Tägliche Lektion22 de set de 2026(Morning)

Part 2 Baal HaSulam. Talmud Esser HaSfirot. Band 1. Teil 2. Kapitel 2

Baal HaSulam. Talmud Esser HaSfirot. Band 1. Teil 2. Kapitel 2

22 de set de 2026

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Transkript des Morgenunterrichts vom 26.11.2007

Baal HaSulam, „Talmud Esser haSefirot", Band 1, Teil 2,
Punkte 6–7

Vorleser: „Talmud Esser haSefirot", Band 1, Teil 2, Seite 53, Punkt 6, in den Worten des ARI.

Punkt 6
Adam Kadmon breitete sich von Ejn Sof bis zum Sof von Azilut aus, und alle Welten sind in ihm eingeschlossen. Und es ist uns verboten, uns mit ihm zu beschäftigen

„6) Und (400) dieser Adam Kadmon (1) breitete sich vom Ende zum Ende aus, vom oberen Ende bis zum unteren Ende, im gesamten Raum von Azilut. Und in diesen Adam sind alle Welten eingeschlossen, allerdings ist es uns verboten, über den (2) inneren Aspekt und über das Wesen von diesem Adam zu sprechen und sich damit überhaupt zu beschäftigen."

* Ez Chaim, Tor 1, Zweig 2.

Vorleser: Wir lesen in Or Pnimi die Anmerkung ⁽²⁾. Sie bezieht sich auf die Worte „Innerer Aspekt und das Wesen".

„2) Das Innere, d. h. das Or Ejn Sof, ist in sie eingekleidet, und ihr Wesen - das ist GaR in ihr. Wir haben bereits geklärt (s. Einführung, Punkt 27), dass wir keine Möglichkeit haben, über die ganzen GaR zu sprechen, die in jeder Stufe und dem Parzuf sind, und sogar in der Welt Assija. Dagegen können wir uns mit den Eigenschaften SaT, den sieben unteren Sefirot, beschäftigen, sogar mit den SaT, die zu GaR von Adam Kadmon angehören."

Vorleser: Noch einmal die kleine ⁽²⁾. Sie bezieht sich auf die Worte „Innerer Aspekt und das Wesen".

„2) Das Innere, d. h. das Or Ejn Sof, ist in sie eingekleidet, und ihr Wesen - das ist GaR in ihr. Wir haben bereits geklärt (s. Einführung, Punkt 27), dass wir keine Möglichkeit haben, über die ganzen GaR zu sprechen, die in jeder Stufe und dem Parzuf sind, und sogar in der Welt Assija. Dagegen können wir uns mit den Eigenschaften SaT, den sieben unteren Sefirot, beschäftigen, sogar mit den SaT, die zu GaR von Adam Kadmon angehören." 2:00

Rav: Gut, darüber haben wir schon gelernt. Wir können nur aus den Kelim heraus sprechen, also über den Stoff und über die Form, die in den Stoff eingekleidet ist. Das heißt: welche Form die Kelim bekommen, wenn sie mit dem Massach sind. Diese Form ist die Form, in der sie vom Licht beeindruckt sind, von der Eigenschaft des Gebens. Darüber sprechen wir, über die Form, die das Kli bekommt. Wir sprechen nicht über das Licht selbst. Wir sprechen darüber, welche Form ein Kli bekommt, das sich dem Licht angleichen will, und diese Form nennen wir Licht.

Das ist zum Beispiel so (Zeichnung): Ich habe ein Kli, ja? Es gibt ein Kli, also gibt es insgesamt Stoff und seine Form. Seine Form. Diese Form heißt Licht, weil das Kli sie vom Licht bekommt und sich dem Licht angleicht. Das heißt, Massach und Or Choser sind das Licht, über das wir sprechen. Was das Kli wirklich füllt, wissen wir nicht. Das ist schon abstrakte Form, die verstehen wir nicht, und das Wesen erst recht nicht.

