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Morgenlektion 2021-10-2010 - Rav Dr. Michael Laitman - Nach Bearbeitung
Buch "Schriften von Baal HaSulam" S. 529, Artikel "Shamati", Artikel 18, "Was bedeutet „In Verborgenheit weine meine Seele“ in der spirituellen Arbeit?"
18. Was bedeutet „In Verborgenheit weine meine Seele“ in der spirituellen Arbeit? Ich hörte 1940 Jerusalem
"Wenn sich über dem Menschen die Verhüllung des Spirituellen verstärkt und er in einen solchen Zustand gelangt, dass er keinerlei Geschmack an spiritueller Arbeit verspürt und überhaupt nicht in der Lage ist, sich Liebe und Ehrfurcht weder vorzustellen noch zu empfinden, oder irgendetwas in der Heiligkeit zu tun – dann hat er keinen anderen Rat, als nur zum Schöpfer zu weinen, dass Er sich seiner erbarmen und die Verhüllung von seinen Augen und seinem Herzen nehmen möge."
Man sieht, dass er sich sozusagen in einem verzweifelten Zustand befindet. Es gibt nichts. An die Vergangenheit erinnert er sich nicht gut, sondern nur in schlechter Form, und auch die Gegenwart und Zukunft - eine solche Verhüllung. Aber wenigstens fühlt er, worin er sich befindet, und schon hat er einen Teil seiner Lebenskraft. Denn es kann nicht sein, dass ein Mensch sich schlecht fühlt, wenn in diesem Schlechten nicht etwas Gutes wäre. Sonst würde er nicht einmal das Schlechte fühlen. Das heißt, er ist nicht tot. Er lebt, da er das Schlechte fühlt.
"In der spirituellen Arbeit ist das Weinen ein großer und wichtiger Zustand. Und es ist wie die Weisen sagten: „Alle Tore sind verschlossen, außer den Toren der Tränen.“ Die Welt fragt diesbezüglich: „Wenn die Tore der Tränen nicht verschlossen sind, wozu braucht man dann überhaupt die Tore?“ Er sagt, dass dies einem Menschen gleiche, der von seinem Freund eine notwendige Sache erbittet. Und diese Sache berührt sein Herz so sehr, und er bittet, betet und fleht ihn aus aller Kraft an. Doch sein Freund bleibt von all dem unberührt. Wenn er also sieht, dass es sinnlos ist, weiter zu flehen und zu bitten, bricht er in Tränen aus.
Und darüber wird gesagt: „Alle Tore waren verschlossen, außer den Toren der Tränen.“ Wann sind die Tore der Tränen nicht verschlossen? Genau dann, wenn alle anderen Tore geschlossen sind. Dann ist Platz für die Tore der Tränen und man sieht, dass sie nicht verschlossen sind. Doch solange die Tore des Gebets offenstehen, gibt es keinen Platz für die Tore der Tränen, dann sind sie verschlossen. Wann sind aber die Tore der Tränen nicht verschlossen? Gerade dann, wenn alle anderen Tore verschlossen sind, sind die Tore der Tränen offen, weil es bis dahin noch eine Möglichkeit für Bitten und Flehen gibt.
Und das ist die Erklärung von: „In Verborgenheit möge meine Seele weinen“, das bedeutet, wenn der Mensch in einen Zustand der Verhüllung gelangt, dann „möge meine Seele weinen“, weil ihm keine andere Möglichkeit bleibt. Daher sagt man: „Alles, was deine Hand, solange du Kraft hast, zu tun vorfindet, das tu!"
Und dann wirst du zum Tor der Tränen gelangen und es zwingen, sich zu öffnen, und so treten wir in den Palast des Schöpfers ein, in die Höhere Welt, nur durch das Tor der Tränen, wenn ein Mensch von all seinen Kräften verzweifelt ist und weiß, dass ihm nichts helfen kann. Aber das kommt als Ergebnis großer Arbeit. Was ihm bleibt, ist, dass er trotzdem zum Ziel gelangen muss. Er ist nicht davon verzweifelt, dass er gelangen muss, sondern nur von all seinen Kräften, denn mit seinen Kräften hat er nichts mehr hinzuzufügen, außer völlig die Hände von allem zu lassen. Und das ist nicht einfach. Denn immer kommt die Sitra Achra und sagt ihm, dass er noch etwas hinzufügen muss, noch etwas lernen, noch etwas tun, und dann wird er eintreten. "Tor der Tränen" heißt, dass er hundertprozentig sicher ist, dass er von sich selbst nichts hinzuzufügen hat, und dann öffnet sich ihm eine Öffnung zur Spiritualität. Langsam formen wir diesen Zustand, der "Tor der Tränen" genannt wird.
