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Buch "Schriften des Rabash", Band 2, Artikel "Was bedeutet „Frieden für fern und nah“ in der Arbeit?"
Rav: Wir haben also den Artikel gelesen, "Was bedeutet „Frieden für fern und nah“ in der Arbeit?"
Was bedeutet "für den Nahen und für den Fernen"? Das hängt davon ab, wie man den Begriff entschlüsselt. Jede Sache, die man erlangt, erlangt man nur durch den Zusammenstoß mit etwas, das ihr entgegengesetzt ist. Ohne Grenze kann ein Geschöpf nicht arbeiten. Und die Grenze muss klar sein, denn am Ende erlangt der Erlangende eine Grenze zwischen sich und dem Schöpfer, und dadurch entsteht für ihn ein Parzuf, eine Form, eine Art Silhouette, ja? Und damit hat er eine Wahrnehmung, daraus hat er Erkenntnisse. Das heißt, ein Geschöpf muss immer innerhalb von Grenzen wirken.
Der Schöpfer hat den Punkt der Finsternis erschaffen, den schwarzen Punkt auf weißem Hintergrund des abstrakten Lichts. Und durch den Zusammenstoß, durch das Empfinden der Gegensätzlichkeit, der Entgegengesetztheit zwischen diesem Punkt der Finsternis und dem Licht, bringt das Geschöpf alle Buchstaben der Arbeit hervor. Wirklich schwarze Buchstaben auf weißem Hintergrund. Und dann verbindet es sie langsam, langsam, bis es sozusagen das ganze Sefer Tora schreibt. Das heißt: Aus den Kelim, die es erlangt, und aus den Verbindungen dieser Buchstaben, die es zusammensetzt, erlangt es die ganze Vollkommenheit des Schöpfers. Und all diese Dinge kommen aus dem Streit hervor und aus einem wirklichen Zusammenstoß, einer Auseinandersetzung zweier entgegengesetzter Dinge: Wille zu empfangen, Wille zu geben.
02:09 Und so wie wir lernen, dass jede Sefira einzelne Sefirot in sich hat und noch einzelne und noch einzelne, bis ins Unendliche, so ist es. Was ist jede einzelne Sefira? Das ist jeder Wille, jede Erkenntnis, so teilt sie sich auf. Und sagen wir von vornherein: Was ist der Nutzen am Widerspruch? Jetzt sieht man, dass im Widerspruch ein Nutzen liegt, denn ohne Widerspruch kann man nicht voranschreiten.
Wenn wir jetzt in das Voranschreiten eintreten, sagen wir, dass es eine Art Widerspruch geben muss, in welchen Formen. Ein Widerspruch wie sagen wir der von Korach – das ist nicht in Ordnung, anders schon. Das heißt, es gibt Dinge, die sind gegen den Schöpfer, aber positiv, und es gibt solche, die negativ sind. Was bedeutet positiv und negativ, wenn es gegen den Schöpfer ist? Wenn es solche sind, durch die man die Eigenschaften des Schöpfers klärt, um Ihm ähnlich zu werden, dann ist es positiv. Und wenn es darum geht, in ihnen zu verbleiben, nicht in der Form, Ihm ähnlich zu werden, dann ist es negativ.
Bei Korach, sagen wir, worin ist er negativ? Dass das ein Streit ist, der nichts nützt, der nicht dazu kommt, den Menschen zum Ziel der Schöpfung zu drängen, sondern dass er im Streit verbleibt. Und der Streit, der positiv ist, der baut im Gegenteil auf, wie man sagt: "Das Niederreißen der Alten ist ein Aufbau". Alte – das sind die, die Weisheit haben, sie heißen Alte. Auch wenn sie also widersprechen, dann bauen sie damit, dass sie widersprechen, noch mehr auf. Das heißt, etwas noch Höheres.
04:05 So müssen wir die ganze Zeit verstehen, dass das wirkt, und deshalb keine Angst vor dem Streit haben, keine Angst, in einen Zwist hineinzugehen, in alle möglichen Klärungen. Die Hauptsache ist, womit man anfängt, von vornherein wofür man das macht und wohin man am Ende kommen will. Wenn diese beiden Punkte immer vor Augen sind, dann ist das, was wir in der Mitte machen, eine Sache, die nützlich ist und aufbaut.
Deshalb "Friede, Friede für den Fernen und für den Nahen", das heißt, es gibt sowohl nahe als auch ferne Zustände, sowohl scheinbar dafür als auch scheinbar dagegen. Und alle, wenn sie zum Frieden kommen, dann ist das wirklich Friede, Friede sowohl für die Nahen als auch für die Fernen. Sie wirken im Positiven. Und mehr noch: Aus den Dingen, die als die Fernen und die Entgegengesetzten und Umgekehrten erscheinen, gerade aus ihnen klärt man die großen und guten Erkenntnisse, wirklich besonders solche, die den Zustand klären und nahe am Ziel sind. Das ist wirklich, denke ich, die ganze Botschaft des Artikels.
05:48 Und diese Streitigkeiten gibt es im Inneren des Menschen, zwischen Mensch und den Freunden, zwischen Mensch und einer äußeren Umgebung, zwischen Mensch und einer feindlichen Umgebung. Und man muss immer schauen, ob das zum Nutzen des Ziels ist. Das heißt, ob darin ein Öffnen der Augen in der Tora ist, ob darin eine Offenbarung der Göttlichkeit liegt. Oder so wie bei Korach, dass es ein Streit ist, um die Sache zu untergraben und beiseite zu führen vom Voranschreiten zum Ziel der Schöpfung weg.
Wir haben auch in uns solche Eigenschaften, und um uns herum mangelt es uns auch nicht an solchen Nachkommen Korachs aller Art, die ebenfalls untergraben wollen, um einfach zu verwischen, zu verwirren und nicht zuzulassen, dass man in Richtung des Ziels voranschreitet. Wirklich, manchmal sieht man, dass es da sozusagen eine Gruppe von Menschen gibt, denen der Sehsinn fehlt, und sie schreien den anderen zu: Ihr dürft die Augen nicht öffnen. Wirklich, so sieht das aus. Und wer die Augen öffnet, der ist nicht in Ordnung.
07:40 Warum nicht in Ordnung? Sie empfinden darin keinen Mangel, also ist es auch dir verboten, die Augen zu öffnen. Sei wie alle. Man kann sie verstehen, sie sind bedauernswert, sie haben kein Empfinden, dass ihnen ein Sinn fehlt. Aber wie kann man auf sie hören und blind bleiben, wenn schon bekannt ist und es schon irgendein Empfinden des Mangels gibt, dass Blindheit wirklich Finsternis ist?
