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Abschrift Morgenlektion 09.12.2002
Buch
„Kitwej
Rabash”,
Band
2,
S.
1391,
„Was
bedeutet
‚Der
Ochse
kennt
seinen
Besitzer
usw.
Israel
kennt
nicht’
in
der
Arbeit”
Rav: Wir haben einen Artikel aus „Shlavei haSulam” gehört, Band 4, Seite 5: „Was bedeutet ‚Der Ochse kennt seinen Besitzer usw. Israel kennt nicht’ in der Arbeit”. Das stammt aus den Propheten. „Der Ochse kennt seinen Besitzer” bedeutet Folgendes. Solange ein Mensch die Stufe des Menschen noch nicht erreicht und nicht erworben hat, arbeitet er wie das Bewegungslose, Pflanzliche und Tierische, die aufgrund von Anstrengung¹ arbeiten. Das Bewegungslose, Pflanzliche und Tierische hat Eigenschaften von Natur aus. Aus diesen Eigenschaften heraus handelt es und tut Taten, und es weicht in keiner Weise von der Natur ab. Dann gibt es sicher keinen freien Willen, denn es handelt nach den Naturgesetzen.
Gibt es keinerlei Abweichung von der Natur, also keinen freien Willen, läuft alles nach dem Programm ab. Dann gibt es keinen Lohn und keine Strafe, keinen Frevler und keinen Gerechten. Jedes einzelne Geschöpf handelt dann nach dem, was in ihm ist, und in der Spiritualität existiert es sozusagen nicht. Denn in der Spiritualität heißt nur die Handlung so, die aus dem Geschöpf selbst kommt. Geschöpf heißt in der Spiritualität etwas, das ein Selbst hat, eine Persönlichkeit, einen freien Willen in irgendetwas. Genau in dem Bereich, in dem es frei ist und einen freien Willen hat, gilt es als in der Spiritualität existierend. Das kann als Klipa oder als Kedusha sein, aber es hat das in seiner Verfügung.
Liegt hier nichts in der Verfügung des Geschöpfs, sondern alles in der Verfügung des Schöpfers, existiert das Geschöpf nicht. Denn Er hat diese Gesetze und die Natur des Geschöpfs erschaffen. Deshalb existiert das Bewegungslose, Pflanzliche und Tierische der Natur in dieser Welt noch nicht in der Spiritualität. Dasselbe gilt für den Menschen, der noch auf den Entwicklungsstufen bewegungslos, pflanzlich und tierisch steht. Das nennt man eingebildete Existenz: Sie wird in unseren Gefäßen gefühlt, aber in der Spiritualität, in den ewigen, wahren Gefäßen, existiert sie nicht.
Schauten wir nicht auf die Körper, nicht auf die Materie, nicht auf Atome, Moleküle und diese Proteine, sondern nur auf die Kräfte, würden wir dieses ganze Universum nicht sehen. Wir würden auch unsere Erdkugel nicht sehen und nichts von dem, was auf ihr geschieht. Das nennt man Existenz nach dem Wissen, nach dem Programm, nach den Dingen, die in der Materie selbst verborgen liegen. Über der Materie kann es vonseiten des Geschöpfs nur eine einzige Sache geben: seine Hinwendung zum Schöpfer. Soweit es diese Neigung hat, diese Hinwendung, ein Erwachen, ein Sich-Erheben dazu, so weit heißt das Geschöpf Geschöpf. 4:05
Dieser Zug vom Geschöpf zum Schöpfer heißt Glaube. Nach seiner Größe bestimmt sich die Größe des Geschöpfs, seine Höhe, seine spirituelle Höhe. Wer den Menschen in sich entwickelt, schaut deshalb nicht auf die Taten, die mit ihm geschehen. Er schaut auch nicht auf die Taten, die er aufgrund seiner Natur tun muss und die zu den Stufen bewegungslos, pflanzlich und tierisch gehören. Für ihn ist, wie für ein Geschöpf, nur wichtig, wie er über diesen Taten, über seinem Leben, eine Verbindung mit dem Schöpfer aufbaut.
Er baut die Stärke dieser Verbindung auf, ihre Kraft gegenüber allen möglichen Störungen und Ereignissen. Diese Verbindung heißt der Mensch, sie heißt das Geschöpf. Die Störungen, die dann kommen, und alle Ereignisse, die in ihm und um ihn geschehen, nimmt er nur als Bedingungen an. Auf ihnen muss er seinen Glauben aufbauen, seine Verbindung mit Göttlichkeit². Deshalb heißt es: „Israel kennt nicht” seinen Besitzer. Der Schöpfer ist verborgen, und zwar absichtlich, damit das Geschöpf diese Verbindung aufbauen kann, damit es sich selbst aufbauen kann. Und das ist über der Stufe des Tieres.
Bis zur Stufe des Wissens gilt also „Der Ochse kennt seinen Besitzer”. Wodurch kennt er ihn? Er kennt ihn nach seiner Natur: wie er sich verhält, welche Eigenschaften er hat, welche Verlangen er hat. Daraus weiß er sozusagen, wie er gebaut ist und was der Schöpfer dort von ihm verlangt. Über der Stufe des Tieres fängt dagegen, wie soll man sagen, sozusagen ein Leerer Raum an. Diesen Raum muss das Geschöpf mit seiner Beziehung zum Schöpfer füllen. Das ist eigentlich der Artikel.
7:37
Schüler: Kommt man vom Glauben zum Wissen?
Rav: Nach dem Glauben kommt man zum Wissen. Aber man kommt auch wieder zu einem Wissen, so wie das Tier weiß, wer der Schöpfer ist. Für es ist der Schöpfer der, der mich in einer Form wie mich erschaffen hat, so wie ich bin: mit meinen Eigenschaften, Verlangen, Trieben, allen möglichen Gedanken und Fähigkeiten. Wer ist also der Schöpfer? Aus meinem Wissen über mich und über meine Umgebung kann ich Schlüsse ziehen, wer der Schöpfer ist. Nicht mehr, ja? Das ist es. Das nennt man Wissen, Wissen über den Schöpfer nach dem Satz „An Deinen Taten erkennen wir Dich”.
Danach erhebt sich der Mensch über die Stufe des Tieres. Er baut seine Verbindung mit dem Schöpfer auf, die Glaube heißt, und fängt an, den Schöpfer zu fühlen. Wo fängt er an, Ihn zu fühlen? Darin, dass er die Verbindung gegenüber den Störungen aufbaut. Alle Störungen sind ebenfalls so etwas wie ein Programm des Schöpfers für das Tier. So schickt mir der Schöpfer Störungen, nur jetzt schon über der Stufe des Tieres, und gegenüber diesen Störungen baue ich eine Beziehung und Verbindung mit Ihm auf. Es ergibt sich, dass ich Ihn auch aus den Störungen heraus zu erkennen anfange, nach „An Deinen Taten erkennen wir Dich”. Ja, Er schickt mir alle möglichen menschlichen Verlangen, wie einem Menschen. Er schickt mir Störungen in der Verbindung mit Ihm, damit ich durcheinanderkomme, vergesse, mich irre und nicht will.
