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Morgenunterricht 01.09.2025 - Rav Dr. Michael Laitman - Nach Bearbeitung
Buch "Talmud der Zehn Sefirot", Band 1, Teil 1, Innere Betrachtung, Seite 22, Blatt 22, Kapitel 6, Abschnitt 24
Vorleser: "Talmud der Zehn Sefirot", Band 1, Teil 1, Seite 22, Blatt 22, Innere Betrachtung Kapitel 6, Abschnitt 24.
Kapitel 6
Abschnitt 24
“Es ist unmöglich, dass in einem Wesen der Wille zu empfangen anders zutage treten würde als in den vier Bchinot (Aspekten), und das sind die vier Buchstaben des Namens HaWaYaH
24) Man muss den Abschluss, der sich in Malchut ereignet, besser verstehen.
Zuvor sollten wir jedoch erörtern, was die Kabbalisten definiert haben: Es gibt kein Licht, egal ob groß oder klein, weder in den Höheren noch in den unteren Welten, welches nicht entsprechend der Ordnung des Vierbuchstabennamen des Schöpfers HaWaYaH geordnet wäre.
Und das entspricht auch dem Gesetz, [welches im Baum des Lebens angeführt wird, und zwar] dass es kein Licht in den Welten gibt, welches nicht in ein Kli gekleidet wäre. Wir haben bereits den Unterschied zwischen dem Wesen des Schöpfers und dem sich von Ihm aus verbreitenden Licht erörtert, dass er nur den Willen zu genießen zur Ursache hat, der in das sich verbreitende Licht eingeschlossen ist. Dies ist eine Veränderung der Form vom Wesen des Schöpfers, in dem es diesen Wunsch keinesfalls gibt.
Dadurch wird das sich verbreitende Licht mit dem Namen „Geschöpf“ definiert, denn infolge dieser Änderung der Form tritt das Licht aus dem Zustand Schöpfer in den Zustand Geschöpf heraus. Wir haben auch erörtert, dass der Wille zu genießen, der im Licht des Schöpfers enthalten ist, das Maß der Größe des Lichts darstellt. Er wird auch als „Platz des Lichts“ bezeichnet und empfängt das Licht des Schöpfers im Maße des Willens zu empfangen und des Strebens danach, nicht mehr und nicht weniger.
Wir haben auch erörtert, dass dieser Wille zu empfangen alles Neue darstellt, was bei der Erschaffung der Welten mittels der Schöpfung von Existierendem aus Nichtexistierendem erschaffen wurde – somit buchstäblich aus dem Nichts. Da diese Form allein keineswegs im Schöpfers beinhaltet ist, und der Schöpfer sie erst jetzt für den Nutzen des Geschöpfes in Form von „und schuf die Finsternis“ kreiert, da diese Form infolge der Veränderung der Form die Wurzel für die Dunkelheit darstellt. Deshalb ist sie [die neue Form] dunkler als das Licht, welches sich in ihr und aufgrund von ihr verbreitet.
Dadurch kann man verstehen, dass sich in jedem vom Schöpfer ausbreitenden Licht sofort zwei Aspekte abzeichnen:
Der erste Aspekt ist das Wesen des sich ausbreitenden Lichts bevor die Form des „Willens zu genießen“ in ihm erscheint.
Der zweite Aspekt: nachdem sich in ihm die Form des „Willens zu genießen“ offenbarte, erlangt es eine etwas größere Grobheit und wird etwas dunkler aufgrund der Tatsache, dass es eine Veränderung der Form erlangt hat.
Der erste Aspekt ist das Licht, und der zweite Aspekt ist das Kli. Daher besteht jedes sich verbreitende Licht aus vier Bchinot der Eindrücke des Klis. Dies beruht darauf, dass die Form des Willens zu empfangen, die als „Kli für das sich verbreitende Licht“ bezeichnet wird, nicht vollständig in einem Schritt abgeschlossen wird, sondern nur in Form von Handelndem und Vollbrachtem.
Es gibt zwei Bchinot im Handelnden und zwei Bchinot im Vollbrachten, die als „Potential“ und „Vollbrachtes“ im Handelnden und „Potential“ und „Vollbrachtes“ im Vollbrachten bezeichnet werden, also insgesamt vier Bchinot."