Ohne sich in einen Streit zu begeben, ohne sich einzumischen bei solchen, die kein Interesse und keinen Sinn haben, keine Erkenntnis, was es heißt zu sehen, was es heißt, auch nur einen Mangel an Sehen zu empfinden. Einfach das machen, was die Natur fordert. So wie ihre Natur fordert, in der blinden Natur zu verbleiben, fordert unsere Natur, den zusätzlichen Sehsinn zu öffnen.
Das war also wirklich wie eine Masse von Blinden, die schreit: Du darfst die Augen nicht öffnen. Das ist ein Streit, in den man nicht hineingehen sollte, und er ist nicht um des Himmels willen. Denn der Himmel, das Ziel der Schöpfung, das ist, zum Öffnen der Augen zu kommen.
Das ist im Grunde, was Korach wollte. Was bedeutet "wollte"? Dass man in das göttliche System eintritt und sieht, wie alles aufgebaut ist. Sicherlich ist Korach ein Engel, aber in der Funktion der Engel gibt es alle möglichen Aufgaben. Die Aufgabe Korachs ist die Aufgabe, eine Sackgasse zu zeigen, in einem besonderen Verhältnis zur Entwicklung. Es gibt andere Kräfte, die den Menschen zum Voranschreiten bringen, aber sicherlich, ohne in den Zustand Korachs einzutreten, ohne ihn zu klären und zu sehen, dass dieser Zustand nicht nützlich und gegen das Ziel der Schöpfung ist.
Das heißt, er ist nicht von vornherein negativ, nein, gewiss nicht. Ohne ihn zu klären, kann man nicht weiter voranschreiten. So wie wir lernen, dass es 22 Buchstaben gibt, und es gibt MaNZPaCh, fünf weitere zusätzliche Buchstaben, denn sie entsprechen den Grenzen des Menschen. Die fünf Einschränkungen, Malchujot, die es gibt. Und ohne dieses MaNZPaCh kann man nicht voranschreiten, ohne die wesentlichen Grenzen.
10:56 Deshalb muss man in jedem einzelnen Zustand schnell diese Grenzen erkennen, und in ihnen wird jeder den Korach klären, der in ihm ist, und die Söhne Korachs. Und nur durch das Erkennen der Grenzen schreitet man weiter voran. Immer wird der Mensch wie aus der Schleuder geworfen, von Grenze zu Grenze, von Wand zu Wand, und ohne irgendeine Einschränkung zu spüren, kann er gar nicht den "Norden" erfassen, sozusagen, wohin man voranschreiten soll, wie man voranschreiten soll.
Diese Dinge sind alle gleichermaßen sehr positive Dinge, alle, alles, wovon in der Tora und in diesen Artikeln gesprochen wird, da geht es um die Engel, um die Kräfte, die der Schöpfer für uns aufgestellt hat, von denen wir jede einzelne Kraft erkennen müssen, sie identifizieren müssen, an ihr gute Dinge wahrnehmen, schlechte, sozusagen schlechte, und sie sind alle gleichermaßen wichtig, wirklich. Es gibt keine Geringschätzung in irgendeiner Kraft in der Natur, man muss jede einzelne wirklich nach all ihrem Bedarf benutzen. Und dann sagen sie "Friede, Friede für den Fernen und für den Nahen", dass wirklich jeder Einzelne den Menschen zum Glauben bringt.
Gibt es Fragen zum Artikel selbst, ja?
12:59
Schüler: Wie führt man einen solchen Streit?
Rav: Ich habe gesagt, wie man einen Streit führt. Einen Streit führt man so, dass man die zwei Punkte nicht aus den Augen verliert, den Anfang und das Ende. Wenn ich in einen Streit gehe, dann ist mir klar, dass ich hineingehe, weil ich klären will "es gibt nichts außer Ihm", und um "es gibt nichts außer Ihm" zu klären, brauche ich Kräfte – "wenn ich nicht für mich, wer ist für mich" –, ich selbst. Und ich gehe und kläre das, indem ich zusammen mit dem Schöpfer gehe. So wie der Schöpfer sagt: "Komm zum Pharao". Das heißt, zu jeder einzelnen Kraft, zu der ich komme, selbst zur besten und zur schlimmsten, das ist nicht wichtig, was in meinen Augen erscheint, ich muss dorthin zusammen mit dem Schöpfer kommen.
Was bedeutet zusammen mit dem Schöpfer? In der Anhaftung an Ihn, soweit es möglich ist. Und dann ist sicher, dass ich, wenn ich die ganze Zeit mit dem Schöpfer in diesen Streit hineingehe. Und auch in der Mitte des Streits, mitten im Kampf, ja? Halte ich auch in mir den Kontakt zum Schöpfer aufrecht, durch den ganzen Streit hindurch, und wenn ich aus dem Streit herausgehe, auch dann, dann ist das ein Zeichen, dass ich den Zustand auf dem kürzesten Weg durchschritten habe. Wenn ich in der Mitte irgendwie den Schöpfer verliere und mich verliere, dann verlängert sich die Zeit.
Und es ist nicht wichtig, ob die Zeit sich verlängert oder die Zeit kurz ist, aber wenn ich am Anfang und am Ende den Schöpfer gespürt habe, mit Ihm eins war, und auch in der Mitte zeitweise, die ganze Zeit, ja? Dann ist das ein Zeichen, dass ich diesen ganzen Streit zur Erkenntnis der größeren Größe des Schöpfers und zur Verbindung mit Ihm hinzugefügt habe. Und dann gibt es vor dem Streit und nach dem Streit einen Unterschied in meiner Verbindung mit Ihm, dass ich eine zusätzliche Verbindung gewonnen habe. Das ist es.
Das ist insgesamt der Prozess und der Nutzen aus dem Streit. Man sagt: Mann und Frau, je mehr sie streiten, umso mehr lieben sie einander. Ja? Da ist etwas dran. Ich weiß nicht, ob das in unserem Leben zu hundert Prozent stimmt, aber etwas dran ist da. Dass man alle möglichen Dinge klärt, und sieht, dass man, selbst auf den ersten Blick, danach zum Frieden kommt, zum Frieden im Haus. Daraus lernt man, wie man zusammen ist, zusammen lebt mit allen Ablagerungen, ja?
Schüler: Ablagerungen.
Rav: Ablagerungen, mit allen Ablagerungen, die in jedem von ihnen sind. Das heißt, man berücksichtigt die Mängel, und Mängel addieren sich zur Verbindung. Erwünscht. Aber wenn man es von vornherein dafür macht, die Verbindung noch stärker zu erneuern, das ist etwas anderes. Bei uns im normalen Leben ist es üblicherweise nicht so. In der Arbeit zum Schöpfer muss es so sein. Sowohl am Anfang als auch am Ende, und auch in der Mitte, die ganze Zeit muss das Ziel das Erste sein in jeder Handlung, in jedem Gedanken. Und dann ist das, was nach der Handlung im Gedanken passiert, das heißt, in ihrem Inneren, in ihrer Tiefe, sicherlich nützlich, um die Verbindung zu stärken oder die Größe des Verständnisses, der Vorbereitung.