Gegenüber all diesen Störungen baue ich die Verbindung mit Ihm auf. Daraus baue ich meine Gestalt, meinen Körper, der Mensch heißt, also diesen spirituellen Teil in mir. Daraus erkenne ich auch den Schöpfer, so wie der Ochse seinen Besitzer aus seiner tierischen Natur kennt, ohne etwas aufzubauen. Ich dagegen erkenne Ihn dadurch, dass ich die Beziehung zum Schöpfer gegenüber den Störungen aufbaue, die Er schickt. Dann komme ich zum Wissen, aber das heißt Wissen über dem Verstand. Denn ich habe es über dem tierischen Verstand gebaut, über dem Wissen des Ochsen. Das heißt vollständiger Glaube.
Was heißt vollständig? Meine Beziehung zum Schöpfer, die Glaube heißt, füllt sich mit meinem Wissen über Ihn. Er füllt mich. Sagen wir, wie im Guf des Parzuf: Ich habe eine Beziehung, um zu geben, und entsprechend dieser Beziehung, um zu geben, füllt sich mein Guf mit Or Chochma. Das heißt vollständiger Glaube. Or Chassadim mit dem Leuchten von Chochma heißt vollständiger Glaube. Dann komme ich zum Wissen und zur Kenntnis, jetzt schon wie ein Mensch, ja? Darin kann ich die ganze Zeit wachsen, und das ist über dem Wissen des Ochsen.
Was ist mit mir los?
11:27
Schüler: Am Anfang des Artikels schreibt er, dass der Unterschied darin liegt, dass Tiere nach dem Genuss arbeiten und der Mensch nach der Wahrheit.
Rav: Ja.
Schüler: Und im zweiten Abschnitt sagt er, dass der Mensch nach dem Glauben arbeitet. Beim Glauben ist die Wahrheit ja sozusagen nicht offen. Wo ist da also, was für ein Widerspruch zwischen … zwischen Wahrheit und Glauben … Wenn er nach der Wahrheit arbeitet, ist die Wahrheit offen, und wenn er nach dem Glauben arbeitet, ist die Wahrheit nicht offen, dann arbeitet er über der Wahrheit, die er …
Rav: Ich verstehe nicht ganz, was du sagst. Was heißt überhaupt nicht offen, nicht enthüllt? Frag einfach einen Menschen auf der Straße, ob der Schöpfer enthüllt ist oder nicht. Manche sagen dir: „Was, siehst du nicht? Schau, Er ist hier und hier und hier um uns herum, in alles eingekleidet. Fühlst du Ihn nicht?” Andere sagen: „Lass mich in Ruhe, ich bin überhaupt nicht … Wo ist Er enthüllt, wo existiert Er?” Und wieder andere sagen: „Schau …” Jeder anders.
Wann können wir also wirklich sagen, dass der Schöpfer verborgen ist? Wenn ich mich mit Ihm verbinden will und Er mir dagegen eine Störung schickt. Das Maß dieser Störung nenne ich das Maß der Verhüllung. Sagen wir, ich will an Ihn denken, und Er gibt mir irgendeine Verwirrung, eine Angst vor wer weiß was, vor der Polizei. Dann denke ich die ganze Zeit an die Polizei: Jetzt geben sie mir Strafen, wer weiß was, alle möglichen Dinge. Ich habe große Angst, und das reißt mich aus der Verbindung mit dem Schöpfer.
Jetzt kann ich sagen, dass der Schöpfer in dem Maß verborgen ist, in dem ich diese Angst fühle, so groß, wie diese Angst ist, die mich davon abschneidet, an Ihn zu denken. Ich kann diese Störung nicht Ihm zuschreiben, also dass Er sie mir schickt, damit ich mich gegenüber dieser Störung mit Ihm verbinde und noch stärker mit Ihm verbunden bin. So wie ein Kind die Mutter braucht: Sieht es etwas, „oh, oh”, hat es Angst und rennt zur Mama, es will sich wirklich an sie klammern, ja? Das ist es. Was ist also unsere Arbeit? Das Kind sieht die Mutter, wir aber sehen den Schöpfer nicht. Sagen wir, ja. 14:23
Er gibt uns hier also das Maß der Verhüllung. Worin? Darin, dass Er selbst verborgen ist, und darin, dass Er uns die Störungen schickt, ohne dass wir wissen, dass Er sie schickt. Ich muss hier also meine Beziehung zu Ihm sozusagen in zwei Parametern enthüllen, ja? Durch diese Störung hindurch muss ich enthüllen, dass Er in der Störung ist. Das heißt: Die Verhüllung wird dann zur Offenbarung, sie selbst wird zur Offenbarung. Ich muss diese beiden Dinge miteinander verbinden.
Kann ein Mensch das, was ihm im Leben geschieht, nicht mit dem Schöpfer verbinden, gilt er nicht als in der Verhüllung. Er fühlt nicht, dass er in der Verhüllung ist. Andererseits: Sobald er fühlt, dass er in der Verhüllung ist, dass also wahrscheinlich wirklich der Schöpfer ihm diese Dinge dreht, ja?, hat er schon eine Öffnung zur Offenbarung. Die Verhüllung ist also die Rückseite der Offenbarung. Sie kommen wirklich eins nach dem anderen, jedes Mal so, in einer Kette, die wächst, und eins bringt das andere, ja? Verhüllung, Offenbarung, Verhüllung, Offenbarung, ja. Nacht, Tag, Nacht, Tag, Nacht, Tag, so geht das.
Deshalb verstehe ich nicht, was ihr fragt.
16:04
Schüler: Am Anfang des Artikels steht, dass der Mensch, anders als das Tier, nach der Wahrheit handeln muss. Mir ist dieses Maß der Wahrheit nicht klar. Was bedeutet es, dass ein Mensch den Weg der Wahrheit gehen muss?
Rav: Weg der Wahrheit heißt: Alle Taten, alle Gedanken, alle Verlangen, alles, was im Geschöpf geschieht, geschieht nur nach dem Willen des Schöpfers. Wir haben vier Engel, das müssen wir vielleicht wirklich lernen. Das sind vier Kräfte in uns, nach denen wir handeln. Gut, das muss man lernen, lassen wir das jetzt. Wie die Wahrheit … Wahrheit ist ein Ergebnis, eine Eigenschaft, die man als Ergebnis der ganzen Arbeit erlangt. „Wahrheit sprießt aus der Erde.”
Schüler: Er schreibt hier, dass man, um die Kraft des Glaubens zu erlangen, über dem Verstand arbeiten muss, das heißt mit Zwang. Was ist Zwang, mit welchen Kräften, was ist hier …?
Rav: Über dem Zwang³ heißt: gegen den Körper, gegen mein Bewusstsein, gegen meinen Kopf. Also gegen alles, was ich verstehe, alles, was ich sehe, und alles, was ich mit meinen tierischen Sinnen empfange. Ich arbeite nicht wie der Ochse, der weiß. Ich muss mich darüber erheben und über der Stufe des Tieres arbeiten.
Schüler: Man muss, man muss, aber die Kraft, woher nehmen sie die?
