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Morgenunterricht 16.09.2025 - Rav Dr. Michael Laitman - Nach Bearbeitung
Buch "Talmud Eser HaSefirot", Band 1, Teil 1, Innere Betrachtung, Seite 26, Blatt 26, Kapitel 10, Abschnitte 35-36
Sprecher: Talmud Eser HaSefirot, Band 1, Teil 1, Seite 26, Blatt 26, Innere Betrachtung, Kapitel 10, Abschnitt 35.
Kapitel 10
Abschnitt 35
Das ganze Material, welches dem Geschöpf zugeschrieben wird, ist der Wille zu empfangen. Und jeder Zusatz in ihm wird dem Schöpfer zugeschrieben.
"35) Wisse, dass der Wille zu empfangen im Geschöpf, welcher das Kli in ihm darstellt, auch zugleich das ganze Material ist, welches dem Geschöpf zugeschrieben wird, so dass alles, was außerhalb von ihm existiert, dem Schöpfer beigemessen wird."
Schüler: Wie soll man dieses Thema verstehen, dass es dem Ausgeströmten zugeordnet wird? Wir lernen doch, dass der Schöpfer alles erschaffen hat, auch den Willen zu empfangen hat Er erschaffen. Warum sagen wir also "dem Ausgeströmten zugeordnet"?
Das bedeutet, im Willen zu empfangen, der erscheint, erkennen wir, dass er aus dem Nichts kommt, und deshalb sagen wir, dass er vom Ausgeströmten kommt, denn alles andere kommt vom Ausströmenden.
Schüler: Was bedeutet das für uns in Bezug auf unsere Beziehung zur Wirklichkeit, dass dies dem Ausgeströmten zugeordnet wird?
Das bedeutet, dass das, was wir uns selbst zuordnen, nur der Wille zu empfangen ist, und außer ihm kommt alles vom Ausströmenden, vom Schöpfer.
Schüler: Wenn sich etwas im Willen zu empfangen ändert, wem ordnen wir das zu?
Wir ordnen das dem Schöpfer zu, dass Er in uns Verlangen, Grundlagen ändert, und so empfangen wir die Wirklichkeit.
Schüler: Wobei kann der Mensch sagen "das bin ich" in dieser Beziehung?
Vorerst kann er das nicht, er hat noch nichts getan. Er fühlt noch nicht einmal, empfängt nicht, dass all das vom Schöpfer kommt.
Schüler: Es heißt, er fühlt, dass sich etwas im Willen zu empfangen geändert hat und sagt, das kommt vom Schöpfer, hat sich vom Schöpfer geändert.
Ja.
Schüler: Was ist er dann hier? Ist er das Material, auf das der Schöpfer wirkt?
Auch nicht, sondern der Schöpfer gibt ihm dadurch, dass Er ihn durch verschiedene Zustände führt, auch zu fühlen oder zu verstehen, dass das von oben kommt, vom Schöpfer.
Schüler: Hier komme ich zur ersten Frage zurück: Was bedeutet es, dass der Wille zu empfangen dem Geschöpf zugeordnet wird?
Der Wille zu empfangen wird dem Geschöpf zugeordnet, weil das das gesamte Material des Geschöpfes von Anfang an ist, und alles andere, was mit diesem Material geschieht, was der Mensch in diesem Material fühlt, wie er sich selbst auf diese Weise identifiziert, das kommt vom Ausströmenden.
Schüler: Wie wird unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit zu "so dass jede Existenz außer ihm dem Ausströmenden zugeordnet wird"? Ändere ich nicht meine Wahrnehmung der Wirklichkeit?
Alles, was du fühlst, fühlst du in deinem Willen zu empfangen. Und alles, was du fühlst, kommt notwendigerweise vom Schöpfer, denn es gibt nichts außer Ihm, und was du zu tun hast, lernen wir.
Schüler: Was ist die Existenz außer ihm, wie schärfe ich meine Beziehung zum Schöpfer oder meine Sinne gegenüber dem Schöpfer durch die Existenz außer ihm? Was bedeutet das in meiner Wahrnehmung der Wirklichkeit?
Das müssen wir jetzt klären, was genau dem Geschöpf gehört, wann wir das sagen und festlegen können. All das werden wir gleich lernen.
Schüler: Welche Verbindung, welches Gebet kann eine Verbindung zwischen dem, was dem Ausgeströmten oder dem Schöpfer zugeordnet wird, und dem, was der Gruppe zugeordnet wird, ermöglichen? Wie verbindet man diese beiden Dinge?
Der Schöpfer ist die höhere Wurzel, der Bestimmende, der alle Geschöpfe, die gesamte Schöpfung belebt. Und die Geschöpfe sind bereits ein Ergebnis davon, dass sie eine Existenz haben, die sich offenbart, in der sie die Kraft des Schöpfers erkennen und sich mit ihr identifizieren müssen.