Das ist, was Baal HaSulam schreibt. Im Grunde lernen wir, hören und verstehen, dass es so geschieht.
Schüler: Wie können wir das Licht für die Zehnheit empfangen, uns selbst verändern und zu einem vollständigen Gebet gelangen?
Darüber werden wir noch lernen. Aber im Grunde hängt unser Erfolg davon ab, wie sehr wir miteinander verbunden sind und von unseren Freunden erwarten, dass wir alle verbunden sein werden. Dann wird das Höhere Licht auf uns von derselben Quelle einwirken, die der Schöpfer erfüllt.
Schüler: Es steht hier geschrieben, dass jedes Verlangen eine Verbindung zu diesen vier Stufen hat. Verbinden sich auch auf unserer Stufe jeder Gedanke und jedes Verlangen von unserer Seite mit diesen vier Stufen, oder sind das Dinge, die wir noch nicht fühlen können?
Wir können das nicht einmal so sagen, weil wir es nicht fühlen. Aber im Prinzip, ja.
Schüler: Wie können wir höher als diese vierte Stufe aufsteigen, um uns wirklich in der Tat und in den ersten drei Stufen einzuschließen?
Das werden wir jetzt lernen, alle vier Stufen - warum sie so eine die andere erschaffen, die Stufen 1, 2, 3, 4, was wir damit machen können, wozu sie uns in dieser Form gegeben wurden und wie wir sie erfassen sollen.
Schüler: Aber hier steht geschrieben, dass es Licht und Gefäß gibt. Das Licht, das aus den Stufen bis zur Stufe 4 herauskommt, worauf bezieht sich das mehr, auf das Licht oder auf das Gefäß?
Ich kann dir nicht antworten, ich sehe nicht das Bild, das du siehst, bei mir ist es anders. Das Licht ist das, was von der oberen Stufe zur unteren Stufe fließt. Wir müssen bestimmte Handlungen auf der unteren Stufe ausführen, und dann werden wir Veränderungen auf der oberen Stufe spüren, die sich auf diese Weise selbst verändert, um uns näher zu sein. Das ist im Prinzip, und das ist alles, was wir tun müssen.
Schüler: In fünf Wochen werden wir einen Kongress haben, und wir wollen mit einem vollständigen Gebet zu diesem Kongress kommen. Es gibt hier auch einen Prozess, den wir aufbauen, wir beginnen jetzt zu wollen und wollen am Ende dazu gelangen. Was können wir vom Licht lernen, um dieses Verlangen richtig aufzubauen?
Wir wollen, dass das Licht in seiner Natur auf uns einwirkt und dass es uns seine Natur überträgt, und auch wir werden geben wollen, vom Schöpfer Eigenschaften empfangen, die wir brauchen.
Schüler: Wie lernt man vom Licht? Wie empfangen wir von ihm das, was es uns geben will, damit wir vorbereitet zum Kongress kommen?
Wir müssen zunächst das Licht empfangen wollen, die Eigenschaft des Lichts, und wir müssen uns bemühen, in Verbindung miteinander zu sein. So werden wir uns einander nähern und alle zusammen dem Schöpfer, und das ist, was uns geschehen wird.
Schüler: Was ist der erste Anhaltspunkt, mit dem wir in diesen Prozess eintreten?
Der erste Anhaltspunkt ist, dass wir alles tun, was wir können, um uns am Licht festzuhalten.
Schüler: Er beschreibt im Text, dass jedes sich ausbreitende Licht zwei Aspekte hat. Den ersten Aspekt nennt er "das Wesen des sich ausbreitenden Lichts". Was ist "das Wesen des sich ausbreitenden Lichts" ohne ein Gefäß, das es fühlt?
Das ist noch, wenn ein Gefäß fehlt, das uns die Natur des Lichts offenbart.
Schüler: Das ist nicht verständlich. Denn er schreibt, dass es kein Licht geben kann, ohne dass es ein Gefäß fühlt.
Wir fühlen es, aber es ist noch keine Offenbarung.
