Tägliche Lektion7. Juli 2026(Morning)

Part 2 Baal HaSulam. Einführung in die Weisheit der Kabbala (Pticha) (17.05.2001)

Baal HaSulam. Einführung in die Weisheit der Kabbala (Pticha) (17.05.2001)

7. Juli 2026

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Morgenunterricht 17.05.2001

Buch „Schriften von Baal HaSulam", S. 161, „Einführung in die Weisheit der Kabbala", Unterricht 7

Teil 3

Rav: Gut. Also wir gehen jetzt zur Welt Azilut über. Uns bleibt nicht viel Zeit, also gehen wir heute im Allgemeinen durch, was die Welt Azilut ist, und das nächste Mal lernen wir sie schon für sich.

Ich schreibe vorerst, ohne zu erklären, wie der Aufbau der Welt Azilut ist. (Zeichnung) Der erste Parzuf, Galgalta, Tabur, Pe, Tabur, Sium. Der zweite Parzuf, AB, der dritte Parzuf, SaG, Nekudot de SaG und so weiter. Nachdem wir Nekudot de SaG haben, danach gibt es Zimzum Bet, die Parssa, und die Katnut der Welt Nekudim und die Gadlut der Welt Nekudim, das Zerbrechen. Und dann steigen alle Reshimot wieder zum Rosh de SaG auf. Der Rosh de SaG, so wie er einen Siwug de Hakaa auf Bet/Alef machte, plus Zimzum Bet, um die Welt Nekudim hervorzubringen, macht jetzt einen Siwug auf Alef/Wurzel plus Zimzum Bet und bringt die Welt Azilut hervor, nach dem Zerbrechen der Gefäße.

Schüler: ...

Rav: Ah?

Schüler: BoN ...

Rav: Ja. Das erwähnen wir nicht, den oberen MaH und den oberen BoN erwähnen wir in der Regel nicht, weil das Parzufim sind, die automatisch herauskommen müssen, und sie sind da.

(Zeichnung) Die Welt Azilut kommt heraus, wird geboren und umfasst Parzufim von Anfang bis Ende. Ihr erster Parzuf, das nennt man Atik. Atik, Zimzum Alef. Und auch Atik, Zimzum Bet. Zeichnen wir es auf andere Weise. (korrigiert in der Zeichnung) Zimzum Alef, Zimzum Bet, Atik. Vom Pe de Atik an, wie üblich, wie vom Pe des Rosh de Galgalta an und abwärts, breitet sich der Parzuf Arich Anpin aus. Atik ist Keter, Arich Anpin Chochma. Bis zur Parssa, das ist die Parssa.

Vom Pe de Arich Anpin bis zu seiner Brust breitet sich der Parzuf Aba we Ima aus. Von der Brust, das ist Bina. Bina, nun, sagen wir so, GaR de Bina. Von der Brust bis zum Tabur de Arich Anpin breitet sich der Parzuf aus, der ISHSuT genannt wird, das sind die SaT de Bina. Und vom Tabur bis zum Sium von Azilut breitet sich Seir Anpin aus, und von der Brust de Seir Anpin bis zum Sium der Parzuf Malchut. All das, das ist die Welt Azilut. 73:48

Manchmal werdet ihr in den Büchern sehen, dass Aba we Ima sich bis zur Parssa ausbreiten, und auch ISHSuT sich bis zur Parssa ausbreitet. Wenn sie es brauchen, machen sie das. Jeder Parzuf, der sich auf irgendeiner höheren Stufe befindet, kann sich gewiss auch nach unten ausbreiten, um die Unteren zu korrigieren, um ihnen zu helfen. Also kann es sein, dass ihr es so sehen werdet (in der Zeichnung).

Es kann sein, dass ihr sehen werdet, dass insgesamt Aba we Ima de ISHSuT ein Parzuf ist. GaR de Bina und SaT de Bina verbinden sich einfach zusammen zu einem Parzuf. Und dieser Parzuf wird dann nach seinem oberen Teil, Aba we Ima, genannt, der schon Aba we Ima und ISHSuT umfasst. Das geschieht dann, wenn er Or Chochma an Seir Anpin und Malchut geben muss, Seir Anpin und Malchut werden zusammen SoN genannt, Seir Anpin und Nukwa, SoN.

