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Weltkongress „Kabbala für das Volk" – 30.9.–1.10.2023
Wir
öffnen
das
Herz
Gebet aus der Tiefe des Herzens
Unterricht 4
Transkript des Unterrichts vom 01.10.2023
(Melodie und Ansagen bis Minute 02:27)
Beginn – 02:28
Vorleser: Also noch einmal: Unser vierter Unterricht heißt „Gebet aus der Tiefe des Herzens". Rav, bitte.
Rav: Das Wichtigste in unserem Leben, das, was wir tun müssen, ist: uns an die Höhere Kraft zu wenden, an den Schöpfer, und Ihn um Hilfe zu bitten – dass Er uns hilft, uns selbst zu korrigieren, aus dem Zustand heraus, in dem Er uns erschaffen hat: aus dem bösen Trieb, aus dem egoistischen Willen, aus dem Willen zu empfangen. Und dass Er uns zum Willen zu geben führt. So werden wir korrigiert sein wie der Schöpfer, wir werden die spirituelle Wirklichkeit fühlen und nicht die verdorbene materielle Wirklichkeit, die wir jetzt fühlen. Und so können wir auch die Welt Ejn Sof fühlen, ein Leben über unserer Existenz, ein ewiges und vollkommenes Leben. Und alles wird sich einzig und allein dadurch offenbaren, dass wir den Schöpfer bitten, auf die spirituelle Ebene aufzusteigen.
Er erwartet das, Er wartet darauf, und alles hängt von unserer Bitte ab. Deshalb gibt es in unserem ganzen Leben eigentlich keine wichtigere, keine besondere Handlung als das Gebet. Also die Hinwendung zum Schöpfer, dass Er uns hilft, dass Er uns aus unserem egoistischen Willen herausführt und dass wir uns untereinander verbinden – in diesem Maß verbinden wir uns mit Ihm. Das ist eigentlich die Hauptsache, die wir im Leben haben.
Rabash schreibt uns, 05:48
„3 Bedingungen im Gebet: Zu glauben, dass Er ihm helfen kann," – dass der Schöpfer ihm helfen kann, uns helfen kann – „auch wenn er", der Mensch, „die allerschlechtesten Bedingungen hat" 06:09 von allen. Das heißt, der Mensch denkt: Wie kann Er mir helfen, was kann Er mit mir machen? Ich bin so schlecht, ich bin ein Lügner, ich bin ein Dieb, ich verachte alle, es gibt überhaupt keine Worte, um zu sagen, wer ich bin. Da sagen uns die Kabbalisten: Das ist nicht wichtig, denn bei allem, was du hast – der Schöpfer hat dich ausgewählt. Deshalb tu, was dir aufgetragen ist, und rechne nicht.
Rabash sagt deshalb: Auch wenn du 07:04 „die allerschlechtesten Bedingungen von allen Menschen seiner Generation" hast – „ist denn die Hand des Ewigen zu kurz, um ihm zu helfen?" Das heißt, denk nicht, dass der Schöpfer nicht die Kraft hat, dir zu helfen. So wie Er die Welt erschaffen hat und alle Kräfte der Welt unter Seiner Herrschaft stehen, so kann Er dir alles einrichten, was du brauchst, um zur Endkorrektur zu kommen – egal, in welchen Bedingungen du bist. 07:47 „Denn sonst wäre es ja, Gott behüte¹, so, dass ‚der Hausherr'" – der Schöpfer – „‚seine Gefäße nicht retten kann'." 07:54
Wenn du also denkst, der Schöpfer könne dir nicht helfen, dann sagst du damit nicht, dass du so verdorben bist – dass du verdorben bist, so hat Er dich gemacht –, sondern du sprichst hier eigentlich über den Schöpfer: dass der Schöpfer nicht fähig ist, dir zu helfen. Und das kann nicht sein. Die ganze Kraft, die es in der Schöpfung gibt, ist im Schöpfer enthalten, und wir dürfen nicht denken, dass wir keine Möglichkeit haben, zur Korrektur zu kommen. Alles geschieht nur durch eine einzige Höhere Kraft, die die Wirklichkeit erschaffen hat und jeden Einzelnen von uns erschaffen hat. Deshalb kann Er alle Korrekturen ausführen und uns zur Verbindung „wie ein Mann mit einem Herzen" bringen, und wir werden zu unserer Endkorrektur kommen. Deshalb hängt alles nur vom Menschen ab.
Der Schöpfer ist bereit, jedem Einzelnen zu helfen. Egal, in welchen Bedingungen ein Mensch geboren wurde, in welchen Eigenschaften er sich befindet – das hat überhaupt keine Bedeutung, der Schöpfer kann alles korrigieren. Aber Er will, dass der Mensch sich an Ihn wendet, Ihn bittet, von Ihm fordert, alles Nötige tut – nur dass er Ihn nicht loslässt, den Schöpfer, dass er Ihm in den Ohren liegt mit seinen unaufhörlichen Bitten, den Menschen zu korrigieren, zu korrigieren, zu korrigieren. 10:05
Wer das versteht, tut deshalb alles, um nicht loszulassen, um zu beten, darum zu bitten, dass der Schöpfer ihn korrigiert. Wie sieht er seine Korrektur? In der Verbindung mit den Freunden, zuallererst im Zehner. Deshalb dürfen wir nicht einen Moment die Verbindung untereinander abbrechen und auch nicht die Verbindung zum Schöpfer, dass Er uns hilft, korrigiert zu sein, untereinander verbunden und mit dem Schöpfer zusammen. Das war's. Wenn wir diese Bitte loslassen, diese Handlung der Verbindung und der Hinwendung zum Schöpfer, ist das ein Zeichen, dass wir nicht daran glauben, dass der Schöpfer es kann. Und es ist eine große Sünde für den Menschen, so zu denken.
Gibt es dazu Fragen? Ja, aber zu dem, was ich gesagt habe.
12:02
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Sie haben gesagt, wir dürfen nicht denken, dass es keine Möglichkeit gibt, zur Korrektur zu kommen. Aber wenn diese Gedanken trotzdem kommen, dann gibt es darin kein vollständiges Vertrauen. Und so wie ich es verstehe, entsteht die wahre Bitte an den Schöpfer aus dem Vertrauen heraus, dass es sicher möglich ist. Ich verstehe also, dass mir das Vertrauen fehlt, dass es für jeden Menschen in jedem Moment möglich ist und dass der Schöpfer in jedem Moment auf ihn wartet. Wie bekommt man so ein Vertrauen? Auf der einen Seite verstehe ich, dass bei Bnei Baruch alles möglich ist, zusammen mit dem Rav, mit den Kabbalisten – diese Methode ist die Methode der Wahrheit. Auf der anderen Seite gibt es trotzdem solche Gedanken, dass es diese Möglichkeit gerade jetzt vielleicht nicht gibt und ich deshalb nicht bitten kann.
