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Morgenunterricht
29.09.21
-
Rav
Dr.
Michael
Laitman
-
Nach
Bearbeitung
Leser: Buch "Schriften von Baal HaSulam", S. 523, Teil Artikel "Shamati", Artikel 8, "Was ist der Unterschied zwischen dem Schatten der Heiligkeit und dem von Sitra Achra?".
Dies sind zwei Unterscheidungen, oder eine Unterscheidung, zwischen einem Schatten der Heiligkeit und einem Schatten der Sitra Achra, die vor dem Menschen steht. Und wenn der Mensch gut voranschreitet, dann steigt er jedes Mal im Maß der Feinheit auf, im Maß der Genauigkeit, wie zwischen diesen beiden zu unterscheiden ist, und zwischen diesen beiden Formen findet er sich voranschreitend. Denn gerade durch beide schreitet er zum Ziel voran.
Lasst uns sehen, was geschrieben steht und sehen, wie der Schöpfer uns dabei hilft.
Leser: Shamati 8, "Was ist der Unterschied zwischen dem Schatten der Heiligkeit und dem von Sitra Achra?".
8. Was ist der Unterschied zwischen einem Schatten der Heiligkeit und einem Schatten der Sitra Achra
"Es steht geschrieben: „Bis der Tag kühl wird und die Schatten schwinden.“[1] Und man muss verstehen, was „die Schatten“ in der spirituellen Arbeit bedeuten und was zwei Schatten sind. Und zwar wird die Zeit, in der der Mensch noch nicht die Existenz der Höheren Lenkung spürt, welche die Welt durch die Eigenschaft „gut und Gutes tuend“ lenkt, als Schatten definiert, der die Sonne verbirgt.
Das bedeutet, so wie ein physischer Schatten, der die Sonne verbirgt, keinesfalls die Sonne selbst beeinflusst, die weiterhin aus voller Kraft leuchtet, so bewirkt ein Mensch, der die Existenz der Höheren Lenkung nicht verspürt, keinerlei Veränderungen Oben. Denn Oben ändert sich nichts, wie es geschrieben steht: „Ich bin der Herr (HaWaYaH), ich ändere mich nicht.“
Alle Veränderungen finden stattdessen in den Empfängern statt. Und in diesem Schatten, das heißt in dieser Verhüllung, müssen wir zwei Aspekte unterscheiden:
Der Mensch ist noch in der Lage, alle Verdunkelungen und Verhüllungen, die er spürt, zu überwinden, um den Schöpfer zu rechtfertigen und zu Ihm zu beten – damit Dieser seine Augen öffnen möge und er sehen würde, dass alle Verhüllungen, die er verspürt, vom Schöpfer kommen.
Das heißt, der Schöpfer richtet das alles für ihn ein, damit er zu seinem Gebet findet und in ihm der Wunsch entsteht, sich an den Schöpfer anzuhaften. Und der Grund dafür liegt darin, dass er nur aufgrund der Leiden, die er vom Schöpfer bekommt, und dadurch, dass er seinem Elend entfliehen und die Leiden vermeiden möchte, alles tut, was in seiner Macht steht. Wenn er also Verhüllungen und Leiden bekommt, wird er mit Sicherheit zum bekannten Heilmittel greifen: Er wird mehr Gebete sprechen, um vom Schöpfer Hilfe zu bekommen, damit Er ihn aus dem Zustand herausziehen möge, in dem er sich befindet. In diesem Zustand glaubt er immer noch an die Lenkung des Schöpfers.
Wenn er in den Zustand gelangt, in dem er sich nicht mehr überwinden und sagen kann, dass ihm alle Leiden und Schmerzen, die er verspürt, vom Schöpfer geschickt wurden, um ihm mit ihrer Hilfe einen Grund zum Aufstieg zu geben, dann verfällt er in den Zustand eines Ungläubigen. Denn er kann nicht [mehr] an die Höhere Lenkung des Schöpfers glauben und kann dann selbstverständlich nicht [mehr] beten.
Somit gibt es zwei Arten von Schatten, und so ist der Sinn der Worte: „…bis die Schatten weichen“[2] – das heißt, die Schatten werden aus der Welt schwinden.