Also wenn Aba we Ima und ISHSuT Or Chochma geben müssen, dann verbinden sie sich, GaR de Bina und SaT de Bina zusammen, und dann liefern sie Chochma an Seir Anpin. Was in SoN de Azilut empfangen wird, wird durch die Welten Brija empfangen – wir werden danach lernen, wie sie hier werden (Zeichnung), Yezira und Assija und hier diese Welt. Es wird durch all diese und in dieser Welt empfangen.

Von Malchut geht es durch all diese hindurch. Das Wichtigste für uns sind diese Parzufim, SoN de Azilut. Was in ihnen ist, das geht zu uns über. Die Welten Brija, Yezira, Assija haben überhaupt keinerlei Wichtigkeit. Diese, in ihnen gibt es keine Funktion. Das ist wirklich.. die Hauptsache für uns ist SoN de Azilut.

Wenn wir Licht in SoN de Azilut herbeiführen, ergießt es sich zu uns. Nehmt all unsere Handlungen, mittels allerlei Handlungen, die das Erheben von MaN genannt werden, hier (Zeichnung), wo wir uns befinden, wie wir oben MaN herbeiführen. MaN, das nennt man Mejn Nukwin. Ein Mangel in der Welt, im Parzuf SoN de Azilut, der Or Chochma empfangen soll.

Wenn wir hier (Zeichnung) einen Mangel herbeiführen können, bittet er, dieser Parzuf fordert von Aba we Ima und ISHSuT Chochma, sie bekommen diese Chochma vom Parzuf Arich Anpin, er ist der Parzuf Chochma, er hat immer Chochma, und dann steigt in unsere Welt Überfluss herab, und wir befinden uns wirklich im guten Zustand.

Wenn wir nicht imstande sind, einen Mangel nach Or Chochma in SoN de Azilut zu wecken, schließt er sich so sehr, dass wir empfangen, sogar weniger, als um zu leben. Es muss immer irgendeine Art Anzahl von Bitten, Erweckungen aus unserer Welt nach oben geben, in ausreichender Weise, damit wir wenigstens einen Fortbestand haben, einen Fortbestand in dieser Welt, sagen wir.

Schüler: Ist das, was man „Gebet" nennt? Das ist das..?

Rav: Das Erheben von MaN wird Gebet genannt, aber Gebet nicht im.. weißt du, ja? Nicht das, was man lernt, sondern eine besondere spirituelle Handlung wird Gebet genannt. Das war's. Das ist der Aufbau der Welt Azilut. Wie ist die Welt Azilut gebaut? Etwas weiter. Der Parzuf Arich Anpin ist so gebaut – obwohl er der Parzuf Chochma ist, dass sich Chochma bei ihm nur hier befindet (Zeichnung). Chochma. Nur in seinem Rosh, bis zum Pe.

Und unterhalb des Pe hat er nur Chassadim. Nur Chassadim. Deshalb sind Aba we Ima, die sich auf diesen Teil vom Pe bis zur Brust des Parzuf Arich Anpin kleiden, voll mit Chassadim und brauchen keine Chochma. Deshalb wird dieser Teil in Aba we Ima „Chafez Chessed" genannt. Weil er eine solche Zufuhr bekommt, eine solche Korrektur von Arich Anpin. Und ISHSuT befindet sich in einem Zustand, in dem er wirklich Chochma will, ISHSuT.

ISHSuT will Chochma. Will Chochma entsprechend der Bitte von SoN. Wie SaT de Bina. Er selbst will keine Chochma, aber wenn SoN bitten, fordert er sofort von Bina, und sie von hier (Zeichnung), und dann ergießt sich Chochma nach vorn. Mehr.. wir haben hier aufgezeichnet, wodurch eigentlich eine Bitte da ist. Die Bitte kommt aus dieser Welt, aber aus dieser Welt – wer sich in dieser Welt befindet, dessen Bitte ist eine nicht-bewusste Bitte.

