines anderen Freundes haben wir Schwierigkeiten. Es gibt Freunde, die wirklich, vielleicht nicht absichtlich, es nicht schaffen voranzukommen. Wir schreiten immer einen Schritt vor, zwei zurück, als ob sich nichts bewegt. Und wir wissen nicht, was wir tun sollen, wir werden schon verrückt. Und der ganze Rest des Zehners sind fünf Menschen. Was macht man in einer solchen Situation?
Zunächst einmal sind fünf Menschen auch gut, die Minderheit der Mehrheit sind zwei. Wenn es mehr als zwei gibt, wird es bereits "Gruppe" genannt. Sicherlich ist zehn optimal, aber von zwei bis zehn ist es trotzdem eine Gruppe, in der man arbeiten kann. Mit fünf Menschen könnt ihr zum Ende der Korrektur gelangen, wirklich so. Nicht sagen, dass es nicht passt. Sondern alles hängt davon ab, wie sehr ihr euch während des Tages bemüht, jeder einzelne und wir alle zusammen, vielleicht einige Male am Tag, den Zustand zu klären und einander zu stärken. Und so zu sehen, wie ihr noch einen Punkt, noch einen Punkt in der Verbindung zwischen euch in der spirituellen Arbeit klärt.
Der Artikel, den wir jetzt lesen, "Zwei Zustände", ist ein sehr, sehr grundlegender Artikel. Insgesamt müssen wir sehen, dass die Welt zwei Zustände hat, entweder Klipa oder Heiligkeit. Und dann müssen wir die ganze Zeit nur identifizieren "in welchem Zustand befinde ich mich jetzt", das ist alles. Die Hauptsache ist zu wissen. Wenn ich mich im Zustand der Klipa befinde, bewegt mich bereits dieses Wissen und ich bemühe mich irgendwie, aus ihr herauszukommen. Wenn ich mich im Zustand der Heiligkeit befinde, dann im Gegenteil, ich mit meinen Freunden, zusammen wir alle, strengen uns an, um zum Schöpfer zu gelangen. In der Anstrengung der Klipa haben wir eine Anstrengung, vor unserem Ego zu fliehen, in der Anstrengung der Heiligkeit haben wir eine Neigung, zusammen zum Schöpfer voranzuschreiten. Also los, versucht das einige Male am Tag so auszuführen und ihr werdet sehen.
Schüler: Wir schaffen es nicht.
Es gibt nicht "wir schaffen es nicht". Ihr habt nicht angefangen zu tun, was ich gesagt habe. Was ich jetzt gesagt habe, wiederhole es einige Male, sieh was ich sage, und dann werdet ihr voranschreiten. Wenn ihr versteht, dass ihr euch jetzt in einem nicht guten Zustand befindet, dann müsst ihr euch untereinander verbinden und euch an den Schöpfer wenden, dass Er euch hilft, aus dieser tiefen Grube herauszukommen, in der ihr euch befindet.
Wenn ihr euch bereits in irgendeiner Verbindung befindet und vorwärts schreiten wollt, dann wieder vom Schöpfer bitten, dass Er euch hilft, euch aus dem gegenwärtigen Zustand zur heiligen Shechina herauszubringen. Ihr werdet fühlen, wie sehr sie in Liebe untereinander sind, einen Platz für die Enthüllung des Schöpfers vorbereiten, um Ihm Zufriedenheit zu bereiten. Das ist die Formel. Und wenn du sagst, dass wir es gemacht haben und nicht erfolgreich waren, ist das eine Lüge, denn Gesetze sind Gesetze. Und wenn ihr sagt, dass ihr sie ausgeführt habt, ist das ein Zeichen, dass ihr sie nicht berührt habt.
Frage: Bei unserer wöchentlichen Mahlzeit fühle ich jede Woche viel mehr Verbindung mit den Freunden als in allen Lektionen, die ganze Woche. Und ich weiß nicht, wie ich das zur Morgenlektion bringen kann, wie ich mich mit den Freunden in der Lektion verbunden fühlen kann?
Das ist etwas anderes, das ist eins und das ist zwei. In der Morgenlektion lernen wir, arbeiten mehr mit dem Verstand, entwickeln ein wenig das Gefühl. Aber bei der Mahlzeit untereinander hängt es davon ab, wie der Mensch sich zur Mahlzeit verhält. Es kann sein, dass sich ihm dort viel mehr Möglichkeiten öffnen, den Freunden nahe zu sein. Kabbalisten respektieren normalerweise sehr die Mahlzeit, ihr wisst das, bei ihnen ist die Mahlzeit etwas Heiliges. Aber es hängt davon ab, wie man die Mahlzeit nutzt. Ich bin froh, dass du wenigstens bei der Mahlzeit fühlst, dass du mit den Freunden verbunden bist.
Frage: Es entsteht irgendeine Verwirrung, wie hier geschrieben steht. Wir sehen nicht die Verbindung zwischen den Ereignissen. Es gibt alle möglichen Kreuzungen und wir fragen, was passiert? Und dann erinnern wir einander daran, dass es vom Schöpfer ist. Aber dieser Zustand klärt sich nicht. Soll uns dieser Zustand, dass wir sagen, alles wird von oben gegeben, etwas bringen?
Das soll euch die Rechtfertigung geben, euch an den Schöpfer zu wenden. Die Rechtfertigung, sich an den Schöpfer zu wenden.
Schüler: Aber was ist der Unterschied, wenn wir einfach sagen, okay, es gibt niemanden außer Ihm?
Nein. Sich an Ihn wenden. Dass du sagst, alles ist vom Schöpfer, das wird genannt, dass du jetzt, von diesem Moment an, nichts zu tun hast außer dich an Ihn zu wenden. Entweder Ihm danken für das, was Er getan hat, oder von Ihm bitten. Aber eins von beiden musst du ausführen, wenn du sagst, dass es niemanden außer Ihm gibt. Oder du fällst von der Stufe des Menschen auf die Stufe des Tieres und willst nichts.
Schüler: Obwohl nicht verstanden wird, was passiert?
Es ist mir nicht wichtig, was mit mir gemacht wird. Es ist mir nicht wichtig, was der Schöpfer mit mir machen will. Mir ist wichtig, wie ich jetzt meinen Zustand identifiziere, und aus meinem Zustand wende ich mich an Ihn. Aus jedem Zustand, den wir durchlaufen, einen Zustand des Anfangs machen.
Frage: Ist "Achishena" (Ich werde sie beschleunigen) der Weg der Tora, und wie können wir diesen Willen und die Beschleunigung der Zeiten zusammen mit der Geduld und allem, was damit verbunden ist, verbinden?
Wir können das verbinden, denn einerseits befinde ich mich in der oberen Kraft und es gibt niemanden außer Ihm, und ich muss wissen, dass hier nur der Schöpfer herrscht und es nicht so sehr von mir abhängt, was geschehen wird. Und andererseits hängt alles von meiner Anstrengung ab. Aber nicht dass ich schnell zu etwas gelangen will, sondern ich will schnell zum Geben an den Schöpfer gelangen. Das ist eine ganz andere Uhr. Ich halte meine Stoppuhr, wie sehr ich zum Schöpfer voranschreiten kann, um Ihm Zufriedenheit zu bereiten, womit ich den Freunden geben kann, um ihnen zu helfen, zum Schöpfer voranzuschreiten, um Ihm Zufriedenheit zu bereiten - damit zähle ich meine Zeit. Das ist eine ganz andere Zeit als die, in der wir uns jetzt befinden.
Frage: Was ist die gemeinsame Arbeit zusammen gegenüber den Störungen, die der Schöpfer schickt? Denn es fühlt sich an, dass nach der Einbeziehung im Zehner es letztendlich um individuelle Arbeit geht, zu rechtfertigen und zu überwinden.
