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Morgenunterricht 14.08.2007
Baal
HaSulam,
Buch
„Talmud
Esser
haSefirot",
Band
1,
Kapitel
1,
Abschnitt
3,
Lektion
6
Teil 1 – vom Anfang bis Minute 00:19:49 Zeiten: 00:19:49
Teil 2 – von Minute 00:19:53 bis Minute 00:41:59 (Ende) Zeiten: 00:22:06
Teil 2 00:19:52
Vorleser: Wir gehen weiter zum kleinen Abschnitt 70, „die Seiten rings um den Mittelpunkt".
„70) „Rändern rund um den Mittelpunkt“ Die oben genannten vier Bchinot werden auch „vier Seiten“ genannt. Der Rav sagt uns, dass, obwohl sich der Zimzum nur im Mittelpunkt, also Bchina Dalet ereignete, das Licht doch aus allen vier Bchinot verschwand. Es gibt im Spirituellen nichts Teilweises, daher verschwand es auch aus den anderen drei Bchinot." 20:25
Das Gesetz ist ein Naturgesetz, ja, ein Gesetz des Lichts und des Kli und des Verhältnisses zwischen ihnen. Es wird uns hier zwar als Gesetz gebracht, aber wir können darin forschen und es verstehen. So etwas, dass man nicht forschen könnte, gibt es nicht – wenn es sich in unserer Erlangung befindet, in unseren Kelim. Nur: „Was dir zu wunderbar ist, danach forsche nicht, und was dir verborgen ist, das erkunde nicht" – das ist, sagen wir, die vom Material abstrahierte Form, losgelöst vom Material, und das Wesen. 21:00
Aber wenn es ein Gesetz ist, das in der Natur geschieht, warum sollte man es dann nicht erforschen können? Man kann. Was heißt es also, dass „es kein Teilweise in der Spiritualität gibt", ja, „es gibt kein Teilweise im Spirituellen"? Malchut ist nur das Kli des Fühlens, das Kli der Wahrnehmung, das Kli des Verstehens. Mocha we Liba sind in Malchut. Es kann keine Art von Geschöpf, Wahrnehmung, Existenz, Einzigartigkeit geben, auf die wir zeigen könnten, dass sie da ist, wenn nicht Malchut.
Wenn wir zu etwas „das" sagen können, ist Bchina Dalet gemeint, in allen möglichen Zuständen. Wir erkennen keine Bchinot vor Bchina Dalet, sondern erst, wenn wir zu Bchina Dalet kommen. Und in Bchina Dalet erkennen wir, dass es die drei vorangehenden Bchinot gibt oder die ersten Neun – denn sie sind ganz und gar Licht, und nur in Bchina Dalet wird das Licht empfunden. Die ersten Neun oder die drei vorangehenden Bchinot.
Daher folgt daraus dieses Gesetz: „Es gibt kein Teilweise im Spirituellen." Entweder zehn oder nichts. Nicht neun und nicht elf. Und es ergibt sich: Wenn es einen Zimzum in Bchina Dalet gibt, dann weicht das Licht ganz. Was heißt das – wie könnte es sein, dass es nicht gewichen ist, wo wäre es dann? Ob es in den ersten Neun ist oder nicht, kann ich nicht sagen. Wer soll es sagen? Wenn Bchina Dalet sich vom Fühlen eingeschränkt hat, dann fühlt sie schon nicht mehr; die ersten Neun fühlen nicht, die ersten Neun bringen das Licht zum Kli.
