Tägliche Lektion11. Mai 2026(Morning)

Part 1 Rabash. Über die Schwierigkeit, Götzendiener die Tora zu lehren. 17 (1987) (03.02.2003)

Rabash. Über die Schwierigkeit, Götzendiener die Tora zu lehren. 17 (1987) (03.02.2003)

11. Mai 2026

Dieses Transkript wurde mithilfe KI aus dem hebräischen Original übersetzt und nicht redaktionell bearbeitet.

Rohe Tippmitschrift ohne abschließende Korrekturen. Fehler sind möglich.

Morgenunterricht 12.02.2003

Buch „Schriften des Rabash", Band 1, S. 489, „Über die Schwierigkeit, Götzendiener die Tora zu lehren"

Rav: Wir haben den Artikel „Über die Schwierigkeit, Götzendiener die Tora zu lehren" gehört, Band 5, Stufen des Sulam, Seite 177. „Das Wesen des Verbots, einen Götzendiener Tora zu lehren."

Das ist wirklich nicht so verständlich. Schließlich hat der Schöpfer Geschöpfe erschaffen. Unter den Geschöpfen gibt es alle möglichen Sorten: kluge, dumme, vom Charakter her schlechte, vom Charakter her gute, faule und solche, die wirklich mit großer Energie an alles herangehen. Und alles hat Er erschaffen. Ist denn der Mensch schuld, dass er mit irgendwelchen guten oder schlechten Eigenschaften erschaffen wurde? Alles soll dem Schöpfer gegenüber wie eines sein. Wir können sagen, dass dieser eine bessere Stimmung hat, einen besseren Charakter, bessere Eigenschaften. Oder dass er überhaupt von der Natur her, vom Schöpfer her, das heißt, klüger ist, mehr… ja, das gibt es schon.

Aber dem Schöpfer gegenüber gibt es keinen Unterschied. Wie kann es einen Unterschied geben? Er muss jedem die gleiche Möglichkeit geben, zu Ihm voranzukommen, und nicht so, dass es eine Bevorzugung des einen vor dem anderen gibt. Schließlich sind die Rechtssprüche des Schöpfers Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit und… wie könnte man überhaupt anders denken? Wir sehen ja, dass es alle möglichen Arten von Geschöpfen gibt, ja.

Auch das Verbot, einen Götzendiener Tora zu lehren. Es gibt Israel, es gibt Götzendiener (Akum). Israel, das ist „Jaschar El", einer, der die ganze Zeit zum Schöpfer kommen will und sich die ganze Zeit ganz und gar an Ihn klammern will und nicht davor flieht, der die ganze Zeit den Schöpfer als Ziel und als das Große und Wichtige sieht. „Jaschar El" – Israel. Und Götzendiener (Akum) ist der Diener von Sternen und Sternzeichen, der die Kräfte und Ursachen für das Geschehen an allen möglichen Orten oder anderen Dingen in seiner Umgebung sucht. Auch das ist sicher nicht die Schuld des Menschen, das hängt davon ab, auf welcher Stufe er sich befindet. 2:58

Was also ist so schwerwiegend an dem Zustand, am Wesen der Schwere des Verbots, einen Götzendiener Tora zu lehren? Weil die Tora ein Trank des Lebens und ein Trank des Todes sein kann. Das heißt, ein Mensch, der diese Kraft nimmt und sie nicht in die richtige Richtung verwendet, entfernt sich vom Ziel. Letzten Endes ist hier nichts dabei, das er… er verursacht ja sicherlich furchtbare Dinge in dieser Welt damit, dass er diese Welt nicht in die richtige Richtung verwendet, nicht genau auf dem Pfad, sich dem Schöpfer zu nähern. Aber das Hauptproblem ist, dass er sich auf dem Weg irrt, eine Kraft nimmt und in die entgegengesetzte Richtung fährt.

Und je weiter er sich entfernt, desto mehr verwirrt er sich, gerät in alle möglichen Misserfolge und hat allerhand Störungen, die Misserfolge und Störungen sind, um ihn zurückzubringen. Aber er versteht sie schon nicht mehr, weil er in die entgegengesetzte Richtung gefahren ist; dann hat er wirklich eine große Abweichung, und es ist wahrhaft eine Errettung von Oben, dass man ihn zurückführt, ihm von Zeit zu Zeit erneut ein Erwachen in die richtige Richtung gibt. Und doch nur über große Leiden, bis er sich fasst und sich setzt und plötzlich wieder entdeckt, dass es ein Ziel gibt und dass er dorthin gelangen muss.

Aber jedes Mal, wenn er seine Absicht nicht richtig auf den Schöpfer ausgerichtet hat – wer ist der Schöpfer, das soll er genau klären – und auch nicht auf das Ziel der Schöpfung – was das Ziel der Schöpfung ist, soll er genau klären – wenn er das nicht ausgerichtet hat, ist es ihm verboten, die Kraft der Tora zu nehmen und damit weiterzugehen, fortzufahren. Das ist genau wie eine Schusswaffe – er sieht, bevor er das Gewehr sagen wir in die richtige Richtung gerichtet hat, das heißt genau auf das Ziel, dass er dann schaden kann statt zu nützen. 5:30

Und jeder Einzelne befindet sich auf der Stufe des Götzendieners, und er muss sich nur selbst prüfen. Bis er sich selbst prüft und sieht, dass tatsächlich alle seine Gedanken und Verlangen und Absichten und Ziele genau im Schöpfer zusammentreffen – auch sein zukünftiges Leben, sein zukünftiger Zustand und das, was er wissen will, und das, was er erlangen will, und wie er fühlen will und wie er die ganze Umgebung und sich selbst sehen will – alles, alles trifft sich in einem Punkt, der Schöpfer genannt wird; dieser Punkt heißt der Schöpfer.

Wenn er also seine ganze Zukunft nicht ausgerichtet und gesammelt hat aus all den Gegebenheiten, sagen wir mal, die er erwartet, die er von der Zukunft her sieht – wenn er sie noch nicht in einem Punkt gesammelt hat, der der Schöpfer ist, dann ist es ihm verboten, die Kraft, die Tora genannt wird, zu nehmen und voranzukommen. Sondern er muss in der Klärung stehen bleiben und wirklich klären, so weit es seine Stufe ihm erlaubt zu klären, und soll die Klärung machen und um die Kraft des Voranschreitens bitten, dass das umgebende Licht (Or Makif) kommt und sich um ihn kümmert, dass es ihn voranbringt, dass es ihm mehr Anmut der Heiligkeit (Chen deKedusha) gibt, mehr Empfindung der Göttlichkeit in seiner Welt, mehr „Es gibt nichts außer Ihm". Dann sicherlich, nachdem er diese Erkenntnis wieder hat, kommen weitere Störungen und weitere Verwirrungen zu ihm, aber die sind dann schon im Range, wie soll ich sagen?

Schüler: Bandbreite.

Rav: Das ist nicht Bandbreite, das ist im Maßstab, feiner. Das ist so, wie man eine Entfernung in Metern messen kann, in Millimetern, und man kann es in Mikrometern. Da fängt er also schon an, seine Abweichungen mittels Störungen zu messen. Störungen kommen zu ihm; genau diese Störungen zeigen ihm, wie viel empfindlicher er geworden ist, wie sehr er nun bei jedem Ding unterscheiden kann. Vorher hat er nur die großen Dinge gesehen, die ihn stören, und jetzt sieht er sie als kleinere – nicht dass sie kleiner sind, er sieht sie genauer und kann noch mehr und noch mehr unterscheiden.