Sehr schön. Wirklich rechtfertigen und überwinden, rechtfertigen, überwinden und dann wieder rechtfertigen. Das erste Rechtfertigen ist dafür, dass der Schöpfer uns alle möglichen Störungen gegeben hat und uns verwirrt, uns voneinander entfernt, sich so zwischen uns befindet, und das zu überwinden und uns zu bemühen, uns zu verbinden und uns an Ihn zu wenden, dass Er uns hilft, uns zu nähern, und danach wieder zu rechtfertigen und zu danken.
Ich erwarte von den Frauen, dass sie wirklich in etwas erfolgreich sind, sich untereinander über alle möglichen Berechnungen hinweg zu verbinden, und dann werden sie sich an den Schöpfer wenden, wirklich aus irgendeinem Maß der Verbindung, das sie untereinander erreicht haben, und fühlen, wie sehr der Schöpfer sich in sie kleidet, wie sehr Er in ihnen ist, wie sehr Er sie erfüllt. Die Frauen müssen wirklich ein Beispiel geben, wie sie sich über ihr Ego erheben und so ein Gefäß für die Enthüllung des Schöpfers in ihnen machen.
Frage: Aus dem Artikel steht geschrieben: "Und die Sitra Achra verleitet den Menschen zu sagen, dass alles Zufall ist", "die dem Menschen Gedanken bringen zu sagen, dass alles zufällig ist". Warum will der Schöpfer, dass die Sitra Achra dem Menschen solche Gedanken bringt, die ihn dazu bringen zu sagen, dass die Welt zufällig ohne Vorsehung regiert wird?
Weil das die Existenz des Schöpfers verletzt, das löscht den Schöpfer aus der Welt, und dann beginnen Menschen allen möglichen Mitteln nachzulaufen, wie die Welt zu ordnen durch Impfungen gegen die Pandemie, Wahlen für Regierungen, durch den Kampf für den Klimawandel und noch alle möglichen Dinge. Wenn wir also darüber sprechen, dass alles von "Es gibt niemanden außer Ihm" kommt und alles nur von einer Ursache abhängt, wie sehr wir uns untereinander verbinden und dem Schöpfer nahe sind, was haben wir so sehr zu tun? All diese Organisationen abzuschaffen, in denen es keinen Nutzen gibt außer dass sie Milliarden verbrennen und alle verwirren. Lasst uns nur eine Handlung anstelle von tausend Handlungen machen, die die Menschheit sich bemüht auf der Erde zu tun, nur eine Handlung, uns einander zu nähern und vom Schöpfer zu bitten, dass Er zwischen uns eine Verbindung macht und sich in diese Verbindung kleidet, dass Er genießt, dass wir Ihm eine Umarmung öffnen. Er will nur eine Sache, dass wir alle wie ein Mensch die Umarmung öffnen und Er zu uns kommt und wir uns umarmen.
Frage: Je mehr wir die Artikel studieren, bekommen wir ein immer größeres Gefühl der Entfernung vom Schöpfer in Bezug auf die Eigenschaften, und es scheint, dass es unmöglich ist, das Ziel zu erreichen. Wie soll man die Arbeit im Zehner ordnen, um Fortschritt und nicht Entfernung zu sehen?
Zunächst einmal sehen wir das in jeder Weisheit. Es gibt einen Witz, dass wenn du ins Krankenhaus kommst, dann ist diejenige, die am meisten über Krankheiten und die Medikamente weiß, die man geben muss, die Putzfrau, sie kann dir sofort einen Rat geben, was zu tun ist und es wird in Ordnung sein. Das ist ein übertriebener Witz, aber trotzdem ist etwas dran. Und umgekehrt, wenn du mit irgendeinem Experten sprichst, dann ist er umso verwirrter, je mehr er studiert. Es gibt solche und solche Meinungen dafür und dagegen, und unter den Experten gibt es alle möglichen Zweifel und Kämpfe. So ist es bei uns, deshalb müssen wir verstehen, dass das in der Weisheit der Kabbala "Wer Wissen mehrt, mehrt Schmerz" genannt wird, und so schreiten wir trotzdem voran.
Frage: Sie sagten, dass jeder innerlich und alle zusammen den Zustand klären müssen, in dem wir uns befinden. Wie klären wir im Zehner unseren Zustand?
Unseren Zustand können wir vielleicht selbst diagnostizieren, lasst uns untereinander darüber sprechen, wie sehr wir in Verbindung untereinander sind. Nehmen wir an, wir haben einen Zehner, dann lasst uns sehen, ob wir sagen können, dass wir wenigstens in etwas verbunden sind. Jeder lebt in seiner Familie, mit seinen Verwandten, beschäftigt sich mit seinem Beruf, das ist getrennt, das gehört nicht dazu. Wir sprechen über diesen Teil im Menschen, der sich nach dem Schöpfer sehnt, über den Punkt im Herzen, der sich trotzdem in jedem von uns befindet.
Wollen wir diesen Punkt mit den Punkten verbinden, die es in jedem Einzelnen gibt? Können wir sehen, dass diese Punkte wirklich zu einem Punkt kommen, der aus zehn besteht, und dass wir diesen Punkt zum Schöpfer schieben können, weil wir wollen, dass er in ihn eintritt? Können wir das tun oder nicht? Das beschreiben? Lasst uns darüber sprechen, versucht es und steht wirklich darauf. Wenn ihr nicht fähig seid, das zu beschreiben, bittet den Schöpfer, dass Er euch erleuchtet, dass Er euch eine richtigere Zeichnung gibt, eine richtige Beschreibung dieses Zustands, und dann werdet ihr sehen, wie sehr ihr euch trotzdem in derselben Neigung befindet und es in jedem von euch etwas gibt.
Von acht Milliarden Menschen in der Welt seid ihr die besonderen Frauen und Männer, also bemüht euch, euch nicht zu erniedrigen, sondern euch zu erheben. Jeder muss in den anderen große Dinge sehen, und so erhebt ihr euch zum Schöpfer.
Frage: Welche Anstrengung müssen wir machen, um Umkehr zu tun und die Enthüllung des Schöpfers zu erreichen?
Baal HaSulam sagt uns im Artikel, dass wenn wir uns in einem nicht guten Zustand befinden, das "Shechina im Exil" genannt wird. Er sagt, dass die Welt zwei Zustände hat, einen Zustand der Leiden, wo wir nicht wissen, wo wir uns befinden, wozu wir hingezogen werden, die Zukunft leuchtet uns nicht. Wenn die Zukunft leuchten würde, dann würde sie wenigstens den gegenwärtigen Zustand rechtfertigen, dass es mir jetzt nicht gut geht, aber ich sehe, dass gerade durch ihn und aus ihm heraus ich zum guten Zustand komme.
Deshalb müssen wir diese Zustände so ordnen, dass wir über alles, was wir jetzt als nicht gut bezeichnen können, sagen müssen: Nein, dieser Zustand ist richtig, weil er auf dem Weg zur guten Zukunft ist, zur heiligen Shechina. Vom Zustand der Leiden zum Zustand der Shechina, das ist es, was uns dieser Artikel lehrt. Zunächst einmal muss diese Beziehung in der Gruppe fest sein, und so müssen wir uns darauf beziehen. Unser Leben ist entweder Leiden oder Shechina, in der Mitte ist das Tier.
Frage: Es scheint, dass sich die spirituelle Arbeit in zwei teilt: Arbeit im Zehner in Verbindung über der Abstoßung, und individuelle Arbeit gegenüber Störungen, die jede erhält. Was ist die Verbindung zwischen beiden und wo verbindet sich das zusammen?
In unserem Herzen, wenn das Herz sich verbindet. Ich sage euch, wenn ihr irgendeine Frage lösen wollt, alle Fragen kommen nur zur richtigen Lösung entsprechend dem Maß der Verbindung zwischen euch. Und nicht dass ihr euch verbindet oder auch die Männer sich verbinden und dann ist alles in Ordnung, wir verbinden uns. Nein, ihr verbindet euch und bringt dieses Problem in die Verbindung und diskutiert darüber, warum ihr trotzdem in irgendeinem Zusammenstoß, Widerstand, Hass wart, und dann lernt ihr daraus, wie sehr diese Enthüllung des Bösen, die jetzt in euch ist, euch zum guten Zustand bringen wird. Und dieses Böse, das vorher war, befindet sich als Grundlage des gegenwärtigen guten Zustands.
