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11 - 14 října 2021

Lesson 313. říj 2021

Baal HaSulam. Shamati, 19. Was bedeutet „der Schöpfer hasst die Körper“ in der spirituellen Arbeit?

Lesson 3|13. říj 2021

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Morgenkurs 13.10.2021 - Rav Dr. Michael Laitman - nach Bearbeitung

Buch "Schriften des Baal HaSulam" S. 533, "Shamati"-Artikel, Artikel 19, "Was bedeutet „Der Schöpfer hasst die Körper“ in der spirituellen Arbeit?"

Sprecher: Buch "Schriften des Baal HaSulam" auf Seite 533, Teil "Shamati"-Artikel, Fortsetzung von Artikel 19, "Was bedeutet „Der Schöpfer hasst die Körper“ in der spirituellen Arbeit?", ab dem Absatz "Nun können wir das interpretieren, was in der Gemara (Traktat Chulin, S. 7) gesagt wird".

Sprecher: "Shamati"-Artikel 19, Absatz "Nun können wir das interpretieren".

"Nun können wir das interpretieren, was in der Gemara (Traktat Chulin, S. 7) gesagt wird: Rabbi Pinchas Ben Jair war auf dem Weg, Gefangene zu befreien. Er kam zum Fluss Ginai und sagte zu ihm: „Ginai, teile deine Wasser und ich werde durch dich hindurchgehen.“ Der Fluss erwiderte: „Du wirst den Willen deines Schöpfers tun und ich werde den Willen meines Schöpfers tun. Du tust es vielleicht oder auch nicht, während ich es sicher tue.“

Er befahl also dem Fluss – dem Willen zu empfangen – ihn durchzulassen, um die Stufe, den Willen des Schöpfers zu tun, zu erreichen, also um alles zu tun, um Ihm Zufriedenheit zu bereiten. Und der Fluss – der Wille zu empfangen – antwortete ihm, dass er seine Natur, die der Schöpfer ihm gegeben hatte, nicht ändern möchte. Denn der Schöpfer erschuf ihn mit der Natur, Genuss und Vergnügen empfangen zu wollen.

Und Rabbi Pinchas Ben Jair führte einen Krieg mit ihm, denn er wollte ihn zum Willen zu geben umwandeln. Er führte also einen Krieg mit der Schöpfung, die der Schöpfer erschuf und die „Wille zu empfangen“ oder „Jesh me Ajn“ („Existenz aus dem Nichtexistierenden“) genannt wird.

Und man soll wissen: Wenn der Wille zu empfangen mit seinen Argumenten zum Menschen kommt, helfen weder Diskussionen noch rationale Begründungen, die der Mensch als gerecht empfindet. Auch wenn man diese Begründungen für gerechtfertigt hält, werden sie uns nicht beim Besiegen unseres Bösen helfen.

Stattdessen steht geschrieben: „Er machte seine Zähne stumpf“, was bedeutet, den Weg nur mit Taten zu beschreiten und nicht mit Argumenten. Der Mensch soll seine Kräfte gezwungenermaßen steigern. Dies ist das Geheimnis der Aussage unserer Weisen: „Man zwingt ihn, bis er sagt, ‚ich will.‘“ Das heißt, die Gewohnheit wird durch Beharrlichkeit zur zweiten Natur.

Und der Mensch muss sich hauptsächlich darum bemühen, ein starkes Verlangen danach zu haben, sich den Willen zu geben anzueignen und den Willen zu empfangen zu überwinden. Ein starker Wille wird an der Häufigkeit der zwischenzeitlichen Pausen und Ruhezeiten gemessen. Damit sind die Unterbrechungen zwischen den einzelnen Überwindungen gemeint.

Manchmal bekommt der Mensch zwischendurch eine Unterbrechung – einen Abstieg. Und dieser Abstieg kann einen Moment, eine Stunde, einen Tag oder einen Monat lang dauern. Und danach beginnt er wieder von neuem, den Willen zu empfangen zu überwinden und den Willen zu geben anzustreben. Ein starker Wille bedeutet, dass die Unterbrechung bei ihm nicht lange dauert und er gleich wieder zur Arbeit erwacht.

Dies gleicht einem Menschen, der einen großen Stein zerbrechen möchte. Er nimmt einen großen Hammer und schlägt den ganzen Tag lang auf ihn ein, aber seine Schläge sind kraftlos und langsam; er schlägt nicht mit Schwung auf den Stein, sondern kann mit dem großen Hammer kaum ausholen. Und er beschwert sich, dass diese Arbeit zu schwer für ihn ist, denn dafür bräuchte man einen starken Menschen, der diesen großen Stein zerbrechen kann. Er hingegen sei nicht mit solch großen Kräften geboren worden, um den Stein zerbrechen zu können.

Wenn jedoch jemand diesen großen Hammer mit großem Schwung und großer Kraft auf den Stein schlägt, gibt der Stein sofort nach und zerbricht. Und dies ist “wie ein [starker] Hammer, der Felsen sprengt“."

Er sagt, und damit bleiben tatsächlich alle auf dem Weg stecken, es hängt nur davon ab, wie lange sie in diesem Zustand sind, dass wir nicht genug Anstrengung, Ausbruch, Angriff geben, und wir nicht die ganze Zeit bereit sind, immer wieder in unseren Willen zu empfangen zu fallen. Sondern wir müssen hier eine Art Sprung machen.

Ich weiß, dass vor mir eine Barriere ist und sie ist sehr schwer. Und wenn ich mit ihr diskutieren werde, und es gibt darüber allerlei Geschichten, Bilder, wie die Kabbalisten mit dieser Barriere diskutiert haben, mit diesem Willen zu empfangen, der vor uns steht, so und so ihn zu umgehen in irgendeiner Form, sich mit ihm zu arrangieren, ihn für später zu lassen, oder vor ihm zu springen, dann ist es nur Kopf an Kopf.

Es gibt hier eine einfache Sache: Wenn wir nicht mit ihm übereinstimmen und doch hinausgehen wollen, dann gehen wir hinaus. Das ist wie wir in den Geschichten von Ägypten lesen, dass beim Auszug aus Ägypten Moses schon zum Pharao kommt und sagt: "Ich will mich von dir befreien, gib mir alle Verlangen, alle Absichten, alle Handlungen, alle meine Fähigkeiten, und ich werde aus deiner Herrschaft hinausgehen." Und dann am Ende geht er hinaus.

Er geht so weit hinaus, dass er plötzlich entdeckt, dass der Pharao selbst ihnen einen Platz zum Auszug öffnet und sie befreit und sie bis zum Auszug aus Ägypten führt. Und der Wille zu empfangen ist eigentlich so erschaffen, dass er sich widersetzen muss, damit der Mensch eine Widerstandskraft gegen ihn hat, dass er vom Schöpfer Kräfte, Verbindung, Hilfe fordert, und dadurch dem Schöpfer näherkommt.

Das heißt, der böse Trieb wird "Hilfe gegen ihn" genannt. Und "gegen ihn", das ist, weil er handelt, als ob gegen sich selbst. Er gibt dem Menschen die Fähigkeit, sich mit dem Schöpfer so zu verbinden, dass der Mensch sonst niemals zum Schöpfer gegangen wäre. Deshalb sind all die Widerstände, die in uns sind und wir uns schwach fühlen, unfähig, aus unserem egoistischen Willen herauszugehen, und wir nichts gegen ihn tun können - das ist alles nur, damit wir uns noch mehr und mehr mit der Kraft des Auszugs ausrüsten, um aus dem Willen zu empfangen zum Willen zu geben zu springen.

Und der Schöpfer wartet darauf und hilft uns in allerlei Formen von Widerstand, die Er um uns herum macht, und wir schreiten so voran, um Kraft der Einflussnahme anstelle der Kraft des Empfangens aufzubauen.

Frage: Baal HaSulam schreibt, dass ein starker Wille benötigt wird, der durch viele Aufstiege und Abstiege in einer Zeiteinheit gemessen wird. Und dann fährt er fort, dass wenn ein Mensch einen starken Willen hat, dann nimmt er einen starken Hammer und zerschmettert mit großer Kraft den Felsen. Und meine Frage ist: Wie macht man hier und jetzt eine richtige Berechnung, um die ganze Willenskraft in einen Schlag zu investieren und es nicht über die Zeit zu ziehen? Denn wir haben viele solcher Steine.