Ja.
16:46
Schüler: Vielleicht auch innerhalb der Gruppe einen Streit erwecken, um zum Frieden zu kommen?
Rav: Es lohnt sich, innerhalb der Gruppe einen Streit zu erwecken, also was mache ich? Du siehst nicht, dass ich die ganze Zeit so etwas anstifte und so köchle, Wellen mache. Aber die Frage ist wirklich, in welchem Maße ja trotzdem – zunächst sehe ich nicht, dass die Leute deshalb so glücklich sind, niemand will sich sozusagen vom Fleck rühren. Aber es ist einfach notwendig.
Sogar gestern habe ich angefangen, das im Internet zu machen, auf Russisch gibt es dort eine Internetgruppe, so eine Art Forum der äußeren Gruppen. Da habe ich auch einen sehr eingeschlafenen Zustand gesehen, so dass das schon so verlassen wird, fast nichts mehr, und dann habe ich dort einige solche Sachen geschrieben: Wo bist du, woher bist du, was passiert und das und das. Auf einmal fingen sie an zu reagieren, innerhalb eines Tages habe ich vielleicht fünfzehn Reaktionen bekommen. Verstehst du? Und das ist es, da ist nichts zu machen.
Aber es muss diesen Mechanismus innerhalb der Gruppe geben, dass wenn es wirklich keine Erneuerung gibt – aber nicht einfach Erneuerung aus der Luft, sondern in der Suche, ja –, dass wenn es keine Erneuerung gibt, das ist ein Zustand. Wir haben darüber gesprochen, dass in der Spiritualität, wenn es keine Beschleunigung gibt, das ein Anhalten und Zurückweichen ist. In der Spiritualität ist es wie laut Einstein, ja, du fliegst sogar mit Lichtgeschwindigkeit, wenn sich das nicht verändert, dann nennt man das, dass du am gleichen Ort bist. Du weißt das, ja? Hast du gehört. Du nicht, du bist Musiker, kein Physiker. Aber so ist es.
Das heißt, jede konstante Sache ist gleich Null. Ganz einfach. Und das müssen wir berücksichtigen. Wir müssen am Festen bleiben, das nennt man unbelebt, alles kommt vom Unbelebten, aber was unbelebt ist, ist unbelebt, nicht zu denken, dass darin Erneuerung ist. Und bei uns in der Arbeit zum Schöpfer kann das Unbelebte nicht einmal an demselben Ort bleiben. Wenn es das Unbelebte ist, dann wird es danach immer weniger und weniger.
Schüler: Die Nachbarn ... wie viele Male
Rav: Eh?
Schüler: Die Elektrizitätsgesellschaft hat jetzt etwas gesagt ...
Rav: Das ist es. Du wolltest fragen? Ja.
19:45
Schüler: Einige Fragen ... überhaupt ...
Rav: Man hört auch nicht. Komm, mach zu. Was?
Schüler: Einige Fragen, die nicht mit dem Artikel zusammenhängen, kann ich?
Rav: Nu, nu.
Schüler: Es gab Fragen zu Sachen, die wir nicht nur einmal gehört haben, dass das Einzige, was man von der Gruppe und mehr als von der Gruppe bekommen kann, das ist Begeisterung. So habe ich in letzter Zeit allen möglichen Gruppen von Menschen zugehört, die alle möglichen verschiedenen Formeln hören, die nicht wirken. Zweite Sache ...
Rav: Du hast gar nichts gefragt. "Ich habe alle möglichen Formeln gehört" – woher, was weiß ich, was du hörst?
Schüler: Was kann man bekommen, was ist das Einzige oder das Wichtigste, was man von der Gruppe bekommen kann oder der Gruppe geben kann?
Rav: Erhebung, die Größe des Schöpfers, das ist das Wichtigste und das Einzige, was man von der Gruppe bekommen kann. Das heißt, wenn du das bekommst, brauchst du nicht mehr. Wenn du das nicht ausreichend bekommst, dann musst du dich von ihrem Ringen beeindrucken lassen, von der Kraft des Bruchs, von der wirklichen Kraft, die das Ziel erfasst, vom Willen, in allen Zuständen in Richtung des Schöpfers zu überleben, von allen möglichen Eindrücken. Aber insgesamt, am Ende, das Hauptsächliche, was man wünschenswerterweise von der Gruppe bekommt, das ist die Größe des Schöpfers.
Schüler: Das heißt, Begeisterung in Richtung des Ziels.
Rav: Ich weiß nicht, Begeisterung gegenüber dem Ziel, das sind so abstrakte Sachen. Nu, sagen wir, dass das so ist, nu, sagen wir, dass das das ist. Solche Verwirrungen sind besser.
21:45
Schüler: Ich wollte fragen, es gibt Meinungen in den Gruppen von Menschen, dass äußere Begeisterung, überhaupt äußerer Ausdruck, keinerlei Wert hat, und was der Mensch tun muss, das ist, auf das Gesicht zu schauen, das hier mit ihm sitzt, selbst wenn es schläft, und in sich zu denken, dass er auf sehr hohen Touren wirkt, und daraus sozusagen Begeisterung aus sich selbst herauszuholen. Und was er gibt, und was er beim Freund an äußerer Begeisterung sehen muss, das ist überhaupt nicht wichtig.
Rav: Es gibt das Thema der Verhüllung in der Arbeit zum Schöpfer, was bedeutet das? Es gibt das Thema der Verhüllung in der Arbeit zum Schöpfer, was ist das Thema der Verhüllung? Dass "demütig wandle mit deinem Schöpfer". Dass der Mensch sich gegenüber dem äußeren Publikum verbirgt, danach verbirgt er sich gegenüber den Freunden, danach verbirgt er sich gegenüber sich selbst, und danach verbirgt er sich gegenüber dem Schöpfer. Das sind Stufen, und darin gibt es eine Arbeit und sehr, sehr komplizierte und schwierige Sachen, und wir haben einstweilen nicht einmal Worte, mit denen wir uns darin gegenseitig verstehen würden, und ich berühre das jetzt überhaupt nicht. Das ist es.
Sondern wir befinden uns in der einfachsten Arbeit in der Gruppe. Was ist die einfachste Arbeit in der Gruppe? Dass es sicher das Beste wäre, wenn wir überhaupt nicht über die Arbeit zum Schöpfer reden würden und Talmud Esser haSefirot lernen oder Artikel lesen würden, ohne dass jeder ein Wort aus sich selbst heraus sagt, ohne das Herz jedes Einzelnen zu offenbaren. Aber dabei wären wir alle, würden überhaupt nicht den anderen anschauen, könnten uns nicht mit dem anderen verbinden, würden so denken, wie die Augen sehen, und niemand würde das Herz seines Freundes erkennen, sondern nur seine äußere Form. Sicher würden wir uns dann nicht gegenseitig stärken.