Rav: Woher die Kraft nehmen? Hättest du Wissen über den Schöpfer, gäbe es kein Problem. Dann wärst du an der Stelle des Ochsen, nur insgesamt ein größerer Ochse. Was ist also der wesentliche Unterschied zwischen Mensch und Tier? Der Mensch ist nicht so etwas wie ein größerer Ochse, der nur mehr Wissen hat. Mehr Wissen, das ist ein Mensch in dieser Welt. Die spirituelle Stufe, die man über der Stufe des Ochsen erwirbt, heißt, dass man über dem Wissen geht. Man arbeitet also nicht nach unseren Sinnen, sondern nach der Verbindung mit dem Schöpfer.
Schüler: …
Rav: Wie bitte?
18:52
Schüler: … Das ist alles innerlich. Wie macht man das?
Rav: Wie macht man das? Das Licht, das zum Guten zurückführt⁴. Such. Ich habe gestern in diesem virtuellen Vortrag eine Übung gegeben. Ich habe ihnen gesagt: Von jetzt an machen wir eine Übung. Weil geschrieben steht „Es gibt nichts außer Ihm”, müssen wir jetzt in einen Zustand kommen, in dem wir das jeden Augenblick leben. Alle Störungen, die wir von heute an haben, dürfen wir nicht als Störungen im Leben annehmen. Wir müssen sie dem Schöpfer zuschreiben.
Gegenüber all diesen Störungen arbeiten wir auf der tierischen Ebene wie alle und regeln sie wie alle, nach „Wenn ich nicht für mich bin, wer ist für mich?”. Gleichzeitig muss ich sie in der Spiritualität dem Schöpfer zuschreiben. Gegenüber all diesen Störungen muss ich mich mit Ihm verbinden und wirklich eine Verbindung mit Ihm knüpfen. Das ist alles. Aber das ist eine Spaltung. In der Welt gehst du hin, um dich zu arrangieren und all diese Störungen loszuwerden. In der Spiritualität werde ich diese Störungen auch los, nur auf andere Weise, mit einer anderen Arbeit: Ich will sie mit der Quelle verbinden, von der sie kommen.
Zu meinem Körper muss ich mich also auf tierische Weise verhalten, denn er gehört wirklich zur Stufe des Ochsen. Zu meiner Seele muss ich mich wie ein Mensch verhalten, denn sie gehört zur Stufe des Menschen. Und zwischen beidem gibt es keinen Widerspruch. Ich verstehe schon, dass das vorläufig für jeden ein Widerspruch ist; er begreift trotzdem nicht, wie das geht. Aber Körper und Seele sind wirklich zwei Dinge, die sich bei uns noch nicht verbinden. Wir sehen trotz allem die Körper. Bald sehen wir sie nicht mehr. Wenn wir uns mit der Seele identifizieren, haben wir dieses Problem nicht mehr.
Das ist die erste Übung, die ich ihnen gestern gegeben habe. Das heißt, anfangen, die Stufe des Menschen zu erwerben. Was hast du dazu zu fragen? Nu, sagen wir, jetzt schreit deine Frau dich an: „So, du bist nicht in Ordnung, du bist mitten in der Nacht aufgestanden und lernen gegangen, das Haus ist vernachlässigt”, so etwas. Was machst du? Auf der materiellen Ebene musst du jetzt alles im Haus in Ordnung bringen. Kann sein, dass man genau das tun muss. Also das tun, wie in „Wenn ich nicht für mich bin, wer ist für mich?”, ganz einfach.
Auf der spirituellen Ebene musst du verstehen, dass das eine Störung vom Schöpfer ist. Wahrscheinlich bist du nicht stark genug mit Ihm verbunden. Oder Er will, dass du dich in der Verbindung mit Ihm mehr stärkst. Deshalb schickt Er dir diese Störung. Bemüh dich, gegenüber dieser Störung mehr mit Ihm in Verbindung zu sein. Das heißt, Ihn zu sehen und einfach jedes Mal zu versuchen, Ihn durch diese Störung hindurch festzuhalten. Gleich kommt eine andere Störung, und noch eine und noch eine. Bis du all diese Störungen als Mittel benutzt, dich immer mehr mit Ihm zu verbinden, bis du den ganzen Tag und die ganze Nacht auf Ihn fixiert bist. Bis sich dieser eiserne Machsom öffnet und du in die Dwekut mit Ihm übergehst. Das ist alles.
Aber die Probleme dieser Welt musst du ebenfalls auf die gewöhnliche, normale Weise lösen, wie ein Ochse, denn darin bist du ein Ochse. Das ist die Übung, die ich ihnen gestern gegeben habe. Das ist schon die zweite Lektion. Das ist es.
23:00
Schüler: Was Sie gerade Shapira erklärt haben, das ist sozusagen, sich zum Schöpfer wie zu einem Freund zu verhalten. Manchmal erklären Sie aber, dass der Schöpfer das System der Gesetze ist, auf richtige Weise …
Rav: Der Schöpfer ist das System der Gesetze, das wir in unserem Körper und in unserer Gemeinschaft⁵ fühlen. Das heißt: In mir und um mich herum ist alles, was hier geschieht, der Schöpfer. Ich muss mich dazu so verhalten, wie es wirklich ist, und diese Gesetze muss ich einhalten. Das heißt, dass ich auf der Stufe des Ochsen bin, des Tieres. Ich muss also zum Arzt gehen, ich muss gesund essen, ich muss arbeiten und den Lebensunterhalt verdienen; er fällt mir nicht von oben zu. Zur Ebene dieser Welt muss ich mich wie jeder andere verhalten und hier keine Wunder suchen. Das ist ein sehr großer Fehler. Nur Dummköpfe glauben, dass das sein kann.
Und die Leute rennen Wundern hinterher, nicht nur Juden, alle. Es gibt keine Wunder; es steht geschrieben, dass man sich nicht auf Wunder verlassen soll. Hier kann es keine Wunder geben. Darin ist kein Wunder, das ist Gesetzmäßigkeit. „Die Welt geht ihren gewohnten Gang.” Willst du aber wirklich in einer höheren Dimension sein, bitte: Das ist allein deine Verbindung mit dem Schöpfer. Das heißt Mensch. Diese Verbindung zu Ihm baust du gegenüber den Störungen auf. Hast du keine Störungen, hast du nichts, worauf du die Verbindung mit Ihm aufbauen kannst. Dann hast du keine Notwendigkeit, dich an Ihn zu wenden. Wieso solltest du dich auch wenden? Du bleibst auf der Stufe des Tieres. Deshalb: „Glücklich der Mensch, an dem der Schöpfer wirkt”⁶. Je mehr ein Mensch fähig ist voranzukommen, desto größere Störungen schickt man ihm.
Nu.
25:18
Schüler: Wie kann man die Verbindung auf wahrere Weise verwöhnen⁷?
Rav: Wie man die Verbindung auf wahre Weise verwöhnt? Sagen wir, ich habe einen Gerichtsprozess. Mir scheint, wir hatten so einen Fall. Dann habe ich Angst: Was passiert mit mir, oh weh, das ist trotz allem unangenehm. Nu, aber man steckt mich nicht ins Gefängnis, man bringt mich nicht um. Aber es ist unangenehm. Wende ich mich also an den Schöpfer oder nicht? Baue ich eine Verbindung mit Ihm auf oder nicht? Vielleicht gehe ich zu den Freunden, damit sie mich beruhigen. Oder umgekehrt: Ich gehe zu den Freunden, damit sie mich aufwecken, gerade durch die kleine Störung eine große Verbindung zu machen.