Kelim heißen sie erst, nachdem Bchina Dalet zu ihnen aufsteigt, von ihnen empfängt, ihre Eigenschaften erfassen und mit ihnen arbeiten will. Vorher aber, wenn wir hier von den vier Bchinot von Or Jashar sprechen, ja – (Zeichnung) Keter, wobei wir sogar sagen, das ist Keter, Chochma, Bina, Seir Anpin und Malchut, ja –, sprechen wir davon nicht als von Sefirot; als Sefirot kommen sie später. Wir sprechen von ihnen als Bchinot, ja: Bchina Shoresh, 1, 2, 3 und 4, Bchinot, nur Unterscheidungen. Und in Bchina Dalet ist die Unterscheidung, dass sie allein das Kli ist und all das das Licht. 24:02
Wenn Bchina Dalet also einen Zimzum auf sich legt, eingeschränkt ist, dann fühlt sie nicht, dass es Licht gibt; sie kann nicht sagen, ob hier Licht ist oder nicht. Ihr gegenüber gibt es keines. Und nur in ihr sprechen wir, und das nennt man „es gibt kein Teilweise in der Spiritualität". Entweder existiert die zehnte Sefira oder sie existiert nicht. Wenn sie existiert, gibt es ein Geschöpf; wenn sie nicht existiert, sag nicht, dass es neun Sefirot gibt. Wer fühlt und wer sagt darüber, dass es neun Sefirot gibt?
Denn wir sprechen von Kabbalisten, von Erforschern der Wirklichkeit. Wenn sie etwas gesagt haben, haben sie es aus der Malchut heraus gesagt, aus dem, was existiert, und darum können sie es nur aus diesem Gefühl heraus sagen. Haben wir aus der zehnten Sefira heraus gefühlt, ob neun Sefirot existieren oder nicht? Fünf Sefirot, zehn Sefirot, tausend Sefirot – egal wie viele und was: immer von der zehnten Sefira aus, von der Malchut aus.
Wenn wir also von Malchut sprechen, gibt es immer sicher die drei Bchinot vor ihr. Und wenn es keine Malchut gibt, gibt es auch keine Bchinot vor ihr. Deshalb sagen wir bei dem Zimzum, der stattfand: Das Licht wich aus allen vorangehenden Bchinot. Warum? Soll die Malchut kommen und anders fühlen – dann wird sie auch die ersten Neun oder die drei Bchinot anders fühlen. Wann sprechen wir von den Sefirot? (Zeichnung) Bis dahin ist bei uns alles Bchinot. Und wann sprechen wir von Sefirot?
Von Sefirot sprechen wir dann, wenn Malchut nach dem Zimzum zu den ersten Neun aufsteigt, zu jeder einzelnen Sefira, und sagt: Ich werde festlegen, wie viel jede Sefira auf mich einwirkt, denn ich will jeder einzelnen Sefira ähnlich werden – Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod, Jessod, Malchut, egal. Ich will ähnlich werden, ich hebe meinen Willen zu jeder Sefira empor, ich will prüfen, was sie ist.
Was ist Chessed, was ist Gwura, was ist Tiferet? Der Wille zu empfangen, der in jede Eigenschaft aus den ersten Neun des Schöpfers eingeschlossen wird – das sind die Eigenschaften des Schöpfers, ja: barmherzig und gnädig, langmütig und so weiter. Das heißt: all die verschiedenen Verhältnisse von Ihm zur Malchut, denen sie ähnlich werden will. Sie hebt ihren Willen empor, ihre Awiut im Ähnlichwerden, und dann beginnt diese Awiut zu leuchten. So wie ich ein Stück Papier in den Weg des Lichts halte: Das Licht bleibt am Blatt hängen, und ich sehe, dass es weiß ist. 27:18
Ich sehe das Licht, ich enthülle das Licht, ja. Ich lasse einen Lichtstrahl ins Zimmer herein. Im Zimmer ist etwas Staub, und da sehe ich, dass ein Lichtstrahl hereinkommt – weil er in der Awiut hängen bleibt, im Kli hängen bleibt. Sonst kann man Licht nicht erkennen. Wenn Malchut also ihren Willen zu den Eigenschaften des Schöpfers erhebt und diese Eigenschaften erkennt, dann heißen sie Sefirot – vom Wort Sapir, vom Wort „leuchtet".