24:12 Das gibt vielleicht eine Arbeit, einer gegenüber dem anderen, den Freund zu schätzen, über dem Verstand zu glauben, dass er groß ist, dass er in der Arbeit ist, nicht zufällig sitzt er hier, sogar mit so einem Gesicht, dass es ihm scheinbar egal ist. So haben sich die Chassidim verhalten. Das ist die ganze Sache der Chassidut, die Eigenschaft der Bina, demütig wandeln. Sie gingen am Versöhnungstag in die Synagoge und legten sich Brotkrümel hierhin, als hätten sie jetzt gegessen. Alle möglichen solchen Sachen, sie stritten sich. Und sie nahmen von sich allerlei Befürchtungen ab, dass man sich mit der inneren Arbeit beschäftigt, gegen die seitliche Wahrnehmung, das böse Auge sozusagen. Das böse Auge existiert gegen die Arbeit zum Schöpfer, gegen tierische Sachen reden wir hier nicht.
Das ist sicherlich ein Zustand, den man wünschenswerterweise erreichen sollte, aber wenn wir uns in dieser Form damit beschäftigen, dann werden wir alle schlafen, bis wir alle zu Hause schlafen und nicht hier. Deshalb pflegen wir, über das zu reden, was in den Artikeln steht, alle mündlich, dass dort so und so geschrieben steht. Wir pflegen, einander nicht die innere Arbeit zu zeigen, die der Mensch macht, sondern was jeder Mensch zugunsten der Gemeinschaft macht, dass jeder sich vom Freund begeistern lässt und nicht weniger als er machen will. Und man kann hier diejenigen verstehen, die spüren, dass es sich mehr lohnt, das innerlich zu machen, und es gibt solche, die verstehen, dass es ohne das nicht möglich ist, sondern einstweilen nur äußerlich. Verstehst du, das ist ein Problem.
Das ist ein Problem. Von meiner Seite, sogar ein Mensch, der mitten im Unterricht schläft. Wenn er anwesend ist, und üblicherweise lernt er, und manchmal fällt er wirklich um und schläft, oder er fällt um vor körperlicher Müdigkeit, oder er fällt um aus seinem inneren Zustand, dann, du siehst, ich schreie niemanden an. ... Schreie ich dich an, dass du die ganze Zeit schläfst?
Schüler: ...
Rav: Du verstehst.
27:17
Schüler: Nu, also gibt es ein Problem, es gibt ein Problem, dass die Leute die ganze Zeit schlafen. Es gibt solche, bei denen ist das vorübergehend.
Rav: Weißt du was, mir ist es nicht wichtig, sogar wenn die ganze Zeit. Ich sage dir das ernsthaft. Manchmal wecke ich sie irgendwie auf, aber wirklich aus meinem inneren Zustand heraus, ich schreie den Menschen nicht wegen seiner inneren Arbeit an. Ich kann wegen des Verhaltens schreien, auch nicht so sehr, aber hauptsächlich schreie ich wegen seiner Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft. Hast du das gemacht, hast du es nicht gemacht, hast du das versprochen, hast du es nicht gemacht, alle möglichen solche Sachen, ganz äußerliche, die Arbeit, die jeder, die Last, die jeder annimmt, die er erfüllen muss, da gibt es keine Kompromisse.
Innerlicher als das, wie soll man da schreien? Das sind wirklich seine Angelegenheiten. Ich werde nicht abwiegen, in welchem Maße es jedem schwerfällt, alle möglichen spirituellen Anstrengungen zu machen, das ist nicht meine Sache. Deshalb, obwohl wir darüber reden und denken, das so und so zu machen, aber einstweilen weiß ich nicht, vielleicht versucht jeder in seiner Gruppe, das in allen möglichen Formen so zu machen, oder nicht zuzustimmen, niemandem nichts zu sagen, oder doch. Ich weiß nicht, das ist eure Sache, mich stört es nicht, von meiner Seite können meinetwegen die Hälfte der Leute schlafen.
Manchmal wollen wir lernen, etwas in der Art, oder Fragen, so eine Diskussion, dann muss man alle so aufwecken. Aber du siehst.
Schüler: Dass du sagst, dass es unsere Sache ist, das ist einfach so, als wäre es dir egal und es ist unsere Sache ...
Rav: Das ist nicht so, dass es mir egal ist.
Schüler: Es gibt alle möglichen Sachen. Nein. Das stört nicht.
Rav: Woher weißt du, dass es nicht stört und mir egal ist? Aus dem, dass ich mich so verhalte, dass ich nicht reagiere, ist es mir egal? Es ist mir sehr wichtig, nur weiß ich, dass ich darin nicht eintrete. Das ist eine innere Sache.
Schüler: Nicht deine sozusagen?
Rav: Nein, nicht deine, vielleicht auch, vielleicht ja deine. Aber das ist nicht meine Sache, nochmal. Warum? Weil das, was du in der Gruppe gegenüber einem Freund machen kannst, das kann ich nicht gegenüber dir und gegenüber ihm machen. Ich gegenüber dir und gegenüber ihm kann das nicht machen. Es ist mir verboten, das zu machen. Ich kann nicht in deine innere Arbeit eintreten. Das, was du hier berührst, das gehört zur freien Wahl und zur inneren Entwicklung deiner persönlich. Ich helfe dir noch in Sachen, die du nicht weißt. Dorthin, was du nicht weißt und nicht fordern wirst und ... das ist einfach meine Sache als Lehrer, als Begleiter, das ist es. Aber in anderen Sachen lasse ich dich, und ich kann dort nicht eintreten. Das ...
Wo ich kann, trete ich ein, mach dir keine Sorgen, das ist es. Die übrigen Sachen sind eure, und du kannst in der Gruppe reden: "Wir machen jetzt in der Gruppe so und so", legt irgendein Gesetz fest und macht es, bitte. Versucht es, wie lange das hält, lernt daraus, ob es sich lohnt oder nicht. Ob es nützt oder nicht. Bitte, das, das ist völlig in Ordnung. Aber nicht, dass ich gehe und euch das sage. Mir ist das verboten. Wenn ich es nicht mache, und du kennst meine Art, ich bin bereit, von jedem zu fordern, was ich will, scheinbar, ja, und festzulegen und zu verpflichten, das ist im tierischen Leben, aber im spirituellen Leben, wo "der Mehrheit folgen" ist, jeder, einer ist Einziger, und dort kann ich nicht eintreten.