Das stimmt, aber es hängt von der Umgebung ab, wie sehr der Mensch die Umgebung organisiert. Und gerade damit nähert er sich dem Erfolg, denn allein hätte er sicher keine Kraft. Sondern es muss eine große, starke, vereinte Umgebung geben, und dann verstehen alle, dass sie keine Wahl haben, sie müssen einen Angriff mit einem starken, richtigen und schönen Kommando machen. Sich hier bemühen, der gemeinsamen Kraft zwischen ihnen Raum zu geben, und das wird genannt, dass man "einen größeren Hammer nimmt" und schon fähig ist, den Felsen zu zerbrechen.

Frage: Bezüglich dieses starken Willens. Bedeutet das, dass er sich durch viele Unterbrechungen, Ein- und Ausgänge verändert? Was ist dieser Mechanismus?

Ein starker Wille wird genannt, dass man einen großen Hammer nehmen kann, das heißt eine sehr starke, vereinte Gruppe, und einen starken Schlag auf den Stein geben und ihn zerbrechen kann. Was nicht so ist, wenn man einen kleinen Hammer nimmt und viele Schläge auf den Stein gibt, dann gibt es kein Ergebnis davon, dass man schlägt. Und deshalb müssen wir auf die Quantität und Qualität unserer Arbeit achten, [wie] sie genau geschieht, denn das Wichtigste für uns ist, gemeinsam vereint zu sein gegen unseren einen Feind, den Willen zu empfangen, der in allen wirkt. Zwar in allerlei verschiedenen Formen, vielleicht in etwas entgegengesetzt, aber im Grunde ist es unser selbes Ego, das wir uns bemühen müssen, es zu zwingen, von uns zu weichen, und das ist, wenn wir uns an den Schöpfer wenden und fordern.

Frage: Im Artikel steht geschrieben, dass wir der Gewohnheit folgen sollen. Was ist der Unterschied zwischen Routine und Gewohnheit? Gibt es einen Unterschied zwischen den beiden?

Nein, es gibt keinen Unterschied. Sowohl Routine als auch Gewohnheit sind Zustände, in die der Mensch nichts investieren muss, denn es wird schon "zweite Natur" genannt, und deshalb, wenn er sich in ihnen befindet, ist es ein Zeichen, dass er nicht voranschreitet, und er kann darin bis zum Ende des Lebens sein.

Frage: Was bedeutet es, den Felsen zu zerschmettern?

Das steinerne Herz zu brechen, [den Stein zu zerschmettern] in solche kleine Stücke, dass wir sie in "um zu geben" umwandeln können, und das ist schon eine Handlung, die wir danach machen werden.

Schüler: Womit schlage ich also jetzt mit dem Hammer?

Du musst die Trennwände zwischen den Freunden zerbrechen, und wenn ihr beginnt, euch untereinander mehr und mehr zu verbinden trotz der Trennwände, werdet ihr darin spüren, dass ihr euch dem Schöpfer nähert und Ihn entdeckt, was genannt wird "hinter unserer Mauer steht", hinter den Trennwänden.

Frage: In der Pause zwischen zwei Überwindungen, wie kann man voranschreiten?

Nur durch Beharrlichkeit im Studium in der Gruppe, wenn man gerade in die tägliche Arbeit investiert. Mir hat es geholfen, dass ich einmal Bücher geschrieben habe, Menschen unterrichtet habe, das hilft sehr. Wenn du unterrichtest, dann bist du mit den fremden Verlangen verbunden und sie bewegen dich, sie zwingen dich, anders zu denken.

Es ist sehr nützlich, sich zu bemühen zu verbreiten. Erstens tust du es als Geben an den Schöpfer, zweitens erweiterst du die Grenze der Weisheit der Kabbala, und auch verstehst du mehr, wie du auch dir selbst und auch anderen erklärst, und das zwingt dich voranzuschreiten und zu lernen. Das heißt, die Verbreitung hilft sehr dem Menschen, der verbreitet.

Schüler: Wir sagen, dass das Wichtigste auf unserem Weg die Beharrlichkeit ist, und ich verstehe daraus, dass es nicht genug ist, auch eine Entscheidung wird benötigt. Und bis es keine Entscheidung gibt, endet das Spiel sozusagen nicht. Wie hilft uns also die Beharrlichkeit, uns der Entscheidung zu nähern?

Beharrlichkeit bedeutet zunächst einmal, dass du ernsthaft bist und auf dem Weg gehst. Und du versuchst jedes Mal, die Scherben vom Zerbrechen des ersten Menschen zu sammeln. Die Beharrlichkeit erzieht dich, sie ordnet dich. Du musst eine Gesellschaft aufbauen, du musst ein Lernsystem aufbauen und so weiter, warum? Weil du ohne das nicht vorankommen kannst, du musst eine Umgebung aufbauen, das ist eine Gruppe und eine Lernordnung und eine Verbreitungsordnung, allerlei Dinge, damit dieses System, das du aufbaust, dich hält. Deshalb sind das wichtige Dinge.

Frage: Wenn Sie auf die Jahre schauen, die in unserer Arbeit vergangen sind, was ist die Gewohnheit, die benötigt wird, und worin können wir vielleicht diese Gewohnheit nicht einmal erwerben?

Die Beharrlichkeit bringt uns zur Gewohnheit und die Gewohnheit wird zur zweiten Natur. Es gibt viele Dinge, die bei uns zur Gewohnheit werden. Es kann sein, dass es eine gute Gewohnheit oder eine schlechte Gewohnheit ist, ich kann es nicht sagen. Aber wir sortieren sie und so müssen wir sehen, wie sehr unsere Anstrengungen doch kommen und mehr und mehr unsere Gefäße korrigieren. Deshalb "Pfennig und Pfennig häuft sich zu einer großen Rechnung", das ist, was bei uns geschah und geschieht.

Frage: Was bedeutet es, dass der Wille zu empfangen zum Menschen sagt "Du gehst, um den Willen deines Schöpfers zu tun, und ich gehe, um den Willen meines Schöpfers zu tun", wer sind diese zwei Schöpfer?

Das sind zwei Kräfte, die im Menschen wirken. Normalerweise wirkt eine Kraft, der Wille zu empfangen, und wenn ein Mensch beginnt, sich mit der Weisheit der Kabbala zu beschäftigen, erwacht in ihm auch die zweite Kraft. Und hier befindet sich der Mensch schon in einem Zustand, dass er zwischen zwei Kräften ist, mal will er empfangen, mal will er geben, mal will er wirklich dem Schöpfer nahe sein, mal fällt er und ist seinem egoistischen Natur nahe. Das sind zwei Kräfte.

Schüler: Es kommt heraus, dass hier der Mensch ist, der sich an den Willen zu empfangen wendet und ihm sagt, er soll zwischen ihnen trennen.

Ja. Wir müssen uns vorstellen, dass wir uns weder im Willen zu empfangen noch im Willen zu geben befinden, sondern wir wählen sozusagen, was wir tun wollen, wer über uns herrschen soll, oder worüber wir herrschen können, als ob wir in unserer Wahl herrschen. Während der Arbeit macht der Mensch so die Klärungen. Und man muss Klärungen machen, um zu wissen, unter welcher Kraft du dich befindest.

Menschen auf der Straße fragen das nicht, denn es ist ihnen klar, dass sie eine Natur haben und nach dieser Natur handeln sie, werden geführt, um eigentlich der Kraft, die sie führt, Gutes zu tun. Denn sie identifizieren sich mit dieser Kraft, und für sie, dem Willen, der sie aktiviert, Gutes zu verursachen, wird genannt, sich selbst Gutes zu verursachen. Was nicht so ist, wenn wir spirituelle Arbeit beginnen, nach einiger Zeit beginnen wir zu fühlen, dass es nicht dasselbe ist. Wem will ich Gutes tun, meinem egoistischen Willen oder meinem altruistischen Willen, wem will ich Gutes tun? Und hier beginnt bei mir schon der Kampf.

Es dauert ein paar Jahre, bis ein Mensch beginnt zu verstehen, dass er zwischen diesen zwei Kräften ist, und dass eine Kraft über die andere über ihn herrscht, und so ist es abwechselnd eine Kraft und die zweite Kraft, und beide führen den Menschen letztendlich zum Ende der Korrektur. So wird es bis zum Ende der Korrektur sein. Aber es ist gut, dass der Mensch zwischen beiden ist, und er weiß, dass beide ihn führen, und wie er darauf antworten muss, mit ihnen arbeiten muss.

Frage: Einerseits gibt es keinen Zwang in der Spiritualität. Andererseits muss man den Punkt erreichen, dass man ihn zwingt, bis er sagt "Ich will". Was ist dieser Zwang im Zehner?