Schüler: Am Ende von Abschnitt 24 steht geschrieben: "Denn die Form des Willens zu empfangen, die 'Gefäß für das sich ausbreitende Licht' genannt wird, wird nicht auf einmal vollendet, sondern auf dem Weg von Wirkendem und Bewirktem. Und es gibt zwei Aspekte im Wirkenden und zwei Aspekte im Bewirkten, und sie werden Kraft und Wirken im Wirkenden genannt, und Kraft und Wirkung im Bewirkten." Was versucht Baal HaSulam uns zu sagen? Was ist Wirkender und Bewirkter und was ist die Beziehung zwischen ihnen?
Wir haben eine Kraft, aus der das Licht herauskommt, und im Licht ist dieselbe Natur wie die Quelle, aus der es herauskam. Das ist das Erste. Das Zweite ist, dass wir einen Ort haben, der das Licht empfängt und davon genießen kann, das ist nahe an unserer Natur. So teilen wir die ganze Schöpfung in den gebenden, leuchtenden, erfüllenden Teil und in den anderen Teil, der empfängt und dunkel ist. Das ist, was uns bei der Begegnung mit dem Licht geschieht.
Schüler: Kann man die Einschränkung oder die Einschränkungsprozesse, die geschehen, messen? Denn es scheint, dass die Gefäße im Weiteren nicht die ganze Menge Licht empfangen, die das Licht ihnen ausstrahlen möchte. Kann man das in irgendeiner Form messen?
Wir messen, aber nicht sofort. Sondern nachdem das Licht sich ausbreitet und mehrere Unterscheidungen durchläuft, dann können wir das Licht messen, das Gefäß messen, die Verbindung zwischen ihnen, welche Phasen jedes von ihnen durch die ihm gegenüberstehende Stufe durchläuft. Alles wird gelernt.
Schülerin: Diese Unterscheidungen zwischen Ausströmendem und Ausgeströmtem, die Natur der Eigenschaften von Licht und Gefäß - wenn man das umkehrt, ermöglicht das einer größeren Lichtmenge, in das Gefäß einzutreten, das Studium dieser Sache selbst?
Ja. Während wir lernen, aktivieren wir uns auch selbst auf eine Weise, dass wir uns dem Licht nähern, uns dem Licht öffnen.
Schülerin: Wir in der Zehnheit sehen unsere Freundinnen als nicht korrigiert, wir sind nicht zufrieden mit ihnen, und in demselben Moment verstehe ich, dass dies einfach eine Gelegenheit ist, sich an den Schöpfer zu wenden, damit Er von mir die Form wegnimmt, in der ich die Freundinnen sehe, und mir die Fähigkeit gibt, sie in korrigierter Form zu sehen wie der Schöpfer. Das ist das hauptsächliche Gebet, das uns hilft, uns zu verbinden.
Ja.
Schülerin: Kann man sagen, dass wir zuerst dafür beten, die Freundinnen in der Zehnheit als korrigiert zu sehen, und das nächste Gebet ist, dass wir als Zehnheit auch fähig sein werden, am Rav als höherer Stufe anzuhaften, wir verbinden uns untereinander, um zum Rav aufzusteigen und an ihm als Fortsetzung anzuhaften?
Ja. Das ist richtig.
Schüler: Was ist die Einwirkung des Gefäßes?
Die Einwirkung des Gefäßes ist das, was das Licht durch seine Einwirkung auf das Gefäß in ihm erweckt.
Schüler: Ich habe von Ihnen gehört, dass wir die Lichter prüfen müssen, die wir im Gefäß empfangen.
Ja.
Schüler: Was bedeutet es, die Lichter zu prüfen?
Wir müssen uns miteinander in gegenseitiger Einwirkung aufeinander verbinden, einer zum anderen und zum anderen, jeder, und so weiter, in der Zehnheit, mehr oder weniger, alle Menschen, die da sind. Das Wichtigste ist die Quantität und Qualität der Verbindung zwischen uns. Dann erwecken wir das Licht, auf uns einzuwirken, und es tut das. In seiner Verbindung zwischen uns verstehen wir besser seine Natur, warum und was es tut.
Schüler: Der Schöpfungsgedanke ist der Wille, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun. Er sagt in Aspekt 2, nachdem sich in ihm die Form des Willens zu genießen offenbart hat, wird er als Finsternis gefühlt, verdunkelt sich. Warum wird der Wille zu genießen als Finsternis gefühlt?
