Tägliche Lektion7. Okt. 2026(Morning)

Part 2 Baal HaSulam. Talmud Esser HaSfirot. Band 1. Teil 2. Kapitel 2

Baal HaSulam. Talmud Esser HaSfirot. Band 1. Teil 2. Kapitel 2

7. Okt. 2026

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Abschrift Morgenunterricht, 25.11.2007

Baal HaSulam, „Talmud Esser haSefirot", Band 1,
Teil 2, Punkte 5–6

Vorleser: „Talmud Esser haSefirot", Band 1, Teil 2, Seite 51, Punkt 5.

Punkt 5

AA de Igulim leuchtet zu AwI de Igulim durch die Fenster (Chalonot) in den drei Linien, die in ihm sind: Rechte, Linke und Mittlere. Und das Licht breitete sich von ihnen aus zu allen Igulim auf die Weise, dass alle Details, die in Yosher existieren, es ebenfalls in den Igulim gibt.

* „5) Und in den zehn Sefirot, die im Aspekt von (40) Igulim sind, eine innerhalb der anderen, (50) in ihnen gibt es alle Aspekte des Empfangens des Genusses, die es auch in den zehn Sefirot in dem Kav Yosher gibt. Und zwar: im Igul Keter, nach der Korrektur (60) Arich Anpin (AA) genannt, gibt es (80) in der rechten Seite des Igul (70) ein Nekew und ein Chalon, und von dort (90) steigt das Or Arich zum Igul Aba ab und leuchtet zu ihm. Und es gibt genauso ein zweites Fenster (Chalon) im linken Teil des Igul Arich und das Licht kommt zur linken Seite des Igul Aba heraus, welcher in seinem Inneren ist und (100) macht ein Loch (Nekew), und es entsteht ein Fenster (Chalon). Und von dort breitet sich das Licht bis zum Igul Ima aus, welcher sich innerhalb des Igul Aba befindet, und in ihm leuchtet. Und es ergibt sich, dass der Durchgang des Lichts im Inneren der linken Seite des Igul Aba nicht für Aba selbst ist, sondern (200) er passiert dort nur als Passierender, aber sein hauptsächliches Leuchten ist für Ima. Und es ergibt sich, dass AA für Aba und Ima gemeinsam leuchtet, exakt genauso wie in deren Yosher. Und obwohl die Igulim einer innerhalb des anderen sind, existieren in ihnen (300) gerade Linien – Kavim yesharim: die Rechte, die Linke und die Mittlere, in Form dieser Chalonot (Fenster), welche in ihnen vorhanden sind. Und von dort aus breitet sich das Licht in die zehn Sefirot de Igulim aus genau durch diese geraden Linien, in sämtlichen ihren Details zusammen, die es in den zehn Sefirot der Geraden Linie (Kav Yosher) von Ruach gibt." 02:09

* Shaar haHakdamot, Blatt 11 (Jerusalemer Druck).

Wir sehen hier: Ab Arich Anpin de Azilut abwärts fängt schon die Lenkung in drei Linien an.

Erklärung.

02:22

Vorleser: Wir beziehen uns jetzt auf den kleinen Verweis ⁽⁴⁰⁾ oben, „Igulim", unten in Spalte 1, Seite 51, Verweis ⁽⁴⁰⁾.

Or Pnimi – Erklärung zu Punkt 5

„⁽⁴⁰⁾ Die fünf Stufen KaCHaB SoN setzen sich nicht in der Form von Yosher fort, wo eine niedriger als die andere ist, d. h. von einer feineren bis zu einer größeren Awiut (Teil 2, Kap. 1, Punkt 5), sondern diese fünf Stufen sind zueinander gleich, und keine ist niedriger als die andere, d. h. die Awiut von einer ist nicht größer als bei der anderen. Selbstverständlich existieren zwischen ihnen Beziehungen als Ursache und Wirkung – denn eine steigt aus der anderen ab und setzt die andere fort: Chochma steigt aus Keter ab, Bina aus Chochma, SA aus Bina, und Malchut aus SA (s. Or Pnimi, Teil 1, Kap. 1, Punkt 50). Und deren Beziehung als Ursache und Wirkung drückt sich dadurch aus, dass sich eine innerhalb der anderen befindet, wo aus jeder Ursache ihre Wirkung entsteht, d. h. Chochma entsteht aus Keter, Bina entsteht aus Chochma usw. in der Form „eine innerhalb der anderen“, was heißt, dass eine die Wirkung der anderen ist. Allerdings gibt es zwischen ihnen überhaupt keine Unterscheidung in der Art oben-unten (s. Teil 1, Kap. 1, Punkt 100)." 03:47

Fragen, bitte.

Das heißt, wir können in den Igulim gewisse Unterscheidungen machen, aber nur entsprechend der Linie, die in sie hineinkommt und die Unterscheidungen macht. Also nicht in den Igulim selbst, sondern durch das Geben der Linie an sie², das passiert dort. Noch einmal: In den Igulim selbst gibt es keinerlei Unterscheidungen. Durch das Verhältnis der Linie zu ihnen entstehen in ihnen Unterscheidungen, nur von Seiten der Linie.

Weiter.