Rav: Nein, das hängt alles von den Freunden ab, von der Gruppe. Deshalb steht geschrieben: „Entweder Freundschaft oder Tod." Also entweder Gruppe, Gemeinschaft, Verbindung mit den Freunden – oder Tod, ein spiritueller Tod, in dem der Mensch sich nicht in der Verbindung mit den Freunden und mit dem Schöpfer halten kann. Wenn wir also im Zehner so bestehen, dass wir uns untereinander verbinden und uns gemeinsam an den Schöpfer wenden, gibt es keinen Grund, warum wir keinen Erfolg haben sollten – gerade in unserer Zeit und in kurzer Zeit.
14:08
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Eine kleine Ergänzung zur Frage: Wenn man plötzlich den Faden der Verbindung verloren hat und anfängt zu denken, dass es diese Möglichkeit nicht gibt – was soll ich dann..?
Rav: Wenn ich die Verbindung zu einem Freund verliere, dann habe ich noch weitere Freunde und noch weitere Freunde vor mir. Der Zehner ist ja eine Struktur, aus der ich immer Unterstützung bekommen kann.
Nu.
Schüler (Übersetzung aus dem Französischen): Schalom Rav, ich bin Baptiste vom französischen Kli. Wenn man mit den Freunden arbeitet, gibt es manchmal ein Gefühl von Scham, weil man manchmal nicht gut zu Menschen spricht, die wir lieben. Wie überwindet man das? Ist das eine private Arbeit mit dem Schöpfer oder mit den Freunden?
Rav: Darüber steht geschrieben: „Geh zu dem Handwerker, der mich gemacht hat." Das heißt, wende dich an den Schöpfer, denn was du hast, das hat der Schöpfer gemacht, und deshalb hast du dich nicht zu schämen. Alle Eigenschaften, der ganze böse Trieb, alles, was du hast – das hat alles der Schöpfer gemacht, und du kannst das nicht korrigieren. Denk nicht, dass du korrigieren kannst; du kannst dich nur an den Schöpfer wenden, dass Er korrigiert.
Auf der einen Seite kommt also dein ganzer böser Trieb, der dich verwirrt und dich verdirbt, vom Schöpfer. Auf der anderen Seite musst du dich an den Schöpfer wenden und Ihn bitten, dass Er das korrigiert. Das heißt: weder die schlechten Dinge noch die guten Dinge – alles, was passiert, passiert von Oben. Du musst es nur mit dem Schöpfer verbinden.
Und hier hast du keinerlei Störungen, zumal du bei den Freunden bist und „einer hilft dem anderen". Ihr könnt euch so untereinander verbinden, dass ihr immer die Kraft habt, euch zu wenden und um Korrektur zu bitten. Viel Erfolg.
Ja.
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Ich glaube nicht, sondern ich bin sicher, dass der Schöpfer Bnei Baruch schon geholfen hat. Nicht, dass Er in Zukunft helfen wird, sondern Er hat schon geholfen und hilft immer – wann hätte Er nicht geholfen? Auch wenn ich das nicht sehe, gibt es hier nur ein Problem, und das bin ich selbst. Ich habe zwei Fragen. Zuerst: Was ist der Unterschied zwischen Glaube und Vertrauen, wenn der Mensch sich über all das erhebt, was ihm scheint?
Rav: Wir müssen uns bemühen, über dem zu sein, was wir denken und was wir fühlen, und die ganze Zeit auf die Höhere Kraft ausgerichtet zu sein: Er hat die ganze Welt erschaffen, Er hält die ganze Welt mit Seiner Kraft, und es gibt in der Welt niemanden außer Ihm, der alles ordnet und lenkt. Das werden wir bald selbst entdecken. Und wenn wir zu so einem Verständnis kommen, dann müssen wir uns nur wenden, nur an den Schöpfer wenden – wir haben nichts außer dem Gebet. Deshalb sagt uns Rabash hier (er liest):
„3 Bedingungen im Gebet: Zu glauben, dass Er ihm helfen kann, auch wenn er die allerschlechtesten Bedingungen hat" – schlechtere als andere. Und trotzdem kann die Kraft des Schöpfers ihm helfen. Das ist das eine. Das Zweite, ich lese den Artikel weiter: „2. Dass er schon keinen Rat mehr hat. Denn was in seiner Kraft stand zu tun," – das heißt, er hat sozusagen schon alles getan, um zu bitten, um den Schöpfer zu überzeugen, dass Er ihm hilft, dass Er ihn korrigiert, er hat schon alles getan, was in seiner Kraft steht – und „es kam keine Heilung für seine Wunde". Das heißt, er sieht immer noch nicht, dass er korrigiert ist. Das ist ein Problem: Ich habe viele Male gebeten, ich habe viele Handlungen versucht, ich habe mich mit den Freunden verbunden. Es gibt welche, die sagen: Mir ist dadurch nur schlechter geworden – nicht, dass ich mich korrigiert hätte, sondern dabei habe ich gefühlt, dass ich mich verdorben habe.
Nu, was soll man machen, wenn ein Mensch so fühlt? Weitermachen, hören, was die Kabbalisten sagen: So etwas gibt es nicht, dass der Schöpfer den Menschen verlässt. Alles hängt davon ab, wie sehr der Mensch den Schöpfer bittet. Wir kommen also wieder zu derselben Bedingung wie vorher: Wir müssen uns an den Schöpfer wenden und Ihn bitten – so sehr, wie ein kleines Kind die Mutter festhält und sie nicht weglaufen lässt, sie nicht loslässt, nicht von ihr ablässt. So müssen wir mit dem Schöpfer verbunden sein.
Fragen?
21:19
Schüler: … … …
Rav: Es gibt für niemanden irgendeine Störung außer dem Menschen selbst.
Ja. Nu.
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Eine Frage von einem Freund: Was ist der Grund dafür, dass der Mensch fühlt, dass er der Erlösung nicht würdig ist?
Rav: Das ist Unsinn. Der Schöpfer hat ihn erschaffen, wie geschrieben steht; der Schöpfer sagt: „Ich habe den bösen Trieb erschaffen." Wenn der Mensch also fühlt, dass in ihm ein böser Trieb ist – das kommt vom Schöpfer. Und dann muss der Mensch sich absichtlich an den Schöpfer wenden und von Ihm die Korrektur fordern.
Schüler: Vielen Dank.
Rav: Ja.
Schüler (Übersetzung aus dem Italienischen): Sie haben den Unterricht damit angefangen, dass Sie über das Fühlen der spirituellen Wirklichkeit gesprochen haben. Was heißt es für uns, die spirituelle Wirklichkeit zu fühlen, solange wir noch in dieser materiellen Wirklichkeit gefangen sind?
Rav: Ja, wir fühlen die spirituelle Wirklichkeit noch durch unser Ego, durch die verdorbenen Bedingungen, durch unsere verdorbenen Eigenschaften, richtig. Aber wenn wir trotzdem aus diesen Eigenschaften heraus anfangen, uns an den Schöpfer zu wenden, dann korrigiert Er unsere Eigenschaften, und wir fangen an, die Höhere Welt anstelle dieser Welt zu fühlen.
Schüler (Übersetzung aus dem Italienischen): Ist das etwas, das wir nur bei solchen Veranstaltungen wie einem Kongress fühlen können, oder etwas, das wir immer fühlen können?
