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Morgentranskript 15.11.2007
Baal
HaSulam,
Buch
„Talmud
Esser
haSfirot",
Band
1,
Teil
2,
S.
40,
Punkte
5–6
Vorleser: „Talmud Esser haSfirot", Band 1, Teil 2, Blatt 40, Punkt 5, Worte des Ari.
Punkt
5
Die
Ordnung
der
Entstehung
der
zehn
Sefirot
von
Igulim.
Der
Kav
wird
Adam
Kadmon
genannt
„5) Und (80) dieser Igul, der erste und am meisten mit Ejn Sof verschmolzene, wird Keter von Adam Kadmon genannt. Danach breitet sich dieser Kav weiter aus, und (90) breitet sich wenig aus, um sich abzurunden und (100) der zweite Igul entsteht innerhalb des ersten. Dieser Igul wird als (200) Igul Chochma von Adam Kadmon bezeichnet. Und breitet sich noch ein wenig weiter nach unten aus, rundet sich nochmals ab, und es entsteht der dritte Igul innerhalb des zweiten, der (300) „Igul Bina von Adam Kadmon“ heißt. Und auf diese Weise ging es weiter, wurde ausgebreitet und abgerundet bis hin zum zehnten Igul hinab, der als „Igul Malchut von (400) Adam Kadmon“ bezeichnet wird. Demnach haben wir die Angelegenheit der (1) zehn Sefirot geklärt, die in Form von zehn Igulim, (2) einer innerhalb des anderen, entstanden sind."
Vorleser: Or Pnimi zu Punkt 100, in Spalte 2, Blatt 42, Spalte 2, letzter Absatz.
„Verstehe dabei auch, dass, nachdem die Igulim das Licht mittels des Kav empfangen haben, entstand sowohl in ihnen als auch in den zehn Sefirot von Igulim eine Trennung unt Unterteilung der Stufen in große und kleine. Und Seir Anpin wurde wichtiger und größer als die Bchina Dalet bzw. Malchut, denn im Gegensatz zu Malchut, wo es kein Licht gibt, gibt es Licht in Seir Anpin, der die Bchina Gimel darstellt. Und anders als in Seir Anpin hat die Sefira Bina von Igulim ein noch größeres Licht, das die Bchina Bet darstellt und von der Bchina Dalet noch weiter entfernt ist, usw. Allerdings haben sich diese ganzen Stufen nicht aufgrund der Kelim gebildet, sondern infolge des Lichtes des Kav, das sie erhalten, und merke dir das." 02:31
Rav: Das heißt: Zwischen den Kelim in den Kreisen von vorher und den Kelim jetzt gibt es keinen Unterschied. Der Unterschied entsteht nur, weil das Licht sie über die Linie füllt. Und das Licht der Linie ist ganz und gar durch den Massach begrenzt und in die Lichter von NaRaNCHaY aufgeteilt, und noch einmal NaRaNCHaY, und noch einmal NaRaNCHaY in ihren verschiedenen Arten. Wenn diese Lichter also in die Kreise eintreten, entsteht allein durch die unterschiedliche Füllung in den Kreisen ein Unterschied zwischen ihnen.
Und zwar ein Unterschied, der nicht in den Kreisen selbst liegt, zwischen äußerem Kreis und innerem Kreis. Solche Unterschiede gab es auch vorher: Das ist der Kreis Keter, das der Kreis Chochma, das der Kreis Bina. Aber es gab in den Kreisen keinen Unterschied von oben, unten, rechts, links. Und im Licht, das sich in den Kreisen befindet, gab es diesen Unterschied nicht — dass das Licht nach der Awiut geordnet gewesen wäre, nach dem Kli, das sich offenbart.
Das Licht, das durch den Kanal geht, bekommt vom Kanal eine klare Aufteilung nach bestimmten Eigenschaften. Jetzt ist es ähnlicher, weniger ähnlich. Oben, unten. Rechts, links. Gut, schlecht und so weiter. Alle möglichen Unterscheidungen. Und mit all diesen Unterscheidungen tritt es in die Kreise ein.