04:27

Vorleser: Der Verweis ⁽⁵⁰⁾ bezieht sich auf „In ihnen gibt es alle Aspekte des Empfangens". In Spalte 2, Verweis ⁽⁵⁰⁾.

„⁽⁵⁰⁾ Das Licht wird dermaßen vom Kli „beeindruckt“, d. h. es wird mit den Eigenschaften vom Kli, in welches es eingekleidet ist, durchdrungen, dass wenn es sogar in ein anderes Kli übergeht, es seinen Weg nicht verändert, dem es im vorherigen Kli gefolgt ist. Und deshalb, als sich das Licht im Kav Yosher befunden hat, hat es sich ausgebreitet und stieg eins tiefer als das andere stufenweise herab. Das heißt das Licht setzte seine Vergröberung in der Reihenfolge der Stufen aufgrund des dort vorhandenen Massach fort (s. Teil 2, Kap. 1, Punkt 6). Deshalb, selbst dann als das Licht von dort ausgetreten ist und in den zehn Sefirot Igulim angekommen ist, die keinen Massach haben, und in ihnen natürlich die Form eines Igul annimmt, verändert es während der stufenweisen Ausbreitung seinen Weg nicht.

Dies bedeutet, dass, wenn das Licht des Kav z. B. in die Sefira Keter hineinkommt, nimmt es dort die Form eines Igul an, d. h. die Form des Kli, wo es keine Unterscheidung gemäß oben und unten gibt. Dagegen, wenn sich das Licht des Igul Keter zum Igul Chochma ausbreitet, nimmt es dort keine Form eines Igul an (s. Frage- und Antworttabelle zur Bedeutung der Worte, Teil 1, Punkt 3), sondern setzt sich in Yosher fort, d. h. mit einer Unterscheidung gemäß oben und unten. Infolgedessen ergibt sich, dass der Igul der Sefira Chochma niedriger als der Igul Keter ist, denn er hat dann eine größere Awiut als Keter und hat mit Keter keine Gleichheit der Eigenschaften.

Auf die gleiche Weise wie das Or Chochma zu Bina kommt, kommt es zu ihr entsprechend einer Linie. Und es ergibt sich, dass Bina (Igul) niedriger als Chochma ist, d. h. eine größere Awiut als Chochma besitzt. Und so ist es bei allen Sefirot." 06:20

Das heißt, sagen wir es einmal geometrisch, was überhaupt nicht … Nur mit großer Mühe kann man so irgendwie auf das hinweisen, was in der Spiritualität passiert (Zeichnung). Aber in Ejn Sof hatten wir Igulim, einer im anderen. Dann gab es in ihnen keine Unterscheidung, wer oben und wer unten ist, sondern es gab Äußeres und Inneres, und der Unterschied dabei war wie Ursache und Wirkung. Und was hier oben in diesem Igul war, dessen Teil war auch unten, im Verhältnis zur Mitte, denn in der Mitte war dann der Sium. Deshalb gibt es keinen Vorrang unter den Igulim, sondern Ursache und Wirkung, und das hängt nicht von ihnen ab, sondern davon, wie es von außen kommt.

Das heißt, alle Igulim sind also gleich. (Zeichnung) Hier ergibt sich nun, dass ein Igul über dem anderen ist: Dieser ist oben und jener unten. Igul, Linie, Igul, Linie, Igul, Linie. Klar? Dieser oben und jener unten. Und um wie viel oben oder unten? Nach dem Maß der Linie zwischen ihnen, und das bestimmt schon die Linie. Wenn Licht in den Igul eintritt, rundet es sich gemäß der Form des Igul. Doch wenn es zur Linie hinausgeht … wenn es zum Igul hinausgeht⁴, nimmt es wieder die Form der Linie an und rundet sich wieder, und so geht es weiter. Und wenn es sich im Igul rundet, hat es die Eigenschaften der Linie. Nur erlaubt ihm der Igul jetzt, ihn ohne Grenzen zu füllen, aber unter Wahrung des Charakters der Linie.

Deshalb sagen wir: Das Licht, das sich hier befindet (siehe Zeichnung), ist Licht, das von der Linie kommt, sozusagen das Licht von Ruach, aber die Form seiner Füllung ist Nefesh. Es gibt einen Unterschied, ja? Was hier ist, sagen wir in der Linie, ist nur Ruach, nur gemäß dem Massach.

Schauen wir weiter.

09:01

Vorleser: Wir sind auf Seite 52, Spalte 1, Zeile „die Sefirot".

„Dementsprechend, obwohl die zehn Sefirot de Igulim eine Gleichheit der Form haben, wo man seitens der Kelim oben und unten nicht unterscheidet, existiert in ihnen trotzdem eine Unterscheidung zwischen oben und unten gemäß dem, „dass es in ihnen all die Eigenschaften des Empfangens des Genusses gibt, die es auch bei den zehn Sefirot in Kav Yosher gibt“." 09:28

09:31

Vorleser: Der Verweis ⁽⁶⁰⁾ bezieht sich oben auf Seite 52 auf die Worte „Arich Anpin (AA)".