Wer leuchtet? Die Malchut, die aufgestiegen ist, die Awiut, die aufgestiegen ist. Das Licht kann nicht leuchten – so wie wir das Licht nicht sehen, wenn es an nichts hängen bleibt. Es kann nicht leuchten, es leuchtet nur, wenn es hängen bleibt. Gemäß der Gleichheit der Form leuchtet also das Kli, und darüber sagen wir: Das Licht leuchtet. Denn es ist nicht das Licht, das leuchtet, sondern die Eigenschaft des Lichts leuchtet im Kli. Das ist der Unterschied zwischen Bchinot und Sefirot und „es gibt kein Teilweise in der Spiritualität". Ja, Gilad.
Schüler: Was genau ist die Unterscheidung, die dazu geführt hat, dass Malchut fühlt, dass sie umgekehrt zum Licht ist?
Rav: Das haben wir noch nicht gelernt. Ich denke, über den Zimzum kommt das noch. Wenn nicht, gehen wir das durch. Ja.
Schüler: Was ist der Unterschied zwischen Enthüllung und Erlangung? Sie haben von zwei Dingen gesprochen, Enthüllung und Erlangung. Was ist der Unterschied zwischen ihnen?
Rav: Daran habe ich jetzt nicht gedacht …
Schüler: Nein, nicht gerade eben. Als Sie sprachen – ich denke, vielleicht gibt es einen Zusammenhang zwischen dem persönlichen und dem allgemeinen Ende der Korrektur …
Rav: Nein, nein, nein. Weiter.
29:05 Vorleser: Kleiner Abschnitt 80, Ort … gut, wir gehen über zu Abschnitt 4 in den Worten des ARI. Abschnitt 4, Worte des ARI.
Der
Raum,
der
nach
dem
Zimzum
übrigblieb,
war
rund
(agol)
“4.
Dann
blieb
übrig:
(80)
ein
"freier
Platz",
und
"Luft"
(Awir),
und
ein
"leerer
Raum"
(Chalal
panui)
um
den
realen
Mittelpunkt
herum.
Und
siehe,
(90)
dieser
Zimzum
lag
gleichförmig
um
den
leeren
Mittelpunkt
herum,
so
dass
dieser
Platz
des
Raumes
auf
allen
seinen
Seiten
(100)
rund
(agol)
war,
völlig
gleichförmig.
Er
hatte
nicht
die
Form
eines
Vierecks
(Meruba),
eines
lotrechten
Winkels,
da
Ejn
Sof
sich
eben
im
Aspekt
„Kreis“
(Igul)
zusammenzog,
gleichförmig
von
allen
Seiten.”
Noch einmal. Vorleser: Noch einmal, Abschnitt 4, Worte des ARI.
Der
Raum,
der
nach
dem
Zimzum
übrigblieb,
war
rund
(agol)
“4.
Dann
blieb
übrig:
(80)
ein
"freier
Platz",
und
"Luft"
(Awir),
und
ein
"leerer
Raum"
(Chalal
panui)
um
den
realen
Mittelpunkt
herum.
Und
siehe,
(90)
dieser
Zimzum
lag
gleichförmig
um
den
leeren
Mittelpunkt
herum,
so
dass
dieser
Platz
des
Raumes
auf
allen
seinen
Seiten
(100)
rund
(agol)
war,
völlig
gleichförmig.
Er
hatte
nicht
die
Form
eines
Vierecks
(Meruba),
eines
lotrechten
Winkels,
da
Ejn
Sof
sich
eben
im
Aspekt
„Kreis“
(Igul)
zusammenzog,
gleichförmig
von
allen
Seiten.”
31:40 Vorleser: Kleiner Abschnitt 80 erklärt „ein leerer Ort".
Erklärung
Or
Pnimi
zu
Abschnitt
4
80)
„Ein
freier
Platz,
und
Luft
(Awir)“
Wurde
bereits
im
Punkt
4
und
5
erklärt.
Ja.
31:54 Schüler: Wir lernen jetzt über Stufen, die Adam haRishon vorausgehen …
Rav: Ja.
Schüler: Zu denen man kommt – entweder nach der Korrektur von Adam haRishon, oder Adam haRishon ist noch gar nicht erschaffen.