Der Schatten der Klipa[3] heißt: „Ein anderer Gott ist unfruchtbar und kann keine Früchte tragen“[4], während es über die Heiligkeit (Kedusha) heißt: „Seinen Schatten begehrte ich, und ich sitze, und seine Frucht ist für meinen Gaumen süß“[5], das heißt, er sagt, dass alle Verhüllungen und Leiden, die er verspürt, aus dem Grunde kommen, dass der Schöpfer ihm diese Zustände schickte, damit er Raum haben würde, Arbeit über dem Verstand zu verrichten.
Und wenn er die Kraft hat, zu sagen, dass der Schöpfer all diese Gründe für ihn in die Wege leitete, ist es zum Wohl des Menschen, denn dadurch kann er zur Arbeit um des Gebens willen und nicht zum eigenen Nutzen gelangen. Dann begreift der Mensch, dass der Schöpfer aus eben dieser Arbeit Genuss schöpft, die vollkommen über dem Verstand aufgebaut ist.
Also bittet der Mensch dann in seinen Gebeten den Schöpfer nicht darum, dass die Schatten aus der Welt verschwinden mögen, sondern sagt: „Ich sehe, dass der Schöpfer wünscht, dass ich Ihm in dieser Form diene, die vollständig über dem Verstand ist.“ Und wenn dem so ist, sagt er bei allem, was er tut: „Natürlich hat der Schöpfer Genuss an dieser Arbeit, und was interessiert es mich dann, dass ich im Zustand der Verhüllung seines Angesichts arbeite?“
Da er um des Gebens willen arbeiten möchte, um dem Schöpfer Genuss zu bereiten, empfindet er keinerlei Entwürdigung in dieser Arbeit und hat nicht das Gefühl, dass für ihn das Gesicht des Schöpfers verhüllt ist oder dass der Schöpfer sich nicht an seiner Arbeit erfreut. Stattdessen willigt er in die Lenkung des Schöpfers ein: Wie auch immer der Schöpfer es wünscht, dass ein Mensch die Existenz des Schöpfers während der Arbeit wahrnimmt – der Mensch stimmt dem vollen Herzens zu. Denn der Mensch achtet nicht darauf, woraus er Genuss schöpfen kann, sondern darauf, woran der Schöpfer Genuss haben kann. So bringt ihm dieser Schatten Leben.
Dies wird „Seinen Schatten begehrte ich“ genannt; das heißt, er begehrt einen solchen Zustand, in dem er eine Anstrengung über dem Verstand unternehmen kann. Wenn sich der Mensch also nicht im Zustand der Verhüllung anstrengt, in dem er noch Raum hat, zu beten, dass der Schöpfer ihn an sich annähere, und es vernachlässigt, so wird ihm eine zweite Verhüllung geschickt, in welcher er nicht einmal mehr beten kann. Grund dafür ist das Vergehen, dass er sich nicht angestrengt hat, aus allen Kräften zum Schöpfer zu beten; daher gelangt er in diesen Zustand der Armseligkeit.
Doch nachdem er zu diesem Zustand gelangt, erbarmt man sich Oben seiner und gibt ihm wieder eine Erweckung. Und wieder beginnt der gleiche Ablauf, bis der Mensch sich schließlich im Gebet festigt und der Schöpfer sein Gebet erhört und der Schöpfer ihn an sich annähert und zum Guten zurückbringt."
.Frage: Was ist also die Verhüllung, die wir wollen?
Wir wollen, dass der Schöpfer verhüllt ist und dass wir uns nach Ihm sehnen, um uns Ihm mit unseren eigenen Kräften zu nähern, um zu geben, in unserer Kritik, und dass wir für die Annäherung verantwortlich sind. Und ich werde es tun, denn das soll meine Arbeit sein. Daher sorge ich mich um die Verhüllung, denn darin finde ich den Platz der Arbeit, und wenn es einen Platz der Arbeit gibt, kann ich arbeiten, meinen Willen enthüllen, meine Neigung, meine Sehnsucht zum Schöpfer, und dafür Lohn empfangen, das heißt den Willen zu geben. Und entsprechend dem Willen, dem Schöpfer zu geben, in diesem Maß, dass der Schöpfer geben will und mir entgegenkommt, dann befinden wir uns in gegenseitiger Form als Verbundene, und dann bauen wir zwischen uns eine Verbindung, die "Parzuf" genannt wird.
Schüler: Was bedeutet es, dass wir uns um die Verhüllung sorgen, wir wollten doch immer Enthüllung?