Und so müssen wir verstehen: Auch wenn es uns vorkommt, dass die Störungen kommen, dieselben Störungen, und Misserfolge, Verwirrungen, alles kehrt die ganze Zeit zurück, die ganze Zeit, man hat es schon satt, wir spüren es nicht – aber so ist es, dass wir jedes Mal die Störungen prüfen und das Bild sehen, das Ziel mit schärferem Auge klären, in feineren Eigenschaften, wirklich mit größerer Genauigkeit. 9:00

Wir müssen also sagen, dieser Götzendiener, der die ganze Zeit in uns aufsteigt – das ist zu unserem Besten. Durch ihn können wir uns einfach immer weiter und weiter und weiter auf das Ziel ausrichten. Und in Wahrheit gibt es keine Entfernung zwischen uns und dem Schöpfer, die wir gewöhnlich als Entfernung beschreiben – 6000 Stufen, 125 Stufen –, sondern die Entfernung ist genau das, wie weit ich diese Unterscheidungen sehen kann: ich und der Schöpfer, was uns trennt und was uns angleicht. Das heißt, die Entfernung zwischen mir und Ihm ist die Tiefe meiner Unterscheidungen.

Und dann, wenn ich mich so zur Wirklichkeit verhalte, ist es richtiger, denn ich muss nirgendwohin laufen. Ich muss mich in mir selbst sammeln und sehen, wie sehr das „Ich" mehr versteht, wer der Schöpfer ist, wer ich bin, was es bedeutet, sich Ihm in der Form anzugleichen, sich Ihm zu nähern, all diese Unterscheidungen in ihrer wahren, spirituellen Beschaffenheit zu entschlüsseln – das, was Baal HaSulam uns in „Erklärung der Wörter" (Pirusch haMilot) definiert –, und dass ich immer die richtigen Unterscheidungen habe.

Das heißt, wenn ich mich heute einfach mittendrin in irgendeiner Verwirrung verfange, dann lohnt es sich, in das Innere einzutauchen und Definitionen aus dem „Talmud Esser haSefirot" zu nehmen, wirklich das Buch der Definitionen durchzublättern und dort zu finden, was ein Schöpfer ist, was ein Geschöpf ist, was Gleichheit ist. Und was Annäherung heißt, und was Jachid (Einzig), Echad (Eins), Mejuchad (Besonderer/Einziger) ist, was „es gibt nichts außer Ihm" ist – alle möglichen solchen Definitionen. Wenn ich sie kläre, dann richte ich einfach dadurch meine Schusswaffe genau auf das Ziel.

Ich war einmal zwei Monate bei den Artilleristen. Ja, da habe ich gesehen, wie man dort die richtige Ausrichtung einstellt. Es gibt Tabellen, alle möglichen Dinge, ja. Wind, Entfernung, all so etwas. So einen Aufsatz, wie viel man da gewissermaßen in diese Hülsen mit Sprengstoff hineingeben muss und… ja, da ist es, du siehst das Ziel überhaupt nicht, es befindet sich, sagen wir, dreißig Kilometer von dir entfernt, zwanzig Kilometer von dir entfernt, und du musst so genau wie möglich rechnen, so gut wie du kannst. 12:30

Ja.

Schüler: Es gibt Phasen für einen Menschen, in denen ich nicht imstande bin, ins Ziel hineinzukommen, und um auf dem Weg zu bleiben, ist er gezwungen, Treibstoff zu finden oder sich ein anderes Ziel zu setzen, von dem er weiß, dass es eine Abweichung ist; er weiß, dass es nicht mit dem Weg zusammenhängt, aber daraus bekommt er wenigstens irgendeine Lebenskraft. Und nun haben wir im Artikel gelesen, dass, wenn du dem Willen zu empfangen Lebenskraft gibst, er es dir nur erschwert. Aber woher findest du die Kraft voranzukommen, auch wenn du das Ziel nicht mehr halten kannst? Sozusagen, du kannst nicht… du weißt schon, dass du dorthin voranschreiten musst, und du bist einfach nicht imstande. Du hältst es nicht mehr.

Rav: Das heißt, du sagst Folgendes: Es gibt für uns, ich habe manchmal solche Zustände, in denen ich erschöpft bin. Es steht geschrieben: „Du aber warst müde und matt." Wovon bist du müde, ist die Frage. „Und du siehst nicht den Schöpfer", was also tun? Da sagst du: Ich schalte die Lichter aus und gehe sozusagen, um dem Körper etwas zu geben, ja?

Schüler: Nein, ich versuche…

Rav: Sondern was?

Schüler: Sondern ich verbinde andere Dinge mit dem Ziel. Ich versuche sozusagen, Dinge zu verbinden, die nicht mit dem Ziel zusammenhängen, von denen ich Lebenskraft oder irgendeinen Genuss bekomme, damit ich Kraft habe, auf dem Weg weiterzumachen.

Rav: Dann muss ich… schau, dann passiert Folgendes. Was wird dir Kraft geben, in einem solchen Fall auf dem Weg voranzukommen, sag mir?

Schüler: Ich weiß nicht, dass ich…

Rav: Wenn das Ziel dich nicht zieht und du keine Kraft hast, dorthin voranzukommen – welche Kraft außer der Anziehungskraft zu ihm kann dir das richtige Vorankommen geben? Was?

Schüler: Du verbindest es, sagen wir, dass, wenn ich auf dem Weg vorankomme, sich Dinge regeln werden, sagen wir, sogar in der Materialität. Du verbindest es sogar auf der Ebene von einfach irgendetwas, sozusagen, dass du weißt, dass das nicht Spiritualität ist, du weißt, dass du nicht dorthin gehst, aber du sagst, sagen wir…

Rav: In unserem Vorankommen gibt es sicherlich alle möglichen Stufen. Auch der Rebbe sagt: einer, der lernt, um sich aufzuspielen; einer, der lernt, um zu lehren, um ein großer Rebbe zu sein, dort zu sein, das… alle möglichen Dinge, ja? Hm?

Schüler: Seine Kinder, seine Familie.

Rav: Ja, dass es mir gut gehe in dieser Welt, in der kommenden Welt, all solche Dinge. Können wir auf kontrollierte Weise entscheiden, dass ich jetzt den Schöpfer nicht sehe, dass ich keine Kraft habe, zu Ihm voranzukommen, sondern ich werde jetzt lernen, um klüger zu sein? Dass ich klüger bin, dann werde ich diese Weisheit vielleicht in irgendeiner Gruppe lernen, und ich werde von ihnen Aufschwung und Begeisterung bekommen. Ich werde auch Aufschwung und Begeisterung haben, dass sie über mich denken, ich sei ein großer Rav. Und auch das wird mir Begeisterung und Aufschwung geben – davon, dass sie wirklich nach dem Schöpfer streben und ich nicht.

Wie geschrieben steht: „Von all meinen Schülern habe ich gelernt", dass ich wirklich von ihnen mitgezogen werde. Ich werde es ihnen nicht sagen, damit sie nicht wissen, dass ich so schwach bin, ja? Ich werde sozusagen vor ihnen den Helden spielen, aber im Grunde werde ich von ihnen den Treibstoff bekommen. Ist das so erlaubt oder nicht erlaubt zu tun, ja?