Schüler: Die höhere Wurzel des Schöpfers, die Natur, die Quelle für die Erschaffung des Willens zu empfangen ist getrennt vom Willen zu empfangen, vom Geschöpf. Wie können wir mit ihm verbunden sein, so dass wir einerseits vollständig von ihm abhängen, andererseits von ihm getrennt sind?
Wir sind nicht von ihm getrennt, im Gegenteil, wir müssen offenbaren, wie sehr wir mit unserer Wurzel, dem Schöpfer, der höheren Kraft verbunden sind und wie wir uns ihm nähern können, indem wir ihn jedes Mal als unsere Wurzel offenbaren.
Schüler: Kann der Wille zu empfangen die Wurzel seiner selbst aus seiner eigenen Natur heraus offenbaren?
Nein. Das ist nur ein Ende, man kann nur eines gegen das andere offenbaren. Deshalb müssen wir den Schöpfer erforschen, um die Geschöpfe zu verstehen.
Schüler: Es steht geschrieben, dass alles außer dem Willen zu empfangen dem Ausströmenden zugeordnet wird. Was bedeutet das?
Dass der Schöpfer den Willen zu empfangen aus dem Nichts erschaffen hat, und das ist das gesamte Material des Geschöpfes, und alles, was mit diesem Geschöpf geschieht, kommt ihm vom Ausströmenden, vom Schöpfer, und so müssen wir uns zu dem verhalten, was geschieht.
Schüler: Kann man sagen, wenn in mir ein Gedanke aufsteigt, den Freunden zu geben, für die Freunde zu beten, das ist nicht der Wille zu empfangen, das ist schon vom Ausströmenden?
Ja. Alles, was vom Willen zu empfangen kommt, ist vom Ausgeströmten, und alle Handlungen, die mit dem Ausgeströmten gemacht werden, sind Handlungen des Ausströmenden.
Schüler: Kann das Ausgeströmte, das den Willen fühlt, der nur empfangen will, Handlungen ausführen, um den Willen zu geben zu verstärken?
Ja, das müssen wir lernen, inwieweit und in welche Richtung und wann, unter welchen Bedingungen wir den Willen zu empfangen und den Willen zu geben nutzen können, die sozusagen in uns zu unserer Verfügung stehen.
Schüler: Am Anfang von Abschnitt 35 sagt Baal HaSulam: "Und wisse, dass die Eigenschaft des Willens zu empfangen im Ausgeströmten, die gut erklärt wurde, dass sie sein Gefäß ist, wisse, dass sie auch das gesamte allgemeine Material ist." Wie unterscheidet sich das Geschöpf vom Willen zu empfangen?
In nichts. Der gesamte Wille zu empfangen ist das Geschöpf und außer ihm gibt es im Geschöpf nichts, nur den Willen zu empfangen. Und in ihm beginnt es alles zu erkennen, was der Schöpfer ihm gibt, und außer dem Willen zu empfangen braucht es wirklich nichts. Wenn es sich so zu sich selbst verhält, dann beginnt es die Phänomene im Willen zu empfangen zu lernen und durch den Willen zu empfangen verbindet es sich mit dem Schöpfer, und dann lernt es beim Studium seiner Beziehungen und des Schöpfers über das Geschöpf, über sich selbst, und so lernt es über die gesamte Schöpfung.
Schüler: Wenn der Mensch die Schöpfung betrachtet, sieht er in Material gekleidete Formen. Wohin soll man eine in Material gekleidete Form zuordnen, zum Ausströmenden oder zum Ausgeströmten?
Sicherlich ist das, was im Ausgeströmten geschieht, aber es kommt ihm vom Ausströmenden.
Schüler: Wird es ihn voranbringen, alle Formen, die er sieht, dem Ausströmenden zuzuordnen?
Es wird ihn zum Verständnis des Ausströmenden voranbringen.
Schüler: Und in Bezug auf sich selbst, muss er zwischen dem Material und den Formen, die sich in es kleiden, trennen, hilft das?
Ja, dann hilft es ihm. Dann kann er erkennen, was im Ausströmenden ist, was er vom Ausströmenden empfängt, und wie der Ausströmende damit sein Material aufbaut.
Schüler: Fühlt das Ausgeströmte den Genuss, den es fühlt, aus den Formen, die sich in es kleiden? Ist das der Genuss selbst?
Auch das.
Schülerin: Es steht "die Eigenschaft des Willens zu empfangen im Ausgeströmten". Gibt es im Ausgeströmten noch etwas außer dem Willen zu empfangen?
Nein.
Schülerin: Warum steht dann "die Eigenschaft des Willens zu empfangen im Ausgeströmten"?
Weil das das gesamte Material des Ausgeströmten ist. So hat er es geschrieben, so sind wir darüber gegangen.
Schülerin: Es steht, dass der Rest dem Ausströmenden gehört. Was ist "der Rest"?
Alles andere außer dem Willen zu empfangen, der das gesamte Material des Geschöpfes ist. Was das Geschöpf fühlt, dass es sich dadurch ändert, was auf es einwirkt, all das kommt ihm vom Ausströmenden und gehört nicht zum Ausgeströmten. Das Ausgeströmte wird nur davon bewegt.