Das hängt davon ab, wie ein Mensch sich zu dem verhält, was ihm passiert. Ist der Schöpfer in seinen Augen groß, scheint ihm selbst die kleinste Störung aus sehr, sehr vielen Unterscheidungen zu bestehen. Und schon auf dem Kleinsten kann er eine so reiche, vielfältige, vielschichtige Beziehung zum Schöpfer aufbauen. Das bedeutet: „Der Heilige, gepriesen sei Er, ist mit den Gerechten haargenau streng.” Er gibt etwas sehr Kleines, aber für sie, oho, was sich da öffnet, was für eine neue Möglichkeit!
Sagst du einem Menschen von außen: „Was ist das? Das da”, hat er keine Sensibilität dafür. Er hat diese Empfindungsschwelle nicht. Sprich mit Menschen von außen über das, worüber wir hier reden. Wir reden zwar noch über Dinge, die für spirituelle Unterscheidungen sozusagen sehr grob sind. Aber von außen verstehen sie nicht so recht, worüber es da zu diskutieren, worüber es da zu reden gibt. „Zwei Stunden redet ihr worüber? Jetzt reicht’s aber, nu.”
Alles hängt von der Aufmerksamkeit ab, davon, wie du diesen Punkt öffnest. Er ist wirklich nur ein Punkt. Der Eingang in die Spiritualität ist ein sehr kleines Loch, fast gar kein Loch. Man sagt, das ist ein Nadelloch, durch das man den Faden zur Arbeit einfädelt. Ja? So. Also ein sehr kleines Loch. Aber du siehst in diesem Loch: „Öffnet Mir”, ja, „wie eine Nadelspitze”. Wenn ein Mensch sich bemüht, durch dieses Loch die Verbindung zu schaffen, öffnet sich dir wirklich ein großes Rohr bis ins Unendliche. Bis du von allen Seiten siehst, dass das die Verbindung ist, in die du eingehüllt bist, von allen Seiten umgeben von der Verbindung mit dem Schöpfer.
Und das nur durch Störungen, durch Teile aus dem Zerbrechen. Ohne diese Teile aus dem Zerbrechen, die du in der Verbindung mit dem Schöpfer benutzt, hast du nichts, worauf du die Verbindung aufbauen kannst. All diese Teile sind sowohl spirituelle als auch materielle Dinge. In der Materialität hast du Störungen und in der Spiritualität hast du Störungen, aus derselben Handlung des Schöpfers. In der Materialität musst du dich materiell dazu verhalten und in der Spiritualität spirituell. Dann verbindest du diese beiden Welten miteinander. Das heißt: HaWaYaH mit ELoHIM verbinden. Das eine ist in der Natur, das andere über der Natur.
29:24
Schüler: Was ist der Unterschied zwischen Störungen in der Gruppe, in der Gemeinschaft und draußen?
Rav: In der Gruppe und in der Gemeinschaft sind die Störungen der Spiritualität näher als draußen. Du musst sie auf der spirituellen Ebene lösen, fast alles auf der spirituellen Ebene. Es können sozusagen Störungen in der materiellen Handlung sein. Aber wenn du das Problem nicht auf der spirituellen Ebene löst, kannst du es nicht in der … lösen. Sagen wir, man sagt mir: „Du musst in der Küche arbeiten”, und ich bin tot, liege da: „Ich kann nicht aufstehen, bringt mich um, nu, werft mich raus, nu, ich kann nicht, ich bin nicht fähig dazu.”
Meine Arbeit ist also … Denn ich finde keinen Treibstoff für mich, keine Rechtfertigung, in unserer Küche zu arbeiten. Also muss ich mein Problem mit dem Schöpfer lösen, mit der Wichtigkeit der Gemeinschaft. Ich kann mich natürlich auch auf andere Weise aufpumpen: Wenn ich nicht hinaufgehe, wirft man mich raus, und was mache ich dann? Immerhin verbringe ich hier meine Zeit, ich habe irgendwelche Freunde und so weiter …
Dann löse ich das Problem auf der Stufe des Ochsen, auf der tierischen Stufe. Am Ende komme ich aber in einen Zustand, in dem man mich auch von oben nicht mehr auf diese Weise lösen lässt. Dann brauche ich wirklich die Größe des Schöpfers in meinen Augen und muss mich an die Gemeinschaft wenden. Sie liefert mir die Größe des Schöpfers, und daraus habe ich die Kraft, in die Küche zu kommen.
Dann wird die Küche zu einer Art Zeichen dafür, wie sehr ich mich mit dem Schöpfer verbunden habe, wie groß Er in meinen Augen ist. Er ist in meinen Augen so groß wie die ganze Anstrengung, die ich jetzt in der Küche gebe. Wäre das so, wenn wir es so machen würden, wären wir sehr groß. Vorläufig haben wir eine Rechtfertigung nur auf der tierischen Ebene: Das ist eine gute Gemeinschaft, es ist mir unangenehm, unser Rav ist nervös und schreit die ganze Zeit, und so weiter, alle möglichen solchen Dinge. Wir wollen diese Probleme nicht auf die spirituelle Ebene verlagern, auf der ich den Treibstoff vom Schöpfer bekommen muss.
31:53
Schüler: Wie verlagert man das auf die Ebene …?
Rav: Wie man das verlagert, das ist die innere Arbeit eines Menschen. Da kann keiner von uns etwas sagen.
Schüler: Können Sie nicht Druck machen und …?
Rav: Ich kann keinen Druck auf dich machen. Du musst irgendwie Druck auf dich selbst machen. Such eine Quelle für Treibstoff, für anderen Treibstoff. Tank auf, nicht von der Gemeinschaft, nicht von mir, nicht von irgendetwas, sondern vom Schöpfer.
Schüler: Vielleicht den … materiellen Treibstoff abschalten …?
Rav: Nach und nach. Wir können den materiellen Treibstoff nicht abschalten, das können wir nicht. Wir sind in allen möglichen Zuständen, in denen wir ohne ihn nicht existieren würden. Deshalb … Sagen wir, ein Betrieb, was ist schon ein Betrieb, so eine grobe Sache. Wir arbeiten wie Esel, wir müssen produzieren, alle haben einen Plan: Zehn Kilo Material produziert man, zwanzig Kilo verkauft man, dreißig Kilo Material verteilt man.
Machst du das nicht, hast du nichts, worauf du die richtige Beziehung zum Schöpfer aufbauen kannst. Die Handlung ist Handlung; die Beziehung musst du machen. Vielleicht muss es so ein Komitee geben, ein spirituelles Komitee, das uns weckt, während wir arbeiten: „Leute, woher nehmt ihr den Treibstoff? Erinnert ihr einander? Weckt ihr einander? Kommt ihr zur Arbeit so, wie man zur Lektion kommen muss: Ich komme, um daraus Kräfte zu bekommen, die Offenbarung der Göttlichkeit, eine Beziehung?” und so weiter.
