Tägliche Lektion5. Jan. 2003

Rabash. Art. 17 (1986). The Agenda of the Assembly - 2

Rabash. Art. 17 (1986). The Agenda of the Assembly - 2

5. Jan. 2003

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Morgenstunde 05.01.2003 - Rav Dr. Michael Laitman - nach Bearbeitung

Buch "Schriften von Rabash", Band 1, Seite 267, "Die Ordnung der Sitzung der Versammlung"

Wir haben den Artikel "Die Ordnung der Sitzung der Versammlung" aus "Stufen der Leiter", Band 5, aus dem Teil mit dem Titel "Artikel, die über den Babylonischen Talmud, Brachot geschrieben wurden" gelesen.

"Ordnung" ist das, was wir am Anfang haben, woran wir in der Mitte arbeiten, und was das Ergebnis sein soll. Unsere ganze Arbeit wird "Mahlzeit" genannt. Eine Mahlzeit des Heiligen, gepriesen sei Er, eine Mahlzeit, an der die Gerechten Freude haben, die Mahlzeit der Haut des Leviathan - es gibt viele Bezeichnungen dafür. Auch in der Tora sehen wir die ganze Zeit entweder Kriege oder Mahlzeiten. Die Verbindung zwischen Menschen, die Verbindung zwischen Mensch und Schöpfer, Empfangen um zu geben, eine Verbindung zwischen zweien wird "Mahlzeit" genannt, Empfangen voneinander.

Unsere Arbeit beginnt damit, dass wir vom Empfangen genießen, das sind unsere Gefäße. Zwar haben wir einen inneren Antrieb vom Punkt im Herzen erhalten und suchen etwas, aber die Entfernung ist noch groß und der Weg ist weit davon entfernt zu verstehen, dass der Genuss vom Empfangen ein Genuss ist, der keine Verwirklichung hat. Die Gefäße des Empfangens sind von vornherein verschlossen, es liegt Zimzum Alef auf ihnen, sie können sich niemals füllen, außer mit einem sehr dünnen Licht, das nur für einen kurzen Moment in ihnen leuchten kann.

Wenn ein Mensch beginnt zu verstehen, dass er ein wenig im Verständnis des Weges sein muss, dann muss er sich darauf vorbereiten, eine andere Auffassung zu empfangen als die, die er hat. Eine andere Auffassung kann er nur von der Umgebung, von der Gesellschaft empfangen. Es hängt davon ab, welche Auffassung er empfangen will. Wenn es eine Auffassung ist, die dem Schöpfer nahe ist, dann ist es eine Auffassung, die ihm entgegengesetzt ist, deshalb muss er eine Gesellschaft finden, damit diese Gesellschaft ihn in irgendeiner Form verändert. Er selbst ist nicht in der Lage, sich zu verändern, die Gesellschaft muss ihn verändern.

Wenn er nach all diesen Gedanken zu einem Zustand kommt, wo er schon versteht, dass er eine Gesellschaft braucht, dann bereitet er sich vor - was er der Gesellschaft geben muss, und was die Gesellschaft ihm geben oder auf ihn einwirken muss. Das wird 'Vorbereitung zur Versammlung' genannt, ohne das geht es nicht. Das Gefühl, dass er etwas will, und die Klärung, dass sein Verlangen zu etwas ist, das sich außerhalb dieser Welt befindet, zur Spiritualität - Kräfte und Antrieb dazu kann er nur von außen empfangen, aus sich selbst heraus ist es unmöglich. 'Aus sich selbst' bedeutet vom Schöpfer, das heißt, den Weg der Leiden zu gehen. Wenn er selbst in dem Tempo geht, in dem er voranschreitet, wird das durch die Gesellschaft, durch die Umgebung genannt. Daraus kommt er zum Gefühl der Notwendigkeit der Gesellschaft und bereitet sich auf die Versammlung vor. Was bedeutet Versammlung? Die Verbindung mit den Menschen, die ihn umgeben, die sich in der richtigen Auffassung befinden, dass er sie in dieser Auffassung stärken kann und von ihnen Stärkung empfangen kann.

Sicherlich verstehen wir aus all dieser Vorbereitung, welche Art von Versammlung es sein sollte, worüber man dort sprechen sollte. Versammlung ist nicht unbedingt, dass wir uns einmal pro Woche zusammenfinden. Versammlung ist überhaupt die ganze Verbindung zwischen uns während der ganzen Zeit, in der wir zusammen sind und sogar wenn wir nicht zusammen sind, das ist nicht wichtig. Die Versammlung sollte sich mit dem Thema des Lobes der Gesellschaft befassen, die dem Schöpfer Lob gibt.

Warum Lobpreisen? Ich befinde mich im Willen zu empfangen und genieße das, was ich empfange, nichts anderes interessiert mich, und ich höre, dass ich zu einem Zustand kommen muss, der das Gegenteil von meinem Zustand ist. Meine Gefäße verändern sich nicht, sie verlangen nach Genuss, und der Genuss, den sie empfangen, ist für sie Treibstoff, außer der Füllung ist es auch Treibstoff. Wenn ich weiß, dass ich auf den Empfang von Genuss zugehe, dann habe ich dafür Treibstoff, ich habe Energie, Schwung, um voranzukommen, ich habe die Möglichkeit, mich selbst zu bewegen. Wenn ich vor mir keine Möglichkeit sehe zu empfangen, mich selbst zu füllen, dann kann ich keine Bewegung machen. Deshalb, um uns selbst mit Treibstoff zu versorgen, müssen wir den Genuss austauschen, vom Genuss des Empfangens zum Genuss des Gebens. Baal HaSulam schreibt im Artikel "Die Gabe der Tora", dass dies eine psychologische Angelegenheit ist, man kann das auf unserer Ebene tun.