Schülerin: Man definiert uns hier die Grenze der Arbeit. Als ob der Mensch verstehen muss, wo die Dinge, die er erfasst, zu seinem Willen zu empfangen gehören und was der Kreis außerhalb von ihm ist und mit dem arbeitet man nicht, oder arbeitet man auch damit?
Was das Geschöpf fühlt, dass zu ihm kommt, muss es erkennen, ob das vom Ausströmenden kommt, und dagegen kann es handeln.
Schülerin: Wie kann sich das gesamte Potenzial des Materials in uns offenbaren und wir müssen dieses Material mit dem Ausströmenden verbinden?
Das werden wir lernen. Es ist noch zu früh für uns. Aber im Prinzip, wenn wir fühlen, den Willen zu empfangen lernen, dann steigen wir dadurch zum Schöpfer auf. Wir können uns ihm anschließen, an ihm haften, uns mit ihm verbinden, in ihn einfließen. Das ist das Ergebnis unserer spirituellen Arbeit, dessen, was Er von uns will.
Schüler: Du hast gesagt, dass das Licht verschwindet, wenn man wieder in den Gefäßen des Empfangens empfängt, dass das die größte Sünde ist. Welche Werkzeuge haben uns die Kabbalisten gegeben, die diesen Zustand wirklich verhindern können, und gibt es eine Verbindung zwischen dem und der Tatsache, dass die Kabbalisten den Menschen immer verpflichtet haben, verheiratet zu sein und auch den Zehnten zu geben?
Nein. Von allen Veränderungen, die der Mensch machen kann, gibt es nur eine Sache: wie sehr er wirklich aus seiner Natur heraus danach strebt, sich mit dem Ausströmenden zu verbinden. Nur das beeinflusst vorerst seinen Zustand.
Schüler: Du hast gesagt, dass das Geschöpf sich durch seinen Willen zu empfangen mit dem Schöpfer verbindet. Wie kann es sich aus dem Willen zu empfangen heraus mit dem Willen zu geben verbinden?
Diese beiden Willen sind zwischen uns und zwischen uns und dem Schöpfer verbunden. Deshalb kann das Geschöpf durch den Willen zu empfangen im Geschöpf dem Schöpfer über den Willen zu geben an uns geben, und das ist unsere Arbeit. Das ist sozusagen eine Seite desselben verbindenden Fadens zwischen uns und dem Schöpfer und er befindet sich in unserer Kontrolle, in unseren Händen.
Schüler: Ich kann verstehen, dass das Geschöpf nur Wille ist. Das Licht wirkt auf den Willen und entwickelt ihn, bis es ihm die Form vollständig umkehrt vom Willen zu empfangen zum Willen zu geben, bis er am Ende vollständig an ihm haftet. Aber alles kommt von der Kraft dessen, was das Licht des Schöpfers dem Geschöpf antut. Aber was ist in diesem Prozess die Beteiligung des Geschöpfes von sich selbst aus oder gibt es überhaupt keine?
Das Geschöpf muss sich ändern, damit das Höhere Licht, das zu ihm kommt, an ihm entsprechend dem arbeitet, wie sehr das Geschöpf sich selbst dem Höheren Licht zuwendet.
Schüler: Hat das Geschöpf trotzdem einen Willen von sich selbst aus, sich dem Licht zuzuwenden?
Ja.
Schüler: Ist diese Sache auch nur der Wille zu empfangen?
Vorerst ist es der Wille zu empfangen. Das Geschöpf will empfangen, will sich dem Schöpfer nähern, will eine neue Form empfangen. Aber all das ist vorerst im Willen zu empfangen im Geschöpf.
Schüler: Was ist am Ende des Prozesses?
Am Ende des Prozesses werden wir noch wissen.
Schüler: Und vor dem Ende, auf dem Weg, gibt es etwas von sich selbst aus, das nicht mehr der Schöpfer ist, das das Geschöpf tut?
Ja, sicherlich. Dadurch, dass es das Licht in sich selbst empfangen will, ändert sich der Wille zu empfangen in ihm und wird an das Licht gehaftet und dann arbeiten sowohl das Geschöpf als auch der Schöpfer zusammen, gehen vorwärts.
Schüler: Wir lesen, dass der Wille, Fülle zu empfangen, das Gefäß ist. Gibt es außer dem ein anderes Gefäß?
Nein, es gibt kein anderes Gefäß. Gefäß ist der Wille zu empfangen. Warum? Was vom Schöpfer kommt. Was vom Schöpfer kommt, nennen wir Licht. Und was im Geschöpf ist, was das Geschöpf fühlt, der Wille zu empfangen, der im Geschöpf ist, ist sein gesamtes Gefäß.
Schüler: Ist die Handlung der Verbindung des Gefäßes eine Handlung, die von Seiten des Ausströmenden kommt oder von unserer Seite, den ausgeströmten Geschöpfen?