Rav: Wir können das immer fühlen, und alles hängt nur von unserer Hinwendung ab.
Nu.
Schüler (Übersetzung aus dem Türkischen): Rav, der Schöpfer hat mich erschaffen, Er hat mich auch aus dem Garten Eden geworfen, Er hat mich auch dazu gebracht, die verbotene Frucht zu essen. Er lenkt alle Handlungen – was genau ist hier die Verbindung zwischen dem Geschöpf und dem Schöpfer?
Rav: Wiederhol das bitte.
24:29
Schüler (Übersetzung aus dem Türkischen): Noch einmal. Der Schöpfer hat mich erschaffen, Er hat mich auch aus dem Garten Eden geworfen, Er hat mich auch dazu gebracht, die verbotene Frucht zu essen. Und Er lenkt alle Handlungen – was genau ist die Verbindung zwischen Geschöpf und Schöpfer?
Rav: Was genau die Verbindung zwischen Geschöpf und Schöpfer ist?
Übersetzer: Weil Er alles lenkt, Er verursacht, nu…
Rav: Er verwirrt uns, damit wir durch diese Verwirrungen hindurch trotzdem sehen, wie wir die richtige Verbindung untereinander aufbauen; wie wir zur Dwekut mit Ihm kommen, sodass wir alles, was Er tut, verstehen, fühlen und uns mit Ihm verbinden. Das war's.
Schüler (Übersetzung aus dem Türkischen): Aber Er gibt uns doch auch ein Bewusstsein – wie können wir dann von uns aus zum Bewusstsein kommen?
Rav: Der Schöpfer gibt uns absichtlich Verwirrungen, damit wir uns aus ihnen heraus trotzdem direkt an Ihm und am Ziel der Schöpfung festhalten. Und dann, durch unsere Bitten vom verwirrten Ort aus, vom zerbrochenen Ort aus, aus dem wir bitten, fangen wir an, eine Sache und ihr Gegenteil zu verstehen, also den Vorzug des Lichts aus der Dunkelheit. So sehr ich den Schöpfer bitte, dass Er mir hilft, aus den Verwirrungen herauszukommen, so sehr kann Er mich erheben. Und ich fange an, aus dieser ganzen Verwirrung heraus, aus diesem Durcheinander, aus dieser ganzen Welt, aus dem, was Er gemacht hat – ich fange an, Seinen Weg zu verstehen. Und so kommen wir zur korrigierten Welt voran.
Ja, bei der Säule.
27:18
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Wir müssen unsere unkorrigierten Eigenschaften korrigieren. Ich fühle mich, sagen wir, ich fühle Stolz, Neid, Angst, ich fühle mich unkorrigiert. Gleichzeitig, wenn wir, sagen wir, in der Gruppe TES oder die Schriften von Rabash lesen, fühlen wir uns völlig anders: Wir fühlen die Verbindung, wir fühlen die Kraft der Gruppe. Wie kann ich die Bitte an den Schöpfer und die Arbeit in der Gruppe zusammenbringen? Denn es kommt heraus, dass Sie sagen, wir dürfen nicht zeigen, dass wir in einem Abstieg sind, wir müssen Liebe zu den Freunden spielen. So wie ich es verstehe, können wir den Freunden nichts über unsere unkorrigierten Gefühle sagen, über unsere unkorrigierten Eigenschaften, darüber, dass ich jetzt im Stolz oder im Neid oder in der Angst bin. Wie macht man das – beim Lesen der Artikel von Rabash gleichzeitig die Kraft der Gruppe zu benutzen und den Schöpfer zu bitten, meinen Stolz zu korrigieren? Wie macht man das technisch überhaupt?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Die ganze Zeit den Schöpfer um die Verbindung mit den Freunden bitten, um die Korrektur dieser Verbindung – dass du den Freunden geben willst, natürlich auf positive Weise. Das ist es, was wir tun müssen. Am Ende werden wir sehen, dass wir uns trotzdem einander mehr annähern. „Annähern" heißt dabei, dass wir verstehen: Einzig und allein durch unsere gemeinsamen Eigenschaften, durch unsere gemeinsamen Verbindungen können wir den Schöpfer überzeugen, uns zu korrigieren.
Das ist sehr wichtig. Man muss wissen: Wenn wir uns im Zehner zusammen verbinden – oder vielleicht auch weniger, wenn wir weniger sind, sechs, sieben, acht –, dann können wir den Schöpfer überzeugen, uns zu korrigieren.
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Wir können den Schöpfer überzeugen, aber wie macht man das technisch? Ich fühle mich unkorrigiert, in einem bestimmten Moment sind Freunde um mich herum – muss ich sie einfach umarmen, nachdem wir, sagen wir, einen Artikel gelesen haben? Wir haben eine virtuelle Gruppe, wir schaffen es nicht, uns zu umarmen, aber zu fühlen, was nach dem Ende des Artikels passiert, und dann in genau diesem Moment den Schöpfer um die Korrektur meiner unkorrigierten Eigenschaften zu bitten. Oder wie? Wie macht man das?
Rav: Ja, ja. Es ist egal, wann du bittest – bevor du liest oder nachdem ihr gelesen habt. Ihr werdet sehen, wie sehr das wirkt.
Nach dir ist da eine Frau.
31:37
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Was heißt es, meine Korrekturen zu sehen?
Rav: Meine Korrekturen zu sehen heißt, dass ich anfange, die Freunde in meinem Zehner wie meine Nächsten zu behandeln.
Gut, da ist eine Dame. Die, die die Hand hebt.
Schülerin: Schalom, lieber Rav, Sie haben gesagt, wir dürfen die Verbindung untereinander keinen Moment abbrechen. Wie kann man die Verbindung nicht abbrechen, im Lauf des Tages, wenn..?
Rav: Mit den Freunden im Zehner legen wir fest, dass wir die ganze Zeit daran denken, wie wir einander stärken, einer den anderen und alle gemeinsam, und uns aus der Verbindung untereinander an den Schöpfer wenden. Zwei Dinge gibt es hier: die Verbindung untereinander im Zehner, und aus dieser Verbindung heraus die Hinwendung zum Schöpfer. Nichts in unserem Leben wird uns helfen, korrigiert zu sein, dem Schöpfer nahe zu sein, das Wesen des Lebens zu verstehen, das Ziel der Schöpfung.
Nu?
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Danke, weltweite Gruppe, danke, Rav. Ilja aus der Gruppe Krasnojarsk. Unsere praktische Arbeit läuft darauf hinaus, dass ich Begeisterung, Kräfte, Freude bekomme, und in diesem Moment kann ich das nicht in mir behalten, es gehört ja nicht mir. Ja, in einem bestimmten Moment ist es dafür bestimmt, mich auf dem Weg zu halten, aber es ist so eine warme Portion, dass ich sie schnell verteilen muss: in Begeisterung, in Eindrücken, in der Ausrichtung beim Lernen für jemanden, in der Arbeit – es gehört ja von vornherein nicht mir.
Rav: Worüber sprechen wir jetzt? Darüber, dass wir untereinander verbunden sein müssen, damit wir uns aus dieser Verbindung heraus an den Schöpfer wenden können. Das war's.