„⁽⁶⁰⁾ Erklärung. Nachdem die vier Welten ABYA entstanden, wurde jede Sefira zu einem vollständigen Parzuf, der über Rosh, Toch und Sof verfügt und deshalb haben sie andere Namen erhalten. Der Parzuf, der aus Keter entstand, wird Arich Anpin genannt. Der Parzuf, der aus Chochma entstand, wird Aba genannt. Der Parzuf, der aus Bina entstand, wird Ima genannt. Der Parzuf, der aus den sechs Sefirot CHaGaT NeHJ enstand, wird Seir Anpin genannt. Und der Parzuf, der aus Malchut entstand, wird Nukwa genannt. Die Bedeutung dieser Namen wird später geklärt." 10:27

Ja. Das war's, soweit man es verstehen kann. Er erklärt⁵: „Atik" bedeutet abgetrennt. „Arich Anpin" ist lange Chochma, denn er leuchtet vom Pe de Atik bis zum Sium von Azilut, bis zur Parssa. „Aba we Ima" sind Chochma und Bina, so heißen sie, und dort gibt es noch ISHSuT, SaT de Bina. „Seir Anpin" ist ein kleiner Parzuf, so bereitet sich Bina für Malchut vor. Und die Hauptsache ist die Nukwa, die die Stufen abschließt. Sie bestimmt eigentlich, was in der ganzen Welt Azilut sein wird, außer ihrem konstanten Zustand, und der ist insgesamt nur das Licht Nefesh.

Bitte.

11:19

Vorleser: Verweis ⁽⁷⁰⁾ oben, in den Worten des ARI: „Ein Nekew und ein Chalon". Verweis ⁽⁷⁰⁾ in Spalte 1.

„⁽⁷⁰⁾ Erklärung. Aufgrund des Lichts der zehn Sefirot des Kav, welches man in den Igulim empfängt, lassen alle Eigenschaften von Yosher ihre Spur ebenso unbedingt in den Igulim zurück (s. Punkt 50). Diese Eigenschaft, die es im Kav gibt, nennt sich der Massach, der mit seinem Or Choser das Höhere Licht und die Kelim miteinander verbindet. (s. oben Teil 2, Kap. 1, Punkt 20). Der Massach lässt ebenfalls eine Spur in den Igulim zurück, allerdings ohne seiner Awiut. Denn die Awiut ist nicht fähig von der unteren auf die höhere Stufe aufzusteigen, und gerade deshalb wird eine Stufe als eine „höhere“ bezeichnet, da es in ihr nicht die gleiche Awiut gibt, die es in der unteren Stufe gibt. Man muss dies unbedingt verstehen. Und nur der Spalt, welchen der Massach im Unteren öffnet, d. h. in den zehn Sefirot de Yosher, nur dieser steigt vom Massach des Kav de Yosher auf und hinterlässt eine Spur in den Igulim. Und diesen Spalt, hervorgerufen durch den Massach, nennt man „Chalon“ (Fenster). Genauso wie ein Fenster, welches in einen Raum deswegen eingebaut wurde, um das Licht dadurch in den Raum durchzuleiten, so ist auch der Massach – er offenbart das Or Choser mit Hilfe seiner wertvollen Eigenschaft, um das Licht mit der Schöpfung zu verbinden." 12:53

Der Massach ist eine sehr, sehr umfassende Sache und besteht aus vielen Dingen. Es gibt einen verhüllenden Massach und einen enthüllenden Massach. Die ganze Spiritualität enthüllt sich gerade durch die Zurückweisung, durch den Massach, der fest steht, denn einfach so können wir die Spiritualität nicht enthüllen. Wir befinden uns auch jetzt im ganzen Licht von Ejn Sof, können es aber nicht enthüllen, weil wir keinen Massach haben, der aufhält und enthüllt. Also: Ein Massach, der sozusagen gegen die Spiritualität steht, indem der Mensch sie nicht empfangen will, um zu empfangen, sondern nur, um zu geben, falls sie sich enthüllt, so ein Massach wird entweder zu einem Fenster oder zu einem Loch. Es gibt viele Namen für diese Arten von Massachim, die eigentlich … Gerade durch die Zurückweisung gibt es ein Öffnen.

14:07

Vorleser: Wir sind auf Seite 52, Spalte 2, Zeile „durch seine besondere Kraft".

„Und wenn der Massach an der Stelle verschwinden würde, würde das Licht aus der Schöpfung verschwinden und diese würde in der Dunkelheit verbleiben. Vergleichbar damit, als ob man das Fenster im Raum verschließen würde. Und deshalb, wenn wir nur den Spalt des Massach ohne seiner Awiut definieren möchten, nennen wir es ein „Chalon“ bzw. ein „Nekew“ (Hohlraum, Empfindung eines Mangels)." 14:35

Auch bei uns bauen wir nicht einfach eine Öffnung in die Wand, sondern das muss gut berechnet und markiert sein. Das Fenster in der Wand, in der Mauer, steht unter der Kontrolle des Menschen. Nur soweit der Mensch es beherrscht, dringt durch dieses Fenster Licht in das Kli ein, ins Haus. Der Mensch misst schon: welches Fenster, gegenüber welchen Verlangen, wie er sich dagegen wehren wird, das Licht ohne jede Grenze aufzunehmen. In einer Grenze, in einem festgelegten Maß, mit genauer Messung lässt er das Licht ins Zimmer hinein. Das nennt man: Er verbindet den Genuss, der kommt, mit seinen Gefäßen des Empfangens. Und dann leuchtet das Licht im Zimmer.