Alles kommt vom Schöpfer, Er ist der Anfang von allem.
Schüler: Was ist dann die Aufgabe des Willens, was fügen wir zur Handlung der Verbindung hinzu?
Die Aufgabe des Willens ist die Fähigkeit, mehr oder weniger zu empfangen, sich selbst zu den Bedingungen zu drehen, in denen er mit dem Schöpfer verbunden sein will und mehr. Die gesamte Weisheit der Kabbala ist, dass das Geschöpf durch verschiedene Anstrengungen, die es macht, zur Gleichheit der Form mit dem Höheren Licht kommt, indem es dem Schöpfer geben will, wie der Schöpfer ihm gibt, und so kommen sie zur Anhaftung.
Schüler: Wann kann man sagen, dass die Erweckung von Seiten des Geschöpfes ist und wann annehmen, dass es von Seiten des Schöpfers ist?
Von Seiten des Geschöpfes kommt der Wille zu geben zum Schöpfer. Wann geschieht das? Wenn das Geschöpf Einfluss von oben vom Schöpfer empfängt und sich auf diese Weise aktiviert.
Schüler: In letzter Zeit hast du nicht selten darüber gesprochen, wie das Geschöpf sich zum Schöpfer dreht und bestimmen kann, wie viel Verbindung mit dem Schöpfer es empfangen wird. Hier im "Talmud Eser HaSefirot" lernen wir die Worte von Baal HaSulam, die uns das höhere System beschreiben. Andererseits gibt es auch die Verbindung zwischen uns in der Gruppe. Wie können wir uns beim Lesen dieser Worte darauf ausrichten, mehr oder weniger Verbindung mit dem Schöpfer zu empfangen?
Aus dem, was wir lesen, müsst ihr verstehen, dass die wichtigste Aufgabe für uns ist, uns maximal in den Willen zu geben zu kleiden, was wir später "zurückkehrendes Licht" nennen werden, und in diesem Zustand den Schöpfer zu fühlen, Ihn zu spüren und an Ihm zu haften. Das heißt, in dem Maße, in dem Er sich uns als Gebender offenbart, müssen wir uns in demselben Maß Ihm als Gebende offenbaren. Wie drückt sich das aus? Auf sehr einfache Weise: Vom Schöpfer müssen wir den Willen zu geben empfangen und diesen Willen zu geben müssen wir auf den Schöpfer ausrichten, und so ergibt sich, dass wir analog sind, vollständig an Ihn angepasst. Der Schöpfer sendet uns Licht, wirkt auf uns ein, und wir unsererseits, dadurch dass wir das Licht empfangen, geben wir Ihm. Und so ergibt sich, dass der Schöpfer uns erfüllt, das ist Seine Absicht, und wir wiederum empfangen Licht vom Schöpfer, trotz unseres Willens nicht zu empfangen. Auf diese Weise haften wir am Schöpfer.
Schüler: Eine etwas grundlegende Frage: Was ist der Wille zu empfangen?
Der Wille zu empfangen im Geschöpf ist der Wille, das Höhere Licht zu empfangen, das es als von Schöpfer kommend fühlt. Es empfängt es in seinem Gefäß, das Wille zu empfangen genannt wird, mit der Absicht des Willens zu geben, und so beginnen sich das Geschöpf und der Schöpfer in ihrer Form einander zu nähern, sie sind ähnlich. Der Schöpfer ist nur gebend, es gibt in Ihm nichts vom Willen zu empfangen. Das Geschöpf ist Wille zu empfangen, es hat nichts vom Willen zu geben. Aber dadurch, dass das Geschöpf sich selbst vom hundertprozentigen Willen zu empfangen, der vom Beginn der Schöpfung existiert, zu jemandem verwandelt, der etwas vom Schöpfer von null bis unendlich empfängt, und das ist eigentlich die Handlung des Geschöpfes, nähert es sich, baut sich selbst als dem Schöpfer ähnlich auf.
Schüler: Ist es richtig zu sagen, dass der gesamte Prozess, den du beschrieben hast, nur eine Frage der Empfindung des Geschöpfes ist?
Ja.
Schüler: Das heißt, alles was der Schöpfer erschaffen hat, ist eine Empfindung im Geschöpf?
Ja. Verlangen zu genießen.
Schüler: Die Empfindung des Menschen ändert sich die ganze Zeit, was ist also der Unterschied zwischen dem Erreichen des Gebens, was anscheinend eine neue Empfindung ist, und dem, dass morgen eine Pille erfunden wird, die der Mensch nimmt und fühlt, dass er im Geben sein will?
Weil alles um zu empfangen ist, damit es ihm besser geht. Deshalb ist das Geschöpf fähig, die Handlungen auszuführen und so voranzuschreiten.
Schüler: Vielleicht frage ich es etwas anders. Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen um zu empfangen und um zu geben außer der Empfindung des Geschöpfes am Ende?