33:44
Schüler: Das heißt, warum kann man die Angst, die Ehre, all diese Dinge nicht abschalten? Ein Mensch …
Rav: Du kannst Angst und Ehre und all die Dinge, die du als Treibstoff bekommst, nicht abschalten. Denn auf ihnen musst du die Beziehung zum Schöpfer aufbauen: Obwohl ich Angst vor dem Prozess habe, will ich von Dir die Verbindung bekommen. Diese Angst weckt mich jetzt zu Dir hin; ich will zu Dir fliehen, weil ich Angst habe.
Ich will mit Dir verbunden sein. Nicht, weil ich Angst habe, sondern gegenüber dieser Angst ziehe ich es einfach vor, mit Dir zusammen zu sein. Und es ist sehr gut, dass ich diese Angst hatte, denn gegenüber ihr habe ich mich mit Dir verbunden, vielen Dank. Du segnest, wie er schreibt, für den Schlag wie für das Gute, denn er wird wirklich zu etwas Gutem. Du entdeckst, dass das ein Zeichen der Liebe von Ihm ist.
Aber du siehst, er ist vorbei, du hast den Prozess hinter dir, schade. Nu, bitte Ihn, dass Er dir noch ein paar solche schickt. Oder lohnt sich das nicht? Nein, besser auf gute Weise. Nu, warum bittest du dann nicht auf gute Weise? Nu, das ist ja das, was du mich fragst: Dann werfen wir doch all diese Dinge weg, die wir in der Gemeinschaft haben, und gehen mit Erhebung … Worauf willst du gehen, wenn nicht gegenüber den Störungen? Nu, ich frage dich. Bitte. 35:30
Kannst du jetzt in deinem Tier dieselbe Erhebung wecken, dasselbe Erwachen, dieselbe Angst, dieselbe Notwendigkeit? Dass du nicht weißt, wohin du fliehen sollst? Und schau, was für einen Unsinn man dir einjagt, wie einem Kind, wie einem Baby, alle möglichen solchen Dinge. Erzählst du es jemandem, sagt er nur: „Sollen sie doch verbrennen mit all diesen Prozessen und der Polizei und all den Dingen.” Nein, das …
Das kann aus dem kleinsten Unsinn kommen, und so ist es wirklich. Das ist, wie wenn man einem Kind sagt: „Draußen ist ein Bär”, und es hat Angst und sitzt zu Hause: „Draußen ist ein Bär.” Es sind immer eingebildete Dinge. Nichts ist wirklich, aber ohne sie können wir uns nicht bewegen. Also müssen wir uns nicht auf sie selbst konzentrieren, sondern sie sofort, so schnell wie möglich, dafür benutzen, uns mit dem Schöpfer zu verbinden.
Das heißt, wir machen „Vereinigungen”: Wir vereinen all unsere Störungen mit dem Schöpfer. Aber das nur auf der Stufe des Menschen. Auf der materiellen Ebene muss ich diese Dinge ausschließlich auf materielle Weise lösen. Baal HaSulam schreibt, dass man zu einem Facharzt gehen und ihm gutes Geld zahlen muss, so viel er verlangt. Man muss auch zu einem noch besseren Arzt gehen und zu mehreren Fachleuten, auf ihn hören, seinen Anweisungen folgen und so weiter.
Wie kann ich diese beiden Dinge verbinden? Du musst sie nicht verbinden; sie verbinden sich später. Dadurch, dass du sie auf zwei Ebenen löst, fängst du schon an zu verbinden. Aber du siehst noch nicht, wie sich das eine in das andere einkleidet. Später wirst du es sehen, und es wird dir nicht schwerfallen. Machst du es aber jetzt, hast du kein Gefäß, um das zu verbinden. Dann machst du es auf künstliche, verzerrte Weise, und dann kommt bei dir irgendeine ganz andere Tora heraus, eine umgekehrte, wer weiß was. Dann fängt man an, daraus wirklich zu bauen …
38:00
Schüler: Wie deutet man das Wort „Bore”, Schöpfer, richtig?
Rav: „Bore” heißt „Komm und sieh”. Komm, sieh. Das ist nicht von mir. Er erklärt das so in … wie heißt das? In „Even Sapir”, glaube ich, oder „Or Bahir”, „Or Bahir”⁸. „Even Sapir” ist dieses … Wozu hat er mir das gesagt …? Solche Dummheiten. Ich habe ihm ein Heft von Baal HaSulam gegeben, das ja eigentlich … Also gut, aber wozu die Definitionen aus dem „Talmud der Zehn Sefirot” irgendwie anders nennen? Insgesamt hat er alles gesammelt, was dort in den Definitionen steht. Das verwirrt. Als wäre es ein eigenes Buch.
Nu, was fragst du also? Er erklärt dort, hast du es gefunden?: Bore ist das, was wir enthüllen, was wir von der Beziehung der höheren Stufe zu uns erfassen. Das ist es. Die höhere Stufe uns gegenüber, so wie wir sie fühlen, verstehen und empfinden, mit allem, was in unseren Möglichkeiten liegt, in unserem „Gefäß”, wie man sagt, insgesamt heißt das „Bore”. Deshalb heißt es „Komm und sieh”. Und fragst du, wer der Schöpfer so außerhalb von mir ist? So etwas gibt es nicht, so einen Begriff gibt es nicht, das existiert nicht. Was heißt „außerhalb von mir”? Fühle ich Ihn nicht, existiert Er deshalb nicht, Er existiert nicht.
40:08
Schüler: Die Verbindung mit dem Schöpfer, das ist in der richtigen Beziehung …
Rav: Ah, du musst glauben, dass Er existiert. Was es heißen soll, zu glauben, dass Er existiert, verstehe ich nicht. Was ist glauben? Glauben heißt bei uns das Maß der Verbindung mit Ihm entsprechend meiner Übereinstimmung mit Ihm, entsprechend meinem Verlangen, Ihm zu geben. Das heißt Glaube. Gleiche ich mich Ihm sogar an, werde ich in der Handlung wie Er, heißt das schon vollständiger Glaube. Ich fülle mich dann mit Or Chochma, Er füllt mich, dann habe ich eine vollständige Erkenntnis von Ihm.
Das ist es. Aber außerhalb meiner Gefäße gibt es nichts. Man sagt „abstraktes Licht”. Ich weiß nicht, was abstraktes Licht ist. Ich kann es nie fühlen, ich habe nie eine Möglichkeit, zu fühlen, was abstrakt ist, was „abstraktes Licht” ist. Das ist einfach ein Begriff, der nicht existiert; man sagt das eben so.
Sagen wir, dass das Licht von Ejn Sof die ganze Wirklichkeit füllt, ist das schon nicht abstrakt. Die ganze Wirklichkeit ist Malchut de Ejn Sof.
41:30
Schüler: Meine Verbindung mit dem Schöpfer – ist das die richtige Beziehung zu meinem idealen Zustand, wo ich Ihn mir vorstelle? Wie baue ich eine Verbindung mit dem Schöpfer auf, die die höhere Stufe ist?