16:03

Schüler: Das ist doch der Trank des Todes, oder? Das ist es, worüber sie als Trank des Todes sprechen. Das ist genau das, was die ganzen einfachen Leute machen, die sozusagen die Tora und die Mizwot für tierische Genüsse nehmen.

Rav: Ah, die Frage ist die: aber… du sagst, das ist nicht in Ordnung, aber habe ich keine andere Wahl, und gehe ich davon ganz weg, oder bleibe ich so wie ein Tier? Sicher ist das Ziel sozusagen im Moment nicht der Schöpfer, na, aber… was also, sich zu trennen ist besser?

Schüler: Das ist es ja, was er schreibt, oder? Er sagt, anstatt dass es ihnen zum Trank des Todes wird – diejenigen, die sich überhaupt nicht mit der Tora beschäftigen, sind noch nicht einmal beim Trank des Todes. Sie sind einfach nicht in der Tora, sie sind nicht im Geschäft.

Rav: Oh.

Schüler: Andererseits, wenn ich in diese Richtung gehe und dieses Werkzeug nehme, dann schieße ich tatsächlich in eine Richtung, von der ich von vornherein weiß, dass sie ein Irrtum ist – schade ich mir dann sozusagen mehr? Sozusagen, das verursacht mehr Schaden.

Rav: Du sagst Folgendes: Wenn ich in diese Richtung gehe, dann gehe ich, sagen wir, lernen und lehren, und ich bekomme dafür Ehre, und dadurch, wer weiß, kommt Ehre, kommen Genüsse – ich werde nicht in der Lage sein, mich davon zurückzuziehen und davor zu fliehen, und dann diene ich die ganze Zeit dieser Gruppe, damit sie mir Ehre geben und mich aufblasen, und so weiter und so weiter und so weiter. Oder vielleicht rettet mich der Schöpfer danach auf irgendeine Weise – aber wenigstens habe ich irgendeine Verbindung zur Idee von Ihm, ja? Was tut man? Ja? Nun.

Schüler: Ich frage.

Rav: Ich weiß es nicht.

Schüler: Ich weiß es auch nicht.

Rav: Nun, dann denken wir nach. Ich werde dir keine Antwort geben. Ich werde keine Antwort geben.

Ja.

Schüler: Manchmal, wenn das Bild beim Menschen sich sozusagen schärft, klebt er an dem Höheren und fühlt sich manchmal sozusagen wie ein Fanatiker, ja? Dann weiß er nicht, ob er wirklich am Höheren klebt oder ob er jetzt einfach die Augen schließt.

Rav: Nun.

Schüler: So wird er die ganze Zeit darin mitgezogen.

Rav: Solange der Schöpfer sich nicht offenbart, werden wir immer Zweifel haben. Und wenn diese Zweifel jemand anderes anstelle von dir löst, dann hast du verloren. Deshalb soll jeder bei seinen Störungen bleiben; wir müssen nur jedem Möglichkeiten zu nützlicheren, vorteilhafteren Lösungen geben, du weißt, damit er mehr Treibstoff, mehr Schwung hat. Aber im Grunde muss jeder Einzelne selbst lösen. Diese Dinge sind für jeden notwendig. Das ist im Grunde der Grund, warum wir uns in der Finsternis befinden.

Ich werde euch jetzt auf alle Fragen antworten – was ist das? Du weißt, wie viele Jahre kam ich zum Rebbe und fragte ihn: „Wirklich so? Wirklich? Es tut mir leid." Du weißt, ich hatte das Verlangen, ihn wirklich in Stücke zu reißen. Was soll das, schau, wie ich neben dir leide, das nennt sich Schüler? Das nennt sich, dass du mich liebst, das…? „Die Errettung des Schöpfers (kommt) im Wimpernschlag" – das ist es, was ich höre. Wirklich, jahrelang habe ich gehört: „Die Errettung des Schöpfers (kommt) im Wimpernschlag", warte jeden Augenblick, es kommt. Gleich, gleich.

Ich erinnere mich überhaupt – das erste Mal, als ich so eine Art Erleuchtung bekam, da kam ich zu Menachem Adelstein. Er wohnte dort neben unserem alten Ort. Ich sagte zu ihm: „Nun, Menachem, was macht man jetzt, was macht man jetzt?" Er sagt: „Warte, alles wird gut, jetzt steht dir alles offen." Eine Zeit später, da schloss sich alles für sehr lange Zeit, und nichts geschah und ai-ai. Ich kam zu ihm, er sagt: „Was hast du gedacht? So ist das."

Sie waren solche alten Leute, sehr hart, mit nichts haben sie geholfen. So. Du verstehst, es gibt keine Wahl. Es gibt keine Wahl. Sie waren diese drei alten Leute – das ist Rabash, Menachem Adelstein und Hillel Gefstein. Das war's. Man kann sie nicht miteinander vergleichen, aber auch sie waren in irgendetwas. Niemand also hat irgendeine Antwort gegeben. Ich erinnere mich an das erste, zweite Jahr, das war einfach… du verstehst, denn es gibt nichts zu tun. Ein Schüler muss durch alle Unterscheidungen hindurchgehen und seinen Eindruck von ihnen bekommen, persönlich. Sonst, wenn du es ihm sagst, geht es ihm durch den Verstand.

Und im Verstand – heute ist es da, morgen ist es nicht da, das ist nichts, das ist keine Spiritualität. Verstand ist eine Maschine. Es muss durch seine Empfindungen hindurchgehen. Und in seinen Empfindungen, aus seinen Mängeln heraus, werden die Erlangungen und Misserfolge und Enttäuschungen und Offenbarungen sein, und alles aus seinen Verlangen heraus. Du darfst also nicht etwas Verstandesmäßiges anstelle von etwas Empfindungsmäßigem hineinbringen. Geht nicht.

Ja.

21:42

Schüler: Aber wie weiß man, ob man überhaupt im Spiel ist? Sozusagen, ob man, wenn man, sagen wir mal, in dir der Punkt im Herzen erwacht ist, dann…

Rav: Wenn du es wüsstest, wärst du ruhig. Was ist das? Wenn du es wüsstest, hättest du kein Gefäß. Gepriesen sei der Schöpfer, nun. Warum ist es verborgen? Die Verborgenheit zieht an. Verborgenheit zieht an.

Schüler: Die Frage ist vielleicht, ob sie in die richtige Richtung zieht; die Frage ist, ob du nicht aus Versehen, anstatt dorthin zu kommen, wohin du kommen sollst…

Rav: Auch das ist die Frage. Es gibt nichts zu machen. Es gibt nichts zu machen. Hier gibt es überhaupt keine Möglichkeit… Nur das Tempo, ich sage dir, nur das Tempo ist die Lösung. Das heißt, wenn du zu mir kommst und bittest: Gib mir irgendeine Art Pfeffer, damit ich mich schneller drehe, bitte. Aber außer dem gibt es nichts zu bekommen, weder vom Rav noch von Büchern noch von der Gemeinschaft. Nur effektiveren Treibstoff, schnelleren. So.