Frage: Wenn das Tor der Tränen offen ist, kann er alle erheben?
Ja, aber das reicht nicht. Unser Verlangen ist noch nicht so bereit, dass wir anfangen, Spiritualität zu fühlen.
Frage: Nachdem ein Mensch alles getan hat, verwirrt ihn die Sitra Achra und sagt ihm, dass er noch Dinge tun kann. Wie überwindet man das? Es steht geschrieben "Alles was in deiner Hand und in deiner Kraft zu tun ist, tue" und er fühlt, dass er getan hat, aber er kommt zu dieser Verwirrung, dass er noch etwas zu tun hat?
Das ist ein Zeichen, dass er noch nicht bis zum Ende gelangt ist. Man muss weitermachen. Noch und noch hinzufügen, und so viel wie möglich mehr. Aber er versteht, wohin er gelangen muss. Er muss dahin gelangen, dass er alle Kräfte gibt, aber alle Kräfte, nicht als ob es ihm scheint, dass er vor jemandem spielt, alle Kräfte gegeben hat, und das Ziel vor ihm steht und er es hundertprozentig will, und alle seine Kräfte hundertprozentig verschwendet hat, und er sieht, dass er nicht hinzufügen kann, und das kommt nicht von der Faulheit oder von seinem Ego, sondern einfach hat er nichts mehr zu opfern, um die Heiligkeit zu erreichen. Und dann kommt er zum Schrei. Und durch das Tor der Tränen, das er in sich fühlt, dass er vor einer Wand steht und man damit nichts machen kann, öffnet es sich plötzlich.
Schüler: Und in diesem Zustand wird ihn die Sitra Achra nicht mehr verwirren, als ob er noch etwas zu tun hätte?
Wenn doch, ist das ein Zeichen, dass er noch nicht zum Tor gelangt ist und dann sieht er eine Wand. Und was ist ein Tor? Dass in der Wand, die er vor sich fühlte, er plötzlich darin sieht, dass es eine Öffnung gibt und er eintritt. So ist es in der Spiritualität. Du hast eine Wand, die immer mehr geformt, stark und groß wird, und man kann nichts damit machen, und du willst trotzdem und willst durch diese Wand durchbrechen, das heißt "Öffnung für die in Umkehr Klopfenden", und in der Wand gibt es kein Tor. Manchmal scheint es, als ob es eines gibt, aber es ist völlig geschlossen. Eigentlich gibt es in der Spiritualität nur eine Wand, und auch das, bis es zum Menschen kommt, dass er vor sich eine Wand sieht, aber die Wand öffnet sich danach. Plötzlich hat er eine Öffnung. Baal HaSulam schreibt auch darüber in einem Brief, auch Rabash erzählte mir einmal, dass es so in der Spiritualität ist, entweder Wand oder Öffnung. Und in der Wand selbst kann man nicht im Voraus sehen, wo die Öffnung ist.
Frage: Was genau, welchen Punkt kann der Mensch nicht durchbrechen? Woraus weint seine Seele?
Es ist eine Wand in seinem Herzen, er kann keine Öffnung in den Wänden seines Herzens machen, damit dort die Eigenschaft des Gebens, die Eigenschaft des Schöpfers eintreten kann. Das ist es, was er nicht kann. Das Herz ist verstopft, geschlossen, befindet sich ganz in so einer harten Schale und es gibt nichts zu machen. Nur Gebet. Gebet seitens der Gruppe. Man muss sich auch in der Zehnergruppe verbinden und für alle bitten, und dann an einem bestimmten Tag für einen der Freunde bitten, morgen beten wir für den Zweiten, danach sorgen wir uns um den Dritten. Und so der Reihe nach für jeden Einzelnen. So werden wir anfangen, uns daran zu gewöhnen, vom Schöpfer zu fordern, sich um die Freunde zu kümmern.