Zwang ist, dass wir die Wichtigkeit des Willens zu geben, der Verbindung zwischen uns, die Wichtigkeit des Studiums erheben, über all die anderen normalen Störungen erheben, die uns aus dem Leben kommen.

Frage: Ist der Wille zu empfangen wirklich ein Feind, oder ist es der böse Trieb, der wirklich unser Feind ist, der nur mit dem Willen zu empfangen verbunden ist?

Ich verstehe nicht, wie du zwischen dem Willen zu empfangen und dem bösen Trieb unterscheidest, ich kann dir nicht antworten, bis ich verstehe. Normalerweise ist der Wille zu empfangen einfach ein Wille zu empfangen, der sich in der ganzen Schöpfung in den Stufen Still, Pflanzlich und Tierisch befindet, dass die ganze Schöpfung ihre Existenz will. Das ist die Lebenskraft, die Kraft, die sie zwingt, sich selbst zu erhalten und zu versuchen, mit dem Leben verbunden zu sein, sich zu schützen, das ist der Wille zu empfangen.

Was aber der böse Trieb ist: Wenn ich mich über den Willen zu empfangen zum Willen um zu geben erheben will, weil ich darin dem Schöpfer ähnlich werden will, dann beginne ich, mich der zweiten Natur zu nähern, und dann habe ich ein Problem, weil ich in Kollision mit meinem Willen zu empfangen bin. Das ist schon ein Wille zu empfangen auf der Stufe Mensch, nicht auf der Stufe Still, Pflanzlich und Tierisch, auf der Stufe des Sprechenden. Das ist der Unterschied zwischen dem normalen Willen zu empfangen und dem Willen zu empfangen, an dem die Kabbalisten, die sich dem Schöpfer nähern wollen, hängen bleiben.

Schüler: Wird der Wille zu empfangen der Kabbalisten auch als böser Trieb betrachtet?

Gerade der Wille zu empfangen, der Menschen nicht erlaubt, sich dem Schöpfer zu nähern, wird "böser Trieb" genannt. Alle anderen Verlangen werden nicht "böser Trieb" genannt, sie stören dem Menschen nicht. Du kannst vielleicht allerlei Dinge im Leben genießen, wenn es dich nicht stört, dich dem Schöpfer zu nähern, wird es nicht "böser Trieb" genannt.

Deshalb ist der böse Trieb nur das, was der Mensch bestimmt, wenn er voranschreiten will zu um zu geben, zur Verbindung, zum Schöpfer, und entdeckt, dass es Kräfte gibt, die ihm stören, und dann widersetzt er sich.

Schüler: Letztendlich läuft es wie immer auf die Absicht hinaus, oder?

Nicht nur in der Absicht, auch in der Handlung kann es sein, aber der Unterschied ist hauptsächlich in der Absicht. Richtig.

Frage: Gibt es einen Zustand, dass ein Mensch vom Willen zu geben und nicht vom Willen zu empfangen geführt wird?

Ja. Wenn er sich selbst der Kraft von Bina zuordnen will, dann tritt er so unter die Herrschaft des Willens zu geben.

Frage: Man entdeckt, dass die Beharrlichkeit etwas ist, das dir guttut, weil du immer Kräfte von der Gruppe erhältst. Aber wie kann man die Richtung ändern, dass ich der Gruppe Kräfte gebe und aufhöre, zu meinem eigenen Nutzen zu empfangen?

Versuche es mit Kraft.

Frage: Einerseits lernen wir "Pfennig und Pfennig häuft sich zu einer großen Rechnung", Beharrlichkeit. Andererseits, wie er schreibt, muss man den Schlag konzentrieren, sonst, wie Sie vorher sagten, machen wir keine Korrektur. Was meinten Sie mit dieser Konzentration?

Ich meinte, dass wir zusammen uns mehr verbinden müssen und verstehen, dass der ganze Schlag auf den Trennwänden zwischen uns sein muss. Dass wenn wir zur Verbindung kommen, dann zwingen wir aus der Verbindung den Schöpfer, uns zu helfen.

Schüler: Es reicht nicht, dass wir nur zu den Morgenkursen kommen und Mahlzeiten machen und was drumherum ist, gibt es noch etwas darüber hinaus?

Das Wichtigste ist Verbindung. Was kümmert es mich, ob es ein Unterricht sein wird oder kein Unterricht, ob es eine Mahlzeit sein wird oder keine Mahlzeit, das Wichtige ist die Verbindung, kommen wir dazu oder nicht? Bringen wir uns selbst zur Form des ersten Menschen zurück oder nicht? Davon hängt der Erfolg ab.

Schüler: Das heißt, Morgenkurse werden uns nicht genau helfen, sondern die Verbindung zwischen uns.

Wie wirst du zum Wissen der Verbindung kommen, zur Notwendigkeit der Verbindung, wenn du nicht zu den Unterrichten kommst, die dich für diesen Tag erwecken, wenigstens etwas?

Schüler: Das heißt, innerhalb des Morgenkurses macht man die Verbindung?

Sicher.

Frage: Können Sie erklären, was die Grundlage für die Anziehung des Willens zu empfangen ist, die den Menschen bei ihm ergreift?

Der Schöpfer macht es so, dass der Wille zu empfangen uns verwirrt und uns anzieht.

Frage: Was ist für uns dieser Hammer, mit dessen Hilfe wir den Stein zerbrechen?

Dass wir in der Gruppe zusammen sind, zu einem Zustand kommen, dass wir die Trennwand zwischen uns zerbrechen wollen. Denn die Trennwand zwischen uns ist eigentlich der Schöpfer selbst, der in ihr ist, und wenn wir die Trennwand zerbrechen, entdecken wir Ihn. Wir haben nichts mehr zu tun. Praktisch, wenn wir die Trennwände zwischen uns zerbrechen und wollen, dass unser Herz aus allen Herzen in der Form eines Herzens gebaut wird, und unsere Verstandeskraft nur arbeiten wird, damit wir ein Herz aus uns allen bauen, dann kommen wir auf diese Weise zu einer solchen Verbindung, in der sich der Schöpfer offenbart, zum Gefäß des ersten Menschen, der zur Auferstehung erwacht.

Frage: Was ist die Bedeutung des Voranschreitens durch Handlungen und nicht durch Diskussionen?

Mit Diskussionen haben wir nichts zu tun. Wir müssen uns bemühen, eine solche Verbindung zwischen uns aufzubauen, dass wir hinzufügen und Erweckung, Anziehung hinzufügen, bis in dieser gegenseitigen Neigung jeder Zehner spüren wird, dass er sich zu seinem Zentrum vereinigt, er kommt zu etwas, wo wir alle verbunden sind. Es wird eine Kraft im Zehner geben, ein solches Gefühl, dass wir doch als ein Mensch sind. Dass unsere Körper nicht spüren, dass wir in ihnen sind, sondern wir fühlen uns als in einem Herzen befindlich. Es gibt dafür nicht so sehr Worte, aber das wollen wir, dass es geschieht.

Frage: Wie können wir sicherstellen, dass wir mit dem Hammer mit voller Kraft als Zehner schlagen und nicht jeder mit seinem kleinen Hammer schlägt?

Alles hängt davon ab, wie sehr wir arbeiten, in welchem Maß wir verstehen, was wir tun müssen. Man muss verstehen, dass Verbindung das ganze erwünschte Ziel ist, das wir erreichen wollen, denn wir müssen das zerbrochene System, das "zerbrochene Seele des ersten Menschen" genannt wird, zum Zustand zurückbringen, dass es ganz sein wird, und dann wird das genannt, dass wir zur Korrektur kommen, zum Ende der Korrektur. Also ist es sehr wünschenswert, dass wir das so machen. Wie macht man das?

Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber man muss. Man muss. Und man muss danach prüfen, wie der Tag vergangen ist, was wir für den neuen Tag in diese Richtung planen, in Richtung der Verbindung. Und obwohl diese Verbindung zwischen uns zunächst eine falsche Verbindung sein kann, nicht echt, sozusagen, aber zusammen damit spielen wir wie Kinder trotzdem damit, um zu einem Zustand zu kommen, in dem das Licht, das zum Guten zurückführt, nach diesem Spiel der Verbindung wirkt, das wir ausführen, und zwischen uns die echte Verbindung festlegt.