Schüler: Gib ein Beispiel von der Artillerie, ja, auch in der Artillerie, sagen wir, du hast – du richtest auf einen Azimut aus, es kann sein, dass du dich in der richtigen Richtung geirrt hast, und im Computer und in den Berechnungen sieht es gleich aus, weil das 180 Grad sozusagen sind, 3200 Tausendstel.

Rav: Nun.

Schüler: Wie weißt du hier, dass du nicht genau spiegelverkehrt bist? Sozusagen, gut, Tempo oder so etwas, aber wenn mein Tempo – ich bin nicht einmal sicher, ob das Tempo auch, es kann sein, dass ich sozusagen in die völlig andere Richtung galoppiere.

Rav: Dann erreichst du schnell, schnell irgendeine Wand und kommst zurück.

Ja.

Schüler: Lohnt es sich, sich anzustrengen…, ruhig zu sein? Oder zu streben, ruhig zu sein? Lohnt es sich, sich anzustrengen, oder lohnt es sich, sich zu beteiligen und zu streben…

Rav: Streben, ruhig zu sein?

Schüler: Möchte ruhig sein.

Rav: Unsere ganze Wahl ist, das Tempo zu wählen, das Vorankommen zu erhöhen. Diese Welt dreht sich, sie muss zur Endkorrektur kommen, sagen wir, sie dreht sich irgendwie auf natürliche Weise, gut, im Laufe von hunderttausend Jahren, einfach so. Du kannst, wenn du in irgendetwas hineinkommst – gut, du bist auch durch alle früheren Wiedergeburten gegangen, irgendwie, ja? – auf natürliche Weise. Jetzt, auf übernatürliche Weise, kannst du den ganzen Weg, der dir bis zur Endkorrektur bleibt, mit dieser Welt gehen – nicht noch sagen wir 70.000 Jahre, sondern innerhalb von sieben, zehn Jahren. Das ist insgesamt das, was du tun kannst.

Wie also nicht den Weg beschleunigen? Das ist die einzige Wahl, die es gibt: mehr aufs Gas zu drücken oder nicht. In Wahrheit denkt er, er gehe in alle möglichen Dinge hinein, und er sei dies und das. Mach alles nur in einem Tempo, und das war's. Das Tempo heißt innere Anstrengung in dem, was ich brauche. Das heißt, innere Anstrengung hinzuzufügen. Mich mit dem Freund zu verbinden, ein bisschen mehr drücke ich auf mich selbst. Lesen, lernen – ein bisschen mehr drücke ich auf mich selbst. Verstehst du? Das heißt, diese Dinge zu tun, noch ein Tröpfchen Druck dort hinzufügen.

Nicht „brrrr…" – ich renne so wirklich von Ecke zu Ecke, was kommt dabei heraus, außer Wind. Mit Tempo meine ich, dass ich in allen Einzelheiten, die ich prüfen und präzisieren muss, eigene Anstrengung hinzufüge. Wie jetzt – du sitzt zweieinhalb Stunden im Unterricht, mache dir nur mehr Mühe, im Unterricht und seinem Ziel konzentriert zu sein. Das war's, mir gegenüber. Nicht mehr. Flieh nicht vor dieser Absicht, dem Unterricht und seinem Ziel. Das war's, jetzt nur das, dass ich nicht davor fliehe. Das nennt sich, dass du dich bereits auf dem Weg befindest. Und wenn du drückst und Angst hast, dich von diesem Gedanken zu trennen, das nennt sich, dass du das Tempo erhöhst, und nicht plötzlich erinnert man sich daran einmal in einigen Tagen.

In Ordnung? Es gibt keine Fragen, du siehst es, wer? Ja.

26:53

Schüler: Wie prüft ein Mensch, dass er sich nicht im Weg geirrt hat, dass er nicht vom Weg abgewichen ist? Dass…

Rav: Wie prüft man, dass man nicht vom Weg abgewichen ist?

Schüler: Ja.

Rav: Er sagt uns, das soll gemäß dem Brief auf Seite 64 sein, ja? Ich, und meine Handlung, die ich mache, und der Schöpfer befinden sich in einer Linie. Das heißt, das, was ich jetzt mache – befinde ich mich dadurch in der Richtung auf das Ziel zu, das ist, sich mit dem Schöpfer zu verbinden, sodass ich Ihm so nahe wie möglich bin. Ich kann hier schon anfangen zu deuten, was nahe ist, wer der Schöpfer ist und so weiter; aber selbst wenn nicht – einfach nicht zu vergessen, dass das mit dem Schöpfer verbunden ist, dem gegenüber ich fühlen will, dass ich einfach verbunden bin. Und ich will fühlen, dass ich verbunden bin, dann werde ich keine verstandesmäßige Anstrengung haben, sondern es wird eine Empfindung haben. Empfindung ist Empfindung. Das ist, wie wenn ich, sagen wir, Hitze oder Kälte spüre – vergesse ich es dann? Ich vergesse es nicht, ich spüre es. Ich brauche keine Erinnerung.

Ja.

Schüler: Wie verbinde ich die Materialität, die materiellen Handlungen, die ich mache, mit dem Ziel?

Rav: Wie man materielle Handlungen mit dem Ziel verbindet, das ist gerade sehr einfach. Welche Handlungen gibt es unter meinen materiellen Handlungen, die ich nicht mit dem Ziel verbinden kann? Ich prüfe – gibt es unter meinen materiellen Handlungen in unserem Leben solche, die ich machen muss: arbeiten, schlafen, essen, mich waschen, mich um mein Tier kümmern, ja? Und so. Ich brauche eine Familie, das weißt du schon, ja? Das war's. Frau und Kinder, ihnen alles zu geben. Warum? Der Schöpfer hat es so eingerichtet, dass ich darin arbeiten muss – was soll man machen? Wenn Er es so eingerichtet hat und ich es mache, dann nennt sich das einerseits notwendig, andererseits dass ich es als Notwendigkeit von Seiner Seite annehme – Er verpflichtet mich dazu.

Wenn ich mich zu all diesen Dingen so verhalte, weil Er mich dazu verpflichtet hat und ich es tue, dann gehen sie in die Heiligkeit ein. Dann kommt heraus, dass ich zwanzig Stunden am Tag Handlungen ausführe, zu denen mich der Schöpfer verpflichtet. Zwanzig Stunden am Tag. Wie viel widme ich tatsächlich meiner Spiritualität? Zweieinhalb Stunden am Morgen hier, noch eine halbe Stunde zum Hinfahren, noch eine halbe Stunde zurück – das sind dreieinhalb Stunden, und noch eine halbe Stunde vielleicht im Lauf des Tages dort am Abend, am Mittag. Sagen wir, das war's. Zwanzig Stunden am Tag bin ich in Handlungen, die scheinbar nicht mit der Spiritualität zusammenhängen. 30:05

Aber wenn ich weiß, dass ich sie ausführe, weil der Schöpfer befohlen hat, dass ich – in den Handlungen, die ich mache, fühle ich, dass es von Ihm kommt, dass Er mich verpflichtet und ich es Seinetwegen mache, weil Er befohlen hat, und um zu Ihm zu gelangen, dadurch, dass ich etwas erfülle, weil Er befohlen hat – dann werden sie zum Mittel, all die Handlungen, all diese zwanzig Stunden.