Die Gesellschaft muss mir Wissen liefern, Lob darüber, dass sie groß ist, dass ihr Ziel groß ist, dass diese Handlungen des Gebens besondere, spirituelle, erhabene Handlungen sind, und dass es sich für mich lohnt, mich deswegen mit den Freunden zu verbinden, sonst werde ich diese Eigenschaft nicht erwerben, und dass der Schöpfer groß ist. Was bedeutet es, dass Er groß ist? Er ist nicht groß darin, dass Er alles beherrscht in Seiner Herrschaft, in Seiner Diktatur, sondern groß in Seinen Eigenschaften. Die Eigenschaft des Schöpfers, die "Gutes tun", "gut und Gutes tuend" ist, ist groß. Jeder kann dem Schöpfer alle möglichen Noten geben und Ihn auf alle möglichen Arten sehen. "Die Größe des Schöpfers" wird die Größe der Eigenschaft "gut und Gutes tuend" genannt, die Größe der Eigenschaft des Gebens, sodass ich Ihm ähnlich werden will.

Darin stellt sich die Gesellschaft gegen die umgebende Welt. Und von hier aus muss sie sicherlich alle Schlussfolgerungen ziehen, wie sie organisiert, aufgebaut sein sollte, damit die Welt nicht auf sie einwirkt und diese Auffassung verdirbt, und dass sie in der nützlichsten Form ihren Mitgliedern die Größe und das Lob des Ziels, des Schöpfers, der Eigenschaft des Gebens vermitteln kann, sodass dies jedem Treibstoff liefert.

Wenn ein Mensch schon von der Gesellschaft die Größe des Schöpfers empfängt, dann beginnt sich in ihm ein neuer Zustand zu etablieren, der "lo liShma" (nicht für Ihren Namen) genannt wird. Er will dem Schöpfer geben, zusammen damit, dass er denkt, wie er daraus Gewinn für sich selbst haben wird. Er befindet sich in diesen beiden Zielen zusammen, deshalb wird es noch lo liShma genannt, aber trotzdem gibt es in seinem Bild schon das Geben an den Schöpfer, eine Neigung dazu. Dafür braucht man großen Treibstoff zum Geben.

Die Gesellschaft muss dem Menschen viel Wichtigkeit des Schöpfers und Wichtigkeit des Gebens liefern, damit in ihm dieser Zustand lo liShma entsteht, und dann, wenn er sich schon mehr und mehr in lo liShma anstrengt, dass alle seine Gedanken und all seine Verlangen auf den Schöpfer gerichtet sind, nach dem er sich sehnt und von dem er genießen will - es gibt hier sowohl Geben als auch Empfangen aus dieser Sehnsucht - kommt er zum maximalen Maß, dass er seinen Bedarf mit dieser Sehnsucht gefüllt hat. Wie Rabash auf Seite 70 in den Briefen schreibt, damit kommt er zur Stufe, wo er schon "ich habe mich angestrengt und gefunden" hat. Und dann gibt man ihm von oben das Licht, das das Gefäß korrigiert, sodass er in die erste spirituelle Stufe eintritt, die Barriere überwindet und zu liShma kommt, und seine kleinste Absicht ist schon ganz eine Neigung um des Himmels willen, zum Schöpfer.

Es ergibt sich für uns daraus, dass dieser ganze Prozess davon abhängt, wie sehr wir die Wichtigkeit der Gesellschaft annehmen, wie sehr sie in unseren Augen gepriesen sein wird, denn das ist die Kraftquelle. Wie wichtig mir die Freunde darin sein werden, dass sie wirklich meine Stützen sind und ohne sie bin ich wie ein todkranker Mensch, der nicht zum Leben aufstehen kann. Und davon hängt mein ganzes Leben ab, bis zu dem Grad, wie er es uns beschreibt. Wenn jemand der Gesellschaft nicht seine Investition gibt, dann bohrt er sozusagen ein Loch in die Gesellschaft, in das Schiff, und es ist nicht wichtig, selbst wenn dort tausende Menschen sind, aber einer hat ein Loch gemacht - das Schiff beginnt im Meer zu sinken. Meer wird "Licht der Weisheit" genannt, und das Schiff ist sozusagen "der Schirm", der Widerstand, sodass wir in dieser Form im Meer sein können, sogar gerettet werden und sogar zum Ziel gehen können. Und wenn jemand ein Loch macht, dann verändert sich sicherlich unser ganzes Verhältnis zum Licht der Weisheit, zum Schirm.

Von hier aus findet man alle Gesetze der Gesellschaft und des Verhaltens zwischen den Freunden und des Verhaltens zwischen der Gesellschaft und der äußeren Welt, wie sehr wir gegen sie geschützt sein müssen, wirklich von ihr isoliert, im Sinne des Einflusses von ihr. Verbunden im Sinne des Gebens an sie und ihr alles Gute zu geben, was wir als gut verstehen, und keine fremden Auffassungen zu empfangen, die gegen unseren Weg sind, den Schöpfer zu vergrößern und Ihm gleich zu werden.

Schüler: Was kann ich tun um auf meiner Ebene beginnen zu Geben?

Das ist, was mir der Schüler aus Paris schreibt, er fragt: "In der Anfängergruppe, wie können wir die Wichtigkeit der Spiritualität vergrößern?"

Schüler: Was können Sie tun, welche Handlungen wirklich?