Nein, ich will den Schöpfer nicht in der Form meines Willens zu empfangen enthüllen, ich sorge dafür, dass er sich nur in Zimzum, Massach und Or Choser enthüllt. Ich will das Licht nicht in direkter Form empfangen, ich werde es auch nicht empfangen, denn es gibt das Gesetz des Zimzum, das noch in Malchut de Ejn Sof gemacht wurde. Aber das ist auch nicht zu meinem Wohl, denn ich werde niemals zur Identifikation gelangen, zur Gleichheit der Form mit Ihm, ich werde nicht dazu gelangen, Ihm ähnlich zu werden.
Daher Ihn in direkter Form zu empfangen, das ist wie wenn der Gast beim Gastgeber sitzt und isst, was ihm beliebt, was der Gastgeber vor ihn hinstellt, nimmt er. Das kann ein Säugling sein, dann deckt sein Zustand die Dinge zu, oder es kann die Stufe des Unbelebten, Pflanzlichen, Tierischen sein, von denen wir keine Reaktion fordern. Aber von der Stufe des Sprechenden wird gefordert, dass wir uns zum Schöpfer verhalten, wie Er sich zu uns verhält, dann werden wir "Adam" genannt, dem Schöpfer ähnlich. Und daher ist unsere ganze Arbeit nur Zimzum, Massach, Or Choser und Empfangen um zu geben.
Frage: Es ergibt sich, dass es sich um einen Menschen handelt, der sich bereits in spiritueller Erreichung befindet?
Wer sich nicht im Kontakt mit dem Schöpfer befindet, um zu geben, wird nicht "Mensch" genannt, er wird "Tier" genannt, "Vieh". Wir sprechen über eine Stufe, zu der wir aufsteigen wollen. Welche Eigenschaften, welche Beziehungen, welche Verlangen müssen wir gegenüber dem Schöpfer enthüllen, und wie diese Herangehensweise in der Verbindung zwischen uns aufbauen. Denn die Gruppe ist eigentlich die Vorbereitung, daher zerbrach der Schöpfer das Gefäß des Menschen und gab uns die Gelegenheit, es wieder zusammenzusetzen, damit wir lernen, wie wir uns zu Ihm verhalten sollen.
Frage: Am Ende des Artikels sagt er, dass wenn der Mensch sich nicht genug im Gebet anstrengt, er in doppelte Verhüllung fällt. Ist also das Wesen der Arbeit im Gebet, alles was er durchmacht dem Schöpfer zuzuschreiben?
Sicherlich, durch die Freunde, durch die Gruppe. Denn für ihn sich zur Gruppe zu verhalten und sich zum Schöpfer zu verhalten, das ist eigentlich dasselbe, denn hinter jedem Freund steht der Schöpfer. Und daher, warum ist die ganze Wirklichkeit so in Gruppe und Schöpfer aufgeteilt? Damit wir einen Platz haben, in klarerer, offenbarerer Form zu arbeiten, und so müssen wir es machen. Aber die Beziehung letztendlich zum Schöpfer und zur Gruppe, das ist dieselbe Beziehung, wirklich dieselbe Beziehung.
Frage: In der zweiten Unterscheidung steht geschrieben, dass es als Verleugnung betrachtet wird zu verstehen, dass der Schmerz, der vom Schöpfer kommt, ein Grund ist, eine Stufe aufzusteigen. Warum ist das Verleugnung?
Der Schöpfer sendet uns alle möglichen Zustände. Alles was wir haben, vom einfachsten Zustand bis zum komplizierten, vom entferntesten von der Spiritualität bis zum Zustand, der wirklich spirituell ist, all diese Dinge empfangen wir als Ergebnis der Einwirkung des Schöpfers auf uns, "es gibt nichts außer Ihm". Und daher müssen wir uns Ihm gegenüber formen und klären, was Er tut, was Er von uns will. Sicher will Er, dass wir über den Zuständen, die wir von Ihm empfangen, und zweifellos von Ihm allein, uns mit Ihm verbinden.
Zuerst einmal, dass wir das mit Kraft annehmen, dass wir im Voraus annehmen, dass das, was wir empfangen, vom Schöpfer kommt. Und zweitens, dass das, was wir empfangen, dazu da ist, uns voranzubringen. Wenn dem so ist, dann muss ich mich bemühen, durch die Gruppe eine Verbindung herzustellen, den Schöpfer vor mir zu sehen, und ich muss mich danach sehnen, dass dieser Schöpfer sich mir als gut und Gutes tuend zeigt.