Ja. Es gibt einen Unterschied in der Handlung, in der Tat selbst.
Schüler: Welche Handlung muss ich gegenüber dem Schöpfer ausführen?
Ich kann empfangen und kann nicht empfangen, und ich kann geben. Und all das kann ich sowohl um für mich selbst zu empfangen als auch um dem anderen zu geben tun.
Schüler: Wenn ein Kabbalist zur Absicht um zu geben kommt, ändert sich in ihm nur die Empfindung oder ändert sich noch etwas?
Es ändert sich nichts mehr, und überhaupt in der Schöpfung, nur die Empfindung.
Schüler: Kann man die Empfindung des um zu geben auf andere Weise erreichen, mechanisch, physisch, chemisch?
Tausendundein Mittel kannst du dem zuordnen, solange du zu dem Schluss kommst, dass du jetzt alles für den Schöpfer empfangen wirst.
Schüler: Im Anschluss an dieses Thema: Was verwandelt verschiedene Arten von Erregungen des Willens zu empfangen, gut, schlecht, in eine Bitte, gebend zu sein?
Das Geschöpf entscheidet, dass es nicht um zu empfangen empfangen will, wie der Schöpfer es erschaffen hat, und sucht, wie es dem Schöpfer ähnlich sein kann, was empfangen um zu geben genannt wird, dass das Ergebnis Geben sein wird, und damit wendet es sich an den Schöpfer und bittet Ihn. "Gib mir Kraft, dass ich Dir ähnlich sein kann. So wie Du von Deiner Handlung genießt, will auch ich auf dieselbe Weise wie Du von meiner Handlung genießen. Dass Du und ich in derselben Form sind." Diese Form wird "Anhaftung" genannt, dass sowohl der Schöpfer als auch das Geschöpf, beide einander geben und voneinander empfangen.
Schüler: Der Ausgangspunkt ist also, dass das Geschöpf entscheidet, dass es nicht mehr empfangen um zu empfangen sein will?
Ja. So am Anfang.
Schüler: Woher kommt der Auslöser, dass das Geschöpf entscheidet, dass es nicht mehr um zu empfangen will?
Dadurch, dass es fühlt, dass der Schöpfer sich nur auf diese Weise zu ihm verhält. Nur ihm zu geben.
Schüler: Und jede andere Form von Empfindung oder Erregung?
Von keiner anderen Form kann es das lernen.
Schüler: Was bedeutet das?
Das Geschöpf kann vom Schöpfer nur die Form des Gebens lernen. Und um die Form des Gebens zu lernen, muss es so nah wie möglich beim Schöpfer sein und so nah wie möglich bei Seiner Handlung zu geben, aus der Absicht heraus, daraus zu lernen, selbst der Gebende zu sein.
Schüler: Was veranlasst es also, jede andere Form der Erregung zu verwerfen und nur vom Schöpfer lernen zu wollen zu geben?
Die Form seiner Verbindung mit dem Schöpfer. Der Schöpfer wirkt auf ihn mit all Seiner Kraft, mit all Seinen Verlangen, von ganzem Herzen, und dann empfängt das Geschöpf das in seinem Herzensempfinden und wird zum Gebenden.
Schüler: Das heißt, man muss die Kluft zwischen sich und dem suchen, was man als vom Schöpfer kommend fühlt?
Es fühlt, dass es vom Schöpfer kommt, weil es in Beziehung mit dem Schöpfer steht, der Schöpfer gibt ihm und das Geschöpf empfängt von Ihm. Und in denselben Gefäßen, die es in der Verbindung mit dem Schöpfer geöffnet hat, fühlt es auch, dass es nur empfangen muss. Die Wahrheit ist, dass es von Seiten des Schöpfers nichts mehr braucht, es will nur vom Schöpfer empfangen, denn damit bereitet es Ihm Genuss.
Schüler: Das heißt, das Geschöpf muss lernen, wie es vom Schöpfer empfängt, denn sonst bereitet es Ihm keinen Genuss.
Deshalb wird unser gesamtes Studium "Weisheit der Kabbala" genannt, das ist das Einzige, was das Geschöpf lernen und verwirklichen muss.
Schüler: Im Grunde das Gewicht von sich selbst zu verlagern, dass es nur sich selbst als Willen zu empfangen fühlt, dazu, dass es fühlt, dass der Schöpfer ihm geben will?
Ja.
Schüler: Ich verstehe immer noch nicht: Wenn das Geschöpf nur passiv ist, wie wird es plötzlich aktiv?
Es ist passiv vom Schöpfer her, um zu empfangen, so fühlt es. Wir haben das in den vier Unterscheidungen des direkten Lichts gelernt, wie die direkte Beziehung vom Schöpfer zum Geschöpf im Geschöpf zu zurückkehrendem Licht wird, dass das Geschöpf dem Schöpfer geben will. Es fügt seinem Willen zu empfangen nichts hinzu, um mehr vom Schöpfer zu empfangen, es versteht, dass es, um dem Schöpfer zu geben, Ihm ähnlich sein muss.