Denke nach. Zuerst musst du nachdenken, welche Handlungen ich tun kann, wofür und wo und mit wem. Denke über alle Fragen nach, die sich entsprechend ergeben, und beginne sie zu klären. Und wenn du nicht kannst oder nicht weißt, oder wenn du doch kannst und doch weißt, ist nicht wichtig, beginne sie vom Anfang der Frage zu klären, ohne dass du schon weißt oder nicht weißt, beginne darüber mit den Freunden zu diskutieren. Das ist schon ein Thema.

Womit anfangen? Er sagt, damit anzufangen, dass wir durch die Versammlung zum Lob der Gesellschaft kommen müssen. Was ist das Lob der Gesellschaft oder das Lob des Schöpfers? Welche Eigenschaft wirst du in der Gesellschaft loben - es kann eine Gesellschaft von Verbrechern sein, also was genau wirst du loben? Du wirst jene Kraftquelle loben, die uns Treibstoff liefert, um zum Ziel der Schöpfung zu gelangen. Das gibt es in der Gesellschaft, und zu diesem Generator bete ich, denn von ihm bin ich abhängig. Er wird mir Nahrung geben, ich werde Kraft haben, auf dem Weg fortzufahren. Gibt er nicht, werde ich keine haben.

Also lobe ich das, was in der Gesellschaft ist, es gibt in der Sache, die sich neben mir befindet, in der ich mich befinde, wirklich Kräfte, um zum Ziel zu gelangen, denn der Schöpfer hat wirklich in dieser Welt eine "Energiequelle" gegeben. Er selbst ist verborgen und hat mir hier eine Energiequelle gegeben, um zu Ihm zu gelangen, und von ihr kann ich Kräfte schöpfen.

Schüler: Ist der Freund für mich immer wie eine Verkörperung des Schöpfers, wird das immer so sein?

Die Beziehung zwischen Freunden ist auf alle möglichen Arten aufgebaut. Es gibt darin viele Arten.

Schüler: Wie kann man das, was Sie jetzt über diesen ganzen Artikel sagen, mit unserem Unternehmen verbinden?

Unser Unternehmen, unser Rahmen, ist kein Rahmen, in dem wir arbeiten. Er ist nicht unbedingt in seiner Struktur nach einer Gruppe von Freunden verbunden. Das Unternehmen ist ein Unternehmen. Wir haben unser Unternehmen zur Erstellung von Material und Verbreitung des Kabbala-Materials aufgebaut, damit das zunächst einmal als Basis für all unsere weitere Verbindung dient. Dass wir darin, ob wir wollen oder nicht wollen, es ist nicht wichtig auf welcher Stufe wir uns befinden, wir trotzdem verpflichtet sind zu kommen und alle möglichen Dinge auszuführen. Es ist wie eine Uhr, wie ein Zeitplan, es gibt einen Arbeitsplan an der Wand, der mich verpflichtet zu kommen und zu arbeiten. Das ist einfach ein Rahmen. Wie ich den Rahmen lebe, womit ich ihn innen fülle? Das ist schon unsere innere spirituelle Arbeit. Das Unternehmen selbst ist nur ein Rahmen, um Spiritualität hineinzubringen.

Schüler: Wo sind hier die Freunde?

Wenn du dich zu all denen, mit denen du arbeitest, wie zu Arbeitern verhältst, und auch du arbeitest, dann ist das einfach eine Arbeitsgesellschaft, und wenn du beginnst, dich zu ihnen darüber hinaus zu verhalten, entsprechend deiner Entwicklung und entsprechend deiner Notwendigkeit, dann wird das Unternehmen schon entsprechend deiner Forderung, entsprechend deiner Betrachtung, zu einer Gruppe von Freunden, die zum Ziel voranschreitet. Und dann unterstützt und hilft auch deine Arbeit dabei, dass auch deine Arbeit in dieselbe Richtung geht, und dann füllst auch du deine Arbeit mit Spiritualität.

Das ist schon deine Arbeit, das hängt schon von dir ab, aber du hast schon einen Rahmen, das Gefäß existiert. Die Rohre, die Beziehungen, sie existieren, nur sie zu leben, Lebensgeist in sie hineinzubringen - das ist es, was du brauchst. Aber es existiert wenigstens. Es gibt einen Körper und ihm fehlt der Lebensgeist.

Schüler: Wie soll man sich zu diesem Übergang verhalten?

Der Übergang ist in deinem Willen, in deiner Beziehung. Wenn du einen Rahmen hast, der Unternehmen genannt wird, das an der Erstellung von Kabbala-Material und der Verbreitung von Kabbala-Material arbeitet, dann gibt es jetzt die Frage, wofür ich es tue, warum ich es tue, was mein Ziel ist, was das Ziel der Gesellschaft ist, was sie tun, was sie von mir wollen und ich von ihnen und so weiter. Wenn du fragst, dann wird deine Beziehung zu allem, was du tust und was alle tun, eine zielgerichtete Beziehung sein. Und wenn du nicht fragst, dann schreitest du trotzdem voran, zum Beispiel in der Form des Unbelebten der Empfangsstufe der Heiligkeit.

Trotzdem befindest du dich im Fortschritt, weil du tust, dir fehlt nur die Absicht. Also nach den Handlungen folgen die Absichten. Auch ein Mensch fragt, wofür er es tut. Und ob du willst oder nicht willst, du befindest dich hier in Verbindung mit anderen Menschen, und vielleicht kommt doch jemandem irgendeine Frage in den Sinn "wofür lebe ich" und "was ist der Nutzen davon, dass ich hier bin". Und dann gibt es den Austausch von Gedanken, und man überträgt einer dem anderen ohne zu sprechen, weil man in derselben Handlung verbunden ist, dann gibt es schon eine Art Teilnahme an denselben Strömungen.