Und die ganze Zeit an zwei Dingen zu arbeiten: dass das, was um mich herum in der ganzen Wirklichkeit ist, der Schöpfer ist, und Er verhält sich zu mir als gut und Gutes tuend. Und wenn ich mich in solcher Form zu Ihm verhalte, muss ich sehen, wie ich mich Ihm nähere. Und sich nähern bedeutet, mehr und mehr mit dem übereinzustimmen, was ich von Ihm empfange, sowohl im Gefühl als auch im Verständnis, sowohl in meinem Verstand als auch in meinem Herzen weilt und herrscht Er.
Und dann habe ich eine Gruppe, Unterrichte, alle möglichen Handlungen, die wir machen, und dann muss ich sehen, wie ich mehr und mehr zu Ihm voranschreite, sowohl im Verständnis als auch im Gefühl.
Und jedes Mal kann ich den Schöpfer sehen, dass Er fern von mir ist, dass Er nicht als gut und Gutes tuend handelt, und es ist nicht Er allein, sondern noch alle möglichen Kräfte, und überhaupt ist Er verhüllt, und es gibt um mich herum fremde, verschiedene Kräfte. Und ich gerade in diesen beiden Zuständen, wenn viele verschiedene und böse Kräfte auf mich einwirken, die mich verwirren, muss ich daraus nur eine Gestalt zusammensetzen, eine einzige höhere Kraft allein, die gut ist und Gutes tut.
Das ist unsere ganze Arbeit insgesamt, jedes Mal uns in solchem Fokus zu konzentrieren, dass vor mir nur eine Kraft ist, die gut ist und Gutes tut. Aber wie mache ich das? Indem ich die ganze Zeit mich selbst verändere, mich selbst zu einer größeren Stufe des Gebens erhebe, zu einer größeren Stufe der Verbindung mit den Freunden, und dann werde ich darin den Schöpfer spüren, dass wirklich "es nichts außer Ihm gibt, gut und Gutes tuend".
Frage: Was hilft dem Menschen, von einer Art der Enthüllung zur zweiten überzugehen?
Ich sehe in allen Formen der Verhüllung das Spiel des Schöpfers mit mir, und ich vergesse das nicht. Wie vergesse ich nicht? Wenn ich mich in Verbindung mit den Freunden befinde, jeder von uns entsprechend seinem individuellen Gefäß, und wir sind untereinander in einem Parzuf verbunden, dann stellt jeder sozusagen eine bestimmte Sefira dar, und dann ergibt sich, dass ich, der mit ihnen verbunden bin, das richtet mich aus, das erinnert mich daran, dass ich auf "es gibt nichts außer Ihm, gut und Gutes tuend" ausgerichtet sein muss. Und so helfen wir einander.
Frage: Ich leide nicht unter der Verhüllung, sondern im Gegenteil, es gibt hier Ruhe, Verbindung mit dem Zehner. Muss ich einen Mangel für Enthüllung erwerben?
Dadurch, dass wir den Schöpfer enthüllen wollen, enthüllen wir Ihn nicht in den Gefäßen des Empfangens, und daher bleibt Er in Verhüllung, sondern wir enthüllen Ihn in unseren Gefäßen des Gebens, dass wir aus uns selbst diese Gestalt des Gebenden machen, den Schöpfer. Und daher wird das genannt, dass wir Or Choser erheben, und entsprechend dem Maß des Or Choser, wie sehr wir dem Schöpfer ähnlich werden können, empfangen wir Seine Einwirkung. Und daher ist es nicht so, wie wir vielleicht in unseren Gefäßen des Empfangens denken können, in unserem Ego, dass wir den Schöpfer enthüllen. "Enthüllung des Schöpfers" wird genannt, dass ich die Gestalt des Schöpfers aus meinem Willen aufbaue, durch die Absicht um zu geben.
Schüler: Aus dem Artikel ist nicht ganz klar, ob wir die doppelte Verhüllung durch Gebet verhindern können oder nicht, oder ob das notwendigerweise geschehen muss?