Dann gehe ich schlafen, und dadurch komme ich voran. Ich esse, und dadurch komme ich voran. Dann wird also jede Handlung, jede einzelne Handlung wirklich zu dem, was mich voranbringt, was mich näher heranbringt. Bestimmt. Aber sondern was?

30:52

Schüler: Und wenn das vorhanden ist, ich fühle, dass es im Bewusstsein ist, aber es fühlt sich nicht so an, das genügt nicht. Sozusagen…

Rav: Das heißt, du legst dort alles auch hinein – du musst nicht mehr tun, als in jede Handlung von dir, welche es auch sei, „Es gibt nichts außer Ihm" hineinzubringen. Dann befindest du dich schon in einer bestimmten Qualität sicherlich, in einer bestimmten Stufe; aber du befindest dich schon in der Vereinigung mit Ihm – bis sich diese Vereinigung dir wirklich offenbaren wird.

Und sie wird sich anfangen in einer empfindungsmäßigeren Form zu offenbaren, das heißt „bewusstseinsmäßig", so nennt man das. Bis sie sich dir in allem, in ihrer ganzen Fülle offenbart – das nennt sich dann schon Endkorrektur, Welt der Unendlichkeit (Olam Ejn Sof); das ist letztlich das Ziel. Aber wie wird sich das offenbaren? Einfach aus solchen kleinen Handlungen heraus. Was mache ich jetzt, und gestehe ich mir selbst ein, dass das, was ich mache, aus Trennung oder aus Verbindung mit dem Schöpfer geschieht? Das ist alles.

Selbst wenn du dich anlügst, dass du das machen musst… ich muss stehlen. Was soll ich machen? Wenn ich nicht stehle, habe ich nichts zu essen. Aber damit ich etwas zu essen habe – ich rede über schöne Dinge, ich will keine unschönen Beispiele bringen. Du verstehst mich, ja?

Aber wenn ich nicht stehle, werde ich keine Kraft haben, ich werde keinen Schwung haben, ich werde meine Bedarfsgüter nicht beschaffen können. Dann werde ich nicht lernen können. Ein Mensch macht selbst alle möglichen solchen Rechtfertigungen sozusagen für seine nicht so geraden und guten Handlungen. Egal. In Wahrheit, egal.

Vorerst ist er nicht in der Lage, anders zu handeln, aber auch dabei verbindet er den Schöpfer. Es gibt also auch in ihm solche, und er kann sich nicht von ihnen zurückziehen. Aber bringe Ihn ins Innere hinein. Verberge diese Dinge nicht vor dir selbst. Sozusagen, ich lösche von den zwanzig Stunden – ich lösche irgendeine Zeit, in der ich darin bin, in der der Schöpfer nicht da ist. Nein. Er soll innen sein bei all meinen unschönen Handlungen.

33:11

Schüler: Was heißt „hineinbringen"? Denken? Was, denken…

Rav: Ja, ja, ja, ja. Denke. Denke. Und dann wirst du sehen, wie weit du, trotz allem, plötzlich anfängst, dich auch in diesen Handlungen anders zu verhalten. Das heißt, der Schöpfer stimmt zu – anstatt vor dir verborgen zu sein – dass du anfängst, Ihn von jedem Ort zu finden, an dem du dich befindest, aus jedem Zustand. Glaube mir, Er hat… Es gibt für Ihn nichts Schlimmeres, als Ihn aus dem Sichtfeld zu löschen. Lade Ihn in das Schlimmste ein, das Hässlichste, das Krummste – egal was.

Schüler: Auch wenn das sogar so etwas Rückwirkendes ist, dass, sagen wir, das, was ich jetzt in den letzten drei Stunden gemacht habe, ich Ihm zuschreibe?

Rav: Auch rückwirkend, ja. Das schreibt der Rebbe – sich darüber zu betrüben, dass man aus der Heiligkeit herausgegangen ist, und nun zu wollen, sich darüber zu betrüben, und von jetzt an entscheidet man, dass man sich mit aller Kraft nicht mehr trennen wird. Ja. Lest „Shamati". Dort steht alles geschrieben.

Schüler: Und noch eine kleine Frage. Es gibt Störungen, alle möglichen Störungen, sagen wir auch in der Materialität, Störungen, zu versuchen einzutreten in…

Rav: Diese „Störungen" werden „Hilfe gegen ihn" (Eser keNegdo) genannt; sie werden zu nützlichen, wenn du sie mit dem Schöpfer zusammen verbindest, mit der Quelle der Störungen. Wenn ich Schläge bekomme, dann ist das wirklich furchtbar und schrecklich. Wenn ich Schläge bekomme und ich schaue, wer mir Schläge gibt – oh, dann gibt es offenbar darin eine Rechtfertigung, und dadurch werde ich Lohn haben, ich komme voran. Das ist schon anders. Und nicht weil ich… dann werden meine Schläge zu etwas so Süßem. Nein. Sondern Verbindung zur Wahrheit, das… nun, gut, na ja…

Ja.

35:29

Schüler: Wie öffnet sich der Mensch der Gemeinschaft gegenüber?

Rav: Das ist etwas anderes. Warte, warte, warte.

Ja.

Schüler: Diese Lügen, die ich mit dem Schöpfer verbinden möchte – die haben doch keine Grenze.

Rav: Wieso „Lügen"?

Schüler: Nein, sagen wir, du hast gesagt: selbst wenn ich es so mache, dass ich stehlen gehe, damit ich danach Kraft habe und meine Bedürfnisse decke…

Rav: Nein, nein. Hör zu, hör zu. Die Sache ist die: Du wirst trotzdem stehlen gehen. Wenn du also schon stehlen gehst, verbinde es mit dem Schöpfer. Du gehst trotzdem stehlen, du sagst nicht so: „Ah, super. Mir kommt sogar der Schöpfer in den Sinn; jetzt gehe ich stehlen, das wird auch Heiligkeit sein." Nein. Du gehst stehlen, du weißt, dass du keine Wahl hast, oder dass… aber entweder löschst du Ihn aus dir während des Diebstahls, oder du stiehlst trotzdem zusammen mit Ihm. Dann besser zusammen mit Ihm.

36:19

Schüler: Aber komm, lass uns auf eine genauere Ebene der Unterscheidungen zerlegen. Sagen wir, jetzt will ich schon meine nächste Handlung gemäß dem Schöpfer festlegen. Und ich habe sozusagen zwei Dinge, eines passt mehr zu meinem Willen zu empfangen und eines etwas weniger. Jetzt kann ich das, was mehr zu meinem Willen zu empfangen passt, rechtfertigen und sagen: „Wenn ich das nicht mache und den Willen zu empfangen unterwerfe, Schöpfer hin, Schöpfer her, Rav hin, Rav her – ich bleibe dort keine zwei Tage mehr." Jetzt, die Frage ist, was vorzuziehen ist?

Rav: Nicht umsonst steht geschrieben: „Ich, der bei ihnen weile inmitten ihrer Unreinheit." „Wohnt"? Egal. „Weilt" reicht. Worum geht es? Wenn Er sich wirklich inmitten deiner Unreinheit befindet und du weißt, dass du in der Unreinheit bist, und auch Er ist dort zusammen – du, Er und deine Unreinheit – dann wird das geheiligt. Du wirst tatsächlich nicht im Lauf der Zeit – diese Handlungen werden bereits zu Korrekturen, zu Korrekturen.