Also, fordere nicht von mir. Und in der Gruppe fordere von deinen Kameraden, was du willst. Stimmen sie zu, ja. Nicht, nein. Da seid ihr dort gleich. Ja. Du siehst, der Schöpfer lässt uns eine gewisse freie Wahl. Von der höheren Stufe bis zur unteren Stufe kann man nicht alles aufzwingen. Situation, Ratschläge, Antrieb, Erweckung von innen, alles macht die höhere Stufe, außer einer Sache: In der Entwicklung lässt man eine Freiheit, und diese Freiheit musst du füllen, nicht ich.
32:00
Schüler: Andererseits, wenn die Leute sehr fügsam sein sollen, das ist sehr bequem. Das heißt ...
Rav: Sicher gewöhnen sich alle und warten "Nu, wann schreit der Rav wieder, wann macht er es wieder", ja, nu. Deshalb, nu, nu ...
Schüler: Wenn es bequem ist, dann sagt man "Hier hat der Rav gesagt, dass es nicht stört" ...
Rav: Die ganze Welt, die ganze Welt ist so. Sag mir, schau dir die ganze Welt an. Wie viele Menschen wollen so große Manager sein, wie viele von ihnen? Vielleicht ein Prozent der ganzen Welt, und das ist auch viel. Aber ein Prozent der ganzen Welt hat irgendeinen Willen, Antrieb, in irgendeiner Sache der Erste zu sein, etwas zu bestimmen, etwas zu machen, etwas zu produzieren. Die übrigen sind einverstanden: "Lass mich, gib mir einen kleinen Kopf und das ist es". Arbeiter, die in einem Bau sind, ja, schau, jetzt bauen sie hier Gebäude, schau dir an, du hast dort dreißig, vierzig Leute, die arbeiten, schwitzen in irgendeiner Sonne, irgendwelche, irgendwelche, wirklich furchtbare Sachen, ja, sozusagen. Ich schaue sie an, ich bin nicht fähig, so etwas zu machen.
Vom Morgen bis zum Abend siehst du fast keine Produktion aus dieser ganzen Arbeit. Was hast du? Du hast dieses Gebäude, nicht dieses Gebäude, ihm ist nichts wichtig, nur ein Gehalt zu bekommen, und das reicht ihm wirklich, er fordert keine Mehrarbeit, er leidet nicht darunter, dass er nicht etwas Schöpferisches macht. Der Wille zu empfangen ist so unentwickelt. Und sie stimmen zu, er will nicht einmal: "Gib mir einen Befehl, ich werde es machen, lass mich von allen Problemen". So sind neunundneunzig Prozent der Menschen.
Wir müssen jeder eine Spitze sein. Die Arbeit zum Schöpfer ist, dass du eine Herausforderung darin hast, dass du gehen wirst, etwas zu bestimmen, dass du gehen wirst, der besondere Selbstständige zu sein, du willst dem Schöpfer ähnlich werden. Verstehst du, wovon du redest? Das ist nicht, irgendeinem Bauleiter ähnlich zu werden, oder irgendeinem Professor, oder einem Premierminister. Dem Schöpfer ähnlich zu werden. Wenn du also irgendeinen inneren Antrieb hast, ja, dann gehst du wirklich dahin. Und wenn nicht, dann wirst du Chassid, ja, also Chassidut so, alle möglichen schöne Gesetze von ... du weißt, das ist Tradition, Wochenabschnitt. Ich sage nicht, dass das nicht gut ist, das ist nach dem inneren Willen, den es im Volk gibt.
Aber du siehst, wie viele wollen sein ... wollen, auch nicht wollen, sie haben nicht ausgewählt, sondern sie haben schon diesen Willen, dass es jemanden gibt, der sie antreibt, einzigartig zu sein, gibt es auch solche? Von tausend einer ist geschrieben. Von einer Million wäre einer wünschenswert, das ist es.
35:00
Schüler: Siebzig Millionen.
Rav: Ja. Dann kannst du auch nicht irgendwie auf die gleiche Weise von jedem Einzelnen fordern. Allgemein erwecken, ja. Aber wirklich ... wenn der Mensch noch keinen Antrieb von innen empfindet, einzigartig zu sein wie der Schöpfer, dann, dann nein. Du erzeugst in ihm einen Willen zu empfangen, du kannst in ihm erwecken, die Entwicklung dieses Punktes beschleunigen? Nur durch solche äußerliche Handlungen, allgemeine Erweckung.
Schüler: Das Problem ist, dass mir all diese egal sind, aber außer diesen Leuten habe ich keine anderen Leute. Ich habe niemanden, zu dem ich gehen kann.
Rav: Außer diesen Leuten hast du niemanden, zu dem du gehen kannst, und du hast keine weiteren Leute, dann versuch wirklich, aus ihnen eine Gemeinschaft aufzubauen, und je größer sie wird – denn Einzelne ... eine sehr kleine Anzahl gibt es, ja. Je größer also die Gemeinschaft sein wird, dort wird trotzdem eine größere Kraft sein. "In der Vielzahl des Volkes ist die Pracht des Königs". Du musst den König erkennen, du musst dich von der Größe des Schöpfers begeistern lassen, dann von einem, zwei, drei kannst du das nicht, vielleicht von zwanzig, dreißig schon. Deshalb, sogar dass es hier solche gibt, die Chassidim sind, und halbe Chassidim, und die Hälfte schon dazu hingezogen wird, Kabbalisten zu sein, die Stufe des Schöpfers zu empfangen, und es gibt mehr, gibt weniger, dann muss es für alle einen Platz geben.
Aber in der Gruppe kann man mehr machen, als ich machen kann. Ich schreie wie ein Bauleiter auf euch. Das fühle ich mich berechtigt zu machen. Das ist einfach wie in einem Geschäft, ich habe hier auch so eine Organisation, das ist ein Business. Das ist ein Geschäft, das muss ... wir haben Verbreitung, wir haben innere Erlangung, Kauf, Verkauf, alle möglichen Sachen, das ist ein Werk. Aber in spirituellen Sachen mische ich mich auf eine Weise ein, die ihr nicht wisst, und was ihr könnt, und ihr könnt selbst alles machen, das ist es. Wir haben darüber schon gesprochen.
37:52 Es tut mir leid zu sehen, dass die Menschen wirklich am nächsten Tag schon irgendeine Idee verlassen, die sie haben. Wir haben über Gruppen gesprochen, über alle möglichen "so machen, so versuchen", nach einigen Stunden, am nächsten Tag fällt schon die Hälfte der Sache. Noch ein, zwei Tage, und neunzig Prozent fallen. Ich habe immer notiert, vom Rebbe, was ich gehört habe und was mir noch lohnenswert schien. Auch einige Sachen sagte er auf eine klare Weise, sehr wenige, ja. Aber ich habe sie notiert, ja, so wie ich immer Zettel notiere, und danach habe ich sie herausgeholt. Habe ich es auch nochmal? Nein. Es zu erneuern? Nein. Ihn danach zu fragen? Nein. Und so weiter.