Das heißt, in seinen Verlangen, die „Zimmer" genannt werden, gibt es auch Eigenschaften des Gebens, die „Fenster" genannt werden. Dann kleidet sich das Or Chochma im Fenster in das Or Chassadim ein: Das Licht, das kommt, kleidet sich im Fenster ein und tritt ins Zimmer ein. Das heißt, Or Chochma kleidet sich in die Chassadim ein und tritt in die Gefäße des Empfangens ein. Das nennt man: „Es ist Licht im Zimmer." Nu?

Vorleser: Wir sind beim kleinen Verweis ⁽⁸⁰⁾ oben, er bezieht sich auf „In der rechten Seite des Igul". Verweis ⁽⁸⁰⁾.

„⁽⁸⁰⁾ Dies definiert sich auch in der Bedeutung der Rechten bzw. der Linken, die in den zehn Sefirot de Yosher verwendet werden. (s. Frage- und Antworttabelle zur Bedeutung der Worte, Teil 1, Punkt 23)."

Vorleser: Verweis ⁽⁹⁰⁾, „Steigt das Or Arich zum Igul Aba ab". Verweis ⁽⁹⁰⁾ unten.

„⁽⁹⁰⁾ Das bedeutet, dass es infolge dieses „Chalon“ möglich geworden ist, dort festzustellen, dass das Licht sich ausbreitete und abstieg, d. h. dass das Licht größere Awiut entsprechend der Reihenfolge der Stufen erlangt, wo eine niedrigere Stufe eine größere Awiut hat, als die ihr vorhergehende. Und darüber steht geschrieben: „Von dort steigt das Or AA zum Igul Aba ab.“ Mit anderen Worten erhält das Licht infolge des Chalon die Eigenschaft und die Qualität des Karka (Boden) in Aba de Igulim, d. h. von Chochma. Deshalb senkte sich die Stufe ab und ist nun nicht mehr Keter de Igulim gleich, wie es vorher war, bis das Or Yosher mittels des „Chalon“ empfangen worden ist. Und ebenso ist Bina niedriger als Chochma." 17:50

Das heißt, in den Stufen der Ausbreitung des Or Chochma haben wir schon Keter, Chochma, Bina, dort können wir messen. Die Chassadim dagegen haben kein Maß, wenn wir sie nicht im Verhältnis zu Chochma messen. Das ist alles in der Breite. Ja.

Vorleser: Ist ein Fenster oder ein Loch nicht ein Mangel an Vollkommenheit? Ist das nicht etwas, das von vornherein …

Rav: Aber ohne diesen Mangel kannst du nicht ergänzen. Du machst den Mangel und ergänzt ihn. Du enthüllst einen Mangel und ergänzt. Wie entsteht bei dir ein Massach? Ein Massach kommt auf den enthüllten Mangel. Wenn die Mängel nicht enthüllt sind, worauf willst du Massachim bauen? Die Verlangen, die sich ohne Bedeckung enthüllen, das sind die Mängel. Aber du musst diesen Mangel auf eine bestimmte Weise enthüllen, in einer bestimmten Größe … Du beherrschst sie.

Ja, Internet.

19:00

Schüler: Aus Australien und Israel wird gefragt: Gibt es einen Unterschied zwischen Fenster und Loch?

Rav: Ja. Es gibt Fenster, es gibt Loch, und es gibt Fenster und schmales Loch. Das hängt davon ab, auf welcher Stufe wir die Kelim enthüllen wollen, um sie mit Chassadim zu bedecken: entweder Brija oder Yezira oder Assija. Das war's. Es geht sowohl um die Größe der Kelim, die sich enthüllen und mit denen man zu „um zu geben" kommen kann, als auch um die Art der Arbeit mit diesen Kelim im Geben. Darum geht es: entweder Brija oder Yezira oder Assija, ja, entweder Loch oder Fenster oder Fenster und schmales Loch. Das war's.

Es geht um die Mängel und gleichzeitig darum, wie wir diese Mängel statt mit Or Chochma mit Or Chassadim ergänzen. Denn ich habe keine Gefäße des Gebens. Ich habe nur dieselben Gefäße des Empfangens. In ihnen will ich nicht fühlen, dass ich empfangen will, aber ich fühle es, es gibt keine Wahl. Das sind Verlangen, sie sind in mir, ja? Aber ich will diese Verlangen nicht als Mängel fühlen, die ich füllen will. Ich will diese Mängel so fühlen, dass ich aus ihnen heraus und weiter gebe. Das heißt, die Kraft des Empfangens wird zur Kraft des Gebens. Nicht so, dass ich in ihnen empfange, um zu geben, sondern ich gebe, um zu geben.