Schüler: Aber, aber…

Rav: Und obwohl du es nicht kannst, du siehst, dass du dich noch nicht von ihnen zurückziehen kannst, du befindest dich in ihnen – aber, und nicht so, dass du dich beruhigst. Nicht so, dass du dich beruhigst, sondern trotzdem wird das… du trotzdem, ich weiß nicht, wie es zu sagen. Nun? Du verwendest sie trotzdem zum Vorankommen.

37:45

Schüler: Aber das zerstört mir das Vorankommen. Das zeigt mir, wie sehr ich tatsächlich nicht auf dem Weg bin und wie sehr mir die Größe des Ziels fehlt, und dass ich nicht bereit bin, auf… zu verzichten…

Rav: Wer hat dir gesagt, dass es kein Vorankommen ist, zu sehen, wie sehr du nicht auf dem Weg bist? Das – du entdeckst, sogar wie sehr du einverstanden bist, in einer niedrigen Sache zu bleiben, zusammen mit dem Schöpfer und damit, wie du dich einrichtest. Du entdeckst diese Dinge, wie es dir egal ist, und wie du fähig bist, sogar jede Heiligkeit mit jeder Klipa zu verbinden und zu sagen, dass das, dass es eine Verbindung gibt, und dich selbst zu rechtfertigen. Das heißt, sozusagen, dass du doppelt genießt – vom Schöpfer, der zusammen mit dir ist, sozusagen, und von der Handlung selbst.

38:30

Schüler: Aber das bringt dich in einen Zustand, in dem du sagst: „Moment, also alle meine Verlangen und alle meine Gedanken hat sowieso Er gemacht; also auch meine Unreinheit, das hat Er gemacht." Und dann kannst du in einen Zustand der Resignation sozusagen kommen und sagen: „Gut, dann ist es von Ihm" – und das ist gefährlich. Das ist sozusagen, was…

Rav: Wenn Er sich trotzdem im Inneren befindet, und wenn du klärst, dass Er sich trotzdem im Inneren befindet, hast du Verbindung. Diese Verbindung führt dich nach außen, langsam, langsam. Es gibt nichts Schlimmeres, es gibt nichts Schlimmeres, als dass ein Mensch den Schöpfer vergisst. Das ist das schlimmste Ding.

Und dass er sich nicht aus seiner Klipa erheben kann – das ist der Zustand. Das ist das Resultat aus der Verbindung zwischen dem umgebenden Licht (Or Makif) und der Reshimo, die im Inneren des Menschen ist. Das ist der Zustand. Du kannst, diesen Zustand kannst du nicht ändern. Du kannst ihn nicht ändern. Wenn du entdeckst, dass dieser Zustand schlecht ist – hast du das Gefäß zu Ende gebracht, geprüft? Dann fängst du daraufhin schon an, daraus herauszukommen, dich von diesem Schlechten zurückzuziehen. Du bist nicht in der Lage, im Schlechten zu sein. Wenn du fühlst, dass es schlecht ist, wirst du auf natürliche Weise davon abgestoßen.

Schüler: Aber du fühlst nicht, dass es schlecht ist. Wie ist das…

Rav: In Ordnung, du fühlst es nicht – du wirst es langsam, langsam fühlen, aber du hast keine Wahl. Aber wenn der Schöpfer nicht da sein wird, wenn Seine Anwesenheit nicht da sein wird, wenn du diese Dinge nicht in irgendeiner Form mit dem spirituellen Vorankommen verbindest – und dass es das Gegenteil ist, und dass du einverstanden bist, und du dich selbst auffrisst, dass du einverstanden bist und das – dann wirst du da nie herauskommen.

40:08

Schüler: Aber wie sagt man mir, ich solle aus dem Zustand herauskommen? Man sagt: Finde eine Gemeinschaft, sauge von ihnen die Größe des Ziels auf. Und wenn ich vorher mich nicht in Ordnung gesehen habe, dann sehe ich mich jetzt im Vergleich zu dieser Gemeinschaft millionenfach nicht in Ordnung. Das veranlasst mich also, jetzt millionenfach mehr fliehen zu wollen. Denn wenn ich jetzt sehe, wie sehr… wenn ich jetzt einen Maßstab habe – das ist es, worüber wir hier reden, dass das, was wichtig ist, die Größe des Schöpfers ist, für die Beschleunigung. Die Frage ist, ob das nicht genau das Gegenteil bewirkt. Denn wenn ich die Größe des Schöpfers nehme und ich sehe meinen Zustand – mein Zustand bekommt sozusagen millionenfach mehr, wie schlecht er ist, im Verhältnis zur Gruppe, im Verhältnis zum Ziel.

Rav: Ja.

Schüler: Dann kann mich das veranlassen, sozusagen viel mehr zu fliehen, als ich vorher fliehen wollte.

Rav: Wovon fliehen?

Schüler: Ich weiß nicht, von allem, den Schalter ausschalten.

Rav: Nein, nein, nein, nein, nein. Wieso? Wenn sie dir die Größe des Schöpfers liefern, wie wirst du vor einer großen Sache fliehen?

Schüler: Wenn ich sehe, wie sehr ich entgegengesetzt bin, wie schwach ich im Verhältnis zu ihnen bin.

Rav: Egal, aber die Größe verschwindet nicht. Das versteht ihr nicht. Wenn ich mir selbst die Größe des Schöpfers liefere und ich mir selbst die Erkenntnis meiner Niedrigkeit liefere, dann bin ich die Ursache für diese beiden Punkte, Keter und Malchut – ich bin die Ursache. Und dann sage ich: Ich werde diese beiden Dinge auslöschen, sie hängen von mir ab; ich bin schließlich die Ursache – ich vergesse, lösche, „Delete", fertig, und es ist nichts mehr da. Und mein Leben ist einfach, gut, gepriesen sei Er; nun, mir ist nichts wichtig, ich bin zurückgekehrt, ein Tier zu sein.

Aber wenn die Gemeinschaft mir die Größe des Schöpfers liefert und ich von mir aus, im Anbetracht dieser Größe, sehe, wie niedrig ich bin – dann sind das zwei verschiedene Quellen für Keter und Malchut, zwei verschiedene Quellen, und dann kann ich nicht fliehen. Sie halten bei mir die Erkenntnis der Größe des Schöpfers fest, sie halten sie fest, ich kann daraus nichts machen. Es kommt heraus…

Schüler: Aber ich gehöre nicht dazu.

Rav: Nein, nein, nein. Ich sage dir: Was dazugehört oder nicht dazugehört, das befindet sich in dir. Das ist wie im Computer – du hast eine Nachricht erhalten, sie befindet sich schon in deinem Computer; obwohl ihre Quelle außen ist, ist sie innen bei dir. Das war's. Und dann hast du das von ihnen bekommen, die Erkenntnis der Größe des Schöpfers; du kannst das nicht löschen, denn sie haben dir das gegeben und nicht du. Du kannst es nicht löschen, ich sage dir. Und dann kommt heraus, dass es nicht eines das andere auslöscht. Versuch es.

Ja.

