Tägliche Lektion20. Apr. 2026(Morning)

Part 1 Rabash. Artikel 21 (1989) (17.01.2003)

Rabash. Artikel 21 (1989) (17.01.2003)

20. Apr. 2026

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Morgenunterricht 17.01.2003

Buch „Schriften des Rabash", Band 1, Artikel „Was bedeutet ‚Ein Betrunkener soll nicht beten' in der Arbeit"

Rav: Der Artikel heißt „Was bedeutet ‚Ein Betrunkener soll nicht beten' in der Arbeit". Wir haben ja gerade das Gegenteil gehört, allerlei Aussprüche darüber, dass der Mensch in jedem Zustand beten muss, „Möge er den ganzen Tag beten" – was ist das Gebet? „Die Arbeit im Herzen". Kurz gesagt, was haben wir denn noch außer dem Gebet? Auch aus unserem Studium wissen wir, dass das Erheben von MaN das einzige ist, was der Untere gegenüber diesem ganzen Prozess tun kann, den wir haben – dass insgesamt das ganze System von oben nach unten schon vor uns liegt.

Und so, wie wir es auch in der „Inneren Betrachtung", Teil 8 des „Talmud Eser Sefirot", gelernt haben, wo er dort alles einteilt in die Wirklichkeit selbst und in das Bestehen der Wirklichkeit. Das heißt, wir haben das ganze System – das sind Welten, Parzufim und Seelen – einerseits, und andererseits kommt das Bestehen der Wirklichkeit schon von unten nach oben durch die Teilnahme des Menschen. Und die Teilnahme des Menschen heißt Erheben von MaN. Erheben von MaN heißt Gebet. Das heißt: inwieweit wir den Höheren dazu erwecken können, uns Korrekturen und Füllungen zu geben.

Und hier sagt er „ein Betrunkener soll nicht beten". Ein Betrunkener soll nicht beten – gemeint ist, dass es beim Menschen offenbar Zustände in seiner Arbeit gibt, in denen es besser ist, das sozusagen Gebet nach oben hin nicht zu aktivieren. Was kann dann der Mensch in solchen Zuständen selbst machen, oder soll er warten, bis man es von oben macht? Ganz bestimmt nicht. Vielmehr sagt man über diesen Zustand, dass die Verlangen des Menschen, seine Einstellung, ihm nicht helfen. Ein Betrunkener heißt einer, der mehr Or Chochma empfangen will, als er Absicht hat, um zu geben.

Wir haben einen Willen zu empfangen, der erschaffen wurde, und damit der Wille zu empfangen empfangen kann, muss wirklich eine große Chochma da sein, die Weisheit der Kabbala, eine Weisheit, wie man empfängt. Denn wir lernen, dass Empfangen im Willen zu empfangen möglich ist, außer einer feinen kleinen Kerze, die uns wirklich auf tierischer Stufe am Leben erhält. Über die tierische Stufe hinaus können wir uns nur mit der Absicht um zu geben füllen. Warum? Weil die Natur des Willens zu empfangen so ist, dass er in dem Moment, in dem er gefüllt wird, sich selbst aufhebt, er wird gegenüber der Füllung aufgehoben.

Und wenn er gegenüber der Füllung aufgehoben wird und keinen Willen hat, dann kann man ohne Willen keine Füllung fühlen. Und so bleibt der Wille zu empfangen im Gefühl, dass er leer ist, dass er nichts hat. Wir wissen das aus unserem Leben. Wir können hinter irgendeiner Sache fünf Jahre lang herlaufen, sie schließlich erreichen, und in dem Moment, wo wir sie erreichen, noch einen Tag, zwei Tage, irgendeine Woche, einen Monat – das ist egal, sagen wir –, dieses Gefühl, dass ich etwas bekommen habe, was ich so sehr wollte, fängt an abzunehmen, bis es überhaupt gelöscht wird. Die Freude verlässt das Herz, und ich fühle überhaupt nicht, dass ich etwas erreicht habe.

Warum? Ich wollte das fünf Jahre lang, also lass mich wenigstens jetzt fünf Jahre die Sache genießen, oder? Wenn mein Gefäß so groß war, dass ich fünf Jahre lang eine Füllung suchen konnte, bis ich sie gefunden habe, dann wenigstens jetzt in diesem Gefäß, in derselben Füllung, wenn ich genieße, das sagen wir entsprechend der Zeit fünf Jahre. Nein, nach einer Woche fühle ich schon nichts mehr. Das ist schon normal, das ist gewöhnlich. Warum? Die Füllung hebt den Willen auf, hebt den Mangel auf. Ohne Mangel kann man keinen Genuss fühlen.

Im Gegenteil, wenn vor uns ein Genuss ist, dann suchen wir – wenn wir die Möglichkeit haben zu genießen – mehr Willen. Das gilt für alle Genüsse, die wir in dieser Welt haben: Essen, Sex, allerlei Aktivitäten dort zum Zeitvertreib, wir brauchen dafür Verlangen, wenn die Möglichkeit besteht, uns zu füllen. Und wir sorgen dafür, dass wir die ganze Zeit mehr und mehr Verlangen haben für all unsere Möglichkeiten, uns wirklich zu füllen. Und alles entspringt demselben Gesetz: Dass ein Gefäß in der Form, wie es ist, wenn man es füllt, gefüllt wird. Es wird gefüllt, aber der Genuss verschwindet, und wenn es gefüllt wird und der Genuss verschwindet, dann ist es letzten Endes seiner Aufgabe nicht würdig.