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Ja, ja, diese Verbindung, die uns gegeben wird, leiten wir in unsere Umgebung, die uns erhebt.
Rav: Ja.
Gut. Nu?
34:55
Schüler (Übersetzung aus dem Italienischen): Ich habe zwei Fragen. Um die Handlung des Schöpfers zu verstehen: Wenn der Schöpfer derjenige ist, der entscheidet, und Er die Rolle für unseren Weg hat – können wir das, dass Er uns auf dem Weg nicht hilft, gerade als Hilfe von Seiner Seite auf unserem Weg verstehen?
Rav: Moshe, ich habe nicht verstanden.
Übersetzer: Er fragt: Wenn der Schöpfer derjenige ist, der alles bestimmt – gilt dann auch mein Gefühl, dass Er mir auf dem Weg nicht hilft, trotzdem als Hilfe vonseiten des Schöpfers?
Rav: Auch dieses Gefühl in mir, dass Er mir nicht hilft, kommt vom Schöpfer. Anscheinend will Er damit, dass ich mich tiefer an Ihn wende. Das war's.
Schüler (Übersetzung aus dem Italienischen): Darf ich noch eine Frage stellen? Wie können wir uns daran gewöhnen, das anzunehmen – dass Er sozusagen nicht hilft, dieses Gefühl?
Rav: Begrenzen?
Übersetzer: Gewöhnen. Wie kann man sich an dieses Gefühl gewöhnen?
Rav: Wir müssen uns daran gewöhnen. Wir müssen die ganze Zeit in der Hinwendung zum Schöpfer sein und uns mit unserer inneren Anstrengung bemühen, von Ihm anzunehmen, was Er uns schickt – und so die ganze Zeit sein. Das nennt man „Ich bin meinem Geliebten, und mein Geliebter ist mir". Das war's. Versucht, das ohne Unterbrechung zu machen. Wirklich ohne Unterbrechung, die ganze Zeit, in so einem inneren Gespräch mit dem Schöpfer zu sein, und ihr werdet sehen, wie sehr das gewirkt hat. Sehr schnell werdet ihr dabei anfangen, neue Empfindungen zu bekommen.
Viel Erfolg. Da bei… nu, nu?
Schüler: Verehrter Rav, Sie haben diese Frage schon beantwortet, aber ich bestehe trotzdem darauf. Ich habe viele Male gebeten und aus der Tiefe des Herzens gebetet, wirklich aus der Tiefe des Herzens, und ich bekam keine Antwort. Und ich habe weitergemacht und noch einmal gebetet und noch ein Gebet – natürlich keines aus der Synagoge², sondern zwischen mir und dem Schöpfer – und ich habe keine Antwort bekommen.
Rav: Du musst deinen Zehner prüfen.
Schüler: Ich habe keinen Zehner.
Rav: Ah, nu, dann…
Schüler: Nein, dazu sind wir im Campus noch nicht gekommen.
Rav: In Ordnung, wenn das so ist…
Schüler: Okay. Und noch eine Frage dazu. Ich spreche nicht von der Liebe, die die Menschen sich in ihrer Fantasie vorstellen oder in Filmen sehen und solchen Dingen. Können Sie etwas über Annäherung und echte Liebe zu Menschen sagen, die einem im Zehner eigentlich fremd sind?
Rav: Ich kann nur sagen: Wenn sich dir die eine Seele zu öffnen anfängt, die Struktur von Adam haRishon, dann wirst du sehen, wie sehr wir alle, wir alle zu derselben Seele gehören und wie nah wir alle einander sind.
Schüler: Danke.
Rav: Viel Erfolg. Warte, warte. Ja.
40:00
Schüler: Rav, ich möchte an die Frage des Freundes anschließen: Wie soll der Mensch in seinem Leben echte Liebe suchen?
Rav: Wie soll ein Mensch in seinem Leben Liebe suchen – durch die Freunde. Er kann die Kraft der Liebe nicht einfach so von Oben bekommen. Er verbindet sich mit den Freunden, obwohl er sieht, dass es zwischen ihnen Kräfte der Abstoßung gibt, alle möglichen Streitigkeiten, Zweifel. Er geht also gegen diese Eigenschaften an, die der Schöpfer von vornherein in ihnen erschaffen hat. Und wenn er sich trotzdem darüber erheben will, dann fängt er an zu fühlen, was die entgegengesetzte Kraft ist. In seinem Gebet bittet er den Schöpfer, dass Er ihn umkehrt, und dann zeigt ihm der Schöpfer, was die Kraft der Liebe ist, was die Kraft der Verbindung ist, was es heißt, in einem Herzen zu sein – und dann kommt der Mensch voran.
41:35
Schüler: Aber auch der materielle Wille zu empfangen will Liebe – was ist da der Unterschied?
Rav: In der Materialität will der Wille zu empfangen Liebe, weil er sich selbst liebt. In der Spiritualität will der Mensch Liebe, weil er wirklich den Nächsten lieben will, und der Schöpfer erklärt ihm und zeigt ihm, was es heißt, den Nächsten zu lieben.
Schüler: Aber wenn ich den Freund liebe, liebe ich mich selbst im Freund. Also…
Rav: Ja und nein, nach und nach kommt man da heraus, du hast recht.
Schüler: Danke.
Rav: Nu, hier ist jemand. Ja.
42:54
Schüler (Übersetzung aus dem Türkischen): Hallo an alle. Weiß der Schöpfer, wie viel Anstrengung ich im Lauf meines Lebens geben werde? Und wenn ja, was liegt dann überhaupt in meinen Händen?
Rav: In deinen Händen liegt nur zu bitten. Außer dem Gebet gibt es nichts, womit du in deinem Leben etwas machen kannst.
Schüler (Übersetzung aus dem Türkischen): Gibt es im Gebet eine Menge oder eine Qualität – wie viel muss ich fordern?
Rav: Jeder muss ein besonderes Gebet aus seiner eigenen Natur heraus erheben, und dann kommt er zu seiner Korrektur.
Bis hierher 00:43:50
Schüler: Danke.
Rav: Das war's. Gut, nu, gehen wir zu den Frauen, wie ich sehe. Ja, meine Dame.
44:06
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): Schalom Rav, schalom weltweites Kli, mein Name ist Shanna, ich bin von MAK 52. Ich stelle die Frage auf Russisch. Wir haben eine Freundin im Zehner, die den Zehner ohne Erklärung verlassen hat. Sie hört jetzt die Unterrichte, und ich bete weiter für sie und bitte den Schöpfer, dass Er sie zurückbringt. Ist das Sorge um sie, oder ist es mein Ego, das sie nicht gehen lässt?
Rav: Beides.
Schülerin (Russisch): … …
Rav: Man muss weitermachen, weiter für alle beten, die uns verlassen haben, denn am Ende müssen sie doch zurückkommen und sich korrigieren.
Ja.