Das heißt, ob sie wollen oder nicht wollen, wer drinnen ist, schreitet irgendwie voran, und irgendwie, selbst wenn er sehr faul ist, kommen zu ihm die Fragen und er sitzt nicht ruhig. Nur sicherlich beschleunigt er die Zeit nicht. Sondern nur wer wirklich gegen diese Botschaft geht, das wird genannt, dass er das Loch bohrt, den muss man wirklich entfernen. Ihr erinnert euch, es war hier so ein Bursche, der sagte: "Was ist das für eine Gesellschaft, was ist das?" Plötzlich brach so etwas aus ihm heraus, dass er es nicht ertragen kann, "ich will das nicht". Vorher hatte er diesen Gedanken nicht, vorher erwachte in ihm überhaupt nicht diese Angelegenheit. Plötzlich war er mit uns in alle möglichen Dinge verwickelt, und plötzlich wurde ihm klar, dass das überhaupt vollkommen gegen ihn ist, und dann konnte er sich wirklich nicht halten, er brach aus. Eine sehr schöne Klärung. Ich sage nichts über ihn, er klärte und ging. Das war ein sehr auffallendes Beispiel.

Schüler: In der Äußerlichkeit reicht diese Form in der Verbreitung aus, man muss nichts ändern.

Nein, die Verbreitungsarbeit muss man so ändern, dass seine Form der spirituellen Form ähnelt. Dann wird die Arbeit in der Verbreitung uns schneller zu spirituellen Fragen, Problemen und Angelegenheiten voranbringen, zusammen damit, dass wir materielle Dinge tun.

In der Verbreitung arbeiten wir im Unbelebten, was ist im Unbelebten? Unbelebt wird ohne Verbindung, ohne Absicht genannt. Ohne Absicht wird unbelebt genannt, mit Absicht haben wir schon entweder pflanzlich oder tierisch oder sprechend, das lebt schon in irgendeiner Form. Also selbst ohne Absicht, ohne Verbindung zum Schöpfer, ohne Beziehung zu Ihm - zwar ist es trotzdem eine Beziehung, aber nicht bewusst, sagen wir - müssen wir in der Verbreitung alle möglichen Gesetze festlegen, die so nah wie möglich an der Spiritualität sind. Unsere Ordnung, die Beziehungen, die Arbeit, die Forderung, das Geben, alle Dinge sollen so nah wie möglich sein. Du kannst vom anderen nicht fordern, dass er an das Ziel der Schöpfung denkt, dass er in Absichten ist, dass er betet, du kannst solche Dinge nicht fordern. Außer dem gehört alles zum Rahmen der Gesellschaft, zum Rahmen der Verbreitungsarbeit.

Schüler: Wie kann man wissen, dass in unserem Schiff ein Loch ist, und wer bohrt?

Wie kann man das wissen, das ist wirklich ein Problem, wir wissen es nicht. Es kann sein, dass ich selbst ein Loch bohre und mir dessen nicht bewusst bin. Es kann sein, dass ich es doch weiß, aber ich kann mich vielleicht nicht selbst stoppen, und ich muss die Freunde alarmieren, dass sie mich stoppen, denn ich will nicht schaden, aber ich schade doch. Es kann sein, dass ich es nicht sehe und die Freunde müssen es sehen, aber auch sie entschuldigen sich oder sind nicht organisiert zu sehen, und nachher sehen sie, wie man damit umgehen muss. Es gibt hier viele Dinge. Loch wird genannt, wenn wir über das Lob der Versammlung, der Gesellschaft und des Schöpfers sprechen müssen, dann bohrt derjenige, der dagegen handelt und dadurch die Gesellschaft und jeden von uns schwächt, ein Loch. Es gibt davon schon Ergebnisse. Auf alle möglichen Arten kann man ein Loch bohren.

Worin sehen wir das Lob? Worin sehen wir die Größe? Darin, dass ich auf andere schaue, wie sie kommen, wie sie lernen, wie sie arbeiten, wie sie wirklich brennen, und ich muss sehen, ob es wirklich so ist. Denn wenn jemand kaum einmal pro Woche kommt, geringschätzt und mich dadurch schwächt, dass er kommt, mir einen Gefallen tut, dass er kommt und zusammen mit mir am Unterricht teilnimmt, dann bohrt er ein Loch. Wenn jemand zwar kommt, aber er kommt, um von der Gesellschaft zu genießen und seinen Egoismus hier zu füllen, anstatt beizutragen und zu zeigen, wie sehr er teilnimmt, bohrt er auch ein Loch. Alles, was mich daran hindert, von der Größe der Gesellschaft beeindruckt zu sein, die mir die Größe des Schöpfers bringt, das wird genannt, dass es ein Loch bohrt. Das muss man korrigieren, jenes Phänomen oder jenen Menschen. Wie Rabash sagte, Leichtfertigkeit zerstört alles. Deshalb zunächst einmal danach prüfen.

Schüler: Gibt es Raum für die virtuelle Gesellschaft, für die virtuelle Gruppe, und wie real, substantiell und effektiv ist das?

Richtig, eine virtuelle Gruppe, in der sich einige Freunde untereinander verbinden, kann manchmal effektiver sein als eine nicht-virtuelle Gruppe, die in einem Gebiet tätig ist. Denn in der virtuellen Gruppe verbinden sie sich miteinander zu Verlangen ohne Körper und verbinden sich untereinander in Auffassung und Aufgabe, die schon relativ abstrakt ist. Deshalb kann diese Verbindung viel schneller, stärker sein. Und sicherlich fehlen dieser Verbindung die Störungen, die es in der normalen Gesellschaft gibt, denn dort gibt es nicht die Arbeit durch den Körper eines jeden einzelnen, aber das wird kommen. Die Hauptsache ist, mit dieser Arbeit in der virtuellen Gruppe zu beginnen. Und was ihr als Störungen empfangen müsst, um das Verlangen zu vergrößern, um jede einzelne Störung zu überwinden und voranzugehen, das werdet ihr empfangen.