Und deshalb ist von Anfang an, schon aus der Wurzel der Schöpfung, aus der Bchina Shoresh der vier Bchinot vom Direkten Licht, im Gefäß ein solches Gefühl verwurzelt, dass es geben muss. Geben muss. Woher kommt diese Sache? Aus derselben Füllung, aus demselben Schöpfer, der dem Geschöpf helfen will, dass die Füllung im Geschöpf ewig sein wird, vollkommen sein wird. Dass sie wirklich voll sein wird und genau der Größe des Willens entspricht einerseits, und andererseits, dass sie die ganze Zeit mehr und mehr gefüllt wird, wenn sich der Wille immer mehr verändert. Das heißt, wir müssen zu einem Zustand kommen, in dem unser Wille zu empfangen die ganze Zeit mehr wollen wird. Und durch die Füllung sehen wir einerseits, dass der Wille zu empfangen immer mehr abnimmt, und nicht, dass er immer mehr wird, dass er mehr wächst.

Wie können wir es so machen, dass die Füllung den Willen zu empfangen nicht aufhebt, sondern ihn vergrößert? Das ist sagen wir die Natur des Willens zu empfangen. Das heißt, der Schöpfer, der das Geschöpf erschaffen will, muss es außerhalb von sich erschaffen, außerhalb des Schöpfers. Wenn außerhalb von ihm – der Schöpfer ist ja ganz in einer Eigenschaft –, muss das Geschöpf in der entgegengesetzten Eigenschaft sein, sonst wird es kein Geschöpf sein. „Bar" bedeutet von der Stufe her; „Beria" (Schöpfung) kommt vom Wort „bar". Von einer Stufe her wählt der Schöpfer die Eigenschaft zu geben, und wenn das Gegenteil von ihm, dann ist das zu empfangen. Zu empfangen – wenn er empfängt, zerstört er seinen Willen zu empfangen, sonst kann er nicht genießen.

Wenn er genießt, füllt er sich. Wenn er den Willen zu empfangen füllt, nimmt der Wille ab. Wenn er abnimmt, weniger Genuss, und zwar so sehr, dass man ihn nicht mehr fühlt. Also bringt sich der Wille zu empfangen dadurch, dass er empfängt, selbst um. Also sehen wir sofort, dass der Schöpfer nach Bchina Alef, in der er den Willen zu empfangen erschaffen hat, gleich in den Willen zu empfangen die Vorbereitung hineinlegt, dass der Wille zu empfangen in der Form „um zu geben" arbeiten wird. Denn nur in der Form „um zu geben", wenn der Wille zu empfangen im Geben außerhalb von sich arbeitet, entsteht für ihn die Bedingung, das Gefäß, das so viel wie möglich empfangen kann, mehr wachsen kann, wenn seine Absicht um zu geben ist.

Denn sein Gefäß ist ein äußeres Gefäß. Im Geben gibt es keine Einschränkungen. Und jedes Mal, wenn er Füllungen bekommt, vergrößern ihm diese Füllungen nur den Willen, denn die Füllung des Willens zu geben ist nicht nur Or Chochma, Genuss vom Empfangen. Sie ist auch Genuss vom Geben, vom Erkennen der Größe dessen, dem ich gebe, und dann vergrößert das das Gefäß des Gebens. Und dann kann ich jedes Mal unendliche Zustände fortsetzen, die alle voll sind und niemals leer werden. Deshalb muss unsere Arbeit beide Gefäße umfassen: das Gefäß von Bchina Alef der vier Bchinot vom Direkten Licht und das Gefäß von Bchina Bet, sonst können wir außer einer feinen Kerze nichts empfangen.

Also ist die ganze Weisheit der Kabbala im Grunde eine Weisheit, wie man mit diesen beiden Arten von Gefäßen zugleich arbeitet, sie so miteinander zu kombinieren, dass das wahre Gefäß wirklich aus der richtigen Kombination zwischen beiden aufgebaut wird, was mittlere Linie genannt wird. Oder diese richtige Kombination wird immer Daat genannt. Chochma, Bina, Daat. Dass dieses Daat ist: so viel ich mit dem äußeren Gefäß arbeiten kann, das heißt im „um zu geben", dann nehme ich meinen Willen zu empfangen und arbeite mit ihm in der Absicht um zu geben.

Und wenn ich nicht kann. Wenn ich nicht im „um zu geben" arbeiten kann, dann muss ich wenigstens arbeiten, wie Rabash sagt, in der Handlung, was man nennt über dem Verstand, das heißt im Glauben der Weisen. Denn meine Handlung im Geben – sowohl wenn ich im Daat bin als auch wenn ich noch nicht zu Daat gekommen bin – ist dieselbe Handlung. Der Unterschied ist, dass ich die Absicht nicht erlangt habe oder dass ich die Absicht schon erlangt habe. Wenn ich die Absicht noch nicht erlangt habe und ich die Handlung über dem Verstand nicht ausführen kann, lohnt es sich für mich, sie ohne Absicht auszuführen, um die Kraft zu erlangen und Absicht zu erwerben.

Das heißt, wir müssen lernen aus dem, was sie uns raten für allerlei solche Handlungen, die wir sogar ohne Absichten ausführen können, das heißt Lo liShma. Dass ich noch keine Absicht um zu geben habe, das heißt, mein Gefäß ist also noch nicht äußerlich, außerhalb von mir, ein Gefäß, das, wenn es sich füllt, sich auch selbst aufhebt durch die Füllung. Aber wenn ich die Handlungen in meinem Gefäß nach dem Glauben der Weisen mache, das heißt nach den Ratschlägen der Kabbalisten, die sie mir sagen: mach so, Kind, wie man in der Schule lernt und im ganzen Leben, in der ganzen Zeit der Kindheit und Jugend sagen sie uns: mach, hör auf das, später wirst du sehen, dass das zu deinem Nutzen ist.

Also, wenn wir nach ihren Ratschlägen gehen, heißt das, nach dem Glauben der Weisen zu arbeiten. Und ihre Ratschläge sind, sich zu bemühen, Handlungen zu machen, die auf das Geben ausgerichtet sind, auf der Ebene dieser Welt, so wie wir in ihr sind, gegenüber den Freunden. Dass wir dadurch die Wichtigkeit des Schöpfers fühlen. Wenn wir die Wichtigkeit des Schöpfers fühlen, können wir darum bitten, dass er uns die Kräfte gibt, ihm zu geben. Dadurch, dass wir irgendeinen Willen haben werden, ihm zu geben, kommen wir daraus zu einem solchen Lo liShma, aus dem man zum liShma kommt.