Frage: Was bedeutet es, dass ein Mensch zu einem Zustand der Verhüllung kommt?
Er fühlt, dass der Schöpfer vor ihm verhüllt ist. Er fühlt nicht in seinem Leben, dass der Schöpfer sich nähert, sich offenbart, er befindet sich schon in solchen Gefäßen, die auf die Annäherung und Entfernung des Schöpfers reagieren können.
Frage: Er sagt: "Wann sind die Tore der Tränen nicht verschlossen? Gerade wenn alle Tore verschlossen sind, dann sind die Tore der Tränen offen." Was für ein Zustand ist das? Was für ein Fortschritt ist das?
Du dachtest, dass du mehrere Zugänge hast, mehrere Handlungen, durch die du dich nähern und in die Heiligkeit, in die Spiritualität eintreten kannst, und jetzt entdeckst du, dass sich nichts öffnet. Dass alles geschlossen ist. Aber es ist nicht so, dass dir das Verlangen verschwunden ist. Nein. Es gibt ein großes Verlangen, aber du verlierst sozusagen die Möglichkeiten, "mir ist nichts geblieben zu tun, um zur Spiritualität zu gelangen, die Eigenschaft des Gebens zu berühren, zu geben. Ich bin nicht fähig, dazu zu gelangen." Und dann entdeckst du, dass es doch eine Möglichkeit gibt, die Eigenschaft des Gebens zu erhalten. Welche? Sich mit dem Schöpfer zu verbinden. Jetzt verstehe ich, dass den Schöpfer zu enthüllen "sich mit Ihm zu verbinden" heißt, das heißt sich mit der Eigenschaft des Gebens zu verbinden, mit der Liebe, mit der Verbindung mit allen, allgemeine Sorge für alle, wie der Schöpfer für alle sorgt. Das heißt, dass ich mich mit dem Schöpfer verbinden werde.
Ich habe vorher nicht daran gedacht, ich dachte, mich mit dem Schöpfer zu verbinden, indem ich mehr sehen werde, mehr fühlen werde, mehr verstehen werde, dass ich, ich erfüllt werde. Jetzt sehe ich, dass den Schöpfer zu enthüllen und sich mit dem Schöpfer zu verbinden ist, wenn ich die Gelegenheit bekomme, allen zu geben, für alle zu sorgen. Ich dachte vorher nicht, dass das sein sollte. Vielleicht, wenn ich das vorher gewusst hätte, wäre ich überhaupt nicht dazu fortgeschritten, aber jetzt weiß ich es und werde trotzdem fortschreiten, ich will, dass es mir passiert.
Schüler: Es macht den Eindruck, dass der Mensch zu einem totalen Bruch kommt. Er muss völlig gebrochen sein, um zum Zustand des Weinens zu kommen?
Was hast du gedacht? So sehr willst du alle lieben, allen geben, und dass alle eigentlich der Schöpfer sind, "Inmitten meines Volkes wohne ich". Also so sehr willst du lieben, allen geben, dich mit allen identifizieren, und nur dafür willst du existieren, was wie der Schöpfer ist, dass du in Weinen ausbrichst. Und dann heißt es, dass du vor dem Tor der Tränen stehst.
Schüler: Das heißt, es ist ein positiver Zustand?
Natürlich, natürlich ja. Dass du überhaupt nichts über dich selbst denken willst, dass du allen geben willst, dass du krank davon bist, dass du keine Gelegenheit hast, Menschen Gutes zu tun.
Schüler: Und wie kommt man zu so einem Zustand des Weinens, wie Sie sagen, dass man wirklich völlig innerlich gebrochen ist?
Dass die ganze Welt und dein ganzes Leben, alles wie Dunkelheit aussieht, wenn du ihnen nicht Gutes tun kannst.
Schüler: Also wollen Sie eigentlich sagen, dass wir zu einem Zustand innerer, seelischer Zerbrochenheit kommen müssen?