Es gibt kein Hindernis für einen Menschen, der sich allein befindet, sich mit anderen Menschen wie er zu verbinden und mit ihnen wirklich in einer Gruppe zu sein, die doch in der Arbeit erfolgreich sein kann. Wir schreiten heute zu einem Zustand voran, dass selbst wenn wir uns nicht nahe beieinander befinden, wir zusammen in der Vorbereitung arbeiten können, in der Verbreitung des Materials, und durchaus einander in Lob und Stärkung helfen können, im Lob unserer Gesellschaft und des Schöpfers und in gegenseitiger Stärkung. Die Verbindung, die man heute durch Kommunikationslinien entwickeln kann, durch unser inneres Verlangen in solchem kommunikativen Ausdruck, ermöglicht wirklich virtuellen Gruppen, sich ohne jede Begrenzung zu entwickeln.

Wenn ich meinen Freund hier vor mir sehe und ich mit ihm zusammen im Unterricht bin, oder ich sehe ihn auf dem Bildschirm und ich fühle, dass er mit mir zusammen im Unterricht ist, wie jetzt hier Freunde aus Minnesota, aus Paris, aus Odessa sind, Menschen aus der ganzen Welt - wenn ich sie kenne, wenn wir uns untereinander wie in einem Schiff austauschen, unser Thema und uns selbst zum Schöpfer ziehen, dann denke ich nicht, dass es hier irgendein Hindernis gibt. Und wirklich, diese Sache kann nicht weniger existieren als eine nicht-virtuelle Gruppe.

Schüler: Wie kann ein Mensch sich selbst in einen maximalen Zustand der Begeisterung bringen, sich von dem begeistern zu lassen, was um ihn herum geschieht?

Wie kann ein Mensch sich selbst dazu bringen, sich maximal von der Umgebung begeistern zu lassen? Er kann nicht. Wenn die Umgebung so auf ihn einwirkt, dass er sich maximal von der Umgebung begeistern lassen will, dann wird er sich begeistern lassen.

Schüler: Wie durchbricht man diesen Kreis?

Wie durchbricht man den Kreis? Fang du an, ganz einfach. Jetzt fragst du, also fang an. Fang an, auf die Gesellschaft einzuwirken, dass sie auf jeden einzelnen einwirken will, damit er sich maximal von der Gesellschaft begeistern lässt, um zur Gleichheit der Form und Annäherung an den Schöpfer zu gelangen.

Schüler: Gibt es Tricks, die man machen kann?

Tricks? Was du willst. Kaufe ihnen Geschenke, verpflichte sie zu allen möglichen Dingen, sprich mit ihnen darüber, mit jedem einzelnen und mit allen zusammen. Fang an. Das ist freie Wahl, bitte tu es. Du weißt nicht, was zu tun ist? Nicht wichtig, tu, was du nicht weißt. Das ist die einzige freie Wahl. In dem Maß, wie du Lob für diese Angelegenheit haben wirst, für die Spiritualität von der Gesellschaft, nur in diesem Maß wirst du zum Schöpfer voranschreiten können. Anderen Treibstoff wirst du nicht haben, wirst du nicht haben.

Es steht geschrieben: "Entweder Freundschaft oder Tod". Es gibt um dich herum noch Menschen, die auch dasselbe wollen, fang an, mit ihnen zu sprechen. Fangt an, eine Gesellschaft zu organisieren, kein Unternehmen, sondern Beziehungen innerhalb des Unternehmens, sodass in den Verbindungsröhren zwischen euch, wie Arbeiter im Unternehmen, Lebensgeist fließt. Auch in unserer Welt im Unternehmen wollen Unternehmer das so machen. Sie wollen, dass der Arbeiter, außer dass er für Geld arbeitet, dass er arbeiten will, dass er sich selbst investieren will, dass er sich auf menschliche Weise zur Arbeit verhält, dass er will, dass es mehr herauskommt als geplant. Jeder einzelne so. Man macht Wettbewerbe, gibt alle möglichen Preise, alle möglichen Dinge. Rabash schreibt darüber, Baal HaSulam schreibt darüber, dass man diese Menschen loben muss, die uns ein Beispiel zeigen.

Schüler: Kommt es nicht so heraus, dass es eine starke Verbindung innerhalb der Abteilung in Arbeitsangelegenheiten gibt?

Ja. Sicherlich gibt die Arbeit in der Abteilung, nehmen wir an in der Videoabteilung, Internet, Zeichnung, Küche, die gemeinsame Arbeit Bedingungen für solche Verbindung, aber das ist durchaus keine Pflicht, es muss nicht sein. Es ist zwar eine Bedingung, dass es vielleicht leichter ist, damit anzufangen und zu sprechen, aber nicht unbedingt. Das sind sozusagen geschäftliche Angelegenheiten bei der Arbeit, und Spiritualität ist etwas anderes.

Mir scheint es nicht so. Ich bin nicht wirklich darin, aber ich denke nicht. Es ist nicht wichtig, trotzdem gibt es viele Möglichkeiten. Entweder durch die Abteilung einzuwirken, oder durch die allgemeine Verwaltung einzuwirken, oder überhaupt in einer Freundessitzung, wo es schon keine Verwaltung und keine Leiter gibt, nichts, sondern Freunde, alle sind gleich. Es gibt nur jemanden, der die aktuelle Sitzung organisiert, jedes Mal jemand anderes für die Ordnung, aber alle sind gleich. Und dann kannst du ohne Abteilungen, ohne Unternehmen, ohne nichts schon anfangen, an allen zu arbeiten.