Und dann hatte ich, hatte ich so ein Bündel von ... nu, ich sehe, hier haben die Leute solche Notizbücher, ja, und ich kehrte zum Notizbuch zum vorigen Datum zurück und sah ja, nein, wo ich mich darin befinde, oder in Büchern habe ich notiert. Nicht zuzulassen, dass ... eine Sache, die wichtig ist, fallen zu lassen, sie zu vergessen, weil ich noch nicht ihre Wichtigkeit erkenne, dann verschwindet sie bei mir, sondern sie zu erneuern. So viel wie wir lernen, so viel wie die Gruppen lesen, das hat noch keine Wichtigkeit.
Schüler: Obwohl das mein Eindruck ist, aber die Sache ist, das Neueste, was ich gehört und gesehen habe, ist, im Grunde dasselbe zu machen, aber mit anderen Leuten. Sozusagen die Leute haben sich einfach geändert, aber komm, lass uns dasselbe machen, wie es war. Und das ist die beste Sache, die ich gehört habe. Eine schlimmere Sache, sozusagen weniger gute, die Leute sind einfach froh, dass sie aus den verschiedenen Gruppen zurückgekehrt sind, dass es einfach wie ein Joch auf ihnen war, und sie sind so froh, dass sie sich jetzt ausruhen konnten und niemand ... niemand ...
Rav: Der Mensch lässt sich von der Erneuerung begeistern. Der Mensch lässt sich von der Erneuerung begeistern. Die Frage ist, worin er Erneuerung findet, ob in anderen Leuten, oder im Stil der Arbeit, in einem höheren Ziel, in irgendeiner neuen Erkenntnis, aber man muss damit leben, dass man Erneuerung sieht, das ist eine Verpflichtung, dass es immer vor Augen ist, sonst fällt man, sonst fällt man.
Das ist ein sehr großes Problem, dass der Mensch sich langweilt, er weiß wirklich nicht, was er machen soll. Warum denkst du, dass ich so viele Bücher geschrieben habe?
Schüler: Um sich zu erneuern?
Rav: Wenn ich nicht sozusagen verpflichtet wäre, herauszugeben, was würde ich machen? Verstehst du? Du wärst was? Du gehst spazieren, gehst weiß nicht. Selbst die einfachen Sachen, die ich übersetze, und kläre, mache so eine Ordnung, das treibt mich die ganze Zeit, dieselben Sachen tiefer zu sehen, tiefer, dann sucht man. Besonders, wo es so viel Zeit gibt.
Ich habe viel freie Zeit, außer den zwei Stunden, die ich arbeite, der Rest der Zeit, mehr als drei Stunden, was noch? Wenn ich sie nicht in einer solchen Form füllen würde, gemäß einer wirklichen Verpflichtung, die ich auf mich genommen habe, dann hätte ich mich wirklich schon lange weiß nicht was, mich aus Langeweile aufgehängt.
Also muss man alle möglichen Gelegenheiten erfinden, alle möglichen Gründe, dass es ständig Erneuerung gibt. Verstehst du? Das ist ein Problem. Und es gibt wirklich langweilige Sachen. Dann beantworte ich Briefe, Briefe per E-Mail, Forum auf Russisch, ich schreibe ein Buch, Artikel für die Zeitung, Buch für Mekran dort für die Vorträge, ich bereite die Vorträge zumindest in Amerika vor, zumindest irgendeine Zeit, irgendein Material, hier ein Heft vielleicht, eine Zeitung machen wir, alle möglichen Sachen, du weißt. Alles ist aufgeteilt.
Manchmal bin ich nicht in der Lage, mich damit zu beschäftigen, dann beschäftige ich mich damit. Auch dazu nicht in der Lage, oder ich kehre dazu zurück oder zu etwas anderem. Aber es soll einige Sachen geben, dass man sich immer in irgendetwas werfen kann, das dich nicht so weit abstößt, dass du in der Luft bleibst. Und diese Sachen müssen sein.
Aber in der Gruppe, gepriesen sei der Schöpfer, gibt es dort einige Leute, jeder hat Ideen, jeder hat ... aber es ist nicht wichtig, welcher Idee zu folgen, wirklich, das ist nicht wichtig. Die Hauptsache ist, sich zu beschäftigen. Es gibt das Gesetz mit dem Teig vor der Mazze, dass man Mazze macht, achtzehn Minuten ist es dir verboten, ihn zu verlassen, du musst die ganze Zeit mit ihm spielen, sonst wird der Wille zu empfangen mit dem Wasser zusammen sofort sauer für dich, verstehst du? Das ist es. Die ganze Zeit musst du machen, dann ist es nicht wichtig in welcher Form, was möglich ist.
Ja, das war es?
Schüler: Es gibt noch ...
Rav: Nu, nu.
Schüler: Ich, ich habe einfach viele Eindrücke, nachdem ich zwei, drei Wochen herumgegangen bin und gesehen habe, von einem Ende kommt es zu Leuten, die sagen, wir sind eine freie Gruppe, und die wichtigste Klärung, die wir jetzt haben, das ist, ob morgen zum Unterricht zu kommen oder morgen nicht zum Unterricht zu kommen. Jeder, jeder, der will, kann kommen, und jeder, der ...
Rav: Nein, die Frage zum Unterricht zu kommen oder nicht zum Unterricht zu kommen, gibt es nicht. Das ist einfach ein Gesetz, das nicht überschritten wird, das kann gar nicht als Frage sein.
Schüler: Frei ...
Rav: Nein. Das kann nicht als Frage sein. Jeder kann sagen wir wählen, wenn er ein gebrochenes Bein hat oder ein nicht gebrochenes, oder etwas in der Art, dann kommt er nicht oder doch. Das ist etwas anderes. Aber ein Mensch, der mehr oder weniger gesund ist, sogar wenn er Fieber hat oder etwas in der Art, mittel, gab es überhaupt keine solche Frage beim Rebbe, zu kommen oder nicht zu kommen. Ich sage das ernst, das ... Also bist du etwas krank. Was bedeutet krank, du sollst dich zu Hause hinlegen? Dann schlaf hier. Das ... Die Gewohnheit, dass du zu Hause irgendeinen Tag in der Woche bleiben kannst, das bricht dir den ganzen, überhaupt den ganzen Weg. Das kann nicht sein. Du gibst ein bisschen einen Tropfen, schon hast du eine Grenze durchbrochen, und dann weiß man nicht, was das sein kann. Verstehst du? Wenn ich nicht in der Lage bin, von irgendeinem Ort zu kommen, um zu lernen, dann stehe ich trotzdem auf und mache das zu Hause, diese Ordnung hält.