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): Schalom, lieber Rav, schalom weltweites Kli. Anna, MAK 81. Ich bin zum ersten Mal in Israel und zum ersten Mal auf einem Kongress. Ich komme aus Magadan. Hier bei Bnei Baruch habe ich ein starkes Verlangen gefühlt, dass meine Freundinnen hier sein können – ein so starkes Verlangen, dass ich bereit gewesen wäre, meinen Platz hier abzugeben. Hier gibt es ein sehr tiefes Gebet aus dem Herzen, dass jede Freundin im weltweiten Kli und jeder Freund im weltweiten Kli zum Kongress zu Bnei Baruch kommen kann. Und ich danke dem ganzen weltweiten Kli für die Hilfe beim Öffnen meines Herzens.
Wenn möglich, eine Frage aus dem Zehner: Lieber Rav, eine große Freundin aus dem Zehner hat sich von uns entfernt. Wir beten für sie, wir haben ihr Briefe geschrieben, wir haben ihr unsere Liebe ausgedrückt. Welche Anstrengungen können wir noch machen, um ihr Herz zu erwecken?
Rav: Nur beten. Aber ihr müsst zeigen, dass ihr untereinander verbunden seid, dass ihr einander helft, damit sie den Zehner in seinem korrigierten Zustand sieht.
Du hast schon gefragt. Es braucht keine Ergänzungen. Bitte. Nu. Meine Dame.
Schülerin (Übersetzung aus dem Englischen): Unser Wille ist, in ständiger Kommunikation mit dem Schöpfer zu sein, in ständiger Verbindung. Wie macht man das praktisch? Ich will ein Kanal sein, ein Durchgang für meinen Zehner. Ich will, dass sie aufblühen. Aber wie kann ich beten, wenn ich schlafe oder wenn ich im Unterricht bin? Wie kann man in so einer ständigen Verbindung mit dem Schöpfer sein?
Rav: Dafür hast du Freundinnen rund um die Welt. Ja. Und wann du nicht kannst, dann können sie, und so weiter – das ist überhaupt kein Problem.
48:56
Schülerin (Übersetzung aus dem Englischen): Sie haben erwähnt, dass es drei Bedingungen gibt. Die erste: dass man glauben muss, dass der Schöpfer helfen kann. Die zweite: dass wir keine andere Möglichkeit haben – wir müssen glauben, dass die einzige Möglichkeit ist, dass der Schöpfer hilft. Worum müssen wir also bitten, damit wir zu der Erkenntnis kommen, dass das die Wahrheit ist?
Rav: Dann möchte ich die dritte Bedingung vorlesen, die Rabash uns schreibt.
„3. Dass, wenn Er ihm nicht hilft, ihm sein Tod besser ist als sein Leben." So sehr fühlt der Mensch, dass er Hilfe vom Schöpfer bekommen muss. „Denn die Sache des Gebets ist das Verlorene im Herzen³. Denn so sehr er im Aspekt des Verlorenseins ist, so groß ist das Gebet." Das heißt: So sehr der Mensch fühlt, dass er nichts hat, dass er keine Hoffnung hat, dass alles verloren ist – entsprechend kann er beten. „Denn sicher ist der, dem es an Luxus fehlt, nicht mit dem zu vergleichen, über den das Todesurteil ergangen ist und dem nur noch die Vollstreckung fehlt. Er ist schon in eiserne Ketten gelegt, und er steht da und fleht und bittet um seine Seele. Der wird sicher nicht schlummern und nicht schlafen und sich keinen Augenblick ablenken lassen, sondern für seine Seele beten." Das heißt, der Mensch muss zu einem Zustand kommen, aus dem er nur durch das Gebet herauskommen kann – aus diesem Gefühl, dass er keine Wahl hat, und dass der Schöpfer ihn rettet.
Ja, Shila.
51:29
Schülerin (Übersetzung aus dem Englischen): Ich bete, dass wir alle diesen Ort mit diesen drei Bedingungen verlassen, dass sie tief in unseren Herzen verwurzelt sind und wir von hier an so weiter vorankommen.
Rav: Gut. Nu, ja, ja, du, du.
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): Ksenia aus Sotschi. Rav, unser Team sind russischsprachige Frauen aus verschiedenen Ländern. Gestern durften wir die Kongressteilnehmer bedienen. Wir haben im Lauf des Tages die Duschen und die Toiletten geputzt, sowohl die der Männer als auch die der Frauen, auf allen Etagen. Und als Organisatorin des Teams hatte ich alle möglichen Gefühle. Ich habe mich für die Freundinnen gefreut, darüber, dass sie sich annullieren und wie sie sich in die Arbeit einschließen und sich einbringen. Die Frage: Sind das Danken und die Arbeit in den Aufgaben und Diensten selbst ein Teil des Gebets, oder ist das Gebet nur das, was diese Handlungen begleitet?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Sowohl als auch.
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): Das heißt, die Handlungen selbst sind auch ohne den inneren Dialog ein Gebet?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Ja.
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): Danke. Heute hat die Gruppe Italien diese Aufgabe, die Frauen der Gruppe Italien. Und riesigen Dank an alle, die sich einbringen, Dienste machen und dieses Fest des Schöpfers organisieren.
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Was soll ich mit so einer Menge an Frauen machen.
Hier fragt ein Mann. Du, du, du. Ja.
54:22
Schüler (Übersetzung aus dem Englischen): Mein Name ist Sabiniak und ich bin aus der Gruppe Tschechoslowakei, Zehner Tschechoslowakei 4. Ich bin bereit, den Freunden in meinem Zehner ein kleines Geschenk zu geben. Ich möchte ihnen erzählen, wie großartig sie sind, wie sehr ich sie liebe und was für ein großartiges Beispiel sie für mich sind. Am Anfang des Kongresses habe ich in der Freundesversammlung gesprochen und war so bewegt, dass ich vergessen habe, ihm zu danken. Danke dafür, dass Sie mir die Gelegenheit gegeben haben, an diesem Kongress teilzunehmen und hier zu sein. Danke für das Licht, für die Weisheit der Kabbala und für alles, was Sie uns geben. Danke dafür, dass Sie uns auf dem Weg zum Licht führen. Ich habe zwei Fragen. Ich habe keine Zweifel am Schöpfer – Er hat mich vor sehr vielen Jahren berührt, noch bevor ich zur Weisheit der Kabbala gekommen bin. Wie annulliert man sich richtig vor den Freunden im Zehner? Wie gebe ich richtig durch Annullierung?
Rav: Wir lernen über diese Dinge Tag für Tag weiter. Tag für Tag. Und es gibt dazu sehr viel Material.
Gut. Ich muss einfach auch andere Leute zu Wort kommen lassen. Was? Warum, warum, warum nicht – er kann jeden Tag fragen. Ja, junger Mann.
58:01
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Wir lernen, wir haben diese 3 Bedingungen gelernt. Wir kennen diese Worte, aber sie sind nicht ins Herz eingedrungen. Jetzt gibt es das Gefühl, dass sie doch ins Herz eindringen, und von diesen 3 Bedingungen sind zwei schon erfüllt, schon in meinem Gefühl vorhanden.
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Was ist deine Frage?
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Meine Frage: Was ist mit der 3. Bedingung? Wie kleidet man sich wirklich in jemanden ein, der um sein Leben bittet?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Bitten. Einfach bitten. So viel es geht, und beständig.