Und wir haben niemanden zu beschuldigen, weder das System des Himmels noch sonst etwas, dafür, dass uns die Bedingungen fehlen, um zur Ewigkeit zu kommen, zur Vollkommenheit, über Zeit, Ort, Bewegung, Leben und Tod zu sein. Denn in jedem Einzelnen gibt es einen Funken, aus dem heraus, er heißt Punkt im Herzen, aus dem er diese Handlung zum Lo liShma hin anfangen kann. Diese Beschreibung der Arbeit im Balancieren des Willens zu empfangen und des Willens zu geben, im nützlichsten Modus mit diesen zwei Kräften zu arbeiten, die in uns sind, diese Eigenschaften – rechte Linie und linke Linie –, diese Eigenschaften sind in uns, wie ich gesagt habe, aus Bchina Alef und Bchina Bet der vier Bchinot vom Direkten Licht, die beide aus der Bchina Shoresh kommen.

Shoresh ist sozusagen der Wille des Schöpfers, der im Geschöpf ist, der in das Geschöpf die beiden Kräfte hineingibt: den Willen zu empfangen aus Bchina Alef und den Willen zu geben aus Bchina Bet. Und aus ihnen heraus haben wir schon eine Ausbreitung in das Geschöpf hinein, dass es im Geschöpf eine Vorbereitung auf die Kombination dieser beiden Kräfte gibt – das ist Bchina Gimel, wie man sie so kombinieren kann, dass der Schöpfer sozusagen ein Beispiel für ihre Kombination gibt, das ist in Bchina Gimel, dass man so machen muss. Und Malchut ist schon der Wille zu empfangen, die sozusagen bereit ist, so zu machen, so machen will, um zur Stufe des Schöpfers zu kommen. Seir Anpin ist gegenüber Malchut das Beispiel, wie man die Aufgabe ausführt.

Also haben wir in der Tora die ganze Zeit eine Beschreibung, wie auf allen Ebenen der Schöpfung dieses Gesetz ausgeführt wird, das ist zwischen Kohen, Levi und Israel. Denn Kohen ist rechts, Chassadim; Levi ist links, Gwura; und Israel ist der Mittlere zwischen ihnen, der diese beiden Kräfte nimmt und sie in der richtigen Weise von unten nach oben verwirklicht. Auch im Aufbau unserer Welt gibt es Kohanim und Levijim – niemand ist aus eigenem Willen Kohen oder Levi, sondern die Dinge rollen sich sozusagen von Generation zu Generation weiter, das ist ein Zeichen, dass wir von oben diese zwei Linien bekommen, es gibt keinerlei Teilnahme von uns darin.

Unsere Teilnahme fängt an in Israel zu sein, Jaschar El zu sein, mittlere Linie, die bauen wir. Und in ihrem Aufbau schreibt Rabash „ein Betrunkener soll nicht beten". Was heißt: ein Betrunkener soll nicht beten? Erhebe dein Gebet nicht, deine Bitte nicht nach oben, „mach nicht" – die Absicht ist in der Spiritualität, dass man es nicht machen kann. Es gibt nichts, was verboten ist; „verboten" heißt, dass man es nicht kann. So ist das Gesetz in der Spiritualität, denn man spricht von der Arbeit im Herzen, man spricht von den Verlangen, die man im Herzen fühlt. Ich kann dem Herzen nicht sagen „verboten", das Herz wird nicht zuhören. Ich kann mir den Mund mit der Hand zustopfen, oder? Oder die Hand mit irgendetwas aufhalten, aber Verlangen, innerliche Dinge, die in mir sind, mit denen kann ich nichts machen.

Also, was heißt „bete nicht"? „Bete nicht" heißt, dass man nicht beten kann, sich nach oben wenden kann, wenn der Mensch im Zustand des Betrunkenen ist. Ein Betrunkener heißt, dass er mehr Chochma als Chassadim verlangt. Chochma heißt Wein und Chassadim heißen Wasser. Oder Essen und Trinken. Trinken heißt Chochma, und Essen heißt Chassadim. Das sind alle Gesetze und alle Situationen, von denen wir in der Tora oder im Talmud lesen; sie sprechen nur von der Kombination dieser beiden Kräfte, rechts und links, wie wir sie auf allen Ebenen paaren müssen.

Auch den Sohar, wenn ihr den Sulam-Kommentar aufschlagt in allen zehn Bänden, Tausende von Seiten, aber letzten Endes spricht er nur von der mittleren Linie, wie man die mittlere Linie in allen möglichen Ebenen, Zuständen baut – nur darüber wird gesprochen. Deshalb heißt „ein Betrunkener soll nicht beten", dass ein Mensch, der im Willen zu empfangen mehr ist als in der Absicht zu geben, nicht darum bitten kann, dass Füllung zu ihm kommen wird, dass er wirklich etwas empfangen könnte. Die Gefäße, die Systeme sind so geordnet, dass er sich in der Finsternis fühlen wird.

Auch heute, das heißt im gegenwärtigen Zustand, das, dass wir uns selbst abgeschnitten von der spirituellen Welt fühlen, ist das Ergebnis unseres nicht richtigen Gebets. Das heißt, aus dem Willen in unserem Herzen, dass dieser Wille nicht gut ist. Wir bitten noch nicht um die Absicht um zu geben und nicht um die richtige Kombination, die Kraft des Gebens im Willen zu geben zu benutzen, und deshalb bekommen wir keine Antwort auf das Gebet, keine Offenbarung des Lichts, keine Offenbarung der Göttlichkeit. Das heißt: zum Gebet zu kommen, dass das Gebet nicht das Gebet des Betrunkenen sein wird, das ist unser Ziel. Und bis man dazu kommt, ist man im Zustand des Betrunkenen.