Wir sehen sogar bei Alten, sie gehen in Pension, wenn sie nichts machen, gehen sie sterben. Er muss sich eine Tagesordnung machen, spazieren und arbeiten, alle möglichen Sachen machen, verpflichtet zu sein. Die Leute wollen nicht in Pension gehen. Warum? Das ... weil das wirklich, das bricht ihnen das Leben. Das ... man sieht, in welchem Maße das nicht gesund für den Körper ist, wenn er nicht arbeitet, sogar unser Körper.
Also gibt es keine solche Sache, eine Frage, ob ... Es kann sein, dass ein Freund nicht kommt, und es ist dir verboten, ihn zu fragen, und es ist ihm erlaubt, nicht zu kommen. Das ist eine Frage, die niedriger ist als bei "Bnei Baruch" zu sein. Ich sage das in vollem Ernst, das ist ein Gesetz, das zuerst alle hier sind. Das ist es, zuerst. Du bist krank, du bist gesund, schlepp dich hierher, und hier, du sitzt hier, trink eine Tasse Kaffee, etwas, entscheide, was du weiter machen willst, aber zuerst sitzt du hier auf einem Stuhl, auf deinem Stuhl, fertig. Das heißt, das kann nicht sein, dass das nach dem Gedanken kommt. Das ist vor dem ganzen Gedanken, du sitzt schon hier, danach fängst du an zu denken. Es ist dir verboten zu fragen, bevor du hierher kommst, ob zu kommen oder nicht, etwas. So etwas gibt es nicht.
Weiter.
Schüler: Was am ärgerlichsten ist, ich weiß nicht, ist die Unfähigkeit der Entscheidung des Menschen. Sogar die Gruppen, sagen wir, die sich in einer halben Stunde oder einer Stunde organisiert haben, das ist auch aus der Unfähigkeit zu entscheiden. Hier ist es nahe von hier, also werde ich hier sitzen und mich nicht von hier rühren. Das sind Leute, die auch einfach so zwischen den Gruppen herumgehen, das ist auch deshalb, dass nicht ...
Rav: Wenn du mit Psychologen redest, dann werden sie dir auch sagen, und wir sehen das auch draußen, in welchem Maße wir nicht verstehen, wer wir sind, wie es besser ist, sich zu verbinden und nach welchem Kriterium sich zu verbinden, und mit wem es wirklich für mich nützlicher wäre, vielleicht für das Ziel, vielleicht muss ich mich jetzt mit solchen Leuten verbinden, mit denen ich überhaupt nie gedacht und nie geredet habe aus der ganzen "Bnei Baruch"-Gruppe. Wir wissen das nicht, sondern versucht alle möglichen Möglichkeiten, habe ich gesagt.
Schüler: Sie versuchen es nicht.
Rav: Sie versuchen es nicht, also komm, machen wir so, bis zur Höhe von einem Meter siebzig eine Gruppe, von einem Meter fünfundsiebzig die zweite, und so weiter. Oren lacht, was, in welcher Gruppe wird er sein ...
Schüler: Er passt nicht hinein.
Rav: Das ist es. Nu, was willst du also, dass ich machen soll? Ich will, dass ihr alle Möglichkeiten ausprobiert, dadurch erkennt ihr einander. Nicht, dass ihr irgendeine Möglichkeit findet, ihr werdet schließlich finden, dass ... es ist nicht wichtig was, aber dadurch erkennt ihr einander besser, zumindest schaust du einmal jeden an, und das ist eine sehr wichtige Arbeit. Nach dem, was wir in der Spiritualität sehen, lohnt es sich vielleicht, Leute anzuschauen, die ganz, ganz nicht herausgekommen sind, nicht in deinem Sichtfeld waren, niemals. Du hast sie einfach nicht gesehen, vielleicht lohnt es sich gerade, sie zu berücksichtigen, denn wenn du sie nicht beachtet hast und jetzt sie zwangsweise beachtest, dann wirst du aus ihnen solche Sachen herausbringen, die genau dir gegenüber sind.
Du wählst den, der dir mehr ähnelt. Vielleicht umgekehrt, man muss jemanden nehmen, der ganz, ganz nicht ähnlich ist, der dir auch mit seinen Eigenschaften zeigt, solche Eigenschaften, die auch in dir sind, aber die schlummern. Sagen wir, ich nehme Nissim, Nissim weiß so, sozusagen, wie eine Schildkröte, was er macht, wie er redet, ich schaue ihn an. Das rede ich einfach über irgendwas, dass man von außen den Unterschied zwischen uns sieht, ja? Aber wenn ich sagen wir mit ihm zusammen sein werde, und es werden noch viele solche entgegengesetzte Sachen sein, sind diese Entgegengesetzten auch in mir, nur ich benutze sie nicht, dann hilft er mir, all diese Reserve aus mir herauszuholen, die in mir ist, und dann werde ich von innen reicher, von Eigenschaften meiner, die ich vielleicht nie benutzt habe.
Schüler: Das ist auch eine Erneuerung.
Rav: Das wird für mich eine Erneuerung sein, sicher eine Erneuerung. Denn ich war die ganze Zeit vielleicht durch Erziehung oder durch alle möglichen Werbung oder etwas, weiß nicht was, in allen möglichen solchen Sachen, dass ich nur einen Teil meiner Fähigkeit entwickelt habe. Und jetzt entwickle ich noch etwas. Dann muss man vielleicht nicht den suchen, der passt, vielleicht das Gegenteil.
Wie nach der Astrologie, nicht ausgerechnet Mann und Frau müssen vom selben Sternzeichen sein, richtig?
Schüler: Nicht erwünscht.
Rav: Nicht erwünscht, dass sie vom selben Sternzeichen sind. Warum?
Schüler: Weil dieselben Eigenschaften die ganze Zeit aufeinander prallen.
Rav: Dieselben Eigenschaften prallen die ganze Zeit aufeinander, du siehst? Bei dir ist das offensichtlich, du verstehst wohl viel von diesen Eigenschaften, und auch der andere versteht viel von diesen Eigenschaften, denn bei ihm ist das auch in Aktion, dann seid ihr wirklich jeder in seiner Schärfe, in allen möglichen Erkenntnissen, und dann gleichen sie sich an.
Schüler: Oder umgekehrt, oder dass man einander niemals erlangt.
Rav: Ah, du siehst? Oder umgekehrt, oder dass man völlig so vorbeigeht, einer neben dem anderen. Gut, dort reden sie nur darüber, dass es Frieden, Ruhe gibt, verstehst du, bei uns ...
Schüler: Auch ein Ziel.
Rav: Ja, ein Ziel, dass du weißt, sich nicht zu streiten. Bei uns ist das nicht wichtig, sogar wenn ich mich streite, nur dass ich ein Ziel habe. Das ist etwas anderes, aber ich weiß nicht, man muss etwas machen.