Wir müssen verstehen, dass wir keine Wahl haben. Seht auch, welche Zustände die ganze Menschheit durchmacht und wie sehr sie noch leiden muss, bis sie versteht, dass die ganze Lösung nur in der Verbindung ist. Nicht sozialistisch, nicht kommunistisch, und nicht jetzt gibt es wieder Rückgang und wieder Fortschritt, und wie in Wellen geht die ganze Menschheit nach rechts oder nach links und so jedes Mal. Aber was wollen wir trotzdem festlegen? Die Verbindung, die jedes Mal stärker und stärker wird, sonst befinden wir uns im Rückgang, darin, dass wir jedes Mal in Zustände fallen und fallen, bis zum Weltkrieg.

Sprecher: Wir sind in der Zeile "Ebenso haben wir in der heiligen Arbeit,".

"Ebenso haben wir in der heiligen Arbeit, bei der die Empfangsgefäße zur Kedusha (Heiligkeit) gebracht werden, einen starken Hammer – die Worte der Tora, die uns gute Ratschläge geben. Doch wenn nicht kontinuierlich damit gearbeitet wird und es Pausen dazwischen gibt, entgeht man der Aufgabe und sagt, dass man dafür nicht geschaffen wurde und diese Arbeit einen Menschen mit besonderen Fähigkeiten benötige. Trotzdem sollte man glauben, dass jeder das Ziel erreichen kann. Und man muss immer versuchen, seine Bemühungen zur Überwindung zu steigern. Und dann kann man den Felsen in kurzer Zeit brechen.

Man soll dazu noch wissen, dass es eine wichtige Bedingung gibt, wenn man den Kontakt zum Schöpfer herstellen will: Das Bemühen muss verschönert werden. Denn Zierde bedeutet dem Menschen viel. Wenn er der Bemühung jedoch keine Wichtigkeit beimisst, kann der Mensch nicht in Freude arbeiten. Also soll er Freude daran haben, dass er jetzt Kontakt mit dem Schöpfer hat.

Diese Angelegenheit ist in der Zitrone enthalten. Über die Zitrone, eine Frucht des Zitrusbaumes[1], wird geschrieben, dass sie über der Nase sauber sein sollte.

Es ist bekannt, dass es drei Unterscheidungen gibt: A) Zierde, B) Duft und C) Geschmack.

Geschmack heißt, wenn die Lichter von Oben nach unten ausgebreitet werden, also unterhalb von Pe (Mund), dort, wo die Stufe von Gaumen und Geschmack ist; dies bedeutet, dass die Lichter in die Gefäße des Empfangens fließen." Wie wir sagen, "Lichter" und "Geschmäcker" breiten sich vom Kopf zum Körper im Parzuf aus.

"Geruch heißt, wenn die Lichter von unten nach Oben aufsteigen, die Lichter also in die Gefäße des Gebens fließen, in der Form von „empfängt und gibt nicht unterhalb von Gaumen und Kehle“, welche die Stufe ist von „Und er wird riechen in Gottesfurcht“, was über den Messias gesagt wird. Es ist bekannt, dass der Aspekt „Geruch“ der Nase zugeordnet ist.

Zierde ist Schönheit, welche oberhalb der Nase ist, und daher keinen Geruch hat. Das bedeutet, dass es dort weder Geschmack noch Geruch gibt. Was aber gibt es dort, das ihm ermöglicht zu überleben? Es gibt dort nur den Aspekt der Zierde. Und das erhält ihn am Leben.

Wir erkennen bei der Zitrone, dass sie gerade dann Zierde bekommt, bevor sie genießbar wird. Wenn sie aber genießbar ist, dann ist keine Zierde mehr in ihr.

Und das verweist uns auf das Thema der Arbeit des ersten, der die Vergehen berechnet: Gerade in der Zeit der Arbeit von „Und nehmet euch“, also der Arbeit während der Zeit, wo man das Joch des himmlischen Königreichs auf sich nimmt, bei der der Körper noch Widerstand leistet, gibt es Raum für Freude an der Zierde.

Die Zierde wird also während dieser Arbeit erkennbar. Das heißt, dass er deshalb Freude an dieser Arbeit hat, weil ihm diese Arbeit Zierde und nicht Schmach bedeutet."

Frage: Ich sehe, dass meine Freunde sich bemühen, dem Schöpfer zu geben, und sie geben so viel Wichtigkeit und ich beneide sie. Trotzdem, warum fehlt immer etwas? Was kann ich tun, um meinen Freunden zu helfen, um diese Lücke zu überbrücken? Ich weiß, dass der Schöpfer die einzige Kraft ist, die existiert, aber trotzdem, wie kann ich meinen Freunden helfen?

Du kannst ihnen ein Beispiel vom Schöpfer übermitteln, du kannst ihnen richtiges Verhalten zeigen, das von jedem zu jedem in der Gruppe sein sollte, das ist hauptsächlich alles, wie jeder zu den anderen sein sollte. Das kann man im Herzen machen, aber für Anfänger muss man auch äußere Beispiele geben, in Handlungen. Das ist, was du gegenüber den Freunden tun musst. Jeder nach dem Charakter des Menschen, es gibt solche, die dazu mehr fähig sind, weniger fähig sind, das gehört nicht so sehr zur Spiritualität, sondern gehört schon zu den Bedingungen, die der Schöpfer von Anfang an in sie eingepflanzt hat.

Frage: Baal HaSulam schreibt auf Seite 534 Spalte 1: "Noch muss man wissen, dass damit die Anstrengung Kontakt mit dem Ewigen macht, gibt es hier eine sehr schwere Bedingung. Und zwar, dass die Anstrengung beim Menschen in der Eigenschaft der Verschönerung sein muss."

Dass er die Anstrengung liebt, liebt. Warum? Stell dir vor, dass du jemanden liebst, also wenn du jemanden liebst, treibt es dich an, ihm etwas Gutes zu tun, und dann machst du deine ganze Anstrengung für jemanden, den du liebst, diese Anstrengung ist dir lieb, du liebst sie.

Der Rabash gab so ein Beispiel: Sagen wir die Königin von England, sie muss selbst nichts tun, sie hat viele Menschen, die um sie herum sind und alles machen. Aber wenn man ihr ein Baby bringt, oder einen Enkel, oder jemanden, den sie liebt, und sie sagt "Ich will ihn füttern, ich will ihm zu essen geben", dann ist das Arbeit? Es gibt eine spezielle Frau, die sicher verantwortlich ist, dieses kleine Kind zu füttern, aber die Königin sagt "Nein, ich will selbst". Warum? Weil es Genuss ist, es ist keine Arbeit, es ist Genuss, dass sie es für jemanden tut, den sie liebt. Deshalb ist die Sache, der Unterschied zwischen Arbeit und Genuss, nur im Verhältnis - für den, den ich liebe, ist es mir nicht schwer, irgendetwas zu tun, es hängt von der Höhe meiner Liebe ab.

Frage: Wie kommt man zu einem Zustand, dass ich diese Arbeit liebe?

Bitte den Schöpfer darum, das liegt in Seinen Händen. Bitte den Schöpfer, die Freunde zu lieben, oder wie Baal HaSulam sagt: "Ich will die ganze Welt umarmen", das wird Liebe zur Welt genannt, das ist die größte Stufe der Liebe.

Schüler: Kann etwas in all der Arbeit, die wir untereinander tun, außer zu bitten, mich zu dieser Sache bringen?

Langsam, allmählich, all die Handlungen, die wir in den Gruppen tun, in der Verbreitung, im Studium, in unseren Gesprächen, darin, dass wir all die Schriften durchgehen, die die Kabbalisten geschrieben haben und sie klären wollen, uns ihnen zuordnen wollen, also hilft uns all diese Arbeit, das ist Anstrengung. Ich will verstehen, was ein Kabbalist schreibt, der in so engem Kontakt mit dem Schöpfer steht, und ich will auch in seinem Zustand sein, so hilft es. Man erweckt die umgebenden Lichter und schreitet voran.

Frage: Was ist genau die "Verschönerung", ist das Freude, ist das Anstrengung?

"Verschönerung" ist, dass ich noch mehr und mehr ein bestimmtes Phänomen vergrößern, verstärken will.

Sprecher: Wir sind in der Zeile "Mit anderen Worten: Der Mensch verachtet manchmal die Arbeit,".

"Mit anderen Worten: Der Mensch verachtet manchmal die Arbeit, das Joch des himmlischen Königreichs auf sich zu nehmen. Er erlebt eine Zeit des Empfindens von Dunkelheit, wenn er sieht, dass es außer dem Schöpfer keinen gibt, der ihn aus seinem Zustand erretten kann. Dann nimmt er über den Verstand hinaus das Joch des himmlischen Königreichs auf sich, in Form von „wie ein Ochse das Joch und wie ein Esel die Last.“

Und es soll ihm eine Freude sein, dass er dem Schöpfer jetzt etwas zu geben hat. Und dadurch hat der Schöpfer Genuss daran."