Und dann sehen wir im Kreis, wie all diese Lichter die Kreise sozusagen verändern: Sie unterscheiden sich jetzt nicht mehr nur voneinander als äußerer und innerer Kreis, äußerer Kreis und innerer Kreis, sondern auch in allen möglichen Formen der Linie, die jetzt in ihnen ist.
In Ordnung? Nehmt irgendein Rohr, dreht es vielleicht sogar irgendwie, spritzt Wasser oder etwas anderes hindurch, und ihr werdet sehen: Soviel Wasser auch herauskommt, es kommt immer noch in der Form des Rohrs heraus, obwohl es in den weiten Raum austritt. Der Kanal überträgt also über das Licht seine Eigenschaften auf die Kreise. Das Licht ist hier der Überträger, das Mittel.
Weiter. 05:15
Vorleser: Punkt 200 und 300; 200 und 300 werden im Or Pnimi erklärt.
„Dieser Igul wird als (200) Igul Chochma von Adam Kadmon bezeichnet. Und breitet sich noch ein wenig weiter nach unten aus, rundet sich nochmals ab, und es entsteht der dritte Igul innerhalb des zweiten, der (300) „Igul Bina von Adam Kadmon“ heißt. Und auf diese Weise ging es weiter, wurde ausgebreitet und abgerundet bis hin zum zehnten Igul hinab,".
Vorleser: Punkt 200 und 300, Or Pnimi.
„200,
300.
„Igul
Chochma
von
Adam
Kadmon“,
„Igul
Bina
von
Adam
Kadmon“
Wir
haben
bereits
studiert,
dass
mit
diesen
Namen
die
vier
Phasen
benannt
werden,
deren
Wurzel
–
das
Verlangen
zu
empfangen,
das
im
Höheren
Licht
eingeschlossen
ist
–
als
Keter
genannt
wird.
Die
erste
Ausbreitung
zur
Schöpfung,
d.
h.
die
Bchina
Alef,
wird
Chochma
genannt.
Die
Bchina
Bet
nennt
sich
Bina.
Die
Bchina
Gimel
nennt
sich
Seir
Anpin,
oder
die
sechs
Sefirot:
Chessed,
Gwura,
Tiferet,
Nezach,
Hod,
Jessod.
Die
Bchina
Dalet
nennt
sich
Malchut.
Und
nur
in
dem
Fall
wenn
wir
über
das
erste
Material,
das
in
ihnen
eingeschlossen
ist,
sprechen,
so
nennen
wir
sie
nach
den
Namen
der
vier
Phasen
und
der
Wurzel.
Wenn
dagegen
diese
vier
Phasen
ihre
Reshimot
bereits
enthalten,
wie
es
der
Fall
in
der
Welt
des
Zimzum
war,
so
nennt
man
sie
mit
den
Namen:
Keter,
Chochma
usw.
wie
bereits
geklärt.
Nun
wollen
wir
den
Sinn
dessen
betrachten,
dass
sie
diese
Namen
erhalten:
die
Wurzel
wird
Keter
(Krone)
genannt,
da
sie
nicht
in
die
Kelim
der
Schöpfung
eingekleidet
ist,
sondern
sie
umgibt
und
krönt
die
Kelim
außerhalb.
Und
Keter
wird
er
auch
als
der
"allem
Vorangehende"
bezeichnet.
Die
Bchina
Alef
nennt
sich
Chochma
(Weisheit,
Wissenschaft),
weil
aus
ihr
die
Weisheit
der
Tora
und
alle
Arten
von
Weisheiten
hervorgehen,
die
in
der
Welt
in
ihrer
endgültigen
Form
existieren.
Und
unsere
Weisen
haben
diesen
Namen
bereits
treffend
definiert,
indem
sie
sagten:
„Wer
ist
weise?
Der
das
Entstehende
sieht.“
(Traktat
Tamid
32).