Gibt es noch irgendwelche Erkenntnisse, die wir sehen?
52:42
Schüler: Es gibt eine sehr starke Sache der Unbequemlichkeit. Sozusagen sagst du dem Menschen, hier, schau, mit wem du jetzt zusammen bist, und nicht ... du siehst, dass das nicht dein Platz ist. Er sagt ja, ich sehe, dass das nicht mein Platz ist, aber ich kann mich nicht bewegen, auch weil es mir vielleicht unangenehm ist.
Rav: Ich sage dir, bei uns in der Synagoge waren Leute aller möglichen Arten, von einfachen Arbeitern bis zu großen Buchhaltern. ... Sagen wir, er war der Buchhalter dieser Firma, das ist die Firma, die das ganze Eisen und Stahl ins Land bringt, und alle möglichen Sachen aus Schweden, aus Amerika, er ist darin wirklich sehr groß. Und es gab solche, die waren große Bauunternehmer, und es gab welche, die wirklich von Spenden lebten, das ist wirklich ihr Beruf, und alle möglichen solche. Auch nach der Art, das heißt, ich und einige weitere waren aus Russland, danach kamen sie, schon in den letzten Jahren, eingeborene Israelis, einige Amerikaner waren es, das ist es, Chassidim und Rückkehrer zur Religion. Wir sahen sagen wir, dass Chassidim und Rückkehrer zur Religion sich nicht zusammen verbinden. Erziehung, nicht dieselbe innere Sprache. Auch bei uns hier ist die Verbindung zwischen Israelis und Russen schwierig, Mentalität und auch die Sprache, trotzdem ... kurz, darüber zu reden, sehr viel zwischen Menschen in der Kommunikation, aber danach glaube ich, dass das nicht stört.
Was soll ich dir sagen, ich weiß nicht. Ich erinnere mich, ich war erstaunt, als ich aus Rechovot kam, dass der Rebbe zu irgendeiner wichtigen Hochzeit geht und Leute mit sich nimmt, ganz nicht ... einfache, nicht irgendwelche schöne Chassidim, die neben ihm sein werden, wie wenn ein Admor kommt und ... Nein, er nimmt ... er nahm mich, der ich immer mit kurzem Anzug kam, irgendeiner solchen Mütze "knaitsch", ich ging in Naturschuhen, sogar ohne Socken, ich hatte damals ein Problem ... ich habe immer ein Problem mit der Haut, dann gab es Probleme mit den Beinen. Das ist es, er nahm mich, er nahm noch Yossef ... so einen Jemeniten, Jemenit, Jemenit, du weißt, das ist der Körper so und alles. Ein aschkenasischer Admor, polnisch, nimmt einen solchen Menschen, und mich, irgendeinen Russen, einen Rückkehrer zur Religion, und geht mit ihnen zu irgendeiner wichtigen Hochzeit. Das ist überhaupt nicht üblich. So hat er es gemacht. Was soll ich also sagen, ich weiß nicht, schau, mit wem du dich verbindest. Wir müssen die ganze Zeit daran arbeiten, aber die ganze Zeit ist es nicht so, dass wir noch Zeit haben, das hält uns auf.
56:34 Nu, Sanilewitsch, hast du irgendeine Zusammenfassung dazu, was in der Gruppe passiert? Wir haben dich als Verantwortlichen ausgewählt.
Schüler: Aber es gibt keine Gruppen.
Schüler: Eh? Ah, er ist erst verantwortlich, nachdem es Gruppen gibt.
Schüler: Die Sache ist, ich habe einige Leute gefragt, es gibt ...
Rav: Nu, was ist dein allgemeiner Eindruck?
Schüler: Im Grunde gibt es schon 30 Leute, die sich in Gruppen verbunden haben.
Rav: Wonach haben sie sich verbunden, nach Charakter? Nach dem, was ähnlich ist?
Schüler: Nach dem, was wir am Schabbat besprochen haben ... nach dem, was jeder gesagt hat. Nur Einzelne sind übrig geblieben ...
Rav: Viele Einzelne, ja? Und auch kleine Gruppen, drei, vier?
57:31
Schüler: Ja, gibt es, aber wenig. Üblicherweise wo es Gruppen von sechs Leuten gibt, dort ...
Rav: Von sechs und mehr, und Einzelne?
Schüler: Sie suchen einfach, versuchen, aber das verbindet sich nicht.
Rav: Wer ist noch nicht verbunden? Gibt es viele? Ich sehe nicht. Oder Gomnik schön. Nu, noch. Ja. Ja. Was, dich nehmen sie nicht?
Schüler: ...
Rav: Was ist dir passiert?
Schüler: Mir?
Rav: Nein. Du gerade ... nu, also auch du?
Schüler: Ich suche auch.
Rav: Was suchst du?
Schüler: Ich suche wirklich, was du gesagt hast, eine einfache Anpassung, Anpassung auf der materiellen Ebene. In jeder Gruppe gibt es solche, mit denen ich mich verbinden kann, und es gibt solche, da ist es ein bisschen ein Problem, so vermute ich.
Rav: Aha.
Schüler: Jetzt habe ich nicht in die Tiefe geprüft, also ...
Rav: Was bedeutet, du hast nicht in die Tiefe geprüft? Es gibt schon nichts mehr darüber zu reden danach. Du hast schon ein Wort gesagt, das ist es. Was bedeutet, du hast nicht in die Tiefe geprüft? Also was sitzt du so bequem?
Schüler: Eine Gruppe, die ich versucht habe, auch Kameraden, die noch keine Gruppe haben ... die Wahrheit ist, ich habe nicht diese Fähigkeit, das heißt, man braucht Notwendigkeit dafür, das heißt ...
Rav: Du spürst keine Notwendigkeit?
Schüler: Notwendigkeit ja, aber äußere Dringlichkeit, sozusagen, dass die Leute wirklich, das heißt, von Leuten zu fordern, ist mehr, als zu bitten ... Wenn du bittest, dann sagen die Leute "ah ja, heute, morgen". Aber wenn du forderst, dann ist das schon, dann macht das einen anderen Eindruck.
Rav: Bist du zu allen gegangen und hast gebeten, bevor du gefordert hast?
Schüler: Viele Leute also, ja.
Rav: In Ordnung. Nu, und was ist dir passiert? Ja? Nichts, wie immer hinkst du einige Jahre hinterher, nu, wie nach jeder Handlung. Was zu machen, Natur. Wahrscheinlich ist das ... Nu, wenn das drei, vier sind, ist das in Ordnung. Das ... ich dachte viel mehr.
Gut, lass uns etwas lernen. Ich will nicht den Teil 16 weiterführen, denn die Leute hört man nicht, viele Leute draußen.
(Ende des Unterrichts)