Dass wir schreien, dass wir in unserem Herzen oder mit dem Mund bitten. Das wirkt nicht so sehr. Die Bitte kommt hauptsächlich von denen, die den Machsom schon überquert haben, dort (Zeichnung) ist der Machsom, sie haben den Machsom überquert und befinden sich in den Welten Brija, Yezira und Assija, das nennt man BYA. In den Welten BYA. 80:51

Wer sich in den Welten BYA befindet, wird die Seelen der Gerechten genannt. Und sie können sehr wohl das SoN de Azilut wecken, nach unten Or Chochma zu ergießen. Wie? Diese Seelen der Gerechten sind eigentlich zerbrochene Gefäße aus dem Zerbrechen der Gefäße. Zerbrochene Gefäße. Wie wecken sie sich, um Spiritualität zu bitten? Sie wecken sich mittels des Parzuf Atik.

Chessed, Gwura, Tiferet.. nein, das ist.. Moment Moment Moment. Chochma, Bina, Daat, Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod, Jessod, Malchut. Das sind die Sefirot des Parzuf Atik. Chessed und Hod werden Dadei Behema genannt. Dadei Behema. Weil Nezach und Hod Beine genannt werden, gibt es in ihnen einen besonderen Teil, der Dadei Behema genannt wird, zwischen den Beinen des Viehs, so wie es Euter gibt.

Und von hier (Zeichnung) geht die besondere Erleuchtung an die Seelen der Gerechten hinaus, und diese Erleuchtung weckt sie, MaN zu erheben, Korrekturen zu erbitten, sodass es mehr Licht in SoN de Azilut und für die ganze Welt gibt. Dadei Behema. Das ist eine sehr, sehr wichtige Sache. All die zerbrochenen Gefäße, die sich in den Klipot befinden, können sich nur durch sie wecken.

Die Reshimot, die in uns sind, reichen nicht, sondern man muss die Reshimot wecken. Und Dadei Behema wecken die Reshimot, das Licht aus Dadei Behema. Das sind die fünf Parzufim der Welt Azilut. Ihr könnt.. was in den Welten Brija, Yezira, Assija ist, das lernen wir nicht. Das ist so sehr dort..

Das sind dort einfach Gefäße, die die Handlungen ausführen, und das war's. In ihnen gibt es nichts Besonderes. Nur das System Azilut müssen wir lernen. Nur diese Welt. Nun, Atik in Zimzum Alef, ihr seht, dieser Parzuf ist besonders in den Zustand von Zimzum Alef gelangt – wir werden lernen, warum –, um sich unterhalb der Parssa auszubreiten, um in Verbindung mit den zerbrochenen Gefäßen zu sein, die sich unterhalb der Parssa befinden, um ihnen eine Erweckung zu geben, damit sie um MaN bitten und so korrigiert werden.

Alles fängt bei Atik in Zimzum Alef an. Atik in Zimzum Bet existiert nur gegenüber allen übrigen Parzufim von Azilut, um ihnen Korrekturen zu geben. Er gibt sowohl Lichter von Chochma als auch Lichter von Chassadim an alle übrigen Parzufim. Deshalb wird er Keter genannt. Und danach gibt es schon in jedem einzelnen Parzuf eine eigene Aufgabe. Arich Anpin Chochma, AA Bina, GaR de Bina Ejn Sof, SaT de Bina Seir Anpin.

Ihr werdet sehen, wenn ihr euch die Bilder, die Zeichnungen anschaut, wieweit es sehr viele allerlei, wie soll ich sagen, allerlei Zustände für jeden einzelnen Parzuf gibt, der in der Welt Azilut ist. Manchmal steigen sie herab, und manchmal steigen sie herab, manchmal wird nur Arich Anpin gerechnet, und ganz Atik wird überhaupt in gar nichts gerechnet. Aba we Ima und ISHSuT teilen sich in noch ein paar kleine Parzufim im Inneren. Seir Anpin und Malchut teilen sich in zwei Paare, noch die großen SoN und die kleinen SoN. Kurz, die Welt Azilut ist sehr, sehr flexibel. Nehmt sie nicht auf starre Weise. Sondern allerlei Formen können in ihr sein, entsprechend den Seelen, die man korrigieren muss. Sie selbst ist wirklich universal – was man unten ändern muss, um sie zu korrigieren, dem entsprechend nimmt sie eine solche Form an, sie passt sich ihnen an, und dann tritt sie mit ihnen in Berührung, gibt und hilft ihnen und macht alles.