Und deshalb heißt es – wirklich sehr seltsam –, ein Talmid Chacham, der keinen Daat hat, ein Aas ist besser als er, oder? Solche Verse. Warum ist ein Aas besser als er? Na gut, sag wenigstens etwas, ein Rascha auf irgendeine Weise – ein Aas ist besser als er, das ist wirklich schon eine Übertreibung, oder? Weil ein Aas die niedrigste Kraft im Unbelebten heißt, aber im Unbelebten, das sich nicht wendet, das nicht betet, das nicht bittet, das im Unbelebten ist. Es ist gewissermaßen lebendig, ja, aber auf der niedrigsten Stufe des Belebten, und zieht wenigstens nicht zu sich.

Was hingegen einen Talmid Chacham betrifft, der keinen Daat hat, meint, dass er im nicht richtigen Gebet ist, denn der Mensch ist immer im Gebet. Wir sind mit unserem Herzen immer in Son de Azilut, und wir erwecken immer mit unserem Herzen das ganze System gegenüber uns, wir wollen oder wollen nicht. Wir sind Geschöpfe, wir gehören zu demselben System, ich kann nicht von demselben System abgeschnitten sein, ich bin in ihm. Sondern das, was wir durch unser Studium wollen, ist zu verstehen, wo wir sind, und zu verstehen, wie wir richtig teilnehmen können.

Aber sogar bevor wir lernen und bevor wir versuchen, richtig in demselben System teilzunehmen, sind wir in ihm; außerhalb desselben Systems der Wirklichkeit gibt es nichts. Deshalb: wer nicht auf die richtige Weise betet, das Gebet des Betrunkenen, „um zu empfangen" will, hat keinen Daat, und da ist ein Aas wirklich besser als er, denn er ist in einem Zustand, in dem er zu sich zieht, er will „um zu empfangen". Ein Aas will das sozusagen nicht, es handelt nach der Natur. Deshalb: ein Talmid Chacham, der keinen Daat hat – ein Aas ist besser als er.

Das heißt, uns bleibt nichts übrig, nachdem wir von oben aus der Bchina Shoresh, Bchina Alef und Bet der vier Bchinot vom Direkten Licht, die Kraft des Gebenden und die Kraft des Empfangenden bekommen haben, als zu lernen, wie wir sie miteinander paaren, damit unser Gefäß ein selbstständiges, ewiges Gefäß sein wird, das die ganze Zeit wächst und das keinen Makel haben wird. Und unser ganzer Aufstieg, das heißt unser ganzer Fortschritt, hängt davon ab, inwieweit das Obere Licht uns in der Form von Chessed beeinflusst. Was heißt in der Form von Chessed? Dass wir fühlen werden, wie sehr unsere Gefäße weit von der Eigenschaft Chessed entfernt sind. Dass vorerst, am Anfang, wie ich gesagt habe – zwar sind wir in demselben System, und aus unserem Herzen, aus dem Willen unseres Herzens, beeinflussen wir unser Schicksal zu unserem Nachteil, aber es ist noch ohne Erkenntnis.

Sagen wir, wir haben uns Tausende Reinkarnationen ohne Erkenntnis gewälzt. Danach fangen wir an hineinzukommen, durch den Punkt im Herzen, in eine Art Zeit, die „Zeit der Vorbereitung" genannt wird. Dass es sich uns langsam offenbart, durch Handlungen in der Gemeinschaft, in der Gruppe, im Studium, im Geben, in der Verbreitung, dadurch offenbaren sich uns langsam, hauptsächlich ist das durch das Studium mit der richtigen Absicht, offenbaren sich uns langsam unsere Eigenschaften gegenüber den Eigenschaften des Or Chassadim.

Wir fangen an, uns selbst als niederträchtig, böse zu fühlen, „Erkenntnis des Bösen", was man so nennt. Das kommt als Ergebnis des Leuchtens des Lichtes, des umgebenden Lichtes. Aus demselben Gefäß, mit dem wir uns angleichen müssen, dem Gefäß, das mir am nächsten ist, das uns zeigt, wie sehr wir uns ihm nicht angleichen.

Und als Ergebnis daraus gibt es schon Handlungen, dass man aus Lo liShma zu liShma kommt. Das heißt, dass man die Eigenschaft „Chafetz Chessed" erwirbt. Und aus der Korrektur von Chafetz Chessed, je nachdem, wieviel man danach die Größe des Schöpfers erwirbt, fängt man schon an, es vorzuziehen, ihm zu geben, anstatt für sich zu empfangen, und dann fängt schon eine Arbeit im „empfangen um zu geben" an zu sein.

Und man muss verstehen, dass all diese Stufen und das endgültige Ziel nur zum Nutzen des Menschen sind, wie wir angefangen haben darüber zu sprechen, dass der Wille zu empfangen sich nicht füllen kann in einem Zustand, wenn er ohne die Absicht um zu geben empfängt. In dem Moment, wo er den Genuss fühlt, fängt der Genuss an zu verschwinden. Sofort. Von diesem Moment an.

Vielleicht fühlen wir noch nicht irgendwo dort, irgendwelche paar Sekunden, es können ein paar Tage sein, aber ganz sicher lehrt uns unser ganzes Leben, dass wir die ganze Zeit im Rennen sind, nicht in der Ruhe. Das heißt, niemals im korrigierten, vollen, vollkommenen Zustand.

Und der Fortschritt dahin, das Gefäß des Gebens zu öffnen, das ein unendliches Gefäß ist, der Fortschritt kann nur durch das Fühlen der Größe des Ausströmenden sein. Wie kann ich um zu geben machen, wenn der Ausströmende in meinen Augen weniger als ich ist? Er muss mehr als ich sein, dass ich wollen werde, dass in meinem Herzen – nicht in Worten, sondern in meinem Herzen, dass mein Herz dort im System verbunden ist und etwas fordert, Kräfte vom System, dass mein Herz Kräfte des Gebens fordern wird.