Deshalb sprechen wir über die Eigenschaft des Gebens, die unser Kli, unser Verlangen, bekommt. Das nennt man das Licht, das nennt man Schöpfer. Deshalb heißt der Schöpfer (Bore) „Komm und sieh" (Bo u-Re). Mach deine Form Ihm gleich, dann wirst du die Höhere Kraft sehen. Woher? „Aus Deinen Taten erkennen wir Dich", und nicht anders, nur aus der Form, die du bekommst. In GaR haben wir noch keine Kelim, die eine Form des Gebens bekommen, deshalb haben wir dort keinen Halt und kein Erreichen. 4:52

Deshalb ist GaR in jeder Stufe wie die Igulim (Zeichnung). Nur in SaT haben wir Erreichen, Empfindung, Verständnis und Erkenntnis, denn hier ist der Stoff (siehe Zeichnung). Das ist Malchut, die alle möglichen Eigenschaften des Gebens bekommen hat. Das nennt man: Sie hat eine Form im Stoff bekommen. Darin gibt es noch viele Unterscheidungen, denn wir sprechen von Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod und Jessod vor Malchut. Was ist der Unterschied zwischen ihnen? Der Unterschied ist nicht der Stoff, der eine Form des Gebens bekommen hat, nein. Sie sind noch eine Ausbreitung des Stoffes, der noch nicht zum Stoff geworden ist.

Der Stoff ist wirklich Malchut. Sie ist das vollständige Verlangen zu empfangen, von dem die Rede ist. Die vorherigen Formen sind noch nicht der Stoff, noch nicht jemand, der fühlt, entscheidet und empfängt. Deshalb kann nur Malchut darauf reagieren, nachdem sie alle möglichen Unterscheidungen bekommen hat (siehe Zeichnung). Sie reagiert insgesamt im Bereich von SaT, und GaR ist nur die Wurzel. Na, darüber sprechen wir noch.

Weiter.

6:44

Vorleser: Wir lesen Punkt 7 oben, in den Worten des ARI.

Punkt 7
Zuerst traten die Igulim und danach Yosher aus. Wir beschäftigen uns nicht mit den Igulim, sondern ausschließlich mit Yosher

„7) Allerdings (3) kamen zuerst die Zehn Sefirot als Igulim heraus, die einen eingeschlossen in den anderen, und danach breitete sich Yosher innerhalb der Igulim aus, als Abbild des einen Adam, (4) entlang aller Igulim, die oben erwähnt wurden. Aber (5) wir beschäftigen uns gar nicht mit den Igulim, sondern ausschließlich mit Yosher."

Vorleser: Noch einmal Punkt 7 oben.

Punkt 7
„Zuerst traten die Igulim und danach Yosher aus. Wir beschäftigen uns nicht mit den Igulim, sondern ausschließlich mit Yosher"

Rav: So lernen wir es auch: Wir lernen die Igulim, die in der Welt Ejn Sof hervorkamen. Gewöhnlich zeichnen wir die vier Bchinot zwar so, wie eine kleine Tasse, aber es geht trotzdem um Igulim. Bis hin zu Ejn Sof, zu Malchut de Ejn Sof, die alles empfangen hat und beschloss, einen Zimzum zu machen, ist alles in Igulim, auch die Welt des Zimzum.

Erst danach beschließt sie: Nach dem Zimzum werden die Igulim vom Licht geleert, und den Chalal, der dann bleibt, fülle ich durch Yosher. Dann kommt der Kav in den Chalal der Igulim und fängt an, diesen ganzen Raum zu füllen. Das heißt, die Igulim gingen natürlich Yosher voraus.

8:22

Vorleser: Punkt 7.

„7) Allerdings (3) kamen zuerst die Zehn Sefirot als Igulim heraus, die einen eingeschlossen in den anderen, und danach breitete sich Yosher innerhalb der Igulim aus, als Abbild des einen Adam, (4) entlang aller Igulim, die oben erwähnt wurden. Aber (5) wir beschäftigen uns gar nicht mit den Igulim, sondern ausschließlich mit Yosher."