Das heißt, so wie … nu, sagen wir Bchina Bet, die sich auf Bchina Alef der vier Bchinot des Or Yashar aufbaut. Wo Bchina Alef das Licht empfangen hat, sagt Bchina Bet: In all diesen Unterscheidungen, in all diesen Verlangen will ich nichts empfangen. Ich will der Gebende sein, wie der Gebende. Sie nutzt diese Verlangen noch nicht tatsächlich, um in sie einzutreten und mit dem Or Chochma, das sich in ihnen ausbreiten kann, etwas zu machen, nein. Sie erhebt sich nur über die Gefäße des Empfangens mit dem Or Chochma in ihnen, erhebt sich darüber und sagt: „Ich will über ihnen sein." Das ist Bchina Bet. Und dem ist das, was hier passiert, irgendwie ähnlich.

00:21:38

Vorleser: Kleiner Verweis ⁽¹⁰⁰⁾ auf Seite 52, „Macht ein Loch (Nekew) und ein Fenster (Chalon)". Verweis ⁽¹⁰⁰⁾ unten, am Ende von Spalte 2.

„⁽¹⁰⁰⁾ Wir sehen, dass das Chalon zusammen mit dem Abstieg des Lichts zu ihm aus dem höheren Igul in den Sefirot entsteht. Dann hinterlässt das Licht in ihm eine Spur, eine Einprägung, auf dem Massach, in den es eingeschlossen war. Deshalb stellt man fest, dass das Licht in ihm ein „Nekew“ (Empfindung eines Mangels) erzeugt und ein „Chalon“ entstehen lässt."

Noch einmal.

Vorleser: Noch einmal, kleiner Verweis ⁽¹⁰⁰⁾ oben, „Macht ein Loch (Nekew) und ein Fenster (Chalon)".

„⁽¹⁰⁰⁾Wir sehen, dass das Chalon zusammen mit dem Abstieg des Lichts zu ihm aus dem höheren Igul in den Sefirot entsteht. Dann hinterlässt das Licht in ihm eine Spur, eine Einprägung, auf dem Massach, in den es eingeschlossen war. Deshalb stellt man fest, dass das Licht in ihm ein „Nekew“ (Empfindung eines Mangels) erzeugt und ein „Chalon“ entstehen lässt."

Weiter.

Vorleser: Wir gehen weiter zu Verweis ⁽²⁰⁰⁾, auf Seite 53 oben: „Passiert dort nur als Passierender". Verweis ⁽²⁰⁰⁾ unten.

„⁽²⁰⁰⁾ Oben haben wir es bereits ausführlich betrachtet (Teil 2, Kap. 1, Punkt 4)." 23:01

Gut, wir sehen daraus: Die Lichter, die durch die Kelim hindurchgehen, die Kelim, die ihnen erlauben hindurchzugehen, bauen die Kelim auf. Sie bauen in den Kelim die Mängel auf und füllen die Kelim in besonderen Formen. Was heißt „Licht geht durch die Kelim"? Die Kelim sind doch nicht miteinander verbunden. Vielmehr verpflichtet das Licht jedes Mal das Kli, mit ihm eine gemeinsame Handlung zu machen, zwischen Licht und Kli. Sozusagen geht es von Kli zu Kli über, in der Ordnung von Ursache und Wirkung. Es arbeitet mit einem Kli, danach mit dem zweiten, dritten, vierten, und so sehen wir sozusagen, dass die Kelim eins nach dem anderen in Aktion treten. Dazu verpflichtet das Licht sie durch sein Leuchten auf sie. Und danach passiert Folgendes: Es tritt von Kli zu Kli ein, als ob es die Arbeit mit einem Kli beendet und auf dieselbe Weise in das zweite Kli eintritt. Damit verpflichtet es das zweite Kli, einen Eindruck wie das erste Kli aufzunehmen, ja?

Das heißt, das Licht verbindet die Kelim, die untereinander nicht verbunden sind und nicht verbunden sein können. Was ist der Unterschied zwischen einem Verlangen zu schlafen und einem Verlangen zu tanzen? Ja? Oder so, ich weiß nicht, wie das heißt: völlig verschiedene Verlangen, die nicht zu denselben Richtungen gehören oder zu einander entgegengesetzten Richtungen, ja? Aber das Licht, das von einem Gewand ins zweite kommt, macht eine Verbindung, und dann integrieren sich die Verlangen dank ihm.

Vorleser: Wir sind beim kleinen Verweis ⁽³⁰⁰⁾ oben, „Gerade Linien – Kavim yesharim". Unten auf Seite 53, Spalte 1.

„⁽³⁰⁰⁾ Das Licht steigt von Igul zu Igul mittels der Ausbreitung in Yosher entlang der geraden Kavim (Linien) ab. Dies wird allerdings noch nicht als Bildung solcher Kavim definiert, die „vom Massach“ absteigen, wo es in ihnen das Or Sachar - das Licht der männlichen Eigenschaft - gibt, womit sie fähig wären, den anderen zu geben. Dagegen gibt es in den Linien, die Igulim betreffend, keine Kraft des Gebens, denn sie steigen durch die Chalonot ab, die zuerst nur dafür ausreichen, das Licht für den eigenen Bedarf zu empfangen und nicht für das Geben an die anderen. Und so lautet die Regel, dass jeder, in dem es keinen Massach gibt, er auch kein Or Sachar hat, sondern nur das Or Nekewa - das Licht der weiblichen Eigenschaft bzw. das Or Nefesh. " 25:58

Das heißt, ein Licht, das nicht aktiv durch einen Massach kommt, nennen wir immer „weibliches Licht". Es empfängt und wird nicht beeinflusst⁶, ja? Nefesh. Von allen Lichtern dagegen, die aktiv aus den Kelim kommen, das heißt, ein Massach wirkt im Kli, sagen wir allgemein „Ruach". Das ist das Licht der Linie, und es wird „männliches Licht" genannt. Ja. Das Gebende.