Es wird als Finsternis gefühlt, weil nachdem der Wille zu empfangen offenbart wird, sehen wir die Finsternis, die wir in diesem Willen zu empfangen offenbaren können.
Schüler: Wenn die obere Stufe der unteren mehr das direkte Licht erleuchtet, ändert sie ihre Beziehung zur unteren Stufe entsprechend dem, wie sehr die untere Stufe mit dem zurückkehrenden Licht gearbeitet und irgendeine Einschränkung, zurückkehrendes Licht gemacht hat?
Ja, wir werden das lernen, es gibt viele Variationen davon.
Schüler: Kläre ich alle Handlungen, die wir im TES klären, diese ganze Mechanik, auf Grundlage meiner oberen Stufe, meiner Zehnheit, und dann versammle ich alles nach den Klärungen mit ihr?
Alles versammelt sich in einem Menschen, und er muss so ausgerichtet sein, dass seine Gefäße die Einwirkung des Lichts auf ihn fühlen.
Schülerin: Bezüglich der Formveränderung zwischen uns und dem Schöpfer. Die Formveränderung gibt uns große Sehnsucht nach dem Ausströmenden. Wie kann man den Antrieb wie eine Kraft zur Überwindung fühlen?
Wenn wir den Ausströmenden kennenlernen wollen, uns ihm nähern, dann führen wir alle möglichen Handlungen aus, die uns den Ausströmenden öffnen, und dann müssen wir die Annäherung durchführen. Genau so.
Schülerin: Was ist die Verbindung zwischen dem Ort des Herzens und den Reshimot?
Das Herz ist der Ort in uns, in dem wir entweder die äußere Einwirkung oder von demjenigen fühlen, der vor uns ist, uns gegenüber, und wir reagieren im Herzen.
Schülerin: Sie sagten, dass wir die Eigenschaft des Lichts empfangen wollen sollen. Wie kann man in richtiger Weise die Qualität des Lichts in der Zehnheit empfangen wollen?
Einander zu geben, zu geben, zu helfen, zu unterstützen, und dann werden wir entdecken, dass das Ergebnis solcher Handlungen ein sehr schönes, gutes Ergebnis ist, und wir werden auch darin sein wollen.
Schüler: Ich hörte Sie sagen, dass wir uns am Licht festhalten müssen. Was bedeutet es, sich am Licht festzuhalten oder zu ergreifen?
Ich meinte, dass wir immer, immer daran denken müssen, dass wir uns nicht vom Licht entfernen, keine Lücken zwischen uns und dem Licht machen, das ist sehr wichtig.
Schüler: Was bedeutet es, dass der Wille zu empfangen Teil der Ausbreitung des Lichts ist? Denn normalerweise unterscheiden wir, der Wille zu empfangen für sich und das Licht für sich, und hier lernen wir gerade, dass der Wille zu empfangen Teil des Lichts ist. Was bedeutet es, dass ich Teil des Lichts bin?
Der Wille zu empfangen wurde vom Höheren Licht erschaffen, das bei seinem Abstieg von Stufe zu Stufe zu Zuständen gelangt, die ihm entgegengesetzt sind, und dann wird ein Wille zu empfangen geboren, der dem Licht entgegengesetzt ist und als Ergebnis von ihm herauskommt.
Schüler: Was sagt das über meine Beziehung zum Schöpfer, zum Licht aus, dass ich ein Ergebnis von ihm bin, Teil seiner Ausbreitung - welche Botschaft liegt darin?
Du bist Teil des Höheren Lichts, und wenn du versuchst, dich ihm zu nähern und mit ihm verbunden zu sein, dann wirst du fühlen, wie sehr es auf dich einwirkt und wie sehr du dich ihm näherst, und dann wird es letztendlich eine Verbindung zwischen euch geben.
Schüler: Ist es richtig in der Wahrnehmung der Wirklichkeit zu denken, dass ich Teil des Lichts bin? Kann das mich in etwas näherbringen?