Das
bedeutet,
dass
er,
sobald
er
etwas
betrachtet,
das
Entstehende
und
das
daraus
Hervorgehende
sieht,
das
heißt,
er
sieht
alle
zukünftigen
Ergebnisse,
die
aus
jener
Sache
hervorgehen
werden,
bis
zu
ihrem
letzten
Ergebnis.
Wenn
man
beispielsweise
meint,
dass
ein
Arzt
ein
Weiser
ist,
so
meint
man,
dass
in
jeder
Krankheit,
die
er
untersucht,
er
die
kleinsten
bis
zum
endgültigen
Ergebnis
auftretenden
Details
aller
Wirkungen
sieht,
die
aufgrund
dieser
Krankheit
entstehen
können."
08:24
Rav: Denn in Chochma klären sich zum ersten Mal sowohl das Licht als auch das Kli in ihrer Fülle. Und der Schöpfungsgedanke ist dort, zusammen mit dem Kli, das ihn empfängt. Das heißt: Wenn wir klären, was wir in Chochma haben, dann erfassen wir alles. Das ist es, was „alles hast Du in Weisheit gemacht" genannt wird.
„Er
sieht
auch
vollständig
alle
Wirkungen
der
Heilmethoden,
die
die
eine
oder
die
andere
Heilmethode
im
Körper
des
Patienten
hervorrufen
kann."
Das
ist
schon
die
Chochma,
die
nahe
an
Bina
ist,
denn
Bina
ist
das
Heilmittel.
„Ebenso
sieht
ein
Naturwissenschaftler
bis
zu
den
kleinsten
Details
alle
Ergebnisse
vorher,
die
ein
Zusammenwirken
dieses
oder
jenes
Objektes
mit
der
allgemeinen
Wirklichkeit
herbeiführt.
Und
das
gleiche
gilt
für
die
anderen
Wissenschaften.
Jede
Bestimmung
des
Begriffes
„der
Weise“
oder
„die
vollkommene
Weisheit“
besteht
nur
in
der
Eigenschaft
„des
Sehens
des
Entstehenden“
real
in
jeder
Einzelheit,
in
den
Details
bis
zu
den
Endergebnissen.
Erfahre
daraus
ebenfalls
die
richtige
Begriffsbestimmung
des
Namens
„Bina“
(Verstand,
Vernunft,
Betrachtung),
die
die
ganze
„Kraft
der
Betrachtung
bzw.
der
Sicht“
ausmacht,
um
das
aus
jedem
Detail
Entstehende
in
der
Wirklichkeit
zu
sehen.
Sowohl
in
der
Kabbala
als
auch
in
den
äußeren
Wissenschaften,
stammt
diese
Kraft
aus
der
Sefira
„Bina“
und
trägt
deshalb
diesen
Namen.
Und
von
der
Sefira
Malchut
(Königreich)
stammt
die
Eigenschaft
der
absoluten
Macht
mit
Kraft
und
Zwang,
nach
dem
Beispiel
der
Ehrfurcht
vor
der
Macht
eines
Königs,
und
deshalb
wird
dies
„Malchut“
genannt.
Die
weiteren
Sefirot
werden
an
den
entsprechenden
Stellen
weiter
betrachtet.
Und
man
sollte
sich
nicht
davon
täuschen
lassen,
dass
entsprechend
dem
oben
Gesagten
eigentlich
die
Sefira
Bina
der
Sefira
Chochma
vorausgehen
müsste.
Womöglich
so,
dass
eine
Betrachtung
und
ein
Streben
dazu,
das
Entstehende
zu
erkennen,
zuerst
vorausging
und
dann
die
endgültige
Vollkommenheit
hervorrief,
die
nun
die
Chochma
bzw.
die
Weisheit
genannt
wird.
Das
Gegenteil
ist
hier
der
Fall.