Mit den Frauen ist es schwieriger. Du hast schon gefragt. Bitte.
Schüler (Übersetzung aus dem Englischen): Es ist ganz klar, dass das während des Kongresses die stärksten Gebete sind, in denen ein Mensch je war. Meine Frage: Was machen wir, wenn wir nicht auf dem Kongress sind? Wie bewahren wir das Gebet? Ist das, was wir jetzt machen, eine Vorbereitung auf ein großes Gebet? Oder zählt das, was wir jetzt machen, sammelt es sich an?
Rav: Wir lernen Tag für Tag, Tag für Tag. Sogar zweimal am Tag. Außerdem machen wir Freundesversammlungen, also habt ihr immer die Gelegenheit, euch zu verbinden und euch ineinander einzuschließen.
Schüler (Übersetzung aus dem Englischen): Und zählen diese Gebete im Lauf des Tages genauso viel wie die Gebete jetzt?
Rav: Sogar mehr.
Gut. Woher, der junge Mann da? Ja.
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Sergej von MAK 6. Rav, Sie haben heute geantwortet: Wenn der Schöpfer nicht antwortet, heißt das, dass Er will, dass man sich tiefer an Ihn wendet.
Rav: Nu.
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Was heißt es, sich tiefer an Ihn zu wenden? Was ist diese Zugabe?
Rav: Die ganze Zeit, die ganze Zeit das Gebet nicht wegwerfen, das Gebet nicht loslassen, sondern die ganze Zeit dem Schöpfer in den Ohren liegen, in den Ohren liegen – wie kleine Kinder, die dich nicht loslassen, bis sie bekommen, was sie brauchen.
Gib es dem weiter, der nach dir dran ist.
61:39
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Viktor, MAK 25. Sie haben gesagt, dass wir von den Freunden Begeisterung bekommen müssen. Wenn ich vom Freund begeistert bin, vergesse ich alles Schlechte, alles geht vorbei. Fühlen die Freunde in der gegenseitigen Handlung des Gebens meine Begeisterung, und gibt ihnen das Fortschritt? Oder muss ich die Begeisterung irgendwie weitergeben?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Du musst sie die ganze Zeit begleiten.
Ja. Du hast schon eine Frage gestellt, also hör auf – was ist das für eine Frechheit. Und der Freund neben dir will nicht fragen? Wie kannst du fordern, ein zweites Mal zu fragen.
Schüler: Freunde, wer schon eine Frage gestellt hat, fragt bitte kein zweites Mal, und auch alteingesessene Hebräischsprecher bitte keine Fragen stellen. Danke.
Rav: Ja.
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Dima, Moskau 7. Wie arbeitet man richtig mit Versuchungen? Wenn der Schöpfer eine Störung schickt und du durch das Herz automatisch gezwungen bist, dich an den Schöpfer zu wenden – welche Arbeit müssen wir Kabbalisten bewusst machen, wenn die Gefühle dich packen? Wie überführt man das in eine richtige Hinwendung?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Einen klaren Weg des Gebets bauen: von meinem Herzen über die Herzen der Freunde bis zum Schöpfer.
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Heißt das, dass ich das Herz weitergebe und auch den Verstand hinzufüge – ist das in Ordnung?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Ja.
Kos, du kannst jeden Tag fragen. Ja.
Schüler (Übersetzung aus dem Spanischen): Chaim aus Latin 6, aus Chile. Eine Frage von einem Freund: Gibt es ein korrigiertes Ich? Existiert ein korrigiertes Ich? Wenn die Freunde mich korrigiert sehen, heißt das, dass es existiert? Wie kann man das ausrichten, um den Glauben zu stärken – wenn wir nicht die Kraft der Liebe fühlen, sondern gerade die Abstoßung?
Rav: So sehr ihr euch miteinander verbindet, so sehr ihr aneinander haftet, so sehr ihr fühlt, dass ihr zusammen denkt, zusammen fühlt, einander nah seid – dementsprechend wird euer Gebet stärker sein und den Schöpfer verpflichten, euch zu helfen. Und dann werdet ihr innerhalb der Verbindung untereinander vom Schöpfer fühlen, was man von Ihm bekommt.
Schüler (Übersetzung aus dem Spanischen): Was passiert, wenn einer der Freunde im Zehner diese Kraft nicht hat?
Rav: Dann muss man weitermachen, bis er sie hat.
Schüler (Übersetzung aus dem Spanischen): Wie können wir ihn aus dieser Wolke herausholen?
Rav: Auch darum den Schöpfer bitten – dass Er euch allen eine Kraft gibt, dass Er euch verbindet wie ein Mann mit einem Herzen. Auch das ist ein Gebet, dass der Schöpfer es uns gibt.
Schüler: Danke, Rav.
Rav: Gut, da sind zwei Frauen. Nu, eine.
66:28
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): Schalom, lieber Lehrer. Der Schöpfer hat mir heute die Möglichkeit gegeben zu sehen, wie egoistisch ich bin, wie sehr mein Herz noch verschlossen ist und niemanden hereinlassen will, und dass alles, was ich bis jetzt über mich gedacht habe – dass ich so gut und nett bin –, eine Illusion ist. Solche Möglichkeiten, mich selbst wirklich zu sehen, tun sich nicht jeden Tag auf. Hängt das von mir ab oder vom Schöpfer?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Das hängt von dir ab. Der Schöpfer wird dir keine neuen Gefühle geben, wenn du nicht danach strebst, in Verbindung mit den anderen zu sein – und zwar in einer möglichst gefühlsmäßigen, seelischen Verbindung, in der Verbindung von Verlangen, von Herzen. Das ist alles. Und wenn du zu Hause bist, hast du diesen Zustand natürlich nicht – komm mehr zu den Kongressen.
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): Natürlich, danke.
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Da sind zwei Frauen.
68:20
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): Ich bin Ella, ich bin aus der Ukraine und gerade aus Polen; meine Freundin Anastasia ist aus Moldawien. Unsere Frage: Es gibt drei Bedingungen im Gebet, die erste ist der Glaube, und die anderen beiden Bedingungen bringen uns eigentlich wieder zum Glauben zurück. Die zweite und die dritte Bedingung sind für mein Herz sehr extrem. Kann ich ein Gebet erheben, indem ich nur die erste Bedingung erfülle?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Handle vorerst so. Das war's, machen wir weiter.
69:24
Schüler (Übersetzung aus dem Spanischen): Rav, was passiert jetzt, hier, in diesem Moment?
Rav: In diesem Moment – das hängt davon ab, in welchem Zustand jeder ist. Aber es gibt hier eine allgemeine Kraft, die uns umhüllt, die uns füllt, eine Höhere Kraft. Und wie viel jeder von ihr bekommen kann, hängt davon ab, wie viel Vorbereitung der Mensch dafür gemacht hat. Das war's.
Jo, was ist da los? (Übersetzung aus dem Russischen) Von hinten, Tanja, nimm.
70:27
Schülerin (Übersetzung aus dem Türkischen): Schalom Rav, eine Frage von meiner Freundin, die heute in die Türkei zurückgefahren ist. Worauf soll man den Schwerpunkt legen, bevor wir eine Handlung machen, und wie kann ich sicher sein, dass die Handlung richtig ist?