Diese Schritte links rechts, böse gut, böse gut, müssen uns sehr klar sein, sonst wissen wir nicht, wie wir voranschreiten und wie wir weiter voranschreiten sollen. Wir müssen sehr konsequent immer die beiden Zustände ausdrücken, dass Böses zu Gutem wird und nach dem Guten wieder zu Bösem wird, aber bereits auf einer höheren Stufe, und Gutes auf einer höheren Stufe, und so auf jeder Stufe links und dann rechts, links und dann rechts.
Deshalb lohnt es sich für uns, unsere Zustände klar zu identifizieren, und so werden wir sehen, wie der Schöpfer uns voranschreiten lässt und wie wir selbst an diesem Fortschritt teilnehmen können.
Frage: Im Artikel steht geschrieben: "Deshalb muss der Mensch, wenn er in irgendeinem Buch studiert und seine Hoffnung auf Ihn, gepriesen sei Er, setzt, und sein Studium auf der Grundlage des Glaubens sein muss, dass er an die Vorsehung glaubt, dass der Schöpfer seine Augen erleuchten wird, dann wird er des Schöpfers bedürftig, und er hat dann Kontakt mit dem Schöpfer. Und dadurch kann er würdig werden, an Ihm, gepriesen sei Er, anzuhaften." Wie können wir die Grundlage des Studiums in Form des Glaubens aufbauen?
Dass wir den Glauben durch das Studium erreichen wollen, ganz einfach. Glaube ist die Kraft des Gebens, die Kraft von Bina, das ist hauptsächlich das, was wir brauchen. Denn den Willen zu empfangen haben wir, das obere Licht befindet sich über uns ohne jede Begrenzung, in Ruhe, und unser Problem ist, wie wir unseren Willen zu empfangen mit dem oberen Licht verbinden. Wir müssen in unserem Willen zu empfangen zunächst einmal das Licht von Bina empfangen, das Licht des Glaubens, und dann entsprechend der Stufe des Lichts von Bina in uns kann in ihm, innerhalb des Lichts von Bina, das Licht der Weisheit leuchten, und wenn das Licht von Bina in seiner Fülle und das Licht der Weisheit in seiner Fülle sich in uns befinden, in unserem Willen zu empfangen, der einmal verdorben war, wird dieser Zustand das Ende der Korrektur sein.
Frage: Wenn ich mich hauptsächlich mit den Freundinnen verbunden fühle, die zur Morgenlektion aufstehen, und weniger mit denen, die nicht aufstehen, was soll ich tun?
Sich bemühen, mehr und mehr Freundinnen dazu zu bringen, zur Morgenlektion aufzustehen. Man muss mit denen arbeiten, die aufstehen, es gibt keine Wahl, denn nicht alle erhalten ein solches Erwachen, dass sie aufstehen. Anscheinend ist es schwer. Ich habe auch einmal Menschen zur Lektion geschleppt, ich bin mit dem Auto gefahren und habe vor der Tür gewartet, und was nicht alles. Aber ich weiß nicht, was zu tun ist, man muss sich bemühen. Heute lernen wir über das Internet, einerseits ist es leichter, andererseits ist es trotzdem nicht einfach, ich verstehe.
Deshalb bewundere ich Frauen, die mitten in der Nacht aufstehen, wenn sie noch sehr viel Arbeit während des Tages haben, den ganzen Tag, eine Frau arbeitet die ganze Zeit, also wirklich alle Ehre. Frauen, die sich der Arbeit des Schöpfers anschließen, investieren wirklich besonders viel mehr Kräfte als Männer. Es ist nicht wichtig, dass sie weniger verstehen, die Errungenschaft hängt nicht von der Weisheit ab. Weisheit ist bereits das obere Licht, das entsprechend der Anstrengung kommt, und eine Frau gibt mehr Anstrengung als ein Mann.
Frage: Wenn ich die Frage richtig verstanden habe, wie soll die Beziehung innerhalb eines Frauen-Zehners sein, wenn ein Teil der Freundinnen zur Morgenlektion aufsteht und ein Teil der Freundinnen nicht aufsteht? Es geht um Frauen, nicht um Männer.
Wir haben schon nicht nur einmal darüber gesprochen. Bei Frauen ist es etwas anders, weil jede Frau eine sehr unterschiedliche Situation hat im Vergleich zum Mann. Ein Mann steht auf, geht zur Arbeit, kommt zurück oder arbeitet von zu Hause, aber er hat viel mehr freie Zeit im Vergleich zu den Verpflichtungen, die eine Frau hat. Eine Frau ist wirklich normalerweise viel mehr belastet. Deshalb würde ich mich zu all den Frauen, die nicht zur Morgenlektion aufstehen können, mit Verständnis verhalten.
Grundsätzlich verlange ich von Frauen nicht, zur Morgenlektion aufzustehen, was bei Männern nicht der Fall ist. Ein Mann, der voranschreiten will, muss letztendlich aufstehen, und eine Frau kann arbeiten, wenn die Zeit es erlaubt, wann sie fähig ist. Sie haben Kinder, Haushalt, viele Dinge, und sie lernen und arbeiten auch selbst. Frauen haben entsprechend ihrer Anstrengung viel mehr Möglichkeiten, schnell zur Enthüllung des Schöpfers voranzuschreiten als Männer, und das erwarte ich von ihnen.
Frage: Reicht die Verbindung zwischen Frauen in Zehnern, oder ist eine allgemeine Verbindung zwischen dem ganzen weiblichen Gefäß erforderlich, und wenn ja, wie empfiehlst du, das zu tun?
Erst nachdem sie einmal fühlen, dass es eine Verbindung zwischen ihnen in den Zehnern gibt, dass der Zehner wirklich "wie ein Mensch mit einem Herzen" ist, dann wird es entsprechend möglich sein, sich der Verbindung zwischen Zehnern zu nähern.
Vorleser: "Und das Wichtigste, was der Mensch wissen und empfinden soll, ist, dass es einen Herrscher in der Hauptstadt gibt, wie unsere Weisen sagten: „Der Urvater Abraham sagte: ‚Es gibt keine Stadt ohne einen Führer‘.“ Und der Mensch soll nicht denken, dass alles in der Welt zufällig geschieht. Sitra Achra verführt den Menschen zu sündigen und zu sagen, dass alles ein Zufall ist.
Darin besteht der geheime Sinn von Chamat (Gefäß von) Keri (Samen). Keri schickt dem Menschen Gedanken, dass er denkt, alles sei Bemikre (zufällig). (Und die Tatsache selbst, dass Sitra Achra dem Menschen solche Gedanken bringt, damit er glaubt, dass die Welt einem Zufall unterliegt und von niemandem gelenkt wird, ist auch nicht zufällig, sondern geschieht auf Wunsch des Schöpfers.)" Dass der Mensch denkt, dass alles zufällig ist, und sich mit all seiner Kraft bemühen soll, die Wirklichkeit so zu sehen, dass alles aus der Vorsehung kommt, von nur einer oberen Kraft allein.
"Der Mensch aber sollte an Belohnung und Strafe glauben und dass es ein Gericht und einen Richter gibt, und alles ist der Lenkung durch Belohnung und Strafe unterworfen. Denn manchmal, wenn zum Menschen irgendein Wunsch und Antrieb zur Arbeit für den Schöpfer kommt und er glaubt, dass dies zufällig zu ihm gekommen ist, soll er auch wissen, dass er sich zuvor bemüht hat, was dem Hören vorausging, und er um Hilfe von Oben gebetet hat, damit es ihm gelänge, irgendeine Handlung mit einer Absicht auszuführen – dies wird als Erhebung von MaN bezeichnet."