Wir
haben
bereits
aufgeklärt,
dass
die
Entstehung
der
Welten
unserem
Verständnis
entgegengesetzt
ist,
und
die
Erfüllung
des
Verlangens
geht
zuerst
voraus
und
ruft
die
Offenbarung
des
Verlangens
hervor
(s.
oben,
Punkt
80,
beginnend
mit
den
Worten
„Und
wie
wir“)."
Das
Licht
geht
dem
Kli
voraus.
„Und
so
geht
auch
hier
die
Vollkommenheit
zuerst
voraus
und
ruft
eine
Manifestation
des
Unvollkommenen
hervor,"
Obwohl
es
uns
anders
erscheint,
nämlich
dass
wir
vom
Unvollkommenen
zum
Vollkommenen
kommen
—
aber
so
erwacht
bei
uns
die
Erlangung.
Unsere
Erlangung
dagegen
wird
vom
Vollkommenen
zum
Unvollkommenen
hin
herbeigerufen.
„denn
so
breiten
sich
die
Stufen
der
Welten
aus
und
steigen
aus
Ejn
Sof
herab,
nach
dem
Zimzum,
eine
nach
der
anderen,
bis
zu
dieser
Welt
-
„Olam
haSe“,
die
am
meisten
beschädigt
ist."
Ja.
11:49
Schüler:
…
die
Methode
der
Korrektur
besteht
darin,
Or
Makif
zu
ziehen?
Dass
die
Vollkommenheit
vorausgeht
…
Rav: Du kannst von nirgendwoher Hilfe bekommen außer durch dein eigenes korrigiertes Beispiel. Was heißt „Heilmittel", ja? Das Heilmittel kommt gewissermaßen, um dir das zu ergänzen, was dir im Körper fehlt. Woher weißt du, was im Körper fehlt? Du musst wissen, was ein korrigierter Körper ist und was ein verdorbener Körper ist, und den Abstand zwischen beiden musst du auffüllen. Woraus füllst du auf? Aus eben diesem Unterschied, der aus der gesunden, korrigierten Form zu dir kommt — das ist das Heilmittel. Das ist das Licht, das zum Guten zurückbringt. Dass ich den Abstand zwischen mir und dem guten Zustand fühle, ruft genau die Menge und die Qualität des Lichts herbei, die nötig ist, um mir diesen Abstand aufzufüllen. Und deshalb offenbart sich die Vollkommenheit; in dieser Vollkommenheit offenbart sich das unvollkommene Ich, und dann fange ich an, dieser Vollkommenheit gegenüber zu arbeiten.
Klar? Wollt ihr nicht? Nicht wichtig. Nu.
Schüler: Punkt 400, Or Pnimi, erklärt Malchut de Adam Kadmon. Punkt 400.
„400. „Adam Kadmon“ Die erste Welt, die nach dem Zimzum erschaffen wurde, nennt sich die Welt Adam Kadmon (Urmensch, ursprünglicher Mensch) und wird auch als die Welt Keter bezeichnet. Die vier Welten Azilut, Brija, Yezira und Assija kleiden sich in die Welt Adam Kadmon."
13:47
Schüler:
Punkt
1,
Or
Pnimi,
erklärt
die
Sache
der
zehn
Sfirot.
Punkt
1.
„1.
„Zehn
Sefirot“
Trotz
der
Tatsache,
dass
man
nicht
mehr
als
vier
Stufen,
d.
h.
die
vier
bekannten
Phasen,
hat,
gibt
es
in
ihnen
gleichwohl
die
zehn
Sefirot,
weil
die
Bchina
Gimel,
Seir
Anpin
bzw.
Tiferet
genannt
wird,
die
die
sechs
Sefirot
Chessed,
Gwura,
Tiferet,
Nezach,
Hod,
Jessod
beinhaltet.
Und
den
Sinn
des
Gesagten
werden
wir
an
der
entsprechenden
Stelle
erklären.
Und
hier
sollte
man
eine
Genauigkeit
verstehen,
über
welche
im
Buch
„Yezira“
(Kapitel
1,
Mishna
4)
gesagt
wird:
„zehn
und
nicht
neun“.