Es kann sein, wie du sagst, dadurch dass ich in irgendeiner Abteilung arbeite und dort die ganze Zeit investiere, dann bin ich ziemlich begrenzt in der Fähigkeit, auf andere Weise zu arbeiten, auf spirituelle Weise mit anderen. Der eine befindet sich dort, ich weiß nicht wo, zu welchen Zeiten und was. Richtig, aber du kannst keine Gemeinschaft von hundert Menschen die ganze Zeit im Blickfeld halten oder dich verbinden. Ich kann nicht mit jemandem verbunden sein, weil ich heute eine gewisse seelische Nähe zu ihm fühle und es mir mit ihm leicht fällt und morgen wird es nicht so sein. Trotzdem haben wir eine gewisse unbelebte Basis, die die Struktur hält.

Das heißt, die Struktur der spirituellen Gruppe muss nicht unbedingt der Struktur des Unternehmens ähneln. Die Struktur des Unternehmens ist eine Struktur nach dem Beruf. Ich habe denselben Beruf wie noch zehn Menschen, also vereinigen wir uns zu einer Abteilung. Aber ich selbst bin vielleicht mehr mit anderen Menschen verbunden, obwohl es eine Art Schwierigkeit ist, dass ich von ihnen nach der Ausführung, nach der Zeit entfernt bin.

Schüler: Sie sagten, dass alles, was daran hindert, sich in der Gesellschaft zu verbinden, das wird genannt, dass es ein Loch macht. Ich bringe ein Beispiel: Wenn ein Mensch im Unterricht schläft, ist das in meinen Augen untauglich, aber andererseits muss ich mir vorstellen und sagen, ich weiß, dass er nachts gearbeitet hat. Also was ist ein Loch? Bestimme ich, was ein Loch ist?

Ja, ein Mensch, der sich im Unterricht befindet und schläft, gibt nicht seinen Anteil an der Erhebung, sicherlich. Während des Unterrichts müssen wir uns darauf ausrichten, dass durch das Studium umgebendes Licht auf uns einwirkt, das Licht, das zum Guten zurückführt. Die Zeit des Unterrichts ist die Hauptzeit, in der wir dieses Licht fordern müssen. Und wer sich nicht verpflichtet dazu fühlt und nicht fühlt, dass er krank ist, nicht fühlt, dass er stört, dadurch der Gesellschaft schadet - dann gibt es hier zwei Dinge, an denen man zuerst arbeiten muss, nicht während des Unterrichts selbst. Während des Unterrichts wird es mir nicht helfen, wenn ich ihm die ganze Zeit einen Schlag gebe und er aufwacht und wieder einschläft, und wieder aufwacht und wieder einschläft. Das sind schon Qualen, die du dem Freund antust.

Und was davon, dass er aufwacht? Also wird er so mit halbem offenen Auge deinetwegen sitzen, und was? Man muss an der Erhebung, der Erweckung des Herzens noch vorher arbeiten. Wie ich über die Gesellschaft sagte, dass ein Mensch zuerst sehen muss, dass er sich nur im Empfangen befindet, und das Ziel muss anders sein, und der Schöpfer befindet sich in einer anderen Eigenschaft. Und um dazu zu kommen, hat er keinen Treibstoff, und dazu braucht er die Gesellschaft, und davon beginnt er, die Gesellschaft zu loben. Wenn er eine solche Gesellschaft haben wird, die ihm Kraft und Willen und andere Gedanken gibt und überhaupt seine ganze Innerlichkeit austauscht, dann wird er sich schon anders zur Gesellschaft verhalten, dass sie wirklich der Arzt ist, der ihn rettet.

Aber ohne Erkenntnis des Bösen wird er niemals die Gesellschaft brauchen. Dasselbe beim Unterricht, man muss zuerst am Mangel arbeiten, und es ist kein Mangel, wenn er einfach aufwacht. Deshalb, wenn jemand schläft, stört es mich nicht so sehr. Er hat keinen Mangel, jetzt habe ich nichts zu tun. Davon, dass ich ihm einen Schlag gebe, wird er das Auge öffnen, aber nicht das Herz öffnen.

Schüler: Vielleicht in äußerlicher Form kann man.

Nein, im Unterricht ist es schon zu spät, darüber zu sprechen, im Unterricht ist es zu spät. Manchmal kann man so erwecken, aber systematisch wird es nicht funktionieren, es gibt keinen Zwang in der Spiritualität, das ist Gewalt, das ist nicht von der Seite der Heiligkeit. Du musst arbeiten, um zuerst einem Menschen einen Mangel zu verursachen, nehmen wir an fünf Minuten vor dem Unterricht sitzt zusammen, oder fünf Minuten im Unterricht sitzt zusammen und sprecht darüber, über die Wichtigkeit. Oder in irgendeiner anderen Form, singt zusammen oder springt, ich weiß nicht was, tanzt, es ist nicht wichtig, was ihr tut. Aber zuerst musst du einen Mangel erwecken, dass deine Handlung keine materielle äußerliche Handlung sein wird. Du kannst kein umgebendes Licht einladen, indem der Freund ein Auge öffnet, er muss wirklich ein Verlangen öffnen. Also wenn man sich so zur Aufgabe verhält, ist das auch nicht gut. Aber dass du sie erwecken willst, mit einem Stock zum Glück, das funktioniert nicht. Man muss, dass er will.

Schüler: Macht er damit ein Loch oder nicht?