42:46

Schüler: In einem der Unterrichte hast du erwähnt, dass es Handlungen gibt, mit denen man nicht vorankommen kann. Das nennt sich Mizwot von „du sollst nicht" oder alle möglichen solche Dinge, dass selbst wenn…

Rav: So etwas existiert in der Welt nicht – dass man durch etwas nicht vorankommen kann. Existiert nicht. Verstehst du? So etwas wurde nicht erschaffen. Wie kann das sein? Denn es ist Teil unserer Seele; eine Handlung damit ist also trotzdem Vorankommen. Kann nicht sein. Finde mir etwas, wenn ich etwas mache, dass ich nicht vorankomme. Ich weiß es nicht. So etwas gibt es nicht – es wurde nichts umsonst erschaffen. Wir sehen es nicht, wir können nicht sagen. Ich habe jetzt einen Schritt in irgendeine Richtung gemacht, und das ist auf das Ziel zu, ob ich will oder nicht will. Aber auf dieser Seite bin ich auch auf irgendeine Ameise getreten, habe sie getötet, die arme – auch das ist um des Ziels willen. Ich weiß nicht was; man kann nicht – so etwas gibt es nicht, dass du es nicht mit dieser ganzen Malchut der Unendlichkeit verbinden kannst, die in sich die ganze Schöpfung umfasst.

Schüler: Ich will sehen, ob ich das richtig verstanden habe – nehmen wir ein Beispiel, Schweinefleisch zu essen und zu denken, dass ich irgendwie…

Rav: Nein.

Schüler: …meine … decke.

Rav: Schweinefleisch zu essen und zu denken, dass du dadurch zum Ziel voranschreitest – das kannst du als Jude nicht, denn das ist gegen Zweig und Wurzel, das ist gegen das allgemeine Gesetz. Dann kommst du nicht zum Ziel voran, ja? Du kommst nicht zum Ziel voran. Du machst das, was vorsätzliche Sünden (Sdonot) genannt wird, wodurch du danach zwar zum Ziel voranschreitest, aber vorerst auf negative Art. Vorerst auf negative Art.

Schüler: Das heißt, der Rückschritt, den das mit sich bringt, führt insgesamt sozusagen den Weg der Leiden.

Rav: Schau, ich… es ist unmöglich, dieses Bild auch in Allgemeinheit und Einzelheit zusammen einem Menschen zu erklären, der keinen Halt im System hat. Das ist die bekannte Schwierigkeit, was Baal HaSulam dort auflöst, mir scheint, auf Seite 25 in den „Briefen": dass du vor der Handlung sagen musst „Wenn ich nicht für mich bin, wer ist dann für mich?", und nach der Handlung musst du sagen „Es gibt nichts außer Ihm" – und diese beiden Dinge kannst du nicht miteinander verbinden. Was soll man machen? Vorerst kann man sie nicht verbinden.

Gib weiter. Hm?

45:42

Schüler: Und wenn zum Beispiel ein Mensch die Mizwot von „du sollst nicht" nicht kennt…

Rav: Beantwortet mir besser die Frage. Hier ist eine Frage: Wie kann man sofort sehen, dass ein Mensch Schlechtes und Schaden anrichtet? Wie kann man darin Zeit verkürzen? Schließlich kann man jahrelang im Irrtum sein. Ja, ist das klar? Noch einmal. Er schreibt auf Hebräisch, er schreibt nicht, wer es ist, aber egal. Wie kann man sofort sehen, dass das, was der Mensch macht, schlecht ist und schadet? Sagen wir, ich mache etwas, ja? Wie kann man sehen, ob es gut ist oder ob es schlecht ist, ob es mir schadet oder nützt? Ja? Wie kann man die Zeit der Prüfung, des Sehens verkürzen, ja? Schließlich kann man jahrelang im Irrtum sein, und bis ich entdecke, dass es ein Irrtum ist, und mich zurückdrehe und auf den richtigen, geraden Weg zurückkehre und gehe – wer weiß, oder vielleicht gerate ich wieder in irgendeine Seitenstraße. Nun, wie können wir das machen? Ja?

Schüler: Der Mensch kann zu Freunden gehen, in denen er Größere sieht, und die … bewahren…

Rav: Was?

Schüler: Manchmal sich selbst unterwerfen, manchmal…

Rav: Was, was wirst du sie fragen, die Freunde? Ich gehe zu meinen Freunden, und was sage ich ihnen? Ich bitte um Rat, was?

Schüler: Nein, ich – zunächst, wie ich das Problem sehe, so es zu sagen, sozusagen ohne, sagen wir, Emotion. Danach, wenn sie anfangen zu klären und Dinge zu sagen, dann zu denken, im Gesagten zu sein, sagen wir, darin zu sein und noch andere Meinungen zu hören – und das verändert den Menschen. Das richtet ihn auf das Ziel aus.

Rav: Vielleicht ist es umgekehrt – das verwirrt ihn. Man gibt ihm tausendundeinen Rat, und er, der Arme, anstatt sich so durch die Gemeinschaft helfen zu lassen, findet sich einfach verwirrt wieder, wirklich zerstückelt, das… er einfach – und wo steht geschrieben, dass du es so machen musst oder es sich für dich lohnt, so zu machen?

48:16

Schüler: Wir wissen, dass nur die Gemeinschaft den Menschen verändert. Wir haben keine andere Wahl.

Rav: Wir wissen, dass nur die Gemeinschaft den Menschen verändert – wodurch verändert sie den Menschen?

Schüler: Sie verändert den Menschen dadurch, dass sie ihm die ganze Zeit zeigt, wo er sich auf dem Weg zum Ziel befindet.

Rav: Wie sagt die Gemeinschaft dem Menschen die ganze Zeit, wo er sich befindet?

Schüler: Sie zeigt ihm die ganze Zeit, wie er nicht in Ordnung ist.

Rav: Sie zeigt ihm, dass er die ganze Zeit nicht in Ordnung ist? Vielleicht ist er ja in Ordnung, warum zeigt sie ihm die ganze Zeit, dass er nicht in Ordnung ist? Gerade das… nun, aber wodurch gibt sie dem Menschen die Möglichkeit, eine Bewertung zu machen – durch alle möglichen Meinungen, Mitteilungen? Durch die Festlegung der Größe des Schöpfers, allein.

Ich bekomme eine ungebundene Kraft, sozusagen Treibstoff – man schüttet mir, anstelle von Treibstoff Nummer 70 Oktan, sagen wir, 90 Oktan ein, ja? Und ich kann fliegen und sehen und das alles viel schneller machen, ja? Nicht mehr.

Die Gemeinschaft gibt mir keine eigenen Unterscheidungen. Sie gibt mir die Erkenntnis der Größe des Schöpfers. Unterscheidungen müssen von mir kommen, aus meinem Willen zu empfangen, aus meinen Misserfolgen und Schwierigkeiten und Störungen. Ich gehe nicht mit den Freunden meine persönlichen, inneren Fragen teilen – weder sie mir noch ich ihnen. Auf keinen Fall. Der Rabash schreibt darüber. Ich muss von ihnen eine globale Kraft der Anziehung zum Ziel bekommen, sodass anstatt dass mir das Ziel so erscheint, ja, sagen wir, zehn Prozent meines Sichtfeldes einnimmt, dass es fünfzig, siebzig, achtzig, hundert Prozent meines Sichtfeldes einnimmt – ah, so. Du weißt, wie Kinder, dass man sie verwirren kann, indem man so… das will ich, dass die Gemeinschaft das mir macht. Das war's.