Der
Hauptgedanke
besteht
nach
unserer
Erklärung
darin,
dass
das
ganze
Leuchten
der
Sefirot
vom
Höheren
Licht
kommt.
Sogar
die
Igulim,
die
sich
in
einer
einheitlichen
Gleichheit
befinden,
leuchten
nicht
in
der
Bchina
Dalet,
die
Malchut
genannt
wird.
Und
mit
dem
Namen
„Sefira“
bezeichnet
man
ausschließlich
das
Licht
und
das
Kli
zusammen,
wo
das
Höhere
Licht
in
das
Kli
gekleidet
ist.
Ein
Kli
ohne
Licht
wird
dagegen
nicht
mit
diesem
Namen
bezeichnet,
da
das
Wort
„Sefira“
ein
Leuchten
bzw.
eine
Klarheit
bedeutet.
Demnach
könnte
womöglich
der
Gedanke
entstehen,
dass
Malchut
nicht
eine
Sefira
wäre,
da
in
ihr
das
Höhere
Licht
nicht
leuchtet.
Deshalb
präzisiert
der
Autor
des
Buches
„Yezira“
und
betont,
dass
es
zehn
und
nicht
neun
Sefirot
sind,
da
Malchut
ebenfalls
als
eine
Sefira
bezeichnet
wird.
Der
Grund
dafür
ist,
dass
die
gesamte
Verbindung
des
Höheren
Lichts
mit
den
zehn
Sefirot
in
einer
Einheit
besteht,
die
auf
dem
Or
Choser
basiert,
das
Malchut
mithilfe
des
in
ihr
stehenden
Massach
von
unten
nach
oben
erhebt
(s.
Punkt
20).
Weil
es
ohne
Malchut
keine
Verbindung
des
Höheren
Lichts
mit
den
neun
höheren
Sefirot
gäbe,
ist
sie
demzufolge
die
wichtigste
Sefira
von
allen
zehn.
Deshalb
zählt
man
sie
so
dazu,
als
sei
sie
das
Licht.
Verstehe
dies
und
an
einer
weiteren
Stelle
wird
dies
noch
erklärt."
16:22
Rav: Fragen? Das heißt, kurz gesagt: Das alles konzentriert sich in Malchut, und von ihr aus fangen wir an zu arbeiten, und über sie sprechen wir die ganze Zeit. Auch wenn wir über die übrigen Sfirot sprechen, sind das keine Sfirot für sich, sondern es geht darum, wie Malchut diese Eigenschaften erlangt, die von Keter bis Jessod heißen. Und wenn Malchut sie erlangt, dann heißen sie Sfirot; für sich allein existieren sie nicht, sondern nur entsprechend Malchut.
Deshalb wird Malchut „Bild" genannt: Alles zeichnet sich allein in Malchut ab. Dort ist der Massach, dort ist das Or Choser. In dem Maße, in dem Malchut die Form der ersten neun, die vor ihr sind, kopieren, ankleben kann — dadurch fühlt das Geschöpf, dass es in der Gleichheit der Form mit dem Schöpfer ist. Man wirkt nur aus Malchut heraus.
Die neun Sfirot sind Eigenschaften: so oder so oder so oder so. Und du? Du verwirklichst das schon in Malchut. Und die neun Sfirot sind neun Sfirot des Lichts, das sind die Eigenschaften des Schöpfers, die du auf deinen Stoff kopieren musst, und dieser Stoff ist Malchut.
In Ordnung? Gut.
17:57
Schüler:
Punkt
2,
Or
Pnimi,
„Einer
innerhalb
des
anderen“
Siehe
Teil
1,
Or
Pnimi,
Kapitel
1,
Punkt
100
Rav: Das ist gut, das hat er uns gesagt: dass es Kreise sind, die einer im anderen sind, und dass jeder Kreis, der größer ist als der andere, äußerlicher ist. Und „größer" ist hier nicht nach den Massachim gemeint, sondern nach Ursache und Wirkung. Punkt 3. Das ist bei Punkt 6.