Schüler: Okay, aber dadurch, dass das Geschöpf beginnt zu geben, zurückkehrendes Licht zurückzugeben, ist das immer noch seine Reaktion.
Richtig, denn sein Wille zu empfangen ist das Gegenteil vom Willen zu geben des Schöpfers.
Schüler: Ist also der Beginn der Arbeit des Menschen immer eine Reaktion?
Wenn er Verschiedenheit fühlt.
Schüler: Diese Verschiedenheit kommt als Ergebnis des Ausströmenden auf ihn?
Und vom Material des Geschöpfes.
Schüler: Es ist also eine Reaktion zurück, es ist nichts, was von selbst kommt?
Nein.
Schüler: Was ist also die Umkehrung hier, wenn es statt zu empfangen jetzt beginnt zu geben zu fühlen und es eine andere Reaktion gibt?
Das ist es, was es erweckt.
Schüler: Ist also eigentlich die "Weisheit der Kabbala", was lernen wir? Es gibt Material wie in einem Labor und es gibt einen Wissenschaftler, den Schöpfer, der auf dieses Material in verschiedenen Formen wirkt?
Ja.
Schüler: Und dieses Material fühlt diese Formen?
Und dieses Material fühlt, und was wir lernen ist, von wem wir fühlen, was wir fühlen, wie wir uns durch unsere Empfindung ändern müssen, um dem Geber näher zu sein.
Schüler: Wenn wir uns ändern wollen, ist das nicht von uns selbst, es ist eine Reaktion des Ausströmenden auf uns?
Ja und nein.
Schüler: Wo ist das "nein"?
Am Anfang tut sicherlich der Schöpfer alles, aber wie wir lernen, ab der vierten Phase in den vier Unterscheidungen des direkten Lichts ändern wir uns bereits und führen eine Handlung von uns selbst aus.
Schüler: Und diese Handlung von uns selbst ist nicht ein Ergebnis der Handlung des Ausströmenden auf uns?
Sie ist ein Ergebnis dessen, was der Ausströmende auf uns wirkt.
Schülerin: Wir streben danach zu empfangen, um dem Schöpfer in der Eigenschaft des Gebens ähnlich zu sein. Und dadurch, dass wir irgendeine Form des Gebens empfangen, ist dann das Ziel, die Aufgabe, sich von ihr abzustoßen, um sich der nächsten Form zu nähern. Und wenn wir diesen Prozess beschleunigen, dann schreiten wir die ganze Zeit voran, wenn wir eine neue Form empfangen und etwas Neueres wollen.
Demnach befinden wir uns im Streben zum Schöpfer, und unsere Konzentration muss darauf sein, auf der Beschleunigung und dem Verständnis, dass wir noch nicht dort sind, noch nicht angekommen sind.
Ja.
Schülerin: Wenn wir bei irgendeiner Form in der Gruppe anhalten wollen, in guten Beziehungen sein und dabei anhalten wollen. Muss man damit kämpfen oder ist es so?
Man muss nicht damit kämpfen, man muss es verwirklichen.
Schülerin: Man muss nach Beziehungen streben?
Das Streben verwirklichen.
Schülerin: Als ob wir Angst haben, die Form zu verlieren, die wir erreicht haben, anstatt die nächste Form erreichen zu wollen.
Das hat keine Bedeutung, es wird noch lange so sein, bis wir wirklich zur Empfindung des Schöpfers kommen.
Schüler: Wie können wir offen sein, um alles zu empfangen, was der Schöpfer uns geben will, und dann werden wir gebend? Ist das ein Gedanke, die richtige Arbeit außer der Arbeit in der Gruppe?
Durch Einwirkung auf unseren Willen, den wir ändern wollen, dass er so weit wie möglich nach den Beispielen ist, die Baal HaSulam uns im Material vor uns gibt. Er bezieht sich so direkt darauf, es ist wirklich sehr lakonisch geschrieben.
Abschnitt 36
Der Wille zu empfangen ist die primäre Form eines jeden Wesens, und die primäre Form definieren wir als „Material“, da wir das Wesen selbst nicht erfassen.
"36) Der Wille zu empfangen wird von uns zwar als Erscheinung und Form des Wesens wahrgenommen, doch wie kann man ihn als das Material des Wesens erfassen? Tatsächlich ist es auch so bei den Wesen, die uns umgeben. Wir bezeichnen auch die primäre Form des Wesens als „primäres Material“ („Urmaterial“) dieses Wesens, weil wir keinerlei Erkenntnis und Wahrnehmung von irgendeinem Material haben. Denn unsere fünf Sinnesorgane sind nicht darauf vorbereitet. Das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten vermittelt dem untersuchenden Gehirn lediglich abstrakte Formen von „Vorfällen“ des Wesens, die nur durch eine Wechselwirkung mit unseren Sinnesorganen eine Form erlangen.