Nein, das ist nicht richtig. Teil des Lichts - das sind nicht wir, wir sind gerade dem Licht entgegengesetzt. Und dadurch, dass wir die richtige Wirklichkeit machen, dass es eine Verbindung zwischen uns allen zum Licht gibt, dadurch können wir vom Licht die Kraft des Gebens anziehen, und diese Kraft wird unsere Eigenschaften verändern.
Schüler: Aber dass wir Teil der Ausbreitung des Lichts sind, das bringt uns ihm näher, nicht wahr?
Wenn wir bitten, wenn wir wollen, dann wird es ja näherbringen.
Schüler: Aber es ist eine Tatsache, wir sind Teil der Ausbreitung des Lichts, so steht es geschrieben. Also kann das uns ihm näherbringen, wir sind nicht von ihm getrennt.
Nehmen wir an, ja.
Schüler: Also wenn wir am Gefühl arbeiten, dass wir von ihm erschaffen wurden, die Nähe, kann dieses Gefühl uns in unseren Gebeten helfen, in unserer Annäherung?
Wenn wir uns dem Höheren Licht nähern wollen, dann wird das sicher auf uns einwirken und uns ihm näherbringen.
Schüler: Er schreibt: "Denn nur diese Form allein," Existierendes aus Nicht-Existierendem, "ist überhaupt nicht, Gott bewahre, in Seinem Wesen, gepriesen sei Er, eingeschlossen, und nur jetzt hat der Schöpfer, gepriesen sei Er, sie für den Zweck der Schöpfung erschaffen." Was bezeichnet die Betonung "und nur jetzt"?
"Nur jetzt" bedeutet, dass nach dem Herauskommen des ganzen Willens zu empfangen, Existierendes aus Nicht-Existierendem, wir durch denselben Willen zu empfangen auf das Licht der Unendlichkeit einwirken und unseren Weg zu ihm hin verändern können.
Schüler: Es scheint an diesem Punkt, dass der Schöpfer sozusagen sich selbst verändert hat, denn er sagt, dass vorher ein Zustand von "Er und Sein Name sind Eins" war, und in der erneuerten Schöpfung hat er sich sozusagen in Licht und Verlangen aufgeteilt. Was ist also die erneuerte Schöpfung? Hat der Schöpfer sich selbst neu erfunden?
Nein. Wir lernen, dass das Licht oder der Schöpfer, nachdem sie das Geschöpf erfüllen, das Geschöpf sich selbst verändert und das Licht empfangen will oder dem Licht ähnlich sein will, sich ihm nähern, und so beginnen sie, aufeinander einzuwirken.
Schüler: Es steht geschrieben, dass es eine wunderbare Einheit zwischen "Er und Sein Name sind Eins" gibt und dass man sie nicht trennen kann.
Ja.
Schüler: Und dann erscheint von hier plötzlich das Verlangen. Was hat Er an diesem Punkt getan?
Dass sie eins sind?
Schüler: Vorher waren sie eins, Er und Sein Name sind eins, und dann wurde eine erneuerte Schöpfung gemacht. Was hat der Schöpfer mit dem Verlangen gemacht? Plötzlich erscheint dieses Ding, das "Verlangen" genannt wird.
Er veränderte das Verlangen, und der Wille zu empfangen, der bereits aus dem Zustand erwacht war, kann nicht weiter empfangen, sondern wenn er empfängt, fühlt er sich selbst in entgegengesetzter Form zum Licht, und es kommt heraus, dass der Wille zu empfangen, außer dass er sich dem Licht nähern will, auch vom Licht abgestoßen wird. Und dann macht er seine eigenen Berechnungen, was er tun soll. Und wenn er zur Verbindung mit dem Licht zurückkehrt, entfernt sich das Licht bereits von ihm.
Schüler: Was bedeutet es, dass das Licht verpflichtet ist, sich in Gefäße einzukleiden, und wie hängt das mit dem Willen zu empfangen zusammen?
Das Licht wirkt auf den Willen zu empfangen ein und drängt ihn, sich im Willen zu empfangen zu offenbaren.
Schüler: Warum erschaffen gerade Einschränkung und Entfernung des Lichts das wahre Gefäß für die Offenbarung?