Ich muss mich zum Willen in meinem Herzen beziehen von der Seite, von einer dritten Seite, so ja, als dritte Seite, von der Seite, und sehen und verstehen, dass, damit er richtig wirkt und ein richtiges Gebet will, um zu aktivieren, zu fordern, er die Größe des Schöpfers fühlen muss. Wenn er die Größe des Schöpfers fühlen wird, bevor ich einen Massach habe, werde ich für mich vom Schöpfer genießen wollen, entsprechend dem, was ich in meinem Herzen habe.

Also darf ich nicht um die Größe des Schöpfers bitten, bevor ich mit einem solchen Massach ausgestattet bin, dass ich seine Offenbarung nicht empfangen werde, außer für den Zweck der Korrektur. Deshalb muss ich zuerst mit der Gemeinschaft arbeiten, davon lerne ich die Eigenschaften des Gebens. Und aus meinen Misserfolgen gegenüber der Gemeinschaft zu bitten, dass ich wirklich die Eigenschaft des Gebens habe.

Dann wird mir eine Kraft von oben kommen, gegenüber der Gemeinschaft werde ich sie ausführen können, die Kräfte im „um zu geben", dann kann ich auch den Schöpfer bitten, dass er sich offenbart, damit ich die Eigenschaften des Gebens ihm gegenüber habe. Dafür brauchen wir die Gemeinschaft. Wenn vor uns nur eine fremde Kraft außerhalb von mir wäre, nur der Schöpfer ohne Gemeinschaft, hätte ich niemals im Gebet „um zu geben" zu ihm kommen können.

Ich hätte niemanden gehabt, an dem ich Übungen hätte machen können in... wie soll ich sagen? – langsam in mir eine richtige Forderung aufzubauen, dass ich Kraft zu geben habe. Deshalb ist Adam HaRischon nicht Adam HaRischon geblieben, wie er erschaffen wurde, sondern seine Seele zerbrach in sehr viele Seelen, dass wir Möglichkeiten haben, wir mit uns selbst zu arbeiten, aber dass es uns so erscheint, dass es das nicht ist, dass diese Teile außerhalb von mir sind, diese Seelen außerhalb von mir sind, die nicht zu mir gehören.

Und auf diese Weise, dass es wirklich lügnerisch ist, das Bild lügnerisch ist, ein nicht richtiges Bild, aber so erscheint es mir – auf diese Weise habe ich Gelegenheit, sozusagen mit etwas außerhalb von mir zu arbeiten. Sozusagen, denn der Schöpfer hat die Seele als eine erschaffen und mit Absicht den Egoismus in jeden einzelnen Teil hineingelegt, dass sie Gelegenheit hat, jeder einzelne Teil, gegen alle übrigen Teile zu arbeiten, zu sehen, dass es diese Möglichkeiten zu geben nicht gibt, den Schöpfer um Kraft zu geben für sie zu bitten, und dann arbeitet der Mensch sozusagen in derselben Kraft, in derselben Kraft, um Willen zu geben gegenüber dem Schöpfer zu erwerben.

Es kommt heraus, dass wir niemals zu klagen haben, dass wir nicht fähig sind, zu den Kräften des Gebens zu kommen. Auch dafür gibt es ein System um uns herum: Gruppe, Gemeinschaft, Rav, Sofrim, was „Sfarim" (Bücher) genannt wird, dass dieses System ganz bestimmt so gebaut ist, dass wir von Lo liShma zu liShma kommen können.

Das ist, was... ein sehr solcher Artikel, er sieht ruhig aus, als würde er alle Dinge durchgehen, die man vorher lernt. Hier gibt es keine Art Sprünge, sondern plötzlich sind solche Dinge so auffällig, aber gerade sind in ihm auch ein sehr schöner Prozess verwurzelt.

Gibt es Fragen?

Schüler: Chassadim Mekhussim, die Absicht ist Or Choser?

Rav: Chassadim Mekhussim und Chassadim Megulim, das ist... Wenn etwas offenbart ist, dann ist es offenbart. Wenn etwas bedeckt ist, dann ist es bedeckt. Aber ich weiß, dass es bedeckt ist, oder ich weiß, dass es offenbart ist. Das heißt, auch dass es bedeckt ist, ist auch irgendeine Art Offenbarung. Oder? Das ist kein Fehlen der Erkenntnis. Das heißt, es gibt immer in der spirituellen Stufe jenseits der Stufe von... jenseits des Machsom, Or Chassadim und Or Chochma. Das muss es geben.

Oder der Zustand ist, dass es nur Or Chassadim gibt und es ein Gefühl gibt, dass es das Or Chochma bedeckt, weil es nicht genug ist, es ist nicht stark genug, um das Or Chochma zu offenbaren, es aus dem Inneren hervorzuheben. Oder dass Or Chassadim so stark ist, dass es aus sich auch das Or Chochma herausführen kann. Das sind keine Lichter, die miteinander zusammenstoßen. Das sind Lichter, bei denen Or Chassadim das Or Chochma entwickelt, aus sich offenbart, entsprechend der Fähigkeit.

Denn Or Chassadim ist Or des Gebens. Also in wieviel es fähig ist, das Geben zu offenbaren, und das ist Or Chochma, das Maß des Gebens ist Or Chochma, wieviel ich empfangen kann, ist das Maß, wieviel ich geben kann. Also, wieviel Or Chassadim fähig ist, das zu machen, macht es sofort.

Schüler: Also Chassadim Mekhussim ist Chafetz Chessed?