Wenn wir zum Beispiel sogar mikroskopisch kleine Atome nehmen, die sich in primärer Basis irgendeines Wesens befinden und mittels chemischer Prozesse ausgesondert wurden, so sind auch sie nichts anderes als abstrakte Formen, die sich unseren Augen auf diese Weise darstellen.
Genauer gesagt können sie mittels des Willens zu empfangen und empfangen zu werden, den wir in ihnen finden, von uns erkannt und definiert werden.
Nach den Gesetzen dieser oben genannten Handlungen kann man diese Atome in ihren unterschiedlichen Modifikationen ermitteln und kenntlich machen, bis hin zum primären Material dieses Wesens. Doch auch dann sind es nur Kräfte in diesem Wesen und nicht das Material. Wir sehen, dass wir also auch im Materiellen keine andere Möglichkeit haben, das primäre Material zu verstehen, außer nur in der Annahme, dass die primäre Form das primäre Material darstellt, welches alle übrigen Fälle und Formen enthält, die daraus folgen, geschweige denn in den Höheren Welten, denn nichts von dem, was unsere Sinnesorgane empfinden und sich vorstellen können, ist dort gültig."
Schüler: Kann jemand jemandem anderen geben außer dem Schöpfer?
Ja, dadurch dass wir alle miteinander verbunden sind und zusammen von Zustand zu Zustand übergehen, sogar in unserer Welt, kann jeder dem anderen geben. Und so auch in der Spiritualität: Jeder, wenn er Einschränkung und einen Schirm auf seinen Willen zu empfangen hat, kann durch diese Gefäße auf alle um ihn herum einwirken.
Schülerin: Sind wir mit dem Willen zu empfangen fähig, die höhere Wurzel, den Schöpfer zu fühlen, oder nur wenn wir unseren Willen zu empfangen ändern? Wie ändert sich unsere Beziehung und wie ihn zu fühlen?
Wenn wir zu derselben Form des Willens zu empfangen kommen, die in uns erscheint, dann werden wir darin auch die Verbindung mit dem Schöpfer offenbaren. Vielleicht vorerst klein, aber es wird bereits eine Verbindung sein. So werden wir lernen.
Schülerin: Ich habe nicht verstanden, wie das Licht zu fühlen ist, das der Schöpfer uns sendet, wie Sensibilität zu entwickeln und dieses Licht zu erkennen?
Man muss sich anstrengen, sich in den Willen kleiden zu wollen, und durch ihn können wir zur nächsten Stufe des Gebens über uns aufsteigen und uns bemühen, von ihr weiter zum Schöpfer zu geben.
Schülerin: Was ist der Punkt des Gebens, sind das verschiedene Handlungen in unserem jetzigen Verständnis gegenüber der Gruppe, darum geht es?
Auch das.
Schülerin: Aber ich fühle, dass es hier viel mehr Tiefe zu erfassen gibt.
Dann bewahre das, es wird noch kommen. Vorerst lernen wir auf so einfache Weise.
Schülerin: Dass der Wille des Schöpfers das Material der Schöpfung ist, was ist der Wille zu geben des Schöpfers?
Das sind auch die Beziehungen zwischen dem Geschöpf und dem Schöpfer, oder zum Schöpfer oder zu den Geschöpfen, so dass man damit arbeiten muss.
Schülerin: Der Mensch muss also verstehen, was er will und wozu?
Ja, wir müssen unsere Verlangen zählen und klären, welche Verlangen uns dem Schöpfer nähern und welche Verlangen uns von Ihm entfernen und was mit ihnen zu tun ist. Und so werden wir uns dadurch, dass wir uns schrittweise ändern, von einer Stufe zur zweiten Stufe und so weiter bewegen.
Schüler: Wenn wir uns mit den Freunden verbinden, erheben wir uns tatsächlich zu einem reineren Ort in unserem Gefäß, so fühlt man das Licht stärker?
Ja, denn um sich mit dem Freund zu verbinden, musst du dich selbst verkleinern und den Freund vergrößern, dich zum Freund als größer verhalten, und dann ändert sich dadurch sicherlich auch du, dein Gefäß wird reiner und dann empfängst du vom Schöpfer mehr Einfluss.
Schüler: Und das wird Aufstieg genannt?
Das wird Aufstieg genannt.
Schülerin: Wenn der ganze Schöpfer eine Form des Gebens ist und Er sich in meine Freundinnen kleidet, und auch all diese verschiedenen Formen sich in meinem Willen zu empfangen befinden, wie kann ich mich dann im Willen zu geben der Gesellschaft einschließen und sie nicht als Willen zu empfangen für sich selbst betrachten?
Tue das und du wirst sehen, wie sehr der Schöpfer dich ändert.
Schüler: Ist die Verbindung mit dem Schöpfer eine persönliche Empfindung meiner Wirklichkeit oder ist es ein wirklicher Zustand, der nicht mit meinen Empfindungen verbunden ist?
Es ist dein persönlicher Zustand.