Frage: Was gibt es in den Leiden, ohne die man das Ziel der Schöpfung nicht erreichen kann?
Wie soll man den Menschen bewegen, wenn er ein Tier ist? Nur durch die Leiden.
Frage: Er schreibt über zwei Wege, Beschleunigung gegenüber Leiden, und wir haben das Privileg, uns beider Möglichkeiten bewusst zu sein. Wird auch die allgemeine Bevölkerung das verstehen, oder hängt der Weg, den sie erleben, nur von dem ab, was wir tun?
Das ist es, was geschehen wird. Wenn die Welt zur Erkenntnis der Krise kommt, in der sie sich befindet, dann werden wir in Schwierigkeiten sein. Die Welt wird sich mit der Forderung an uns wenden, was zu tun ist, denn sie werden fühlen, dass wir sozusagen schuld daran sind, dass es der Welt schlecht geht, wir bringen der Welt nicht das obere Licht, das Licht der Korrektur. Und wie kannst du dann auf die Welt schauen, auf alle, wenn sie so fühlen, dass du an allen Problemen der Welt schuld bist, was wirst du ihnen antworten? Dieser Hass wird sich gegenüber allen Menschen offenbaren, die sich nach dem Schöpfer sehnen, Menschen werden fühlen, dass sie von diesen Menschen abhängen, die sich nach dem Schöpfer sehnen.
Deshalb müssen wir bereit sein, ihnen zu erklären, wie sie die Korrektur machen müssen. Stell dir nur vor, was das sein wird, darüber steht geschrieben, dass alle Menschen der Welt sich gegen das Volk Israel erheben werden. Wieder sage ich, Israel ist "Yashar-El" (direkt zu Gott), das ist derjenige, der sich nach dem Schöpfer sehnt, und das ist bereits vor der Enthüllung des Schöpfers an alle.
Frage: Sind solche offenen Beziehungen, wo man genau weiß, wer an allem schuld ist, nicht besser als dass alles verborgen ist?
Nicht alles ist verborgen, wir sprechen offen darüber. Früher, vor unserer Zeit, konnte man nicht sprechen, aber jetzt bitte, sprich darüber mit allen, nur niemand wird hören. Wenn die Probleme sich etwas vermehren und wir auch stärker und näher zur Quelle des Lichts sein werden, dann wird es ihnen klarer sein, dass sie die besondere Kraft von der Natur brauchen, nicht vom Schöpfer, nicht von oben, nicht vom Höheren, sondern von der Natur. Und es wird ihnen auch daraus klar sein, dass wir eigentlich auf dem Weg sind und sozusagen sie daran hindern, dazu zu gelangen.
Schüler: Das ist ein viel besserer Zustand für uns, dass sie offen und klar von uns fordern und uns beschuldigen werden, als dass es verborgen ist.
Aber du kannst jetzt nichts tun, weil niemand hören wird, auch jetzt erklärst du. Wer weiß besser als du, dass wir uns bemühen, all diese Dinge zu erklären und nichts vor niemandem in der Welt verbergen wollen. Aber du weißt, dass sie noch nicht hören und nicht sehen und überhaupt nicht erkennen, dass es für sie wichtig ist. Sondern wenn noch einige solche Ereignisse von der Natur kommen, dann werden sie fühlen, dass es keine Wahl gibt. "Was der Verstand nicht tut, tut die Zeit". Wir müssen das vom Propheten Jesaja sehen.
Frage: Warum hört man "Bnei Baruch" noch nicht? Hängt es von uns ab, hängt es von der Menschheit ab?
Es hängt von uns ab, von der Menschheit und von der oberen Kraft. Alles hat seine Zeit. Zwar wollen wir die Zeit heiligen, das heißt die Zeit beschleunigen, aber trotzdem, so sehr wir uns bemühen, nach unserer Kraft und Möglichkeit zu handeln, sehen wir, dass es noch nicht genug ist und nicht zu den Augen der Menschen gelangt.
Einerseits fühlen sie noch, dass sie die Welt verändern können durch weniger Verbrennung von Brennstoffen und andere Dinge. Andererseits sehen wir, dass die Natur, die in der Gematria Gott ist, sich trotzdem ziemlich schnell auf unseren Stufen verändert. Wir fühlen bereits die Veränderungen im Klima und in der Beziehung des Schöpfers zur Menschheit durch die Pandemie und noch alle möglichen Dinge. Das wird sich bald mehr und mehr offenbaren, die Zeit wird kommen. Einerseits müssen wir das Maximum tun, was wir können, aber andererseits darf ich nicht vor dem Schöpfer laufen.
Frage: Der Druck, der in der Zukunft auf uns sein wird - Sie beschreiben eine solche Realität, dass es Druck von den Völkern der Welt auf diejenigen geben wird, die zum Schöpfer arbeiten, auf "Bnei Baruch" - wird das uns schwächen oder stärken?
Ja, sicherlich wird es Druck geben. Ich hoffe, dass der Druck positiv sein wird, denn in dem Moment, wenn sie beginnen, sich zu interessieren und zu uns kommen, um zu fragen und zu drängen, werden wir etwas anzubieten haben. Bitte, wir haben in allen Sprachen die Dinge, die man tun kann, wir haben Erfahrung, wie man sich verbindet, wir haben alles. Mehr als wir haben, können wir nicht sagen, aber alles, was wir haben, bitte nehmt es. Und so werden wir voranschreiten.
Vorleser: Wir befinden uns auf Seite 568, Spalte 2 oben, zweiter Absatz.
"Doch das hat der Mensch bereits vergessen und er hat diese Tat nicht wertgeschätzt, weil er keine sofortige Antwort auf das Gebet erhalten hat, um sagen zu können: „Du erhörst die Gebete aller.“ Doch sollte man jedenfalls daran glauben, dass gemäß der Höheren Ordnung die Antwort auf ein Gebet auch nach einigen Tagen oder Monaten nach dem Gebet kommen kann.
Und der Mensch soll nicht denken, dass er dieses Erwachen zufällig erhalten hat. Manchmal sagt der Mensch: „Ich fühle jetzt, dass es mir an nichts fehlt und ich jetzt keine Sorgen habe und mein Verstand klar und ruhig ist, und daher kann ich nun meinen Verstand und meinen Willen auf die Arbeit des Schöpfers konzentrieren.“
Dann könnte er sagen, dass seine ganze Arbeit für den Schöpfer durch seine eigenen Kräfte und Bemühungen bedingt ist und sich für ihn also zufällig die Möglichkeit ergeben hat, sich der Befriedigung spiritueller Bedürfnisse zu widmen. Und dann muss er glauben, dass dies eine Antwort auf ein Gebet ist: Darauf, wofür er zuvor gebetet hat, hat man ihm nun eine Antwort gewährt.
Und manchmal, wenn der Mensch irgendein Buch liest und der Schöpfer seine Augen öffnet und er ein gewisses Erwachen verspürt, so hält er das auch gewöhnlich für einen Zufall. Doch alles ist der Lenkung unterworfen.
Und obwohl der Mensch weiß, dass die ganze Tora Namen des Schöpfers darstellt, wie kann er jedoch sagen, dass er durch das von ihm gelesene Buch nun eine gewisse höhere Empfindung erhalten hat? Er muss jedoch wissen, dass, obwohl er dieses Buch mehrfach studiert hat und weiß, dass die ganze Tora aus den Namen des Schöpfers besteht, er dennoch keinerlei Leuchten und Empfindung erhält, sondern alles trocken ist, und sein Wissen bringt ihm nicht den geringsten Nutzen. Daher soll der Mensch, wenn er irgendein Buch studiert und dabei auf den Schöpfer hofft, sein Studium auf die Stütze des Glaubens gründen, dass er an die Vorsehung glaubt und wünscht, dass der Schöpfer ihm seine Augen öffnet. Dann erlangt er das Bedürfnis nach dem Schöpfer, und dann hat er einen Kontakt zum Schöpfer, und dank dessen kann der Mensch der Anhaftung an Ihn würdig werden."