Ja.
Frage: Woher kommt überhaupt der Eintritt zu diesen Toren der Tränen?
Das ist ein Eintritt in eine Welt des Gebens und der Liebe außerhalb von uns, zum Glauben über dem Verstand, dass wir damit in die Welt der Wahrheit eintreten, in die wahre Wirklichkeit, die existiert, in der wir existieren. Nur wir sind in so einer sehr kleinen Form verschlossen, dass wir dort unsere Welt fühlen und in uns selbst leben.
Schüler: Sie sagen, dass man zu diesen Toren kommt, wenn man schon alles getan hat und keine Möglichkeit hat weiterzumachen und zu handeln, aber in der Gruppe gibt es doch immer die Möglichkeit, etwas gegenüber den Freunden zu tun.
Nein, nein, so viel du hinzufügen kannst, bitte füge hinzu. Aber du kommst in deiner inneren Anstrengung zu einem Zustand, dass es nicht mehr gibt, es kann nicht mehr geben, aber dass dieser Zustand ein Zustand ist, wie wir gesprochen haben, der zusammengesetzt ist, dass du sehr anderen geben willst, du willst sehr der Gruppe helfen und so weiter und du bist einfach nicht mehr dazu fähig.
Du siehst Kraftlosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Unfähigkeit, das ist der Zustand, den dir der Schöpfer zeichnet, und dann, wenn du ausbrichst, wenn du trotzdem allen Bedingungen zustimmst, nur um in Anhaftung mit allen zu sein und allen zu helfen, selbst wenn du den Schöpfer benutzen willst, um allen zu helfen, dass die Eigenschaft des Gebens in dir wirklich für die ganze Wirklichkeit ist, für die ganze Welt, für die ganze Menschheit, und dann brichst du zur Spiritualität durch, zum Tor der Tränen. Es gibt und gibt, es gibt alle möglichen Maße, aber eigentlich kann man es so beschreiben.
Frage: Im Artikel steht, dass ich alle Kraft aufwenden muss und erst danach gehe ich durch die Tore der Tränen. Aber ich habe doch eine Zehnergruppe, wir unterstützen einander und wir geben Kräfte, stören die Freunde also dabei, zum Tor der Tränen zu gelangen?
Nein, nicht richtig, gerade dadurch, dass du in der Zehnergruppe bist, kannst du mehr und mehr Kräfte hinzufügen und schneller zum Tor der Tränen gelangen. Ohne Zehnergruppe gelangst du nicht zum Tor der Tränen, du gelangst überhaupt zu nichts, du schreitest nicht voran. Das Tor der Tränen befindet sich trotzdem auf dem Weg zur Korrektur.
Schüler: Welche Kräfte müssen mir die Freunde geben?
Alles, Rechtschaffenheit des Weges, hohes Ziel, alles was wir haben, so viel wie möglich. Du klärst nicht, das nehme ich von der Zehnergruppe und das nicht, du haftest an ihnen an und gehst mit ihnen.
Sprecher: Das Zitat mit dem Tor und der Öffnung, von dem Sie vorher gesprochen haben. Aus Brief 26 von Baal HaSulam schreibt er so:
"Am Ort der Tür ist dort die Öffnung, wenn sie geschlossen ist. In der Körperlichkeit kann man die Tür sehen, wie man die Öffnung sehen kann, aber in der Spiritualität sieht man nichts außer der Öffnung. Und man kann die Öffnung überhaupt nicht sehen, außer im vollkommenen und klaren Glauben sieht man die Tür, und in diesem Moment verwandelt sie sich zur Öffnung, denn Er ist eins und Sein Name ist einzig." (Baal HaSulam, Brief 26)
Gut, wir werden das einmal ausführlich erklären, aber das Beispiel ist richtig. Dass es eine Wand gibt und ich entdecke, dass vor mir eine Wand ist und man durch diese Wand in keiner Weise eintreten kann, auch nicht darüber springen, sie umgehen, nichts. Aber in dem Moment, in dem ich die Eigenschaft des Glaubens entdecke, die man enthüllen muss, dann macht diese Eigenschaft des Glaubens die Öffnung in der Wand und ich trete ein. Ich wünsche uns allen.