Vorleser: Die kleine ⁽³⁾ bezieht sich auf die Worte „Kamen zuerst Zehn Sefirot als Igulim heraus".

Erklärung Or Pnimi zu Punkt 7
„3) Wir haben bereits geklärt, dass sich die Igulim sofort während des Zimzum und dem Rückzug des Lichts offenbart haben. Und danach offenbarte sich Yosher auf die Weise, dass die Igulim als Ursache definiert werden, die eine Erscheinung des Lichts des Kav hervorruft (s. „Fragen und Antworten über die Bedeutung der Themen“, Punkt 42)"

Vorleser: Die ⁽⁴⁾ auf Seite 54 bezieht sich auf die Worte „Entlang aller Igulim".

„4) Das heißt von der oberen Grenze bis zur unteren Grenze. Betrachten wir es anhand eines imaginären Beispiels materieller Beziehungen und studieren wir nach ihm seine spirituelle Wurzel. Dieses Beispiel können wir anhand der drei Merkmale verstehen: die obere Grenze, die untere Grenze und die Entfernung zwischen ihnen. Genauso muss man die spirituellen Beziehungen abschätzen: zuerst sollst du die unterste Grenze der Stufe bestimmen, d. h. ihr letztes gröbstes Teil, wo es nach der Awiut nichts niedrigeres mehr gibt. Und dadurch, dass du die untere Grenze erkennst, erhältst du zugleich die obere Grenze, denn der Maß der Awiut des letzten Teils bestimmt die Höhe des Or Choser (s. „Innere Betrachtung“, Punkt 86)
Als Beispiel erreicht die Awiut von Bchina Dalet in Bchina Dalet die Höhe Keter de Keter. Dagegen erreicht die Awiut von Bchina Gimel in Bchina Dalet nur die Höhe Keter de Chochma und Bchina Bet in Bchina Dalet - Keter de Bina usw. Auf diese Weise, wenn die untere Grenze bekannt ist, klärt sich sofort die obere Grenze auf. Folglich wenn beide Enden der Stufe bekannt sind, klärt sich danach die Entfernung zwischen ihnen auf.
Die spirituelle Entfernung bedeutet einen Unterschied der Eigenschaften zwischen beiden Objekten, denn das Maß des Unterschieds der Eigenschaften bestimmt die Entfernung zwischen ihnen. Wenn die untere Grenze beispielsweise Bchina Alef in Bchina Dalet ist, finden wir, dass die obere Grenze nur bis zur Höhe von Keter de SA reicht (s. „Innere Betrachtung“ für Details). Und die Entfernung ist nicht so bedeutsam. Dagegen, wenn die untere Grenze Bchina Bet ist, ergibt sich daraus, dass die obere Grenze Keter de Bina ist, und die Entfernung zwischen ihnen sind schon zwei Stufen der Awiut, d. h. Bchina Alef und Bchina Bet. Wenn die untere Grenze sogar Awiut der Bchina Gimel in Bchina Dalet ist, finden wir, dass die obere Grenze Keter de Chochma ist, und die Entfernung hier bereits drei Stufen beträgt. Und so weiter auf die gleiche Weise. Dies erfordert ein besseres Verständnis."
12:05

Rav: Ist verständlich, worum es geht, oder nicht?

⁽⁴⁾ oben: „und danach breitete sich Yosher innerhalb der Igulim aus, als Abbild des einen Adam, (4) entlang aller Igulim, die oben erwähnt wurden".

⁽⁴⁾ unten:

„4) Das heißt von der oberen Grenze bis zur unteren Grenze. Betrachten wir es anhand eines imaginären Beispiels materieller Beziehungen und studieren wir nach ihm seine spirituelle Wurzel. Dieses Beispiel können wir anhand der drei Merkmale verstehen: die obere Grenze, die untere Grenze und die Entfernung zwischen ihnen." So stellen wir die Entfernung immer dar: ein Punkt, ein zweiter Punkt und das, was dazwischen ist, ja? „Genauso muss man die spirituellen Beziehungen abschätzen: zuerst sollst du die unterste Grenze der Stufe bestimmen, d. h. ihr letztes gröbstes Teil," das nennt man „letzte", „wo es nach der Awiut nichts niedrigeres mehr gibt. Und dadurch, dass du die untere Grenze erkennst, erhältst du zugleich die obere Grenze, denn der Maß der Awiut des letzten Teils bestimmt die Höhe des Or Choser (s. „Innere Betrachtung“, Punkt 86)." Das Maß der Zakut¹. „Als Beispiel erreicht die Awiut von Bchina Dalet in Bchina Dalet die Höhe Keter de Keter. Dagegen erreicht die Awiut von Bchina Gimel in Bchina Dalet nur die Höhe Keter de Chochma und Bchina Bet in Bchina Dalet - Keter de Bina usw. Auf diese Weise, wenn die untere Grenze bekannt ist, klärt sich sofort die obere Grenze auf. Folglich wenn beide Enden der Stufe bekannt sind, klärt sich danach die Entfernung zwischen ihnen auf.
Die spirituelle Entfernung bedeutet einen Unterschied der Eigenschaften zwischen beiden Objekten, denn das Maß des Unterschieds der Eigenschaften bestimmt die Entfernung zwischen ihnen. Wenn die untere Grenze beispielsweise Bchina Alef in Bchina Dalet ist, finden wir, dass die obere Grenze nur bis zur Höhe von Keter de SA reicht (s. „Innere Betrachtung“ für Details). Und die Entfernung ist nicht so bedeutsam. Dagegen, wenn die untere Grenze Bchina Bet ist,"
gröber, das heißt weiter unten, „ergibt sich daraus, dass die obere Grenze Keter de Bina ist," die höhere, „und die Entfernung zwischen ihnen sind schon zwei Stufen der Awiut, d. h. Bchina Alef und Bchina Bet. Wenn die untere Grenze sogar Awiut der Bchina Gimel in Bchina Dalet ist," das heißt noch weiter unten, noch gröber, „finden wir, dass die obere Grenze Keter de Chochma ist, und die Entfernung hier bereits drei Stufen beträgt. Und so weiter auf die gleiche Weise. Dies erfordert ein besseres Verständnis." 15:03

Das heißt: Je weiter unten und je gröber das Kli ist, desto höher ist entsprechend das Or Choser, und desto größer ist die Entfernung zwischen ihnen. In der Spanne zwischen ihnen enthüllt sich uns das Licht. Denn das Licht, das Beeindrucktsein, die Erregung, enthüllt sich im Zusammenstoß zwischen dem Kli und dem Licht. Zum Beispiel: Wenn ich hungrig bin und die Speisen lecker sind, dann bricht das Gefühl hervor. Wenn ich dagegen sehr hungrig bin, das Essen aber nicht so lecker ist, spüre ich trotzdem Genuss darin, weil mein Verlangen groß ist.

In der Spiritualität gibt es im Höheren Licht aber alle Geschmäcker, und es hat von sich aus keine Begrenzung und kein Bild. Dann hängt alles vom Unteren ab. Und je gröber der Untere ist – was sagt er dann? Geh zuerst zur Awiut. Wo ist deine Awiut, von der aus das Or Choser anfängt? Von welcher Stufe deiner Awiut aus kannst du anfangen aufzusteigen? Vielleicht solltest du nicht zu weit gehen. Vielleicht bist du nur auf Stufe Bet oder Alef der Awiut, von der aus du Or Choser erheben kannst und nicht mehr. In Ordnung, dann weißt du, wozu du kommst.

Wenn du aber zu einer noch gröberen Awiut gehst und von dort Or Choser machen kannst, dann kommst du zu viel größeren Genüssen, zu viel größerem Licht. Im Licht sind alle Genüsse. Das heißt, eigentlich hängt alles vom Punkt der Awiut ab, von dem aus man Massach und Or Choser machen kann.

Und Punkt 8.

Vorleser: Die kleine ⁽⁵⁾.

Rav: Ah, die ⁽⁵⁾, Entschuldigung.