Rav: Ich baue die Verbindung mit dem Schöpfer aus Seinen Störungen auf, die Er mir bringt. Er lässt mir sozusagen Seine ACHaP herab. Diese ACHaP empfange ich als das Gegenteil von mir, denn so ist es wirklich, und als fern von mir. Ihm gegenüber fühle ich meinen Zustand als unangenehm, als nicht gut. Er bringt mir Störungen, bringt mir nicht gute Dinge, weil Seine Eigenschaften anders sind als meine. Den Abstand zwischen diesen Eigenschaften fühle ich als Schlag.
Nehme ich diesen Schlag jetzt als das, was er wirklich ist, als Abstand zwischen mir und Ihm in irgendeiner Unterscheidung, und will trotzdem daraus … Es ist ein Schlag, denn ich kann Ihm nicht zustimmen, Er ist höher, Er ist in anderen Eigenschaften. Aber ich nehme es, um trotzdem eine Verbindung zu Ihm aufzubauen. Ich kann diese Eigenschaft, diesen Schlag, nicht übernehmen, so etwas gibt es, „übernehmen”, sodass er meine Eigenschaft wird. Nein, diese Eigenschaft erscheint als Schlag. Aber wenn ich gegenüber dem trotzdem eine Verbindung mit Ihm aufbauen will, sodass es für mich keine Störung ist, dass meine Verbindung Ihm gilt und ich Ihn trotzdem annehme, dann heißt das „Alle Vergehen deckt die Liebe zu”.
Wie eine Mutter: Das Kind ist schlecht, wer weiß was, Drogen, ein Dieb, man schlägt es. „Ich will eine Verbindung mit ihm, er ist mein Kind. Egal, was zwischen uns ist, was für schreckliche Dinge, ich liebe ihn, egal wie viele Schläge er mir mit dem versetzt, was er tut.” Baust du trotzdem so eine Beziehung zum Schöpfer auf, fängst du an, diesen Schlag so zu fühlen, dass er zu deiner Eigenschaft wird. Daraus fängst du an, ihn zu lieben. Du rechtfertigst ihn, er wird zu etwas von dir, zu deinem Teil. So erwirbst du die nächste Stufe.
So verbinden sich die ACHaP des Höheren mit deinen Galgalta we Ejnaim entsprechend deinem Verzicht, verstehst du, und dann werden sie zu deinem Guf. So verbindest du dich mit dem Höheren, steigst zu ihm auf und trittst in ihn ein. Zuerst als Embryo in diesen ACHaP. Dann als Kleiner, und diese ACHaP versorgen dich mit allem. Dann als Großer: Diese ACHaP werden zu deinen Gefäßen des Empfangens, du trennst dich wirklich von ihm und machst alle Dinge. Wie wir lernen: Ibur, Yenika, Mochin. 44:29
Wo ist dieser Artikel darüber, wie man mit den ACHaP arbeitet? In „Die Verbindung der Eigenschaft der Barmherzigkeit mit dem Gericht”. Ja? Nu, bringt mir „Kabbala für Anfänger”, Seite 106, ja?
„Die Hauptsache der Arbeit ist die Wahl, das heißt ‚Wähle das Leben’”, trotz der Störungen, „das ist Dwekut, der Aspekt von liShma, wodurch man würdig wird, am Leben des Lebens zu haften.” Man kommt zum Ziel, und das Ziel ist die Dwekut. „Und solange es offene Vorsehung⁹ gibt, gibt es keinen Raum für die Wahl.” In offener Vorsehung kann man nichts erwerben, da arbeitest du wie ein Ochse, ja? „Deshalb hob der Höhere seine Malchut, die die Eigenschaft des Gerichts ist, zu den Ejnaim. Dadurch entstand eine Verhüllung” gegenüber dem Unteren, „das heißt, beim Unteren ist erkennbar, dass es beim Höheren einen Mangel gibt, dass er keine Größe des Höheren hat.” Das heißt: Ein Höherer, der mir Schläge gibt, ist in meinen Augen nicht groß. „Dann liegen die Eigenschaften des Höheren beim Unteren”, worin? In den Störungen, in den unangenehmen Dingen, „das heißt, sie sind im Mangel. Es ergibt sich, dass diese Gefäße eine Gleichheit mit dem Unteren haben: So wie der Untere keine Lebenskraft hat, so gibt es auch im Höheren keine Lebenskraft.” 46:24
Gut, weiter, bei uns sind die Worte ein bisschen anders.
„Dann gibt es Raum für die Wahl, das heißt, der Untere muss sagen, dass diese ganze Verhüllung”, alle Schläge, „die er fühlt, daher kommt, dass der Höhere sich zum Wohl des Unteren eingeschränkt hat.” Der Schöpfer gibt dir jetzt durch die Schläge, durch das schlechte Gefühl, eine Gelegenheit, dich gerade trotzdem mit Ihm zu verbinden, mit Verständnis, mit Liebe. „Und das heißt ‚Israel, die ins Exil gingen – die Shechina ist mit ihnen’.”
Was heißt, die Shechina ist mit ihnen im Exil? Dass Er sie dadurch zur Verbindung erweckt. Man kann sich nur aus der Zeit des Exils verbinden, aus dem Zustand des Exils heraus. „Welchen Geschmack er auch schmeckt, so spricht er”, das heißt, es ist der bittere Geschmack. Flieh nicht vor den Unterscheidungen … Sag nicht: „Wunderbar, was für gute Dinge Du mir gibst”, während du Schläge fühlst. Das ist Schmeichelei, das ist Lüge. Sondern nein: „das heißt, er ist nicht schuld daran, dass er keinen Geschmack von Lebenskraft fühlt, sondern nach seinem Verstand gibt es im Höheren wirklich keine Lebenskraft.”
So fühlt er es; das Tier irrt sich nicht. „Und wenn der Mensch sich überwindet”: Jetzt geht er weiter, nachdem er geprüft hat, dass ich wirklich das fühle, Angst, Leiden, Verzögerungen, alles. Wenn ich mich überwinde und sage, „dass das, was in diesen Speisen einen bitteren Geschmack hervorbringt, nur daher kommt, dass er nicht die passenden Gefäße hat”, um die Fülle empfangen zu können, „das heißt, weil seine Gefäße zum Empfangen sind und nicht zum Geben”. Sie stehen also im Widerspruch zur höheren Stufe. Deshalb fühle ich ihre Eigenschaften, die ACHaP des Höheren, als unangenehm, für mich sieht das wie ein Schlag aus. „Und es tut ihm leid, dass der Höhere sich verbergen musste; und deshalb hat der Untere Raum hinsichtlich Lashon haRa¹⁰, das ist der Aspekt des Erhebens von MaN, das der Untere erhebt, und dadurch hebt der Höhere seine ACHaP.” Das heißt: Überwinde ich mich und sage, dass das trotzdem dazu da ist, mir zu helfen, fängt der Höhere an, sich zu offenbaren, und so weiter. Wir haben also keinen anderen Ort der Arbeit als solche Zustände.
Das ist das Einzige, wovor ein Mensch nicht fliehen darf. Es gibt Menschen, die hier fünf und mehr Jahre sitzen, und es kann sein, dass sie noch zwanzig und dreißig Jahre hier sitzen. Bleiben sie nicht beharrlich bei diesem Punkt, vergeht die Zeit so. Bleiben sie beharrlich bei diesem Punkt, beschleunigen sie die Entwicklung, soweit sie darauf drücken. Nur davon, nur davon hängt es ab. Das steht für dich überall geschrieben.