Vom schlimmsten Zustand, in dem wir uns befinden, wenn wir uns mit dem Schöpfer verbinden können, dann kann es der beste, nützlichste und stärkste Zustand sein. Denn ich verbinde mich vom niedrigsten Zustand mit dem Schöpfer, der der Höchste ist.

Deshalb soll man Zustände nicht verachten, in denen wir Abstieg, Fall, Hilflosigkeit und Enttäuschung fühlen - das sind die Zustände, aus denen es gerade am nützlichsten ist, sich an den Schöpfer zu wenden, am nützlichsten. Wir erwecken darin sehr große Kräfte, vom Zustand, in dem wir uns befinden, im niedrigsten Zustand, in der niedrigsten Welt, bis zum Schöpfer, bis zur Wurzel der ganzen höchsten Existenz.

Frage: Wie verbindet man sich oder wendet sich an den Schöpfer vom Nullpunkt, von diesem Minuspunkt?

Nimm ein Beispiel von den Freunden, von allen. Alle machen diese Arbeit. Jeder Einzelne wird nicht danach gemessen, dass er einfach fühlen will, was mit ihm geschieht - was mit ihm geschieht, ist nicht der Mensch. Sondern jeder Einzelne wird danach gemessen, wie sehr er aus jedem Zustand heraus sich so viel wie möglich mit dem Schöpfer verbinden kann. Je niedriger der Zustand, desto kraftvoller will er sich mit dem Schöpfer verbinden, denn gerade darin führt er die Handlungen der Korrektur aus.

Frage: Was ist das obere Königreich?

Himmelreich. Der Wille zu geben des Schöpfers wird Himmelreich genannt, der Wille zu empfangen des Geschöpfes wird Königreich dieser Welt genannt.

Sprecher: Wir sind in der Zeile "Aber der Mensch besitzt nicht immer".

"Aber der Mensch besitzt nicht immer die Stärke zu sagen, dass dies eine schöne Arbeit ist, die Zierde genannt wird, sondern er verachtet diese Arbeit.

Dies ist eine harte Bedingung für einen, der sagen kann, er ziehe diese Arbeit der Arbeit in der Weißheit vor, was bedeutet, dass er während der Arbeit keinen Geschmack von Dunkelheit spürt, sondern einen Geschmack in der Arbeit. Das bedeutet, dass er dann nicht mit dem Willen zu empfangen arbeiten muss, um das Königreich des Himmels über dem Verstand auf sich zu nehmen."

Zwar befinde ich mich in allerlei Zuständen, sogar den schlimmsten, aber ich muss nicht den Zustand selbst ändern, sondern ich muss mich bemühen, meine Beziehung zum Zustand zu ändern, das ist das Wichtigste. Alle Zustände kommen vom Schöpfer und deshalb bitte ich Ihn nicht "Ändere mir den Zustand", "Beziehe dich anders zu mir", denn ich sage dem Schöpfer sozusagen "Jetzt bist du besser und beim nächsten Mal bist du schlechter". "Es gibt niemanden außer Ihm", ich empfange alles von Ihm, und dann beziehe ich mich nicht darauf, dass Er sich ändert, sondern ich bitte, mir zu helfen, mich selbst so zu ändern, dass jeden Zustand, den Du auf mich projizierst, egal welchen Zustand, ich ihn annehme, dass er vom Guten und Gutes Tuenden kommt. Das bitte ich.

Was bitte ich eigentlich? Nicht dass der Schöpfer sich ändert und gute Zustände auf mich projiziert, sondern dass ich mich ändere, dass ich mich selbst korrigiere und ich die ganze Beziehung des Schöpfers zu mir als gut und Gutes tuend annehme, das ist der Unterschied. Nicht dass ich den Schöpfer zwinge sich zu ändern, sondern ich bitte, dass Er mich ändert, das ist der ganze Unterschied, den es zwischen richtiger und nicht richtiger Beziehung zur Höheren Vorsehung gibt.

"Und wenn er sich doch überwindet und sagen kann, dass diese Arbeit ihm angenehm ist, da er jetzt die Mizwa (Gebot) im Glauben über den Verstand einhält und diese Arbeit in Form von Schönheit und Zierde auf sich nimmt, dann heißt das „Eine Freude der Mizwa.“

Dies bedeutet, dass das Gebet wichtiger ist als die Erwiderung des Gebetes. Der Grund dafür ist, dass es im Gebet Raum für Arbeit gibt und er den Schöpfer braucht, also das Erbarmen des Himmels erwartet. Und dann hat er einen wahren Kontakt mit dem Schöpfer und befindet sich im Gemach des Königs. Wenn jedoch das Gebet beantwortet wird, hat er bereits das Gemach des Königs verlassen, denn er hat sein Erwünschtes bereits genommen und ist gegangen.

Dementsprechend ist der Vers „Deine Öle haben einen guten Duft. Dein Name ist wie ausgegossenes Öl“ zu verstehen. Öl wird das Höhere Licht genannt, während es fließt; „ausgegossen“ weist auf das Sistieren der Fülle hin. Und zu der Zeit bleibt nur der Duft des Öls zurück. Geruch bedeutet, dass ein Reshimo (Erinnerung) dessen, was er gehabt hatte, zurückbleibt. Zierde jedoch heißt ein Ort, wo es überhaupt keinen Halt gibt, also sogar der Aspekt des Reshimo nicht leuchtet.

Dies ist das Thema von Atik und Arich Anpin. Während der Ausdehnung, wird die Fülle als Stufe von Arich Anpin bezeichnet, welches ein Aspekt von Chochma (Weisheit) ist – also offene Vorsehung. Und die Bedeutung von Atik kommt aus dem hebräischen Ausdruck „WaJe’Atek“ (Und er rückte fort – Loslösung), was das Schwinden von Licht bedeutet und „Verhüllung“ heißt.

Dies ist die Zeit der Ablehnung der Einkleidung, welche die Zeit der Aufnahme der Königskrone ist, die als Malchut (Königreich) der Lichter betrachtet wird und als das Königreich des Himmels gilt."

Lies nochmal ab der Zeile "Und das ist die Sache von Atik".

"Dies ist das Thema von Atik und Arich Anpin. Während der Ausdehnung, wird die Fülle als Stufe von Arich Anpin bezeichnet, welches ein Aspekt von Chochma (Weisheit) ist" das breitet sich von oben nach unten aus "also offene Vorsehung" Und Atik, der über Arich Anpin ist "Und die Bedeutung von Atik kommt aus dem hebräischen Ausdruck „WaJe’Atek“ (Und er rückte fort – Loslösung), was das Schwinden von Licht bedeutet und „Verhüllung“ heißt." Zwar ist er höher und er ist die Quelle für all das Licht, das in Arich Anpin ist, Arich Anpin ist Chochma und Atik ist Keter, in Atik ist alles, aber das Licht breitet sich nur von Arich Anpin aus, von Chochma. "Dies ist die Zeit der Ablehnung der Einkleidung, welche die Zeit der Aufnahme der Königskrone ist, die als Malchut (Königreich) der Lichter betrachtet wird und als das Königreich des Himmels gilt.". Die Krone des Königs. Das heißt, es gibt Malchut und ihre Krone ist Atik, und zwischen beiden haben wir all die anderen Eigenschaften, durch die wir von Malchut die Krone erlangen. So baut man die Größe des Schöpfers zwischen diesen zwei Punkten.

"Darüber wurde im Heiligen Sohar geschrieben, dass die Heilige Shechina zu Rabbi Shimon sprach: „Es gibt keinen Ort, sich vor dir zu verbergen“ (Sohar Pinchas). Das bedeutet, dass er selbst in der größtmöglichen Verhüllung das Joch des himmlischen Königreichs mit großer Freude auf sich nimmt." Dass er weiß, in allen Zuständen Malchut mit Keter zu verbinden.

"Denn er folgt der Linie des Willens zu geben und gibt, was er in seiner Hand hat. Und wenn der Schöpfer ihm mehr gibt, gibt auch er mehr. Und wenn er nichts zu geben hat, gleicht er einem Kranich mit vorgestrecktem Hals, der nach dem Schöpfer schreit, Er möge ihn von den bösen Wassern erretten. Daher hat er auch auf diese Weise Kontakt mit dem Schöpfer." Selbst im schlimmsten Zustand, weil er auf Veränderung hofft, dass er die Möglichkeit haben wird zu fordern, zu bitten, sich dem Schöpfer zu nähern.