Rav: Chassadim Mekhussim ist... Es gibt darin viele Unterscheidungen, aber sagen wir, dass das Chafetz Chessed ist. Denn ich werde dir sagen, warum ich sage „sagen wir": denn Chafetz Chessed ist, dass sogar wenn du ihm alle Chochma gibst, er sie nicht empfangen will, er will auf der Stufe Chafetz Chessed bleiben. Jetzt wirst du sagen: aber auf der Stufe Chafetz Chessed zu bleiben ist kein Ziel, das ist nicht das Ende, es gibt höhere Stufen – wie ist es, dass der Mensch darin bleiben will, das heißt nicht Geben.

Wirklich, wenn ich auf irgendeiner Stufe bleiben will und nicht nach oben aufsteigen will, dann komme ich sogar dieser Stufe nicht zu. Das heißt nicht Geben, also wieso bin ich plötzlich in ihr? Du verstehst. Das heißt, ein Mensch, der in irgendeinem spirituellen Zustand ist, sehnt sich aus der Natur des Gebens immer nach einer noch größeren Sache. Also Chafetz Chessed, wir müssen verstehen, das ist ein bestimmter Zustand im System, im System, nicht in uns, im System, dem wir uns angleichen müssen auf unserem Weg weiter, um uns weiter zu entwickeln, und nicht, dass es gewünscht ist, darin zu bleiben.

Schüler: Jetzt, wenn er schreibt, dass Wein am Anfang Freude ist und am Ende Traurigkeit, meint er, dass die Kraft der Chassadim immer begrenzt ist? Das heißt, es wird immer eine Einschränkung geben, wieviel ich Chochma ziehen kann, wenn ich in den drei Linien arbeite?

Rav: Er sagt das auch über den Wein, er sagt das auch über Kohen und Levi. Dass bei Kohen am Anfang Traurigkeit ist, danach Freude, denn das sind Kräfte des Gebens, die in der Stufe arbeiten, und Levi ist umgekehrt. Am Anfang sind das Gefäße des Empfangens, also am Anfang ist das Traurigkeit und danach Freude, Freude und danach Traurigkeit. Denn es gibt Abstiege nach der Offenbarung von Chassadim. Das heißt: Freude, Traurigkeit, die Absicht ist, dass aus einem Aufstieg ein Abstieg kommt, und Traurigkeit, Freude ist umgekehrt, aus einem Abstieg kommt ein Aufstieg.

Es hängt davon ab, in welchen Kräften wir sind, aber man muss sowohl in dem einen als auch in dem anderen sein. Der Mensch kann nicht nicht in Bewegung sein, und Bewegung ist auf zwei Beinen. Vom Abstieg zum Aufstieg, also in der rechten Kraft, und danach vom Aufstieg sozusagen zum Abstieg zur linken Kraft. Aber das ist ein Abstieg, das ist kein Abstieg zur Stufe, von der vorherigen Stufe. Das ist der Abstieg zu einem neuen Willen zu empfangen, um noch höher aufzusteigen, für den Zweck des Aufstiegs.

Schüler: Und die Stufe fängt an in Taamim und endet in Nekudot.

Rav: Die Stufe, behüte. Unsere Stufen fangen nicht mit Taamim an und danach mit Nekudot, das lernen wir so aus der Ausbreitung von oben nach unten. In der Ausbreitung von oben nach unten vom Schöpfer, wie er das ganze System baut, das Licht wie es alle Gefäße baut und sie uns gegenüber ordnet, dass wir am Ende der Stufen in dem Zustand sein werden, von dem der selbstständige Prozess von uns anfangen kann, bis zur Endkorrektur aufzusteigen, bis zum Ende unserer Arbeit. Also von oben nach unten ist das der Austritt des Systems.

Das System kommt ganz bestimmt vom Vollen zum Unvollen. Und dort ist zuerst Taamim, danach Nekudot. Aber wir, die wir von unten nach oben kommen, fangen an von den Reshimot, von denselben Taamim und Nekudot, die in der Ausbreitung von oben nach unten waren. Wir kommen sozusagen in jede Stufe vom umgekehrten Zustand. Was bleibt in jeder Stufe? Diese Tagin und Otiot offenbaren sich uns, in uns, wir arbeiten, um Massachim über sie zu erwerben; dadurch, dass wir Massachim haben, treten wir in die Nekudot ein. Was sind Nekudot?

Die Lichter, die gegangen sind, die Rückseiten der Stufe. Also empfange ich zuerst sie, und das sind nicht so angenehme Gefühle, das ist das Erlangen der Gefäße; Nekudot dort ist, dass Malchut in Form des schwarzen Punktes die ganze Zeit teilnimmt, und dann, wenn ich diese Nekudot erwerbe, erwerbe ich diese Gefäße, dann komme ich zu Taamim. Dann fülle ich mich mit Größe, habe erlangt, habe die Stufe erworben. Und dann offenbart sich die nächste Stufe. Denn auch in den Reshimot, wie in den Stufen, ist ACHaP des Höheren in Galgalta Ejnaim des Unteren.

Schüler: Also wo ist die Unterscheidung, dass du in eine neue Stufe eintrittst? Was ist diese Unterscheidung, wenn du nicht...?

Rav: Die Unterscheidung, dass ich in eine neue Stufe eintrete, sind meine Reshimot. Es offenbaren sich in mir die Reshimot der neuen Stufe, und entsprechend den Reshimot, die sich mir offenbaren, fange ich an, sie in den Rückseiten von ihr zu fühlen. Was heißt, in eine neue Stufe einzutreten? Ich muss Gefäße haben, um die neue Stufe zu fühlen. Ich bin in dem, sagen wir, jetzt bin ich in dieser Welt, aber ich hatte vorher verschlossene Augen, jetzt muss ich sie öffnen.

Also muss ich die Ohren öffnen und anfangen, von dem zu empfangen, was um mich herum ist, die ganze Zeit, auch vorher war es da. Also fange ich an mit Reshimot des Gefäßes, welches Gefäß ich jetzt öffnen muss, wodurch ich es öffnen muss, auf welche Füllung ich mich vorbereiten muss, auf welche Weise, in der Absicht um zu geben muss ich die Füllung empfangen. Also wird diese Füllung in mich eintreten und mir Information geben, zusätzliches Gefühl und so weiter, und wird mich nicht noch schlimmer verstopfen.