Vorleser: Noch einmal, mir fehlt hier etwas im Bild. Ich … also, nach Zimzum Alef …

Rav: Ja.

Vorleser: … tritt das Licht jetzt auf dem Weg der Arbeit mit einem Massach ein, nicht mehr so wie vor Zimzum Alef.

Rav: Wenn es einen Massach gibt, dann enthüllt er das Licht, das nennt man: Das Licht tritt in die Arbeit mit dem Massach ein. Der Massach ist nach Zimzum Alef die Ursache für alles, was passiert.

Vorleser: Jetzt, das …

Rav: Der Zimzum sagt Folgendes: Von jetzt an bestimmt das Geschöpf, was passieren wird, und nicht das Licht, der Schöpfer.

Ja.

Vorleser: Dann muss das ein Zusatz von etwas sein … ein Zusatz zu dem, was vorher war. Vorher konnte es sich nur wie Igulim füllen, und jetzt kommt eine Füllung in Form einer Linie hinzu, ja?

Rav: Dasselbe Kli, das „Igul" heißt und sich in runder Form eingeschränkt hat, sagt jetzt: Soweit ich mich durch Yosher füllen kann, fülle ich mich. Und es geht daran, sich zu füllen. Nu?

Vorleser: Warum gilt das dann als Loch? Warum macht das Licht, wenn es in die Kelim de Igulim eintritt, jetzt in ihnen ein Loch, einen Mangel? Was fehlt jetzt? Im Gegenteil, es fügt ihnen etwas hinzu, was sie vorher nicht empfangen konnten.

Rav: Das ist das Loch. Du kannst nicht empfangen außer unter der Bedingung, dass von dir etwas kommt⁷, das ist dein Mangel. Dadurch kannst du mit der Linie verbunden sein. Genau das ist der Verbindungspunkt zwischen ihnen.

Nu. Weiter.

Vorleser: Wir sind bei Punkt 6 oben, Worte des ARI.

Punkt 6

„Adam Kadmon breitete sich von Ejn Sof bis zum Sof von Azilut aus, und alle Welten sind in ihm eingeschlossen. Und es ist uns verboten, uns mit ihm zu beschäftigen."

„* 6) Und (400) dieser Adam Kadmon (1) breitete sich vom Ende zum Ende aus, vom oberen Ende bis zum unteren Ende, im gesamten Raum von Azilut. Und in diesen Adam sind alle Welten eingeschlossen, allerdings ist es uns verboten, über den (2) inneren Aspekt und über das Wesen von diesem Adam zu sprechen und sich damit überhaupt zu beschäftigen."

* Ez Chaim, Tor 1, Zweig 2.

Vorleser: Noch einmal, Punkt 6 oben.

Punkt 6

„Adam Kadmon breitete sich von Ejn Sof bis zum Sof von Azilut aus, und alle Welten sind in ihm eingeschlossen. Und es ist uns verboten, uns mit ihm zu beschäftigen."

„* 6) Und (400) dieser Adam Kadmon (1) breitete sich vom Ende zum Ende aus, vom oberen Ende bis zum unteren Ende, im gesamten Raum von Azilut. Und in diesen Adam sind alle Welten eingeschlossen, allerdings ist es uns verboten, über den (2) inneren Aspekt und über das Wesen von diesem Adam zu sprechen und sich damit überhaupt zu beschäftigen."

* Ez Chaim, Tor 1, Zweig 2.

Vorleser: Der kleine Verweis ⁽⁴⁰⁰⁾ bezieht sich auf „Dieser Adam Kadmon".

Or Pnimi – Erklärung zu Punkt 6

„⁽⁴⁰⁰⁾ Man soll keine Schwierigkeit mit dem Namen „Adam“ (Mensch) haben, die man hier verwendet, dies ist gleich dem geschriebenen (Midrash „Raba“, BeReshit, Band 7): „Es sagte Rabbi Judan, dass die Kraft der Propheten groß ist, die die Form Demjenigen gleichsetzen, der die Form erschafft. Wie geschrieben steht: „Und ich hörte die Stimme des Menschen („Adam“) zwischen den Kräften... Und auf dem Gebilde des Throns - ein Gebilde, in der Art gleich dem Menschen auf ihm, oben...“. Und dessen Sinn werden wir an der entsprechenden Stelle klären." 30:10

Das heißt: Warum heißt das alles „Adam"? Weil diese ganze Struktur, die wir jetzt von der Welt Azilut an abwärts haben, eine Struktur aus drei Linien ist. Das Verlangen zu empfangen ordnet sich in drei Linien: rechts, links und Mitte. Chassadim, Gwurot und Tiferet; Daat ist die Mittlere Linie, sie ist das Wesentliche und wird Adam genannt. Deshalb wird diese ganze Form nach Adam benannt: „Adame laElyon", „ich werde dem Höheren ähnlich sein". Wenn Malchut die Form der drei Linien auf sich nehmen kann, und soweit sie sie auf sich nimmt, kommt sie durch die Arbeit in drei Linien dahin, dem Schöpfer ähnlich zu werden. Und deshalb werden eigentlich auch wir Menschen (Bnei Adam) genannt, „und ihr werdet Adam genannt" und so weiter. Das heißt diejenigen, die sich bemühen, wollen oder sogar schon fähig sind, in drei Linien zu arbeiten.