"Der Grund, warum dieser Aspekt “Atik“ genannt wird und Atik als Höchste Stufe gilt, ist, dass eine Sache umso höher ist, je weiter sie von der Einkleidung entfernt ist. Und der Mensch kann am abstraktesten Ort, genannt „die absolute Null“, fühlen, weil dort die Hand des Menschen nicht hinreicht.

Das heißt, dass der Wille zu empfangen sich nur an einem Ort festhalten kann, wo es Ausbreitung von Licht gibt. Und während der Mensch seine Kelim reinigt, damit sie das Licht nicht beschädigen, ist er unfähig, das Licht in Form von „Ausbreitung der Gefäße“ zu ihm kommen zu lassen. Und nur wenn der Mensch auf dem Weg des Gebens schreitet, wo der Wille zu empfangen weder im Verstand noch im Herzen herrscht, kann das Licht in absoluter Vollkommenheit erscheinen. Dann kommt das Licht zu ihm in einer Empfindung, dass er die Erhabenheit des Oberen Lichts fühlen kann.

Wenn jedoch der Mensch seine Kelim noch nicht in Richtung Absicht zu geben korrigiert hat, muss sich das Licht, wenn es in die Phase der Ausdehnung kommt, einschränken; es leuchtet dann nur entsprechend der Reinheit der Kelim. Daher erscheint das Licht dann in absoluter Kleinheit. Wenn also das Licht von der Eikleidung in die Kelim abgezogen wird, kann das Licht in völliger Vollständigkeit und Klarheit leuchten, ohne Einschränkungen für den unteren.".

Frage: Wir haben gelesen, dass das Gebet wichtiger ist als die Antwort. Ich verstehe, dass wenn wir einen Mangel nach der Hilfe des Schöpfers haben, nach Verbindung mit Ihm, uns in einem Mangel nach Geben befinden, dann sind wir im Palast des Königs. Verlassen wir den Palast des Königs, wenn wir eine Antwort erhalten? Kann man weiterhin im Geben sein und die Antwort nutzen, um dem Schöpfer Zufriedenheit zu bereiten?

Wenn du vom Schöpfer bittest, erweckst du in Ihm Genuss, wenn du vom Schöpfer empfängst, erweckst du in Ihm Genuss. Der Mensch, der sich nach Verbindung mit dem Schöpfer sehnt, sieht, in welcher Form er im Schöpfer größeren Genuss erwecken kann - oder in der Bitte, oder in der Danksagung, im Empfangen, im Geben, in was? Das heißt, er prüft sich selbst, in welchen seiner Handlungen, in welchen Gedanken, Absichten von ihm, er dem Schöpfer mehr Zufriedenheit verursachen kann. Das ist eigentlich, was ein Mensch, der sich sehnt, tun muss.

Und dann wird er darin auch den Schöpfer im Gegensatz zu sich selbst lernen, und so wird er voranschreiten. Wenn wir die ganze Zeit darüber nachdenken, durch welche Handlungen, Wendungen, Gedanken wir dem Schöpfer mehr Zufriedenheit verursachen können, dann schreiten wir darin voran. Das ist klar.

Schüler: Wenn ich eine feste Absicht habe, dem Schöpfer Zufriedenheit zu bereiten, weil Er mir antworten kann, Er mir geben kann, und das ist auch meine Absicht, Ihm zu geben, warum muss ich dann den Palast des Königs verlassen?

Du musst den Palast des Königs nicht verlassen, du kannst dort dauerhaft sein, wenn du kannst. Der Palast des Königs ist einfach die hohen Stufen von Azilut, Atik, Arich Anpin, das wird Palast des Königs genannt. Keter, Chochma von Azilut - ein Mensch, der dorthin kommt, das wird genannt, dass er in den Palast des Königs eintritt. Du musst das nicht verlassen, du verlässt es auch nicht, wenn nicht, Gott bewahre, irgendeine Handlung gemacht wird und man dich absichtlich hinauswirft, damit du noch weitere Korrekturen machst.

Frage: Ist es ein Gebet, um Veränderung im Zustand zu bitten, in dem wir uns befinden?

Sicher ist das ein Gebet. Wenn wir um Veränderung im Zustand bitten, in dem wir uns befinden, und diese Veränderung von unserem Zustand zu einem Zustand von mehr Geben sein wird, mehr Verbindung, auch um zu geben, mehr Verständnis vielleicht um zu geben, wenn wir letztendlich einen Zustand erbitten, in dem wir mehr durch die Freunde dem Schöpfer geben können, dann ist das sicher das richtige, beste Gebet.

Frage: Es gibt ein Beispiel vom Etrog, der wunderbaren Geschmack hat und nicht gut aussieht, und es gibt das Gegenteil, dass das Aussehen gut ist und der Geschmack nicht gut.

Das ist uns nicht wichtig, nicht wichtig. Lasst den Etrog und all diese Dinge, ihr könnt euch mit all diesen Eigenschaften verwirren, das ist nicht wichtig. Besonders da es unseren Freunden im Ausland nicht so bekannt ist.

Frage: Wir haben Verbindung im Zehner, was bedeutet es, dass wir aus der Verbindung prüfen, was mehr erfreut, mehr Zufriedenheit dem Schöpfer bereitet, wie prüft man?

Es ist sehr schwer, zum Geben in allerlei anderen Handlungen zu kommen, außer der Handlung der Verbindung zwischen Menschen. Denn hier befinden wir uns in Verbindung miteinander, und wir können zu einem solchen Zustand kommen, dass wir uns so sehr miteinander verbinden, dass wir beginnen, den Begriff des Schöpfers zwischen uns zu fühlen. Der Schöpfer ist etwas Einfaches: Wenn ich mein Ego ein wenig gegenüber dem Nächsten verliere und den Nächsten in meinem Ego fühle, wenn ich mich zu ihm wie zu mir selbst in etwas beziehe, beginnen wir schon darin, uns dem Begriff des Schöpfers zu nähern.

Und deshalb ist es uns so gegeben, all unsere Arbeit ist nur in der Annäherung der Herzen. Zwar erscheint es uns so fern und die Welt ist so dagegen, aber das ist, was wir tun müssen, das ist, was wir ausführen müssen. Und nicht aufgeben und nicht aufhören, denn trotzdem ist die Zukunft der Welt darin. Es gibt keine Wahl, wir werden miteinander auf herzliche Weise verbunden sein müssen, nicht physisch, herzlich, sodass jeder alle Herzen in seinem Herzen einschließt. Und der Schöpfer wird sich dann in diesem gemeinsamen Herz offenbaren, das allen gehört, jedem Einzelnen und allen, das ist die Arbeit.

Schüler: In dieser Verbindung der Herzen zwischen uns im Zehner, was bedeutet es, dass eine bestimmte Reaktion erwacht wird, dass ich ihm gebe?

Ich beginne zu fühlen, dass all meine Freunde, von denen ich vorher dachte, dass sie meine Freunde sind und ich mich mit ihnen verbinden muss, ich plötzlich fühle, dass ich mich eigentlich in der Verbindung mit ihnen mit dem Schöpfer verbinde. Dass der Schöpfer hinter den Freunden ist, und in dem Moment, wo ich mich mit ihnen wirklich mit offenem Herzen verbinden will, dann entdecke ich, dass hinter jedem Freund der Schöpfer verborgen war und dann nähere ich mich Ihm.

Ich wusste das nicht, denn dann hätte ich mich schon egoistisch zu Ihm verhalten, dass ich Verbindung mit dem Schöpfer will. Was aber mit den Freunden ist - ich will keine Verbindung, also muss ich die Barriere brechen, die zwischen mir und den Freunden ist, und "Je größer einer als sein Freund ist, desto größer ist sein Trieb", er hat eine größere Barriere. Und dann komme ich zu einem Zustand, dass ich die Barriere breche, sicher ist das durch den Schöpfer, mich mit den Freunden verbinde und plötzlich entdecke ich, dass "von der Liebe zu den Geschöpfen zur Liebe zum Ewigen", dass ich mich wirklich mit dem Schöpfer verbinde. Das ist die Enthüllung des Schöpfers, aber sie geschieht im Gefäß, das ich aufgestellt habe, das ich aus dem Zerbrechen zwischen unseren Herzen, der Freunde, zusammengesetzt habe.

Schüler: In dieser Verbindung der Herzen der Freunde, wie wir die Verbindung zwischen uns fühlen, wird dem noch eine Ergänzung hinzugefügt?