Rav: Wir lernen jetzt, dass das Licht, das das Geschöpf erschaffen hat, Bchina Dalet, durch sein Geben auf den Punkt von Jesh mi Ajn weiter auf eben diesen Punkt von Jesh mi Ajn gibt. Es hat ihn dazu gebracht, Bchina Dalet zu sein. Jetzt bringt es ihn zum Gefühl des Zimzum, dass sie sich selbst einschränken will – die Welt Ejn Sof nicht zu fühlen, weil das unerträglich ist, weil sie fühlt, wie sehr sie umgekehrt zum Licht ist, zum Gebenden, zum Schöpfer.
Und es arbeitet weiter an ihr, gibt ihr weiter. Oder mit anderen Worten: Bchina Dalet, Malchut, enthüllt mehr und mehr, wie das Verhältnis zwischen ihr und dem Licht ist. Und jedes Mal ist die Enthüllung tiefer und im Gefühl und in der Erlangung verständlicher, in Mocha und in Liba, und das bringt sie zu allen möglichen inneren Handlungen. Das heißt, unterm Strich ist es eine Sache des Gefühls.
Hier geschieht nichts außer der Erregung eben dieser Bchina von Malchut: Sie dreht sich, sie schließt sich, sie öffnet sich, entsprechend den Empfindungen, die in ihr vom Licht erweckt werden, das die ganze Zeit mehr und mehr in ihr erwacht. Das ist so, wie wenn wir ein Foto entwickeln – heute macht man das schon nicht mehr –, in irgendeiner chemischen Flüssigkeit. Oder wie alles, was immer klarer wird. So klärt sich in Malchut mehr und mehr und mehr die Eigenschaft des Lichts und ihr gegenüber ihre eigene Eigenschaft. Mehr gibt es hier nicht als das Licht, das auf das Jesh mi Ajn wirkt – es ist Jesh mi Jesh, der Gebende, und das Jesh mi Ajn ist die Empfangende. Mehr gibt es außer dem nicht. So wirkt das Licht auf sie, auf das, was herauskam. Wirklich genau so.
(Zeichnung) Der Lichtstrahl wirkt auf den Punkt, den Punkt von Jesh mi Ajn, mehr nicht. Und dieser Punkt – was fühlt er von der Wirkung des Lichts? Alles Übrige, außer dem Jesh mi Ajn, ist Jesh mi Jesh. Außer dem gibt es gar nichts. Alles, was danach geschieht, geschieht innerhalb des Jesh mi Ajn, im Inneren.
Außer dieser Handlung gibt es nichts. Deshalb nennen wir diese Handlung die Handlung des Schöpfers: Er hat etwas gemacht, was vorher nicht war – diesen Punkt, Jesh mi Ajn. Nur sie ist die Handlung des Schöpfers. Alles Weitere danach, was du auch sagen magst, geschieht innerhalb des Punktes dadurch, dass das Licht auf ihn gibt.
Also, was fragst du?
35:49 Schüler: Manchmal sagen wir, dass Adam haRishon und die Wurzel uns näher sind. Wenn wir nun das lernen, was jetzt geschrieben steht, dass das Stufen sind, die Adam vorausgehen …
Rav: Das sind vorausgehende Stufen. Eben jener Punkt im Herzen fühlt jetzt (Zeichnung), dass er sich in drei Bchinot ausbreitet bis zur Bchina Dalet. Wann fühlt sie, dass sie sich in drei Bchinot ausbreitet? Wenn sie zur Bchina Dalet kommt. Und dann sagen die Kabbalisten: Dieser Kasten (Zeichnung) ist ein Kasten, der da sein muss – das nennt man „Kli".
Dass es hier die ersten Neun und Malchut gibt. Dass es nicht weniger und nicht mehr sein kann: zehn Sefirot. Dass diese Struktur, dieses Modul, diese Form da sein muss – sonst haben wir niemanden, von dem her wir sprechen könnten. Dass diese Bchina Dalet, dieses erste Gefühl des Geschöpfs – vor ihr gibt es kein Gefühl. Woher wissen sie das?