Rav: Wenn du dich mit den Freundinnen zusammen verbindest und lernst, unsere Quellen liest, dann bist du sicher auf dem richtigen Weg, unter Kräften, die dich voranbringen und dich dem Ziel des Lebens näherbringen.
Ja, nu.
71:36
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): In dem Abschnitt haben wir über einen Zustand gelesen, in dem es dem Menschen so schlecht geht, dass er nicht leben will und ihm sein Tod besser ist als sein Leben, und aus diesem Zustand heraus wendet er sich an den Schöpfer. Und hier steht, dass „Arbeit" (awoda) vom Wort „verloren" (awud) kommt – es ist ein Buchstabe Unterschied, das sind ähnliche Wörter.⁴ Womit ist das vergleichbar? Wenn es einem Menschen schlecht geht, wendet er sich doch automatisch, von Natur aus, aus der Natur heraus, schon an den Schöpfer. Ich verstehe nicht, was hier die Arbeit ist – gerade aus dem schlechten Zustand heraus sich an den Schöpfer zu wenden?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Und aus welchem Zustand würden wir uns denn an Ihn wenden? Nur dann, wenn es uns schlecht geht.
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): Worin besteht dann die Arbeit?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Die Arbeit ist im Bitten.
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): Ich dachte, die Arbeit ist, für andere zu bitten…
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Für andere?
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): …wenn es mir nicht schlecht geht.⁵
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Du hast recht, aber trotzdem läuft unsere ganze Arbeit auf die Bitte hinaus.
Schülerin (Russisch): Danke.
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Gib es der, die neben dir sitzt.
73:45
Schülerin (Übersetzung aus dem Spanischen): Im Anschluss an Tanjas Frage: Es steht geschrieben, dass wir uns wie in eisernen Ketten verbinden müssen und dass das Gebet im selben Maß sein wird. Das ist ein sehr niedriger Zustand des Leidens, so sieht es zumindest aus. Wie lässt man in so einem Zustand Platz für Freude?
Rav: Macht euch keine Sorgen, all diese Plätze werden im Herzen jedes Einzelnen und bei uns allen gemeinsam aufgebaut. Wir müssen uns insgesamt nur Tag für Tag bemühen, untereinander verbunden zu sein, uns an den Schöpfer zu wenden, Ihn um Korrekturen zu bitten. Das ist alles.
Gib es einer anderen.
75:18
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): Jeder Zustand vergrößert das Gebet. Auf welche Ebene des Gebets kommen zehn Freundinnen im Zehner, die sich aus dem Glauben heraus, dass der Schöpfer helfen kann, zu einem Gebet verbinden?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Wenn sich zehn Menschen untereinander verbinden und sich an den Schöpfer wenden, dann ist ihr Gebet vollkommen, absolut, und der Schöpfer hört es sicher und antwortet darauf.
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): Kann diese Größe des Gebets der Erfüllung der zweiten Bedingung nahekommen?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Alles wird gut, nur weitermachen.
Gut, nu, ja, junger Mann.
Schüler (Übersetzung aus dem Deutschen): Manchmal gibt es das Gefühl, dass das Herz beim Gebet schnell müde wird – was ist der Grund?
Rav: Weil das Gebet gegen den Willen des Herzens ist. Das Herz will sich mit allen möglichen Dingen füllen, aber nicht mit Gebeten, nicht mit Mängeln. Deshalb brauchen wir hier die Hilfe der Freunde: dass wir zusammen beten, zusammen bitten. Dann wird unser Gebet auch ein stärkeres Gebet sein, und der Schöpfer wird auch schneller darauf antworten. Viel Erfolg.
Nu, ja.
Schüler (Übersetzung aus dem Englischen): Danke, lieber Rav, Martin aus Tschechoslowakei 3. Meine Frage: Wie erwecke ich in meinen Freunden ein Gebet aus der Tiefe des Herzens?
Rav: Versucht es, sprecht darüber, versucht es, und ihr werdet sehen, wie leicht man dabei die Dinge verstehen und umdrehen kann.
In Ordnung? Gut, wen haben wir? Nein, ja, der Herr.
78:42
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Schalom an das weltweite Kli, danke, Rav, für die Gelegenheit zu fragen. Eine etwas unbescheidene Frage: Wenn es so ein Gefühl gibt, dass der Schöpfer unsere Gruppe für etwas Großes erschaffen hat – ich kann damit nichts machen, mein Wille, mein Mangel ist, die Welt zu korrigieren. Und meine Freunde unterstützen mich darin. Wie sieht das aus, ist das egoistisch, oder habe ich doch ein Recht auf so einen Mangel?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Sicher hast du das Recht. Jeder Mangel, den ein Mensch hat, kommt vom Schöpfer, und dann muss der Mensch weiter darüber nachdenken, wie und was er mit diesen Verlangen machen soll, um dem Schöpfer näherzukommen.
Gut, wieder Frauen, nu. Ich weiß nicht, ich bin bei dieser Menge einfach ratlos. Nu, meine Dame.
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): Valentina, MAK 53. Eine Frage vom Spiegelkongress in Kiew. Wenn wir uns danach sehnen, die Herzen zu öffnen und uns zu verbinden, dann entdecken wir noch neue Mauern zwischen uns und neue Schattierungen des Egos. Wie kommt man schneller von der Traurigkeit zur Freude und zum Dank an den Schöpfer für die neue Stufe?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Das hängt nur von der Intensität deiner Verbindungen in der Gruppe ab, das ist alles.
Nu, was kann ich machen. Ja, die Dame, die mich gerade ansieht. Du, du, ja, mit der Hand.
81:56
Schülerin (Übersetzung aus dem Russischen): Danke, Rav. Julia, Moskau 12. Wir haben in den Zehnern viele Beispiele von Freunden, die einschlafen. Wie hält man diese Spannung zwischen Leben und Tod, wenn unsere menschliche Natur einfach sich selbst schützt? Wie schläft man nicht und verschläft nicht das Leben?
Rav (Übersetzung aus dem Russischen): Nur, nur durch gegenseitiges Gebet und alle möglichen Übungen, das ist alles. Während der Unterrichte mitschreiben, etwas machen, das dich mit dem Text verbindet – auf diese Weise lernen.
Nu, da neben dir, bei der Säule, ist eine Dame.
Schülerin (Übersetzung aus dem Türkischen): Schalom Rav, das ist eine Frage von unseren Freundinnen aus der Türkei. Obwohl unsere Freundinnen sehr gern gekommen wären, haben sie es wegen materieller Störungen nicht geschafft. Was können wir machen, um die Störungen zu beseitigen? Wie arbeitet man, um die Störungen zu beseitigen?
Rav: Unser nächster Kongress ist in der Türkei, im Januar, ja? Dann, denke ich, wird es für sie kein Problem sein, zum Kongress zu kommen. In Ordnung?
Gut, ja.