Schüler: Punkt 6, Worte des Ari. Die Linie verbindet alle Kreise miteinander. Punkt 6.
Punkt
6
Der
Kav
verbindet
alle
Igulim
miteinander
„6) Und (3) die Eigenschaft, die alle Igulim miteinander verbindet, ist eine dünne Linie, ein Kav, der sich von Ejn Sof ausdehnt, der (4) hindurch geht und (5) absteigt und (6) sich ausbreitet von einem Igul zum nächsten bis zum (7) absoluten Ende (Sium). Und entlang dieses Kav breiten sich das Licht und die Fülle aus, die für jeden von ihnen notwendig sind."
Schüler: Nochmal. Punkt 6. Die Linie verbindet alle Kreise miteinander.
„6) Und (3) die Eigenschaft, die alle Igulim miteinander verbindet, ist eine dünne Linie, ein Kav, der sich von Ejn Sof ausdehnt, der (4) hindurch geht und (5) absteigt und (6) sich ausbreitet von einem Igul zum nächsten bis zum (7) absoluten Ende (Sium). Und entlang dieses Kav breiten sich das Licht und die Fülle aus, die für jeden von ihnen notwendig sind."
Rav: Von den Kreisen. Punkt 3.
19:45
Schüler:
Punkt
3.
Or
Pnimi,
erklärt:
„Der
Aspekt,
der
alle
Kreise
miteinander
verbindet,
ist
die
Sache
dieser
dünnen
Linie,
die
sich
vom
Ejn
Sof
ausbreitet."
Punkt
3.
Erklärung
Or
Pnimi
zu
Punkt
6
„3.
„Die
Eigenschaft,
die
alle
Igulim
miteinander
verbindet“
Erläuterung.
In
den
zehn
Sefirot
de
Igulim
gibt
es
bekanntlich
eine
Unterbrechung
und
eine
leere
Stelle
von
einer
Sefira
zur
nächsten,
die
das
Ausmaß
von
sieben
Sefirot
des
Leuchtens
von
Yosher
der
entsprechenden
Sefira
einnimmt
(s.
Punkt
100).
Andererseits
gibt
es
in
den
zehn
Sefirot
des
Kav
keine
Unterbrechung
-
sie
beginnen
nämlich
aus
dem
Or
Ejn
Sof
und
breiten
sich
bis
zum
zentralen
Punkt
aus,
beziehungsweise
bis
zur
Bchina
Dalet,
die
auch
Malchut
genannt
wird,
wo
es
keine
weitere
noch
niedrigere
Sefira
mehr
gibt.
Das
bedeutet,
dass
es
in
den
zehn
ersten
Sefirot,
die
sich
aus
Ejn
Sof
in
der
Form
einer
direkten
Linie
bzw.
eines
Kav
ausgebreitet
haben
und
außerdem
die
zehn
Sefirot
von
Adam
Kadmon
genannt
werden,
gar
keine
Unterbrechung
zwischen
ihnen
gibt.
Und
aus
diesem
Grund
sagt
ARI,
dass
die
Sefirot
des
Kav
die
zehn
Sefirot
von
Igulim
ebenfalls
miteinander
verbinden.
Denn
die
sieben
unteren
Sefirot
aus
jeder
Sefira
de
Yosher
verbinden
die
zehn
Sefirot
der
höheren
Sefira
von
Igulim
mit
den
zehn
Sefirot
der
unteren
Sefira
von
Igulim.
Dadurch,
dass
es
in
den
zehn
Sefirot
der
Sefira
Chochma
de
Igulim
ein
Leuchten
gibt,
welches
sie
von
den
drei
ersten
Sefirot
der
Sefira
Chochma
de
Yosher
erhalten,
geht
dieses
Licht
unbedingt
durch
die
sieben
unteren
Sefirot
von
Keter
de
Yosher
durch.
Denn
die
drei
ersten
Sefirot
der
Sefira
Chochma
de
Yosher
müssen
von
den
sieben
unteren
Sefirot
von
Keter
de
Yosher
empfangen
und
in
die
zehn
Sefirot
der
Sefira
Chochma
de
Igulim
weitergeben.