Wenn das Licht sich vom Willen zu empfangen entfernt, ihn nicht erfüllt wie vorher, dann beginnt das Gefäß zu fühlen, dass es vom Licht geleert wurde, und deshalb hat es dadurch neue Arbeit.
Schüler: Wie kann man dann verstehen, dass Licht und Gefäß gegenseitig voneinander abhängen? Dafür stehen sie davor, sich zu nähern. Das ist noch nicht geschehen, aber allmählich müssen sie offenbaren, wie sehr jeder von ihnen von dem abhängt, der ihm gegenübersteht.
Schüler: Was ist dann der Unterschied zwischen "direktem Licht" und "zurückkehrendem Licht" in der Arbeit eines Freundes innerhalb der Zehnheit?
Alles hängt davon ab, wie sehr diese beiden Arten von Lichtern zwischen den Teilen des Gefäßes wirken.
Schüler: Wie arbeitet ein Freund, der Malchut de Malchut in sich offenbart, und was ist die Bedeutung davon in der Arbeit der Freunde innerhalb der Zehnheit?
Ein Freund, der das Höhere Verlangen offenbart, das in ihm wirkt, der es fühlt, es erwärmt, ihn zur Verbindung zieht, er muss weiter daran arbeiten.
Schüler: Wie entfernt und trennt die Ausbreitung des Lichts das Geschöpf vom Schöpfer?
Die Ausbreitung des Lichts entfernt und trennt das Geschöpf vom Schöpfer, weil der Schöpfer in sich das ganze Licht der Unendlichkeit einschließt und das Gefäß aus einem kleinen Teil des Lichts eingeschlossen ist, und deshalb sind sie voneinander entfernt, und nur durch Handlungen, die von Seiten des Gefäßes gemacht werden, sagen wir, dass das Gefäß das Licht offenbart und dadurch nähern sich Gefäß und Licht.
Schülerin: Wie können wir aus dem Licht die Kraft des Gebens herausziehen?
Um aus dem Licht die Kraft des Gebens herauszuziehen, müssen wir das tun, was uns die Kabbalisten raten, und so werden wir jedes Mal eine richtige Antwort erhalten, was wir tun sollen, um uns zwischen uns und dem Licht zu nähern.
Schülerin: Wie verbinden wir uns richtig untereinander, damit wir die Dunkelheit in unserem Gefäß offenbaren und dem Höheren Licht ermöglichen, an uns zu arbeiten? Wie macht man das richtig?
Richtig ist das, was wir lernen, dass das Wichtigste für uns, um den Schöpfer zu erreichen, diese Eigenschaft, die zum Schöpfer gehört, ist, sich einander zu nähern und an ein Verlangen zu denken, das in uns weilen soll, in uns allen, in der Zehnheit, vielleicht ein bisschen mehr und noch mehr. Soweit wir fähig sind, dieses Verlangen zu erweitern, müssen wir das ausführen. Dann wird sich unser Wille zu empfangen verändern und in sich das Höhere Licht halten und sich mit weiteren Willen zu empfangen verbinden wollen, in denen Höheres Licht ist, und so werden wir zu einem Zustand kommen, in dem wir alle ein Verlangen und ein Licht haben werden.
Schülerin: Ich hörte, dass Sie sagten, dass unser Erfolg davon abhängt, in welchem Maße wir miteinander verbunden sind und von unseren Freunden erwarten, dass wir alle verbunden sein werden, und dann wird das Höhere Licht auf uns einwirken. Was bedeutet es, dass wir von den Freunden erwarten sollen, soll ich nicht verantwortlich sein und von mir selbst erwarten?
Von deinen Kräften erwarten, nein. Du musst aus allen Verlangen eingeschlossen sein, fühlen, dass du mit deinen Freundinnen verbunden bist und wie wichtig dir das ist.
Schülerin: Wie kommt die Erwartung von meinen Freunden zum Ausdruck?
Das ist eine Sache des Verlangens, und deshalb kann ich dir nicht mehr erklären. Wenn du es hast, dann hast du es, wenn nicht, dann gibt es Gebet, es gibt Übungen, an denen wir arbeiten müssen, und so werden wir uns diesem erwünschten Zustand nähern.