Nein, darin entdecke ich noch eine Ergänzung, noch eine Ergänzung, die Schöpfer genannt wird. In Wahrheit gibt es keine Freunde, es gibt nur einen Willen. Wir werden sehen und entdecken, die Worte hier können uns vielleicht sogar verwirren.

Frage: Wir lernen immer, dass wir uns an den Schöpfer nicht um unseretwillen wenden sollen, sondern durch den Zehner, aber hier wird gesagt, dass das beste Gebet ist, sich zu wenden, damit Er mich in etwas ändert, in was?

Das ist doch das Wichtigste, womit ich mich an den Schöpfer wende, was ich vom Schöpfer erbitte, das ist, was wichtig ist. Ich bitte, dass Er mir das Herz ändert, den Willen, dass ich mich mit den Freunden verbinden kann und dann werde ich mich mit Ihm verbinden. Sich an den Schöpfer zur Korrektur zu wenden kann ich direkt, zwar ist das sehr schwach, [besser] ist es, wenn wir es aus der Gruppe heraus tun, aber trotzdem kann ich mich an Ihn wenden und Er hört. Aber was bitte ich? Dass Er uns Verbindung zwischen uns gibt, denn nur in der Verbindung zwischen uns kann Er sich offenbaren und darin wird Er Zufriedenheit erhalten.

Frage: Hier steht geschrieben, dass der Mensch die Fähigkeit hat, am abstraktesten Ort zu fühlen, der das absolute Nichts genannt wird. Was ist diese Bedingung, dass der Mensch die Fähigkeit hat, am abstraktesten Ort zu fühlen?

Das absolute Nichts ist, dass ein Mensch fühlt, dass er nur ein Ziel hat, der Klebstoff zwischen allen zu sein. Und er selbst wird nicht als irgendeine Existenz betrachtet, sondern nur der Klebstoff zwischen allen Geschöpfen zu sein, um darin in diesem Klebstoff dem Schöpfer Platz zu geben, sich zu offenbaren.

Frage: Wie kann man beim König sein, ohne korrigiert zu sein, warum stimmt Er dem zu?

Die Verbindung zwischen uns und dem Schöpfer existiert immer, nur die Frage ist, wie viel Verbindung. Es gibt Verbindung wie ein Baby, das schreit, es kennt seine Mutter nicht, kennt nichts, es schreit. Sagen wir, es ist jetzt geboren und schreit, aber es gibt jemanden, der versteht, dass das Baby um Hilfe bittet und man sich um es kümmern muss. So sind wir, wir schreien zum Schöpfer, wissen nicht genau, was wir bitten sollen, wissen nicht genau, an wen wir uns wenden, gar nichts, aber der Schöpfer beginnt, sich um uns zu kümmern, und trotzdem auch nach unseren Schreien. Und je mehr und mehr wir bitten, desto mehr und mehr kümmert Er sich. Das Wichtigste ist, dass wir um richtige Dinge bitten.

Frage: Was bedeutet es, in allen Zuständen das Himmelreich mit enormer Freude anzunehmen, wie macht man das?

Wenn ich in jedem Zustand im Leben bin, mich erinnere und fühle, dass ich diesen Zustand vom Schöpfer erhalte, vom Guten und Gutes Tuenden, dass Er mich zum guten, richtigen Zustand voranbringen will, dann außer diesem Gefühl, dass ich mit dem Schöpfer verbunden bin und das von Ihm erhalte, was brauche ich noch? Das heißt, ich brauche nichts mehr außer dass ich sicher bin, meinen Zustand vom Schöpfer zu erhalten. Das ist alles, nicht den Zustand selbst, sondern ich erhalte ihn vom Schöpfer, und dann habe ich schon ein Gefühl von Freude, Sicherheit und ich stehe richtig in meinem Leben.

Frage: Wenn man an den Schöpfer denkt, erwacht immer ein Gedanke an den Zehner, als ob sie ein Ganzes sind, aber wenn man an den Zehner denkt, gibt es keinen Gedanken an den Schöpfer, was stimmt nicht?

Es gibt noch woran zu arbeiten, ich stelle mir den Schöpfer noch nicht vor, dass Er ein Ergebnis des Zehners ist - hört ihr, der Schöpfer ist ein Ergebnis des Zehners, wir machen Ihn, "Ihr habt Mich gemacht", wie geschrieben steht. Es gibt keinen Schöpfer ohne Geschöpf, und das Geschöpf ist mindestens einige Menschen, die sich miteinander in gegenseitigem Geben verbinden, dann bauen sie diesen Begriff des allgemeinen Gebens, der Schöpfer genannt wird.

Frage: Wie können Sie die Verbindung mit dem Schöpfer messen, was bedeutet überhaupt Verbindung mit dem Schöpfer?

Ich kann die Verbindung mit dem Schöpfer messen, soweit die ganze Gruppe in meinen Augen als ein vollständiges System ist, und so sind all die Freunde dort in vollständiger Form, und alle liebe ich und sehe sie nur miteinander verbunden, und demnach fühle ich eigentlich, dass ich in der richtigen Richtung zum Schöpfer bin. Soweit ich vom Schöpfer bitte, dass Er sich offenbart, muss ich das nicht bitten, sondern ich muss nur bitten zu wissen und fähig zu sein, meine Handlungen wie der Schöpfer zu ordnen, dem Schöpfer ähnlich zu werden, in diesem Maß werde ich verstehen und fühlen, wer der Schöpfer ist, und so wird Er sich in mir offenbaren.

Das heißt, alles hängt davon ab, wie sehr ich mich selbst zu Handlungen erwecke, die ich lerne, die für den Schöpfer natürlich sind, für die Kraft des Gebens. Soweit ich in mir mehr und mehr Eigenschaften des Gebens zu den Freunden zusammensetze, und sogar zur ganzen Welt, dann erhebe ich mich demnach über mein Ego und baue in mir die Form des Schöpfers, und so erlange ich Ihn. Ich setze Ihn zusammen, wie geschrieben steht "Ihr habt Mich gemacht", es gibt keinen Schöpfer ohne Geschöpf, der Schöpfer ist das, was wir aus den Eigenschaften machen, die in der Natur existieren, Eigenschaft des Gebens, Liebe, Verbindung, Verzicht - aus diesen Eigenschaften setzen wir wie in einem Puzzle die Form des Schöpfers zusammen. Was ist die Form des Schöpfers? Die Kraft des Gebens in absoluter Form.

Frage: Letzte Frage vom Anfang des Artikels. Wann ist Geduld wichtig in der spirituellen Arbeit und wann muss man stark mit dem Hammer schlagen?

Wenn ich mich zu den Freunden und zum spirituellen Prozess beziehe, muss ich geduldig sein, denn es liegt nicht in meinen Händen, das ist eine Sache, und noch höher als das, ich bestimme nicht, sondern ich unterwerfe mich und stimme allem zu, was mir vom Schöpfer kommt. Einerseits ist das, was geschieht. Und andererseits weiß ich nicht was noch, wir sprechen so viel darüber, dass ich keine Worte mehr habe. Ich denke, dass besonders Frauen sich bemühen sollten zu hören, was im Buch geschrieben steht, und es nicht zurückweisen, sondern es ernsthaft annehmen sollten, so müssen wir uns selbst ändern.

Das heißt, nicht so mit dem Kopf nicken ja, und innen dasselbe bleiben, sondern wenigstens zu sehen, dass ich innen derselbe Egoist bleibe, obwohl ich außen sozusagen zustimme. Lasst uns versuchen, Selbstkritik zu üben und uns so verhalten, alles was wir lernen, wird in uns geschehen.

"Daraus folgt, dass die Wichtigkeit der Arbeit gerade dann von Bedeutung ist, wenn er den Zustand Null erreicht" nochmal. "Was daraus folgt ist, dass die Wichtigkeit der Arbeit gerade zur Zeit ist, wenn er zum Nichts kommt, das heißt zur Zeit, wenn er sieht, dass er seine ganze Existenz und sein Sein annulliert, dass dann keine Herrschaft für den Willen zu empfangen ist, und nur dann tritt er in die Heiligkeit ein." Nochmal diesen Satz. "Daraus folgt, dass die Wichtigkeit der Arbeit gerade dann von Bedeutung ist, wenn er den Zustand Null erreicht, also in der Zeit, wenn er seine Wirklichkeit und sein Wesen im Ganzen annulliert, denn dann hat der Wille zu empfangen keinerlei Macht mehr und nur dann tritt er in die Kedusha (Heiligkeit) ein." Das heißt, es ist mir nicht wichtig, was mit mir geschieht, ich bin Nichts, ich bin durchsichtig, ich mache keine Trennwand für irgendetwas, was mir vom Schöpfer kommt, sicher kommt alles von Ihm, sondern ich will vor Ihm ohne meinen Willen zu empfangen sein, ohne mein Ego, das sich dem widersetzt, was Er auf mich projiziert, ich will durchsichtig sein. Und es gibt keine Herrschaft für den Willen zu empfangen und nur dann tritt er in die Heiligkeit ein.