Auf
diese
Weise
ergibt
sich,
dass
die
sieben
unteren
Sefirot
von
Keter
de
Yosher
die
zehn
Sefirot
von
Keter
de
Igulim
mit
den
zehn
Sefirot
der
Sefira
Chochma
de
Igulim
verbinden.
Und
dasselbe
passiert
zwischen
Chochma
und
Bina,
usw.."
22:05
Rav: Klar, ja? Ihr habt es an den Wörtern nicht erfasst. Das sind einfach nur Wörter. (Zeichnung) Wir haben Keter, Chochma, Bina. Das Licht geht durch diesen Kanal und tritt in die zehn Sfirot der Kreise ein, ja. Danach geht es durch Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod, Jessod, Malchut und tritt in Keter, Chochma, Bina von Chochma ein, ja — von hier abwärts ist es schon Chochma, hier ist Keter. Und dann tritt es in die zehn Sfirot der Kreise von Chochma ein. Was verbindet also die zehn Sfirot der Kreise von Keter mit den zehn Sfirot der Kreise von Chochma? Die ZaT, die ZaT sind es, die verbinden.
Einerseits sind Keter, Chochma, Bina also sehr wichtig, weil sie diese zehn Sfirot der Kreise füllen, ja. Andererseits sind die ZaT sehr wichtig, weil gerade sie das sind, was zwischen den Kreisen verbindet. Und wenn es diese ZaT nicht gäbe, dann gäbe es keine Verbindung zwischen den Kreisen, und dann würde das Licht vom Ejn Sof nicht eintreten und die Kreise füllen. Das heißt: Es gibt eine Größe in den GaR und es gibt eine Größe, eine Wichtigkeit, in den ZaT. Bei den GaR ist wichtig, dass sie in Verbindung mit den Kreisen stehen und sie füllen; und die ZaT sind wichtig, weil sie zwischen den Kreisen verbinden, ja.
Und das Wort „verbindend" ist hier sehr tief, es schließt viele Dinge ein. Was heißt es, dass etwas zwischen den Kreisen von Keter und den Kreisen von Chochma „verbindet"? Was gibt es in den ZaT, das verbindet? Welche Eigenschaften sind das? Das Verbindende muss der Vermittler sein, der aus beiden zusammengesetzt ist, ja. Wie arbeitet dieser Teil des Josher, des Kanals? Nachdem das Licht der Linie der GaR durch alle Kreise geht, ist es bereit, sich anzupassen, es passt sich den ZaT an. Und wenn die ZaT daran arbeiten, sich den Kreisen anzupassen, dann werden sie selbst zu … das, was durch sie hindurchgeht, passt sich den GaR de Josher an, und über die GaR de Josher tritt es in die Kreise ein. Das heißt, es gibt hier Bewegungen — ich erinnere mich nicht, ich glaube nicht, dass er darauf eingeht, aber es gibt hier viele solche feinen Unterscheidungen.
Ja. Nu. Ja, Gilad.
Schüler: Hat er erklärt, warum sich Keter, Chochma, Bina im Josher sehr wohl in den Kreisen ausbreiten, die ZaT sich aber nicht in den Kreisen ausbreiten können?
Rav: Die Kreise sind der Aspekt Ejn Sof, ohne Begrenzung. (Zeichnung) Und dasselbe haben wir in Keter, Chochma und Bina. Sie sind noch vor den Gefäßen des Empfangens, und auch in ihnen gibt es keine Begrenzung; deshalb können sie in Verbindung miteinander sein. In den ZaT dagegen gibt es schon eine Begrenzung. Chessed, Gwura, Tiferet ähneln KaCHaB, und Nezach, Hod, Jessod — Nezach, Hod, das sind Seir Anpin und Malchut, Jessod ist ihr Allgemeines und Malchut ist das Kli. Hier kann von einer Form, die zu den Kreisen passt, überhaupt keine Rede mehr sein.