Ja.

31:22

Schüler: Die Gruppe in Moskau fragt: Was bedeutet es, dass das Licht die Kelim verbindet?

Rav: Die Kelim können sich nur miteinander verbinden, wenn es etwas Gemeinsames zwischen ihnen gibt. Was ist das Gemeinsame zwischen ihnen? Wenn wir nicht an ein Ziel denken, an den einen Schöpfer, und daran, dass wir alle mit Ihm verbunden sind und zur Dwekut mit Ihm kommen müssen, dann habe ich nichts, was mich verpflichten würde, mich mit anderen zu verbinden. Ich habe keine Kraft, die mich mit anderen vereinen kann, ich habe kein Ziel, wofür ich mich vereinen sollte, gar nichts. Dann fühlt sich der Mensch in der Welt allein und fühlt überhaupt keinen Drang, sich mit anderen zu verbinden, außer wenn er keine Wahl hat.

Aber in der Spiritualität nicht. Da muss es eine Kraft geben, zu der alle kommen müssen, in der sich alle vereinen müssen, die für alle gleich ist. Und wenn dann alle von ihr einen Aufruf bekommen, sagen wir, eine Verpflichtung, dann nennt man das: Man arbeitet, um sich mit ihr zu verbinden, vom ersten Moment an und weiter nur, um sich mit ihr zu verbinden. Alle übrigen Handlungen helfen nur dabei: Gruppe, Verbindung, Tora, alles, was du willst. Die Dwekut ist das Ziel. Alles Übrige: Wenn nicht dafür, braucht man es nicht.

Gib mir jetzt eine andere Tora, durch die ich zur Dwekut kommen kann, dann nehmen wir eine andere Tora. Nur ist das unmöglich, denn vom Punkt der Dwekut aus hat sich das alles zu uns hin ausgebreitet. Also müssen wir diese Methode nehmen, den Weg bahnen, mit ihr durchbrechen und zurück zur Dwekut kommen. Deshalb ist es eine Methode, die einzige Methode, es gibt keine weiteren Methoden. Aber Er ist der Vereinende, Er ist der Verbindende, Er bestimmt, jene Höhere Kraft, zu der wir zur Dwekut kommen, der Gebende.

Deshalb, vom ersten Moment an, wenn der Mensch über das Geben spricht, dass man dazu kommen muss, dass man sich nur an eine solche Form annähern soll, dann ist er auf dem Weg. Dann verpflichtet ihn das, sich mit anderen zu verbinden, und er sucht schon nach den Mitteln, wie ich mir erklären soll, was Dwekut heißt. Wenn ich also sage: Ich will am Schöpfer haften – was heißt haften? Zehn Kilometer zu Ihm laufen und Ihn packen? Nein, am Schöpfer haften, sich dem Schöpfer annähern, das geht nur dadurch, dass ich immer mehr mit den anderen verbunden bin. 34:32

Dann habe ich keine Wahl. Ich will das nicht, aber ich habe keine Wahl: Um mich Ihm um einen Millimeter zu nähern, muss ich mich jedem Einzelnen um einen Millimeter nähern. Für zwei Millimeter muss ich mich ihnen noch mehr nähern und ihnen sogar irgendeine Haltung von mir zeigen. Für drei Millimeter sogar eine noch aktivere Verbindung, und nicht nur zu den Netten⁸, sondern auch zu denen, die nicht gut zu mir sind, und so weiter. Und das bestimmt.

Soweit ich mich an die anderen binde, nähere ich mich als Folge davon dem Schöpfer. Denn Er ist immer verborgen, und auf Ihn arbeite ich nicht zu. Die Arbeit zu Ihm hin, Ihm gegenüber, in Seine Richtung, ist nur meine Arbeit mit dem Nächsten. Das heißt, der Schöpfer ist die Verbindung zwischen allen. Das Licht, was ist das Licht? Die Eigenschaft des Gebens, die sich in uns enthüllt, heißt Licht, und diese Eigenschaft verbindet die Kelim. Mit anderen Worten: Was ich dir erzählt habe, kann man so sagen: Das Licht verbindet die Kelim. Der Schöpfer verpflichtet uns, uns miteinander zu verbinden.

Ja.

26:04⁹

Schüler: Daniel aus Jerusalem fragt: Sind die Igulim das Notwendige im Kli?