Aber außer dem, wie man danach zu dieser großen Sache voranschreitet – das mache ich. Das ist persönliche, private Arbeit, und niemand soll dort hineinkommen. Auch dem Lehrer ist es verboten, dort hineinzukommen, sonst hast du danach nicht die richtigen Unterscheidungen für die Empfindung des Schöpfers. Verstehst du? Deshalb muss es wirklich eine Wahrung des Privaten von jedem Einzelnen sein, einerseits. Nur darin – das Bewahren des Privaten – und die übrigen Dinge können alle offen sein, und gerade umgekehrt.

Meine Verbindung mit dem Schöpfer, was ich jetzt mit Ihm kläre, welche genauen Feinheiten, welche genauen Beziehungen es zwischen mir und Ihm gibt – das gehört mir und Ihm. Die Gemeinschaft liefert mir nur einen großen, allgemeinen Schwung zu Ihm, nicht mehr. Nun, Wissen, sagen wir, das wir lernen, das ist so und so, oder so muss man Ihn so finden. Das heißt, nein, im Moment rede ich aus dem Gewissen meines Herzens heraus, wie soll ich sagen, ja?

Schüler: Aus mir selbst sozusagen.

Rav: Aus mir selbst, ja, aus meinem Herzen sozusagen, aus meinen Klärungen heraus. Das ist verboten.

Ja.

51:34

Schüler: Kann ich einem Freund helfen, wenn der Freund mir seine Notlagen verbirgt, die ganze Zeit den Fröhlichen mimt – wie kann ich mich mit ihm verbinden und ihm helfen…?

Rav: Wie kann ich mich mit dem Freund verbinden, wenn er mir wie irgendein Dummkopf erscheint, der immer in Fröhlichkeit ist – mir scheint, dass das vielleicht wirklich Leichtfertigkeit ist, ja, im Inneren ist er ein loderndes Feuer und alles, und nach außen irgendwelche Witze und alle möglichen Dinge. Mehr noch – nicht nur, dass ich davon nicht beeindruckt sein kann, er zieht mich damit von der Stufe der Wichtigkeit hinunter; auch ich werde so die ganze Zeit dahin, Unsinn zu reden.

Heißt das, dass die Gemeinschaft mich wirklich in irgendeinen ernsten Zustand bringen muss? Ja, wie schreiben sie tatsächlich – auch der Rabash schreibt, dass nach außen sogar irgendein Lachen sein muss, keine Leichtfertigkeit einerseits, aber so irgendwelche leichten Dinge, und im Inneren muss alles brennen. Wie? Nun, was meint ihr? Sehr, sehr grundlegende Fragen.

Keine Neuigkeiten? Keine Neuen, keine. Nun?

53:05

Schüler: Es spielt überhaupt keine Rolle, was nach außen geredet wird. Ein Mensch kann nach außen reden, was er will.

Rav: Aber ich werde beeindruckt von… sicher kann die Gemeinschaft nach außen über etwas anderes reden, aber ich werde von der Äußerlichkeit beeindruckt, dem, was sie reden, und nicht von der Innerlichkeit. Woher weiß ich, was in der Innerlichkeit ist? Wenn ich also von der Äußerlichkeit beeindruckt bin, dann fange ich auch an, Unsinn zu reden, und dann werde ich davon mitgezogen, ob ich will oder nicht. Ich bin schließlich ein einfaches Tier; was tut man also?

Schüler: Es ist sozusagen, dass man sich darauf von vornherein einigt, weiß, dass man Unsinn redet.

Rav: Nun?

Schüler: Er schreibt, dass gerade aus den Mahlzeiten, gerade dadurch, dass man zusammen ist und sogar Dinge tut, die nicht zusammenhängen, und im Inneren der Mensch seinen Punkt bewahrt, und jeder das tut – manchmal gibt es ein solches Gefühl, dass…

Rav: Gut, es gibt keine Lösung, schön, denken wir nach.

Es gibt etwas, Schiwowitz.

Schüler: Nein, eine Antwort auf die Frage. Wie der Mensch klärt, und wir sehen, dass der einzige Maßstab nach dem Zerbrechen, wenn alle Gefäße vermischt sind, das umgebende Licht ist. Und auch die Gemeinschaft, mit der Größe des Schöpfers – ihre einzige Wahl ist, das Verlangen zu vergrößern, denn das umgebende Licht, das mir am Ende kommt, ist nur das, was bei mir misst.

Rav: Nun?

Schüler: Ob es richtig oder nicht richtig ist.

Rav: Das ist die Antwort auf die Frage.

Schüler: Das ist die Antwort auf die Frage.

Rav: Das ist die Antwort auf die Frage, sicher. Das Tempo zu erhöhen. Wieder – ihr achtet nicht auf die Worte von Baal HaSulam. Er hat zwei Worte gesagt, fertig. Sucht nicht nach Hinzufügungen oder etwas Entgegengesetztem. Tempo, dann fertig. Du hast keine andere Möglichkeit. Denke nicht, dass es eine Wahl gibt zwischen gut, schlecht oder so etwas. Gut und schlecht ist auch Tempo.

Gut, ja?

Schüler: …die vorige Frage. Wenn es eine Störung gibt, sogar Störungen, die kommen, sagen wir wirklich automatisch und sogar natürlich, schreibe ich sie dem Schöpfer zu. Ist das genug? Ist das ein Teil der Arbeit, oder muss ich…?

Rav: Wenn Störungen kommen und ich sie dem Schöpfer zuschreibe, das ist nicht die ganze Arbeit, nur ein Teil der Arbeit. Nun gut, gepriesen sei der Schöpfer, ich bemühe mich, ich vergesse nicht, ich bemühe mich – jeden einzelnen Augenblick in meinem Leben falle ich davon herunter, dass es eine Verbindung mit dem Schöpfer gibt, dass Er existiert, und so weiter, und kehre wieder zu derselben Verbindung zurück, ja. Jedes Mal habe ich also ein Hinausgehen und Hineingehen, Hinausgehen und Hineingehen – sehr schön. Aber das ist nur ein Teil der Arbeit; nachdem ich wieder hineingegangen bin in die Verbindung mit dem Schöpfer, was muss ich weiter tun?

Dann beginnt das Verhältnis, die Verbindung zwischen uns; dann beginne ich schon zu klären, welches Verhältnis zwischen uns ist, wie ich Ihn empfange, was Er für mich ist, wie ich Ihn entschlüssele, was Kräfte „um zu geben" sind, was „um zu empfangen" ist. Die Rückkehr zur Verbindung ist also tatsächlich das Wesentliche, dass ich tatsächlich davon zurückkehre, ein Tier zu sein, hin dazu, Israel zu sein, ja. Aber jetzt, weiter, komm – was mache ich?

56:31

Schüler: Gibt es eine Definition für Störung? Das heißt, alles, was dich plagt…?

Rav: Alles, was mich von der Erkenntnis des Schöpfers abschneidet, heißt Störung. Alles, wenn ich durch eine Störung zu Ihm zurückkehre, dann heißt das Hilfe gegen ihn (Eser keNegdo). Und so sind alle Dinge in der Welt aufgebaut, nur um uns dazu zurückzubringen.

Gut, wir kehren zurück zu Teil 8 des „Talmud Esser haSefirot".

(Ende des Unterrichts)