49:34
Schüler: Was ist die Verbindung zwischen Materialität und Klipot …?
Rav: Ich weiß nicht, Materialität und Klipot. Materialität heißt das, was ich auf materielle Weise lösen muss: zum Arzt gehen, arbeiten gehen oder meine Angelegenheiten mit meinem Nachbarn auf materielle Weise regeln. Habe ich irgendwelche Probleme mit jemandem in dieser Welt, muss ich hingehen und ihn entschädigen oder etwas tun. Kurz, das so regeln, wie es nach den Gesetzen des Staates üblich ist.
Auch wenn ich unter den Gojim¹¹ lebe, muss ich mich nach ihren Gesetzen verhalten. Da gibt es nichts: Der Schöpfer ist überall, und alle Gesetze in der ganzen Welt hat Er festgelegt. Durch all diese Menschen regelt Er das, und ich muss die Gesetze einhalten, so wie ich unter ihnen lebe. Das ist das eine. Das andere wiederum ist in der Spiritualität: die Beziehung zu Ihm. Spiritualität heißt die Beziehung zum Schöpfer. Nicht die Engel im Himmel und nicht Wunder und Zeichen, sondern die Beziehung zum Schöpfer.
Nu?
50:55
Schüler: Auf der Seite, die Sie in der Mitte vorgelesen haben … steht oben: „Wie der heilige ARI sagte, dass in den materiellen Genüssen nicht mehr ist als die heiligen Funken, die in die Klipot gefallen sind” … Was ist die Verbindung zwischen …
Rav: „Wie der heilige ARI sagte, dass in den materiellen Genüssen nicht mehr ist als die heiligen Funken, die in die Klipot gefallen sind; das ist nur ‚Nehiru Dakik’ (ein dünnes Licht).” Das heißt: In der spirituellen Welt haben wir Klipot. Diese Klipot sind Verlangen ohne Massach, aber Verlangen nach dem Schöpfer: Ihn zu genießen, Ihn zu ergreifen, zu nehmen, von Ihm zu reißen. Sie leben davon, dass in ihnen Funken der Kedusha sind, das kleine Leuchten des Lichts, das in die Klipot hineinleuchtet. So ist es auch in unserer Welt: In jedem einzelnen unserer Verlangen gibt es Funken des Gebens, die in unser Verlangen gefallen sind.
Daraus können auch wir, selbst auf der Stufe unterhalb des Machsom, verstehen, wie wir uns nach dem verhalten sollen, was sie uns sagen. Hätten sie uns das nicht gesagt, wären wir ganz und gar nicht fähig, in uns eine Reaktion auf das zu finden, was sie schreiben.
Trotzdem entwickelt sich in uns nach und nach irgendein Sinn, eine Fähigkeit; das zieht sich über Jahrtausende. Wir lesen und können in uns irgendwie eine Reaktion auf das fühlen, was sie sagen. Stell dich neben einen Esel und fang an, ihm zu erklären, dass er die Gesetze des Staates nicht einhält. Das ist kein Witz: Das ist viel näher als wir gegenüber den spirituellen Gesetzen. Viel näher, denn beide gehören zur selben Welt, nur menschliche und tierische Stufe. Hier aber ist es eine ganz andere Welt, also ein viel größerer, wesentlicher Abstand. Wirklich in … Wir verstehen nicht, wie sehr die Spiritualität so ist, dass wir in uns nichts dafür haben außer diesen Funken. Durch diese Funken können wir irgendwie zu einer Verbindung in der Arbeit kommen. Nicht im Verstehen, in der Arbeit. 53:51
(Der Rav liest eine Frage vor)
Frage: Wie kann ich meine Sensibilität für Störungen vergrößern, um in den Störungen alle möglichen Nuancen zu sehen?
Rav: Diese Frage habe ich auch hier, jemand aus Israel schickt sie.
Das geht nur durch die Beziehung, wie wir gesagt haben. Schau, sprich mit einem Arzt, einem Musiker, einem Physiker oder sonst einem Experten in seinem Fach. Er steigt in irgendetwas ein, arbeitet mit irgendetwas … Meine Tochter, ja, sie schreibt jetzt eine Doktorarbeit über ein besonderes Virus, das wirklich … Sie macht das an irgendeiner besonderen Eigenschaft dieses Virus, das wirklich … Da ist eine ganze Welt und was für Dinge, und darüber schreibt man eine Doktorarbeit. Ich schaue mir das Geld an, die Anstrengung, alles, und das für was für einen Unsinn. Aber bei ihnen ist das, oho! Darüber kann sie weinen und sich freuen und alles, ja? Sie hat in irgendeinem Virus irgendeine besondere Reaktion entdeckt, verstehst du? Sensibilität durch Anstrengung, das hat sie erworben, und das habe ich nicht. Das nennt man Expertise in jeder Sache. 55:23
Auch in der Weisheit der Kabbala muss man weise sein, um die Unterscheidungen zu unterscheiden, die man vorher nicht sieht. Durch die Weisheit holt man die Sache näher heran, und dann sieht man die Unterscheidungen, Nuancen und alles Mögliche, nur durch Anstrengung. Ich sehe, wie das ist. Ich habe nicht umsonst gefragt. Ich sehe, sie ist sehr ernsthaft, sie sitzt so stundenlang, und worüber? Und das ist in jeder Sache so, wie das wird, es wird sehr wichtig, oho, das ist ein Mensch, der wirklich investiert. Das ist es, was uns fehlt.
Aber was fehlt uns? Unser Problem ist, dass wir sehr viel investieren, es aber nicht mit diesem Virus verbinden oder mit dem, womit wir uns beschäftigen. Wir vergessen, wofür wir es tun. Ich mache Filme, ich mache Übersetzungen, ich schreibe, ich mache, renne herum; tausende Stunden machen wir das, wofür? Bei ihr ist das klar: Ich will diese Sache entdecken, ich will eine Doktorarbeit machen, ich will wer weiß was. Es gibt eine klare Sache, also gibt es auch ein Ergebnis in dieselbe Richtung.
Wir bitten nicht um Lohn, nicht für das, wofür man ihn erbitten muss; das ist das ganze Problem. Investition ist Investition, aber diese Investition geht in die Menge und nicht in die Qualität. Investition in Qualität heißt: Ich verlange gerade diese Bezahlung, ich verlange als Bezahlung die Verbindung mit Ihm. Würde ich in meiner Investition so bitten, wären wir schon in Ordnung; er sagt maximal drei Jahre, und ich denke sogar weniger. Mit der Gruppe, die es heute gibt, und mit den Anstrengungen, die wir gemacht haben: Das ist nicht verloren gegangen, auch wenn wir es nicht beabsichtigt haben. Im Angriff kann man das in kürzester Zeit machen. Aber man muss den Lohn an der richtigen Stelle verlangen: das Wissen darüber, die Verbindung damit.