Ja.
Schüler: Wie kommt es dann, dass das Licht durch etwas hindurchgeht, in dem es eine Begrenzung gibt, und plötzlich wieder ohne Begrenzung ist, in Chochma? Das ist zwar eine niedrigere Stufe …
Rav: Du fragst eigentlich, wie Malchut des Höheren zum Keter des Unteren wird, denn Malchut von Keter wird zum Keter von Chochma, ja? Es gibt zwischen ihnen überhaupt keine Verbindung; es gibt einen Durchbruch von Stufe zu Stufe. Auf der nächsten, tieferen Stufe fängt dann alles von Neuem an: Keter ist das Ejn Sof innerhalb der Stufe, und nicht, dass Malchut zum Keter wird.
Sie schließt die vorherige Stufe ab, und dadurch, dass sie sie abschließt, bewirkt sie, dass der Keter anfängt. Und das ist ein neues Reshimo, das ist alles neu. Es gibt die Sache des Unbelebten und es gibt das Pflanzliche, es gibt das Belebte und das Sprechende, und zwischen ihnen ist ein Schnitt — auch wenn es dort in der Mitte Dinge gibt, das Mittlere. Ebenso lernen wir, dass es einen Durchbruch gibt, von Malchut des Höheren zum Keter des Unteren.
Ja.
28:18
Schüler:
Die
ZaT
gehen
durch
die
Sfira,
durch
den
Kreis
von
Malchut,
sagen
wir,
Malchut
de
Ejn
Sof
von
Keter
oder
Malchut
de
Ejn
Sof
von
Chochma.
Wo
bestehen
die
ZaT,
wo
besteht
dieser
Kanal?
Rav: Ich weiß nicht, was „wo" heißt. Nach Bina. Ich weiß nicht, was „wo" heißt.
Schüler: Der Kanal geht durch die zehn Sfirot, sagen wir, der Kreise von Keter. Geht er dann durch alle zehn Sfirot nur mit seinem Keter, seiner Chochma und seiner Bina?
Rav: Keter, Chochma, Bina de Josher sind mit den zehn Sfirot der Kreise verbunden und füllen alle zehn Sfirot der Kreise. Die ZaT sind nicht mit den Kreisen verbunden; sie werden nur zum Verbindenden zwischen ihnen.
29:22
Schüler:
Geht
er
an
der
Grenze
zwischen
ihnen
entlang?
Rav: Ich weiß nicht, was „an der Grenze" heißt. Geh nicht auf solche Dinge ein — das ist eine Grenze, keine Grenze, und was ist überhaupt eine Grenze? In der Spiritualität redet man nicht einfach so daher; da müssen die Unterscheidungen, die Definitionen genau sein.
Ja.
Schüler: Kann man aus diesem Modell auf die Ausbreitung der Methode der Korrektur auf die ganze Welt schließen, der Methode der Kabbala — ist es dieses Modell?
Rav: Darauf will ich nicht eingehen, das ist so tief und so weit, und uns bleiben fünf Minuten bis zum Ende der Unterrichtsstunde. Wenn ihr also wissen wollt, wie in unserer Welt die Kreise und Josher bestehen und in welcher Form sie da sind, und wie wir in unserer Welt die Verbindung zwischen ihnen nutzen können — über Josher zu den Kreisen von jedem Einzelnen —, dann ist das ein sehr ehrenwertes Thema. Aber das ist wirklich ein Lernen für sich. Vielleicht können wir das irgendwie erklären.
Ja. Nu.
Schüler: Was ist die Aufgabe der ZaT von Malchut? Das ist doch der äußerste Punkt unten — womit verbindet sie …?
Rav: Die ZaT von Malchut treten in diese Welt aus, sie sind bei den Kreisen dieser Welt. Das ist die Aufgabe der ZaT von Malchut.
Noch etwas? Gut, wir beenden die Unterrichtsstunde.
(Ende der Unterrichtsstunde)