Frage: Können Sie uns besser erklären, was es bedeutet, dass die Tore des Gebets nicht verschlossen wurden?
Dass wir die ganze Zeit versuchen müssen, mit den Freunden zu beten, wir alle, zum Schöpfer, dass Er uns helfe, uns gemeinsam zu verbinden, zu erkennen, was Kraft des Gebens heißt, und mit dieser Kraft des Gebens, dass wir zu ihr gelangen können.
Frage: Kann man ein volles Maß an Anstrengungen investieren und zum Schrei gelangen?
Du musst so die ganze Zeit denken. Schon jetzt und auch heute musst du zu einem Zustand kommen, dass du die ganze Menge und Qualität der Anstrengung gibst, um zum Tor der Tränen zu gelangen.
Frage: Diese Wand, zu der wir kommen, ist das zum Beispiel wie wenn wir in der Zehnergruppe sprechen und sehen, dass keiner den anderen versteht und wir wirklich nicht schaffen uns zu einigen?
Ihr werdet sehen, was eine Wand ist. Man muss viele Male an der Wand feststecken, mit dem Kopf an der Wand, dann wirst du sehen, was es ist. Eine Wand bauen wir eigentlich aus unserem Zusammenstoß.
Frage: Bezüglich des Tors der Tränen - ist das etwas, das wir erreichen müssen? Sie sagen, es ist die ganze Zeit offen, müssen wir also Tränen haben, damit wir hindurchgehen können? Ist es ein Ergebnis des Gefühls, dass wir gebrochen sind, wie funktioniert das?
Natürlich befinden wir uns in einem Zustand, dass wir zum Tor der Tränen gelangen müssen. Nur durch das Tor der Tränen treten wir in die Höhere Welt ein, in die Spiritualität.
Frage: Wir lernen, dass wir für die Freunde beten müssen, und hier höre ich, dass ich für mich selbst bitte, dass ich durchgehe, dass ich im Geben bin, dass ich in Anhaftung bin. Was ist das richtige Gebet, um zu diesem Tor zu gelangen - Gebet für die Freunde oder für meinen Zustand?
Das richtige Gebet heißt "Gebet der Vielen", und darüber steht in allen Artikeln von Baal HaSulam und Rabash geschrieben, die darüber sprechen. Prüfe, suche, stöbere dort und dann wirst du finden, wie man das Gebet zusammenstellt.
Frage: Baal HaSulam sagt uns, dass es keinen glücklicheren Zustand gibt, als zu diesem Zustand zu gelangen. Soll das im Nachhinein sein, dass wir sehen, dass es ein glücklicherer Zustand ist?
Warum im Nachhinein? Nein. Wenn ich weiß, dass zum Tor der Tränen zu gelangen die fortgeschrittenste Sache ist, dass es an der Grenze zwischen dieser Welt und der Höheren Welt heißt, dann bin ich froh. Warum heißt es dann Tränen? Es heißt Tränen, weil ich endgültig von meinen Kräften verzweifelt bin. Natürlich bin ich selbst nicht fähig, dazu zu gelangen, zur Form des Gebens, zur Form der Liebe. Nicht fähig zu gelangen.
Frage: Sie sagten, dass das Gebet selbst wie in der Gruppe sein kann, so auch gegenüber einem einzelnen Freund. Wie macht man so das Gebet richtig?
Ich kann euch diese Dinge nicht erklären. Versucht dafür einen Ausdruck zu finden. Versucht. Ich sage nur, dass wir heute zum Beispiel für einen Freund beten, ihr seht, was für ein Armer er ist, also beten wir für ihn, dass er endlich Gutes im Leben hat. Morgen werden wir für einen anderen Freund beten. Er ist verantwortlich für die Frauen im Haus des Königs.
Und dann betet man für ihn, und so ist es für jeden Einzelnen außer mir. Für mich nicht beten. Aber für jeden einzelnen Freund in der Gruppe, ja beten. Ihr könnt. Ihr wünscht ihm, zum Tor der Tränen zu gelangen, zur Spiritualität, zu allem. "Wer für seinen Freund betet, wird zuerst erhört". Das bringt die Menschen sehr voran.