Frage: Sie sagten, dass wir die Zeiten beschleunigen müssen, die Zeiten vorantreiben müssen. Ist das nicht gegen die Natur?
Na und? Nach der Natur müssen wir entsprechend den Reshimot voranschreiten, die aus Malchut de Ein Sof graduell herauskommen, entsprechend der Uhr von Malchut de Ein Sof. Und wir können diese Zeiten beschleunigen, indem wir uns jedes Mal nach der Absicht zu geben sehnen. Und dann schreiten wir voran und beschleunigen die Zeiten.
Es steht geschrieben: "Israel beschleunigt die Zeiten", wer sich "Yashar-El" (direkt zu Gott) befindet, beschleunigt die Zeit. Er beschleunigt zunächst einmal seine eigene Zeit, in seiner Entwicklung, und dadurch verursacht er, dass auch die ganze Welt sich in einer besseren, angenehmeren und schnelleren Weise zum Ende der Korrektur bewegt.
Deshalb haben die Völker der Welt eine Klage gegen die Juden, dass sie an allen Problemen in der Welt schuld sind, so ist es. Es gibt ein solches Gefühl bei den Völkern der Welt, und dieses Gefühl ist eigentlich richtig. Nur der Unterschied ist, dass sie nicht wissen, wie man das Problem löst, und das ist, auf das Volk Israel Druck auszuüben, auf diejenigen, die in Richtung zum Schöpfer sein können. Und wie in den Zeiten Abrahams, auch jetzt, hängt es nicht von irgendeiner Nation ab, sondern wenn der Mensch einen Funken im Herzen hat, der ihn dazu zieht. Dann muss man diesen Menschen die Möglichkeit geben, an sich selbst zu arbeiten, um sich mit dem Schöpfer zu verbinden und von Ihm Licht zu ziehen und so zu Ihm aufzusteigen.
Frage: Wie findet man die Notwendigkeit, um fortzufahren und entsprechend dem Erwachen von oben zu handeln?
Durch die Gruppe. Die richtige Richtung zur Korrektur kann der Mensch nicht selbst entdecken. Sieh, was uns in den alten Kabbala-Büchern geschrieben steht. Nur weil einigen Menschen die Sache der Korrektur enthüllt wurde, wie man voranschreiten kann, wozu man voranschreiten kann, und sie haben es uns geschrieben und überliefert. Nur so findet man den Weg und die Methode. Danach kommen solche Menschen aus jeder Generation, "jede Generation und ihre Ausleger", wie es genannt wird. In unserer Zeit ist es hauptsächlich Baal HaSulam, vor 500 Jahren war es der ARI, und so weiter. Danach müssen wir gehen.
Frage: Hier steht geschrieben, dass der Mensch des Schöpfers bedürftig wird in dem Moment, wenn er fühlt, dass das Studium trocken ist. Aber meistens vergesse ich die Wendeung an den Schöpfer, weil das trennt oder der Mensch sich überhaupt trennt. Wie kann man sich daran erinnern, sich an den Schöpfer zu wenden?
Was soll ich dir sagen, du hast eine Gruppe, du hast Freunde, alles ist absichtlich so gebaut, dass "ein Mensch seinem Freund helfen wird". Allein wirst du nichts tun können, dich nicht an das Ziel der Schöpfung erinnern und wie man auch nur einen richtigen Schritt zu ihm macht. Denn ein Schritt zum Ziel wird ein Schritt zu den Freunden genannt.
Schüler: Aber ich bin nicht die ganze Zeit und jeden Moment mit den Freunden in Kontakt.
So oft am Tag, wie ihr in Kontakt sein könnt, verbindet euch. Du musst dich bemühen, im Hören der Artikel zu sein, im Hören der Musik, in allem, was dich verbindet. Sicherlich kannst du nicht die ganze Zeit wie in der Lektion sein, aber bemühe dich, eine solche Atmosphäre, eine solche Umgebung zu bauen.
Frage: Wo soll man den Schwerpunkt setzen? Die Geschwindigkeit zu erhöhen, um die Leiden zu verhindern, oder um die Arbeit zu vergrößern und zu verstärken, um dem Schöpfer Zufriedenheit zu bereiten?
Nein. Um Leiden muss man sich nicht sorgen, denn damit werden wir nichts erreichen. Wir müssen uns nur nach dem Geben sehnen, nach der Verbindung mit den Freunden und mit dem Schöpfer.
Frage: Müssen wir Taten für die Menschheit tun oder nur für sie beten?
Hier gibt es ein großes Problem, das wir noch nicht geklärt haben, noch nicht geöffnet haben. Wo ist unsere Arbeit mit der Menschheit? Welche Verbindung gibt es zur Arbeit zwischen uns und mit der Menschheit? Das ist ein Problem.
In der Zwischenzeit müssen wir verstehen, dass der Schöpfer uns die Verbindung zwischen uns arrangiert und unsere Organisation und wie wir uns verbinden, uns versammeln, uns mehr und mehr als geehrt, verbunden sehen. Wir müssen auch sehen, wie der Prozess, den die Menschheit durchläuft, uns mehr und mehr in einer größeren Kompression untereinander verbindet.
Denn insgesamt wird die Lösung darin sein, dass die Menschheit nicht wissen wird, was zu tun ist, und wirklich hilflos sein wird. Auch von Klimaschlägen, von anderen Schlägen der Pandemien, Schlägen der Wirtschaft und allen Dingen. Wir werden das noch fühlen, dass alle Plagen Ägyptens beginnen werden, sich zu offenbaren, nur in globalem Ausmaß, über die ganze Erde. Und dann werden wir zusammen damit der ganzen Menschheit erklären müssen, dass es hier nichts zu tun gibt. Wie Pharao über die Plagen Ägyptens sagte, dass es der Finger Gottes ist, dass es wirklich von oberhalb unserer Natur kommt, und wir haben hier nichts zu tun. Das heißt, ja, alles zu tun, was physisch möglich ist, aber wir werden sehen, dass es uns nicht rettet, sondern uns nur die Verbindung rettet.
Und wir müssen, nicht irgendein Mädchen namens Greta und noch irgendein Politiker oder jemand, sondern wir werden erklären müssen, was Verbindung genannt wird und warum gerade sie. Die obere Kraft bringt uns alle, bringt unsere Natur ins Gleichgewicht. Dass man außer Verbindung nichts braucht, und so sehr es gegen unsere Natur ist und dagegen, aber das ist es, was uns retten kann. Das wird kommen.
Frage: Laut dem Artikel schreibt er, dass wenn wir unsere Handlungen korrigieren, dann werden wir sehen, dass es in der Welt überhaupt keine Leiden und Schmerzen gibt. Funktioniert das auch bezüglich der Beziehung unserer ganzen Gruppe zur Menschheit, je mehr wir uns verbinden und uns selbst korrigieren?
Ja. Die Sache ist, dass der Unterschied zwischen uns und der Menschheit ist, dass wir eine Methode haben und wir müssen sie verwirklichen und fühlen, wie wir durch die Verbindung im Zehner Hilfe erhalten, um zu mehr und mehr gegenseitigem Geben voranzuschreiten. Gerade in unserer Verbindung im Zehner, aus dem Zentrum des Zehners wie aus einem Brunnen, ziehen wir diese Wasser heraus, das Licht der Barmherzigkeit, das zwischen uns verbindet, und dann können wir dadurch das ganze große menschliche Ego mit dem Licht der Barmherzigkeit versüßen und so gehen und voranschreiten.
Was die Menschheit selbst nicht kann - sie hat keinen Zugang zu diesem Brunnen, zu diesem Licht der Barmherzigkeit. Deshalb werden sie sich an uns wenden, und wir müssen bereit sein, ihnen die Methode, den Weg und die Führung zu zeigen, wie man das ordnet. Vielleicht lohnt es sich wirklich für uns, ein wenig "Die letzte Generation" zu öffnen, all diese Dinge zu lesen.