Das ist kein Loch. Dass er während des Unterrichts schläft, ist nicht so sehr ein Loch, denn auch wenn er aufwacht, kann er nichts tun, er hat kein Verlangen. Er fügt nicht zu deiner Begeisterung, deiner Erhebung, deinem Gebet hinzu, ob er schläft oder nicht schläft, es ist dieselbe Investition nach oben, es gibt nichts, null. Also wird er mit offenen Augen sitzen, in Ordnung.

Schüler: Auch wenn er sitzt, kann es sein, dass er einfach sitzt, woher weiß ich?

Richtig, du hast recht, außer einer Sache, dass du denkst, während des Unterrichts kann man noch etwas tun. Wenn man in den Kampf geht, fertig, es gibt nichts zu tun. Im Krieg gibt es nichts zu tun, man arbeitet nicht. Ich war in solchen Einsätzen, die Operation beginnt, du hast nichts zu tun, du hast Flugzeuge vorbereitet, alles vorbereitet, du sitzt und wartest, was sein wird, wird sein. Die ganze Vorbereitung ist vorher, während des Krieges gibt es schon nichts zu tun, was es gibt, gibt es.

Ein Freund sagt, dass sie zusammen unseren Unterricht aus Wilna hören, und sie haben heute eine Konferenz, ungefähr fünfzig Menschen versammeln sich heute in Wilna in den Mittagsstunden. Am Morgen wird eine neue Gruppe aus Minsk ankommen. Es kommen alle nach Wilna aus allen baltischen Ländern, auch aus Belarus und von noch anderen Orten, und es wird dort eine große Konferenz geben, von fünfzig Menschen, ich denke, es werden sogar mehr sein. Wirklich, dass sie erfolgreich sind, das ist die erste Konferenz in diesen Ländern.

Schüler: Was tun, wenn ein Mensch nur Unterrichte im Internet hört und einmal pro Woche bei "Bnei Baruch" ist?

Das heißt, er hat schon eine Verbindung mit ihnen, virtuell und auch visuell, auch körperlich. Kein Problem. Er kann sich leicht hier finden, wie ich einmal am Tag komme, kommt er einmal pro Woche. Wenn das ist, was er tun kann, wird es so betrachtet, als wäre er die ganze Zeit da.

Schüler: Was tun, wenn ein Freund keine Lust hat, zum Unterricht zu kommen und er alle möglichen Ausreden hat, nicht zu kommen?

Was tun? Zunächst einmal muss man an der Wichtigkeit arbeiten. Dass er nicht zum Unterricht kommen will, ist, weil es ihm nicht wichtig ist. Es steht in der Gemara geschrieben, dass ein Mensch, dem solch ein Gedanke kommt, dass es ihm nicht wichtig ist, "Höre Israel" lesen muss, zum Friedhof gehen muss, an den Tag des Todes denken muss - es geht um Spiritualität und nicht um Materialität. Aber auch in der Materialität kann es helfen, laut Gemara hilft es.

Aber man muss zuerst am Mangel arbeiten. Wenn er nicht zum Unterricht kommen will, hole ihn nicht mit Gewalt aus dem Bett, denn du kannst Hass in ihm erwecken. Es gibt darin eine Grenze, man muss am Willen arbeiten, die Gesellschaft kann einwirken. Wenn nicht, muss man wirklich nachdenken, warum die Gesellschaft nicht fähig ist, ihren Mitgliedern ihr Produkt zu bewerben, das der Schöpfer ist, die Wichtigkeit des Schöpfers.

Schüler: Was muss ein Mensch tun, dem es scheint, dass die Freunde ihn geringschätzen, versuchen ihn zu verkleinern? Er bekommt sozusagen keinen Treibstoff von den Freunden.

Nein, [Treibstoff] ist etwas anderes. Was muss ein Mensch tun, wenn es ihm scheint, dass die Freunde ihn geringschätzen. Bekommt er deshalb keinen Treibstoff von den Freunden? Bekommt er Treibstoff nur davon, dass man ihn mit Luft aufbläst?

Schüler: Man muss verstehen, was sein Ziel ist.

Dass die Freunde ihn geringschätzen, also im Gegenteil, er hat eine Verhüllung und so fühlt er, dass sie ihn geringschätzen. Denn was sie wirklich sind, kann er nicht sagen, aber er fühlt, dass sie sich so zu ihm verhalten, das heißt, er muss verstehen, dass es eine Verhüllung ist, dass sie sich so zu ihm verhalten, als ob absichtlich, oder dass man ihm vom Himmel gibt, das absichtlich so zu sehen, damit er anfängt, über dem Verstand zu gehen, sich mit ihnen zu verbinden und sie auf andere Weise zu prüfen, dass es durchaus nicht so ist, wie es ihm vor Augen erscheint. Was kümmert es uns, wie sie sich wirklich verhalten? Denn auch sie wissen nicht, wie sie sich verhalten.

Mich kümmert, wie ich darauf reagiere, wie es mir scheint, dass sie sich verhalten. Das ist das Wichtige. Das wird genannt, dass ich meine Gefäße korrigiere. Also muss ich alles, was zu mir kommt, als Gelegenheit empfangen, zu korrigieren und zu Ihm aufzusteigen. Also was ist wichtig? Richtig, ich komme manchmal nicht zurecht, ich falle in Zorn, ich falle in Verzweiflung, ich erinnere mich nicht sofort und kann mit diesem Gedanken nicht umgehen, selbst wenn ich mich erinnere, dass es von oben kommt. Ich kann damit nicht umgehen, weil trotzdem die körperliche Beeindruckung größer ist als das Wissen, aber wie auch immer, ich muss letztendlich Kräfte und Wissen und solch eine Beziehung sammeln, dass was kommt, kommt, es gibt nichts zu tun, und jetzt liegt es an mir, alles als Gelegenheit zum Aufstieg zu empfangen.