Deshalb gibt es in ihr allerlei Möglichkeiten, sich zu bewegen und allerlei Formen anzunehmen in Bezug auf die Seelen. Also schaut nicht, er ist so, wieso ist er so, wieso hat sich das bewegt. Er kann sich bewegen, wie er will. Wir sehen und lernen nur, in welchen Zuständen er allerlei Formen annimmt, wie er das machen kann, wie wir aus uns heraus auf ihn einwirken müssen, um gerade bestimmte besondere Formen in ihm für uns zu bestellen, und das ist eigentlich unser ganzes Lernen im System, das uns lenkt, das einwirkt, das in uns das Morgen aufbaut und so weiter.

Wer in Verbindung mit der Welt Azilut ist, sieht, was morgen geschehen wird. Wer die Fähigkeit hat, auf sie einzuwirken, bestimmt, was morgen geschehen wird. Ganz einfach. Also unser ganzes Lernen ist hierher gerichtet (zeigt auf die Tafel), auf SoN de Azilut, hier ist die Tastatur, in die der Mensch wirklich Daten eingibt und sie danach empfängt. Es gibt.. nur so.

Schüler: ...

Rav: Hä?

Schüler: Innerhalb wie vieler Stunden (?)?

Rav: Ah, auch das bestellst du.

Schüler: ... nach Chochma, Bina?

Rav: Chochma, Bina, Daat.

Schüler: Daat?

Rav: Ja, Chessed, Gwura, Tiferet.

Schüler: Davor ...

Rav: Nein. Daat, das werden wir lernen. Daat ist keine Sefira für sich, sondern das ist aus Zimzum Bet eine Verbindung von Chochma und Bina mittels der Unteren.

Schüler: Und wo ist Keter verschwunden?

Rav: Keter.. Daat ist anstelle von Keter. Nur Keter gehört nicht zur Ausbreitung der Parzufim. Sondern soweit Chochma und Bina zusammen teilnehmen, um an die Unteren zu geben, das nennt man „Daat". Also jede Welt von Daat ist anstelle von Keter. Verständlich?

Ja.

Schüler: Also wer einen Massach hat, der weiß wirklich ... den Zustand jetzt, was dort ist?

Rav: Dem Massach entsprechend weiß der Mensch alles. Der Größe des Massach entsprechend. Und dieser Größe des Massach entsprechend weiß er zu geben. Und dem Massach entsprechend sieht er. Warum siehst du jetzt gar nichts? Weil du keinen Massach hast. Hast du einen Massach von, sagen wir, zehn Gramm, wirst du zehn Zentimeter von dir sehen. Hast du einen Massach von einem Kilo, wirst du einen Meter von dir sehen, und so weiter. Was ist ein Massach? Ein Massach, der Or Choser macht. Weißt du, wie wir hören, wie wir sehen, alles durch Or Choser (zurückkehrendes Licht), verstehst du, Zurückweisung, ja. Wir haben hier ein Trommelfell, wir haben irgendeine Reaktion vom Auge. Von all unseren Sinnen gibt es Reaktionen. Woher spüre ich, dass ich jetzt drücke und es zurückdrückt? Ich mache Druck, ja, eine Reaktion auf das, was auf mich drückt, ja, und so ist es bei jedem einzelnen Sinn. Dasselbe.. das ist wie, wie ein Massach. Zu mir kommt Licht, soweit ich bereit bin, es von mir zurückzustoßen, ja, mache ich damit Or Choser. Soweit ich Or Choser mache, von mir zurückstoße, in diesem Zwischenraum des Or Choser sehe ich hinein, in die Göttlichkeit. Verstehst du.