Rav: Ich weiß nicht, wie ich ihm sagen soll, was notwendig ist und was nicht. Das sind Kelim, die wir füllen müssen. Das sind die Kelim; Yosher ist kein Kli. Yosher ist nur so: Es scheint mir, dass ich so arbeite, dass ich mich so zur Schöpfung verhalte. Aber die großen¹⁰ Kelim sind die wahren Kelim, und Yosher sind meine eingebildeten Kelim. Das ist, als hätte ich ein Schwert, einen Schild, wie er uns im Brief von Baal HaSulam erzählt: Ich handle selbst, schneide, dies ja, das nein, dies und das. So teile ich Ejn Sof sozusagen in Stücke und mache aus ihnen …

Schau, ich weiß nicht, aber sagen wir, wir haben einen Kreis (Zeichnung). Wie können wir seine Fläche oder so berechnen? Wir teilen den Kreis in Stücke. Jetzt kann ich nur etwas Viereckiges berechnen, das berechne ich nach der Fläche und arbeite damit. Das kann ich, denn von oben nach unten ist Chochma, von rechts nach links sind Chassadim, und dann kann ich rechnen.

Und hier, dieser Überschuss, der übrig bleibt: Was mache ich mit dieser Fläche? Ich kann damit nichts machen. Ich habe immer eine Kluft zwischen den Igulim und Yosher, denn die Igulim kann ich noch nicht füllen. Oh, hier (siehe Zeichnung) sieht man das besser, siehst du diese Kluft, ja? Wie fülle ich diese Zwischenräume? Also teile ich meine Arbeit in mehr und mehr und mehr Teile. Ich mache nicht sofort so ein Quadrat, ich mache ein kleineres Quadrat, immer näher und näher und näher an den Kreis. Das machen wir hier in der Mathematik.

Und so bis zum allerletzten Detail. Deshalb muss der ganze Baum der Sefirot von oben, von den Igulim, (Zeichnung) in viele, viele, viele Teile übergehen, bis zu unendlich vielen Einzelheiten, um uns schließlich die Form zu geben, die … Das Problem ist tatsächlich, dass der Kreis dem Quadrat gleich sein muss (siehe Zeichnung), und so etwas gibt es nicht, das ist ein Problem in der Mathematik, ja? „Kwadratura kruga"¹¹, ich weiß nicht, wie man das sagt.

39:09

Schüler: „Den Kreis quadrieren."

Rav: Ja? Nu, genau das hast du gesagt. Wir haben also immer ein Problem, Igulim und Yosher gleichzumachen; auf geometrische Weise können wir das so ausdrücken. Aber was ich sagen will: Die Kelim sind wahr. Hier siehst du, dass die wahren Kelim wirklich die Kelim der Igulim sind, und Yosher dient nur dazu, mich dem Igul ähnlich zu machen. Der Schöpfer, das sind Igulim, Sein Geben, das sind Igulim. Ich muss zu einer Dwekut wie bei den Igulim kommen, und dazu bin ich nicht fähig. Meine Arbeit geschieht in Stücken, in Messungen, also in Yosher.

Also komme ich nach und nach durch sehr viele Handlungen, durch Integrationen, durch all diese Dinge fast dahin. Das heißt, zur Frage, was wichtiger ist, diese Igulim oder Yosher, wer und was: Es gibt kein Yosher. Yosher dient nur dazu, uns zu dieser vollkommenen Form zu ergänzen, und das ist der Igul.

Nein, nein, nein, wir machen weiter.

Vorleser: Wir sind beim kleinen Verweis ⁽¹⁾, Or Pnimi – Erklärung zu Punkt 6, oben: „Breitete sich vom Ende zum Ende aus". Unten in Spalte 2 auf Seite 53.

Rav: Noch mal, wie heißt das?

Vorleser: Den Kreis quadrieren.

Rav: Aha.

Vorleser: „Den Kreis quadrieren", also sozusagen aus dem Kreis ein Quadrat machen. Das ist ein Begriff.

Rav: Ja, ja.

40:50

Vorleser: Kleiner Verweis ⁽¹⁾, „Breitete sich vom Ende zum Ende aus".

Rav: So, den Kreis quadrieren? (siehe Zeichnung)

Vorleser: Ja, ja.

Rav: In Ordnung.

Nu, bitte.

„⁽¹⁾ Von der Welt der Unendlichkeit - der feinsten aller Welten, bis zum zentralen Punkt - der Eigenschaft der größten Awiut aller Welten. Somit ist die gesamte Wirklichkeit, die vor uns ist, sowohl die höhere als auch die untere, sie alle sind ihre Zweige, die sich aus ihr ausgebreitet haben und mit ihr verbunden sind, indem sie sich auf sie einkleiden. Und damit verbindet sie sie alle."

Vorleser: Noch einmal, kleiner Verweis ⁽¹⁾, „Breitete sich vom Ende zum Ende aus".

„⁽¹⁾ Von der Welt der Unendlichkeit - der feinsten aller Welten, bis zum zentralen Punkt - der Eigenschaft der größten Awiut aller Welten. Somit ist die gesamte Wirklichkeit, die vor uns ist, sowohl die höhere als auch die untere, sie alle sind ihre Zweige, die sich aus ihr ausgebreitet haben und mit ihr verbunden sind, indem sie sich auf sie einkleiden. Und damit verbindet sie sie alle."

Vorleser: Kleiner Verweis ⁽²⁾.

Rav: Das schaffen wir nicht mehr. Gut, wir machen das mit Hilfe des Schöpfers morgen weiter.

(Ende des Unterrichts)