Wofür kommt das zu mir, damit ich anfange abzusteigen und mit ihnen Abrechnungen zu machen? Ich verstehe nicht, was hilft mir das? Es hilft mir, damit ich die Beziehung zum Schöpfer verbessere. Wenn es nichts außer Ihm gibt, welche Freunde und worüber gibt es zu sprechen? Der Schöpfer ist zwischen uns. Was schon, für die Zukunft verbessere ich diesen Zustand. Warum verbessere ich ihn? Ich wirke auf die Gesellschaft ein, damit die Gesellschaft sich noch besser zu jedem einzelnen verhält. Nicht dass ich nicht will, dass man sich so oder anders zu mir verhält, nein, sondern ich will, dass das allgemeine Niveau der Gesellschaft noch höher ist. Das ist schon etwas anderes, ohne jede Verbindung zu dem, was ich hatte. Was ich hatte, gab mir einfach eine Gelegenheit, mich zu erinnern und mich mit solch einer Forderung an sie zu wenden.

Schüler: ...

Rabash schreibt auf Seite 40: "Wenn dem so ist, muss er" das heißt der Mensch muss "zuerst sehen, was die Gesellschaft hat. Welchen Besitz sie haben, den er von ihnen empfangen kann, indem er sich mit ihnen verbindet. Es kann sein, dass dieser Besitz, den die Gesellschaft hat, er ihn nicht braucht, sondern im Gegenteil, er flieht davor und entfernt sich wie ein Bogenschuss." Warum habe ich diese Gesellschaft gewählt und nicht eine andere Gesellschaft? Du wählst die Gesellschaft, du wählst nicht den Rav. Ich sage dir im Ernst, denn der Rav gibt dir die allgemeine Richtung, aber Kraft und Unterstützung und Treibstoff empfängst du nur von der Gesellschaft. Also danach musst du die Gesellschaft wählen.

Einmal fragte ich Rabash, ob ich am richtigen Ort bin? Beim richtigen Rav? In der richtigen Gesellschaft? Er antwortete mir: "Du hast hundertprozentig recht. Deine Fragen sind legitim, du fragst wirklich richtig, geh und prüfe." Ich frage ihn "Wohin soll ich gehen?" und er sagte "Geh überall hin, ich weiß nicht wohin. Höre an allen möglichen Orten und prüfe, ob es für dich ist oder nicht."

Er schubste mich so dazu und ich ging zu einigen Orten und erzählte ihm nachher von ihnen. So lernte ich Ginsburg in irgendeiner Gruppe in Holon kennen und noch solche. Was bedeutet es, dass der Mensch sehen muss, was die Gesellschaft hat? Ich muss wissen, wofür ich mich verbinde und mit wem ich mich verbinde und was mir das gibt? Wenn ich Künstler in etwas sein will und sie beschäftigen sich mit Physik, kann ich mich mit ihnen verbinden? Ich muss wissen, dass die Wichtigkeit ihres Ziels der Weg ist, den ich will, oder das ist ihr Ziel.

Du kannst zur Gesellschaft "Greenpeace" oder zu "Lasst Tiere leben" oder zu allen möglichen solchen Gesellschaften gehen. Tritt dort ein und fange an, ihre Wichtigkeit zu empfangen. Sie sprechen nur darüber, sie denken, das ist die wichtigste Sache, ohne die die Welt zugrunde geht, und sie retten die Welt und wollen nur zum Wohl der Menschheit. Sie haben schöne Prospekte und ein Verbreitungssystem, wählst du solch eine Gesellschaft oder nicht? Du musst von vornherein wissen, wohin du eintrittst.

Es kann sein, dass nachdem du in solch eine Gesellschaft eintrittst, sie dir das Gehirn waschen und du so bis zum Ende des Lebens mit dem Gedanken bleibst, dass es kein gutes Haus für den Hund gibt und du dich darum kümmern musst. Du wirst an die Regierung schreiben, warum unsere Hunde nicht gut leben, und du wirst dich schon nicht mehr ändern können, sie werden dir ihre Meinung aufzwingen und das war's. Wir befinden uns die ganze Zeit in allen möglichen Gedanken, die nicht unsere sind. Also müssen wir sicherlich jedes Mal das tun, was Rabash im Artikel "Freie Wahl" schreibt: "Deshalb verwirklicht derjenige, der jedes Mal eine bessere Gesellschaft wählt, eine bessere Umgebung, darin seine freie Wahl."

Was bedeutet "wählt jedes Mal"? Dass ich wechsle - wenn die Gesellschaft sich allgemein in derselben Richtung befindet, dann muss ich jetzt nur noch mehr dafür sorgen, dass diese Richtung scharf und gerade ohne jede Abweichung ist. Dass die ganze Energie in sie hineingeht, dass alle das Maximum geben. Denn ich befinde mich im selben Boot mit allen, entweder es dreht sich so im Meer und irgendwie vielleicht irgendwann kommt es an, oder ich sterbe in diesem Schiff, bevor wir an jenem Ort ankommen, den wir brauchen. Deshalb muss ich das sehen und dafür sorgen.

Alle müssen entsprechend gespannt sein. Er beschreibt nicht einfach das Schiff, es gibt viele Beispiele aus der Tora über das Schiff. "Meer" wird "Meer der Weisheit" genannt, in dem alle sich selbst verlieren und darin ertrinken. Und all diese Gesetze, um zum richtigen Zustand zu kommen, zum richtigen Ziel, sie sind nur unter der Bedingung, dass wir wirklich so funktionieren, wie es sein soll.

(Ende des Unterrichts)