Also es gibt gute und schlechte Dinge, die ich einen Meter von mir sehen kann, und danach sehe ich nicht mehr und verwirre mich und weiß nicht, was mit mir geschieht. Und es gibt Dinge, die ich hundert Meter von mir sehen kann, und sie sind einen Kilometer von mir entfernt. Und dem entsprechend kann ich auch einwirken und mich verteidigen und machen, alles ändern. Verstehst du. Und in welchem Zustand bist du jetzt? Du weißt nicht, was in einem Moment ist, du weißt nicht, was mit dir geschieht. Verstehst du, was für ein..

Schüler: ... ich bin hier (?)

Rav: Ich beschuldige dich nicht, ich sage nur, wisse nur bei dir selbst, was ohne Massach geschieht. Jetzt verstehst du, wie sehr diese Weisheit für den Menschen am nötigsten ist. Ohne sie sind wirklich alle blind.

Schüler: Sie haben gesagt, dass ich das Licht zurückstoße. Wie kann ich das Licht zurückstoßen, ich will es doch nur empfangen, ich bemühe mich, so viel wie möglich zu lernen, ich will es noch mehr empfangen. Wie gelange ich zur Stufe der Zurückweisung?

Rav: Das wird kommen, bete. Nach und nach kehrt sich das um.

Ja.

Schüler: Was nennt man, dass du siehst ... du siehst doch nicht mit dem Auge.

Rav: Du siehst Kräfte, die die Realität betreiben.

Schüler: Sieht man wirklich mit dem Auge?

Rav: Was heißt, man sieht nicht? Wenn du auf das Kind schaust und du es davon abhältst, etwas zu machen – das Kind sieht nicht, was es machen könnte, welchen Schaden es sich selbst oder etwas zufügen könnte. Es sieht nicht. Du siehst, warum? Du siehst das Geborene, du siehst die Ursachen, du siehst die Gesetze, du kennst die Gesetze, und du siehst, was aus seinen Handlungen herauskommen kann, und es sieht das nicht. Das nennt man „Sehen". Dasselbe so in der Spiritualität. Du spürst spirituelle Kräfte, und dann verstehst du, wie sie sich jetzt verbinden, um nach unten einzuwirken. Und wie du in ihnen eine Veränderung zum Guten herbeiführen kannst. Aus der Erlangung, das ist, was geschieht. Und der Erlangung entsprechend siehst du dann, und der Erlangung entsprechend kannst du einwirken und ändern.

Ja.

Schüler: Was ist die Angelegenheit..

Rav: Nu nu.

Schüler: ... baut man einen Massach.

Rav: Ich höre nicht.

Schüler: Wie baut man einen Massach? ...

Rav: Das, das ist die besondere Arbeit, die wir in der Gruppe machen. Bitte schließt euch an, schließt euch bitte an. Das ist, was.. das ist wirklich, was unser Ziel ist, das ist, was wir machen. Das ist, was wir.. jeder, der unter uns ist.. das kannst du nur machen, wenn du in der Gruppe bist. Aus der Gruppe bekommst du mehr Kräfte, um vorwärts zu rücken, aus der Gruppe bekommst du eine Erweckung in dem Moment, in dem du fällst, in dem dir nicht danach ist, aus der Gruppe bekommst du die Verlangen aller, die Erweckung aller. Ohne Gruppe.. wir haben Artikel, du kannst sie lesen, in demselben Buch wirst du sie finden. Ohne Gruppe geht es nicht. In jedem Einzelnen von uns ist eine sehr kleine Kraft. Warum? Von vornherein sind wir verbunden zusammen gekommen, einst, als wir in einem Kli waren. In korrigierter Form müssen wir zusammen sein. Und in verdorbener Form sind wir zerlegt, getrennt voneinander.