Das heißt, die Arbeit ist an den Gefäßen, und nachdem die Gefäße bereit sind und die ganze Verfeinerung durchlaufen haben, dann empfange ich die Taamim, die Ausbreitung des inneren Lichts drinnen im Gefäß. Das heißt, wir, gleich werden wir das im TES in den fortgeschrittenen Teilen lernen, wie sich der ganze Parzuf entfaltet, Rückseiten, Rückseiten der Rückseiten, und es gibt dort Zustände dort... das heißt, sagen wir 1600 Zustände in den Rückseiten der Rückseiten, bis es sich ins Gesicht entfaltet. Das heißt, es gibt hier ein doppeltes HaWaYaH dort. Werden wir lernen. Aber immer vom Unvollen zum Vollen. Von unten nach oben, und nicht von Taamim zu Nekudot.

Schüler: Jetzt, wenn du in voller Erkenntnis der Stufe arbeitest, wie kann es dann einen Zustand geben, dass Chochma zum Verlust des Daat führt? Wie kann es einen Zustand geben, dass du sozusagen mehr Chochma ziehst, als der Daat jetzt fähig ist zu bestimmen, dass...

Rav: Nicht dass ich mehr Chochma ziehe.

Schüler: Dass du willst.

Rav: Das System ist so geordnet, dass ich wollen kann, mehr Chochma zu ziehen, aber nicht fähig bin. Mir zu erklären, dass ich schon mehr Chochma ziehen will, aber nicht fähig bin, das ist für die linke Linie vorgesehen. Es muss einen Zustand geben, in dem ich mehr Chochma als Chassadim wollen werde. Wenn ich niemals mehr Chochma als Chassadim will, wie werde ich dann bitten, dass ich Chassadim habe? Wie werde ich bitten, dass ich Kraft zu geben habe? Meine einzige Wahl ist, um Kraft zu geben zu bitten, also wie werde ich sie bitten, wenn ich keinen Mangel an ihr fühlen werde?

Wie kann ich einen Mangel an ihr fühlen? Nur aus der Erkenntnis des Bösen, dass ich mehr im Willen zu empfangen bin als im Willen zu geben. Das heißt Rückseiten.

Schüler: Wie beherrschst du diesen Willen aber, wenn er in dir existiert? Wie beherrschst du...

Rav: Ich beherrsche nicht den Willen. Oder, also mein Wille zu empfangen, jetzt war ich in Stufe 11, habe sie gefüllt, muss zur Stufe 12 aufsteigen. Also offenbaren sich mir Rückseiten von 12, große Verlangen, die ich nicht beherrsche. Aber das sind Verlangen ohne Lichter. Also falle ich. Es fängt Erkenntnis des Bösen an zu sein, es fängt der ganze Prozess an. Von ohne Erkenntnis, dass ich nur in Stufe 11 gegenüber Stufe 12 ohne Erkenntnis war. Danach fängt die Erkenntnis an zu sein, und danach Chafetz Chessed, und danach „empfangen um zu geben". Alle Stufen.

Außer der Ausführung ist alles einfach. Und die Wahrheit ist, man braucht keine Chochma, um auszuführen. Wenn du das gut erfasst hast und jemand anderes es nicht erfasst oder so neblig, gibt es überhaupt keinen Zusammenhang zwischen der Fähigkeit auszuführen und diesem Verstehen. Das heißt, die Weisheit der Kabbala ist keine Weisheit, wie man andere Weisheiten lernt, dass ich entsprechend dem, wie ich verstehe, wie ich es im Verstand erfasst habe, ausführen kann. Hier hängt das absolut nicht davon ab. Der Mensch kann überhaupt nicht jetzt den Unterricht hören, in der Küche arbeiten und zu diesen Handlungen kommen, ohne zu wissen, wie sie überhaupt heißen. liShma, Lo liShma, Erkenntnis des Bösen, nichts. Glaub mir.

Über Jehoschua erzählt man. Moshe hat die Tora bekommen, hat die Tora wirklich aus der Oberen Kraft bekommen, aus der höchsten Stufe, die in Azilut ist, und hat sie Jehoschua übergeben. Übergeben, du verstehst. Wodurch? Dadurch, dass er sein Helfer war. Er war kein Talmid Chacham, war nicht der erste Schüler, nichts. Helfer, das ist alles. Und hat sie ihm übergeben. Über keinen anderen haben sie geschrieben, dass er sie übergeben hat.

Schüler: Was heißt übergeben? Sozusagen...

Rav: Das ist...

Schüler: Was ist die Unterscheidung?

Rav: Die Unterscheidung ist, dass er das Gefäß vorbereitet hat.

Schüler: Moshe hat für Jehoschua vorbereitet?

Rav: Nein, nein, Jehoschua hat das Gefäß vorbereitet. Dass wirklich, man konnte übergeben.

Gut, darüber werden wir noch bei Gelegenheit sprechen.

Also haben wir die „Einführung". Ja.

Schüler: Es gibt das Gebet. Wie kann ein Mensch wissen...?

Rav: Gebet heißt Gefühl, das du im Herzen hast... Moment, Moment, ich werde das erklären, denn hier steht ja über das Gebet. Gebet heißt Gefühl im Herzen. Ob du willst oder nicht willst, was dein Herz fühlt, das heißt Gebet. Was du jetzt fühlst, ich will dich nicht fragen, sag es uns nicht, das ist... auch du weißt nicht einmal, was dein Herz will, die Wahrheit. Aber das, was du fühlst, das ist in Son de Azilut, und das ist, was auf dich das ganze System der Himmel erweckt. Was dir in einem Moment passieren wird und in noch zwei Momenten und morgen und ich weiß nicht wann, das hängt alles davon ab, wie dein Herz jetzt, der innerste Wille von dir jetzt, in diesem System wirkt.