Frage: Wie kann ich der Zehnergruppe und auch Menschen außerhalb immer Sicherheit geben, obwohl ich selbst das nicht so fühle?
Vergiss dich selbst und dann wirst du erfolgreich sein. Du existierst nur, um den Freunden zu helfen, sie zu verbinden, ihnen zu dienen, und dann wirst du erfolgreich sein. Und über dich selbst sollst du niemals fragen.
Schüler: Sie sagten gerade, mich selbst zu vergessen, wie macht man das?
Erklären kann ich es nicht. Du musst es tun und innerlich fühlen. Und wenn du es nicht kannst, dann bitte den Schöpfer, dass Er dir hilft. Beginne, dich nur um andere zu kümmern. Um dich selbst kümmere dich nur darum, dass du isst, trinkst, schläfst, nur in dem Maße, wie du dich selbst erhalten musst. Alles andere nur zum Nutzen der Gesellschaft. Und frage nicht mehr, frage nicht, denn alle deine Fragen sind sinnlos, schon seit Jahren. Nur das sollst du tun. Ich habe dir nichts mehr zu antworten.
Frage: Wenn wir berücksichtigen, dass der Schöpfer uns ausgewählt hat und jetzt etwas von uns verlangt wird, und es zeigt sich, dass die Menschheit nur durch Leiden bewegt wird, die sie jetzt erlebt, und Leiden, die in der Zukunft sein werden, bewegen die Menschheit nicht zur Veränderung, was bewegt dann uns? Es geht um einen Artikel über Leiden, die in der Vergangenheit waren und bereits Milderung erhalten haben. Was soll uns also antreiben, Leiden, die der Menschheit bevorstehen? Was soll uns jetzt in der Gegenwart vorwärtstreiben?
Wir müssen nicht durch Ängste vor der Zukunft voranschreiten, nicht dadurch, dass ich mich an die Vergangenheit erinnere und mir dann die Zukunft vorstellen kann, und nicht dadurch, dass dort irgendein großer Preis auf mich wartet, irgendeine besondere Pralinenschachtel. Wir müssen untereinander Verantwortung für die ganze Welt fühlen, und das muss unser Anreiz sein. Dass wir die ganze Welt zum Schöpfer bringen können, denn darauf wartet Er von uns. Dass wir ein wenig, noch ein bisschen und noch ein bisschen die ganze Welt zu Ihm bewegen können, natürlich durch uns, dass Er sie korrigiert und sie erfüllt und davon Genuss hat.
Wir gehören nicht zur Welt, denn der Funke in uns, der uns anzieht, der uns zum Ziel der Schöpfung treibt, gehört nicht zu dieser menschlichen Masse. Deshalb müssen wir uns untereinander verbinden, damit wir einen großen gemeinsamen Funken haben, und uns untereinander mit dem Schöpfer verbinden, soweit wir diesen Funken mit der Kraft des Schöpfers füllen können. Aber im Grunde gehören wir nicht zur Menschheit und auch nicht so sehr zum Schöpfer, wir sind in der Mitte, der Übergang, denn vorläufig brauchen uns sowohl der Schöpfer als auch die Menschheit, und nur für diese Aufgabe existieren wir. Wenn diese Aufgabe beendet ist, wird sich die Menschheit untereinander und mit dem Schöpfer verbinden, wir werden verschwinden. Das heißt, wir werden uns in das gesamte allgemeine Gefäß einschließen und nicht mehr als etwas Seltsames, Hervorstechendes existieren, und so wird die Geschichte enden.
Schüler: Ich verstehe, dass dies etwas ist, was noch nie in der Geschichte geschehen ist, dass die ganze Welt auf die Kabbalisten hört, und das ist es, was wir tun müssen. Aber praktisch gesehen, welche Verlangen muss ich im Freund entdecken, die ich erfüllen kann?
Nur die Sehnsucht nach der Enthüllung des Schöpfers. Wir müssen einander erklären, dass man das nur in der Verbindung zwischen uns tun kann, und über Jahre hinweg einander erklären, inwieweit dies ausschließlich in der Verbindung zwischen uns geschehen muss. Und innerhalb der Verbindung zwischen uns, je mehr wir uns darin vertiefen, uns damit beschäftigen, beginnen wir den Schöpfer zu erlangen, "Komm und sieh", wo? Innen, zwischen uns. Und dann, wenn wir Verbindung zwischen uns in einem besonderen Maß der Grobheit, des Widerstands erlangen, Wurzel, 1, 2, 3, 4, das heißt null, eins, zwei, drei, vier, fünf, dementsprechend erlangen wir das Licht, den Schöpfer, innerhalb dieser Verbindung zwischen uns, innerhalb des Gefäßes. Das ist es, was wir lernen müssen zu tun.
Schüler: Meine Verlangen, meine Sehnsüchte nach dem Schöpfer, können sie die Freunde genau in dem Maße erfüllen, in dem ich diese Sehnsucht bei ihnen erfüllen kann, oder klingt das doch egoistisch und ich erfülle nur ihre Sehnsüchte nach dem Schöpfer?
Ich werde in dem Maße erfüllt, in dem ich mich vor den Freunden annulliere und durch sie mich vor dem Schöpfer annulliere. Der Schöpfer ist die Innerlichkeit unserer Verbindung.
Schüler: Das heißt, ich erwarte doch, dass meine Sehnsucht nach dem Schöpfer erfüllt wird?
Natürlich. Du darfst nicht aufhören, daran zu denken. Was, betrügst du dich selbst? Nein. Wir dürfen kein Verlangen aufgeben, das in Richtung der Gruppe und des Schöpfers geht.
Frage: Warum ist unsere Verantwortung gegenüber der Menschheit im Gefühl verborgen, sodass diese Verantwortung uns nicht schlafen lässt? Man spürt, dass es bei Ihnen wirklich brennt.
Ja. Bei mir brennt es wirklich, und ich habe das fast sofort gespürt, als ich bei Rabash aus diesen Artikeln von Baal HaSulam zu lernen begann. Es war für mich sehr auffällig, weil mir die Frage der Entwicklung der Menschheit sehr nahe war - wohin sie sich entwickelt, warum sie sich entwickelt, durch welche Kräfte, wo diese Formel ist, nach der wir uns entwickeln, was mit der Menschheit geschieht, warum wir solche Zeiten durchmachen, und warum zwischen den Übergängen Kriege und Probleme ausbrechen. Das hat mich sehr gepackt, nicht weil ich mir Sorgen um diese Welt machte, sondern weil man darüber die Höhere Führung enthüllen kann.
Deshalb zeigt sich, dass wir hier eine Verbindung zwischen dieser Welt und der Höheren Welt sehen, aber diese Verbindung geht durch die gesamte Menschheit. Und wir erhalten die Verbindung zur Höheren Kraft nur in dem Maße, wie wir uns untereinander verbinden, mindestens zur Zehnergruppe, und in der gesamten Menschheit wird sich das dann auch ausdrücken, aber in dieser Form.
Frage: Was soll die Menschheit eigentlich von uns fordern, und welche Ware haben wir, was haben wir heute zu geben?
Die Menschheit spürt das seit Generationen, seit Adam HaRishon. Aber seit wir aus Babylon ausgezogen sind, ins Land Kanaan eingetreten sind und all diese Dinge, sehen wir immer mehr, wie sehr diese Gruppe mit einer Höheren Kraft verbunden war, und zwar wusste niemand, was dort in ihrem Inneren geschieht, aber der instinktive Hass ihr gegenüber begann sich immer mehr in allen Völkern der Welt rundherum zu entwickeln. Sie kamen nach Ägypten, gingen aus Ägypten heraus, alles war von einer sehr besonderen Beziehung aller Völker der Welt zu dieser Gruppe Abrahams begleitet. Sie wurde einfach als seltsam empfunden.