Schülerin: Es steht geschrieben: "Außer dass er sich dem Licht nähern will, wird er auch vom Licht abgestoßen, dann macht er seine eigenen Berechnungen, was ich tun soll, und kehrt zur Verbindung mit dem Licht zurück." Wenn wir in unserer Umgebung sind, ist es leicht, die Verbindung mit dem Licht, mit dem Schöpfer zu suchen, aber während vieler Stunden am Tag verlieren wir wirklich diese Verbindung und es ist schwer, zu ihr zurückzukehren. Wie sucht man die Verbindung mit dem Licht, wenn wir nicht in unserer Umgebung sind?
Das hängt nur von unserem Gebet ab. Wie sehr wir vom Schöpfer bitten, mit dem Licht verbunden zu sein, mit der Kraft des Gebens, mit der Kraft der Verbindung, mit all diesen Eigenschaften, die für das Licht charakteristisch sind.
Schülerin: Haben wir, wenn wir in der Umgebung fremder Menschen sind, irgendeine Aufgabe ihnen gegenüber in Verbindung mit diesem Licht?
Frag dich selbst.
Schülerin: Es berührte mich, dass Sie sagten, dass außer dass das Verlangen sich dem Licht nähern will, es auch vom Licht abgestoßen wird. Müssen wir uns an diesem Punkt öffnen? Wir sprechen viel über diese Sache, die Gefäße zu öffnen, Stufen und Zustände zu öffnen. Tritt das an diesem Punkt ein, dass das Verlangen sich dem Licht nähern will und andererseits auch vom Licht abgestoßen wird?
Ja.
Schülerin: Was genau ist diese Handlung, uns zu öffnen?
Sich mit dem Licht zu verbinden.
Schülerin: Kann man sagen, dass das wahre Gefäß, das aus dem Licht herauskommt, nur der Massach auf dem Willen zu empfangen ist?
Nein.
Schülerin: Durchlaufe ich in jedem gegebenen Moment diese vier Zustände oder nicht, hängt das vom Massach ab oder nicht?
Das hängt davon ab.
Schülerin: Welche Handlung des Massach oder welcher Zustand kann in jedem gegebenen Moment als Gefäß betrachtet werden?
Das zentralste Verlangen.
Schüler: Jedes Verlangen, Gefühl oder jeder Zustand, den wir durchlaufen, entwickelt sich durch alle Stufen, bis er zu irgendeinem Wesen gelangt.
Ja.
Schüler: Wie arbeiten wir in der Zehnheit mit diesen Unterscheidungen, einerseits der Zustand und andererseits die Ursache für den Zustand, die Wurzel des Zustands? Wie nähern wir uns der Ursache für das, was wir durchlaufen?
Wir müssen daran arbeiten, darüber sprechen, nachdem wir jeden Abschnitt und Abschnitt aus dem TES lesen, und danach uns bemühen, uns zu verbinden und jeder durch sich auf die anderen einzuwirken, und so werden wir zum Gefühl, zum Verständnis dessen kommen, was wir durchlaufen.
Schüler: Welcher Teil widersetzt sich dem Verlangen selbst, das heißt, widersetzt sich, um sich diesem Verlangen des Schöpfers zu nähern?
Ich verstehe nicht, was mit welchem Teil gemeint ist.
Schüler: Im Menschen selbst, welcher Teil widersetzt sich dem Willen zu empfangen? Das heißt, um sich diesem Licht, dieser Ursache zu nähern, braucht es auch etwas im Menschen, das sich widersetzt?
Es gibt im Menschen nur den Willen zu empfangen, der in seiner Natur dem Geben zum Licht und dem Einssein mit ihm, der Nähe zu ihm, entgegengesetzt ist. So ist es.
Schüler: Wie widersetzt man sich dem Widerstand, dem Schöpfer nahe zu sein? Denn es gibt in mir einen natürlichen Widerstand, mich dem Schöpfer zu nähern.
Sich dem Widerstand zu widersetzen, sich mit dem Schöpfer zu verbinden - der Mensch muss zunächst fühlen, dass es so ist, wovon sein Verlangen abhängt. Und wie sehr er nahe oder fern von Ihm sein will, und dann geht er weiter.