Also wenn du deine Korrektur herbeiführen willst, musst du dich mit noch ein paar Seelen verbinden, verstehst du. Und dann wird diese allgemeine Kraft, mit der du dich verbunden hast, in deine Richtung wirken, weil jede höhere Stufe mehr verbunden ist, sie kommt von mehr verbundenen Seelen. Bis man zu einem Zustand gelangt, in dem alle Seelen wie ein Kli sind. Deshalb.. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, das ist die große Regel in der Tora." Die große Regel, das heißt die allgemeinste, wo alle Seelen zusammen verbunden sind. Deshalb, ohne eine Gruppe, in der man sich wenigstens in äußeren Verlangen verbindet, in den Verlangen, die Göttlichkeit zu erlangen, in gemeinsamer Anstrengung, im gemeinsamen Lernen – ohne Gruppe gibt es überhaupt keine Möglichkeit, zu irgendeiner Erhebung zu gelangen.

Ja.

Schüler: Hat die Gruppe eine Bedeutung für die körperliche Nähe? Oder in einer Gruppe, die auch.. sein kann..

Rav: Was ist körperliche Nähe?

Schüler: Gleichsam allein das, dass man zusammen im selben Raum sitzt..

Rav: Allein das, dass man zusammen sitzt..

Schüler: Hat das eine zusätzliche Bedeutung für die..

Rav: Man sitzt zusammen und isst zusammen und schläft während des Unterrichts zusammen, ja. Und, sagen wir, so wie wir gestern zusammen zu einer Aktion hinausgegangen sind, und am Schabbat, wo wir hier wirklich vielleicht fünfzehn Stunden zusammen sind, das ist alles, ja, es gibt keine andere Möglichkeit.

Schüler: Ich habe noch nicht verstanden, ob das die.. sagen wir, wenn ich.. jeder würde in einem Raum mit einem Computer sitzen, und wir würden untereinander kommunizieren.

Rav: Nein, nein nein nein. Es gibt keinerlei.. ich sage dir aus der Erfahrung. Wir betreiben schon seit fünf oder sechs Jahren das Internet. Ich habe Schüler, mit denen ich in Korrespondenz stehe, es gibt solche, die ich schon aus diesem Jahr oder vorm Jahr gesehen habe. Aber es gibt Schüler, mit denen ich in Korrespondenz stehe. Es ist wirklich unglaublich, wieweit ein Mensch hier im Laufe eines Monats gewinnt, verglichen mit einem Menschen, der ein paar Jahre dabei ist. Der.. gleichsam, wer in der Spiritualität sieht, kann sagen: „Was für eine Entfernung, was für eine körperliche Berührung kann da einwirken." Aber wir, wir existieren im Körper, wir bekommen durch den Körper die Füllung. Es hilft gar nichts.

Wenn ich dem Rav nicht nahe gewesen wäre, wenn ich ihn nicht gewaschen hätte und ihn nicht gepflegt hätte und nicht wirklich so an seiner Seite gelebt hätte, hätte ich gar nichts bekommen. Wenn ich einfach nur gekommen wäre, um sogar bei ihm zu lernen. Und erst recht.. wenn nicht, wenn nicht im selben Raum, und wenn nicht vom selben Ort, und was das Ausland angeht, tun sie mir gleichsam wirklich leid. Aber was ich sagen kann: Ein Mensch bekommt auf solche Weise trotzdem viel Wissen und viele Kräfte, die sich danach enthüllen werden. Das heißt, man wird ihn an den richtigen Ort schieben, und dann wird sich das sehr schnell enthüllen. Sagen wir, wenn er nach ein paar Jahren, in denen er an irgendeinem Ort gelernt und investiert und gewollt und alles hat, und plötzlich hierherkommt – allerdings ist er in dem Moment, in dem er kommt, null Komma nichts. Und dann fängt man ein paar Monate lang an zu entdecken, dass er in Verwirrung ist und falsch verstanden hat und überhaupt. Aber im Laufe ein paar Monate gelangt er dazu, dass die ganze Investition herauskommt, herauskommt. Weil er sich mit der Gruppe verbindet. Aber bis er sich verbunden hat, null Hoffnung, wirklich.

Keine Sorge, wir werden dich näher heranbringen.

Schüler: ... Massach?

Rav: Hä?

Schüler: Gibt es einen Plan ...

Rav: Es gibt, es gibt, keine Sorge. Gut, Leute.

(Ende des Unterrichts)