Und auch in dieser Gruppe gab es alle möglichen Probleme, alle möglichen Spaltungen. Im Grunde waren im Zentrum der Gruppe Menschen, die nichts Materielles brauchten, keine materielle Form. Aber es gab andere, die forderten: "Wo haben wir etwas, wodurch wir das Materielle und das Spirituelle verbinden können?"
So begannen sie, wie die Tora erzählt, alle möglichen Dinge wie die Bundeslade zu bauen. Im Grunde hätten all diese spirituelle Begriffe sein sollen. Später gab es den Tempel, den sie nicht bauen wollten. Es gab regelrecht einen Krieg: "Wofür brauchen wir dieses Gebäude? Wir müssen es in unserem Herzen bauen, in unserem Herz, und so weit wie möglich von der Materialität entfernt." Aber trotzdem gab es solche, die drängten und forderten, dass man irgendein Symbol, irgendetwas braucht. Und so auch bezüglich der Könige, König David und all die anderen, das wurde nicht wirklich von den innerlichsten Menschen gefordert, sondern das einfache Volk forderte es. Es gab darin viele Dinge, darüber werden wir noch einmal sprechen.
Es gibt solche Aussprüche darüber, inwieweit der Schöpfer, diese allgemeine Kraft, das nicht brauchte, alles hätte sich nur in der Verbindung innerhalb des Volkes ausdrücken sollen. Aber wir verstehen, dass wenn es um große Zahlen geht, es hier auch Menschen gibt, Bräuche, Frauen, Kinder, das tägliche Leben und so weiter, und man kann nicht alle diese Probleme auf der spirituellen Ebene lösen.
Und deshalb mussten sie auch alle möglichen solcher Symbole bauen, wie es sie bei allen Völkern der Welt gibt. Und mehr noch, sie bauten sie so sehr, dass von ihnen, von dieser Gruppe, von den Juden, diese Symbole mit irgendeiner Änderung sowohl für den Islam als auch für das Christentum genommen wurden. Und das war überhaupt nicht erwünscht und nicht wie gedacht, das brachte später große Leiden für das Volk Israel.
Aber sie selbst säten das, all diese Unterschiede zwischen ihnen und anderen, weil es etwas gab, woran man sich im Volk festhalten konnte. Aber von Anfang an hätte es ein Volk sein sollen, das keine äußeren Mittel hat, alles spirituell.
Frage: Wir sehen durch die ganze Geschichte zwei Achsen, die parallel voranschreiten, etwas völlig Materielles, wie es jetzt in der Menschheit geschieht, die sich in eine bestimmte Richtung entwickelt, und bei uns, "Bnei Baruch", spiritueller Fortschritt. Wo werden wir uns treffen? Wie sehen Sie den Treffpunkt?
Ich kann es dir nicht sagen. Die Menschheit wird sich weiter materiell entwickeln, bis sie immer mehr doch bereit sein wird, irgendwelche Ratschläge, Kräfte, sozusagen spirituelle zu empfangen und zu verdauen. Das hängt doch von der äußeren Entwicklung der Menschen ab, und so werden wir dazu kommen. Ihr werdet sehen.
Schüler: Ich habe so ein Gefühl, dass auf der einen Seite die Menschheit steht. Auf der anderen Seite, gegenseitige Bürgschaft in der Gruppe und Furcht vor dem Schöpfer, mir scheint, das ist alles dasselbe.
Du hast recht. Letztendlich wird es so sein.
Frage: Baal HaSulam schreibt hier über das Gebet, dass ein Mensch nicht sieht, dass er sofort eine Antwort auf sein Gebet erhält, aber er muss glauben, dass er eine Antwort erhalten wird, vielleicht nach einigen Tagen, vielleicht sogar einen Monat nachdem er gebetet hat. Was ist eine Antwort auf ein Gebet?
Dass ihm klar wird, was er hatte, in welchem bedrängten Zustand er war, plötzlich wird das enthüllt und es entsteht irgendeine Lösung. Und das kann nach einigen Monaten kommen. Er denkt, es liegt an seiner Entwicklung, er hat seine Fragen schon völlig vergessen, aber jetzt kommt eine Antwort und es gibt scheinbar keinen Zusammenhang.
Schüler: Was hier wichtig ist, ist also eigentlich, den Mangel, die Bitte, die Antwort zu verbinden, dass es zum Bewusstsein, zur Erkenntnis kommt?
Das ist nicht so wichtig, alles ordnet sich, verbindet sich. Vielleicht nicht zum Zeitpunkt des Empfangs der Antwort in einigen Monaten, sondern später, wenn man wieder zu ähnlichen Fragen und Antworten kommt. Wir müssen nicht darüber nachdenken, wir müssen nur über eine Sache nachdenken: Verbindung zwischen uns, um dem Schöpfer zu geben, das ist alles. Außerdem soll mich nichts beunruhigen.
Frage: Sie sprachen vorhin über diese Symbole, die das Volk Israel baute und dass es einen Kampf gab, ob man bauen soll oder sich nur auf die Herzen konzentrieren soll. Wenn wir jetzt zur letzten Generation kommen und wieder zum spirituellen Aufstieg zurückkehren, werden wir physische Gebäude oder solche Symbole brauchen oder können wir einfach nur in den Herzen arbeiten ohne äußere Ausdrücke?
Ich denke, dass wir immer weniger Interesse an äußeren Ausdrücken haben werden, bei allen, unserem ganzen weltweiten Gefäß. Wir betonen die äußeren Ausdrücke nicht, außer dem, was wirklich für die Verbindung zwischen uns wirkt, wie eine Mahlzeit, Lieder, Kongresse, solche Dinge, und außerdem denke ich nicht.
"Es existieren zwei entgegengesetzte Kräfte: eine Höhere Kraft und eine Niedere Kraft. Die Höhere Kraft ist mit den Worten beschrieben: „einen jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja gemacht habe“. Das bedeutet, dass die ganze Welt nur zum Ruhm des Schöpfers erschaffen wurde. Und die untere Kraft ist der Wille zu empfangen, der behauptet, dass alles für ihn erschaffen wurde: sowohl die materiellen Dinge als auch die spirituellen – alles zur Selbstliebe.
Der Wille zu empfangen behauptet, dass ihm sowohl diese Welt als auch die nächste Welt zustehen. Natürlich siegt der Schöpfer, doch das wird als der Weg der Leiden bezeichnet, und dieser Weg ist lang. Doch es gibt einen kurzen Weg, welcher als der Weg der Tora bezeichnet wird. Und die Ausrichtung eines jeden Menschen sollte die Verkürzung der Zeit sein.
Dieses heißt „Ich werde es beschleunigen“. Und sonst wird alles „zu seiner Zeit“ stattfinden, wie die Weisen sagten: „Würdig – ich werde es beschleunigen; nicht würdig – zu seiner Zeit: Ich werde über euch einen König setzen, der Haman gleicht, und er wird euch durch Zwang zur Quelle zurückführen.“
Die Tora beginnt mit BeReshit (am Anfang). „Am Anfang … war die Erde öd und wüst, … und es war finster.“ Und sie endet so: „… vor den Augen von ganz Israel.“
Am Anfang sehen wir, dass das Irdische „öd und wüst und finster“ ist, doch später, wenn sie sich zur Absicht zu geben korrigieren, werden sie dessen würdig: „… und der Schöpfer sprach: ‚Es werde Licht‘“, bis sich schließlich das Licht „vor den Augen von ganz Israel“ offenbart."
Frage: Wie kann ich wie Sie zur Sorge um die Welt kommen, wenn wir in intensiver innerer Arbeit innerhalb der Zehnergruppe sind, die uns erfüllt und Ruhe und Gelassenheit gibt?