84:34
Schüler (Übersetzung aus dem Türkischen): Schalom Rav, ich bin Hasan aus der Türkei. Im Artikel steht, dass die Sache des Gebets die Arbeit im Herzen ist und dass das Gebet umso größer ist, je mehr er im Aspekt des Verlorenseins ist. Die Frage ist: Wie können wir die Arbeit im Herzen in unserer Arbeit im Zehner fühlen, und was ist die Arbeit im Herzen?
Rav: Dass ich in diesem Leben verloren bin, dass ich der Korrektur nicht näherkomme, dass ich mich nicht mit den Freunden verbinden kann, dass ich mit meinem Gebet nicht zum Schöpfer komme – das nennt man, dass ich verloren bin. So sehr du diese Gefühle fühlst, danach kann man sagen, dass er mehr Vorbereitung zum Gebet hat.
Schüler (Übersetzung aus dem Türkischen): Ich fühle, dass das von jemandem ohne Punkt im Herzen kommt, von jemandem in der Materialität mit seinen Arbeiten – oder bezieht sich das auf unsere Arbeit mit dem Punkt im Herzen?
Rav: Wir werden im Lauf des Lernens weiter darüber sprechen, das ist nicht einfach, du hast richtig gefragt. Schön.
Gut, du hast noch nicht gefragt? Nicht gut, dann… gebt ihm ein Mikrofon.
Schüler (Übersetzung aus dem Englischen): Wir schauen diesen Kongress auf den Bildschirmen und erleben sehr besondere Momente. Auch wenn es virtuell ist, fühlen wir, dass wir in Ihre Weisheit eingeschlossen sind. Wir sehen, wie alle einander umarmen, lieben, umarmen und zusammen im selben Rhythmus tanzen. Als ob über uns eine Art Laubdach der Liebe wäre – und das passt wirklich zu Sukkot selbst. Genau wie Rabash gesagt hat, dass die große Entfernung uns nicht trennen wird. All das gibt uns ein sehr angenehmes Gefühl von Wärme und Nähe. Die Frage ist: Wie können wir dieses gemeinsame Gefühl halten, wie können wir es schützen und die ganze Zeit wachsen lassen?
Rav: Sich bemühen, sich zu verbinden – das ist insgesamt alles, was wir brauchen. Und in der Verbindung untereinander entdecken wir alles, was wir brauchen: diese Welt, die kommende Welt, alle Stufen, alle Probleme. Durch unsere Verbindung sehen wir die ganze wahre Welt, alles nur durch die Verbindung. Wir werden Erfolg haben.
Ja, nu, Denis, der Letzte.
89:17
Schüler (Übersetzung aus dem Russischen): Ein sehr kraftvoller Unterricht – immer, wenn man über das Gebet spricht. Und Baal HaSulam ruft uns in seinen Artikeln und in seinen Briefen die ganze Zeit dazu auf, das, was man jetzt machen kann, nicht auf später zu verschieben. Und natürlich kann man einen Unterricht über das Gebet nicht mit etwas anderem beenden als mit einem Gebet. Deshalb, Rav, wenn Sie erlauben: dass wir jetzt wirklich aus der Tiefe unseres gemeinsamen Herzens zusammen das Gebet erheben, wenn es möglich ist?
Rav: Ja.
Schüler: Liebe Freunde, jetzt sind alle Kabbalisten mit uns und der Rav ist mit uns, die ganze Welt ist mit uns, alle Gruppen auf der ganzen Welt sind mit uns. Lasst uns jetzt diese Absicht machen, dass wir wirklich ein gemeinsames Herz haben, wirklich ein gemeinsames Kli; lasst uns fühlen, dass die Freunde von uns abhängen – dass das kein privates Gebet von jedem Einzelnen ist, sondern ein gemeinsames Gebet für die Freunde. Schöpfer, verbinde die Verlangen aller Freunde zu einem vereinten Kli und fülle dieses Kli mit dem Licht der Liebe und des Gebens. Schöpfer, verbinde alle Freunde zu einem vereinten Kli und fülle dieses Kli mit dem Licht des Gebens und der Liebe.
Rav: Amen. Ich nicht… ihr, was…
Vorleser: Freunde, jetzt gehen wir zu einem sehr, sehr besonderen Ereignis über, und das heißt Gruppenfoto zusammen mit dem Rav. Ich bitte euch, genau das zu machen, was ich sage.
Rav: Faden, Faden.⁶
91:46
Vorleser: Ja, wir machen das Foto von hier aus. Deshalb alle, die dort hinter der Säule in diesem Teil sind – genau hier, wo ich hinzeige, diese paar Stühle und auch hier auf dieser Seite –, alle, die hier hinter der Linie von Shai sind, ihr seht von Shai bis zu Chen dort hinten: Alle, die dahinter sind, geht und stellt euch an die Wand, damit wir euch sehen können; stellt euch leise an die Wand. Nicht Sie, Rav, Sie bleiben sitzen, nur die hinter Ihnen. Auch dort stellt euch an die Wand, ja, in dieser Linie, dort, wo ihr seht: Alle, die an der Seite hinter euch sind, geht und stellt euch an die Wand, damit man euch auf dem Foto sieht, in Ordnung? Jetzt bitte alle, die in dem Teil sind, den wir erweitert haben: aufstehen und ein bisschen näher kommen, das ist alles – nur in dem Teil, den wir erweitert haben –, damit wir euch auf dem Foto sehen können, schön. Auch die Freunde im weltweiten Kli werden gebeten zu lächeln, während wir hier ein Foto machen. Nein, ihr bleibt sitzen, ihr bleibt sitzen, nur hinten in dem Teil, nur die, die hinten sind; ihr Frauen bleibt bitte sitzen, setzt euch, danke. Fotograf, komm bitte, Jonatan, Jonatan, komm bitte auf die Bühne. Okay, Rav, Sie müssen sich hierher setzen.
Rav: Was muss ich machen? Äh?
Vorleser: Nehmen Sie das Mikrofon und schalten Sie es aus, es wird nicht gebraucht. Alle sind eingeladen zu lächeln, zu lachen, ausgezeichnet. Dieses Foto erfasst den ganzen Saal, also lächeln wir, und nach und nach werden alle erfasst. Wunderbar. Schön. Und jetzt gehen wir zur nächsten Stufe des Fotos über, und ich bitte euch, das sehr leise zu machen, nicht viel Lärm zu machen. Wir bitten alle aufzustehen, alle aufstehen, vielen Dank. Bleibt stehen, wie ihr seid, einfach dort stehen, wo ihr seid, das ist alles, alle stehen auf. Wir bleiben mit derselben Absicht vom Ende des Unterrichts, nichts hat sich geändert, wir bleiben dabei, und jetzt können alle zusammen das Wort „Arwut" sagen. Ich sage 1, 2, 3, und wir sagen Arwut. 1, 2, 3.
Publikum: „Arwut."
Vorleser: Und lächeln, Leute, denkt an Arwut. Wie schön, was für ein bezauberndes weltweites Kli wir haben. Das war's, vielen Dank. Jetzt setzen sich alle, alle setzen sich, das war's. Vielen Dank, setzt euch auf eure Plätze. Vielen Dank. So, wie wir sind, setzen wir uns jetzt auf unsere Plätze.
(Ende des Unterrichts)