Schüler: Muss er anwesend sein?
Nein. Das gehört nicht dazu. Ihr müsst überhaupt nicht darüber sprechen. Hört auf. Das gehört nicht zum Sprechen. Das gehört zum Gebet, das heißt "Arbeit des Herzens".
Frage: Sind die Tränen im Tor der Tränen Tränen der Freude?
Das sind Tränen der Freude, die aus der Erreichung wahrer Schwäche kommen, die es im Willen zu empfangen gibt.
Frage: Was sind Weinen und Tränen in der Spiritualität?
Weinen und Tränen in der Spiritualität sind Weinen und Tränen in der Spiritualität. Es gehört nicht dazu, dass wir mit Tränen weinen, dass uns Flüssigkeit aus den Augen kommt, und Weinen, dass ich irgendwelche Laute aus dem Mund, aus der Kehle herausbringe, sondern dass sie unsere äußeren Zeichen für die innere Erregung sind, sondern es ist Erregung.
Frage: Gibt es überhaupt Tore außer dem Tor der Tränen und wenn ja, warum?
Es gibt noch Tore, aber sie kommen nicht auf dem Weg, um zu stören und sich nur unter besonderen Bedingungen zu öffnen, sondern das sind Tore, die es gibt. Es gibt neununddreißig Tore. Es gibt eine Sache der Tore. Wir werden sie lernen. Aber das Tor der Tränen ist ein besonderes Tor, das sich nur öffnet, wenn ein Mensch versteht, dass er keine Kraft hat, irgendeine Handlung des Gebens zu tun einerseits, und andererseits muss er Handlungen des Gebens erreichen und es ist ihm nicht wichtig, was sein wird, er ist bereit, alles dafür zu opfern, nur der Gebende zu sein, und dann öffnet sich dieses Tor.
Frage: Ist das Tor der Tränen ein einmaliger Zustand oder kommt man auf jeder Stufe zum Tor der Tränen?
Das ist eine sehr schöne Frage. Es ist einmalig. Danach gibt es Aufstiege, Abstiege, es gibt etwas, das dem ähnelt, aber der Mensch wird schon erfahren, es gibt in ihm Reshimot, es gibt eine Sache, dass er schon versteht und fühlt, was man macht. Es gibt keinen Weisen wie den Erfahrenen.
Frage: Es steht geschrieben: "Siehe, wenn die Verhüllung über den Menschen die Oberhand gewinnt und er in einen Zustand gerät, in dem er keinen Geschmack in der Arbeit empfindet". Wir lernen, dass man dem Schöpfer in Freude dienen muss. Kann man in einem Zustand des Weinens und Schreiens zusammen mit Freude sein?
Natürlich. Warum nicht? Wenn ich fühle, dass ich keine Kräfte habe, um zur Eigenschaft des Gebens zu gelangen einerseits, dann kann ich auch im Weinen sein von meinen eigenen Kräften, wie ein verzweifelter Mensch, wie er schreibt, es gibt keinen glücklicheren Moment im Leben des Menschen, als dass er entdeckte, dass er von seinen eigenen Kräften verzweifelt ist und nichts ihm von sich selbst helfen wird, aber dann kann er in Gebet ausbrechen, in wahrer Bitte, und der Schöpfer hört so ein Gebet.
Frage: Wie kommen wir zu einem Zustand, in dem wir fühlen, dass wir alles ausgeschöpft haben, was in unserer Fähigkeit liegt? Denn man fühlt immer, dass man mehr Anstrengungen machen kann.
Darüber schreibt Baal HaSulam, dass die Sitra Achra ihn vorantreibt und ihm sagt, dass er noch hinzufügen muss. Aber wann können wir sagen, dass wir alles getan haben? Nur in der Zehnergruppe. Dass ich von anderen höre, dass wir nicht mehr können. Wenn eine Zehnergruppe zustimmt und sich um den Begriff verbindet, dass sie alles getan hat und nicht mehr kann, kann es sein, dass es in demselben Zustand geschieht, in dem sie zustimmt.
(Ende der Lektion)