Die Kabbalisten wissen es nicht. Sie sind von unten zu diesem Zustand gekommen (Zeichnung), und daraus haben sie gelernt: dass es Malchut gibt und die ersten Neun, und dass es einen solchen Kasten gibt, der Name HaWaYaH heißt, „Jud-Hej-Waw-Hej" – mindestens zehn Sefirot oder vier Bchinot. Und so haben sie gelernt, von unten nach oben. Wir haben nichts, woran wir lernen könnten, außer dem Menschen, der erlangt.
Ein Mensch, der die Spiritualität enthüllt – das heißt, dass der Schöpfer sich ihm enthüllt. Dasselbe. Malchut kommt also (Zeichnung) an den Ort, an dem sie das Licht zusammen mit sich fühlt, Ejn Sof. Danach folgert sie daraus, dass sie aufsteigen und eine Handlung machen muss, die „Zimzum Alef" heißt. Danach baut sie sich Welten: Adam Kadmon, Zimzum Bet, Zerbrechen, die Welten ABYA. 38:07
Nach den Welten ABYA baut sie Adam haRishon. Eben diese Bchina Dalet macht alles. Nach Adam haRishon wieder ein Zerbrechen, und schon kommt es zu dieser Welt, wo hier, sagen wir, eine Menschheit zu entstehen beginnt. Das heißt, Kelim, die wirklich von der Spiritualität abgetrennt sind. Bis dann die Entwicklung, diese ganze Geschichte, die Tora – dass diese Kelim in körperlicher Form das Mittel bekommen, nach Tausenden und Abertausenden von Jahren zu jenem Zustand und zur Korrektur zurückzukehren.
Das alles durchläuft die Malchut von Ejn Sof im Inneren, und wir sind ihre Teile, Teile von Adam haRishon. Also, was fragst du? Alles ist in ihr. Dieser ganze Umlauf, den sie macht (Zeichnung), ist in ihrem inneren Gefühl.
Das Licht wirkt auf sie wie gewöhnlich, es befindet sich in vollkommener Ruhe. Alle Veränderungen sind innerhalb ihres Gefühls: Zusammenstöße, Ausbrüche, alle möglichen Zustände. Auch du bist, sagen wir, in solchen Zuständen im Leben, wo sich von außen nichts verändert. Und innen brennst du, du denkst, du fühlst. Das ist es, was innerhalb der Malchut geschieht.
Denn mehr gibt es nicht zu tun, denn alles geschieht in Bchina Dalet, in ihr. Wie sie sich zu den ersten Neun verhält oder nicht verhält, ob sie von ihnen empfangen will, ob sie geben und sich ihnen nähern will – alles ist in ihr. Dieser ganze Sturm geschieht in ihr. Nirgendwo sonst. Deshalb sagen wir, dass dieser ganze Umlauf (Zeichnung) von Bchina Alef über Bchina Bet zu Bchina Gimel eigentlich die Korrektur des Gefühls des Geschöpfs ist. 40:31
Warum bin ich darin so genau? Weil es scheinbar eine theoretische Sache ist – was kümmert sie uns, wo wir doch hier in dieser Welt sind? Es ist sehr wichtig, denn es stellt uns in unserer Arbeit in die richtige Richtung: dass wir ein Ziel haben. Und dieses Ziel ist Ejn Sof (Zeichnung), das die ganze Zeit in seiner wahren Form existiert. Und wir heißen „Israel", die geradewegs zum Schöpfer streben, „Jashar El", die sich zu jenem Ejn Sof sehnen.
Das ist das Gefühl der Malchut, die die ganze Zeit dorthin will. Und wodurch denkt sie? Jene Eigenschaften zu erwerben. Was will sie? Jene Eigenschaften zu erwerben, wie das Licht. Das nennt man, dass sie die ganze Zeit von der Tora gezogen wird, dem Licht, das zur Quelle zurückführt. Eben jenes Licht, das sie füllt: Wenn sie es darum bittet, empfängt sie von ihm seine Eigenschaften. Um uns also in den richtigen Zustand zu stellen, lohnt es sich deshalb für uns, darüber zu sprechen.
Und damit beenden wir leider die Lektion und gehen zum dritten Teil über.
(Ende der Lektion)