Frage: Nehmen wir nicht den Freund aus der Handlung des Gebets heraus, die wir machen, er muss doch nicht für sich selbst beten.

Nein, jeder muss für die anderen beten. Ich schaue auf den Zehner, ich bete für den Zehner, auch für jeden Einzelnen und auch für alle, das ist meine Aufgabe im Zehner und so jeder für die anderen, dadurch verbinden wir uns und kommen zu einem System.

Sprecher: Ich denke, er meinte die Übung, die wir jetzt hatten, schon drei Tage machen wir eine Übung, dass wir jeden Tag jemanden aus dem Zehner wählen, nur an ihn denken, uns nur auf ihn konzentrieren. Ich denke, die Frage war: Wenn man nur an ihn denkt, woran denkt er dann, worauf soll er sich konzentrieren?

Ah, gut, ich bin nicht in eurer Übung, woran soll er denken? Ich denke, er soll an andere denken, an alle, sie alle denken an ihn und er soll an alle denken, an sie, so erscheint es mir.

Frage: Hier wird über den Zustand der Nichtigkeit gesprochen, ist das, wenn wir dem Licht erlauben, Arbeit an uns zu tun?

Ja.

Frage: Wie soll man den neuen Mangel nutzen, den wir während des Unterrichts oder während unserer Treffen im Laufe des Tages erworben haben, wenn wir nur für einen bestimmten Freund beten?

Ich weiß nicht, aber auch das ist möglich, aber das Wichtigste, was wir im Unterricht erwerben, wollen wir in unserer Verbindung im Zehner verwirklichen, zwischen allen.

Frage: Wir im Zehner beten für abwechselnde Verbindung für zwei Freunde wie für einen Menschen, ist das richtig, ist das gut?

Ich weiß nicht, ich bin nicht in eurem Spiel. Ich habe diese Dinge auch nicht in den Schriften des Rabash gesehen. Dass ihr dort allerlei solche Übungen macht, für einen zu beten, wir alle, das kann man schon verstehen, jetzt für zwei, drei, so und so, ich weiß nicht, bin nicht darin, habe das nicht durchgemacht, ich denke nicht, dass das ist, was die Kabbalisten meinten. Wir machen hier kein Spiel von wer wählt wen.

Ich denke, wir sollten uns nicht davon zerstreuen, sondern an die Verbindung im Zentrum des Zehners denken. Und auch sicher von einem zum zweiten übergehen, dass ich sozusagen in einer solchen Übersicht über die Freunde bin, wie sehr ich mich zu jedem beziehe und sie zum Zentrum des Zehners ziehen will, aber trotzdem soll es näher zu den Artikeln des Rabash sein. Ich habe weder in den Artikeln des Rabash noch in seinen Übungen gesehen, dass man so für zwei, für drei, für zehn tun soll, nein, sondern wie geschrieben steht. Das müssen wir ausführen.

Ich empfehle euch nicht, euch von dem zu entfernen, was geschrieben steht, sondern euch zu bemühen, gerade in sie zu vertiefen, in all die Empfehlungen der Kabbalisten.

Frage: Wenn möglich, zur Frage von Holland zurückzukommen, warum ist das Gebet wichtiger als die Erhörung des Gebets?

Das Gebet ist wichtiger, weil es deinen Mangel bestimmt. Der Mangel des Schöpfers ist gut und Gutes tuend zu allen Zeiten in allen Formen. Und der Mangel des Geschöpfes bestimmt, wie sehr der Schöpfer sich in den Mangel des Geschöpfes einkleiden und es voranbringen kann. Deshalb ist der Mangel des Geschöpfes wichtiger als der Mangel des Schöpfers, das Geschöpf ist das Bestimmende.

Frage: Die Frage bezüglich des Zustands des absoluten Nichts, bedeutet das, dass der Wille zu empfangen keine Füllung erhält, woher bekommt dann der Zehner die Ordination oder Unterstützung, um in der Arbeit fortzufahren?

Vom Studium und von Freunden, von allem, was wir tun. Du sollst genau aufschreiben, wo du dich vor dem Unterricht befindest und dann dazu hinzufügen, wie du dich nach dem Unterricht befindest, und du wirst sehen, wie der Unterricht auf dich wirkt, verfolge das und du wirst sehen. Und von Mal zu Mal, wenn du in der Spiritualität voranschreitest, wirst du sehen, dass du vor dem Unterricht wirklich im "absoluten Nichts" bist oder sogar im Minus, und nach dem Unterricht, wie sehr du im Verständnis, im Gefühl, im Willen zur Verbindung, im Willen aufsteigst, dem Schöpfer mehr Zufriedenheit zu bereiten heute als gestern. So prüfe dich selbst.

Frage: Ich versuche zu verstehen, wie die Kabbalisten beten, beten sie als einzelner Mensch, als persönlicher Mensch für den Zehner, oder beten sie als Zehner dasselbe Gebet?

Es gibt beides, normalerweise erweckt jeder sein Herz zum Schöpfer, und um wirklich sein Herz zum Schöpfer auszurichten, muss er beginnen, sich mit den Freunden zu verbinden, aber der Schöpfer ist der Erste, Er ist der Grund, warum ich überhaupt all das mache. Deshalb sage ich, dass man zuerst das Herz zum Schöpfer ausrichten [muss]. Um zu Ihm zu kommen, diese Neigung zu verwirklichen, muss ich mich mit der Gruppe verbinden, sonst bin ich überhaupt nicht in der Richtung des Schöpfers. Wenn ich mich mit der Gruppe verbinde, muss ich zu einem Zustand kommen, dass ich denke, verstehe, fühle, was für die Gruppe wichtig ist - außer Verbindung ist uns nichts wichtig, denn darin erlangen wir das Ziel. Und so aktiviere ich das Gebet, entwickle das Gebet.

Schüler: Also entwickle ich ein Gebet durch meine persönliche Anstrengung, durch meine persönliche Bemühung, mich zu verbinden und den Zehner stärker zu fühlen?

Ja.

Schüler: Und von dort, wie arbeiten wir alle zusammen, um unser Gebet an einen Ort zu richten, wie jeder an einen Ort?

Das ist von Anfang an, jeder richtet sich zum Schöpfer aus und um dazu zu kommen, richtet er sich durch den Zehner aus und verbindet den Zehner als einen Menschen mit einem Herzen, um alle mit dem Schöpfer zu verbinden. Und dann beginnen sie in diesem Verbindungspunkt zwischen ihnen den Schöpfer zu entdecken. Das ist nach "Israel, Tora, der Heilige gepriesen sei Er sind eins", es gibt drei Stationen: Mensch, Gruppe und Schöpfer, und alle drei müssen wie eins sein.

Sprecher: Nur um dieses Thema des Gebets für den Freund zu vervollständigen, denn es ist eine Übung, die wir aus dem Unterricht genommen haben, und die Frage ist, ob wir sie präzisieren oder beenden können, und ob wir vom Weg abweichen, wäre es gut zu verstehen.

Auch wenn ihr in irgendeinem Ort abweicht, manche Gruppen machen es so und anders, nein, ja, nicht wichtig, es ist trotzdem ein Versuch, aber direkt, wo habt ihr gesehen, dass so geschrieben steht? Es steht geschrieben, dass jede Gruppe für den Freund beten muss, der versagt hat, wenn es ein Problem gibt und so weiter, sicher, aber zwei, drei, ich weiß nicht, was das ist.

Frage: Nicht zwei, drei, wir haben die Übung aus dem Unterricht genommen und die Übung war, dass der ganze Zehner während eines ganzen Tages an einen Freund denkt, dann am nächsten Tag an einen anderen, und Sie sagten, dass wir uns so daran gewöhnen werden, an die Freunde zu denken.

Das ist in Ordnung, macht weiter.

Schüler: Wollen Sie es vielleicht präzisieren?

Nicht präzisieren, sondern wirklich darin investieren und weitermachen.

(Ende des Unterrichts)