57:49
Schüler: Ich verstehe nicht. Nehmen wir das Beispiel mit dem Virus: Sie verlangt Lohn, weil sie weiß, was der Lohn ist, sie weiß, worum sie bitten soll. Hier bittest du, du bekommst, und du weißt überhaupt nicht, ob du das Passende bekommen hast, du weißt überhaupt nicht, worum du bitten sollst. Und wenn du es überhaupt richtig machst, ja?, dann bringt man dir eine größere Störung. Wie kannst du dann wirklich um so etwas bitten? Du kannst nicht wirklich um so etwas bitten. Was soll ich jetzt bitten, dass man mir einen größeren Knall bringt? Mit dem, was man mir gibt, komme ich kaum zurecht. Und dann verlange ich noch mehr Verbindung. In diesem Zustand tut mir jede Verbindung mit Ihm nur noch mehr weh, weil ich sehe, wie sehr Er mir die Dinge macht, die ich gerade als unangenehm fühle. Es stimmt, das wird wichtiger, aber das Gefühl ändert sich trotzdem nicht. Es wird wichtiger, aber aus der Wichtigkeit bekomme ich keine Freude, ich bekomme keinen Treibstoff.
Rav: Nu, nu. Du willst etwas sagen, nu, sag es. Ich höre nicht, dass du etwas gesagt hast.
Schüler: Ich frage, wie man um Lohn bitten kann.
Rav: Oh, das ist eine Frage. Davor war irgendein Lärm, wer weiß was. Wie man Lohn bekommen kann, ganz einfach.
Schüler: Wie man bittet.
Rav: Bitten?
Schüler: Wirklich, wie kann man bitten?
Rav: Um Lohn bitten ist kein Problem. Du bittest nicht um Schläge, du bittest um Lohn. Du musst nur immer mehr und mehr klären, was der Lohn sein soll, damit er dir wichtig ist.
Du sagst, bei ihr ist das bekannt: Sie erforscht Viren, also weiß sie, dass das Wissen über dieses Virus ihr Lohn ist. Das Wissen über den Schöpfer ist mein Lohn. Aha, und was gibt mir das? Beim Virus weiß sie, was sie bekommt: eine Doktorarbeit, Ehre, Geld, wer weiß was, ja? Beim Schöpfer weißt du es nicht. Dann muss dir die Gemeinschaft diese Kenntnisse liefern. Du selbst? Du sagst einfach, das ist nicht wichtig, ein Wort: nicht wichtig. Das ist unsere ganze Arbeit.
60:15
Schüler: Nicht, dass ich gesagt habe, es ist nicht wichtig. Ich frage: Sie weiß, was der Lohn sein wird. Sie weiß in einer Woche, was für sie Lohn sein wird, was Fortschritt heißen wird. Das weißt du nicht.
Rav: Ich weiß nicht, was Fortschritt heißt?
Schüler: Ich weiß das nicht.
Rav: Ich habe von der Gemeinschaft, aus den Büchern, aus allem und von Menschen, die um mich herum brennen, verstanden, dass der größte Lohn der Lohn einer Mizwa ist: den Gebietenden zu kennen, Dwekut. Sie haben mir alle gesagt, dass es nichts Größeres auf der Welt gibt. Also will ich das, wie ein Baby. Warum? Alle haben mir gesagt, dass außer dem alles andere Unsinn ist.
Schüler: Wenn du versuchst, alles an Ihn zu heften, in dem Zustand deines jetzigen Gefühls …
Rav: Ja.
Schüler: … fühlst du dich nur schlechter, nicht besser. Denn früher ging es dir schlecht und du hast gefragt, warum es dir so schlecht geht; heute geht es dir schlecht, und es ist dir schon klar. So sehr das auch mein Ziel ist und so wichtig dir das Ziel noch ist, du kannst trotzdem nicht bitten.
Rav: Mein Herr, wenn du die Störungen nicht überwinden kannst und sie dir als sehr große Schläge erscheinen, dann ist das, weil … Dass du für sie bereit bist: Du bist trotzdem bereit, sonst würdest du sie nicht bekommen, das steht außer Zweifel. Aber dass du mit ihnen nicht zurechtkommst, kommt ebenfalls daher, dass du keine Verbindung mit den Kräften hast, mit den Quellen, aus denen du Kräfte bekommen kannst. Ich weiß nicht, wie du lernst, ich weiß nicht, wo du bist. Ich weiß nicht, wo du deine Freizeit verbringst, und das ist die Hauptsache. Und ich weiß nicht, warum oder wie du von der Gemeinschaft Kräfte bekommst oder nicht. Ich weiß es nicht.
Man sagt dir, dass wir nur in einer Sache die Wahl haben: um dich herum Bücher, Autoren, eine Gruppe, einen Rav und Freunde zu sammeln. Alles um dich herum nur für dieses Ziel, nu? Aber es kann nicht sein, dass man dir so viele Schläge gegeben hat, dass du daran völlig scheiterst, dass dabei also, wie soll man sagen, kein gutes Lernergebnis herauskommt. Das kann nicht sein.
All diese Zustände kommen doch vorher und ziehen sich nach den Reshimot hin. Im Voraus ist bekannt, was du tun wirst. Von oben her sind wir überhaupt ein Ergebnis des Zerbrechens; wir können nicht … Jeder Zustand ist weiter fortgeschritten. Außer wenn du nicht benutzt, was man dir gegeben hat. Wie er hier sagt: Man gibt dir einen Engel, der dir die Arbeit machen soll. Kommst du mit diesem Engel nicht zurecht, nimmt man diesen Engel weg, diese Kraft, diese Situation, und gibt dir etwas anderes.
Wo schreibt er darüber? In „Hinten und vorn hast Du mich gebildet”, glaube ich. Das ist es. Das heißt: Du bist nicht zurechtgekommen, du bist nicht zurechtgekommen, aber du hättest zurechtkommen müssen.
63:21
Schüler: Aber vor fünf Minuten haben Sie gesagt, dass hier Menschen fünf Jahre sitzen, Menschen, die sich mit der Gemeinschaft umgeben und ihre ganze freie Zeit investieren, mehr als ihre freie Zeit.
Rav: Du kannst sagen, was du willst. Ich sage … Er schreibt in der Einleitung zum TES: Nachdem der Schöpfer die Tora gegeben hat, ist die Frage Hiobs schon keine Frage mehr. Du hast dann, an wen du dich wenden kannst: an die Kraft, die dir die Möglichkeiten für jeden einzelnen Zustand liefern muss, damit du in jedem Zustand vorankommst. Sonst, schreibt er dort, bleibt die Frage Hiobs bestehen.
Sonst hast du recht: Die Welt ist schlecht, es gibt schlechte Kräfte, und alles geht nach dem Schlechten, ja, so wie Hiob es sagen wollte. Hiob ist so etwas wie die Linke Linie, die scheinbar von der Rechten getrennt ist und der nichts von rechts gegenübersteht. So etwas gibt es nicht. Man sagt, dass es Hiob nicht gegeben hat; so ein Mensch wurde nicht erschaffen. Auch seine Leiden und alles andere, was keine Versüßung bekommen kann.
Gut, die Fortsetzung folgt.
Jetzt werden wir durch das Lernen im „Talmud der Zehn Sefirot” wissen, worum wir bitten sollen. 64:41
(Ende der Lektion)