Schüler: Am Ende von Abschnitt 36 steht, dass "in den höheren Welten, wo alles Fühlbare und Vorstellbare dort nicht gilt." Was ist persönliche Vorsehung?
Wenn wir dazu kommen, wirst du beginnen zu fühlen, du wirst beginnen zu empfangen und damit zu arbeiten.
Schüler: Du hast gesagt, dass das Geschöpf vom Schöpfer lernen muss, wie man gibt. Wie tut es das?
Dadurch, dass es vom Schöpfer Einfluss empfängt, lernt es daraus, wie der Einfluss des Schöpfers auf seine Gefäße wirkt, und dann gibt es entsprechend auch denselben Einfluss durch den Schöpfer an jemanden zurück, der es erweckt.
Schüler: Der erste Schritt ist also zu suchen, wie der Schöpfer uns gibt?
Ja, wie der Schöpfer uns gibt.
Schüler: Was genau muss man versuchen zu erkennen?
Man muss versuchen, die Kraft des Schöpfers zu erkennen, die sich im ganzen Bereich vor uns befindet und uns miteinander verbindet. So wie ich jetzt an einem runden Tisch mit den Freunden sitze und wir alle über die Verbindung zwischen uns nachdenken, und dann ist mir klar, wie sehr wir in der Verbindung zwischen uns mehr und mehr aufsteigen werden, wir das Bedürfnis nach der Kraft des Schöpfers fühlen werden, das Bedürfnis nach unseren Kräften fühlen werden und vielleicht werden wir unsere Sinne reinigen. Auf diese Weise werden wir zu einer höheren Stufe aufsteigen, und zu einer noch höheren, die Hauptsache ist die Verbindung zwischen uns.
Schüler: Die Anstrengungen, die Handlungen des Gebens des Schöpfers zu erkennen, machen wir also in der Gruppe, nicht außerhalb von ihr?
Ja.
Schüler: Wenn man einen Moment der Güte erreicht und erkennt, wie der Schöpfer wirkt und die Verbindung zwischen uns stärkt, wie kann man Ihm zurückgeben, was ist diese Handlung?
Tue dieselben Handlungen zurück zu Ihm, wie Er zu dir, so auch du zu Ihm.
Schüler: Was kann ich zu Ihm zurück tun?
Du kannst dich von deinem Willen zu empfangen erheben und mehr im Willen zu geben sein, du kannst dich deinen Freunden nähern, die vor dir sind, und dich mit ihnen verbinden, um dem Höheren Licht eine Gelegenheit zu geben, euch zu erwecken, euch miteinander zu verbinden. Und dann wirst du Seine Handlungen fühlen, es werden wie Handlungen des Schöpfers sein und so werdet ihr vorankommen.
Schüler: Ich gebe also dem Schöpfer durch Handlungen des Gebens zurück, indem ich mich auch bemühe, die Verbindung mit den Freunden zu stärken, in sie zu investieren, mit der Absicht, dass das dem Schöpfer Zufriedenheit bereitet?
Ja.
Schülerin: Wem gehört der böse Trieb, der im Menschen wächst?
Dem Schöpfer, so steht auch geschrieben: "Ich habe den bösen Trieb erschaffen".
Schülerin: Wir arbeiten untereinander und wollen die Eigenschaft des Gebens des Schöpfers empfangen. Was ist von diesem Punkt der Aufstieg des gemeinsamen Herzens?
Das werden wir später offenbaren, ich fürchte, dass wir den Faden unserer Gedanken verlieren.
Schülerin: Unsere ganze Welt erfassen wir durch unsere Empfindungen. Wie kann man vom Schöpfer bitten, Ihn richtig zu fühlen, um an Ihm zu haften?
Wir wollen die Verbindung zwischen uns fühlen - zwischen den Freunden, zwischen den Gruppen, zwischen den Zehnern. Und in der Verbindung zwischen uns werden wir den Schöpfer offenbaren, der derjenige ist, der uns hält, uns alle miteinander verbindet, und so werden wir mehr und mehr zum Zentrum der Verbindung zwischen uns voranschreiten, wo Er selbst ist.
Schülerin: Am Anfang von Abschnitt 36 steht: "dass die Eigenschaft 'des Willens zu empfangen' scheinbar als Zufall und Form in der Wesenheit verstanden wird, und wie erfasst man ihn als Material der Wesenheit? Jedoch ist es auch so bei den uns nahen Wesenheiten." Was ist unsere Wesenheit und was sind die uns nahen Wesenheiten?
Wille zu empfangen, das ist unsere gesamte Wesenheit - die gesamte Weisheit der Kabbala klärt uns alle spirituellen Empfindungen auf dem Hintergrund unseres Willens zu empfangen, damit wir haben, womit wir unterscheiden, fühlen, ihn verstehen, uns mit ihm verbinden können. Deshalb ist das, was wir fühlen, unser Wille zu empfangen, das ist vom Anfang des Buches "Talmud Eser HaSefirot", und dann alles, was in ihm geschieht.
(Ende des Unterrichts)