16:56

Vorleser: Die kleine ⁽⁵⁾, „Wir beschäftigen uns gar nicht mit den Igulim". Die ⁽⁵⁾ unten.

„5) Und dies ist so, weil Igulim die ersten drei Sefirot de Yosher umgeben (s. oben, Teil 2, Kap. 1, Punkt 100). Es ist bekannt, dass seitens deren Kelim sie uneingeschränkt zu GaR de Yosher aufsteigen. Und wie wir bereits wissen, haben wir keine Erlaubnis über GaR zu sprechen und sich mit ihnen zu beschäftigen. Und deshalb ist uns verboten, uns mit jeglichen Eigenschaften der Igulim zu beschäftigen." 17:28

Rav: Das heißt, die Igulim sind natürlich höhere Kelim als Yosher. Sie haben keine Begrenzungen. Sie sind dem Licht nahe, weil es noch keinen Unterschied gibt; man spürt keinen Unterschied zwischen ihnen. Hier gibt es eine Sache und ihr Gegenteil. Nehmen wir zum Beispiel ein Baby, wie wir es vom Embryo lernen: Er ist ein Fremdkörper im großen Körper der Frau. Aber weil er annulliert ist und von sich aus keine Handlung macht, ist er dort kein Fremdkörper, der im anderen Körper, im Körper der Frau, ein Problem verursacht.

So sind die Igulim. Sie sind Stoff, sie sind Verlangen zu empfangen, das Gegenteil des Lichts. Warum können diese Igulim also im Licht sein? Wir sagen ja, bevor der Zimzum geschah, waren „Er und Sein Name eins", wie in den Pirkej de Rabbi Elieser. Das geht, weil sie von sich aus keine Handlung machen. Wir haben also einen Zustand, in dem sie zusammen sind, in vollständiger Dwekut, Er und Sein Name eins. Aber weil das Licht herrscht, weil der Schöpfer herrscht, tut der Untere nichts.

Danach enthüllt sich im Unteren, wie sehr er dem Höheren entgegengesetzt ist, und er will mit eigenen Kräften dahin kommen, wie der Höhere zu sein. Dann gibt es schon eine Arbeit vonseiten des Unteren. Dann kommen wir schon auf dem Weg von Yosher voran, durch all diese Arbeiten, durch solche kleinen, punktuellen Arbeiten: noch etwas Massach, noch etwas Massach. So kommt man zur Angleichung der Form.

Das war's. Damit haben wir Teil 3³ im Wesentlichen abgeschlossen. Uns bleiben nur noch die „Histaklut Pnimit" und noch einige Dinge.

Ja.

19:52

Schüler: Eine Frage aus Beit Shemesh: Wo ist der Massach in der Zeichnung von Stoff und Form, die Sie gezeichnet haben?

Rav: Die Form selbst ist der Massach: dort, wo das Kli sich selbst davon abhält, einfach nur Verlangen zu empfangen zu sein. Ein bloßes Verlangen zu empfangen, das sind Igulim. Sagen wir: Welches Verlangen zu empfangen habe ich? Igulim. Warum Igulim, wie kann das sein? Entweder Igulim oder Yosher. Ich will alles verschlucken, so viel es gibt, so viel mir enthüllt ist. Wenn ich eine Form bekommen und die Spiritualität kennenlernen will, muss ich aus mir selbst eine Form machen. Das ist eine Begrenzung, das ist Zimzum und Massach.

Die Form, die der Stoff bekommt, sind also Massach und Or Choser. Und was dieser Massach und dieses Or Choser bekommen, ist die Form des Gebens, die Form des Schöpfers, die das Geschöpf kennt. In dieser Form enthüllt es, wer ihm diese Form gebaut hat und zu welchem Zweck; das sind schon innerere Erkenntnisse. So kommt es zur Dwekut. Von seiner Form des Gebens kommt es zum Verständnis und zum Erreichen dessen, der das verursacht, und zur Dwekut mit Ihm.

(Ende des Unterrichts)