Aber wofür sind wir in der Arbeit in der Zehnergruppe? Um die ganze Welt zu einer Zehnergruppe zu bringen, denn das ist das Ende der Korrektur, das ist eine Sache. Außerdem würde ich nicht so sehr auf diesen Mangel drücken, wenn er nicht im Menschen ist, dann ist er nicht da. Besonders Frauen, eine Frau kann im Haus eingeschlossen sein, es gibt Frauen, die das Haus gar nicht verlassen. Und laut der Tora wird eine Frau "Haus" genannt, dass alles ihres ist, und deshalb ist das kein Problem. Wir müssen nur die Zehnergruppen ordnen, wenn eine Frau ein wenig aus sich selbst in Richtung der Zehnergruppe herauskommen kann, macht sie damit schon große Arbeit und befindet sich wirklich schon unter dem Einfluss des Schöpfers.
Frage: Ist es sinnvoll, Zehnergruppen von Frauen neu zu ordnen nach der Teilnahme am Morgenunterricht?
Ich weiß nicht, vielleicht ja, aber ich bin nicht sicher, dass es helfen wird. Wo ihr euch befindet, wie ihr organisiert seid, dort muss jede ihren Kopf beugen und sich mit den Freundinnen verbinden.
Frage: Wenn der Mensch in all den Leiden, in denen er sich befindet, in allem Leid den Schöpfer rechtfertigt, noch bevor die Leiden gemildert wurden, wird das genannt, die Shechina aus dem Staub zu erheben?
Ja, er ist auf dem Weg dazu.
Frage: Warum müssen wir in dieser Welt eingeschlossen sein, wenn wir wirklich nicht von hier sind und uns selbst oft so fühlen?
Sehr gut gefragt. Wir müssen und auch die Frauen müssen in dieser Welt sein und sich in diese Welt einschließen und zusätzlich mit dem Schöpfer verbunden sein, um ein Übergang zwischen dem Schöpfer und der ganzen Menschheit zu sein, so schreibt Baal HaSulam im Artikel "Die gegenseitige Bürgschaft - Aspekt des Übergangs". Lies und du wirst sehen, dass es dort so geschrieben steht.
Frage: Ist es richtig, dass das, was wir als Antwort auf unser Gebet erhalten, das ist, was von vornherein das Gebet in mir erweckt?
Richtig.
Frage: Sie sagten, dass wir nicht zur Menschheit gehören. Wie sollen wir uns zu dieser Aussage verhalten?
Wir befinden uns nach unserem Willen zwischen Himmel und Erde, um die Verbindung zwischen beiden zu sein. Lest den Artikel "Die gegenseitige Bürgschaft" und ihr werdet sehen, was Baal HaSulam dort schreibt.
Schülerin: Bezüglich "Shamati" erzählten Sie uns, dass Rabash Ihnen sagte, es den anderen Schülern nicht zu zeigen, und wir alle fühlen, dass Shamati eigentlich unsere ganze Arbeit ist. Wie haben sie dann gelernt, waren sie Kabbalisten, die ohne das zur Erreichung kamen?
Man kann ohne jegliche Bücher lernen. Nur wenn das Herz sich immer mehr öffnet und der Mensch direkt in das Herz das ganze Wissen, das Gefühl, das Verständnis erhält, alles wird direkt empfangen, aber natürlich erwecken wir durch diese Artikel unsere Herzen und schreiten so voran.
Schülerin: Sie sagten, dass Rabash Ihnen sagte, sie haben keine linke Linie, deshalb sollten Sie ihnen nicht zu lesen geben in "Shamati".
Ja, aber heute befinden wir uns schon in einem anderen Zustand. Stellt euch vor, was gewesen wäre, wenn ich die Artikel von "Shamati" zurückgehalten hätte und zusätzlich hätte ich etwa 1600 Kassetten, die ich von Rabash auf Tonband aufgenommen habe, und auch sie zur Verwendung übergeben habe. Zusätzlich habe ich viele Hefte, in denen ich alle möglichen Dinge handschriftlich aufgeschrieben habe, zum Beispiel in Situationen, wo wir nicht in den Park hinausgingen und es mir verboten war, das Tonbandgerät zu benutzen, ich hatte auch keines, aber was ich aufschreiben konnte, erlaubte er immer: "Das ist deine Sache."
Frage: Sie sagen, dass die Frau zu Hause sein kann und nicht einmal irgendwohin hinausgehen muss und das reicht. Was ist dann mit der Sorge um die Welt zu tun, wenn ich nicht aus dem Haus gehe?
Geh hinaus. Ich sage nur, dass nach der Natur die Frau die ganze Zeit zu Hause sein kann, so habe ich gesagt, weil so die Natur der Frau ist. Heute kann man sicherlich sagen, dass das nicht stimmt, aber heute sagen sie es, morgen werden wir wieder dazu zurückkehren.
Frage: Eine Frage bezüglich der Verhaltensordnung in der Zehnergruppe und der Zusammenstellung des Gebets in der Zehnergruppe, wie richtig und in Ordnung ist es zu sagen, dass der gesegnete Schöpfer die Sonne und den Mond segnet?
Warum sprecht ihr überhaupt in dieser Form?
Schülerin: Die Frage kam in der Zehnergruppe auf, die Freundinnen fügen solche Sätze hinzu und der Rest der Zehnergruppe annulliert sich vor den Freundinnen, die hinzufügen.
Wir brauchen nichts außer die Artikel von Rabash, Baal HaSulam und das Buch Sohar zu lesen, all diese Quellen und das war's, nichts anderes.
Schülerin: Die Freundin, die den Satz hinzugefügt hat, dass man den Mond segnen muss, sagt, dass das auch im Sohar geschrieben steht.
Der Sohar meint den Mond und die anderen Dinge nicht in materieller Form, dass ich zum Mond springen und ihn segnen muss. Das ist alles in spiritueller Angelegenheit. Das war's. Und wenn ihr es nicht von mir gehört habt, warum sprecht ihr darüber?
Habe ich einmal gesagt, dass man so handeln muss? Alle möglichen solcher alten Kulthandlungen ausführen oder so etwas, ihr werdet noch Tänze ums Feuer machen, den Schatten suchen, "Pulsa deNura" machen und so weiter. Über viele Dinge steht geschrieben, aber das sind nur spirituelle Dinge. Nur. In unserer Welt gibt es kein einziges Wort aus der Weisheit der Kabbala, weil alles im Willen des Menschen geschieht. Deshalb hört auf mit all den roten Fäden und mit allen möglichen Amuletten, nein, all das existiert nicht, das ist nur für kleine Kinder, die gerne etwas in der Hand halten, weil es ihnen Sicherheit gibt, so sind wir nicht. Hört mit allem auf. Ein Mensch muss einfach, sauber, arbeitend, lernend und gesund sein.
Frage: Ich höre in Sendungen und auch in Unterrichten, dass Sie einerseits sehr, sehr schwere Zustände beschreiben, auf die die Menschheit wegen mangelnder Verbindung, Ego und so weiter zugeht, und andererseits sprachen Sie heute im Unterricht zu den Zehnergruppen der Frauen über die Verbindung zwischen uns und sagten, dass man wirklich Nachdruck darauf legen muss. Manchmal habe ich Gedanken, dass vielleicht die Korrektur von jenem spirituellen Gebäude kommen wird, das in den Beziehungen gebaut wird. Inwieweit braucht man heutzutage für jene Korrektur, die für die Welt nötig ist, die äußeren Dinge oder wird alles aus den Beziehungen zwischen Menschen gebaut?
Die Zukunft der Welt hängt nur von der Verbindung zwischen Menschen ab, denn alle Menschen werden zu einer solchen Verbindung kommen müssen, dass sich der Schöpfer zwischen ihnen offenbart, "Und der Herr wird König sein über die ganze Erde", "An jenem Tag wird der Herr Einer sein und Sein Name Einer", für alle. Rot, schwarz, weiß, gelb, alle Menschen der Welt, alle werden entdecken, dass es eine Höhere Kraft gibt und sie wird uns alle verpflichten, uns zu verbinden, damit sie sich in uns in ihrer Fülle offenbart. Und dann verschwindet das Bild dieser Welt mit der ganzen armen Erdkugel, und wir alle beginnen eine andere Wirklichkeit zu fühlen, darüber werden wir das nächste Mal sprechen.
(Ende des Unterrichts)