Wir müssen jedes Mal Perioden der Verhüllung durchmachen, denn es gibt keine Enthüllung ohne Verhüllung, es kann nicht sein, dass wir zu irgendeiner Enthüllung gelangen. Was wird dann Enthüllung genannt? Wie kann das eine ohne das andere sein? Wie kann es Licht ohne Dunkelheit geben? Die Dunkelheit bleibt und sie befindet sich in der Grundlage des Lichts, und gerade durch sie wird das Licht enthüllt. Es kann kein Gut ohne Böse geben, sondern das Böse erweckt uns, zu dem zu gelangen, was "gut" genannt wird.
Schüler: Er sagt, dass ich in der doppelten Verhüllung vollständig das Gefühl des Schöpfers verliere, und schreibt uns, dass wir daraus nur durch Gebet herauskommen sollen, als ob die doppelte Verhüllung nicht erwünscht wäre.
Sicherlich will der Schöpfer nicht in Verhüllung bleiben und Er will, dass wir Ihn enthüllen, dass wir zu Ihm zur Verbindung gelangen, zur Umarmung, zur Anhaftung, zum Kuss, zu allen möglichen Formen der Verbindung. Sicherlich, aber dass die Formen der Verbindung alle aus der Verhüllung wachsen müssen, und in unserer Aufsicht und Anstrengung.
Frage: Es steht geschrieben, dass es ein bekanntes Heilmittel gibt in der Verstärkung des Gebets.
Wenn wir uns jedes Mal mehr und mehr in der Gruppe miteinander verbinden und aus unserer Verbindung heraus unseren Willen, unsere gemeinsame Bitte verbinden können, die mehr und mehr kraftvoll zum Schöpfer wird, dann steigt dementsprechend unsere Forderung und Seine Antwort.
Frage: Es steht im Abschnitt, dass ein Mensch, das heißt das Geschöpf, nachlässig wird, aber das kommt vom Schöpfer. Warum schreibt man dem Geschöpf Nachlässigkeit zu?
Weil das Geschöpf nicht genügend Vorbereitung geleistet hat, um jetzt das Gebet zu aktivieren, seine Hinwendung zum Schöpfer. Alles hängt von der Vorbereitung ab, von der Arbeit im Zehner, von der Kenntnis des Ziels, von allen möglichen Dingen, die möglich sind. Es gibt nichts mehr als das Gebet, unsere ganze Arbeit kommt dort zur Zusammenfassung.
Frage: Wir sagen immer, dass du dich nicht selbst verändern kannst, nur das Licht, nur der Schöpfer kann die Veränderung bewirken.
Richtig.
Schüler: Wie erwartet dann der Schöpfer, dass ich sagen kann, dass alles von Oben kommt, von "es gibt nichts außer Ihm", gut und Gutes tuend?
Du musst das sagen, auch wenn du es nicht verstehst und nicht weißt und nicht fühlst.
Schüler: Was bedeutet es zu sagen, wenn du es nicht fühlst?
Sag es, sag es jetzt, alles kommt vom Schöpfer.
Schüler: Mit dem Mund?
Mit dem Mund, ja. Sag es während des Tages tausend Mal und morgen sprechen wir.
Schüler: Du hast mir das einmal gesagt und ich habe es versucht.
Ich habe dir schon alles gesagt, aber du hörst nicht zu. Und noch schlimmer, du führst nicht aus, was ich dir sage, und dann zeigst du vor allen, wie sehr du wie eine Wand bist und keine Ratschläge annehmen willst.
Frage: Im Zustand der doppelten Verhüllung habe ich nichts zu tun, ich bin passiv, ich kann nicht einmal wollen. Was geschieht in solch einem Zustand?
In solch einem Zustand bist du am Zehner festgeklebt und annullierst dich ihnen gegenüber ohne Herz und ohne Verstand, daher empfängst du solch einen Zustand, doppelte Verhüllung, dass du keine Wahl hast, außer dich dem Zehner zuzuordnen, soweit du fähig bist, das ist alles. Bemühe dich und du wirst sehen, dass auch darin und gerade in solchen Zuständen, denen du weder Verstand noch Gefühl zuordnest, sondern einfach mit dem, was möglich ist, du gerade gewinnst.
Schüler: Muss man wirklich wie ein Esel sein, wie irgendein Tier?
Mach es und wir sprechen.
Frage: Trotz der Anstrengungen, die wir machen, um uns in der Verbindung im Zehner einzuschließen, entdecken wir, dass wir egoistischer sind als vorher. Ist es dann erlaubt, für uns selbst zu beten, um korrigiert zu werden?