Schüler: Wie kann ich wissen, ob das kein Gebet des Betrunkenen ist?

Rav: Ah?

Schüler: Wie kann ich wissen, dass das kein Gebet des Betrunkenen ist?

Rav: Wie du wissen kannst, ob das kein Gebet des Betrunkenen ist oder doch ein Gebet des Betrunkenen, entsprechend der Antwort auf das Gebet. Ob du eine Antwort auf das Gebet bekommst, ob man dir antwortet oder nicht. Danach. Entsprechend dem, was...

Ich bitte um etwas mehr Ruhe. Es bringt mich durcheinander.

Der Mensch betet immer. Wenn er nur das verstehen würde, dass jedes Mal sein Herz drinnen in dem System ist und er sein Schicksal bestimmt, wäre es ihm schon nicht gut. Er würde sich schon sorgen, wie er schnell den Zustand verbessert. Aber Baal HaSulam sagt, sagen wir über Kibbuzniks in der Negev, sie wollen Regen. Ihnen ist der Schöpfer und die Kabbala und das Geben und überhaupt das Judentum, nichts, egal, sie wollen ihren Ertrag, nichts außer dem.

Sie verfluchen die ganze Religion und überhaupt alles, was du willst, aber... und es ist auch nicht wichtig, was sie sprechen, ob sie verfluchen oder nicht verfluchen, ihr Wille in ihrem Herzen, was er bittet. Wenn er eine Sache bittet, die ihr Leben ist, oder? Also bestimmt das. Und wirklich sagt Baal HaSulam, sie werden in der Negev leben, es wird Kibbuzim in der Negev geben, und es wird dort Regen geben, wo niemals Regen in der Negev war, werden sie Regen haben. Es wird nicht mehr oder weniger Regen geben, man wird ihnen dort Wasser auf irgendeine andere Weise ordnen. Sie werden Quellen finden, sie werden dort eine Wasserleitung bringen, wird kommen.

Der Mensch im Willen in seinem Herzen richtet das auf nichts aus. Unwichtig. Er ist auch in demselben System und wirkt auf die Obere Führung, wie sie jetzt auf ihn wirken wird. Deshalb ist die ganze Weisheit der Kabbala jetzt: wie ich dieses System in der nützlichen Weise drehen kann. Bis ich es nicht in der nützlichen Weise drehe, arbeitet es auf mich in der Führung, die „Weg der Leiden" genannt wird. Dass ich es schon anfange auf die richtige Weise zu erwecken, fängt es an, auf mich zu wirken, zu mir zurückzukehren auf die Weise, die „Weg der Tora" genannt wird.

Aber ich erwecke es immer. Immer. Und ich bin schuld oder bekomme von dort den Weg der Leiden, dass ich mich dann entwickle durch die Befehle, die bei mir als Leiden empfunden werden, oder durch die Befehle, die Tora genannt werden, Licht, Anweisung. Also müssen wir sehr schnell zu einem Zustand kommen, dass unser Herz drinnen sich auf solche Weise verbessert, dass es diesem System gute, richtige Befehle gibt, anstelle der schlechten, die wir zwangsläufig auch jetzt geben. Das System existiert, du kannst es nicht bewegen, du kannst ihm nichts ändern. Das ist der einzige Parameter, den du machen kannst. Der Aufbau ist starr, wie soll ich sagen, ja, schon gebaut. Du kannst ihm nichts ändern. Er ist wirklich wie Röhren, Drähte, alles ist gebaut.

Es gibt nur eine Sache: auf mein Herz zu wirken, wie mein Herz auf das System wirken wird, dass es auf gute Weise zu mir zurückkehrt. Das ist es. Das ist die ganze Weisheit der Kabbala. Und das ist wirklich Weisheit, bis man etwas lernt, bis... wie das arbeitet, und was ich wirklich machen muss. Und mit welcher Raffinesse ich an mir selbst arbeiten muss, an meinem Herzen. Das ist das Problem. Das Problem ist, am Herzen zu arbeiten, mit welcher allerlei Schlauheit, sagen wir, mit allerlei solcher Raffinessen werde ich zu einem Zustand kommen, dass mein Herz fordern wird, was sich lohnt. Denn das ist etwas anderes als das, was ich mir im Verstand vorstelle.

Schüler: Wie macht man das?

Rav: Wie man das macht, dafür sagt man dir, um zur richtigen Forderung im Herzen zu kommen, habe ich eine Gemeinschaft und habe ich Anleitung. Das ist wie ein Labor, wo ich das ausführen kann. Warum? Meine Gemeinschaft, das ist sozusagen das System, dass mein Herz mit dem System der Wirklichkeit verbunden ist, ja, dem System der Himmel, der Welt Azilut, und auf die Welt Azilut wirkt – an der Gemeinschaft kann ich dasselbe nur sehen, wie mein Herz auf die Welt Azilut wirkt, so wie sich mein Herz zur Gemeinschaft verhält. Dasselbe. Und davon lernen wir.

Das ist die ganze Notwendigkeit, dass der Mensch drinnen in einer ganzen Welt erschaffen ist, Gemeinschaft und alles. Das ist der ganze Grund, warum wir so gebaut sind, in einer solchen Stufe, in einer solchen Welt, in allem, was um uns herum ist, bis zum letzten Detail. Nur damit wir davon, dass wir... es steht geschrieben: „Geht und ernährt euch einer vom anderen". So steht es geschrieben. Das heißt, davon, dass wir so einer am anderen arbeiten, werden wir daraus verstehen, wie wir unser Herz richtig aktivieren können. Bis wir es nicht richtig aktivieren, wirkt es auf natürliche Weise, unbewusst, nicht zu unserem Nutzen. Du siehst, wie wir uns wälzen, wie wir die ganze Zeit im Abstieg sind, die ganze Menschheit?

Gut.

(Ende des Unterrichts)