Schüler: Wir sagen immer, dass das Gefäß das ist, was das Licht fühlt. Das Licht tritt in es ein? Das Gefäß fühlt, dass es eintritt, fühlt, dass es austritt?
Das Gefäß ist der Wille zu empfangen. Und dadurch, dass der Wille zu empfangen empfangen will, soweit er das Licht in sich hineinzieht, genießt er davon. Und das wird das Gefäß genannt.
Schüler: Das heißt, der Wille zu empfangen fühlt den Genuss und fühlt auf diese Weise das Licht? Ja.
Schülerin: Was ist die Verbindung zwischen dem Licht, das sich von oben ausbreitet, und der Verbindung zwischen uns?
Es gibt keine direkte Verbindung. Die Verbindung zwischen den Freunden kann in jedem Zustand sein, und das Licht, das sich von oben ausbreitet, ist insgesamt das Höhere Licht, das sie drängt, sie näherbringt. Das hängt alles bereits vom Licht an sich ab.
Schüler: Wenn wir uns untereinander verbinden, in der Zehnheit, offenbaren wir Licht, fühlen Licht?
Wir offenbaren, wie sehr unsere Handlungen dem Licht ähneln, dann können wir es fühlen.
Schüler: Und dieses Licht, das wir zu fühlen beginnen, wie hängt es mit dem sich ausbreitenden Licht zusammen?
Sich ausbreitendes Licht ist das Licht der Unendlichkeit, und wir wollen es empfangen und uns mit ihm füllen, das ist es, was wir wollen, dass es geschieht. Die Ausbreitung des Lichts in uns selbst hängt davon ab, wie sehr wir im Licht Handlungen unterscheiden, ob es sich mit uns verbinden soll oder nicht. Sich mit uns zu verbinden sind Handlungen der Ausbreitung des Lichts, und sich nicht zu verbinden ist das Gegenteil.
Schüler: Letztendlich wird das ganze Licht der Unendlichkeit, das ganze sich ausbreitende Licht in der Verbindung zwischen den Freunden in der Zehnheit gefühlt, ist das das Gefäß für den Empfang des ganzen Lichts?
Nicht in jeder einzelnen Handlung, aber letztendlich, nach den Korrekturen, wird das Gefäß das ganze Licht der Unendlichkeit fühlen, das es bis zur Grenze erfüllt.
Schüler: Das heißt, wie nähert man sich dem Licht durch Verbindung in der Zehnheit?
Nur durch das Gebet.
Schüler: Und die Verbindung in der Zehnheit?
Die Verbindung in der Zehnheit ist ein Teil des Gebets.
Schüler: Sie erwähnten jetzt das Gebet, dass es das Wichtigste ist, sich dem Licht zu nähern. Und tatsächlich haben wir in anderthalb Monaten einen Kongress, dessen Thema "Ein Gebet" ist. Wie kommt man zu so einem Kongress, wenn wir uns bereits im Zustand des Gebets befinden, nicht dass wir anfangen, über Gebet zu sprechen und zum Gebet kommen wollen, sondern wirklich bereits im Gebet ankommen?
Wir müssen dafür aus unseren Gedanken und Handlungen auswählen, durch welche von ihnen wir auf das Höhere Licht einwirken können, es anziehen, zu uns näherbringen und uns in ihm einschließen können.
Schüler: Ist das eine Handlung, die wir ausführen können?
Ja.
Schüler: Kann ich auf meine Gedanken schauen und sagen: Ich wähle diesen Gedanken und nicht jenen, diese Handlung und nicht eine andere?
Ja.
Schüler: Und welcher Gedanke wird wirklich auf das Höhere Licht einwirken und uns ihm näherbringen?
Ein Gedanke, bei dem du siehst, dass wenn du ihn ausführst, du wirklich im Höheren Licht eingeschlossen bist.
Schüler: Ist ein Mensch fähig, so die ganze Zeit zu sein, den ganzen Tag in so einem Gedanken zu sein?
Das ist schon etwas anderes. Nein, er ist nicht fähig, die ganze Zeit darin zu sein, aber die Arbeit mit dem Höheren Licht hängt davon ab, wie sehr ein Mensch mit ihm verbunden ist.
(Ende des Unterrichts)