Dass ich mich heute schlechter fühle als gestern, das ist gerade gut, das ist die Enthüllung des Bösen, das auch gestern da war, aber damals sah ich es nicht und jetzt sehe ich es, und daher habe ich mehr Grund, zum Schöpfer zu beten, ausgezeichnet, ich bin vorangekommen.
Frage: Die Zustände wiederholen sich und wir vergessen sogar eine Sekunde nach dem Kongress, wie viel Kraft die Verbindung hat. Wie verkürzt man diese Zeit des Vergessens?
Nur durch Verbindung zwischen uns, dadurch dass wir einander daran erinnern wollen, wie wir verbunden sein müssen, wie wir einander helfen müssen und so weiter. Alles ist geschrieben, man darf nur nicht vergessen und muss die ganze Zeit erneuern.
Frage: Wie sollte unser Verhalten im Zustand der Niedrigkeit sein?
Niedrigkeit ist bereits ein Zustand. Wir müssen verstehen, dass in jedem Zustand, der auch sei, wir miteinander verbunden sein müssen, so viel wie möglich, und von uns zum Schöpfer verbunden sein müssen, so viel wie möglich, und die Größe der Gesellschaft spüren müssen, so viel wie möglich, und die Größe des Schöpfers, so viel wie möglich. Das heißt, uns in der Verbindung zwischen uns und in der Verbindung mit dem Schöpfer anstrengen. Und dass wir uns im schlimmsten Zustand befinden, völlig in Ordnung. Wenn wir uns in der Gruppe befinden, können wir einander erinnern. Keiner von uns wird sich erinnern, keiner von uns wird sich erheben können, aber dadurch, dass wir uns in irgendeiner Verbindung zwischen uns im Zehner befinden, können wir alle einander erinnern: Wo befinden wir uns? In welcher Arbeit? Wozu schreiten wir voran? Wer führt uns? Und das, wenn wir miteinander verbunden sind. Daher ist unsere ganze Arbeit, dafür zu sorgen, dass die Verbindung zwischen uns nicht abreißt.
Frage: Rabash schreibt im Artikel: "Wenn er die Verhüllungen und Leiden empfängt, dann wird er sicherlich das bekannte Heilmittel anwenden, welches ist, das Gebet zu vermehren." Warum verbindet er hier diese Begriffe Verhüllung und Leiden? Was bedeutet es, aus Leiden heraus zu beten?
Wenn wir nicht aus Leiden heraus beten, wird das genannt, dass unser Gebet "Danksagung" ist, dass wir danken, dem Schöpfer Danke sagen. Aber ein wahres Gebet ist die Enthüllung des Mangels, dass das Geschöpf vom Schöpfer bittet, dass der Schöpfer etwas korrigiert. Das ist die Hauptaufgabe des Schöpfers, dass wir bitten und Er korrigiert. Und Er genießt es, dass wir uns in solcher Form an Ihn wenden. Also müssen wir suchen, welche Bitten, welche Mängel wir zu Ihm erheben müssen, damit Er korrigiert.
Schüler: Ich verstehe daraus, dass ich Leiden fühle, weil ich es nicht schaffe, mich zu verbinden oder nicht schaffe, mich zu nähern, das quält mich und ich erhebe ein Gebet?
Ja. Das ist gut.
Schüler: Und was ist mit den übrigen Leiden?
Die übrigen Leiden können wir auch zum Schöpfer erheben, aber das ist eine Frage, ob das egoistische Leiden sind, die fern von Verbindung sind, von der Bitte um Verbindung, und dann nützen sie nicht. Ich entschlüssele sie nicht richtig.
Frage: Alles ist geschrieben, also welche Freiheit wurde uns genau in der Arbeit gegeben?
Dass du ausführst, was geschrieben steht.
Frage: Rabash im Artikel geht wirklich der Reihenfolge nach. Das Gebet zu enthüllen, danach es zu stärken und seine Kraft zu verdoppeln. Wie kann man in diesen Stufen voranschreiten? Es gibt das Gefühl, dass wir steckenbleiben.
Bemüht euch voranzuschreiten, bis ihr eine Antwort vom Schöpfer erhaltet. Und daraus werdet ihr lernen.
Workshop
Was haben wir jetzt gelernt, wie müssen wir uns zu unserem Zustand verhalten? Wie ihn durch Gebet zum Schöpfer korrigieren?
(Ende des Unterrichts)